Hallo Enrik,
ich habe mir auch den Aldi Lami geholt. Unmodifiziert habe ich den Toner
nicht auf die Platine gebracht, egal wie oft oder Langsam ich die
Platine+transfehrpapier durchgezogen habe.
Deswegen möchte ich meine lami jetzt auch modifizieren. Welche
Thermosicherungen hast du genau verwendet? Hast du schon erste
Ergebnisse nach deiner Modifikation?
Viele Grüße
Daniel
Ich habe den Aldilaminierer gekauft.
Dann habe ich entweder an r15 oder r17(weiß ich nicht auswendig wurde in
einem anderen Thread erwähnt. Beeinflusst irgendeine Referenzspannung
für die OPs) parallel dazu einen zu kleinen Widerstand dazugelötet. Nach
einer Weile hat das ganze ding dann angefangen zu rauchen und die obere
Thermosicherung war durch. Dann habe ich die obere Thermosicherung
überbrückt und ein 10k poti dazugelötet. Damit kann ich jetzt fast jede
Temperatur einstellen.
Ab 270° rauchts allerdings. Deshalb bin ich bei 210° geblieben. Damit
gehts relativ gut....
Was wahrscheinlich noch zu schlecht ist, ist die Geschwindigkeit der
Rollen. Wenn ich von Hand das pulse dann verläuft der Toner an den
stellen an dem die Rolle gerade steht. Also auch nicht so gut. Mit PWM
soll des wegen dem Motor angeblich auch nicht gehen........Aber ich bin
gerade noch dabei ein paar versuche zu fahren...
Hallo Enrik,
hast Du zum neuen Aldi Laminator (KL380) vielleicht einen Schaltplan?
Ich würde gerne den Laminator mit einen weiteren Schalter für den
Tonertransfer ausrüsten!
Gruß Alex
Meine Erfahrungen zum Aldi-Laminierer KL380 09/2006
- Thermosicherung schmilzt bei 190°C (Toner schmilzt bei ca. 180°C ->
also kein wirkliches Problem)
- Laminator fängt bei ca. 200°C an zu gasen (stinken + rauchen :-))
- NTC1 steuert die Solltemperatur der Walzen
- NTC2 steuert die max. Temperatur der Heizung
Modifikationen:
- NTC1 abziehen -> R=oo
- zu NTC2 einen 650Ohm Widerstand in Reihe geschaltet
Resultat:
- Temperatur an Walzen stellt sich bei ca. 175°C ein (Schalterstellung
125)
- Temperatur bei Schalterstellung 80: ca. 150°C
- Temperatur bei Schalterstellung kalt: ca. 35°C
Ergebnisse mit Direkttonermethode:
- gedruckt mit HP LJ4 auf Reicheltpapier
- Platine mit Azeton gereinigt und 20Sekunden angeätzt (angerauht)
- Platine mit Layout 4-5x durch den Laminierer geschoben (als Anheizzeit
dem Laminierer ca. 5 Minuten gelassen)
- Platine mit warmen Spüliwasser und leichtem Rubbeln vom Reicheltpapier
befreit
- geätzt
- Druckerschwärze mit Azeton entfernt
- Platine mit Spühlack (für Platinen) überzogen
-> Resultat: 1a Ergebnis (keine Löcher, keine Unterätzungen)
Gestestet mit dem AVR910-Projekt von
http://www.mikrocontroller-projekte.de
(um einen Eindruck vom Layout zu bekommen) ... sogar die Schrift der
Platine hats geschafft :-)
Resumé: für mich ein sehr schneller Weg um zu Prototyp-Platinen zu
kommen
Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch mit dem Aldi-Laminator. Dabei ist der
Schaltplan entstanden. Vielleicht hifts ja jemandem. Leider schlechte
Qualität,hab keinen Scanner nur alte Diggicam. Lesen kann man das aber
trotzdem, denk ich.
Mein Umbau ist noch nicht abgeschlossen, also auch noch keine
Ergebnisse...
Hallo roquema,
denmach kann man die Temperatur prima über R17 oder R19 steuern und muss
nix in Reihe zu NTC2 schalten.
Was mir unlogisch aussieht ist der Teil mit der Bereit-LED... Hat sich
da evtl. ein Fehlerchen eingeschlichen?
Hallo roquema
Wie bereits bemerkt(von Platinenlaminierer)
Der BEREIT Bereich hat keine TEMP Abhängigkeit, soll wohl ein simpler
Timer sein? Wenn mann die Spannung hinter D&,D7,D8 hochohmig abgreift,
sieht man ob geheizt (auch nachgeheit)wird. Also Schalter+C2 weg und R12
auf D6,D7,D8.
Dann gleich noch den Transistor Pfeil zu R7 zeichnen.
2. Die Komteratoren nach NTC1, NTC2 brauchen am anderen Zweig auch noch
einen Widerstand gegen 12V (nicht direkt auf 12V). Sonst funktionierts
nicht.
3. Bin mir nicht sicher aber C1//R5: Sollten die nicht in Serie anstatt
parallel sein???
Vorsicht!!!!
An Masse kann 220V anliegen!!!
(Kommt drauf an wie der Stecker in der Steckdose sitzt.)
Was misst NTC1/2 ??
Der eine schaltet ein, der andere aus?? AND verknüpft(D/D&) also immer
aus??
Bitte meine Tips sebst noch mal gegenchecken. Hoffe aber alles richtig
bedacht zu haben. Dann neue Revision wieder posten.
Wünsche gutes gelingen.
Moin,
hier ein korigierter Plan.
-Pin 2 ist natürlich der invertierte Eingang, im Plan waren + und -
vertauscht.
-Ich wollte den Plan ursprünglich garnicht so ausfürlich machen, beim 2.
zeichnen hab ich dann den Pull-up (R3) vergessen.
-Richtig, die Bereit-Anzeige ist ein simpler Timer, ich konnte es erst
auch nicht glauben, ist aber so wie im Plan. C2 wird über den
(hochomigen) R12 geladen und nach einer Weile schaltet der Komarator
durch. (Bereit-LED leuchtet)
Für eine Heiz-Anzeige kann man das so machen wie oben geschrieben.
-Schalter 1 und 2 sind ja beide in dem Wippschalter mit Mittelstellung.
Schalter 1 ist in Mittelstellung (Cold) geöffnet und in den beiden
anderen Stellungen geschlossen.
-Wechsler 2 schaltet die Referenzspannung um. Hier kann man ansetzen.R17
durch z.B. 3k3 ersetzen und in Reihe ein 10k Poti. Dann lässt sich die
Temeratur einstellen.
-C1//R5 sind wirklich parallel. C1 wirkt als kapazitiver Widerstand
(Trafoloses Netzteil) und R5 (hochomig) entläd C1 wenn das Gerät
abgeschaltet ist.(Ist meistens so evtl. sogar vorgeschrieben?!)
so weit...so gut...
Hallo, habt ihr schon Lebensdauerprobleme mit der Diode bei 200°C?
Wollte auch sowas bauen, habe da aber bedenken, wo kann man denn was zur
Theorie nachlesen?
Hallo, ich bin neu hier :)
Ich hab gestern auch mal die Dirket- Toner Methode ausprobiert,
allerdings nur mit mäßigem Erfolg (gebügelt).
Jetzt hab ich die Idee, ob man nicht einen Laserdrucker so modifizieren
könnte, dass er direkt auf Platinen druckt, das würde das ganze ja
wesentlich vereinfachen... Eigentlich muss man es doch nur hinkriegen,
dass der "Papier"- Einzug grade verläuft, und die Platinen nicht
umgelenkt werden... Ist das möglich? Oder wird die Fixiereinheit nicht
heiß genug?
LG
Flaxx
Hallo an Alle!Ich habe mit auch ein Laminiergerät zugelegt und wollte es
umbauen.Hat schon jemand Erfahrungen mit dem ednet. Economy?Wäre schön
wenn Ihr mit helfen könntet.MFG Syrko
hier meine Erfahrung:
Laminator für 12€ reduziert im Lidl. Scheint der gleiche zu sein wie der
von Aldi. In Reihe zum NTC ein 5,6K Widerstand. Im Gegensatz zu
Alexander komme ich dabei je nach Schalterstellung aber auf 200 oder
220°C.
Die beiden Alubleche, wo die Rollen drin laufen, musste ich
aufschleifen, damit eine Platine durchpasst.
Den Motor habe ich versucht mit der Schaltung im Anhang mit halber
Geschwindigkeit laufen zu lassen. Das geht auch aber er dreht ziemlich
zickig. Platinen habe ich noch nicht gemacht.
Wichtig ist übrigens, dass der Motor ständig läuft, weil die Rollen nur
von einer Seite beheizt werden und der Fühler auf der anderen Seite
sitzt.
Super Schaltung. Ich glaub zwischen c3/d2 musst Du noch GND
einsetzen(Condensatornetzteil für NE555).
Damit der Motor nicht so zickt die Frequenz heruntersetzen, also 1:1sec,
oder 0,5:0,5.
Weiters MOC3020m durch MOC3041/TLP3041(oder ähnlich) ersetzen, schaltet
im Nulldurchgang(zum testen nicht notwendig).
Ich habs neulich nochmal getestet, aber nur mit Stecker in/aus
Steckdose. Damit haftet mein Toner etwas auf dem Kupfer, weil die
Heizung auch ausgeschaltet wird.
Das ist fast die Schaltung, die ich vor 4 Monate in mein Lami eingebaut
habe. Allerdings mit der 10% Rate und über ein Poti einstellbar. Also
ca. 10 mal langsamer. Funktioniert.
12V für die 555 bekomme ich von der IC, die im Lami eingebaut ist (hab
schon vergessen, irgendein Timer).
welcher MOC ist ziemlich egal, aber R4 muss an den LED-Strom des MOC
angepasst werden. Ich habe einen MOC3041 drin, nur gerade in Eagle nicht
gefunden.
Im Moment habe ich etwa 0,5 : 0,5 Sekunden. Damit zickt der Motor.
Man kann aber statt R1 zwei Trimmer und jeweils eine Diode einbauen
(antiparallel) um das genau auszutesten.
Eine saubere Methode wäre ein kleineres Ritzel auf dem Motor, falls da
jemand Bezugsquellen hat...
Hallo zusammen,
Conrad bietet mittlerweile einen anderen Laminator für 19,95 EUR
(Bestell Nr. 774654) an. Funktioniert die Speedregelung und/oder die
Temp.-Regelung mit diesem Gerät ???
Viele Grüße,
Thomas
mal wieder den Dauerbrenner aufwärmen :)
Ich habe noch den alten Lammi vom Conrad (d.h. den der ganz oben
diskutiert wird). Wie hoch geht ihr denn da mit der Temperatur?
Bei mir zumindest fängt die linke Halterung, d.h. die wo nicht der Motor
dran ist bei ca. 153°C Walzentemperatur leicht an zu rauchen. Mit
"leicht" meine ich, sie raucht bei weitem nicht wie ein lötbereiter
Lötkölben, aber man sieht schon bisschen Rauch aufsteigen.
Glücklicherweise hat mein Fön eine Kalttaste :)
- cl
Bin mittlerweile auf 170°C Walzentemperatur (bei geöffnetem Gehäuse)
angelangt. Die Temperatur wurde ohne permanente Schäden am Gerät für
eine halbe Stunde gehalten. Nachwievor leichte Rauchentwicklung ...
Als nächstes baue ich in meine Firmware (und PC-Software) noch die
Möglichkeit ein, die Motorgeschwindigkeit zu halbieren. Vermutlich wird
der Lammi ja doch irgendwo eine Temperatursicherung haben und ich will
den Bogen jetzt mal nicht überspannen!
- cl
Hi,
hat jemand schon versucht den Reichelt Laminator (LAMINATOR ECO) für
16,95 EUR umzubauen ? Hersteller ist wohl die Firma Pavo.
Mich würde die Speed Reduction Technik eher interessieren als die
Temp.-Erhöhung.
GG
Hab ihn vor einer Woche bestellt - nur die Post ist gerade schweinelahm
hier, bisher noch nicht angekommen, obwohl Reichelt am Dienstag versandt
hat.
Ich bin auch eher für die Speed-Reduction-Technik...
MfG, Heiko
Nur die Geschwindigkeit zu reduzieren halte ich für nicht praktikabel
(auch wenn ich es nicht ausprobiert habe). Der Grund ist ganz einfach:
der Toner schmilzt ca. bei 180 bis 190°C, die Laminierer arbeiten bei
ca. 130°C. Demnach wird der Toner nicht richtig auf der Platine haften,
da er einfach weit entfernt von seinem Schmelzpunkt auf die Platine
"gedrückt" wird.
Hallo,
der neue Conrad Laminator für 19,95EUR erscheint mir sinnvoll. Ist innen
wirklich gut aufgebaut. Das wichtigste für mich ist aber, dass die
Heizkörperhalterungen bei dem neuen Conrad Laminator IMHO aus irgendwas
Glasfaserverstärkten bestehen. Und 1.0mm Dicke des Laminiergutes ist
auch nicht schlecht.
Beim alten Conrad-Laminator bestanden die Heizkörperhalterungen aus
hitzebständigen, unverstärkten Kunststoff und sind dann auch irgendwas
geschmolzen.
Ich musste die Temperatur auch mit reduzierter Geschwindigkeit ziemlich
hoch halten. Ist halt gut, dass man dann weniger Durchläufe durch den
Laminator braucht. Ist für SMD wichtig, weil dann die Leiterbahnen nicht
so breitgewalzt werden.
Habe ein paar Photos vom neuen Conrad-Laminator gemacht. Die stelle ich
jetzt mal ins Netz.
- cl
Hallo Leute,
hab heute erstmals die Bügeleisenvariante ausprobiert (bevor ich den
Laminator meiner Frau zerstöre) und bin am verzweifeln. Ich drucke mit
'nem MFC7420 (Laser) von Brother und 'nem originalen TN2000 Toner. Alles
wie beschrieben ausgeführt, Tonerdichte auf 999, Auflösung 1200dpi,
Original-Reichelt Katalogpapier, Basismaterial supersauber und
garantiert fettfrei. Bügeleisen langsam hochgefahren und selbst bei
voller Leistung und langem Bügeln wurde lediglich das dazwischengelegte
(dünne) Leinentuch braun. Der Toner blieb bombenfest am Papier.
Woran kann das liegen? Toner, Papier, ...?
Hilfe???
@fabs ich würde es auch mal mit anderem Papier oder auch mal mit anderem
Toner (Freund/Arbeit) probieren.
@ChristopU
Danke für den Link, ich werde mir den wohl auch mal bestellen. Weist du
schon wann du dazu kommt die restlichen Downloads Bereitzustellen? Und
kannst du einen bestimmten NTC empfehlen?
Und was hat das "Elektor 04C026" auf dem Schaltplan zu bedeuten?
Und der "Totmann-Schalter", warum 250V?
@Tim:
Das Elektor 04C026 ist nur eine Gedächtnisstütze für mich, welche
PDF-Datei von der Elektor-Jahrgangs-CD '04 den Schaltungsausschnitt mit
den Opto-Triacs enthält. :)
Der Totmann-Schalter sollte 250V Spannungsfestigkeit haben wg. der
Schutzisolierung. Könnte ja ein Fehler in der Schaltung auftreten und
dann ist auf den Drähten zum Schalter Netzspannung drauf. Habe ich aber
mittlerweile begraben. Ist geplant, das Feature stattdessen mit Software
umzusetzen. Die Software ist aber noch nicht fertig.
Als NTC werde ich einen von Epcos verwenden. Temp.-festigkeit 300°C.
Gibt u.a. beim Bürklin, http://www.buerklin.de/, Best-Nr. 80E6694. Der
hat AFAIK die gleiche T_0 und den gleichen B-Wert wie der NTC im alten
-- mittlerweile durchgeschmorrten -- Conrad-Laminator. "Normale" NTCs
mit Epoxy-Harz-Umhüllung gehen nur bis max. 150°C, die meisten nur bis
125°C.
Ich habe mit dem Umbau vom neuen Conrad-Laminator noch nicht begonnen,
hab' grade zu viel zu tun. Die Temp.-Sicherung ist auch noch zu finden
....
Die Downloads schaffe ich vielleicht noch diese Woche, aber die Software
ist leider nicht fertig geworden, weil der alte Conrad-Laminator vorher
abgeraucht ist. Es macht keinen Sinn, ein Hex-File einer nicht fertigen
Software zu veröffentlichen, aber die Sourcen kann man ja reinstellen.
Die Platine, die ich damit gemacht habe ist aber dafür super geworden.
Also ein Einmal-Laminator :)
- cl
Moin moin,
...also: Der Laminator Eco ist heute angekommen. Mechanisch kann es
1.5mm-Platinen durchziehen (auch wenn maximale Dicke in der Anleitung
mit 0.6mm gegeben ist)
Alles weitere später, wenn meine Klausur vorbei ist :)
MfG, Heiko
So, ich konnte natürlich doch nicht bis zu meiner Klausur warten :)
Mit dem Reichelt-Laminator scheint es ganz gut zu funktionieren, 15x
durchschieben und Ätzen mit NaPS. Für meinen ersten Versuch bin ich ganz
zufrieden, auch wenn die Platine noch etliche Fransen hat. Das liegt
aber wohl in erster Linie daran, dass die Ätzmitteltemperatur zu niedrig
war (Warmwasser mit 50°C aus der Leitung im Waschbecken bleibt nicht
lange bei 50°C)
Probiere gerade das ganze nochmal mit Thermometer und Aquarienheizstab,
um die Ätzmitteltemperatur über 40°C zu halten...
Außerdem kann mein Drucker (HP Laserjet 4L, 300dpi) wirklich feine
Strukturen nicht mehr sauber drucken. Und die Trommel wäre mal fällig -
Masseflächen werden schon im Ausdruck löchrig.
Erster Versuch war http://generalguitargadgets.com/pdf/ggg_its8_lo.pdf
und die bessere der beiden Versuche ist im Anhang zu sehen.
Noch nicht wirklich berauschend (wenn auch für das einfache Layout
brauchbar). Lag zum Teil sicherlich auch an der Ätzmitteltemperatur (die
am Ende vielleicht noch 30°C war - Ätzdauer damit 20Min) und außerdem
ist wohl doch mal ein neuer Drucker fällig... einen neuen Toner hatte
ich noch herumliegen, damit starte ich gerade einen weiteren Versuch,
wie gesagt auch mit passender Temperatur. Das wird dann die
Geschwindigkeitsdrosselung für den Laminator...
MfG, Heiko
Schwarze Flächen sehen bei allen Laserdruckern die ich kenne nicht gut
aus.
Entweder die Flächen mit einem Marker-Stift nachfärben(nach dem Transfer
auf er Platine) oder keine Flächen sondern mit Gitter füllen.
Gitter sind elektisch anscheinend besser und sehen cooler aus.
MFG, T. A.
Also mit dem HP Laserjet 4000 kann man Masseflächen tatsächlich
einigermaßen machen. Manchmal gibt's halt ein Loch, aber das ist für
Prototypen-Platinen ja egal, hauptsache man hat keine Unterbrechungen in
den Leiterbahnen :)
Es geht mir tatsächlich nur darum, Ätzmittel (Na2S2O8) zu sparen.
Mit dem alten Conrad-Laminator hab ich es tatsächlich geschafft, ein
Layout mit 10mil Leiterbahnbreite an Engstellen (z.B. zwischen SMD-Pads
durch), sonst 15mil und 10mil Bahnabstand ohne einen Fehler zu ätzen.
Leider ist der Laminator dabei kaputtgegangen :(((, hatte an beiden
Seiten nur Kunststoffhalterungen. Der neue Conrad-Laminator (den ich
noch immer nicht umgebaut habe) hat jetzt ein Glasfaser-Material bei den
Halterungen. Er überzeugt auch in seiner sonstigen Ausführung, da die
Metallteile der Heizkörper mit dem Schutzleiter verbunden sind, etc.
- cl
Poste noch ein Bild der Platine. Geätzt mit Natriumpersulfat in einer
Glas-Wanne und mit Seno Glanzzinn verzinnt.
Die Löcher von denen ich sprach, sind links oben vor allem zu sehen. Man
beachte den DRAM-Chip (von einem 30poligen Modul), dort gehen zwischen
den Beinchen je noch eine weitere Leiterbahn durch. Die zwei
Kupferlackdrähte beim MAX232 sind auf einen Layout-Fehler
zurückzuführen, habe RX und TX vertauscht :(
Was es wird, verrate ich noch nicht. Erst, wenns fertig ist :)
Christoph,
hast du das mit deinem alten Conrad Lami gemacht oder mit einem anderen
? Welcher ? Bitte mehr Details. Schaut richtig gut aus !
Heiko,
hast du den Reichelt Eco Lami bzgl. Temp. oder Zeit manipuliert ?
Gruß,
Thomas
Die abgebildete Platine habe ich mit dem alten Conrad-Laminator gemacht.
Die Walzentemperatur betrug 190°C, ich habe nur einen Durchlauf
gebraucht. Die Motor-Geschwindigkeit war auch langsamer als Normal. Das
war wichtig, weil schon beim zweiten Durchlauf (mit geringerer Temp.)
hats den Toner an den krassesten Stellen beim DRAM-Chip 10mil Bahn
/10mil Abstand zu den PADs zusammengewaltzt. Als Drucker habe ich den HP
Laserjet 4000 verwendet, Tonerdichte auf 4 gestellt (Skala von 1 .. 5,
Standard 3), Druckeinstellungen für Normalpapier. Papier aus dem
Reichelt-Katalog.
Das Laminator hats aber leider nicht überlebt.
Wenn ich diese Platine endlich mal fertig programmiert habe (Firmware!)
dann werde ich ggf. den neuen -- noch erhältlichen -- Conrad-Laminator
modden.
Zu den Masseflächen: Da liegt eben ein für alle Laserdrucker
prinzipbedingtes Problem vor. Bei meinen Druckern (beide von HP) ist der
in Durchlaufrichtung gesehene Anfang der geschwärzten Fläche noch
richtig satt, danach lässt er nach. Wie oben schon geschrieben kann man
das Problem mit dem Gitter umgehen. Mit den richtigen Parametern des
Gitters kann man auch da ne Menge Säure sparen.
- cl
Thomas,
nein, überhaupt nicht manipuliert (nur einmal geöffnet, um zu schauen,
wie der von innen aussieht - die LED wird über Bimetallschalter
angesteuert, ist also keine Timer-Lösung wie bei Conrad)
Dafür eben 15x durchgeschoben. Habe jetzt eine Schaltung entworfen, die
den Motor entsprechend takten soll (das übliche: Kondensatornetzteil,
NE555, Triac) - mal sehen, was das wird, im Moment warte ich mal wieder
auf Reichelt bzw. DHL...
MfG, HeRo
Ich habe gerade den pavo Ecomaster von Reichelt modifiziert.
Das Gerät sieht aus als ob es in den tiefsten tiefen der Mandschurei
gefertigt worden ist. "Zhao-qing-long-tou Electronic & Electrifty" steht
auf dem Synchronmotor.
Bei höheren Temperaturen fängt es an wie eine chinesische
Müllverbrennungsanlage zu reichen. Die Ursache sind Verunreinigungen in
Isolationmaterial der Heizwendeln. Nach Zweistündigen ausheizen im
Freien hat sich das etwas gelegt.
Bei 170°C fängt die Abdeckung an zu schmelzen. Die Halterahmen halten
mindestens 200°C aus. Höhere Temperaturen habe ich nicht getestet.
Ich verwende das gerät bei 125°C mit getaktetem Antrieb und erhalte eine
gute anhaftung. Mechanisch verkraftet das Gerät anscheinend 1,5mmm
Material obwohl sich die Rollen reichlich biegen. Wie lange, das wird
sich noch zeigen.
Die Regelelektronik habe ich aus einem quad OP TL084 und ein paar teilen
aus der grabbelkiste aufgebaut. Mein Sensor ist eine BY229 Diode die ich
auf dem unteren Heizelement befestigt habe. Das ganze Regelt auf 2°C
genau.
@sami:
Die Rollen sind oben und unten beheizt. Die Metallteile sind nicht
geerdet, sind aber zumindest gegen Netzpotential isoliert. Ich konnte
Erdungen anbringen ohne das der FI auslöst.
Ja, der Laminator heizt beide Rollen.
Ich habe heute nochmal ein wenig herumprobiert - einen anderen
Druckertreiber, der etwas mehr Toner auf das Papier zu bringen scheint,
endlich genug Ätzmittel (danke an Reichelt, die zwei Tage nach der
Originalsendung schon eine Ersatzsendung auf den Weg bringen, weil DHL
das Original verschlurt hat) und es funktioniert fast perfekt - siehe
Anhang, selbst die 6mil-Spirale hat Durchgang.
Den Schaltplan zur Dimmung hänge ich an das nächste Posting...
MfG, Heiko
So, und jetzt noch der Schaltplan... ich bin nicht besonders stolz auf
dieses zusammengeschnippelte Werk - u.a. ist es recht albern, einen
Optokoppler und ein Kondensatornetzteil zusammen einzusetzen schäm
Mangels Erfahrung mit Triacs und weil ich wenig Lust hatte, mir Gedanken
darum zu machen, wann der Triac das richtige Zündpotential hat und wann
nicht, habe ich das trotzdem so zusammengesetzt.
Getestet ist die Geschichte auch noch nicht, Garantie gibts also
selbstverständlich nicht. Ich habe die Platine aber heute auch geätzt,
werde sie wohl am Wochenende zusammenbauen. Bisher habe ich gute
Erfahrungen mit 15 Durchgängen gemacht, also werde ich den Dimmer auf
ungefähr 14:1 einstellen - ich weiß gerade nicht mehr genau, wie ich die
Bauteile im Schaltplan dimensioniert hatte.
MfG, Heiko
Guten Tag,
das Backofenthermostat allein hat nichts gebracht, die nachgerüstete
Temp-Sicherung(240°C) hats dabei entschärft.
Dann kam ein neuer Motor mit 1 U/min rein(ebay, Welle muß mit Säge und
Feile bearbeitet werden)
Der Motor ist etwas eigensinnig und dreht manchmal falsch rum, öfter
ein/aus-schalten hilft.
Mit Reichelt-Papier gings nicht, dann Conrad-Beilage und Platine vorher
anätzen mit 4mal durchschieben rel. gut( Drucker Brother HL-1450)
Temperatur um 185°C, gemessen mit DMM in Nut der Temp-Sicherung.
Conrad-Papier ist sehr anhänglich...grrr
Der Reichelt-Eco läuft für weitere Tests als Cabrio(etwas weniger
Gehäusegestank.
Probier mal Butterbrotpapier.
Ich hab als ersten Versuch ein zweiseitge Flachspule aus 0,5mm Bahnen
gemacht. Hatte viele Fehlschläge bis ich das Butterbrotpapier versucht
habe.
@ He Ro 26.04.2007
@ Stefan Gemmel 13.03.2007
Hab Eure Schaltung nachgebaut, aber funkt nicht. Motor steht.
Hab aber einen MOC3021 Wiederstand Triac: BTA06-600. Hab die LED vom MOC
auch mit einem RegelNT angesteuert, aber keine Reaktion. Damit ich was
sehe hab ich eine 25W Glühbirne parallel zum Motor geklemmt. Jetzt dreht
der Motor, die Birne ist aus, sobald ich die Birne rausdrehe steht der
Motor????
Wie kann ich den MOC oder Triac am einfachsten testen?? (ob sie TOT
sind).
Werd mal den ISP-244 Adapter bügeln, dort klemmt mein Elektronikwissen
auch total. Mit der JCU10(ELV) hab ich einen
Messverstärker(INA126+Offset-OPV) ohne Probleme auf Steckbrett und
Platine hinbekommen.
Gruss T.A.
@T.A. :
Triacs benötigen einen Mindeststrom um nach dem Zünden durchgesteuert zu
bleiben. Ist die Last zu klein oder zu Induktiv bleibt dein Triac
gesperrt. Ein Synchronmotor ist ziemlich Induktiv. Eventuell hilft eine
Reihenschaltung uas 22Ohm Widerstand und 0.1uF - 0.22uF Kondensator
parallel zum Motor. Dadurch veringert sich der induktive Blindanteil und
der Strom im Zündzeitpunkt ist höher.
Wenn das nicht hilft muss ein Triac mit kleinerem Haltestrom verwendet
werden. Es gibt mehrere BTA06-600 mit unterschiedlichem Haltestrom.
BTA06-600T hat 5mA und BTA06-600A hat 20mA.
Ein Synchronmotor hat etwa 23mA also liegt das Problem wahrscheinlich im
hohen induktiven Blindanteil deiner Last.
Hey Currywurst,
der Tipp mit dem Butterbrotpapier ist perfekt !!!
Das Zeug löst sich ja von alleine nach 30 sec Wasserbad. Meine Reichelt
Kataloge wandern jetzt ins Altpapier :-)
Gruß,
Thomas
Morgen...
Sagt mal, wie bedruckt ihr denn Butterbrotpapier ?
Mein Drucker (Brother HL2030) faltet das Butterbrotpapier immer zu
schönen Motiven und wickelt das ganze dann um die Rollen in der
Toner/Trommeleinheit. :-(
Auch das Reichelt-Papier hat öfter eine Falte in der Mitte.
Gibts nen Trick dafür ???
Danke Dirk
@Dirk
Einfach oben mit GUTEM TESA Film auf 80g/m²Papier ankleben.
Je nach Drucker ganze Breite ich kleb nur noch oben mittig und
in vorderen Einzug einlegen(HP LJ5). Zieht gerade durch, erst nach der
Fixiereinheit wird das Papier gebogen.
Ich hab das Butterbrotpapier sogar ohne Wasser wegbekommen(einfach lange
Laminieren, sieht aber nicht mehr toll aus).
@Currywurst
Hab den Lami jetzt mit Relais Schaltung modifiziert. Triac werde ich
später testen. (Hatte doch eine 25W Glühbirne parallel -> Blindanteil
klein, aber Motor lief, Lampe aus). Vielleicht wars auch ein
Verdrahtungsfehler, ich hasse Lochraster, aber jetzt kann ich ja schöne
Platinen fertigen. Brauch sie auch für Phasenanschnitt.
T.A.
Hi,
muss meine Aussage zum Teil revidieren:
Mein Laserjet 4 verschmiert seit neustem einen kleinen Teil des Toners
vom Printout auf dem Butterbrotpapier.
Habt ihr das auch bzw. was kann man dagegen machen ?
Gruß,
Thomas
Guten Tag,
mit Butterbrotpapier gehts bei mir schlecht, löst sich von der Platine
samt Toner, trotz anätzen.
Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.
Wie bekomm ich mehr Toner aufs Papier?Brother HL-1450
Im Druckertreiber hab ich schon viel versucht, gibts nen Trick?
Zum Drucken mit dünnem Papier.
Das zu bedruckende Papier am oberen Rand mit Prittstift beschmieren und
auf Standardkopierpapier kleben, Einzelblatteinzug.
Kann mir jemand einen günstigen Laminierer nenn, den es bei Ebay gibt
und der einfach mittels Widerstandstausch oder ähnlichem modifiziert
werden kann?
Mein Butterbrotpapier fühlt sich auf einer Seite glatt an.
Es hat eindeutig eine Art Beschichtung die gut zu meinem Toner, meiner
Prozesstemperatur und dem Drucker passt. Bis jetzt ist mir noch nichts
verschmiert oder abgeblättert.
Für so etwas gibt es keine generelle Empfehungen.
Einfach viele Materialien ausprobieren, und wenn es klappt bleibt man
dabei.
Das Basismaterial gut zu reinigen und etwas aufzurauhen verbessert
übrigens die Anhaftung.
@CurryWurst:
was für einen Laserdrucker verwendest du?
Bisher habe meine Platinen mit einem HP LaserJet 4000 gemacht. Einfach
auf Reicheltpapier gedruckt und fertich.
Butterbrotpapier erscheint mir aber auch sinnvoller, weil es ja eine
Beschichtung hat.
Habe heute mal einen Versuch mit Butterbrotpapier gemacht. Ergebnis
negativ.
Ich habe das Papier mit Pritt-Stift auf eine DINA4-Seite geklebt und in
den Drucker reingelassen, es ist auch wieder rausgekommen.
Auf den Seiten danach waren allerdings schwarze Punkte drauf, also hat
der Toner nicht gehalten. Also bleibe ich vorerst beim Reichelt-Papier,
es hat ja einigermaßen funktioniert. Bis auf die Löcher in den
Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
abnimmt.
Siehe die Bilder oben in dem Thread.
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
Hallo,
also das Problem mit den Masseflächen umgehe ich, indem ich die Fläche
nicht voll fülle, sondern als Gitter ausführe. Die Gitterabstände kann
man in Eagle so einstellen, daß dann auch eine "gefüllte Fläche"
entsteht. Und ein Gittermuster sieht auch nicht schlecht aus.
Gruß
LazyBee
@LazyBee:
Ja schon, aber die Platine ist letztenendes ein Prototyp der möglichst
unverändert von einem PCB-Hersteller gefertigt werden soll.
Sonst hast du schon recht, die Ätzmitteleinsparung mit Gittern ist ja
fast so groß wie die mit Masseflächen.
- cl
>>was für einen Laserdrucker verwendest du?
Canon LBP2900. Das Papier ist Melitta Toppits. Ich werde es wohl nicht
weiterempfehlen da ich bis jetzt der einzige bin der damit gute
Ergebnisse erzielt hat. Ich werde mal aus Neugierde weitere Materialien
aus probieren.
>>Ergebnis negativ.
Also werde ich es dann besser nicht weiterempfehlen.
>>Bis auf die Löcher in den>>Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der>>Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen>>abnimmt.
Das scheint ein rein physikalisches Problem zu sein das bei allen
Druckern und bei allen Papieren auftritt. Je grösser die Fläche desto
kleiner der Elektrostatische Spitzeneffekt. Die Fläche kann somit nicht
soviel Toner anziehen wie eine dünne Linie. Das Papier kann darauf
keinen Einfluss nehmen da der Effekt auf der Tonerwalze entsteht.
Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
Durchgang?
Wohl nicht ganz praktisch da man ein extra Layout dafür anlegen müsste.
Egal, Gitter sehen auch ganz hübsch aus.
Hallo!
Ich hab vor einigen Tagen diesen Treath entdeckt und wollt das auch mal
testen zumal man so ganz leicht und schnell Platinen herstellen kann.
Also bin ich in n Gebraucht PC shop hab mir n alten Laserdrucker (HP
Laserjet5L gekauft) und gleich mal getestet.
Als Träger hab ich ne ganz normal Seite ausm Reicheltkatalog genommen.
Zuerst hab ich das Layout ausgedruckt und dann die Platine mal gereinigt
(Schmiergelpapier und Aceton). Dann Laminiergerät (Laminator
KL300/XII/28/2005) (glaub auch son Aldi/Lidlteil) aufgeheizt (Gerät habe
ich nicht umgebaut ist also im Orginalzustand!!) und die Platine 8 mal
durchgelassen.
Nach dem Auflösen des Papiers mit Wasser hab ich dann festgestellt das
es eigentlich fürs erste mal richtig gut aussieht =) (Die dünnsten
Bahnen waren 5mil Breit)
Also ich kann diese Methode auch nur Weiterempfehlen.
>>Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten>>Durchgang?
Ich drucke meistens einfach ganz normal doppelt. Das braucht zwar einige
Versuche (für jede Platine), bis der Drucker 2 mal exakt übereinander
gedruckt hat aber dann gibt's überhaupt keine Löcher mehr..
Getestet mit HP Laserjet 4MV und Laserjet 4P auf Normalpapier.
So, hab das Abenteuer Laminiertransfer auch mal gewagt. Hab mir einfach
mal ins Blaue einen Laminator gekauft der schon einen Einstellknopf für
die Temperatur hatte.
Mit Freude stellte ich fest, das es nach dem Bereich der fürs
Warm-Laminiern verwendet wird noch weiter geht und wenn ich voll aufdreh
wirds dem Toner aus meinem HP LJ 5P (allerdings mit Kyocera Toner
nachgefüllt) schon ein bisschen zu warm. Temperatur kann ich nicht
messen, aber ich denke mal deutlich heißer als 150°C.
Is auch ne andere Mechanik drin, die Heizung erfolgt durch zwei
Aluplatten und danach kommen erst die Rollen, die variabel einstellbar
sind. Hab damit gute Ergebnisse erzielt, lediglich das einziehen ist
etwas kompliziert, weil sich die Heizung vor den Rollen befindet, da
muss ich noch experimentieren, aber erste Versuche verliefen
erfolgreich.
Laminator ist der Lamirel Maxiplast 240E, wird scheinbar auch durch
Fellowes vertrieben.
Ach ja, kleiner Tip noch. Der Toner hält wunderbar wenn man vor dem
Behandeln mit Aceton noch mit Stahlwolle drüber geht . Ich hatte
jedenfalls noch nie Probleme mit nicht haftendem Toner...
Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet.
Denk nicht jeder Toner haftet ohne Probleme. Und nur so als zusätzlicher
Tip falls jemand Probleme damit hat. Ich machs nach der
Usrprungsanleitung und da stand das drin, müsste mal antesten wie s ohne
klappt.
wenn die masseflächen nicht ganz ausgefüllt sind bzw kleine löcher haben
kann doch zur not auch mit nem lack edding nachgearbeitet werden... der
hält das ätzbad auch aus und macht nich die mühe, dass man 5 mal drucken
muss bis die flächen aufeinander liegen.
wenn die platine geätzt ist muss man den je nach art des stiftes mit
schmirgel entfernen aber das sollte auch machbar sein.
Ich hab mal auf den Link oben geklickt, aber auf der Conrad-Seite stand
dass das Produkt nicht in der Online Datenbank gelistet war. Kann mir
jemand sagen welches modell dass war.
Danke im vorraus ;-)
Conrad is trotzdem gut
Conrad
Hab die Laminator+Toner Methode auch mal probiert. Funktioniert wirklich
:)
Finde den Fehler! Hab am Anfang gleich mal probiert, das Papier
runterzuziehen. Bin dann aber doch auf Seifenlauge gewechselt. Jetzt
fehlt zwar ein Stück von einer Leiterbahn, aber für was gibts denn nen
Draht.
mfg W.K.
Hallo,
ich will das auch mal probieren mit dem Tonertransfer.
Ich hab fast den ganzen Beitrag durchgelesen.
Zur Motorregelung,wenn nötig:
könnte man nicht auch eine wechselspannung niedriger Frequenz erzeugen?
Ich dachte wenn ich eine einfache regelbare astabile Kippstufe auf den
symetrischen Sekundärausgang eines Trafos loslasse kommt am
Primäreingang
eine Wechselspannung entsprechender Frequenz heraus.Für so einen
schwachen
Synchronmot wie im Lami müßte das doch machbar sein,oder?
Spielt eigentlich nicht auch die Temperatur der Platine (wahrscheinlich
22°C) eine Rolle? Die könnte man doch auch vorher anwärmen um den
Wärmeabtransport zu verringern...
viel Grüße
der Versuchte
Hi zusammen!
Hat jemand schon konkrete Erfahrungen mit dem "neuen" Conrad Lammi
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)
Bei LIDL gibt es nächste Woche auch einen Laminator im Angebot :
http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20070628.p.Laminiergeraet.ar13
Weiß vielleicht jemand ob das Gerät mit einem anderen baugleich ist, und
sich zum Umbau eignet ?
Viele Grüße
Lutjanus
Also meiner hat am Typenschild
230V 0,9A als ca. 200W Heizleistung.
Ich hab noch keine optimale Regelung, aber mit gedrosseltem Speed
gets fast zu gut. Die Leiterbahnen werden etwas breiter.
Das Aufheizen dauert aber wirklich etwas lange. Ich lass die Heizung
permanent laufen(hab die Tempschalter abgebaut). Und takte den Motor
über ein Relais.
Hatte beim "Laminieren" eine kleine Falte, hab ich mit Faber-Castell
1523permanent übermalt. War wohl nicht NaPerSu-Säuere fest :-( .
@ T.A. : Zm Übermalen von Leiterbahnen und Masseflächen kannst Du auch
einfach einen edding - marker verwenden. Ich hab einen edding 143 b -
klappt prima.
Säurefeste Grüsse
Lutjanus
Hier ist mal ein Foto einer Platine mit Bügeleisen (Stufe **).
Der Rand ist ein wenig schmutzig, da ich vorher schon 3-4 Versuche mit
der Platine gemacht habe.Aber bis auf ein paar kleine Löcher im
GND-Bereich und ein paar unsauberen Lötaugen doch schon recht brauchbar.
Gedruckt übrigens mit HP Laserjet 1020 auf dem guten "Spiegel"-Papier.
Aber auf die Frage zurückzukommen :
Wie siehts denn jetzt mit dem Lammi von big "C" aus ?
Hat jemand schon konkrete Erfahrungen damit
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)
Laminierte Grüsse
Lutjanus
Hallo,
also ich hab mal angefangen, den neuen Conrad-Laminator umzubauen, habs
leider noch nicht fertig gemacht, weil das Studium im Moment wenig
Freizeit lässt.
Der neue Conrad-Laminator hat auf jeden Fall eine Menge Heizleistung.
Das hat halt zur Folge, dass eine simple Ein-/Aus-Regelung des
Laminators nicht möglich ist, weil er dann kurzzeitig bis zu 30°C über
die Zieltemp hinausschießt und dann mit "e hoch minus irgendwas"-Kurve
wieder zur Wunschtemperatur abfällt.
Die Mechanik ist IMHO gut, weil die untere Walze mit Federn an die obere
gedrückt wird. Beim "alten"/ersten Conrad-Laminator hat das noch
Platinendurchlassen noch mit Durchbiegen der Walze funktioniert! Nicht
optimal, weil ja dann der Druck in der Mitte sehr klein ist und
unmittelbar am Rand ziemlich hart.
Ich poste nochmal den Link mit den Bildern, die ich von dem Gerät
gemacht habe.
http://www.cl-projects.de/projects/laminator/laminator2.phtml
- cl
Soo, der Conrad-2 Lammi steht jetzt bei mir auf der Werkbank.
Ich kann @C.Lechner nur zustimmen - die Mechanik macht für knapp 20
Euronen einen wirklich guten Eindruck.
Beim gleichen Laden gibts Temp_Sicherungen mit höherer Auslösetemp
(z.B.229 Grad C). Auch Bimetallschalter sind erhältlich (leider nur bis
145 Grad).
Sollte der Austausch der beiden Komponenten ausreichen ?
@lutjanus
wenn du die temperatur einigermassen genau und damit reproduzierbar
einstellen willst,mußte mit dem Termostaten ran an die Heizung und nicht
wech.
Ich selbst hab ja noch nix probiert,aber- wenns mit bügeln geht müßte
doch
ein Bügeleisentermostat funktionierne,oder?
Gruß
Andi
@andi
Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
(Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!
Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturschalter
Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
experimentiern.
Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
wesentlich schneller und kostengünstiger sein.
Ich poste meine Versuchergebnisse in jedem Fall hier.
Temperaturgeregelte Grüße
Lutjanus
Hallo Lutjanus
> Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und> schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung> von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,> bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet> (Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig> reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!
Im ersten Beitrag vom Dominik steht was von 210-230°C und 1A Ergebnis.
>> Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:
Der Elektromeister Andi weiß das,will dir aber sagen,dass das
Bügeleisentermostat einstellbar ist. Da kann man dann halt mit der
Temperatur experimentieren.
> Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig> experimentiern.> Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung> wesentlich schneller und kostengünstiger sein.
Das seh ich auch so,wenn auch ein microFraek alles mit nem micro macht,
würde ich auch ein einfachen Regler vorziehen.
Ich denke alles in Allem ist es eine Sache von
Heiztemperatur/Durchlaufgeschwindigkeit
Die Platine nimmt mit Ihrer Kupferfläche ordendlich Energie auf.
Dies kann man ausgleichen in dem man die Heiztemperatur erhöht oder
die Geschwindigkeit reduziert,oder beides ;-)
Gruß an alle
Andi
Hallo, ich will auch mal meinen Senf dazugeben: Habe mir einen
DinA6-Laminator für 1 Euro ersteigert (LG110) und gleich beim Verkäufer
um die Ecke abgeholt. Den wollte sonst keiner und ich war neugierig wie
es drinnen aussieht - siehe Foto! Das Gerät heizt nur bis ca. 120 Grad
und es hat ÜBERHAUPT keine Elektrokik drin, nur 2 Heizpatronen
(insgesamt 40W) an den Metallteilen über und unter den Walzen (die obere
ist sichtbar). Der Benutzer soll lt. Handbuch bis zu einer halben Stunde
warten, damit er laminieren kann.. :-)
Auf dem Gehäuse ist eine Anzeige, auf der READY steht, wenn das Gerät
warm genug ist. Da ist aber keine LED drunter (ich hab erst mal
verwundert gesucht), sondern es ist eine temperaturabhängige farbige
Folie. Ein Versuch mit dem Deckel im Backofen bestätigte dies. Die
Extrem-Spar-Variante! Der Motor selbst läuft schön langsam, so 1 cm in 4
Sekunden etwa.
Jetzt hab ich mir überlegt, ich werde einfach eine zweite,
leistungsfähige Heizung oben mit dazuschrauben und diese steuern, mit
einem Relais oder solid state Relais wie das schon einige gemacht haben,
einem KTY84-130 (der geht wohl bis 300 Grad) und einem AVR, dann noch
ein schönes Display 'ran.. wenn alles gut geht und nichts schmilzt, kann
ich das Gehäuseunterteil gleich verwenden. Mir gefällt das Ding weil es
so klein und fein ist, in der Breite wie gemacht für eine 10x16 Platine.
ICh hab auch nicht den Eindruck, daß sich die Walze durchbiegt, sondern
daß der Gummi nachgibt, wie es sein soll.
Meine Frage: Wo kriege ich als Bastler so eine Art Heizpatrone her?
Ach na klar.. sorry für die überflüssige Frage.. ich hab noch einen
alten Lötkolben ohne passende Spitzen 'rumliegen.. der wird sich so noch
nützlich machen.
Mich würde auch interessieren ob jemand eine Adresse kennt wo man
Heizungelemente findet die so bis 250°C gehen.
Ich habe vor mir meinen eigenen Laminator zu bauen (Da muss ich mir dann
keine sogen um die Platinen dicke machen). Passende Walzen und einen
passenden Motor habe ich bereits nur eine Heizung fehlt.
Hallo Laminierfreunde,
ich hab heute mal meinen Laminator (Liedl oder Norma, schimpft sich
Profi Laminator,360W) umgebaut.
Gereglet war dieser mit 2 mechanischen Festtemperaturregler
95°C für 80Mic
110°C für 100-125Mic
Temperaturbegrenzer schaltet bei 145° ab und 54° wieder ein
und eine Temperatursicherung 192°
Nachersten Versuchen stellte ich fest,daß die Temperatur wohl zu
niedrig ist.
Also hab ich die Regelungen rausgeschmissen und durch ein
Backofentermostat ersetzt.Nach Versuch hab ich noch die Temperatur-
sicherung gegen eine 240° Sicherung ersetzt.
Ich meß die Teperatur mit NiCr-Ni element. Eingestellt auf 200°
WALZENtemperatur.
Nach ersten Durchlauf löste sich das Papier gleich wieder.
Ich hab dann die Platine ohne Papier 3 mal durchgelassen
(Heisssss)
nach 1. Durchlauf 52°
nach 2. Durchlauf in die 60°
nach 3. Durchlauf ca 73°
Papier drauf ... und durch!
Das Ergebnis siehe Anhang.
Ich hab fürs erste zu stark gerubbelt,da sind ein paar striche mit
weg:-(
Nicht wundern,daß ich einen Schaltplan statt Layout drauf hab.
Hatte grade keinen parat ;-) Es geht ja nur ums Prinzip.
O! Ich seh grade die obere Abdeckung hat sich total verzogen,naja da
kommt ein Lochblech drauf!
nette Grüße und..
viieeel Erfolg
Andi
Zum Thema Heizung: Ich überlege, ob ich mir einfach aus einer alten
Herdplatte, einem alten Heizstrahler oder aus einem alten Fön die
Heizung ausbaue.. leider hab ich nicht so ein Kapton-Band und Keramik
zur Hand.. Eine gute Wärmeübertragung müßte man dann eben noch
hinbekommen. Ich hab auch noch so alte Widerstände (sieht aus wie eine
kleiner Betonblock) mit so 1kOhm - wenn ich den an 22V anschließe
(natürlich mit der nötigen Vorsicht, Isolierung und Crimpverbindungen) -
bringt der dann theoretisch gut 50 Watt?
Keramik "Betonklotz" hochlast Widerstände habe in der Regel eine
Beschriftung, das größte was ich hier habe ist 10W und das wird nicht
reichen.
Ich tendiere inzwischend dazu mir einen billigen zu kaufen, das ganze
Plastik Zeugs raus und alles in eine Ordentliche Metallaufhängung zu
bauen.
Hat noch jemand einen Überblick welche Modell noch beschaffbar sind und
sich zum Umbau gut eignen?
Auch mal ein kleiner Bericht von mir, da ich jetzt auch stolzer Besitzer
eines Direkt-Toner-Laminators geworden bin. Dazu habe ich mir am
Donnertag den Laminator vom Lidl geholt (Lervia 4410). Dann konnt ich es
Gestern natürlich nicht aushalten und hab mich gleich an den Umbau
gewagt. Nach kurzem studieren der Schaltung ließ sich schnell
herausfinden, dass die Überwachung mit einer üblichen
LM324-Fensterschaltung aufgebaut ist (wie oben auch schon mehrmals
erwähnt). Die Temerpatur läßt sich daher ganz einfach über
Spannungsteiler VCC-?-10k-GND varieren. Das tolle an diesem
Laminiergerät ist, dass es 2 Stufen hat (für 125 Mikron und 80 Mikron).
Somit kann man das Gerät immernoch für das laminieren von Folien
benutzen. Dazu hab ich einfach nur den Spannungsteiler-Widerstand im 80
Mikron-Modus verringert auf 3.9K (auch 4,7K wären denkbar) statt vorher
11K. Es handelt sich dabei um Widerstand R19, wenn jemand direkt an den
Nachbau denkt. Bei den Angaben, solltet ihr ein wenig aufpassen, ich
will nicht Schuld sein, dass eure Laminiergeräte durchschmoren. Bei mir,
hat die Rolle kurzeitig ein wenig geraucht, sollte aber nicht weiter
schlimm sein. Ansonsten scheint das Stativ zu halten.
Den Widerstand des 125 Mikron-Modus hab ich so gelassen. Eure Frauen
wird es freuen, das ihr das Ding nicht vollkommen zerheizt habt ;-)
Außerdem hat man dann doch nochmal eine richtige Laminierfunktion im
Haus.
Noch kurz zum Umbau. Es sollte natürlich klar sein, dass die
Temperatursicherung (in 2 Schläuchen am Heizelement) entfernt werden
müssen. Wenn jemand fragen hat, steh ich euch gerne zur Verfügung.
Viel Erfolg
Marcus Drobisch
Also ich "laminier" meine Platinen mit nem Laminator ohne Umbau.
Funktioniert eigentlich ganz gut so (Lass so 8 mal immer durch). Nur
gehen dünne Leiterbahnen (10mil) beim Papier wegrubbeln ab.
Könnte das an einer zu niedrigen Temperatur liegen oder würds dann
garnet gehen?
Hallo,
also wenn Ihr ne Temperatursicherung entfernt dürft ihr das gerät
nicht mehr aus den Augen lassen. Ein Brand ist schnell enstanden.
Ich hab ne 240° reingebaut und da gibt oben das Gehäuse schon nach.
Was wenn es auf die heizung tropft....
Ist natürlich prktisch für nen Elektroniker wenn der Lami ne Schaltung
mit lm324 drin hat ;-)
zu den Micronen... meine Laminierfolien(glaub Liedl) wollen alle die
80 Mic haben.
@ KArl-J
glaub ohne Umbau ist zu wenig Teperatur. Allerdings könnte es auch gut
gehen wenn man die Platine ohne PApier vorheizt. Ich meine so ohne
Papier drauf auf die Herdplatte legen und auf 80-100° vorheizen.
Dann mit Handschuhen Papier drauf und 1x durch den Laminator schieben.
@all
ich stelle beim Durchlaufen immer fest,daß am Plantinenende der
Laminator
der Platine einen ruckartigen Stoß verpaßt. Das paßiert in dem Moment,
in dem Rollen von derPlatine springt.
Steht hier am unteren Ende Papier über,kommt es zu einer Art Zupfen,
durch dem sicherlich dünne Leiterbahnen vom Kupfer abgerissen werden
könnten.
Man muß also das Papier zumindes am Ende (bezogen auf die
Durchlaufrichting) bündig abschneiden.
Ich hab mir auch schon überlegt,ob man auf einem Metallstativ 2-3
Laminatoren hintereinander montiert betreiben kann. Das Papier
würde dann vor dem Letzten Laminator zurechtgefaltet auf die Platine
warten und dann gemeinsam durchgezogen werden.
Oder eine Vorheizung mit Infrarotstrahlung. Oben und unten eine
dimmbaren 500W Halogenlampe anbringen. Für einseitige Platinen
eine abschaltbar.
Naja...Ideen gibts da genug..
Gruß Andi
@ dR.oBISCH
habe mir gerade auch noch das Lidl Gerät besorgt.
Schein ja sehr gut zum Basteln geeignet zu sein. Schon allein das alles
auf der Platine gesteckt ist und nicht fest verlötet :)
Mir ist aufgefallen das die untere Alu Halterung an einer Stelle
anscheinend leicht verbogen ist und auf die untere Rolle drückt. Sieht
nicht gewollt aus, ist das bei dir auch so?
hab ihn jetzt dochnoch auf 200°C bekommen. Die erste Platine ist fertig,
ein super Ergebnis!
Das Ding ist praktisch zum Platinen Lammnieren gebaut, die obere Walze
ist flexibel aufgehangen, da biegt sich also nix durch. Anfange hat es
auch bei mir einwenig gebracht, das hat sich jetzt aber gelegt.
Also wer noch einen braucht, man sollte noch beim Lidl vorbeifahren,
gucken ob noch einer da ist, bei uns waren noch 8 Stück da :)
Soo, Nachtrag zum Conrad-lami Typ 2 :
Nach Austausch der Sicherung gegen eine 219 Grad Sicherung und Wechsel
des 85 Grad Bimetallschalters gegen einen mit 160 Grad ist der Lami
immer noch ein wenig zu kalt. Den Temperaturschalter einfach mit etwas
Abstand (zus. Alublech) montiert - prima Ergebnis (siehe Foto).Der
Kunststoff der Mechanik wird ab ca 190 Grad weich (mit geregeltem
Lötkolben probiert).
Was ich auch noch festgestellt habe : Das A und O ist wirklich das
Papier.
Auf Platz Nr.1 mit weitem Abstand vor dem "Spiegel" - das Premium Papier
der Firma Reichelt (Katalog). Ich klebe eine Katalogseite immer mit ganz
wenig Pritt (Klebestift) am oberen Rand auf einer DinA4 Seite fest, und
jage das ganze dann durch den Laser-Kumpel.
Gebruzzelte Grüsse
Lutjanus
Hallo Tom,
ich hab mir jetzt auch das Teil vom Liedl geholt.
Du hast recht, er ist der geborene Platinenlaminator :-D
Mein erstes Gerät(glaub von N...a)war mechanisch geregelt. Ich mußte
feste drücken,damit er die Platine erfaßte. Die walzen sind bei
beiden gleich befestigt(federnd).
Allerdings.
Der Lervia ist geerdet! Schließlich hat man eine Metallschicht in den
Händen.
Mein Phasenprüfer leuchtete als ich die Heizung des sogenannten
Profilaminators von N.... berührte.
Weiterer Vorteil: wie's aussieht nimmt er die Temperatur von der
austrittseitig. ist echt genial.
kannst du mir bitte deine Änderungen posten? 3k7 auf R19 hat ja noch
nicht gereicht,oder?
Gruß
Andi
Hallo hobby
hab heute 15 euro dafür gezahlt
die temperatur so um die 200 .
es kommt auch drauf an wie die kalttemperatur der platine ist.
wenn du die ein paar mal ohne Papier durchschiebst,dann nimmt sie
nicht mehr so viel Energie weg und die Temp muß nicht ganz so hoch sein.
Ist aber Theorie. Ich hab meine Backofentermostatversion auf ca 200
eingestellt. siehe Beitrag oben.
Gruß
Andi
@dR.oBISCH
Hallo!
Hab gestern durch Zufall bei Lidl den Lami gesehen & hab den einfach
just 4 fun mitgenommen & dann deinen Beitrag gefunden!
Deine Infos haben mir schonmal einiges an Arbeit abgenommen THX!
R19 hab ich durch einen 10K Poti ersetzt, den ich momentan auf ~4k
eingestellt habe.
Wenn ich den Lami frisch einschalte, dann steigt die Temperatur
kontinuirlich bis auf ca. 220°C bis die LED angeht. Danach steigt die
Temperatur noch um wenige Grad um dann aber nach kurzer Zeit auf ca.
155-165°C ab zu fallen. Den Wert hält das Gerät dann auch über gut 15min
hinweg konstant.
Schiebe ich gleich nach aufleuchten der LED die Platine durch
funktioniert das umfixieren des Toner sehr gut. Nur wenn der Lami dann
die Endtemperatur erreicht hat geht das natürlich nicht mehr sauber.
Jetzt is die Frage, ob es noch eine Möglichkeit gibt die Endtemperatur
an zu heben. Mir sieht das nach einer Art Hysterese aus?!?
Hat sich schon jemand den NTC2 angeschaut? NTC1 ist ja diese
Temperaturdiode die man gleich nach dem Öffnen des Gerätes zu sehen
bekommt. NTC2 liegt irgendwo unter der Heizeinheit - die wollte ich noch
nicht herausnehmen. Ist NTC2 auch eine Diode?
Liebe Grüße!
Max
Hallo,
Also bei mir im Starterpack sind 80mic Folien und der Nachfüllpack
hatte auch 80 Mic. Ich werd desswegen R17 tauschen,welcher für 125
mic zuständig ist.
Gruß Andi
Hallo nochmal,
ich hab gestern den Lervia 4410 zum Laufen gebracht.
Bei R17 oder R19 je nach MIC-Schalterstellung 3,5kOhm
eingestellt regelt er bei abgesteckten Walzen-NTC
auf ca 200°ein.
Bei mir hat die Mechanik bereits deutlich nachgegeben.
Wenn ich so in die Walzen schaue,dann sieht man zyklisch einen
Spalt,will heißen die laufen exzentrisch.
Wie's aussieht gibt auch die weiße Kunststoffbefestigung an beiden
Seiten
der Hitze nach! :-( Dies macht sich vorallem dann bemerkbar,wenn man das
Teil als Caprio betreit,weil in der oberen Abdeckung nochmal Halterungen
für die beiden Seitenteile sind. Diese driften oben auseinander.
Ein erstes Platinenergebnis war schon mal nicht so schlecht,wenn auch
einige Leiterbahnstücke mit weggerubbelt wurden.Liegt aber nicht am
Laminator,denk ich.
@max
der am Heizelement ist auch ne Diode.
ich hab den an der Walze (dummerweise)gehimmelt.Da er nu hochohmig ist
hab ich einfach ne 1N4148 parallel angelötet. Jetzt regelt er
auf 65° ein. Wenn ich den walzen-ntc abstecke, dann regelt er bei 3,5k
auf 200° ein.
Gruß
Andi
Ich bin bei 3,7k geblieben, nach erneutem einschalten bin ich auf 200°C
gekommen, hatte vorher den Widerstand on-the-fly getauscht ;)
Habe mal einen 600dpi Scan angehängt. Bin mit dem Ergebnis sehr
zufrieden, sind alles 10mil Leiterbahnen und alles ist da wo es sein
soll, nichts fehlt. Habe lediglich beim Drucken irgendwie gepennt, die
Bohrungen fehlen ;)
Mit Reichelt 01/2007 Papier bei 200°C auf Pollin Restposten Material
(Das ist schon ziemlich versaut), 6 mal durchgeschoben.
Hi!
Passend zum Lidl Laminierer hab ich gleich einige Lidl Werbeprospekte
mitgenommen. Nur leider verschluckt die jeder meiner Laserdrucker
(NEC Silentwriter 2 S60 LaserJet 4 Plus LaserJet 5).
Aber der Tonerstaub war ja schon auf dem Papier - also hab ich das
einfach mal so durchgehauen & es lief überraschend perfekt! Der Toner
hat sich förmlich auf das Kupfer gesogen.
Wenn man die Platine vorgeheizt hat ging es beinahe noch besser.
jetzt steht nur noch der Versuch aus was besser funktioniert - mit
Tonerstaub oder mit fixiertem Toner ^^
Gruß!
TKS
Ich bin gerade dabei, eine Temperatursteuerung für meinen kleinen Lami
(s.o.) zu bauen. Auf dem Steckbrett funktioniert sie schon wunderbar,
mit Display in Grad-Celsius-Anzeige und Halbleiterrelais für die
Heizung, so wie das oben schon einige gemacht haben.
Nun habe ich ein Problem: den Temperatursensor (sieht aus wie ne kleine
Diode, KTY84) muß ich ja irgendwie isoliert in die direkte Nähe der
Heizung / Heizplatten bringen. zum anklemmen werde ich Crimphülsen
benutzen (Löten ist ja schlecht :-) Aber als Isolierung drumherum und
auch Fixierung paßt da gerade keine Schraube. Jetzt habe ich überlegt,
ob nicht Modelliermasse oder Gips geeignet wäre - das Loch wo es 'rein
soll bischen ausfüllen - Sendor 'reingedrückt, eine weile backen lassenn
und fertig?
Was meint Ihr? Hält das der Temperatur stand (<=200Grad - ich meine, die
Modelliermasse wird ja im Ofen auch gebacken..? Wie wäre das bei Gips /
Rotband? (Also was man so da hat zum Dübellöcher zumachen) Habt Ihre
andere Ideen, was man nehmen könnte?
Hallo Zusammen,
hab mir gadacht, dass es vielleicht den ein oder anderen interessiert.
Hab mir den Pavo Eco von Reichelt gekauft (der Günstigste) ihn
aufgeschraubt und festgestellt, dass keine extra Schlatung mit Timer
etc. vorhanden ist. Alles läuft an 230V und mit einem Bimetallschalter
wird die Temperatur geregelt. Der Motor läuft mit 5/6 r/min und
entspechender Übersetzung. Die Rollen sind aus irgendeinem weichen
Kunststoff, sodass die Platinen ohne Probleme durchgehn. Hab in
Anlehnung an Thomas P's Schaltung auch eine Schaltung mit Optokoppler
und AVR gebaut die das Ganze nun steuert. Die Hitzesicherung war mit
Stoff umhüllt in der unteren Schiene des Laminators untergebracht welche
ich prima durch einen Temperatursensor ersetzen konnte.
Leider ist bei 200 - 210°C auch Ende mit der Temperatur, denn mehr
bringt die Heizung nicht. Die Kunststoffhalterungen der Rollen scheinen
die hohen Temperaturen jedoch gut zu vertragen.
Das angehängte Bild (ja die Qualtität ist nicht besonders) zeigt meine
erste Platine mit dem Gerät. Einmal durchgeschoben, mit HP Laserjet 4000
und Billigtoner gedruckt, mit Natriumpersulfat geätzt. Achso und die
Platine vorher mit der blauen Seite von so nem Faber Radierer angeraut,
da ich keine Stahlwolle zur Hand hatte.
(Das soll keine Werbung sein, ich bin Student und habe mit Reichelt
nicht das geringste zu tun. Es soll nur den Leuten die vielleicht
überlegen sich einen Laminator zu kaufen die Entscheidung erleichtern.)
Gruß Flo
PS: Wenn gewünscht kann ich auch Bilder vom Laminator hochladen.
Ich hab versucht, den kleinen Lami (siehe oben) auf 190 Grad zu heizen -
Ergebnis: der Gummi von der oberen Rolle kam mir entgegen :-( Naja das
Gerät war nicht geeignet. Jetzt hab ich aber einen anderen kleinen
(A6)-Laminator (der hat das Vierfache, also 4 Euro gekostet :-), und der
geht super. Ich hab genau wie pavo eco die Temperatursicherung gegen den
Sensor getauscht (Befestigung und Isolierung super weiterverwendbar) und
den Bimetallschalter gegen die Heizungssteuerung. Die hätte ich gar
nicht gebraucht (weiß ich jetzt) - Das Gerät heizt "ungebremst", wenn es
offen ist, aufgrund der begrenzten Leistung bis ca. 175 Grad. Ich hab
mehrere Temperaturen getestet (immer 3-4mal durchlaufen lassen), selbst
bei 150 Grad erfolgt schon ein Transfer. Also 160 bis 170 Grad waren bei
mir mehr als ausreichend - So brauchte ich gar keine Heizung dazubauen,
wie ich das erst vorhatte - höchstens um schneller aufzuheizen (derzeit
ca. 12 Minuten).
Als Papier habe ich - weil mir das mit der Aufkleberei zu fummelig war -
Farblaserdrucker-Spezialpapier verwendet (two side double coated paper
with matt surface) - das lag hier gerade 'rum und geht super. Weil ich
nicht extra Aceton kaufen wollte, habe ich Pinselreiniger
(Terpentinersatz) verwendet zum Reinigen und die Oberfläche auch nicht
speziell behandelt (das Platinenmaterial war gerade gekauft).
Der Toner haftet so fest, daß man nach Abkühlung die überstehenden
Papierränder abreißen könnte, ohne daß der auflaminierte Bild leidet.
Dann warmes Spülwasser, 'ne Weile stehen lassen, abrubbeln - super!
Ich hatte mal wieder ein bisschen Zeit und habe den Conrad-Laminator ein
wenig ausgemessen.
Mit der Heizleistung scheint er keine Probleme zu haben, denn die
430Watt reichen allemal. Im Anhang habe ich einen Chart angehängt,
Heizleistung gegen erreichte Temperatur. Die Heizleistung ist in
Einheiten des Duty-Cycles aufgetragen, d.h. die wirkliche Heizleistung
beträgt dc/256*430W, wobei dc der Duty Cycle auf x-Achse ist.
Bei ca. 195°C ist eine leichte Rauchentwicklung festzustellen, höher
gehe ich auf keinen Fall, um meine Gesundheit (und auch den Laminator)
nicht zu gefährden.
@pavo eco:
Der LJ4000 scheint mir jeden Fall ein geeigneter Drucker fürs
Laminieren. Die Platine im Post
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
habe ich auch mit dem LJ4000 (Original Toner) und Reichelt-Papier
hergestellt, dabei habe ich jedoch nicht einmal die höchste Tonerdiche
verwendet, da es bei dem DRAM-Speicherchip Pins im 50mil (1.27mm)
Abstand gibt, zwischen denen jeweils noch eine Leiterbahn durchgeht.
- cl
Hi
Ich verfolge den Thread schon eine ganze Weile. Habe einige Lötprojekte
geplant u.a. SMD Lötaufgaben. Daher wollte ich mir Platinen in Zukunft
selbst ätzen. Erste Versuche mit Photobeschichteten Platinen und einem
UV Strahler (Gesichtsbräuner) schlugen aber jämmerlich fehl (bereits die
Belichtungsreihe).
Bin daher zur Toner-Transfer Methode umgestiegen. Erste Versuche mit
Bügeleisen und einem Wasserglas voll Natriumpersulfat überzeugten mich
schon eher (sehr behelfsmässig, aber waren lediglich Tests - Später soll
noch eine beheizte, geregelte Ätzküvette folgen). Problematisch waren
bei diesen Tests immer die Bügelgeschichten, es hat oft mehrere Anläufe
gebraucht.
Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie
überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.
Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.
Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn
identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls
ja wie? (Bild hängt an)
Das Conradgerät lässt sich ja allem Anschein nach sehr einfach umbauen
(austauschen eines Widerstands).
Vielleicht weiß jemand was zum Tchibogerät.
Vielen Dank
Hi, @ alle mitLaminierenAnfänger
Laminator ist nicht gleich Laminator!!
Es gibt eine Unzahl solcher geräte, 50 Prozent davon sind reif für die
Tonne, zum Dokumente einlaminieren gehen die Dinger zwar, aber für
elektronische Zwecke nicht.
Das ist dadurch begründet, das einige Geräte eine Plattenheizung haben,
diese also erst mal ein ganzes Stück Laminat aufheizen, bevor es unter
die Rolle kommt. Durch das großflächige Aufheizen klebt das Laminat aber
bereits auf der Platine fest, samt eingeschlossener Luft, und die Rolle
gibt dann noch den Rest in Form von Knitterfalten dazu.
Also Augen auf beim Kauf!
Ihr müsst unbedingt darauf achten, das der entsprechende Laminator
direkt oder indirekt beheizte Rollen hat, damit geht das Laminieren
wirklich falten und blasenfrei. Grund ist hier: es wird das Laminat nur
an der Kontaktfläche der Walzen erhitzt und sofort angepresst.
Ihr dürft aber das Laminat nicht andrücken, nur oben etwa 5mm
andrückenund den Rest locker auflegen, nicht ziehen oder den Papiertrick
machen.
Ich habe auch mal den fehler gemacht, einen Plattengeheizten laminator
zu kaufen... Versuch und Irrtum, hab es unter Lehrgeld verbucht.
Jetzt verwende ich einen Olympia A260 (Ibäh) der hat mich noch nicht in
den 3 Jahren enttäuscht.
Gruß
Platinenbauer
Nachtrag:
Mein Post bezieht sich auf laminieren mit Tentingresist bzw
Lötstoppresist.
Für das Aufbügeln von Reichelt-Katalogen gehen die anderen
plattengeheizten Geräte auch.
tbabik wrote:
> Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie> überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.> Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.> Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn> identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls> ja wie? (Bild hängt an)
das conrad gerät kostet doch auch 20€!
ich habe meinen noch nicht umgebaut, da ich sowieso da stehen muss heize
ich mit der heißluftpistole die platine, geht auch gut
Hab nur leider keinen Conrad in der Gegend und es wär wirklich nur das
Laminatgerät was ich bei Conrad bestellen würde - Preis und
Versandkosten stehn da einfach in einem schlechten Verhältnis.
Ich werd mir wohl auf gut Glück den Tchibo Laminator besorgen und
schauen was sich machen lässt.
Ich berichte dann.
Cu Cu
So, hab mir nun kurzerhand den Tchibolaminator geholt. Leider ist das
Gerät sehr einfach gehalten, 2 Gummirollen (fix montiert), 230V Motor
5/6 r/min und ein Bimetallschalter.
Nun werd ich mir entweder auch einen Bimetallschalter für höhere
Temperaturen besorgen oder ich werde das Gerät wie Thomas umbauen.
PS: Bei Plus gibts z.Z. auch einen Laminator. Den darf aber jemand
anders umbauen :)
Cu Cu
Ich bin gerade auf der Suche nach einem Laminiergerät, dass sich
ziemlich leicht modifizieren lässt, wie das von Conrad!
Wer kann mir sagen welches Laminiergerät durch verändern von 2
Widerständen verändert werden kann und woher ich es bekommen kann?
Der Lervia 4410 von Lidl ist super, hat inswischend beteits ~20 Platinen
hinter sich, die sind alle super geworden und auch alle direkt auf
Anhieb gelungen.
Ich bin inswischend dazu übergegangen die Platine ruhig etwas öfter
durchzuschieben (10-15 mal). Danach sitzt der Toner Bombenfest! Dank der
flexiblen Aufhängung hatte ich auch noch keine Probleme mit
verlaufenen/zerquetschten Leiterbahnen.
Nach der ~15ten Platine hab ich ihn auch nochmal aufgeschraubt, da hatte
sich noch nichts verzogen oder ähnliches :)
Das Ding ist für Platinen gebaut worden!
Moin,
ich würde gern demnächst einige Platinen erstellen. Meine letzte liegt
jetzt schon eine Weile zurück und nun finde ich, dass sich die Methode
mit dem Laminiergerät sehr nett anhört.
Heute morgen war ich bei Teegut und habe bei denen für 17,99 Euro ein
Genie LA46 gesehen. Bei Ebay gibt es das gleiche Gerät:
http://short4u.de/46dd0ca76351b
Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät? Vielleicht gibt es ja auch ein
Baugleiches?
Danke!
Frank
Moin Frank,
Ja, den kannste ordern!
In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum
Platinenmachen.
Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen
durchpassen, bei fragen ->Mail.
Lamis mit Heizplatten funktionieren nicht zum laminieren von Resist und
oder Lötstopp. da klebt alles an und es gibt Blasen ohne Ende.
Platinenbauer
Platinenbauer .. wrote:
[...]
> Ja, den kannste ordern!> In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum> Platinenmachen.> Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen> durchpassen, bei fragen ->Mail.
[...]
Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich mir gleich mal einen
kaufen gehen.
Frank
PS: Werde dann wohl nochmal per Email auf Dich zukommen.
Hallo !
Ich habe bisher alle Beiträge mit großem Interesse verfolgt.
Ich möchte auch gerne einen Laminator zum "bügeln" benutzen.
Aus den Beiträgen ergaben sich für mich diese beiden möglichen
Kandidaten:
1. Conrad Laminator
2. Lidl Laminator (Lervia 4410)
Tendieren würde ich probeweiser mal zum Lidl-Laminator, bin mir aber
nicht sicher welcher Umbau (Modifizierung) die beste ist (langsamer
laufen lassen, höhere Temperatur, welche Modifiaktion wo nötig) ?
Welche Lidl-Laminator Experte kann mir da weiterhelfen ?
Gruß Timo
So...
Habe nun den Genie LA46 erstanden. Kostenpunkt: 17,99 Euro bei Teegut.
Ich habe gestern mal versucht, ob er mein Platinenmaterial anstandslos
schluckt und er macht es.
Jetzt werde ich in den nächsten Tagen mal das Gerät aufschrauben und mal
schauen, wie die Elektrik im Inneren aufgebaut ist. Später kann ich auch
noch Fotos nachreichen, wenn es denn gewünscht wird.
Bis bald,
Frank
Hi Timo
grob gesagt, müsstes du dich erkundigen, welches Heizsystem der
entsprechende laminator hat.
Es gibt da 2 varianten:
Plattenheizung:
dH das zu laminierende material wandert durch 2 heizplatten, bevor es
unter die Rollen kommt.
Ideal zum Bügeln, aber ungeeignet zum laminieren von Resist und
Lötstoppmasken. (viele Luftblasen und Knitterfalten im laminat)
Rollenheizung:
2 direkt oder indirekt beheizte Rollen, welche das material erwärmen und
gleichzeitig anpressen.
Super geeignet für blasenfreies laminieren von Lötstopp oder Fotoresist,
weniger zum Bügeln von Katalogpapierausdrucken geeignet.( Wärmeabgabe
erfolgt streifenförmig, Kontaktfläche der heizrollen)
Hoffe dir geholfen zu haben.
Platinenbauer
So...
habe jetzt die erste Platine mit dem neuen Conrad Laminator gemacht.
Leider ist es so, dass die Platinenbahnen ein wenig unterätzt
erscheinen. Kann aber auch sein, dass der Toner einfach nicht genug
gehaftet hat.
Daten:
Temperatur 200°C
4 mal durchgeschoben
Drucker: HP LaserJet 4000, mit Pro1200 (d.h. gute Auflösung), mit voller
Tonerdichte auf Reicheltpapier.
ca. 30min in Spüliwasser eingeweicht, dann Papier abgeribbelt.
Das Ätzen habe ich mit Natriumpersulfat gemacht. 125g auf 500ml Wasser,
in einer Schale. Für meine Begriffe hat halt das Ätzen mit ca. 25
Minuten ein wenig lange gedauert. Ist klar, dass Schalenätzen nicht der
Hit ist, normalerweise würde ich in einer Ätzmaschine ätzen, aber die
Küvette ist momentan kaputt.
Vielleicht sollte ich einfach mal die Geschwindigkeit des Laminators
reduzieren... Hab zum Glück in meine Schaltung einen zweiten Triac für
den Motor eingebaut. Dann kann man ja z.B. 20 Phasendurchgänge Motor an,
20 Phasendurchgänge Motor aus oder so machen. Hat mich halt den letzen
Laminator gekostet, deswegen würde ich das lieber nicht machen.
Im Anhang der Temperaturverlauf beim Laminieren, das Laminieren begann
nach dem ersten Overshot. Auf der x-Achse ist die Zahl der
Nulldurchgänge der Netzspannung aufgetragen, auf der y-Achse die Temp in
°C.
Ideas?
- C. Lechner
Sieht aus als ob du unterätzungen hast. Entweder weils zu lange drin lag
oder weil dein Toner nicht so gut gehalten hat. Hast du die Platine
gereinigt ?
Ja nach dem Ätzen habe ich die Platine mit Aceton und einem Lappen mit
glatter Oberfläche gereinigt. Dannach habe ich die Platine verzinnt.
Habe ich bei meiner letzten Platine, die noch mit dem "alten"
Conrad-Laminator gemacht wurde auch so gemacht. Da gabs aber solche
Probleme nur minimal.
Aber ich denke, man muß die Fehlersuche aufs Ätzmittel konzentrieren,
weil 25min sind für meine Maßstäbe sogar mit Natriumpersulfat ein wenig
viel.
Da sieht man, dass man das Ätzen während eines Semesters verlernen kann
:(
- C. Lechner
Ich stell die Säure in einer (feuerfesten) Glasschale auf eine
elektrische Heizplatte. Ca. 45°C Endtemperatur!
Stimmt die Konzentration so?
Aber ich glaube fast, man sollte da einen neuen Thread aufmachen, damit
sich die Ätzologen angesprochen fühlen :) Ist hier auch ein wenig OT.
Habe mir heute beim Rossmann einen GENIE LA46 für 13€ gekauft.
Er hat wie schon gesagt zwei Walzen, die 1,5mm Platinen ohne Probleme
durchziehen.
Bis ich das Layout dann aber auf der Platine hatte ist einige Zeit
vergangen. Erfolg hatte ich schließlich mit Seite 104 des aktuellen
Pollinkatalogs :).
Der Toner haftet sehr gut, die Bahnen sind an den Rändern aber etwas
wellig.
Habe die Platine etwa zehn mal durchschieben müssen weil die Temperatur
nicht ganz ausreicht. Werde die Tage mal nachsehen ob man die Kiste
etwas heißer bekommt.
Ätzen kann ich leider nicht. H²O² gibts in der Apotheke nur nach ganz
ganz höflicher Nachfrage mit extra Sahne obendrauf in der Literflasche
für 17€ (vor zwei Jahren wurde mir für 2€ etwas abgefüllt) - da bestelle
ich mir lieber irgendetwas fertiges.
Marco
Habe heute den zweiten Versuch gestartet. Diesmal mit einer leicht
aufgerauten Kupferauflage.
Das Ergebnis ist etwas besser als der erste Versuch, aber ganz bin ich
noch nicht überzeugt :).
Leider gibt's im Moment kein Ätzmittel...
Wäre es nicht einen Versuch und eine Überelgung wert den Toner nach dem
Ätzen einfach als kostenlose Alternative zum Lötstopplaminat
draufzulassen und nur die Pads und Vias freizukratzen?
Hat das schon mal jemand getestet?
Oder im Baumarkt mit Aquariumabteilung :)
Da bekomme ich mein H2O2 her (Hornbach-Baumarkt) 19%, 1l Pulle kostet
dort ca. 6€. Man erkennt die für Ätzmittel interessanten Substanzen
sowieso immer am Reizend Symbol oder am Ätzend Symbol auf der
Verpackung.
HCl ca. 25% gibts normalerweise auch im Baumarkt, wird IMHO zum
Pinselreinigen etc. hergenommen.
Aber ich setze grade ein CuCl Ätzbad an, da braucht man kein H2O2 und
soll eine 35um Platine in weniger als 3 Minuten ätzen. Man muß immer nur
die HCl Konzentration richtig einstellen und das spez. Gewicht muß auch
in einem gewissen Bereich sein.
http://members.optusnet.com.au/~eseychell/PCB/etching_CuCl/index.html
Ich hab heute auch endlich meine Temperaturreglung ala Thomas Pfeifer
fertig bekommen. Leider sind mir gleich beim ersten Versuch die
Kunststoffteile total verschmolzen von den Seiten wo die Rollen des
Laminators halten und die ich nenne sie mal Thermo Schienen. Jetzt werd
ich welche aus Alu bauen... Gut das ich gelernter Maschinenbauer bin ;-)
Ich frag mich warum die bei Thomas halten. Vom Aussehen hab ich genau
das selbe Gerät gehabt...
Die Idee mit der 1N 4148 als Sensor ist aber echt eine geniale Idee.
Wie Mann auf sowas kommt *schmunzel
Ich poste mal Bilder wenn ich die Seitenteile dann neu habe.
Hi
Das kenn ich. Danach habe ich mich zu einem Totalumbau entschlossen: Die
Seitenteile aus 6mm GFK. Den Motor durch einen Schrittmotor mit
nachgeschalteten Getriebe ersetzt. Dazu noch eine passende Steuerung mit
LCD-Anzeige für Geschwindigkeit (0..400
mm/s),Solltemperatur,Heizertemperatur und Walzentemperatur.
Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du die Lager für die Walzen aus
Teflon machen.
MfG Spess
Ich habs ertstmal ohne Lager probiert, nur passende Löcher in 3 mm Alu
und Grafit hinein zur Schmierung. Macht ja nicht viele Umdrehungen unter
Last.
Auch den Antrieb umzubauen ist mir zu viel aufwand.
So sieht er aus ;-)
Grüße
Jörg
Hi
Ich habe das eigentlich nur gemacht, weil ich evtl. auch mal Lötstop-
/Bestückungsdrucklaminat einsetzen will. Die Teile stammen alle aus dem
Fundus.Anbei mal ein Bild.
MfG Spess
Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...
Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)
Grüße
Jörg
Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...
Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)
Grüße
Jörg
Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...
Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)
Grüße
Jörg
ups, sorry das war keine Absicht.
Ich hab mich bei der Messwertumrechnung wohl etwas verhauen... darum ist
mir alles weg geschmolzen.... 300° war doch etwas viel. Nun muß ich ganz
sicher neue Buchsen drehen lassen... *ärger
Hi
Sicher geht das auch mit fester Drehzahl. Aber da ich einmal beim bauen
war, wollte ich mir diese Option offen lassen. Die hier mehrmals
beschriebene 'Ruckelmethode' hat mir allerdings nicht so richtig
zugesagt. Das Getriebe ist mehr wegen des Drehmomentes, als wegen der
Drehzahl drin.
Die Zahnräder stammen noch aus DDR-Zeiten (kläglich gescheitertes
Plotterbauprojekt). Und meine 'Bastelkiste' steht nicht zur Disposition.
MfG Spess
Hallo,
etwas unübersichtlich hier ;-)
Kann mir freundlicherweise jemand sagen wie ich den "neuen"
Conrad-Laminator einfach umbauen kann ? Tut mir leid bei den ganzen
Beiträgen weis ich nicht mehr welcher Mod zu welchem Gerät
(Lidl/Conrad/Reichelt ...) gehört.
Tschö
DanDon
Hallo,
habe hier auch den "Neuen Conrad" rumliegen.... Bin Elektronik Noob und
kann mich DanDon nur anschließen.
Ich bastel nur selten ne Platine nach, würde aber auch gern meinen
Conrad umbauen.
Danke und Gruß
nase
Hallo,
Ich habe mir auch den neuen Conrad Lamminator zugelegt und habe aus den
ganzen einzelenen Schaltungen eine gebaut.
Allerdings ist das noch alles Theorie. Die Tage wollte ich die Bauteile
bestellen und die Leiterplatte anfertigen.
Temperaturregelung:
da die gängigen NTC´s nur Temperaturen bis 150°C vertagen, habe ich mich
für die verwendung des PTC KYT-84-130 entschieden. Dieser ist preiswert,
überall zu bersogen und ist bis 300°C spezifiziert. Ich muss die
wiederstandswerte für die Temeraturregelung noch bestimmen.
Motorsteuerung:
Die Taktzeiten für den Motor will ich mit dem Timer "NE555" regeln.
Bei den vorhandenen werten sollte aus dem Timer eine
Impulspause von ca. 0,522 sekunden und eine
Impulsdauer von ca. 2,662 sekunden ergeben.
Um die werte umzudrehen verwende ich den Operationsverstärker "LM358"
als Inverter, da dieser sowieso vohanden ist.
Daraus folgt :
Der Motor sollte eine Impulsdauer von ca. 0,552s
und eine Impulspause von ca. 2,622s haben.
Als Leistungsschalter habe ich Solid-State-Relais von Sharp vorgeshen,
das hat den Vorteil das weniger Bauteile Benötigt werden und durch den
integrierten Nullspannungsschalter wenig Störungen auftreten.
Habe die Schaltung mal angehängt vieleicht enteckt ja noch jemand einen
Fehler.
Gruß
Gonze
Hallo Gonze,
ich habe mit grossen Interesse Deine Schaltung zur Steuerung des
Laminators verfolgt. Hast Du schon die Widerstandswerte für die
Temparatur ermitteln können? Würde eigentlich gerne in nächster Zeit mal
losstürmen und die Bauteile besorgen.
Gruss
Newbie
Nein, der NE und der LM liegen nicht an 230V, sondern an ca. 5V
Gleichspannung, die aber galvanisch NICHT vom Netz getrennt sind.
Dazu verwendet der Autor den Blindstrom durch C9, der dann durch
D3 gleichgerichtet und mit D1/C5 auf ca.5,6V stabilisiert wird.
Sowas ist durchaus gängige Praxis, aber man muss sich ABSOLUT darüber im
Klaren sein, dass JEDES Bauteil nun Netzpotential führen kann, auch z.B.
Potis und Schalter, die vielleicht nicht ausreichend dafür isoliert
sind.
Jochen Müller
PS: @Autor: R14 schreibt sich ohne "ie" = "Widerstand" ;-)
Hallo alle miteinander!
Hab den Thread mit großem Interesse gelesen, da ich selbst auf der Suche
nach einer reproduzierbaren Methode für PCB's ohne Chemie bin.
Für einen perfekten Ausdruck glaube ich die ideale Lösung gefunden zu
haben. Da ich selbst bei einem Druckerhersteller beschäftigt bin, konnte
ich auch schon so einiges ausprobieren. Mein Fazit:
BW-Laserducker liefern ein mehr oder weniger gutes Ergebnis, das auch
stark vm Abnutzungsgrad der Bildtrommel ist. Das Problem mit "Pinholes"
auf großen Masseflächen tritt unabhängig vom Modell und Fabrikat bei
allen Druckern gleich stark auf. Dies ist wie schon weiter oben vermutet
durch physikalische Grenzen des Druckprozesses (hat was mit der
elektrostatischen Aufladung der Trommel zu tun) begründet. Hinaufdrehen
der Tonerdichte kann in vielen Fällen helfen. Wirklich oprimal gelingt's
mit einem Farblaserdrucker mit folgendem Trick:
Man nehme eine Vektor- oder Pixelgraphik un konvertiere sie ins CMYK
Farbmodell. Dann stelle man für jeden Fabkanal die Dichte auf 100%.
Manchmal reichen schon 2 der 4 Farbkanäle. Aber achtung! Wirklich 100%
einstellen, sonst gibt's unschöne Rastereffekte und ausgefranste
Leiterbahnen! Beim Drucken dann unbedingt sämtliche Optionen für
Farbmanagement im Treiber und Programm deaktivieren, dann werden die
vorgegebenen Dichten auch wirklich 1:1 im Drucker umgesezt. Bei vollen
400% Farbauftrag (alle 4 Grundfarben) ergibt das dann schon fast eine
reliefförmige Oberfläche. Es wird wirklich satt schwarz glänzend ohne
die geringsten Defekte!!
Wie sich das ganze dann beim Laminieren verhält kann ich nicht wirklich
beurteilen. Hab zwar schon Versuche mit einem Profilaminergerät bei uns
in der Firma gemacht, die Richtung stimmt aber die Ergebnisse waren
nicht 100% überzeugend. Dieses Gerät hat zwar eine Regelung bis 200°
aber die Durchlaufgeschwindigkeit ist für mein Empfinden viel zu hoch.
Liegt wahrscheinlich daran, dass Laminate und Papier viel weniger Wärme
aufnehmen als Platinenmaterial.
Experimente mit einer ausgeschlachteten Druckerheizung hab ich dann auch
aufgegeben, weil die gummiartige Beschichtung der mechanischen Belastung
durch Platinenmaterial nicht lange stand hielt, sonst hätte es aber
super funkitoniert.
Mein Plan für die Zukunft wäre, es mit dem neueren Laminator vom großen
C zu versuchen kostet aktuell bei uns glaub ich 19,95. Auf Synchronmotor
und integrierte Temp-Steuerung würde ich verzichten. Stattdessen würde
ich einen Gleichstromgetriebemotor und eine simple Komparator-
temperatursteuerung (alles schon fertig aus einem alten schlactreifen
Laserdrucker) zurückgreifen
Schreibt mir eure Meinung zu meinen Ausführungen!
LG aus Wien, Thomas
Hallo Thomas, und natürlich alle anderen auch.
Die Variante mit dem "Farbdruck" um mehr Toner auf's Papier zu bekommen,
finde ich schon ziemlich interessant.
Kannst du vielleicht verraten wie man ne cmyk-Grafik aus einem PDF,
Gerber oder dxf macht? Kann mit Mentor-Pads leider nicht als bmp o.ä.
exportieren. Oder ne andere Idee wie man mehr Toner drauf bekommt?
Achim
Hallo,
Ich habe jetze die Bauteile bei mir aufm Tisch liegen und werde
demnächst anfangen diese auf der Platine einzulöten und zu testen.
Wenn alles läuft stelle ich mal eine komplette Doku zusammen.
PS: ich habe nur einen einfachen Schwarz-Weiß Drucker mit max. 600 DPI
und funktioniert damit einwandfrei.
Gruß
Gonze
Hallo,
Ich habe die Schaltung erfolgreich getestet. Für alle diejenigen die
schon mal mit dem Basteln beginnen wollen, habe ich noch mal die
aktuellste Version meiner Schaltung angehängt.
Wichtig ist das die Werte genau eingehalten werden, da es sonst
passieren kann, daß die Spannung zusammenbricht.
Die PWR LED?s müssen LOW-Current LED?s sein; die roten LED?s dürfen
nicht durch eine andere Farbe ersetzt werden, ansonsten streikt die
Schaltung, weil zu viel Strom verbaucht wird.
Bei der ZD5V6 hadelt es sich um einen 1Watt Typ.
Bei einer Heiztemperatur von 170° bekomme ich immer noch 1A Ergebnisse,
allerdings sollte man die Federn ein wenig kürzen da sich sonst der
Motor manchmal etwas schwer tut.
-----------------------------------------
Hier schon mal einen Teil meiner Doku der Rest wird nachgereicht:
Die Schaltung besteht im wesentlichen aus den Blöcken
Kondensatornetzteil, Temperaturregelung, Motorsteuerung und der
Leistungsstufe.
Als Widerstände kommen vorzugsweise Metallfilmausführungen in Frage, da
diese geringere Toleranzen aufweisen und sich die Werte bei
Temperaturänderungen, - die wir im Laminator ja zur Genüge haben - nicht
so stark verändern.
Kondensatornetzteil
===================
Die Spannungsversorgung der Schaltung wird wegen des geringen
Platzbedarfs über ein Kondensatornetzteil hergestellt.
Es besteht aus R13, R14, C9 sowie D1 und D3. Der Kondensator C5 dient
zur Glättung der Spannung und versorgt die Schaltung während einer
Halbwelle mit Strom.
Der Nachteil einer solchen Lösung ist, daß an der gesamten Schaltung
Netzspannung anliegt und somit bei unsachgemäßen Umgang Lebensgefahr
besteht. Daher sollte eine Schaltung mit Kondensatornetzteil nur von
erfahrenen Fachleuten unter Verwendung eines Trenntrafos überprüft
werden.
Für Testzwecke kann man die Schaltung auch mit einer niedrigen
Wechselspannung (ca. 12V) aus einem Trafo versorgen. Diese muss dann
zwischen R13 und R14,sowie an Pad 8 eingespeist werden. Allerdings kann
damit die Funktion der Leistungsstufen nicht getestet werden.
Die Leistungsfähigkeit eines Kondensatornetzteils wird im wesentlichen
durch den Kondensator und die Zenerdiode bestimmt.
Da ein Kondensatornetzteil nur geringe Ströme liefern kann, ist darauf
zu achten, das nur die genannten Bauteile verwendet werden, da ansonsten
die Spannung zusammenbrechen kann und damit die Schaltung instabil wird,
oder erst gar nicht funktioniert.
Insbesondere dürfen als Kontroll-LED's nur Low-Current Versionen
eingesetzt werden. Mit 2 normalen LED's funktioniert die Schaltung
bereits nicht mehr zuverlässig, da der Stromverbrauch um mindestens 10
mA (und damit um ca. 20%) ansteigt.
Weitere Informationen sowie Berechungsgrundlagen findet man z.B. hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/cpowsup.htm
Vereinfacht errechnet sich die Kapazität des Kondensators nach dieser
Formel:
C = 3180 / ( Uac / Iac ) (C in µF, Uac in V und Iac in A)
Temperaturregelung
==================
Der zweite Teil der Schaltung besteht aus der Temperaturregelung, die
rund um das IC 2B, einem LM358 Operationsverstärker aufgebaut ist.
Hintergründe zur Funktion eines OpAmp's gibt es ebenfalls bei 'dasElko'
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0209092.htm.
Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Verstärker, der die
Differenz zwischen seinem invertierten (-) und seinem nicht invertierten
(-) Eingang mit einem extrem hohen Faktor verstärkt.
Entgegen vieler anderer Schaltungen, die mit einem NTC aufgebaut sind,
wird hier ein PTC vom Typ KTY84-130 verwendet.
Ein PTC weist im kalten Zustand einen niedrigen Widerstand auf. Er
vergößert sich mit steigender Temperatur.
Der verwendete PTC ist preiswert, leicht zu beschaffen und besonders
wichtig, bis zu einer Temperatur von 300 Grad Celsius spezifiziert.
Damit sind auch nach längerem Betrieb keine Probleme mit dem PTC zu
erwarten.
Mit Hilfe der Widerstände R8 und R9 wird der invertierte (-) Eingang des
OpAmp's mit der halben Versorgungsspannung versorgt.
Wenn der Schalter für den Heizbetrieb (S2) geöffnet ist, wird der nicht
invertierte (+) Eingang über die Widerstände R4 und R7 auf Masse
gezogen, so daß der Ausgang des OpAmp's ebenfalls sicher auf Masse
liegt.
Wird der Schalter geschlossen, so steigt die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang an, da jetzt ein Strom durch den PTC und R10
sowie R7 und R4 fließt. Damit springt der Ausgang des OpAmp's
schlagartig auf high und die Heizung wird angesteuert.
Bedingt durch das Verhalten des PTC's sinkt die Spannung am Eingang des
(+) OpAmp's mit steigender Temperatur. Wenn die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang unter die Spannung am invertierten (-) Eingang
sinkt, schaltet der OpAmp seinen Ausgang wegen der hohen
Differenzverstärkung schlagartig um. Die Heizung ist aus.
Mit Hilfe der Trimmers R7 kann die gewünschte Schalttemperatur in
gewissen Grenzen eingestellt werden.
Motorsteuerung
==============
Die Motorsteuerung ist als astabiler Multivibrator mit einem NE555
aufgebaut. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
Die Impulsdauer ti entspricht der Ladezeit des Kondensators C1 über die
Widerstände R1 und R2. Die Impulspause tp entspricht der Entladezeit des
Kondensators C1 über den Widerstand R2. Mit Kondensator C2 wird
lediglich die Schwingneigung der Schaltung unterdrückt.
ti = 0,69 * ( R1 + R2 ) * C1 = 0,69 x ( 180KOhm + 80KOhm ) x 0,01F =
1,794s
tp = 0,69 R2 C1 = 0,69 x 80KOhm x 0,01F = 0,552s
Aus der Formel kann man schnell erkennen, daß die Impulsdauer niemals
kleiner als die Pausendauer werden kann. Schließlich ist R1 + R2 immer
größer als R2.
Wir möchten für unseren Anwendungsfall aber genau das Gegenteil
erreichen. Der Motor soll nur kurz laufen soll, um dann eine längere
Zeit zu verharren.
Das Ausgangssignal des Timers invertieren wir kurzerhand, indem wir den
brach liegenden Teil des OpAmps nutzen. Dei Funktion gleicht der bereits
in der Temperaturregelung beschriebenen. Allerdings muss hier der
invertierte (-) und der nicht invertierte (+) Eingang quasi vertausch
werden, um die Invertierung zu erreichen.
Während der Tests hat sich herausgestellt, das es schön wäre, wenn der
Motor die Leiterplatte auch mit normaler Geschwindigkeit transportieren
kann. Da aber kein Raum für einen zusätzlichen Schalter vorhanden war,
musste eine andere Lösung her.
Diese wurde mit Hilfe von S2 und R5 realisiert.
Wenn der Schalter S2 geöffnet ist, zieht R5 den Eingang des OpAmp's auf
Masse, so daß dieser durchschaltet und den Motor dauerhaft ansteuert.
Der Timer wird während dieser Zeit nicht mit Spannung versorgt, so daß
er auch keine Impulse generiert werden.
Erst wenn die Heizung mit S2 eingeschaltet wird, erhält der Timer seine
Betriebsspannung und der Motor läuft im Taktbetrieb.
Wenn eine längere Pause gewünscht wird, kann R1 vergrößert werden. Er
sollte aber nicht zu groß gewählt werden, da es dann vorkommen kann, daß
die Schaltung nicht sauber anläuft. Wir hatten mit einem Wert von 330K
Probleme.
Leistungsstufe
==============
Die Leistungsstufen wurden mit Solid State Relais der Firma Sharp
realsiert. Diese sind im Vergleich zu einer reinen Triac-Stufe zwar
nicht ganz so billig, weisen aber auch einige Vorteile auf.
So sind die gewählten Versionen mit Nullspannungsschaltern ausgestattet.
Dadurch wird quasi leistungslos geschaltet. Es entstehen keine
Störungen, die dann wieder aufwendig gefiltert werden müssen. Außerdem
benötigt man nur ein Bauteil für eine komplette Relaisstufe. Abweichend
von der Schaltung können problemlos auch nur S202S02 Typen verbaut
werden.Die Leiterplatte ist dann entsprechend anzupassen.
Im Steuerzweig befindet sich jeweils eine 'normale' rote LED, die zur
Anzeige des Betriebszustandes dient.
Hier dürfen keine Low-Current Versionen eingesetzt werden. Auch mit
anderen Farben funktioniert die Ansteuerung nicht mehr, da die
entsprechenden LED's abweichende Spannungen bzw. Ströme verwenden.
hi gonze,
gute arbeit
hast ja richtig weiterentwickelt..
was mich wundert ist daß R11 und R12 unterschiedlich sind. laut meiner
datenblatt-interpretation sind die eingangsstufen der sharps gleich.
(auch wenn das bei reichelt & conrad mit unterschiedlichen I-forward
nicht so ausstieht.) sharp muß das ja richtig angeben.
1,2V / 20mA sollten die ss-relais durchschalten. du hängst noch ne rote
standard led vor (2V / 20mA) 5V dürften aus den 358 rauskommen, dann bin
ich bei 90R für R11 & auch für R12.
das gibt einen ein wenig geringeren stromverbrauch & macht mir mehr
sinn.
vielleicht wird dadurch auch das schalten stabiler.
8A für die heizung gut, aber 2A für den 3W-motor, reicht da nicht
S26MD02 mit 0,6A locker? dann kann ich alles zusammen bei reichelt
bestellen. zu conrad gehe ich nur zur not - oder um mir einen laminator
zu holen.. ;-)
gebaut habe ich noch nix - deshalb ist das ja auch nur theorie..
gibts auch schon ne platine?
gruß
tob
Hallo tob,
Ich hatte bei R11 zunächst auch einen 150 Ohm Wiederstand eingesetzt,
allerdings hat das Relais nicht sauber geschaltet, deswegen habe ich den
Wiederstand experimentell soweit verringert.
Man kann selbstverständlich das S202T02 auch gegen ein S26MD02
austauschen, da ich die T02 version aber liegen hatte, habe ich diese
verwendet.
Das Board habe ich für den T02 und S02 ausgelegt. Du kannst auch vom Typ
S202S02 2 Stück einsetzen. Evtl kann dann auch R11 wieder vergrößert
werden!?
Für das Relais S26MD02 muss das boared neu layoutet werden (was ich
schon gemacht habe ^^) da es sich hier um einen 8DIP-IC handelt.
Folge dessen wird es dann 3 verschiedene Board-layouts geben.
Bei dem ersten Board was ich erstellt habe passt nur leider der Deckel
nicht mehr drauf ...
ich werde Heute noch mal eine neue Platine anfertigen wo die Bauteile
anders angeordnet sind.
Gruß
gonze
Hallo Zusammen,
super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich
hoffe das ändert sich bald.
Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654
- 62
?
Ich möchte ihn gerne Umbauen.
Danke für eure Hilfe.
Gruss
Eugen
Hallo,
leider konnte ich die Doku hier im Forum nicht hochladen da die Datei zu
groß war. Die ZIP-Datei mit Dokumentation, Bestückungsplan, Boardlayouts
und Schaltbildern im Eagle Format findet ihr hier:
http://www.die-rylls.de
Schon mal vorweg, IE Anwender, die keinen IE7 nutzen, werden an einigen
Stellen Darstellungsprobleme haben.
Wer dies vermeiden möchte sollte die Homepage mit einem Firefox,
Seamonkey oder einem Opera betrachten.
Wieso sind alle Leiterbahnen auf der Platine ( Rot -Top-Layer ) ist das
so gewollt? Wird die Platine im Gerät eingebaut?
www.comwebnet.de - Tonertransferverfahren mit Folie
Bei einem einseitigen layout ist es im Prinzip egal, ob man mit dem Top-
oder mit dem Bottom Layer arbeitet.
Formal wäre natürlich Bottom Layer korrekt ...
Die fertige Schaltung wird in den Lami eingebaut. Sie Bild in der Doku.
Gonze
Hi,
hab mal eine Frage an die Besitzer vom Lervia KH 4410:
welcher Typ von NTC ist im Gerät eingebaut? Meiner ist durchgeknackst,
war ein wenig zu unvorsichtig beim Zusammenbau, nachdem ich die
Temperatur-Sicherungen ersetzt hatte.
Jetzt weiß ich nicht, welchen Ohm-Wert das Ding bei 25°C hatte. 10K?
50K? oder noch mehr? Könnte das der M87-Typ sein oder G350? Vielleicht
könnt ihr mir da weiter helfen und das Ding mal bei eurem Gerät
durchmessen.
Gruß
Marco
Hi, schön ausgearbeitet und fein Dokumentiert gonze!
Hab mir grade die passenden Bauteile bei Reichelt bestellt. Wollte dann
noch eben den Laminator bei Conrad ordern und musste leider feststellen,
dass die Ausverkauft sind.
Die Lieferbarkeits-Ampel steht zwar auf Grün, schieb ich das Teil aber
in den Warenkorb kommt der Hinweis "Leider ist dieser Artikel
ausverkauft."... ach Menno
Eugen Machold wrote:
> Hallo Zusammen,> super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich> hoffe das ändert sich bald.> Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654> - 62> ?> Ich möchte ihn gerne Umbauen.> Danke für eure Hilfe.>> Gruss> Eugen
Ist zwar schon etwas her, dein Post, aber falls du noch Interesse hast
kannst du ja mal in meinem Thread vorbeischauen.
@ Gabriel Wegschneider, den Billiglami von Conrad?
Ich muss den leider komplett umbauen, bei mir war die Qualität nicht so
überragend. Der erste war in Ordnung, ist mir aufgrund zu hoher
Temperaturen leider kaputt gegangen. Der zweite dann hat die Platinen
irgendwie rausgeschossen und sich komplett durchgebogen (ja, der ganze
Laminator) wenn man ne Platine reingeschoben hat. War absolut ungeeignet
fürs Platinen laminieren. Jetzt darf ich mir erstmal gedanken machen wie
ich ne geeignete Konstruktion herstelle :-/
lg
@Pe Fi:
Bei mir auch, man das kann doch nicht sein, war vorhin in der Filiale
und da konnte man mir nichtmal sagen ob der nochmal reinkommt.
Weiß irgendjemand wo man was baugleiches herbekommt oder hat einer
Erfahrungen mit dem "Ersatzartikel" den Conrad vorschlägt?
Hallo,
Ich hab bei Conrad angerufen, und die Frau sagte mir, der Laminator sei
ab 1. Mai wieder in der Zentrale erhältlich. Wann er indie bestimmten
Filialen kommt konnte sie mir auch nicht sagen............
Vielleicht hilfts euch ja weiter..........
Grüße, Steffen
Hi,
Ich habe nochmal eine Frage an die Besizer des neuen Conrad Laminators.
So wie ich das sehe sind zur Regelung der Temperatur ein
bimetallschalter (~80°) und eine Temperatursicherung (~160°) mit der
Heizung in Reihe geschalten. Die Elektronik dient anscheinend nur zur
timergesteuerten Anzeige der LED.
Nun:
1. Ist das soweit richtig?
2. Wie kann das mit der Reihenschaltung funktionieren? Wenn der 80°
Schalter öffnet kann die Heizund doch nichtmehr heizen...
Gruß
Philipp
Hallo,
Wofür ist diese Temperatursicherung eigentlich da? Die Regelung regelt
doch die Heizung. Sorgt die Sicherung nur für die Abschaltung im
Notfall?
Hallo
das mit der Reihenschaltung muss doch so sein:
Wenn die Temperatur zu hoch ist, öffnet der Bimetallschalter, die
Heizung bekommt keinen Saft mehr und kann nicht mehr heizen --> die
Temperatur sinkt so lange, bis der Bimetallschalter wieder schließt, und
die Heizung wieder heizen kann.
Dann ist noch die Temp. Sicherung drin, die einfach bei zu hohen
Temperaturen rausfliegt, und somit die Heizung auch nicht mehr heizen
kann. Es ist also alles korrekt in dem Laminator ;-).
Ist im Conrad Laminator eigentlich eine Walze federgelagert?
Ist der so gebaut, dass man Platinen durchschieben kann, ohne dass sich
die Walzen durchbiegen oder so?
Ich überleg mir nämlich auch zur Zeit den Conradlami zu kaufen.
Gruß, Steffen
ja das geht. meinen 1. conradlami hab ich durch überhitzung gekillt,
mein 2. war irgendwie seltsam gebaut so dass die platinen seltsam
rausgeschossen kamen.
platinen passen aber rein. die obere rolle steht fest, die untere is
gefedert
Hallo,
würdest du den Lami also empfehlen, oder einen anderen nehmen?.
Die Steuerung würd ich entweder mit einem Bimetallschalter vom Conrad
machen, oder ich bau ne Steuerung mit einem Atmega8.
Wieviel Grad hattest du, als dein Lami kaputt ging?
Weißt du wegen was die Platinen bei deinem 2. rausgeschossen kamen?
Gruß, Steffen
Ja, ich denk er ist weder mehr noch weniger geeignet als andere
Laminatoren. Man kann ihn also nehmen.
Ich hab einen AVR für die Steuerung benutzt. Als Der lami putt ging
hatte ich glaub ich so 220° eingestellt. Also mehr als 200 sollte man
ihm glaub ich nicht zumuten. Jetzt mach ich einen kompletten neuaufbau.
Warum die Platine beim 2. herausgeschossen kam, da bin ich mir selbst
noch nicht drüber im klaren. Es ist wie als würden die beiden Rollen die
Platine rausquetschen, aber das hat der alte ja auch nicht gemacht.
Zudem biegt sich beim 2. Lami das ganze Gehäuse irgendwie durch wenn ich
ne Platine reinstecke.
lg PoWl
Hallo,
zu deinem 2. Lami: Entweder waren die Federn zu stark, und die Platine
wurde zu stark gepresst, und somit kam sie so "herausgeschossen".
Oder bei deiner Platine stand noch ein wenig Papier über, und dieses hat
das herausschiessen verursacht. Wie hast du deine AVR Steuerung gemacht
(Schaltplan?). Noch eine Frage: Hat der Lami eine ordentliche
Verarbeitungsqualtität?
Gruß, Steffen
ja ist alles recht solide gebaut für die 18€ die er nur kostet. da kann
man nicht meckern.
Btw: für die Tempsteuerung würde ich ein Kondensatornetzteil empfehlen.
Extra n Trafo, das muss nicht sein. Für die RS232-Kommunikation kann man
ja hinter dem Gleichrichter trotzdem noch 5V einschleifen.
lg PoWl
Hey,
Danke für die Antwort. Ich lass die Sicherung drin und ersetz den
Bimetallschalter durch nen Sensor und steuer das ganze dann mit Atmega8.
Beim Orginal Laminator ist die Temperatur durch die Reihenschaltung von
Sicherung, Bimetallschalter und Heizung gemacht, der Motor hängt direkt
an 230V. Die Elektronik ist ne Art Timer der die Bereitschaftsled
schaltet. Als maximalgröße ist zwar 1mm angegeben, aber ich bekomme auch
3mm Platinen problemlos durch. Im zweifel kann man ja die Federn etwas
schwächer machen (ablängen).
Gruß, Philipp
Hallo,
vielen Dank für doe Antwort und den Schaltplan!
Ich werde mal schauen, vielleicht mach ich das einfach so, dass ich nen
neuen Bimetallschalter einbaue, oder wenn das zu ungenau ist, verwende
ich nen ATMega 8. Dass 3mm Platten problemlos durchpassen, freut mich ja
sehr!!!
Dass die Elektronik nur für die BereitschaftsLED ist, ahb ich auch schon
gelesen.
Gruß, Steffen
Also mit meiner Diode schwankt das ding schon mit +-4° um die
eingestellte Temperatur rum. Mit dem Bimetallschalter wird das noch
weitaus schlimmer sein.
lg PoWl
Hallo,
ja das denk ich auch, mit dem Bimetallschalter schwankt der garantiert
ca.+-15 Grad.
Hast du den Code für deine Steuerung selbergeschrieben, und könntest du
den mal posten?
Gruß, Steffen
There it is :-)
Lässt den Lami durchlaufen bis er aufgeheizt ist und schaltet dann für
den Motor in den Puls-Betrieb.
ich sage schonmal im vorraus dass das ergebnis bei mir nicht gut war!
lg PoWl
Aha, vielen Dank für den Code!!!
Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die
Steuerung nicht gut war?
Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht
einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).
Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du
für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?
Gruß, Steffen
Hey,
Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim
Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis
300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.
Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das
ist genauer als mit der 1N4148er Diode.
Gruß
Philipp
Gast wrote:
> Aha, vielen Dank für den Code!!!> Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die> Steuerung nicht gut war?> Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht> einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).> Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du> für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?> Gruß, Steffen
Der Toner haftete mit Reicheltpapier nicht richtig fest auf der Platine.
Habe einen Brother HL-1250 Drucker. Deshalb spiele ich auch mit dem
Gedanken, einen Getriebemotor anzubauen und die Platine mehrmals hin und
herzuschieben. Den AVR-Dragon hab ich für 60€ bekommen, kann mich grad
leider nicht mehr genau entsinnen wo, aber wirst den sicher nochmal
wieder finden. Empfehlen oder nicht, ich hab noch nicht viel damit
gearbeitet. Also von den Features her natürlich Top, aber hat soweit ich
das mitbekommen hab keine Schutzbeschaltungen also muss man höllisch
aufpassen beim Basteln, ein gravierender Fehler und der Dragon stirbt.
Bei mir wärs besonders tragisch weil ich dem Drachen so eine aufwändige
Behausung gebaut habe :-)
http://powl.dyndns.org/elektronik/avrdragon/
elayne wrote:
> Hey,> Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim> Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis> 300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.> Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das> ist genauer als mit der 1N4148er Diode.
Ich weiß nicht, so ein PTC ist halt nicht linear, die Diode gagegen
schon. Ausserdem kostet die Diode nur 2cent und der Sensor eben 55 wobei
der Preis hier so oder so zweitrangig ist. Wie genau das ganze ist,
hängt von der Kalibrierung ab. Die Diode verändert ihre
Durchlassspannung linear mit der Temperatur, wenn man das ganze gut
abstimmt hat ist die nicht ungenauer als der PTC, dessen nichtlinearität
sowieso nicht so leicht auszubügeln ist.
Hallo,
warum verwendest du eigentlich dieses Reicheltpapier? Versuch das ganze
mal mit irgendeinem hochwertigerem Papier. Bei Obi gibts einen katalog,
in dem es um Acrylbadewannen und so geht, mit dem hab ich sehr gute
Erfahrungen gemacht.
Zu dem Dragon: Wenn ich mir einen kauf, bau ich den warsch. auch in ein
Gehäuse ein, das ist einfach komfortabler zum arbeiten und so. Ist dann
halt einach schade, wenn der den Geist aufgibt, und die 60 Euro sind
auch nicht gerade wenig!
Gruß, Steffen
ich möchte mir gerne eine Platinenherstellungsmethode aneignen die auf
Dauer funktioniert und Reicheltpapier hat man mir eben empfohlen, mit
bügeln ging es bereits aber da wurde das halt nicht so schön. Mit
hochwertigem, fast kunststoffartigem Papier hab ich es schon versucht
aber da wollte der Toner auch nicht an allen Stellen so 100%ig haften.
Die 60€ sind schon gerechtfertig wenn man bedenkt dass man dafür nicht
nur ISP sondern auch DebugWire (praktisch zum Debuggen und nur 3 Pins
zum Programmieren) und einen HV-Programmer (verfusede AVRs retten)
krigt.
lg PoWl
Hallo,
das mit dem Reicheltpapier ist so eine Sache: Mir wurde gesagt, dass das
nur mal ein Test von irgendeinem Forenteilnehmer war, der gerade nichts
besseres zur Hand hatte, und dami einigermaßen guten Ergebnisse ereicht
hat. Dann ging das wie so eine Lawine durch die Foren, und bei manchen
klappts mit dem Reicheltpapier eben, aber bei vielen eben auch nicht
(mich eingeschlossen ;-).
Mir hat ein sehr netter Mensch hier aus dem Forum ein paar gute Kataloge
zugesendet, und seitdem schaff ich 0,1mm problemlos, was für mich auch
vollig ausreicht. Und ich bügle noch immer!
Allerdings ist mein Lami vom Conrad, wie gesagt schon bestellt, ich muss
ihn nur noch abholen.
Ja, ich halte die 60 Euro schon für ok, ich mein nur, wenn man den
Dinger eben schrottet, ist es halt sehr schade ums Geld. Wie gesagt, ich
überleg mir den auch zu kaufen.
Ach ja, was ich noch fragen wollte: Man misst bei der Diode doch die
Duchlassspannung, oder? Laut dem Bild von Thomas Pfeifer (Anhang), ist
die doch aber nur zwischen 100 und 600 mV groß! Wie misst man das?
Gruß, Steffen
Hallo,
Meinst du so: 5V ------- 10KOhm ------ 1N4148 ------ Masse
/
hier messen
Stimmt das so?
Ich hab da bei ca.200 Grad eine Durchflußspannung von 450 mV gemessen.
In dem Schaubild von Thomas Pfeifer sind aber für 200Grad ca. 250 mV
angegeben.
Ist eine solche Toleranz normal, oder hab ich irgendeinen Mess, bzw.
Denkfehler gemacht?
Gruß, Steffen
Also das müsste so schon stimmen. In meinem C-Programm ist die
Berechnung der Temperatur aus dem ADC-Wert schon mit drin wobei Aref 2V
beträgt. Wer möchte kann ja nochmal zurückrechnen :-)
lg PoWl