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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Mit 45 zu alt für den Job?


Autor: N.Schielke (Gast)
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Ich bin dabei, mich neu zu orientieren, da die Firma, für die ich tätig 
bin, übernommen wurde und alle Beschäftigten entweder 270km an den neuen 
Standort umziehen müssen oder entlassen werden.

Für die Altersteilzeit bin ich noch etwas zu jung und umzihen möchte ich 
aus privaten Gründen möglichst nicht. Daher habe ich mich nach nun 7 
Jahren wieder einmal beworben und musste feststellen, daß ich offenbar 
im Markt nicht gefragt bin.

Auch das Arbeitsamt, daß ich bluäugig mit meinem Anliegen belästigt 
hatte, gab mir zu verstehen, daß man mit 40 heute selbst als Fachkraft 
schwer vermittelbar sei.

Was soll man da tun? Selbständig werden?

Autor: user (Gast)
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für welchen Job?
Als Ingenieur NEIN!!
bin selber 41 und mit dem Studium letztes jahr fertig geworden.
allerdings auch erst mit 35 angefangen.
das arbeitsamt kannste total vergessen,da biste nur ne nummer.
Jobrobot eigenes profil einstellen, private jobvermittler einsetzen und 
evtl. eine anzeige schalten! klappt schon .
viel erfolg

Autor: Der Hubert (Gast)
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45 ??

Heute bist Du schon mit 35 nicht mehr gefragt, denn bedenke:

Es gibt immer einen jüngeren, der für weniger Kohle arbeitet.

Ob der dann Schei**e baut, interessiert nachher keinen mehr, da 
Berufserfahrung nur dann gefragt ist, wenn Du 25 bist ....

Autor: alterMann (Gast)
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Hallo.

Laß Dir von ein paar frustierten hier nichts erzählen.

Ich habe vor 2 Jahren mit 42 die Firma gewechselt. Da ich eigentlich 
jeher den Stellenmarkt beobachte, habe ich dann die Chance ergriffen und 
nochmal einen Karrieresprung gewagt.

Ich habe davor 10 Jahre bei einem großen Medizingerätehersteller im 
Qualitätsmanagement gearbeitet und bin nun Leitender Qualitätsmanager 
bei einem kleineren aber sehr gut organisierten Elektronikhersteller. 
Viele kleinere Unternehmen in Deutschland setzen auf eine gute Mischung 
von älteren und erfahrenen Mitarbeitern und jungen "unverbrauchten" 
Absolventen. Übrigens habe ich bei meinem Ex-Arbeitgeber noch 
mitgeholfen einen Nachfolger zu finden. Den Zuschlag hat ein 48jähriger 
bekommen.

Soviel dazu.

Du siehst, man kann also auch im Alter noch Karrieresprünge absolvieren.
Vorrausetzung dafür war aber, dass ich mich eigentlich dauernd 
fortgebildet habe.

Schön Grüße aus dem Altersheim :-))

Ein ganz Alter Mann (44J -> fast Tot)

Autor: The Devil (devil_86)
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alterMann wrote:
> [...]
> Ich habe davor 10 Jahre bei einem großen Medizingerätehersteller im
> Qualitätsmanagement gearbeitet und bin nun Leitender Qualitätsmanager
> bei einem kleineren aber sehr gut organisierten Elektronikhersteller.
> [...]

Aber nicht zufällig in Dud, oder??

Autor: alterMann (Gast)
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@The Devil
Aus Lübeck nach Ostwestfalen.

Autor: Daniel (x2) (Gast)
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Bevor wir alle mutmaßen, sollten wir ihn mal antworten lassen, von 
welchem Beruf er spricht oder nicht? oO

Autor: N.Schielke (Gast)
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Im Bereich des QM ist es auch üblich und nötig, Erfahrenere 
einzustellen. Daher wundert mich das nicht, daß es da mit Anfang 40 noch 
mal klappt.

Bei mir (Elektronikentwicklung) sieht das anders aus: Man mutete den 
Jüngeren offenbar mehr zu. Ich will nun nicht bestreiten, daß der 
Jüngere das aktuellere Wissen hat, aber 90% der Elektronik besteht aus 
Grundlagen, die so vielfältig in der Zahl sind, daß man selbst nach 10 
Jahren noch nicht mal einen Bruchteil in der Praxis auf dem Tisch hatte,

Da hier aber die Rede ist, von Östwestfälischen und Lübecker 
Medizintechnikfirmen: Die Lübecker bauen nicht zufällig spezielle 
Sensoren und suchen nach einem Analogelektroniker? Eine solche Stelle 
habe ich von einem Vermittler angeboten bekommen, werde sie aber nicht 
antreten, da sie noch ungünstiger liegt, als der neue Standort meiner 
jetzigen Company.

Autor: Jorge (Gast)
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Lass dir von niemandem auch von mir nix einreden. Beim Arbeitsamt sind 
nur Penner. Ich war grad mit dem Studium fertig (30J) da wollte mich der 
Depp von der Vermittlung für "Hochqualifizierte" schon rauswerfen, hat 
etwas von Frechheit gefaselt und man müsste jung sein und nicht so alt 
wie ich.

Wenn einer irgendwie negativ daherschwallt dann liegt das an seiner 
Fehlanpassung. Ganz typisch für eigene Minderwertigkeitskomplexe darauf 
kannst du dich 100% verlassen.

Typische Argumente bei Minderwertigkeitskomplexen sind:

- Zeit ist Geld (ergo: keine Zeit kein Geld)
- das lohnt sich doch nicht
- das gibt es doch schon alles
- man müsste nur eine Marktlücke finden
- da sind Sie doch nur ein Sklave
- ist doch alles dasselbe

Solche Leute sind reine Konsumenten unfähig etwas zu produzieren, daher 
kommt ihre Depression und Hilflosigkeit. Mach einen ganz grossen Bogen 
um die schon bei den ersten Anzeichen, die können eine ganze 
Gesellschaft vernichten.

Autor: Schorsch (Gast)
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"Lass dir von niemandem auch von mir nix einreden. Beim Arbeitsamt sind
nur Penner. Ich war grad mit dem Studium fertig (30J) da wollte mich der
Depp von der Vermittlung für "Hochqualifizierte" schon rauswerfen, hat
etwas von Frechheit gefaselt und man müsste jung sein und nicht so alt
wie ich."

Das Problem ist, dass die "Experten" der Bundesagentur für Arbeit erst 
dann wirklich bemüht sind, wenn jemand Arbeitslosengeld bekommt. 
Ansonsten stehen die halt auf dem Standpunkt, dass die Leute sich darum 
selbst kümmern sollen.

Autor: Jorge (Gast)
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>Das Problem ist, dass die "Experten" der Bundesagentur für Arbeit erst
>dann wirklich bemüht sind, wenn jemand Arbeitslosengeld bekommt.
>Ansonsten stehen die halt auf dem Standpunkt, dass die Leute sich darum
>selbst kümmern sollen.

Das Problem ist rein menschlicher Natur und hat mit dem Arbeitsmarkt gar 
nix zu tun eher etwas mit vergleichender Verhaltensforschung.

Wenn dein Chef jünger ist als du und weniger Erfahrung hat, dann kann er 
nämlich unmöglich dein Chef sein. Für den Erfolg des Unternehmens wäre 
eine erfahrenere Kraft natürlich besser geeignet, aber wie führt man 
sowas, wenn man selbst doch auch gerne etwas Führung nötig hätte. Viele 
Chefs können problemlos über ihren Schatten springen und mit 
eingebildeten "besseren" Untergebenen friedlich zusammenarbeiten, habe 
das selbst schon oft erlebt, das waren die besten Arbeitsverhältnisse 
die ich hatte, wie soll es sonst auch klappen.

Der Typ beim Arbeitsamt mit dem ich pflichtbewusst zu tun hatte, der ist 
aufgrund seiner Aufgabe wo sich u.a. promovierte Uniabgänger bei ihm 
vorstellen in eine Position gelangt, die ihm aufgrund seiner Fähigkeiten 
nicht zukommt. Das erinnert an Machtmissbrauch al la Rollenspiel, es 
gibt verteilte Rollen für Wärter und Gefangene.

Experten gibt es beim Amt sowie auch sonst im Leben keine, stattdessen 
Schurken, die u.a. mit minderwertigen Bildungsmassnahmen Korruption 
betreiben. Der Umgangston des Forderns und Förderns läuft auf 
Erpressung, Korruption und Amtsmissbrauch hinaus.

Bis vor kurzem haben die Informatiker und Physiker in Excel Kurse von 
der VHS gezwungen und wenn man nicht dazu bereit war wurde das ALG 
gekürzt oder gestrichen. In den Kursen sassen schwarze Sheriffs, die den 
Aufruhr unterdrücken sollten. Das gabs Leute, die ganz schön kämpfen 
mussten, damit man ihnen nicht unterstellen konnte, sie wären für den 
Arbeitsmarkt nicht geeignet (berufliche Integration).
Übrigens: Mittlerweile sind die Schurken verschwunden...

Wenn der Arbeitsmarkt es hergibt, dann gibt es praktisch für alle 
Couleurs interessante Aufgaben - andernfalls ist es einfach schwierig, 
wenn dann noch persönliche Besonderheiten dazukommen.

Der ideale Einstellungskandidat ist meiner Erfahrung nach auf den ersten 
Blick sympathisch, hat ein breites Grinsen und Hände gross wie Teller, 
er bearbeitet Probleme (kann) nur bis zu einem gewissen 
Schwierigkeitsgrad und ist zu Vorgesetzten freundlich und zu 
Nichtvorgesetzten unfreundlich.

Autor: Gerd Vg (gerald)
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Experten beim Arbeitsamt?
Mein Experte war ein Beamter von der Telekom, der 1 Jahr zu Hause bei 
vollen Beamtenbezügen Däumchen drehte und dann auf einmal beim 
Arbeitsamt einen 14tägigen Leergang (kein Schreibfehler!!!!!!) besuchte.
Danach war er auf einmal Berater für Arbeitslose, vorher war er 
"Vertreter" für Handyverträge.
Sein Pech war bloss, ich hatte mir mehr Wissen übers Inet angeeignet und 
er konnte meine Fragen nicht fachgerecht beantworten.
Er gestand mir dann seinen Leidensweg beim Arbeitsamt als ich mal 
ärgerlich reagierte.
Man hat mich dann doch übers AA in Rente mit 60 geschickt.
Wie sie das bloss hingekriegt haben?

Klar, war nur ein Einzelfall ...und ich musste genau den treffen!

Autor: Lupin (Gast)
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Gerd du bist über 60 und traust dich noch ins Internet? Respekt! ;)

Autor: Jorge (Gast)
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Jo,

die Wahrheit liegt eh in den Sources beispielsweise ein Treiber in "C" 
oder irgendein Unixprogramm nur in "C" gehalten. Wenn es sich dann noch 
um ein nützliches Stück Software handelt, dann ist der Markt offen.

Über das ganze Genöle vom Arbeitsmarkt sollte man die Kunst nicht 
vernachlässigen, was kümmern einen schief gewickelte Neidheinis in 
Firmen.

Ich kauf einfach den Quark für 49Cents und dann kann man mal sehen wie 
rasch der Markt reagiert, vor allem wenn der Quark für 1,09Euro kurz vor 
dem Verfallsdatum steht. Die Menschen sind manchmal wie Vögel im Schwarm 
wenn einer die Richtung wechselt. Das sollte man nutzen.

Autor: Personahler (Gast)
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> Gerd du bist über 60 und traust dich noch ins Internet? Respekt! ;)

Gerd ist nicht alleine mit seinen 60 Jahren!

Gerd und ich haben in den 60er-Jahren quasi den PC und das Internet 
erfunden. ;-)




@Gerd

Gerd weisst du noch? Unsere erste Kippstufe mit der ECC82-Röhre oder den 
zwei Germaniumtransistoren OC71?

Autor: Gerd Vg (gerald)
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@ Lupin,

klar traue ich mich ins Net, warum sollte ich nicht?
Kann da mit etlichen Jungfüchsen mithalten, kein Problem.
Habe sogar meinen jetzigen PC selber installiert und eingerichtet ...und 
das mit 60!!!! lacht
Manchmal kann ich nur Lächeln wenn ich gewisse Sachen in Net lese.
Und damit nicht vom Hocker fällst, erst mal hinsetzen und dann 
weiterlesen:
Ich entwickel heute noch jede Menge Elektronik mit Microcontrollern!
Solche Fragen dazu, wie manche Jungfüchse stellen, brauche ich aber 
dabei nicht zu stellen!
Wenn man z.B. nicht den richtigen Vorwiderstand für eine LED ermitteln 
bzw. berechnen kann, sollte man dann wenigstens nicht die Frage im Net 
stellen, denn da kommt bei mir ein fürchterlicher Verdacht auf .......
Manchmal ist es von Vorteil, wenn man schon etwas älter ist und dadurch 
gewaltig an Lebenserfahrung bzw. Berufserfahrung sammeln konnte.

Und zum Schluss, auch Du wirst mal ganz genau so alt wie ich, hoffe ich 
doch wenigstens.
Das Schönste daran ist, keiner hat ein Mittel dagegen!

Schönes WE

Gerd

Autor: Der Hubert (Gast)
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@Jorge

Jo, kauf halt den Quark für 49 Cent, jammer hinterher aber net, dass die 
49 Cent Quarkfirma ihren Ingenieuren nur noch halbe Löhne anbietet und 
auch Dir was von Anpassung faselt .... gg

Autor: Stock (Gast)
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Leute,
Man sollt sich gegen das Alter hin weiterentwickeln zu Dingen wo die 
Jungen keinen Stich haben. Da gibt es noch beliebig viel zu tun. Dann 
muss man auch das passende Auftreten haben. Die eigenen Schwaechen 
vertuschen zu wollen bringt nichts. Die Jungen wollen fuer 3 
Transistoren mit 3 Widerstaenen eine Simulation mit PSPICE, sollen sie 
machen. Ich simulier ja schliesslich auch meinen Mikrowellenresonator 
bevor ich ihn erodieren lasse. Nur nie die Jungen gegen die Alten 
ausspielen wollen. Zusammen ist man staerker. Als Alter muss man die 
integrative Kraft spielen, und lieber einen Jungen die PSPICE Simulation 
in 2 Stunden rechnen lassen als selbst dafuer 2 Tage brauchen. Die sehen 
schnell wenn du fuer dasselbe 5 mal laenger brauchst. Daher gar nicht 
erst dasselbe machen.

Mittlerweile 48 und in den meisten Dingen immer noch schneller.

Autor: Lari Fari (Gast)
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Die Jungen müssen ja auch simulieren, da sie nie etwas mit real 
exisiterenden Transis zu tun hatten.

Autor: Stock (Gast)
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Naja, wenn man das Kennlinienfeld wirklich studiert hat, und daraufhin 
die Emitter- Basis- und Kollektorschlatung behandelt hat muss man 
vieles nicht mehr simulieren. Aber das wird nicht mehr durchgenommen. 
Auc wie sich das Rauschen ausbreitet sollte man von der Basis her 
studieren und nicht als Zusatzresultat einer Simulation bekommen. Aber 
wie schon gesagt, es ist deren weg. Lassen wir sie.

Autor: Der Hubert (Gast)
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@alterMann

Nunja, Du hattest "Glück", warte mal ab, bis Dein Job wieder zur 
Disposition steht .... ;):D

Autor: alterMann (Gast)
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@Der Hubert
Meiner Meinung nach gibt sowas wie Glück nicht. Mein Job steht erst 
wieder zur Disposition a) wenn die Firma pleite ist oder b) wenn ich 
kündige.

zu a) in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich.
zu b) kommt darauf an, wann ich keine Lust mehr habe zu arbeiten :-))

Autor: Der Hubert (Gast)
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@alterMann

Träum weiter und verharre auf Deiner Sicherheit, die es nicht wirklich 
gibt und "Firma pleite" geht schneller, als man denkt ....

Ok, wenn Du bei einem Dicken (VW, MB, ....) arbeitest, mag das etwas 
anders aussehen aber ich hab ne Firmnpleite mitgemacht, die Umsätze 
jenseits 2 Mrd. im Jahr gemacht hat und bei MB oder HP sind auch schon 
sichere Jobs gefallen .... ;):D

Autor: Kaempfer (Gast)
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Das hat mit dem Alter nichts zu tun. Ich wurde schon mit 29 das erste 
mal gekuendigt.

Autor: gekündigter (Gast)
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stimmt meine Firmen gingen pleite als ich 29 und 35 war.

Autor: alterMann (Gast)
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@Der Hubert

>Träum weiter und verharre auf Deiner Sicherheit, die es nicht wirklich
>gibt und "Firma pleite" geht schneller, als man denkt ....

Du magst damit recht haben, dass das Unternehmen mich, aus welchen 
Gründen auch immer, nicht mehr bezahlen kann.
Aber ich weiß was ich kann und ich kenne meinen Marktwert. Außerdem habe 
ich mir immer eine oder mehrere Optionen offen gehalten. Ich habe keine 
Angst vor Veränderungen. (Stichwort->Ausland)

Du scheinst ein Mangel an Selbstbewußtsein zu besitzen. Klar, die Welt 
ist weder fair noch sonstwas. Jeder muss letzendlich selbst sehen wie er 
sein Leben bestreiten möchte, aber dauerndes Jammern wird ganz sicher 
nicht zum Erfolg führen.

Hier liegt bei einigen wirklich ein dpressives Krankheitsbild vor.
Ihr solltet Euch behandeln lassen.

Bis denne

Autor: noch aelterer Mann (Gast)
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Man muss nehmen, was das Leben einem anbietet. Tatsache ist, daß es noch 
nie einer Generation so gut ging, wie der unseren: Keinen Krieg, nicht 
mal Kriegsfolgen, keine Bedrohung, keine Epedmie, keine extremen 
Naturkatastrohpen, keine Nahrungs- oder Wasserknappheit.

UNS GEHT ES GUT.

Und wenn man technischer Akademiker ist, sollte man zusehen, daß man die 
nächsten 5 Jahre, die noch fette JAhre sein werden, nutzt, um Kasse zu 
machen.

Danach geht es wieder bergab und wir haben Zeit zum Eierschaukeln, weil 
dann genug Inder, Polen und Rumänen detusch können, um hier arbeiten und 
die Gehälter drücken zu können.

ICh habe mri ausgerechnet, daß es für mich noch reicht.

Um die Jungen tut es mir leid. Ich würde da mal darüber nachdenken, 
Handydownloads zu vermeiden, nicht Gucci oder PRada einzukaufen, sondern 
wie OPA vor 50 Jahren, alles auf die Bank zu tun.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ noch aelterer Mann (Gast)

>Um die Jungen tut es mir leid. Ich würde da mal darüber nachdenken,

Was soll das Gejammer? Steht ein neuer Weltkrieg an?

>Handydownloads zu vermeiden, nicht Gucci oder PRada einzukaufen, sondern
>wie OPA vor 50 Jahren, alles auf die Bank zu tun.

Was auch sehr "sinnvoll" ist, wenn die Blase der Finanzmärkte 
kollabiert. Argentinien war nur ein Probelauf.

MFG
Falk

Autor: STS (Gast)
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...oder die Hartz-Falle zuschnappt und sämtliche Rücklagen vom Staat 
kassiert werden. Da ist in Gucci aber besser angelegt.
Durch die Hartz-Reformen ist man doch eigentlich gezwungen, im Hier und 
Jetzt zu leben und nichts mehr zu sparen.

Autor: Gast (Gast)
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aber nur, wenn man darauf abzielt, von Harz zu leben und sich nebenher 
mit Erspartem zu versorgen. DAzu sind die Goldbarren sicher das Beste. 
Die verlieren keinen Wert.

Für die meisten geht es ja wohl darum, ihre Einnahmen so zu verteilen, 
daß sie auch später noch etwas davon haben. Da reicht eine nicht 
pfändbare Lebensversicherung oder Rentenversicherung.

Geld auf der Bank ist derzeit nur auf Kurzanlage zu empfehlen, z.B. mit 
Auszahlung der Zinsen in 2009, wenn die Abschlagsregelung kommt.

Häuser kaufen bringt nichts, weil die im Wert fallen werden - dank der 
rückläufigen Bevälkerungsentwicklung. Wenn Haus kaufen, dann im Ausland 
- z.B. dort wo es anfängt, eng zu werden.

Optimal ist eine Zweitwohnung am Dienstsitz, die man rechtzeit zur 
Erstwohnung machen kann: Dann hat man die Firma vor der Haustüre und 
kann zum Billiggehalt arbeiten und kommt trotzdem über die Runden.

Ich habe mir ausgerechnet, daß ich bis Mitte 50 arbeiten muss.

Autor: Deutschlandflüchter (Gast)
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>Ich habe mir ausgerechnet, daß ich bis Mitte 50 arbeiten muss.

Was arbeitest Du, wenn du mit 50 aufhören kannst?

Autor: hellseher (Gast)
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er läst für sich arbeiten !!!

Autor: hellseher (Gast)
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Am Geld auf der Bank verdient nur die Bank.
Der Anleger verzichtet in der Hoffnung auf mehr Geld auf den derzeitigen 
Gegenwert der von ihm "erbrachten Leistung".
Er bezahlt die Bank dafür, das er sich nicht darum kümmern muss Geld, 
dessen Gegenwert er gegenwärtig nicht benötigt so zu investieren, das er 
ohne eigene Mühe zukünftige Sicherheit erlangt.
Eine Rechnung, für die man einen langen Löffel braucht.
Mit nem "Kurzen" verliert man immer.

Nicht Sparen bringt Seegen, sondern Kaufen. Es führt direkt zu Einahmen 
der Produzierenden, welche so, ohne (Geier-)Krediete, in den Stand 
versetzt werden zu reinvestieren.

Banken und das Kreditwesen verdienen sich nur deshalb dum un dämlich, 
weil sie es verstehen, den der besitzt, was andere benötigen,(durch 
scheinheilige Sicherheit) vom fairen Handel abzuhalten und letzteren 
Ihre unmoralischen Kreditbedingungen aufzunötigen.

Autor: Balko (Gast)
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Was willst Du denn alles von Deinem Nettogehalt kaufen, was Dir später 
was bringt? Wo soll man das Geld Deiner Meinung nach anlegen?

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Balko wrote:
> Was willst Du denn alles von Deinem Nettogehalt kaufen, was Dir später
> was bringt? Wo soll man das Geld Deiner Meinung nach anlegen?

Dauerkekse?

Naja, ich bin sicher, dass der Hellseher noch ein paar gute Ideen hat.

Autor: hellseher (Gast)
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>Was willst Du denn alles von Deinem Nettogehalt kaufen, was Dir später
>was bringt? Wo soll man das Geld Deiner Meinung nach anlegen

<Wort zum Sontag>

Dinge die mich heute weiterbringen und deren Gegenwert(Preis) anderen 
dazu verhilft das sie weiterkommen.

fairer Handel ist sozial.

Sparen aus spekultiver Absicht und unfairer Handel sind es nicht. 
Genausowenig wie eine Bank eine soziale Einrichtung ist.

Ja und lieber veschenke von ich vornherein an meine Nächsten, wenn die 
es gerade benötigen als faule Kredite zu geben oder es gar irgendeiner 
Bank zu überlassen, damit diese Andere oder mich übers Ohr hauen. Mich 
reut jeden tag den ein Cent oder dieser nicht auf irgend einem Konto 
weilt, anstatt einem zu helfen der dessen wirklich Bedarf.
Leider kenne ich mehr Bedürftige als ich überflüssig habe. Und die 
Halsnichtvollkrieger werden sich ausschütten vor Lachen über mich.

Ja die Besitzenden, sie besitzen weil sie es anders halten, aber sie 
sind selten glücklicher als die Nehmenden und schon gar als die 
Gebenden.

</Wort zum Sontag>

Autor: sechsdreizwei (Gast)
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Na, in Wohneigentum sollt man das Geld nicht anlegen. Wenn die Frau 
abdampft kassiert sie das Haus.

Autor: hellseher (Gast)
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Irrtum: Eure anwälte!

Die frau darf nur drin wohnenbleiben wenn sie es zuvor schon tat. Das 
unterscheidet sie von Dir, solange sie Dir eure Kinder vorenthalten 
darf.

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