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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Einstiegsgehalt Siemens AG


Autor: Christian (Gast)
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Servus,

ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch bei Siemens Medical Solution. 
Ich bin Hochschulabsolvent. Also habe keinerlei berufliche Erfahrung.

Ich hatte mich vor dem Gespräch nach Einstiegsgehälter bei Siemens 
erkundet. Im Internet findet man an manchen Stellen, dass bei Siemens 
Einstiegsgehälter zw. 38000 und 45000 Euro (brutto) gezahlt werden, d.h. 
pro Monat ca. 3150 bis 3750 Euro.

Mir wurde aber gestern nur ein Bruttoarbeitslohn von 34000 Euro im Jahr 
angeboten, d.h. pro Monat ca. 2800 Euro.

Ist das ok? Was würdet ihr mir raten?

Grüße.

Autor: Ronald (Gast)
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Hallo Christian.

34000 hört sich aber sehr wenig an.  Einer meiner Ex-Kommilitonen hat 
bei Siemens als SW-Ingenieur angefangen. Wenn ich mich nicht ganz 
täusche lag er damals bei seinem Einstieg bei 43.000 oder 44.000 Euro 
Brutto p.a., also wesentlich mehr als Dein Angebot.

Leider schreibst Du Dich nicht auf was für eine Stelle Du Dich beworben 
hast. Da Siemens nach Tarif bezahlt, müsstest Du eigentlich bei einer 
Ingenieursstelle auch den entsprechenden Tarif (IGM 7E oder so) 
erhalten.

Ich würde für den Betrag dort nicht anfangen. Zur Zeit gibt einfach zu 
viel interessante Angebote für Ingenieure. Ich würde mir an Deiner 
Stelle noch ein paar weitere Angebote einholen.

Darf ich fragen was Du studiert hast?

MfG
Ronald

Autor: Markus (Gast)
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Also, für 34.000 Euro hättest du sicherlich nicht studieren müssen. 
Jeder Geselle bekommt mehr.

Autor: Markus (Gast)
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Hast du so schlechte Noten oder eine zu lange Studienzeit?

Autor: Christian (Gast)
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@ Roland

ich habe medizintechnik studiert.

@ Markus

ich habe gut bis sehr gute noten. nen schnitt von 2,0. habe in 
regelstudienzeit abgeschlossen.

Autor: Markus (Gast)
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Vielleicht bekommt der bzw. die PersonalerIn Provisionen, wenn das 
Gehalt gedrückt wird.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Welche Abteilung war das?
Was genau studiert man im Medizintechnikstudiengang?

Autor: Christian (Gast)
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@ Markus

Meinst du wirklich?

@ Jürgen

Ist nichts anderes als ein Elektrotechnik-Studium. Nur hat man 
zusätzlich noch Anatomie und Physiologie des Menschen und lernt die 
Funktionsweise von diversen medizinischen Geräten (MRT, CT, 
Herzschrittmacher, US...) kennen.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Schreibe doch mal Daten, so kann das doch keiner Einordnen. 
(Arbeitszeit, Ausbildung).

Für FH und echten 35Stunden wäre das so in etwa die Unterkante. Für ein 
E-TEch-Studium mit Spezialisierung ist das aber zu wenig. Da würde ich 
38 fordern. Für 40h und Uni müssten es mindestens 45 sein.

Autor: Siemensler (Gast)
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Ist seeeehr wenig. Ich bin seit knapp nem halben jahr bei Siemens. Zur 
Qualifikation: Energielektroniker Fachrichtung Anlagentechnik, dann 
Weiterbildung in Teilzeit zum E-Techniker. Als ich zu meiner 
Gehaltsvorstellung gefragt worden bin hab ich locker flockig 42k/p.A. 
gesagt und auch bekommen, was ungefähr ERA-Stufe 9 entspricht (bei 
35h/Woche). Da sollte als "studierter" auf jeden Fall mehr 
herausspringen.
War Dein Vorstellungsgespräch hier in Erlangen oder wo anders?

Autor: $$$ (Gast)
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Meine Meinung

34000€ Brutto/Jahr Angebot ist für einen mit Etechnik Studium eine 
Frechheit.

Es sei denn, die sagen nach einem halben Jahr biste bei 41.000€ 
angelangt.
Und nach einem weiteren bei 42.000€

Diese Kasper von Personaler nehmen sich doch immer mehr raus.

Stellt euch mal vor, es gebe keine Personaler.
Diese Vorstellung macht mir richtig Angst :-).

Stellt euch vor es gebe keine Ingenieure.
Dann lebten wir noch im Mittelalter. Oder mitm Knüppel über der 
Schulter. Und der Personaler könnt seinen A.... nicht in einen schicken 
Mercedes oder sonst was setzen.

Es wird Zeit, dass manche Dinge wieder unterm richtigen Licht stehen.

Also ich kann ja fast nicht glauben, dass das obige Angebot ernst ist.

Wisst ihr, eigentlich sind wir Menschen genauso intelligent wie Fische.

Ein Industrie Hochseefischkutter zieht in seinem Netz einige zig Tonnen 
Fisch an Bord. Würden alle Fische in die gleiche Richtung schwimmen, 
müsste bei dieser Fangart wohl kaum ein Fisch sterben.
Man könnte sie nur einzeln oder in geringeren Mengen angeln.

Genauso istes mit der Tatsache, dass manche Großkonzerne Riesengewinne 
machen oder einzelne Personen Multimilliadäre sind. Da sind die 
Arbeitnehmer (Menschen) auch nicht alle in die gleiche Richtung 
geschwommen.

Versteht mich nicht falsch, ich wäre der erste, der 34.000€/Jahr bei 
einer 40h Woche akzeptieren würde unter der Bedingung, dass der 
Personaler mit 27.000€/Jahr heimgeht. Meinetwegen kann er auch mit 
28.000€/Jahr heimgehen. Aber dann muß er auch noch jeden Sonntag in die 
Kirche. Früh- und Spätmesseund um Vergebung seiner Sünden bitten.





Autor: Markus (Gast)
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> unter der Bedingung, dass der Personaler mit 27.000€/Jahr heimgeht.

Selten so gelacht, ein Personaler ist mindestens AT (ab 65k aufwärts)

Autor: Matthias (Gast)
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@ Siemensler (Gast):


Siemens A&D in Erlangen???
Der Flughafenbau??

Dort waren wir (Studiengang Elektrotechnik, vorletztes Semeseter FH, 
Vertiefung Automatisierungstechnik) im Herbst vergangenen Jahres:

Die Herren (Namen lass ich weg) haben nach ANfrage Einstiegsgehälter von 
der Größenordnung obiger Zahlen genannt (ca 2800Euro Brutto/Monat)..

Da wundern mich jetzt einige andere Angaben hier im Post...

Autor: Siemensler (Gast)
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Nein, Corporate Technologie (CT) auf dem Südgelände in der Entwicklung.

http://w4.siemens.de/ct/de/home/index.html

Autor: Thomas (Gast)
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Diese Diskussionen sind Stumpfsinnig!
Jeder zweite gibt doch eh nur das an, was er gern hätte und nicht das 
was er bekommt! Im übrigen, viele Personaler sind für mich ebensolche 
Deppen wie manch ein Siemens-Indianer, ebenso wie der rest der 
Menschheit...Aber bitte, ich will ja nicht, wie alle anderen, Gesellen, 
Siemens-Indianer und Techniker, FH-Ingenieure oder besser noch 
Uni-Ingenieure über einen Kamm scheren.



Autor: .... (Gast)
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haste in GI studiert?

Autor: Markus (Gast)
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Bist du überhaupt ein "richtiger" Ingenieur, etwa bloß BA?

Autor: Noch ein Siemensianer (Gast)
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>Nein, Corporate Technologie (CT) auf dem Südgelände in der Entwicklung.

Ach herrje, die CT-ler, die immer mit ihren dürftigen Lastenheften an 
die CO herantreten, um dann "ganz schnell" was geliefert zu bekommen, 
obwohl sie dann doch wieder EMV-Probleme haben und neue Platinen 
bestellen.

Hört mir blos auf ...

Autor: Siemensler (Gast)
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Wir nehmen das was wir von den Bereichen bekommen. Wenn von dort keine 
Kohle rüberkommt, muss irgendwas auf der Strecke bleiben.
Und "ganz schnell" und vor allem "ganz billig" wollen es meist die 
Bereiche, für die wir arbeiten.

Autor: Jupp (Gast)
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>34000€ Brutto/Jahr Angebot ist für einen mit Etechnik Studium eine
>Frechheit.

Das in Verbindung mit einem 42,5h-Vertrag, d. h. real mind. 47h.

Ziemlich erschreckend die Tendenz, Gehälter fallen, Arbeitszeit steigt 
in ungeahnte Höhen, Freizeit geht langsam aber sicher gegen Null.

Autor: Röthelheimpark-Unsichermacher (Gast)
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Ok, die Siemens ist seit Jahren nicht mehr die Topadresse im Bezug auf 
Bezahlung, aber ich kann es trotzdem nicht glauben, daß ein Einsteiger 
mit Studium in Elektrotechnik nur so wenig bekommen soll. Da stimmt 
irgendeine Angabe nicht so ganz. Ich kann das anhand eigener Werte in 
etwas einschätzen. So hlasabschneideisch ist die Siemens nicht. Sie 
bekäme zu den Konditionen auch keine Leute.

Autor: Ronald (Gast)
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@Röthelheimpark-Unsichermacher

Stimme Dir vollkommen zu. Entweder Christian hat sich nicht auf eine 
Ingenieursstelle beworben, oder er hat irgendetwas übersehen 
(automatische Gehaltserhöhung nach Probezeit, oder so). Da ich ,wie ich 
oben schon beschrieben habe, persönliche Leute kenne, die dort in 
letzter Zeit als Ingenieure angefangen haben, kann ich die von Christian 
in keinster Weise nachvollziehen. Darüber hinaus wird wie gesagt nach 
Tarif bezahlt und da bekommt man nun mal ein gewisses Gehalt als 
Ingenieur.

Vielleicht könnte Christian ja mal genauer spezifizieren um was für eine 
Stelle es sich handelt.

mfg
Ronald

Autor: Röthelheimpark-Unsichermacher (Gast)
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@Ronald: Ist eigentlich das Schulungsgebäude inzwischen in Betrieb ? 
Als ich da weg bin, hammse gerade planiert und die Stelzen hingestellt. 
?

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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Lass dich nicht verarschen,

bei Siemens fängt man als Hochschulabsolvent (also auch BA) mit 
technischer Fachrichtung mit der Gehaltsstufe E9 an und das sind dann 
jährlich so 42000 Euro. Alles was darunter liegt ist nicht akzeptabel.

Die Zeiten sind momentan rosig. Wenn sich ein Job zu guten Konditionen 
finden lässt, dann jetzt. Die Unternehmen suchen momentan qualifizierte 
Leute und da kann man bei der Gehaltsverhandlung ruhig mal 
Selbstbewustsein zeigen.

Ob Dipl oder BA ist eigentlich egal, da Diplomstudiengänge nicht mehr 
angeboten werden. Es ist aber richtig, das die Personaler zu Zeit 
versuchen das Einstiegsgehalt bei Leuten mit BA zu senken um Kosten zu 
sparen.

Autor: person (Gast)
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>Da ich ,wie ich oben schon beschrieben habe, persönliche Leute kenne

Ich kenn auch ein paar persönliche Leute die auch hin und wieder an 
maschinellen Maschinen arbeiten und das für weniger als 34k

Autor: Christian (Gast)
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Hi Leutz,

also nochmal was zu meinem Studium und der angebotenen Stelle.

Es war ein Diplom-Studium an der FH. Die Noten sind gut bis sehr gut und 
ich habe auch sehr gute Referenzen von meinen Praktikumsbetrieben 
bekommen.

Die Stelle bei Siemens ist eine Service-Ingenieurstelle im Raum 
Thüringen (38h-Woche).

Die Personalerin hat gemeint um die 2800 Euro (brutto) bekomme ich 
monatlich. Dann ist das bei Siemens Med so, dass man am Ende des Jahres 
je nach eingefahrenen Gewinn noch zusätzliches Gehalt (bis zu 2,4 
Monatsgehälter) bekommt.

Mehr habe ich nicht erfahren.

Also was soll ich nun machen, wenn ich einen positiven Bescheid bekomme: 
annehmen oder ablehnen oder noch einmal wegen dem Geahlt verhandeln? 
Doch wie stelle ich das am besten an.

Danke. Gruß.

Autor: Zoroaster (Gast)
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@Christian
Neuerdings wird bei Siemens gemäß ERA eingestuft, was bedeutet, dass 
nicht nach Qualifikation, sondern anhand der Arbeitsbeschreibung bezahlt 
wird.
Übertriebenes Beispiel: ein Professor, der putzt, bekommt nun 
Putzfrauengehalt und ein Ungelernter, der High-Tech auf höchstem Niveau 
projektiert ein gutes Ingenieursgehalt (nebenbei: grundsätzlich finde 
ich das richtig).

Ich glaube, dass die genannte Stelle einer eher einfacheren Tätigkeit 
entspricht und demgemäß auch nicht so hoch wie eine "normale" 
Ingenieursstelle eingestuft ist.

Autor: Christian (Gast)
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@ Zoroaster

"...Ich glaube, dass die genannte Stelle einer eher einfacheren 
Tätigkeit
entspricht und demgemäß auch nicht so hoch wie eine "normale"
Ingenieursstelle eingestuft ist."

Ich denke nicht, dass die Stelle eine einfache Stelle ist. Erstens 
Außendienst, deshalb jede Menge Stress und Überstunden. Zweitens weißt 
du wie ein Kernspin-Tomograph aufgebaut ist und wie er funktioniert und 
wie man ihn repariert? Ich glaube nicht. Da gehört schon bissel 
Spezialwissen dazu, dass nicht jeder Ingenieur besitzt. Einen Teil weiß 
ich schon aus dem Studium. Nicht umsonst schult dich Siemens fast ein 
ganzes Jahr an den Geräten (die mehr als eine Million Euro wert sind), 
ehe du dann auf eigenen Beinen stehen kannst.

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Als ich selbst noch auf Jobsuche war, und einen Anhaltspunkt für 
Gehaltsforderung suchte:

In meiner früheren Recherche 2004 über Nord-Süd-Gefälle und 
Nord-Ost-Gefälle über das Durchschnittsgehalt bei Elektro-Ingenieuren, 
machte ich für Rheinland-Pfalz damals 34000 Euro aus. Das unterscheidet 
sich mit Thüringen nicht erheblich. Es gibt da diverse Internetseiten, 
aber die sind mir im Laufe der Zeit entfallen.

Und, wo ist die Pointe???

Wie ist es denn bei Siemens? Schauen die nicht, ob eine Sparte einen 
Ertrag macht? Und wenn nicht, stoßen die die dann nicht ab?

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Sorry:

Nord-Ost-Gefälle,

ich meinte natürlich West-Ost-Gefälle.

Autor: Grünbär (Gast)
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Quatsch:

Ossi-Wessi-Gefälle.

Ossis sind nunmal um einiges schlechter

Autor: Konstrukteur_der_Erste (Gast)
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- Hirn:Rinde:Kontakt:1A  =  on

traurig, CB Funkgemeinede

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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>Hirn:Rinde:Kontakt:1A  =  on

Rembrandt? Einstein?

Autor: zorro (Gast)
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>Rembrandt? Einstein?

Blaubär!

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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>Blaubär!

Der Erfinder der nahtlosen Bratkartoffel:-)

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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HARIBO-Bären:

>Ossi-Wessi-Gefälle.

Euch geht es offensichtlich gut:-)

Autor: neuer (Gast)
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...d.h. pro Monat ca. 2800 Euro.....


das ist doch heuzutage gut in deutschland.
ist doch besser als wenn du arbeitslos wärst und spargel stechen müsste 
und alkoholiker wirst.

arbeite dich im leben erst ein mal ein(hoch).


Autor: $$$ (Gast)
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Nochwas....


Einerseits hört man immer wieder, dass es in Deutschland anscheinend 
einen Fachkräftemangel gibt.

Andrerseits sinken oder stagnieren die Einstiegsgehälter.

??? Wenn ich Angle und kein Fisch beißt an, dann stimmt was mit dem 
Köder nicht. Den Muß man dann schmackhafter machen.


Aber das ist ja auch sone Mär das es zu wenig Fachkräfte gibt.

Das einzige was stimmt ist, das der "Himmel" bald schließen muß weil 
keiner mehr reinkommt vor lauter Heuchelei, Schwindel und Lügen.
Und ganz bestimmt kein Personaler.
:-)

Also mfg

Autor: Artur Funk (Gast)
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Ein Kumpel ist bei Siemens in Berlin. Einstiegsgehalt nach der FH 38k. 
Für Berlin ist es normal.

Autor: Reto (Gast)
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>Ein Kumpel ist bei Siemens in Berlin. Einstiegsgehalt nach der
>FH 38k. Für Berlin ist es normal.

In Berlin wird wohl nicht viel gezahlt. Hatte selber letztens einen 
Projektkollegen aus der Gegend- der muss bis nach BW fahren um als ING 
zu arbeiteiten. Andererseits suchen sie auch in Brlin: Neumann suchte 
vor ein paar Jahren einen Spezialsiten in der Digitaltechnik um seine 
Mikrofone funkzuverkabeln, boten aber nur ein Mimigehalt. Dafür wollte 
ich nicht umziehen.

Autor: Vergleicher (Gast)
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Wenn ich gehört habe, daß in Berlin weniger gezahlt wird, habe ich schon 
oft im gleichen Atemzug die Begründung gehört, daß in Berlin ja die 
Lebenshaltungskosten geringer sind - wieviel Prozent (gefühlt) soll denn 
der Unterschied sein? Bei Miete kann ich es mir noch vorstellen, aber 
sonst?

Autor: Berlin (Gast)
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Hier kostet ein Döner an jeder Ecke nur 1,- Euro !!!

Autor: Dönerkritiker (Gast)
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Das sagt garnicht! Im Gegenteil: In SAT1 haben sie es ja gezeigt, daß 
dort jeder Türker einen Dönerladen aufmacht und sie sich gegenseitig 
extreme Konkurrenz machen. Ergebnis: Die Döner werden immer schlechter! 
Es immer weniger Fleisch eingebacken und immer mehr MEtt oder 
irgendwelches anders undefiniertes Zeugs! Ausserdem hat die Dönermafia 
inBerlinfast 30% des Gammelfleisches abgesetzt. Kein Wunder: In Bayern 
wird nicht soviel Döner gegessen (wie Gammelfleisch gehandelt wird).

Esst ihr nur alle eure schönen billigen Döner!

Autor: XxX (Gast)
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für nen guten Döner zahlt man auch in Berlin 2-2,50
Lebensmittel Discounter kosten genausoviel wie im Rest der BRD
KFZ-Versicherung,... ist hier eher teurer ( Berlin = Tor zum Osten)

60-80qm Wohnungen gibts in Hatz-4 Bezirken (Lichtenberg, 
Marzahn-Hellersdorf,...) für ~500 Euro kalt - weil sie niemanden finden 
der sich die großen Wohnungen leisten kann, dafür lassen die Nachbarn 
ihre Wohnung dann durch deine Wand heizen ( so geschehen bei meiner 
Schwester)

offizielle Arbeitslosigkeit : 18%
laut Berliner Zeitung beziehen aber knapp 50% der Berliner Leistungen 
vom Staat weil das Gehalt so gering ist

massig Anfang 20-iger die sich durch den Medien-Kreativ-Hype eine 
Karriere erhoffen in dem sie teils kostenlos für Agenturen, Web2.0,... 
Klitchen arbeiten und dadurch den Markt drücken,...


ich kann nur jedem Raten einen weiten Bogen um das Sklaven- und 
Arbeitslosenlager Berlin zu machen, mit mitte 20 mag das Nachtleben noch 
spannend sein aber wenn man erstmal > 30 ist gibts hier nichts positives 
mehr !

Als Hartz-4-ler lebt es sich in Berlin aber wohl tatsächlich günstiger 
als im Rest der BRD

Autor: Non-Berliner (Gast)
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Geil, so eine Heuptstadt! Ich war schon lange nicht mehr dort, habe nur 
einmal im Adlon residiert (naja, man hat irgendwie eine andere 
Vorstellung von einem Edelhotel) und dann war ich in den 90ern 2x auf 
der Loveparade! Da haben wir den Tiergarten zugemüllt, damit die 
Berliner was zu putzen haben.

Ach ja: In Berlin gibt es angeblich 1 Mio Türken und 4 Mio Ratten.

Autor: Matthias (Gast)
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@ Personalerin (Gast)

Welche Firma? Wo kann man sich bewerben?
Werde in Sommer mit FH Studium fertig, und habe schon einschlägige 
Berufserfahrung..

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Artur Funk:

>Ein Kumpel ist bei Siemens in Berlin. Einstiegsgehalt nach der FH 38k.
>Für Berlin ist es normal.

Das ist es doch was ich meine. Meine Recherche für Rheinland-Pfalz ergab 
34k. Nun, hier ist manches an Lebenshaltungskosten billiger als in 
Berlin, dafür ist es OK. Und man kann sein Auto noch in Luxemburg 
tanken, wenn man denn an der Grenze wohnt. Das bringt zwar dem 
Luxemburger Staat die Steuer, aber unsere hier haben das nicht anders 
verdient, die sollen die Steuer nach unten anpassen, nicht die 
Luxemburger nach oben.

Wie ist es eigentlich nach dem Einstieg mit Höherbeförderung? Geht das 
nicht nur in großen Unternehmen? Meines Erachtens, wurden da die 
Möglichkeiten auch sehr zurückgefahren, denn man möchte ja keine Leute, 
die von Zeit zu Zeit immer teurer werden.

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Artur Funk:

Nochmal Siemens:

Zur Zeit meiner Jobsuche 2003, traf ich rein zufällig auf einen 
ehemaligen Siemensianer aus Berlin, um die 40, Ingenieur. Laut dessen 
Aussage, schlossen in Berlin größere Standorte, und er stand dem 
Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung, wie man so schön sagt.

Der arbeitete schon eine Weile für einen Ingenieursdienstleister, und 
hatte auch schon eine Menge Referenzen bei namhaften Firmen aufzuweisen. 
Es schien ihm sogar Spaß zu machen.

Im Gegensatz zu den sonst üblichen Dienstleistern, kann man bei den 
Ingenieursdienstleistern anscheinend durchaus ein ebenso gutes Auskommen 
haben wie vorher bei der Festanstellung, aber eben nur mit Qualifikation 
und Berufserfahrung. Man muß nur unter Umständen ein wenig reisen.

Für Berufsanfänger ist das nichts, eben wegen fehlender Berufserfahrung.

Autor: Ultimativer Kommentator (Gast)
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@Rumpelstiliz

>Man muß nur unter Umständen ein wenig reisen. (Ingenieursdienstleister)

Man muss u.U. eine ganz Menge Reisen, um nicht zu sagen, man muss NUR 
reisen!

Autor: FPGA Spezialist (Gast)
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Ich habe mein Studium mit 20 begonnen und mit 31 abgeschlossen. Das 
ermöglichte mir die günstigen Studentenkonditionen beim 
Nebenherverdienen sowie den Sport. Danke an den deutschen Steuerzahler!

Autor: Dönerkritiker (Gast)
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Ich! Ich habe und würde jederzeit wieder, weil in so einem Tohuwabohu 
immer so vile Chaos ist, daß die Abteilungsleiter nicht mehr ein noch 
aus Wissen vor Arbeit. Also nehmen sie die Projektarbeiter rein und 
können es sich nicht leisten, diese zu verlieren. Da kann man sich alles 
erlauben und alles fordern! Nie hatte ich so einen gemütlichen 
Ausruhjob, wie bei Siemens!

Autor: Christian (Gast)
Datum:

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Hi,

also habe heute die Zusage von Siemens bekommen. Muss mich bis Ende der 
Woche entschieden haben.

Hier noch mal paar Eckdaten zum Gehalt:

Bruttomonatsgehalt: ca. 2800,00€/Monat (bei 38h Woche)

Nach 3 Monaten erfolgt eine Erstbeurteilung durch eine Führungskraft. 
Mögliche Erhöhung zwischen 0 und 22,5 %, das zum Monatsentgelt vergütet 
wird.

Jährlich im Oktober erfolgt neue Leistungseinschätzung und ggf. eine 
neue Einkommenszusammensetzung.

Jährlich im November wird eine leistungs- und ergebnisorientierte 
Erfolgsbeteiligung gezahlt. (bis zu 500€ zusätzlich)

Je nach Erreichung der Regionenziele kann man in Anrechnung dieser 
Zahlungen noch bis zu 2,48 Monatseinkommen generieren.

Was sagt ihr dazu? Klingt doch im ersten Moment nicht schlecht.

Gruß, Chris.

Autor: Timo (Gast)
Datum:

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Naja, ich weiß nicht so recht. Schlechtestenfalls (vielleicht auch 
durchgängig bei konsequenter (geplanter) Bemängelung deiner Tätigkeit) 
33600 € jährlich finde ich ziemlich mau.

Zahlungen die abhängig von der Gesamtsituation des Unternehmens sind, 
würde ich nie zu meinem Gehalt dazu rechnen! Da sind einfach zu viele 
Unwägbarkeiten dabei. Man kann sich darüber freuen, wenn man sie 
bekommt, aber sie sind naturgemäß nicht dazu geeignet, in die 
Lebensplanung mit einzufließen.

Was bleibt sind, gesetzt dem Fall deine Vorgesetzten sind mit dir top 
zufrieden und gewähren dir die 22,5 % plus, ein Jahresgehalt von gut 
41000 €. Das ist aber nur so der Durchschnitt eines Absolventen 
(zumindest im Bereich der E-Technik, weiß nicht wie das bei 
Medizintechnik aussieht).

Ich fasse zusammen:

- Schlechtestenfalls bekommst du einen ziemlich niedrigen Lohn für einen 
Ingenieur

- Bestenfalls bekommst du einen durchschnittlichen Lohn, wenn sie mit 
dir super zufrieden sind

(Aber wie gesagt, unter dem Vorbehalt, dass E-Technik und Medizintechnik 
in dem Bereich vergleichbar sind.)


Naja, als sechser im Lotto würde ich das nicht bezeichnen. Es ist aber 
natürlich 1000 x besser als arbeitslos zu sein. Weiß ja nicht, was deine 
Alternativen sind.

Autor: Der andere (Gast)
Datum:

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@ Steven:

Sehe ich genauso. Siemens ist ein guter Start und wenn du im Jahr etwa 
auf 38k kommst ist doch alles prima.

Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

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Na, ich weiss nicht so recht, die Vorgehensweise der Siemens ist ja 
bekannt und wenn er bei einem so niedirgen Gehalt sich nach einem halben 
Jahr beginntm zu bewerben, wird ein jeder denken, "ui, der hat wohl kaum 
Aufschlag bekommen, weil er nichts taugt". Da wird man vorsichtig sein.

Immer dran denken: MAn brauch seeeehhhr gute Gründe, wenn man sich 
woanders bewerben will. Denn einmal kriegt man unterstellt, daß man da 
nicht zurechtgekommen ist und andermal , daß man zu "gehaltsorientiert" 
denkt.

Ich würde immer bei einer kleinen Firma anfangen, wenn es mir um 
Sicherheit sofort + Gehaltsprungoption später ankommt. Ansonsten eben 
sofort in die Große, dann aber mit sofort viel genug Geld.

Autor: Das Leiden der Flasche (Gast)
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>Ich würde immer bei einer kleinen Firma anfangen, wenn es mir um
>Sicherheit sofort + Gehaltsprungoption später ankommt. Ansonsten eben
>sofort in die Große, dann aber mit sofort viel genug Geld.

Hältst Du das für einen brauchbaren Beitrag, ja? Sowas kommt wohl dabei 
raus wenn Thorsten meint, das ganze Forum wartet in jedem Thread nur auf 
Thorstens unglaublich 'weitblickende' Eingebungen...

Ist Dir denn so langweilig?

Autor: Siemensianer (Gast)
Datum:

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> Bei Siemens drin zu sein, bedeutet praktisch immer
> noch, in eine große Familie aufgenommen zu werden

Hahahahahahahahah ... der Lacher der Woche. Diese "Familie", wie Du sie 
nennst, neigt in neuester Zeit immer öfter dazu, einige ungeliebte 
Kinder auszubooten und dies, weil die "Eltern" am Standort Mist gebaut 
haben, den die Kinder, die ausgebootet werden, nicht einmal zu 
verantworten haben.

Siehe BenQ! Nee echt, auf so eine Familie kann ich verzichten.

Autor: Blödianer (Gast)
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> Diese "Familie", wie Du sie nennst, neigt in neuester Zeit immer öfter dazu, 
einige ungeliebte Kinder auszubooten

In jeder Familie gibt es schwarze Schafe!

Autor: Betrachter (Gast)
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Es macht sich nicht schlecht nach gweisser Zeit zu wechseln. Wenn auch 
nur um neue Heruasforderungen zu bekommen!

Autor: Betrachter (Gast)
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Ich denke auch , erstmal anfangen und dann kann man sich immernoch nach 
etwas anderem umsehen. Aber wichtig ist das man erstmal den Fuß irgendwo 
drin hat und Berufserfahrung sammeln kann.

Autor: Christian (Gast)
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Hi miteinander,

ich bin echt unschlüssig, ob ich nun annehmen soll oder nicht. Aber ich 
denke, dass es wohl die beste Entscheidung ist, damit man "erst mal was 
hat" und nicht noch länger zuhause rumsitzt. Es interessiert mich ja 
zudem noch. Nur das Gehalt stört mich halt bissel. Oder vielmehr die 
Tatsache, dass andere als Einstiegsggehalt mehr verdienen als einer 
selbst. Aber andererseits sind 2800 Euro brutto (vllt ca. 1600 Euro 
netto) ne Stange Geld. Meine Mom, die ihr Leben lang gearbeitet hat (40 
Jahre), verdient auch nicht mehr. Also ich kann zufrieden sein. Bekomme 
ja auch zudem einiges geboten: Auto, Benzin, Handy, Notebook, PC, 
Scanner, Kopierer. Alles für mein Home-Office. Das muss man im Gegenzug 
auch mal sehen. Außerdem ist es doch auch ein Anreiz, wenn man "tief" 
einsteigt und sich dann nach und nach hocharbeiten kann und mehr Gehalt 
bekommt aufgrund sehr guter Leistung. Das macht einen ja auch stolz. 
Außerdem möchte ich das ja auch nicht ewig machen. Es ist aber, denke 
ich, ein gutes Sprungbrett und ne gute Referenz, wenn ich den Job bei 
Siemens annehme.

Ok. Nochmal vielen Dank für eure Statements.

Gruß, Chris.

P.S. Gibt es hier vielleicht auch Siemens-Fans unter euch oder Leute, 
die im Außendienst bei Siemens arbeiten?

Autor: Christian (Gast)
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Dumme Antwort ;) Du kennst doch bestimmt nicht einmal die genauen 
Hintergründe und erlaubst dir so ein Urteil. Hast doch deine 
Informationen auch nur aus der Presse und denen sollte man nicht alles 
glauben. Außerdem hat Siemens zich Sparten und gerade die 
Medizintechnik-Sparte steht sehr gut dar. Also wenn wird es überhaupt 
nur zu einer Aufsplittung/Aufteilung/Loslösung kommen, aber Siemens geht 
weiß Gott nicht unter bzw. wird "dicht gemacht".

Autor: Wackelkandidat (Gast)
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Irrtum. Der Schrotthaufen wird zerschlagen.

Autor: Wackelkandidat (Gast)
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> Was wäre denn die Begründung dafür?

Fehlverhalten bei der Vergabe von Aufträgen

Autor: Siemensexperte (Gast)
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Sehe ich auch so - wenn es in der A&D nicht liefe (was nicht unbedingt 
der Fall ist, dort geht es ganz gut) dann kriegt die MEd davon erstmal 
garnichts mit, zumal die nichts miteinander zu tun haben und sich nicht 
einmal kennen. Indirekt wird es vielleicht insofern, als dass der 
Konzern allemgeine Sparmassnahmen und Gehaltssätze festlegt, wenn er 
unter Druck ist und Druck aknn von einer Sparte allein ausgelöst werden.

Zu den Auftragägen: Siemens quetscht Lieferanten genauso aus, wie alle 
andern auch : bis zum geht nicht mehr. Macht der Zulieferer Pleite, 
kommt halt der nächste hoch. Nicht selten mitdemselben Geschäftsführer. 
Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Autor: Ohne Mich (Gast)
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Harhar ....

Wenn ich so die Gehälter lese, wird mir ganz anders.

2800 Brutto wäre für mich ein Traum.

Bin gelernter EAnlagenelektroniker mit schnellem Wechsel in die EDV und 
jahrelangem festen Job, der dann wegfiel, als man meinte, externe Firmen 
mit Indern wäre besser und billiger. Ok, nix gegen Inder aber die 
indischen Cracks gehen eh in die USA und der Rest putzt jetzt auf 1€ 
Jobs ....

Nun denn, hatte mal wieder nen lustigen Anruf einer Firma, bei der ich 
mich im Bereich Telekommunikation beworben hatte. Es ging grob um alles, 
was bei der Telekomm so anfällt von Verteiler verdrahten über DSL 
einrichten und so weiter und so fort.

Gehaltsangebot 1500€ Brutto bei Erfüllung des Tagessolls von 100%, 
ansonsten Abzüge.

Aha, also ein Kund hat keinen Plan, Probleme nicht vermeidbar und ich 
bekomme dann noch Lohnabzug ??

Und das, weil ich verm. 20 Jahre zu früh auf dei Welt gekommen bin ??

IT Ausbildungen gabs noch keine und 20 Jahre Berufserfahrungen und dne 
festen Willen, sich weiterzuentwickeln zählen heute nicht mehr.

Ich habe mal indirekt von nem großen Konzern erfahren, daß man nach der 
Prämisse lebe, Leute einzustellen, die gewisse Schine haben, denn die 
Partner legen Wert darauf, daß man nur hochqualifizierte Leute 
beschäftige, da man sonst annehmen müsse, das Endprodukt könne ja nix 
taugen.

Fazit 2er Bewerber (mich und einer meiner Aushilfen aus einer früheren 
Firma):

Ich fiel durchs "Raster" / die Bewerbung wurde erst gar nicht 
angenommen, obwohl der Manager der Abteilung mich unbedingt haben 
wollte, der "Kollege" von früher hatte 2x studiert (in was, was schon 
damals keiner brauchte) und hat sogar eine noch höher dotierte Stelle 
bekommen und lacht sich heimlich ins Hemd, sowohl was Bezahlung, als 
auch was "Verantwortung" udn vor allem die Aufgabe angeht ....

So kanns gehen ....

Grüße
OM

Autor: Ohne Mich (Gast)
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Die Buchstabenwervexler und die fehlenden Buchstaben bitte selbst 
korrigieren/nachhreichen, denn ich darf net über 15h die Woche über 
arbeiten .... gg

Gruß
OM

Autor: Gast123 (Gast)
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>> 2800 im Monat

Und da kommen doch noch Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld usw. drauf. Kriegt 
man tariflich nicht teilweise sogar 13,75 Monatsgehälter? Dann würde das 
ganze ja wieder viel besser aussehen.

Autor: Jonni (Gast)
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Also ich denke dass hier wirklich viele neider unterwegs sind. Wenn Du 
bei Siemens einen Job bekommst, dann ist das doch klasse. Es ist ein 
riesen Konzern und Du hast sicherlich eine gute chance schnell 
aufzusteigen.

Es kommt doch nicht nur auf das Einstiegsgehalt an. Es ist doch genauso 
wichtig, sogar noch wichtiger, dass die Tätigkeit spass macht und dass 
man sich weiterentwickeln kann.

Ausserdem sind die Einstiegsgehältern nun mal generell gesunken. 1999 
hat han vielleicht noch 45 T im Jahr bekommen. Heute sind 2800-3000 
normal.

Ich bin selbst bei siemens, habe wirtschaft studiert. Auch ich bin mit 
2800 eingestiegen. Jetzt nach einem Jahr habe ich 45000 T und einen 
Firmenwagen.

Lass Dich doch nicht von den Neidern hier vereppeln.

Du bist nunmal Absolvent und hast keine Berufserfahrung.

Autor: Thomas (Gast)
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@Jonni: es wäre schön, wenn ein das grübeln mit deinem Beitrag ersparrt 
bleiben würde.
Entweder muss ich die 45k auf 12, 13, o. 13.5 Gehälter umrechnen, oder 
die 2k8 auf 12, 13 o. 13.5 Gehälter aufrechnen.

Naja, aber Du hast ja Wirtschaft studiert und offensichtlich sogar etwas 
Erfolg damit.

Ich bin froh, mein Geld nicht bei Siemens verdienen zu müssen :-)

Autor: jonni (Gast)
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@thomas,


die 2800 beziehen sich auf einen monat und die 45 T auf 12 Monate. Ich 
habe aber nur das Grundgehalt miteingerechnet. Natürlich gibt es von 
jahr zu jahr unterschiedliche sonderzahlungen und erfolgsbeteiligungen, 
aber diese lass ich aus der gehaltsrechnung mal weg.

also 45 T im jahr sind 3750 im monat. so hoffe man muss jetzt weniger 
grübeln.


aber wie gesagt, firmenwagen musss man ja auch noch sehen.

Autor: Frager (Gast)
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>die 2800 beziehen sich auf einen monat und die 45 T auf 12 Monate.

45000 : 2800 sind ca. 16 Monate. Nach welchem Kalender lebst du denn?

>aber wie gesagt, firmenwagen musss man ja auch noch sehen.

Sind in den 45000 pa schon die Firmenwagenkosten (1% Regel) mit drin?

Autor: defekter_netzschalter (Gast)
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>Lass Dich doch nicht von den Neidern hier vereppeln.

Dann bleib du bitte auch bei den Tatsachen!

Autor: Thomas (Gast)
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@Frager: Das passt schon, siehe Beitrag Jonni 23:30

Autor: jonni (Gast)
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@frager,


ich habe als Einstiegsgehalt 2800 bekommen. jetzt nach einem jahr sind 
es 45000 in einem jahr. du solltest meinen beitrag schon richtig lesen.

für den firmenwagen zahl ich 250 euro, kann ihn privat nutzen und benzin 
etc ist alles drin.

ich bleibe bei den tatsachen. es scheint euch nur nicht zu passen, oder 
sehe ich das falsch....


was wollt ihr denn. es ist doch klasse wenn jemand als einstiegsgehalt 
2800 bekommt. als refrendar am gerich oder in der schule bekommt man 
gerade mal 1000 in den ersten 2 jahren.

als wenn man bei siemens mit 2800 anfängt und später noch wesentlich 
mehr verdient ist das super...


die meisten die sich hier aufregen, verdienen wahrscheinlich weniger ode 
rnoch gar nichts. ihr müsst erst mal beweisen wie produktv ihr für eure 
firma seid.


man das geschwätz von wegen dafür hättest du ja gar nicht studieren 
müssen. natürlich, ein facharbeiter verdient das auch, aber nach 20 
jahren beruf. der der bei siemens mit 2800 anfängt, hat nach 20 jahren 
vielleicht 7000 im monat wenn es gut läuft....

Autor: Peter (Gast)
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...und wenn es schlecht läuft hat er nur noch 25k im Jahr.

Es kann so, ähnlich, oder auch anders kommen ;-) Da aber viele nicht 
über den Tellerrand hinweg blicken können / dürfen oder vlt. auch zu 
ängstlich sind, verstehen sie das nicht und regen sich dann in sinnlosen 
Diskussionen, vermutlich noch angeregt vom Neid, darüber auf, dass manch 
anderer in jungen Jahren schon das hat, was sie selber niemals erreichen 
oder besser noch, "verdienen" werden.

Gut, meine Grammatik ist nicht sonderlich gut, aber das macht nix. Denn 
den Satz wird eh keiner von den Betroffenen verstehen, denn er hat ja 
mehr als ein Komma :-)

Grüße,

ein "nicht studierter" mit 4k Brutto / Monat (und Überstunden zu 
Freizeit-Regelung)

Autor: Siemens for ever (Gast)
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Hallo zusammen,

da hat ja so manch einer von euch so richtig Glück gehabt; besonders die 
Passage mit 7k nach 20 Jahren für einen Facharbeiter bei Siemens find 
ich echt super! Zeig' mir den bitte mal!! Firmenwagen bei Siemens???? 
Bist Du Abteilungsdirektor? Leb' ich hier im falschen Film???
Ich selbst bin jetzt 12 Jahre dabei, (Hochschulabschluß) im IT-Bereich, 
habe vor 6 Jahren weit über 1k brutto mehr verdient und bin jetzt nach 
einer kontinuierlichen Gehaltsentwicklung (abwärts), was die Streichung 
von 40h Vertrag, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, ungerechtfertigten 
Herunterstufungen im Sinne des Ergänzungstarifvertrages in Anlehnung an 
dubiosen Jobprofilen beinhaltet, bei 4170 € gelandet, wenn dann zum Ende 
des GJ auch noch eine Ausgleichszahlung wegfällt. Nicht genug, die 
Situation erfordert nichtsdestotrotz eine Arbeitszeit von weit mehr als 
40 h die Woche, um den gestiegenen Anforderungen, bedingt durch den 
Mangel an entsprechend kompetenten Mitarbeitern zu kompensieren. 
(Auslandseinsätze, Projektmanagement/-leitung und zahllose andere 
"niveaulose" Themen). Natürlich schenkt man diese Stunden der Firma, 
weil wenn Du diese auflaufen läßt, dann wird der Betriebsrat auf Dich 
gehetzt und der "hilft" Dir, und läßt Dich erstmal 2 Monate als Dank für 
Deine Mehrleistung zwangsbeurlauben und danach bist Du dann fachlich 
"tot"!!!!! Der Hinweis, daß der Zuwachs an Arbeit dich überfordert, wird 
Dir natürlich postum Ineffektivität unterstellt, es ist ein 
Teufelskreis....Ich kann also die guten Aufstiegschancen bei Siemens nur 
bestätigen, allerdings mit einem "reziproken" Ansatz!!!!!
Leute, so ist die Wirklichkeit ...überlegt's euch also gut und macht 
nicht den selben Fehler wie ich. Bei der Städtischen Müllabfuhr hätte 
ich wohl bessere Chancen auf eine adäquate Gehaltsentwicklung gehabt, 
ein Freund von mir verdient dort weitaus mehr und auch jeder 
Facharbeiter aus einer halbwegs großen Firma lacht sich über ein solches 
Entgelt krank....

Autor: Gast X (Gast)
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"man das geschwätz von wegen dafür hättest du ja gar nicht studieren
müssen. natürlich, ein facharbeiter verdient das auch, aber nach 20
jahren beruf. der der bei siemens mit 2800 anfängt, hat nach 20 jahren
vielleicht 7000 im monat wenn es gut läuft..."

So kann es aussehen. :-))

"besonders die
Passage mit 7k nach 20 Jahren für einen Facharbeiter bei Siemens find
ich echt super! Zeig' mir den bitte mal!!"
Du hast den Absatz etwas falsch verstanden. Das bezieht sich auf die 
2800€ die auch Facharbeiter haben können, was das Einstiegsgehalt des 
obigen Posters war.

"Firmenwagen bei Siemens????
Bist Du Abteilungsdirektor? Leb' ich hier im falschen Film???"
Gibts Firmenwägen nur als Abteilungsdirektor???
Soweit ich weiß nicht. ;-)

Autor: Crysler-Ehe (Gast)
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>"Firmenwagen bei Siemens????
>Bist Du Abteilungsdirektor? Leb' ich hier im falschen Film???"
>Gibts Firmenwägen nur als Abteilungsdirektor???
>Soweit ich weiß nicht. ;-)
Also bei Daimler fahren auch die Meister Firmenwagen (E-Klasse).
Liegt aber nicht daran, dass Daimler so mitarbeiterfreundlich wäre, 
sondern weil die Kisten dank des hohen Preises annähernd wie Blei bei 
deutschen Händlern liegen. Da muss man für künstlichen Absatz sorgen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Crysler-Ehe schrieb:
> Also bei Daimler fahren auch die Meister Firmenwagen (E-Klasse).
> Liegt aber nicht daran, dass Daimler so mitarbeiterfreundlich wäre,
> sondern weil die Kisten dank des hohen Preises annähernd wie Blei bei
> deutschen Händlern liegen. Da muss man für künstlichen Absatz sorgen.

Den Werkswagenverkauf gibt es bei Daimler schon lange, ich seh da keinen 
direkten Zusammenhang mit der Krise.

Autor: anon (Gast)
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Bei Daimler gibt es für jede Führungskraft ein Firmenfahrzeug als 
Gehaltsbestandteil. Ist für einen Automobilhersteller jetzt nicht so 
außergewöhnlich, wie ich finde.

Autor: Diplomand (Gast)
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Hallo alle zusammen!

Kann mir denn jemand mal einen aktuellen Stand sagen?
Ich bin zurzeit Diplomand bei Siemens und werde bald fertig mit meinem 
Studium.
Ich studiere Informationstechnik an einer Fachhochschule. Bei Siemens 
habe ich auch mein praktisches Studiensemester gemacht und ich habe auch 
vor, wenn es der Stellenmarkt zu lässt, hier zu arbeiten.

Was kann man nun als Einstiegsgehalt bei Siemens verlangen bzw. wieviel 
wird einem zurzeit angeboten?

MfG

Autor: gast (Gast)
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verlangen kann man viel....wert bist du aber als absolvent nicht viel!

wer bei siemens arbeiten will und nicht weiß was er verlangen soll hat 
wohl bei siemens nix verloren...

Autor: Diplomand (Gast)
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:D was bist du denn für einer?

man muss sich doch vorher erstmal informieren! woher soll man es sonst 
auch wissen! ;)

mfg

Autor: einer (Gast)
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kommt darauf an in welchem bereich du anfangen willst.
bei AD ist momentan sowieso einstellungsstopp.
bei MED kenn ich mich net aus...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich besitze einen Hochschulabschluss und bin zu einem 
Vorstellungsgespräch zu Siemens als Berechnungsingenieur eingeladen und 
wollte mich daher erkundigen, wie hoch ich meine Gehaltsvorstellungen 
ansetzen soll.

-->Standort ist vermutlich NRW.

Welchen Tarif erhält man da EG 11,EG 12 oder EG 13 ?

Liege ich bei einem Jahresbrutto von 46 000€ richtig?

Wäre nett wenn mir da jemand weiterhelfen kann, will mich ja nicht 
blamieren. Vielen Dank.

gruß
Thomas

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
Datum:

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> -->Standort ist vermutlich NRW.

Du bist eingeladen und weisst noch nicht, wo Du arbeiten sollst?

Weisst Du wenigstens, wo Du hin musst?

Autor: lassdas (Gast)
Datum:

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@Thomas ziehe 10.000€ ab dann passt das, wir sind schließlich in einer 
Wirtschaftskrise !

Autor: ZIM (Gast)
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siemens - energy sector - berlin

E10 minimum, E11 möglich

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
Datum:

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Hallo Christian,
also ich hab als Mohr 19 Jahre bei Siemens gearbeitet und geknechtet und 
bin hier in Bocholt dann geoutsourced worden. Wenn du annimmst mach 
einen Vertrag nicht nur des Geldes wegen sondern all deine Patente die 
du machst lass den Vertrag so machen das du sie wenn Siemens sie nicht 
nutzt selber nutzen kannst. Ein Beispiel ist der Medichip oder Quicklab. 
Er wurde 2004 vom Bundespräsidenten prämiert. Wir haben 2010 und bis 
dato liegt er bei Siemens im Keller und die Sepsis Patienten sterben und 
die Entwicklung steht in Deutschland warum weiss keiner. Wenn Siemens es 
nicht hin bekommt lasst die Studenten Deutschlandweit es machen und gebt 
das Patent und all die Info frei. Jeder Patient und jeder Angehörige 
eines Verstorbenen wird es euch danken.
Also enn zu wenig gezahlt wird darfst du von deinen Patenten eigene 
Entgelte machen. Es ist zu wenig.

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
Datum:

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Galenus, reise weiter! Der Faden ist 3 Jahre alt! Wenn er bis heute 
nichts bekommen hat, ist Christian schon längst verhungert!

Autor: Joerg F. (felge1966)
Datum:

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@Galenus ein Reisender

du hast aber schon auf das Datum der Anfrage geschaut oder arbeitest du 
als Totengräber?

Datum: 15.05.2007 18:15

Autor: Bauingenieur (Gast)
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Also, weiss zwar nicht, ob du die Stelle bekommen hast aber ich muss 
sagen, dass man darin schon Stärke zeigt, wen man sich ein Ziel gesetzt 
hat und sich nicht unterm Wert verkauft.

Meiner Meinung nach sollte man isch eine Summe in Kopf setzten, die 
einen zufrieden stellt, wen diese nicht gezahlt wird, dann sollte man 
sich wo anders Bewerben.

Denke aber, wenn man selbstbewusst eine Summe (realistisch) nennt, dass 
eine Firma wie Siemens diese auch zahlt, zeigt ja nur character stärke 
des menschen(Arbeiters).

Viel Glück

bin auch auf der suche zur zeit nach einer Stelle als Bauingenieur, mal 
schauen, wie meine Chancen stehen. xd

Gruss

Autor: Lebenskünstler (Gast)
Datum:

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> Autor: Matthias (Gast)
> Datum: 15.05.2007 20:39

> @ Siemensler (Gast):

> Siemens A&D in Erlangen???
> Der Flughafenbau??

Mit denen hatte ich voriges Jahr auch Kontakt. Konkret ging es um 
München und Köln, Inbetriebnahme Gepäckförderanlagen.

Unmögliche Bedingungen, sollen ihren Mist ohne mich in Betrieb nehmen.

Autor: Zapper (Gast)
Datum:

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..also mit dem "DOITSCH" wirst Du wohl immer an der "unteren Kante" 
hängen bleiben.
Kleiner Tip:Kauf´Dir erst einmal eine Tüte Deutsch, die hat mich auch 
gehilft!
Gruss Zapper ;-)

Autor: karl (Gast)
Datum:

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Bauingenieur schrieb:
> Meiner Meinung nach sollte man isch eine Summe in Kopf setzten, die
> einen zufrieden stellt, wen diese nicht gezahlt wird, dann sollte man
> sich wo anders Bewerben.

Guter Witz. Erst mal wo anders eine Zusage bekommen. Heutzutage muss man 
doch froh sein, überhaupt was zu finden. Das wissen die Firmen genau. 
Dementsprechend niedrig sind die Löhne. Die hier genannte Summe ist 
schon im oberen Bereich angesiedelt.

Autor: karl (Gast)
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Bauingenieur schrieb:
> bin auch auf der suche zur zeit nach einer Stelle als Bauingenieur, mal
> schauen, wie meine Chancen stehen. xd

Wahrscheinlich bessere Chancen als die Elektroings

Autor: Uli Trautenberg (avaron)
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Hi,

34k finde ich etwas unterdimensioniert... Bei uns ist jeder in der 
Abteilung wenigstens ERA 10, eher 11 oder 12....
ERA 11 entspricht bei 40h und durschnittlicher Leistungsbewertung ca. 
70k. ERA10 hab ich gerade keine Ahnung, aber man kanns in den Tabellen 
nachgucken... Einfach mal nach ERA für Dein Bundesland googlen...

Laß Dir nichts erzählen, seit ERA gilt offiziel nicht mehr der alte IG 
Metal Tarif und Du solltest alleine aufgrund Deines Tätigkeitsfeldes 
bezahlt werden... Und ERA 9 bekommt der letzte Support-Fuzzi. Das 
dürften so ca. 45k sein....

Also ganz Ernsthaft, ein Arbeitgeber der mir nach erfolgreichem Studium 
nicht wenigstens 40k bezahlt (runtergerechnet auf 35h Woche 35k) würde 
ich noch nicht mal ernstnehmen...

Laßt Euch nicht verarschen! Ein AG wird immer soviel bezahlen das Ihr in 
der Wertschöpfung noch etwas für ihn bringt... Guck Dir die Hausinternen 
Stundensätze an... Da sinnd 95-130€/h keine seltenheit... Da ist zwar 
der ganze Wasserkopf mit drin, dürfte aber nahe an der 
Wertschöpfungsgrenze liegen.... Verlang ERA 10 für den Anfang mit den 
üblichen 14% Leistungszulage und wenn sie das nicht bezahlen.... Andere 
AG suchen auch Leute....

Autor: Jens H. (Gast)
Datum:

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> Andere
> AG suchen auch Leute....

schön wärs

Autor: Uli Trautenberg (avaron)
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Wie schön wärs????

Der Markt ist voll für Leute mit ernsthaften embedded Grundlagen.... 
Automatisierungstechnik, Automotive, alle suchen....

Beim letzten Gespräch mit einem Personaler teilte mir dieser mit er 
braucht zur Zeit ca. 1 1/2 Jahre um eine Stelle adequat zu besetzen...

Klar, ein wenig mehr wie Ports beim Atmel schalten darfs schon sein, 
aber ich habe z.B. fast Null Ahnung von Elektronik (siehe meine anderen 
Posts) und bekomme monatlich 2-3 Anfragen von Headhuntern....

Verkauft Euch doch nicht alle unter Wert! Eine Arbeitskollege meinte 
letztens embedded ist der Bodensatz der Softwareindustrie, aber genau 
das Gegenteil ist der Fall... Microsoft Certified Application Developer 
bekommt man im Dutzend billig, und auch Web 2.0 Entwickler gibt wie Sand 
am Meer... Aber gerade Leute mit einem funktionellen Verständnis von 
Hardware, die noch wissen wie ein Prozessor intern funktioniert sind 
gesuchte Mangelware....

Verkauft Euch!!! Die anderen kochen auch nur mit Wasser!

Ich z.B. habe weder einen Uni-Abschluß noch sonst irgend etwas außer nem 
Abi-Zeugnis! Ich habe während der Uni überraschend meine Mutter pflegen 
müssen, bin auf den seltsamen Trichter gekommen eine Kneipe aufzumachen 
die wieder Pleite ging.... Aber ich bin seit mittlerweile 8 Jahren recht 
erfolgreich mit ansehnlichem Gehalt in der emnbedded Branche tätig... 
Also nochmal: Verkauft Euch!!! Und verlangt nie zu wenig bei der 
Gehaltsforderung.... Schneller wie ein zu hohes Gehalt (das sagen die 
Dir schon... A La: Ja, sie wären ja der richtige Mann, aber das können 
wir nicht zahlen) befördert Dich ein zu geringes aus dem Rennen (der 
will ja nix, der kann auch nix....).... Verkauf Euch!

Autor: ohne Worte (Gast)
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> Mir wurde aber gestern nur ein Bruttoarbeitslohn von 34000 Euro im Jahr
> angeboten, d.h. pro Monat ca. 2800 Euro.
>
> Ist das ok? Was würdet ihr mir raten?

Ja, mach das - Du bist überhaupt nicht in der Position als Absolvent zu 
verhandeln, das kannst Du später mal machen, wenn Du Berufserfahrung 
hast.
Laß Dich nicht von irgendwelchen Anfangstraumgehältern in fiktiven 
Gehaltsspiegeln blenden oder von Leuten, die Dir abraten weil sie einen 
sicheren Job haben.
Du mußt nehmen, was Du kriegen kannst - so sieht es heute aus.
Gerade als Absolvent kannst Du nicht wählerisch sein, glaube mir.
Studium lohnt auch nicht mehr um viel Geld zu verdienen, die Rechnung 
geht schon lange nicht mehr auf!

Autor: Jo Schuster (Gast)
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ohne Worte schrieb:
> Du mußt nehmen, was Du kriegen kannst - so sieht es heute aus.

Eben! Deshalb solltest Du wenigstens 50.000 € fordern. Das ist bei 40h/W 
die Untergrenze.

Wer sich weit unter Wert andient, zeigt nur, daß er sich selbst für 
unbrauchbar einschätzt.

Autor: ohne Worte (Gast)
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> Eben! Deshalb solltest Du wenigstens 50.000 € fordern. Das ist bei 40h/W
> die Untergrenze.
>
> Wer sich weit unter Wert andient, zeigt nur, daß er sich selbst für
> unbrauchbar einschätzt.
das ist eine verhandelbare Selbsteinschätzung, die nichts weiter zu 
sagen hat außer das man bereit ist tiefer einzusteigen - völlig 
belanglos, da der Arbeitgeber die Vorgaben macht.
Einen Berufsanfänger solche Tips zu geben ist schon fast strafbar - wie 
soll der das aus der Position der Arbeitslosigkeit heraus großartig 
verhandeln, soll der so enden wie Wilhelm oder Michael und weiter auf 
arbeitslos machen bis er die Taube greifen kann?

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Bauingenieur schrieb:
> bin auch auf der suche zur zeit nach einer Stelle als Bauingenieur, mal
> schauen, wie meine Chancen stehen. xd


Die Chancen in der Baubranche sind derzeit glänzend, ähnlich wie Anfang 
der 90er Jahre.

Autor: Hügelbewohner (Gast)
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Weil wie ich kaum einer Bock hat, mit so nem niedrigen Gehalt 
anzufangen...

Autor: ohne Worte (Gast)
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> Weil wie ich kaum einer Bock hat, mit so nem niedrigen Gehalt
> anzufangen...
geh doch nach Griechenland, da kämpfen sie für Ihre Faulheit - das ist 
der Unterschied.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Uli Trautenberg schrieb:

> ... Bei uns ist jeder in der Abteilung wenigstens ERA 10, eher 11
> oder 12 ....
> ERA 11 entspricht bei 40h und durschnittlicher Leistungsbewertung ca.
> 70k.
> ...
> Und ERA 9 bekommt der letzte Support-Fuzzi. Das dürften so ca. 45k
> sein ....


E10 ist die übliche Tarifgruppe für Berufsanfänger Dipl.-Ing.(FH) oder 
B.E.  E11 für die Unis.
Nach etwa 18 Monaten wird hochgruppiert, also von E10 in E11 bzw. E11 in 
E12. Mit 5 J. BE sollte jeder mind. in E12 sein.

E12 in aktuellen Zahlen:

5.550  € Monatsgehalt / 35h
73.500 € Jahresgehalt / 35h

6.340  € Monatsgehalt / 40h
84.000 € Jahresgehalt / 40h

Zuzüglich Erfolgsbeteiligung und Prämien

Autor: ohne Worte (Gast)
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> E10 ist die übliche Tarifgruppe für Berufsanfänger Dipl.-Ing.(FH) oder
> B.E.  E11 für die Unis.
> Nach etwa 18 Monaten wird hochgruppiert, also von E10 in E11 bzw. E11 in
> E12. Mit 5 J. BE sollte jeder mind. in E12 sein.

> E12 in aktuellen Zahlen:

was nützen Dir denn diese "schönen" Pseudozahlen, wenn das Unternehmen 
effektiv weniger bietet, es 100 andere Leute gibt, die bei ähnlicher 
Quali den Job annehmen.
Du bleibst dann als Absolvent arbeitslos und dieser Makel haftet Dir an 
- danach bist Du erst recht die Lusche!
Schön doof, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht und man dann glaubt 
pokern zu können!
Ihr peilt offenbar die aktuelle Lage nicht.

Beitrag #2869955 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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ohne Worte schrieb:
>> Weil wie ich kaum einer Bock hat, mit so nem niedrigen Gehalt
>> anzufangen...
> geh doch nach Griechenland, da kämpfen sie für Ihre Faulheit - das ist
> der Unterschied.

Du hast ja mal gar nix begriffen, du Troll.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Christian schrieb:
> ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch bei Siemens Medical Solution.
> Ich bin Hochschulabsolvent....
> Mir wurde aber gestern nur ein Bruttoarbeitslohn von 34000 Euro im Jahr
> angeboten ...

34.000 € erhalten zur Zeit 19-jährige Berufsanfänger nach absolvierter 
Ausbildung. ;)

Autor: ohne Worte (Gast)
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> Du hast ja mal gar nix begriffen, du Troll.
das zeigt nur, daß es Euch zu gut geht (die gutbezahlte Stellung als 
Selbstverständlichkeit anseht) und Ihr vom Arbeitsleben wenig Ahnung 
habt.

Autor: ohne Worte (Gast)
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> 34.000 € erhalten zur Zeit 19-jährige Berufsanfänger nach absolvierter
> Ausbildung. ;)
gratuliere - welche Region und was für eine Ausbildung?

Autor: Tom (Gast)
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Jo Schuster schrieb:
> E10 ist die übliche Tarifgruppe für Berufsanfänger Dipl.-Ing.(FH) oder
> B.E.  E11 für die Unis.
> Nach etwa 18 Monaten wird hochgruppiert, also von E10 in E11 bzw. E11 in
> E12. Mit 5 J. BE sollte jeder mind. in E12 sein.
>
> E12 in aktuellen Zahlen:
>
> 5.550  € Monatsgehalt / 35h
> 73.500 € Jahresgehalt / 35h
>
> 6.340  € Monatsgehalt / 40h
> 84.000 € Jahresgehalt / 40h
>
> Zuzüglich Erfolgsbeteiligung und Prämien

Dein Beitrag zeigt, dass Du vom IGM Tarifvertrag keine Ahnung hast. In 
Bayern gibt es nämlich auch noch die Zwischenstufen a und b, d.h. in 
EG11 gibt es EG11a und EG11b. Nach 18 Monaten wechselt man automatisch 
von a nach b. Der Sprung von z.B. 11 in die 12 ist nicht automatisch.
EG11 die übliche Einstiegsgruppe für Uni Absolventen? Das glaubst du 
doch selbst nicht.. Selbst mit 7% LZ wären das im ersten Jahr schon 
4557*13,25 = ca. 60k. IGM Unternehmen zahlen zwar gut, aber so gut nun 
auch wieder nicht.

Autor: Jo Schuster (Gast)
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Die automatische Hochstufung innerhalb der Tarifgruppe von A nach B 
erfolgt zwar auch nach 18 Monaten. Das meinte ich aber nicht. Sondern 
eine Hochgruppierung nach durchschnittl. 18 Monaten Einarbeitungszeit.

Entgeltgruppen für Ingenieure in der Metall- und Elektroindustrie Bayern
Entgelte gültig ab 1. Mai 2012.

Für Ingenieure kommt nach den Tarifverträgen der IG Metall für die 
bayerische Metall- und Elektroindustrie eine Einstufung in die 
Entgeltgruppen 10 bis 12 in Frage – wenn sie einer Tätigkeit nachgehen, 
die in diesen Entgeltgruppen beschrieben ist.

http://engineering-igmetall.de/sites/default/files...

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