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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ausländische Fachkräfte bedrohen deutsches Sozialsystem

Autor: Das! ist "der" Wahrheit (Gast)
Datum: 21.11.2007 14:21

Ausländische Fachkräfte sorgen für eine Abwanderungsbewegung bei
deutschen Fachkräften, was schwere Konsequenzen für das hiesige Steuer-
und Sozialsystem haben wird:

Alle reden von der Notwendigkeit, ausländische Fachkräfte ins Land zu
holen, um die die deutsche Wirtschaft zu stärken. Dabei wird übersehen,
daß die Konzerne, die im Wesentlichen davon profitieren, aufgrund der
für Firmen vorteilhaften Steuergesetzgebung in Deutschland kaum noch
steuerbare Gewinne machen, da sie ihre Verluste mit Einheiten und
Produktionsstätten im Ausland gegenrechnen oder die Gewinne durch
Verlagerung ihrer Konzernzentralen gleich im Ausland machen, wenn es
dort günstiger ist. Damit bleibt als Vorteil für die deutsche Wirtschaft
einzig eine Anzahl Ausländer, die hier in Deutschland zusätzlich Steuern
zahlen würden. Diese nehmen aber den deutschen Fachkräften die
Arbeitsplätze weg und drücken zudem künftig wahrscheinlich deutlich auf
das Gehaltsniveau. Warum sollte eine Firma einen deutschen Entwickler zu
Höchstpreisen einstellen, wenn er aus dem EU-Ausland und nach dem Willen
der Bundesregierung auch bals aus dem Nicht-EU-Ausland preiswerte
Fachkräfte bekommen kann? Allein durch eine Stagnation bzw. relativen
Verringerung der Gehälter der in deutschland arbeitenden großen Zahl der
Fachkräfte gleicher Gehaltsstufe um nur 1%, werden eventuelle
zusätzlichen Steuern, der geringen Zahl an Zusatzkräften mehr als
kompensiert.

Hinzu kommt, daß den Ausländern die Situation des temporären
Wirtschaftsbooms durchaus bewusst ist und sie so angehalten sind, ihr
hier verdientes Geld zu sparen. Eine Konsumsteigerung, ist daher in
keinem Fall zu erwarten, wie es von Experten aus Wirtschaftskreisen
heisst und anabhängig davon, wie lange sie hier sind, scheint aber eines
sicher:

Das so angesparte Geld, wird nicht in Deutschland ausgegeben! Im
Gegensatz zu den deutschen Fachkräften, die zwar auch einen Großteil
ihrer Nettoeinnahmen fürs Alter zurücklegen, dann aber später aufgrund
ihrer Verwurzelung in Deutschland und der hierzulande immer noch
akzeptablen Lebensmittelpreise mit hoher Wahrscheinlichkeit ihr Alter in
Deutschland verbringen und so das angesparte Geld hier verkonsumieren,
dürfte ein Großteil der ausländischen Fachkräfte jeweils nach nur
wenigen Jahren, spätestens aber im höheren Alter, wenn sie nicht mehr
gefragt sind, in die Heimat zurückgehen. Dies gilt im besonderen Mass
für osteuropäische Fachkräfte, da die dortigen Preise und
Lebenshaltungskosten niedrig sind. Deutsche wiederum, werden kaum in den
Osten abwandern, um dort ihre Altersruhe zu geniessen.

Schätzungen zufolge, werden der deutschen Wirtschaft durch den aktuellen
Minderkonsum und den nach hinten verlagerten Konsum im Ausland rund
1000,- je Monat und Arbeitnehmer entzogen!

Verschärfend kommt hinzu, daß die so "überflüssige" deutsche Fachkraft
ihrerseits im Ausland dem Broterwerb nachgeht. Dies ist vor Allem für
die Sozialsysteme ein Nachteil, da ihr so die jungen und gesunden
Einzahler mit hohem Gehalt abhanden kommen, die zwar Spitzensätze an
Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung
einzahlen, selber aber in den jungen Jahren kaum davon Gebrauch machen.
Erst im Alter, wenn Arbeitslosigkeit und Krankheiten zunehmen, belasten
sie wieder die deutschen Kassen, zahlen aber nichts, oder kaum noch ein.
Aber auch die Konsumwirtschaft hat augenblicklich einen Nachteil, wenn
konsumstarke junge Deutsche ihr Geld im Ausland ausgeben.

Ebenfalls nachteilig ist die Situation mit Blick auf die Freiberufler:
Im Ausland lassen sich immer noch vergleichsweise hohe Bruttoerträge
erwirtschaften, doch werden Geschäftsausgaben oft im Ausland getätigt
und damit der deutschen Wirtschaft entzogen. Rechnet man allein die
Hotel- und geschäftlichen Nebenkosten, so kommen schnell 1200,- Euro und
mehr für den Auslandsmonat zusammen, die im Ausland und nicht am
deutschen Projektstandort die wirtschaft ankurbeln, dennoch aber dem
deutschen Finanzamt steuermindernd vorgehalten werden und zusammen mit
dem anrechenbaren Verpflegungsmehraufwand zu einem Steuerausfall von
rund 500,- Netto monatlich summieren. Da auch der Freiberufler essen
muss, leben und seine Freizeit gestalten will, die Hoteliers und
Gastbetriebe aber nun einmal im Ausland sind, fliessen weitere
geschätzte 500,- Netto monatlich in dortigen Kassen und finanzieren
örtliche Theater, Kinos und Opernhäuser. Hinzu kommt der Verlust des
großteils der deutschen Umsatzsteuer, weil im Ausland erbrachte
Leistungen in Produkte fliessen, die auch dort im Land an Endkunden
veräussert werden, wodurch die letzliche Umsatzsteuer auf die Leistung
dann ebenfalls im Lande bleibt.

Als Beispiel sei hier die Situation eines Softwareingenieurs gezeigt,
der ein dreimonatiges Projekt im Ausland auf Stundenbasis zu 65,-
abwickelt.

In Rechnung gestellter Umsatz nach Kärnten : 32500,- Euro
1. Nicht in Rechung gestellte deutsche Umsatzsteuer : 6175,-
2. Dem FA angegebene Verpflegungsmehraufwände : 1560,-
3. Hotel und Übernachtungskosten abz. Frühstück : 4650,-
4. Tanken und andere geschäfltliche Mehrausgaben : 620,-
5. Nicht abzugsf. tatsächliche Verpflegungskosten : 1250,-
6. Nicht abzugsf. privater Konsum : 1350,-

Rechnet man, daß die Firma auch nach D exportiert und Deutsche
Endverbraucher rund 15% der USt zahlen, fehlen dem deutschen FA an
Umsatzsteuer und Einkommensteuerverlust :

1. Nicht erhaltene deutsche Umsatzsteuer : 5000,-
3. N.e. UST der Übernachtungskosten : 900,-
4. N.e. UST andere geschäfltliche Mehrausgaben : 120,-
5. N.e. UST tatsächliche Verpflegungskosten : 200,-
6. N.e. UST abzugsf. privater Konsum : 300,-

2. Steuerverlust durch Verpflegungsmehraufwände : 600,-
3. Steuerverlust Übernachtungskosten : 2000,-
4. Steuerverlust Tanken und andere Mehrausgaben : 250,-

Ferner kommen die Verluste der Steuern der dort Erwerbstätigen hinzu,
die mit den Ausgaben in Verbindung stehen und natürlich die hohen
deutschen Treibstoffsteuern, alles in allem mindesten 10.000 - 12.000
Euro, je nachdem, was der Softwerker sonst noch mit seinem Privatgeld
jetzt oder später anstellt.

Ausserdem liesse sich noch ein Steuerverlust rechnen, der durch
Mindereinnahmen zustande kommt, wenn der Verdienst im Ausland geringer
ist. Fehlen z.B. 2 Euro am Stundensatz, so wären dies auch wieder
weitere € 1000,- an Umsatzverlust. Macht (UST + EKST + Ko-St) > €500,- !

Die eigeninitiierte Arbeits-KRAFT-Verlagerung hat damit mindestens
ebenso große Bedeutung für die Wirtschaft, wie die konzerninitiierte
Arbeits-PLATZ-Verlagerung durch Globalisierung. Schon jetzt geben rund
10% der derzeit freiberuflichen Softwareexperten an, während der
vergangenen 3 Jahre mindestens einmal längere Zeit im Ausland gearbeitet
zu haben.

Die Frage ist, wie lange sich ein Land wie Deutschland solche
Steuerausfälle leisten kann. In Zeiten der Globalisierung steuern
wahrscheinlich immer mehr deutsche Fachkräfte gegen und vermarkten ihr
an deutschen Hochschulen erworbenes Fachwissen, welches vom deutschen
Steuerzahler finanziert wurde, gewinnbringend im Ausland.

So reiben sich Firmen in der Schweiz, Österreich und anderen
benachbarten EU-Ländern schon seit geraumer Zeit die Hände, da sie von
gut ausgebildeten deutschen Spezialisten verdienen und auch die
jeweiligen Regierungen begrüßen die Zuwanderung auf Zeit aus dem
deutschsprachigen Nachbarland, denn ein freiberuflicher 2-3 Monatsjobber
bringt dem dortigen Staat soviel Steuereinnahmen, wie ein Urlauber
während eines halben Jahres. Er ersetzt sozusagen gleich 6 Urlaubspaare,
die 2 Wochen geblieben wären.

Kommt dann der österreicherfahrene Spezialist noch auf die Idee, sich
dort niederzulassen und seinen Altersruhesitz in der Alpenrepublik zu
wählen, sind wie eingangs angedeutet, der deutschen Wirtschaft weitere
Konsumgelder entzogen und der Staat hat wiederum Mindereinahmen aus der
Mehrwertsteuer und der Kapitalerstragsteuer, da das Altersvermögens
ebenfalls im Ausland deponiert werden dürfte.
Autor: Duck und weg (Gast)
Datum: 21.11.2007 15:15

Tja, vielleicht ist das System etwas ueberzogen, die Steuern und die
Loehne zu hoch. Auf der anderen Seite wird man die implizite
Verpflichtung, halb Europa subventionieren zu muessen erst los wenn das
System am Boden ist. Daher sollte Deutschland noch ein paar Jahre
weitermachen, das System in den Boden zu fahren. Es ist noch einiges an
Luft vorhanden. Eingentlich wird es erst interessant etwas zu aendern
wenn Bruessel es bezahlt. Sollen doch die Franzosen, Spanier und Polen
auch mal was bezahlen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 21.11.2007 16:53

Wobei dann die "Einfuhr" von Fremdarbeitern, Gastarbeitern oder wie sie
dann heissen werden, den Niedergang ordentlich beschleunigen dürfte.
Zumindest hilft sie beim Umverteilen des Vermögens von unten nach oben
und unterstützt die Füllung der Firmenkassen.

Deutsche Firmenbosse haben ihr Vermögen indes auch schon ins Ausland
geschafft und angelegt. Sie jammern sogar rum, wenn ihnen das deutsche
Finanzamt die "Geschäftsvilla" in Spanien streichen will und drohen mit
Abwanderung und Firmenverlagerung, wie derzeit HARIBO!
Autor: Timo (Gast)
Datum: 21.11.2007 20:49

Theo? Bist du es wirklich? Eine solche Aneinanderreihung von unbelegten
Behauptungen kenne ich nur von dir!
Autor: Peter (Gast)
Datum: 22.11.2007 11:38

Selten so ein aneinandergereihten Unsinn gelesen.
Autor: Theo (nicht der echte) (Gast)
Datum: 22.11.2007 11:52

In einem Punkt kann ja wohlkein Zweifel bestehen: Der Schrei nach
Fachkräften kommt nur mit dem einzigen Ziel, mehr Gewinne machen zu
wollen, denn hochqualifizierte Fachkräfte erwirtschaften den Firmen ein
Vielfaches dessen, was sie kosten. Optimierungsbedarf besteht daher
sicher an anderen Stellen der Wertschöpfungskette und nicht bei den
Produzenten des Knowhows. Trotzdem wollen alle auch für die nicht mehr
ausgeben, als nötig und daher braucht man Konkurrenz. Da es die aber
nicht ausreichend gibt, müssen die Ausländer her.

Ich bin sicher, daß die Löhne und Gehälter deutlich sinken werden. Wir
bekommen ähnliche Verhältnisse, wie bei den Handwerkern vom Bau, die mit
den preiswerten Pseudoselbständigen aus Polen konkurrieren.
Autor: Rolf Lambrecht (Gast)
Datum: 22.11.2007 22:09

>Ausländische Fachkräfte sorgen für eine Abwanderungsbewegung
Allerhöchstens indirekt. Noch sind die Gehälter in Deutschland mit die
höchsten in Europa.

>als Vorteil für die deutsche Wirtschaft ... eine Anzahl Ausländer
>die hier in Deutschland zusätzlich Steuern zahlen
Ist doch prima (?)

>Diese nehmen aber den deutschen Fachkräften die Arbeitsplätze weg
Mir nimmt niemand meinen Arbeitsplatz weg

> und drücken zudem künftig wahrscheinlich deutlich auf das Gehaltsniveau.
Das könnte sein, aber die wenigen werden nicht viel ausmachen, oder :-)

>Warum sollte eine Firma einen deutschen Entwickler zu Höchstpreisen
>einstellen, wenn er preiswerte Fachkräfte bekommen kann?
Weil die kein Deutsch können, die hiesige Kultur nicht kennen und Vieles
mehr

>Eine Konsumsteigerung, ist daher in keinem Fall zu erwarten
Die russischen Ingenieure essen nichts ? Warst Du schon einmal in
Russland ?

>Das so angesparte Geld, wird nicht in Deutschland ausgegeben!
Ich kenne mehrere Spezialisten, die hier geblieben sind

>Schätzungen zufolge, werden der deutschen Wirtschaft durch den
>Minderkonsum und den nach hinten verlagerten Konsum im Ausland
>rund 1000,- je Monat und Arbeitnehmer entzogen!

Schrecklich! bei 10.000 Fremdingenieuren wären das ja mehrere Millionen,
die der Wirtschaft fehlen.

>Verschärfend kommt hinzu, daß die so "überflüssige" deutsche Fachkraft
>ihrerseits im Ausland dem Broterwerb nachgeht.
Dann stimmt doch die Bilanz wieder: Einer rein, einer raus - das
Jobangebot für die anderen bleibt gleich.

>Ebenfalls nachteilig ist die Situation mit Blick auf die Freiberufler:
>Im Ausland lassen sich immer noch vergleichsweise hohe Bruttoerträge
>erwirtschaften
Z.T. sogar noch deutlich mehr! Die Schweizer stehen auf Deutsche!

>Als Beispiel sei hier die Situation eines Softwareingenieurs gezeigt
Was kümmern Dich die Steuerausfälle Deines Finanzamtes?
Die Tricksereien der Firma in Deiner Nachbarschaft klagst du ja auch
nicht an.

>Schon jetzt geben rund 10% der derzeit freiberuflichen Softwareexperten
>an, während der vergangenen 3 Jahre mindestens einmal längere Zeit
>im Ausland gearbeitet zu haben.
Quellen ?

>So reiben sich Firmen in der Schweiz, Österreich und anderen
>benachbarten EU-Ländern schon seit geraumer Zeit die Hände
Na und? Geh hin und beglücke sie mit Deiner Arbeitskraft.


> ein freiberuflicher 2-3 Monatsjobber bringt dem dortigen Staat
> soviel Steuereinnahmen, wie ein Urlauber während eines halben Jahres.
> Er ersetzt sozusagen gleich 6 Urlaubspaare, die 2 Wochen geblieben wären.
Er nimmt aber dem dortigen Softwarespezialisten den Arbeitsplatz weg :-)

>Kommt dann der österreicherfahrene Spezialist noch auf die Idee, sich
>dort niederzulassen und seinen Altersruhesitz in der Alpenrepublik zu
>wählen, ...
... dann freuen wir uns, daß wir einen Rentner weniger haben, der zur
Mittagszeit die Supermarktkasse blockiert oder mit seinem Kleinwagen bei
Tempo 90 die Autobahnen verstopft!


 sind wie eingangs angedeutet, der deutschen Wirtschaft weitere
Konsumgelder entzogen und der Staat hat wiederum Mindereinahmen aus der
Mehrwertsteuer und der Kapitalerstragsteuer, da das
Autor: Pitt (Gast)
Datum: 23.11.2007 12:28

EH GAST VON: (21.11.2007 14:21)

Warum gehtst du nicht zu MAMI und fang an zu WEINEN!!!
oder vielleich sich bei der NPD anmelden!

AUSLÄNDER NEHMEN DIE DEUTSCHEN DIE ARBEITSPLÄTZE WEG! KURVA!!!

FRAGE: wieviel DEUTSCHEN arbeiten im AUSLAND? dat weißt du nicht ODER!?
Autor: Renner (Gast)
Datum: 24.11.2007 01:09

Solange freier Wettbewerb unter den Menschen herrscht, mag das ja noch
angehen. In Ländern, in denen man preiswert wohnen kann und moderate
Abzüge hat, kann man auch mit weniger Einkommen auskommen. Hier haben
wir aber eine von der deutschen Industrie gesteuerte Kampagne, die den
Industriellen den Vorteil des innerdeutschen Standorts, der
ausgelagerten Produktionsstätten in Billiglohnländern und nun auch noch
den Vorteil billiger Entwickler im eigenen Land bringen soll. Gibt man
dem Bestreben statt, verhilft man nur den Firmen zu mehr Gewinnen, sehe
ich ebenso.

Hier in Deutschland haben wir nun einmal eine gewachsene Struktur der
Einkommen und gleichzeitig hohen Abzüge für die sozialen Sicherung. Auch
den Ärmsten geht es in Deutschland immer noch besser, als in fast allen
anderen Industrienationen. Schaut man sich aber einmal an, wer die
Steuerlast trägt, dann sind das eben die sogenannten Besserverdiener.
Wenn dort Lohnausfälle kommen, weil die Menschen auswandern und druch
billigere ersetzt werden, sind weitere soziale Einschnitte
unausweichlich.

Leiden werden erst die, die sowieo schon nichts haben.
Autor: FPGA-Designer (Gast)
Datum: 26.08.2008 10:20

Autor: Jürgen (Gast)
Datum: 26.08.2008 10:45

Wenn ich schon ... hiesige Kultur ... lese. Was soll das bedeuten: eine
bestimmte Art & Weise in der Nase zu bohren?

Ausländerfeinde & Rassisten sucht euch ein anderes Forum!
Autor: Paul (Gast)
Datum: 26.08.2008 11:00

Ich denke fair wäre es, ausländische und hiesige Ingenieure zuzulassen
mit der Auflage eines hohen!  Mindestlohnes, so daß ein Preisdumping
durch Ausländer nicht möglich ist. Dann wird sich jeder Chef überlegen,
wen er einstellt: Den Fähigsten.

Daß dieses Prinzip funktionierte, sah man an der Greencardlösung von
Schröder. Da waren die Auflagen so hoch, daß die Firmen sich zweimal
überlegten, welchen monetären Vorteil ein ausländischer Mitarbeiter
eigentlich bringt.
Autor: FPGA-Designer (Gast)
Datum: 26.08.2008 11:31

Gibt es diese Lösung eigentlich noch? Da waren doch mal ein Mindestsatz
von 60k im Jahr im GEspräch, oder?
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum: 26.08.2008 12:24

Schon einmal etwas von "Angebot und Nachfrage" gehört ?

Sind seinerzeit die sog. Gastarbeiter "von uns" angeworben worden, weil
"kein Deutscher" die Arbeit machen wollte ?
Oder wurden sie angeworben, damit die Löhne weniger steigen sollten ?

[ Ich kenne und kannte keinen, der unter den Anwerbern war, jedoch
kannte ich viele, die dagegen waren, ein beträchtlicher Anteil davon
wurde zwischenzeitlich beerdigt ..., praktisch alle von ihnen waren
treuherzige ( treudoofe ? ) SPD / CDU-Wähler !]

In der Fa., wo ich lange arbeitete, wurden seinerzeit gute Tarifkräfte
im IT-Bereich durch Green-Card-Besitzer substituiert, Ergebnis:

1) Ein ( später dann deswegen ) überflüssig gewordener, also
"freigestellter" Kollege ( Familienvater ) wird aus Sicht der
"politischen Mitte" günstigenfalls überhaupt nicht mehr an Wahlen
teilnehmen.

2) Der Greencard-Besitzer, der fortan für IT zuständig war, aus dem
fernen Indien stammend, wurde beauftragt, die PC in unserer Abteilung
"abzudaten".
Nach seinem Engagement waren 40 % der Computer unbrauchbar ...

"Dich kriegen wir schon HinDu ... !"

---

Teile und herrsche !!! / So macht man erfolgreich Stimmung !!!
Autor: :_) (Gast)
Datum: 26.08.2008 16:40

jaja das hört man auch bei uns in der schweiz immer...
ausländische fachkräfte drücken, die löhne, bringen arbeitslose, etc...
vor allem die Deutschen....
Autor: FPGA-Designer (Gast)
Datum: 26.08.2008 17:27

>Schon einmal etwas von "Angebot und Nachfrage" gehört ?

Gibt man dem Raum, so gehen die Löhne und alles andere hier, runter-
stimmt. Dann aber gilt das, was ich oben sagte: Die Fachkräfte gehen
weg! Die machen dann nämlich auch auf Angebot und Nachfrage. Dann gehe
ich nach China und erkläre den Jungens dort wie und was sie bauen
müssen, um den deutschen Firmen, die hier die Ausländer füttern, den
Arsch aufzureissen.

Wenn es nach mir geht, gibt es eine Top-Sperre von 90%. D.h. ein neuer
Mitarbeiter, der aus einem Nicht-EU-Ausland kommt und eine
Auffenthaltsberechtigung fürs Arbeiten braucht, kriegt diese nur, wenn
er zu einem Gehalt oder einen Stundensatz von mindestens dem, des
90%-Medians bekommt. Berechnet wird diese Gehaltsstatistik aber nicht
von der Firmen, die alles nach unten lügen, sondern vom
Bundesministerium für Finanzen, dem die innereuropäischen Umsatz
gemeldet werden und das auch Zugriff auf die realen Einkommen der
Selbständigen und Angestellten hat.

Da kommen locker 65k - 70k raus!

Damit dürften sich dann sicher auch die Schweizer einverstanden
erklären, wobei ich mir da dennoch Chancen ausrechne, in der schönen
Schweiz!

Als Super-High-Performer liege ich ja auch hier in D unter den oberen
10%.
Autor: Paul (Gast)
Datum: 26.08.2008 17:40

>die alles nach unten lügen, sondern vom Bundesministerium für Finanzen,

Ich würde mir lieber einen anderen Ombudsmann suchen, mit dem
Ministerium machst Du den "Bock zum Gärtner". Die stecken alle unter
einer Decke mit der Wirtschaft.
Autor: Siggi (Gast)
Datum: 26.08.2008 17:41

.... Super-High-Performer ... Armes reaktionäres Würstchen. SPH: glaubt
Dir hier im Forum keiner.

P. S. Bist Du in Texas geboren?
Autor: Spötter (Gast)
Datum: 26.08.2008 18:53

"P. S. Bist Du in Texas geboren?"

Aber J.R. Ewing ist in Texas geboren, und der hätte nicht einmal Neger
aus seinem eigenen Bundesstaat als Fachkräfte eingestellt, geschweige
denn Katholiken aus Mexiko oder gar irgendwelche hergelaufene
Atheisten !
Autor: Gast (Gast)
Datum: 26.08.2008 18:54

> hätte nicht einmal Neger aus seinem eigenen Bundesstaat als

Das heist "Schwarze" und nicht "Neger"! Du magst ja auch Deutscher und
nicht Nazi genannt werden oder?
Autor: Spötter (Gast)
Datum: 26.08.2008 19:17

Aus Wikipedia:

"Der Begriff Neger bezeichnet Menschen dunkler Hautfarbe. Er ist heute
wegen seiner rassistischen[1] Konnotation[2] weitgehend aus dem
öffentlichen Sprachgebrauch verdrängt; der Duden empfiehlt, ihn zu
vermeiden[3]."

Leider habe ich im Duden nicht nachgesehen, gerne ersetze ich diesen
Ausdruck durch "Farbiger". J.R. hätte als "guter Konservativer" und
damit den Südstaaten-Traditionen eng verbundener Staatsbürger vermutlich
ebenfalls einen Begriff beginnend mit "N" verwendet ...
Autor: Bierbaron (Gast)
Datum: 26.08.2008 19:28

Verwende am besten Afro-Amerikaner ;-) Meiner Meinung nach zwar
Schwachsinn, denn die weißen Amerikaner heißen ja auch nicht
Euro-Amerikaner :-) Also sind wohl da alle Amerikaner, da
Einwanderungsland. Nur die wirklichen Amerikaner nennt man Indianer. Was
für eine Ironie.
Ach ja, und wer mit dem Scheiß kommt, das Gastarbeiter Deutschland
aufgebaut haben, sollte mal lieber noch ein bißchen in den
Geschichtsbüchern nachlesen. Und die hat man auch nicht geholt weil die
Arbeit keiner machen wollte, sondern da diese Arbeitsplätze vor 40
Jahren unbesetzt waren, da eine sogenannte Vollbeschäftigung herrschte.
Glaubt nicht alles was euch die 68ér erzählen.
Zum Thema: Elektroingenieur soll nach der Meinung mancher hier ja auch
keiner mehr machen, siehe andere Threads. Die Folge wäre eine Besetzung
mit ausländischen Ingenieuren. Also was jammert ihr denn rum??
Autor: Gast (Gast)
Datum: 26.08.2008 23:43

Ich wollte auch gar nicht Kleinlich sein so wie das warsch. rüber
gekommen ist sondern lediglich darauf hinweisen das man dieses Wort
nicht aussprechen sollte. Ich wohne in den USA und hab davor lustig in
Dtl. mit meinen Kumpels das N-Wort ausgesprochen und einfach Witze
gerissen. (Ohne jeglichen Rassistischen Hintergrund) Und hier in den USA
darf man das Wort als weißer nicht einmal aussprechen geschweigeden
einen Schwarzen so nennen. Das ist noch viel krasser hier. Ich geb dir
nur den Tip sprich das Wort nie in Anwesenheit eines Schwarzen aus sonst
kannst du ganz schön in Schwierigkeiten kommen...

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