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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik RS485 LED über Pfostenstecker


Autor: Hans (Gast)
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Hallo,

bei einem RS485 Bus möchte ich gern eine LED installieren, die mir 
anzeigt, ob traffic über den RS485 Bus übertragen wird. -> dazu schließe 
ich die LED mit einem Vorwiderstand zwischen die bieden 
RS485-Busleitungen. Jedoch soll die LED über einen Pfostenstecker auf 
eine andere Platine platziert werden.


Data- ----------------|----
                      |
               |Vorwiderstand|
RS485-Bus             |
                      ----- Stecker ----|LED|


Data+ ---------------------

Kann man das so schalten? Ist es schlecht, wenn eine Datenleitung des 
RS485-Busses mehr belastet wird durch die LED und die andere Leitung gar 
nicht? Oder macht man das anders?

Hans

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

>bei einem RS485 Bus möchte ich gern eine LED installieren, die mir
>anzeigt, ob traffic über den RS485 Bus übertragen wird. -> dazu schließe
>ich die LED mit einem Vorwiderstand zwischen die bieden
>RS485-Busleitungen. Jedoch soll die LED über einen Pfostenstecker auf

Das wird so nicht solide funktionieren. Di meisen RS485 Tranceiver 
erzeugen +/-1,5V Differenzspannung zwischen A und B (Data + /-). 
Allerdings sind bis zu +/-200mV noch als gültiges Signal definiert.
Wenn es also solide laufen soll brauchst du einen RS485 Empfänger, der 
dann ein TTL-Signal ausgibt. Dort kannst du ganz normal deine LED 
dranhängen.
Und wen du es richtig schön machen willst, nimmst du noch ein 74HC123 
Monoflop mit ca 100ms Pulszeit, um auch kurze Datenpakete sichtbar zu 
machen.

MfG
Falk

Autor: Hans (Gast)
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also Data+/- wären die Ausgangpins von einem RS485-Pegelwandler von 
Maxim MAX3070E.

MAX3070 Pin-Data- ----------------|----------- hier gehts zur XLR-Buchse
                                  |
                            |Vorwiderstand|
RS485-Bus                         |
                                  ----- Stecker ----|LED|


MAX3070 Pin-Data+ --------------------------- hier gehts zur XLR-Buchse

auf der anderen Seite des MAX3070 befindet sich ein Optocoupler.

Hans

Autor: STS (Gast)
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Je nach Vorwiderstand änderst Du eben ZL oder ZG und das führt zu einer 
Fehlanpassung des RS485 Busses bei Z0 des Kabels von typ. 120 Ohm. 
Daraus resultiert eine kapazitiver Gesamtimpedanz, wenn ZG und ZL größer 
als Z0 sind. Das führt zu einer kürzeren Datübetragungsstrecke, einer 
geringeren Bitrate und es können  nicht entsprechend viele Nodes am Bus 
betrieben werden.

Schaltung gegen Masse sollten vermieden werden, weil die Supressordioden 
am Eingang dann sinnlos für Transienten und Überspannungen sind. Auch 
das BIAS kann gestört werden.

Besser wäre das Anklemmen der LED auf der Eingangsseite des 
RS-485-Treibers (TTL). Manche Treiber-IC's haben auch einen extra 
Anschluß. So kann auch in Senden/Empfangen unterschieden werden.

Autor: Hans (Gast)
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mit Eingangsseite meinst du zwischen Optocoupler und Pegelwandler?

Der MAX3070 hat leider keinen extra-Pin für eine LED.
http://datasheets.maxim-ic.com/en/ds/MAX3070E-MAX3079E.pdf

verändere ich das Signal stark wenn ich zwischen Optocoupler und 
Pegelwandler eine solche LED installiere mit Vorwiderstand

Optocoupler HCPL-260L
http://www.avagotech.com/products/product-detail.j...

Hans

Autor: Hans (Gast)
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HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
                          |
                  |Vorwiderstand LED|
                          |
                          ------|Stecker|-----|LED|

Hans

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

>mit Eingangsseite meinst du zwischen Optocoupler und Pegelwandler?

Ja.

>verändere ich das Signal stark wenn ich zwischen Optocoupler und
>Pegelwandler eine solche LED installiere mit Vorwiderstand

Nein, der Optokopplerhat doch einen starken Digitalausgang. Nimm ne Low 
Current LED, dann ist alles paletti.


>HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
>                          |
>                  |Vorwiderstand LED|
>                          |
>                          ------|Stecker|-----|LED|

Ja so. Aber Masse braucht die LED auch ;-)

MfG
Falk

Autor: STS (Gast)
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Haste den Oprokoppler schon bei hohen Bitraten ausprobiert? Die meisten 
versagen ohne BIAS (Tiefpaßverhalten). Problemloser gehen die ICoupler 
von Analog Devices.
Ob Du die LED auf die TTL-Seite nach dem ICoupler oder davor anbringst, 
ist von der Funktion egal. Es gilt allerdings zu überlegen, daß der 
galvansich getrennte! DC/DC-Wandler für die Betriebsspannug des 
RS485-Treibers zusätzlich den Strom der LED's aufbringen muß. Der 
Wandler sollte nach Möglichkeit übrigens eine Trennung von 5 kV 
aufweisen, dann biste selbst für den DNV gewappnet!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ STS (Gast)

>Haste den Oprokoppler schon bei hohen Bitraten ausprobiert? Die meisten
>versagen ohne BIAS (Tiefpaßverhalten). Problemloser gehen die ICoupler
>von Analog Devices.

DMX hat doch max. 250 kbit/s, der Optokoppler ist auf 15 Mbit/s 
ausgelegt.

MFg
Falk

Autor: Hans (Gast)
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ne den Optocoupler hab ich noch nicht ausprobiert - meine Bitrate 
beträgt 250kBit/s.


der Output High Level Current beträgt laut Datenblatt max. 50µA (Seite8) 
- ich hoffe das stimmt.

Vorwiderstand R = U/I mit U=3.3V
Forward Current von der LED ist maximal 20mA
http://www.farnell.com/datasheets/70612.pdf

also brauch ich nur einen vorwiderstand von ca. 200 Ohm.

Hans

Autor: Hans (Gast)
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der DC-DC-Wandler hat nur eine Isolation von 2kV DC... sollte doch 
ausreichend sein, oder?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

>der Output High Level Current beträgt laut Datenblatt max. 50µA (Seite8)
>- ich hoffe das stimmt.

Hmm, ich sollte das Dateblatt lesen :-(

Der hat nen Open Collector Ausgang. Da musst du die LED LOW-Aktiv 
schalten. Also Anode fest an VCC und Anode über den Vorwiderstand  an 
den Ausgang des Optokopplers.

>Vorwiderstand R = U/I mit U=3.3V

LED

>Forward Current von der LED ist maximal 20mA

Nimm doch einfach ne Low Current LED.

MFG
Falk

Autor: STS (Gast)
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Bei der Dimensionierung des Kollektorwiderstandes solltest Du die Kurven 
des Datenblatts beachten, Ic bestimmt auch die Grenzfrqequenz des 
Optokopplers! Deswegen meine Anmerkung mit der Datenrate.

Autor: Hans (Gast)
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HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
                          |
                  |Vorwiderstand LED|
                          |
                          ------|Stecker|-----|Anode LED Kathode|---GND

Sollte sich der  Vorwiderstand eher bei der LED befinden oder näher beim 
Optocoupler? Die LED sitzt ja auf einer anderen Platine.


Bei Low Current LEDs muss ich noch schauen, ob es weiße LEDs gibt als 
SMD-Ausführung.

Hans

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

Falsch, ich sagte doch LOW-Aktiv.

HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
                          |
                  |Vorwiderstand LED|
                          |              Kathode LED Anode
                          ------|Stecker|---------|<-------VCC

>Sollte sich der  Vorwiderstand eher bei der LED befinden oder näher beim
>Optocoupler? Die LED sitzt ja auf einer anderen Platine.

Ist egal.

>Bei Low Current LEDs muss ich noch schauen, ob es weiße LEDs gibt als
>SMD-Ausführung.

Du kannst auch normale LEDs nehmen. Aber du musst keine 20mA da 
durchjagen, auch wenn die LED das kann. Meist reichen 1..5mA absolut 
aus.

MfG
Falk

Autor: Hans (Gast)
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viele dank

und bezüglich des Output-Stroms vom Optocoupler der Wert bei Output 
Collector Current ist der richtige? Bei maximal Ratings ist dieser mit 
50mA angegeben. Rechnet man dann auch mit diesem Stromwert den 
Vorwiderstand aus --> also bei 4mA für die LED und 3.3V Spannung

Vorwiderstand R = 3.3V / (50mA - 4mA) = 72 Ohm

Hans

Autor: Hans (Gast)
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bezüglich des DCDC-Wandler da verwende ich diesen hier (mit 3.3V In- und 
Output Voltage)

http://www.recom-international.de/pdf/econoline/RN.pdf

von diesen Ausgängen müssen insgesamt vier versorgt werden, so dass ich 
ca. 300mA Strom benötige...

Ist dieser Wandler für die Aufgabe gewappnet?

Hans

Autor: Norbert (Gast)
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HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
                          |
                  |Vorwiderstand LED|
                          |              Kathode LED Anode
                          ------|Stecker|---------|<-------VCC


warum ist diese Variante besser gegenüber LED gegen GND schalten? So 
muss man VCC auch über den Stecker an die zweite Platine routen, weil 
VCC ja galvanisch getrennt ist...

Norbert

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

>und bezüglich des Output-Stroms vom Optocoupler der Wert bei Output
>Collector Current ist der richtige? Bei maximal Ratings ist dieser mit

Das ist der maximal mögliche/zulässige Kollektorstrom.

>50mA angegeben. Rechnet man dann auch mit diesem Stromwert den
>Vorwiderstand aus --> also bei 4mA für die LED und 3.3V Spannung

Hääää???

Bitte mal in Ruhe über das ohmsche Gesetz nachdenken. Reihenschaltung, 
Parallelschaltung etc.

>Vorwiderstand R = 3.3V / (50mA - 4mA) = 72 Ohm

???

>http://www.recom-international.de/pdf/econoline/RN.pdf
>von diesen Ausgängen müssen insgesamt vier versorgt werden, so dass ich
>ca. 300mA Strom benötige...
>Ist dieser Wandler für die Aufgabe gewappnet?

Sieht so aus, wenn dort 378 mA angegeben sind.

MfG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Norbert (Gast)

>HCPL-Pin VO-Pin----------------------------DI MAX3070-Pin
>                          |
>                  |Vorwiderstand LED|
>                          |              Kathode LED Anode
>                          ------|Stecker|---------|<-------VCC


>warum ist diese Variante besser gegenüber LED gegen GND schalten? So

Weil der Optokoppler einen Open Colletor Ausgang hat, der kann nur gegen 
GND ordentlich Strom schalten.

Ausgangsstufen Logik-ICs

>muss man VCC auch über den Stecker an die zweite Platine routen, weil
>VCC ja galvanisch getrennt ist...

Tja, Pech. Oder man muss einen Transistor spendieren.

MFg
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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laut datenblatt vom MAX3070 ist der Input Current von DI (Eingang) 1µA.

50mA kann der HLPC-260L zur Verfügung stellen - jedoch fließen diese 
auch nur wenn sie benötigt werden.

die LED wird parallel zum DI-Eingang geschaltet mit Vorwiderstand in 
Reihe. wenn an der LED z.B. 4mA anfallen sollen nimmt man einfach noch 
einen vorwiderstand von z.B. 100 Ohm und fertig...

Autor: Hans (Gast)
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ok Reihenschaltung... aber die Dimensionierung mit dem Vorwiderstand hab 
ich noch nicht begriffen - gibt es da keine regeln?

Autor: STS (Gast)
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Den DC/DC-Wandler kannste nehmen, wenn die 4 Schnittstellen nicht auch 
untereinander galvanisch getrennt sein müssen???. 2 KV sind halt 
erforderlich, wenn der Wandler für die (Schiffs-)Industrie (DNV) 
zertifiziert werden soll. Dann sollte allerdings auch ein 
Überspannungsschutz mit Suppressordioden zusätzlich angedacht werden. 
Die Dimensionierung des Kollektorstromes sollte man nicht auf die 
leichte Schulter nehmen. Dadurch kann man die Bandbreite des besten 
Kopplers kaputt machen. Wie gesagt sehr einfach finde ich da die 
ICoupler von AD<-Werbung!

Autor: Manfred (Gast)
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Forward Voltage sollten typischerweise 2Volt sein bei der LED;Strom z.B. 
2mA damit sie nicht so hell leuchtet...

R = (3.3V - 2V) / 2mA = 650 Ohm

that`s it...

Autor: PeterK (Gast)
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äh muss das nicht

R = (3.3V – U_LED) /( I_LED + I_Pegelwandler) heißen?

Autor: Günther (Gast)
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nein weil durch R nicht der STrom vom Pegelwandler fließt... aber die 
Spannung von der LED ist 0.7V und nicht 2V

Autor: Hans (Gast)
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also

R = (3.3V - 2V) / 2mA = 650 Ohm

ist richtig... oder?

Autor: Volker (Gast)
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ja ja ja richtig

Autor: Newbie (Gast)
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hab noch ein paar fragen beim durchlesesn dieses artikels:

>Je nach Vorwiderstand änderst Du eben ZL oder ZG und das führt zu einer

was wird hier genau als ZL und ZG bezeichnet?

>Fehlanpassung des RS485 Busses bei Z0 des Kabels von typ. 120 Ohm.

wenn man eine LED verwendet die einen hohen Strom abkann - wie groß muss 
man dann dennoch den vorwiderstand wählen und warum?

>Daraus resultiert eine kapazitiver Gesamtimpedanz, wenn ZG und ZL größer
>als Z0 sind. Das führt zu einer kürzeren Datübetragungsstrecke, einer
>geringeren Bitrate und es können  nicht entsprechend viele Nodes am Bus
>betrieben werden.

>Schaltung gegen Masse sollten vermieden werden, weil die Supressordioden
>am Eingang dann sinnlos für Transienten und Überspannungen sind. Auch
>das BIAS kann gestört werden.

wenn sich aber die LED nach den supressordioden, die zwischen Data+/- 
des RS485-Busses geklemmt werden, spielt das dann auch noch eine Rolle, 
und warum?

sorry für die Newbie fragen

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Hans (Gast)

>ok Reihenschaltung... aber die Dimensionierung mit dem Vorwiderstand hab
>ich noch nicht begriffen - gibt es da keine regeln?

Sag mal, liest du eigentlich auch mal die Links die dir die Leute 
empfehlen??? :-(

LED!!!!!!


@ Newbie (Gast)

>>Je nach Vorwiderstand änderst Du eben ZL oder ZG und das führt zu einer

>was wird hier genau als ZL und ZG bezeichnet?

Das Posting solltst du weitgehend ignorieren, ist nur akademisches 
Gefasel.

>>Fehlanpassung des RS485 Busses bei Z0 des Kabels von typ. 120 Ohm.

>wenn man eine LED verwendet die einen hohen Strom abkann - wie groß muss
>man dann dennoch den vorwiderstand wählen und warum?

An den RS485 hängt man keine LEDs. Fertig.

MfG
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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>An den RS485 hängt man keine LEDs. Fertig

aber bei DMX-Tester wird doch auch die LED mt Vorwiderstand in den 
RS485-Bus gehängt und vom widerstand gibt das ja auch keine 
fehlanpassung, wenn der vorwiderstand groß gewählt wird.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>>An den RS485 hängt man keine LEDs. Fertig

>aber bei DMX-Tester wird doch auch die LED mt Vorwiderstand in den
>RS485-Bus gehängt

Wo? Bei einem offiziellen Aufbau oder nur bei diesem Bastelprojekt? Lies 
mal mein erstes Posting, dann weist du warum das keine solide Idee ist.

> und vom widerstand gibt das ja auch keine
>fehlanpassung, wenn der vorwiderstand groß gewählt wird.

Ja. Aber die Spannung reicht nicht m die LED leuchten zu lassen.

MfG
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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>Wo? Bei einem offiziellen Aufbau oder nur bei diesem Bastelprojekt? Lies
>mal mein erstes Posting, dann weist du warum das keine solide Idee ist.

irgendwas dazwischen würd ich sagen

http://www.soundlight.de/produkte/wg18/dmxsteck.htm

außerdem gibt es ja viele dmx-geräte, bei denen es leds gibt, die 
anzeigen wann datenpakete geschickt oder gesendet werden...  wo werden 
denn dann diese leds platziert?


die hinter dem pegelwandler zu platzieren macht doch keinen sinn, weil 
man dann nicht anhand dieser leds erkennen kann ob dieser defekt ist 
oder nicht?



Newbie

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>irgendwas dazwischen würd ich sagen

>http://www.soundlight.de/produkte/wg18/dmxsteck.htm

Murks!

Ich wiederhole!

RS485 Tranceiver erkennen noch +/-200mV als gültiges Signal, da gehen 
die LEDs nie und nimmer an.

>außerdem gibt es ja viele dmx-geräte, bei denen es leds gibt, die
>anzeigen wann datenpakete geschickt oder gesendet werden...  wo werden
>denn dann diese leds platziert?

Hast du den Thread gelesen? Glaube ich kaum.

>die hinter dem pegelwandler zu platzieren macht doch keinen sinn, weil
>man dann nicht anhand dieser leds erkennen kann ob dieser defekt ist
>oder nicht?

Es geht ja meist nicht darum zu erkennen ob der Pegelwandler defekt ist 
sondern ob Daten übertragen werden.

MFG
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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>Hast du den Thread gelesen? Glaube ich kaum.

d.h. sie werden stets zwischen Optocoupler und Pegelwandler platziert?


>Das wird so nicht solide funktionieren. Di meisen RS485 Tranceiver
>erzeugen +/-1,5V Differenzspannung zwischen A und B (Data + /-).
>Allerdings sind bis zu +/-200mV noch als gültiges Signal definiert.

bei dmx beträgt die differenzspannung +/- 2.5V; d.h. einmal ist DATA+ 
auf 2.5V und gleichzeitig Data- auf null volt und vica versa (DATA- 
-2.5V)

wann treten denn die +/- 200mV auf?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>>Hast du den Thread gelesen? Glaube ich kaum.

>d.h. sie werden stets zwischen Optocoupler und Pegelwandler platziert?

Man KANN das machen, muss aber nicht.

>bei dmx beträgt die differenzspannung +/- 2.5V; d.h. einmal ist DATA+
>auf 2.5V und gleichzeitig Data- auf null volt und vica versa (DATA-
>-2.5V)

???
Ich denke DMX basiert auf RS485, oder?

>wann treten denn die +/- 200mV auf?

Bei RS485.

MFg
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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bei dmx werden definitiv +/- 2.%V Differenzspannung übertragen - keine 
200mV

wenn nur +/- 200mV übertragen werden, dann kann natürlich keine led 
zwischen Data+/- gesetzt werden - bei +/- 2.5V Differenzspannung aber 
schon!

Und RS485 legt die Spannung zwischen DATA+/- auch nicht endgültig fest - 
weil jedes anders signal über rs485 andere spannungen verwendet, deshalb 
sind diese pegelwandler auch teilweise bis +/- 7V oder sogar 12V 
ausgelegt

Beitrag "DMX Kontroll Led"

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>bei dmx werden definitiv +/- 2.%V Differenzspannung übertragen - keine
>200mV

Man muss schon etwas differenzieren.
Die meisten RS485 Tranceiver spucken unter Last (Bus mit 2x110 Ohm 
terminiert) noch 1,5V aus. Ohne Terminierung auf dem Bus (was bei kurzen 
Leitungen machbar ist) ist es natürlich mehr.

Aber die Empfänger müssen bis runter auf +/-200mV noch sauber arbeiten. 
Die +/-200mV entstehen bei langen Kabeln und hohen Datenraten.

>Und RS485 legt die Spannung zwischen DATA+/- auch nicht endgültig fest -
>weil jedes anders signal über rs485 andere spannungen verwendet, deshalb
>sind diese pegelwandler auch teilweise bis +/- 7V oder sogar 12V
>ausgelegt

Du verwechselst da was. Die +/-7V bzw 12 V sind der Gleichtaktbereich 
der Eingangsspannung. Die Differenz zwischen Data+/- ist immer im 
Bereich kleiner 5V.

>Beitrag "DMX Kontroll Led"

Dort sind auch ein paar Sachen verwechselt.

MFG
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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>Aber die Empfänger müssen bis runter auf +/-200mV noch sauber arbeiten.
>Die +/-200mV entstehen bei langen Kabeln und hohen Datenraten.

da hast du recht... aber sind die max. 32 Teilnehmer, die an einem 
dmx-bus dranhängen dürfen auf +/- 200mV oder auf +/- 2.5V ausgelegt?


>Du verwechselst da was. Die +/-7V bzw 12 V sind der Gleichtaktbereich
>der Eingangsspannung. Die Differenz zwischen Data+/- ist immer im
>Bereich kleiner 5V.

ja vertan - stimmt natürlich...

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Newbie (Gast)

>da hast du recht... aber sind die max. 32 Teilnehmer, die an einem
>dmx-bus dranhängen dürfen auf +/- 200mV oder auf +/- 2.5V ausgelegt?

Werder noch. Das ist wie gesagt in erster Linie von der Datenrate und 
Kabellänge abhängig. Die 32 Teilnehmer stellen zusammen max. eine 
ohmsche Last von 12kOhm/32=375 Ohm dar. Wenn die Tranceiver aber selbst 
bei 54 Ohm noch 1,5V liefern spielt das keine grosse Rolle.

MFg
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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>Werder noch. Das ist wie gesagt in erster Linie von der Datenrate und
>Kabellänge abhängig

die sind ja auch festgelegt.. 250kBit/s und die Kabellänge ist glaub ich 
auf 1000m ausgelegt..

Aus diesen werten müsste man doch ausrechnen können, welche minimale 
spannung dadurch resultiert? nur nach welchen formeln?

wie kommst du auf den wert 12kOhm für alle 32 Teilnehmer...?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>die sind ja auch festgelegt.. 250kBit/s und die Kabellänge ist glaub ich
>auf 1000m ausgelegt..

>Aus diesen werten müsste man doch ausrechnen können, welche minimale
>spannung dadurch resultiert? nur nach welchen formeln?

Ganz einfach. Das Ohmsche Gesetz. Rechne mal aus wie gross der 
Widerstand von 1000m Kabel ist (Durchmesser, Leitwert von Kupfer).

>wie kommst du auf den wert 12kOhm für alle 32 Teilnehmer...?

12 kOhm ist der definierte Eingangswiderstand der RS485 Tranceiver. Wenn 
davon 32 parallel am Bus hängen . . .

MfG
Falk

Autor: Newbie (Gast)
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d.h. mit dieser rechnung kommt man ungefähr auf die 12kOhm (bzw. das ist 
der maximale wert)...

aber welchen strom nimmt man für die rechnung an, um die spannung 
ausrechnen zu können?  der output-strom vom pegelwandler?

Driver-Short-Circuit-Output Current bei 3.5V Differenzspannung max. 
40mA?

Autor: MI.SA. (Gast)
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Hallo Hans

einfach einen dummy anhängen (nur einen sn75176) und am R Ausgang die 
LED mit vorwiederstand

Autor: MI.SA. (Gast)
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oh nein Widerstand

Autor: Newbie (Gast)
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>54 Ohm noch 1,5V liefern spielt das keine grosse Rolle

wo steht dieser wert - bzw. wie kommt man auf dieser festlegung...?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Newbie (Gast)

>>54 Ohm noch 1,5V liefern spielt das keine grosse Rolle

>wo steht dieser wert - bzw. wie kommt man auf dieser festlegung...?

Das steht in den Datenblättern drin. Z.B. beim MAX485, Differential 
Driver output.

MFG
Falk

Autor: STS (Gast)
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Noch einen Hinweis zum akademischen Gefasel von mir: Z0 ist der 
Wellenwiderstand des Kabels (Kabel für RS485 hat i. d. R. 120 Ohm). ZG 
ist der Innenwiderstand des Generators und ZL der Innerwiderstand der 
Last. Der Bus muß also mit ZL=ZG=Z=120 Ohm abgeschlossen, sein um 
Reflexionen zu vermeiden (Wellengleichung). Also kommt an jedes Ende des 
Busses (nicht jeden Nodes) ein R von 120 Ohm. Findet also keine 
Reflexion durch Fehlanpassung statt, wird das Rechteck auch als Rechteck 
übertragen. Bei kapazitiver Fehlanpassung werden die Flanken 
verschliffen (integrriert), bei induktiver Fehlanpassung sehen sie aus, 
wie nach einem Differenzierglied. Diese Fehlanpaasungen resultieren in 
kürzerer Übetragungsstrecke, weniger Nodes oder auch niedriger Bitrate.

siehe dazu auch http://kurt.steudler.ch/Elektro/Uebt/Ulei.pdf , S. 44 
ff.
Wellentheorie, Bergeronverfahren, Leitungsabschluß

Autor: STS (Gast)
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Noch was zur LED parallel zur Suppressordiode: Die Suppressorkombination 
ist für die maximale Spannung -7/+12 V ausgeleget. Darüber schaltet sie 
durch. Die gängigen Dioden können 600 W kurzzeitig abführen (P6SMBxxx). 
Wenn aber deine LED parallel am Bus schon früher gegen Masse 
durchschaltet, als die Suppressorkombi bei Transienten bis 4 kV, wird 
wohl die LED eher hinüber sein als die Schutzdiode begrenzt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Karl (Gast)

>>AUA. Wie kann man mit einem 16MHz!!! uC so einen riesigen Fehler bei
>>dermassen niedrigen Frequenzen machen. Unverständlich.

>Danke dir für deine Sachlichkeit und Konstruktivität deines Betrages.

Immer wieder gern geschehn. ;-)

Warum einfach, wenn es auch umständlich geht.

16 Mhz Takt (was hier zumindest Overkill ist).
Prescaler 1024 macht ~16 kHz.

Bei 10 Hz macht das eine Auflösung von 1600 Zählern ~0,6 Promille.
Bei 16 kHz braucht ein 16 Bit-Zähler ca. 65536/16kHz ~4 Sekunden bis zum 
Overflow. Passt.

Alles was man mun tun muss ist die Differenz der Zählerstände zu 
berechnen. Das wars. Im Falle eines Overflows ist die negativ, dann muss 
invertiert werden. Das ist der ganze "Trick".

volatile uint16_t delta_t;
uint16_t old_time;
volatile uint8_t flag;

void main(void)
{
  // timer initialisieren

  TCCR1B = 5;        // Prescaler 1024
  
  // interrupt initialisieren

  TIMSK |= (1<<TOIE1);  // Overflow Interrupt ON

  sei();

     while(1)
     {
    while(flag==0);      // Warte auf Messung
    flag =0;

    // hier jetzt die Auswertung/Speicherung des Messwertes delta_t
   }
}

// steigende Flanke an INT2

ISR(INT2_vect)
{
  uint16_t tmp, tmp1;

  tmp = TCNT1;
  tmp1 = tmp - old_time;
  if (tmp1>32768) tmp1 -= 32768;
  old_time = tmp;
  delta_t = tmp1;
  flag = 1;
}



@ Läubi Mail@laeubi.de (laeubi)

>Hat der AVR nicht nen ICP interupt?

Ja.

>Ich denk das sit für Frequenzmessung genauer... Oder miß doch eine

Für DIE Frequenzen tuts auch der externe Interrupt.

>Sekunde lang wieviel Pulse kommen...

Tut er nicht, aber er macht es sehr kompliziert und falsch.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Mist, falschen TAB erwischt :-(

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