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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 180V Konstantspannung erzeugen


Autor: Jakob G. (jakob2)
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Hi,

ich habe einen Transformator, der mir nach Gleichrichtung und Pufferung 
ca. 195-200V DC liefert. Daraus müssen nun konstante 180V DC erzeugt 
werden. Konstant bedeutet, dass bei Spannungsschwankungen im Netz 
immernoch 180V am Ausgang anliegen. Nun, wie realisiert man sowas? Bim 
im Moment etwas ratlos..

Danke für eine Antwort schonmal!

Autor: Georg C. (citkid)
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Und wieviel Strom fließt da so?
Kann es zum Kurzschluß kommen?

Autor: rayelec (Gast)
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Nixie-Uhr? Falls ja ist die Spannung nicht kritisch. Du musst nur 
schauen, dass bei maximaler Spannung der maximale Röhrenstrom nie 
überschritten wird.
Die Röhren zünden in sehr weitem Bereich und auch die Helligkeit 
schwankt bei +/-10V nicht wirklich merklich.
Falls für eine andere Anwendung gedacht, würde sich die altbekannte 
kombination aus (Hochspannungs-)Transistor, Widerstand und Z-Diode 
eignen, die Spannung zu stabilisieren... (Klassischer Längsregler 
einfachst diskret aufgebaut).

Gruss
rayelec

Autor: Jakob G. (jakob2)
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Georg C. wrote:
> Und wieviel Strom fließt da so?
> Kann es zum Kurzschluß kommen?

500mA maximal, ehr nur die Hälfte. Zu einem Kurzschluss kann es 
eigentlich nicht kommen.

Es ist auch keine Nixie Uhr (obwohl das auch mal ein interessantes 
Projekt wäre), sondern Gruppen von je 50 grünen/blauen LEDs in Reihe. 
Zusammen brauchen die ca. 180V. Damit da noch ein Vorwiderstand vor kann 
vielleicht 185V, und der Rest muss verbraten werden. Die Spannung soll 
nun halt konstant bleiben, damit die Dioden nicht überlastet werden, 
bzw. an Helligeit verlieren.

Autor: TOM (Gast)
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Anstatt die Spannung zu regeln, würde ich in deiner Anwendung lieber ne 
Konstantstromquelle für die 20 mA aufbauen, welche den LED Strom regelt. 
Diese wird dann statt des Vowiderstandes eingebaut.

Der Aufbau ist relativ einfach. Spannungsfester NPN Transitor . 
Emitterwiderstand mit ca. 30 Ohm gibt ca. 20 mA Stromquelle . Basis über 
Spannungsteiler auf ca. 0,7 Volt vorspannen.

Aber Achtung, mit den 180 V ist aber nicht zu spassen.


In der Profitechnik wird immer geschaut das. die Versorgungsspannung im 
SELV Bereich also unter 60 VDC bleibt. Üblicherweise haben sich 24 Volt 
Systeme durchgesetzt, und es werden immer 5 LED´s in Reihe daran 
betrieben mit nem kleinen Stromregler

Autor: Jakob G. (jakob2)
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Du meinst sowas wie hier, oder?:

http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantstromquelle

(unter Konstantstromquelle mit Bipolartransistor)

Da könnte man doch statt R2 auch zwei Dioden nehmen, ich mein dass hätte 
ich anderswo schonmal so in der Art gesehen. Dann parallel dazu noch 
einen FET, dann könnte ich auch eine PWM realisieren.. Korrekt so, oder 
Denkfehler?

Autor: Falk Brunner (falk)
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Oder so

Kostantstromquelle

Mit LM317. Allerdings muss man aufpassen, der kann max. 37V verbraten 
(Also Differenz zwischen Eingang und Ausgang).
Wie bereits ein Vorredner feststellte ist eine Spannung von 185V eher 
ungünstig zum Betrieb von LEDs. Nimm einen anderen Trafo mit max. 60V 
und ändere deine Schaltung, dann bist du a) auf der sicheren Seite 
bezüglich gefährlicher Hochspannung (Vor allem Geleichspaunnung, die mit 
Kondensatoren gepuffert ist!) und b) der LM317 ist auch im grünen 
Bereich.

MFG
Falk

Autor: Jörg B. (manos)
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Hab ich das bisher richtig verstanden, dass die Versorgungsspannung vor 
dem Trafo 230V ist und Du damit ca. 1200 LEDs betreiben willst?

Würde man die anders zusammenstückeln käme man auf 30V 3A (max) was dann 
mit dem LM317 (+ein Widerstand / Strang) wieder gut klappen würde und 
mit einem Trafo für 7 € (Pollin) funktionieren sollte.

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