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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB-Ladegerät für MP3-Player


Autor: Da-Winci (Gast)
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Ich will ein Ladegerät für meinen MP3-Player bauen.
Der Akku wird normalerweise über den USB-Port geladen.

Würde das mit diesem Schaltplan funktionieren wenn ich einfach eine 
USB-Buchse hinten anschließe?

Wieviel Strom zieht der MP3-Player dann ungefähr?

Ich hoffe ihr helft mir, Danke.

Autor: Tom (Gast)
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Ja, das wird so funktionieren.

Solche Geräte gibt es auch fertig zu kaufen, sogar gleich mit USB-Buchse 
dran. So tut es auch ein USB-Hub der powered Sorte, ein Computer muss 
dann nicht angeschlossen sein.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Wenn sich der Player an die USB-Specs hält, zieht er nicht mehr als 
500mA und das auch nur nach vorheriger absprache mit dem PC/Hub. Die 
Schaltung oben sieht so schon mal ganz gesund aus. Man könnte allerdings 
noch eine Feinsicherung nebst Varistor und ggf. X2 Kondensator in den 
Netzeingang packen (Überspannungsschutz, Überlastschutz, 
Blindleistungskompensation). Den 7805er kann man für weniger Abwärme 
durch einen MC34063 ersetzen, Schaltung wie im Datenblatt. Der Chip hat 
wenn ich mich recht erinnere auch eine Art Überlastschutz on board. Oder 
aber man kauft sich für rund 10 Euro einen fertigen Adapter 
(langweilig).


MfG
Andreas

Autor: jonny (Gast)
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also mein MP3 Player Philips SA3115 lässt sich nicht so einfach wie o.g. 
laden. Wenn er nur eine 5V Spannung bekommt acht dieser nichts.

Es kommt also auf den MP3 Player an ob er den Lademodus startet, wenn er 
einen 5V Spannung angelegt bekommt.

Jetzt verwende ich für meinen o.g. Player das Netzteil von Artwizz. 
Dieses ist eigentlich für einen iPod gedacht.

jonny

Autor: Tom (Gast)
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Ja, ein Bekannter hat auch einen iPod (Original) und der will auch nur 
von einem Computer geladen werden. Ein nacktes 5-Volt-Teil tuts nicht, 
da geht er nach ein paar Sekunden aus dem Lademodus.

Gibts da beim Laden irgendwas zum Kommunizieren zwischen iPod und PC, 
oder will Apple nur ihre teuren Lader verkaufen?

Autor: jonny (Gast)
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Also bei mir war es so, dass der MP3 Player am PC mit ca. 500mA geladen 
wurde . Wenn ich aber am Netzteil messe wird er mit 1A geladen. Ich 
denke, dass der Player guckt ob er an einen PC (500mA) angeschlossen ist 
oder an eine andere Spannungsquelle und dann mal mehr als 500mA läd...

Und wenn nur 5V anliegen weiß er nicht ob er mit mehr als 500mA laden 
darf und macht lieber garnichts.

Ist nur eine Vermutung.

jonny

Autor: Manuel (Gast)
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Also ich habe ein normales 5 Volt Steckernetzteil zum Ladegerät meines 
Ipod's umgebaut. Damit dieser aber lädt, musste ich beide Datenleitungen 
mit Masse verbinden.

Autor: Tom (Gast)
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Heiss. Eine der Datenleitungen ist der Ausgang vom iPod, der sendet 
jetzt in einen Kurzschluss. Müsste der aber aushalten. Besser wäre es 
möglicherweise, nur den Eingang des iPod nach Masse zu legen.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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> ine der Datenleitungen ist der Ausgang vom iPod
^..^ Öhm? USB ist eigentlich ein symmetrischer Bus, d.h. beide 
Datenleitungen werden zur Übertragung in beide Richtungen benutzt. Dass 
Apple da was eigenes in seinen Player reingestrickt hat war ja 
eigentlich abzusehen. Ich denke mal, dass das so läuft, dass der Pod, 
sofern er nicht fleißig Päckchen von einem PC bekommt nachmisst, was 
denn so an seinem Stecker dran ist. Wenn dann z.B. an einem Pin Masse 
oder ein R dorthin hängt, dann lädt er brav (z.B. am Originalnetzteil 
von Apple). Von daher müsste man wohl mal nen Originalnetzteil von Apple 
aufmachen oder zumindest durchmessen (das Gehäuse hält nämlich glaub ich 
mal nicht soviel vom Versuch es zu Öffnen). Oder halt einmal nen Blick 
in ein kompatibles Netzteil werfen. Die werden vermutlich beim Original 
nachgeschaut haben, damit da kein Schaden entsteht. Ist auch gut 
denkbar, dass da im Netzt schon was zu zu finden ist.

MfG
Andreas

Autor: Manuel (Gast)
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Das mit dem Kurzschluss passt schon...möglicherweise kann man auch beide 
Datenleitungen miteinander verbinden. Vielleicht mit 1kOhm...

Autor: Hans (Gast)
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Player mit aktuellen Ladeschaltungen tauschen Infos über die 
Datenleitungen aus. Deshalb: richtige Ladefunktion, wenn Player an einem 
Host-Controler (PC) angeschlossen. Manchmal hilft, die Datenleitungen 
auf Masse zu legen (So sind die meisten käuflichen USB-Ladegeräte 
beschaltet). Damit lassen sich aber nicht alle Player-Fabrikate laden 
(z.B. Philips). hier hilft eventuell, die
D+ Leitung (Pin 3) von der Masse zu trennen. Bei meinem Philips gogear 
geht es so, allerdings ist das Gerät dann komplett eingeschaltet, 
solange geladen wird.

Autor: René König (king)
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> Manchmal hilft, die Datenleitungen auf Masse zu legen (So sind die
> meisten käuflichen USB-Ladegeräte beschaltet).

Ich will nicht hoffen, dass das stimmt. Nach Spezifikation müssen die 
Datenleitungen über 0 - 200 Ohm miteinander verbunden werden.

Autor: Hans (Gast)
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Muß Dich enttäuschen, ist aber so. Habe bei Ebay einen Adapter gekauft 
(made in China, Model HY 125-B0505)da sind beide Datenleitungen auf 
Masse geknüppelt.

Autor: René König (king)
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Interessant. An den Dingern würde sich von unseren Geräten nicht ein 
einziges Laden lasssen, da wir den Regler in diesem Falle ganz einfach 
ausschalten.

Wie alt ist denn das Gerät?

Übrigens: "Die meisten Gerät sind so" und "Habe ein Gerät gekauft" passt 
irgendwie nicht so zusammen, oder?  ;-)

Autor: Hans (Gast)
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Player und Ladegerät vor 6 Monaten gekauft.

Zu "übrigens": Habe die Aussage zu "die meisten Geräte" aus zahlreichen, 
gegoogelten Aussagen getroffen. War vielleicht etwas voreilig. Wollte 
niemanden auf den Schlips treten. Sorry...

Autor: René König (king)
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Es scheint tatsächlich viel Murks im Umlauf zu sein. Den habe ich z.B. 
gerade bei Reichelt gesehen:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=G712;...

Da bin ich aber gespannt wie das Ding reagiert, wenn da mal ein 
USB-Gerät die 1,8A einklagt, die es ziehen darf. ;-)

Autor: He Ro (Gast)
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> Da bin ich aber gespannt wie das Ding reagiert, wenn da mal ein
> USB-Gerät die 1,8A einklagt, die es ziehen darf. ;-)

Seit wann darf es denn 1.8A ziehen? Bei USB1.1 (da kenne ich die Spec 
einigermaßen) waren es doch nur 500mA nach Ankündigung, 100mA ohne 
Ankündigung.

Demnach darf das Gerät erst dann mehr als 100mA ziehen, wenn der 
USB-Hostcontroller ihm das erlaubt. Wenn das Ladegerät das nicht 
explizit erlaubt, bleibts also bei 100mA.

Passt irgendwie nicht zu den "minimal 150mA" die in der 
Reichelt-Beschreibung stehen...

MfG, Heiko

Autor: René König (king)
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@He Ro (Gast)

Du hast natürlich recht, wenn es sich um "normale" Hosts handelt. Die 
Geräte können aber klar zwischen "normalem" Host, Host-/Hub Charger und 
Dedicated Charger unterscheiden. Am Host-/Hub Charger darf das Gerät 1,5 
A und am Dedicated Charger 1,8 A ziehen. Und da ich davon ausgehe, dass 
das erwähnte Gerät weder mit Host noch mit Hub daherkommt, schrub ich 
1,8 A.

Weitere Informationen hierzu findest Du in der Battery Charging 
Specification: http://www.usb.org/developers/devclass_docs#approved

Autor: René König (king)
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BTW: Mit "die Geräte" meine ich zumindest die Geräte, die wir hier 
bauen. Diese unterscheiden tatsächlich.

Autor: He Ro (Gast)
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@Rene (sorry, gerade keine Akzente verfügbar)

Danke, die Erweiterung war mir nicht bekannt.

MfG, Heiko

Autor: Christian (Gast)
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Hallo,

ich bin auf der suche nach einem PC unabhängigen USB lader für mehrere 
geräte gleichzeitig : IPod Ipod Shuffle Blackberry ....

Da ich viel reise und diese geräte am liebsten parallel laden muss habe 
ich z.Z. mehere Lader mit.

Wie ist da mit der aktivierung des Ladevorgangs beim IPOD ?

Danke

Christian

Autor: Steve (Gast)
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Autor: YmmoT (Gast)
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Jetzt muss ich leider nochmal nachfragen:
Wie macht man das denn jetzt am besten mit dem Ladegerät für Ipods Marke 
Eigenbau?
Es werden mehrere Möglichkeiten aufgezählt. Von beide Datenleitungen auf 
Masse bis hin zu Verbindung der D+-Leitungen über Widerstand ist alles 
dabei.
Habe einen Ipod Shuffle 2.Gen. und hätte gern die PC-USB-naheste 
Variante um das Ding zu laden, denn 30 Öcken fürn Original Netzladegerät 
von Apple sind schon ganz schön happig ;)
Und ein "billiges" USB-Ladegerät zum Modifizieren hab ich ja auch 
schon...

Schöne Grüße
YMMOT

Autor: René König (king)
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Nach der aktuellen Spezifikation sind die Leitungen D+ und D- 
miteinander kurzzuschließen. Wenn das Ding damit nicht zurechtkommt, da 
es sich nicht nicht an die noch sehr junge Battery Charging 
Specification hält, legst Du die Leitungen über jeweils 15k auf Masse.

Die Leitungen direkt auf Masse zu legen, ist in jedem Fall falsch.

Autor: YmmoT (Gast)
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Dann werd ich das mal probieren.
Danke für die schnelle Antwort
Gruß
YMMOT

Autor: YmmoT (Gast)
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Hallo,
ich bins nochmal...
habe das Ganze jetzt getestet - allerdings mit 474k
funktioniert das Ding - endlich!
Thx nochmal

Autor: Martin (Gast)
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Zwischenfrage: Welche Funktion hat die Diode D2 über dem Stabi-IC VR1?

Martin

Autor: Kojote (Gast)
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hi Martin,

die Diode D2 schützt den Spannungsregler für den Fall das die 
Eingangsseite der Schaltung schon Stromlos ist und der 100µF Kondensator 
sich entlädt bzw am Schaltungsausgang noch der Akku hängt, damit in den 
Ausgang vom Spannungsregler kein Strom fließen kann, weil das mag er 
nicht.

Eine genauere Erklärung steht glaube ich auch im Datenblatt vom 7805 
wenn ich das richtig im Kopf hab.

gruß Kojote

Autor: Marko (Gast)
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Vielleicht hilft ja der Schaltplan des MintyBoost weiter:

http://www.ladyada.net/make/mintyboost/parts.html

Autor: Safety (Gast)
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@Kojote


> Application with high capacitance loads and an output voltage
> greater than 6 volts need an external diode (see fig. 33) to protect
> the deviceagainst input short circuit. In this case the input voltage
> falls rapidly while the output voltage decrease slowly. The
> capacitance dischrges by means of the Base-Emitter junction of
> the series pass transistor in the regulator. If the energy is
> sufficently high, the transistor may be destroyed. The external
> diode by-passes the current from the IC to ground.

Autor: Daniel (Gast)
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-.- ich habe einen Ipod touch und nen usb verlängerungskabel...

wie bringe ich den ipod toch jez zum laden??

d1 + d2 + GND bringen nüüxx =(

möchte net d1+d2 auf 30 versuchen..

Autor: Schdeini (Gast)
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Hab mir auch so einen USB Lader selbst gebaut.
Man benötigt vier Widerstände, also je Datenader einen Spanungsteiler.

Schaut mal hier:

http://www.loncarek.de/pages/Hard/HardwareModifikationen

Klappt mit meinem Ipod Nano einwandfrei.
Auch diverse Handys von Freunden lassen sich damit laden.

Ausnahme mein Motorola Rzr V3.
Hat jemand eine Idee ?

Schdeini :-)

Autor: Klaus2 (Gast)
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Es werden mehrere Möglichkeiten aufgezählt. Von beide Datenleitungen auf
Masse bis hin zu Verbindung der D+-Leitungen über Widerstand ist alles
dabei.

-> immer unterschiedlich, meistens wird sogar die maximale 
strombelastbarkeit über diese widerstände gesteuert.

aber "kommunikation mit host" ist wohl eher ein märchen, denke ich.

Klaus.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Also mein Vater hat zwei Ladeadapter mit USB-Schnittstelle für den 
Zigarettenanzünder ausprobiert. Im einen hingen die Datenleitungen in 
der Luft, iPod hat nicht geladen. Im anderen sind zwei Widerstände als 
Spannungsteiler und die miteinander kurzgeschlossenen Datenleitungen 
gehen da drauf, iPod lädt. Ob das aber so gesund ist, die Datenleitungen 
einfach miteinander kurzzuschließen, ich weiß es nicht. Jedenfalls gehts 
auch mit zwei Widerständen. Vier wären den Chinesen wohl zu teuer 
gewesen ;-)

Mal sehen, ob sich in Zukunft der Standard für solche Ladeschaltungen 
durchsetzt, zumindest Apple wird wohl ewig sein eigenes Süppchen kochen, 
wie immer.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Nun, um die "Battery Charging Specification" zusammenzufassen:

Ein "Dedicated Charger" (reines Ladegerät) verbindet die Datenleitungen 
D+ und D- mit einem Widerstand von maximal 200 Ohm, er liefert einen 
Strom von mindestens 500 mA und höchstens 1500 mA (Strombegrenzung!) bei 
einer Spannung von 4.75 bis 5.25 V.

Ein Kurzschluss von D+ und D- ist also in einem reinen Ladegerät 
normgerecht.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Jo, aber weiß das auch das USB-Gerät? Das eben macht mir daran Sorgen, 
da sich weder alle Geräte noch alle Lader daran halten.

Autor: JojoS (Gast)
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für iPod/iPhone sind hier detailiertere Hinweie:
http://pinouts.ru/PortableDevices/ipod_pinout.shtml

Autor: tobi (Gast)
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Hi,
weiß jemand wie das genau bei Sony Erricson funktioniert??
Wenn ich das Handy nur mit Spannung versorge(fließen 0,11mA), D- mit 
Masse verbinde, beide Datenleitunge mit Masse verbinde (fließen 2,78mA) 
wird zwar angezeigt das der Akku geladen wird, aber der Akku wird nicht 
voller sondern langsam lehrer.
Hat jmd sowas schon probiert???
Gruß Tobi

Autor: MacSteven (Gast)
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http://www.ladyada.net/make/mintyboost/parts.html

Hier ist die korrekte Beschaltung der Pins D+ / D- für iPod/iPhone 
gezeigt....

Autor: Tim Holzner (Gast)
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Hallo,
Ich habe den Thread aufmerksam verfolgt, da ich mir aus einem 
USB-HUB-Netzteil selbst einen Ipod-Lader bauen möchte.
Ich hab jetzt alles schon zusammengebaut und mein iPod Touch lädt auch 
brav.
Was mir aber jetzt aufgefallen ist, dass er ein leises piepsen/fiepen 
von sich gibt, dass ungefähr im Sekundentakt zu hören ist.
Wenn ich den iPod normal am PC auflade ist nichts zu hören.
Ist das nur bei mir so, oder könnt ihr auch ein leises Geräusch hören.
Das würde mich sehr beruhigen;-).

Viele Grüße

Tim

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Kann schon in Ordnung sein, wenn die Eingangsspannung etwas anders ist 
(vielleicht ein unstabilisiertes Netzteil? Oder eins mit 6V?) schwingen 
die Spannungswandler etwas anders, vielleicht mag das Hub-Netzteil auch 
nur eine gewisse Mindestlast haben, um eine gewisse Spannungsstabilität 
zu garantieren. Dass es immer nur kurz hörbar ist könnte darauf hin 
deuten, dass der iPod den Ladevorgang kurz unterbricht, um die 
Leerlaufspannung des Akkus zu messen, hatte ich so mal in einem 
Schnellladegerät für NiMH-Akkus. Wenn man die Akkus schnell lädt 
schaltet man sonst nämlich zu früh ab, da bei hohen Strömen der 
Innenwiderstand stärker auffällt...

Autor: Tim Holzner (tim2010)
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So hab mich jetzt mal angemeldet.
Also erstmal vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das Netzteil ist ein Schaltnetzteil( leichtes Gewicht und 
Eingangsspannung 100-240 V) was mich bei genauerer Brtachtung aber etas 
verwundert ist, dass bei der Ausgangsspannung ein recht weiter Bereich 
von 4-5.5 Volt angegeben ist. Das ist doch nicht USB-Normgerecht oder?
Würde es evlt etwas bringen einen großen Kondensator zur Glättung 
einzubauen?
Ich hab mal das Typenschild abfotografiert.

Schonmal Danke für eure Tipps!

Tim Holzner

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Da in der Tabelle auf dem Typenschild nur eine Belastbarkeit für 5V 
angegeben wird denke ich, dass die Werte für verschiedene Bestückungen 
(Z-Dioden?) gelten und du die 5V-Version hast.

Die USB-Norm kenne ich jetzt nicht (wollte mir mal was runter laden, die 
Webseite gab die aber nur für gut zahlendes Publikum frei), aber ich 
denke das mit der Welligkeit ist relativ unkritisch. Ich würde mir da 
einfach keinen Kopf machen, ähnliche Geräusche machen bei mir seit 
Jahren einige Kombis aus Schaltnetzteil und Gerät mit eigenem 
Schaltregler (Telefone, externe Festplattengehäuse, Akku-Ladegeräte, in 
sehr verschiedener Lautstärke) und bisher ist noch nichts passiert.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tim Holzner schrieb:
> Was mir aber jetzt aufgefallen ist, dass er ein leises piepsen/fiepen
> von sich gibt, dass ungefähr im Sekundentakt zu hören ist.
> Wenn ich den iPod normal am PC auflade ist nichts zu hören.
Kann es sein, dass der laute PC dieses fiepen übertönt?

Ansonsten mal die Ladezeit vergleichen, wenns am Hub deutlich länger 
dauert ist was faul. Dann kann man mal die Stromaufnahme 
oszilloskopieren.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Das Fiepen kann ja eine Wechselwirkung zweier Frequenzen sein, also eine 
Mischfrequenz (Summe oder Differenz der einzelnen Frequenzen), entsteht 
also erst durch die etwas höhere Welligkeit beim kleinen Netzteil, das 
nur einen Verbraucher versorgt und daher keine Mischkalkulation wie das 
PC-Netzteil machen kann.

Das war jetzt mal ein Satz :D

Autor: Tim Holzner (tim2010)
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So also nochmal Danke für die Infos ;-)
Das Laden dauert noch genausolang wie am PC,eher vlt sogar etwas 
schneller (gefühlt).
Da ich mir eh einen Adapter Netzteil-iPod bauen musste,und im Gehäuse 
noch Platz ist, bau ich da einfach mal noch nen Kondensator mit rein.
Der kann vielleicht die eventuell vorhandene Restwelligkeit etwas 
mindern.
Ich hab gerade leider kein Oszi zur Hand, aber ich bin auch neugierig 
wie geglättet die Spannung ist. Also falls das Piepsen immer noch da 
sein sollte, leih ich mit mal ein Oszi aus und überprüf das.

Autor: frille (Gast)
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Bei mir tritt ein solches fiepen auch beim laden meiner digicam und 
eines meiner handys auf, bei benutzung des Originalnetzteils. denke 
also, dass dies unbedenklich ist.
Hat denn schon jemand herausgefunden wie man ein Motorola Razr v3 laden 
kann?
klappt bis jetzt nur im eingeschalteten Zustand am REchner nach 
installation des Treibers.

hätte da gerne auch eine andere Lösung.
Gruß Frille

Autor: 'toyo' (Gast)
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Hallo, ... bin neu hier. Habe das alles bei der Themensuche zw. 
USB-Netzteil gefunden. Da ich (als Hobby) div. Geräte intern studiere, 
habe ich auch mal so ein 500mA-USB-Ladenetzteil für iPod aufgemacht und 
die Schaltung "rück"-entwickelt. ICh hänge das Ergebnis mal hier rein - 
Eigenbau lohnt sich aber NICHT ! - da so ein Teil nur wenige Ökken 
kostet .. und der Trafo kaum anzufertigen bzw. zu erhalten sein wird.
Der "Schalt"-Plan von mir stellt keine Bauanleitung dar !, sondern ist 
nur informativ gedacht ... wie die andern ca. 1200 Dateien, die ich von 
so etwas noch habe  :-)

vy,  toyo

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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'toyo' schrieb:
> wie die andern ca. 1200 Dateien, die ich von
> so etwas noch habe  :-)
>
> vy,  toyo

Das könntest du mal hochladen. Würde hier einigen Anfängern nicht 
schaden :-D

Autor: Messfixx (Gast)
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Moin
Erfolgsmeldung
Mit einem AC-Adapter 5 Volt lies sich ein Philips GoGear Ariaz nicht 
Laden.
Durch Anregungen aus diesen Beiträgen habe ich die beiden Datenleitungen
mit 40 Kohm verbunden ( ohne Masse )und schon war die Welt in Ordnung.
Vielen Dank und Grüsse an alle
Messfixx

Autor: Michael M. (Firma: DO7TLA) (do7tla)
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Hallo
Könnte man nicht für verschiedene USB Geräte ein Dipschalter oder ein 
mehrstufigen Drehschalter einsetzen wo man verschiedene Kombinationen 
mit oder ohne Widerstände an den beiden Datenleitungen schalten kann?
Somit könnte man sich ein Multi USB Ladegerät bauen das fast alle Geräte 
Lädt.

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