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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Neue Atmel AVRs: ATxmega

Autor: Frank (Gast)
Datum: 26.02.2008 10:49

Hallo,

seit heute gibt's neue AVRs von Atmel "ATxmega". Jedenfalls stehen die
Teile auf der Website:
http://www.atmel.com/dyn/products/param_table.asp?...

Die Controller laufen bis 32MHz und haben mehr autonome Peripherie zum
Datentransfer.
Kennt jemand vielleicht schon Preise und Verfügbarkeit? Oder hat jemand
schonmal damit gearbeitet?

Gruss

- Frank
Autor: Jörg B. (manos)
Datum: 26.02.2008 11:02

Schade dass es die A4-Typen nicht auch als PDIP 40 gibt. 12 Bit A/D und
D/A wäre schon nett...
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 26.02.2008 11:33

Warum ist das schade... die PDIP-40 sind einfach nur noch Kolosse, das
ist nicht mehr zeitgemaesz.
Autor: Jörg B. (manos)
Datum: 26.02.2008 11:35

Aber für den Hobbybastler immer noch einfacher zu verarbeiten.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 26.02.2008 11:42

Jörg B. wrote:

> Aber für den Hobbybastler immer noch einfacher zu verarbeiten.

40 Bohrungen mit dem Hartmetallbohrer, die man beim TQFP44
nicht braucht...  Ich mache mittlerweile SMD auch als Hobbybastler
sehr viel lieber als den ollen DIP-Krempel (selbst da, wo der
Platz eigentlich ausreichend wäre).
Autor: avion23 (Gast)
Datum: 26.02.2008 11:45

Die DIP-Bastler können sich ja DIP-Adapterplatinen basteln. Vielleicht
sogar mit Spannungsregler + Blockkondensatoren drauf.

So ist es schon besser :)
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 26.02.2008 11:51

So isch hab ma nen paar samples angefordert... mal sehen :p

> Aber für den Hobbybastler immer noch einfacher zu verarbeiten.
Das ist nun wirklich relativ, nen echten Vorteil hat nen DIP40 hier
nicht... "leicht" ist relativ, alleine die 40 Bohrungen machen schon
Aufwand und dann 40 Loetpunktstellen.
Autor: Sebastian (Gast)
Datum: 26.02.2008 11:53

Ja, aber 40 wesentlich zuverlässiger herzustellende und leichter
kontrollierbare Lötstellen beim DIP im Vergleich zum TQFP. Ich arbeite
in einem fertigungsnahen Bereich und stelle oftmals fest: Kleinere
Bauform = Mehr Ausschuß. Zugegeben, das gilt natürlich vor allem bei
TSSOP und so.
Autor: Christoph Kessler (Firma db1uq) (christoph_kessler)
Datum: 26.02.2008 11:59

Und die 5 Volt-Ära geht auch hier zuende.
max. 3,6V
Autor: Martin (Gast)
Datum: 26.02.2008 13:49

Ändert an der Spannungsversorgung nichts, wenn man ein LCD dran hat.
Also muss man zukünftig dort einen 5V <-> 3,3V Konverter ranhängen.
Oder die ultraschicken "Bastel Dir selbst zusammen"-Displays von
Reichelt nehmen.

Bleibt nur zu hoffen, dass zukünftig nicht nur QFN, SSOP oder noch
futzeligere Gehäuse gibt.
Autor: Bastler (Gast)
Datum: 26.02.2008 13:55

Moin, den Gedanken sollte man weiterführen, mir graußt es, dass ich in
10 Jahren nur noch Mini-BGA oder noch schlimmer Dies kaufen kann. Dafür
kann man die dann mit 2 Drähten in einer Kartoffel betreiben. ;-)

Bastler
Autor: Gast (Gast)
Datum: 26.02.2008 14:04

Das Teil muß ja wunderbar sein: No known errata ;-)

Endlich gibt es für die Interrupts Prioritäten. Ansonsten: abwarten!
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum: 26.02.2008 14:11

Christoph Kessler wrote:

> Und die 5 Volt-Ära geht auch hier zuende.
> max. 3,6V

Das dürfte den kleineren Strukturgrößen geschuldet sein.
Autor: Jadeclaw (Gast)
Datum: 26.02.2008 14:50

Jetzt fehlen hier im Shop nur noch einfache, preiswerte Adapterplatinen,
die TQFP44/64/100 auf was Mehrreihiges im 2.54mm-Raster adaptieren.
Damit würden die XMegas auch bastlertauglich.
Und diverse ATMegas (z.B. 128/1281/2561 etc.) ebenfalls.

Gruß
Jadeclaw.
Autor: Rufus t. Firefly (rufus) (Moderator)
Datum: 26.02.2008 15:02

Was ist von denen hier zu halten?

http://elk-tronic.de/Products/Adapter/SolderAdapte...
Autor: Mike J. (Gast)
Datum: 26.02.2008 15:27

> Was ist von denen hier zu halten?

Ist recht teuer.
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 26.02.2008 16:11

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