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Forum: Platinen Platinen schneiden


Autor: eckel (Gast)
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habt ihr evtl. ne idee wie ich günstig meine platinen zurechtschneiden 
kann?

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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http://www.mikrocontroller.net/forum/platinen?filt...

Da findest du zig Möglichkeiten, auch einfach mit einem Cutter anritzen 
und über einer Kante brechen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich saege sie immer... schneiden und brechen stell ich mir bei 
Epoxidplatinen etwas hart vor.

Michael

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Wenn du ein paar Mal mit einem scharfen, neuen Cutter dir eine Rille 
machst, geht es ganz gut. So tief wie beim industriellen Ritzen musst du 
meistens garnicht. Für auf die Schnelle und quasi umsonst geht es, ich 
benutze lieber die Tischkreissäge mit Hartmetall-Sägeblatt.

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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FR4 schneide ich immer mit einer Hebelschere grob vor, alternativ geht 
auch eine normale Blechschere (gerade Ausführung)Rest wird dann per 
Konturenfräsen beseitigt.

FR2, also Hartpapierplatinen sollten vor dem schneiden auf etwa 60 Grad 
erwärmt werden, dann splittern die nicht so, im warmen Zustand kann man 
diese dogar mit einer normalen Verbandschere schneiden.Oder auch mit 
einer normalen Hebel oder Blechschere.

Wers ganz excellent haben will, nimmt eine 0815 Tischkreissäge, darauf 
dann eine 1mm Trennscheibe (evtl Zwischenring Welle/Trennscheibe drehen 
lassen) und dann Anschlag dran und die Platinen werden 1A getrennt.

Platinenbauer

Autor: gast (Gast)
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Laubsäge und Dekupiersäge funktionieren auch gut, bei Lochraster kann 
man auch mit dem Seitenschneider links und rechts einmal kräftig 
drücken, meistens reisst die Platine dann an den Löchern lang.

Am besten geht das aber noch mit nem Fräser, dann kann man bei 
Lochraster auch mal zwischen den Löchern durch, ohne das das Sägeblatt 
verrutscht. Mit nem kleinen CNC-Plotter lassen sich dann auch die 
tollsten Formen herstellen, aber wer hat schon eine CNC-Fräse? Ich 
nicht...

Autor: THM (Gast)
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Kleine Tischkreissäge, Diamant- oder Hartmetall-Sägeblatt. Geht prima.

Autor: Holger (Gast)
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Ich benutze zum Zuschneiden der Platinen immer einen Fliesenschneider. 
Geht super und der Staub wird durch das Kühlwasser auch gleich gebunden.


Gruß Holger

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
die 'kleine' von proxxon bestückt mit einem diamantblatt machts 
jahrelang ohne blattwechsel. gut, ist nicht unbedingt supergünstig, aber 
langfristig gesehen mit sicherheit die billigste lösung. ich hab' das 
diamantblättchen jetzt seit 5 jahren drauf und mach jede menge 
funktions- und prototypen.
grüssens, harry

Autor: Niko Geber (Gast)
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Mit ner Metalsage villeicht.
LG Nico

Autor: Tommy Tomatronic (thomas_k86)
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Ich versuche immer so wenig wie möglich Platinen zu schneiden wo Staub 
entsteht,da der angeblich in der Lunge Schäden anrichtet.Ich nehme ein 
scharfes Messer,ritze die Platine vorne und hinten ein paar mal ein,dann 
bricht diese ganz leicht. Wenn das nicht möglich ist,schneide ich mit 
dem Dremmel.T-shirt über die Nase und dahin gehts!

Autor: Luke (Gast)
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Also ich schneid meine einfach mit einer Hebel-Schneidemaschine aus dem 
Büro.
Klappt wunderbar wenn man nicht gerade ein Plastikteil vom Al** hat ;)
Gruß,
Luke

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Nur so von da und dort gehört, aber selbst noch nicht ausprobiert:

Es heisst, dass das Schneiden einer Platine mit einem Hebelschneider 
(z.Bsp. 
http://www.amazon.de/Kw-Trio-Hebelschneider-Schnei... 
) ganz einfach sei; vorausgesetzt, man habe die Platine vorher etwas 
erwaermt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Daniel F. (df311)
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ich nehme immer eine proxxon dekupiersäge

Beitrag #3347735 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: MaWin (Gast)
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Herr Schmidt schrieb im Beitrag #3347735:
> Bandsäge von Güde besorgt und dort ein Metallsägeband eingelegt

Das geht für Hartpapierplatinen, aber Glasfaser aus FR4 Epoxy Platinen 
ruiniert das M42 Sägeblatt sehr schnell, das wird unangenehm teuer.
Ganz allgemein gesagt kann man Epoxy nur mit Hartmetall sinnvoll 
bearbeiten.
Wenn man nur gerade Schnitte an konveken Formen benötigt, mag ritzen 
oder die Blechschere noch gehen.
Sicher geht auch die Eisensäge, wenn man damit leben kann dass man sich 
dabei das Sägeblatt ruiniert. Das geht bei einem Bügelsägeblatt für 75ct 
noch eher als beim Bandsägeblatt für 29EUR.
Hartmetall-Kreissägen (ob Proxxon, Bativa, Fliesenschneider oder die 
Kappsäge) sind deutlich besser.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Schlagschere. Tut hier inzwischen in zweiter Generation ihren teuren 
Dienst.

Autor: Denkste (Gast)
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Martin Schwaikert schrieb:
> Schlagschere.

Taugt nur, wenn der Verschnitt in den Müll kann. Wenn man Nutzen
trennen will, verbiegt sich die LP daneben zu sehr.

Tommy Tomatronic schrieb:
> Ich versuche immer so wenig wie möglich Platinen zu schneiden wo Staub
> entsteht,da der angeblich in der Lunge Schäden anrichtet.

Ist natürlich richtig, aber so oft, also täglich, machst du das
ja nun auch nicht, oder? Von ein paar Lungenzügen einer Zigarette
bekommt man auch nicht gleich Lungenkrebs. Da müsste man eher richtig
aggressiv qualmen über einen langen Zeitraum und das gilt vom
Prinnzip auch bei dem Epoxydstaub.

Autor: 0815 (Gast)
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Denkste schrieb:
> Taugt nur, wenn der Verschnitt in den Müll kann. Wenn man Nutzen
> trennen will, verbiegt sich die LP daneben zu sehr.

Das gilt aber nur bei Hartpapier und kleiner Schere. Meine hat ca. 700mm 
Schnittlänge, damit ist selbst Hartpapier kein Problem.
Epoxy verbiegt sich höchstens bei ner Blechschere.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Wer nimmt heute noch Hartpapier?

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Ich hab' zwar die kleine Proxxon-Tischkreissäge mit VHM-Sägeblatt, wobei 
das feinere der beiden groben HM-bestückten Sägeblätter für Holz und 
NE-Metalle meines Erachtens besser schneidet und preisgünstiger ist.

Aber für nur mal einen Schnitt packe ich das Ding nicht aus, sondern 
nehme eine einfache Metall-Bügelsäge mit einem preisgünstigen 
Bimetall-Sägeblatt, das nur zum Platinenschneiden benutzt wird. 
Natürlich wird das schnell stumpf, aber es sägt auch stumpf noch 
einigermaßen, und die Schnittkanten müssen auch beim scharfen Sägeblatt 
ohnehin mit Schmirgelpapier versäubert werden.

Autor: Denkste (Gast)
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0815 schrieb:
> Meine hat ca. 700mm
> Schnittlänge, damit ist selbst Hartpapier kein Problem.
> Epoxy verbiegt sich höchstens bei ner Blechschere.

Stimmt, ich habe da nur eine 180mm Blechschere, daher die Skepsis.
Ich hatte beruflich auch schon mal mit einer kleinen Bungard-Tafelschere
zu tun, womit das auch gut ging. Je länger die Schneide, desto besser.
Die Industrie fräst ja einfach die Platinen aus dem Nutzen heraus, was 
natürlich super glatte Kanten gibt, was bei Einschüben ideal ist.
Ist für den Hobbybereich nur zu viel Aufwand.

Autor: MaWin (Gast)
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> Wer nimmt heute noch Hartpapier?

Jeder, der nicht chemisch durchkontaktieren kann,
und die wenigsten Hobbyisten können das,
denn FR4 braucht man nur für das Durchkontaktieren.

Natürlich gibt es auch blöde Leute, die fachlich nichts
wissen, und glauben man nimmt das Teurere, das ist dann
schon das Bessere.

Das geht so weit. daß manche Läden nur noch Epoxy führen,
weil die Kundschaft so dumm ist. Und doppelseitig
beschichtetes Hartpapier gibt es kaum, weil die Industrie
das nicht braucht, das können nur Hobbyisten gebrauchen.

Die höhere mechanische Stabilität von Epoxy kann in
manchen Fällen sinnvoll und notwendig sein, aber man
sollte sich vor Augen führen, womit man sie erlauft:
Eben mit stumpfem Werkzeug, bzw. der Notwendigkeit für
VHM Bohrer im spielfreien Bohrständer und HM Sägeblättern.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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MaWin schrieb:
>> Wer nimmt heute noch Hartpapier?
> Natürlich gibt es auch blöde Leute, die fachlich nichts
> wissen, und glauben man nimmt das Teurere, das ist dann
> schon das Bessere.

Sagte er, und fuhr mit seinem Trabbi davon...

Autor: ... (Gast)
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Martin Schwaikert schrieb:
> Wer nimmt heute noch Hartpapier?

Ich, bei selbstgeätzten Leiterplatten. Damit ich beim Bohren und 
Schneiden nicht die Glaspartikel einatmen muss.

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