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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Negative Spannung mit Mosfet schalten


Autor: Thomas (Gast)
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Erstmal ein freundliches Hallo, mein erster Beitrag hier und schonmal 
sorry für die folgende Anfängerfrage!

Ich habe nun schon einige Stunden auf der Suche nach einer Lösung für 
mein oben genanntes Problem verbracht, bin aber weder durch denken, noch 
durch simulieren oder probieren weitergekommen.


Ich hab -12V Spannung und möchte diese gerne mittels eines TTL Signals 
schalten.
Ist das sowohl mit p- als auch n-kanal möglich und was kommt wohin?


Vielen Dank schonmal

Thomas

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Du brauchst einen => Pegelwandler um dein TTL-Signal auf den Pegel 
deines Schaltmosfets zu bringen.

Autor: micro1 (Gast)
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Hallo,

nimm einen n Kanal.
Die -12 Volt lege auf Source die Last an Drain.
Danach pullst du das Gate mit 10k gegen Source.
Nun sperrt sich dein N Mos selbst.
An das Gate legst die wiederum ein n kleinsignal mos mit dem source.
An des Gate des kleinsignal mos kommt Masse.
Am drain kannst du dann 0 oder 5 volt schalten

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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micro1 wrote:
> Hallo,
>
> nimm einen n Kanal.
> Die -12 Volt lege auf Source die Last an Drain.
> Danach pullst du das Gate mit 10k gegen Source.
> Nun sperrt sich dein N Mos selbst.

Soweit OK.

> An das Gate legst die wiederum ein n kleinsignal mos mit dem source.
> An des Gate des kleinsignal mos kommt Masse.

Dann wird dieser FET leitend, da Source durch den Pulldown auf etwa -3V 
gezogen wird. Somit wird der andere FET auch durchgeschaltet.

Besser geht es mit einem PNP/P Kanal Fet, über den das Gate des anderen 
Fets gegen 5V geschaltet wird oder nicht.

Autor: micro1 (Gast)
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Upps.
Meinte ich doch. Im Anhang ein Sheet der SChaltung.
Störe dich nicht an den 10 Volt. Ich habe das mit einem POwermos 
simuliert.
Der benötigt 10 Votl um voll auf zu sein.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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micro1 wrote:
> Störe dich nicht an den 10 Volt. Ich habe das mit einem POwermos
> simuliert.
> Der benötigt 10 Votl um voll auf zu sein.

Ja, nur dass er so -12V + 10V also insgesamt 22V sieht. Zulässig sind 
bei den meisten aber nur 20V. Die 5V sind daher OK, 10V zuviel.

Autor: micro1 (Gast)
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Ja die 22 Volt sind zuviel. Aber es gäbe auch FETS die dies vertragen.

Autor: Peter (Gast)
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Hallo

Ich bin schon ne weile am Grübeln ...

Wozu benötigt Ihr den P-Mos links unten? um das Signal zu Invertieren 
???

Ich weiss kein Rat mehr , ich habe das gleiche Problem und weiss nun 
nicht ob ich den P-Mos brauche oder ob ich meine Spannung von 5V direkt 
hinter den Wiederstand legen kann (am N-Mos)?


Vielen Dank im voraus

Peter

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Benedikt K. schrieb:

> Ja, nur dass er so -12V + 10V also insgesamt 22V sieht. Zulässig sind
> bei den meisten aber nur 20V. Die 5V sind daher OK, 10V zuviel.

Das Problem vermeidet man mit einem PNP-Transistor statt P-MOSFET mit 
Emitter-Vorwiderstand. Durch geeignete Wahl der Widerstände läßt sich 
dann bei beliebiger Spannung im Lastkreis eine definierte G-S-Spannung 
am Leistungsschalter erzielen.

Jörg

Autor: faraday (Gast)
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>weiss nun nicht ob ich den P-Mos brauche oder ob ich meine Spannung von 5V 
>direkt hinter den Wiederstand legen kann (am N-Mos)?

mit 5V-Logik gibt es nur 0V oder 5V am Gate. Dann ist Ugs entweder 12V 
oder 17V.

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