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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Weiterbildung nach der Lehre


Autor: Reinhard W. (reinki0013)
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Hallo zusammen,
also ich habe schon seit längerem die lehre als kommunikationstechniker 
für audio- und videoelektronik abgeschlossen. nun besuche ich einen kurs 
im WIFI und zwar "Software Developer in C/C++" mit anschließender 
abschlussprüfung.
ich werde dann in meiner firma kleinere programme zusammen mit unserem 
softwareleiter realisieren.
da mir aber das alles zu wenig ist, und ich unbedingt noch was lernen 
will, muss ich noch was machen.
ich bin am überlegen ob ich die htl-b für berufstätige 
informationstechnik
nachmache. ich weiß das es hart wäre aber sicherlich zu schaffen.
weiters bin ich am überlegen das ich eine werkmeisterschule 
(elektrotechnik oder mechatronik) besuchen soll.
und irgendwie denke ich mir, wenn ich schon so etwas in diese richtung 
mache, könnte ich es mir auch vorstellen später mal an einer FH zu 
studieren.

so und jetzt würde ich gerne eure meinungen hören, erfahrungen etc.
hat jemand eine ähnliche situation??

ich bin für jeden tipp dankbar.

besten dank im voraus

lg reinki

Autor: Roland (Gast)
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Hört sich an, als wenn du nicht genau wüsstest was du willst. 
Weiterbildungsmöglichkeiten gibts viele, z.B. Meister oder Techniker. 
Wenn du einen Meisterbrief hast darfst du auch studieren, wie es mit 
Studieren nach der Technikerschulle ist, weiss ich nicht.

Autor: Reinhard W. (reinki0013)
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ja also ich weiß die richtung schon, elektrotechnik bzw. 
informationstechnik. es geht darum wenn ich den Meisterkurs mache, habe 
ich zwar den Meister aber ich denke mir halt wenn ich die 
HTL-Abendschule mache wäre es vielleicht besser für mich, ich meine für 
die zukunft, wenn ich dann wirklich studieren gehen will.

was meint ihr zu meinem thema??
hat jemand schon eine htl-abendschule gemacht, welche erfahrungen habt 
ihr??
hierbei sollte erwähnt werden das ich aus österreich bin, freue mich 
aber auch von den deutschen und schweizer kollegen auf deren meinung und 
antworten.

lg reinki

Autor: Wasser (Gast)
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Woher kommst du ?

>mache, könnte ich es mir auch vorstellen später mal an einer FH zu
>studieren.

Nicht lange warten. Sofort machen.

Autor: reinki0013 (Gast)
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also wie gesagt ich komme aus österreich. weiß eben nicht 100%ig was ich 
machen soll, habe mir gedacht vielleicht kann mir von euch wer einen rat 
geben.

lg reinki

Autor: Lötkünstler (Gast)
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@ Reinhard W.

Wie hier schon angedeutet gibt`s verschiedene Wege:

Wenn ich mich nicht irre,kannste nach dem Abi(wahrscheinlich auch 
Fachabi) sofort studieren.
Eine angeschlossene Lehre erfüllt den Zweck einer Anwartschaft.
Für den Techniker müssen einige Jahre Berufspraxis nachgewiesen werden
(zumindest früher).
Nach dem Techniker (2J.VZ/4J.TZ)brauchst du noch die Fachschulreife
und Fachhochschulreife bis du an ner Uni studieren kannst.
Ich glaube,mit dem erfolgreichen Abschluß der Fachhochschulreife ist man
dann schon Ingenieur (FH).
Beim Meister weiß ich es leider nicht,ist aber teuer sofern nicht 
öffentlich gefördert.

Techniker und Ingenieure üben aber häufig gleiche Tätigkeiten aus.
Unterschied der Ingenieur verdient meist das doppelte oder mehr
und trägt mehr Verantwortung.


Irrtum vorbehalten

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum Löten>

Autor: Betrachter (Gast)
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Dipl. Ing. (FH) ist man erst nach dem erfolgreich abgeschlossenem 
Studium der FH nicht nach der Fachhochschulreife. Da bist erstmal "nur" 
Fachabiturient.
Das der Techniker und Ing. oft das gleiche machen bzw. das gleiche 
Tätigkeitsfeld haben stimmt, allerdings nicht wirklich das der Ing. das 
doppelte oder mehr verdient.

Autor: Lötkünstler (Gast)
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@Betrachter

>Dipl. Ing. (FH) ist man erst nach dem erfolgreich abgeschlossenem
>Studium der FH nicht nach der Fachhochschulreife. Da bist erstmal "nur"
>Fachabiturient.
Von einem Diplom habe ich nicht gepostet,das macht man meines Wissen`s
nur an der Uni.Ob mit der Fachhochschulreife auch der Titel "Ingenieur"
geführt werden darf,weiß ich nicht,was ich auch so zu verstehen gegeben
hatte(Ich glaube...).

>Das der Techniker und Ing. oft das gleiche machen bzw. das gleiche
>Tätigkeitsfeld haben stimmt, allerdings nicht wirklich das der Ing. das
>doppelte oder mehr verdient.

Na,da würde ich mir mal den Beitrag
Beitrag "Gehalt E-technik 2007"
reinziehen.
Nach den Angaben trifft meine Behauptung zu.

Lötkünstler


<Mit der Lizenz zum löten>

Autor: Betrachter (Gast)
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Die Fachhochschulreife ist ein Schulabschluß wie der Quali, die 
Mittlerer Reife oder das Abi. Ein anderer Begriff dafü ist Fachabi. 
Damit kann man sich noch lang nicht Ing. schimpfen. Das dauert dann 
hinterher noch ein paar Semester.

Den Thread kenn ich und ich kann nicht rauslesen das die Ing. mehr als 
doppelt so viel haben.
Klar kommts, kommt drauf an wer gepostet hat als was derjenige macht und 
wie alt er is. Aber in der Regel is es nicht so.

Autor: Reinhard W. (reinki0013)
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Guten morgen zusammen,
ja also es freut mich das soviele in diesen thread hineinschreiben, 
tolle sache. also ich bin jetzt 22 jahre. momentan habe ich eher die 
tendenz, das ich später studieren gehen will, an eine FH. aber da ich ja 
nur eine lehre habe und sicherlich nicht das wissen das ein 
HTL-Absolvent hat, ist es halt so das ich mir denke wenn ich die 
Abendschule, sprich HTL absolviere ich ein sehr gutes allgemein wissen 
bekomme, ich meine in dem bereich der informationstechnik.
daher würde ich momentan sagen die tendenz geht eher in richtung 
abendschule htl, 4 jahre lang.

oder was habt ihr für eine meinung, was denkt ihr??

das problem wird halt sein das die meisten die mir schreiben aus 
deutschland sind, und bei euch heißt es ja nicht HTL glaube ich, oder??

lg reinki

Autor: 80C167 (Gast)
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>und bei euch heißt es ja nicht HTL glaube ich, oder??

In DTL gibt es nur drei Wege zum Dipl.-Ing.

1. an einer Uni (Dipl.-Ing.) meist 5 Jahre, Abi Voraussetzung
2. an einer FH (Dipl.-Ing. (FH), meist 4 Jahre, Abi/FHR Voraussetzung
3. an einer BA (Dipl.-Ing. (BA), 3 Jahre, Abi Voraussetzung

Die ersten beiden Diplomanschlüsse sind akad. Grade, der 3. ein 
staatlicher Titel (Die BA ist im Gegensatz zur Uni/FH rechtlich keine 
Hochschule).

Die Ausbildung von Ingenieuren auf dem Fachschulniveau (Fachschuling.), 
wie die HTL, gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr (seit 1971 in 
Westdtl./1991 in Ostdeutschland nicht mehr).

Absolventen einer Fachschule dürfen sich heute nicht mehr Ing. nennen, 
sondern erhalten den staatl. Titel "staatl. geprüfter Techniker". Das 
entsprciht vom Lernniveau/kenntnisstand dem früheren Fachschulingenieur.

Autor: Reinhard W. (reinki0013)
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Hallo und guten morgen wieder zusammen!

also ich habe nun auch noch was gefunden was mich sehr interessieren 
würde.
und zwar könnte man im wifi-wien den lehrabschluss als it-techniker 
nachmachen. man hat da ein jahr kurs und da hat man die ganze 
ausbildung.

wie berufschule praktisch.

ich habe hier den link zum wifi, vielleicht kann mir jemand einen rat 
bzw. eine meinung zu dem ganzen geben. seht auch die ".pdf" datei an und 
sagt mir dann eure meinung.

hier der link:
http://www.wifiwien.at/eShop/bbDetai...372508/zg/E2a1

mich interessiert wie gesagt alles rund um den computer, genauso auch 
das programmieren, also wäre das auch keine schlechte alternative. da 
ich ja auch kommunikationstechniker für audio-und videoelektronik 
gelernt habe, sieht das im lebenslauf sicher net schlecht aus.

oder was denkt ihr dazu??

lg reinki

Autor: Norgan (Gast)
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Ich kenne mich mit den österreichischen Bildungssystem nicht aus, es 
scheint jedoch ähnlich trickreich wie das deutsche zu sein. Daher nur 
ein paar grundsätzliche Dinge.

- Allgemein, bekannte und weit verbreitete Abschlüsse, Ausbildungen, 
Qualifikationen sind "besser" als seltene, besondere, oder sehr 
spezielle. "besser" in dem Sinn, dass potentielle Arbeitgeber sie besser 
einschätzen können. Nicht notwendigerweise besser im Bezug auf Inhalte 
oder Niveau. Doch, was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht.

- Nicht allgemein anerkannte Abschlüsse lohnen als Hauptausbildung, als 
Berufsbasis nicht. Die Basis sollte etwas bekanntes, solides, allgemein 
anerkanntes (wenn's sein muss staatlich abgesegnetes, jedoch unbedingt 
in der Industrie anerkanntes), sein. Bunte Abschlüsse aller Art taugen 
nur als Zusatzqualifikation, wenn überhaupt.

- Auf direktem, normalem Weg erworbene Abschlüsse sind besser als über 
unübliche, viele Zwischenschritte erworbene. Den gewählten Sonderweg 
muss man einem potentiellen Arbeitgeber erklären, und Fragen wie "Weiß 
der nicht was er will? Ist der nicht zielstrebig? Ist der nicht zu alt?" 
kommen schnell auf. Bei normalem Bildungsverlauf weiß der Arbeitgeber 
schon bescheid und wundert sich nicht. Gelegentliche Ausnahme: Der 
Spätberufene. Niedriger erster Schulabschluss, einfache Ausbildung. Dann 
kallhart mit hohem Engagement auf dem zweiten Bildungsweg einen hohen 
Schulabschluss nachgemacht (Beispiel: Tagsüber auf der Baustelle Steine 
schleppen, abends Abendgymnasium) und danach schnell und erfolgreich 
studiert. Das imponiert.

Zusammengefasst, wenn man sich vorstellen kann, einen bekannten, 
anerkannten ${akademischen Grad|Titel} zu erwerben, und glaubt, dass sei 
die höchste Befähigung zu der Talent und Wille reichen, dann steuert man 
auf geraden, normalen Weg drauf zu, in den größtmöglichen, üblichen 
Schritten. Nicht auf Umwegen oder in Minischritten.

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