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Forum: PC Hard- und Software LPT-Karte die x.te.


Autor: TheMason (Gast)
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Hallo Leute.

Hier im forum gibt es ja schon einige beiträge zum thema 
"fehlender-lpt-port -habe-eine-lpt-karte-gekauft-und-nun-problem"
Ich bin leider auf dasselbe problem gestossen. ich habe eine lpt-karte 
mit dem moschip-satz mcs9805 gekauft. ich möchte diese karte nun für 
ponyprog, sowie zum programmieren von fpgas, msp430 und arm's benutzen. 
ich weis das es sinniger wäre auf usb umzusteigen, aber direkt 4 usb 
programmer (eben für avr, msp, arm und fpga) zu kaufen ist der tod einer 
jeden geldbörse bzw. kontos ...
gibt es eine pci karte die noch die ursprünglichen adressen nutzt, bzw. 
die man auf die original lpt-adressen einstellen kann.
nach einigen erfolglosen versuchen (ok es waren nicht viel, da ich am we 
nicht viel zeit gehabt habe und nun nicht an meinem rechner zuhause 
sitzen kann) habe ich feststellen müssen das sich die adressen meiner 
lpt karte nicht verändern lassen (wie gesagt habe noch nicht viel 
rumprobieren können).
hat jemand erfahrung mit einer solchen lpt-karte und weiß wie man die 
adressen verbiegt und ob es dann klappt (zumindest mit pony-prog und 
fpgas  von xilinx) oder kann mir jemand eine pci-karte empfehlen die die 
original adressen (und nach möglichkeit auch die original register) 
verwendet ?

gruß
rene

Autor: TheMason (Gast)
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hat keiner eine idee ?!

habe die karte bis jtzt noch nicht zum funktionieren gebracht. adresse 
steht std-mässig immer auf cc00.
habe im datenblatt des chips aber gesehen das es wohl möglich ist die 
std adressen 378 usw. zu verwenden (jedenfalls wird die registerbelegung 
der ersten 8 register als kompatibel mit allen anderen std-lpt ports 
deklariert).
wäre echt schade wenn ich den rechner jetzt nicht für uC-programmierung 
benutzen kann ...

Autor: jack (Gast)
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Ich hatte mit eben diesem Chip auch kein Glück.
Weder der mitgelieferte Treiber noch Treiber aus dem Netz haben
funktioniert.

Habe jetzt ein neues Mainboard ;-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Habe ´ne ISA-Karte, die man jumpern kann. Wird Dir aber sicher nichts 
nützen, oder? Chipsatz ist ein SUN1689.

Autor: jack (Gast)
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>Wird Dir aber sicher nichts nützen, oder?

Leider nein, hab' nur noch PCI.

Autor: TheMason (Gast)
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@jack

das will ich mir nicht antun ... habe einen dual-core von einem kumpel 
geschenkt bekommen. und da mein alter rechner im moment tucken macht 
(scheint ein thermisches problem zu sein, der resettet sich bis zu 10 
mal bevor der stabil oben ist, und musste deshalb auch 2 monate am stück 
durchlaufen da ich mir wegen der resetterei mein xp zerschossen habe) 
möchte ich diesen rechner nutzen. aber ohne parallelport keine kekse ... 
:-((
vllt find ich ja noch was. oder ich versuche an die pinbelegung des 
nicht herausgeführten on-boards parallelports zu kommen. aber der hat 
nur 2,00mm rastermaß ....
allet schei...

gruß
rene


ps. falls jemand noch eine idee hat wie man die lpt karte ans laufen 
(und vor allem proggen bekommt) bitte her damit ... ich verzweifel hier 
... :-(

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Die Ansteuerung solcher Karten funktioniert über sogenannte Ports.
Die müssen immer an einer ganz bestimmten Stelle stehen, damit sie der 
Treiber in Windows (oder meinetwegen Linux, was auch immer du benutzt) 
findet. Grundsätzlich sind diese Portadressen aber einstellbar. Für 
einen "normalen" LPT-Port müssen die Portadressen folgendermassen sein, 
damit sie von sicher jeder Software erkannt werden:

Data-Register 0x378
Control-Register 0x379
Status-Register 0x37A

wenn ichs noch recht im Kopf habe. Was du jetzt machst, ist folgendes 
(windows, in Linux weiss ich grade nicht auswendig wies geht):
Systemsteuerung, System, Registerkarte Hardware, dann Geräte-Manager. 
Doppelklick auf deine ominöse Karte, dann wechseln zur Registerkarte 
Ressourcen.

Nun musst du prüfen, ob bei "E/A Bereich" deine Werte mit denen im 
Bildlein übereinstimmen. Wenn nicht entferne den Haken bei "Automatisch 
konfigurieren" und wähle "Konfiguration basiert auf" "konfiguration 
0000" aus. Dann musst du jeden einzelnen Eintrag im oberen Feld 
editieren: IRQ, DMA, E/A-Bereich. Immer schön drauf achten, dass kein 
Konflikt auftritt.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Nachtrag:
Traurig, dass gute "Bastlerschnittstellen" wie LPT und RS-232 immer mehr 
verschwinden. Es gibt kaum noch PCs geschweige denn Laptops, welche mit 
dieser Hardware ausgerüstet sind. Dann müssen improvisierte Basteleien 
her, wie FT232-USB Converter und solcher Kram, was ich persönlich sehr 
unschön finde.

Autor: TheMason (Gast)
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>Wenn nicht entferne den Haken bei "Automatisch
konfigurieren" und wähle "Konfiguration basiert auf"

bei mir leider nicht ... (oder ich bin zu blöd dazu)
ich kann in dem ressourcen fenster keinerlei änderungen machen.
muß ich irgendwas generelles ändern (acpi oder sowas) um adressen ändern 
zu können ?! eigentlich doch nicht ...
allerdings kann ich bei mir im bios auch nicht die pnp funktion 
deaktivieren ...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ja du musst den Haken bei "Automatische Konfiguration entfernen.

Autor: TheMason (Gast)
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leider kann ich da kein häkchen machen .. :-(

was muß ich denn einstellen um eine andere konfiguration zu verwenden ?
vllt. das sich da dann was ändern lässt (deswegen fragte ich wg dem 
acpi)

die adresse zu ändern war auch mein erster gedanke .. :-(

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Uuuuh, das sieht überl aus. Warum du die Portadresse nicht ändern kannst 
kann ich dir leider auch nicht sagen. Spontan würde ich jetzt aber mal 
das BIOS durchforsten, obs da irgend eine Oprion gibt.
Oder google mal nach eine Tool, das Portadressen ändern kann. Sowas 
gibts sicher. Hier bin ich mit meinem Latein allerdings auch am Ende, 
ich kann dir höchstens verraten dass deine Portadressen da falsch sind 
;) So kanns nicht Funktionieren, jedenfalls mit der meisten Software. 
Drucken wird wohl gehen, aber direkte Ansteuerung der Schnittstelle wird 
mit Standardsoftware nicht gehen, da die alle davon ausgehen, dass der 
LPT ab 0x378 ist. Du könntest höchstens in deiner Programmer-Software 
nachschauen, ob sich da die Portadresse einstellen lässt. Bei meinem 
Debugger, welcher auch über LPT läuft, kann ich die Portadresse von Hand 
ändern.

Autor: TheMason (Gast)
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mit dem bios könnte ebenfalls übel aussehen, da sich da nichts von wegen 
pci-konfiguration oder pnp-os einstellen lässt. das ist sehr spärlich 
bestückt. noch nichtmals die video-shadow geschichte ist da vorhanden .. 
:-(
merkwürdig ...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Wie wärs mal mit einem BIOS-Update?
Vielleicht hast du ein veraltetes BIOS.

Autor: Mtw (Gast)
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Habe das gleiche Problem.
Eine (mögliche) Antwort findest Du im Anhang (Frage "15")
(Ist von dieser Seite  http://www.moschip.com/html/data_sheets.html)

Autor: TheMason (Gast)
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@mtw

danke für die niederschmetternde antwort ....
war die karte also ein fehlkauf.
wie hast du das problem denn gelöst (wenn du es gelöst hast) ?
gibt es pci-karten die (von mir aus mit jumper,lötbrücken oder gutem 
zureden) sich auf die std-adressen (hardwaremässig) switchen lassen ?
ich will mir echt nicht für jede dämliche programmieraufgabe einen 
usb-programmer holen müssen ...

gruß
rene

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@TheMason:
ich hab noch ein bisschen gegoogelt, und bin auf die Firma Exsys 
gestossen. Die bauen solche Adapter, und die sehen auch ganz so aus, als 
ob das richtige Schnittstellen wären. Es gibt RS-232 und LPT.
Z.B. in der RS-232 Karte (PCMCIA, Typ II also eigentlich eine PCI-Karte) 
befindet sich ein richtiger 16C550-UART.
Ich hab bei der Firma mal angefragt, was so ein Teil kostet. Ich kann 
dir die Preise nur für die Schweiz nennen, aber bei euch wirds wohl 
ähnlich sein:

RS-232 Karte ca. 90 SFr (Dual Karte),
LPT-Karte ca. 80 SFr.

Ich hab grad noch ein Mail an die Verkäuferin geschickt und nachgefragt 
ob die Karten DOS-Kompatibel sind. Antwort habe ich noch keine (erst vor 
10 min geschrieben), aber die sollte morgen kommen. Ich werds euch dann 
sagen, wenn ich genaueres weiss. Aber nachdem ich mal das Handbuch 
durchgeblättert hab', dünkt mich, die Teile schauen recht vernünftig 
aus. Angeblich kann man da die IO-Adressen selber zurechtbiegen (sind 
einstellbar oder sollten es zumindest sein), auch der IRQ ist 
einstellbar. Somit sollte also so eine Karte die Probleme mit LPT und 
COM orerst mal lösen.

Jetzt müsste man nur noch eine Karte finden, die beides in einem 
vereint: RS-232 und LPT. Die meisten neueren Laptops haben nämlich nur 
noch einen PCMCIA-Schacht, deshalb müsstest du die Karten ständig aus- 
und wieder einstecken, wenn du beide Schnittstellen brauchst.

Autor: TheMason (Gast)
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@tobias

erstmal vielen dank.

ich hab auch mal bei reichelt geschaut. Da gibt es die EXSYS EX-41011. 
Laut Datenblatt werden die io-adressen vom betriebssystem vergeben. hört 
sich an als wenn ich dort evtl. dasselbe problem haben könnte (wenn ich 
laut dem pdf von moschip die adressen bei xp und 2000 generell nicht 
verändern kann, stimmt das ?!)

aber das hört sich ja gut an. mehr als einen weitereren fehlkauf kann es 
nicht werden :-)))

gruß und dank

rene

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Grundsätzlich vergeben alle NT Betriebssysteme die Portadressen 
automatisch. Aber ich meinte, du kannst das auch auf Wunsch abschalten 
und für die gewünschten Ports die Adressen manuell einstellen. Bei 
meinem Desktop-PC klappt das  jedenfalls; ich kann im Geräte-Manager die 
Option "Automatisch Konfigurieren" ausschalten und dann von Hand 
Portadressen vergeben.

Die beiden Produkte, auf die sich mein vorheriger Post bezieht, sind 
EX-1352 (seriell) und EX-1356 (parallel).

siehe auch

http://www.exsys.ch/deutsch/produkte/ex_1352.html

und

http://www.exsys.ch/deutsch/produkte/ex_1356.html

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die oben erwähnte Karte ist auch eine Exsys, aber halt ISA. Ist aber 
sehr robust und arbeitet, wie sie soll.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Möglich; die Anbindung ist jedenfalls 16/32 Bit breit. Deshalb sagte ich 
PCI. Kann aber auch ISA sein. Im Grunde ist das ja egal, hauptsache das 
Ding funzt, oder? ;)

Autor: TheMason (Gast)
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>ich kann im Geräte-Manager die
>Option "Automatisch Konfigurieren" ausschalten und dann von Hand
>Portadressen vergeben.

aber genau das funktioniert eben bei mir nicht.
ich habe nicht die option das häckchen bei "automatisch konfigurieren" 
wegzumachen ...
sonst hätte ich wahrscheinlich glück gehabt mit meiner karte ....

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Ja ich glaube das hängt von der Karte ab. Das Betriebssystem erlaubt 
dies Grundsätzlich, es wird zwar nicht empfohlen aber wenn du ja eh 
keinen parallelen Port hast kannst du ruhig die Adresse 0x378 vergeben. 
Ich denke mal es liegt an deiner Karte dass es nicht geht, anders kann 
ichs mir nicht erklären.

BTW: Da die oben aufgeführten Karten echte Schnittstellen sind, sollten 
sowohl Windows als auch Linux sie unter den richtigen Portadressen 
ansprechen können.

Autor: TheMason (Gast)
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hat denn jemand speziell zu der o.g. karte (EXSYS EX-41011) einen 
erfahrungswert ? (sprich ob die karte sich wirklich so einfach verhält 
?!)
möchte nicht schon wieder einem fehlkauf aufsitzen ... :-(
zumal ich auch langsam mal wieder an meinem richtigen pc programmieren 
möchte ... :-(

Autor: juppi (Gast)
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hallo
versuche einmal die pci karte in einem anderen Pc mit LPT
als 2te Lpt zu installieren.
vergib die standartadr welche du benötigst
dann zurück.

Autor: Mtw (Gast)
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Ich hab mal zum Probieren den USB2LPT von Henrik Haftmann
(http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Ru...)
in der Version 1.5, also die mit dem Mega8 gebaut, und muss sagen das 
Ding
funktioniert tadellos. Bei der Schaltung fehlte mir allerdings der 
(übliche)
1k5 Widerstand von D- (USB) nach VCC. Erst nachdem der dran war, ging 
alles!
Es wird zwar als "low-speed" Gerät bezeichnet, das bezieht sich meiner 
Meinung nach nur auf den "Input", hatte beim Brennen eines 24LC64 mit
Willem Eprommer keinen wesentlichen Geschwindigkeitsverlust.
(Man merkt das eigentlich nur beim "Verify")
Nebenbei bemerkt brauchte ich nur eine Möglichkeit ein paar GAL's 
(22V10)
mit GalBlast zu brennen. Das geht ausgezeichnet damit (wenn man 
natürlich
die Ports freischaltet zB mit UserPort von Tomas Franzon)
Also kurz: USB2LPT geht unter Win32, Win16, DOS-Box auf den Portadressen
0x378, 0x278, 0x3BC in den Modi SPP, EPP, ECP und EPP+ECP.
Ein wirklich gelungenes Stück Arbeit!

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@juppi:
wird die zugewiesene Adresse irgendwie auf der Karte gespeichert?

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@TheManson
Ich habe ähnliche Probleme mit einem Elnec T51Prog-Programmer, der eine 
parallele Schnittstelle braucht. Meine Rechner (beide von Dell) haben 
natürlich keine mehr, PCI-Karten, die ich gekauft habe, haben ICs von 
Moschip drauf. An einer Karte habe ich den irgendwie nach mehreren 
Misserfolgen in einem Rechner zum Laufen bekommen (NM9815, 2 parallel), 
an der anderen Karte (MSC9835M, 2 seriell, 1 parallel) nicht. Dabei ist 
mir eines aufgefallen: Sowohl die Programmiersoftware als auch das 
Programm "PC Wizard"(Freeware) finden die parallele Schnittstellen auf 
dem ersten, auf dem zweiten jedoch nicht. "PC Wizard" zeigt da lediglich 
die seriellen an.

Fazit: Irgendwo in den (Un-)Tiefen der Windowstreiber scheint da was zu 
haken. Selbst wenn der Gerätemanager keine Probleme meldet, kann etwas 
faul sein. Das löst zwar dein Problem nicht, aber ist zumindest ein 
Hinweis, dass es nicht an Ponyprog liegen muss.

Ich lasse jedenfalls in Zukunft die FInger von diesen "Chipmos"-Karten. 
Wenn du Erfahrungen mit einer Exsys-Karte sammeln solltest, gib bitte 
Bescheid.

Link für "PC Wizard": http://pc-wizard.softonic.de/

Autor: TheMason (Gast)
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@all

erstmal danke für die infos. werde mir wahrscheinlich (auch auf die 
gefahr eines weiteren fehlkaufs hin) die exsys karte holen. wenns dann 
nicht klappt muß ich wohl oder übel meinen alten rechner weiternutzen, 
denn ich habe echt keine böcke mir einen usb-programmer für meine fpgas, 
einen für die msps, einen die arms und einen für die atmels zu holen. 
ich nutze zwar momentan noch nicht alles so ausgiebig (vor allem mit 
arms und msp430 mach ich zur zeit weniger) aber es wäre mir trotzdem zu 
teuer 2-4 usb-programmer kaufen zu müssen (und gerade die 
fpga-programmer dürften nicht billig sein, obwohl ich da keine weiteren 
infos habe) ....

gruß
rene

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@TheMason:
Ich habe heute noch Mail vom Exsys-Support bekommen.
Ich habe angefragt, ob die Karten eine PC-Gleichwertige Schnittstelle 
anbieten und wie das mit den Portadressen aussieht. Der Techniker 
meinte, die Exsys-Karte ist vollkommen identisch mit der Schnittstelle 
eines PCs. ABER:
Die Portadressen (I/O Adressen) der Karte sind NICHT DOS-Kompatibel. 
Wenn du also mit DOS-Programmen auf deine Exsys-Schnittstelle 
zuzugreifen versuchst, wird das wahrscheinlich nicht funktionieren. 
Allerdings wage ich immernoch zu behaupten dass man die I/O-Adressen 
selber zurechtbiegen kann. Wie dem auch sei - mit irgendeiner 
Windows-Software sollten die Karten m.E. laufen.
Wenn nicht:
Es gab hier im Forum mal einen (wahrscheinlich ziemlich viele ;)) 
Thread, wo dasselbe Problem behandelt wurde. Jemand hat dann einen Link 
gepostet zu einer PCMCIA-Karte, die laut herstellerangaben auch mit dem 
ältesten DOS noch laufen soll, da sie die gleichen Portadressen 
verwendet. Leider finde ich den Link nicht mehr. Aber allenfalls wäre 
eine Suche wohl keine schlechte Idee, wenn du wirklich eine 
DOS-kompatible Karte brauchst.
Ich bin im Moment auch etwas verwirrt, aber ich denke mal ich werde mir 
nächstens je eine dieser Exsys-Karten sichern. Wer weiss wie lange man 
die noch bekommt. Lieber kaufe ich eine solange ich noch einen Laptop 
mit RS232 und parallel habe ;) Notfalls kann man sich dann ja nach einer 
anderen Lösung umsehen.
BTW: Einige Siemens-Business Notebooks haben noch RS232 On Board. Wenn 
du also bei gelegenheit einen neuen Laptop kaufen willst/musst/darfst...

Autor: TheMason (Gast)
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@tobias :


danke für deine mühen.

gerade das "ich-muß-einen-neuen-rechner-kaufen" wollte ich mir 
eigentlich ersparen. wie gesagt habe den pc von einem kumpel geschenkt 
bekommen und der ist deutlich schneller als meiner (da dual-core) und 
ich möchte diesen rechner gerne verwenden.
ich schraub am wochenende mal den rechner auf, und versuche beim 
motherboard hersteller das datenblatt zu bekommen. hoffentlich habe ich 
glück.
auf dem board selbst ist wohl eine lpt drauf (jedenfalls vermute ich das 
und das bios sagt mir auch das eine da ist), allerdings kein bracket 
dazu und der pfostenstecker hat ein ganz leckeres rastermaß .... (kch 
glaube 2 mm oder 1.27).
muß ich mir wohl (falls ich die infos bekomme) selbst ein bracket bauen.
eine karte wäre mir lieber gewesen da im falle eines kurzschlusses dann 
einfach eine neue karte einstecken kann und nicht ein neues motherboard 
holen muß ....

gruß
rene

Autor: jack (Gast)
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Ich kann Dir nur raten, den USB2LPT aufzubauen, den "Mtw" schon gestern
empfohlen hat (11.12. um 9.11).

Du brauchst dazu lediglich einen Atmega8 (Dip) und einen 12MHz-Quarz.
Billiger gehts nicht.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@The Mason:
Ach sry, ich war mit meinen Überlegungen total neben den Schuhen.
Ich hab wohl deinen ersten Post nicht recht gelesen; ich dachte das 
Problem ist an einem Laptop. Deshalb habe ich dir ja auch PCMCIA-Karten 
vorgeschlagen ;)
Nun da du aber an einem Desktop arbeitest, sieht die Sache etwas anders 
aus.

Meiner Meinung nach müsste es da schon passen, wenn du eine ganz normale 
LPT-Karte kaufst oder RS232-Karte (Conrad hat welche im Angebot, die 
nicht die Welt kosten [billiger als die PCMCIA] und die beide 
Schnittstellen auf einer Karte haben). Eigentlich ist es bei richtigen 
PCI-Karten möglich, die Portadressen zu verbiegen. Vielleicht ist deine 
MOS-Chip Karte eine PCIe-Karte?
Wenn du PCI hast würde ich es auf jeden Fall mit einer ganz 
stinknormalen Karte von C versuchen. Viel schiefgehen kann nicht dabei.
Oder schau mal hier:

https://www.distrelec.com/ishopWebFront/catalog/pr...

Den Shop gibts auch in D, und die Karten hier sind DOS-Kompatibel (das 
heisst das sie mit "normalen" IO-Ports laufen). Und spotbillig 
obendrein. Fraglich ist halt nur ob du noch PCI hast.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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wg. Tobias Plüss:
WARNUNG vor billig!
Ich habe eine Karte vom großen C (2x parallel), da ist ein NM9815 von 
Chipmos drauf. Das ist eine der zwei Karten (beide mit Chipmos), die bei 
mir jede Menge Probleme machen. Vielleicht weil die neusten Treiber von 
2002 sind und nie den Kompatibilitätstest bestanden haben. Manchmal ist 
billig halt nicht (seinen) Preis-wert.

Am besten in den Computershop seiner Wahl gehen und vor dem Kauf einen 
scharfen Blick auf die Karte werfen. Wenn der Chip mit "NM97", "NM98" 
oder "MSC98" beginnt, rate ich nach meinen Erfahrungen davon ab.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Okay diese MOS-Chips scheinen echt eine "Plage" zu sein.
Warum sind auch die Computerhersteller so blöd und schaffen diese 
Schnittstellen einfach ab? Wollen die einem vorschreiben welche 
Schnittstelle man zu benutzen hat der was?
Wir können wohl froh sein wenns wenigstens noch PCI-Karten dafür gibt.

Autor: TheMason (Gast)
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@detlev

würdest/könntest du eine exsy karte empfehlen ?
mit der nm9805 habe ich auch schon meine "erfahrung" gemacht.
weiß allerdings nicht so recht ob es bei mir am pc wirklich läuft da ich 
die port-adressen nicht "verbiegen" kann ... (vllt. liegts aber auch am 
main-board)
muß ich am wochenende nochmal versuchen rauszufinden ... ansonsten weiß 
ich echt nicht weiter ausser meinen alten pc zu nutzen ...

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@TheMason:
Die verbiegbarkeit der Portadressen hängt offensichtlich von der 
entsprechenden Karte ab.
Bei meiner GraKa oder Netwerkkarte kann ich die Adressen auch nicht 
veränern; beim COM und LPT gehts. Ebenso wenig kann ich die Adresse des 
USB-Controllers oder des ATA-Controllers ändern.
Ich würde mal behaupten, es hängt von der Karte ab, ob die das Ändern 
erlaubt oder nicht. Deshalb gings bei dir auch nicht, weil deine 
MOS-Karte offenbar eine fixe Adresse will.

Autor: TheMason (Gast)
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ich glaub dann bestell ich nochmal diese lpt karte nach ... (hatte 
gerade vor ner halben stunde bei reichelt bestellt)
wenns nicht passt kann ich die beiden karten immer noch verhökern ...

Autor: Detlev T. (detlevt)
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@TheMason:
Mit Exsys-Karten habe ich (noch) keine Erfahrung. Aber die Treiber der 
parallel-Karte sind von 2007 und laut Datenblatt  Windows-zertifiziert, 
das schafft Vertrauen. Mit z.B. 15.90EUR bei Reichelt ist sie auch kein 
Luxus. Und noch schlechter kann sie eh' kaum sein.

Dieses Jahr ist die Karte jedoch kein Thema mehr für mich, da der 
Programmer erst einmal an der NM9815-Karte läuft.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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TheMason wrote:
> ich glaub dann bestell ich nochmal diese lpt karte nach ... (hatte
> gerade vor ner halben stunde bei reichelt bestellt)
> wenns nicht passt kann ich die beiden karten immer noch verhökern ...

Gibt dann auf jeden Fall deine Erfahrungen hier zum Besten. Du wirst 
sicher nicht der letzte mit diesem Problem sein.

Autor: TheMason (Gast)
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>Gibt dann auf jeden Fall deine Erfahrungen hier zum Besten. Du wirst
>sicher nicht der letzte mit diesem Problem sein.

hoffe ich kann dieses problem endlich lösen ...
zumal ich bald urlaub habe und mit meinen fpgas weitermachen möchte :-)
und dafür habe ich nunmal keinen usb-programmer (und diesen werde ich 
mir auch bestimmt nicht extra kaufen ....)

Autor: Daniel Goßmann (Gast)
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Vielleicht hilft es: Aus der PonyProg Doku:
http://www.lancos.com/e2p/ponyprog2000.html

Q: I have a Windows2000/XP PC with an extra LPT card, but PonyProg can't 
select the added port, can I force it?

A: First you have to select the AvrISP-I/O interface instead of the API 
version.
Then you have to edit ponyprog2000.ini file and disable port 
autodetection: AutoDetectPorts=NO then you have to discover the real 
address of the extra LPT port by looking at Computer Management console 
-> Device Manager -> LPT ports -> resources. For example if the extra 
LPT is LPT3 and the address is DF00 you need to enter the line 
LPTPorts=378,278,DF00
Note that this fix works only in some version (use 2.06g and newer).

Gruß
Daniel

Autor: TheMason (Gast)
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@daniel ..

aaaaah...  danke
nach ersetzen der adresse 378 durch cc00 (ist die adresse meiner lpt 
karte) hatte mir ponyprog diese angabe kurzerhand nach einem erneuten 
start von ponyprog überbügelt (war nachher nur noch 378 zu sehen)
werds am wochenende mal probieren ...
danke, das hilft mir zumindest bei ponyprog weiter.
muß nur mal zusehen wie ich das mit meinen xilinx fpgas mache ...

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Tobias Plüss wrote:
> Warum sind auch die Computerhersteller so blöd und schaffen diese
> Schnittstellen einfach ab? Wollen die einem vorschreiben welche
> Schnittstelle man zu benutzen hat der was?
Ja, genau genommen Microsoft. Die haben diese Schnittstellen als 
"Erblast" (legacy) bezeichnet und die Computerhersteller aufgefordert, 
nur noch auf USB zu setzen. Fairerweise muss man sagen, dass solche 
"dummen" Schnittstellen, die zudem so knappe Resourcen wie Interrupts 
für sich allein haben wollen, auch nicht mehr in das Konzept passen. 
99.9999% aller Computernutzer haben damit kein Problem, nur halt Leute, 
die veraltete oder selbst gebastelte Peripherie einsetzen wollen. Den 
PS/2 Schnittstellen für Tastatur und Maus weint ja überhaupt keiner 
nach.

> Wir können wohl froh sein wenns wenigstens noch PCI-Karten dafür gibt.
Das ist auch die richtige Methode. Die "Unbelehrbaren" haben ihre 
Schnittstellen, die große Masse muss sich hingegen nicht damit 
rumplagen.

> Okay diese MOS-Chips scheinen echt eine "Plage" zu sein.
Die Chips selber sind nicht das Problem, sondern die mangelhafte Pflege 
der Treiber. Dafür fühlt sich offensichtlich niemend zuständig. 
Eigentlich müssten die Hersteller der Karten sich darum kümmern. Die 
geben aber nur die Treiber der Chiphersteller weiter, Eigenentwicklung 
kostet ja Geld. Der Chiphersteller hingegen sieht seine Aufgabe in der 
Herstellung von Hard- und nicht Software. Und Microsoft hat kein 
Interesse daran, das zu unterstützen. Bei mir hat die eine Karte am 
Anfang ja funktioniert. Irgendein Windows XP-Update muss dann zu den 
Problemen geführt haben.

Ich habe mir vorher auch keine Gedanken darüber gemacht, wie 
problematisch so etwas sein kann. Ich dachte, die Chips würden 
softwareseitig wie die alten Bausteine aussehen und daher vom 
Betriebssystem unterstützt werden. Dann wäre auch egal, aus welcher 
Fabrik sie kommen. Dem ist aber offensichtlich nicht so. Inzwischen habe 
ich neben Moschip und Oxford auch noch die Firma sunix 
(http://www.sunix.com.tw)  entdeckt, die solche Chips herstellt. Die 
sollen sich auch per Treiber auf 0x378 re-mappen lassen, die Homepage 
von sunix ist aber nicht erreichbar. Das ist schon wieder ein ganz 
schlechtes Zeichen.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ergänzung:
Die Sunix-Homepage lässt sich doch erreichen, aber nicht mit Firefox, 
sondern nur mit dem IE. Die Treiber sind von Anfang 2005. Auch darum 
werde ich daher einen Bogen machen.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Detlev:
Aaaaha, Microsoft ist also der Schuldige. Von wegen Legay (endlich weiss 
ich was legacy heisst ;)).
USB finde ich nicht wirklich die tollste aller Schnittstellen; als 
PC-Anwender finde ich sie praktisch, aber aus elektronischer Sicht ist 
sie ziemlich ... nicht so toll. Warum muss auch das Zeug so unnötig 
kompliziert sein? USB wäre eine praktische Schnittstelle, wenn man sie 
selber ansteuern könnte. Dann wäre es kein Problem - man rüstet einfach 
alle Geräte, die früher mit RS-232 liefen auf USB um. Aber da man dazu 
jetzt eine improvisierte Lösung braucht mit irgendwelchen USB-UARTS, ist 
das ziemlich unschön, zumal diese Converter nicht wirklich immer 
zuverlässig funktionieren und nicht überall gleich sind.
Warum Microsoft den COM-Port verbannen will ist mir ein Rätsel. Was 
denken sich die dabei? Eigentlich sollten sie doch wissen dass es Leute 
gibt die sowas noch brauchen.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Tobias Plüss wrote:
> Aaaaha, Microsoft ist also der Schuldige.
Wer denn auch sonst? ;)

> Warum Microsoft den COM-Port verbannen will ist mir ein Rätsel. Was
> denken sich die dabei? Eigentlich sollten sie doch wissen dass es Leute
> gibt die sowas noch brauchen.
Aus deren Sicht kann ich es verstehen. 99.99% brauchen ihn nicht und die 
restlichen 0.01% zahlen auch nicht mehr für ihr Windows, verursachen 
aber überproportional viel Aufwand im Support. Oder sie sagen sich, dass 
solche Do-It-Yourself-Typen ohnehin früher oder später zu Linux 
wechseln.

Ich mag USB auch nicht. Vor allem, weil ich unter Windows noch in der 
Regel  noch weitere Treiber brauche. Auf der Hardwareseite wäre das wohl 
beherrschbar, schließlich gibt es von ATMEL schon Prozessoren mit 
USB-Schnittstelle. Mir fehlen noch Bespielprojekte, wo man sich die 
Software für den uC abgucken kann.

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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@Detlev:
Die meisten Notebooks werden auch mit einer Firewire 
IEEE1394-Schnittstelle ausgerüstet. Man braucht die aber auch nicht 
wirklich; ich selber hab überhaupt kein Gerät das mit so ner 
Schnittstelle läuft. Und die meisten Digitalcameras, wo man früher sowas 
einsetzte, können heute sowieso USB.
RJ11-Buchsen gibt es auch noch zu hauf. Aber wer will schon noch mit 
einem 56k-Modem im Internet surfen? Von dem her erlaubt Microsoft noch 
einen Haufen Zeug, das unnötig wäre.
Eigentlich könnte man mit einem PC auskommen, der nur noch 
USB-Anschlüsse hat.

Autor: Elefunty (Gast)
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hi
ich hätte noch ne Idee zum Adressenverbiegen, naja zwei sogar^^
erstmal in der registry nachschauen, vielleicht kann man da drin 
rumbügeln.
andere idee, im gerätemanager in dem Ressourcendialog, wo der Haken 
deaktiviert ist, mal Windows Enabler (googlen) benutzen, vielleicht kann 
der ja was ausrichten

Ele

Autor: Matrix (Gast)
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Wenn auf deinem Board ein LPT mit 2mm Raster ist dann kannst du ein 
Paralellbrakeout von einem Shuttle PC nehmen. Die haben auch 2mm Raster 
intern.

Kostenpunkt: 5 Euro bei Reichelt BestNr: SHUTTLE PC08

Dann hast du den echten LPT1 und kommst am billigsten weg.

Autor: Henrik Haftmann (Gast)
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Richtig ist:
* PCI-Karten mit Parallelport sind register-kompatibel
  zu ISA-Parallelports, AUSSER bei den Portadressen
  (Interrupt und DMA unklar, aber braucht niemand)
* Man kann die Portadressbasis nicht verstellen,
  jedenfalls nicht in den ISA-Bereich
* Die Offsets zu den Portbasisadressen sind gleich zur ISA-
  Implementation (also Steuerport = Basisadresse + 2), ABER
* Die Offsets zu ECP-Registern sind NICHT gleich.
  Stattdessen gibt es eine gesonderte ECP-Basisadresse
* Die Portadressen-Basis kann man im Gerätemanager "schätzen".
  Die normalen Portadressen okkupieren 3-8 aufeinanderfolgende
  Adressen, die ECP-Adressen stets 3.
* Gängige Software fürs Parallelport kann man so konfigurieren,
  dass sie beliebige angebbare Basisadressen "frisst",
  bspw. PonyProg2000, XILINX iMPACT, nicht jedoch AVRDUDE.
  Bei aktueller Software ggf. beim Entwickler nachhaken
* Es sollte möglich sein, "Portadress-Umsetzer-Treiber" zu
  schreiben.
  Einen habe ich gefunden, läuft aber ab Windows XP nicht mehr.
  http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/hs_freeware/dknack_.exe
  Das Portadressen-Umsetzen ist hier nur eine
  Rand-Funktionalität!
* Andernfalls steht einem Patch widerspenstiger Software
  nichts im Wege! Irgendwo im Code- oder initialisierten Datensegment
  wird die feste Portadressbasis schon stehen...

henni

Autor: Tobias Plüss (hubertus)
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Hallo Henrik,
danke für deine Auskünfte.
Nun mal ne Frage: Du sagst, widerspenstige Software könne man ggf. 
"Patchen".
Nun habe ich so eine Software. Es ist ein Debugger, der mit dem 
Debug-Gerätlein, welches am LPT hängt, kommunizieren will. Das 
Debug-Gerätlein debugt nachher das Target.
Die Software gabs noch für Windows NT, wurde aber seither nicht mehr 
weiterentwickelt. Und offenbar ist sie auch auf die fixen Portadressen 
festgelegt. Es wird zwar ein Treiber mitgeliefert, mit dem funktioniert 
die Software auch (aber halt nur mit der Standard-Portadresse). Könnte 
man ggf. diesen Treiber patchen? Und wenn ja, wie mache ich das?
Oder kannst DU sowas machen?

Anbei mal der Treiber, vielleicht ist dir ja mal langweilig, dann 
könntest du das Ding mal auseinander nehmen ;) Ich weiss nämlich nicht 
wies geht.

Grüsse
  Tobias

Autor: Mr. Twister (Gast)
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Hallo zusammen,

Dieses Thema ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht gibts noch 
jemand der sich dafür interessiert.

Ich habe das selbe Problem mit eine Karte mit einem "Moschip". Wir 
benötigen einen Parallelport für einen Dongle für eine Software die 
nicht mehr vertrieben wird (daher auch keine USB-Dongles erhältlich).

Ich habe etwas interessantes festgestellt: Ich habe hier einen neuen 
Dell-Laptop und ein altes Toshiba-Notebook, welches noch einen 
Parallelport besitzt. Beim Dell habe ich keine Chance den Dongle via 
PCMCIA zu erreichen, beim Toshiba funktioniert es, obwohl das 
Moschip-Teil die selben I/O-Adressen benutzt. Für mich heisst das, dass 
es wohl nicht an der Hardware liegen kann, sondern Windows Mist baut, 
oder nicht?

Grüsse,
Mr. Twister

Autor: Hans-der-kanns (Gast)
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Mr. Twister schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> Dieses Thema ist zwar schon etwas älter, aber vielleicht gibts noch
> jemand der sich dafür interessiert.
>
> Ich habe das selbe Problem mit eine Karte mit einem "Moschip". Wir
> benötigen einen Parallelport für einen Dongle für eine Software die
> nicht mehr vertrieben wird (daher auch keine USB-Dongles erhältlich).
>
> Ich habe etwas interessantes festgestellt: Ich habe hier einen neuen
> Dell-Laptop und ein altes Toshiba-Notebook, welches noch einen
> Parallelport besitzt. Beim Dell habe ich keine Chance den Dongle via
> PCMCIA zu erreichen, beim Toshiba funktioniert es, obwohl das
> Moschip-Teil die selben I/O-Adressen benutzt. Für mich heisst das, dass
> es wohl nicht an der Hardware liegen kann, sondern Windows Mist baut,
> oder nicht?
>
> Grüsse,
> Mr. Twister

Für den Fall, dass immer noch jemand eine Lösung suchen sollte oder 
aktuell, so wie ich, auf dieses Problem stoßen sollte:

Lösung:
1. PONYPROG2000.INI im Programmordner öffnen
2. folgenden Eintrag von "YES" auf "NO" abändern >>> AutoDetectPorts=NO
3. folgenden Eintrag mit den Infos aus Gerätemanager/LPT/Ressourcen 
ergänzen: z.B. E/A-Bereich E400 - E407 >>> LPTPorts=E400
4. speichern - FERTIG!

------------------------------------------------------------------------

Anlass war bei mir ebenfalls der sagenumwobene MosChip MCS9805, der als 
separate PCI-Steckkarte auf dem Mainboard sitzt.
Nachdem ich die INI-Datei abgeändert hatte, lief mit PonyProg 2.07a beta 
alles einwandfrei!

Autor: Henrik Haftmann (Gast)
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Hallo!
Um das Problem mit den PCI- und PCIexpress-LPT-Karten mal abzurunden:

Solche Karten können m.W. niemals auf Standard-Adressen (378h usw.) 
laufen, weil dieser Adressbereich in der Südbrücke (south bridge) des 
Chipsatzes für ISA - und eben nicht für PCI/PCIe reserviert ist. Diese 
Adressen gelangen schlicht und ergreifend gar nicht zum PCI (obwohl das 
erstaunlicherweise nicht für Port-80h-Debuggerkarten gilt), sondern 
werden von der Südbrücke auf den board-internen ISA-Bus geroutet, wo 
dann solches Geraffel wie die PS/2-Maus-Emulation, der System Management 
Bus (aka I²C) und der Boot-ROM dran hängt. Oder eben nichts beim Zugriff 
auf 378h.

Ein Großteil der Programme hat eine Möglichkeit, solche 
Nicht-Standard-Adressen zu verwenden (bspw. PonyProg2000 oder Xilinx 
iMPACT), man mus nur mal die Readme-Datei durchlesen.

Wieder andere Programme (vornehmlich DOS-Programme) kann man durch einen 
geschickten Patch dazu bringen, die passende Adresse zu benutzen; der 
Patch ist dann rechnerspezifisch.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, den Treiber von USB2LPT so zu 
ändern, dass er die Portzugriffe (bspw. via Debugregister) eben nicht 
aufs USB2LPT-Gerät (mit dem ATmega8 oder dem CY7C68013) umleitet, 
sondern auf die PCI/PCIe-Karte. Das macht - im Gegensatz zu USB - keine 
nennenswerten Geschwindigkeitseinbußen.
Interesse?

Unter Win64 sind die Hürden übrigens weniger hoch als bei USB2LPT, weil 
nur die Interna des Prozessors, nicht die von Windows, bekannt sein 
müssen, um einen solchen Umleitungstreiber zu schreiben (natürlich in 
X64-Assembler).

Autor: Seppl Flicker (passuff)
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Henrik Haftmann schrieb:
> Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, den Treiber von USB2LPT so zu
> ändern, dass er die Portzugriffe (bspw. via Debugregister) eben nicht
> aufs USB2LPT-Gerät (mit dem ATmega8 oder dem CY7C68013) umleitet,
> sondern auf die PCI/PCIe-Karte. Das macht - im Gegensatz zu USB - keine
> nennenswerten Geschwindigkeitseinbußen.
> Interesse?

Großes Interesse! Hast du das irgendwo schon mal veranschaulicht?
Ich nutze eine DELOCK 61612 PCMCIA--> LPT Karte mit einem OXPCI840 Chip.
Leider kann ich in Windows die Adressen nicht frei konfigurieren :(

Delock Treiber: http://www.delock.de/download/driver/61612/A/158

Oxford Treiber: http://www.plxtech.com/download/file/1006/217075

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