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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Windsensor Dehzalmessung


Autor: Manni (Gast)
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Ich habe den im Bild dargestellten Windsensor. Ich suche eine Schaltung 
zum Auslesen des Drehzahlmessers. Der eingebaute Magnet-Sensor hat aber 
nur 2 Anschlüsse, ist also kein Hall IC.

Kann mir da jemand weiter helfen ?

Vielen Dank im voraus
Manni

Autor: Condi (Gast)
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Bezeichnung? Hersteller? oder ähnliches?

Autor: Manni (Gast)
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WS 3600 Windsensor, TX12
Europe Supplies Ltd

Hilf das ?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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> Der eingebaute Magnet-Sensor hat aber nur 2 Anschlüsse, ist also kein
> Hall IC.

Mir fallen da auf Anhieb 3 Möglichkeiten ein:

1. Magnet im Rotor, Spule im Träger
2. Magnet im Rotor, Reedkontakt im Träger
3. Rotor sitzt auf nem kleinen Generator (ähnlich wie Möglichkeit 1)

Zur Unterscheidung mittels Multimeter:

Zu 1.:

  Multimeter auf Widerstandsmessung stellen und mit beiden Anschlüssen
  verbinden. Bei stehendem Rotor muss ein (relativ) niedriger Widerstand
  messbar sein, welcher sich über den ganzen Rotationsweg (360°) nicht
  verändert (solange man den Rotor nur sehr langsam dreht). Wenn der
  Rotor in Drehung versetzt wird, müsste eine Wechselspannung messbar
  sein, deren Spannung und Frequenz mit der Drehzahl zunimmt (dazu na-
  türlich das Multimeter auf AC-V stellen).

Zu 2.:

  Multimeter auf Widerstandsmessung stellen und mit beiden Anschlüssen
  verbinden. Der Widerstand wechselt zwischen null und unendlich Ohm,
  wenn der Rotor gedreht wird.

Zu 3.:

  Multimeter auf DC-V stellen und mit beiden Anschlüssen verbinden. Es
  ist eine Gleichspannung zu messen, deren Betrag in etwa proportional
  zur Rotordrehzahl ist.

Meiner Meinung nach ist Möglichkeit #2 am wahrscheinlichsten.

Gruß,
Magnetus

Autor: Manni (Gast)
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Habe ich bereits alles ausprobiert. An dem Multimeter sieht man keine 
Änderungen.

Nochmals zur Erläuterung:

Im "Windrad" (d.h. die Schaufeln) sind vermutlich kleine Metallteile 
(magnetisch) eingegossen. Über einen exterenen Sensor (ca. 5 mm 
Entfernung) werden dann die Impulse ausgelesen.

Das Verfahren ist identisch mit einem Fahrrad Geschwindigkeitsmesser, 
der an den Speichen angebracht ist.

Gruß
Manni

Autor: Condi (Gast)
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Hi,

also das Teil sollte ja vermutlich an eine WS 3600 oder? Wird sowas wie 
das 1-Wire Protokoll sein.

Wenn ja hast du so keine Chance, da es irgendein Protokoll gibt und die 
Daten darüber übertragen werden. Da hilft dann nur das mitlesen mit nem 
Logikanalysator bzw. Oszi

http://open3600.fast-mail.nl/tiki-index.php

Autor: Manni (Gast)
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Danke "Condi".

Das Problem ist aber ein anderes !

Aus dem "Windsensor" habe ich die komplette Elektronik Platine 
rausgeschmissen, die, wie du richtig sagts, ein serielle Protokoll 
erzeugt.

Im Platikgehäuse sitzt nur noch der Magnetsensor. Und genau den will ich 
auslesen.

Frage: wie sieht eine deratige Schaltung aus ?

Noch Fragen oder Kommetare oder Vorschläge ?

Manni

Autor: bas_ratte (Gast)
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Autor: homer (Gast)
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Autor: Manni (Gast)
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Hallo Homer,

vielen Dank für deinen Link.

Nun ist also klar: Der Drehzahlsensor ist eine Spule mit irgendeinem uH 
Wert, die über eine magnetische Scheibe (N/S) auf dem Windrad 
angesteuert wird.

So: jetzt nur doch noch mal die Frage: Hat jemand dazu eine 
Schaltungsidee für die Ansteuer/Auslese Elektronik ? (oder muß ich doch 
noch mein Physikbuch rauskramen?)

Gruß
Manni

Autor: Manni (Gast)
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Hat keiner eine Idee ?!?

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Idee ?

Mit einem OP-Amp einen Komperator mit 0,1V bauen und die positiven 
Flanken des Ausgangssignals zählen....

Miß die Kurvenform des Signals.

Autor: Manni (Gast)
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Habe ich schon versucht mit dieser Schaltung. Aber irgenwie tut sich am 
OP-Amp Ausgang nichts.

Ist der C falsch dimensioniert, oder liege ich mit der Schaltung total 
daneben ?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Woher hast du denn DIE Schaltung?

Über die beiden 10k-Widerstände legst du den nicht invertierenden 
Eingang auf 4V. Der invertierende Eingang liegt irgendwo zwischen 0V 
und 8V.

Autor: Manni (Gast)
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Hast du ne Idee, die geht ?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Neue Schaltung:

(-) Eingang über Spannungsteiler (10k/10k) zwischen 0V und +8V hängen
(-) Eingang mit Spule (1. Anschluss) verbinden
Spule (2. Anschluss) an Kondensator [1µF] (1. Anschluss)
Kondensator (2. Anschluss) an (+) Eingang
(+) und (-) Eingang mit 10k Widerstand verbinden
Ausgang und (+) Eingang mit 470k Widerstand verbinden

Grundschaltung eigentlich wie von dir geposted, aber (+) und (-) 
Eingänge vertauscht und Schmitt-Trigger Funktionalität durch 2 
zusätzliche Widerstände (10k/470k).

Nachteil der ganzen Konstruktion:

   Ausgangspegel = 0V / 8V (nicht µC-kompatibel) kann aber über weiteren
   Spannungsteiler auf 0V / 5V gebracht werden.

Warum eigentlich 8V Versorgungsspannung?

Gruß,
Magnetus

Autor: Manni (Gast)
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Danke dir für die Ausführungen. Werd's mal austesten.

Die 8V sind rein willkürlich gewählt. Kann natürlich auch 5V nehmen, um 
uC kompatibel zu sein.

Gruß
Manni

Autor: Magnus Müller (Gast)
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> Danke dir für die Ausführungen. Werd's mal austesten.

Biddeschööön :)

> Die 8V sind rein willkürlich gewählt. Kann natürlich auch 5V nehmen, um
> uC kompatibel zu sein.

Die 5V-Versorgung würde sich bestimmt anbieten. Die Kombination 10k/470k 
ist übrigens von mir auch (halbwegs) willkürlich gewählt. Sollte aber 
eigentlich funktionieren.

Autor: Manni (Gast)
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Hab's noch mal umgeändert.

So geht's auch, siehe Bild. Es stört nur die "allgenwärtige" 
Netzbrummspannung, die bei stillstehender Scheibe kleine Spikes im 
Ausgangs-Signal erzeugt (ca. 2V Amplitude mit 50Hz).

Werde mal sehn', wie ich die noch weg kriege. (Geht natürlich auch mit 
5V).

Gruß
Manni

Autor: Homer (Gast)
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Hai Manni,

ich hab noch was gefunden
http://www.mcselec.com/index.php?option=com_conten...

Gruss
       Frank

Autor: Manni (Gast)
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Ja das sieht doch sehr ähnlich aus wie mein letzter Vorschlag. Es 
handelt sich zwar hier um einen Magnetsensor, aber das Schaltungsprinzip 
ist äquivalent.

Und die Brummspannung (50Hz) wird durch die lange Zuleitung zum (-) 
Eingang vom OP-Amp induziert, weil ich ein J–FET OP-Amp TL084 eingesetzt 
habe. Nachdem ich diesen durch einen LM324 ausgetauscht habe, war die 
Brummspannung wie weggeblasen.

Schöner Seiteneffekt: bei Stillstand des Rades ist der Ausgang exakt auf 
0V und die max Ausgangsspannung ist 7.7V, was leicht durch einen 
Spannungsteiler konvertiert werden kann.

Vielen Dank für den Tipp.

Manni

Autor: Homer (Gast)
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http://bascom-forum.de/index.php/topic,10.msg120.html#msg120

Impulse zählen,umrechnen in Km/h und dann ab auf ein LCD.


Gruss
         Frank

Autor: THM (Gast)
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Wer misst denn bitte die Widgeschwindigkeit in km/h?
Willste mit dem Wind ein Wettrennen fahren?

Entweder m/s oder Beaufort sind hier die gängigen Einheiten.

Autor: Homer (Gast)
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In Km/h kann man sich halt besser vorstellen !

Gruss

Autor: THM (Gast)
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>In Km/h kann man sich halt besser vorstellen !

Klar, jeder wie er will. ;)

Es gibt halt Grenzwerte ab wann Sturm ist, z.B., die Jalousien 
automatisch hochgefahren werden (Herstellerangaben), Sturmwarnung vom 
Wetteramt und so, die sind meist in m/s.

Aber zur besseren Verständlichkeit ist ja alles offen.

Autor: Ralph (Gast)
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Es könnte sich auch um einen Sensor mit Stromschnittstelle handeln. 
Diese sind im Automotiv Bereich sehr verbreitet und durch die hohen 
Stückzahlen auch billig.

Falls es ein solcher Sensor ist:

+ 12 V an einen Pin
ca 50 - 150  Ohm Widerstand vom anderen Pin gegen Masse

Dann kannst du am Widerstand ein Rechtecksignal abgreifen.
Solltest aber zum testen eine Strombegrenzung auf 50 - 100 mA 
einstellen.

Autor: Manni (Gast)
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@Frank

Ja das mit dem Frequenzzähler im ATmega8 (und auch anderen) war mir 
schon bekannt.

Kämpfe noch mit dem casus, wenn sich das Rad sehr langsam dreht, dann 
gibt's halt keine schönen Rechtechimpulse. Ich werde das noch genauer 
überprüfen, wie sich dann den ATmega an diesem Eingang verhält.

P.S. ob nun Km/h oder m/s ist doch Jacke wie Hose, hauptache der 
Nutzer(Bertrachter) kann sich was drunter vorstellen. Der Meteorologe 
steht natürlich auf m/s, der Segler auf Beaufort und der Otto-Normaler 
kennt halt seine Geschwindigkeitsanzeige auf'm Autotacho oder hält sich 
an die Wettervorhersage im Fernsehen, und da wird's ja auch im km/h 
angegeben --> für die Otto's.

Gruß
Manni

Autor: ExpertProfi (Gast)
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Autor: vcd (Gast)
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ExpertProfi schrieb:
> Vielleicht hilft Euch das...
>
> http://forum.abacom-online.de/phpBB3/viewtopic.php...

...nach sieben Jahren. Da sind die spielenden Kinder doch schon 
erwachsen geworden :-)

Beitrag #3657882 wurde vom Autor gelöscht.

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