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Forum: Offtopic Offenbach, 20 Grad - die Frisur sitzt!


Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Hat mal einer rausgeschaut? Wir haben jetzt Anfang November, typisches 
Herbstwetter, regnerisch, Nieselregen, grau in grau.

Die Welt der Elektronik ist in Ordnung: Die S-Bahn fährt ohne Störungen, 
Ich habe volles Breitband-DSL, LTE ist auch mal wieder da  - trotz 
Telekomvertrag und die Laternen vor dem Haus haben sich eben Punkt 16.00 
angeschaltet. Nur eins stimmt nicht:

Alle elektronischen Thermometer zeigen völlig sonderbare Werte. Rund 
herum in der Stadt und den Cafes, aber auch die Außenanlage vor dem 
Haus, zeigen sie 20 Grad Celsius. Geheimnisvolle Anzeigenfehler durch 
NEMP?

Oder wer hat die kaputt gemacht?

Oder ist noch mehr kaputt in unserer Welt? Ist das noch normal, was hier 
abgeht? - Nächstes Jahr um die Zeit kann ich sicher Palmen züchten. Ich 
frage mich, ob ich mich freuen soll, oder nicht.

Autor: Moby AVR (moby-project) Benutzerseite
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Markus W. schrieb:
> Oder ist noch mehr kaputt in unserer Welt? Ist das noch normal

Ganz davon abgesehen daß bei mir in Bayern gerade nasskaltes 
Herbstwetter ist- die WetterWelt hat sich doch schon immer geändert, das 
muß doch jetzt kein Angstauslöser sein. Also ich persönlich find 20 Grad 
im November super. Die Erfahrung zeigt aber, wo Licht ist da ist auch 
irgendein Schatten nicht weit.

Autor: Kaj G. (Firma: RUB) (bloody)
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Ich find's nicht sonderlich schlimm, schade, ja, aber nicht schlimm.
Muss ich weniger die Wohnung Heizen, spart also Geld und die Leute auf 
der Straße fahren weniger scheiße. :)
Hat also auch sein gutes.

Bin vor ca. 2 Jahren hier in Berlin an Heiligabend (gegen mitternacht) 
in T-Shirt durch die Stadt spaziert. Gibt schlimmeres. :)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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wir haben ein wenig fön und sehr schönes wetter ;)

Autor: Dirk E. (drbinsl)
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Wen es interessiert schaut hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Martini-Sommer

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Das typische ZU-Wetter!

ZU warm, ZU kalt, ZU nass, ZU trocken, ZU-....

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Extremisten überall. Alles voller Extremisten. Hier heute 19°, 
nass-schleimig.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Extremisten überall. Alles voller Extremisten. Hier heute 19°,
> nass-schleimig.

Nö, ( Pfalz ) 20 Grad, windstill und sonnig.
Das darf so bleiben.

Grüße Bernd

Autor: Thomas Glass (Firma: Frickelhauptquartier) (taximan)
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Münster; 21:00 -> 18°

Wenn man nicht wüßte, daß Anfang November ist....

Autor: Mani W. (e-doc)
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Bei mir war es feucht, warm und fröhliches Wetter..

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Tja, nun sind wir 4 Wochen weiter und es waren heute wieder 18 Grad+ 
statt Minus! Jetzt ist es sogar schon dunkel und es geht auf 21.00 Uhr 
zu. Die Temperaturen sind immer noch 2stellig. Ich habe hier gemessene 
13 Grad in Langen und das bei Regen.

Heute ist die Merkel in Sachen Klima unterwegs und die Chinesen haben 
zeitlgich halb Peking das Arbeiten verboten, damit die Schornsteine 
nicht rauchen, weil die eh schon viel zu hohen Grenzwerte um Faktor 10 
überschritten wurden.

Gibt es da eigentlich noch was aufzuhalten?

Selbst wenn wir hier in Deutschland, alles halbieren, fangen das die 
Chinesen mit 2% Wirtschaftswchstum sofort wieder negativ auf.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Markus W. schrieb:
> Gibt es da eigentlich noch was aufzuhalten?

Ich denke: Nein.
Sieh Dich um -wenn das Klima nicht die Lebensgrundlagen erledigt, dann 
sind es andere Faktoren, die schneller und unmittelbarer zur Wirkung 
kommen werden. Ich erspare mir, diese hier aufzuzählen, denn jeder, der 
nicht vollkommen stupide durch die Gegend läuft, sieht diese Faktoren 
selbst.

Summa summarum: Es ist gelaufen.

Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich 
ist.

MfG Paul

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Thomas G. schrieb:
> Münster; 21:00 -> 18°
>
> Wenn man nicht wüßte, daß Anfang November ist....

...würde man denken, es ist Ende Januar.

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Paul B. schrieb:
> Summa summarum: Es ist gelaufen.

Summa sumarum jugdz eigtlich niemandn.

Youtube-Video "Tag 20 - Wen juckt´s"

: Bearbeitet durch User
Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Paul B. schrieb:
> Summa summarum: Es ist gelaufen.

Wenn alle so denken, dann gute Nacht.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Markus W. schrieb:
> Wenn alle so denken, dann gute Nacht.

Auch, wenn nicht alle so denken -was meinst Du, was sich die Natur um 
das Denken der Menschen schert?

MfG Paul

Autor: IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)
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Markus W. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>
> Wenn alle so denken, dann gute Nacht.

Wir denken doch schon alle so. "Sollen doch die anderen was an Ihrem 
Lebensstil ändern oder die blöden chinesen mal weniger auf Kohleenergie 
setzen."

Oder wie kannst Du mir das hier z.B. erklären?!
Youtube-Video "x3-Classix: Klimakonferenzen im Wandel der Zeit | extra 3 | NDR"

Alle Leute sprechen darüber, aber nichts, absolut nichts wird 
unternommen. Das bisschen Abgasnorm und hier und da ein wenig bringt 
nichts, wenn an anderer Stelle (steigende Industrie/Wachstum) wieder ein 
Haufen mehr dazu kommt. Und ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand 
malen, aber ich bin mir fast zu 99% sicher, dass wir "verk*ckt" haben 
und es weiterhin tun werden.

Autor: Asko B. (dg2brs)
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Markus W. schrieb:
> Selbst wenn wir hier in Deutschland, alles halbieren, fangen das die
> Chinesen mit 2% Wirtschaftswchstum sofort wieder negativ auf.

Nee, das wird dort zu 100% ad absurdum gefuehrt.

Paul B. schrieb:
> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>
> Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich
> ist.

Klingt nach Resignation: aber viel kann man da wohl nicht machen.

Paul B. schrieb:
> Auch, wenn nicht alle so denken -was meinst Du, was sich die Natur um
> das Denken der Menschen schert?

Das ist leider das Problem, was schert die Natur das denken
der darin lebenden Zivilisation.
Der Fisch ist gegessen..., nicht mehr aufzuhalten.
Bloss wusste das (zum Zeitpunkt der Initialisierung) keiner.

"Terraforming" koennte eher auf unserem eigenen Habitat
funktionieren, als auf fremden Planeten, aber kein Mensch
(oder Computer) weiss ob das noch zu "unseren" Lebzeiten
funktionieren wuerde. Es gibt einfach zu viele "Unbekannte"
in dieser Rechenoperation.

Hat nicht Darwin nachgewiesen, das sich Induviduen sich
den Umwelteinfluessen angepasst haben ? statt umgekehrt.

Zum Glueck hab ich nur noch eine "Generation" meiner
Lebenszeit. Das halt ich aus.
Oder "ganz schlimm gesprochen", das sitz ich auf einer
Backe aus.
Wehe den Generationen die nach uns kommen.


Gruss Asko.

PS: der keine direkte Loesung kennt !

Autor: Fred Feuerstein (feuerstein7)
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Asko B. schrieb:
> PS: der keine direkte Loesung kennt !

Lösungen:
1.  Abwrackprämie, jeder umweltbewusste Deutsche sollte mindestens alle 
fünf Jahre ein neues Auto kaufen
2.  Alle Fahre von alten Autos bekommen eine dynamischen Steuererhöhung
3.  Glühbirnen werden verboten
4.  Wer CO2 emittiert kann sich und die Umwelt per CO2 Zertifikat 
freikaufen
5.  Der technische Fortschritt in der Automobilindustrie wird nicht mehr 
abgewartet sondern beschlossen (da sage noch mal einer nach der Wende 
wurde nichts aus dem Osten übernommen)
6.  Wir führen Energieeffizienzklassen ein, damit der Kunde weiss, dass 
sein E-Herd mit Klasse AA+ Wasser sogar mit einer Flachbatterie kocht
7.  Wir fördern Elektromobilität, kein Auspuff = keine Abgase
8.  Staubsauger bekommen ein Leistungslimit
Also wenn es jetzt nicht bergauf geht, kann es doch nur noch an den 
„anderen“ liegen.

Autor: G. C. (_agp_)
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Asko B. schrieb:
> Paul B. schrieb:
>> Summa summarum: Es ist gelaufen.
>>
>> Mach Dir und Deinen Leuten noch eine schöne Zeit, so lange es möglich
>> ist.
>
> Klingt nach Resignation: aber viel kann man da wohl nicht machen.

Klar klingt das nach Resignation. Das hat man uns doch eingetrichtert. 
So wie's kommt, kommt's halt. "Da kann man nichts machen". "Da helfen 
keine Grenzen". Solche überschaubaren Probleme können wir also nicht 
mehr lösen, aber das Weltklima retten, das geht, per Beschluss, heißt 
es. China erstickt im Smog. Rettet China. Rettet die Bilanzen (Monty 
Python) und die Arbeitsplätze. Leider verschlingt Fortschritt in Form 
von Automatisierung tendentiell mehr Arbeitsplätze als er bringt. Rettet 
das Öl. Für die SUV. Mehr Solar. Da wo die Wirtschaft brummt. Nur da 
fehlt die Sonne - meistens. Und dort wo Sonne ist - meistens, fehlt die 
Infrastruktur, fast immer. Dafür ist da dann Instabilität und Glauben 
von Vorgestern. Fortschrittsfeindlich halt.

So oder so, wir laufen "Ins Offene".

Ursachen bekämpfen statt flüchten. El Niño vertreibt (auch).

Autor: Asko B. (dg2brs)
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G. C. schrieb:
> So oder so, wir laufen "Ins Offene".

Ich ergaenze mal: ...Messer !!!!

Fred F. schrieb:
> Lösungen:
> 1.  Abwrackprämie, jeder umweltbewusste Deutsche sollte mindestens alle
> fünf Jahre ein neues Auto kaufen
> 2.  Alle Fahre von alten Autos bekommen eine dynamischen Steuererhöhung
> 4.  Wer CO2 emittiert kann sich und die Umwelt per CO2 Zertifikat
> freikaufen
> 5.  Der technische Fortschritt in der Automobilindustrie wird nicht mehr
> abgewartet sondern beschlossen (da sage noch mal einer nach der Wende
> wurde nichts aus dem Osten übernommen)
> 6.  Wir führen Energieeffizienzklassen ein, damit der Kunde weiss, dass
> sein E-Herd mit Klasse AA+ Wasser sogar mit einer Flachbatterie kocht
> 7.  Wir fördern Elektromobilität, kein Auspuff = keine Abgase

... und was mach ICH jetzt ?
... " isch ´abe gar kein `Auto"...

Gruss Asko.

Autor: Siggi S. (siggiund)
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Ihr müßt mal auf
https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/wetterkarte?t...
den November revue passieren lassen

Was mich wirklich beunruhigt, ist die rapide änderung der 
Isobarendichte.
Oder ist das normal - kennt sich da jemand aus?
Irgendwie kommt mir da "Schwere Dünung" in den Sinn.

Autor: Siggi S. (siggiund)
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Ihr müßt mal (schon wieder) auf die Kondensstreifen achten. Die sind 
stückchenweise total verwirbelt.
Da braut sich was zusammen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Asko B. schrieb:

>
> ... und was mach ICH jetzt ?
> ... " isch ´abe gar kein `Auto"...
>

Au weh, Au weh. Da seh ich schwarz. Du bist ja noch schlimmer als alle 
anderen! Alle anderen können irgendwie einsparen, nur du nicht! Also 
ehrlich, so was ist doch verantwortungslos.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Karl H. schrieb:
> Alle anderen können irgendwie einsparen, nur du nicht! Also
> ehrlich, so was ist doch verantwortungslos.

Das finde ich auch. Deshalb ein Vorschlag: Kaufe ein Auto mit 
Dieselmotor und laß es dann auf Erdgas-Antrieb umbauen. Das lohnt 
sich...

;-)

MfG Paul

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Karl H. schrieb:
> Asko B. schrieb:
>
>>
>> ... und was mach ICH jetzt ?
>> ... " isch ´abe gar kein `Auto"...
>>
>
> Au weh, Au weh. Da seh ich schwarz. Du bist ja noch schlimmer als alle
> anderen! Alle anderen können irgendwie einsparen, nur du nicht! Also
> ehrlich, so was ist doch verantwortungslos.

Genau. Kauf dir so eine Kiste.

http://kurfner.at/web/guest/cars/-/asset_publisher...

Dann aber nie benutzen. Das hätte was.

Grüße Bernd

Autor: Timm T. (Gast)
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Bernd F. schrieb:
> Genau. Kauf dir so eine Kiste.

Auf für solche Kisten gibt es eine Lösung: RPG

Autor: Siggi S. (siggiund)
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Siggi S. schrieb:
> Ihr müßt mal (schon wieder) auf die Kondensstreifen achten. Die sind
> stückchenweise total verwirbelt.

Das sah aus wie so ab und zu mal ein Wellenpaket auf einer geraden 
Linie.
Das können nur Transienten gewesen sein.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Siggi S. schrieb:
> Das können nur Transienten gewesen sein.

Ist eine Transiente eine Kreuzung eines Transistors mit einer Ente?

mfG Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Paul Baumann (paul_baumann)

>> Das können nur Transienten gewesen sein.

>Ist eine Transiente eine Kreuzung eines Transistors mit einer Ente?

Oder eine Transsexuelle Ente?

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Falk B. schrieb:
> Oder eine Transsexuelle Ente?

Richtig -jetzt, wo Du es sagst...
Eigentlich logisch!

:-)

MfG Paul

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Paul B. schrieb:
> Ist eine Transiente eine Kreuzung eines Transistors mit einer Ente?

Nö, ein Erpel im Fummel.

Autor: c. m. (camikusch)
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ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane - 
rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht 
gegeben hat. das ist seit mindestens 2 jahrzehnten nicht mehr so.
was wir jetzt haben sind ab und zu mal temperaturen unter null, wenig 
schnee, und wenn dann gefrierenden matsch oder regen.

aber das sind nur WETTERbeobachtungen, KLIMA ist was anderes. dennoch… 
auffällig. ich vermisse das weihnachtliche durch den schnee stapfen, und 
das knirschen und knarzen wenn er beim drauftreten zusammengedrückt 
wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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c. m. schrieb:
> ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane -
> rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht
> gegeben hat.

Vielleicht kann die BASF aushelfen und eine Schicht von 
Schaumpolystyrolkugeln auslegen?
;-)

MfG Paul

Autor: Da Dieter (dieter)
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Johann L. schrieb im Beitrag #4377266:
> Zum Thema: Hier der Wetterbericht für die nächsten 5 äh... jedenfalls
> lässt der keine Fragen offen!

Erlaubt die Lizenz von xkcd.com das Weiterverbreiten der Bilder ohne 
Quellenangabe?

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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IIRC nö, hier ist sie: http://www.xkcd.com/1606/

...wobei das nur "non-commercial" ist.  µC ist ja kommerziell, d.h. die 
Grafik bitte entfernen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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c. m. schrieb:
> ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane -
> rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht
> gegeben hat.

An alle Flachländer: Bei Schnee ist die Höhe der Auflage zu messen, 
nicht die Breite!

Autor: A. K. (prx)
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Johann L. schrieb:
>> Ist eine Transiente eine Kreuzung eines Transistors mit einer Ente?
>
> Nö, ein Erpel im Fummel.

Hast wohl noch nie Enten gesehen? Erpel sind immer im Fummel. Ein 
transsexueller Erpel wäre einer ohne Fummel.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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c. m. schrieb:
> ich kann mich daran erinnern, das es "hier" (mannheim/ludwigshfane -
> rheinebene) vor ~30+ jahren durchaus auch mal 30cm schnee über nacht
> gegeben hat. das ist seit mindestens 2 jahrzehnten nicht mehr so.
> was wir jetzt haben sind ab und zu mal temperaturen unter null, wenig
> schnee, und wenn dann gefrierenden matsch oder regen.
>
> aber das sind nur WETTERbeobachtungen, KLIMA ist was anderes. dennoch…
> auffällig. ich vermisse das weihnachtliche durch den schnee stapfen, und
> das knirschen und knarzen wenn er beim drauftreten zusammengedrückt
> wird.

Ach, in der Erinnerung schaut das so aus.

Aber mal ehrlich, im Rhein-Neckarraum gibt es alle zwanzig Jahre
weiße Weihnacht.

Meistens regnet es, vor ca. 7-8 Jahren bin ich mit dem Cabrio offen
an Heiligabend rumgedüst ( 18 Grad )

Gut, wir mussten irgendwann in den letzten 30 Jahren auch mal
Schnee schaufeln, normal ist das aber nicht.

Grüße Bernd

Autor: Frank Esselbach (Firma: Q3) (qualidat)
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Ähm ... auch auf die Gefahr hin, jetzt gleich fürchterliche Haue zu 
bekommen:

Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass es in der Erdgeschichte nicht 
immer schon Klimaänderungen gab, auch ohne das Zutun der Menschheit. 
Hier, wo heute Deutschland ist, war mal subtropische Landschaft mit 
Schachtelhalmen und Riesen-Libellen und es gab auch schon 
kilometerdickes Eis und darunter begrabene Mammuts. Wieso sollten diese 
Prozesse plötzlich aufgehört haben?

Ich finde Umweltverschmutzung natürlich trotzdem nicht in Ordnung und 
möglicherweise hat der Mensch an der beginnenden Warmezeit auch einen 
Anteil. Aber was unterscheidet bitte eine menschengemachte Warmezeit von 
einer, die auf natürlichem Wege gekommen wäre?

Irgendwie damit umgehen müssen wir allemal ...

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Frank E. schrieb:
> Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass es in der Erdgeschichte nicht
> immer schon Klimaänderungen gab, auch ohne das Zutun der Menschheit.

Stimmt. Und niemand weiss mit absoluter Sicherheit, welche Handlung 
welche Folgen hat. Abzuwarten bis es absolut feststeht ist aber auch 
keine Lösung.

Es sind auch schon ganze Wälder im Sturm vernichtet worden. Trotzdem ist 
es keine sinnvolle Strategie, im Wissen um solche Stürme an dem Ast zu 
sägen, auf dem man sitzt.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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A. K. schrieb:
> Es sind auch schon ganze Wälder im Sturm vernichtet worden. Trotzdem ist
> es keine sinnvolle Strategie, im Wissen um solche Stürme an dem Ast zu
> sägen, auf dem man sitzt.

/Sarkasmus
Nein, denn der Ast bricht auch von allein ab, wenn der Wind stark genug 
ist.
\Sarkasmus
mfG Paul

Autor: Sergej Pauli (benito_juarez)
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naja, heute morgen um 6.15 waren es -5° (Schwarzwald), geschneit hat es 
auch schon mehrfach, so what?

Autor: Siggi S. (siggiund)
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Ich hab' schon warme Erpel gesehen, die einem locker das Dach weghauen 
können.

Autor: Siggi S. (siggiund)
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Jedem Hausbesitzer müte da doch der Schreck in die Glieder fahren.

Autor: Siggi S. (siggiund)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Sind das nicht zwei Prachtstücke?

Autor: Siggi S. (siggiund)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Gibt's auch in beweglich.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Nun, 90% der Bevölkerung wird sagen:
OK, kein Schnee schippen, keine Winterreifen aufziehen, weniger 
Heizkosten und der Sommerurlaub kann auch wettersicher heimatnah laufen, 
alles in Butter.

In meiner Branche schaut das dann doch etwas anders aus, zunehmende 
Trockenheit der Sommer, Bewässerung der Kulturen, Ausfälle durch 
Sonnenbrand an den Pflanzen, zunehmend wärmeliebende Schädlinge (!), 
ggf. Kulturumstellung ... ist nicht so ohne

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Fhutdhb U. schrieb:
> In meiner Branche schaut das dann doch etwas anders aus, zunehmende
> Trockenheit der Sommer....

Die Leute trinken doch aber gerne trockenen Wein...

;-)

MfG Paul

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Hier ist es -14C und 20cm Schnee. Brrrr

Autor: Thomas B. (thombde)
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Gerhard O. schrieb:
> Hier ist es -14C und 20cm Schnee. Brrrr

Ich weiß den Ort nicht wo Du dich befindest, aber ich glaube Du liegst 
etwas höher als ich :-)

Also hier bei mir ist es gerade +11 Grad. (20.12.2015, 21:16 Uhr).
( Ostwestfalen nähe Bielefeld).

Gruß
Thomas

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Thomas B. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Hier ist es -14C und 20cm Schnee. Brrrr
>
> Ich weiß den Ort nicht wo Du dich befindest, aber ich glaube Du liegst
> etwas höher als ich :-)
>
> Also hier bei mir ist es gerade +11 Grad. (20.12.2015, 21:16 Uhr).
> ( Ostwestfalen nähe Bielefeld).
>
> Gruß
> Thomas

53N, -113W

Ganz genau hier:

Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2015)"

Gruß,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Südost-Steiermark +1,4 Grad auf 360 Meter

Autor: Thomas B. (thombde)
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Also wenn das mit den Temperaturen hier so weitergeht, muss ich vor 
Sylvester noch mal Rasen mähen. (mit Nassrasierer)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Thomas B. schrieb:
> Also wenn das mit den Temperaturen hier so weitergeht, muss ich vor
> Sylvester noch mal Rasen mähen. (mit Nassrasierer)

So ein Wetter ist einer weihnachtliche Stimmung nur schwer zuträglich...

Autor: Thomas B. (thombde)
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Habe vor 45 min eine Menge Kraniche im hübschen Formationsflug gesehen.
(geschätzt 100 Stk.)
Die kreisten etwas verwirt über unserem Haus.
Wollen die jetzt erst Richtung Süden, oder kommen die schon wieder 
zurück?

Weil ich habe die anfang November schon mal in Aufbruchstimmung fliegen 
sehen.

Gruß
Thomas

Autor: Lutz H. (luhe)
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Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.

Was ist auf dem Hausdach?

Autor: Thomas B. (thombde)
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Lutz H. schrieb:
> Was ist auf dem Hausdach?

Weis jetzt nicht ob ich gemeint bin.
Aber auf meinem Hausdach ist nichts besonderes.
Zumindest kein beheizter Pool mit leckeren Fröschen drin ;)

Schönen Abend noch

Gruß
Thomas

Autor: Mani W. (e-doc)
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Lutz H. schrieb:
> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.

Ich bin in Österreich, nahe der slowenischen Grenze, also doch
viele hunderte Km von Deutschland entfernt, wir haben jetzt 3,1 Grad
plus bei 46% RLF...


Unser Problem werden die sogenannten Schädlinge sein, die
Fichtenzerstörer - sprich Borkenkäfer, Zecken, Flöhe, usw...


Und es wird schon 2 Monate her sein, als es bei uns regnete.
Es ist auch so, dass es hier selten einen leichten Wind gibt...

Aber auch keinen starken!


Heißt, entweder Sonne oder Nebel...

Autor: Lutz H. (luhe)
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Mani W. schrieb:
> Unser Problem werden die sogenannten Schädlinge sein, die
> Fichtenzerstörer - sprich Borkenkäfer, Zecken, Flöhe, usw...


Millionen Jahre hat der Wald ohne den Menschen überlebt.
Deshalb schaffen in einem gesunden Wald die Singvögel. Wenn der Staat 
aber Gelder ausschüttet, kann der Mensch mit der Kettensäge das Problem 
schaffen.

( Schon Palmen gesät? )

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thombde)
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Meine Frisur sitzt ja immer weil ich keine habe (Glatze)
Aber was da jetzt bei uns auf der Welt passiert (speziell gerade am 
Nordpol) macht mir schon etwas Sorgen.

Gruß aus NRW (nähe Bielefeld 23:50 / +4,0 Grad)
Thomas

Autor: Mani W. (e-doc)
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Die Sorge um unseren Planeten stellt sich seit meiner Kindheit...


Und ich habe 663 Monate überschritten, die ich
auf dieser schönen Welt leben durfte...


Erst jetzt (heute) schreitet die Themperatur auf -6 Grad, klare
Nacht, keine Luftbewegung, wie immer...

Ich denke, dass wir noch vieles erleben werden, nur das Sehen
dieses Disasters ist nicht jedem gegeben...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Lutz H. schrieb:
> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.

Dafür kostet es im Sommer mehr Kühlung! Und: Die Natur braucht die 
Winter. Sonst haben wir hier im Somme bald extreme Mäuse- und 
Insektenplage.

An Weihnachten zweistellige Temperaturen ist gelinde gesagt, eine 
Katastrophe.

Wir hatten noch keinen einzigen Frosttag.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
Datum:

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Markus W. schrieb:
> Und: Die Natur braucht die
> Winter. Sonst haben wir hier im Somme bald extreme Mäuse- und
> Insektenplage.

Alles richtig nur: Was für eine Möglichkeit haben WIR, darauf 
einzuwirken?
Das Wetter ist alternativlos.

mfG Paul

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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zum Vergleich:
am 26.12. sind wir im Raum Berlin bei 15°C, leicht bewölkt, schwach 
windig gewesen
in der Nacht vom 29. zum 30.12. hatten wir dann nach zwei sternenklaren 
Nächten -15°C
das ist ein Temparatursturz von 25°C (Tag/Nacht inkl.) in 3,5 Tagen

Das Wetter ist schon genauso volatil wie der DAX, da geht auch keine 
Tagesbewegung unter 1,5% mehr... ;)

Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Thomas B. schrieb:
> Habe vor 45 min eine Menge Kraniche im hübschen Formationsflug
> gesehen.
> (geschätzt 100 Stk.)
> Die kreisten etwas verwirt über unserem Haus.
> Wollen die jetzt erst Richtung Süden, oder kommen die schon wieder
> zurück?
>
> Weil ich habe die anfang November schon mal in Aufbruchstimmung fliegen
> sehen.

die Kraniche fliegen schon seit einigen Jahren nicht mehr vollständig 
nach Süden, es sind immer mehr Schwärme über Winter auf den Äckern zu 
sehen

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mike B. schrieb:
> die Kraniche fliegen schon seit einigen Jahren nicht mehr vollständig
> nach Süden,

Die Kraniche, die müden
sind zu faul zum Flug nach Süden.

Lieber bleiben sie in Horden
auf den Wiesen hier im Norden.

Sie besetzen oft in gleicher Weise
von der Eisenbahn die Gleise.

und fahren dann mit der Draisine
auf der blanken Eisenschiene.

So etwas nennt man: Vogelzug
gut, für heute ist's genug!

MfG Paul

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Markus W. schrieb:
> Lutz H. schrieb:
>> Das Wetter ist doch gut so, es spart Heizkosten.
>> Der Klimawandel unterstützt Deutschland bei der CO2 Einsparung.
>
> Dafür kostet es im Sommer mehr Kühlung!

Das dürfte aber deutlich weniger Energie beanspruchen. Wir brauchten 
bisher jedenfalls nicht kühlen. Und: die Menschheit hat auch ohne 
Klimaanlagen und in deutlich heißeren Gegenden komfortabel leben können. 
Alles eine Frage der Bauweise.

Ich freue mich jedenfalls erstmal darüber, dass wir im Dezember nur 40% 
des Gasverbrauchs des Vorjahresmonats hatten (habe eben meine monatliche 
"Ablesetour" durchgeführt) - und das trotz vierzehn Tagen Besuchs :-)

> Und: Die Natur braucht die Winter.

Das meinen wir nur. Der Natur sind die Winter sch...egal. Nur wir 
Menschen meinen: "Oh Gott, es muss alles so bleiben wie es ist!". Die 
Natur ist ein Meister darin, sich an Veränderungen des Klimas 
anzupassen. Die Fauna und Flora haben schon ganz andere Veränderungen 
gemeistert.

Das einzig Konstante in der Natur ist die Veränderung.

> Sonst haben wir hier im Somme bald extreme Mäuse- und
> Insektenplage.

Auch in Ländern praktisch ohne Frost (Italien, Spanien (Kanaren etc.), 
Griechenland) gibt es diese Insekten- und Nagetierplagen nicht.

Gleichzeitig wird es für die Jäger (Vögel, Fledermäuse etc.) deutlich 
einfacher, über den Winter zu kommen.

> Wir hatten noch keinen einzigen Frosttag.

Ja - sehr angenehm!

Autor: Thomas B. (thombde)
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Chris D. schrieb:
> Ich freue mich jedenfalls erstmal darüber, dass wir im Dezember nur 40%
> des Gasverbrauchs des Vorjahresmonats hatten (habe eben meine monatliche
> "Ablesetour" durchgeführt)

Stimme ich Dir voll zu.
Und ich hoffe, dass die Gasversorger auch mal den Preisverfall an die 
Kunden weitergeben.

Chris D. schrieb:
> Das meinen wir nur. Der Natur sind die Winter sch...egal. Nur wir
> Menschen meinen: "Oh Gott, es muss alles so bleiben wie es ist!". Die
> Natur ist ein Meister darin, sich an Veränderungen des Klimas
> anzupassen. Die Fauna und Flora haben schon ganz andere Veränderungen
> gemeistert.

Stimme ich auch voll zu.
Wenn das allmählich vonstatten geht kann sich die Natur drauf 
einstellen.
Wenn es dann mehr Insekten im Sommer gibt, haben halt die Vögel ein
größeres Nahrungsangebot usw.

Gruß
Thomas


Edit:
Was natürlich Problem machen könnte sind Naturkatastrophen.
Sieht man ja in den Medien.

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Autor: Timm T. (Gast)
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Chris D. schrieb:
> Auch in Ländern praktisch ohne Frost (Italien, Spanien (Kanaren etc.),
> Griechenland) gibt es diese Insekten- und Nagetierplagen nicht.

Ach? In Italien, Spanien, Griechenland gibt es ausgedehnte 
Fichtenwälder?

Um die Mäuse mache ich mir wenig Sorgen, denen setzt so ein 
durchweichter Boden mehr zu als ein kalter Winter. Und gegen die 
Dummheit der Bauern, erst alle Füchse abschießen zu lassen, und dann 
über die Mäuseplage zu jammern, und das alle paar Jahre wieder, kommt eh 
kein Winter an.

Aber wer meint, die Natur macht das schon, der vergißt, daß viele Natur 
um uns herum schon Kultur ist, und die macht das eben nicht von selbst.

Zum Beispiel haben wir im Studium - Nebenschauplatz Ökologievorlesung - 
mal durchgerechnet, daß sich die Klimazonen aktuell schneller 
verschieben als die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit von 
Baumarten, z.B. Kiefer oder Buche ist. Und zwar deutlich schneller. 
Forstwirten ist das durchaus bewußt, aber in der allgemeinen Diskussion 
gehen solche Details unter.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Timm T. schrieb:

> Aber wer meint, die Natur macht das schon, der vergißt, daß viele Natur
> um uns herum schon Kultur ist, und die macht das eben nicht von selbst.

Wie gesagt: die Natur interessiert das wenig. Der Mensch wird sich 
anpassen müssen, so wie er es schon oft getan hat.

Es wird Nachteile geben, aber eben auch Vorteile. Die meisten sehen nur 
die Nachteile.

Da gibt es keinen Grund, in Panik zu verfallen.

> Zum Beispiel haben wir im Studium - Nebenschauplatz Ökologievorlesung -
> mal durchgerechnet, daß sich die Klimazonen aktuell schneller
> verschieben als die natürliche Ausbreitungsgeschwindigkeit von
> Baumarten, z.B. Kiefer oder Buche ist. Und zwar deutlich schneller.
> Forstwirten ist das durchaus bewußt, aber in der allgemeinen Diskussion
> gehen solche Details unter.

Ich habe in dem Bereich schon viele Berechnungen gesehen, die nachher 
aufgrund vollkommen neuer Daten ("Oh, haben wir wohl bisher übersehen!") 
revidiert werden mussten.

Klar ist nur: es wird Veränderungen geben - so wie bisher auch. Nur 
jetzt eben offenbar schneller.

Damit meine ich nicht, dass man so weitermachen sollte wie bisher. Ein 
System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen beginnt, sollte 
man so wenig wie möglich beeinflussen.

Worauf man aber sicherlich vertrauen kann: der Mensch wird auch dafür 
Lösungen finden, so wie er es schon viele Jahrtausende tut.

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Ein System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen beginnt,
>sollte man so wenig wie möglich beeinflussen.

Welche katastrophalen Folgen sollte die Reduktion der Verfeuerung von 
fossilen Brennstoffen jetzt mit sich bringen?


>Worauf man aber sicherlich vertrauen kann: der Mensch wird auch dafür
>Lösungen finden, so wie er es schon viele Jahrtausende tut.

Was für salbungsvolle Worte, bist du in deinem Nebenberuf Pfarrer bzw. 
Pastor?

Du kannst dich ja mal in der Geschichte umsehen, welche Folgen z.B. 
Wanderungen durch Klimaveränderungen in der Menschheitsgeschichte 
ausgelöst haben.

Die EU ist momentan mit 1 Mio Flüchtlingen schon völlig überfordert.

Anderes Thema: Was macht eigentlich die angeblich geringere Ätzwirkung 
von Oleum gegenüber verdünnter H2SO4? Hast du bei deinen Schweizer 
Chemie-Fachleuten da mal nachgefragt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)

>Die EU ist momentan mit 1 Mio Flüchtlingen schon völlig überfordert.

Nö, es sind ja offiziell schon 1,1 nur in Deutschland. Und wir sind 
nicht überfordert, denn "Wir schaffen das" . . .

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Und wir sind nicht überfordert, denn "Wir schaffen das" . . .

Ja, is' schon recht.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Falk B. schrieb:
> Nö, es sind ja offiziell schon 1,1 nur in Deutschland. Und wir sind
> nicht überfordert, denn "Wir schaffen das" . . .

Das mußt Du noch einmal umformulieren, damit aber auch nicht der 
leiseste Zweifel an der o.g. Aussage aufkommen kann.

MfG Paul

...und schon ist der erste Realitätsverweigerer auf der 
"Minus"-Schaltfläche ausgerutscht

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Autor: Mike B. (Firma: Buchhaltung+Controlling) (mike_b97) Benutzerseite
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Kara B. schrieb:
>>Ein System, was man erst in Ansätzen überhaupt zu verstehen
> beginnt,
>>sollte man so wenig wie möglich beeinflussen.
>
> Welche katastrophalen Folgen sollte die Reduktion der Verfeuerung von
> fossilen Brennstoffen jetzt mit sich bringen?

Die fossilen Rohstoffe, welche die Sonnenenergie von vielleicht 
200Millionen Jahren gespeichert haben (Öl, Gas und Kohle zusammen), 
werden jetzt binnen 500 Jahren wieder in Wärme umgesetzt.

Den Einfluss auf den Energiehaushalt der Erde darfst du dir gerne selber 
ausrechnen.

Die Umwandlung eines Baumes über Holzkohle zu Schwarzpulver und dessen 
Zündung dürfte vom Maßstab her ähnlich sein...

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Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Den Einfluss auf den Energiehaushalt der Erde darfst du dir gerne selber
>ausrechnen.

Du hast die Intention meiner Frage an Chris offenbar nicht bemerkt.

Autor: A. K. (prx)
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Haben jetzt die Flüchtlinge auch am Klima oder am Wetter Schuld? Oder 
warum muss das unbedingt hier in den Thread rein?

: Bearbeitet durch User
Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
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>Haben jetzt die Flüchtlinge auch am Klima oder am Wetter Schuld?

Klimaveränderungen werden massive Wanderungsbewegungen auslösen. Das war 
nur ein Beispiel auf Chris optimistische Ansicht, daß sich alles schon 
irgendwie einrenken wird.
Eine politische Flüchtlings-Diskussion war von mir nicht beabsichtigt.

Wenn Falk und Paul wieder ihre Frust-Pegida-Nummer starten wollen, ist 
das deren Problem.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. K. (prx)

>Haben jetzt die Flüchtlinge auch am Klima oder am Wetter Schuld?

Sie bestimmen zur Zeit das politische Klima.

"Das Tiefdruckgebiet Mohammed* liegt weiträumig über Deutschland . . . 
."

> Oder warum muss das unbedingt hier in den Thread rein?

Frag Kara Benemsi, der hat das eingebracht. Ich konnte meinen 
Konterreflex nicht unterdrücken, tut mir leid ;-)


* Stimmt nicht, Tiefdruckgebiete haben eigentlich immer weibliche Namen 
;-)

http://www.met.fu-berlin.de/wetterpate/

Autor: Timm T. (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Stimmt nicht, Tiefdruckgebiete haben eigentlich immer weibliche Namen

Stimmt schon lange nicht mehr, aber das haben die Ewiggestrigen wie 
Einiges andere auch anscheinend nicht mitbekommen.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Falk B. schrieb:
> * Stimmt nicht, Tiefdruckgebiete haben eigentlich immer weibliche Namen
> ;-)

Schaust Du den keine Wettervorhersagen?
Bitte nicht immer nur am Handy oder Internrt hängen :-)

Gruß
Thomas

Autor: A. K. (prx)
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Thomas B. schrieb:
> Schaust Du den keine Wettervorhersagen?

In den Medien wird doch eh bloss gelogen. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thombde)
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A. K. schrieb:
> In den Medien wird doch eh bloss gelogen. ;-)

Der war gut.
Habe noch einen +Punkt draufgehauen :-)

Thomas

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Gestern waren es hier +2 und heute -7 am Tage.

Ich glaub vor 5 Jahren lag hier im Flachland vor Weihnachten 1 Meter 
Schnee, das ist auch nicht normal.
Es war aber irgendwie schön.
Zu Weihnachten war dann aber nicht mehr viel davon da, bzw. es lag neuer 
Schnee, aber eben nicht so viel.

Dieses Jahr habe ich noch gar keinen Schnee gesehen. :-(

Autor: Mani W. (e-doc)
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Klimawechsel in der Südoststeiermark:

ab 16:45 beginnendes Glatteis durch Nieselregen und auch
starkem Nebel...


Mein Scheibenwischer ist ausgefallen - wegen Überstromaufnahme -
na gut...

Schnell noch beim nächsten Buschenschank meines Vertrauens
zugefahren und mit dem Wirten schnell einen Handscheibenwischer
zusammengebaut, bestehend aus einem Haushaltsfensterwischergummi
und ca. 40 cm Stiel von einem alten Besen...

Dann im buchstäblich Schritttempo den Hügel hinunter, das Fenster
offen und die Heizung voll auf die Windschutzscheibe...

Es war schon finster, aber ich musste nicht mehr auf einer
Bundesstraße fahren mit Gegenlicht, und so fuhr ich mit max.
30 Kmh mit ständigen Wischbewegungen meines Handwischers auf immer
mehr Glatteis dahin...

Da es bei uns immer auf und ab geht wie im Leben, kam die
Schlüsselstelle - steil bergab und eine Linkskurve...

Im Schneckentempo mit 2 Reifen auf Asphalteis und mit zwei am Bankett,
welches auch schon eisig war und vor der Kurve bin ich guter Weise
zum Stehen gekommen und wechselte auf die andere Seite, halb gefrorene
Wiese und Asphalteis ...

Das war eine Sonderprüfung, und jetzt kommt leichter Wind aus Ungarn
auf mit Pulverschnee bei -4 Grad...

Ich bin sehr froh, jetzt zu Hause zu sein ohne Blechschaden und setze
keinen Fuß mehr vor die Tür - selbst der Hund traut sich nicht mehr...


Ich wünsche allen Autofahrern viel Glück und allen Anderen einen
schönen Abend!

Mani

Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier ein Bild von meinem Notfallwischer...

Sollte man im Auto mitführen...

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Mani W. schrieb:
> Mein Scheibenwischer ist ausgefallen - wegen Überstromaufnahme -

Da hast du jetzt aber etwas erlebt.

So eine unkomfortable nach Hause Fahrt will ich nicht haben.

War die Sicherung für den Scheibenwischer durch?
Ich habe immer ein paar im Handschuhfach in einem Tütchen, damit ich 
nicht irgendwo nur wegen einer defekten Sicherung stehen bleibe.

Ich finde es eigentlich schon recht blöd dass der Scheibenwischer sich 
nicht einfach bei Überstrom selbst abschaltet (per MosFET und 
Strommessung per Shunt).

Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder 
anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen 
Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mike J. schrieb:
> Da hast du jetzt aber etwas erlebt.

Schon...

Mike J. schrieb:
> War die Sicherung für den Scheibenwischer durch?

Logo bei Überstrom...

Mike J. schrieb:
> Ich habe immer ein paar im Handschuhfach in einem Tütchen, damit ich
> nicht irgendwo nur wegen einer defekten Sicherung stehen bleibe.

Ich habe 3 Tote neben mir liegen, wer es dann nicht glaubt...

Mike J. schrieb:
> Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder
> anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen
> Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.

Und was bringt das, wenn der Scheibenwischermotor vielleicht
einen Wicklungsschluss hat?

Autor: Timm T. (Gast)
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Mike J. schrieb:
> Man könnte das Auto dann abschalten, Batterie abklemmen, wieder
> anklemmen, dann wäre das Auto resetet und alle elektronischen
> Sicherungen haben sich auf Werkseinstellungen zurück gestellt.

Und dann ruft man den Pannendienst und läßt sich in die nächste 
Werkstatt abschleppen, wo das Steuergerät neu angelernt wird.

Einige aktuelle Entwicklungen in der Automobilelektronik scheinen an Dir 
vorbeigegangen zu sein.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Mani W. (e-doc)

>    Notfallwischer_005.JPG

>Hier ein Bild von meinem Notfallwischer...

>Sollte man im Auto mitführen...

Die meisten haben schon einen, allerdings ein anderes Modell . . .

http://b5.gaskutsche.de/pages/x_fish/images/120303_07.jpg

;-)

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Timm T. schrieb:
> Einige aktuelle Entwicklungen in der Automobilelektronik scheinen an Dir
> vorbeigegangen zu sein.

Das obige war eigentlich nicht so ernst gemeint, aber dir fehlten da 
wohl ein paar Smilies.

Wenn ich bei meinem Auto die Batterie mal kurz abklemme muss ich das 
Ding nicht in die Werkstatt schleppen lassen.

Mani W. schrieb:
> Und was bringt das, wenn der Scheibenwischermotor vielleicht
> einen Wicklungsschluss hat?

Ich dachte eher dass der Scheibenwischer an der Scheibe festgefroren 
ist, der Motor stark belastet wurde und er deshalb viel Strom gezogen 
hat worauf dann die Sicherung ausgelöst hat.
... einfach die nächst mögliche Schlussfolgerung wegen den aktuellen 
Witterungsbedingungen.

Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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Mani W. schrieb:
> Ich habe 3 Tote neben mir liegen

Auch wegen Überstrom?

Autor: A. K. (prx)
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Michael B. schrieb:
>> Ich habe 3 Tote neben mir liegen
>
> Auch wegen Überstrom?

Nee. Wegen Friedhof.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Michael B. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Ich habe 3 Tote neben mir liegen
>
> Auch wegen Überstrom?

Klar, und festgefrorene Scheibenwischer haben bei meinen
24 Autos bis heute keine Sicherung in die tote Zone befördert...


Die Ursache fand ich heute heraus:

Das Lagerspiel ist 1-1,5 mm

Alles ausgebaut, jetzt habe ich nicht mal Scheibenwischer auf
der Windschutzscheibe, die liegen auf der Rücksitzbank,
aber es hat -5 Grad und kein Schneefall,
das geht...

Autor: Der Mhh (mhh)
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Mani W. schrieb:
> Alles ausgebaut, jetzt habe ich nicht mal Scheibenwischer auf
> der Windschutzscheibe, die liegen auf der Rücksitzbank,

Ist doch kein Problem. Entferne die Windschutzscheibe auch noch und da 
braucht man keine Scheibenwischer mehr...   :)

(-3,5°C, trocken und recht dunkel. Für Frost war scheinbar voriges Jahr 
kein Geld mehr da.)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Der M. schrieb:
> Ist doch kein Problem. Entferne die Windschutzscheibe auch noch und da
> braucht man keine Scheibenwischer mehr...   :)

Aber eine russische Pudelhaube mit Ohrenschützern und eine
gute Motorradbrille aus den 30ern des letzten Jahrhunderts...

Und Rollkragenpullover...

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thombde)
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Mani W. schrieb:
> Aber eine russische Pudelhaube mit Ohrenschützern und eine
> gute Motorradbrille aus den 30ern des letzten Jahrhunderts...
>
> Und Rollkragenpullover...

Und ein Schnäpsle in der Tasche ;-)

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Chris D. schrieb:
> Das dürfte aber deutlich weniger Energie beanspruchen.

Nein, leider nicht. Kühlen kostet erheblich mehr, als Wärmen. rund 
Faktor 4 nimmt man gewöhnlich an. Bei Peltier ist es am Ärgsten.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Wir hatten es heute schon wieder 2stellig.

Ob wir wohl nochmal Frost bekommen?

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Februar 2016: 16.00 in Langen: Wieder zweistellig!

Gibt es nochmal einen Winter? So mit mehr, als 10 Tagen Dauerfrost?

Autor: A. K. (prx)
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Markus W. schrieb:
> Nein, leider nicht. Kühlen kostet erheblich mehr, als Wärmen. rund
> Faktor 4 nimmt man gewöhnlich an.

Was wird für diesen Faktor mit was verglichen? Im reinen Energieeinsatz 
ist es umgekehrt, d.h. mit 1KW Strom kann man um die 4KW wegkühlen. 
Allerdings heizt man hierzulande meist direkt, weil Klimaanlagen privat 
eher selten sind. Wenn doch, dann kühlt man per Wärmepumpe über Strom, 
was den fairen Vergleich nicht grad erleichtert. Besonders dieser Jahre, 
wo der Preis fossiler Energie Achterbahn fährt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> d.h. mit 1KW Strom kann man um die 4KW wegkühlen.

Das rechnest Du mir mal vor!

Autor: A. K. (prx)
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: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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@ A. K. (prx)

>Was wird für diesen Faktor mit was verglichen? Im reinen Energieeinsatz
>ist es umgekehrt, d.h. mit 1KW Strom kann man um die 4KW wegkühlen.

Aber nicht mit einem Pelierelement, dort ist es eher umgekehrt, vor 
allem bei hohen Temperaturdifferenzen ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Falk B. schrieb:
> Aber nicht mit einem Pelierelement, dort ist es eher umgekehrt, vor
> allem bei hohen Temperaturdifferenzen ;-)

Klar. Nur ist es wenig erfolgversprechend, einem zu warmen Winter mit 
Peltierkühlung entgegenwirken zu wollen, bloss weil jemand sich drüber 
beklagt, dass die Scheiben seines Autos morgens nicht vereist sind. ;-)

Mit einer anständigen Kühlanlage in der Garage und etwas 
Wassereinspritzung auf die Scheiben wäre ihm sicherlich mehr gedient.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thombde)
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Heute 06.02.2016

Temperatur 11,8 Grad um 14:00 Uhr. (NRW(OWL)
Die Kraniche kommen zurück in gewohnter Formation.
Der Rasen ist lang wie nie um diese Zeit, am liebsten würde
ich den Rasenmäher anwerfen.
Die Sonne war heute auch gut drauf und hat uns verwöhnt.
Also alles ist gut, und das Leben geht weiter.
Machen wir was draus.

Gruß
Thomas

Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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Thomas B. schrieb:
> am liebsten würde
> ich den Rasenmäher anwerfen.

Das tut ein ordentlicher Bundesbürger 14.00 Uhr nicht!

Autor: WalTTer ## (walterp)
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Also ich finds gut.
Es ging damals um die Abschaffung des Schlechtwettergeldes für 
Bauberufe. Dierentensindsicher Laberkopp Norbert Blüm sagte: "Man kann 
einem Deutschen Arbeiter zumuten auch bei -5 Grad Celsius draußen zu 
arbeiten." Das Schlechtwettergeld wurde abgeschafft.
Also alles Gut

walTTer Elektrikergeselle

Autor: Timm T. (Gast)
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WalTTer #. schrieb:
> "Man kann
> einem Deutschen Arbeiter zumuten auch bei -5 Grad Celsius draußen zu
> arbeiten."

Das Witzige ist ja, daß solche Aussagen von Leuten kommen, die nie bei 
-5°C draußen gearbeitet haben, arbeiten müssen oder je arbeiten werden.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Habe jetzt 0,8 Grad laut elektronischem Lügengerät und die Flocken
werden größer und mehr...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Ja, komisch, den einen Tag hat es 10 Grad, am nächsten kommen die 
Flocken.

Aber auch diese Woche waren es wieder mehr Plusgrade. Vor 10 Jahren 
haben wir hier im meterhohen Schnee gesessen.

Autor: A. K. (prx)
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Markus W. schrieb:
> Vor 10 Jahren haben wir hier im meterhohen Schnee gesessen.

2005/2006: Viel Frost und viel Schnee
2006/2007: Wärmster Winter seit Messbeginn

Autor: Thomas B. (thombde)
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Das Wetter ist total verrückt.
Einmal Sonne und -3 Grad am Tag, am nächsten Tag wieder +6 Grad und 
Regen.
Heute sind aktuell hier +11Grad und wir saufen hier bald ab.

Wundert mich, wie die noch eine vernünftige Wetterprognose hinbekommen.

Mehr als eine 3-Tage Vorhersage schaffen die wohl nicht.
Der Rest ist alles aus der Glaskugel.

Gruß
Thomas

Edit:
Und wer Wetterfühlig ist hat richtige Probleme :-(

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Thomas B. schrieb:
> Heute sind aktuell hier +11Grad und wir saufen hier bald ab.

Nix mit absaufen. Wunderschönes Alpenpanorama!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Es ist windig
find ich.
Ich muß mich im Regen
bewegen.

MfG Paul

Autor: K. Laus (trollen) Benutzerseite
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Paul B. schrieb:
> Es ist windig

Darmwinde zählen nicht!

Autor: Heinz L. (ducttape)
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Wie im alten Witz: Anruf bei der Wetterwarte: "Ich wollt ihnen nur 
mitteilen, die Feuerwehr pumpt grad ihre "leichte Bewölkung" aus meinem 
Keller..."

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Heute ist es mal richtig ordentlich winterlich: -1 Grad und Sonne!

Autor: Thomas B. (thombde)
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Aktuell  -1,5Grad (22:06)  Postleitzahl 32xxx

Kann natürlich sein, dass das Frühjahr relativ kalt wird.
Vielleicht gleicht sich sogar die Jahresmitteltemperatur aus,
sodas wir wieder im Rahmen liegen.
(war ja im Mittel zu warm (Dezember , Januar))

Aber für Landwirte oder Hobbygärtner ist diese Verschiebung eine
Katastrophe.

Gruß
Thomas

Edit:
Sonne war hier auch mal wieder  :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Thomas B. schrieb:
> Vielleicht gleicht sich sogar die Jahresmitteltemperatur aus,
> sodas wir wieder im Rahmen liegen.

Das glaube ich nicht. Eher schon an einen Supersommer mit 45°. 
Vielleicht gibt es aber auch einen mit Regen. Dann hätte man eine 
Chance.

Langfristig wird es hier langsam kälter:

http://www.wetter.de/cms/der-golfstrom-wird-schwae...

Kann sein, dass es noch einige Jahre heisser wird, dann geht es anders 
herum.

Wenn erstmal der Golfstrom weiter zurück gegangen ist, dann wird es 
besonders auf der Insel kalt und die Engländer werden bibbern. Dann ist 
auch Schluss mit der tollen Landwirtschaft in Irland. Die Holländer 
werden bis zum Hals im Wasser stehen und die Spanier haben keinen 
einzigen Tropfen Wasser mehr, für ihre Felder. Italien, Spanien und 
Griechenland werden dann noch mehr EU-Mittel bekommen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Südoststeiermark derzeit plus 4,2 Grad, windstill, kein Niederschlag,
leicht bewölkt...


Das Forum ist besser als jeder Wetterbericht, vielleicht kommt
Kanada noch dazu...

Autor: Richard H. (richard_h27)
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Mani W. schrieb:
> Das Forum ist besser als jeder Wetterbericht, vielleicht kommt
> Kanada noch dazu...

und die Kanalküste und der Bericht von der Wolga. Dann stimmen wir 
gemeinsam ein Lied an...

Grüße
Richard

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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2 Grad Plus und Nieselregen kurz vor Mitternacht. Ich gehe jetzt ins 
Bett.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Lagebericht SO-Stmk.:



6,6 Grad Plus, seit 3 Stunden konstant, jetzt stärkerer Regen...

Autor: Thomas B. (thombde)
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Markus W. schrieb:
> Wenn erstmal der Golfstrom weiter zurück gegangen ist, dann wird es
> besonders auf der Insel kalt und die Engländer werden bibbern. Dann ist
> auch Schluss mit der tollen Landwirtschaft in Irland. Die Holländer
> werden bis zum Hals im Wasser stehen und die Spanier haben keinen
> einzigen Tropfen Wasser mehr, für ihre Felder. Italien, Spanien und
> Griechenland werden dann noch mehr EU-Mittel bekommen.

Wenn das Eis am Nordpol wegschmilzt fällt der Motor für den
Golfstrom aus.
Der Golfstrom ist ja so eine Art Zentralheizung für Europa.

http://www.br.de/themen/wissen/golfstrom-meeresstr...

Vielleicht sollt man es nicht drauf ankommen lassen.

Gruß
Thomas

Edit:
06.03.2016_20:31
Aktuell +3.3 Grad
Leicht bewölkt
NRW /OWL

Also noch alles im Rahmen

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Habe jetzt schönen Schneefall, die LNB hat es buchstäblich mit
schönen großen Flocken zugeklebt - FS aus...


Da ich meine Schüssel in greifbarer Nähe habe, einmal Schnee
weg gewischt und passt wieder, fast gleichzeitig war mein
Internetempfang über Modem-Stick aus...



Ja, und jetzt habe ich plus 1 Grad mit Schneefall...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Ja, heute war Schnee! Ich kenne Jahre, da gab es Mitte März schon 20 
Grad. Da kommen wir dieses Jahr wohl nicht hin. Ok, nun hatten wir 
wenigstens eine Kälteperiode, die die Natur braucht. Das Dumme ist nur, 
dass viele Pflanzen schon begonnen hatten, auszutreiben. Ist jetzt 
teilweise kaputtgefroren.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Markus W. schrieb:
> Das Dumme ist nur,
> dass viele Pflanzen schon begonnen hatten, auszutreiben. Ist jetzt
> teilweise kaputtgefroren.

Bei uns treiben schon viele Sträucher Blüten und Knospen gibt es
schon an vielen Bäumen, Schneeglöckchen wachsen und die Primeln
blühen allerorts schön gelb, aber die Themperatur war die letzen
Wochen nie unter Null Grad - jetzt plus 0,8 Grad und der Schnee
ist wieder in Regen übergegangen...


Was sehr auffällig ist, dass der Scher (Maulwurf) so viele
Hügel ausgeworfen hat wie schon lange nicht...

Autor: Lu Ru (clancy688)
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Thomas B. schrieb:
> Wenn das Eis am Nordpol wegschmilzt fällt der Motor für den
> Golfstrom aus.
> Der Golfstrom ist ja so eine Art Zentralheizung für Europa.

Gerade zufällig gefunden, war mir so nicht bewusst:

http://www.ldeo.columbia.edu/res/div/ocp/gs/pubs/S...

Irgendwie schlagen meine copy & waste Versuche der Summary fehl, daher 
nur kurz zusammengefasst: Das Paper untersucht, ob der Golfstrom 
tatsächlich für das milde europäische Klima hauptverantwortlich ist und 
kommt zu dem Ergebnis, dass er es eben nicht ist - sondern dass 
hauptsächlich Luftströmungen und ozeanische Wärmekapazität dafür 
verantwortlich sind.

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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Lu R. schrieb:
> ... - sondern dass
> hauptsächlich Luftströmungen und ozeanische Wärmekapazität dafür
> verantwortlich sind.

Wobei der Golfstrom an der ozeanischen Wärmekapazität nicht ganz 
unschuldig ist.
Alles hängt mit allem zusammen.

Markus W. schrieb:
> Ja, heute war Schnee! Ich kenne Jahre, da gab es Mitte März schon 20
> Grad. Da kommen wir dieses Jahr wohl nicht hin.

Es gab schonmal im April noch Schnee, der März ist noch lang, da sind 
auch 20 Grad Celsius drin.

Autor: A. K. (prx)
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Lu R. schrieb:
> Gerade zufällig gefunden, war mir so nicht bewusst:

Wobei die englische Wikipedia das als Minderheitsmeinung bezeichnet.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Lu R. schrieb:
>> Gerade zufällig gefunden, war mir so nicht bewusst:
>
> Wobei die englische Wikipedia das als Minderheitsmeinung bezeichnet.

Wenn ich mir die ganzen Untersuchungen usw. bzgl. des Golfstroms 
anschaue, würde ich sagen: nichts Genaues weiss man nicht. Aussagen wie: 
"Wenn der Golfstrom abstirbt, dann wird es hier deutlich kälter" halte 
ich deswegen für sehr gewagt (wenn er überhaupt abstribt). Das Klima 
hier entsteht offenbar einfach aus zu vielen Variablen.

Ich kann mich erinnern, dass ich als Kind (ich habe Ende März 
Geburtstag) sowohl mit meinen Freunden draußen unter dem Cartport Kuchen 
gegessen und wir dann im Garten Fußball gespielt haben, aber wir 
durchaus auch schon Schlitten gefahren sind. Lokale Ausreißer gibt es 
also immer, aber über längere Zeiträume muss man schon sehen, dass es 
hier in unseren Breiten nur noch sehr wenig Schnee gibt und die Winter 
deutlich milder werden.

Heute Morgen sind es hier in der Eifel -2°C, es gibt Rauhreif und tollen 
blauen Himmel :-)

Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
> Wenn ich mir die ganzen Untersuchungen usw. bzgl. des Golfstroms
> anschaue, würde ich sagen: nichts Genaues weiss man nicht.

Deshalb geht man auch streng wissenschaftlich vor. Man setzt ein 
Experiment an. Indem man die Erde so weit aufheizt bis der Golfstrom 
zusammenbricht. Dann weiss man es.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Was auch wieder nicht sicher ist - also, das Zusammenbrechen bei 
ansteigenden Temperaturen.

Vielleicht sollten wir ordentlich kühlen :-)

Autor: Timm T. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Deshalb geht man auch streng wissenschaftlich vor. Man setzt ein
> Experiment an. Indem man die Erde so weit aufheizt bis der Golfstrom
> zusammenbricht. Dann weiss man es.

Das Experiment wurde schonmal durchgeführt. Damals brach eine Barriere 
und eine große Menge Süßwasser ergoß sich in den Atlantik. Durch die 
geringere Dichte kam der Golfstrom zum Erliegen.

Das Ergebnis kannst Du Dir in der Geografie Mitteldeutschlands ansehen: 
Die schönen Kiefernwälder auf dem Sander, das Elbtal als Urstromtal und 
die hübschen Findlinge, die in Brandenburg die Gegend verschönern.

Auch wenn ich prinzipiell für wissenschaftliches Vorgehen bin, finde ich 
es in diesem Fall unnötig, das Experiment zu wiederholen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Timm T. schrieb:
> Das Experiment wurde schonmal durchgeführt. Damals brach eine Barriere
> und eine große Menge Süßwasser ergoß sich in den Atlantik. Durch die
> geringere Dichte kam der Golfstrom zum Erliegen.

Wann war das und was ist da passiert?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Bei mir in Edmonton gab es gestern Übernacht 5cm Schnee. Regen soll es 
bald auch geben. Temperatur ist um Null. Das war's mit dem kanadischen 
Wetterbericht;-)


Duck und weg,
Gerhard

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gerhard O. schrieb:
> Das war's mit dem kanadischen
> Wetterbericht;-)

Und nun bitte die Seychellen.

Niemand? hmmm :-)

P.S.: Kalt kann es ja ruhig sein, wenn man hat zumindest ab und zu 
Sonnenschein hat. Wochenlang Grau drückt wirklich auf's Gemüt.

Autor: A. K. (prx)
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Chris D. schrieb:
> P.S.: Kalt kann es ja ruhig sein, wenn man hat zumindest ab und zu
> Sonnenschein hat.

Haben wir doch gerade jetzt.
Mit See und ohne Schellen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thombde)
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Er ist wieder da.
Der Winter.
Aktuell +3,5 Grad.(NRW,OWL)
Dachte gerade ich muss mal Schnee schüppen.
Aber war nur reichlich Hagel, und taut gerade weg.
(hoffe ich).
Mal schauen wie es morgen um 6:00 aussieht.
Einen schönen Wochenstart wünsche ich allen.


Gruß
Thomas.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Thomas B. schrieb:
> Er ist wieder da.
> Der Winter.
> Aktuell +3,5 Grad.(NRW,OWL)

Wo ist da Winter? Der geht erst im Minusbereich los

> Dachte gerade ich muss mal Schnee schüppen.
> Aber war nur reichlich Hagel, und taut gerade weg.
> (hoffe ich).

Hier (Thüringen) war heut stündlicher Wechsel zwischen Sonnenschein und 
Graupel.

Autor: A. K. (prx)
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Reinhard S. schrieb:
> Wo ist da Winter? Der geht erst im Minusbereich los

Unrettbarer Romantiker. ;-)

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Kaum zu fassen -3 Grad! Nächste Woche ist der 1. Mai! Verschiebt sich 
jetzt der Winter um 8 Wochen? Ich habe am kommender Woche 3 Wochen 
Urlaub daheim und wir wollen in den Feldberg - aber nicht zum Rodeln!!!!

Autor: A. K. (prx)
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Ein Traumwetter. Ski und Rodel gut, tät ich sagen:
http://webcam.land-in-sicht.com/feldberg/webcam-fe...

Aber keine Sorge. Die Woche drauf wird vielleicht wärmer.
Da stiefelt ihr dann im frischen Matsch:
http://www.yr.no/place/Germany/Baden-Württemberg/F...

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier mal ein paar Bilder aus der Südoststeiermark, nahe der
slowenischen Grenze...

Autor: A. K. (prx)
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Mani W. schrieb:
> Hier mal ein paar Bilder aus der Südoststeiermark, nahe der
> slowenischen Grenze...

Jetzt musst du dir nur mal vorstellen, wie es dort ohne die globale 
Erwärmung ausgesehen hätte. ;-)

Autor: Mani W. (e-doc)
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A. K. schrieb:
> Jetzt musst du dir nur mal vorstellen, wie es dort ohne die globale
> Erwärmung ausgesehen hätte. ;-)

Hast schon net unrecht, der Schneefall war bei 2 bis 3 Grad Plus,
Obstbauern haben die Hagelnetze aufgespannt, dass es nicht so
gefriert und dann sind einige Apfelplantagen planiert, weil die
Stützen und Spanndrähte aufgegeben haben...


Morgen werde ich mal weitere Fotos davon machen...


Buchstäblich an einem Tag ist alles vorbei, Blüten gab es heuer
genug, was davon übrig bleibt wird sich noch zeigen...

Autor: A. K. (prx)
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Mani W. schrieb:
> Buchstäblich an einem Tag ist alles vorbei, Blüten gab es heuer
> genug, was davon übrig bleibt wird sich noch zeigen...

Eben. Es geht schlimmer. In Québec fiel 1816 in Juli/August bis 30cm 
Schnee.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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A. K. schrieb:
> In Québec fiel 1816 in Juli/August bis 30cm
> Schnee.

Gut, aber seit James Watt die Dampfmaschine erfunden hat, sind auch
fast 250 Jahre vergangen...


Seit dem ist unsere Welt eine ganz andere geworden...

Autor: A. K. (prx)
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Mani W. schrieb:
> Seit dem ist unsere Welt eine ganz andere geworden...

In dieser Sache nicht wirklich. Das Jahr ohne Sommer kann uns jederzeit 
wieder erwischen, denn der Stopfen für Vulkane ist immer noch nicht 
erfunden. Wir haben allerdings bessere Heizungen in den Wohnungen und 
vielleicht genug Geld, um anderen das Essen wegessen zu können.

Autor: Mani W. (e-doc)
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A. K. schrieb:
> Das Jahr ohne Sommer kann uns jederzeit
> wieder erwischen, denn der Stopfen für Vulkane ist immer noch nicht
> erfunden.

Zufällig lebe ich im Vulkanland - wenn auch erloschen...


Aber wenn uns der Supervulkan im Yellowstonepark erwischt, dann haben
wir alle ausgeschissen...


 Wir haben allerdings bessere Heizungen in den Wohnungen und
 vielleicht genug Geld, um anderen das Essen wegessen zu können.

Ist leider traurig, aber wahr...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier die Photos, wie vom Schnee eine Apfelplantage planiert wurde...

: Bearbeitet durch User
Autor: Robert L. (lrlr)
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da sind aber eigentlich die Netze schuld, oder?
die Bäume alleine hätte das wohl (mehr oder weniger) schadlos 
überstanden?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Robert L. schrieb:
> da sind aber eigentlich die Netze schuld, oder?

Ja, das habe ich vergessen:


Die Obstbauern spannten zuerst die Netze, weil mit Frost zu rechnen
war und die Netze dabei etwas schützen, dann kam der Regen und am
Vormittag begann es dann zu schneien bei 1-3 Grad plus...

Die Flocken waren sehr groß, so dass die Hagelnetze dann vollständig
bedeckt wurden und der Schnee war pappig und schwer...


Bei den gezeigten Bildern wurden die einzelnen Netze in der Mitte
offensichtlich auch geschlossen, andere Kulturen daneben hatten
ebenfalls die Netze darüber, aber nur über den einzelnen Zeilen -
und die stehen noch...

Autor: Timm T. (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Hier die Photos, wie vom Schnee eine Apfelplantage planiert wurde...

Nun, ehrlich gesagt hält sich bei dem Anblick mein Mitleid in Grenzen. 
Diese Plantagen sind die Mastschweine der Obstbauern. Kaum Wurzeln weil 
überdüngt, auf Ertrag getrimmt und fliegen nach 10 Jahren in den 
Schredder, der Wurzelbereich wird mit Roundup freigehalten und Vögel 
suchen dort vergeblich nach Insekten, weil alles totgespritzt wird.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Timm T. schrieb:
> Nun, ehrlich gesagt hält sich bei dem Anblick mein Mitleid in Grenzen.

Ja ok! Aber Menschen wollen außer Mastschweinen auch Äpfel haben,
die heutzutage keine Pusteln mehr haben dürfen - die müssen für
den Handel schön glatt sein usw...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Aber Menschen wollen außer Mastschweinen auch Äpfel haben,
> die heutzutage keine Pusteln mehr haben dürfen - die müssen für
> den Handel schön glatt sein usw...

Jetzt fängt man aber langsam an, auch Obst und Gemüse zu verkaufen, wie 
es wuchs. Ich habe hier den Onkel Netto, der verkauft solche Möhren und 
Äpfel.
Mir ist das auch völlig Brust, wie die Gewächse geformt sind -im eigenen 
Garten ist es ja auch nicht anders. Lebensmittel dürfen nicht 
verschwendet werden. Da steckt Mühe, Arbeitskraft und Material drin.


MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Paul B. schrieb:
> Jetzt fängt man aber langsam an, auch Obst und Gemüse zu verkaufen, wie
> es wuchs.

Nachdem ebendiese Händler in langjähriger Lobbyarbeit überhaupt erst die 
Normierung von Handelsware bewirkt hatten, also sowas wie 
Krümmungsradien von Gurken oder Bananen. Nun verkaufen sie dir also 
genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit 
gemacht haben.

Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit 
völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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A. K. schrieb:
> Nun verkaufen sie dir also
> genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit
> gemacht haben.

Das ist mir doch egal! Zu DDR-Zeiten wurde auch gegessen, was gewachsen 
war. Darauf hatte ich genau so großen Einfluß, wie ich ihn heute habe:
KEINEN.

>
> Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit
> völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)

Ich warte auf den Tag, an dem es nichts zu nölen gibt.

-Paul-

Autor: A. K. (prx)
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Paul B. schrieb:
> Ich warte auf den Tag, an dem es nichts zu nölen gibt.

Danke. Für derart treffende Ironie bin ich immer zu haben. ;-)

Autor: Mani W. (e-doc)
Datum:

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A. K. schrieb:
> Nun verkaufen sie dir also
> genau das als Besonderheit, was sie vorher selber zur Besonderheit
> gemacht haben.

Das sieht man auch bei allen Handelsketten - normierte Äpfel und
beim Chinakohl und anderen Blattgemüsen werden dann die Blätter
so lange entfernt, bis das Gemüse halbwegs das selbe Gewicht hat -
auch wenn es viel größer und schwerer gewachsen war...


Das bestimmt eben der Handel - es wird nicht nach Gewicht verkauft,
sondern nach Häuptel (nicht zu verwechseln mit einem Bürgermeister
aus Österreich - Der schreibt sich nur ähnlich)...


Darum gibt es viele Minderbeschäftigte, die die "überflüssigen"?
Blätter dann entfernen müssen, um auf das jeweilig verlangte
Gewicht zu kommen - einfach kein Witz, sondern Wahnsinn pur...

Gutes, Gewachsenes wird verwirkt und kompostiert...

>
> Ok, der Vergleich hinkt etwas, aber ich warte auf eine Sonderaktion mit
> völlig naturbelassenen nichtvegetarischen Äpfeln. ;-)

Darauf warte ich auch, denn in meinen Kindertagen waren Äpfel und
Birnen mit "Warzen" und auch von Vögeln angepickt die Besten...


Ob der Menschheit das einmal die Augen öffnet, was sinnlos
verschwendet wird???

Autor: A. K. (prx)
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Mani W. schrieb:
> Darum gibt es viele Minderbeschäftigte, die die "überflüssigen"?
> Blätter dann entfernen müssen, um auf das jeweilig verlangte
> Gewicht zu kommen - einfach kein Witz, sondern Wahnsinn pur...

Ich frag mich, ob das Zeug wirklich im Müll landet, oder bloss woanders 
verfüttert wird. Wenn Salate vom Grünfutterfrisör auf Form gezupft 
werden, aber andererseits fertig verpackte Salate oder Big Macs kein 
derart anspruchsvolles Rohmaterial voraussetzen, dann liesse sich das 
prima kombinieren.

Bei Kantinenfutter kam ich mir manchmal vor, wie der am anderen Ende der 
Striegelei. Denn ob die Spaghetti wohl nur den Hemden wegen stets so 
kurz waren? Oder deshalb, weil Grossabnehmer günstigeren Nudelbruch 
verwerten?

> Gutes, Gewachsenes wird verwirkt und kompostiert...

Hab ich anders gelesen. Das Zeug wird mit allerlei Tricks vorzugsweise 
so gezogen, dass es überwiegend gleich die richtige Form hat. Pervers 
ist das allerdings auch. Aber weniger verschwenderisch.

Ob man jetzt solche Betriebe extra wieder umstellt, um "natürlich 
gewachsenes Gemüse" zu produzieren? Wundern tät mich das heute nicht 
mehr.

> Ob der Menschheit das einmal die Augen öffnet, was sinnlos
> verschwendet wird???

Das ist ein wenig wie der Spruch in der Kindheit, dass von dem, was du 
übrig gelassen hast, eine afrikanische Familie eine Woche leben könne. 
Leider kommt kaum ein Sprössling auf die eigentlich nahe liegende Idee, 
das mal dort hin zu schicken. Auf Kosten des Familienbudgets.

Die Kosten von Nahrungsmitteln bestehen nicht nur aus der Herstellung. 
Oft genug macht die den geringeren Anteil aus, Verarbeitung und Handel 
dominieren. Weshalb der Verzicht auf Verschwendung an einer speziellen 
Stelle zwar moralisch sehr integer, aber dennoch am Ende ein Schuss in 
den Ofen sein kann. Wenn dadurch an anderer Stelle zusätzliche Kosten 
entstehen, die mehr ausmachen als die Verschwendung.

Willkürliches Beispiel: Wenn der Transport verwinkelter Gurken von 
Spanien nach Dänemark aufgrund des Platzbedarfs doppelt so viel 
Lastwagen erfordert, wie der von normierten - ist das am Ende gut oder 
schlecht?

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Ich kenne das jetzt aus Styria, wo wirklich die Blätter
herumtergezupft werden, um dem Handel Genüge zu tun...


Sicher werden die Abfälle verfüttert oder auch Biomasse oder...


Bei xxxx oder xxxx wird eben nur ein Häuptel verkauft, das muss
halbwegs eine gleichmäßige Größe haben, weil ein Teil nur um
1 Euro oder mehr verkauft wird - es wird nicht gewogen!

: Bearbeitet durch User
Autor: Timm T. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Leider kommt kaum ein Sprössling auf die eigentlich nahe liegende Idee,
> das mal dort hin zu schicken. Auf Kosten des Familienbudgets.

Ähm, nicht? Das machen doch seit Jahren unsere Agrarkonzerne für uns, 
mit von unseren Steuern subventionierten landwirtschaftlichen Produkten. 
Und die können das so billig, daß sie damit in Afrika die dörfliche 
Landwirtschaft ruiniert haben.

A. K. schrieb:
> Wenn der Transport verwinkelter Gurken von
> Spanien nach Dänemark aufgrund des Platzbedarfs doppelt so viel
> Lastwagen erfordert

Erfordert er nicht: Lauf Wikipedia hat ein "Sattelauflieger mit 
deutscher Zulassung ... standardmäßig innen eine Länge von 13,625 m, 
eine Breite von 2,48 m und eine Höhe von 2,70 m". Macht etwa 92m³.

Eine Gurke hat eine Dichte von etwa 1kg/l, sie schwimmt gerade so in 
Wasser - und besteht oft zum Großteil aus demselben.

Ein 18-Tonner (2 Achsen) oder 25-Tonner (3 Achsen) kann also bei bester 
Packungsdichte gerade mal zu einem Viertel des Volumens mit Gurken 
gefüllt werden. Bei geraden Gurken mag die Packungsdichte 0.7 betragen, 
selbst wenn sie bei krummen Gurken auf 0.5 fällt, ist der Auflieger 
immer noch nur halb voll.

Wissenschaft gegen Panikszenario: Es muß kein einziger LKW zusätzlich 
fahren.

Wenn Dich schon Dein ökologisches Gewissen quält, solltest Du Dir eher 
Gedanken um den enormen Wasserbedarf der Gurken- und auch anderer 
Gemüseproduktion in Spanien machen.

Autor: Timm T. (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Das sieht man auch bei allen Handelsketten - normierte Äpfel und
> beim Chinakohl und anderen Blattgemüsen werden dann die Blätter
> so lange entfernt, bis das Gemüse halbwegs das selbe Gewicht hat

Naja, ich hab mich gewundert, wie die bei abgepackten Apfelsinen immer 
so gut auf das eine Kilogramm kommen - und hab mal ein paar gewogen. Es 
war bis zu 20% Mehrgewicht, wie es halt gerade paßte. Fließt dann 
wahrscheinlich in die Preiskalkulation ein.

Bei Apfelsinen kann man aber auch schlecht was abmachen.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Timm T. schrieb:
> Bei Apfelsinen kann man aber auch schlecht was abmachen.

Dann nimmt man eben 10 bis 20 % mehr in Kauf, deswegen sieht es
dann im Netz auch nicht nach mehr aus...


Das selbe ist auch bei Rispentomaten und so weiter...


Aber krass ist es immer noch bei Blattgemüse, die sehen so ziemlich
alle gleich groß aus, vermutlich wegen der natürlichen Dichte...


Trotzdem wird in der Landwirschaft kein Kohl oder sonstiges
Gemüse gleich groß wachsen, daher wird von vielen Arbeiter/Innen
so lange weggezupft, bis es für den Handel passt...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Wir haben hier jetzt generell 20 Grad die Tage gehabt. War draussen: 
Kaum Blüten, kaum Bienen - extrem schwach für die Jahreszeit.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Markus W. schrieb:
> Wir haben hier jetzt generell 20 Grad die Tage gehabt.

Wo ist hier?

MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Markus W. schrieb:
> Wir haben hier jetzt generell 20 Grad die Tage gehabt. War draussen:
> Kaum Blüten, kaum Bienen - extrem schwach für die Jahreszeit.

Voralpenraum: Jede Menge Blüten. Obstbäume und Raps beispielsweise.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Ja, wir hatten auch 20 Grad heute, aber ab 16:30 bis 19:30
waren die Hagelflieger unterwegs - es hat dann nur mehr geregnet...

Autor: A. K. (prx)
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PS: In den letzten Tagen ging es jeweils hoch auf 25-27°C.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> PS: In den letzten Tagen ging es jeweils hoch auf 25-27°C.

Ja und jetzt ist Pfingsten und wir haben 11 Grad. Ist das nicht fein?


Mani W. schrieb:
> Ja, wir hatten auch 20 Grad heute, aber ab 16:30 bis 19:30
> waren die Hagelflieger unterwegs - es hat dann nur mehr geregnet...
Wer steuert das eigentlich, wann da wer wo fliegt? Da gibt es doch 
sicher gegensätzliche Interessen?

Autor: A. K. (prx)
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Markus W. schrieb:
> Ja und jetzt ist Pfingsten und wir haben 11 Grad. Ist das nicht fein?

Wer so blöd ist, Pfingsten auf die Eisheiligen zu legen, der kriegt was 
er verdient. Morgen ist die Kalte Sophie dran - Nonem est Omen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Asko B. (dg2brs)
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A. K. schrieb:
> Wer so blöd ist, Pfingsten auf die Eisheiligen zu legen, der kriegt was
> er verdient.

;-)  ;-)

A. K. schrieb:
> Morgen ist die Kalte Sophie dran

"Kalter Hund" waere mir lieber. Vor allem wenn er
von Oma kommt ...


Gruss Asko

Autor: Timm T. (Gast)
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A. K. schrieb:
> Wer so blöd ist, Pfingsten auf die Eisheiligen zu legen, der kriegt was
> er verdient

Das haben wir der jüdischen Weltverschwörung zu verdanken. ;-) Weißt 
schon: Passahfest => Ostern => Vollmondregel / Frühlingsanfang => 
Verschiebung Ostern um bis zu 4 Wochen => Verschiebung Himmelfahrt / 
Pfingsten analog zu Ostern.

Und dieses Jahr ist das Alles wieder sehr zeitig dran, blühen ja auch 
noch keine Pfingstrosen zu Pfingsten.

Ist halt blöd, wenn man ein fixes und ein variables Kalendersystem 
kombinieren will. Egal, hauptsache die Tomaten können danach endlich 
raus in den Garten... ;-)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Markus W. schrieb:
> Wer steuert das eigentlich, wann da wer wo fliegt? Da gibt es doch
> sicher gegensätzliche Interessen?

Das ist im Interesse der Obst- und  Weinbauern, auch im Interesse
der Kürbis- und Maisbauern...

Diese zahlen dann für gebietsweisen Schutz, wo nicht gezahlt wird,
wird normalerweise auch nicht geflogen, auch Gemeinden haben dabei
Interesse-aber nicht jede...

Versicherung gegen Hagelschäden sowie Netze kosten einen Haufen,
ist die Ernte dann zerstört, gibt es nichts mehr zum Verkaufen...


Ich bin jetzt 15 Jahre in der Südoststeiermark und bis auf einmal
im Jahr 2010 haben die Hagelflieger ganze Arbeit geleistet, aber
damals hatten sie keine Chance mehr - Eigroße Trümmer fielen vom
Himmel und schlugen Welleternitdächer und auch Ziegeldächer ein -
Ich selbst hatte bei meiner 50 m2 Hütte gut 30 Stück getauscht,
die Hundeschüsseln waren nur mehr Trümmer und guterweise hatte ich
am Vormittag noch zwei Fenster zum Streichen draußen schön waagrecht
aufgelegt...

War natürlich kein Glas mehr drinnen...



Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...

Autor: Timm T. (Gast)
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Mani W. schrieb:
> War natürlich kein Glas mehr drinnen...

Macht das Streichen gleich viel einfacher.

Es gibt einen - Vorsicht, leicht schnulzigen - Spielfilm zu dem Thema. 
Kann aber nicht einschätzen, wie realistisch der ist: 
https://www.youtube.com/watch?v=ncFqjcVomnQ

Autor: Mani W. (e-doc)
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Timm T. schrieb:
> Macht das Streichen gleich viel einfacher.

Man erspart sich das Abdeckband...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Mani W. schrieb:
> Ich bin jetzt 15 Jahre in der Südoststeiermark
Na was denn, bei den Osis arbeiten? Muss cool sein, demnächst grüßt man 
da sicher mit "Heil Hofer", oder? ;.)

> Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
> darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...
zur Freude der Umwelt und der Pflanzen...

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Die Temperatur in Offenbach ( a.d. Queich ) ist aktuell 25 Grad ( 21 
Uhr).
Bei der tropischen Feuchtigkeit fühlt es sich recht warm an.

Viele Grüße
Bernd

Autor: Mani W. (e-doc)
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Markus W. schrieb:
> Na was denn, bei den Osis arbeiten? Muss cool sein, demnächst grüßt man
> da sicher mit "Heil Hofer", oder? ;.)

Uijeh...


So zu denken ist nicht gut...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Markus W. schrieb:
>> Übrigens - Hagelflieger fliegen nicht in die Wolken, sonder knapp
>> darunter und versprühen Silberjodid (Silberiodid)...
> zur Freude der Umwelt und der Pflanzen...

Normalerweise zieht es durch die Aufwinde das Material in die Wolken,
löst Eiskristalle auf und kommt im günstigsten Fall als Regen zu
Poden, Pursche!


Und von Schäden durch Silberiodid (Silberjodid) an Pflanzen ist mir
nichts bekannt...


Gruß

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Und von Schäden durch Silberiodid (Silberjodid) an Pflanzen ist mir
> nichts bekannt...

Silberdisteln werden durch diese Behandlung sogar noch schöner als sie 
ohnehin sind.
;-)
MfG Paul

Autor: Mani W. (e-doc)
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Paul B. schrieb:
> Silberdisteln werden durch diese Behandlung sogar noch schöner als sie
> ohnehin sind.
> ;-)

Vielleicht, weil sie jodiert sind?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier mal, was gestern bei uns war - Südoststeiermark...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Schüttelreim für Österreicher:

Gewitter in der Steiermark
lädiert das Obst von Meier stark!

MfG Paul

Autor: Mani W. (e-doc)
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Schüttelreim für Deutsche:


Kommt der Scheiß von oben runter,
werden auch die Piefke munter...



Schöne Grüsse

Mani



PS: Egal, ob bei uns oder bei Euch - Hagel ist nirgendwo gut!

: Bearbeitet durch User
Autor: John Drake (drake)
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Mani W. schrieb:
> Schüttelreim für Deutsche:
>
> Kommt der Scheiß von oben runter,
> werden auch die Piefke munter...

Ähm, das mag ein Reim sein, ist aber kein Schüttelreim.

> PS: Egal, ob bei uns oder bei Euch - Hagel ist nirgendwo gut!

Insbesondere "sternhagelvoll"...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Schüttelreim für Deutsche:
>
> Kommt der Scheiß von oben runter,
> werden auch die Piefke munter...

Das ist kein Schüttelreim.
https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCttelreim
So einfach, wie manch Einer denkt, ist es nicht, einen zu finden.

Mani W. schrieb:
> PS: Egal, ob bei uns oder bei Euch - Hagel ist nirgendwo gut!

Da stimme ich Dir vollkommen zu.

MfG Paul

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Mani W. schrieb:
> So zu denken ist nicht gut...

Ein wenig Sartire darf schon sein, wenn sich im Nachbarland an die 50% 
der Menschen daür entscheiden, einen solchen Halodri zu wählen. 
Vielleicht löst sich das Problem ja auch von alleine und der Herr Hofer 
fährt mal zu schnell in seinem Phaeton. :-)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Markus W. schrieb:
> Vielleicht löst sich das Problem ja auch von alleine und der Herr Hofer
> fährt mal zu schnell in seinem Phaeton. :-)

Passt auch nicht, solche Gedanken zu hegen...



Aber eigentlich ist das ein Wetterthread...

: Bearbeitet durch User
Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Vielleicht hast Du Recht, ich habe meinen Beitrag oben zur Löschung 
vorgeschlagen. Selber löschen ging nicht.

Möge der Herr Hofer weiter bei den Ösis marschieren. Hat ja auch was 
Lustiges der Typ.:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Vielleicht sollte Dein Beitrag auch nicht gelöscht werden, zeigt er
doch eine andere Sichtweise...

OK finde ich das aber trotzdem nicht...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Kommen wir also wieder zum Wetter zurück.

Seit einer Woche ist nasskalt und kühl, bzw vereinzelt in Richtung 20 
Grad- besonders am Abend, wie auch heute wieder und irgendwie ist es 
DASSELBE Wetter, wie vor einem halben Jahr, als ich den thread 
aufgemacht habe - inklusive der katastrophalen Überschwemmungen, infolge 
von Platzregen, die man sonst vom Herbst kennt. Irgendwo hatten sie 
sogar Schneeregen und Hagel und mussten den Winterdienst holen.

Lösen sich jetzt die Winterphasen und Sommerphasen auf?

Autor: Mani W. (e-doc)
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Hier mal Bilder von Styria...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Also, seit Anfang Mai bis jetzt hat es nur 3 Tage gegeben, wo es
nicht geregnet hat, spätestens um 16 Uhr hat es sich zusammengebraut
und am Samstag hatten wir von 18:45 bis 19:45 extremen Platzregen,
Überschwemmungen incl.

Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem man nicht den Pullover, Jacke
und Regenmantel nutzen sollte...


Auch gibt es viele Menschen, die behaupten das Schaltjahr wäre die
Ursache - was natürlich Quatsch ist---

Jetzt regnet es auch...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Mani W. schrieb:
> Auch gibt es viele Menschen, die behaupten das Schaltjahr wäre die
> Ursache - was natürlich Quatsch ist---

Genau. Vor Allem sind das die, die ohnehin keine Schaltberechtigung 
haben.

MfG Paul

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Seit meinem letzten Beitrag sind 2 Wochen vergangen. 14 Tage Schitwedda. 
Man fast es nicht.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Ich habe seit Anfang Mai bis heute 6 Tage gezählt, an denen es nicht
geregnet hat...

Autor: A. K. (prx)
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Stellt mal die Dusche ab und geht raus aus dem Bad an die frische Luft.

Autor: Mani W. (e-doc)
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A. K. schrieb:
> Stellt mal die Dusche ab und geht raus aus dem Bad an die frische Luft.

Jaja!

Autor: Josef G. (bome) Benutzerseite
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http://www.spektrum.de/news/bizarre-rekordserie-ge...
> das erste Halbjahr 2016 erschreckt sogar abgebrühte Fachleute.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mir geht dieses Wetter auch gewaltig auf den Sack.

Nun lebe ich schon in Offenbach ( ist zwar ein anderes, als das
im Wetterbericht ), aber: Ich möchte meine Werkstatt außen streichen.

Gerüst steht, Farbe ist da.

Entweder hat es 38 Grad und die Farbe trocknet schon im Eimer,
oder es tobt ein Gewitter.

Gibt es denn nichts mehr dazwischen ?

Grüße Bernd

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Bernd F. schrieb:
> Entweder hat es 38 Grad und die Farbe trocknet schon im Eimer,
> oder es tobt ein Gewitter.
>
> Gibt es denn nichts mehr dazwischen ?

Mische wasserlöslichen Lack mit Einbrennfarbe.
:)
MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Bernd F. schrieb:
> oder es tobt ein Gewitter.

Leider nein. Ein Zweig ging rechts vorbei, einer links. Getobt haben nur 
die Wetterdienste mit ihren Warnungen. Weder Gewitter noch Starkregen 
liessen sich blicken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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A. K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> oder es tobt ein Gewitter.
>
> Leider nein. Ein Zweig ging rechts vorbei, einer links. Getobt haben nur
> die Wetterdienste mit ihren Warnungen. Weder Gewitter noch Starkregen
> liessen sich blicken.

Da ist doch das Problem.

Heute gab es noch keinen Tropfen Regen. Ich hätte locker eine Wand
streichen können.

Aber: Der Himmel und die Wettervorhersage haben mich eingebremst.

Und nun? Bauchgefühl und Mut? So ein Eimer Fassadenfarbe kostet
80-, €.

Blödes Spiel.

Viele Grüße
Bernd

Autor: Lasst mich Arzt (ich_bin_durch)
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Immerhin regt sich dieses Jahr jeder über das Wetter auf und nicht über 
die alte Fassade von Bernd Funk. Puh, Glück gehabt!

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Heute in Offenbach(/Queich)
Mehr als 30 Grad und 80% Luftfeuchte ( Amazonas mäßig)

Aber kein Regen, Werkstatt im ersten Durchgang gestrichen.
Da mault doch ein Mitarbeiter rum, er hätte einen Sonnenbrand.

Meine Antwort: Das ziehe ich vom Gehalt ab. Andere Leute zahlen
ein Schweinegeld, um sich diesen Sonnenbrand in Spanien zu holen!

Viele Grüße
Bernd

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Heute in Offenbach / Langen: 20 Grad, Regen, stark bewölkt. Wie schon 
die gesamte Woche. Ein Witzt, was dieses Jahr im Sommer passiert. 
Tageweise Hitze, tageweise Regen. Und in den Urlaibgsgebieten ist es 
dasselbe: Es schüttet oder man hat 40 Grad.

Das ist der Grund, warum ich Selbständig bin! Ich schaue aus dem Fenster 
und entscheide, ob ich wegen Regen arbeite, wegen der Hitze in den 
Bastelkeller gehe oder raus in den Garten in die Sonne!

Seit gefühlt 4 Monaten habe ich daher in diesem Jahr jeden Tag 30% 
Urlaub, 30% Keller und 40% Büro.

Wegfahren tue ich fürs Erste nicht mehr. In Deutschland hat es 
inzwischen sogar im tiefsten Herbst noch Sonne, dafür ist das Wetter 
unbeständig. Man kann keinen Urlaub planen. Und in typische Länder kann 
man nicht mehr fahren:

In der Türkei ist zu gefährlich und meines Erachtens politisch nicht 
korrekt
In Griechenland bist Du als Deutscher nicht gern gesehen
In Spanien und Italien ist es zu heiss
In Frankreich ist Terror und überall Strassensperrung

In Kroation wäre es noch gut, aber da ist es total überlaufen, weil da 
jeder hinfährt, der nicht in die Türkei oder die anderen Länder will 
oder kann

Nach Afrika oder Südamerika geht gar nicht, wegen der Gefahr, dem 
Zikavirus.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Streng genommen muss man nicht mal mehr wegen der Kultur und der Leute 
noch weg: Türken gibt es in jeder Stadt in ausreichender Menge und Dank 
Frau Merkel haben wir auch Afghanen, Afrikaner und wer weiss was noch 
alles ...

Ich habe auch gelesen, dass viele Araber hier sich Appartements kaufen, 
um hier in Deutschland den normalen Sommer zu erleben und die Hitze 
daheim zu umgehen.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Statusbericht:  NRW/OWL  (Hochsommer)?

Gestern +17 Grad, stark bewölkt und Regen. Heute +19 Grad, Regen und das 
gleiche Gewölk am Himmel. Der Sommer, wenn man es denn so nennen kann 
ist wohl gegessen.
Meine Paprika- und Chilipflanzen gehen nur ins Kraut, weil zu wenig 
Sonneneinstrahlung und Bestäuber vorhanden sind.
(Bienen, Schwebfliege, usw).

So einen Sommer habe ich noch nie erlebt
(bin seit 30Jahren Hobbygärtner)

OK,....kann ich mit leben, war halt die Arbeit umsonst.
Aber Statistisch gesehen müsste es ja dann einen relativ warmen Herbst 
und Winter geben. (ist die Rettung für meine Pflanzen)
Der Nachteil wäre wohl, dass sich einige Mückenarten hier ansiedeln die 
wir nicht gerne haben wollen. (Tigermücke ,usw)

Was meint Ihr so?

Gruß
Thomas

Autor: A. K. (prx)
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Thomas B. schrieb:
> Was meint Ihr so?

Nachts angenehm kühl, tags 26°, sonnig.
Leben, wo andere Urlaub machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Thomas B. schrieb:
> Aber Statistisch gesehen müsste es ja dann einen relativ warmen Herbst
> und Winter geben.

Nö.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ich finde das warm genug.

Heute in Offenbach/ Queich: 28 Grad, kein Tropfen Regen.

Das mit den Mücken ist ein anderes Problem :(

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Ich lebe seit 15 Jahren in der Südoststeiermark und außer in
der Blütezeit der Obstbäume sehe ich keine Bienen, weder auf
meinen zwei Sommerfliedern noch in Blumengärten und Wespen
gibt es auch keine...


Das stimmt mich doch schon lange sehr nachdenklich, was dieses
Jahr betrifft...

Autor: Timm T. (Gast)
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Mani W. schrieb:
> Ich lebe seit 15 Jahren in der Südoststeiermark und außer in
> der Blütezeit der Obstbäume sehe ich keine Bienen, weder auf
> meinen zwei Sommerfliedern noch in Blumengärten und Wespen
> gibt es auch keine...

Willste welche haben? Bienen hingen im Frühsommer in unserer Linde, bis 
der Imker sie weggeholt hat. Mauerbienen bauen mir regelmäßig die 
Dachfenster zu, und sämtliche irgendwie passenden Löcher am Haus und 
Schuppen. Wespen wohnen im Schuppen. Zur Lindenblüte summen die Bäume 
den ganzen Tag, ansonsten sind Echinacea, Königskerze, Ringelblumen... 
immer reichlich besucht.

Sommerflieder sind nun aufgrund des tiefen Blütenkelches eher was für 
Hummeln, und das Problem mit vielen Blumengärten ist, daß die 
gezüchteten "gefüllten" Sorten es den Bienen sehr schwer machen an den 
Honig zu kommen oder gar keinen Honig mehr liefern. Deswegen solltest 
Du, wenn Du Bienen was Gutes tun willst, möglichst ungefüllte Sorten 
nehmen.

Thomas B. schrieb:
> So einen Sommer habe ich noch nie erlebt

Das ist Quark, wir hatten schon durchaus nassere und kältere Sommer, in 
denen kaum Tomaten gereift sind.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Das aktuelle Wetter ist eigentlich ganz angenehm.

Ich mag es eh nicht wenn die Sonne von oben runter brennt.
Die Temperaturen hier sind auch sehr angenehm.

Es regnet manchmal, aber nicht zu  oft.
Am Wochenende war es aber etwas heftig, da kam der Regen von der Seite, 
es war eine kurze Zeit lang extrem stürmisch, als ich draußen war ist 
der Blitz in eine große Schwarzerle eingeschlagen und hat den Baum 
gefällt.

Es ist nur etwas ungünstig für die Bauern welche ihr Getreide nicht 
trocken genug bekommen.

Autor: Michael Bauer (alter_mann)
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Mike J. schrieb:
> Es ist nur etwas ungünstig für die Bauern

Wetter, welches Landwirten wirklich gefällt, hat es m.M. noch nie 
gegeben. ;)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Michael B. schrieb:
> Wetter, welches Landwirten wirklich gefällt, hat es m.M. noch nie
> gegeben. ;)

Du mußt es ja wissen: Nomen est Omen.
:)
MfG Paul

Autor: Thomas B. (thombde)
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Sorry, ich bin’s noch mal.
Wer sich noch nie für das Wetter interessiert hat, und nach 2 Jahren 
beobachten dann sagt, ist doch alles OK, war ja die letzten 5 Jahre 
genauso ....der hat dann einfach keinen Plan, und von der Thematik 
absolut keine Ahnung  und einfach keine Erfahrung.

Ich werde zu dem Thema nichts mehr schreiben, Gruß an alle.
(Minusmann ist mir scheissegal;) )

Trotzdem nettes Forum hier :)

Gruß
Thomas

: Bearbeitet durch User
Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Dann sage ich nochmal was:

Das Wetter ist ganz und gar nicht ok! Es ist zu nass, zu früh zu warm 
und zu spät kalt. Die Natur wird sich da nur schwer anpassen können und 
es wird Veränderungen geben. Die Bienenflaute ist nicht nur mir schon 
aufgefallen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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M. W. schrieb:
> Die Natur wird sich da nur schwer anpassen können und
> es wird Veränderungen geben.

Das ist Normalität. Leben ist nicht statisch. und auch Klima nicht.

Namaste

Autor: A. K. (prx)
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M. W. schrieb:
> Es ist zu nass, zu früh zu warm und zu spät kalt.

Das Wetter ist fast immer zu nass, zu trocken, zu kalt oder zu warm. 
Irgendwem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobias T. (ignoty)
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Also in Südbaden ist seit Wochen sommerliches Wetter mit Temperaturen 
zwischen 26 - 33 °C. Okay dieses Wochenende wird es nun etwas verregnet, 
aber ansonsten kann ich mich nicht über diesen Sommer beschweren.

Autor: A. K. (prx)
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Tobias T. schrieb:
> Also in Südbaden ist seit Wochen sommerliches Wetter mit Temperaturen
> zwischen 26 - 33 °C. Okay dieses Wochenende wird es nun etwas verregnet

Laut Vorhersage wird es prima, der Regen ist weitgehend durch:
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=1092...
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=1090...
http://www.metradar.ch/2009/pc/index.php

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Tobias T. schrieb:
> Also in Südbaden ist seit Wochen sommerliches Wetter mit Temperaturen
> zwischen 26 - 33 °C.

Das ist ja das richtige Badewetter in Südbaden.
:)
In Nordthüringen ist seit Wochen Saunaklima mit > 80% Luftfeuchtigkeit 
bei
~25 Grad Celsius. Alle dampfen und zischen vor sich hin...


MfG Paul

Autor: A. K. (prx)
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Klimakurve über 1 Jahr, mit Einordnung in die Mittelwerte der letzten 
Jahrzehnte: https://www.dwd.de/DE/leistungen/kvo/baden_wuerttemberg.html

Autor: Timm T. (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> Wer sich noch nie für das Wetter interessiert hat, und nach 2 Jahren
> beobachten dann sagt, ist doch alles OK, war ja die letzten 5 Jahre
> genauso ....der hat dann einfach keinen Plan, und von der Thematik
> absolut keine Ahnung  und einfach keine Erfahrung.

Aber wer sagt, er ist 30 Jahre Hobbygärtner und dieser Sommer gefällt 
ihm nicht, der ist Klimaexperte?

Natürlich ändert sich das Klima, auch lokal, muß man nur mal auf die 
Verschiebung des phänomologischen Frühlingsbeginns achten.

Zugvögel kommen mittlerweile 2-3 Wochen früher aus dem Süden, Singvögel 
beginnen früher mit der Brut. Nur der Kuckuck hats noch nicht 
mitbekommen und kommt 2 Wochen zu spät, um seine Eier den anderen Vögeln 
unterzuschieben.

Ändert aber nichts dran, daß wir durchaus schon verregnetere und kühlere 
Sommer hatten, in denen meine ganze Tomatenernte hinüber war.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Timm T. schrieb:
> Aber wer sagt, er ist 30 Jahre Hobbygärtner und dieser Sommer gefällt
> ihm nicht, der ist Klimaexperte?

Natürlich bin ich kein Klimaexperte, ich beobachte nur.

Was mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist, sind
die starken Temperaturschwankungen, ich nenne es mal Volatilität.

Ups, wollte eigentlich nicht mehr schreiben, ....hust :)

Gruß
Thomas

Autor: A. K. (prx)
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Die langfristig gemittelte Temperatur steigt zwar an, die Schwankungen 
hingegen scheinen nicht wesentlich grösser als früher zu sein: 
http://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaatlas/klimaa...

: Bearbeitet durch User
Autor: Timm T. (Gast)
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Thomas B. schrieb:
> Was mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist, sind
> die starken Temperaturschwankungen, ich nenne es mal Volatilität.

Ich hab vor einiger Zeit die Auswertung einer kleinen Wetterstation 
einer Sternwarte gesehen, die seit 1950 aufzeichnet:

Durchschnittstemperatur: +0.5K auf 50 Jahre, entspricht den Aussagen zur 
Klimaentwicklung
Jahres-Höchsttemperatur und Tiefsttemperatur zeigten keinen Trend.
Die Anzahl der Frosttage nahm erheblich zu. Wie, mehr Frosttage trotz 
Erwärmung? Die Erklärung war einfach, die Anzahl der Eistage nahm im 
gleichen Maß ab.
Die Niederschlagsmenge gesamt blieb gleich.
Aber, die Anzahl der Tage mit Niederschlag nahm zu.

Wenn jetzt einer erklärt, eine kleine Sternwarte in der DDR habe vor 50 
Jahren Wetteraufzeichnungen gefälscht, um Teil der großen 
Klimaverschwörung zu sein...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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In der DDR wurde garnichts gefälscht. Eine Erfindung der Wessis. 
Gefäscht und gelogen haben dort die Kaderführer und die Säcke im 
Politbüro.

Das Wetter ist flacher geworden und weniger definiert. Im Sommer wird es 
kühler und im Winter wärner. Das ist Fakt. Und es gibt insgesamt mehr 
Regen statt Schnee und mehr Regen statt Sonne.

Das habe ich aus dem link oben entnommen: Gilt für Mannheim, wegen BW - 
ist aber überall gleich. Mannheim sind 50km von hier.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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M. W. schrieb:
> Das habe ich aus dem link oben entnommen: Gilt für Mannheim, wegen BW -
> ist aber überall gleich. Mannheim sind 50km von hier.

Dieses Diagramm zeigt nur, dass es dieses Jahr im Winter deutlich 
wärmer war als im langjährigen Durchschnitt, und im Dezember das 
bisherige Maximum überschritten wurde. Eine Aussage über die Entwicklung 
lässt sich daraus aber nicht ableiten.

Dazu gibts aber etwas im zweiten DWD Link (16:13).

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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M. W. schrieb:
> und mehr Regen statt Sonne.

Einer Studie des Wetters von Münster bis 2006 besagt, dass keine 
signifikante Aussage über eine Entwicklung der Sonnenscheindauer möglich 
war.

: Bearbeitet durch User
Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Auch das Klima unterliegt seit Urzeiten stetigem Wandel. Und es ist 
unwichtig welchen Anteil menschliches Handelns daran hat. Wir werden 
beides nicht verhindern, da wir Teil der Natur sind und unsere 
Entwicklung den gleichen Gesetzmäßigkeit unterliegt wie die der gesamten 
Natur. Wir sollten vielmehr verstehen, dass wir nicht außerhalb der 
Natur stehen, sondern bis zu unserem Aussterben, wo nach es noch nicht 
aussieht, integraler Bestandteil der Selben sind, und unserer Handeln 
darauf ausrichten. Die Uhren anhalten oder die Zeit umkehren zu wollen 
wird uns nicht weiterhelfen.

Namaste

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Wir hier (Offenbach/ Queich) sind schon in einer klimatisch bevorzugten
Gegend Deutschlands.

Aber dieses Jahr ist schwierig. Wir streichen den Gebäudekomplex außen.
Alle 120 Minuten gibt es anderes Wetter.
( Wir streichen selbst, weil alle Malerfirmen Monate hinterher-
hinken, und niemand zu bekommen ist.)

Entweder ist mir das die letzten 40 Jahre nicht aufgefallen
(Wir machen auch viele Montagen im Außenbereich), oder es hat sich 
wirklich was geändert.

Diese Unbeständigkeit gab es früher so nicht.

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Wie gefällt Euch dieses Bild?

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Mani W. schrieb:
> Wie gefällt Euch dieses Bild?

Klasse, endlich Wolken. Heute haben wir ein großes Vordach in
Karlsruhe ( Südseite) montiert.

Mann war das heiß da.
Ja sind wir denn hier in Afrika?

Grüße Bernd

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Mani W. schrieb:
> Wie gefällt Euch dieses Bild?

Die Wolken sehen wirklich toll aus, könnte man glatt als 
Desktop-Hintergrund nehmen.

Was mich als Flachlandmensch aber imponiert sind die Hügel und das Tal 
dort ... so etwas gibt es hier bei uns einfach nicht.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mike J. schrieb:
> Die Wolken sehen wirklich toll aus, könnte man glatt als
> Desktop-Hintergrund nehmen.
>
> Was mich als Flachlandmensch aber imponiert sind die Hügel und das Tal
> dort ... so etwas gibt es hier bei uns einfach nicht.

Das ist die Südoststeimermark, da geht es rauf und runter und ich fahre
immer durch den Wald, auch meist auf Bundesstraßen, aber es ist immer
entspannendes Grün...

Autor: Mani W. (e-doc)
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Auch eine Impression...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Gestern war super! Einen Tag Dauerregen! Endlich mal stabiles Wetter.

Zu den Aussagen Einiger, das Wetter sei Änderungen unterworfen - 
verbunden mit der latenten Meinung, dass die gefühlte Erwärmung nicht 
wirklich stattfinden würde:

Wir haben jetzt schon den zweitwärmsten September aller Zeiten!

Sicher gibt es immer wieder kalte Monate und Tage, aber es ist 
unbestritten, dass es allgemein nach oben geht. Die große Wassermenge in 
der Luft, die hier im Sommer runtergekommen ist, ist auch nur Folge der 
Erwärmung! Normalerweise kommen die trockenen warmen Luftmassen, die 
sich über dem Meet sättigen, überhaupt nicht so weit ins Landesinnere 
rein, dass sie sich konzentriert abregenen können, sondern tun das schon 
über dem flachen Land und damit gut verteil!

So, ist es aber so, dass nicht nur warme, wassergesättigte Luftmassen in 
mittleren Höhen im Hunsrück und der Rhön aufsteigen und abregenen, bzw 
von uns aus gesehen der Wetterau und dem Taunus - sondern eben auch in 
großen Höhen bis weit hinein nach Süddeutschland ziehen und dann 
plötzlich auf der Alb auf extreme Anstiege treffen, wo sich nahezu jede 
Wolke an derselben Stelle abregnet. Dann gibt es diese Fluten!

Und das wird weitergehen.

Autor: Thomas B. (thombde)
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M. W. schrieb:
> Zu den Aussagen Einiger, das Wetter sei Änderungen unterworfen -
> verbunden mit der latenten Meinung, dass die gefühlte Erwärmung nicht
> wirklich stattfinden würde:
>
> Wir haben jetzt schon den zweitwärmsten September aller Zeiten!

Und irgendwie verschieben sich die Jahreszeiten um 1-2 Monate.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Thomas B. schrieb:
> Und irgendwie verschieben sich die Jahreszeiten um 1-2 Monate.

Das ist auch mein Eindruck der letzen 20 Jahre, und jetzt kündigt
sich eben wieder ein Gewitter an...

Aussenthemp.: 16,6 Grad, Luftfeuchte über 90 %...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Thomas B. schrieb:
> Und irgendwie verschieben sich die Jahreszeiten um 1-2 Monate.

Dafür kann man schon Anfang September Pfefferkuchen und (für die 
Spekulanten) Spekulatius kaufen.

MfG Paul

Autor: Thomas B. (thombde)
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Bin ja mal gespannt wie der Winter wird.
Ich hoffe der (die) Moderator(en) lassen das Thema noch länger laufen.

NRW/OWL nähe Bielefeld 17,2 Grad.
Schwach bewölkt
Luftfeuchtigkeit weiß ich nicht, zeigt gerade nichts an, sorry :)

Schönen Restabend noch

Gruß
Thomas

Autor: Thomas B. (thombde)
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Habe gerade noch Tomaten aus meinem kleinen Gewächshaus geerntet.
Und es hängen bestimmt noch 20-30 Stück an den Pflanzen.
Für Bruschetta mit Ciabatta und Knobi, lecker ;)
Ist das erste mal, das ich Tomaten im Oktober ernte.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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In Süd-Brandenburg:

Ich habe am 01.10.2016 von meinen Eltern die Ableger der Erdbeeren 
bekommen (zwei Eimer voll) und ca. 30% von denen bei strahlendem 
Sonnenschein in total trockener/harter Erde eingepflanzt und angegossen. 
Es waren um die 16°C und man ist ganz schön ins Schwitzen gekommen.

In dieser Woche habe ich nur gestern von 17 bis 19 Uhr etwas im Garten 
gearbeitet und noch welche eingepflanzt so dass ich morgen nur noch die 
restlichen 20% einpflanzen muss.

Die ganze Woche (3.10. bis 6.10.) war es kalt (9-10°C) und es hat 
andauernd geregnet oder genieselt.
Der Boden ist aber dafür etwas feucht und man kann die Erde daher viel 
besser umgraben, sie zerbröckelt beim umgraben sehr leicht.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Scheint nicht mehr ganz so warm, wie letztes Jahr, aber warten wir mal 
ab. Für Sonntag sind wieder bis zu 20 Grad gemeldet.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Im Herbste fall'n die Blätter.
Donnerwetter!
Im Frühjahr sind sie wieder dran.
Na, sieh mal Einer an!

MfG Paul

Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Thomas B. schrieb:
> Ist das erste mal, das ich Tomaten im Oktober ernte.

Der Sommer war so schlecht, daß sie vorher nicht reif wurden ?

Die Freibäder melden auch, daß es ein schlechtes Jahr war.

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/freibad-saison-bi...

auch 2015

http://www.hna.de/lokales/melsungen/spangenberg-or...

auch 2014

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottweil-...

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Michael B. schrieb:
> Der Sommer war so schlecht, daß sie vorher nicht reif wurden ?

Die werden doch nicht alle gleichzeitig reif.
Hast du denn noch nie Tomaten geerntet?

Es sind immer noch ein paar grüne Tomaten dran, aber die wachsen irgend 
wann nicht mehr und werden auch nicht rot da eben irgend wann die 
Temperatur zu niedrig ist und auch nicht mehr genügend Sonne vorhanden 
ist.

Man kann die grünen ab machen und dann noch im Keller etwas liegen 
lassen, die werden dann teilweise reif.

Heute (14.10.2016) sind es am Nachmittag bis zu 15°C geworden, gegen 
Mittag waren es noch etwa 11°C, aber dann kam die Sonne raus.

In der Woche waren es aber nur um die 4°C bis 6°C als man frühs los 
gefahren ist und wenn man dann am Abend wieder gekommen ist waren es um 
die 7°C bis 9°C.

Man merkt schon wie der Winter das Land erobert.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Mike J. schrieb:
> Es sind immer noch ein paar grüne Tomaten dran, aber die wachsen irgend
> wann nicht mehr und werden auch nicht rot da eben irgend wann die
> Temperatur zu niedrig ist und auch nicht mehr genügend Sonne vorhanden
> ist.
>
> Man kann die grünen ab machen und dann noch im Keller etwas liegen
> lassen, die werden dann teilweise reif.

Ich habe japanische Hybrid-Tomaten, die sind groß geworden, fast
bis zur Dachrinne (knapp 3 Meter), habe gut 7 kg geerntet, aber seit
3 Wochen ist Schluss...

Die vertragen scheinbar keine 13 Grad, werden fleckig, und selbst die
grünen hatte ich noch gelagert, sind aber alle faul geworden...


Es gibt eben nicht umsonst 1000de Sorten...


Nächstes Jahr werde ich welche Testen, die auch in höheren Lagen
und bei niedrigerer Themperatur wachsen mögen...

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Mike J. schrieb:

> Man merkt schon wie der Winter das Land erobert.
Ja nächste Woche wird's erstmal einstellig. FÜr Ende Oktober passed. Mal 
schauen, ob es diesmal wieder einen Wundernovember gibt. Ich denke, dass 
es erst mal ordentlich kalt wird und dann im Dezember Regen mit 
positiven Temperaturen.

Autor: Thomas B. (thombde)
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Ich nehme immer diese Sorte. (oben)
Habe damit gute Erfahrungen gesammelt.
Werden aber recht hoch, wenn das Gewächshaus kein Dach hätte
müsste ich mit Leiter ernten.
Aber der Ertrag war (ist) sehr gut.
Im Freiland habe ich sie nicht getestet.
Ist eine F1 Hybride

Gruß
Thomas

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Es kommt noch besser: Demnächst wird noch das Magnetfeld der Erde seine 
Polarität ändern:

- In den letzten Jahren ist der Nordpol um 50km je Jahr gewandert
- Es gibt eine Reihe von Anomalien, besonders im Bereich des Equators
- Über dem Meer zwischen Brasilien und Afrika sind es nur noch 70%, 
begonnen hat es vor erst 100 Jahren
- die letzte große Umkehrung war vor 750.000 und die kommende ist 
überfällig
- die letzte temporäre Umkehrung war vor 40.000 und dauerte 100te Jahre

Wenn sich die Polarität ändert, wird es extrem viel wärmer, die 
Atmosphäre wird dünner und es gibt es Klimaerwärmung ohne Ende.

Nachtrag von mir: Vor 40.000 Jahren, also inmitten der Umkehrperiode, 
hatten wir 4 Grad Celsius mehr!

Autor: A. K. (prx)
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Markus W. schrieb:
> Es kommt noch besser: Demnächst wird noch das Magnetfeld der Erde seine
> Polarität ändern:

Wobei es bei diesem "demnächst" auf ein paar Tausend Jahre mehr oder 
weniger nicht ankommt.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Nun ja, am Ende des Berichtes, auf den ich mich bezog, kam noch ein 
französisches Forscher-Duo ins Bild, die anhand einer Gesteinsschicht 
zeigen konnten, dass es spontane Zwischenumpolungen gegeben haben muss, 
die selber nicht einmal 400 Jahre dauerten. Das Umpolen selber dürfte in 
etwa 100-200 Jahren von Statten gegangen sein.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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26. Dezember in Berlin - 11 Grad plus am frühen Morgen :-O

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Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Ich habe hier bei uns auch mehrfach > 10 GRad gehabt.

Es scheint sich jetzt so langsam einzupendeln, dass wir im November 
regelmässig einen gewaltigen Temperatursturz bekommen und 3 Tage bei -10 
Grad bibbern dürfen, während es sich dann zum Dezember hin entspannt und 
Weihnachen dann zweistellig im Plus ist.

Autor: Mar. Wa. (elektrowagi78) Benutzerseite
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Uiuiui:  -10 Grad in Offenbach! Gibt es doch noch Winter?

Autor: Thomas B. (thombde)
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Und am Samstagmittag dann –2 Grad und Eisregen.
Hier stand alles still

Hat jemand einen Tipp gegen Wetterfühligkeit.
Weil diese Temperaturschwankungen und Wetterwechsel machen einem (mir) 
wirklich zu schaffen.
Mein Arzt sagt dann immer, das ist halt so….
Nur Ibuprofen kann ja auch nicht gesund sein.

Gruß
Thomas

Autor: Mani W. (e-doc)
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Thomas B. schrieb:
> Hat jemand einen Tipp gegen Wetterfühligkeit.

Dreh und Drink und Musik wie in den 68ern...

Thomas B. schrieb:
> Nur Ibuprofen kann ja auch nicht gesund sein.

Steig um auf Naturprodukte...


Und Lagebericht aus Kapfenstein (SO-Stmk.):

Minus 9 Grad, windstill, sternenklar und Mond zunehmend...

: Bearbeitet durch User