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Forum: Offtopic Elektronik Arbeitsstisch Aelbstbau - Ideen ?


Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

und zwar bin ich an der Planung der zunkünftigen einrichtung meines 
Räumchens für alle Fälle und wolte mir trotz noch recht magerem 
Equipment einen Elektronik-Arbeitsplatz dabei einrichten. Dazu stehen 
mir etwas weniger als 2m in der Breite zur Verfügung. Der Hauptrechner 
(u.a. zum Programmieren) sowie Werkzeuge (Zangen etc.) und Bauelemente 
haben in der Planung schon ihre Plätzchen ausserhalb des 
2m-Arbeitsbereiches gefunden. Ätzequiptment bleibt sowieso am Dachboden.

Konkret geht es also um einen Platz zum Entwickeln und Löten, wo eben 
Netzgerät, Oszilloskop, Lötkolben u.s.w. untergebracht werden wollen.

Auch Schaltungsteile, die ich immer wieder benötige, wollte ich in Form 
von Einzelmodulen mehr oder weniger fest integrieren. Meine erste Idee 
war, diese Module an 19" Frontpanels zu montieren (Fräse zur Bearbeitung 
wird in naher Zukunft vohanden sein).

Wegen der Stellplätze für Geräte etc. dachte ich an 3 rechteckige 
Elemente mit Rackschienen vorne, aber innen vorbereiteten Löchern für 
Regalbödenstifte. So hätte man die Freiheit zu entscheiden, ob man ein 
Frontpanel anschrauben oder einen Regalboden für Nicht-19"-Geräte 
einlegen will.

Unschlüssig bin ich mir auch noch bei der Thematik, ob es sich lohnt 
einen Montitor, möglicherweise mit extra PC zu integrieren, auf den man 
frontal draufschauen kann und sich nicht immer zur Seite drehen muss. 
Die Sachen wären sowieso über ...

Auch beleuchtungstechnisch sind bisher nur grobe Ideen vorhanden. Dachte 
dabei an eine relativ tief hängende 1,20m Daylight-Leuchtstoffröhre mit 
entsprechender Streuscheibe aus Acrylglas davor. Oder ist aufgrund von 
Störungen von eine Leuchtstoffröhre mit elktronischem, dimmbarem 
Vorschaltgerät eher abzuraten ?

Für Tipps und Verbesserungsvorschläge, insbesondere aber auch weitere 
Ideen wäre ich dankbar. Interessant wären vor Allem die Meinungen der 
Praxiserfahreneren, die mir jetzt hoffentlich sagen werden, was ich 
unheimlich wichtiges noch vergessen habe.

P.S. Den Thread "Eure Basteltische" habe ich mir natürlich durchgelesen. 
Ist eben in vielen Fällen mächtig improvisiert worden, aber wenn ich eh 
schon am Bauen bin kann ich mir auch gleich eine bessere Lösung für 
Elektronikbasteleien schaffen.

Autor: 6640 (Gast)
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Als Tisch : zwei Boecke, 2 Vierkant drueber und dann eine Spanplatte, 
oder eine Sperrholzplatte

Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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Hi,

egal was Du tutst - 2 Dinge sind m.E. wichtig:

1.) Ein tiefer Tisch! Viele Geräte sind mindestens 30cm tief - eher noch 
tiefer. Daher ist ein Tisch mit ca. 1m Tiefe das Mindestmaß

2.) Viele Steckdosen - Ich habe mit eine Steckdosenleiste mit 20 
Steckdosen fest über meinen Tisch montiert. Die hängt an einem FI und 
kann mittels Notaus abgeschalten werden. Das ist insbesondere Dann 
sinnvoll wenn Du spät Anbends "ins Bett" gehst und alles stehen oder 
liegen lassen möchtest. Ein Tastendruck und die Gesamte Werkstatt ist 
Stromlos. Sicher ist Sicher

Gruß

Andreas

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Mit was sicherst Du 20 Steckdosen ??

Oder benutzt Du nie mehr als z.B. 5 ??

Autor: Gast (Gast)
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Wo ist das Problem?

3600W Gesamtleistung auf einem Automaten, geteilt durch die genannte 
Anzahl, macht 180 Watt pro Verbraucher.

Autor: Gast (Gast)
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> kann mittels Notaus abgeschalten werden. Das ist insbesondere Dann
> sinnvoll wenn Du spät Anbends "ins Bett" gehst und alles stehen oder
> liegen lassen möchtest. Ein Tastendruck und die Gesamte Werkstatt ist
> Stromlos. Sicher ist Sicher

Aber nicht die Raumbeleuchtung dazuhängen ;-)
Sonst ist mal ganz schnell wieder hellwach!

> Mit was sicherst Du 20 Steckdosen ??
Wenn er nicht grad Heizung, Waschmaschiende od. was vergleichbares dran 
hängt, dann reichen 6A mittelträge locker ;-)

Bei der Arbeit mit Gerätschaften, die > 3kW liegen, empfielt sich ein
Drehstromarbeitsplatz mit ner 3x 10A od. 3x 25A...

Autor: Mr K. (mrk)
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Bist du Hobby-Bastler oder evtl. E-Tech student bzw. etwas in der Art?

Ich als Hobby Bastler hab einfach mit paar teilen (multimeter, bausatz, 
leds und widerstände) angefangen und mir nicht so viele gedanken 
gemacht. Das lag ersten daran das ich nicht soviele finanzielle mittel 
zur verfügung hatte um mir alles direkt am anfang anschaffen zu konnen. 
zweitens hatte ich keine ahnung was ich alles benötige und drittens ich 
wollte sofort anfangen um mir die freude mit anfänglich gemachten 
plannungen nicht zu verderben.
Außerdem bin ich der meinung das man aus dem gemachten fehlern besser 
lernt als aus dem vermiedenen. Natürlich gilt das nur wenn der weg das 
ziel sein soll.

Wenn du ein student bist oder in der branche arbeitest dann könnten die 
schwerpunkte woanders liegen.

Autor: Chris (Gast)
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Ich bin mittlerweile Student, 100%iger Anfänger auch nicht mehr so ganz 
(zumindest nicht so, dass ich mit ein paar LEDs, Widerständen und 
einfachen Bausätzen anfangen müsste).

Ich habe eben nur öfters das Problem, dass man manche Sachen keine Lust 
hat anzugehen, weil man vorher an der Stelle eine gewisse Ordnung 
reinbringen müsste und auch mittendrin mangels Organsistion mal das ein- 
oder andere Werkzeug sucht. Deshalb auch der Versuch mittels 
Reorganisation die nötigen unangenehmen Vorbereitungen zu reduzieren und 
somit mehr Motivation  zu schaffen.

Das Tiefe nicht schaden kann dachte ich mir auch schon. 1 Meter ist aber 
schon verdammt happig, dann wäre beispielsweie meine Möglichkeit 
Bauteilmagazine unterzubringen schon wieder hinfällig. Könnte ich mich 
auf ca 70 cm beschränken würden 2 Magazine nebeneinander zwischen Tisch 
und Fenster passen, davon 3 übereinander, macht 6 Magazine. Soviele 
werden zwar zur Zeit noch nicht ausgenutzt aber das kommt sicher noch.

Vielleicht genügt es ja, wenn man sehr tiefe Geräte an der Stelle 
unterbringen kann, wo der Tisch um die Ecke geht (angenommen an beiden 
Wänden jeweils 70cm tief)? Da ist ja immer eh recht viel Platz, wo man 
nicht ganz so gut rankommt .

Noch eine Alternative: Extrem platzraubende Geräte in einem Rack mit 
Rollen unterbringen und ebenfalls eingeplanten Schrank so auslegen, das 
man das Rack dort hineinschieben kann.

Was klingt besser ?

Kann es zur Zeit schwer einschätzen, das einzige sehr tiefe Gerät was 
ich zur Zeit habe ist mein altes Oszilloskop. Dafür ist dieses aber so 
schmal, dass es gut in die hinterste Ecke neben den Tischracks passt, wo 
davor eh nicht gearbeitet wird.

Autor: Norgan (Gast)
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Eine Tischlerplatte oder ähnliches im Baumarkt oder beim Schreiner 
zusägen lassen. Entweder mit zwei massiven Böcken verschrauben (nicht 
lose auflegen), oder vier Tischfüsse (gibt es einzeln, aber nicht die 
hauchdünnen aus dem Baumarkt) drunter schrauben.

Dazu einen Metallcontainer für immer benötigtes Werkzeug und Kleinteile. 
Wenn es geht einen mit 9 flachen Schubladen, statt die einfachen mit 6 
relativ hohen Schubladen.

Für die 19" Geräte ein oder zwei Ikea Rast Nachttische (kein Witz) 
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/44361109 Die sind nicht nur 
billig, sondern massiv und haben genau die richtige Breite für 19" 6U. 
Beispiele:
http://www.flickr.com/photos/cjw333/29627416/
http://www.tollboothmusic.com/stddets.htm

Die nötigen 19" Schienen gibt es als Meterware in Geschäften für 
Musiker, Lichttechnik und Bühnenbedarf (5 Euro für zwei Meter, wobei man 
wesentlich weniger braucht).

Zur Beleuchtung: Decke und Wände anständig Weiß streichen, 
Leuchtstoffröhre(n) an die Decke und am Arbeitsplatz zusätzlich eine 
Lupenleuchte.

> Ist eben in vielen Fällen mächtig improvisiert worden

Und?

Wenn du es dir leisten kannst, dann kannst du dir natürlich auch einen 
Innenarchitekt und Einrichtungsberater kommen lassen. Professionelle 
Arbeitstische (ESD-fest) gibt es so ab 250 Euro aufwärts bei 
einschlägigen Werkstattausrüstern.

Autor: Chris (Gast)
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>Wenn du es dir leisten kannst, dann kannst du dir natürlich auch einen
>Innenarchitekt und Einrichtungsberater kommen lassen. Professionelle
>Arbeitstische (ESD-fest) gibt es so ab 250 Euro aufwärts bei
>einschlägigen Werkstattausrüstern.

Ich glaube das habe ich nicht unbedingt nötig, ausserdem wird ein 
Innenarchtitekt kaum Ahnung haben, was man an so einem Basteltisch 
wirklich benötigt.

Dass viele improvisieren war auch keine böse Kritik. Ich persönlich 
komme damit eben nicht so gut klar, weil dort irgendwann so eine 
Unordnung herrscht (und dafür habe ich wirklich Talent), dass man gar 
keine Lust mehr hat sich mal dranzusetzen.

Irgendwelche zugesägten Tischlerplatten, umgebaute Ikea-Teile etc sollen 
nicht das Thema sein. Bin in handwerklichen Dingen nicht ganz unerfahren 
und ein kompletter Selbstbau aus (auch wenn nicht ganz billig) 
Birkenmultiplex ist eigentlich schon beschlossene Sache. Spezielle 
ESD-feste Platten (auch wenn es die einzeln zu kaufen gibt) wird es erst 
einmal nicht geben, eine entsprechende Unterlage genügt mir.



>Dazu einen Metallcontainer für immer benötigtes Werkzeug und Kleinteile.
>Wenn es geht einen mit 9 flachen Schubladen, statt die einfachen mit 6
>relativ hohen Schubladen.

Immer gut :) Habe ich bereits aber für die Stelle, wo Zangen etc. in 
Schränken hinsollen, sind sie eigentlich zu tief. Denke aber, wenn man 
sie recht und links unter dem Tisch positioniert sind die verlorenen 
insgesamt ca 60cm Bewegungsspielraun auf 2 Metern nicht so drastisch 
(zumal man sich bei Arbeiten ja eh nicht an die Wand presst). Mal 
schauen ...

Autor: Mr K. (mrk)
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> Wenn du es dir leisten kannst, dann kannst du dir natürlich auch einen
> Innenarchitekt und Einrichtungsberater kommen lassen. Professionelle
> Arbeitstische (ESD-fest) gibt es so ab 250 Euro aufwärts bei
> einschlägigen Werkstattausrüstern.

Bei VOX und co gibts ja diese sendungen  wie "Wohnen nach Wunsch" etc.
ob die bei Chris anliegen auch helfen können?

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
das die Bastler Improviesieren liegt wohl daran das sie immer nur eine 
kleine Abstellkammer haben. Da muss man wohl improviesieren. (z.B. bei 
schrägen) Und zudem sind das ja die Bastler Gene.

Ich würde darauf Achten das du alle Bauteile und wichtigen Messgeräte in 
Armlänge hast. Das bedeutet zwar oft das man ziemlich eingekästelt ist 
hat aber immense vorteile.
Im 90° Winkel auf einen Rechner zu schauen ist auch blöd. Vor allem wenn 
man mal zu faul ist etwas auszudrucken und dann eine Schaltung vom 
"Bildschirm" abbaut. Da hilft auch ein Drehstuhl nur wenig. 45° gehen in 
der Regel mit etwas abstrichen noch in Ordnung.
Ich habe bei meine Magzinkästen einfach immer 2er weise 
Zusammengeschraubt und 4 Rollen(die wo sich nicht drehen können) vom 
Hornbach verpasst. Das ganze ist jetzt unter meinen Tisch als ein Art 3 
Facher Apothekerschrank. Ich finde es bei mir die beste Lösung. Ich habe 
allerdings bedingt durch die Schrägen leider keinerlei Möglichkeiten die 
Kästen sinnvoll zu stabeln. (Es seidenn Mitten im Raum.... ).
Achso und ich würde meine Ordnung nicht zu kompliziert machen. Denn dann 
kommt erst recht das Chaos. (Z.b. wenn man einen Schraubendreher immer 
wieder in ein Loch reinfuddeln muss.)
Das sind meine erfahrungen.
MFG
Peter

Autor: Alex (Gast)
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>Unschlüssig bin ich mir auch noch bei der Thematik, ob es sich lohnt
>einen Montitor, möglicherweise mit extra PC zu integrieren, auf den man
>frontal draufschauen kann und sich nicht immer zur Seite drehen muss.
>Die Sachen wären sowieso über ...

Die Frage hatte ich mir auch mal gestellt.
Einerseits ist es schön beim Proggen "geradeaus" schauen zu können aber 
andererseits nimmt das einem den Platz für die benötigten Messgeräte 
bzw. muß man dann doch "schräg" auf diese schauen.

Am Ende habe ich meinen 17" TFT einfach an einen Schwenkarm (Im Grunde 
das Gleiche wie bei den Bürolampen nur kräftig genug für das Gewicht) 
montiert so das ich ihn mir überall hinziehen kann wo ich will oder auch 
ganz weg (Nach oben) wenn ich ihn nicht brauche.

Autor: Chris (Gast)
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Heute habe ich mich wieder einmal mit dem Thema befasst. Ein Schwenkarm 
ist ein gute Idee, auch wenn da wohl wegen des großen Schwenkbereich und 
den gelanten 2 mindestens 19Zöllern wahrscheinlich eine 
Eigenkonstruktion angesagt ist.

Inzwischen musste die Idee mit den 19"-Racks einer weichen, wo die 
19"-Schienen horizontal montiert sind. Die Höhe dazwischen soll einfach 
für die meisten erhältlichen Standgeräte genügen. Reichen da ca. 20cm in 
der Höhe aus ? Der Abstand muss nicht zu irgend einem Standard-Format 
passen, Blenden werden eh selbst gefertigt.

Tiefe Geräte könnte man quer in die Ecken verfrachten, wodurch man bei 
der Erhöhung etwas an Tiefe sparen kann. Dabei dachte ich an maximal 35 
cm. Ist der Wert in Ordnung ?

Wie tief sollte die Arbeitsfläche selber sein? Zu tief macht ja auch 
wenig Sinn, wenn man im hinteren Bereich schon nicht mehr arbeiten kann 
und die Geräte dann nicht mehr in Grifflänge hat.

Autor: PP (Gast)
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Mal von mir eine Frage.
Hier ist ja immer vom schwenkbaren Monitor die Rede.
Ich wüsste gern mal wie/wo ihr die Tastatur habt.
Gibt es dazu einen Zweiten Arbeitsplatz zu dem auch der Schwenker 
reicht?
Oder liegt die irgendwo neben der Schaltung/Messgeräten?

Gruß
PP

Autor: Chris (Gast)
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Die Tastatur habe ich zur Zeit ausziehbar unter dem eigentlichen Tisch. 
Genauso werde ich es dann wohl auch wieder realisieren, nur das Ganze an 
2 Plätzen. Bei den Preisen für Tastaturen und Mäuse kann kann man sich 
ruhig jede Komponente 2x anschaffen, oder aber auf Funkteile umsteigen 
und dann jedesmal umstellen. Wie man nun das Ganze 2x an einen PC 
anschließen würde müsste man noch ermitteln.

Bei Monitoren ist das eben was Anderes, ob man sich 2 19Zöller oder 4 
Stück anschafft macht im Portmonaie schon eienn gewaltigen Unterschied 
:)

An der Stelle möchte ich noch einmal an die Frage wegen der Tiefen von 
eigenlichem Arbeitsplatz sowie Stellplatz für Geräte fragen.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Ich benutze derzeit einen Tisch 1 x 2 m (ja, großkotzig eben!) und 
schätze die Tiefe von 1 m als unbedingt erforderlich ein. Die Praxis 
zeigt, daß im Endeffekt  unabhängig von der Tischfläche doch nur eine 
effektive Arbeitsfläche von 10 x 10 cm übrigbleibt. Wenn sich mal jemand 
an die Klärung dieses Phänomens dransetzen würde?

Autor: Mr K. (mrk)
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Izmir Übel wrote:
> Ich benutze derzeit einen Tisch 1 x 2 m (ja, großkotzig eben!) und
> schätze die Tiefe von 1 m als unbedingt erforderlich ein. Die Praxis
> zeigt, daß im Endeffekt  unabhängig von der Tischfläche doch nur eine
> effektive Arbeitsfläche von 10 x 10 cm übrigbleibt. Wenn sich mal jemand
> an die Klärung dieses Phänomens dransetzen würde?

Ich glaube die effektive Arbeitsfläche ist von deiner Armlänge abhängig. 
Normalerweise stellt man alles was man oft oder gerade braucht in die 
"Greifzone" ab.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Was willst Du mir unterstellen?
Ich habe normal-lange Arme nach ISO, jedenfalls kaufe ich die Hemden so 
und muß die Ärmel nicht abschneiden!
Aber es ist wohl was dran an der Greifzone. Und trotzdem treibt mich 
dieses Phänomen zur Verzweiflung. Jedesmal nach ca vier Stunden 
Laborarbeit muß ich deshalb die vorderen 2 m Breite mal 0,5 m Tiefe 
komplett tiefenentrümpeln. Das ist nervig! Geht es Euch auch so?

Autor: Mr K. (mrk)
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Bei mir sinds etwa 1 x 0,8 m. obwohl bei diesen Abmessungen der Gesamte 
Tisch in die Greifzone gehört dennoch muss ich mich mit der Hälfte 
begnügen weil da noch mein Laptop und der Drucker drauf sind. Es wird 
oft gaaanz eng deswegen muss mich manchmal der dritten Dimension 
bedienen =)

Eigentlich benutzt man ja nur die 180° der Greifzone, optimal wäre ein 
Tisch, bei der man die volle 360° nutzen könnte.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Meinst Du sowas wie 'ne Kreisfläche von 4 m Durchmesser mit einem 
Mannloch
in der Mitte (Topologie einer Klosettbrille)?
Das würde in die richtige Richtung gehen, bloß der Einstieg ist ein 
wenig kompliziert :-(

Autor: Mr K. (mrk)
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Genau sowas meine ich.
Für den Ein- bzw. Ausstieg stelle ich mir verschiedene Methoden vor.
-einstieg über (springen) oder unterm (bücken) tisch, hat den vorteil 
das man sich gleichzeitig sportlich betätigt
-man könnte bei der Konstruktion ein Klapptür zum ein- und aussteigen 
vorsehen
-die ganz faulen unter uns können sich so eine art Heber/Lift/Seilbahn 
bauen

Da hier viele Bastler rumlaufen bin ich mir sicher das da noch andere 
Methoden gibt.

Autor: Michael F. (jiro)
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Das 10x10 cm Phänomen gibt es generell in Sachen Platz fängt mit 
Wohnraum an und zieht sich durch bis zum Arbeitsplatz und man kann sich 
bemühen wie man will um mehr platz zu gewinnen, größere Wohnung, Tisch 
usw.
Dagegen hilft nur Kampf ja Kampf im ersten schritt mit sich selber, in 
dem man alles nach gebrauch konsequent wegräumt.
Hat man diesen Schritt geschafft und meint das war es mit Kampf geht es 
weiter mit dem Kampf und zwar mit meist zweibeinigen Mitbewohnern 
anderen Geschlechts.
Diese Spezies hat die Eigenart den zur Verfügung stehenden Raum zu 
dekorieren (Dekor = platzverschwendendes, meist totes kapital ohne 
nennenswerten Wiederverkaufwert, mit glück jedoch mit etwas optischen 
nährwert) was auf dem ersten blick nicht schlimm ist sollte man sein 
eigenes Rückzugsgebiet haben.
Leider hat diese Spezies gerne Jahreszeit abhängiges Dekor das man 
leider 4 von 5 Jahreszeiten irgendwo anders unterbringen muss und das 
ist,  ja genau der Raum den man selber beansprucht, weil so gerne die 
aussage, da stört es ja keinen (stimmt ja auch stört keinem außer einem 
selbst).
Leider sind alle versuche das Zeug heimlich verschwinden zu lassen meist 
erfolglos, und wenns entdeckt wird mit Geschrei und Gezeter verbunden.
Auch der versuch es friedlich zu regeln scheitert meistens, denn man 
will es ja im nächsten Jahr wieder verwenden (meistens sind damit nicht 
Erdenjahre gemeint).
Im Jahr darauf  wird dann mit der Begründung „man braucht ja mal was 
neues und kann nicht immer das selbe hinstellen/hängen“ gekauft und 
später bei einem eingemottet mit der Begründung, na ihr werdet es schon 
erraten „das kann man im nächsten Jahr wieder brauchen“, diese aussage 
ist aber leider nicht die Freigabe dafür das zeug vom letzten Jahr zu 
entsorgen vergiss es denn auch das kann man angeblich irgendwann mal 
wieder brauchen.
Und so wächst der Vorrat an meist auch noch zerbrechlichen oder 
empfindlichen und somit unstapelbarem Gerümpel :P

Autor: Norgan (Gast)
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> Und so wächst der Vorrat an meist auch noch zerbrechlichen oder
> empfindlichen

Zerbrechlich und empfindlich ist guuuuut ....

<pfeif><KLIRR>Ups!

Autor: Michael F. (jiro)
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Das ergibt aber einen ähnlichen Effekt wie bei der passage :
"Leider sind alle versuche das Zeug heimlich verschwinden zu lassen 
meist
erfolglos, und wenns entdeckt wird mit Geschrei und Gezeter verbunden"

Autor: Chris (Gast)
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Naja ...

Dieses Lebewesen habe ich ganz gut im Griff und es hat ausser einem 
kleinen Platz mit eigenem Rechner keinerlei Ansprüche auf den Raum :)

Solange Labornetzgeräte nicht dazu missbraucht werden irgendwelche 
Lichterketten anzuschließen ...
Gut, da reicht ggf. eine beherzter Dreh am Regler und die Sache hat sich 
erledigt :)

Aber mal ganz nebenbei:  gibt es vielleicht auch noch konstruktive 
Beiträge ?
Runde Tische mit Lift sind zwar ganz nett ... lassen wir das.

Autor: Michael F. (jiro)
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naja nett sind noch ablagen etwas über dem arbeitstisch da kann man 
einiges ablegen
lötzinabroller, regelstation für den lötkolben usw

Autor: Chris (Gast)
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>naja nett sind noch ablagen etwas über dem arbeitstisch da kann man
>einiges ablegen
>lötzinabroller, regelstation für den lötkolben usw

Gut, klar, Stauraum für Krimskrams braucht man immer. Lötstation gehört 
für mich mit auf den Tisch. Aber besonders nicht alltäglich gebrauchten 
Sachen werde ich mich bemühen in Schubladen zu verstauen.

Ich glaube ich arbeite mich mal irgendwann die nächsten Wochen in CAD 
ein, mache einen Entwurf ... mal schauen ob es dann noch 
Verbesserungsvorschläge gibt.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Um auf das Thema zurückzukommen:
Bei mir hat es sich als ungemein zweckmäßig erwiesen, die Arbeitsplätze 
für
Konstruktion (Leiterplatten, CAD, Schaltkreisentwurf, Software)und 
eigentlicher Bastelei zu trennen. Der geistigen Hygiene wegen. Wenn es 
irgendwie geht, halte ich das für optimal.
Eine gute Idee ist es auch, sich ein fahrbares 19"-Gestell zuzulegen 
(Wenn man das Geld und den Platz hat), in dem alle Geräte, die während 
des Bastelexzesses nur selten bedient werden müssen, verschwinden 
können.
Die Steckdosen (ich habe 30) habe ich in ca 60 cm Höhe über der 
Tischoberkante, um einen guten und schnellen Zugriff zu haben, Unter dem 
Tisch ist Mist, da man sich irgendwann den Schädel an der Tischplatte 
ein-
schlägt.
Monitor immer an der finstersten Ecke des Raumes installieren, 
keinesfalls im Gegenlicht vom Fenster arbeiten!

Autor: Uboot- Stocki (uboot-stocki)
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Hi,

> Mit was sicherst Du 20 Steckdosen ??
>
> Oder benutzt Du nie mehr als z.B. 5 ??

Die Steckdosen hängen an einer separaten Sicherung. Die 20 Steckdosen 
werden bei mir regelmäßig benutzt:

Oszi, Generator, Zähler, 2x Netzteile macht 5
PC, Monitor, Drucker sind 4
Fräse, Beleuchtung für Fräse sind 2
3x Ladegerät (Einzelzellen, Schnellader, Konstantlader) sind 3

Dann im Moment ein Laptop, ein Telefon ....

Wie gesagt, die 20 reichen grad so ....

Andreas

Autor: Chris (Gast)
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>Bei mir hat es sich als ungemein zweckmäßig erwiesen, die Arbeitsplätze
>für Konstruktion (Leiterplatten, CAD, Schaltkreisentwurf, Software)und
>eigentlicher Bastelei zu trennen.

... und dann einen ausrangierten 15" TFT um einen Bestückungplan mal 
schnell am Monitor abzulesen oder ein Datenblatt ?
Wäre für mich die einfachste Lösung. Nur was, wenn man nach jedem 
Flashorgang irgendwas messen muss etc. ?

>Eine gute Idee ist es auch, sich ein fahrbares 19"-Gestell zuzulegen

finde ich auch, zumindest wenn der Platz am Tisch sonst zu knapp werden 
würde. Kann er wirklich so knapp werden? Klar, ein Sammler mit 10 
Labornetzteilen, 3 Osuilloskopen und jeder Menge anderem Zeugs bekommt 
irgendwann Probleme. Ob man das wirklich braucht ist eine andere Sache 
...
Was können das beispielsweise alles für Geräte sein die bespielsweise 
1,5m in der Breite auf 2 Etagen besetzen ?

Autor: Chris (Gast)
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Ups, die Analyse meines eben geschriebenen Textes sagt mir, man sollte 
mehr als 3 Stunden die Nacht schlafen. Bitte Ausdrucksweise und 
Rechtschreibfehler nicht beachten :)

Autor: Izmir Übel (Gast)
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> ... und dann einen ausrangierten 15" TFT um einen Bestückungplan mal
> schnell am Monitor abzulesen oder ein Datenblatt ?
> Wäre für mich die einfachste Lösung. Nur was, wenn man nach jedem
> Flashorgang irgendwas messen muss etc. ?

Ich habe habe unter dem Arbeitstisch einen zweiten Rechner (sog. Gurke,
512 M RAM, 1 GHz Athlon), der den JTAG-ICE mkII, I2C-Adapter, V.24 für
den Spektrumanalysator (Großkotz eben!) etc. antreibt. Dazu auf dem 
Tisch einen 17" TFT, der an der Stelle voll ausreicht.
Für das erste reicht ein zweiter Monitor.
Die zweite Tastatur und Maus kannst Du ja über KVM-Schalter anschließen.
Mit USB  habe ich es noch nicht probiert, aber PS2 ging gut.

Autor: Chris (Gast)
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Ich finde eben 2 Monitore ungemein praktisch ...

Inziwschen steht in Anbetracht der Preise für Monitore und andererseits 
des heftigen Aufwandes für einen Schwenkarm, wie ich ihn bräuchte, doch 
wieder zur  Debatte, zusätzliche 2 gebrauchte 17er TFTs für den 
Arbeitstisch zu holen. Zweite Maus und Tastatur, diverse Umschaltboxen 
und schon hat man sich die Freiheit geschaffen auf die Schnelle 
entscheiden zu können, an welchem Platz man nun arbeiten will.

Das einzige, was stört: es fehlen von den ca 2 Metern Tisch etwa 80 cm, 
da das stellen der Monitore auf die nächsthöhere Ebene, also etwas mehr 
als 20cm höher, nicht so wirklich in Frage kommt ...

Baut man die 2te Ebene neben den Monitoren nun quer nach aussen hin auf 
die Voderkante des Tisches zulaufend ergeben dich nach erstem Entwurf 
insgesamt grob 1,50m Stellplatz auf einer Ebene. Auch könnte man so ein 
paar cm in der Tiefe des Tisches sparen, wenn die Ebenen mit einem 
Abstand von vielleicht 20-25cm von der Wand entfernt beginnen 
(entspricht also der Anfangstiefe am innerern Ende der 
Gerätestellplätze). Schließlich hat nicht jedes einzubauende Komponente 
eine Tiefe von 40cm ...
Vom Sitzplatz aus hätte die Arbeitsfläche nach aussen hin dann zwar 
zunehmend weniger Tiefe, andererseits bleibt somit alles halbwegs in 
Armlänge.

Vorrausgesetzt es wurde verstanden, wie ich das meine: klingt das so 
sinnvoll oder eher nicht ?

Autor: Gast (Gast)
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Wieso redet ihr eigentlich dauernd von irgendwelchen KVM-Switches? 
Einfach mehrere Tastaturen und/oder Mäuse per USB an den Rechner 
anschliessen. Funktioniert absolut problemlos.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Wunderbar! Hatte zwar vermutet, daß es geht, aber aus Mangel an weiteren 
USB-Tastaturen/Mäusen selbst noch nicht probiert.
Manch einer hat ja nur fast nur PS2 und einen ganzen Schrank voller 
Umschalter der berüchtigten und bekannten Bauform "Manhattan" (Wie ich, 
aber man wirft ja nichts weg...) :-)

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Noch besser. Eben ausprobiert: USB und PS2 funktionieren auch gemischt.
Jetzt kann ich vierhändig arbeiten!

Die Insider werden sagen, issn alter Hut, ich bin aber trotzdem 
begeistert!

Autor: Chris (Gast)
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Und was ist mir 2x2 Monitoren ? :)
Habe bisher Umschalter gesehen mit 2x In und 1x Out (DVI).
Oder sind die rein mechanischer Natur und es ist egal wie rum man das 
nutzt?

Autor: Izmir Übel (Gast)
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Hm..
Für DVI habe ich keine Ahnung, würde aber in jedem Fall nur 
elektronische benutzen wollen.
Für VGA gab es mechanische (egal, wie rum) und elektronische 
(unidirektional).

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