Offenbach, 20 Grad - die Frisur sitzt!

#4657964
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Mir geht dieses Wetter auch gewaltig auf den Sack.

Nun lebe ich schon in Offenbach ( ist zwar ein anderes, als das
im Wetterbericht ), aber: Ich möchte meine Werkstatt außen streichen.

Gerüst steht, Farbe ist da.

Entweder hat es 38 Grad und die Farbe trocknet schon im Eimer,
oder es tobt ein Gewitter.

Gibt es denn nichts mehr dazwischen ?

Grüße Bernd
#4658033
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A. K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> oder es tobt ein Gewitter.
>
> Leider nein. Ein Zweig ging rechts vorbei, einer links. Getobt haben nur
> die Wetterdienste mit ihren Warnungen. Weder Gewitter noch Starkregen
> liessen sich blicken.

Da ist doch das Problem.

Heute gab es noch keinen Tropfen Regen. Ich hätte locker eine Wand
streichen können.

Aber: Der Himmel und die Wettervorhersage haben mich eingebremst.

Und nun? Bauchgefühl und Mut? So ein Eimer Fassadenfarbe kostet
80-, €.

Blödes Spiel.

Viele Grüße
Bernd
#4660152
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Heute in Offenbach(/Queich)
Mehr als 30 Grad und 80% Luftfeuchte ( Amazonas mäßig)

Aber kein Regen, Werkstatt im ersten Durchgang gestrichen.
Da mault doch ein Mitarbeiter rum, er hätte einen Sonnenbrand.

Meine Antwort: Das ziehe ich vom Gehalt ab. Andere Leute zahlen
ein Schweinegeld, um sich diesen Sonnenbrand in Spanien zu holen!

Viele Grüße
Bernd
Gast #4666189
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Heute in Offenbach / Langen: 20 Grad, Regen, stark bewölkt. Wie schon 
die gesamte Woche. Ein Witzt, was dieses Jahr im Sommer passiert. 
Tageweise Hitze, tageweise Regen. Und in den Urlaibgsgebieten ist es 
dasselbe: Es schüttet oder man hat 40 Grad.

Das ist der Grund, warum ich Selbständig bin! Ich schaue aus dem Fenster 
und entscheide, ob ich wegen Regen arbeite, wegen der Hitze in den 
Bastelkeller gehe oder raus in den Garten in die Sonne!

Seit gefühlt 4 Monaten habe ich daher in diesem Jahr jeden Tag 30% 
Urlaub, 30% Keller und 40% Büro.

Wegfahren tue ich fürs Erste nicht mehr. In Deutschland hat es 
inzwischen sogar im tiefsten Herbst noch Sonne, dafür ist das Wetter 
unbeständig. Man kann keinen Urlaub planen. Und in typische Länder kann 
man nicht mehr fahren:

In der Türkei ist zu gefährlich und meines Erachtens politisch nicht 
korrekt
In Griechenland bist Du als Deutscher nicht gern gesehen
In Spanien und Italien ist es zu heiss
In Frankreich ist Terror und überall Strassensperrung

In Kroation wäre es noch gut, aber da ist es total überlaufen, weil da 
jeder hinfährt, der nicht in die Türkei oder die anderen Länder will 
oder kann

Nach Afrika oder Südamerika geht gar nicht, wegen der Gefahr, dem 
Zikavirus.
Gast #4666201
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Streng genommen muss man nicht mal mehr wegen der Kultur und der Leute 
noch weg: Türken gibt es in jeder Stadt in ausreichender Menge und Dank 
Frau Merkel haben wir auch Afghanen, Afrikaner und wer weiss was noch 
alles ...

Ich habe auch gelesen, dass viele Araber hier sich Appartements kaufen, 
um hier in Deutschland den normalen Sommer zu erleben und die Hitze 
daheim zu umgehen.
#4670505
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Statusbericht:  NRW/OWL  (Hochsommer)?

Gestern +17 Grad, stark bewölkt und Regen. Heute +19 Grad, Regen und das 
gleiche Gewölk am Himmel. Der Sommer, wenn man es denn so nennen kann 
ist wohl gegessen.
Meine Paprika- und Chilipflanzen gehen nur ins Kraut, weil zu wenig 
Sonneneinstrahlung und Bestäuber vorhanden sind.
(Bienen, Schwebfliege, usw).

So einen Sommer habe ich noch nie erlebt
(bin seit 30Jahren Hobbygärtner)

OK,....kann ich mit leben, war halt die Arbeit umsonst.
Aber Statistisch gesehen müsste es ja dann einen relativ warmen Herbst 
und Winter geben. (ist die Rettung für meine Pflanzen)
Der Nachteil wäre wohl, dass sich einige Mückenarten hier ansiedeln die 
wir nicht gerne haben wollen. (Tigermücke ,usw)

Was meint Ihr so?

Gruß
Thomas
#4670896
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Ich lebe seit 15 Jahren in der Südoststeiermark und außer in
der Blütezeit der Obstbäume sehe ich keine Bienen, weder auf
meinen zwei Sommerfliedern noch in Blumengärten und Wespen
gibt es auch keine...


Das stimmt mich doch schon lange sehr nachdenklich, was dieses
Jahr betrifft...
Gast #4670955
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Mani W. schrieb:
> Ich lebe seit 15 Jahren in der Südoststeiermark und außer in
> der Blütezeit der Obstbäume sehe ich keine Bienen, weder auf
> meinen zwei Sommerfliedern noch in Blumengärten und Wespen
> gibt es auch keine...

Willste welche haben? Bienen hingen im Frühsommer in unserer Linde, bis 
der Imker sie weggeholt hat. Mauerbienen bauen mir regelmäßig die 
Dachfenster zu, und sämtliche irgendwie passenden Löcher am Haus und 
Schuppen. Wespen wohnen im Schuppen. Zur Lindenblüte summen die Bäume 
den ganzen Tag, ansonsten sind Echinacea, Königskerze, Ringelblumen... 
immer reichlich besucht.

Sommerflieder sind nun aufgrund des tiefen Blütenkelches eher was für 
Hummeln, und das Problem mit vielen Blumengärten ist, daß die 
gezüchteten "gefüllten" Sorten es den Bienen sehr schwer machen an den 
Honig zu kommen oder gar keinen Honig mehr liefern. Deswegen solltest 
Du, wenn Du Bienen was Gutes tun willst, möglichst ungefüllte Sorten 
nehmen.

Thomas B. schrieb:
> So einen Sommer habe ich noch nie erlebt

Das ist Quark, wir hatten schon durchaus nassere und kältere Sommer, in 
denen kaum Tomaten gereift sind.
#4671366
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Das aktuelle Wetter ist eigentlich ganz angenehm.

Ich mag es eh nicht wenn die Sonne von oben runter brennt.
Die Temperaturen hier sind auch sehr angenehm.

Es regnet manchmal, aber nicht zu  oft.
Am Wochenende war es aber etwas heftig, da kam der Regen von der Seite, 
es war eine kurze Zeit lang extrem stürmisch, als ich draußen war ist 
der Blitz in eine große Schwarzerle eingeschlagen und hat den Baum 
gefällt.

Es ist nur etwas ungünstig für die Bauern welche ihr Getreide nicht 
trocken genug bekommen.
#4671961
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Sorry, ich bin’s noch mal.
Wer sich noch nie für das Wetter interessiert hat, und nach 2 Jahren 
beobachten dann sagt, ist doch alles OK, war ja die letzten 5 Jahre 
genauso ....der hat dann einfach keinen Plan, und von der Thematik 
absolut keine Ahnung  und einfach keine Erfahrung.

Ich werde zu dem Thema nichts mehr schreiben, Gruß an alle.
(Minusmann ist mir scheissegal;) )

Trotzdem nettes Forum hier :)

Gruß
Thomas
Gast #4672484
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Dann sage ich nochmal was:

Das Wetter ist ganz und gar nicht ok! Es ist zu nass, zu früh zu warm 
und zu spät kalt. Die Natur wird sich da nur schwer anpassen können und 
es wird Veränderungen geben. Die Bienenflaute ist nicht nur mir schon 
aufgefallen.
#4672571
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Tobias T. schrieb:
> Also in Südbaden ist seit Wochen sommerliches Wetter mit Temperaturen
> zwischen 26 - 33 °C. Okay dieses Wochenende wird es nun etwas verregnet

Laut Vorhersage wird es prima, der Regen ist weitgehend durch:
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=109240&wahl=vorhersage
http://wetterstationen.meteomedia.de/?station=109070&wahl=vorhersage
http://www.metradar.ch/2009/pc/index.php
Gast #4672724
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Thomas B. schrieb:
> Wer sich noch nie für das Wetter interessiert hat, und nach 2 Jahren
> beobachten dann sagt, ist doch alles OK, war ja die letzten 5 Jahre
> genauso ....der hat dann einfach keinen Plan, und von der Thematik
> absolut keine Ahnung  und einfach keine Erfahrung.

Aber wer sagt, er ist 30 Jahre Hobbygärtner und dieser Sommer gefällt 
ihm nicht, der ist Klimaexperte?

Natürlich ändert sich das Klima, auch lokal, muß man nur mal auf die 
Verschiebung des phänomologischen Frühlingsbeginns achten.

Zugvögel kommen mittlerweile 2-3 Wochen früher aus dem Süden, Singvögel 
beginnen früher mit der Brut. Nur der Kuckuck hats noch nicht 
mitbekommen und kommt 2 Wochen zu spät, um seine Eier den anderen Vögeln 
unterzuschieben.

Ändert aber nichts dran, daß wir durchaus schon verregnetere und kühlere 
Sommer hatten, in denen meine ganze Tomatenernte hinüber war.
#4672808
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Timm T. schrieb:
> Aber wer sagt, er ist 30 Jahre Hobbygärtner und dieser Sommer gefällt
> ihm nicht, der ist Klimaexperte?

Natürlich bin ich kein Klimaexperte, ich beobachte nur.

Was mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist, sind
die starken Temperaturschwankungen, ich nenne es mal Volatilität.

Ups, wollte eigentlich nicht mehr schreiben, ....hust :)

Gruß
Thomas
Gast #4672843
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Thomas B. schrieb:
> Was mir in den letzten Jahren auch aufgefallen ist, sind
> die starken Temperaturschwankungen, ich nenne es mal Volatilität.

Ich hab vor einiger Zeit die Auswertung einer kleinen Wetterstation 
einer Sternwarte gesehen, die seit 1950 aufzeichnet:

Durchschnittstemperatur: +0.5K auf 50 Jahre, entspricht den Aussagen zur 
Klimaentwicklung
Jahres-Höchsttemperatur und Tiefsttemperatur zeigten keinen Trend.
Die Anzahl der Frosttage nahm erheblich zu. Wie, mehr Frosttage trotz 
Erwärmung? Die Erklärung war einfach, die Anzahl der Eistage nahm im 
gleichen Maß ab.
Die Niederschlagsmenge gesamt blieb gleich.
Aber, die Anzahl der Tage mit Niederschlag nahm zu.

Wenn jetzt einer erklärt, eine kleine Sternwarte in der DDR habe vor 50 
Jahren Wetteraufzeichnungen gefälscht, um Teil der großen 
Klimaverschwörung zu sein...
Gast #4673872
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In der DDR wurde garnichts gefälscht. Eine Erfindung der Wessis. 
Gefäscht und gelogen haben dort die Kaderführer und die Säcke im 
Politbüro.

Das Wetter ist flacher geworden und weniger definiert. Im Sommer wird es 
kühler und im Winter wärner. Das ist Fakt. Und es gibt insgesamt mehr 
Regen statt Schnee und mehr Regen statt Sonne.

Das habe ich aus dem link oben entnommen: Gilt für Mannheim, wegen BW - 
ist aber überall gleich. Mannheim sind 50km von hier.
Angehängte Dateien:
#4673904
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M. W. schrieb:
> Das habe ich aus dem link oben entnommen: Gilt für Mannheim, wegen BW -
> ist aber überall gleich. Mannheim sind 50km von hier.

Dieses Diagramm zeigt nur, dass es dieses Jahr im Winter deutlich 
wärmer war als im langjährigen Durchschnitt, und im Dezember das 
bisherige Maximum überschritten wurde. Eine Aussage über die Entwicklung 
lässt sich daraus aber nicht ableiten.

Dazu gibts aber etwas im zweiten DWD Link (16:13).
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4673952
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Auch das Klima unterliegt seit Urzeiten stetigem Wandel. Und es ist 
unwichtig welchen Anteil menschliches Handelns daran hat. Wir werden 
beides nicht verhindern, da wir Teil der Natur sind und unsere 
Entwicklung den gleichen Gesetzmäßigkeit unterliegt wie die der gesamten 
Natur. Wir sollten vielmehr verstehen, dass wir nicht außerhalb der 
Natur stehen, sondern bis zu unserem Aussterben, wo nach es noch nicht 
aussieht, integraler Bestandteil der Selben sind, und unserer Handeln 
darauf ausrichten. Die Uhren anhalten oder die Zeit umkehren zu wollen 
wird uns nicht weiterhelfen.

Namaste
#4674024
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Wir hier (Offenbach/ Queich) sind schon in einer klimatisch bevorzugten
Gegend Deutschlands.

Aber dieses Jahr ist schwierig. Wir streichen den Gebäudekomplex außen.
Alle 120 Minuten gibt es anderes Wetter.
( Wir streichen selbst, weil alle Malerfirmen Monate hinterher-
hinken, und niemand zu bekommen ist.)

Entweder ist mir das die letzten 40 Jahre nicht aufgefallen
(Wir machen auch viele Montagen im Außenbereich), oder es hat sich 
wirklich was geändert.

Diese Unbeständigkeit gab es früher so nicht.

Grüße Bernd
#4721115
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Mike J. schrieb:
> Die Wolken sehen wirklich toll aus, könnte man glatt als
> Desktop-Hintergrund nehmen.
>
> Was mich als Flachlandmensch aber imponiert sind die Hügel und das Tal
> dort ... so etwas gibt es hier bei uns einfach nicht.

Das ist die Südoststeimermark, da geht es rauf und runter und ich fahre
immer durch den Wald, auch meist auf Bundesstraßen, aber es ist immer
entspannendes Grün...
Gast #4723989
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Gestern war super! Einen Tag Dauerregen! Endlich mal stabiles Wetter.

Zu den Aussagen Einiger, das Wetter sei Änderungen unterworfen - 
verbunden mit der latenten Meinung, dass die gefühlte Erwärmung nicht 
wirklich stattfinden würde:

Wir haben jetzt schon den zweitwärmsten September aller Zeiten!

Sicher gibt es immer wieder kalte Monate und Tage, aber es ist 
unbestritten, dass es allgemein nach oben geht. Die große Wassermenge in 
der Luft, die hier im Sommer runtergekommen ist, ist auch nur Folge der 
Erwärmung! Normalerweise kommen die trockenen warmen Luftmassen, die 
sich über dem Meet sättigen, überhaupt nicht so weit ins Landesinnere 
rein, dass sie sich konzentriert abregenen können, sondern tun das schon 
über dem flachen Land und damit gut verteil!

So, ist es aber so, dass nicht nur warme, wassergesättigte Luftmassen in 
mittleren Höhen im Hunsrück und der Rhön aufsteigen und abregenen, bzw 
von uns aus gesehen der Wetterau und dem Taunus - sondern eben auch in 
großen Höhen bis weit hinein nach Süddeutschland ziehen und dann 
plötzlich auf der Alb auf extreme Anstiege treffen, wo sich nahezu jede 
Wolke an derselben Stelle abregnet. Dann gibt es diese Fluten!

Und das wird weitergehen.
#4748220
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In Süd-Brandenburg:

Ich habe am 01.10.2016 von meinen Eltern die Ableger der Erdbeeren 
bekommen (zwei Eimer voll) und ca. 30% von denen bei strahlendem 
Sonnenschein in total trockener/harter Erde eingepflanzt und angegossen. 
Es waren um die 16°C und man ist ganz schön ins Schwitzen gekommen.

In dieser Woche habe ich nur gestern von 17 bis 19 Uhr etwas im Garten 
gearbeitet und noch welche eingepflanzt so dass ich morgen nur noch die 
restlichen 20% einpflanzen muss.

Die ganze Woche (3.10. bis 6.10.) war es kalt (9-10°C) und es hat 
andauernd geregnet oder genieselt.
Der Boden ist aber dafür etwas feucht und man kann die Erde daher viel 
besser umgraben, sie zerbröckelt beim umgraben sehr leicht.
#4754892
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#4755353
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Michael B. schrieb:
> Der Sommer war so schlecht, daß sie vorher nicht reif wurden ?

Die werden doch nicht alle gleichzeitig reif.
Hast du denn noch nie Tomaten geerntet?

Es sind immer noch ein paar grüne Tomaten dran, aber die wachsen irgend 
wann nicht mehr und werden auch nicht rot da eben irgend wann die 
Temperatur zu niedrig ist und auch nicht mehr genügend Sonne vorhanden 
ist.

Man kann die grünen ab machen und dann noch im Keller etwas liegen 
lassen, die werden dann teilweise reif.

Heute (14.10.2016) sind es am Nachmittag bis zu 15°C geworden, gegen 
Mittag waren es noch etwa 11°C, aber dann kam die Sonne raus.

In der Woche waren es aber nur um die 4°C bis 6°C als man frühs los 
gefahren ist und wenn man dann am Abend wieder gekommen ist waren es um 
die 7°C bis 9°C.

Man merkt schon wie der Winter das Land erobert.
#4755549
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Mike J. schrieb:
> Es sind immer noch ein paar grüne Tomaten dran, aber die wachsen irgend
> wann nicht mehr und werden auch nicht rot da eben irgend wann die
> Temperatur zu niedrig ist und auch nicht mehr genügend Sonne vorhanden
> ist.
>
> Man kann die grünen ab machen und dann noch im Keller etwas liegen
> lassen, die werden dann teilweise reif.

Ich habe japanische Hybrid-Tomaten, die sind groß geworden, fast
bis zur Dachrinne (knapp 3 Meter), habe gut 7 kg geerntet, aber seit
3 Wochen ist Schluss...

Die vertragen scheinbar keine 13 Grad, werden fleckig, und selbst die
grünen hatte ich noch gelagert, sind aber alle faul geworden...


Es gibt eben nicht umsonst 1000de Sorten...


Nächstes Jahr werde ich welche Testen, die auch in höheren Lagen
und bei niedrigerer Themperatur wachsen mögen...
Gast #4756371
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Mike J. schrieb:

> Man merkt schon wie der Winter das Land erobert.
Ja nächste Woche wird's erstmal einstellig. FÜr Ende Oktober passed. Mal 
schauen, ob es diesmal wieder einen Wundernovember gibt. Ich denke, dass 
es erst mal ordentlich kalt wird und dann im Dezember Regen mit 
positiven Temperaturen.
Gast #4762730
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Es kommt noch besser: Demnächst wird noch das Magnetfeld der Erde seine 
Polarität ändern:

- In den letzten Jahren ist der Nordpol um 50km je Jahr gewandert
- Es gibt eine Reihe von Anomalien, besonders im Bereich des Equators
- Über dem Meer zwischen Brasilien und Afrika sind es nur noch 70%, 
begonnen hat es vor erst 100 Jahren
- die letzte große Umkehrung war vor 750.000 und die kommende ist 
überfällig
- die letzte temporäre Umkehrung war vor 40.000 und dauerte 100te Jahre

Wenn sich die Polarität ändert, wird es extrem viel wärmer, die 
Atmosphäre wird dünner und es gibt es Klimaerwärmung ohne Ende.

Nachtrag von mir: Vor 40.000 Jahren, also inmitten der Umkehrperiode, 
hatten wir 4 Grad Celsius mehr!
Gast #4767220
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Nun ja, am Ende des Berichtes, auf den ich mich bezog, kam noch ein 
französisches Forscher-Duo ins Bild, die anhand einer Gesteinsschicht 
zeigen konnten, dass es spontane Zwischenumpolungen gegeben haben muss, 
die selber nicht einmal 400 Jahre dauerten. Das Umpolen selber dürfte in 
etwa 100-200 Jahren von Statten gegangen sein.
Gast #4843209
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Ich habe hier bei uns auch mehrfach > 10 GRad gehabt.

Es scheint sich jetzt so langsam einzupendeln, dass wir im November 
regelmässig einen gewaltigen Temperatursturz bekommen und 3 Tage bei -10 
Grad bibbern dürfen, während es sich dann zum Dezember hin entspannt und 
Weihnachen dann zweistellig im Plus ist.
#4856334
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Und am Samstagmittag dann –2 Grad und Eisregen.
Hier stand alles still

Hat jemand einen Tipp gegen Wetterfühligkeit.
Weil diese Temperaturschwankungen und Wetterwechsel machen einem (mir) 
wirklich zu schaffen.
Mein Arzt sagt dann immer, das ist halt so….
Nur Ibuprofen kann ja auch nicht gesund sein.

Gruß
Thomas
#4862875
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A. K. schrieb:
> IncreasingVoltage .. schrieb:
>> Bei den Reifenwechslerbuden ist grad die Hölle los...
>
> Wieso eigentlich? Die richtigen Reifen für Glatteis sind schon vor
> Jahrzehnten verboten worden.

Auf den umetikettierten Sommerreifen muss halt M+S drauf sein. Sonst 
gibts Ärger mit den grünen Marsmännchen.

Spaß bei Seite, Winterreifen (auch ohne Stollen) erfüllen Ihren Zweck 
gut, und auch besser als Allwetterreifen oder gar Sommerreifen.

Aber in einem Land, in dem zu schnell fahren ein Kavaliersdelikt ist und 
Missachtung des Sicherheitsabstand gar nicht erst geahndet wird, ist die 
falsche Bereifung meine (nur meine) geringste Sorge. Mir egal, ob ihr 
'nen Unfall baut, so lange ich nicht drin verwickelt bin.
#4863072
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> in dem zu schnell fahren ein Kavaliersdelikt ist und
> Missachtung des Sicherheitsabstand gar nicht erst geahndet wird

Das mit dem nicht einhalten des Sicherheitsabstandes ist auch wirklich 
zum K**zen.
Die Leute denken dass möglicher Weise jemand überholt und sich vor ihr 
Auto drängelt. Daher kleben sie dem Vordermann quasi an der Stoßstange.

Wenn er dann mal bremsen muss fahren sie natürlich auf ihn drauf.

Reaktionszeit + Bremsweg (Straßenoberfläche beachten) = 
Gesamt-Anhalteweg

Jetzt denken sie dass der Vordermann ja auch in Bewegung ist und nur die 
Reaktionszeit wichtig wäre, aber dann schlittern sie mit ein paar km/h 
mehr auf ihn drauf, wundern sich und suchen Argumente mit dessen Hilfe 
bewiesen werden soll dass sie keine Schuld haben.

Das ging alles so schnell ... (klar liegt die mögliche Reaktionszeit nur 
bei 10ns wenn man so dich t auffährt)

Manch einer versucht sich aufzublasen und versuchen dem die Schuld 
aufzuschwatzen der bremsen musste, nach dem Motto "wer sich als erstes 
darüber aufregt gewinnt". (mit dem richtigen Abstand kann aber nie etwas 
passieren)
#4863220
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Mike J. schrieb:
> Die Leute denken dass möglicher Weise jemand überholt und sich vor ihr
> Auto drängelt.

Die Leute, die bei solchem Wetter überholen sind JENE, die nicht denken. 
Die normalen Menschen fahren nicht aus Langeweile so langsam, sondern, 
weil die Piste eine Schlittschuhbahn ist. Erst heute früh ist es wieder 
passiert, daß ein alte Kuh mit ihrem häßlichen Meriva nach dem Überholen 
und dem Einscheren in den Sicherheitsabstand zweier anderer Fahrzeuge 
diagonal über die Piste in den Graben flederte. Die Mühle ist breit. 
Pritschebreit. Womit? Mit Recht!

DAS ist die wahre Gefahr.

MfG Paul
Persönliche Seite #4863939
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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Auf den umetikettierten Sommerreifen muss halt M+S drauf sein. Sonst
> gibts Ärger mit den grünen Marsmännchen.

Aber die sind doch jetzt Blau?

Paul B. schrieb:
> Erst heute früh ist es wieder
> passiert, daß ein alte Kuh mit ihrem häßlichen Meriva nach dem Überholen
> und dem Einscheren in den Sicherheitsabstand zweier anderer Fahrzeuge
> diagonal über die Piste in den Graben flederte.

Learning by doing...
Seit jeher das Standardlernprogramm für den Straßenverkehr nach dem 
Fahrschulunterricht.
#4864135
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K. L. schrieb:
> Learning by doing...
> Seit jeher das Standardlernprogramm für den Straßenverkehr nach dem
> Fahrschulunterricht.

Nee, -überhaupt nichts gelearnt: Das Erste, was die Fahrakrobatin 
herausbrachte, als wir sie (einer aus dem gegenverkehr und ich) aus der 
Mühle zogen, war der Vorwurf: "Wenn IHR nicht so langsam gefahren wäret, 
hätte ich gar nicht überholen müssen "
#4879938
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Mike J. schrieb:
> Die Leute denken dass möglicher Weise jemand überholt und sich vor ihr
> Auto drängelt. Daher kleben sie dem Vordermann quasi an der Stoßstange.

Das ist aber leider so...

Wenn ich auf der Autobahn fahre, schalte ich häufig meinen 
Abstandstempomaten ein. Standardeinstellung für den Abstand zum 
Vordermann ist "halber Tacho".

Beobachtung 1) Woah, ist das viel
Beobachtung 2) Wenn man den Tempomaten tatsächlich machen lässt und in 
dichteren Verkehr gerät, dann tendiert die Wahrscheinlichkeit, dass sich 
einer dazwischen schiebt, nach spätestens 30s gegen 1

Ist kein Scheiß... wenn ich in dichten Verkehr komme fange ich 
absichtlich an den Tempomaten zu übertreten und den Abstand zum 
Vordermann enger zu machen, damit ja kein Vollidiot denkt, zwischen mir 
und meinem Vordermann ist genügend Platz zum Einscheren.
#4879976
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A. K. schrieb:
> Das ist aber nur bei Vollkasko ratsam.

Du missverstehst was ich tue. Der Abstand, den ich nach dem Übertreten 
halte, ist immer noch deutlich größer als das was 90% der Leute auf der 
Autobahn tun. Und selbst dann scheren noch Trottel vor mir ein. Das ist 
dann immer noch größer 1.2s Abstand (weil ich mein Auto so eingestellt 
hab, dass es sich bei unterschreiten dieses Abstands beschwert).

Aber wenn ichs nicht tue komme ich in eine Kettenreaktion:

Auto vor mir -> Tempomat hält Sicherheitsabstand -> Idiot schert vor mir 
ein -> Tempomat bremst um den Sicherheitsabstand wieder herzustellen -> 
Fahrzeug wird langsamer -> Nächster Idiot ist auf einmal auf rechts 
schneller unterwegs und schert ein -> Tempomat bremst um den 
Sicherheitsabstand wieder herzustellen -> usw.

"Halber Tacho" hält auf der Autobahn leider keine Sau, einfach weil man 
komplett unterschätzt wie viel Abstand das wirklich ist. Ich wage mal zu 
behaupten, dass auch du staunen wirst, wenn du in einem Fahrzeug mit 
Abstandstempomat sitzt, das auf "halber Tacho" eingestellt ist.
Gast #4880245
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Lu R. schrieb:
> Beobachtung 1) Woah, ist das viel

Tipp: Die Leitpfosten am Fahrbahnrand haben üblicherweise einen Abstand 
von 50m. Seit vielen vielen Jahren schon. Halber Tacho heisst bei 130 
Richtgeschwindigkeit also mehr als 1 Leitpfostenintervall.

Und ja, das ist viel.

Und ja, es ist leider so, dass einem dann regelmäßig jemand in den 
Sicherheitsabstand reinfährt.

Mit passiert es in letzter Zeit häufiger, dass Überholer ganz knapp vor 
mir einscheren. Von "einscheren, wenn überholtes Auto im Rückspiegel 
auftaucht" haben die anscheinend nichts gehört.

Was macht Dein Abstandstempomat in so einem Fall? Vollbremsung?
#4880902
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Arno H. schrieb:
> Wie soll das eigentlich gelöst werden, wenn die zukünftig automatisierte
> Lkw-Kolonne aufgebrochen wird, weil einer oder mehrere Pkw abfahren
> möchten?

Tja, der Fluch der Automatik. Wenn künftig rechte Seite über 500km 
Autobahn durchgängig und lückenfrei von LKWs belegt ist, dann fährst du 
eben bis zum bitteren Ende links mit, egal wohin du eigentlich wolltest. 
;-)

Im Ernst: Es gibt nix, woran eine Automatik nicht angepasst werden kann. 
Mit der vorhersehbaren Folge, dass die Probleme seltener werden, dafür 
aber komplexer und schlechter reproduzierbar. Mit etwas Glück endet man 
im Schmetterlingseffekt, bei dem ein unbedacht in Bremen auf der Hupe 
landender Fahrer zwischen München und Nürnberg einen Totalstau 
produziert.
Gast #4880970
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Arno H. schrieb:
> Die müssen unmittelbar vor dir einscheren, sonst erwischen sie die
> Ausfahrt nicht mehr :).

Das machen die auch auf freier, gerader Strecke ohne Ausfahrt und ohne 
Drängler hinter ihnen.

Deswegen fällt es mir ja schwer, die Motivation dahinter zu erkennen. 
Oder verläßt man sich inzwischen so auf die rundum verbauten 
Abstandssensoren? Wenns nicht piept, ist genug Platz?
#4883160
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Timm T. schrieb:
>
> Was macht Dein Abstandstempomat in so einem Fall? Vollbremsung?

Gas wegnehmen. :(

Gut, es ist vmtl. besser als die Vollbremsung, aber trotzdem suboptimal 
weil man dann nur noch wenige Meter Abstand zum Vordermann hat.

Ich trete dann immer manuell auf die Bremse, damit wird dann 
gleichzeitig auch der Tempomat dauerhaft ausgeschaltet (beim Gas geben 
wird er nur temporär übersteuert) bis ich wieder einen ordentlichen 
Abstand habe.
Gast #4899421
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Naja, aber es ist unbestritten, dass durch das viele CO2 der Menschheit 
ein bisher nie vorher dagewesener Anstieg zu verzeichnen ist.
Das sieht man auch in der gelinkten Grafik!

Wir haben es auch jetzt wieder nicht richtig kalt. Wir haben jetzt Mitte 
Februar und das ist kalendarisch der tiefste Winter. Real sind es 
momentan +2 Grad und in die kommende Woche ist auch wieder überwiegend 
Plus angekündigt, teilweise zweistellig.
Gast #4899738
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Markus W. schrieb:
> ein bisher nie vorher dagewesener Anstieg zu verzeichnen ist.

Das Problem ist nicht die Höhe des Anstiegs, da haben die "Kritiker" 
Recht, ähnlich hohen CO2-Gehalt gab es vorher schon.

Das Problem ist die Geschwindigkeit, mit der der Anstieg erfolgt. Das 
gab es so vorher nicht. Da kommt die Natur mit der Anpassung nicht 
hinterher. Und der Mensch auch nicht.

So verschieben sich z.B. Klimazonen schneller, als Bäume auf natürlichem 
Weg folgen können. Ein Problem, mit dem sich die Waldwirtschaft schon 
einige Zeit beschäftigt.
#5026752
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Heute in Offenbach ( Offenbach/Queich).
Schwüle 33 Grad. Um 15 Uhr Gewitter mit Hagel (so Walnussgröße).

Ergebniss: Eigentlich keines, aber moderne Dünnblechautos,
wie Golf oder Mini, zeigen Spuren im Blech.

" Früher war alles besser" (Selbst die Blechstärke von diesen Kisten).

Grüße Bernd
#5026792
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A. K. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> " Früher war alles besser" (Selbst die Blechstärke von diesen Kisten).
>
> War auch nötig. Damit unter dem Rost noch etwas Blech bleibt.

Das kannst du so nicht sagen. Der Toyota von meiner Frau ist ca. 20
Jahre alt, der hat dieses Unwetter ohne Schäden überstanden.
Auch mein Firmenfahrzeug (VW T5) hat keine sichtbaren Einschläge.

Der moderne Leichtbau ist da wohl eher anfällig.

Grüße Bernd
#5027939
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05.2009 hatten wir hier Hagelschlag.
Mein alter Golf 2, den ich als Zweitwagen eigentlich bis zum Oldtimer 
pflegen wollte hat es zerdeppert.
Und der hatte dickes Blech, und kaum Rostschäden. (97000km gelaufen)
Bei sehr hohen Temperaturen lief sogar noch die Rotze (Versiegelung) aus 
der Heckklappe.

Aber diese Kugeln hält keiner aus.
Die haben 16mm Hohlkammerplatten durchlagen samt den Blumenkübel der da 
drunter stand.
Gewächshaus, Carpord, Wintergarten, Dachpfannen...usw, alles beschädigt.

Gruß
Thomas
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Gast #5032648
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Die Tomaten brauchen aber die Abschirmung gegen das Übermass an SOnne 
und Wasser! Vor allem das Wasser ist das Problem.

Und das steht eben auch wieder mit den Temperaturen im Zusammenhang:

Die hohen Temperaturen sorgen für mehr Lufttransport vom Wasser aufs 
Land und schleppen dort die Energie hin, die sich in Form von Gewittern 
entlädt.

Und die Hitze tut auch ihr Übriges: An anderen Stellen fehlt das Wasser 
und sorgt für Trockenheit. Diese aber bremst den Baumwuchs und 
verringert damit das Einspeichern von CO2. Es hat schon teilweise Jahre 
gegeben, in denen die Wälder im Jahresmittel mehr Kohlendioxid 
produziert haben, als sie ansonsten aufgenommen haben, weil der 
Gegenprozess des CO2-Konsums zu schwach war. Damit fallen die Wälder im 
Grunde als CO2-Speicher aus, zumal sie ja bewirtschaftet, also wieder 
verbrannt werden.

Und: Die Wärme der Meere wirft mehr CO2 aus - teilweise sogar auch 
Methan.
#5100966
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Markus W. schrieb:
> Das war es wohl mit dem Sommer! Nächste Woche ist Vorherbst angekündigt.

Ganz ehrlich, es ist teilweise nicht einfach einzuschlafen wenn es so 
heiß ist.
Ich muss auch etwas auf dem Grundstück machen und wenn dann permanent 
nur der Schweiß runter läuft ist das auch nicht so angenehm.
Wenn man natürlich nur den ganzen Tag im klimatisierten Büro sitzt, dann 
im klimatisierten PKW hin und her fährt und dann am Wochenende auf 
Urlaub macht ist das natürlich toll.
#5101039
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Nein ehrlich, das ist kein Sommer.
Erst zu kalt, dann fast ersoffen, dann Sturm und Unwetter und immer hin 
und her.
Und die Solarstrom-Ernter meckern auch schon, weil zu wenig 
Sonnenstunden.
Ist traurig mit anzusehen, wie hier auf den Feldern der Weizen 
vergammelt.

Gruß
Thomas
Gast #5115276
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So das wars jetzt mit dem Sommer! Wenige Sonnentage, die sehr heiss, 
jetzt kommt der Schmuddelherbst und Anfang Nov wieder ein harter 
Wintereinbruch. Im Dezember haben wir dann wieder das Mittelhoch:
Gast #5124135
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Norwegen als Beispiel für DE-Sommer? Ok, die letzte Woche war nochmal 
ok, aber nun kommt das dicke Ende. Das heisst nicht, dass Ich mich 
beklage. Allerdings haben wir durch die warmen Winterphasen, die Grund 
für das Eingangspost waren und die Zwischenkälte ständig Problem mit der 
Blüte: Diesmal gibt es kaum Äpfel!
(Firma: Autotronic) #5124148
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Gestern bei Ninja Warrior auf RTL war einer dabei, der nach jedem 
Parkour-Teilabschnitt erst einmal seine Frisur richten musste, damit er 
gut ausschaut, als wenn das in diesem Moment das allerwichtigste sei. 
Man bekommt keine Zusatzpunkte für die Frisur, sondern für eine 
möglichst kurze Zeit.  :)
Gast #5145410
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Ortenberg, 18 Grad, die Frisur ist im Eimer, weil es pisst! Ok, für 
September ist das Wetter in Ordnung, aber im wette, im November haben 
wir wieder warm. Wie ich gerade feststelle, kommt jetzt auch gerade die 
Sonne raus. Mal schauen, vielleicht packen wir heute wieder 20+!

In der Innenstadt in Mainz waren es letzte Woche auch um 22.00 noch 20°. 
Die Gebäude und die Autos heizen. Das könnte ja bald vorbei sein, weil 
ja die Innenstädte autofrei werden sollen.
Gast #5154046
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Selbstredend meine Ich Aussentemperaturen. Momentan sind es immerhin 
noch 18°.

Gestern habe Ich eine schöne Studie gelesen: Warscheinlich werden die 
Wintertemperaturen in Deutschland noch wenigstens 15 bis 20 Jahre lang 
steigen und dies um bis zu 2 Grad im Mittel und 5 Grad in der Spitze. 
Besonders die November und Dezembertemperaturen werden oftmals im 
einstelligen Plusbereich liegen.

Danach könnte es in Deutschland wieder kält werden, weil sich der 
Golfstrom abschwächt und die Mitteltemperaturen in Europa dann runter 
gehen. Je nachdem ,wie dann die Situation in der Arktis ist kriegen wie 
entweder russische Kaltluft oder Warmluft von Südeuropa zugeschoben. 
Kann also binnen Tagen von -15 auf +15 umschalten.
Gast #5182596
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Der Volkanausbruch behindert auch die Abstrahlung von Wärme, ändert das 
KLima zudem nur kurz. Auf Dauer ist genug Energi gespeichert, um die 
Erde weiter zu erwärmen. Zudem erhöht Vulkanasche die Albedo was dafür 
verantwortlich war, dass die Erde aus der globalen Eiszeit ihrer 
Frühgechichte erwachen konnte.
Beitrag #5182733 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5187576
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A. K. schrieb:
> Vorzeichenfehler? Höhere Albedo => höhere Lichtreflexion.

Ja, Formulierungsfehler! Die Albedo wurde durch die Asche verrinngert. 
Sinngemäss stimmt es, was Ich schrieb. Die Energie aus dem Erdinneren 
blieb gefangen, weil die permantente Auskühlung durch den Eismantel 
blockiwert war, und hat sich immer mehr an der Oberfläche konzentriert 
und die Kruste aufschmelzen lassen. Damit haben sich die Magmakammern 
nach oben weitergefressen und es kam zu den Ausbrüchen.

Die Frage ist, ob die Erde dazu nochmal die Kraft hat, wenn es dazu 
kommt. Und es wird dazu kommen, wenn der Golfstrom weiter zurückgeht.

Es wird jetzt erstmal richtig warm und dann kalt.

Heute war wieder Septemberwetter im Oktober. Nächste Woche kommt 
Novemberwetter.
Gast #5220259
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Und siehe da:

2 Jahre sind seit dem Beginn des Themas vergangen und es wird eigentlich 
ein Dauerthema, dass wir im November Frühlingstemperaturen haben. 18° 
Celsius heute in der Innenstadt und jetzt am Abend lange nach 
einsetzender Dunkelheit immer noch 14°. Spanien und Portugal haben 
Sommerhitze und kriegen das Wasser nicht bei. Die Leute werden aus 
Tankwagen versorgt. Spanische Winzer geben auf, weil die Bewässerung der 
Reben nicht möglichist und wenn, es den Wein unermesslich teuerer machen 
würde.

Auf der IAA konnte man sehen, wie die Autobranche drauf reagiert:  Gar 
nicht! Im Gegenteil:

Fast alle Hersteller haben neue SUVs im Programm, Mercedes bringt ein 
X-Klasse Monster und den GLB, Opel hat Grandland, Ford den Ranger Black 
Edition mit über 2 Tonnen, VW hat den "T-Rock" als Fesl in der Brandung, 
Konzernbruder Seat den "sparsamen" Arona, BMW hat den Rolls Royce 
ähnlichen X7 und auch Borgward hat einen, den BXi7. Audis Neuer ist ein 
RS mit 450 PS nebst dem "Elaine", einem SUV-Konzept.

Selbst die Hersteller von Vernuftsautos wie Kia, Subaru, Mitsubishi und 
Nissan haben zumindest Cross-Over-Fahrzeuge im Programm.  Hinzu kommen 
die Billgheimer: SsangYong mit dem Rexton, Dacia mit dem neuen Duster 
und Skoda mit dem Karoq.

Die Autos werden immer grösser und schwer und kämpferischer. Morgens auf 
der A5 gegen Süden herrscht Krieg.
#5220275
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Mar. W. schrieb:
> 2 Jahre sind seit dem Beginn des Themas vergangen und es wird eigentlich
> ein Dauerthema, dass wir im November Frühlingstemperaturen haben.

Nein, das wird es nur dadurch, daß Du es immer wieder hochholst. Im 
Anhang ist ein Bild aus dem Wikipedia-Artikel "Zeitreihe der 
Lufttemperatur in Deutschland" zu sehen, das die gemachte Aussage niocht 
bestätigt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#2011_bis_2020

Mar. W. schrieb:
> Auf der IAA konnte man sehen, wie die Autobranche drauf reagiert:  Gar
> nicht!

Das ist doch vollkommen egal. Die Leute sind durch die ständige 
Wiederholung un Lobpreisung von Elektromobilität derartig gestählt, daß 
für sie ein Kauf solcher Fahrzeuge, wie Du sie aufzählst, überhaupt 
nicht mehr in Frage kommt.

Der Kauf von Elektrofahrzeugen kann bestimmt auch bald befohlen 
werden.



MfG Paul
Angehängte Dateien:
Gast #5220323
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Paul B. schrieb:
> Nein, das wird es nur dadurch, daß Du es immer wieder hochholst. Im
> Anhang ist ein Bild aus dem Wikipedia-Artikel "Zeitreihe der
> Lufttemperatur in Deutschland" zu sehen, das die gemachte Aussage niocht
> bestätigt.
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#2011_bis_2020

Das sind Mitteltemperaturen und

a) sind die Höchstwerte am steigen und
b) steigen auch die Mitteltemperaturen,

... wenn man genau hinsieht!
Gast #5223940
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Das stimmt grundsätzlich schon, das gebe Ich zu, aber hier in unserem 
Fall ist es ja nicht so. Die Statistik weist ganz klar, steigende 
Temperaturen aus. Zwar nicht so eklatant, dass der Ausreisser drin wäre, 
aber der Anstieg ist da und wird auch in den Zahlen deutlich.

Und: Wir haben schon das dritte Jahr mit diesen Ausreissern! Wir haben 
jetzt Ende November lieber Paule! Üblicherweise gab es da schon den 
ersten Wintereinbruch mit Schnee und Minustemperaturen im Flachland.

In meinem Kühler ist noch kein einziger Tropfen Frostschutzmittel. Die 
Katze wärmt sich nach den Hintern auf der Motorhaube unter dem Car-Port, 
obwohl das Auto das ganze Wochenende nicht gefahren wurde und 
Aussentemperatur hat und das sind hier 8 Grad momentan. Also gemäß 
Sollwert 7 Grad über dem Durschnitt für Ende November um diese Uhrzeit.
Gast #5261751
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15 Grad in der Rhein-Main-Ebene am 31.12.2017. Mehr muss man nicht 
sagen.

Warscheinlich kriegen wir wieder einen Mini-Winter im Januar mit 
aufsteigenden Frühlingstemperaturen, damit wieder schön alles blüht und 
bei einem Nachfrost im April kaputtgehen kann, wie in 2107, als es keine 
Apäfel gab.
Beitrag #5261760 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5262627
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Als ich am 31.12.2017 raus gegangen bin ist mir erst mal die warme Luft 
ins Gesicht geschlagen. Es war im ersten Moment etwas unangenehm, aber 
ich habe mir dann einfach etwas luftigeres angezogen.
Das Thermometer hat zwar nur 11°C angezeigt, aber es hat sich doch 
bedeutend wärmer angefühlt.

Äpfel gab es scheinbar nirgendwo, jedenfalls auch nicht in den Privaten 
Gärten hier in Brandenburg. Man zahlt trotzdem nur 3€ pro 2kg, 
vielleicht haben die Leute bei den Apfelplantagen da irgend eine 
Gegenmaßnahme treffen können damit die Blüten nicht erfrieren.
#5262630
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Mike J. schrieb:
> vielleicht haben die Leute bei den Apfelplantagen da irgend eine
> Gegenmaßnahme treffen können damit die Blüten nicht erfrieren.

Zumindest haben sie es hier teilweise versucht, das konnte man sehen.

Sind aber offenbar doch einige durchgekommen, wenn hier von 60% Verlust 
die Rede ist: "Obstbauern beklagen über 60 Prozent weniger Äpfel durch 
Frost und Hagel"
https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/bermatingen/Obstbauern-beklagen-ueber-60-Prozent-weniger-AEpfel-durch-Frost-und-Hagel;art372469,9453299

Da nicht alle produzierten Äpfel auf den Tischen landen, sondern viel 
auch industriell verwertet wird, kann sich der Markt vermutlich etwas 
einer Knappheit anpassen.
Gast #5299730
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Heute wieder den ganzen Tag Fönwetter. Man lässt den Wintermantel am 
Haken, wenn man aus dem Auto aussteigt und ins Haus geht. Hier fangen 
wieder die Narzissen an, auszutreiben. Wahrscheinlich kommt dann im 
Maerz der Winter und alles ist hin, wie letztes Jahr die Äpfel. Wahnsinn 
das alles.

Nächste Woche geht es jetzt Richtung Minus. Warten wir mal.
#5324323
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Aus den News:

"Offenbach (dpa) - Temperaturen wie am Polarkreis, dazu ein schneidender 
Nordostwind: Deutschland steht zum Wochenende ein kräftiger 
Kälteeinbruch bevor."

http://www.zeit.de/news/2018-02/21/polarluft-aus-nordost-kaeltewelle-kommt-auf-deutschland-zu-180221-99-174606

Da heißt es dann warm anziehen.
Also: Offenbach, -20 Grad - die Frisur sitzt überhaupt nicht!
Gast #5324327
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Ein typisches Indiz für den Klimawandel.

Wir brauchen ganz dringend eine neue Welt-Klimaschutzkonferenz mit 
20.000 - 30.000 Teilnehmer!
..und Klimaleugnung muss endlich Straftatbestand werden ;-)
Moderator Persönliche Seite #5331201
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Gustav K. schrieb:
> Also hier sind es auf dem Balkon und in Ortsmitte mal eben -9°,

Ja, wir hier -9,5°C. Aber ich muss sagen, dass mir beim Schneekehren 
auch anfangs nicht wirklich kalt war. Diese trockene Kälte empfinde ich 
(bei Windstille) als weniger schlimm als dieses nasskalte Januarwetter 
mit viel Wind und 3-4°C.

Und der Schnee lässt sich natürlich sehr gut zusammenfegen - ich musste 
nicht mal streuen :-)

> Kennt man schon gar nicht mehr. Man ist froh, wenn
> man wieder in der Hütte ist und seine 18° um sich hat.

Wobei es mittags jetzt immer richtig schön ist. Wir haben am 
Sonntagmittag nach dem Essen für eine halbe Stunde mit Decken auf dem 
Balkon (der liegt sehr geschützt) im Sönnchen gesessen, Füße hoch, und 
E-Reader. Ich war nach fünf Minuten im Stuhl eingeschlafen :-)
#5331232
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Chris D. schrieb:
> Ja, wir hier -9,5°C. Aber ich muss sagen, dass mir beim Schneekehren
> auch anfangs nicht wirklich kalt war. Diese trockene Kälte empfinde ich
> (bei Windstille) als weniger schlimm als dieses nasskalte Januarwetter
> mit viel Wind und 3-4°C.

TV-Wetterfrosch gestern: gefühlt -31°C bei realen -15°C, irgendwo in 
Mittel-D. Das "gefühlt" sei streng wissenschaftlich berechnet, merkte er 
vorsorglich an.
Moderator Persönliche Seite #5331249
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A. K. schrieb:
> TV-Wetterfrosch gestern: gefühlt -31°C bei realen -15°C, irgendwo in
> Mittel-D. Das "gefühlt" sei streng wissenschaftlich berechnet, merkte er
> vorsorglich an.

Ja. Mir fiel auf, dass es in den letzten Tagen nicht ansatzweise so 
furchtbar kalt war wie man uns ankündigte. Ich habe das Gefühl, dass man 
da gerne etwas draufpackt, damit es dramatischer klingt.
Gast #5337561
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Da scheint was dran. Auch für heute nacht war noch zweistellig Minus 
angekündigt und weit und breit nichts davon ist eingetroffen.

Momentan sind es auch wieder 3 Grad Plus, statt der bis zu 1 Grad Minus, 
die angekündigt waren.

Kann es sein, dass der Klimawandel beschönigt werden soll, um die 
Klimaziele einzuhalten?

Vielleicht werden neben Arbeitslosenzahlen nun auch schon die 
Wetterdaten offiziell manipuliert, damit die Regierung besser dasteht?
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5338063
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apropos die Russen und Nachrichtendoktrin:

Hiess es nicht kürzlich in den Medien zum Syrien-Krieg sowas wie

"...hat Putin eine Waffenruhe angeordnet..."

Umkehrschluss:

Putin ist der Kriegtreiber dort.
Wer Waffenstillstände anordnen kann,
Ordnet also auch Angriffe an.

Da selbst unsere angeblich FREIEN Medien zu feige sind,
die Wahrheit auszusprechen,
ist ZWISCHEN den Zeilen zu lesen heute wichtiger denn je.
#5338201
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Es ist schwierig, neutral über Gegenden zu berichten, in die man sich 
nicht rein traut. Erst recht, wenn man auch darinnen nicht immer so 
genau weiss, wessen Kugeln einem grad um die Ohren fliegen.

Weshalb die unverfälschte Wahrheit zu erkennen vorwiegend jenen obliegt, 
die sich aus dritter Hand und dem Kaffeesatz informieren.
Gast #5341090
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● J-A V. schrieb:
> Putin ist der Kriegtreiber dort.
> Wer Waffenstillstände anordnen kann,
> Ordnet also auch Angriffe an.

Da ist was dran. Genau so, wie Altkanzler Schröder offenbar Einfluss auf 
die türkische Justiz zu haben scheint, weil er in der Lage ist, D.Y. 
freizubekommen, wie man hört! Und dies, wo doch die türkische Justiz 
angeblich unabhängig ist.

Wie auch immer, dürften aber weder Putin noch Schröder Einfluss auf das 
Wetter haben. Selbiges dreht hier inzwischen auf Frühling. 11 Grad! :D
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5343174
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● J-A V. schrieb:
> apropos die Russen und Nachrichtendoktrin:
>
> Hiess es nicht kürzlich in den Medien zum Syrien-Krieg sowas wie
>
> "...hat Putin eine Waffenruhe angeordnet..."
>
> Umkehrschluss:
>
> Putin ist der Kriegtreiber dort.
> Wer Waffenstillstände anordnen kann,
> Ordnet also auch Angriffe an.
>
> Da selbst unsere angeblich FREIEN Medien zu feige sind,
> die Wahrheit auszusprechen,
> ist ZWISCHEN den Zeilen zu lesen heute wichtiger denn je.

Dazu sollte man ein wenig über die Geschichte beider Staaten und die 
geostrategische Bedeutun Syriens für Russland wissen.

Syrien ist das russische Gegengewicht zur Türkei in der Nato seit den 
60ern
es war von Anfang an klar, dass Putin seinen Einfluß und seine 
strategischen Stützpunkte dort nicht aufgeben wird. Genau das haben aber 
die Amis versucht durch einen Umsturz des Regimes dort zu erreichen. Und 
wie seid der Kollionialzeiten sind die regionalen Kräfte Schachfiguren 
der Großmächte.

Kleiner Einblick: 
https://www.stern.de/politik/ausland/syrien-und-russland--wie-die-beiden-staaten-enge-verbuendete-wurden-6470606.html

Namaste
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5345249
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● J-A V. schrieb:
>> Syrien ist das russische Gegengewicht zur Türkei
>> in der Nato seit den 60ern
>
> ich dachte immer das war Cuba

Cuba strategisch gegen die USA
Syrien lokal gegen Türkei und geostrategisch für den Weg durchs 
Mittelmeer

Wie du siehst ist die Sache etwas komplexer verwoben. Jedenfalls haben 
die Russen dort seither strategische Objekte, Marinehafen und 
Luftwaffenstützpunkte. Sowas geben auch die USA nicht einfach so auf, 
nur weil sich der politische Wind in einem verbündeten Staat dreht.


Namaste
Gast #5355457
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Wir werden OT, auch wenn es ein interessantes Thema ist. Ich werde dazu 
aber nicht mehr schreiben, weil Politikthemen nicht erwünscht sind. Und 
wahrscheinlich ist das auch gut so.

Bleiben wir also beim Klimawandel und der Möglichkeit, diesen zu 
detektieren und zu belegen:

Kürzlich wurde in einem alten Register eine Schrift gefunden, die 
Wetteraufzeichnungen aus dem 18.Jhdt enthielt. Schon damals sorgten sich 
offenbar die Menschen, um das Wetter und ob es auch in Zukunft Ernten 
geben wird.

Hoffen wir mal, dass es in 2-3 Tagen mit der Kälte vorbei ist und die 
Natur nicht zuviel abbekommen hat. Sonst gibt es wieder keine Äpfel und 
Erdbeeren.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5355829
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Markus W. schrieb:
> Schon damals sorgten sich
> offenbar die Menschen, um das Wetter

das haben die Menschen schon immer getan. Und ist in EINER einzelnen 
Aufzeichnung kein Hinweis auf eine Klimaänderung-

selbst Naturvölker,
die nur als Jäger und Sammler unterwegs waren, sorgten sich.

Das Klima war ohne menschl. Einfluss schon viel wärmer und auch viel 
kälter
Der ganze CO2-Hype ist nur 'ne weitere Masche um uns die Taschen zu 
leeren.

Das heisst nicht, dass ich auch mit Gift-Sauereien einverstanden bin.
(Firma: ...) #5355842
Lesenswert?

>Das Klima war ohne menschl. Einfluss schon viel wärmer und auch viel
>kälter

Als gebildeter Mensch weist du sicherlich, daß Klimaveränderung fast 
immmer mit massiven Umwälzungen verbunden waren.

Es gibt Historiker, die die französische Revolution auf einen 
Vulkanausbruch in Island und die damit verbundenen Klimaveränderungen 
zurückführen.

http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-04/vulkanausbruch-island


>Der ganze CO2-Hype ist nur 'ne weitere Masche um uns die Taschen zu
>leeren.

Schon mal in Erwägung gezogen daß das eine billige Ausrede ist, um aus 
Bequemlichkeit nichts zu ändern?

Oder Gehirnwäsche durch die Öllobby, die ihre Geldquellen durch 
alternative Energien versiegen sieht? Siehe EOH, RWE usw.


Aber mit dem Abzockgefasel kann man sich ja sein Weltbild wunderbar ohne 
Anstrengung bewahren und weiter im Sessel vor sich hin lamentieren.
#5356190
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Kara B. schrieb:
> Aber mit dem Abzockgefasel kann man sich ja sein Weltbild wunderbar ohne
> Anstrengung bewahren und weiter im Sessel vor sich hin lamentieren.

Wieso nutzt Du das Wort Gefasel?
Ist Dir noch nicht aufgefallen, daß der ursprünglich gute Ansatz des 
Klimaschutzes in D längst zu Beute der Abzocker geworden ist? Und damit 
ist das Abzockrealität.
Aber da wird es entweder ideologisch oder politisch und deswegen Schluß 
hier.
(Firma: ...) #5356252
Lesenswert?

>Wieso nutzt Du das Wort Gefasel?

Weil man mit diesem Totschlag"argument" jegliche Diskussion 
diskreditiert.


>Und damit ist das Abzockrealität.

Damit bist du argumentativ also schon am Ende. Von den Energiekonzernen 
fühlst du dich also so gar nicht abgezockt.

Früher gab es bei Benzinpreiserhöhungen an der Tanke doch immer einen 
Volksaufstand an den Stammtischen.
Den habe die Multis offenbar sehr erfolgreich auf die Energiewende 
umgeleitet.

>Aber da wird es entweder ideologisch oder politisch und deswegen Schluß
>hier.

Nach Diktat verreist. Ganz große Kino.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5356280
Lesenswert?

Kara B. schrieb:
> Als gebildeter Mensch weist du sicherlich, daß Klimaveränderung fast
> immmer mit massiven Umwälzungen verbunden waren.

ja. weiss ich. Und die finden auch längst statt.

und?

man höre doch bitte auf einzig den Menschen dafür verantwortlich zu 
machen.
das hat es alles auch ohne den Menschen schon gegeben.
(Firma: ...) #5356326
Lesenswert?

>...das hat es alles auch ohne den Menschen schon gegeben.

Ich habe weder den Menschen noch sonst irgendjemand für die 
Klimaveränderung verantwortlich gemacht.

Dieser flapsige Spruch "das hat es alles schon gegeben" ignoriert die 
massiven Konsequenzen, die weit über das Abzockgejammer hinausgehen.

Von daher sollte man schon aus reinem gesellschaftlichen 
Selbsterhaltungstrieb versuchen alles zu vermeiden, was diese 
Klimaveränderung, die offenbar auch von dir nicht abgestritten wird, 
auslöst bzw. verstärkt.

Im Übrigen kann ich nicht erkennen, was außer irgendwelchen billigen 
Abzockvorwürfen, mittelfristig gegen die Umstellung auf regenerative 
Energien spricht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5356414
Lesenswert?

Kara B. schrieb:
> Klimaveränderung, die offenbar auch von dir nicht abgestritten wird,

ganz richtig erkannt, die Veränderung bestreite ich nicht.

Ich bestreite nur dass der Mensch alleine an allem Schuld sein soll.
So wie es uns immer gebetsmühlenartig eingetrichtert werden soll.

BTW
wenn dem Staat wirklich etwas an dieser Thematik gelegen wäre,
würde unsere Gesellschaft und Wirtschaftsform längst anders aussehen.

Verbrennermotoren wären längst verboten,
oder zumindest aus Ballungszentren komplett verbannt.

Aber halt ach...
Die Arbeitsplätze, nein. DAS geht nun wirklich nicht.
(Firma: ...) #5356445
Lesenswert?

>Ich bestreite nur dass der Mensch alleine an allem Schuld sein soll.

D.h. der Mensch trägt also zumindest eine Mitschuld.

>So wie es uns immer gebetsmühlenartig eingetrichtert werden soll.

Das kann man von dem Gegenteil auch behaupten.

>wenn dem Staat wirklich etwas an dieser Thematik gelegen wäre,
>würde unsere Gesellschaft und Wirtschaftsform längst anders aussehen.

Da kannst du ganz beruhigt sein. Jegliche Änderungen werden mit 
Abzockvorwürfen von desinteressierter Seite gleich beerdigt.

>Aber halt ach...
>Die Arbeitsplätze, nein. DAS geht nun wirklich nicht.

Du wärst also jetzt echt bereit persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5356510
Lesenswert?

A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Sowas geben auch die USA nicht einfach so auf,
>> nur weil sich der politische Wind in einem verbündeten Staat dreht.
>
> Der grösste Stützpunkt der USA im Pazifik war auf den Philippinen, Subic
> Bay und Clark Air Base. Der Vertrag wurde 1991 nicht verlängert und die
> Amerikaner zogen ab.

A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Sowas geben auch die USA nicht einfach so auf,
>> nur weil sich der politische Wind in einem verbündeten Staat dreht.
>
> Der grösste Stützpunkt der USA im Pazifik war auf den Philippinen, Subic
> Bay und Clark Air Base. Der Vertrag wurde 1991 nicht verlängert und die
> Amerikaner zogen ab.

Das mag sein, ist jedoch kein Gegenbeweis zu meiner These und mit 
Sicherheit nicht vergleichbar.

Namaste
#5356689
Lesenswert?

Es kommt halt immer drauf an wo ihr wohnt ...
>>Da scheint was dran. Auch für heute nacht war noch zweistellig Minus
>>angekündigt und weit und breit nichts davon ist eingetroffen.
Die Jahresdurchschnittstemperaturen im Nordosten sinken von Jahr zu 
Jahr.
Nix mehr mit "Offenbach 20 Grad",und Störche werden es immer weniger bei 
uns, sogar die bleiben lieber im warmen Süden.
Gruß
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #5356977
Lesenswert?

A. K. schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Sowas geben auch die USA nicht einfach so auf,
>> nur weil sich der politische Wind in einem verbündeten Staat dreht.
>
> Der grösste Stützpunkt der USA im Pazifik war auf den Philippinen, Subic
> Bay und Clark Air Base. Der Vertrag wurde 1991 nicht verlängert und die
> Amerikaner zogen ab.

p.S. hier eine Kleinigkeit zur Bedeutung Syriens ich hoffe hier wird der 
Unterschied klarer.

https://derstandard.at/2000076379732/Schlacht-um-Afrin-Schuss-ins-Nato-Knie

Namaste
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