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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistor lässt nur eine bestimmten Strom durch


Autor: Maxim (Gast)
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Habe eine Standard-Transistor-Schaltung aufgebaut. Die Basis ist durch 
einen Widerstand mit einem Pin des ATMega8 uC verbunden. Der Kollektor 
hängt an einem Labornetzteil. Der Emitter-Ausgang ist direkt mit der 
Masse des uCs verbunden und mit dem Lastwiderstand (welcher wiederum an 
der Masse des Labornetzteils hängt). Also ne stinknormale Schaltung.

Bei dem Transistor handelt es sich um diesen hier:
http://www.ortodoxism.ro/datasheets/sanyo/ds_pdf_e...

Komisch ist, dass der Strom durch den Lastwiderstand nur durch die 
PWM-Frequenz bestimmt wird. Bei 99% Pulsweite fließt ca. 1A durch den 
Lastwiderstand, egal ob die Betriebsspannung (zwischen Kollektor und 
Emitter) 3V oder 15V beträgt.

Ist das ein besonderer Transistor?

Bei einem "normalen" Transistor würde doch mit der Betriebsspannung auch 
der CE-Strom steigen?!

ps: Parallel zum Lastwiderstand arbeiten 5 Elkos mit insgemast ca. 
3000uF.

Autor: The Devil (devil_86)
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Du hast den Emitter mit Masse + Lastwiderstand parallel dazu, oder was?

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Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Die Basis ist durch
>einen Widerstand mit einem Pin des ATMega8 uC verbunden.

Ok


>Der Kollektor
>hängt an einem Labornetzteil. Der Emitter-Ausgang ist direkt mit der
>Masse des uCs verbunden und mit dem Lastwiderstand (welcher wiederum an
>der Masse des Labornetzteils hängt)

HÄ??

Poste mal eine SChaltung, mit Bauteilwerten für Lastwiderstand und 
Basiswiderstand

Autor: Falk (Gast)
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@ Maxim (Gast)

>Habe eine Standard-Transistor-Schaltung aufgebaut. Die Basis ist durch

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ich frage mich immer wieder, wozu 
der liebe Gott Schaltpläne erfunden hat.

>einen Widerstand mit einem Pin des ATMega8 uC verbunden. Der Kollektor
>hängt an einem Labornetzteil. Der Emitter-Ausgang ist direkt mit der
>Masse des uCs verbunden und mit dem Lastwiderstand (welcher wiederum an
>der Masse des Labornetzteils hängt). Also ne stinknormale Schaltung.

Deine Beschreibung ist irritierend.

>Komisch ist, dass der Strom durch den Lastwiderstand nur durch die
>PWM-Frequenz bestimmt wird. Bei 99% Pulsweite fließt ca. 1A durch den
>Lastwiderstand, egal ob die Betriebsspannung (zwischen Kollektor und
>Emitter) 3V oder 15V beträgt.

Wie gemessen?

>Ist das ein besonderer Transistor?

Du hast sicher was falsch verdrahtet oder gemessen.

>Bei einem "normalen" Transistor würde doch mit der Betriebsspannung auch
>der CE-Strom steigen?!

Nicht wenn er in die Sättigung geht.

>ps: Parallel zum Lastwiderstand arbeiten 5 Elkos mit insgemast ca.
>3000uF.

Das klingt schon mal nicht gut. Aber ohne gescheiten Schaltplan ist das 
nur Rätselraten.

MfG
Falk

Autor: allu (Gast)
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Wenn der Lastwiderstand zwischen Emitter und Masse angeschlossen ist, 
der Mega mit einer konstanten Spannung versorgt wird und die 
Kollektorspannung über der Megabetriebsspannung liegt, ergibt das eine 
Konstantstromquelle. Vom Emitter nach Masse liegt dann maximal die 
Megabetriebsspannung minus etwa 0,7 Volt an, auch wenn das Netzteil 15 
Volt liefert. Mit der Pulsweite liesse sich jetzt der Strom linear 
einstellen - wenn da nicht die 3000 uF parallel zum Lastwiderstand 
wären. Damit ergeben sich hohe Impulsströme, die jetzt durch das 
Netzteil und / oder die Stromverstärkung (Basisstrom) des Transistors 
begrenzt werden. Plusbreitenregelung und Elkos gehen nicht zusammen, nur 
mit ohmschen Widerständen sinnvoll).

Sollte ich die Schaltung falsch verstanden haben, will ich nichts gesagt 
haben.
Gruß allu

Autor: Falk (Gast)
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@ allu (Gast)

>Kollektorspannung über der Megabetriebsspannung liegt, ergibt das eine
>Konstantstromquelle. Vom Emitter nach Masse liegt dann maximal die

Neee, es wäre ne klassiche Kollektorschaltung (Emitterfolger).

MfG
Falk

Autor: allu (Gast)
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@Falk

>Neee, es wäre ne klassiche Kollektorschaltung (Emitterfolger).

Genau, Du hast recht. Die Basis des Emitterfolgers liegt über den Mega 
an einer konstanten Spannung (lassen wir mal das Pulsen, die Elkos und 
den Verstärkungsfaktor erstmal aussen vor). Damit liegt am 
Lastwiderstand immer die gleiche Spannung an und somit fliesst auch 
immer der gleiche Strom durch den Lastwiderstand, egal ob das Netzteil 
auf 7 oder 27 Volt eingestellt ist.

gruss allu

Autor: Andreas K. (a-k)
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Es könnte sich lohnen, den Transistor probehalber mal anzufassen. 
Besonders wenn das Labornetzteil grad auf 15V steht.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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jo, wenn der strom nicht steigt, dann fällt irgendwo einiges an Spannung 
ab :)

Autor: allu (Gast)
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genau .... so is es ....

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Wenn postet denn mal der Treaderöffner die aufgebaute Schaltung?

Autor: Atomstromfilter (Gast)
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Da hat der Jung bestimmt ein Atomstromnebenschlußfilter gebaut.
Sowas aber auch.

Autor: Matrix (Gast)
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Ist doch schön jez  weiß er das nur 1A von seinem Stromzuhause Atomstrom 
ist ;)

Autor: Thomas O. (kosmos)
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welchen Transistor aus dem Datenblatt hast du

den NPN Typen 2SC3746 oder
den PNP Typen 2SA1469

ich schließe bei NPN Typen die Last immer zw. Netzteil und Kollektor der 
Ermitter liegt direkt an Masse, so schaltet der Transistor also die 
Masse des Verbrauchers (low side) ansonsten suche mal nach high side 
switch vermute mal das du das vorhattest.

Autor: Maxim (Gast)
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So, hier die Schaltung.

J1.1 -> AVR Masse
J1.2 -> AVR PB3

Autor: Maxim (Gast)
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Der Transistor ist natürlich der NPN (2SC3746).

Autor: Andreas K. (a-k)
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R1=?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Das kann nicht gehen!
DIe Last muss zwischen Kollektor und 15V, und die Elkos müssen von der 
Last weg. Am besten direkt zwischen 15V und GND

Autor: Maxim (Gast)
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Ok, das glaube ich dir mal so. :-)

Warum geht das aber nicht?

Mit den Elkos wollte ich die Spannung glätten. Die Folge ist, dass sie 
sich bei jedem Puls randvoll aufladen. Ist ja auch logisch ...

Als nächstes wollte ich den AVR per Spannungsteiler an den 
Lastwiderstand dranhängen und eine automatische Pulsweitenanpassung 
programmieren. Somit könnte ich die gewünschte Spannung mit dem AVR 
einstellen.

Bevor jemand nach dem Zweck fragt: Ist nur Spielerei.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Mit den Elkos wollte ich die Spannung glätten. Die Folge ist, dass sie
>sich bei jedem Puls randvoll aufladen. Ist ja auch logisch ...

Das funktioniert nur MIT Glättungsdrossel:

15V---Transistor PNP---o---Drossel--------o------- Uout
                       |                  |
                       | K                |
                     Diode               Elko                Last
                       | A                |
                       |                  |
GND--------------------o------------------o-------- GND

Zum Glätten kann der Elko auch weggelassen werden, die Drossel aber 
NICHT!

Autor: Falk (Gast)
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@ Maxim (Gast)

>Mit den Elkos wollte ich die Spannung glätten. Die Folge ist, dass sie
>sich bei jedem Puls randvoll aufladen. Ist ja auch logisch ...

Ja, dann sollte man aber nochmal über PWM nachdenken.

a) man macht direkt PWM und die Glättung erfolgt duch die Trägheit der 
Ausgangsgrösse (Z.B. Heizdraht, der folgt keinen 100 Hz, oder Led an 
PWM, das Auge ist zu träge um 100 Hz Pulsen zu folgen.) Dabei liegt 
direkt am Verbraucher das digiale PWM-Signal (natürlich mit 
entsprechenden Strom7Spannung).

b) Man will eine geglättete Spannung erzeugen und diese auf den ggf. 
empfindlichen Verbraucher geben. Dazu braucht man wenigstens einen 
RC-Tiefpass. bei grossen Strömen besser einen LC-Tiefpass.

Nur ein dicker Elko vergewaltigt den Transistor.

Dein C ist, wie bereits gesagt, vollkommen falsch platziert. Es gehört 
zuschen VCC (hier +15V) und Masse). Und als Schaltung wählt man meist 
die Emitterschaltung, zu finden hier.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor

Deine Last kommt als zwischn +15V und den Kollektor.

MFG
Falk

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