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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf DRINGEND Bitte mein Arbeitszeugnis bewerten


Autor: hajekm (Gast)
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Herr XXX, geboren am XXX in XXX, war vom XXX bis zum XXX als XXX in der 
XXX-Abteilung der Firma XXX tätig und mit nachfolgenden Aufgaben 
beauftragt :


• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
• XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Herr XXX hat sich der ihm übertragenden Aufgaben stets mit großem 
Engagement angenommen und diese zügig und zuverlässig zu unserer 
vollsten Zufriedenheit bewältigt.


Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in 
jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert. Er ist ein äußerst ehrlicher, 
pünktlicher und fleißiger Mitarbeiter, der sich durch Kreativität und 
Durchsetzungsvermögen auszeichnet. Er zeigte bei seinen Arbeitsaufgaben 
sehr hohen persönlichen Einsatz und hervorragende Leistungen, sowohl in 
qualitativer als auch quantitativer Hinsicht.


Herr XXX verlässt unser Unternehmen auf eigenem Wunsch. Wir bedauern, 
mit Ihm einen ausgezeichneten Mitarbeiter zu verlieren, und danken für 
die stets vorbildlichen Leistungen.


Für seinen weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir Herrn XXX alles 
Gute, viel Glück, und weiterhin viel Erfolg.



Ort, Datum


Unterschrift

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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das klingt doch ganz optimistisch ...

Autor: Gast (Gast)
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Ich gestehe, von Arbeitszeugnissen keine Ahnung zu haben.

Aber: mit keinem überschäumenden Wort ('vollste' Zufriedenheit) wird 
gesagt, was Du genau gemacht hast.
Hast Du Bauteile sortiert, oder Mikrokontrollerprojekte eigenständig 
erledigt? usw...

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
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Absolut gutes Zeugnis!
@Gast: Die Tätigkeitsbeschreibung steht da wohl als xxxx

Gruß
Andy

Autor: Jupp (Gast)
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>Herr XXX verlässt unser Unternehmen auf eigenem Wunsch.

Auf eigene_m_ Wunsch...das ist ein Fehler. Ich würde auf Korrektur 
bestehen!

Autor: hajekm (Gast)
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Hallo Jupp,

danke für die Bewertung !

wie wäre der Korrekter Satz  !

Herr XXX verlässt unser Unternehmen auf eigene Wunsch ??

Autor: Hägar (Gast)
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Das einzige was mir auffällt:

"Er ist ein äußerst ehrlicher, pünktlicher und fleißiger Mitarbeiter..."

Ehrlichkeit wird normalerweise grundlegend vorrausgesetzt, wenn so etwas 
dennoch in einem Zeugnis erwähnt wird kann das unter Umständen zur 
Interpretation führen du hättest dir in dieser Hinsicht etwas zu 
Schulden kommen lassen. Gerade die Betonung "äusserst" verstärkt den 
Eindruck noch. Wahrscheinlich ist das dem Zeugnisersteller nicht so 
bewusst. Wenn du da keine Leichen im Keller hast, würde ich um eine 
etwas andere Formulierung bitten.

Autor: Christian R. (supachris)
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"Äußerst ehrlich" kann auch heißen, er sagt immer und jedem, was er 
denkt und ist deshalb angeeckt.

Autor: xxx (Gast)
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Hallo,
ganz so rund ist das Zeugnis nicht. Wirkt wie aus der Personalabteilung 
eines grösseren Unternehmens die einzelne Wörter immer nur austauschen. 
Das die sich nicht zwingend immer was dabei denken sollte aber auch klar 
sein. Das wird schnell mal von der Auszubildenen eingetippt und das 
wars. Insgesamt eher ein gut.

Herr XXX hat sich der ihm übertragenden Aufgaben...
Müsste eigentlich heissen "hat sich den ihm übertragenden Aufgaben" weil 
es sicher mehrere waren. Ausserdem kann man dort fehlende 
Eigeninitiative reininterpretieren.

Seine Zusammenarbeit... war in jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert
Du hast die Philosophie des Unternehmens begriffen und umgesetzt. Etwas 
anderes muss aber gefehlt haben.

...äusserst ehrlicher Mitarbeiter...
Sehr komische Formulierung die man nicht unbedingt im Arbeitszeugnis 
stehen haben sollte...wurde aber bereits erläutert.

...der sich durch Kreativität...
Kreativität ist nicht in jedem Beruf "gewollt". Das muss man abwägen. 
Für einen Entwickler ist das sicher toll. Ein "Schreibtischtäter" der 
ständig neue Ideen einbringen will und alles Alte in Frage stellt will 
man jedoch nicht.

..wir wünschen ihm ... viel Glück...
ist auch nicht eine so ganz glückliche Formulierung. Man könnte darauf 
schliessen, das du Glück brauchen würdest.

Wie gesagt...welcher Personaler da was reininterpretiert hängt sicher 
auch von vielen Faktoren ab. Prinzipiell sperrt man aber bei solch einem 
Zeugnis die Lauscher auf.

Greetz

Autor: Horst (Gast)
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ich find das ganze Zeugnisgedöhns eh den letzten Dreck -  warum kann man 
nicht einfach Noten vergeben von 1 bis 6 wie in der Schule - ist für den 
einen oder anderen vlt. happig wenn da auf einmal ne 4 steht - aber 
wenigstens kann dann nichts fehlinterpretiert werden.

Den es gibt genügend Personaler die keine Ahnung von solchen Zeugnissen 
haben und dann da völligen scheiß rein schreiben!

Autor: yyyy (Gast)
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Das Zeugnis ist sehr gut

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Und ein " wir bedauern das Herr .... unsere Firma verlässt."

Fehlt dieser heist das - Gott sein dank sind wir Ihn los!

Autor: Quatschkopf (Gast)
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> der sich durch Kreativität und Durchsetzungsvermögen auszeichnet.

...ist für Teamarbeit nicht geeignet
...ist Rücksichtslos


Es fehlt der obligatorische Satz, wie: Herr X war bei Vorgesetzten und 
Mitarbeitern gleichermaßen beliebt.

Das fehlen dieses Satzes, in Verbindung mit: "Durchsetzungsvermögen" und 
"hoher persönlicher Einsatz" lässt darauf schließen, dass du ein 
"Ellenbogentaktiker" bist.

Autor: Cheffe (Gast)
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Das ist ein gefählriches Zeugnis!

Die anderen haben Dir ja schon einges gesagt. Von mir dazu :

>>Herr XXX verlässt unser Unternehmen auf eigenem Wunsch.
>Auf eigene_m_ Wunsch...das ist ein Fehler. Ich würde auf Korrektur
bestehen

Falsch! Das ist schon der beste Formulierung. Es fehlt aber das Bedauern 
über das Auscheiden und as ist schlecht!

Schlimm ist das hier :

>Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in
jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert

Bei diesem Punkt geht es ja darum auszudrücken, wie Du mit dem Rest 
klargekommen bist. Die Fomrulierung hört sich nach Projektleiterrabauke 
an, der Ellenbogen augefahren hat. Normal wäre  "Verhältnis zu Kollegen 
und Vorgesetzen jederzeit einwandfrei, besser noch vorbildlich!"

Autor: Jupp (Gast)
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Frage an den Threadersteller: wie schätzt du dich in der Firma selbst 
ein? Evtl. beantwortet das schon deine Frage. Generell hast du natürlich 
keinen Rechtsanspruch auf ein beschönigendes Zeugnis, wenn du in deren 
Augen der Arsch vom Dienst warst.

--
Dies ist meine persönliche Meinung, es ist keine Rechtsberatung. 
Generell schließe ich alles aus was ich kann und darf. Dies gilt 
insbesondere für die Ableitung von Rechtsansprüchen jeglicher Art. Dies 
gilt für alle meine Beiträge in diesem und in anderen Foren und das auch 
dann, wenn in einem Beitrag nicht explizit darauf hingewiesen wurde.

Autor: hajekm (Gast)
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Danke für die vielen Bewertungen !!!
Es war wirklich sehr hilfreich !!!

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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>bewältigt.


??? dort hätte wol erledigt stehen sollen. So lese ich, dass du dich 
mächtig mühen musstest um deren Zufriedenheit zu erlangen, was du aber 
brav auf dich nahmst. Klingt jedoch nicht als sei dir das leicht 
gefallen.

Das Übrige ist schon gesagt das Zeugnis ist auf den ersten Blick sehr 
gut. (zu gut) Und deshalb zweischneidig.

Du kannst allen das Wasser reichen und weist das. Das macht den Umgang 
mit dir schwierig. Deinen Vorgesetzten machte es Angst, deine Kollegen 
dürften sich von dir fernhalten. Besonders als jüngerer Mitarbeiter 
nimmst du alles und vor Allem dich selbst zu ernst. Eine ständige 
Provokation für alle Kollegen und den Chef.


ein Tip  noch hierzu:

>Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in
>jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert.

Man kann dir nichts negatives nachsagen, würde es aber gern.

Du trägst deine Wahrheiten wie eine Fahne vor dir her. Das verletzt oft 
andere Menschen. Ich nehme an du bist dir dessen nur zum Teil bewusst. 
Ein persöhnlicher Rat. Gib deine Sicht auf die Dinge nicht auf, aber 
lerne sie den Leuten nicht wie einen Scheuerlappen(Putzlumpen) um die 
Ohren zu knallen, sondern sie ihnen wie einen Mantel umzuhängen. Sie 
wollen sich nicht geschlagen sondern geborgen fühlen.

Autor: hajekm (Gast)
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WIE WÜRDERT IHR DIESES ZEUGNIS BEWERTEN !!

Herr XXX, geboren am XXX in XXX, war vom XXX bis zum XXX als XXX in der 
XXX-Abteilung der Firma XXX tätig und mit nachfolgenden Aufgaben 
beauftragt :


•  XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Herr XXX hat sich den ihm übertragenden Aufgaben stets mit großem 
Engagement angenommen und war ein ausdauernder und außerordentlicher 
belastbarer Mitarbeiter, der auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen 
alle Aufgaben zur unserer vollsten Zufriedenheit erledigte.


Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in 
jeder Hinsicht unternehmensorientiert. Er war wegen seiner stets 
verbindlichen, kooperativen und hilfsbereiten Art seinen Vorgesetzten 
eine äußere wertvolle Unterstützung und bei den Kollegen immer sehr 
geschätzt. Auch sein Verhalten gegenüber Klienten war vorbildlich.

Wir bedauern außerordentlich dass Herr XXX unser Unternehmen verlässt, 
und danken für die stets vorbildlichen Leistungen.


Für seinen weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir Herrn XXX alles 
Gute und weiterhin viel Erfolg.



Ort, Datum



Unterschrift

Autor: blubb (Gast)
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Da soll sich wohl jemand sein Zeugnis selbst schreiben^^
Das mit dem dringend kommt dann wohl daher, dass er bald ausscheidet.

Autor: Jobwechsler (Gast)
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Interessanterweise haben sich Firmen bei denen ich mich bislang beworben 
habe, kaum für irgendwelche Zeugnisse interessiert.
Sehr merkwürdig.

Autor: hajekm (Gast)
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NEIN !!!
DAS STIMMT NICHT !!!
DAS DIENSTZEUGNIS HABE ICH SCHON LÄNGST ERHALTEN !!!

ICH FINDE ES NUR ALS EINE FRECHHEIT SO EINEN DIENSTZEUGNIS ERHALTEN ZU 
HABEN !!

ICH WERDE MEIN DIENSTZEUGNIS ÄNDERN LASSEN !! DESWEGEN

Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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blubb wrote:
> Da soll sich wohl jemand sein Zeugnis selbst schreiben^^
> Das mit dem dringend kommt dann wohl daher, dass er bald ausscheidet.

Jepp - Genau das denke ich auch.

Aber warum braucht er so ein "tolles" Zeugnis? Wenn er freiwillig 
ausscheidet, dann hat er ja schon einen neuen Job und braucht kein 
"tolles" Zeugnis.

Oder er hat noch keinen neuen Job - man trennt sich "in gegenseitigem 
Einvernehmen" - und braucht daher als Verhandlungsmasse das Zeugnis ....

Gruß

Andreas

Autor: hajekm (Gast)
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Dies ist meine persönliche Meinung, es ist keine Rechtsberatung.
Generell schließe ich alles aus was ich kann und darf. Dies gilt
insbesondere für die Ableitung von Rechtsansprüchen jeglicher Art. Dies
gilt für alle meine Beiträge in diesem und in anderen Foren und das auch
dann, wenn in einem Beitrag nicht explizit darauf hingewiesen wurde.

Autor: Thomas Ranseier (ziggy)
Datum:

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hajekm wrote:
> stets mit großem
> Engagement angenommen und war ein ausdauernder und außerordentlicher
> belastbarer Mitarbeiter, der auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen
> alle Aufgaben zur unserer vollsten Zufriedenheit erledigte.

Klingt so, als hättest du in Bagdad Anlagen installiert.

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
Datum:

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Ich weiß ja nicht, wo ihr lebt, aber heutzutage wurde doch glatt das 
Telefon erfunden.

Soll auch mal vorkommen, dass der (vielleicht) zukünftige Arbeitgeber 
den alten einfach anruft und ihn ohne viel Gelaber nach seiner Meinung 
fragt.

Autor: pcbfreak (Gast)
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>Soll auch mal vorkommen, dass der (vielleicht) zukünftige Arbeitgeber
>den alten einfach anruft und ihn ohne viel Gelaber nach seiner Meinung
>fragt.

Und da liegt die Gefahr!
Dem Arbeitgeber reicht schon die Anschrift und Telefonnr.um sich
Zeugnissinhalte mal etwas genauer erklären zu lassen.
Daher haben Langzeitarbeitslose meist auch keine Chance mehr, weil sich
bei der alten Firma sowieso keiner mehr erinnert oder einfach zu faul
sind die alte angestaubte Personalakte herbeizuschaffen um dann aus dem
Nähkästchen zu plaudern.

Der ursprünglich hier eingestellte Zeugnissentwurf ist Schrott.
Die Zufriedenheitsformel gehört kurz vor das Ende vom Zeugniss und ist 
von
der Bewertung nur etwa eine 3 weil das Wort "stets" so weit von
"vollsten Zufriedenheit" steht.Offensichtlich eine Distanzierung zu 
einem
Gefälligkeitszeugniss der Note 1.
Selbsverständlichkeiten wie Ehrlichkeit,Pünktlichkeit,Fleiß usw.
deuten auf genau das Gegenteil hin,das der AN häufig unpünktlich war,
wahrscheinlich geklaut hat wie ein Rabe und stinkfaul war.
Wenn dann die Unterschrift noch unterhalb des gedruckten Namens steht
bedeutet das für den Personaler "unter Vorbehalt".Ein vorbehaltloses
Zeugniss wird teilsdeckend des gedruckten Namen unterschrieben.
(Hat nur Signalwirkung,keine Rechtswirkung)

Das Arbeitszeugniss soll den weiteren Berufsweg nicht behindern.
Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.

Gruß Martin

Autor: Adriano (Gast)
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Ich hatte mal von einem geschrieben bekommen: "ist starkem Arbeitsanfall 
gewachsen und arbeitet genau". Und das von einem Chef, der so gut wie 
nie da war und nichts beurteilen konnte.

Bevor aber jemand glaubt "genau" sei so zu lesen, daß es nicht sehr 
genau (und damit mies ist): Das Problem dieser Firma ist, daß ich nicht 
so schlampig gearbeitet habe und damit zu langsam war und für das 
oberflächliche Hickhack, dass die dort veranstalten. Gott bin ich froh, 
daß ich da weg bin. Das Zeugnis muss ich aber jedesmal erklären, wenn 
ich mich um ein Projekt bewerbe. Ich tute es aber mit zunehmendem Spass 
und haue meinen damaligen Vorgesetzten regelmäßig in die Pfanne. Ich 
habe mich sogar schon spasseshalber bei Firmen aus der Branche beworben, 
wenn ich wusste, daß die diese Firma kennen.

Autor: Mike (Gast)
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Eigentlich ein gutes Zeugnis, doch eins macht mich stutzig:

Die Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen wird gelobt, 
jedoch das Verhältnis zu den Vorgesetzten mit keinem Wort erwähnt! Dies 
sollte geändert werden. Sonst könnte der Verdacht aufkeimen, das dieses 
nicht so gut war. Ehrlichkeit ist selbstverständlich und würde man 
allenfalls bei einem Kassierer noch extra erwähnen. Pünktlichkeit und 
Fleiss ebenso. Dies verstärkt noch den Anschein, dass der Mitarbeiter 
zwar viel leistete, seine Leistung aber nicht recht gewürdigt sah, und 
dies seine Chefs auch wissen liess. Vielleicht hat er gerade deshalb die 
Firma verlassen?

> Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in
> jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert. Er ist ein äußerst ehrlicher,
> pünktlicher und fleißiger Mitarbeiter, der sich durch Kreativität und
> Durchsetzungsvermögen auszeichnet. Er zeigte bei seinen Arbeitsaufgaben
> sehr hohen persönlichen Einsatz und hervorragende Leistungen, sowohl in
> qualitativer als auch quantitativer Hinsicht.


Gruss
Mike

Autor: Schluntz (Gast)
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> Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war in
> jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert.

Hört sich gewaltig rücksichtslos an. Voll aufs Projekt gearbeitet, um 
nach oben zu kommen, ohne Rücksicht auf Kollegen und Befindlichkeiten in 
der Abteilung. Kurz: Ein Streber.

Autor: Oliver (Gast)
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Arbeitszeugnis
Herr x, geboren am x in x, Student im
Studiengang x (Diplom) am .Karlsruher Institut für
Technologie" (KIT) ist seit dem Oktober 2008 als studentische Hilfskraft 
am "Institut
für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung" (IWW) des KIT tätig.
Zu seinen Aufgaben gehörte unter anderem die Unterstützung von
Lehrveranstaltungen des Lehrstuhls für Systemdynamik und Innovation. 
Darüber
hinaus übernahm x Aufgaben in Forschungsprojekten mit dem
Schwerpunkt Innovationsforschung. Im Konkreten fielen in sein 
Aufgabenbereich das
Erstellen von Makros in Excel für Matching-Prozesse, forschungsbezogene
Übersetzungstätigkeiten (Deutsch-Englisch), Datenverwaltungstätigkeiten 
sowie
Internet- und Literaturrecherche. Außer der Arbeit mit den 
Office-Produkten Word,
Excel und Powerpoint umfassten seine Aufgabengebiete die Arbeit mit 
Datenbanken
und SQL.
Herr x erledigte die ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen
Zufriedenheit. Durch seine schnelle Auffassungsgabe und guten 
Analysefähigkeiten
arbeitete er sich schnell in alle relevanten Themenbereiche ein. Darüber 
hinaus
zeichnet er sich durch Vielseitigkeit und außerordentliches Engagement 
aus. Seine
Arbeitsweise war konzentriert, effektiv, verantwortungsbewusst und 
selbständig. Die
Aufgaben wurden stets mit Sorgfalt und Genauigkeit erledigt.
Herr x beweist ebenso ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und
Teamfähigkeit. Wegen seiner verbindlichen, kooperativen und 
hilfsbereiten Art war
er sowohl bei Vorgesetzten als auch Kollegen gleichermaßen geschätzt.
Wir wünschen Herrn Chimbo für die berufliche und private Zukunft alles 
Gute.

Autor: Meinereiner (Gast)
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Ohne jetzt mal den ganzen Fred gelesen zu haben hätte ich da was was 
einem mal ein wenig übersicht verschafft

Ich hoff der PDF Anhang ist ok sonst einfach löschen

Grüße

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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@Oliver

Inhaltlich passt die gelobte Sorgfalt nicht mit
dem Textumbruch hier, würde ich mal sagen.
Eine Listung der Projekte fehlt auch.
So ist das wenig aussagefähig und scheint
nur lieblos zusammen geschustert. Gibts keinen
Kündigungsgrund? Das ist für einige Personaler
ein K.o.-Kriterium. Ich finde das Zeugnis eher
mittelmäßig.
>Herr x erledigte die ihm übertragenen Aufgaben
>zu unserer vollen Zufriedenheit.
Das zeigt der Satz schon.
Warum machste nicht einfach nen neuen Thread auf,
als dieses alte Fossil wieder auszugraben. Das nervt.

Autor: IGBT (Gast)
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Habe alles gelesen -

Das Zeugnis ist eine glatte 5!

Warum wurde schon erklärt - kann ich mich nur anschließen.

Richtig ist, dass auch kleine Firmen mit 10 Leuten einen Chef haben an 
dem dieses Thema nicht vorbeigegangen ist - die Codes können sie alle 
lesen!
Und sie werden gelesen.

Der Satz ist der Hammer:

"Er ist ein äußerst ehrlicher,
pünktlicher und fleißiger Mitarbeiter, der sich durch Kreativität und
Durchsetzungsvermögen auszeichnet."

Ich übersetzte mal ins deutsche (bzw. was die Codetabelle dazu sagt):

Ein pedantischer Spinner der schlecht riecht weil er unter 
unkontrollierten Blähungen leidet.

Unbedingt ändern lassen!

Je nach dem wer das geschrieben hat - kann es auch völlig bedeutungslos 
sein (so wird es aber gelesen!) - wieviel Leute hat deine Firma?

Autor: Troll (Gast)
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Wenn es denn da so einen 'offiziellen' code gibt, der von jedem 
chef/personaler gelesen und >>korrekt<< verstanden wird... Wo kann man 
sich den denn mal angucken?

Wird doch sicher irgendwo im Netz zu finden sein...

Autor: IGBT (Gast)
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Nachtrag:

Code

pünktlich + fleißig = pedantischer Besserwisser der den Leuten auf die 
Nerven geht
(Pünktlichkeit und Fleiß haben in einem Arbeitszeugnis nichts verloren -
Pünktlichkeit ist Blödsinn außer bei Terminen und selbst da nicht 
wirlich,
Fleiß ist was? Überstunden? - ebenfalls Blödsinn)

Kreativität + und = ist nicht kreativ sondern spinnt
(Kreativität - bei Künstlern vielleicht ja - für einen Techniker als 
Bewertung tödlich - das Wort hat nichts mit der Kreativität zu tun 
sondern sagt nur das Jemand Prozesse nicht eingehalten hat)

und + Durchsetzungsvermögen =
setzt sich mit Affenmethoden durch
- ankörpern (im schlimmsten Fall sexuell belästigen)
- unsachlich argumentieren (rumbrüllen)
- beleidigen

Unsere Jungs brauchen am So Durchsetzungsvermögen indem die unwichtigen 
Spieler bei uns die Gefährlichen bei den Engländern wegfoulen -
In der Welt der Ingenieure gibt es das Primat der Vernunft und der 
Meinungsbildung - nicht aber des "ICH HABE MICH DURCHGESETZT"

(Durchsetzungsvermögen - aber sicher doch - gegen wen hat er sich denn 
durchgesetzt?
Steht ja auch drin: "den Kollegen und anderen Abteilungen"

Den Kollegen alleine wäre noch ok für einen PL -
Den Abteilungen bedeutet Klüngel - die Einen gegen die Anderen 
ausspielen - ganz schlecht.

er zeichet sich dadurch aus =
- es kommt nicht nur manchmal vor, sondern ständig

ich dachte durch das Internet hat sich das inzwischen rumgesprochen - 
aber an solchen Zeugnissen sieht man, das dem nicht so ist...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Unbedingt ändern lassen!

Wird nur nicht viel nützen wenn neue Arbeitgeber bei alten
Arbeitgebern Erkundigungen einholen und das Risiko dürfte
mit der Höhe des zu erwartenden hohen Einkommen steigen.
Wenn es nur ein kurzes Gastspiel war ist es vielleicht
günstiger den letzten Arbeitgeber gar nicht zu erwähnen.
Es gibt nämlich keine Norm das ein Arbeitgeber auch ein guter
Mensch ist, daher sollte man Arbeitszeugnisse lieber annonymisieren
dann wäre so ein Ar...tritt nämlich nicht mehr möglich.
Kann natürlich Theorie sein, aber weiß mans? Viele die
sich vergeblich bewerben könnten nämlich genau solche Opfer sein.
Geld regiert die Welt und nach diesem Motto handeln viele
Unternehmer.

@Troll
>Wo kann man sich den denn mal angucken?
Versuchs hier mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugniscode#Zeugniscode

Autor: IGFET (Gast)
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@ IGBT und C0.
Ja, wenn man will, ist jedes Arbeitszeugnis schlecht, man muss es nur 
wirklich wollen!

Autor: IGBT (Gast)
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IGFET schrieb:
> @ IGBT und C0.
> Ja, wenn man will, ist jedes Arbeitszeugnis schlecht, man muss es nur
> wirklich wollen!

Ja, und? und?

Autor: Troll (Gast)
Datum:

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Mike Hammer schrieb:
> @Troll
>>Wo kann man sich den denn mal angucken?
> Versuchs hier mal:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugniscode#Zeugniscode


Wie so ziemlich alles findbare, leider, unvollständig. Mag wohl dran 
liegen, dass sich andere Quellen da teils widersprechen. Bei denen fällt 
auch auf, dass nur negativbeispiele genannt werden.
Da fragt man sich doch, ob nicht tatsächlich alles, was nach dem 
obligatorischen "Er/Sie/Es hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu 
unserer vollsten Zufriedenheit erledigt" oder wie auch immer dieser Satz 
geartet sein mag, zum Nachteil ausgelegt werden kann...

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
Datum:

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Zeugnisinhalte und -codes sind ohnehin nur noch ein Bluff.
Arbeitgeber die viel Geld zu verlieren haben werden schon
wissen wie sie an die Informationen kommen die sie wirklich
interessieren. Viele werden sich auch persönlich kennen
und gern Informationen austauschen. Es kann zwar auch
Arbeitgeber geben die darüber hinwegsehen aber wenn es um viel
Kohle geht hab ich da meine Zweifel. Ändern kann man es ohnehin
nicht, weil man einfach zu unbedeutend ist.

Autor: Dr. Erich (Gast)
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Ich kenn mich da aus:
"Du bist ne Wurst", schreiben die da verschlüsselt.
.
.
.
.
Nee, war nur ein Spaß. Bist 'n Guten!

Autor: Gästchen (Gast)
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Die Arbeitszeugnisse sind eine der letzen Bastionen der BWL-ler wo ein 
Mitarbeiter daran nicht teilnehmen kann und deskriminiert werden kann.
Aus den Arbeitszeugnisse kann man weiß der Kuckuck was 
rausinterpretieren: zu gut ist wieder schlech und nur gut ist nicht gut 
genug.
Dieser Wisch ist Schwachsinn und die Bewertung hängt davon ab ob der 
Mitarbeiter dem Chef symphatisch war oder nicht.
Es würde doch reichen zu schreiben was der Mitarbeiter gemacht hat und 
in welchem Umfang. Leistungsbewertungen jeglicher Art, solange ein 
Arbeitnehmer den Arbeitgeber kein Zeugnis ausstellen darf, halte ich für 
subjektiv und diskriminierend.


PS: Dein Arbeitzeugnis ist wirklich gut.

Gruß.

Autor: Franz (Gast)
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Wieso sollte man als AN (Arbeitnehmer) der Firma, und damit seinem 
ehemaligen Chef/Abteilung kein Zeugnis ausstellen können?

@ Gästchen, ist dir die Onlienbewertungsmöglichkeit von Firmen nicht 
bekannt?

Dann kann man aus deiner Einschätzung, des oben genannnten Zeugnisses, 
ja auch diesbezüglich, in Bezug auf allgemeines Verständnis und 
Interpretierbarkeit durch dich, seine weiteren Schlüsse ziehen.

Soll heißen, du identifiezierst dich mit dem TE und erwägst überhaupt 
keine Zweifel am Inhalt und der Absicht der dortigen Formulierungen!

Also purer Zweckoptimismus!

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>Wieso sollte man als AN (Arbeitnehmer) der Firma, und damit seinem
>ehemaligen Chef/Abteilung kein Zeugnis ausstellen können?

Wenn du da an kununu denkst, so sei hier mal erwähnt das das
nicht flächendeckend ist. Vielleicht in zehn bis zwanzig Jahren
könnte man mit einer brauchbaren Informationsquelle rechnen um
für etwas Gerechtigkeit zu sorgen. Nur werde ich da schon in Rente
sein. Fraglich ist auch die Verlässlichkeit der Angaben.
Wirklich Repräsentativ wird das aber nie sein wenn man die
Bewerter nicht kontakten und interviewen kann so wie es Firmen
bei Bewerbern ermöglicht wird, durch die Arbeitszeugnisse.

Autor: Gästchen (Gast)
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Franz schrieb:
> Wieso sollte man als AN (Arbeitnehmer) der Firma, und damit seinem
> ehemaligen Chef/Abteilung kein Zeugnis ausstellen können?
Wieso nicht? Wo ist das Problem?

> @ Gästchen, ist dir die Onlienbewertungsmöglichkeit von Firmen nicht
> bekannt?
Ja, bekannt, aber ist es etwa ein Zeugnis? Nein.

> Dann kann man aus deiner Einschätzung, des oben genannnten Zeugnisses,
> ja auch diesbezüglich, in Bezug auf allgemeines Verständnis und
> Interpretierbarkeit durch dich, seine weiteren Schlüsse ziehen.
Es geht nicht um deine oder meine Einschätzung. Wenn du selbst dein 
eigenes Beispiel vor Augen führst mit Kununu, die Meinung mehrerer 
Mitarbeiter ist eher objektiv als des Einen. Leutet es bei dir schon?

> Soll heißen, du identifiezierst dich mit dem TE und erwägst überhaupt
> keine Zweifel am Inhalt und der Absicht der dortigen Formulierungen!
Nein, soll ich heißten, woher hast du diesen Quatsch?

Autor: xyz (Gast)
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Ein Auszug aus meinem routinemäßigen Arbeitszeugnis.
Nach meinem Dipl. (Uni, E-technik) arbeite ich seit 2001 bei einem 
Zulieferer für medizinische Produkte.

xyz arbeitete seit Anfang 2005 als Elektronik Hard- und 
Softwareentwickler in unserem Unternehmen.

Seinen Aufgabenbereich umfasste:

Erstellung und Umsetzung von Steuer- und Regelalgorithmen
Programmierung von Mikrocontrollern (Atmega, PIC)
Kundenspezifische Softwareentwicklung / Treiberentwicklung 
Weiterentwicklung und Adaption kundenspezifischer Hardware

xyz besitzt umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit (Atmega / PIC) 
Prozessoren zusammen mit der C- und Assembler-Programmierung für 
Mikrocontroller
Besondere Schwerpunkte waren Windows und Linux-Treiberentwicklungen
In geringem Umfang wurde xyz in der Konzeption elektronischer 
Regelschaltungen und dem Layouten von Platinen bis zur Serienreife 
eingesetzt.
Hervorzuheben ist, dass xyz über umfangreiche Erfahrung bei der 
Fehleranalyse im vielen Bereichen unserer Versuchsabteilungen verfügt.

xyz überzeugt durch seine selbständige und zielorientierte Arbeitsweise.
Er hat seine hohe Eigenmotivation dem Unternehmen ohne Einschränkung zur 
Verfügung gestellt.
.
.
Seine integrierenden Fähigkeiten wirken sich positiv auf verschiedene 
Arbeitsteams in unserem Hause aus.
.
.
Die Betreuung von Kunden in Deutsch und Englisch, Wort und Schrift, war 
vorbildlich.
.
.
.
Herr xyz arbeitet z.Z. in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis in 
unserem Haus.


xyz

PS. Nach der Bewerbung und Zusage bei einem anderen Unternehmen erhielt 
ich in meinem bisherigen Unternehmen die Stelle des stellvertretenden 
Abteilungleiters der Entwicklungsabteilung und die Abteilungsleitung im 
Bereich Versuch. (120k p.a.)

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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>PS. Nach der Bewerbung und Zusage bei einem anderen Unternehmen erhielt
>ich in meinem bisherigen Unternehmen die Stelle des stellvertretenden
>Abteilungleiters der Entwicklungsabteilung und die Abteilungsleitung im
>Bereich Versuch. (120k p.a.)

Wie hat denn deine alte Firma davon erfahren?
Haste mit Kündigung gedroht? Oder hat es eine
Hotline zwischen den Firmen gegeben?

Autor: xyz (Gast)
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Bei meiner Einstellung 2005 habe ich eine jährliche Beurteilung explizit 
vereinbart und auch regelmäßig nach Rücksprache abgeholt.
Somit ist bei einer Bewerbung keine Nachfrage nach einer Beurteilung 
erforderlich.

Nach einigen sehr erfolgreichen Projekten, 3 Patenten bis zur 
Serienreife und Aufträgen von einigen Mio. habe ich meiner Fa. den 
Wunsch nach einer Verbesserung schriftlich (nach vorherigem Gespräch) 
mitgeteilt und mich gleichzeitig nach Alternativen umgesehen.

Eine Woche Urlaub, 5 Vorstellungsgespräche innerhalb einer Woche 
zwischen Hannover und München  bei gleichzeitiger Umzugsbereitschaft 
(Kinder sind noch nicht schulpflichtig) gab es zwei passende Angebote, 
wobei in einem Fall auch für meine Frau eine halbe Stelle in der 
PR-Abteilung drin gewesen wäre. (zusammen ca. 130k p.a.)

Mit diesen Jokern habe ich ein erfolgreiches Gespräch mit der 
Geschäftsleitung geführt und einen 450km Umzug gespart.
Aber z.Z. noch kein Firmen-KFZ, keinen Job für meine Frau und die Option 
auf die Entwicklungsabteilung für 120k p.a. unter Verzicht auf 
Erhöhungen für 5 Jahre, falls sich mein Aufgabenbereich nicht ändert.

Meine Arbeitszeit liegt bei 50-60 Std/Woche. In 2009 hatte ich ca.70 
Auslandsübernachtungen.

Autor: xyz (Gast)
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P.S.

Man droht nicht mit Kündigung, man führt ein vertrauensvolles 
Evaluationsgespräch.

Autor: Christian (Gast)
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Hallo zusammen!
Ich habe neulich mein Arbeitszeugnis erhalten. Bei manchen Passagen bin 
ich mir nicht so wirklich sicher, was ich davon halten soll. Wäre echt 
toll wenn ihr mal ein Auge darauf werfen könntet. Vielen Dank im Voraus!


Einleitung
...
Er schloss diese Ausbildung mit der Prüfung vor der IHK München mit 
gutem Erfolg ab. Herr X lernte während seiner Ausbildung den Betrieb in 
allen Bereichen kennen.

Zu seinem Aufgabengebiet gehörten unter Anderem:
x
x
x
x
x

Ferner konnte er, wegen seiner aufgeschlossenen Art und seiner 
Zuverlässigkeit, auch vorzeitig zum Bedienen und Beraten der 
Abholkundschaft eingesetzt werden. Selbstverständlich wurde Herr X mit 
dem Umgang der EDV-Anlage vertraut gemacht. Er erwarb sich hier 
Fähigkeiten, die er sehr vorteilhaft für die tägliche Arbeit einsetzen 
konnte.

Wegen seiner guten Leistungen und Zuverlässigkeit während der 
Ausbildungszeit hatten wir Herrn X, nach Abschluss seiner Ausbildung, in 
ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Wegen seiner sehr guten Auffassungsgabe hatte er sich sehr schnell in 
seinen Aufgabenbereich, in unserer Verkaufniederlassung in München, 
eingearbeitet. Er konnte vielseitig im Bereich Verkauf und Lagerwesen 
eingesetzt werden. Er identifizierte sich in vorbildlicher Weise mit der 
ihm übertragenen Aufgabe, die er stets zu unserer vollsten Zufriedenheit 
ausführte. Nicht zuletzt wurde ihm dann die Leitung und Verantwortung 
der dortigen X(Bereich/Abteilung) übertragen, die er zusammen mit ca. 4 
Mitarbeitern zu unserer vollsten Zufriedenheit leitete.

Wegen seiner vorbildlichen und hilfsbereiten Art, war Herr X immer eine 
zuverlässige Stütze unserer Verkaufsmannschaft. Bei Kunden, Vorgesetzten 
und Kollegen, war Herr X wegen seiner Zuverlässigkeit und seines 
angenehmen Wesens gleichermaßen beliebt.

In jeder Hinsicht, können wir Ihm ein sehr gutes Zeugnis ausstellen.

Herr X verlässt unser Unternehmen zum X, was wir außerordentlich 
bedauern.

Wir wünschen ihm für seine weitere Zukunft viel Erfolg und persönlich 
alles Gute.

Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Solche Zeugnisse hätte ich auch gern.
>Ferner konnte er,
Hier wäre Namensnennung am Absatzbeginn korrekter.

>die er stets zu unserer vollsten Zufriedenheit  = sehr gut
>zu unserer vollsten Zufriedenheit   = gut

Man wird dich für einen Gott halten, von dem jeder Arbeitgeber träumt.

Wo haste denn Zweifel?

Autor: Olli (Gast)
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Ich würde meinen, dass das Zeugnis nicht das typische Zeugnis-Sprech 
enthält (bis eben auf das eine "stets zu unserer vollsten 
Zufriedenheit"), aber insgesamt sehr wohlwollend ausfällt. Es steht ja 
auch geschrieben: "... in jeder Hinsicht ... ein sehr gutes Zeugnis".

Wie es bewertet wird, hängt dann auch vom Personaler ab, der es liest. 
Wenn der die ganzen Floskeln erwartet, wird er an der Stelle natürlich 
enttäuscht.

Autor: Christian (Gast)
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Ich bin mir bei folgenden Sätzten nicht wirklich schlüssig:

-Bei Kunden, Vorgesetzten und Kollegen, war Herr X wegen seiner 
Zuverlässigkeit und seines angenehmen Wesens gleichermaßen beliebt

-Er identifizierte sich in vorbildlicher Weise mit der ihm übertragenen 
Aufgabe ... (evtl. Mehrzahl = Aufgaben besser???)

Was meint ihr dazu?

Gruß
Christian

Autor: Olli (Gast)
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Im Kontext des ganzen Zeugnisses kann ich da nichts nachteiliges 
hineininterpretieren.
Wie gesagt, es ist sicher kein Personaler-Zeugnis von der Stange, aber 
dafür ein ehrliches und wohlwollendes, und damit kannst Du eigentlich 
sehr zufrieden sein.

Oder sollte ich schreiben, "stets vollstens zufrieden sein"? ;-)

Autor: Michael (Gast)
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>Seine Zusammenarbeit mit den Kollegen und anderen Abteilungen war
>in jeder Hinsicht unternehmenszielorientiert
Ich lese da;

Ein Projektleiter, der knallhart Kosten dämpft und Kollegen über die 
Kinge springen lässt. Mitunter sogar den eigenen Abteilungleiter noch 
ausbootet.

Das Ganze zeigt aber, wie sehr das eine Frage der Interpretation ist. 
Wehe, das schreibt einer unbedarft rein und ein anderer liest einen Qark 
darin.


Zum anderen Zeugnis:

> Wir wünschen ihm für seine weitere Zukunft viel Erfolg und
> persönlich alles Gute.

Das ist eine Einschränkung des darüber Gesagten. Ohweh. ...

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