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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Die schlimmsten Firmen und Kollegen

Autor: E-Techniker (Gast)
Datum: 17.02.2008 09:38

Hallo,

Ich bin seit 14 Jahren im Beruf, war in 6 Firmen tätig, darunter in
mehreren als projektbefristeter Zeitarbeiter, zwei schlossen noch
während meiner Anstellung oder wurden aufgekaut und zerschlagen.
Schliesslich bin ich seit 4 Jahren bei meinem derzeitigen Unternehmen.

Vor einiger Zeit mal ich mal so Resumee gezogen und eine Liste der
Firmen geschrieben, was mir daran gefiel und was nicht, wo es am
schlimmsten war.

1. gross holl. Firma in Krefeld, (geschlossen 2003)

2,5 Jahre dort gearbeitet, das Schlimmste was ich an Mobbing, Intrigen
und Arbeitsklima je erlebt habe. Ich hatte zum Schluss nichts mehr zu
tun und wurde deswegen unter Druck gesetzt, eben weil ich nichts zu tun
hatte. Arbeit konnte man mir auch keine geben, es gab keine mehr und wer
welche hatte, der liess keinen mit ins Team. Jeden Tag zur Arbeit gehen
müssen und genau wissen, dass man sowieso nur die Zeit totschlägt und
"beschäftigt aussieht". Das Arbeitsklima war schlecht, eine kleine
Gruppe dominanter Ingenieure mit einer unmissverständlichen Arroganz
mobbte jeden, der sich ihnen in den Weg stellte, machte die fertig, die
ihrer Meinung nach nichts brachten. Bekamen wir neue, gute Ingenieure
und fühlten sich die "Etablierten" durch einen von jenen in ihrer
Machtpositon bedroht wurde denen das Leben so schwer gemacht, dass
einige nach der Probezeit sofort wieder kündigten. Ich habe nirgendwo
mehr Durchgangsverkehr erlebt wie dort, heimlich heulende Schreibkräfte
und einen übergewichtigen Praktikanten der wegen seiner Leibesfülle so
fertig gemacht wurde, dass er nie wieder kam.

Der Tag der Entlassung nach Verkauf an einen Infvestor war wohl einer
der glücklichsten Tage in meinem Leben, ich selbst war durch den
Nervenkrieg mit meinen Vorgesetzten schwer angeschlagen, konnte nicht
mehr schlafen und hatte Essstörungen.

2. Ungenannte Firma aus Nähe Goch

Von der Thematik her sehr gut, 30 Leute, schöne Hardwareentwicklung,
genau mein Interessengebiet. Was leider nur nicht stimmte war die
Leitung durch eine Frau, die sehr gut wusste wie man Macht zeigt und sie
ausübt. Sie behandelte uns wie kleine Kinder denen sie jede Aufgabe bis
ins Kleinste erklären musste und die sich strikt nach ihren Anweisungen
zu richten hatten. Die ihre Lieblinge hatte die sich alles erlauben
durften und solche die gar nichts durften, wie ich zum Beispiel, weil
ich ja neu war. Eine reine Willkürherrschaft, mal eben die Wochenzeit
auf 42h gesetzt, keine Gleitzeit usw. Das galt natürlich nicht für die
Lieblinge, die hatten das alles und durften alles. Ob man Urlaub nehmen
konnte hing nur von ihrer Laune ab, Arbeitsvertrag hatte ich keinen, war
alles auf "Vertrauensbasis".

Einen Betriebsrat gab es nicht, sie unterband alles, was ihrer
Machtausübung im Wege stand, wer ein Problem hätte der können ja zu ihr
kommen. Und mit ihr hatte man schnell ein Problem, wenn man vorher ein
freier, selbstbestimmter Ingenieur war, der für ich selbst
verantwortlich ist. Dass ich morgens 3 Kinder in die Schulöe und
Kindergarten bringen musste war ihr egal, ich hatte um 8 Uhr da zu sein
und das ging eben nicht.
Nach einem halben Jahr schmiss sie mich trotz guter Leistungen raus
wegen "Aufsässigkeit", bekam dafür aber ein 1A Zeugnis als Ausgleich.

3. Firma Vidair (Pleite 2001) aus Krefeld

Genau 6 Wochen hielt ich es dort aus, was dort ablief war unzumutbar,
ich sollte dort ASICS entwickeln. Ein Startup Unternehmen, gegründet
1999, ausgestattet mit viel Geld und viel Blendwerk. Die Entwicklung
völlig konzeptlos, die falschen Leute, arrogant, egozentrisch und völlig
am Leben vorbei. Zwei Teamleiter die sich gegenseitig zerfleischten und
von denen einer meiner Meinung nach in einer Klapsmühle besser
aufgehoben wäre. Ich kündigte freiwillig.

Zu den "schlimmsten Kollegen" zähle ich einige Namen aus den 14 Jahren.
Die am häufigsten vorkommende Variante ist die arrogante Sorte, die sich
in ihren Büros, im Anzug als "Elite" fühlen und zb zu Arbeitern
herablassend herunterblicken, als Menschen zweiter Klasse. Sie drücken
sich immer sehr gewählt aus, haben ein aufgesetzt freundlich bis
distanziertes Auftreten und wirken wie Schauspieler. Trauen darf man
ihnen auf gar keinen Fall, sie denken nur an sich und ihre Karriere. Wer
im Wege steht wird "wegintrigiert".

Die andere Sorte sind die frustrierten Genies, die weder Frau noch Sex
im Leben hatten aber die reinsten Datenbanken sind, wenn es um Technik
geht. es sind die, die ihr Studium in 8 Semestern durchpaukten, keine
Parties bsuchten, nie in einer Studikneipe waren, die nie "gelebt"
haben.
Was sie nicht wissen gibt es nicht, sie wissen alles, sie konstruieren
die kompliziertesten Schaltungen verdunkelten Räumen, sie sitzen bis 22
Uhr in der Firma und kommen morgens um 6 Uhr wieder. Sie wirken dauernd
abwesend, sie werden nicht verstanden, weil sie so weit oben schweben,
dass keiner mehr zu ihnen hinaufkommt. Es sind durchgeknallte Nerds,
einige sehr freundlich, fast naiv, die andere Sorte mürrisch und
unnahbar. Aber sie sind gut, sie haben nur einen Lebensinhalt: Ihren
Beruf.

Einer von diesen, die ich kannte lebt heute nicht mehr, er nahm sich vor
zwei Jahren das Leben.

Heute arbeite ich seit mehreren Jahren für einen Konzern, bei dem (fast)
alles stimmt. Nette Kollegen, man kann ihnen trauen, keine Spinner,
umgängliche Chefs, frei bestimmbare Arbeitszeit ohne Stechuhr,
grosszügige Sozialversorgung, Unternehmensbeteiligung. In den Jahren
habe ich (fast) nie Grabenkriege erlebt, Auseinandersetzungen kommen
velleicht einmal im Jahr vor. Ich hoffe, dass ich dort auch in so ca 30
jahren in Rente gehen kann :-)

Was ich nie wieder machen würde: In einem kleinen Privatunternehmen
arbeiten, nur noch Konzerne mit allem was solche ausmacht.

Was sind Eure Erfahrungen? Ihr müsst ja keine Namen nennen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 17.02.2008 10:16

Renummee deiner Ausführungen: Am Besten niemals in Krefeld arbeiten.
Heiler Bimbam, da wird einem ja Angst.

Ein paar Fragen:

War diese Chefin, die ihre Lieblinge hatte, auch nur sexuell frustiert?
Woher weisst, Du, daß die Typen, die bis 22h arbeiten, das sind?
Bist Du sicher, daß Du das nicht bist ?
Bist Du sicher, daß Du nicht einfach ein Wahrnehmungsproblem hast ?

Bist Du nicht einfach nur ein fauler Kneipenstudent, der seine Arbeit
nicht packt?

Ich stelle Dir mal mein Leben vor:
Ich habe während de Studiums auch keine Kneipen besucht, sondern mich
lieber mit Sport und Sportfreunden befasst. Ich behaupte, daß ich gut
und entspannt gelebt und studiert habe und jetzt im Beruf ohne Probleme
arbeiten kann. Ich habe nie sonderlich viel gelernt, mittelmäßige Noten
und Studiendauer, schaffe aber meinen Job locker.

Und: Er macht mir Spass! Ich entwickle gerne Elektronik, Software,
spiele mit den Tools herum und habe gute Kollegen, egal, wo ich hin
komme. Bis auf ganz wenige Fälle komme ich mir den Leuten seht gut
zurecht, habe Spass und verdiene sehr gut Geld. Ich liege vom Alter und
der Position her deutlich höher, als daß, was Verg.eichbare können, weil
ich mich gut verkaufen kann und mit den Kollegen zurecht komme.

Ich bin das, was man kommunikativ nennt. Ich habe es erlernt,
einzuschätzen, wie ich auf andere wirke und gebe mich locker und das
kommt an.

Das Einzige was ich tun muss: Ich muss mein Anspruchsdenken unter
Kontrolle halten und es vermeiden, anderen zu sehr vorzuleben, was ich
kann, also einfach am Anfang 3 Gänge zurückschalten und dann langsam
steigern.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 17.02.2008 10:34

@  E-Techniker (Gast)

>welche hatte, der liess keinen mit ins Team. Jeden Tag zur Arbeit gehen
>müssen und genau wissen, dass man sowieso nur die Zeit totschlägt und
>"beschäftigt aussieht".

Hab ich auch schon hinter mir ;-) Und die wollten sogar mein Projekt
verlängern. Hab ich dankend abgelehnt.

>herablassend herunterblicken, als Menschen zweiter Klasse. Sie drücken
>sich immer sehr gewählt aus, haben ein aufgesetzt freundlich bis
>distanziertes Auftreten und wirken wie Schauspieler.

Yepp, kenn ich auch. War ein 6 Monate Experiment, aka Probezeit. Obwohl
mir nach 4 Wochen klar war, dass das eigentlich sinnlos ist. Naja, ich
wollte die Flinte nicht gleich ist Korn werfen, habs dann mit
"weiblicher Psychologie" versucht (immer schön jaja sagen, aber unter
der Hand die Dinge allein regeln). Hat nicht geklappt. Da fehlt wohl ein
X Chromosom bei mir ;-)
Am Ende war ich auch nervlich ein wenig angeknackst. Aber man kann auch
aus Schwächen Stärken machen. Ich war dann mal ein halbes Jahr am Roten
Meer bisschen tauchen, der Unsinn war dann schnell vergessen ;-)

>Einer von diesen, die ich kannte lebt heute nicht mehr, er nahm sich vor
>zwei Jahren das Leben.

Naja, nur einer von ~11.000 Suiziden jedes Jahr in Deutschland. Und das
sind nur die, die es gemacht haben. Wenn man das mal vorsichtig
hochrechnet, dann gibt es verdammt viel Frust und Elend auf dieser Welt.
:-(

>Was ich nie wieder machen würde: In einem kleinen Privatunternehmen
>arbeiten, nur noch Konzerne mit allem was solche ausmacht.

DAS würde ich keinesfalls so sehen. Man sollte da SEHR gut
differenzieren!

Die beste Firma für die ich bisher gearbeitet habe war meine erste Firma
nach dem Studium. Kleine Entwicklungsfirma, ca. 40 Leute,
Alterdurchschnitt 40+. Sehr gutes Klima, die Leute fast alle sehr nett
und umgänglich, guter Draht zu den Chefs. Die haben niemanden in
Handwerk gepfuscht, nur halt hier und da mal kritisch nachgehakt. Lief
wie am Schnürchen.
Ich hab aber auch schon einen VEB (=grosse Firma) erlebt. Das war zwar
nicht die Hölle die du beschrieben hast, aber es war dennoch ein
nerviges, zähes, unorganisietes Etwas. Und wenn mir dann mein Vorturner
was vorturnen will, aber schon beim Betreten der Turnmatte stolpert,
dann ist meine Toleranz und Gutmütigkeit auch irgendwann mal zu Ende und
ich schalte auf JAJA um . . . ;-)

In diesem Sinne wünsche ich allen Angestellten dieser Welt einen
stressarmen Job mit wenigstens halbwegs vernünftigen Kollegen und Chefs.

MFG
Falk
Autor: E-Techniker (Gast)
Datum: 17.02.2008 11:01

Hallo,

das erste Beitrag unter meinem stammt sicherlich von einem der
Überflieger, die es wohl überall gibt, die sich anpassen und mit jedem
klarkommen, weil sie längst keine Identität mehr haben und keine
Massstäbe. Und mit einem 1.8 Diplom bin ich wohl alles andere als ein
fauler Kneipenstudent. "Locker" kannst Du in einer ASIC Schmiede
vergessen, ganz besonders in japanischen Unternehmen in denen ich als
Auftragnehmern zu Gast bin, dort wird sehr viel Wert auf "Form" gelegt.
Viele wirken dadurch nur noch so als hätten sie Bretter verschluckt.

Insgesamt bezeichne ich diverse Firmenkulturen teilweise nur noch als
krank und die Mitarbeiter dort sind dermassen angepasst oder angepasst
worden, dass sie das als normal empfinden. Gerade während meiner
Zeitarbeitsphase habe ich das bemerkt, besonders wenn man direkt neu
ist, gerade die ersten 4 Wochen. Es gibt Abteilungen, da schweigen sich
introvertierte Mitarbeiter an, da traut keiner dem anderen, da wird
nicht gelacht sondern nur genickt, da gibt es keine ausserdienstlichen
Gespräche. Und dann kommt man mit einer locker westfälischen Art hiein
und stösst nur auf Unverständnis, fängt an sich anzupassen und wird nach
einiger Zeit genauso. oder man hat klare Vorstellungen, schaut sich die
Sache an und merkt irgendwann, dass sie nicht zu einem passt. Arbeit
besteht nicht nur aus Technik sondern auch aus dem Arbeitsklima und das
ist mir heute wichtiger als viel Geld, auch wenn ich zu den gutbezahlten
Ingenieuren gehöre.

In meinem heutigen Beruf komme ich in viele Firmen, die meine
Dienstleistung brauchen, halte dort Vorträge. Man merkt sofort beim
Reinkommen, wie der Hase läuft, schaut in die Gesichter und weiss was
abgeht, ob die Leute sich duzen oder siezen, wie sie miteinander
umgehen. Bei den Japanern ist es teilweise ganz schlimm auf Meetings, da
saut der Vorgesetzte seinen Untergebenen vor versammelter Mannschaft
herunter.

Am lockersten geht es in  Spanien zu, ich fahre immer sehr gern nach
Barcelona zu meinem Kunden dort.

Sicherlich, es mag auch gute Kleinfirmen geben aber ich habe leider
keine kennengelernt. Meine erste Firma nach dem Studium war zwar sehr
gut für meine Entwicklung aber eben auch ein Patriachat, der Chef
schwebte über allem wie ein König. Wie zu arbeiten war war bis ins
kleinste Detail vorgeschrieben und wehe man wich davon ab, machte Dinge
so wie man sie selbst am besten kann. zB Software schreiben. Er mischte
sich in alles ein, welche Variabkenamen ich verwende, ich hätte
gefällist den Typ davor zu schreiben, also int_Variable usw. Er war gut,
sehr gut, ein Genie aber auch ein Alkolilker und ewiger Versager in der
Frauenwelt und nichts ist schlimmer alssexuell  frustrierte
Junggesellen, die nur noch ihre Arbeit kennen.

Mein Bruder hat ähnlche Erfahrungen gemacht, daher auch nach 10 Jahren
Kleinfirma in einen Konzern gewechselt.
Autor: Pfarrer (Gast)
Datum: 17.02.2008 11:20

Es ist immer wieder überraschend, aus welchen Gründen Ihr Jungs hier
aufeinander einschlagt. Ihr kennt Euch nicht und genau daraus zieht Ihr
das Wissen, was der andere für ein A...ch sein muss, nicht wahr lieber
Gast?

Da hat sich mal einer seinen Frust von der Seele schreiben müssen. Gut
so, wenigstens hat er sich nicht von der Brücke geworfen. Schön dass Du
Dich jetzt wohl fühlst.

Ich habe auch gute Chefs und schlechte Chefs erlebt, intrigante Kollegen
und sehr liebe.

Im Moment arbeite ich bei einer Firma, wo ich sehr liebe Kollegen
vorfinde und auch einen netten, aber leider nicht sehr fähigen Chef.
Insbesondere Organisationsfragen überfordern ihn regelmäßig. Schade
eigentlich, immerhin sollen 90% der gemachten Fehler systembedingt sein.
Autor: Ulli (Gast)
Datum: 17.02.2008 11:24

Ich kenne die Probleme auch sehr gut aus eigener Erfahrung und aus
vielen Erzählungen von Freunden und Bekannten - habe neulich mal im
Spiegel gelesen, dass in der Zwischenzeit für Berufseinsteiger das
Betriebsklima als wichtigstes Kriterium für die Wahl des Arbeitsplatzes
genannt wird.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 17.02.2008 11:52

>Überflieger, die es wohl überall gibt, die sich anpassen und mit jedem
>klarkommen, weil sie längst keine Identität mehr haben und keine
>Massstäbe.

Ich kann Dir versichern, daß ich kein Überflieger bin. Ich habe
definitiv überdruchschnittliches Potenzial, einen Uni-Abschluss und ein
gutes Abi, hatte in Mathe und Physik gute Noten, da mir das leicht
fällt.

Ich bin aber weder besonder fleissig noch arbeitssamt und ich kann Dir
versichern, daß ich hohe MAssstäbe habe, gerade in Sachen Gehalt und
Situation in den Firmen.

Ich habe aber auch lernen müssen, daß es Scheissfirmen gibt und viel
Druck, nur für die arbeite ich eben nicht mehr!

Zu Falk: Sehe ich ebenso! Ich kann da gleich zwei große
Siemensabteilungen benennen, wo ein absolut gutes Betriebsklima herrscht
und sich die Leute gut verstehen und das Arbeiten zu 99% Spass gemacht
hat. Einzig das Gehalt war nicht so übertoll, aber insgesamt dennoch
gut. Wenn ich keine bessere Position hätte mit mehr Geld, würde ich das
jederzeit wieder machen würden, so rein vom Empfinden.

Ich bin allerdings auch tolerant und lassen den Leuten ihre Eigenheiten.
Mit dem Alter kommt die Gelassenheit.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 17.02.2008 13:22

@ Gast (Gast)

>Ich kann Dir versichern, daß ich kein Überflieger bin. Ich habe
>definitiv überdruchschnittliches Potenzial, einen Uni-Abschluss und ein
>gutes Abi, hatte in Mathe und Physik gute Noten, da mir das leicht
>fällt.

>Ich bin aber weder besonder fleissig noch arbeitssamt und ich kann Dir

Hehe, das könnte ich auch zu 100% von mir sagen. ;-)

>Ich bin allerdings auch tolerant und lassen den Leuten ihre Eigenheiten.
>Mit dem Alter kommt die Gelassenheit.

Stimmt. Aber bestimmte Dinge darf man sich nicht angewöhnen (lassen) und
sollte das Umfeld und sich selbst immer wieder kritisch hinterfragen.

@ E-Techniker (Gast)

>das erste Beitrag unter meinem stammt sicherlich von einem der
>Überflieger, die es wohl überall gibt, die sich anpassen und mit jedem
>klarkommen, weil sie längst keine Identität mehr haben und keine
>Massstäbe.

Mal langsam! Das ist purer Beissreflex. Nur weil jemand wenig Probleme
im Job hat ist er noch lange nicht Überflieger und seelenloser Roboter.
Das ist Schwarz-Weiss-Malerei.

> Und mit einem 1.8 Diplom bin ich wohl alles andere als ein
>fauler Kneipenstudent.

Ihhhh, Streber! Ich hab 3,irgendwas. Dafür aber mit einem Wirkungsgrad
nahe Unendlich ;-)

> "Locker" kannst Du in einer ASIC Schmiede vergessen,

Jaja, die Jungs haben sicher viel Druck von oben. Und wehe der erste
Schuss geht daneben. Das kostet. Deswegen fühle ich mich mit FPGAs
sauwohl ;-)

> ganz besonders in japanischen Unternehmen in denen ich als
>Auftragnehmern zu Gast bin, dort wird sehr viel Wert auf "Form" gelegt.
>Viele wirken dadurch nur noch so als hätten sie Bretter verschluckt.

Naja, das ist wohl die japanische Kultur, äusserst formell und rituell,
gewürzt mit militärischer Organisation (jaja, das ist nur mein
hauchdünnes Halbwissen aus dem TV ;-)

Aber auch da gilt. Love it or leave it. Gerade als Ing bist du nicht auf
Gedei und Verderb auch eine Firma angewiesen.

MFG
Falk
Autor: Kersten (Gast)
Datum: 17.02.2008 18:17

Willkommen im Club der 3.x-Studenten. Habe ich nämlich auch, allerdings
gute Uni! Ich habe die erste Klausur in E-Technik dreimal schreiben
müssen, um sie zu bestehen und die handelt ja nur von Kirchhoff und
Gaussverfahren. Da getes nur ums Tempo, kapiert hat das ja jeder! Damit
prüfen die die Zweitklassigen raus, die dann (wieder/doch) auf die FH
müssen, hehehehe...

Später, wenn der Anspruch steigt, war ich dann besser: Dann wird weniger
auf Druck und Tempo gemacht, sondern auf Hirn und innovative
Lösungswege, die einem die Arbeit halbieren und damit ermöglichen, viele
Punkte zu erhalten. Bei den hochkarätigen E-Technik- und Mathe-klausuren
aus dem 7. und 8. Smester mit den abstrakten Feld- und
Potentialaufgaben, war ich dann bei den 10% Besten. Ich war auch besser,
als die Vielen, die im Grundstudium die Einsen hatten!

Ja, die Japaner machen schwer Druck! Dort muss man wie ein Rädchen
funktionieren und schön brav mit hohem Tempo standardisierte Prozesse
abarbeiten, was ich den Kollegen von der FH überlasse - die Japaner
zahlen nämlich nicht gut, genauso, wie die Amis!

Ich arbeite lieber 20% langsamer, 20% weniger und auch mit 50% weniger
Stress, dafür 100% innovativer und effizienter. Dafür kassiere ich 50%
mehr Gehalt. Ich bin heilfroh, daß ich nicht zu dem breiten Durchschnitt
der Ingenieure gehöre, die richtig ackern müssen.
Autor: E-Techniker (Gast)
Datum: 17.02.2008 20:39

Hallo,

nein, ich wollte keinen Dampf ablassen :-) Nur mal eine Diskussion über
Firmenkulturen anregen.

Wer ein Studium absolviert hat, welches nicht gerade eines der
"Laberfächer" ist der gehört sicherlich zu einer kleinen Gruppe dieser
Gesellschaft. Mein Burder hat "nur" eine Lehre gemacht, kam 8 Jahre
früher in den Beruf als ich, hat dadurch wesentlich mehr Rentenanspruch
und verdient fast 1,5fach so viel wie ich. Kommt also nicht auf Studium
an sonder darauf wie man sich verkauft. Als Ingenieur verdient man
weniger als ein Banker vorne am Tresen, die allesamt > 65kEur liegen. Na
und? Mich störts nicht, da wo Geld fliesst fällt natürlich auch mehr ab,
nur möchte ich nicht mit deren Betriebsklima tauschen.

Und kaputt mache ich mich auch nicht, keine mehr Lust auf 50h Woche, mit
dem Alter wird man wirklich ruhiger und geniesst auch andere Dinge
ausser arbeiten gehen.

Ach so, mit 3.x brauchste aber nicht sonderlich stolz zu sein, das ist
knapp über "durchgefallen". Nen paar Scheine musste ich auch doppelt
schreiben aber dafür klappten die dann auch. Und so einen kram wie TET
(Theoretische Elektrotechnik) braucht eh keiner mehr, ich habe vor
Jahren mal das letzte Integral gesehen und hoffe es auch nie wieder zu
müssen.

Wer bei einem Japaner in die Asic Schmieden geht muss schon ziemlich
hart bereift sein, ebenso das Haifischbecken Automotive. Da wird
gnadenlos gesiebt bei den Mitarbeitern. Ich war mal in einer
Zulieferfirma für ein Audit, da hatte keiner der Ingenieure ein Diplom
unter 2,0. Wurde erst gar nicht eingeladen, die suchten nur die
Überflieger. Und damit brüsteten sie sich auch "Wir beschöäftigen nur
die Besten!". Frage mich wo der normale Studi dann noch arbieten soll
oder kann der gleiche Hartz4 beantragen, weil er eben nur "normal" ist.
Auch seinerzeit vor 8 Jahren meine bewerbung bei Nokia Bochum, ein
dreiteiliges Siebverfahren mit Asessment Center. Na gut, dass es nicht
geklappt hat :-))))
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 17.02.2008 21:25

@ Kersten (Gast)

>gute Uni! Ich habe die erste Klausur in E-Technik dreimal schreiben
>müssen, um sie zu bestehen und die handelt ja nur von Kirchhoff und
>Gaussverfahren. Da getes nur ums Tempo, kapiert hat das ja jeder! Damit

Naja.

>prüfen die die Zweitklassigen raus, die dann (wieder/doch) auf die FH
>müssen, hehehehe...

Hust Ich hab an der FH studiert. Und das nicht im 2. Durchgang nach
der Uni (1.W, 2.W -> HTW) sondern bewusst. Weil es ja hiess/heist die
sind praxisorientierter. Stimmt ja auch in gewissen Grenzen.

>Punkte zu erhalten. Bei den hochkarätigen E-Technik- und Mathe-klausuren
>aus dem 7. und 8. Smester mit den abstrakten Feld- und
>Potentialaufgaben, war ich dann bei den 10% Besten.

Also hattest du ne Drei statt ner Vier ;-)

> Ich war auch besser, als die Vielen, die im Grundstudium die Einsen
> hatten!

Definiere "besser". Bessere Noten oder WIRKLICH Durchblick. Das ist
nicht notwenigerweise das Gleiche.

>Ja, die Japaner machen schwer Druck! Dort muss man wie ein Rädchen
>funktionieren und schön brav mit hohem Tempo standardisierte Prozesse
>abarbeiten, was ich den Kollegen von der FH überlasse

Mir scheint, du hälst dich mit deinem "Uni-Diplom" für was besseres und
die FH-Abgänger sind alles Kabelbongos. Naja . . .

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail....

>Ich arbeite lieber 20% langsamer, 20% weniger und auch mit 50% weniger
>Stress, dafür 100% innovativer und effizienter.

Das ist auch meine Maxime. Und funktioniert grösstenteils auch.

@ E-Techniker (Gast)

>Wer ein Studium absolviert hat, welches nicht gerade eines der
>"Laberfächer" ist der gehört sicherlich zu einer kleinen Gruppe dieser
>Gesellschaft.

Genau wie die Philatelisten, Ornithologen und Altphilologen . . . ;-)

> Mein Burder hat "nur" eine Lehre gemacht, kam 8 Jahre
>früher in den Beruf als ich, hat dadurch wesentlich mehr Rentenanspruch

Darauf kann man in 30 Jahren sowie scheissen ;-)

>und verdient fast 1,5fach so viel wie ich. Kommt also nicht auf Studium
>an sonder darauf wie man sich verkauft.

Eben. Und ich hoffe du hast nicht nur studiert, um fett Kohle zu machen,
sondern weil dich die Sache interessiert und du ein gewisses Talent dazu
hast. Und weil man als student ne gute zeit haben kann ;-)

> Als Ingenieur verdient man
>weniger als ein Banker vorne am Tresen, die allesamt > 65kEur liegen. Na
>und? Mich störts nicht, da wo Geld fliesst fällt natürlich auch mehr ab,
>nur möchte ich nicht mit deren Betriebsklima tauschen.

Eben!

>Ach so, mit 3.x brauchste aber nicht sonderlich stolz zu sein, das ist
>knapp über "durchgefallen".

Vier ist Bestanden
Bestanden ist Gut
Gut ist fast Eins
;-)

Ausserdem widerhole ich nochmal. Schlechte Noten != Dämlich. Nein, es
gilt auch nicht Schlechte Noten == Intelligenzbestie. Aber es gibt da
diverse, schwer klassifizierbare Zwischenstufen ;-)

> Nen paar Scheine musste ich auch doppelt

Ein Student ohne W ist wie Winter ohne Schnee.

>Jahren mal das letzte Integral gesehen und hoffe es auch nie wieder zu
>müssen.

Ach, ein paar Integrale sind schon recht nett.

>Wer bei einem Japaner in die Asic Schmieden geht muss schon ziemlich
>hart bereift sein, ebenso das Haifischbecken Automotive. Da wird
>gnadenlos gesiebt bei den Mitarbeitern.

Richig. Wer ist dämlich, selbstausbeuterisch und abhängig/verzweifelt
genug, sich diesen Unsinn anzutun.

>Zulieferfirma für ein Audit, da hatte keiner der Ingenieure ein Diplom
>unter 2,0. Wurde erst gar nicht eingeladen, die suchten nur die
>Überflieger.

Hehe, wenn ich sowas schon höre. Die suchten Fachidioten ohne Rückgrat
und Charakter, die zwar technisch fit ohen Ende sind, menschlich aber
leicht zu bändigen und mit Gesülze und HighTec leicht geködert werden
können. AKA Nerds. Ich hab mal ein Vorstellungsgespräch in so einer Bude
gehabt. Sehr interessant. Dummfang auf unterstem Nivau.

> Und damit brüsteten sie sich auch "Wir beschöäftigen nur
>die Besten!".

Bla . . .
Gerade die, die solche Sprüche klopfen haben meist am wenigsten zu
bieten.

> Frage mich wo der normale Studi dann noch arbieten soll
>oder kann der gleiche Hartz4 beantragen, weil er eben nur "normal" ist.

Alles relativ. So wie der IQ. Aber dass die Sahne immer zuerst von oben
abgeschöpft wird ist nicht neu.

>Auch seinerzeit vor 8 Jahren meine bewerbung bei Nokia Bochum, ein
>dreiteiliges Siebverfahren mit Asessment Center. Na gut, dass es nicht

Ist doch nur Affentanz und Verdeckung der Unfähigkeit der
Personalabteilung. Ich glaube das muss ich mir rein aus Gaudi irgendwann
auch mal gönnen ;-)

MfG
Falk
Autor: St.B. (Gast)
Datum: 17.02.2008 23:48

Danke Kersten, das du so abwertend über die FH leute sprichst...

gegenargument :

ich habe keine lust in mathematischen modellen zu versinken, sondern
bin eher derjendige, der aufhalbem weg der implementierung, nichts an
andere
abgibt. und lieber projekte  von anfang bis ende komplett durchläuft.

deshalb fühle ich mich wohl auch eher in ner kleineren firma wohl.


ach, und so arrogante uni leute kann überigens keiner leiden...

ist genauso wie wenn nen ingenier auf ne baustelle kommt und nicht mal
weiß
ob man ne normale schraube jetzt links oder rechts anziehen muss.

Also kleiner Tipp:   nicht einfach leute beleidigen... FH leute habe
sehr
wohl ihre berechtigte darseinsform.


Ach, und nochwas... ich persönlich halte ein gutes arbeitsklima  und die
weiterbildungsmöglichkeiten in einer firma wichtiger als das gehalt.
zumindest in den ersten 5 berufsjahren  in denen ich ja noch bin :D


ciao
Autor: Topentwickler (Gast)
Datum: 18.02.2008 08:41

> Also kleiner Tipp:   nicht einfach leute beleidigen...

Dein Geschreibsel ist eine Beleidigung für die Lesenden!
Autor: Kersten (Gast)
Datum: 18.02.2008 09:23

Falk, ich habe durchaus studiert, um Kohle zu machen und nicht nur, des
Spasses wegen. Ich habe schon in den 80ern erkannt, wie es mal aussehen
wird, in diesem Land! Das war damals deutlich erkennbar, wie es mit den
Leuten in den aufstrebenden Nationen weitergeht, die immer mehr können
und fast nicht kosten...

Ja, gut geraten ich habe in der Digialtechnik z.B. wie von Dir vermutet
eine 3.0 geschafft, was damals die 5. beste Klausur war. Es gab noch
eine 2,7 und eine 2,3.

In Mathematik3 im 7.Semester , hatte ich mit einer 2,3 sogar die 2.
beste Klausur mit einem anderen zusammen. Der Beste hatte eine 1,7. Die
sieben dort, wie die Blöden ....

Wenn ich mir ansehe, wofür es an einer FH eine 2 gibt, kriege ich
Bauchschmerzen, einen Lach- und einen Weinkrampf zugleich.

An St.B : ja, solche Leute wie Dich kenne ich :-) Die glauben,
unheimlich "praktische" Ansätze zu haben und programmieren sich den
Wolf, während es mit etwas komplexer Mathe mit einem Tausendstel des
Codes besser gegangen wäre ...
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 18.02.2008 10:03

@ Kersten (Gast)

>Falk, ich habe durchaus studiert, um Kohle zu machen und nicht nur, des
>Spasses wegen.

Jaja, da ist sie wieder, die Scharz-Weiss-Malerei. Habe ich irgendwo
behauptet, dass man nur zum "Spass" studieren soll? BEIDES spielt eine
Rolle, wobei ich angemerkt habe, dass man eben nicht ausschliesslich
auf die Kohle starren sollte.

>wird, in diesem Land! Das war damals deutlich erkennbar, wie es mit den
>Leuten in den aufstrebenden Nationen weitergeht, die immer mehr können
>und fast nicht kosten...

Und? Bist du jetzt Manager oder Verwalter? Denn das ist die letzte
Bastion, die in Deutschland noch real gehalten wird. Produktion ist seit
Jahrzehnten im Abwandern, Entwicklung und Support auch schon seit vielen
Jahren.

>Ja, gut geraten ich habe in der Digialtechnik z.B. wie von Dir vermutet
>eine 3.0 geschafft, was damals die 5. beste Klausur war. Es gab noch
>eine 2,7 und eine 2,3.

Mann, wenn du das soo genau noch weisst und hier so explizit darstellst
könnte man glatt glauben du hast ein massives Egoproblem.

Laotse sagt "Wahre Grösse bedarf keiner Darstellung."

>Wenn ich mir ansehe, wofür es an einer FH eine 2 gibt, kriege ich
>Bauchschmerzen, einen Lach- und einen Weinkrampf zugleich.

Jaja, Mr. Elite. Es gibt ja nur eine FH und einen Prof der gute Noten
verschenkt. Nur die Helden der Uni müssen sich ihre Drei mit Blut und
Eisen erkämpfen. Ohje.

>An St.B : ja, solche Leute wie Dich kenne ich :-) Die glauben,
>unheimlich "praktische" Ansätze zu haben und programmieren sich den
>Wolf, während es mit etwas komplexer Mathe mit einem Tausendstel des
>Codes besser gegangen wäre ...

Du has ja hellseherische Kräfte. Respekt!

MFG
Falk

P.S. http://www.fitug.de/debate/0104/msg00291.html
Autor: Krys Der hardcoder (cumber_s)
Datum: 18.02.2008 10:06

>>In Mathematik3 im 7.Semester , hatte ich mit einer 2,3 sogar die 2.
>>beste Klausur mit einem anderen zusammen. Der Beste hatte eine 1,7. Die
>>sieben dort, wie die Blöden ....

Es wird auch an FH ausgesiebt, aber im 7. Semester, das komt zumindest
mir mehr als ungewöhnlich vor.
Ausserdem Mathe 3 , mhh (bin zwar selber "nur" Fhler )aber ich meine das
währe meistens eine veranstalltung des 3. Regel - Semesters.
Und dein Notenschnitt ist für eine "Aussortierprüfung" eigentlich
normal.
War bei uns Mathe 1 (4 Bester(von >100) mit 2,7) nur die werden
zumindest bie uns in den vorbachelor geschoben.



>>Wenn ich mir ansehe, wofür es an einer FH eine 2 gibt, kriege ich
>>Bauchschmerzen, einen Lach- und einen Weinkrampf zugleich.


Ich glaube  da will jemand unbedingt Uni wissen hochhalten und fhs zu
einer besseren Hauptschule degradieren!
 Selbst wenn du leuten begegnet bist, die Fhs besucht haben, und die
gute noten für deiner ! meinung schlechtes wissen bekommen haben ,
das kann man nciht veralgemeinern,
Es ommt immer auf die entsprechende hochschule an.
Es gibt nämlich einen gewaltigen unterschied.

Teilweise haben Fach-Hochschulen auch ein Höheres Niveau als Unis!!
Hab zb einen Kollegen der an der Lokalen uni (Stuttgart)
studiert(e-technik), selbes semester, und eigentlich sind meine
Eletronik kenntnisse besser, dh ich bin weiter im Stoff als er(als
Softwaretechnker/technischer informatiker),
Das heisst es gibt keinen unterschied Fh -uni
sonderen nur unterschied Hochschule A- Hochschule B
A- Leitestudiengang , B - Laraifarie ausmal studiengang...

Nur meine beitrag zum kampf fh uni
Autor: Axel (Gast)
Datum: 18.02.2008 13:58

>>Wer bei einem Japaner in die Asic Schmieden geht muss schon ziemlich
>>hart bereift sein, ebenso das Haifischbecken Automotive. Da wird
>>gnadenlos gesiebt bei den Mitarbeitern.

>Richig. Wer ist dämlich, selbstausbeuterisch und abhängig/verzweifelt
>genug, sich diesen Unsinn anzutun.

Kann ich jetzt so gar nicht nachvollziehen.

Allerdings haben sich die Japaner auch sehr gebessert in den letzten
Jahren.

Gruss
Axel
Autor: STS (Gast)
Datum: 18.02.2008 16:01

>Ich habe die erste Klausur in E-Technik dreimal schreiben müssen,

Siehst Du das wäre an meiner FH (vormals TH) gar nicht möglich gewesen.
Da gibt es eine Wiederholungsprüfung, wenn's dann nicht klappt, ist man
endgültig exmatrikuliert.

Und wie manche Vorredner schon sagten, man kann die einzelnen
Institutionen vergleichen, aber nicht generell die FH als Deppenschule
darstellen und die Uni als das non plus ultra. Als ich mich 1991
immatrikulierte war es noch eine TH, die 1992 in eine Fh umgewandelt
wurde. Die Profs. (habil.) haben sich nicht umgestellt, sondern ihre
Skpripte mit überklebtem TH-Logo weiterverwendet.
Die Klausuren ebenso. Bis '96 wurden von dieser mittlerweile FH noch
Promotions- und Habilitationsverfahren abgewickelt, während im Nebenraum
von denselben Profs. die ersten Dipl.-Ing. (FH) geprüft wurden.

Und an den Kollegen von der HTW (Dresden): Das war vorher die Hochschule
für Verkehrswesen mit vollem Promotions- und Habilitationsrecht. Viele
Profs. mit habil. und facultas docenti von damals unterrichten jetzt
dort zukünftige Dipl.-Ing. (FH), während an der Uni frischpromovierte
Juniorprofessoren die ersten Gangversuche unternehmen. Verkehrte Welt!
Autor: Studierter Gast (Gast)
Datum: 18.02.2008 19:03

Na, das wird in diesem konkreten Fall dann wohl auch seine Gründe gehabt
haben, wenn die TH zur FH gemacht wurde. Würde ich jetzt so deuten, daß
da auch vorher nicht viel dahinter war.

Da wir mal wider bei dem alten Vergleich FH <-> Uni angekommen sind:
Niemand kann und will die FH zur Deppenschule degradieren. Immerhin
lernen dort auch die, die zu den technisch Begabteren eines Jahrgangs
gehören. Die (technischen) Deppen würde ich dann eher unter denen
suchen, die die %-REchung nicht können, und sich durch Mathe
hindurchquälen, um dann später Sozialkunde zu machen. (Wohlgemerkt
"technische Deppen").

Kommen wir also wieder zu den sozialen Deppen, den E-Technikern:

Die wenigsten werden beides kennengelernt haben, Uni und FH und können
damit nicht beruteilen, was wo Sache ist oder Vergleiche anstellen. Auch
ich kann mich da nur insofern äussern, als daß ich beschauen kann, wie
Abägnger von der FH an Uni zurecht kommen, wenn sie weiter machen und
dort sieht es so aus, daß der Bereich, der mit einer 1.0 bis 2.0 von der
FH kommt, an der Uni auf 1.0 bis 5.0 aufgezoomed wird.

Will heissen: 30% packen es nicht, 40% schaffen gerade den Abschluss mit
3.0 oder 4.0 und nur gerade 30% liegen bei einer 2.x oder besser. Da die
1.0-2.0-Abgänge wohl mit die besten aus dem Jahrgang gewesen sein
dürften, spricht für mich diese Statistik eine eindeutige Sprache: Ein
Unistudium ist ungleich schwerer, selbst, wenn man schon 3 Jahre an das
Studieren gewöhnt ist und die ersten Hürden genommen hat.

Wir entfernen uns aber vom Thema! Um die Frage zu beantworten: Die
schlimmsten Kollegen sind die intoleranten.

P.S. Ich bremse auch für BA-Abgänger.
Autor: Krusty (Gast)
Datum: 19.02.2008 07:49

@Kersten
nichts für ungut aber ich finde Deine Beiträge mehr als überheblich

>Ich habe schon in den 80ern erkannt, wie es mal aussehen
>wird, in diesem Land!

Schätze mal Du hast demnach in den 80ern studiert oder zumindest
angefangen

>Ja, gut geraten ich habe in der Digialtechnik z.B. wie von Dir vermutet
>eine 3.0 geschafft, was damals die 5. beste Klausur war. Es gab noch
>eine 2,7 und eine 2,3.

Wie "NASS" muss man sein wenn man heute noch
a.) seine Noten von damals weiß
b.) sogar noch weiß dass es weder die 6. noch die 7. .... nein nein ...
gleich die 5. beste Klausur war ... das ist bedenklich ... aber
wahrscheinlich waren es nur 5 Studenten die geschrieben haben

Ich persönlich bin grad fertig geworden und weiß gerade soeben noch grob
meine Noten, die nebenher gemerkt eh kein A.... mehr jucken. Kenne
niemanden der jeh eine Topliste erstellt hat, die er vielleicht die
nächsten 20 Jahre noch unter die Bettdecke mitnimmt ...

>In Mathematik3 im 7.Semester , hatte ich mit einer 2,3 sogar die 2.
>beste Klausur mit einem anderen zusammen. Der Beste hatte eine 1,7. Die
>sieben dort, wie die Blöden ....

Tja, ich war auf der FH und im 7. Semester schon fertig ... und du hast
noch an Deinem MatheIII Schein geknabbert *gg
Autor: Herbert von Caravan (Gast)
Datum: 19.02.2008 09:41

Ich habe 20 Sylvester lang auf der Unität Maximus/Lenimus studiert. Weil
ich intillent bin, wurde ich dann Arkademicker. Aber das dressiert heute
keinen mehr. Die machen sich weder Kopfgedanken noch Gewissensgebisse um
mich.

Ich hatte schon am 2. Sylvester meinen Parkschein.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan
Autor: STS (Gast)
Datum: 19.02.2008 10:46

> das wird in diesem konkreten Fall dann wohl auch seine Gründe gehabt
> haben, wenn die TH zur FH gemacht wurde.

Das lag daran, daß das Kultusministeriem die Bildungslandschaft
umgestalten wollte, die TU Dresden zu einer Volluni und dafür die TH
Leipzig schließen. Die Hochschule für Verkehrswesen (heute HTW) war eine
der rennomiertesten Einrichtungen zur Ausbildnung von
Eisenbahningenieuren, selbst in Westeuropa anerkannt (Prof. Kurz, Prof.
Woschni, Prof. Potthoff). Auch die wurde in eine FH gewandelt. Es hat
eben nicht den Grund, daß diese TH's schlecht waren, sondern es war
politischer Wille, daß 70% der Ingenieure von der FH kommen sollten
(Credo der 90iger).
Beispiele: TH Merseburg (Spezial TH für Chemie), TH Leipzig (Spezial TH
für Bauingenieure), HfV Friedrich List: Spezial-TH für
Eisenbahningieure, alle zu FH's umgewandelt.

>selbst, wenn man schon 3 Jahre an das Studieren gewöhnt ist

Eine FH dauert 4 Jahre im E-Ingenieurwesen!
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 19.02.2008 12:07

Jaja, die renomierten DDR-Professoren... am besten sind die, die ihren
Stoff aus Schreibmaschinenskripten aus den 70er Jahren "vorlesen".
Autor: STS (Gast)
Datum: 19.02.2008 13:31

>am besten sind die, die ihren Stoff aus Schreibmaschinenskripten aus den >70er
Jahren "vorlesen".

So lang der Inhalt stimmt (Grundlagen a la Lunze), warum nicht?
Der Lunze ist allemal besser, als viele Neuwerke mit toller
Hochglanzverpackung ohne Didaktik.

Und die Ablaufdynamik eines Güterwagens a la Kurz gilt auch für den
DB-Güterwagen ;-)
Autor: gast (Gast)
Datum: 19.02.2008 14:43

@ E-Techniker,
Wer ein Studium absolviert hat, welches nicht gerade eines der
"Laberfächer" ist der gehört sicherlich zu einer kleinen Gruppe dieser
Gesellschaft. Mein Burder hat "nur" eine Lehre gemacht, kam 8 Jahre
früher in den Beruf als ich, hat dadurch wesentlich mehr Rentenanspruch
und verdient fast 1,5fach so viel wie ich. Kommt also nicht auf Studium
an sonder darauf wie man sich verkauft. Als Ingenieur verdient man
weniger als ein Banker vorne am Tresen, die allesamt > 65kEur liegen. Na
und? Mich störts nicht, da wo Geld fliesst fällt natürlich auch mehr ab,
nur möchte ich nicht mit deren Betriebsklima tauschen.

welcher "normale" Banker verdient 65k, nie im Leben, vielleicht der
Abteilungsleiter o.ä. Meine Freundin arbeitet in einer Bank und kennt
die Gehaltsstruktur ganz genau....
Autor: Studierter Gast (Gast)
Datum: 19.02.2008 15:43

Das täte ich aber auch gesagt haben. Die Banken bauen doch überall ab,
wegen der schwindenden Kundschaft.
Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
Datum: 19.02.2008 16:27

Kersten wrote:
> Ja, gut geraten ich habe in der Digialtechnik z.B. wie von Dir vermutet
> eine 3.0 geschafft, was damals die 5. beste Klausur war. Es gab noch
> eine 2,7 und eine 2,3.
>
> In Mathematik3 im 7.Semester , hatte ich mit einer 2,3 sogar die 2.
> beste Klausur mit einem anderen zusammen. Der Beste hatte eine 1,7. Die
> sieben dort, wie die Blöden ....


Du must ein Gedächtnis wie ein Elefant haben wenn du dich an solche
Belanglosigkeiten erinnerst.

die ???
Autor: Uwe (Gast)
Datum: 06.03.2008 00:23

und die schlimmsten Unis ???

1986 Gesamthochschule Wuppertal:

E-Technik

Tag 1:

ein humpelnder Zuträger neben dem Profossor :
60 % von Ihnen sind nächstes Semester eh nicht mehr hier !!

ein halbes Jahr später :

wie kann man die Zeitdauer berechnen, die ein Hammer einen Amboß berührt
??

100 Leute fasseln was von "Kondensator"    ich war saß fassungslos da !!

2 Semester später :

wie kann man die Zeitdauer berechnen, die ein Hammer einen Amboß berührt
??

ich fassel mit 99 anderen was von "Kondensator"


K.Schmitz
Autor: martin (Gast)
Datum: 06.03.2008 02:26

meine schlimmste Zeit war die Realschule
denn dort war jeden Tag eine Hausaufgabenkontrolle
kein Plan wie es an der FH ist, aber an der Uni bin
ich mein eigener Boss. Vor den Hauptdiplom-Klausuren
versenke ich meinen Kopf für 8-10 Stunden am Tag an
der Bibliotek in die Bücher .. aber auch in diesen
1-2 Monaten bin ich mein eigener Boss.
Die anspruchsvollen Vorlesungen besuche ich nicht.
Das ist kein Widerspruch, denn dort drücken die Profs
in einem Tempo durch, dass nur Leute die sich schon
mal damit beschäftigt haben, auch mitkommen. Nein, ich
lese mich in die Literatur ein. Mir ist mittlerweile
klar geworden, dass egal ob einer Maschinenbau oder Informatik
oder Chemie hier studiert .. wir alle lernen eine
gemeinsame Stoffmenge, die ich an 30% schätzen würde.
Manchmal denke ich, dass die strengere FH Besuchsordnung
mir Probleme bereiten würde.

lg, Martin
Autor: Dave (Gast)
Datum: 06.03.2008 04:18

"welcher "normale" Banker verdient 65k, nie im Leben, vielleicht der
Abteilungsleiter o.ä. Meine Freundin arbeitet in einer Bank und kennt
die Gehaltsstruktur ganz genau...."

Bei einem einfachen Bankkaufmann mit bisserl Berufserfahrung eher
15-20k€.
Die im Kundennahen Bereich werden meist auch schlechter bezahlt.

"kein Plan wie es an der FH ist, aber an der Uni bin
ich mein eigener Boss."

Hängt von der FH ab. Anwesenheitspflicht gibt´s an meiner FH nur bei den
Laboren, sonst nicht.
"Hausaufgabenkontrolle" gibt´s erstrecht nicht. ;-)
Autor: Wuppertaler (Gast)
Datum: 07.03.2008 14:18

@Uwe

Und wo ist da jetzt die Ausssage?
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 07.03.2008 15:26

>>strengere FH Besuchsordnung..

Es gibt keine kannst kommen und gehen wie du willst. Freundin an der UNi
hat mehr Pflichtkurse.
Autor: Mathematiker (Gast)
Datum: 11.03.2008 20:10

Also ertsmal an alle Ingenieure, ETechniker und sonstwas: mit eurem
"billig" Mathe braucht ihr euch garnicht brüsten bzw. gegenseitig
fertigmachen! Das Ingenieurs Mathe (ob an FH oder Uni) ist doch wenn ihr
mal ehrlich seit von Niveau her wie ein LK (d.h. es werden fertige Sätze
einfach auf Probleme angewandt ohne das die meisten verstehen was hinter
der ganzen Sache steckt - aber ein Ingenieur braucht das ja auch nicht
zu wissen).

Die einzigen die "richtige" Mathematik betreiben sind immer noch die
Diplom-Mathematiker (uni).

Ich weiß von was ich spreche ich bin nämlich einer. Nach euren Maßstäben
sogar ein "Überflieger" (Diplom 1,3). Aber ihr müßts ja wissen.
Bei eurem FH-Vergleichen was besser oder schlechter ist kann ich nur aus
meinen Erfahrungen schöpfen: Also ich war zwei Semester an einer FH
(Informatik) und das war so billig. Hatte dort nach zwei Semestern das
Vordiplom (kein Witz) ohne groß was zu machen. An der Uni hat dann schon
ein andere Wind geweht. Mit Übungszetteln usw. war man gut bedient.

Und ich bin ganz bestimmt kein "sozialer Depp" oder ein Fachidiot, aber
irgendjemand muss euch ja vom Roß runterholen.
Autor: Der Dude (Gast)
Datum: 11.03.2008 22:20

Hört, hört. Da kommt ja der Richtige daher.

Ich wette, Du kannst nicht mal ne Glühbirne anschliessen, Du Bläher.
Autor: Mr. X (Gast)
Datum: 11.03.2008 23:33

Hoi, Mathematiker - wir Elektroingeneiure machen auch höhere Mathematik,
leiten Sätze und allesmögliche her. Möbius, Scharz-Christoffel und
Z-Transformation werden alle hergeleitet. Oft muss man auch weitere
Umformungen dafür liefern und garnichts anwenden.

Im Gegensatz zu euch Mathefuzzis können wir aber auch etwas Sinnvolles
damit anstellen:

Thema Magnetpotenzial, Neumannproblem, Cauchy'sche Holomorhie - alles
Gebäude der Mathematik, die erst in der E-Technik ihre Verkörperung
finden.

Da Du aber so ein Trutz bist: Leite mir doch mal den Zusammenhang von
Magnetismus und Elektrizität her. Das geht alleine mit Formeln.
Autor: Hannes (Gast)
Datum: 11.03.2008 23:39

>> Nach euren Maßstäben sogar ein "Überflieger" (Diplom 1,3)

So einen Überflieger durften wir letztens als neuen Kollegen begrüssen.
Erste Tat des "Überfliegers" war ein Rundumschlag in Richtung der
FH-Ings mit z.T. 15 jahren Berufserfahrung sie seien doch wohl alle
Amateure. Kam nicht so gut an diese Art der Wertschätzung, nun sitzt her
"Überflieger" allein irgendwo rum und plagt sich ab eine einfache
Leiterplatte zu routen. Dummerweise können ihm die Amateure nicht dabei
helfen ;)
Autor: jimmiiii (Gast)
Datum: 12.03.2008 19:18

@ Mr. X

>>Leite mir doch mal den Zusammenhang von
>>Magnetismus und Elektrizität her

Du weisst aber schon, dass die ganze Feldtheorie nur ein Modell
darstellt, mit dem sich die Phänomene in der Natur beschreiben lassen.
Genau genommen sind z.B. die el. und mag. Felder ein Hilfskonstrukt um
die Fernwirkungskräfte von Ladungen einfacher zu beschreiben.
So ist z.B. der Magnetismus auch nur eine relativistische Erscheinung
der Ladungskräfte.

Zur ursprünglichen Frage:
Mit den Maxwellschen Gleichungen (z.B. die zwei in der Form rot(H)=...,
und rot(E)=... ) ist eigentlich alles gesagt. Man kann die jetzt hin und
her transformieren und andere Bezeichnungen einführen und kommt dann zum
Ergebnis, dass es eigentlich nur eine Kraft zwischen Ladungen gibt
(s.o).
Dies sind übrigens die bis heute am besten bestätigten (durch Messungen)
Naturgesetze überhaupt.
Ansonsten ist mir nicht ganz klar, was du mit "Leite den Zusammenhan
her. Das geht alleine mit Formeln" meinst. Der Zusammenhang steckt ja
schon in den Formeln drin. Und diese Formeln wurden erdacht um die
Beobachtungen zu beschreiben.
Autor: XXX (Gast)
Datum: 13.03.2008 09:10

Ich kann nichr klagen! Nette Kollegen, alle hoch intelligent und Lärm
hat es hier nicht: Ich habe ein eigenes Büro!
Autor: Mathematiker (Gast)
Datum: 16.03.2008 23:12

ja genau ingenieure machen "höhere mathematik" (vergleiche doch nur mal
ein buch "höhere mathematik" und ein richtiges Analysis Buch z.B.
Heuser) und die mathematiker machen "richtige" mathematik auch abseits
von anwendungen der funktionentheorie und mathematischen physik (nämlich
noch viele andere gebiete wie algebra(jenseits von matrizen),
zahlentheorie, approximationstheorie, topologie, funktionalanalysis
uvm.) bei denen ihr dann die formeln auswendig lernt und auf
irgendwelche probleme anwendet. aber íst ja auch gut so und außerdem
habe ich das garnicht gemeint! ich finde es nur lächerlich, wie ihr hier
auf euch eindrescht (in bezug auf mathematik), obwohl keiner auch nur
wirklich eine ahnung von dem fach hat. also bitte, schuster bleib bei
deinen leisten!

ich habe überhaupt nichts gegen ingenieure (oder sonst wem) und würde
mich in einer firma nie gegen alteingessesene mitarbeiter aufspielen
wollen, nur weil ich von der uni komme (bzw. dort noch bin). im
gegensatz zu den meisten hier ist es mir nämlich egal ob einer von der
hauptschule kommt und so nen tollen mikrocontroller basteln kann oder
ein uni nerd. aber anscheinend habt ihr so ein standesdenken (mit euren
ingenieurs-diplomen, lächerlich + anmaßend).

also leute, bleibt geschmeidig und lasst die sinnlosen grabenkriege
sein!
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 16.03.2008 23:35

@Mathematiker

du hast schon recht. Ihr könnt wirklich besser Mathe. Und ich glaube das
gerade physiker und Mathematiker und nicht zu vergessen die Informatiker
dessen Studium auch aus sehr viel Mathe besteht sich sehr schnell in
E-technik Themen eindenken können. Schneller als andersrum.

Es liegt einfach irgendwie in der Natur der Ingenieure zu glaueben
unersetzbar zu sein. Wir schimpfen hier ja alle immer über BWler aber
wir Ingenieure haben halt auch ein paar Voruteile gesammelt. Nur die
sehen wir nicht so gut.

Frage ist in der Praxis natürlich auch immer wieviel Mathe man wirklich
braucht.
Autor: ex-mentor-user (Gast)
Datum: 26.03.2008 11:20

Zitat:
ich habe überhaupt nichts gegen ingenieure (oder sonst wem) und würde
mich in einer firma nie gegen alteingessesene mitarbeiter aufspielen
wollen, nur weil ich von der uni komme (bzw. dort noch bin)
/Zitat

Was machst du dann in einen Fred über Arbeitgeber? Ein Blinder
beschreibt die Sonne :-))
Autor: Herbert (Gast)
Datum: 29.03.2008 11:28

Und ich glaube das
gerade physiker und Mathematiker und nicht zu vergessen die Informatiker
dessen Studium auch aus sehr viel Mathe besteht sich sehr schnell in
E-technik Themen eindenken können. Schneller als andersrum.





Nein, eben nicht !


Leider Tatsache.

Ein E-Ing. programmiert eher fix ein Programm, bzw. eine
Hardware-Routine, als ein Mathematiker ne Glühbirne auswechselt.

Im Bereich Hochfrequenztechnik sieht es noch extremer aus...


MfG
Herbert
Autor: Der Schelm (derschelm)
Datum: 29.03.2008 16:19

Hier sind wir wieder: E-Techniker sind die besseren und schlaueren
Menschen. Zumindest haben einige noch nicht verstanden, dass es einen
Unterschied macht, mal schnell ein Programm zusammenzuknüppeln oder eine
Software zu entwickeln.

Andersherum kann ein Informatiker auch mal schnell eine kleinere
Schaltung zusammenknüppeln, aber an der Komplexität eines
Schaltnetzteils mag er verzweifeln, wenn das dann in eine zu
produzierende Einheit eingebaut wird (Normen, Layout,...).

Warum ist es eigentlich so schwer, jemanden, der nicht dasselbe studiert
hat, trotzdem für - mindestens einigermaßen - schlau zu halten. Was soll
dieser ewige Hahnenkampf: Mein Haus, Meine Yacht, Mein Studium.

Ein Elektrotechniker (TH)
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 29.03.2008 16:34

>Leider Tatsache.

>Ein E-Ing. programmiert eher fix ein Programm, bzw. eine
>Hardware-Routine, als ein Mathematiker ne Glühbirne auswechselt.

>Im Bereich Hochfrequenztechnik sieht es noch extremer aus...

Also ich bezweifel das Ings besser als Informatiker progammieren können.
Außerdem habe ich nur gesagt das sich Informatiker etc.. besser in
gewisse Themen einarbeiten können.

Mathe ist einfach eine fundamentale sache. Es ist ein unterschied ob man
4 Semester Mathe macht oder 9 intensiv und in allen Varianten.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 17.04.2008 16:29

Hannes wrote:
>>> Nach euren Maßstäben sogar ein "Überflieger" (Diplom 1,3)
>
> So einen Überflieger durften wir letztens als neuen Kollegen begrüssen.
> Erste Tat des "Überfliegers" war ein Rundumschlag in Richtung der
> FH-Ings mit z.T. 15 jahren Berufserfahrung sie seien doch wohl alle
> Amateure. Kam nicht so gut an diese Art der Wertschätzung, nun sitzt her
> "Überflieger" allein irgendwo rum und plagt sich ab eine einfache
> Leiterplatte zu routen. Dummerweise können ihm die Amateure nicht dabei
> helfen ;)

Jedem wie er's braucht halt (= Manchen arroganten Saftsack muss man halt
erstmal wieder auf den Boden der Realitaet zurueckholen, oft in Form
einer unsaften Landung.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 17.04.2008 21:43

>Und so einen kram wie TET (Theoretische Elektrotechnik) braucht eh keiner >mehr

Ich hab mich im vierten Semester offiziell beschwert, dass wir (Studium
ET, Vertiefung Automatisierungstechnik) TET nicht haben!

Ich wurde nur lapidar abgewimmelt, mit der Bemerkung, ich könne ja die
Vertiefungsrichtung wechseln..

Sauerei...
Autor: Pragmaticker (Gast)
Datum: 18.04.2008 09:21

Schon mal was von Diplom ohne Engel gehört? (kein Witz).

In Aachen hat ein Prof. namens Engel TET nach seinen Vorstellungen
gehalten, die Stunden sind wie die Lemminge durch die Prüfung gerasselt.
Um überhaupt noch Absolventen vorweisen zu können, wurde das Diplom ohne
Berücksichtigung der Prüfungsergebnisse in TET vergeben.

wie einer bemerkte: da hätte uns die Theorie praktisch verhungern lassen
...
Autor: Der Schelm (derschelm)
Datum: 26.04.2008 17:39

Pragmaticker wrote:
> Schon mal was von Diplom ohne Engel gehört? (kein Witz).
>
> In Aachen hat ein Prof. namens Engel TET nach seinen Vorstellungen
> gehalten, die Stunden sind wie die Lemminge durch die Prüfung gerasselt.
> Um überhaupt noch Absolventen vorweisen zu können, wurde das Diplom ohne
> Berücksichtigung der Prüfungsergebnisse in TET vergeben.
>
> wie einer bemerkte: da hätte uns die Theorie praktisch verhungern lassen
> ...

Heißt der nicht Engl? Gibts den noch? Aber wie dem auch sei, bei dem
Mann hab ich Mathe gelernt, aber Hallo! Bestanden hab ich auch, so ca.
25 Jahre her.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 23:18

Bis vor 16 Jahren hat der noch gemacht, mindestens. Danach weis ich
nicht.

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