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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt Ingenieur Österreich

Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 17:46

Hallo,

Ich hab direkt nach meinem HTL-Abschluss in meiner derzeitigen
Arbeitsstätte angefangen und bin dort seit mittlerweile 3 Jahren als
Automatisierungsingenieur im Hauseigenen Anlagenbau beschäftigt.

alles Brutto!
Arbeitsort: Österreich -> Niederösterreich -> Waldviertel
Anfangsgehalt: 1500€
nach einem Jahr: 1680€
jetzt nach drei Jahren: 1850€

Gehaltssteigerung nach drei Jahren also 350€ wenn man aber die
Gehaltserhöhungen welche ich durch die jährliche kollektivvertragliche
Erhöhung wegrechne sind es nur mehr 200€

Mich würde interessieren, was man normalerweise in meiner Position
verdienen würde, denn mir ist es einfach zu wenig.

Ich hätte mir vorgestellt, dass ich so ca. 2200 - 2300€ verdienen
sollte.

Ich möchte jetzt noch mal mit meinem Chef reden und würde dazu gerne
auch Daten vorlegen können. Also könntet ihr mir bitte mitteilen was ihr
so verdient, bzw. wisst was jemand wie ich verdienen sollte.

Vielen Dank, im Voraus!
lg, Nikolaus
Autor: 1234 (Gast)
Datum: 01.01.2008 17:48

Frueher hat man die Stelle gewechselt und an der naechsten mehr
verlangt. Zuerst muss man natuerlich die Moeglichkeit haben die Stelle
zu wechseln.
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 17:52

Ja da hast du schon recht, aber an sich gefällt mir die Arbeit ja und
würde auch gerne dort noch eine Zeit lang bleiben, aber nicht mit diesem
Gehalt.
Autor: Sharan (Gast)
Datum: 01.01.2008 18:23

Wie alt bist Du ?
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 18:28

23 Jahre jung
Autor: Boldewitz (Gast)
Datum: 01.01.2008 18:33

Hallo ,

Egal wie alt Du bist.  Du bist hoffnungslos unterbezahlt. In der
gesamten Branche  sucht man händeringend Elektroingenieure. Zum Beispiel
wir in der Schweiz.( überall in Europa )
Beispiel. : Wir haben einen 25 jährigen Elektroingenieur . Er bekommt
Euro 2900,- im Monat plus 13. Gehalt.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 18:43

Hey Nikolaus!

Also mit altem Metallgewerbe-Kollektivvertrag waren's 1756€ brutto, mit
neuem jetzt 18xx brutto.
Kommt halt drauf an, in welchem 'Gewerbe' deine Firma tätig ist.
Aber wennst eh mit dem Chef reden willst...
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 18:45

Hallo,

Ja das denk ich mir ja das es einfach zu wenig ist. Das Problem ist,
dass es anscheinend in Österreich generell etwas schlechter aussieht.
Und es wird immer behauptet, dass das Lohniveau in unserer Region
(Grenzgebiet) noch schlechter ist. Aber egal, 1850€ sind einfach zu
wenig, ich frag mich wofür ich meine Ausbildung gemacht habe, wenn alle
anderen welche durch die kürzere Ausbildungszeit schon länger verdienen
können und durch die Zulagen mehr verdienen.
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 18:51

Hallo Devil,

Wir sind im Handelsgewerbe (frag mich ob wir da überhaupt auch
Fertigungsanlage bauen dürfen). Laut diesem KV bin ich glaub ich bei ca.
1200€ brt. eingeordnet. also vergleichbar mit der netten Dame im
Supermarkt hinter der Wursttheke.

Und die jährliche KV-Lohneröhung rechnet sich leider aus % von diesen
1200 und nicht von meinem tatsächlichen Gehalt.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 18:58

Na gut, wie's im Handelsgewerbe aussieht, weiß ich leider nicht, aber
dass es da so tief angesiedelt ist, das Gehalt mein ich.
Aber glaub mir, ne 'Fleischfachverkäuferin' wird weniger verdienen als
du!
Das mit Grenzgebiet Ö/Cz wird wahrscheinlich - wie du eh meintest - auch
nicht positiv beitragen.

Tja, mit Cheffe reden, und wenn der weiß, dass du gute Arbeit machst,
wird sich da was machen lassen.
Muss ich auch demnächst machen, denn ich pendle nicht weiß ich nicht
wieviele Kilometer nach Mundldorf für nix und wieder nix....
Autor: Fragender (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:01

>Wie alt bist Du ?

>23 Jahre jung

>Arbeitsstätte angefangen und bin dort seit mittlerweile 3 Jahren als
>Automatisierungsingenieur im Hauseigenen Anlagenbau beschäftigt.

@niklok

Bist Du ein Wunderkind? Normalweise bist Du ca. 18 Jahre, dann kommen
noch ca. 4 Jahre Studium und 3 Jahre Berufserfahrung.

Wenn alles gut lauft bist Du mindestens 25 Jahre alt. Allerdings weiß
ich nicht so ganz genau, was ein HTL-Abschluss ist (bin Deutscher).

Du bezeichnest Dich als Automatisierungsingenieur (HTL-Abschluss) was
wohl in Deutschland eher zwischen einer abgeschlossenen Berufausbildung
und Techniker liegen dürfte.

Also bitte nicht mit dem Gehalt eines Dipl.-Ing. (FH/TH) vergleichen!
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:04

Ja ja, die Pendlerei. Di kommt ja auch noch hinzu, jeden Tag 65km eine
Strecke und 2h Autofahrt jeden Tag.

Mein Chef ist eh sehr mit mir zufrieden, hat auch gemeint, dass ich in
der Abteilung der meist verdienenste bin. Das gefällt mir zwar, abr
hilft mir gehaltsmäßig nicht sehr viel mehr.

Ich hoffe, dass mir noch jemand Gehaltswerte aus vergleichbaren
Positionen liefern kann.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:10

@ Fragender:

HTL = Höherer technischer Lehrgang, 5 Jahre, Abschluss mit Abitur; nach
3 Jahren einschlägiger Berufspraxis kann man sich den Ingenieurs-'Titel'
kaufen, d.h. Ing. vor seinen Namen setzen. Natürlich nicht mit
FH/TU-Ingenieur zu vergleichen.

@ Nikolaus:

Und für das Geld musst auch noch so weit pendeln?? Kannst ja gleich in
Wien auch hackeln gehn.
Du bist der Meistverdienenste in deiner Abt.?? Wie alt bzw. welche
Ausbildung haben die anderen dann??
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:12

Ja ich weis, dass es bei euch keine HTL gibt. HTL (Höhere technische
Lehranstalt) ist eine 5 jährige Ausbildung nach der Pflichtschule welche
mit einer Matura abgeschlossen wird. nach drei Jahren Praxis darf man
dann die Standesbezeichnung Ingenieur (Ing.) führen. Danach könnte man
den Dipl.-Ing. Fh machen (welcher aber auch schon wieder anders heist)
oder man studiert weiter und macht dann den echten Dipl. Ing.
Dipl.-Ing. (FH/TH)
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:16

Oh, The Devil, war schneller als ich.

Naja Wien ist noch mal das Doppelte so weit.
Wir sind ein ziemlich junges Team (6 Kollegen etwas jünger als ich,
2Monate bis 1,5 Jahren Unteschied) welches in den letzden drei Jahren
aufgebaut wurde. Die einzigen, welche älter sind, sind unsere Chefs.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:20

;-) Mach dir nix draus, bin oft schnell...

Naja, dann bist nach deinem Chef eh schon der nächste Chef in der Abt.,
das wird sich sicherlich ausnutzen lassen. Darfst nur nicht provozieren!

Tja, nach Wien müsstest dann halt ziehen. Aber es weitaus mehr zu
verdienen dort in der richtigen Branche.
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:23

Was heist, weit aus mehr?
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:27

Naja, hab eh schon geschrieben, mein Anfangsgehalt im Metallgewerbe war
1756€ Brutto.
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:33

Und jetzt? Wenn ich fragen darf!
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:37

Nach der letzen KV-Erhöhung sind's ca. 1835€ brutto. Arbeitsbeginn war
Jänner '07. D.h., ich hab nach einem Jahr fast so viel wie du nach 3,
obwohl ich noch immer auf KV-Level bin, und noch nicht nach gesonderter
Lohnerhöhung angefragt habe. Dafür aber halb fünf aufstehen und halb
sechs (Abend) nach Hause kommen.
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:40

Danke für deine Antworten!
Unser scheiss KV.
Ich stehe um 05:30 auf und könnte um 17:00 zu Hause sein. Mach aber noch
Überstunden und komm dann eben zw. 18:00 und 20:00 nach Hause.
Danke für deine Antworten!
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:42

Tja, das kommt dann bei dir noch dazu: Wenn ein Projekt fertig werden
muss, müssen halt Überstunden gemacht werden. Ist bei uns kaum
notwendig.
Sprich mit deinem Chef, vielleicht hat er ja Verständnis für dein
Anliegen!
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:45

Ja werd ich eh morgen machen!
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 19:47

Aber mach's in nem netten Ton! Und so nach dem Motto 'Andere verdienen
das und das' würd ich auch nicht ankommen, das würd mir als Chef glaub
ich nicht so taugen! Viel Glück auf jeden Fall!!
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 19:49

Danke werd ich berücksichtigen
Autor: huawei (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:02

Hallo niglok,

ich arbeite jetzt seit 4 Jahren in einer Vorarlberger Firma in der
Entwicklung und mache HW und SW sachen. Momentan verdiene ich 3100
Brutto.
Das ist meiner Meinung nach nicht mal sooo schlecht.

Gruß huawei
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 20:09

Aaah, bist du mein chinesisches HSDPA-Modem???

Ähem, Ausbildung, huawei??
Autor: huawei (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:11

... ja bin ich ;)

HTL, dann in derselben Firma zuerst Service&Support, und dann in die
Entwicklung.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 20:13

HTL, welcher Zweig? Du bist also 24, und entwickelst Hardware UND
Software??
Autor: niglok (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:13

Also 3100€ wären wirklich nicht schlecht.
Welche Ausbildung hast du?

@The Devil
Hast du zufällig den metaller KV als PDF-File?
Autor: huawei (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:18

@The Devil

nein, bin 25. Hab die HTL Fachrichung Nachrichtentechnik gemacht. Jetzt
mach ich wie gesagt Hardware und Software (mehr Firmware). Wir sind ein
ziemlich kleines Unternehmen in dem "jeder alles" können muss oder
sollte.
Bei uns ist es auch so, dass die Mitarbeiter nach ihrem Können und
Einsatz "eingestuft" und entlohnt werden.

Gruß huawei
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 20:21

So, jetzt erklär mir mal den Unterschied zwischen Hardware, Software und
Firmware ;-)??
Tja, in einer kleinen Firma geht das 'viel-Zahlen' meist leichter als in
einer großen. Obwohl ich persönlich F&E für einen stark überbezahlten
Zweig halte....
Wie viel Stunden arbeitest du denn in der Woche, wenn ich fragen darf?

@ niglok:
Nein, sorry. Ich glaub, die KVs gibt es auch gar nicht so leicht
einzusehen. Vielleicht mal bei der Arbeiterkammer nachfragen?!
Autor: huawei (Gast)
Datum: 01.01.2008 20:27

@The Devil

bei uns sagt man zu Software, die auf einem uC läuft Firmware, zu
Software die auf einem PC läuft Software - klingt komisch is aber so ;)
Klar geht das 'viel zahlen' in einer kleinen Firma viel einfacher. Wir
haben auch keine Geheltstabellen aus denen ersichtlich ist, dass wenn
man x Jahre in der Firma arbeitet man einen y€ erhält. In einem großen
Konzern ist das sicherlich anderst.
Ich arbeite theoretisch 38.5 Stunden (lt. Dienstvertrag). In der Regel
sind das ber zwischen 45 und 50h. Ist halt so in einer kleinen Firma.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 01.01.2008 20:33

gg na, wennst ma das jetzt nicht erklärt hättest gg
Ja, das denk ich auch, trotzdem kann auch in einem großen Konzern jeder
verhandeln...nach oben hin ist's ja offen.
Und da ist die Kacke schon am Dampfen. Ich persönlich arbeit viel lieber
mein Pensum + vielleicht 1-2 Überstunden wöchentlich und fertig. Aber
einem jedem halt das was ihm taugt.
Das muss aber nicht so sein, nur weil die Firma klein ist. Muss halt
mehr Personal her. Mein Chef sagt immer 'arbeitets, was ihr könnt, und
wenn ma nicht mehr schaffen, muss die Firma halt mehr Leut einstellen'.
Autor: sigi (Gast)
Datum: 01.01.2008 23:04

>bei uns sagt man zu Software, die auf einem uC läuft Firmware,
>zu Software die auf einem PC läuft Software

Sagt man im Rest der Welt auch.

HTL kenne ich, aber denen fehlt sehr viel. Mit 23 schon 1800,- zu haben,
finde ich nicht schlecht. Ich hatte im Studium mit 26 noch Null euro.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 06:50

sigi wrote:
> HTL kenne ich, aber denen fehlt sehr viel. Mit 23 schon 1800,- zu haben,
> finde ich nicht schlecht. Ich hatte im Studium mit 26 noch Null euro.

Was heißt denen fehlt sehr viel??  Man kann's halt nicht mit einem
Studium vergleichen. Doch wenn man selbst Interesse zeigt und man gute
Lehrer hat, kann man in der HTL auch schon einiges lernen!
Autor: Frühaufsteher (Gast)
Datum: 02.01.2008 07:11

HTL ist so etwas wie die hiesige FAchoberschule oder das
Polytechnikgymnasium. Sicher kann man da was lernen, bestreitet ja
keiner. Nur Ingenieur ist da doch etwas arg hoch gegriffen.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 07:19

Tja, bei uns gibt es keine Fachoberschulen und auch kein
Polytechnikgymnasium, deswegen vermag ich keinen Vergleich zu ziehen.
Allerdings finde ich Ingenieur nicht hochgegriffen, immerhin sind das 5
Jahre Theorie mit starkem Praxisbezug.
Ach ja: In Amiland nennt sich jeder einfache Elektriker 'Engineer'.
Autor: huawei (Gast)
Datum: 02.01.2008 08:57

Ich glaube es kommt darauf an, was man aus sich macht. Auch mit mir sind
Leute in die Schule gegangen, die sich nicht wirklich für Elektronik
interessiert haben. Die haben zwar die Matura mit Ach und Krach
geschafft, die könnte man aber niemals in einer Entwicklung brauchen.
Wenn das aber so ist wie bei mir (wenn ich mich mal kurz selbst loben
darf), dass man sich für die Sachen die man lernt interessiert, dann ist
auch eine HTL Ausbildung sehr gut. Klar ist das kein Vergleich zu einem
Studium oder einer FH. Darum muss ich auch alle paar Monate auf ein
Fortbildungsseminar gehen ;)
Bei uns (in Ö) darf man sich halt mal nach einer HTL, 3 Jahren
Berufsefahrung Ing schimpfen. Gibt mir persönlich aber reichlich wenig.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 09:06

huawei wrote:
> Ich glaube es kommt darauf an, was man aus sich macht. Auch mit mir sind
> Leute in die Schule gegangen, die sich nicht wirklich für Elektronik
> interessiert haben. Die haben zwar die Matura mit Ach und Krach
> geschafft, die könnte man aber niemals in einer Entwicklung brauchen.
> Wenn das aber so ist wie bei mir (wenn ich mich mal kurz selbst loben
> darf), dass man sich für die Sachen die man lernt interessiert, dann ist
> auch eine HTL Ausbildung sehr gut. Klar ist das kein Vergleich zu einem
> Studium oder einer FH. Darum muss ich auch alle paar Monate auf ein
> Fortbildungsseminar gehen ;)

Zustimmung in allen Punkten ;-)!!!

> Bei uns (in Ö) darf man sich halt mal nach einer HTL, 3 Jahren
> Berufsefahrung Ing schimpfen.

Und man kann eine Diplomprüfung machen und sich dann Dipl.-HTL-Ing.
schimpfen :-/

> Gibt mir persönlich aber reichlich wenig.

Ach wieso denn, schaut doch gut aus!
Autor: STS (Gast)
Datum: 02.01.2008 11:38

Also als Deutscher kann ich mir kein Urteil über das absolute Gehalt in
Ö. erlauben, aber es ist allgemein üblich, bei einer Gehaltserhöhung im
eigenen Unternehmen um 3 % zuzulegen. Bei einem Arbeitgeberwechsel
können bis 10 % rausgeholt werden. Ausnahmen: Politiker und Manager ;-)
Autor: Johannes (Gast)
Datum: 02.01.2008 11:52

Ich habe bei einem Jobwechsel schon 24$ rausgeholt. Kommt drauf an, wie
man vorher steht und die Marktlage ist. Bei dem Gehalt da oben ist
sicher 40% drin, wenn er nach Deutschland geht.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 12:06

Johannes wrote:
> Ich habe bei einem Jobwechsel schon 24$ rausgeholt.

24 Dollar haste gleich rausgeholt...na, da kannst aber stolz sein auf
dich!!

> Kommt drauf an, wie man vorher steht und die Marktlage ist. Bei dem Gehalt
> da oben ist sicher 40% drin, wenn er nach Deutschland geht.

Du darfst aber auch nicht vergessen, dass das 'da oben' 14x im Jahr
ausbezahlt wird!
Autor: juppi (Gast)
Datum: 02.01.2008 13:24

hallo Devil

is'ja doll in Ö
zu DDR zeiten bis 1989
10 Jahre Schule
2,5-3  jahre berufsausbildung
3 Jahre Fach Ing.-Ausbildung
dann war man ing  mit nichts hintendrann
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 13:30

Tja, na so ein Pech, juppi!!
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 13:47

@ Juppi:

In Ö kommst mit HTL auch auf 13 Jahre Schulausbildung. Wennst bedenkst,
dass es im alten deutschen System 16 Waren, du aber 3 Jahre lang
(Berufsausbildung) eh Geld dafür bekommst, ist der Unterschied
prinzipiell (nicht finanziell) doch gering.
Autor: juppi (Gast)
Datum: 02.01.2008 14:18

richtig !

wollte damit nur andeuten das dieses schulsystem
auch nicht schlechter war.

ist doch nur eine Meinung.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 15:09

juppi wrote:
> richtig !
>
> wollte damit nur andeuten das dieses schulsystem
> auch nicht schlechter war.
>
> ist doch nur eine Meinung.

Achso, ich dachte, du wolltest sagen, dass es früher bedeutend schwerer
war, Ingenieur zu werden!
Autor: Roman Schlager (Gast)
Datum: 02.01.2008 15:34

Schön, daß die beiden Ösis einer Meinung sind. Der dritte behält sich
vor, festzustellen. daß es einen himmelweiten Unterschied macht, was man
an der HTL erfährt und was es an der Uni zu lernen gibt. Das ist ein
ganz anderes Niveau.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 02.01.2008 15:43

Roman Schlager wrote:
> Schön, daß die beiden Ösis einer Meinung sind. Der dritte behält sich
> vor, festzustellen. daß es einen himmelweiten Unterschied macht, was man
> an der HTL erfährt und was es an der Uni zu lernen gibt. Das ist ein
> ganz anderes Niveau.

1. Du hast anscheinend weder HTL- noch Uni-Niveau, deiner
Rechtschreibung nach zu Urteilen.
2. Schon viel viel weiter oben habe ich bemerkt, dass HTL mit FH/Uni
nicht zu vegleichen ist! Lesen müsste man halt können, nicht?
Autor: STS (Gast)
Datum: 02.01.2008 15:59

>is'ja doll in Ö
>zu DDR zeiten bis 1989
>10 Jahre Schule
>2,5-3  jahre berufsausbildung
>3 Jahre Fach Ing.-Ausbildung
>dann war man ing  mit nichts hintendrann

Die Story des Fachschul-Ing. geht noch weiter:

- 3 Jahre Beruf (hatte in der DDR fast jeder)
- Einzahlung von 50 € in die Staatskasse
dann war man plötzlich Dipl.-Ing (FH) als staatlicher Titel
(Nachdiplomierung lt. Einigungsvertrag Art. 37, Fallgruppe 5)

Zur Anmerkung: Der ehrliche Weg in Dtl. zum richtigen Dipl.-Ing. (FH)
als akademischer Grad geht so:

12/13 Jahre bis Abitur
4 Jahre Hochschule
Autor: juppi (Gast)
Datum: 02.01.2008 16:37

hallo STS

es gab und gibt wesentlich mehr wege zum Dip.Ing (FH)
10 jahre schule
3 jahre berufsausbildung
einige jahre arbeit im beruf
Fachbezogenes ABBI 1-2 jahre
4 jahre Studium.
Diese studenten werden gesucht da sie eine sehr gute Einstellung zum
studium, berufs und lebenserfahrung besitzen.

übrigens gab es auch den §18 berufliche rehabilitation
für exmatrikulierte studenten.
Man konnte nach 1993 nochmals das studium aufnehmen.
Autor: juppi (Gast)
Datum: 02.01.2008 16:45

vergessen

Zur Anmerkung: Der ehrliche Weg in Dtl. zum richtigen Dipl.-Ing. (FH)
als akademischer Grad geht so:

12/13 Jahre bis Abitur
4 Jahre Hochschule

richtig ist  Dipl.-Ing.

ohne nachtrag
Autor: STS (Gast)
Datum: 02.01.2008 17:03

Dein Beispielweg entspricht ja der richtigen Variante, nämlich Abi oder
FHR und 4 Jahre Hochschule.

Die Fachschul-Ing.'s, die Du beschreibst, haben sich aber Abitur und
Hochschule gespart und haben die "Abkürzung" Einigungsvertrag genutzt.
So bequem kann man zum Hochschulabschluß gelangen!

Fallguppe 5 besagt: "Eine Gleichwertigkeit mit einem
Fachhochschulabschluß kann nicht festgestellt werden. Der Diplomgrad mit
dem Suffix FH kann allerdings nach einschlägiger 3jähriger
Berufstätigkeit erteilt werden."

Verstehe einer die Politik. Keine Gleichwertigkeit im Ausbildungsniveau
(Hochschule vs. Fachschule) aber gleichen Titel verleihen?

Das ist m. E. unfair gegenüber den Absolventen einer Ingenieur h o c h
schule IHS (Fallgruppe 3 und 4) oder denen, die wirklich eine FH besucht
haben.

Im Klartext: Die wahre Entsprechung (DDR) zur westdeutschen FH ist nicht
die Fach- oder Ingenieurschule, sondern die Ingenieur h o c h schule
(IHS)

Nur wenige haben es im Wendetrubel gemerkt und die Ing.'s von damals
glauben heute, wirklich an einer FH gewesen zu sein. Da werden dann auch
schon mal Lebensläufe angepaßt ;-)

Um das auf Ö. zu übertragen wäre das so, als würde man nach 3 Jahren BE
jedem HTL-Ing. (Standesbezeichnung) den Dipl.-Ing. (FH) überreichen.
Autor: STS (Gast)
Datum: 02.01.2008 17:06

>richtig ist  Dipl.-Ing.

>ohne nachtrag

Falsch: Der Dipl.-Ing. wurde an Absolventen von Unis oder TH's vergeben
nach mindestens 9semestrigem Studium (Fallgruppe 1 und 2).

Heute geht der Weg zum Dipl.-Ing. so:

12/13 Jahre Abi
5 Jahre TU oder Uni
Autor: STS (Gast)
Datum: 02.01.2008 18:43

Habe ich noch Vergessen: Studienrelevante Zeit ab Klasse 10

DDR:

Ing.: 3 Jahre Fachschule (keine Hochschule!) = 3 Jahre
Hochschuling.: 2 Jahre Abi + 4 Jahre Hochschule = 6 Jahre
Dipl.-Ing.: 2 Jahre Abi + 5 Jahre TH oder Uni = 7 Jahre

jetzt:

staatl. gepr. Techniker 2 Jahre Fachschule (keine Hochschule!) = 2 Jahre
Dipl.-Ing. (FH) 2 Jahre Abi oder FHR + 4 Jahre Hochschule = 6 Jahre
Dipl.-Ing. 2 Jahre Abi + 5 Jahre TU oder Uni = 7 Jahre
Autor: juppi (Gast)
Datum: 02.01.2008 21:41

hallo

komme gerade aus meiner Kneipe (probe techn.+musik schlagzeug)
finde dieses forum klasse.
ich möcht e demnächt gerne ein neues thema anschneiden.
müßte jeden interessieren.
******rentenpunkte ost und west.*******
arbeite schon länger daran.
leider gibt es keine eindeutigen daten im netz oder ich finde diese
nicht.
 ost oder west keine wertung bitte
ost bekommt weniger rente ,also müßten arbeitnehmer und arbeitgeber
weniger rentenbeitrag einzahlen

liege ich falsch
Autor: Rolf (Gast)
Datum: 03.01.2008 00:17

Tun sie doch schon ! Die Rentenbemessungsgrenze ist im Osten deutlich
niedriger. Ausserdem zahlen wir Wessis von allen Steuern nochmal 5,5%
obendrauf. Sogar von den Zinserträgen, nur weil ich im Westen wohne.
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 03.01.2008 08:06

@ niglok:

Na, hast mit deinem Chef geredet?
Autor: juppi (Gast)
Datum: 03.01.2008 10:14

Hallo Rolf

es geht nicht um wertung ost -west
es geht nur um Rentenbeiträge (glaube 19,9%)  AG und AN
Diese werden in ost und west abgezogen.
eine Milchmädchenrechnung
0st 3000 Euro
West 3000 Euro
gleicher rentenbeitrag  --- aber in ost weniger rente
Autor: hasan der III. (Gast)
Datum: 05.01.2008 19:54

Hallo

Wenn es dir noch weiter hilft, ich habe nach meinem HTL Abschluß einen
Anfangsgehalt von 1700€ bekommen. Nach einem Jahr wurde es auf 1900
ausgehandelt.

@huawai

Mich würde es wirklich interessieren wie du es geschafft hast einen
Beruf in der Entwicklung zu bekommen.
Ich habe auch lange Zeit einen Beruf in der Entwicklung gesucht. Aber
ohne jahrelanger Erfahrung oder FH/Uni Abschluß hast du keine Chance
irgendetwas zu finden.

MfG
Autor: christopher (Gast)
Datum: 06.01.2008 23:21

Jetzt schalte ich mich mal ein und erkläre Euch den Begriff
HTL-Ingenieur !
Ein HTL Ingenieur hat eine 5 jährige Ausbildung nach der 8 Schulstufe,
welche mit der Reife- und Diplomprüfung abschließt. Nach drei Jahren
facheinschläiger Praxis bekommt man die Standesbezeichnung Ingenieur.
Aufgrund der hohen Stundenanzahl (41-43 Wochenstunden) wurde die
Ausbildung durch die EU als postsekundäre Ausbildung (ISCED 4A)
klassifziert, die Ausbildung liegt in etwa im internationalen Vergleich
auf dem Niveau eines foundation degree, higher national degree oder
ordinary bachelor degree, also unter dem bachelor with honours degree
und unter dem deutschen Dipl.Ing.(FH). HTL Ingenieure können als
Sonderfall den Europaingenieur der FEANI beantragen. Weiter können
HTL-Ingenieure die Ausbildung und die Tätigkeit  des beratenden
Ingenieurs ausführen und sind dadurch aufgrund von EU-Directiven einem
dt. Ingenieur gleichgestellt. Es ist beim EU-Beitritt Österreichs im
Jahre 1995 der österreichischen Politik misslungen den HTL Ingenieur
nach zu diplomieren oder ECTS Punkte dafür zu vergeben, alle Lösungen
wie der Dipl.HTL.Ing. waren halbherzig und führten bis auf den EURING zu
keiner Anerkennung !

So und nun zur Frage was ein HTL Ingenieur verdienen kann gemäß einer
Studie im Gewinnmagazin zwischen 21000 Euro brutto und 28000 Euro brutto
pro JAhr. Nach 3-5 Jahren Erfahrung sollte es möglich sein zwischen 20
und 30 Prozent mehr Gehalt zu bekommen
Autor: ex-Ösi Roman (Gast)
Datum: 07.01.2008 00:55

>dadurch aufgrund von EU-Directiven einem
>dt. Ingenieur gleichgestellt. Es ist beim EU-Beitritt Österreichs im
>Jahre 1995 der österreichischen Politik misslungen den HTL Ingenieur
>nach zu diplomieren oder ECTS Punkte dafür zu vergeben

Das wäre auch noch schöner gewesen! Es reicht ja wohl, daß sich die
Leute irreführenderweise Ingenieur nennen. Nicht einmal die Östereicher
können, das richtig einschätzen : Oft genug haben Abgänger von FHs und
Unis in Ö das Problem, daß sie unterbewusst mit HTL-Abgängern
vergleichen werden und dabei immer schlecht abschneiden, da sie bei
gleichem Alter viel weniger Berufserfahrung haben. Daher kommen
Akademiker im Ingenieursbereich in Ö einfach auf keinen grünen Zweig!

Mit anderen Diplomstudiengängen ist das anders: Diplom-Biologen,
Wirtschaftswissenschaftler und auch Anwälte stehen nach ihren
Abschlüssen im Vergleich zu den Deutschen Kollegen nicht um so viel
schlechter.

In Deutschland konnte man einen aehnliches Effekt beobachten, als der
unsägliche Zwitter "BA" eingeführt wurde. Als Anfang der 1990er die
ersten Vertreter dieser Type auf den Markt drängten, kammen die
Einsteller schnell zu dem Schluss, daß man nun die Lücken mit diesen
Leuten auffüllen und Ingenieure sparen konnte. Daher räkelt sich heute
eine ganze Riege von Minderqualifizierten in den Führungspositionen,
denen ganz bestimmte Entscheidungsbeuasteine fehlen, was es schwer
macht, als "Vollingenieur" mit Ideen durchzukommen. Oft ist es auch so,
daß die eine unbewusste Angst vor Besserwissenden haben, was es nahezu
unmöglich macht, unter denen zu arbeiten oder gar aufzusteign. Unter
diesem Dilemma leiden Ö-Ingenieure permanent!

Inzwischen hat man es in D kapiert und sattelt wieder auf gut
Qualifizierte um und auch in Ö verbreitet sich die Erkenntnis,
Vollausgebildete in bessere Positionen zu schieben. Das geht aber nur
seeeeeeehhhhhhhrrrrr langsam voran.

Aus meiner Sicht hat Ö aber noch ein anderes Problem: Viele Posiionen
werden im Gegensatz dazu einseitig über Titel vergben. Im technischen
Bereich ist es so, daß da eher Magister, Gehimräte oder (im Bereich Med)
Medizinalräte das Sagen haben, während die Techniker (auch die MIT
Diplom) den Büttel machen müssen.

Das Fazit kann für Ösi also nur lauten: Heim ins Deutsche Reich!
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 07.01.2008 06:49

christopher wrote:
> Aufgrund der hohen Stundenanzahl (41-43 Wochenstunden) [...]

Na, sagen wir mal rund 39 Stunden...außer im letzten Jahr, wenn man
Diplomarbeit dazurechnet.

ex-Ösi Roman wrote:
> Das Fazit kann für Ösi also nur lauten: Heim ins Deutsche Reich!

Hoffentlich kommt diese Aussage nur Aufgrund der Uhrzeit, und nicht,
weil du's ernst meinst...
Autor: Gast (Gast)
Datum: 07.01.2008 08:27

"Heim zu den deutschen Reichen" :-)

Ehrlich, wenn es so aussieht ist es für viele Abghänger in Österreich
sicher zweckmäßiger, in Deutschland zu arbeiten. Gerade bei hohen
Gehältern lohnt sich das, weil die Steuern niedriger sind.
Autor: christopher (Gast)
Datum: 07.01.2008 10:10

Nein, mit allen Stunden kommen 41-43 raus, war wenigstens bei uns so.
Wenn man diese Mehrstunden auf Studienstunden(15 SWS) umlegt kommen ohne
Praxisjahre ca. 2 Jahre Zusatzjahre raus, die komplett in 5 Jahre
verpackt wurden. Diese Mehrstunden werden auch bei dementsprechenden
Programmen, wie bei der FH Mitweida oder bei der HFH berücksichtigt und
anerkannt, bei der University of Derby ist noch das honours Jahr zu
machen. Diese 2 Jahre entsprechen auch der der Dauer eines tertiären HTL
Kolleges (ISCED 5B), welches nach der AHS-Matura absolviert werden. Wer
sich für das Bildungssystem Österreichs interessiert sollte sich einmal
www.bildungssystem.at ansehen.

Was die Qualität der HTL Ausbildung betrifft diese ist ausgezeichnet und
kann sogar mit österreichischen Bachelor und Master Programmen an FH´s
mithalten, da dort witzigerweise HTL-Professoren das gleich wie an der
HTL unterrichten (selbst erlebt und ich halte es für absurd,
Masterprogramm war nichts anderes als HTL Stoff der 5 HTL).
lG
Christopher
Autor: The Devil (devil_86)
Datum: 07.01.2008 10:27

christopher wrote:
> Was die Qualität der HTL Ausbildung betrifft diese ist ausgezeichnet

Das hängt meiner Erfahrung nach von dem Schüler selbst ab und von den
Lehrern auch. D.h. interessierter Schüler + guter Lehrer = hohes
Bildungsniveau.

> und kann sogar mit österreichischen Bachelor und Master Programmen an FH´s
> mithalten,

Darüber kann ich nichts sagen.

> da dort witzigerweise HTL-Professoren das gleich wie an der
> HTL unterrichten (selbst erlebt und ich halte es für absurd,
> Masterprogramm war nichts anderes als HTL Stoff der 5 HTL).

Naja, ist einfacher für die Lehrer. Warum 2 verschiedene Stoffunterlagen
entwerfen??
Je höher es mit der Schulstufe (HTL) geht, desto genauer wird gelehrt.
Sprich anfangs die Grundlagen, und dann halt das ganze im Detail als
Schaltung etc.
Es gibt auch Lehrer, die verwenden den Stoff (Unterlagen,
Arbeitsblätter) der 70er-Jahre noch (mit der Schreibmaschine
geschrieben, 100x neu kopiert).
Autor: STS (Gast)
Datum: 07.01.2008 10:55

Also das Wort "Nachdiplomierung" dürfte es eigentlich gar nicht geben.

Entweder wird das Qualifikationsdefizit duch den Besuch einer Hochschule
egalisiert oder man kann eben kein Diplom erhalten. Was in der Wendezeit
mit den Fachschulingenieuren, die jetzt alle auf dem Papier Dipl.-Ing.
(FH) sind, ohne jemals eine Hochschulzugangsberechtigung zu haben,
geschweige denn jemals eine Hochschule (FH) besucht zu haben, ist m. E,
Etikettenschwindel.

Hinter dem FH-Diplom steht eine gewisse Leistung, die in 2+4 Jahren
erbracht wurde. Man kann dann nicht einfach Leute, die 3 Jahre eine
Fachschule besucht haben um eine Qualifikationsstufe hochstufen.
Schließlich sind bis 30% der Abiturienten ohne Abschluß aus der FH
geflogen, die Fachschüler dagegen hatten erst gar kein Abi. Außerdem
fehlen 3 Jahre Bildung.

Würde man ein Gedankenspiel ansetzen, müßte jeder Dipl.-Ing. (FH) nach
drei Jahren BE das Unidiplom bekommen, jeder Dipl.-Ing. den Dr.-Ing. und
jeder Dr.-Ing. den habil..

>Oft genug haben Abgänger von FHs und
>Unis in Ö das Problem, daß sie unterbewusst mit HTL-Abgängern
>vergleichen werden

Dasselbe passiert den FH-Absolventen, die zumindest im Ostdtl. dauernd
mit den ehemaligen Fachschulingenieuren verwechselt werden. Nur, der
Fachschulingenieur hat 3 Fachschul-Wissen, der FH-Ingenieur 2 Jahre
Abi/FHR und 4 Jahre Hochschulwissen.

Durch die Nachdiplomierung kann man auf der Vistenkarte keinen
Unterschied mehr feststellen, man muß den Lebenslauf anschauen.

Am lustigsten finde ich auf Plattformen wie stayfriends, wenn die
ehemaligen Ingenieurschulen unter der Rubrik Hochschule eingetragen
worden sind!
Die Fachschule, die sie wirklich besucht haben, haben sie aus ihrem
Lebenslauf verbannt. Ist denn nie jemand auf den Gedanken gekommen, wie
man eine Hochschule besucht haben soll, ohne eine
Hochschulzugangsberechtigung?
Autor: juppi (Gast)
Datum: 07.01.2008 18:11