Offenbach, 20 Grad - die Frisur sitzt!

Gast #4340278
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Hat mal einer rausgeschaut? Wir haben jetzt Anfang November, typisches 
Herbstwetter, regnerisch, Nieselregen, grau in grau.

Die Welt der Elektronik ist in Ordnung: Die S-Bahn fährt ohne Störungen, 
Ich habe volles Breitband-DSL, LTE ist auch mal wieder da  - trotz 
Telekomvertrag und die Laternen vor dem Haus haben sich eben Punkt 16.00 
angeschaltet. Nur eins stimmt nicht:

Alle elektronischen Thermometer zeigen völlig sonderbare Werte. Rund 
herum in der Stadt und den Cafes, aber auch die Außenanlage vor dem 
Haus, zeigen sie 20 Grad Celsius. Geheimnisvolle Anzeigenfehler durch 
NEMP?

Oder wer hat die kaputt gemacht?

Oder ist noch mehr kaputt in unserer Welt? Ist das noch normal, was hier 
abgeht? - Nächstes Jahr um die Zeit kann ich sicher Palmen züchten. Ich 
frage mich, ob ich mich freuen soll, oder nicht.
Persönliche Seite #4340313
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Markus W. schrieb:
> Oder ist noch mehr kaputt in unserer Welt? Ist das noch normal

Ganz davon abgesehen daß bei mir in Bayern gerade nasskaltes 
Herbstwetter ist- die WetterWelt hat sich doch schon immer geändert, das 
muß doch jetzt kein Angstauslöser sein. Also ich persönlich find 20 Grad 
im November super. Die Erfahrung zeigt aber, wo Licht ist da ist auch 
irgendein Schatten nicht weit.
(Firma: RUB) #4340333
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Ich find's nicht sonderlich schlimm, schade, ja, aber nicht schlimm.
Muss ich weniger die Wohnung Heizen, spart also Geld und die Leute auf 
der Straße fahren weniger scheiße. :)
Hat also auch sein gutes.

Bin vor ca. 2 Jahren hier in Berlin an Heiligabend (gegen mitternacht) 
in T-Shirt durch die Stadt spaziert. Gibt schlimmeres. :)
Gast #4372287
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Tja, nun sind wir 4 Wochen weiter und es waren heute wieder 18 Grad+ 
statt Minus! Jetzt ist es sogar schon dunkel und es geht auf 21.00 Uhr 
zu. Die Temperaturen sind immer noch 2stellig. Ich habe hier gemessene 
13 Grad in Langen und das bei Regen.

Heute ist die Merkel in Sachen Klima unterwegs und die Chinesen haben 
zeitlgich halb Peking das Arbeiten verboten, damit die Schornsteine 
nicht rauchen, weil die eh schon viel zu hohen Grenzwerte um Faktor 10 
überschritten wurden.

Gibt es da eigentlich noch was aufzuhalten?

Selbst wenn wir hier in Deutschland, alles halbieren, fangen das die 
Chinesen mit 2% Wirtschaftswchstum sofort wieder negativ auf.
#4372295
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Markus W. schrieb:
> Gibt es da eigentlich noch was aufzuhalten?

Ich denke: Nein.
Sieh Dich um -wenn das Klima nicht die Lebensgrundlagen erledigt, dann 
sind es andere Faktoren, die schneller und unmittelbarer zur Wirkung 
kommen werden. Ich erspare mir, diese hier aufzuzählen, denn jeder, der 
nicht vollkommen stupide durch die Gegend läuft, sieht diese Faktoren 
selbst.

Summa summarum: Es ist gelaufen.

Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich 
ist.

MfG Paul
#4372343
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Markus W. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>
> Wenn alle so denken, dann gute Nacht.

Wir denken doch schon alle so. "Sollen doch die anderen was an Ihrem 
Lebensstil ändern oder die blöden chinesen mal weniger auf Kohleenergie 
setzen."

Oder wie kannst Du mir das hier z.B. erklären?!
https://www.youtube.com/watch?v=2Cfh_BShs1Y

Alle Leute sprechen darüber, aber nichts, absolut nichts wird 
unternommen. Das bisschen Abgasnorm und hier und da ein wenig bringt 
nichts, wenn an anderer Stelle (steigende Industrie/Wachstum) wieder ein 
Haufen mehr dazu kommt. Und ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand 
malen, aber ich bin mir fast zu 99% sicher, dass wir "verk*ckt" haben 
und es weiterhin tun werden.
#4372409
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Markus W. schrieb:
> Selbst wenn wir hier in Deutschland, alles halbieren, fangen das die
> Chinesen mit 2% Wirtschaftswchstum sofort wieder negativ auf.

Nee, das wird dort zu 100% ad absurdum gefuehrt.

Paul B. schrieb:
> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>
> Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich
> ist.

Klingt nach Resignation: aber viel kann man da wohl nicht machen.

Paul B. schrieb:
> Auch, wenn nicht alle so denken -was meinst Du, was sich die Natur um
> das Denken der Menschen schert?

Das ist leider das Problem, was schert die Natur das denken
der darin lebenden Zivilisation.
Der Fisch ist gegessen..., nicht mehr aufzuhalten.
Bloss wusste das (zum Zeitpunkt der Initialisierung) keiner.

"Terraforming" koennte eher auf unserem eigenen Habitat
funktionieren, als auf fremden Planeten, aber kein Mensch
(oder Computer) weiss ob das noch zu "unseren" Lebzeiten
funktionieren wuerde. Es gibt einfach zu viele "Unbekannte"
in dieser Rechenoperation.

Hat nicht Darwin nachgewiesen, das sich Induviduen sich
den Umwelteinfluessen angepasst haben ? statt umgekehrt.

Zum Glueck hab ich nur noch eine "Generation" meiner
Lebenszeit. Das halt ich aus.
Oder "ganz schlimm gesprochen", das sitz ich auf einer
Backe aus.
Wehe den Generationen die nach uns kommen.


Gruss Asko.

PS: der keine direkte Loesung kennt !
(Firma: Spezialeinheit) #4372483
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Asko B. schrieb:
> PS: der keine direkte Loesung kennt !

Lösungen:
1.  Abwrackprämie, jeder umweltbewusste Deutsche sollte mindestens alle 
fünf Jahre ein neues Auto kaufen
2.  Alle Fahre von alten Autos bekommen eine dynamischen Steuererhöhung
3.  Glühbirnen werden verboten
4.  Wer CO2 emittiert kann sich und die Umwelt per CO2 Zertifikat 
freikaufen
5.  Der technische Fortschritt in der Automobilindustrie wird nicht mehr 
abgewartet sondern beschlossen (da sage noch mal einer nach der Wende 
wurde nichts aus dem Osten übernommen)
6.  Wir führen Energieeffizienzklassen ein, damit der Kunde weiss, dass 
sein E-Herd mit Klasse AA+ Wasser sogar mit einer Flachbatterie kocht
7.  Wir fördern Elektromobilität, kein Auspuff = keine Abgase
8.  Staubsauger bekommen ein Leistungslimit
Also wenn es jetzt nicht bergauf geht, kann es doch nur noch an den 
„anderen“ liegen.
#4372492
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Asko B. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>>
>> Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich
>> ist.
>
> Klingt nach Resignation: aber viel kann man da wohl nicht machen.

Klar klingt das nach Resignation. Das hat man uns doch eingetrichtert. 
So wie's kommt, kommt's halt. "Da kann man nichts machen". "Da helfen 
keine Grenzen". Solche überschaubaren Probleme können wir also nicht 
mehr lösen, aber das Weltklima retten, das geht, per Beschluss, heißt 
es. China erstickt im Smog. Rettet China. Rettet die Bilanzen (Monty 
Python) und die Arbeitsplätze. Leider verschlingt Fortschritt in Form 
von Automatisierung tendentiell mehr Arbeitsplätze als er bringt. Rettet 
das Öl. Für die SUV. Mehr Solar. Da wo die Wirtschaft brummt. Nur da 
fehlt die Sonne - meistens. Und dort wo Sonne ist - meistens, fehlt die 
Infrastruktur, fast immer. Dafür ist da dann Instabilität und Glauben 
von Vorgestern. Fortschrittsfeindlich halt.

So oder so, wir laufen "Ins Offene".

Ursachen bekämpfen statt flüchten. El Niño vertreibt (auch).
#4372516
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G. C. schrieb:
> So oder so, wir laufen "Ins Offene".

Ich ergaenze mal: ...Messer !!!!

Fred F. schrieb:
> Lösungen:
> 1.  Abwrackprämie, jeder umweltbewusste Deutsche sollte mindestens alle
> fünf Jahre ein neues Auto kaufen
> 2.  Alle Fahre von alten Autos bekommen eine dynamischen Steuererhöhung
> 4.  Wer CO2 emittiert kann sich und die Umwelt per CO2 Zertifikat
> freikaufen
> 5.  Der technische Fortschritt in der Automobilindustrie wird nicht mehr
> abgewartet sondern beschlossen (da sage noch mal einer nach der Wende
> wurde nichts aus dem Osten übernommen)
> 6.  Wir führen Energieeffizienzklassen ein, damit der Kunde weiss, dass
> sein E-Herd mit Klasse AA+ Wasser sogar mit einer Flachbatterie kocht
> 7.  Wir fördern Elektromobilität, kein Auspuff = keine Abgase

... und was mach ICH jetzt ?
... " isch ´abe gar kein `Auto"...

Gruss Asko.
#4375071
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Karl H. schrieb:
> Asko B. schrieb:
>
>>
>> ... und was mach ICH jetzt ?
>> ... " isch ´abe gar kein `Auto"...
>>
>
> Au weh, Au weh. Da seh ich schwarz. Du bist ja noch schlimmer als alle
> anderen! Alle anderen können irgendwie einsparen, nur du nicht! Also
> ehrlich, so was ist doch verantwortungslos.

Genau. Kauf dir so eine Kiste.

http://kurfner.at/web/guest/cars/-/asset_publisher/vo8C7dG67gKG/content/dodge-ram-2500-4x4-1500-ps;jsessionid=C00C8E349B70BB1D07336CD4EB4420AC?redirect=http%3A%2F%2Fkurfner.at%2Fweb%2Fguest%2Fcars%3Bjsessionid%3DC00C8E349B70BB1D07336CD4EB4420AC%3Fp_p_id%3D101_INSTANCE_vo8C7dG67gKG%26p_p_lifecycle%3D0%26p_p_state%3Dnormal%26p_p_mode%3Dview%26p_p_col_id%3Dcolumn-1%26p_p_col_count%3D1

Dann aber nie benutzen. Das hätte was.

Grüße Bernd
Gast #4377305
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ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane - 
rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht 
gegeben hat. das ist seit mindestens 2 jahrzehnten nicht mehr so.
was wir jetzt haben sind ab und zu mal temperaturen unter null, wenig 
schnee, und wenn dann gefrierenden matsch oder regen.

aber das sind nur WETTERbeobachtungen, KLIMA ist was anderes. dennoch… 
auffällig. ich vermisse das weihnachtliche durch den schnee stapfen, und 
das knirschen und knarzen wenn er beim drauftreten zusammengedrückt 
wird.
#4377618
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c. m. schrieb:
> ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane -
> rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht
> gegeben hat. das ist seit mindestens 2 jahrzehnten nicht mehr so.
> was wir jetzt haben sind ab und zu mal temperaturen unter null, wenig
> schnee, und wenn dann gefrierenden matsch oder regen.
>
> aber das sind nur WETTERbeobachtungen, KLIMA ist was anderes. dennoch…
> auffällig. ich vermisse das weihnachtliche durch den schnee stapfen, und
> das knirschen und knarzen wenn er beim drauftreten zusammengedrückt
> wird.

Ach, in der Erinnerung schaut das so aus.

Aber mal ehrlich, im Rhein-Neckarraum gibt es alle zwanzig Jahre
weiße Weihnacht.

Meistens regnet es, vor ca. 7-8 Jahren bin ich mit dem Cabrio offen
an Heiligabend rumgedüst ( 18 Grad )

Gut, wir mussten irgendwann in den letzten 30 Jahren auch mal
Schnee schaufeln, normal ist das aber nicht.

Grüße Bernd
(Firma: Q3) #4377651
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Ähm ... auch auf die Gefahr hin, jetzt gleich fürchterliche Haue zu 
bekommen:

Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass es in der Erdgeschichte nicht 
immer schon Klimaänderungen gab, auch ohne das Zutun der Menschheit. 
Hier, wo heute Deutschland ist, war mal subtropische Landschaft mit 
Schachtelhalmen und Riesen-Libellen und es gab auch schon 
kilometerdickes Eis und darunter begrabene Mammuts. Wieso sollten diese 
Prozesse plötzlich aufgehört haben?

Ich finde Umweltverschmutzung natürlich trotzdem nicht in Ordnung und 
möglicherweise hat der Mensch an der beginnenden Warmezeit auch einen 
Anteil. Aber was unterscheidet bitte eine menschengemachte Warmezeit von 
einer, die auf natürlichem Wege gekommen wäre?

Irgendwie damit umgehen müssen wir allemal ...
#4377669
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Frank E. schrieb:
> Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass es in der Erdgeschichte nicht
> immer schon Klimaänderungen gab, auch ohne das Zutun der Menschheit.

Stimmt. Und niemand weiss mit absoluter Sicherheit, welche Handlung 
welche Folgen hat. Abzuwarten bis es absolut feststeht ist aber auch 
keine Lösung.

Es sind auch schon ganze Wälder im Sturm vernichtet worden. Trotzdem ist 
es keine sinnvolle Strategie, im Wissen um solche Stürme an dem Ast zu 
sägen, auf dem man sitzt.
#4396100
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Nun, 90% der Bevölkerung wird sagen:
OK, kein Schnee schippen, keine Winterreifen aufziehen, weniger 
Heizkosten und der Sommerurlaub kann auch wettersicher heimatnah laufen, 
alles in Butter.

In meiner Branche schaut das dann doch etwas anders aus, zunehmende 
Trockenheit der Sommer, Bewässerung der Kulturen, Ausfälle durch 
Sonnenbrand an den Pflanzen, zunehmend wärmeliebende Schädlinge (!), 
ggf. Kulturumstellung ... ist nicht so ohne
#4396636
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Thomas B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hier ist es -14C und 20cm Schnee. Brrrr
>
> Ich weiß den Ort nicht wo Du dich befindest, aber ich glaube Du liegst
> etwas höher als ich :-)
>
> Also hier bei mir ist es gerade +11 Grad. (20.12.2015, 21:16 Uhr).
> ( Ostwestfalen nähe Bielefeld).
>
> Gruß
> Thomas

53N, -113W

Ganz genau hier:

Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2015)"

Gruß,
Gerhard
#4398997
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Habe vor 45 min eine Menge Kraniche im hübschen Formationsflug gesehen.
(geschätzt 100 Stk.)
Die kreisten etwas verwirt über unserem Haus.
Wollen die jetzt erst Richtung Süden, oder kommen die schon wieder 
zurück?

Weil ich habe die anfang November schon mal in Aufbruchstimmung fliegen 
sehen.

Gruß
Thomas
#4399440
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Lutz H. schrieb:
> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.

Ich bin in Österreich, nahe der slowenischen Grenze, also doch
viele hunderte Km von Deutschland entfernt, wir haben jetzt 3,1 Grad
plus bei 46% RLF...


Unser Problem werden die sogenannten Schädlinge sein, die
Fichtenzerstörer - sprich Borkenkäfer, Zecken, Flöhe, usw...


Und es wird schon 2 Monate her sein, als es bei uns regnete.
Es ist auch so, dass es hier selten einen leichten Wind gibt...

Aber auch keinen starken!


Heißt, entweder Sonne oder Nebel...
#4399445
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Mani W. schrieb:
> Unser Problem werden die sogenannten Schädlinge sein, die
> Fichtenzerstörer - sprich Borkenkäfer, Zecken, Flöhe, usw...


Millionen Jahre hat der Wald ohne den Menschen überlebt.
Deshalb schaffen in einem gesunden Wald die Singvögel. Wenn der Staat 
aber Gelder ausschüttet, kann der Mensch mit der Kettensäge das Problem 
schaffen.

( Schon Palmen gesät? )
#4407660
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Die Sorge um unseren Planeten stellt sich seit meiner Kindheit...


Und ich habe 663 Monate überschritten, die ich
auf dieser schönen Welt leben durfte...


Erst jetzt (heute) schreitet die Themperatur auf -6 Grad, klare
Nacht, keine Luftbewegung, wie immer...

Ich denke, dass wir noch vieles erleben werden, nur das Sehen
dieses Disasters ist nicht jedem gegeben...
Gast #4408720
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Lutz H. schrieb:
> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.

Dafür kostet es im Sommer mehr Kühlung! Und: Die Natur braucht die 
Winter. Sonst haben wir hier im Somme bald extreme Mäuse- und 
Insektenplage.

An Weihnachten zweistellige Temperaturen ist gelinde gesagt, eine 
Katastrophe.

Wir hatten noch keinen einzigen Frosttag.
Persönliche Seite #4408816
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zum Vergleich:
am 26.12. sind wir im Raum Berlin bei 15°C, leicht bewölkt, schwach 
windig gewesen
in der Nacht vom 29. zum 30.12. hatten wir dann nach zwei sternenklaren 
Nächten -15°C
das ist ein Temparatursturz von 25°C (Tag/Nacht inkl.) in 3,5 Tagen

Das Wetter ist schon genauso volatil wie der DAX, da geht auch keine 
Tagesbewegung unter 1,5% mehr... ;)
Persönliche Seite #4408820
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Thomas B. schrieb:
> Habe vor 45 min eine Menge Kraniche im hübschen Formationsflug
> gesehen.
> (geschätzt 100 Stk.)
> Die kreisten etwas verwirt über unserem Haus.
> Wollen die jetzt erst Richtung Süden, oder kommen die schon wieder
> zurück?
>
> Weil ich habe die anfang November schon mal in Aufbruchstimmung fliegen
> sehen.

die Kraniche fliegen schon seit einigen Jahren nicht mehr vollständig 
nach Süden, es sind immer mehr Schwärme über Winter auf den Äckern zu 
sehen
#4408831
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Mike B. schrieb:
> die Kraniche fliegen schon seit einigen Jahren nicht mehr vollständig
> nach Süden,

Die Kraniche, die müden
sind zu faul zum Flug nach Süden.

Lieber bleiben sie in Horden
auf den Wiesen hier im Norden.

Sie besetzen oft in gleicher Weise
von der Eisenbahn die Gleise.

und fahren dann mit der Draisine
auf der blanken Eisenschiene.

So etwas nennt man: Vogelzug
gut, für heute ist's genug!

MfG Paul
Moderator Persönliche Seite #4408834
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Markus W. schrieb:
> Lutz H. schrieb:
>> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
>> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.
>
> Dafür kostet es im Sommer mehr Kühlung!

Das dürfte aber deutlich weniger Energie beanspruchen. Wir brauchten 
bisher jedenfalls nicht kühlen. Und: die Menschheit hat auch ohne 
Klimaanlagen und in deutlich heißeren Gegenden komfortabel leben können. 
Alles eine Frage der Bauweise.

Ich freue mich jedenfalls erstmal darüber, dass wir im Dezember nur 40% 
des Gasverbrauchs des Vorjahresmonats hatten (habe eben meine monatliche 
"Ablesetour" durchgeführt) - und das trotz vierzehn Tagen Besuchs :-)

> Und: Die Natur braucht die Winter.

Das meinen wir nur. Der Natur sind die Winter sch...egal. Nur wir 
Menschen meinen: "Oh Gott, es muss alles so bleiben wie es ist!". Die 
Natur ist ein Meister darin, sich an Veränderungen des Klimas 
anzupassen. Die Fauna und Flora haben schon ganz andere Veränderungen 
gemeistert.

Das einzig Konstante in der Natur ist die Veränderung.

> Sonst haben wir hier im Somme bald extreme Mäuse- und
> Insektenplage.

Auch in Ländern praktisch ohne Frost (Italien, Spanien (Kanaren etc.), 
Griechenland) gibt es diese Insekten- und Nagetierplagen nicht.

Gleichzeitig wird es für die Jäger (Vögel, Fledermäuse etc.) deutlich 
einfacher, über den Winter zu kommen.

> Wir hatten noch keinen einzigen Frosttag.

Ja - sehr angenehm!
#4408879
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Chris D. schrieb:
> Ich freue mich jedenfalls erstmal darüber, dass wir im Dezember nur 40%
> des Gasverbrauchs des Vorjahresmonats hatten (habe eben meine monatliche
> "Ablesetour" durchgeführt)

Stimme ich Dir voll zu.
Und ich hoffe, dass die Gasversorger auch mal den Preisverfall an die 
Kunden weitergeben.

Chris D. schrieb:
> Das meinen wir nur. Der Natur sind die Winter sch...egal. Nur wir
> Menschen meinen: "Oh Gott, es muss alles so bleiben wie es ist!". Die
> Natur ist ein Meister darin, sich an Veränderungen des Klimas
> anzupassen. Die Fauna und Flora haben schon ganz andere Veränderungen
> gemeistert.

Stimme ich auch voll zu.
Wenn das allmählich vonstatten geht kann sich die Natur drauf 
einstellen.
Wenn es dann mehr Insekten im Sommer gibt, haben halt die Vögel ein
größeres Nahrungsangebot usw.

Gruß
Thomas


Edit:
Was natürlich Problem machen könnte sind Naturkatastrophen.
Sieht man ja in den Medien.
Gast #4409102
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Chris D. schrieb:
> Auch in Ländern praktisch ohne Frost (Italien, Spanien (Kanaren etc.),
> Griechenland) gibt es diese Insekten- und Nagetierplagen nicht.

Ach? In Italien, Spanien, Griechenland gibt es ausgedehnte 
Fichtenwälder?

Um die Mäuse mache ich mir wenig Sorgen, denen setzt so ein 
durchweichter Boden mehr zu als ein kalter Winter. Und gegen die 
Dummheit der Bauern, erst alle Füchse abschießen zu lassen, und dann 
über die Mäuseplage zu jammern, und das alle paar Jahre wieder, kommt eh 
kein Winter an.

Aber wer meint, die Natur macht das schon, der vergißt, daß viele Natur 
um uns herum schon Kultur ist, und die macht das eben nicht von selbst.

Zum Beispiel haben wir im Studium - Nebenschauplatz Ökologievorlesung - 
mal durchgerechnet, daß sich die Klimazonen aktuell schneller 
verschieben als die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit von 
Baumarten, z.B. Kiefer oder Buche ist. Und zwar deutlich schneller. 
Forstwirten ist das durchaus bewußt, aber in der allgemeinen Diskussion 
gehen solche Details unter.
Moderator Persönliche Seite #4409412
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Timm T. schrieb:

> Aber wer meint, die Natur macht das schon, der vergißt, daß viele Natur
> um uns herum schon Kultur ist, und die macht das eben nicht von selbst.

Wie gesagt: die Natur interessiert das wenig. Der Mensch wird sich 
anpassen müssen, so wie er es schon oft getan hat.

Es wird Nachteile geben, aber eben auch Vorteile. Die meisten sehen nur 
die Nachteile.

Da gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen.

> Zum Beispiel haben wir im Studium - Nebenschauplatz Ökologievorlesung -
> mal durchgerechnet, daß sich die Klimazonen aktuell schneller
> verschieben als die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit von
> Baumarten, z.B. Kiefer oder Buche ist. Und zwar deutlich schneller.
> Forstwirten ist das durchaus bewußt, aber in der allgemeinen Diskussion
> gehen solche Details unter.

Ich habe in dem Bereich schon viele Berechnungen gesehen, die nachher 
aufgrund vollkommen neuer Daten ("Oh, haben wir wohl bisher übersehen!") 
revidiert werden mussten.

Klar ist nur: es wird Veränderungen geben - so wie bisher auch. Nur 
jetzt eben offenbar schneller.

Damit meine ich nicht, dass man so weitermachen sollte wie bisher. Ein 
System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen beginnt, sollte 
man so wenig wie möglich beeinflussen.

Worauf man aber sicherlich vertrauen kann: der Mensch wird auch dafür 
Lösungen finden, so wie er es schon viele Jahrtausende tut.
(Firma: ...) #4409432
Lesenswert?

>Ein System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen beginnt,
>sollte man so wenig wie möglich beeinflussen.

Welche katastrophalen Folgen sollte die Reduktion der Verfeuerung von 
fossilen Brennstoffen jetzt mit sich bringen?


>Worauf man aber sicherlich vertrauen kann: der Mensch wird auch dafür
>Lösungen finden, so wie er es schon viele Jahrtausende tut.

Was für salbungsvolle Worte, bist du in deinem Nebenberuf Pfarrer bzw. 
Pastor?

Du kannst dich ja mal in der Geschichte umsehen, welche Folgen z.B. 
Wanderungen durch Klimaveränderungen in der Menschheitsgeschichte 
ausgelöst haben.

Die EU ist momentan mit 1 Mio Flüchtlingen schon völlig überfordert.

Anderes Thema: Was macht eigentlich die angeblich geringere Ätzwirkung 
von Oleum gegenüber verdünnter H2SO4? Hast du bei deinen Schweizer 
Chemie-Fachleuten da mal nachgefragt?
Persönliche Seite #4409507
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Kara B. schrieb:
>>Ein System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen
> beginnt,
>>sollte man so wenig wie möglich beeinflussen.
>
> Welche katastrophalen Folgen sollte die Reduktion der Verfeuerung von
> fossilen Brennstoffen jetzt mit sich bringen?

Die fossilen Rohstoffe, welche die Sonnenenergie von vielleicht 
200Millionen Jahren gespeichert haben (Öl, Gas und Kohle zusammen), 
werden jetzt binnen 500 Jahren wieder in Wärme umgesetzt.

Den Einfluss auf den Energiehaushalt der Erde darfst du dir gerne selber 
ausrechnen.

Die Umwandlung eines Baumes über Holzkohle zu Schwarzpulver und dessen 
Zündung dürfte vom Maßstab her ähnlich sein...
(Firma: ...) #4409542
Lesenswert?

>Haben jetzt die Flüchtlinge auch am Klima oder am Wetter Schuld?

Klimaveränderungen werden massive Wanderungsbewegungen auslösen. Das war 
nur ein Beispiel auf Chris optimistische Ansicht, daß sich alles schon 
irgendwie einrenken wird.
Eine politische Flüchtlings-Diskussion war von mir nicht beabsichtigt.

Wenn Falk und Paul wieder ihre Frust-Pegida-Nummer starten wollen, ist 
das deren Problem.
#4409604
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@ A. K. (prx)

>Haben jetzt die Flüchtlinge auch am Klima oder am Wetter Schuld?

Sie bestimmen zur Zeit das politische Klima.

"Das Tiefdruckgebiet Mohammed* liegt weiträumig über Deutschland . . . 
."

> Oder warum muss das unbedingt hier in den Thread rein?

Frag Kara Benemsi, der hat das eingebracht. Ich konnte meinen 
Konterreflex nicht unterdrücken, tut mir leid ;-)


* Stimmt nicht, Tiefdruckgebiete haben eigentlich immer weibliche Namen 
;-)

http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/
#4410250
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Gestern waren es hier +2 und heute -7 am Tage.

Ich glaub vor 5 Jahren lag hier im Flachland vor Weihnachten 1 Meter 
Schnee, das ist auch nicht normal.
Es war aber irgendwie schön.
Zu Weihnachten war dann aber nicht mehr viel davon da, bzw. es lag neuer 
Schnee, aber eben nicht so viel.

Dieses Jahr habe ich noch gar keinen Schnee gesehen. :-(
#4410289
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Klimawechsel in der Südoststeiermark:

ab 16:45 beginnendes Glatteis durch Nieselregen und auch
starkem Nebel...


Mein Scheibenwischer ist ausgefallen - wegen Überstromaufnahme -
na gut...

Schnell noch beim nächsten Buschenschank meines Vertrauens
zugefahren und mit dem Wirten schnell einen Handscheibenwischer
zusammengebaut, bestehend aus einem Haushaltsfensterwischergummi
und ca. 40 cm Stiel von einem alten Besen...

Dann im buchstäblich Schritttempo den Hügel hinunter, das Fenster
offen und die Heizung voll auf die Windschutzscheibe...

Es war schon finster, aber ich musste nicht mehr auf einer
Bundesstraße fahren mit Gegenlicht, und so fuhr ich mit max.
30 Kmh mit ständigen Wischbewegungen meines Handwischers auf immer
mehr Glatteis dahin...

Da es bei uns immer auf und ab geht wie im Leben, kam die
Schlüsselstelle - steil bergab und eine Linkskurve...

Im Schneckentempo mit 2 Reifen auf Asphalteis und mit zwei am Bankett,
welches auch schon eisig war und vor der Kurve bin ich guter Weise
zum Stehen gekommen und wechselte auf die andere Seite, halb gefrorene
Wiese und Asphalteis ...

Das war eine Sonderprüfung, und jetzt kommt leichter Wind aus Ungarn
auf mit Pulverschnee bei -4 Grad...

Ich bin sehr froh, jetzt zu Hause zu sein ohne Blechschaden und setze
keinen Fuß mehr vor die Tür - selbst der Hund traut sich nicht mehr...


Ich wünsche allen Autofahrern viel Glück und allen Anderen einen
schönen Abend!

Mani
#4410395
Lesenswert?

Mani W. schrieb:
> Mein Scheibenwischer ist ausgefallen - wegen Überstromaufnahme -

Da hast du jetzt aber etwas erlebt.

So eine unkomfortable nach Hause Fahrt will ich nicht haben.

War die Sicherung für den Scheibenwischer durch?
Ich habe immer ein paar im Handschuhfach in einem Tütchen, damit ich 
nicht irgendwo nur wegen einer defekten Sicherung stehen bleibe.

Ich finde es eigentlich schon recht blöd dass der Scheibenwischer sich 
nicht einfach bei Überstrom selbst abschaltet (per MosFET und 
Strommessung per Shunt).

Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder 
anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen 
Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.
#4410402
Lesenswert?

Mike J. schrieb:
> Da hast du jetzt aber etwas erlebt.

Schon...

Mike J. schrieb:
> War die Sicherung für den Scheibenwischer durch?

Logo bei Überstrom...

Mike J. schrieb:
> Ich habe immer ein paar im Handschuhfach in einem Tütchen, damit ich
> nicht irgendwo nur wegen einer defekten Sicherung stehen bleibe.

Ich habe 3 Tote neben mir liegen, wer es dann nicht glaubt...

Mike J. schrieb:
> Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder
> anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen
> Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.

Und was bringt das, wenn der Scheibenwischermotor vielleicht
einen Wicklungsschluss hat?
Gast #4410403
Lesenswert?

Mike J. schrieb:
> Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder
> anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen
> Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.

Und dann ruft man den Pannendienst und läßt sich in die nächste 
Werkstatt abschleppen, wo das Steuergerät neu angelernt wird.

Einige aktuelle Entwicklungen in der Automobilelektronik scheinen an Dir 
vorbeigegangen zu sein.
#4410591
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Timm T. schrieb:
> Einige aktuelle Entwicklungen in der Automobilelektronik scheinen an Dir
> vorbeigegangen zu sein.

Das obige war eigentlich nicht so ernst gemeint, aber dir fehlten da 
wohl ein paar Smilies.

Wenn ich bei meinem Auto die Batterie mal kurz abklemme muss ich das 
Ding nicht in die Werkstatt schleppen lassen.

Mani W. schrieb:
> Und was bringt das, wenn der Scheibenwischermotor vielleicht
> einen Wicklungsschluss hat?

Ich dachte eher dass der Scheibenwischer an der Scheibe festgefroren 
ist, der Motor stark belastet wurde und er deshalb viel Strom gezogen 
hat worauf dann die Sicherung ausgelöst hat.
... einfach die nächst mögliche Schlussfolgerung wegen den aktuellen 
Witterungsbedingungen.
#4411413
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Michael B. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Ich habe 3 Tote neben mir liegen
>
> Auch wegen Überstrom?

Klar, und festgefrorene Scheibenwischer haben bei meinen
24 Autos bis heute keine Sicherung in die tote Zone befördert...


Die Ursache fand ich heute heraus:

Das Lagerspiel ist 1-1,5 mm

Alles ausgebaut, jetzt habe ich nicht mal Scheibenwischer auf
der Windschutzscheibe, die liegen auf der Rücksitzbank,
aber es hat -5 Grad und kein Schneefall,
das geht...
#4411436
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Mani W. schrieb:
> Alles ausgebaut, jetzt habe ich nicht mal Scheibenwischer auf
> der Windschutzscheibe, die liegen auf der Rücksitzbank,

Ist doch kein Problem. Entferne die Windschutzscheibe auch noch und da 
braucht man keine Scheibenwischer mehr...   :)

(-3,5°C, trocken und recht dunkel. Für Frost war scheinbar voriges Jahr 
kein Geld mehr da.)
#4456383
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Markus W. schrieb:
> Nein, leider nicht. Kühlen kostet erheblich mehr, als Wärmen. rund
> Faktor 4 nimmt man gewöhnlich an.

Was wird für diesen Faktor mit was verglichen? Im reinen Energieeinsatz 
ist es umgekehrt, d.h. mit 1KW Strom kann man um die 4KW wegkühlen. 
Allerdings heizt man hierzulande meist direkt, weil Klimaanlagen privat 
eher selten sind. Wenn doch, dann kühlt man per Wärmepumpe über Strom, 
was den fairen Vergleich nicht grad erleichtert. Besonders dieser Jahre, 
wo der Preis fossiler Energie Achterbahn fährt.
#4456583
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@ A. K. (prx)

>Was wird für diesen Faktor mit was verglichen? Im reinen Energieeinsatz
>ist es umgekehrt, d.h. mit 1KW Strom kann man um die 4KW wegkühlen.

Aber nicht mit einem Pelierelement, dort ist es eher umgekehrt, vor 
allem bei hohen Temperaturdifferenzen ;-)
#4456602
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Falk B. schrieb:
> Aber nicht mit einem Pelierelement, dort ist es eher umgekehrt, vor
> allem bei hohen Temperaturdifferenzen ;-)

Klar. Nur ist es wenig erfolgversprechend, einem zu warmen Winter mit 
Peltierkühlung entgegenwirken zu wollen, bloss weil jemand sich drüber 
beklagt, dass die Scheiben seines Autos morgens nicht vereist sind. ;-)

Mit einer anständigen Kühlanlage in der Garage und etwas 
Wassereinspritzung auf die Scheiben wäre ihm sicherlich mehr gedient.
#4457797
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Heute 06.02.2016

Temperatur 11,8 Grad um 14:00 Uhr. (NRW(OWL)
Die Kraniche kommen zurück in gewohnter Formation.
Der Rasen ist lang wie nie um diese Zeit, am liebsten würde
ich den Rasenmäher anwerfen.
Die Sonne war heute auch gut drauf und hat uns verwöhnt.
Also alles ist gut, und das Leben geht weiter.
Machen wir was draus.

Gruß
Thomas
#4458393
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Also ich finds gut.
Es ging damals um die Abschaffung des Schlechtwettergeldes für 
Bauberufe. Dierentensindsicher Laberkopp Norbert Blüm sagte: "Man kann 
einem Deutschen Arbeiter zumuten auch bei -5 Grad Celsius draußen zu 
arbeiten." Das Schlechtwettergeld wurde abgeschafft.
Also alles Gut

walTTer Elektrikergeselle
#4478229
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Das Wetter ist total verrückt.
Einmal Sonne und -3 Grad am Tag, am nächsten Tag wieder +6 Grad und 
Regen.
Heute sind aktuell hier +11Grad und wir saufen hier bald ab.

Wundert mich, wie die noch eine vernünftige Wetterprognose hinbekommen.

Mehr als eine 3-Tage Vorhersage schaffen die wohl nicht.
Der Rest ist alles aus der Glaskugel.

Gruß
Thomas

Edit:
Und wer Wetterfühlig ist hat richtige Probleme :-(
#4485993
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Aktuell  -1,5Grad (22:06)  Postleitzahl 32xxx

Kann natürlich sein, dass das Frühjahr relativ kalt wird.
Vielleicht gleicht sich sogar die Jahresmitteltemperatur aus,
sodas wir wieder im Rahmen liegen.
(war ja im Mittel zu warm (Dezember , Januar))

Aber für Landwirte oder Hobbygärtner ist diese Verschiebung eine
Katastrophe.

Gruß
Thomas

Edit:
Sonne war hier auch mal wieder  :-)
Gast #4486039
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Thomas B. schrieb:
> Vielleicht gleicht sich sogar die Jahresmitteltemperatur aus,
> sodas wir wieder im Rahmen liegen.

Das glaube ich nicht. Eher schon an einen Supersommer mit 45°. 
Vielleicht gibt es aber auch einen mit Regen. Dann hätte man eine 
Chance.

Langfristig wird es hier langsam kälter:

http://www.wetter.de/cms/der-golfstrom-wird-schwaecher-droht-jetzt-eine-eiszeit-2253711.html

Kann sein, dass es noch einige Jahre heisser wird, dann geht es anders 
herum.

Wenn erstmal der Golfstrom weiter zurück gegangen ist, dann wird es 
besonders auf der Insel kalt und die Engländer werden bibbern. Dann ist 
auch Schluss mit der tollen Landwirtschaft in Irland. Die Holländer 
werden bis zum Hals im Wasser stehen und die Spanier haben keinen 
einzigen Tropfen Wasser mehr, für ihre Felder. Italien, Spanien und 
Griechenland werden dann noch mehr EU-Mittel bekommen.
#4496799
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Markus W. schrieb:
> Wenn erstmal der Golfstrom weiter zurück gegangen ist, dann wird es
> besonders auf der Insel kalt und die Engländer werden bibbern. Dann ist
> auch Schluss mit der tollen Landwirtschaft in Irland. Die Holländer
> werden bis zum Hals im Wasser stehen und die Spanier haben keinen
> einzigen Tropfen Wasser mehr, für ihre Felder. Italien, Spanien und
> Griechenland werden dann noch mehr EU-Mittel bekommen.

Wenn das Eis am Nordpol wegschmilzt fällt der Motor für den
Golfstrom aus.
Der Golfstrom ist ja so eine Art Zentralheizung für Europa.

http://www.br.de/themen/wissen/golfstrom-meeresstroemung-klimawandel100.html

Vielleicht sollt man es nicht drauf ankommen lassen.

Gruß
Thomas

Edit:
06.03.2016_20:31
Aktuell +3.3 Grad
Leicht bewölkt
NRW /OWL

Also noch alles im Rahmen
#4498612
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Habe jetzt schönen Schneefall, die LNB hat es buchstäblich mit
schönen großen Flocken zugeklebt - FS aus...


Da ich meine Schüssel in greifbarer Nähe habe, einmal Schnee
weg gewischt und passt wieder, fast gleichzeitig war mein
Internetempfang über Modem-Stick aus...



Ja, und jetzt habe ich plus 1 Grad mit Schneefall...
Gast #4498621
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Ja, heute war Schnee! Ich kenne Jahre, da gab es Mitte März schon 20 
Grad. Da kommen wir dieses Jahr wohl nicht hin. Ok, nun hatten wir 
wenigstens eine Kälteperiode, die die Natur braucht. Das Dumme ist nur, 
dass viele Pflanzen schon begonnen hatten, auszutreiben. Ist jetzt 
teilweise kaputtgefroren.
#4498625
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Markus W. schrieb:
> Das Dumme ist nur,
> dass viele Pflanzen schon begonnen hatten, auszutreiben. Ist jetzt
> teilweise kaputtgefroren.

Bei uns treiben schon viele Sträucher Blüten und Knospen gibt es
schon an vielen Bäumen, Schneeglöckchen wachsen und die Primeln
blühen allerorts schön gelb, aber die Themperatur war die letzen
Wochen nie unter Null Grad - jetzt plus 0,8 Grad und der Schnee
ist wieder in Regen übergegangen...


Was sehr auffällig ist, dass der Scher (Maulwurf) so viele
Hügel ausgeworfen hat wie schon lange nicht...
#4498665
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Thomas B. schrieb:
> Wenn das Eis am Nordpol wegschmilzt fällt der Motor für den
> Golfstrom aus.
> Der Golfstrom ist ja so eine Art Zentralheizung für Europa.

Gerade zufällig gefunden, war mir so nicht bewusst:

http://www.ldeo.columbia.edu/res/div/ocp/gs/pubs/Seager_etal_QJ_2002.pdf

Irgendwie schlagen meine copy & waste Versuche der Summary fehl, daher 
nur kurz zusammengefasst: Das Paper untersucht, ob der Golfstrom 
tatsächlich für das milde europäische Klima hauptverantwortlich ist und 
kommt zu dem Ergebnis, dass er es eben nicht ist - sondern dass 
hauptsächlich Luftströmungen und ozeanische Wärmekapazität dafür 
verantwortlich sind.
#4498668
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Lu R. schrieb:
> ... - sondern dass
> hauptsächlich Luftströmungen und ozeanische Wärmekapazität dafür
> verantwortlich sind.

Wobei der Golfstrom an der ozeanischen Wärmekapazität nicht ganz 
unschuldig ist.
Alles hängt mit allem zusammen.

Markus W. schrieb:
> Ja, heute war Schnee! Ich kenne Jahre, da gab es Mitte März schon 20
> Grad. Da kommen wir dieses Jahr wohl nicht hin.

Es gab schonmal im April noch Schnee, der März ist noch lang, da sind 
auch 20 Grad Celsius drin.
Moderator Persönliche Seite #4498736
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A. K. schrieb:
> Lu R. schrieb:
>> Gerade zufällig gefunden, war mir so nicht bewusst:
>
> Wobei die englische Wikipedia das als Minderheitsmeinung bezeichnet.

Wenn ich mir die ganzen Untersuchungen usw. bzgl. des Golfstroms 
anschaue, würde ich sagen: nichts Genaues weiss man nicht. Aussagen wie: 
"Wenn der Golfstrom abstirbt, dann wird es hier deutlich kälter" halte 
ich deswegen für sehr gewagt (wenn er überhaupt abstribt). Das Klima 
hier entsteht offenbar einfach aus zu vielen Variablen.

Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind (ich habe Ende März 
Geburtstag) sowohl mit meinen Freunden draußen unter dem Cartport Kuchen 
gegessen und wir dann im Garten Fußball gespielt haben, aber wir 
durchaus auch schon Schlitten gefahren sind. Lokale Ausreißer gibt es 
also immer, aber über längere Zeiträume muss man schon sehen, dass es 
hier in unseren Breiten nur noch sehr wenig Schnee gibt und die Winter 
deutlich milder werden.

Heute Morgen sind es hier in der Eifel -2°C, es gibt Rauhreif und tollen 
blauen Himmel :-)
Gast #4499059
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A. K. schrieb:
> Deshalb geht man auch streng wissenschaftlich vor. Man setzt ein
> Experiment an. Indem man die Erde so weit aufheizt bis der Golfstrom
> zusammenbricht. Dann weiss man es.

Das Experiment wurde schonmal durchgeführt. Damals brach eine Barriere 
und eine große Menge Süßwasser ergoß sich in den Atlantik. Durch die 
geringere Dichte kam der Golfstrom zum Erliegen.

Das Ergebnis kannst Du Dir in der Geografie Mitteldeutschlands ansehen: 
Die schönen Kiefernwälder auf dem Sander, das Elbtal als Urstromtal und 
die hübschen Findlinge, die in Brandenburg die Gegend verschönern.

Auch wenn ich prinzipiell für wissenschaftliches Vorgehen bin, finde ich 
es in diesem Fall unnötig, das Experiment zu wiederholen.
Gast #4560811
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Kaum zu fassen -3 Grad! Nächste Woche ist der 1. Mai! Verschiebt sich 
jetzt der Winter um 8 Wochen? Ich habe am kommender Woche 3 Wochen 
Urlaub daheim und wir wollen in den Feldberg - aber nicht zum Rodeln!!!!
#4562895
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A. K. schrieb:
> Jetzt musst du dir nur mal vorstellen, wie es dort ohne die globale
> Erwärmung ausgesehen hätte. ;-)

Hast schon net unrecht, der Schneefall war bei 2 bis 3 Grad Plus,
Obstbauern haben die Hagelnetze aufgespannt, dass es nicht so
gefriert und dann sind einige Apfelplantagen planiert, weil die
Stützen und Spanndrähte aufgegeben haben...


Morgen werde ich mal weitere Fotos davon machen...


Buchstäblich an einem Tag ist alles vorbei, Blüten gab es heuer
genug, was davon übrig bleibt wird sich noch zeigen...
#4562943
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A. K. schrieb:
> Das Jahr ohne Sommer kann uns jederzeit
> wieder erwischen, denn der Stopfen für Vulkane ist immer noch nicht
> erfunden.

Zufällig lebe ich im Vulkanland - wenn auch erloschen...


Aber wenn uns der Supervulkan im Yellowstonepark erwischt, dann haben
wir alle ausgeschissen...


 Wir haben allerdings bessere Heizungen in den Wohnungen und
 vielleicht genug Geld, um anderen das Essen wegessen zu können.

Ist leider traurig, aber wahr...
#4567457
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Robert L. schrieb:
> da sind aber eigentlich die Netze schuld, oder?

Ja, das habe ich vergessen:


Die Obstbauern spannten zuerst die Netze, weil mit Frost zu rechnen
war und die Netze dabei etwas schützen, dann kam der Regen und am
Vormittag begann es dann zu schneien bei 1-3 Grad plus...

Die Flocken waren sehr groß, so dass die Hagelnetze dann vollständig
bedeckt wurden und der Schnee war pappig und schwer...


Bei den gezeigten Bildern wurden die einzelnen Netze in der Mitte
offensichtlich auch geschlossen, andere Kulturen daneben hatten
ebenfalls die Netze darüber, aber nur über den einzelnen Zeilen -
und die stehen noch...
Gast #4567501
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Mani W. schrieb:
> Hier die Photos, wie vom Schnee eine Apfelplantage planiert wurde...

Nun, ehrlich gesagt hält sich bei dem Anblick mein Mitleid in Grenzen. 
Diese Plantagen sind die Mastschweine der Obstbauern. Kaum Wurzeln weil 
überdüngt, auf Ertrag getrimmt und fliegen nach 10 Jahren in den 
Schredder, der Wurzelbereich wird mit Roundup freigehalten und Vögel 
suchen dort vergeblich nach Insekten, weil alles totgespritzt wird.
#4567725
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Mani W. schrieb:
> Aber Menschen wollen außer Mastschweinen auch Äpfel haben,
> die heutzutage keine Pusteln mehr haben dürfen - die müssen für
> den Handel schön glatt sein usw...

Jetzt fängt man aber langsam an, auch Obst und Gemüse zu verkaufen, wie 
es wuchs. Ich habe hier den Onkel Netto, der verkauft solche Möhren und 
Äpfel.
Mir ist das auch völlig Brust, wie die Gewächse geformt sind -im eigenen 
Garten ist es ja auch nicht anders. Lebensmittel dürfen nicht 
verschwendet werden. Da steckt Mühe, Arbeitskraft und Material drin.


MfG Paul
#4568286
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Paul B. schrieb:
> Jetzt fängt man aber langsam an, auch Obst und Gemüse zu verkaufen, wie
> es wuchs.

Nachdem ebendiese Händler in langjähriger Lobbyarbeit überhaupt erst die 
Normierung von Handelsware bewirkt hatten, also sowas wie 
Krümmungsradien von Gurken oder Bananen. Nun verkaufen sie dir also 
genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit 
gemacht haben.

Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit 
völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)
#4568342
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A. K. schrieb:
> Nun verkaufen sie dir also
> genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit
> gemacht haben.

Das ist mir doch egal! Zu DDR-Zeiten wurde auch gegessen, was gewachsen 
war. Darauf hatte ich genau so großen Einfluß, wie ich ihn heute habe:
KEINEN.

>
> Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit
> völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)

Ich warte auf den Tag, an dem es nichts zu nölen gibt.

-Paul-
#4568538
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A. K. schrieb:
> Nun verkaufen sie dir also
> genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit
> gemacht haben.

Das sieht man auch bei allen Handelsketten - normierte Äpfel und
beim Chinakohl und anderen Blattgemüsen werden dann die Blätter
so lange entfernt, bis das Gemüse halbwegs das selbe Gewicht hat -
auch wenn es viel größer und schwerer gewachsen war...


Das bestimmt eben der Handel - es wird nicht nach Gewicht verkauft,
sondern nach Häuptel (nicht zu verwechseln mit einem Bürgermeister
aus Österreich - Der schreibt sich nur ähnlich)...


Darum gibt es viele Minderbeschäftigte, die die "überflüssigen"?
Blätter dann entfernen müssen, um auf das jeweilig verlangte
Gewicht zu kommen - einfach kein Witz, sondern Wahnsinn pur...

Gutes, Gewachsenes wird verwirkt und kompostiert...

>
> Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit
> völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)

Darauf warte ich auch, denn in meinen Kindertagen waren Äpfel und
Birnen mit "Warzen" und auch von Vögeln angepickt die Besten...


Ob der Menschheit das einmal die Augen öffnet, was sinnlos
verschwendet wird???
#4568557
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Mani W. schrieb:
> Darum gibt es viele Minderbeschäftigte, die die "überflüssigen"?
> Blätter dann entfernen müssen, um auf das jeweilig verlangte
> Gewicht zu kommen - einfach kein Witz, sondern Wahnsinn pur...

Ich frag mich, ob das Zeug wirklich im Müll landet, oder bloss woanders 
verfüttert wird. Wenn Salate vom Grünfutterfrisör auf Form gezupft 
werden, aber andererseits fertig verpackte Salate oder Big Macs kein 
derart anspruchsvolles Rohmaterial voraussetzen, dann liesse sich das 
prima kombinieren.

Bei Kantinenfutter kam ich mir manchmal vor, wie der am anderen Ende der 
Striegelei. Denn ob die Spaghetti wohl nur den Hemden wegen stets so 
kurz waren? Oder deshalb, weil Grossabnehmer günstigeren Nudelbruch 
verwerten?

> Gutes, Gewachsenes wird verwirkt und kompostiert...

Hab ich anders gelesen. Das Zeug wird mit allerlei Tricks vorzugsweise 
so gezogen, dass es überwiegend gleich die richtige Form hat. Pervers 
ist das allerdings auch. Aber weniger verschwenderisch.

Ob man jetzt solche Betriebe extra wieder umstellt, um "natürlich 
gewachsenes Gemüse" zu produzieren? Wundern tät mich das heute nicht 
mehr.

> Ob der Menschheit das einmal die Augen öffnet, was sinnlos
> verschwendet wird???

Das ist ein wenig wie der Spruch in der Kindheit, dass von dem, was du 
übrig gelassen hast, eine afrikanische Familie eine Woche leben könne. 
Leider kommt kaum ein Sprössling auf die eigentlich nahe liegende Idee, 
das mal dort hin zu schicken. Auf Kosten des Familienbudgets.

Die Kosten von Nahrungsmitteln bestehen nicht nur aus der Herstellung. 
Oft genug macht die den geringeren Anteil aus, Verarbeitung und Handel 
dominieren. Weshalb der Verzicht auf Verschwendung an einer speziellen 
Stelle zwar moralisch sehr integer, aber dennoch am Ende ein Schuss in 
den Ofen sein kann. Wenn dadurch an anderer Stelle zusätzliche Kosten 
entstehen, die mehr ausmachen als die Verschwendung.

Willkürliches Beispiel: Wenn der Transport verwinkelter Gurken von 
Spanien nach Dänemark aufgrund des Platzbedarfs doppelt so viel 
Lastwagen erfordert, wie der von normierten - ist das am Ende gut oder 
schlecht?
#4568578
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Ich kenne das jetzt aus Styria, wo wirklich die Blätter
herumtergezupft werden, um dem Handel Genüge zu tun...


Sicher werden die Abfälle verfüttert oder auch Biomasse oder...


Bei xxxx oder xxxx wird eben nur ein Häuptel verkauft, das muss
halbwegs eine gleichmäßige Größe haben, weil ein Teil nur um
1 Euro oder mehr verkauft wird - es wird nicht gewogen!
Gast #4568605
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A. K. schrieb:
> Leider kommt kaum ein Sprössling auf die eigentlich nahe liegende Idee,
> das mal dort hin zu schicken. Auf Kosten des Familienbudgets.

Ähm, nicht? Das machen doch seit Jahren unsere Agrarkonzerne für uns, 
mit von unseren Steuern subventionierten landwirtschaftlichen Produkten. 
Und die können das so billig, daß sie damit in Afrika die dörfliche 
Landwirtschaft ruiniert haben.

A. K. schrieb:
> Wenn der Transport verwinkelter Gurken von
> Spanien nach Dänemark aufgrund des Platzbedarfs doppelt so viel
> Lastwagen erfordert

Erfordert er nicht: Lauf Wikipedia hat ein "Sattelauflieger mit 
deutscher Zulassung ... standardmäßig innen eine Länge von 13,625 m, 
eine Breite von 2,48 m und eine Höhe von 2,70 m". Macht etwa 92m³.

Eine Gurke hat eine Dichte von etwa 1kg/l, sie schwimmt gerade so in 
Wasser - und besteht oft zum Großteil aus demselben.

Ein 18-Tonner (2 Achsen) oder 25-Tonner (3 Achsen) kann also bei bester 
Packungsdichte gerade mal zu einem Viertel des Volumens mit Gurken 
gefüllt werden. Bei geraden Gurken mag die Packungsdichte 0.7 betragen, 
selbst wenn sie bei krummen Gurken auf 0.5 fällt, ist der Auflieger 
immer noch nur halb voll.

Wissenschaft gegen Panikszenario: Es muß kein einziger LKW zusätzlich 
fahren.

Wenn Dich schon Dein ökologisches Gewissen quält, solltest Du Dir eher 
Gedanken um den enormen Wasserbedarf der Gurken- und auch anderer 
Gemüseproduktion in Spanien machen.
Gast #4568608
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Mani W. schrieb:
> Das sieht man auch bei allen Handelsketten - normierte Äpfel und
> beim Chinakohl und anderen Blattgemüsen werden dann die Blätter
> so lange entfernt, bis das Gemüse halbwegs das selbe Gewicht hat

Naja, ich hab mich gewundert, wie die bei abgepackten Apfelsinen immer 
so gut auf das eine Kilogramm kommen - und hab mal ein paar gewogen. Es 
war bis zu 20% Mehrgewicht, wie es halt gerade paßte. Fließt dann 
wahrscheinlich in die Preiskalkulation ein.

Bei Apfelsinen kann man aber auch schlecht was abmachen.
#4568615
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Timm T. schrieb:
> Bei Apfelsinen kann man aber auch schlecht was abmachen.

Dann nimmt man eben 10 bis 20 % mehr in Kauf, deswegen sieht es
dann im Netz auch nicht nach mehr aus...


Das selbe ist auch bei Rispentomaten und so weiter...


Aber krass ist es immer noch bei Blattgemüse, die sehen so ziemlich
alle gleich groß aus, vermutlich wegen der natürlichen Dichte...


Trotzdem wird in der Landwirschaft kein Kohl oder sonstiges
Gemüse gleich groß wachsen, daher wird von vielen Arbeiter/Innen
so lange weggezupft, bis es für den Handel passt...
Gast #4578091
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A. K. schrieb:
> PS: In den letzten Tagen ging es jeweils hoch auf 25-27°C.

Ja und jetzt ist Pfingsten und wir haben 11 Grad. Ist das nicht fein?


Mani W. schrieb:
> Ja, wir hatten auch 20 Grad heute, aber ab 16:30 bis 19:30
> waren die Hagelflieger unterwegs - es hat dann nur mehr geregnet...
Wer steuert das eigentlich, wann da wer wo fliegt? Da gibt es doch 
sicher gegensätzliche Interessen?
Gast #4578378
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A. K. schrieb:
> Wer so blöd ist, Pfingsten auf die Eisheiligen zu legen, der kriegt was
> er verdient

Das haben wir der jüdischen Weltverschwörung zu verdanken. ;-) Weißt 
schon: Passahfest => Ostern => Vollmondregel / Frühlingsanfang => 
Verschiebung Ostern um bis zu 4 Wochen => Verschiebung Himmelfahrt / 
Pfingsten analog zu Ostern.

Und dieses Jahr ist das Alles wieder sehr zeitig dran, blühen ja auch 
noch keine Pfingstrosen zu Pfingsten.

Ist halt blöd, wenn man ein fixes und ein variables Kalendersystem 
kombinieren will. Egal, hauptsache die Tomaten können danach endlich 
raus in den Garten... ;-)
#4578547
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Markus W. schrieb:
> Wer steuert das eigentlich, wann da wer wo fliegt? Da gibt es doch
> sicher gegensätzliche Interessen?

Das ist im Interesse der Obst- und  Weinbauern, auch im Interesse
der Kürbis- und Maisbauern...

Diese zahlen dann für gebietsweisen Schutz, wo nicht gezahlt wird,
wird normalerweise auch nicht geflogen, auch Gemeinden haben dabei
Interesse-aber nicht jede...

Versicherung gegen Hagelschäden sowie Netze kosten einen Haufen,
ist die Ernte dann zerstört, gibt es nichts mehr zum Verkaufen...


Ich bin jetzt 15 Jahre in der Südoststeiermark und bis auf einmal
im Jahr 2010 haben die Hagelflieger ganze Arbeit geleistet, aber
damals hatten sie keine Chance mehr - Eigroße Trümmer fielen vom
Himmel und schlugen Welleternitdächer und auch Ziegeldächer ein -
Ich selbst hatte bei meiner 50 m2 Hütte gut 30 Stück getauscht,
die Hundeschüsseln waren nur mehr Trümmer und guterweise hatte ich
am Vormittag noch zwei Fenster zum Streichen draußen schön waagrecht
aufgelegt...

War natürlich kein Glas mehr drinnen...



Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...
Gast #4593115
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Mani W. schrieb:
> Ich bin jetzt 15 Jahre in der Südoststeiermark
Na was denn, bei den Osis arbeiten? Muss cool sein, demnächst grüßt man 
da sicher mit "Heil Hofer", oder? ;.)

> Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
> darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...
zur Freude der Umwelt und der Pflanzen...
#4593375
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Markus W. schrieb:
>> Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
>> darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...
> zur Freude der Umwelt und der Pflanzen...

Normalerweise zieht es durch die Aufwinde das Material in die Wolken,
löst Eiskristalle auf und kommt im günstigsten Fall als Regen zu
Poden, Pursche!


Und von Schäden durch Silberiodid (Silberjodid) an Pflanzen ist mir
nichts bekannt...


Gruß
Gast #4596560
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Mani W. schrieb:
> Schüttelreim für Deutsche:
>
> Kommt der Scheiß von oben runter,
> werden auch die Piefke munter...

Ähm, das mag ein Reim sein, ist aber kein Schüttelreim.

> PS: Egal, ob bei uns oder bei Euch - Hagel ist nirgendwo gut!

Insbesondere "sternhagelvoll"...
#4596732
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Mani W. schrieb:
> Schüttelreim für Deutsche:
>
> Kommt der Scheiß von oben runter,
> werden auch die Piefke munter...

Das ist kein Schüttelreim.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCttelreim
So einfach, wie manch Einer denkt, ist es nicht, einen zu finden.

Mani W. schrieb:
> PS: Egal, ob bei uns oder bei Euch - Hagel ist nirgendwo gut!

Da stimme ich Dir vollkommen zu.

MfG Paul
Gast #4597638
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Mani W. schrieb:
> So zu denken ist nicht gut...

Ein wenig Sartire darf schon sein, wenn sich im Nachbarland an die 50% 
der Menschen daür entscheiden, einen solchen Halodri zu wählen. 
Vielleicht löst sich das Problem ja auch von alleine und der Herr Hofer 
fährt mal zu schnell in seinem Phaeton. :-)
Gast #4601164
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Vielleicht hast Du Recht, ich habe meinen Beitrag oben zur Löschung 
vorgeschlagen. Selber löschen ging nicht.

Möge der Herr Hofer weiter bei den Ösis marschieren. Hat ja auch was 
Lustiges der Typ.:-)
Gast #4602062
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Kommen wir also wieder zum Wetter zurück.

Seit einer Woche ist nasskalt und kühl, bzw vereinzelt in Richtung 20 
Grad- besonders am Abend, wie auch heute wieder und irgendwie ist es 
DASSELBE Wetter, wie vor einem halben Jahr, als ich den thread 
aufgemacht habe - inklusive der katastrophalen Überschwemmungen, infolge 
von Platzregen, die man sonst vom Herbst kennt. Irgendwo hatten sie 
sogar Schneeregen und Hagel und mussten den Winterdienst holen.

Lösen sich jetzt die Winterphasen und Sommerphasen auf?
#4612839
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Also, seit Anfang Mai bis jetzt hat es nur 3 Tage gegeben, wo es
nicht geregnet hat, spätestens um 16 Uhr hat es sich zusammengebraut
und am Samstag hatten wir von 18:45 bis 19:45 extremen Platzregen,
Überschwemmungen incl.

Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem man nicht den Pullover, Jacke
und Regenmantel nutzen sollte...


Auch gibt es viele Menschen, die behaupten das Schaltjahr wäre die
Ursache - was natürlich Quatsch ist---

Jetzt regnet es auch...
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