Henry G. schrieb:> Hugo K. schrieb:>> 6200 EUR Monatsgehalt bei ner 37,5h Woche, das sind 42 EUR Stundenlohn>> in einem Angestelltenverhältniss ... da muss ich 2,5 Monate Vollzeit 40h>> arbeiten für und bekomme als dank 24 Tage Urlaub ... xD xD xD. Das ist>> kein Lohngefälle mehr, sondern einfach nur eine Lohnabbruchkante im 90>> Grad Winkel ... aber ... aber einen Obstkorb ... den habt ihr bestimmt>> nicht auf Arbeit! xD xD xD>> Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch, es sei dir gegönnt!>> Nicht alles glauben, was irgend ein Troll hier ins Forum tippt.
Stimmt, kommt mir für IT-Sicherheit auch etwas mager vor.
Bei uns wären es (bei 40h) eher so ~95.000.
Aber auch nicht Küste.
Dr. Seltsam schrieb:
...
> Stimmt, kommt mir für IT-Sicherheit auch etwas mager vor.> Bei uns wären es (bei 40h) eher so ~95.000.> Aber auch nicht Küste.
Bleibe doch mal bei einem Nickname. ;-)
Dr. Seltsam schrieb:> Stimmt, kommt mir für IT-Sicherheit auch etwas mager vor.> Bei uns wären es (bei 40h) eher so ~95.000.> Aber auch nicht Küste.
Nach nur 4 Jahren nach Abschluss als MSc., von denen 3 Jahre bei einem
KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert. Du willst den
armen Henry doch nur provozieren.
Qwertz schrieb:> von denen 3 Jahre bei einem> KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert.
Auf IT-Security spezialisierte Klein- und Mittelstandsunternehmen zahlen
das durchaus - entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt (also wohl nichts
für dich ;P) - also eher für ein überschaubares Publikum. Das ist
ähnlich wie zu dem Thread mit 120k Einstiegsgehalt, wo auch
entsprechendes Wissen gefordert wird, was wirklich nicht jeder
Wald-und-Wiesen-Fuzzi hat.
Abradolf L. schrieb:> entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt (also wohl nichts> für dich ;P)
Nanu, kennen wir uns denn? Woher weißt du, dass ich kein Fachwissen
habe?
Ich weiß ja, dass IT-Sicherheit der lukrativste Bereich in der IT ist,
aber so viel?
Bei der Kohle würde ich wohl ne 2 Tage-Arbeitswoche haben und den Rest
lieber was vom Leben haben ...
Qwertz schrieb:> Abradolf L. schrieb:>> entsprechendes Fachwissen vorausgesetzt (also wohl nichts>> für dich ;P)>> Nanu, kennen wir uns denn? Woher weißt du, dass ich kein Fachwissen> habe?
Ich rede von "entsprechendes Fachwissen" :-) Als IT-Security Guru habe
ich dich noch nicht wahrgenommen, natürlich besteht die infinitessimale
Chance, dass ich mich irre ;) Aber IT-Security ist auch nicht mein
Steckenpferd.
Qwertz schrieb:> Nach nur 4 Jahren nach Abschluss als MSc., von denen 3 Jahre bei einem> KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert. Du willst den> armen Henry doch nur provozieren.
95k sind ein normales Entwicklergehalt nach 3-4 Jahren im Konzern. Das
entspricht etwa EG15 (BW@40h) bei einem Einstieg mit EG12. Ich hatte das
schon im zweiten Jahr, allerdings mit Überstunden und Einstieg mit EG13.
Chris Tian schrieb:> Qwertz schrieb:>> Nach nur 4 Jahren nach Abschluss als MSc., von denen 3 Jahre bei einem>> KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert. Du willst den>> armen Henry doch nur provozieren.>> 95k sind ein normales Entwicklergehalt nach 3-4 Jahren im Konzern. Das> entspricht etwa EG15 (BW@40h) bei einem Einstieg mit EG12. Ich hatte das> schon im zweiten Jahr, allerdings mit Überstunden und Einstieg mit EG13.
Hallo Chris,
also diese Erfahrung habe ich auch gemacht - Unternehmen mit >10.000 MA.
Welchen Abschluss hast du denn gemacht, dass du direkt mit EG13-BW
eingestiegen bist?
Qwertz schrieb:> Dr. Seltsam schrieb:> Stimmt, kommt mir für IT-Sicherheit auch etwas mager vor.> Bei uns wären es (bei 40h) eher so ~95.000.> Aber auch nicht Küste.>> Nach nur 4 Jahren nach Abschluss als MSc., von denen 3 Jahre bei einem> KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert. Du willst den> armen Henry doch nur provozieren.
Ganz normale EG12 bei uns in IGM Bayern.
Dr. Seltsam schrieb:> Qwertz schrieb:> Dr. Seltsam schrieb:> Stimmt, kommt mir für IT-Sicherheit auch etwas mager vor.> Bei uns wären es (bei 40h) eher so ~95.000.> Aber auch nicht Küste.> Nach nur 4 Jahren nach Abschluss als MSc., von denen 3 Jahre bei einem> KMU abgeleistet wurden, aber etwas sehr ambitioniert. Du willst den> armen Henry doch nur provozieren.>> Ganz normale EG12 bei uns in IGM Bayern.
In der oben genannten Konstellation nach 3 Jahren beim KMU und erst 1
Jahr im Konzern ist das praktisch nicht möglich. Aber troll nur weiter.
Es ist ja nicht so, dass man 95k nicht im Tarif bekommen kann, aber eben
nicht wie oben angegeben. Beim Einstieg direkt EG12? Unwahrscheinlich,
aber dann auf jeden Fall erst mal die A-Stufe, keine Leistungszulage,
nur Faktor 0,35 beim Weihnachtsgeld. 40h sind zum Einstieg auch eher
selten anzutreffen.
Dr. Seltsam schrieb:> Ich sagte ja bei uns und nicht wenn jetzt frisch einer kommt. LZ> gibt es> bei uns eh nach paar Monaten.
Ja, nach der Probezeit von 6 Monaten. Dann aber auch sicherlich nicht
gleich den Durchschnittswert der Leistungszulage.
Entwickler schrieb:> Hallo Chris,> also diese Erfahrung habe ich auch gemacht - Unternehmen mit >10.000 MA.> Welchen Abschluss hast du denn gemacht, dass du direkt mit EG13-BW> eingestiegen bist?
Mein Abschluss ist Dr.-Ing., daher kommt die EG13. Meine Stelle ist auch
"nur" EG15, an den allermeisten Standorten ist es EG16 für normale
Entwickler. Mit Master oder Diplom steigt man bei uns jeweils 3 Stufen
drunter ein, also 12/13, mit interner Promotion nur eine Stufe drunter,
also 14-15.
Beim Einstieg kann man sich aussuchen ob 35h oder 40h (oder irgendwas
dazwischen) und man kann es alle zwei Jahre anpassen. Der überwiegende
Anteil (ich würde schätzen >95%) macht 40h.
Chris T. schrieb:> Der überwiegende Anteil (ich würde schätzen >95%) macht 40h.
Da wir vom IG Metalltarif reden, wie soll das gehen? Es gibt doch extra
eine Quotenregelung, dass nur ein bestimmter Prozentsatz (ich glaube es
waren 13% oder 18%) regulär mehr als die übliche 35h-Woche (in den alten
Bundesländern) arbeiten darf, um den Tarifvertrag nicht auszuhöhlen.
Wie ich es verstehe kann man bei mehr als 35h wahlweise diese Stunden
auf ein Langzeitkonto einzahlen und dafür später freinehmen oder eben
auszahlen lassen. Und dadurch gilt die Quote nicht. Da bin ich mir aber
nicht 100%ig sicher, vielleicht gibt es auch einfach an anderen
Standorten genügend Leute mit 35h. Die Regelung gilt auch erst ab
Zielstufe 14.
Abradolf L. schrieb:> Ich rede von "entsprechendes Fachwissen" :-) Als IT-Security Guru habe> ich dich noch nicht wahrgenommen, natürlich besteht die infinitessimale> Chance, dass ich mich irre ;)
Ich hatte schon befürchtet, du willst mir jegliches Fachwissen
absprechen. ;-) Dann bin ich ja beruhigt, meinen Abschluss als Ingenieur
und meinen Job habe ich schließlich auch nicht im Lotto gewonnen.
Qwertz schrieb:> Chris T. schrieb:>> Der überwiegende Anteil (ich würde schätzen >95%) macht 40h.>> Da wir vom IG Metalltarif reden, wie soll das gehen? Es gibt doch extra> eine Quotenregelung, dass nur ein bestimmter Prozentsatz (ich glaube es> waren 13% oder 18%) regulär mehr als die übliche 35h-Woche (in den alten> Bundesländern) arbeiten darf, um den Tarifvertrag nicht auszuhöhlen.
Na bei unseren Kollegen bei Corporate Technology scheint diese
Quotenregelung wohl nicht so streng gehandhabt zu werden, da laufen sie
reihenweise (freiwillig) mit 40h rum.
Abradolf L. schrieb:> Na bei unseren Kollegen bei Corporate Technology scheint diese> Quotenregelung wohl nicht so streng gehandhabt zu werden, da laufen sie> reihenweise (freiwillig) mit 40h rum.
Dann verstehe ich nicht, wie und wann diese Quotenregelung angewendet
wird. Wahrscheinlich sind irgendwo Ausnahmen von der Regel definiert.
Bei uns sind die ganzen HR Mäuschen in 35h (oder weniger).
Marketing oder Verwaltungsarbeit ähnlich.
IdR Frauen, also idR haben die auch Interesse an 35h oder weniger.
Bei den Ing/Inf/Technischen Jobs 90% Männer = fast alle wollen 40h.
Qwertz schrieb:> Dann verstehe ich nicht, wie und wann diese Quotenregelung angewendet> wird. Wahrscheinlich sind irgendwo Ausnahmen von der Regel definiert.
Die Quote bezieht sich doch auf den gesamten Betrieb, oder? Bei Bosch
dürfen die MA an manchen Standorten frei wählen, an anderen gibt es nur
35h-Verträge. So lange betriebsweit die 18% MA mit über 35h nicht
überschritten werden ist ja auch ohne Ausnahmeregel alles ok.
Nicht ganz richtig.
Es bezieht sich immer auf den Standort. Wenn man viel Produktion hat ,
also viele mit Zielstufe unter 14, dann gilt die Standard Regelung mit
35h und x % dürfen drüber sein.
Bei reinen Entwicklungsstandorten (Großteil über EG13 Ziel, z.B Abstatt
Leonberg Renningen) gibt es extra Mantel-Verträge die quasi freie Wahl
lassen zwischen 35, 38 und 40h
Studium : Maschinenbau Dipl.-Ing.(FH) + M.Sc.
Alter : 35
Erfahrung : ca. 5 Jahre Lehrstuhl + 3,5jahre Industrie
Fachgebiet : Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Bayern
Mitarbeiter : >50.000
Erreichbark. : 22-25 min mit Auto, 45-60min mit dem Rad(MTB im Winter/
rennrad im Sommer) ;-) perfekt, Spind und umkleide vorhanden
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwicklung, interne Beratung
Führung : keine
Tätigkeit : Entwicklung, int. Beratung
Arbeitszeit : 40 h
Ü.-Stunden : Gleitzeit, Reisezeiten werden ausgezahlt
Urlaub : 30d
Gehalt : ~97k (ERA 11B)
Entwicklung : Lehrstuhl 40...50k (TVL)
74k 2015 Einstieg Industrie (ERA 11A)
87k 2016
94k 2017
(LZ hat sich gut entwickelt); ERA12 oder direkt AT wird/muss wohl
kommen. bereits seit 2013 Nebenberuflich Selbstständig mit
Beratung/Trainings (im Fachgebiet, an dem ich am Lehrstuhl geforscht
habe)
Umsatz zw. 10-25k pro Jahr.(aufwendungen eher gering: Laptop, iPhones,
iPad, fahrtkosten und alles was man halt gegenrechnen kann) Bis jetzt
sehr gut vereinbar und mit der Gleitzeit, mal einem Samstag oder dem ein
oder anderen Urlaubstag gut machbar.
Johnny schrieb:> Studium : Maschinenbau Dipl.-Ing.(FH) + M.Sc.> Alter : 35> Erfahrung : ca. 5 Jahre Lehrstuhl + 3,5jahre Industrie> Fachgebiet : Entwicklung> ---------------------------------------------------> Angaben zur Firma:> ---------------------------------------------------> Firma : Konzern> Region : Bayern> Mitarbeiter : >50.000> Erreichbark. : 22-25 min mit Auto, 45-60min mit dem Rad(MTB im Winter/> rennrad im Sommer) ;-) perfekt, Spind und umkleide vorhanden> ---------------------------------------------------> Angaben zur Stelle:> ---------------------------------------------------> Funktion : Entwicklung, interne Beratung> Führung : keine> Tätigkeit : Entwicklung, int. Beratung> Arbeitszeit : 40 h> Ü.-Stunden : Gleitzeit, Reisezeiten werden ausgezahlt> Urlaub : 30d> Gehalt : ~97k (ERA 11B)> Entwicklung : Lehrstuhl 40...50k (TVL)> 74k 2015 Einstieg Industrie (ERA 11A)> 87k 2016> 94k 2017> (LZ hat sich gut entwickelt); ERA12 oder direkt AT wird/muss wohl> kommen. bereits seit 2013 Nebenberuflich Selbstständig mit> Beratung/Trainings (im Fachgebiet, an dem ich am Lehrstuhl geforscht> habe)> Umsatz zw. 10-25k pro Jahr.(aufwendungen eher gering: Laptop, iPhones,> iPad, fahrtkosten und alles was man halt gegenrechnen kann) Bis jetzt> sehr gut vereinbar und mit der Gleitzeit, mal einem Samstag oder dem ein> oder anderen Urlaubstag gut machbar.
Hallo Jonny,
wie soll denn "nur" aus einer ERA 11B ein Jahresgehalt von 97k € werden?
Wie sieht es denn in deinem Fall mit LZ sowie Bonus aus?
Entwickler schrieb:> Hallo Jonny,>> wie soll denn "nur" aus einer ERA 11B ein Jahresgehalt von 97k € werden?> Wie sieht es denn in deinem Fall mit LZ sowie Bonus aus?
Anscheinend mit 2% LZ eingestiegen und nach 3 Jahren auf 25% LZ gehievt
(beides basierend auf 40h), ... kann man sich nun durch Vergleich im
eigenen betrieblichen Alltag überlegen ob das realistisch ist. Boni
könnten natürlich sein, würde ich aber nicht ins Fixgehalt rechnen als
Tarifangestellter.
Hallo,
LZ ist knapp unter 20%. Reisezeiten werden ausbezahlt. D.h. Z.b. 2
Wochen Asien mit Anreise und Abreise sowie Zwischenreisezeiten ( am WE
mit zuschlag) werden ausbezahlt. Sind dann mit verpflegungsmehraufwand
so 1800€ (Bei 2 Wochen Asien). Das ist einmal im Jahr. Dazu ein paar
tagesreisen innerdeutsch mit dem Auto zu anderen Werken oder Partnern
(ca 1-2 mal im monat ein Tag oder mal 2) sind pro Reise immer ca. 1-4 h
in der Auszahlung. Sind aufs Jahr geschätzt ca. 1000-1500€)
Bonus gibt es auch noch ca.700- 1500€. Des Weiteren erhalte ich
regelmäßige Einmalzahlungen aus verschiedenen Arbeitnehmererfindungen.
So läppert sich das dann zusammen. Hab das jetzt so pi mal
daumengerechnet, daher bitte nicht festnageln. 2017 waren aber fast
genau 95.000 auf dem lohnsteuerzettel. Da sich für 2018 nichts
grundsätzlich geändert hat, außer Lz (minimal hoch) und tariferhöhung
reinkommt, werde ich wohl irgendwo knapp unter 100k liegen in 2018.
Qwertz schrieb:> Johnny schrieb:> Ergänzung: LZ 16,8>> Komisch, mit jedem Beitrag wird es weniger Leistungszulage...
@qwertz: ist doch alles stimmig. 16,8 ist doch knapp 20. da fehlt nicht
mehr viel. Versteh deinen Post nicht?!
Die 25 war doch Spekulation! Und Johnny hat es aufgeklärt.
Finde Johnny’s post super, da bekommt man mal ein bisschen Einblick.
Weiter so! Ich bin froh, dass Leute hier mal ein bisschen aus dem
nähkästchen Plaudern.
Bei deinen Posts scheint der Neid mitzuschwingen und insgeheim träumst
du dich auf die era12b mit überdurchschnittlich. Leistungszulage hab mir
jetzt mal die Seite durchgelesen ;-)
Nichts für ungut, alles glaubwürdig bis auf deine Posts..
Varambo schrieb:> Bei deinen Posts scheint der Neid mitzuschwingen und insgeheim träumst> du dich auf die era12b mit überdurchschnittlich. Leistungszulage hab mir> jetzt mal die Seite durchgelesen ;-)
Ach mal wieder die Neid-Keule, wie so oft in Internetforen? Worauf
genau? Ich bin bereits in der ERA EG12 (Bayern), und meine
Leistungszulage liegt auch mittlerweile über dem Durchschnittswert. Wenn
du meine Beiträge genauer studiert hättest, sollte das auch herauslesbar
gewesen sein.
> Nichts für ungut, alles glaubwürdig bis auf deine Posts..
Klar. Dazu brauche ich jetzt wirklich nichts mehr schreiben. Du darfst
gerne glauben was du willst.
Wie aus knapp unter 20 dann 16,8 werden ist mit sich unverständlich.
Knapp unter 20 wären für mich 19,7.
Schon 19 wären 19 und nicht knapp unter 20, von 16,8 ganz zu schweigen.
Varambo schrieb:> Bei deinen Posts scheint der Neid mitzuschwingen und insgeheim träumst> du dich auf die era12b mit überdurchschnittlich. Leistungszulage hab mir> jetzt mal die Seite durchgelesen ;-)
Aha, du hast dir also mal die Seite durchgelesen. Anscheinend nicht sehr
gründlich. Hier hatte ich bereits am 18.01.2018 20:20 zum Thema
geschrieben:
Qwertz schrieb:> Erst die EG 10 zum Einstieg, danach> die 11, anschließend die 12 (jeweils mit a- und b-Stufen). Nun bin ich> oben angekommen im Tarif, daher bleibt nur noch eine Steigerung der> Leistungszulage; allerdings liege ich da auch schon über dem> betrieblichen Durchschnitt von 14%, die Luft wird dort also langsam> dünn. AT wäre noch eine Möglichkeit, ist aber eher nicht so mein Ding -> ich mag mein Gleitzeitkonto mit der Möglichkeit, gelegentlich> Überstunden abzufeiern (fühlt sich an wie Extraurlaub zu den üblichen 30> Tagen).
---------------------------------------------------
Studium : Matser Elektornische Systeme
Alter : 26
Erfahrung : keine
Fachgebiet : Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Bayern
Mitarbeiter : >100 000
Erreichbark. : ~15 Minuten mit dem Rad
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : PCB Design
Führung : keine
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : keine (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
Urlaub : 30d
Gehalt : 66k ohne ZL
Entwicklung :
Michl schrieb:> Hast Du nebenher noch deinen M.Sc. nachgemacht?
Ja
> An welcher Hochschule/Uni und in wie vielen Semestern?
An einer Hochschule in der Region. Der Master hat oft keine maximale
Anzahl an Semestern, man kann einfach weniger Kurse im Semester machen
und dafür länger (5 Semester) studieren.
---------------------------------------------------
Studium : Msc. Computerlinguistik
Alter : 25
Erfahrung : Werkstudent, sonst frisch vonner Uni
Fachgebiet : Finanzinformatik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Dienstleister für Großbanken
Region : München
Mitarbeiter : ~100
Erreichbark. : 5 Minuten Fahrrad oder 15 Gehminuten
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Junior Softwaretester
Führung : keine
Tätigkeit : Tests in C# konzipieren, debuggen, etwas mitentwickeln
Arbeitszeit : vereinbart 40h, real 40h
Ü.-Stunden : fallen kaum an
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 49.000
Entwicklung : gerade eingestiegen, zuvor Werkstudent mit effektiv 32k
Zusatzleist. : Mitarbeiterhandy, Getränke
ein paar Jahre nach der Jahrtausendwende wurde ich mit meiner Lehre zum
Industrieelektroniker fertig.
Danach ging es für mich beim AG in die Produktion, da Standort von nem
Global Player eine sehr gute Basis. Das Gehalt war dank Schichtarbeit
ganz okey.
Brutto weiß ich nicht mehr genau, glaube 2400, 2800 oder so... Netto mit
zwei Wochen Nachtschicht über 2000. Es gab noch zusätzliche Regelungen
im Haustarif, schön war das, sehr schön :)
Einige Jahre später, nach einer turbulenten Zeit, ging der Standort aber
endgültig pleite und ich wechselte zum ersten mal den AG.
Hab mich im Gehalt etwas runter buttern lassen.
Blöd war auch das ich fast ne Stunde einfach Pendeln musste. Fand ich
mit der Zeit ziemlich ätzend.
Durch meine Ausbildung und die Zeit beim GP wusste ich aber sehr viel
was andere nicht wissen.
So bin ich, nach dem der Gruppenleiter die Firma verlassen hat, an seine
Position vorgerückt.
Das Gehalt war davor 2600 und als Gruppenleiter 3200 Brutto.
Als die Verhandlungen abgeschlossen waren habe ich nach zwei Monaten
nochmal 200€ mehr verlangt und Zähneknirschend bekommen.
War fies, aber 200€ sind 200€
Nach zwei Jahren wollte ich nicht mehr Pendeln und habe wieder
gewechselt.
Eine Verschwendung wie sich herausstellen sollte.
Sehr ähnliche Position, Unternehmen ähnlich groß, Aufgaben auch sehr
ähnlich.
Gehalt waren dann 3900 brutto.
War mehr also ok, hätte es auch für 3000 gemacht wegen den nicht
benötigten Spritkosten.
Allerdings war alles was ich zu erledigen hatte langweilig da jeder
nötige Schritt bekannt war.
Ich habe mich dann auf Stellensuche begeben und gezielt viel höhere
Stellenausschreibungen angeschrieben.
Manchmal keine Antwort, manchmal eine Absage, selten ein VG.
Irgendwann kam das erste VG und letztlich ein Gehaltswunsch. Ich sagte
60k und die Stimmten zu.
Es war klar, wenn die direkt zustimmen habe ich mich verzockt und zu
wenig gefordert.
Deswegen dann abgelehnt.
Thema war Fertigungssteuerung, Prozessplanung, Audits, Automatisierungen
bzw. eben alles was in einer Fertigung mit etwas Abstand abläuft. Bei
nem KMU welches gerade sehr stark wächst, kann man sich vorstellen wie
viel Arbeit man machen darf :)
Nach gut 1,5 Jahren dann ein Abschluss.
Ich hatte in der Fertigungssteuerung, Automatisierung, Prozessplanung
und ähnlichem einen Vertrag.
Sehr fordernde Stelle, viel Reisetätigkeit ins Ausland, vor allem Asien.
QM und Audit waren aber nur noch Randerscheinungen, hinzu kam ein etwas
größerer Teil des Vertriebs.
Arbeitstage sehr lang, dafür aber auch viel Ausgleich an Freitagen.
Habe mit Urlaub so ca. 3 Monate im Jahr frei, was man auch recht
zusammenhängend frei nehmen kann. Eben zwischen den einzelnen Projekten.
Beim Gehalt wurde dann letztlich viel über Boni geregelt was ein
durchschnittliches Jahresbrutto von über 100k geniert (zumindest bis
jetzt). Letztes Jahr waren es ~125k (brutto natürlich).
Habe 2 Jahre nach meiner Lehre angefangen nebenbei BWL zu studieren.
Dazu ein paar Sprachkurse.
Man könnte sagen ich habe seit ich aus der Lehre bin neben der Arbeit
immer etwas gelernt.
Die letzten Jahre waren sehr anstrengend. Allerdings habe ich
mittlerweile eine bessere Routine und die Projekte gehen viel leichter
von der Hand.
Mal sehen wie es weiter geht.
Ich bin immer noch in der selben Branche tätig.
Qwertz schrieb:> Hugo K. schrieb:>> aber so ohne Personal>> und Führungsverantwortung kommt man wohl nicht wirklich weit in der IT.>> Das kann ich so nicht bestätigen. Es gibt in Deutschland neben der> Führungslaufbahn auch immer die Möglichkeit einer Fachkarriere, mit der> man ebenfalls in den AT-Bereich (>100k p.a.) vorstoßen kann, wenn man> das denn möchte.>> Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, in eines der westlichen> Bundesländer umzuziehen?
Die gibt es eben gerade nicht. In Deutschland ist die Fachkarriere nicht
möglich, schon gar nicht im ERA-System. In den USA ist das ganz anders.
Hier ist es sehr wohl möglich enorme Gehälter zu erzielen, wenn man
Spezialkenntnisse und -fähigkeiten hat und diese entsprechend verkaufen
kann.
Ohne Personalverantwortung und Führungsfunktion geht es in Deutschland
nirgendwo hin. Da sind die ERA-Regeln und -Gepflogenheiten ganz klar.
Lediglich die Leistungszulage steigt irgendwann auf die vollen 28 oder
30%.
Dipl.- G. schrieb:> Ohne Personalverantwortung und Führungsfunktion geht es in Deutschland> nirgendwo hin. Da sind die ERA-Regeln und -Gepflogenheiten ganz klar.
Doch natürlich gibts AT auch für Fachkarrieren, bei uns sind das Senior
oder Principal Key Experts sowie Chief Architects und die tingeln wie
Abteilungsleiter auf der 2. AT Stufe rum.
> Die gibt es eben gerade nicht. In Deutschland ist die Fachkarriere nicht> möglich, schon gar nicht im ERA-System. In den USA ist das ganz anders.> Hier ist es sehr wohl möglich enorme Gehälter zu erzielen, wenn man> Spezialkenntnisse und -fähigkeiten hat und diese entsprechend verkaufen> kann.> Ohne Personalverantwortung und Führungsfunktion geht es in Deutschland> nirgendwo hin. Da sind die ERA-Regeln und -Gepflogenheiten ganz klar.> Lediglich die Leistungszulage steigt irgendwann auf die vollen 28 oder> 30%.
Erzähl kein unfug. Im VW Konzern gibt es rein fachliche AT stellen.
Nichts mit Teamleiter. Nur Fachwissen!
Peter schrieb:> Erzähl kein unfug. Im VW Konzern gibt es rein fachliche AT stellen.> Nichts mit Teamleiter. Nur Fachwissen!
Unser Dipl.-Gott ist wohl mittlerweile einfach zu weit weg von
Deutschland (nicht nur räumlich gesehen), daher muss man ihm dies wohl
nachsehen.
Seine alten Kontakte in Deutschland mögen vielleicht im ERA-Tarifsystem
festhängen, aber das ist eben in keiner Weise repräsentativ. Die
Fachkarriere gibt es in vielen deutschen Großunternehmen, zum Beispiel
auch bei Siemens. Das finde ich auch gut so, denn warum sollte "Karriere
machen" nur bei Führungs- oder Projektverantwortung möglich sein? Allein
die Leistung und der Gewinn für das Unternehmen zählen!
Abradolf L. schrieb:> Dipl.- G. schrieb:>> Ohne Personalverantwortung und Führungsfunktion geht es in Deutschland>> nirgendwo hin. Da sind die ERA-Regeln und -Gepflogenheiten ganz klar.>> Doch natürlich gibts AT auch für Fachkarrieren, bei uns sind das Senior> oder Principal Key Experts sowie Chief Architects und die tingeln wie> Abteilungsleiter auf der 2. AT Stufe rum.
Und welche Gehalts-Region ist das? 120 k€/a? Mehr?
DrIng schrieb:> Und welche Gehalts-Region ist das?
~140k-175k mit ordentlichem variablen Anteil, ja. Aber auf der
Fachlaufbahn sind das auch wirklich Leute die 20 Jahre Erfahrung haben
in ihrem Gebiet, diverse Produktlinien vom ersten Tag bis zur
Wartungsphase im Blick hatten usw. (und das ist bei Medizintechnik schon
ne Zeit) oder auch maßgeblich an der Einführung neuer
Konzepte/Technologien mitgewirkt haben oder klinische Workflows von
vorne bis hinten kennen mit allem was zu betrachten ist usw.
Es sitzen jedenfalls keine Flaschen auf diesen Positionen.
Also, man kann die wie Abteilungsleiter abzählen von der Menge her.
Abradolf L. schrieb:> Dipl.- G. schrieb:>> Ohne Personalverantwortung und Führungsfunktion geht es in Deutschland>> nirgendwo hin. Da sind die ERA-Regeln und -Gepflogenheiten ganz klar.>> Doch natürlich gibts AT auch für Fachkarrieren, bei uns sind das Senior> oder Principal Key Experts sowie Chief Architects und die tingeln wie> Abteilungsleiter auf der 2. AT Stufe rum.
Das sind wieder die deutschen Schulmeister, die meinen, es besser zu
wissen.
Erstens sind solche Leute keinesfalls einfach die "Fortsetzung der
Entwicklerkarriere mit anderen Mitteln". Desweiteren sind solche
Sonderpositionen/Sonderkarrieren VOR dem Zeitalter des
Entgeltrahmenabkommens in Gang gesetzt worden. Wir sprechen in 10-15
Jahren noch einmal, wenn die ersten Berufsanfänger vollständig im
ERA-System durchlauferhitzt wurden, und dann werden garantierte
Unterschiede beobachtet werden zwischen ERA-Karrieren und den bis dato
ausgestorbenen Altverträgen.
Es ist allgemein vollkommen zutreffend, daß in Deutschland keine der
Leitung ÄQUIVALENTE Fachkarriere möglich ist i.S. von: der solide
08/15-Entwickler entscheidet sich nach 10 Jahren BE für die technische
Leiter und wird ein 08/15-Experte im Fachbereich und erreicht daraufhin
ÄQUIVALENZ zum Management. Das ist im ERA-Modell überhaupt nicht
vorgesehen, weil das nur über AT geht. Und selbst wenn es dann
vereinzelt solche besonderen Stellen gäbe, kann nicht zielgerichtet
entschieden und eine aktive Karriereführung dahin erfolgen.
In den USA und anderen Ländern ist das, wie gesagt, anders: Dort kann
ich aktiv meine Karriere durch entsprechende Entscheidungen in eine
reine technische Laufbahn lenken und ohne Leitungsfunktion soviel
verdienen wie Manager, insbesondere in größeren Unternehmen. Daß
vielleicht der ein oder andere Jobwechsel erfolgen muß, kann vorkommen.
Der Nachteil ist eben, daß ich in solchen Ländern nicht rumlungern kann,
sondern den Hintern bewegen muß. Ein weiterer Nachteil ist das damit
verbundene hohe Stundenpensum, was investiert werden muß.
Wenn ich hingegen in der BRD als Entwickler meinen 08/15-Stiefel
durchziehe, lande ich irgendwann in der Entgeltzieleinstufung und das
ist es dann gewesen. Bis zum Ende aller Tage. Rein technische Positionen
sind in Deutschland grundsätzlich schlechter bezahlt als weniger
technische Positionen mit Leitungsfunktion. Ausnahmen bestätigen die
Regel umso mehr.
Es gibt in Deutschland keinen einzigen normalen Ingenieur auf normaler
Stelle im ERA-System der 100k erreicht. Sieht man in den ERA-Tabellen
sehr gut. Als Vergleich in den USA: Nach 10-12 Jahren BE sollte man 100k
erreicht haben, sonst liegt man deutlich unter der Kurve. In
Großunternehmen, z.B. Energieversorgern, ist auf wichtigen technischen
Stellen deutlich mehr drin, wenn die Leute gebraucht werden, und sich
schrittweise zum Experten ver-arbeiten.
Wow bist du ein toller Hecht. Verdienst über 100k. ijustcame
Wir armen in Deutschland lebenden (bei unseren Familien, respektive
Eltern, schwiegereltern, Geschwistern) Ingenieure verdienen nur 90.000
aka 4.500€ netto. Das leben ist so ungerecht. Mit Miete bleiben uns nur
3500€ wenn unsere Frau nicht arbeitet. Scheisse gehts uns schlecht! Und
wenn wir ein Kind kriegen ist das auch noch gratis. Wtf?? Keine 20.000
Dollar kosten die wir tragen müssen für das krankenhaus???? Und dann
darf das kind auch noch jede woche seine Großeltern und Onkel/Tanten
sehen??? Was erlaube Deutschland????
Stirb allein in den usa und feier dich. Opfer.
Ps. Tut uns wirklich leid, dass dich in Deutschland kein OEM eingestellt
hat und du in die USA flüchten musstest um ein Job zu bekommen. Es ist
nur verständlich dass du egozentriker nun versuchen musst, deinen
werdegang als das nonplusultra darzustellen. Armer Tropf. :(
Dipl.- G. schrieb:> Es gibt in Deutschland keinen einzigen normalen Ingenieur auf normaler> Stelle im ERA-System der 100k erreicht. Sieht man in den ERA-Tabellen> sehr gut.
Unsinn. Da solltest du nochmal nachrechnen.
Dipl.- G. schrieb:> Es ist allgemein vollkommen zutreffend, daß in Deutschland keine der> Leitung ÄQUIVALENTE Fachkarriere möglich ist i.S. von: der solide> 08/15-Entwickler entscheidet sich nach 10 Jahren BE für die technische> Leiter und wird ein 08/15-Experte im Fachbereich und erreicht daraufhin> ÄQUIVALENZ zum Management. Das ist im ERA-Modell überhaupt nicht> vorgesehen, weil das nur über AT geht.
Wie ich beschrieben habe, ist das sehr wohl der Fall und natürlich geht
das nur über AT. Wie denn sonst? AT ist für die Leute die sich beruflich
soweit wie möglich entfalten wollen.
Dipl.- G. schrieb:> Der Nachteil ist eben, daß ich in solchen Ländern nicht rumlungern kann,> sondern den Hintern bewegen muß.
Wer oben benannte Positionen anstrebt, muss genauso was dafür tun, der
kriegt das nicht geschenkt.
Dipl.- G. schrieb:> Wenn ich hingegen in der BRD als Entwickler meinen 08/15-Stiefel> durchziehe, lande ich irgendwann in der Entgeltzieleinstufung und das> ist es dann gewesen.
Da man auch davon auskömmlich leben kann, ist das keine schlechte
Alternative wenn man keine hohen Karrierepositionen anstrebt.
Dipl.- G. schrieb:> Rein technische Positionen> sind in Deutschland grundsätzlich schlechter bezahlt als weniger> technische Positionen mit Leitungsfunktion.
Es gibt hier nicht wenige Teamarchitekten die gleich oder mehr verdienen
als der respektive Teamleiter.
Sprich für die USA wo du dich auskennst, aber nicht für DE von dessen
Arbeitsmarkt du nur über irgendwelche Schwippschwager aus dem Osten
hörst.
Dipl.- G. schrieb:> Das sind wieder die deutschen Schulmeister, die meinen, es besser zu> wissen.
In diesem Fall aber völlig zu recht, denn es geht hier um Deutschland
und dessen Arbeitsbedingungen, und nicht die USA. Da sind dir hier die
meisten Leute im Forum tatsächlich im Wissen voraus, vor allem natürlich
diejenigen, die in solchen Konzernen selbst arbeiten. Ich kann den
letzten Beitrag von Abradolf nur bestätigen, er schreibt, wie es ist.
Die Fachkarriere ist übrigens tatsächlich eine
Dipl.- G. schrieb:> "Fortsetzung der Entwicklerkarriere mit anderen> Mitteln"
und in diesem Fall lautet das Mittel AT, da die höchste Tarifstufe
irgendwann nicht mehr ausreicht.
Dipl.- G. schrieb:> Das ist im ERA-Modell überhaupt nicht vorgesehen,> weil das nur über AT geht.
Genau. Jetzt hast du es verstanden. Oder doch nicht?
Was aber auch richtig ist: Ein Fachlaufbahn-Äquivalent zum oberen und
Top-Management ist mir nicht bekannt, ich wüsste aber ehrlich gesagt
auch nicht was das sein sollte und aus den USA ist mir sowas auch nicht
bekannt. Ein CTO ist am Ende halt auch ein Manager, auch wenn er nicht
selten aus dem Fach kommt.
Ja, kann ich bestätigen dass es seit ERA keine Fachlaufbahn mehr gibt.
Aber, ich beobachte derzeit: Die meisten Ing. welche ERA bekommen haben
sich damit gut eingerichtet. Man verdient am oberen Ende ~100k€ und,
wenn man schlau ist, passt man eben seine Arbeitsgeschwindigkeit an. Da
es ja keine Fachexperten mehr gibt merkt das auch keiner mehr :-)
Schade, das sich so viele Firmen selbst ein Bein stellen.
PraisTheEast schrieb:> Ja, kann ich bestätigen dass es seit ERA keine Fachlaufbahn mehr gibt.
Das ist doch einfach nicht wahr. Ich selbst bin auf einer solchen
Fachlaufbahn, und dass auch mit ERA.
Ich habe gerade auf Gehalt.de nach Gehältern für .NET-Entwickler
gesucht. Dabei habe ich auch ein paar Firmen und Stellenanzeigen
gefunden, auf die ich mich kürzlich in der Stuttgarter Gegend selbst
beworben habe und dort Vorstellungsgespräche hatte. Daher weiß ich
genau, was die Firmen für diese Stellen zahlen würden. Die
Gehaltsschätzungen auf Gehalt.de sind ein Witz. Die liegen zwischen 20
und 70 % über den realen Gehältern.
PraisTheEast schrieb:> Ja, kann ich bestätigen dass es seit ERA keine Fachlaufbahn mehr gibt.>> Aber, ich beobachte derzeit: Die meisten Ing. welche ERA bekommen haben> sich damit gut eingerichtet. Man verdient am oberen Ende ~100k€ und,> wenn man schlau ist, passt man eben seine Arbeitsgeschwindigkeit an. Da> es ja keine Fachexperten mehr gibt merkt das auch keiner mehr :-)
Doch die Fachlaufbahn gibt es noch. Aber diese Stellen sind deutlich
seltener im Konzern im Vergleich zu Stellen mit Führungsfunktion in der
Linie.
Dass sich einige Sachbearbeiter bequem einrichten stimmt leider...
Aber ohne AT geht es auch nicht weiter (nach oben).
Schön das der Thread dieses Jahr wieder "offen" ist.
---------------------------------------------------
Ausbildung : Dipl. E-Technik (FH)
Alter : 36
Erfahrung : 13
Fachgebiet : Software
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Süd-Deutschland
Mitarbeiter : 100.000+ (weltweit)
Erreichbark. : 45 mins (Auto)
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Hauptabteilungsleiter
Führung : Ja
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : Gleitzeit
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 131.000
Entwicklung :
2006: Eintritt (mit ERA 9 equivalent (gab es damals noch nicht, war
glaube ich Stufe 5.3, nach der alten Logik)
2012/2013: Übertritt in (unterste) AT Stufe
Mittlerweile in höchster AT Stufe
Zusatzleist. : Konzerntypisch (Kantine, AV, etc.)
Wenn man Tarifangaben macht, sollte man auch das Tarifgebiet nennen.
ERA EG 9 im Tarifgebiet Bayern (entspricht EG 12 in Baden-Württemberg)
EG 9 bzw. EG 12 sind die üblichen Eingruppierungen für Tätigkeiten, für
die ein Bachelor-Abschluß vorausgesetzt wird.
5.3 war vormals Tarifgruppe 5 im 3. Gruppenjahr, es gab insgesamt 7
Gruppen.
Das war damals das übliche Anfangsgehalt für Ing. FH (5.1 für
Techniker).
Die 131k sind das Fixum, die Boni für 2016 kommen sicherlich noch hinzu
... ;) :))
@ fadkjasddafadfie
Wenn Du "Ü.-Stunden: Gleitzeit" schreibst, musst/darfst Du in diesem
Fall deine Zeiten stempeln?
Die Regelung die ich kenne (altes Unternehmen ca. 10.000 MA -
Süddeutschland) hatten die Teamleiter und alle Leitungsfunktionen
darüber keine Stempelkarte und konnten somit auch nicht stempeln.
Die "Überstunden" basierend auf einem 40h-Vertrag waren somit alle
inkludiert.
Wie ist das bei dir?
@ Jo S.:
Also meine Erfahrungen und die von Kollegen sind folgende in Bezug auf
Süddeutschland - nicht München - nicht Stuttgart:
-> Großes Unternehmen >5.000 MA und IGM-Tarif
-> Dipl.Ing. bzw. M.Sc. mit ca 5-6 J. BE in der Entwicklung
-> EG-15 (in BW) bei 13,25 Gehältern und 15% LZ
Hochgerechnet auf eine 40h/Woche sind das derzeitig mit der
IGM-Tariferhöhung 2018:
93.400€ ohne Jahresbonus.
Fragen:
a) Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
b) Teamleiter (nicht kommissarisch) im Konzern sind für mich bei
100-120k € angesiedelt. Wie siehst Du das?
c) Bezogen auf den vorherigen Beitrag müsste doch ein Abteilungsleiter
und besonders ein HAUPT-Abteilungsleiter nochmal eine ganze Schippe
drüber liegen - besonders in einem großen Konzern. Wie siehst du das?
Zu den Fragen:
- Gleitzeit / Stempeln: Ja, sorry war missverständlich und ein copy and
paste error. Gleitzeit in dem Sinne gibt es nicht.
- Die 131k sind inklusive variablem Anteil, es kann noch Schwankungen
geben. Typischerweise bewegte sich das in den früheren Jahren aber eher
so im Bereich +/- 2.000 Euro
b) Teamleiter (nicht kommissarisch) im Konzern sind für mich bei
100-120k € angesiedelt. Wie siehst Du das?
Sprechen wir dann hier von Abteilungsleiter auf der ersten Ebene? Würde
ich so bei 115k (inkl. Bonus) sehen.
Teamleiter ggf. sogar im Tarif bei ERA12.
c) Bezogen auf den vorherigen Beitrag müsste doch ein Abteilungsleiter
und besonders ein HAUPT-Abteilungsleiter nochmal eine ganze Schippe
drüber liegen - besonders in einem großen Konzern. Wie siehst du das?
Aus meiner Erfahrung sind die Unterschiede nicht so hoch.
Mal mit den 2018 Tarifabschlüssen gerechnet sehe ich es so.
- ERA12.B mit 14 % / Lst und Gleitzeit und evtl. noch freiwilligen
Lohnelemeneten (und dem mehr an Urlaubsgeld nächstes Jahr) oder
Beteiligungen On Top kommt mit dem Tarif auf maximal 100-105k
- Teamleiter dann 100k-115k
- Abteilungsleiter dann 115-125k
- Hauptabteilungsleiter dann 130-140k
Jahresgehälter inkl. Bonus bei "Normaler Erreichung".
Die "Leiter" bekommen dann ggf. noch einen Dienstwagen, dessen Model
mehr oder minder attraktiv ist (die Zuzahlungen Netto sind mitunter
nicht ohne und das Fahren eines eigenen PKWs definitiv günstiger).
Ex-Zone schrieb:> Region : Sachsen-Anhalt> Gehalt : ~66k fix + Gewinnbeteiligung ~5k
Mit dem Gehalt in Ostdeutschland kann man sicher gut und gerne leben
oder? Ein kleines Eigenheim sollte nach ein paar Jahren sparen ja locker
drin sein.
Glückwunsch!
Abschnittsbevollmächtigter schrieb:> Ex-Zone schrieb:> Region : Sachsen-Anhalt> Gehalt : ~66k fix + Gewinnbeteiligung ~5k>> Mit dem Gehalt in Ostdeutschland kann man sicher gut und gerne leben> oder? Ein kleines Eigenheim sollte nach ein paar Jahren sparen ja locker> drin sein.> Glückwunsch!
Danke, vom Chemietarif kann man hier sehr gut leben und da mich das
Ländliche eher reizt, ist das Eigenheim in Sichtweite... :)
fadkjasddafadfie schrieb:> ---------------------------------------------------> Ausbildung : Dipl. E-Technik (FH)> Alter : 36> Erfahrung : 13> Fachgebiet : Software> ---------------------------------------------------> Angaben zur Firma:> ---------------------------------------------------> Firma : Konzern> Region : Süd-Deutschland> Mitarbeiter : 100.000+ (weltweit)> Erreichbark. : 45 mins (Auto)> ---------------------------------------------------> Angaben zur Stelle:> ---------------------------------------------------> Funktion : Hauptabteilungsleiter> Führung : Ja> Arbeitszeit : 40h> Ü.-Stunden : Gleitzeit> Urlaub : 30 Tage> Gehalt : 131.000> Entwicklung :> 2006: Eintritt (mit ERA 9 equivalent (gab es damals noch nicht, war> glaube ich Stufe 5.3, nach der alten Logik)> 2012/2013: Übertritt in (unterste) AT Stufe> Mittlerweile in höchster AT Stufe> Zusatzleist. : Konzerntypisch (Kantine, AV, etc.)
======================================================
Entwicklungsing. schrieb:> @ Jo S.:> Also meine Erfahrungen und die von Kollegen sind folgende in Bezug auf> Süddeutschland - nicht München - nicht Stuttgart:> -> Großes Unternehmen >5.000 MA und IGM-Tarif> -> Dipl.Ing. bzw. M.Sc. mit ca 5-6 J. BE in der Entwicklung> -> EG-15 (in BW) bei 13,25 Gehältern und 15% LZ>> Hochgerechnet auf eine 40h/Woche sind das derzeitig mit der> IGM-Tariferhöhung 2018:> 93.400€ ohne Jahresbonus.>> Fragen:> a) Deckt sich das mit deinen Erfahrungen?
Als Ergänzung zu den Tarifverträgen gibt es sogenannte
"Niveaubeispiele", die rechtsverbindlich Aufgaben und Voraussetzungen zu
den verschiedenen Stellenbeschreibungen benennen.
Für die meisten Entwicklerstellen gilt ERA EG15 (für BW).
Voraussetzung: Bachelor und 2-3 Jahre Berufserfahrung
Üblich ist: Bachelor startet in EG12 und ist nach 3 J. in EG15
Master " EG13 " 2 J. in EG15
> b) Teamleiter (nicht kommissarisch) im Konzern sind für mich bei> 100-120k € angesiedelt. Wie siehst Du das?
Was verstehst du unter einem kommissarischen TL?
"Teamleiter" ist ein undefinierter Begriff, was darunter zu verstehen
ist, muß im Einzelfall festgelegt sein. Es kann evtl. nichts bedeuten
oder es kann eine Vorstufe zum Gruppenleiter sein, um zu erproben, ob
jemand die Voraussetzungen zum Fachvorgesetzten (Gruppenleiter) hat oder
es handelt sich um eine Gruppenleiterfunktion mit dem modernen Namen
Teamleiter.
> c) Bezogen auf den vorherigen Beitrag müsste doch ein Abteilungsleiter> und besonders ein HAUPT-Abteilungsleiter nochmal eine ganze Schippe> drüber liegen - besonders in einem großen Konzern. Wie siehst du das?
Das ist ähnlich wie oben beschrieben. Man muß die Organisation, die
Aufgaben und deren Schwierigkeitsgrad kennen, um eine Bewertung abgeben
zu können. Die o.g. Angaben sind dafür nicht ausreichend.
Z.B. Hauptabteilungsleiter im Fachgebiet Software. Das könnte z.B. eine
interne IT-Supporteinheit sein, die überwiegend Fachinformatiker für
Anwendungsentwicklung beschäftigt, die in 2 oder mehrere Abteilungen
aufgeteilt ist und von einem Hauptabteilungsleiter geführt wird.
Also mittleres fachliches Niveau (Ausbildungsberufe), dadurch wäre die
relativ geringe Bezahlung zu erklären. Zu beachten ist auch das junge
Alter (36) und die rel. geringe BE von nur 12 Jahren.
Als Hauptabteilungsleiter (HAL) in der Entwicklung eines großen
Unternehmens mit mehr als 100.000 Beschäftigten ist die Bezahlung
wesentlich höher: Zieleinkommen 170.000 €, Bandbreite 150-170k€.
Offizielle Bandbreite ab AT-Mindestgehalt bis 170k€. Das ist aber nur
Theorie und soll die Neider beruhigen. Denn ein HAL, der wegen schwacher
Leistung nur das Mindestgehalt beziehen würde, wäre wegen Unfähigkeit
schon längst von dieser Position entfernt worden.
---------------------------------------------------
Studium : M.Sc. Elektrotechnik (TU, 1.7)
Alter : 32
Erfahrung : 6 Jahre
Fachgebiet : Rundfunk/Broadcasttechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Berlin
Erreichbark. : 60 Minuten mit Öffis (Mietpreise Nähe Arbeitsstelle zu
hoch :-( )
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwickler
Führung : Masterranden und 4 Techniker sind mir unterstellt.
Tätigkeit : Software- und Hardwareentwicklung
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : ca. 10h pro Woche unbezahlt.
Urlaub : 26d
Gehalt : 45k
Entwicklung : Einstieg mit 33k, nach 4 Jahren Jobwechsel 42k, seit zwei
Monaten 45k, Anstellung befristet
Geilertyp schrieb:> Du bist wirklich sehr stark unterbezahlt. Würde unter diese> Bedingungen nicht unter 75-80k raus gehen. Eher noch mehr.
100k? Oder noch mehr?
Qwertz schrieb:> Geilertyp schrieb:> Du bist wirklich sehr stark unterbezahlt. Würde unter diese Bedingungen> nicht unter 75-80k raus gehen. Eher noch mehr.>> 100k? Oder noch mehr?
Ich kenn die Berlinerverhältnisse nicht. In Bayern oder Bawü kann man
90-100k als realistisch ansehen.
Geilertyp schrieb:> Du bist wirklich sehr stark unterbezahlt. Würde unter diese> Bedingungen nicht unter 75-80k raus gehen. Eher noch mehr.
Meine Kollegen mit Alt-Verträgen bekommen das auch, mit 35h-Woche und
30d Urlaub. Meine Generation wird leider nicht mehr in diesen Genuss
kommen.
Berliner schrieb:> Meine Kollegen mit Alt-Verträgen bekommen das auch, mit 35h-Woche und> 30d Urlaub. Meine Generation wird leider nicht mehr in diesen Genuss> kommen.
Doch, das geht auf jeden Fall auch heute noch, musst halt etwas suchen.
Kopf hoch!
Jo S. schrieb:> Z.B. Hauptabteilungsleiter im Fachgebiet Software. Das könnte z.B. eine> interne IT-Supporteinheit sein, die überwiegend Fachinformatiker für> Anwendungsentwicklung beschäftigt, die in 2 oder mehrere Abteilungen> aufgeteilt ist und von einem Hauptabteilungsleiter geführt wird.>> Also mittleres fachliches Niveau (Ausbildungsberufe), dadurch wäre die> relativ geringe Bezahlung zu erklären. Zu beachten ist auch das junge> Alter (36) und die rel. geringe BE von nur 12 Jahren.>> Als Hauptabteilungsleiter (HAL) in der Entwicklung eines großen> Unternehmens mit mehr als 100.000 Beschäftigten ist die Bezahlung> wesentlich höher: Zieleinkommen 170.000 €, Bandbreite 150-170k€.> Offizielle Bandbreite ab AT-Mindestgehalt bis 170k€. Das ist aber nur> Theorie und soll die Neider beruhigen. Denn ein HAL, der wegen schwacher> Leistung nur das Mindestgehalt beziehen würde, wäre wegen Unfähigkeit> schon längst von dieser Position entfernt worden.
Bei den ganzen Leitungsjobs muss man die Organisationen kennen.
Die Bandbreite 150k-170k ist z.B. bei uns im Konzern (wenn wir beim
Beispiel IT bleiben) eine ebene unter dem Leiter der ganzen IT.
Das sind auch keine "Angestellten" mehr Gesetz (der
Hauptabteilungsleiter ist bei uns die letzte Rolle die das noch ist)
sondern stehen auf der Arbeitgeberseite (Leitender Angestellter).
Ein Abteilungsleiter bei uns z.B. hat auch keine sub-struktur mehr
(Teamleiter etc.) z.B.
Berliner schrieb:> ---------------------------------------------------> Studium : M.Sc. Elektrotechnik (TU, 1.7)> Alter : 32> Erfahrung : 6 Jahre> Region : Berlin> Erreichbark. : 60 Minuten mit Öffis (Mietpreise Nähe Arbeitsstelle zu> hoch :-( )> Arbeitszeit : 40h> Ü.-Stunden : ca. 10h pro Woche unbezahlt.> Urlaub : 26d> Gehalt : 45k> Entwicklung : Einstieg mit 33k, nach 4 Jahren Jobwechsel 42k, seit zwei> Monaten 45k, Anstellung befristet
Tja, Berlin halt: Mieten und Preise steigen rasant, Gehälter werden
gesenkt. Liegt wohl am eklatanten Fachkräftemangel...lol
> Ich bewerbe mich ja wie blöde. Aber zur Zeit ist es in Berlin überlaufen.
Tja das wird schwierig aber im Restbundesgebiet schaut es auch nicht so
viel besser aus ...
> Bin familiär leider in Berlin fest gebunden.
Glück gehabt ...
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> Ich bewerbe mich ja wie blöde. Aber zur Zeit ist es in Berlin überlaufen.>> Tja das wird schwierig aber im Restbundesgebiet schaut es auch nicht so> viel besser aus ...
Naja, in Bayern und BaWü sieht es schon deutlich besser aus, übertreibe
mal hier nicht.
>> Bin familiär leider in Berlin fest gebunden.>> Glück gehabt ...
Hä?
Henry G. schrieb:>>> Bin familiär leider in Berlin fest gebunden.>>>> Glück gehabt ...>> Hä?
Na er meint wohl: Glück gehabt, dass der Kollege immerhin eine Familie
hat. ;-)
Qwertz schrieb:> Na er meint wohl: Glück gehabt, dass der Kollege immerhin eine Familie> hat. ;-)
Naja, das ist eher Fluch und etwas Segen zusammen. ;-)
> Tja, Berlin halt: Mieten und Preise steigen rasant, Gehälter werden> gesenkt. Liegt wohl am eklatanten Fachkräftemangel...lol
Im Nachbarthread schreibt einer was von 73k beim Dienstleister im Süden,
eine reguläre Firma dann wohl da unten noch mehr ?!
Ist das dann nicht ein bißchen doof für 45k in Berlin zu arbeiten, wenn
man angeblich die Stellen im Süden hinterher geworfen bekommt?
Die Vita stimmt ja, 6 Jahre BE, was macht dieser Etechniker noch in
Berlin, wenn er es drauf hat?
> Muss das sein?
Ich frag mich ja immer wieder wie andere Berufsgruppen (z.B. Friseure,
die ja bekanntermaßen wirklich wenig verdienen) im Süden überhaupt noch
existieren können - Schwarzarbeit oder wie läuft das bei solchen
Gehältern?
Steht da für 3k im Monat keiner mehr auf?
S. B. schrieb:> was macht dieser Etechniker noch in> Berlin, wenn er es drauf hat?
Nun, jeder ist seines Glückes Schmied.
Man muss ja nicht dem Geld hinterherziehen, es gibt wahrlich
wichtigeres.
Oder, anders ausgedrückt: die Attraktivität einer Arbeitsstelle wird
durch viele Faktoren bestimmt, davon ist das Gehalt nur einer unter
vielen. Andere Faktoren wären z.B. der Standort, die Arbeit an sich,
Entwicklungsmöglichkeiten, Work-Life-Balance usw.
Allerdings: wer andere Faktoren höher gewichtet und deswegen nicht
umziehen mag darf hinterher nicht heulen dass es anderswo ja soviel mehr
gäbe. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
> Nun, jeder ist seines Glückes Schmied.> Man muss ja nicht dem Geld hinterherziehen, es gibt wahrlich> wichtigeres.
ne, ich hab ne andere Vermutung:
Es gibt sicherlich regionale Unterschiede im Gehalt - in der Schweiz
wirst Du wahrscheinlich noch wesentlich mehr als im Süden der BRD
verdienen (deswegen pendeln da ja auch welche?).
NUR: Da (im Süden) sind auch die Lebenshaltungskosten (insbesondere
Miete) etwas anders und als Neuankömmling gibt's die Wohnung eben nicht
zum Tarif der dort bereits Ansässigen - wenn überhaupt noch eine Wohnung
zu bekommen ist.
> Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Das wußte ich noch nicht, aber wenn's Dich beruhigt:
Ich stehe mit beiden Beinen im Leben :-) .... Cooler Spruch p:
S. B. schrieb:>> Tja, Berlin halt: Mieten und Preise steigen rasant, Gehälter werden>> gesenkt. Liegt wohl am eklatanten Fachkräftemangel...lol> Im Nachbarthread schreibt einer was von 73k beim Dienstleister im Süden,> eine reguläre Firma dann wohl da unten noch mehr ?!> Ist das dann nicht ein bißchen doof für 45k in Berlin zu arbeiten, wenn> man angeblich die Stellen im Süden hinterher geworfen bekommt?> Die Vita stimmt ja, 6 Jahre BE, was macht dieser Etechniker noch in> Berlin, wenn er es drauf hat?
Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll
er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...
da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.
Henry G. schrieb:> Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll> er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...> da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.
Es sollen bitte auch gar nicht alle in den Süden ziehen, sonst wird es
zu voll hier. Also bitte alle schön in Berlin gebunden bleiben, danke.
Die kulturellen Unterschiede sind ebenfalls zu berücksichtigen, es gibt
hier weder Schrippen noch Broiler.
adfsf34r32s schrieb:> Bei den ganzen Leitungsjobs muss man die Organisationen kennen.
Volle Zustimmung. Insbesondere bei Führungspositionen muß man die
Einbindung in die Organisation kennen, um die Konditionen richtig
einordnen zu können. Auch bei Fachpositionen ist eine detailliertere
Beschreibung notwendig. Insgesamt kann man sich aber dennoch ein gutes
Bild über die Gesamtsituation machen, wenn man die Angaben über mehrere
Jahre betrachtet.
- Man kann die eigene Lage abschätzen
- Man kann Möglichkeiten erkennen und entsprechend handeln
- Man kann sich an positiven Beispielen orientieren
>> Die Bandbreite 150k-170k ist z.B. bei uns im Konzern (wenn wir beim> Beispiel IT bleiben) eine ebene unter dem Leiter der ganzen IT.
Ist der Leiter IT dann bereits ein Vorstand im Geschäftsbereich/BU?
Welche Hierarchieebene (150k-170k) ist das - Fachbereichsleiter?
> Das sind auch keine "Angestellten" mehr Gesetz (der> Hauptabteilungsleiter ist bei uns die letzte Rolle die das noch ist)> sondern stehen auf der Arbeitgeberseite (Leitender Angestellter).
So kenne ich das auch:
Bis zur Ebene HAL ist man Arbeitnehmer mit Personalverantwortung und
drüber beginnt die Ebene der "Leitenden Angestellten", die ihren
Mitarbeitern gegenüber als Arbeitgeber fungieren. Ab "Leitender" zählt
man zum mittleren Management, die darunter sind (bis HAL) gehören noch
zum unteren Management.
Die Bezeichnung "Leitender Angestellter" ist im
Betriebsverfassungsgesetz genau definiert. Manche Angeber nennen sich
selbst "Leitender Angestellter", obwohl sie es nicht sind. Das ist sogar
eine Straftat, denn Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen exakt getrennt
sein.
> Ein Abteilungsleiter bei uns z.B. hat auch keine sub-struktur mehr> (Teamleiter etc.) z.B.
Ich kenne einen Abteilungsleiter bei Siemens (IT-Entwicklung), der immer
noch in der uralten Organisation ist mit ca. 400 MA und mehreren
Unterabteilungsleitern, darunter Gruppenleiter und Teamleiter (ohne
Weisungsbefugnis). Er berichtet direkt an den Vorstand.
In unserer Firma hat ein Abteilungsleiter (Entwicklung) rund 30 MA.
Abteilungsleiter ist also nicht gleich Abteilungsleiter. Ob man 30 oder
400 MA zu führen hat ist doch ein sehr großer Unterschied. Ob man
130k-150k verdient oder 250k und mehr ist auch sehr unterschiedlich. ;)
:)
Wünsche allen ein schönes, sonniges WE!
Jo S.
>>> Bin familiär leider in Berlin fest gebunden.>>>> Glück gehabt ...> Hä?
Ist besser wenn man dortbleibt wo schon gewisse eingefahrene Soziale
Kontakte vorhanden sind , Bayern , BW und was auch immer dazwischen
liegen WELTEN !!!
Kontakt zur IG Metall: Mitgliedsbeitrag
Sie haben Fragen zu Ihrem Mitgliedsbeitrag
Berufstätige zahlen einen monatlichen Beitrag von ein Prozent vom
Bruttoeinkommen.
https://www.igmetall.de/kontakt-zur-ig-metall-mitgliedsbeitrag-2132.htm
---
1 % von 90k sind 9k im Jahr. Zahlt ihr auch immer fleißig den
Mitgliedsbeitrag oder schmarotzt ihr nur und seid gar kein IGM-Mitglied?
Aber um ehrlich zu sein: Ich würde auch nicht bezahlen. Viel zu geizig.
Allerdings würde sich durch diesen Mitgliedsbeitrag das hohe
IGM-Bruttogehalt nochmal stark relativieren.
F. B. schrieb:> Kontakt zur IG Metall: Mitgliedsbeitrag> Sie haben Fragen zu Ihrem Mitgliedsbeitrag>> Berufstätige zahlen einen monatlichen Beitrag von ein Prozent vom> Bruttoeinkommen.>> https://www.igmetall.de/kontakt-zur-ig-metall-mitg...>> --->> 1 % von 90k sind 9k im Jahr. Zahlt ihr auch immer fleißig den> Mitgliedsbeitrag oder schmarotzt ihr nur und seid gar kein IGM-Mitglied?> Aber um ehrlich zu sein: Ich würde auch nicht bezahlen. Viel zu geizig.> Allerdings würde sich durch diesen Mitgliedsbeitrag das hohe> IGM-Bruttogehalt nochmal stark relativieren.
Ich bin auch nicht Mitglied und hab deutlich über 100k. Schmarotzer.
Hähä!:)
F. B. schrieb:> Oh, kleiner Rechenfehler.
Ja, etwas peinlich für dich, oder nicht? Prozentrechnung ist aber auch
schwierig...
> Sind ja nur 900 € im Jahr. Trotzdem,> muss man beim Bruttogehaltsvergleich auch berücksichtigen.
Das wären aber nur 75 € im Monat, die man steuerlich geltend machen
kann, so dass man netto viel weniger zahlt.
In Berlin gibt es nicht mal mehr vernünftige Bäckereien ;-) Da ist
nichts mehr mit Schrippen. (Coppenrath&Wiese beim Späti.) Berlin schafft
sich ab! Aber sowas von! Ich glaube die Stadt ist bald eine einzige
Shopping-Mall ausschließlich für Touristen. Die Kinder werden auch von
der Krippe bis zur heimischen Schulausbildung in der zwei Zimmer Wohnung
(Ohne Balkon) rundum versorgt. Mit 45k ist "Berliner" doch
Großstadtmillionär!
F. B. schrieb:> Oh, kleiner Rechenfehler.
Nickname checks out... NOT
Ansonsten, klar zahle ich IGM. Ca. 1/3 gibt es eh wieder von der Steuer
bleiben also ~50 Euro im Monat.
4,2% gibt es ja ab diesen Monat mehr, die gleichen das locker aus.
Klar kann man sagen: Bekomme ich ja auch so, das Geld auch ohne IGM
Mitglied zu sein. Finde ich aber zu kurz gedacht. Wenn alle so denken
gibt es bald keine Erhöhung mehr bzw nach Gutherrenart mit antanzen und
bitte bitte und dann mal pauschal 50 Euro.
Die 110k sind Grundgehalt, Boni dieses Jahr voraussichtlich 10k.
Normales "get up or get out" Prinzip. Nach 3 Jahren ist man auf
Projekt/Teamleiter Ebene und danach kommt der Partner. Partner Gehälter
können über 500k liegen. Die meisten nehmen aber bereits nach 3-5 Jahren
den Exit in die Industrie.
Nestwärme schrieb:> Klar, Berliner sind so kaputt das sie Familie als Fluch empfinden und> lieber in Singelhaushalten ihr Dasein fristen statt das Glück in der> Partnerschaft zu finden.
Auch du wirst doch nicht abstreiten, dass beide Lebensmodelle ihre Vor-
und Nachteile haben? Nicht jeder steht auf Familie mit vielen Kindern,
muss doch jeder selbst wissen. Ich kenne Kollegen, die sind lieber
länger im Büro, weil sie dann nicht so bald nach Hause müssen zur
nervigen Alten und den ungezogenen Blagen. Auch kein schönes Leben,
trotz Familie.
Consultant schrieb:> ---------------------------------------------------> Funktion : Consultant> Führung : nein> Arbeitszeit : variabel (Mo-Do beim Kunden)> Ü.-Stunden : mit Gehalt abgegolten> Urlaub : 30 Tage, möglich bis zu 2 Monate extra frei zu nehmen mit> 10/12 des Gehalts> Gehalt : 110.000> Zusatzleist. : kostenlose Getränke & Essen, Dienstwagen, Versicherungen> Entwicklung :> 2014: 48k Automotive Dienstleister> 2015: 64k Automotive OEM Tochter> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM> 2018: 120k Big3 Consultant
Tja da fehlt ein wichtiges Detail, nämlich die tatsächlichen
Wochenstunden. Ist ja nicht unüblich in der Beratung, dass es auch mal
60 Stunden werden und man ständig unterwegs ist.
SW I. schrieb:> Tja da fehlt ein wichtiges Detail, nämlich die tatsächlichen> Wochenstunden. Ist ja nicht unüblich in der Beratung, dass es auch mal> 60 Stunden werden und man ständig unterwegs ist.
Das stimmt natürlich, mit den 60 Stunden habe ich allerdings kein
Problem, denn die Lernkurve ist nirgends so groß wie in der
Unternehmensberatung und die Vergütung höher als jede IGM Ingenieurs
Stelle. Sobald man dann 3-5 Jahre in der Big3 Company war, ist es sehr
leicht einen Exit auf eine sehr hohe Position zu vollführen. Man kann
sich praktisch den Arbeitgeber aussuchen.
Man macht diesen Beruf auch nicht wegen dem Stundenlohn, sondern der
Erfahrung, den Einblicken, den Exits und dem letztendlichen
Jahresgehalt. Außerdem kann man hier auch ohne Probleme über 3 Monate (2
Monate + 30 Tage) im Jahr freinehmen. Das macht fast jeder und nimmt
sich zwischen den Projekten (Dauer 3-6 Monate) 2-4 Wochen frei und
verreist.
Consultant schrieb:> Ausbildung : M.Eng> Alter : 30> Erfahrung : 5> Fachgebiet : Automotive> ---------------------------------------------------> Angaben zur Firma:> ---------------------------------------------------> Firma : Unternehmensberatung> Land: : Deutschland> ---------------------------------------------------> Angaben zur Stelle:> ---------------------------------------------------> Funktion : Consultant> Führung : nein> Arbeitszeit : variabel (Mo-Do beim Kunden)> Ü.-Stunden : mit Gehalt abgegolten> Urlaub : 30 Tage, möglich bis zu 2 Monate extra frei zu nehmen mit> 10/12 des Gehalts> Gehalt : 110.000> Zusatzleist. : kostenlose Getränke & Essen, Dienstwagen, Versicherungen> Entwicklung :> 2014: 48k Automotive Dienstleister> 2015: 64k Automotive OEM Tochter> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM> 2018: 120k Big3 Consultant
In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!
- wöchentl. Arbeitszeit?
- Beratungsgebiet?
- wolltest du von Anfang an in die Beratung?
- welche Kenntnisse und Eigenschaften sind erfoderlich?
Jo S. schrieb:> In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!>> - wöchentl. Arbeitszeit?
Je nach Projekt. Montag früh zum Kunden und Donnerstag 17 Uhr
Feierabend, sodass man noch abends daheim ankommt. Freitag dann Home
Office oder eben im Local Office. Wochenende ist heilig und wird nicht
gearbeitet. Man fängt etwa 8 Uhr beim Kunden im Büro an und ist 18-21
Uhr im Büro. Pausen gibt’s zwischendurch und zwischen Feierabend und
Hotel stets ein geselliges Abendessen mit den Kollegen. Der Team
Zusammenhalt ist gigantisch und mir in der Industrie noch nicht
untergekommen.
> - Beratungsgebiet?
Operations / Produktentwicklung. Also kein Vertrieb oder Marketing,
sondern weiterhin im Ingenieursbereich. Etwa 80% meiner Kollegen im
Operations sind ehemalige Ingenieure.
> - wolltest du von Anfang an in die Beratung?
Ich glaube das wollte Anfangs kaum ein Ingenieur. Fast allen hier wurde
der Job zu langweilig, die Lernkurve zu flach oder das Themengebiet zu
eintönig. So auch bei mir, ich habe fast jedes Mal bereits nach 1,5
Jahren die Firma gewechselt und bin so in kleinen Schritten
aufgestiegen. In der Unternehmensberatung nun habe ich alle 3-9 Monate
ein neues interessantes Projekt und berate auf Top Management Level,
nicht wie vorher nur in einem kleinen Bereich.
> - welche Kenntnisse und Eigenschaften sind erfoderlich?
Hier sind definitiv keine BWL Kenntnisse erforderlich. Sehr gute
Studiennoten und 3-5 Jahre Berufserfahrung genügen. Hat man es in dieser
Zeit geschafft Teamleiter, Technischer Leiter oder Projektleiter zu
werden stehen die Chancen sehr gut für einen Einstieg bei den Big3.
Jeder dieser 3 Stellen bringt zudem genug wirtschaftliche Erfahrungen im
Business Bereich mit.
Es gibt meist 2 Wege bei den Big3 einzusteigen, entweder direkt nach dem
BWL Studium und einen MBA oder Doktor nachholen um in die nächste Stufe
zu kommen, oder eben direkt mit 3-5 Jahren Berufserfahrung.
Nach einem weiteren Jahr ist man bereits auf der Senior Stelle. Nach
zwei weiteren Jahren dann Projektleiter/Teamleiter (Gruppen sind bei 0-5
Personen). Dann nach 3-5 weiteren Jahren folgt der Partner. Auf Partner
Ebene betreut man mehrere Projekte/Kunden gleichzeitig und ist
Teilinhaber der Firma und somit maßgeblich an deren Mitbestimmung
beteiligt.
Es gibt in dem Sinne also keine Abteilungsleiter oder DEN einen Chef.
Man weiß genau wie und wann man aufsteigt. Solange man sich gut anstellt
ist der Aufstieg vorprogrammiert. Da die meisten nach 3-5 Jahren den
Exit in die Industrie nehmen gibt es auch keine Blockierung beim
Aufstieg. Somit ist der Aufstieg deutlich einfacher möglich als in einem
IGM Konzern, denn dort müssen erst Stellen frei werden.
Vielen Dank für Deine sehr ausführlichen Antworten!
Gutes Geld und Spaß bei der Arbeit ist ideal.
Es ist sehr wichtig, daß erfolgreiche Berufskollegen posten, um den
anderen Foristen (die Mehrheit ist nicht erfolgreich, insbesondere beim
Verdienst) Perspektiven aufzuzeigen - auch außerhalb des
Entwicklerdaseins.
Dieses Forum ist für unsere Berufsgruppe die einzige brauchbare
Informationsquelle zu den Themen Beruf und Gehalt im deutschsprachigen
Raum (D-A-CH). Dem Admin Andreas Schwarz sind wir zum Dank verpflichtet.
Für die Zukunft wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg, so daß Deine
Karriere weiter so steil nach oben geht, bis bisher!
Noch einmal: Respekt und Glückwunsch!
Jo S.
Jo S. schrieb:> Es ist sehr wichtig, daß erfolgreiche Berufskollegen posten, um den> anderen Foristen (die Mehrheit ist nicht erfolgreich, insbesondere beim> Verdienst) Perspektiven aufzuzeigen - auch außerhalb des> Entwicklerdaseins.
Hallo Jo S.,
woraus schließt du, dass die Mehrheit der anderen Foristen angeblich
nicht erfolgreich ist?
Du machst das offensichtlich vor allem am Geld fest? Nach dem Motto: ab
120k Euro Jahresgehalt ist man erfolgreich, darunter nicht?
Oder ist man erfolgreich, wenn man nur noch arbeitet und sonst nichts
mehr kennt im Leben? Oder wie definierst du "Erfolg"? Ein Entwickler
kann nach deiner Definition nicht erfolgreich sein?
Diese Fragen sind ernst gemeint. Es geht mir hier ausdrücklich nicht um
eine Neiddebatte; ich wusste auch vorher schon, dass Consultants viel
arbeiten und viel Geld bekommen. Ich möchte nur einmal verstehen (und
den Blick weiten), was du und viele andere Menschen in dieser
Gesellschaft eigentlich als beruflich erfolgreich anseht. Meiner Meinung
nach ist Geld hierbei ein völlig überschätzter und eher mittelmäßiger
Gradmesser.
Zugegebenermaßen finde ich Consulting auch immer interessanter, obwohl
ich früher immer darüber geschimpft habe. Aber die Abwechselung und
immer etwas Neues hat schon seinen Reiz.
SW I. schrieb:> Zugegebenermaßen finde ich Consulting auch immer interessanter,> obwohl> ich früher immer darüber geschimpft habe. Aber die Abwechselung und> immer etwas Neues hat schon seinen Reiz.
Kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Sinneswandel? Könnte es
sein, dass du dir einfach nur ausmalst, dass das Gras auf der anderen
Seite immer grüner ist? Gegen 60h-Arbeitswochen hättest du also nichts
einzuwenden, weil die Abwechselung und immer etwas Neues ja schon seinen
Reiz hat?
SW I. schrieb:> Aber die Abwechselung und immer etwas Neues hat schon seinen Reiz.
Die kann man auch in nem "normalen" Job haben. Genauso wie man auch als
Consultant nicht immer ständig neues macht, sondern oftmals immer das
gleiche nur halt bei wechselnden Kunden.
Qwertz schrieb:> Kann ich nicht nachvollziehen. Woher kommt der Sinneswandel? Könnte es> sein, dass du dir einfach nur ausmalst, dass das Gras auf der anderen> Seite immer grüner ist? Gegen 60h-Arbeitswochen hättest du also nichts> einzuwenden, weil die Abwechselung und immer etwas Neues ja schon seinen> Reiz hat?
Naja, eigentlich weil ich nicht so der Typ dafür bin, immer in der
gleichen Firma zu bleiben. Ich merke das es mir nach ca. einem Jahr
langweilig wird, selbst wenn Projekte sich ändern. 60h/Woche hatte ich
schon, ist eine Frage was man genau macht. 60h vor dem Bildschirm geht
gar nicht, aber wenn man 60h im Außendienst ist, geht das. Ich bin da
aber auch eher die Ausnahme für mich ist ein 9 to 5 Konzernjob auch
nichts, wo hingegen viele davon träumen.
F. B. schrieb:> Geilertyp schrieb:>> Ich kenn die Berlinerverhältnisse nicht. In Bayern oder Bawü kann man>> 90-100k als realistisch ansehen.>> Nur im IGM-Konzern.
Und nicht mal da bekommt jeder so viel.
Jo S. schrieb:> Consultant schrieb:>> Ausbildung : M.Eng>> Alter : 30>> Erfahrung : 5>> Fachgebiet : Automotive>> --------------------------------------------------->> Angaben zur Firma:>> --------------------------------------------------->> Firma : Unternehmensberatung>> Land: : Deutschland>> --------------------------------------------------->> Angaben zur Stelle:>> --------------------------------------------------->> Funktion : Consultant>> Führung : nein>> Arbeitszeit : variabel (Mo-Do beim Kunden)>> Ü.-Stunden : mit Gehalt abgegolten>> Urlaub : 30 Tage, möglich bis zu 2 Monate extra frei zu nehmen mit>> 10/12 des Gehalts>> Gehalt : 110.000>> Zusatzleist. : kostenlose Getränke & Essen, Dienstwagen, Versicherungen>> Entwicklung :>> 2014: 48k Automotive Dienstleister>> 2015: 64k Automotive OEM Tochter>> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM>> 2018: 120k Big3 Consultant>> In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!>> - wöchentl. Arbeitszeit?> - Beratungsgebiet?> - wolltest du von Anfang an in die Beratung?> - welche Kenntnisse und Eigenschaften sind erfoderlich?
Ebenfalls Gratulation von meiner Seite zu dieser Entwicklung.
Der Titel M.Eng. lässt auf ein FH-Studium schließen. Falls ja... ich
nehme/nahm an, die BIG3 stellen nur die Elite der
Universitäts-Absolventen ein? Sollte das etwa nicht der Realität
entsprechen?
Beste Grüße
KeinKonsul
KeinKonsul schrieb:> die BIG3 stellen nur die Elite der> Universitäts-Absolventen ein? Sollte das etwa nicht der Realität> entsprechen?
Im Absolventenbereich, ja. Mit Berufserfahrung schaut die Welt anders
aus, da zählt dann welche Seilschaften ähhh Kontakte man so mitbringen
kann.
---------------------------------------------------
Studium : M.Sc. Informatik
Alter : 29
Erfahrung : ~4 Jahre
Fachgebiet : Big Data
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : KMU
Region : BW
Mitarbeiter : ~100
Erreichbark. : 5 min (Fahrrad)
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Big Data Engineer
Führung : -
Tätigkeit : Softwareentwicklung
Arbeitszeit : 40 h
Ü.-Stunden : keine
Urlaub : 28
Gehalt : 65k€
Entwicklung : 48k€ (direkt nach dem Bachelor)
54k€ (Wechsel, anschließend Master drauf gesattelt)
65k€ (nach Master)
Zusatzleist. : Essen, Getränke, Fitness, echte 20% Zeit
>> Ich kenn die Berlinerverhältnisse nicht. In Bayern oder Bawü kann man>> 90-100k als realistisch ansehen.> Nur im IGM-Konzern.
Auch dort eher nicht ...
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Ich kenn die Berlinerverhältnisse nicht. In Bayern oder Bawü kann> man> 90-100k als realistisch ansehen.>> Nur im IGM-Konzern.>> Auch dort eher nicht ...
Doch, denn die bekomme ja sogar ich, und ich bin gewiss nicht die
hellste Birne im Lampenladen. ;-)
Um festzustellen, dass die realistisch sind, musst du dir nur die
höchsten Entgeltstufen der IG Metall Tariftabellen ansehen.
---------------------------------------------------
Studium : B.Ing E-Technik, Informatik
Alter : 24
Erfahrung : 2
Fachgebiet : Software-Dev, Prozessentwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Mittelstädisches Unternehmen
Region : Niederbayern
Mitarbeiter : <50
Erreichbark. : ~20 mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwicklung und Zertifizierung von sicherheitskritischen
Systemen
Führung : 1-3
Tätigkeit : sehr weitreichend
Arbeitszeit : 40h laut Vertrag, real 50h
Ü.-Stunden : abgegolten mit dem Gehalt
Urlaub : 28d
Gehalt : 60 k
Entwicklung : 1 -->48
2 -->60 nach Wechsel von Dienstleister
3 -->Dienstwagen zur freien Verfügung (800€ gw V)
Zusatzleist. : Kaffe bis Cola frei Haus. Verpflegung frei Haus,
Altersvorsorge. Freie Auswahl des Dienstfahrzeugs... Sehr viel Arbeit
mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten
---------------------------------------------------
Studium : B.Eng Mechatronik (FH)
Alter : 22
Erfahrung : 1
Fachgebiet : Automatisierung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Mittelständisches Unternehmen (größere Klitsche)
Region : NRW
Mitarbeiter : ~500
Erreichbark. : ~5min mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Allgemeine Automatisierung der Produktion
Führung : /
Tätigkeit : Mädchen für alles
Arbeitszeit : 37,5h
Ü.-Stunden : unbezahlt
Urlaub : 20d
Gehalt : 39k
Entwicklung : wenn ich mich "gut anstelle" 45k nächstes Jahr
Zusatzleist. : Altersvorsorge
Kabelverknoter schrieb:> Zusatzleist. : Altersvorsorge
In welcher Form? 26,59 Euro altersvorsorgewirksame Leistungen (aVWL) pro
Monat, wo du dir später mal nur ein Butterbrot von kaufen kannst?
Räuber H. schrieb:> Studium : M.Sc. Informatik> Alter : 37> Erfahrung : 3 Jahre> Fachgebiet : Embedded/Automotive> Firma : Tier1> Region : BW> Mitarbeiter : >100k> Arbeitszeit : 40 h> Ü.-Stunden : Gleitzeit> Urlaub : 30d> Gehalt : ~94k€>> Entwicklung : 52k€ 1. Jahr (Dienstleister)... doing: SW Architekt für> OEM> 72k€ 2. Jahr Jobwechsel zu Tier1 (EG15 -2)> 80k€ 2. Jahr, (EG15 -1)> 94k€ 3. Jahr, (EG15)> Zusatzleist. : übliche Konzernleistungen
Hey, Glückwunsch! War dein Alter kein Problem bei der Anstellung beim
Tier1?
Hannes schrieb:> Kabelverknoter schrieb:>> Zusatzleist. : Altersvorsorge>> In welcher Form? 26,59 Euro altersvorsorgewirksame Leistungen (aVWL) pro> Monat, wo du dir später mal nur ein Butterbrot von kaufen kannst?
so sieht es aus.
FaulerSack schrieb:> Hey, Glückwunsch! War dein Alter kein Problem bei der Anstellung beim> Tier1?
Danke ;) beim Vorstellungsgespräch war natürlich mein CV Bestandteil
aber das Alter selbst wurde nicht thematisiert
Qwertz schrieb:> Doch, denn die bekomme ja sogar ich, und ich bin gewiss nicht die> hellste Birne im Lampenladen. ;-)
Selbst erschaffene Realitäten sollten ihr nicht als reale Gehaltsangaben
gelten.
Berliner schrieb:> Qwertz schrieb:> Doch, denn die bekomme ja sogar ich, und ich bin gewiss nicht die> hellste Birne im Lampenladen. ;-)>> Selbst erschaffene Realitäten sollten ihr nicht als reale Gehaltsangaben> gelten.
Dem Stimme ich uneingeschränkt zu. Allerdings entspricht meine Angabe
der Realität. Warum zweifelst du daran? Höchste IG Metall Tarifstufe
halt, so einfach ist das.
Qwertz schrieb:> Höchste IG Metall Tarifstufe halt, so einfach ist das.
Die bekommen freilich viele nicht. Unter den älteren Kollegen hier gibt
es welche, bei den jüngeren kein Einziger ("jünger" aber schon diverse
Jahre in der Firma).
Man ist halt geizig(er) geworden.
Abradolf L. schrieb:> Also die BY12 ist normal kein Problem, meist mit Mitte 30 mit etwas> Ambition.
Nun ja, meine Ambitionen halten sich in Grenzen. Ich lebe ja nicht um zu
arbeiten. Daher scheue ich auch den Schritt zum AT-Vertrag mit
abgegoltenen Überstunden und ohne Freizeitausgleich.
Abradolf L. schrieb:> Qwertz schrieb:> meine Ambitionen halten sich in Grenzen>> etwas Ambition im Konzern = Aufgaben termingerecht abliefern ohne> negativ aufzufallen ;)
Okay, das bekomme ich hin. Die Definition gefällt mir.
Abradolf L. schrieb:> Um mal eine Medianreferenz zu anderen Berufen zu schaffen.>> Mit Personalverantwortung, Top 3 Median:> Chefarzt 202k> Geschäftsführer 118,8k> Unternehmensberater / Steuerberater 118,2k>> Ohne Personalverantwortung, Top 3 Median:> Fondsmanager 81k> Facharzt 80k> Key Account Manager 74k
Wobei du das halt auch ein bisschen differenziert betrachten musst.
Ein IGM-Ingenieur ist immer ein Angestellter, dh. er zahlt sein Auto und
Miete von seinem Netto.
Ein Geschäftsführer und Steuerberater und viele Ärzte setzen Sachen wie
Autos von der Steuer ab und zahlen sich selbst nur ein geringes Gehalt
aus. Mit einem guten Steuerberater an der Seite kannst da jede Menge als
Firmenausgaben absetzen. Ein findiger Unternehmer kauft ein Haus über
die Firma und vermietet von der Firma die Penthouse Wohnung an den
Geschäftsführer für 50€ Miete im Monat.
Das bedeutet: Vom Netto des Unternehmers geht dann quasi kaum mehr was
ab.
Niine schrieb:> Das bedeutet: Vom Netto des Unternehmers geht dann quasi kaum mehr was> ab.
Das glaubst aber auch nur Du. Das Finanzamt ist so blöd nicht, als dass
es jeden Quatsch mitmachen würde.
KeinKonsul schrieb:>>> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM>>> 2018: 120k Big3 Consultant>>>> In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!
von 76k auf 120k mit 5J BE... ich bitte euch... Ostern ist rum...
ATler schrieb:> von 76k auf 120k mit 5J BE... ich bitte euch... Ostern ist rum...
Rechnen wir doch mal nach:
120k ist Max. bei vollem 10k Bonus und ohne Extrafrei
110k Grundgehalt
angenommen 1 Mon. zusätzlich frei --> 11/12 Gehalt p.a.
--> ca. 100k
76k bei 35h/W --> 100k bei 50h/W --> geringerer Stundenlohn
Fazit: die Angaben von Consultant sind plausibel
> Ein findiger Unternehmer kauft ein Haus über> die Firma und vermietet von der Firma die Penthouse Wohnung an den> Geschäftsführer für 50€ Miete im Monat.
Endlich einmal jemand, der voll durchblickt und bescheid weiß.
Bürovorsteher schrieb:>> Ein findiger Unternehmer kauft ein Haus über>> die Firma und vermietet von der Firma die Penthouse Wohnung an den>> Geschäftsführer für 50€ Miete im Monat.>> Endlich einmal jemand, der voll durchblickt und bescheid weiß.
Vorsicht, die Ironie versteht wieder nicht jeder!
ATler schrieb:> KeinKonsul schrieb:>>>>> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM>>>> 2018: 120k Big3 Consultant>>>>>> In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!>> von 76k auf 120k mit 5J BE... ich bitte euch... Ostern ist rum...
Das sind ganz reguläre Einstiegsgehälter mit Berufserfahrung bei den
Big3 (McKinsey, Bain und Boston Consulting Group). Dafür muss man
allerdings eben auch 60-70h Wochen in Kauf nehmen. Dafür wird man nach
3-5 Jahren mit ~200k EUR entlohnt, sobald man es auf
Teamleiter-/Projektleiter Stellen geschafft hat.
Jo S. schrieb:> 76k bei 35h/W --> 100k bei 50h/W --> geringerer Stundenlohn>> Fazit: die Angaben von Consultant sind plausibel
Die 76k EUR waren bei 40h Woche, es handelte sich lediglich um einen
Tier1 und keinen OEM.
Die 35 bzw. 50h/W waren nur meine Annahmen.
Die Consultingzeit muß man als Investition betrachten - so wie die
Studienzeit und die benötigte Schulzeit ebenso Investitionen sind.
Consulting wirkt wie ein Durchlauferhitzer. Man kann schon in jungen
Jahren in Positionen gelangen, die 9 von 10 der anderen in ihrem
gesamten Berufsleben nie erreichen werden.
Jo S. schrieb:> Consulting wirkt wie ein Durchlauferhitzer. Man kann schon in jungen> Jahren in Positionen gelangen, die 9 von 10 der anderen in ihrem> gesamten Berufsleben nie erreichen werden.
Aber ist es das wirklich wert?
Jo S. schrieb:> Man kann schon in jungen> Jahren in Positionen gelangen, die 9 von 10 der anderen in ihrem> gesamten Berufsleben nie erreichen werden.
Das kann man als Schornsteinfeger oder Bodenturner auch.
F. B. schrieb:> Räuber H. schrieb:>>> Entwicklung : 52k€ 1. Jahr (Dienstleister)... doing: SW Architekt für>> OEM>> Softwarearchitekt mit 0 Jahren Berufserfahrung?
Gibt ja auch Consultants mit 0 Jahre Erfahrung :)
Gästchen schrieb:> Gehört zwar nicht zum Thema, aber hier mal ein Beispiel wieviel ein> "Controller" verdient:> http://www.zeit.de/arbeit/2018-03/privater-immobilienbesitz-einkommen-ausgaben-kontoauszug
===
Hier berichtet Jörg*, 53 Jahre:
Mein Job
Beruf: Ich habe 25 Jahre lang in einem großen Handelsunternehmen
gearbeitet, zuletzt als Chefcontroller mit Personalverantwortung für
zehn Mitarbeiter.
Bruttoeinkommen: In meinem alten Job habe ich zuletzt 110.000 Euro
brutto im Jahr verdient, also gut 9.000 Euro im Monat.
===
Klingt jetzt nicht sonderlich beneidenswert. Ein normales
durchschnittliches Einkommen für diese Position und Alter.
Wenn man bedenkt, das kann man mit 40 ohne weiteres ohne
Personalverantwortung als Ing./Inf. haben, wenn man sich ein bisschen
reinkniet. Da bin ich doch lieber Inf.
Dafür konnte er gut mit seinem Geld haushalten und hat es vernünftig
investiert, so dass er auf Arbeit nicht mehr angewiesen ist. F. B. in
einer erfolgreichen Version quasi. Zumindest glaube ich nicht, dass er
die Spülung nur einmal am Tag betätigt.
Abradolf L. schrieb:> Dafür konnte er gut mit seinem Geld haushalten und hat es vernünftig> investiert, so dass er auf Arbeit nicht mehr angewiesen ist.
Wenn diese Geschichte stimmt hat er alles richtig gemacht und hat es
sich echt verdient.
Und 110k€ ist zwar eine nette Summe, aber in andren Sphären ist man
damit gegenüber einem guten Ingenieur auch nicht unterwegs.
Neidgefühle kommen da bei mir jedenfalls nicht hoch, vor allem wenn man
sich seine Arbeitszeiten (50-60h) ansieht.
Le X. schrieb:> Wenn diese Geschichte stimmt hat er alles richtig gemacht und hat es> sich echt verdient.
Gute Sparquote und frühzeitig investiert (und keine Kinder).
Abradolf L. schrieb:> Gästchen schrieb:>> Gehört zwar nicht zum Thema, aber hier mal ein Beispiel wieviel ein>> "Controller" verdient:>>> http://www.zeit.de/arbeit/2018-03/privater-immobil...>> ===> Hier berichtet Jörg*, 53 Jahre:> Mein Job>> Beruf: Ich habe 25 Jahre lang in einem großen Handelsunternehmen> gearbeitet, zuletzt als Chefcontroller mit Personalverantwortung für> zehn Mitarbeiter.>> Bruttoeinkommen: In meinem alten Job habe ich zuletzt 110.000 Euro> brutto im Jahr verdient, also gut 9.000 Euro im Monat.> ===>
...
Den Mist habe ich mir auch durchgelesen. Solche Beiträge sind in letzter
Zeit mehrfach bei der Zeit erschienen. Soll das jetzt Volksverdummung
sein?
Geht das in die Richtung - schön an später denken? Im anderen Beitrag
hat die Hauptfigur imho nahe an der Armutsgrenze gelebt und dennoch 500€
auf die Seite gebracht für's alter - jeden Monat.
Consultant schrieb:> ATler schrieb:>> KeinKonsul schrieb:>>>>>>> 2017: 76k Automotive Tier1 mit IGM>>>>> 2018: 120k Big3 Consultant>>>>>>>> In nur 4 Jahren von 48k auf 120k€ ist sehr respektabel. Gratulation!>>>> von 76k auf 120k mit 5J BE... ich bitte euch... Ostern ist rum...>> Das sind ganz reguläre Einstiegsgehälter mit Berufserfahrung bei den> Big3 (McKinsey, Bain und Boston Consulting Group). Dafür muss man> allerdings eben auch 60-70h Wochen in Kauf nehmen. Dafür wird man nach> 3-5 Jahren mit ~200k EUR entlohnt, sobald man es auf> Teamleiter-/Projektleiter Stellen geschafft hat.
Ja, aber du kommst vom Tier1 mit kaum BE... wie auch immer, wenn es so
ist, es sei dir natürlich gegönnt, der Sprung klingt aber unglaubwürdig.
Gibt es denn auch Leute, die z.B. mit 8 Jahren BE bei Euch als TL oder
PL einsteigen?
ATler schrieb:> Ja, aber du kommst vom Tier1 mit kaum BE... wie auch immer, wenn es so> ist, es sei dir natürlich gegönnt, der Sprung klingt aber unglaubwürdig.>> Gibt es denn auch Leute, die z.B. mit 8 Jahren BE bei Euch als TL oder> PL einsteigen?
4-5 Jahre BE sind ausreichend um in der Unternehmensberatung
einzusteigen. Außerdem ist es kein Sprung von Tier1 -> OEM, sondern in
eine ganz andere Branche die deutlich über der Industrie entlohnt.
Dass jemand direkt als PL/TL einsteigt ist äußerst selten. Sowas ist nur
aus sehr hohen Positionen wie Werksleiter möglich.
Consultant schrieb:> ATler schrieb:>> Ja, aber du kommst vom Tier1 mit kaum BE... wie auch immer, wenn es so>> ist, es sei dir natürlich gegönnt, der Sprung klingt aber unglaubwürdig.>>>> Gibt es denn auch Leute, die z.B. mit 8 Jahren BE bei Euch als TL oder>> PL einsteigen?>> 4-5 Jahre BE sind ausreichend um in der Unternehmensberatung> einzusteigen. Außerdem ist es kein Sprung von Tier1 -> OEM, sondern in> eine ganz andere Branche die deutlich über der Industrie entlohnt.>> Dass jemand direkt als PL/TL einsteigt ist äußerst selten. Sowas ist nur> aus sehr hohen Positionen wie Werksleiter möglich.
Seltsame Relation.. du kommst von 70k, steigst als Consult ein und bist
bei 110k. Ein PM bspw. mit 8 Jahren BE kommt von 120k und soll dann wie
du bei 110k z.B. einsteigen? Du sagtest, PL liegen bei 200k, dazu muss
man aber Werksleiter gewesen sein... oder wie soll er denn sonst
gehaltlich liegen? Ich will behaupten, dass ein PM mit 8 Jahren BE schon
etwas mehr Ahnung hat als du mit paar Jährchen BE, der muss aber
Werksleiter gewesen sein, um anständig entlohnt zu werden? Ahja... Ich
glaube dir nicht, sorry :-)
---------------------------------------------------
Studium : Msc. Informatik
Alter : 31
Erfahrung : 2.5 Jahre, davor insg. 4 Jahre Werkstudent
Fachgebiet : Softwareentwicklung/Projektmanagement
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : NRW
Mitarbeiter : ~30 000
Erreichbark. : ~45 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Softwareentwickler/Projektleiter
Führung : keine
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : keine da AT
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 90 K
Entwicklung :
1. Jahr -> 62K All-In (Einstieg DAX30)
2. Jahr -> 70K All-In (Aufstieg in höhere Tarifgruppe)
3. Jahr -> 90K All-In Wechsel des Unternehmens, AT-Vertrag
Zusatzleist. : Corporate Benefits
Marco schrieb:> 3. Jahr -> 90K All-In Wechsel des Unternehmens, AT-Vertrag
Komisches Unternehmen, wo man mit 90k schon im AT-Bereich ist. Hast du
dir das vielleicht frei ausgedacht? Es handelt sich doch angeblich um
einen Konzern und keine Klitsche.
Qwertz schrieb:> Marco schrieb:>> 3. Jahr -> 90K All-In Wechsel des Unternehmens, AT-Vertrag>> Komisches Unternehmen, wo man mit 90k schon im AT-Bereich ist. Hast du> dir das vielleicht frei ausgedacht? Es handelt sich doch angeblich um> einen Konzern und keine Klitsche.
Es ist ein DAX30 Konzern(Chemie), AT fängt bei 75K All-In an. AT
bedeutet nicht immer direkt ÜT!
Marco schrieb:> Angaben zur Firma:> ---------------------------------------------------> Firma : Konzern> Region : NRW> Mitarbeiter : ~30 000> Erreichbark. : ~45 Minuten mit AutoMarco schrieb:> Es ist ein DAX30 Konzern(Chemie),
Welcher Konzern soll das sein? Es gibt keinen DAX30-Konzern im Bereich
Chemie mit 30.000 Mitarbeitern.
Bayer: 100.000 Mitarbeiter
BASF: 115.000 Mitarbeiter
Covestro: 16.000 Mitarbeiter
Henkel: 53.000 Mitarbeiter
Linde: 57.000 Mitarbeiter
Merck: 50.000 Mitarbeiter
Marco schrieb:> Es war ein Tippfehler, es ist Henkel...mein Gott wie aggressiv> hier direkt reagiert wird :)
Und die 90k waren auch ein Tippfehler? ;-)
Qwertz schrieb:> Marco schrieb:>> Es war ein Tippfehler, es ist Henkel...mein Gott wie aggressiv>> hier direkt reagiert wird :)>> Und die 90k waren auch ein Tippfehler? ;-)
Jo, da fehlt ne 0 am Ende, sollten eigentlich 900K sein :) Das sollte
das mit AT ja auch passen...
asg5467 schrieb:> Nicht provozieren lassen ;) Man hört den Neid der anderen schon> raus...von denen hatte bestimmt keiner 90K nach 3 Jahren...>> Gut gemacht!
Hallo Jo S., warum schreibst du jetzt unter einem anderen Pseudonym?
Qwertz schrieb:> asg5467 schrieb:>> Nicht provozieren lassen ;) Man hört den Neid der anderen schon>> raus...von denen hatte bestimmt keiner 90K nach 3 Jahren...>>>> Gut gemacht!>> Hallo Jo S., warum schreibst du jetzt unter einem anderen Pseudonym?
Hey, ich bin der wahre Qwertz.
Chris T. schrieb:> Ist der Mann heute immer noch der Goldesel? Ich dachte die Zeiten hätten> wir überwunden.
Die klassische Rollenverteilung gibt es auch heute noch viel öfter als
man meinen könnte.
Marco schrieb:> Studium : Msc. Informatik> Alter : 31> Erfahrung : 2.5 Jahre, davor insg. 4 Jahre Werkstudent> Funktion : Softwareentwickler/Projektleiter> Arbeitszeit : 40h> Ü.-Stunden : keine da AT
--> tatsächliche Arbeitszeit?
> Gehalt : 90 K> 1. Jahr -> 62K All-In (Einstieg DAX30)
--> bei 40h?
> 2. Jahr -> 70K All-In (Aufstieg in höhere Tarifgruppe)> 3. Jahr -> 90K All-In Wechsel des Unternehmens, AT-Vertrag
--> was bedeutet in diesem Fall AT?
- vertraglich 40h/W und unbezahlte Überstunden/Reisezeit
- was noch?
> Zusatzleist. : Corporate Benefits
--> gibt es eine nennenswerte Altersversorgung, zu welchen Konditionen?
62k zum Start ist schon toll und dann die Gehaltssteigerungen ... allen
Respekt!
Der Sprung von 70k auf 90k ist gewaltig - Begründung?
Gratuliere zu dieser großartigen Leistung und wünsche weiterhin viel
Erfolg!
Jo S.
Jo S. schrieb:> Marco schrieb:>> Studium : Msc. Informatik>> Alter : 31>> Erfahrung : 2.5 Jahre, davor insg. 4 Jahre Werkstudent>> Funktion : Softwareentwickler/Projektleiter>> Arbeitszeit : 40h>> Ü.-Stunden : keine da AT>> --> tatsächliche Arbeitszeit?
Bisher tatsächlich ~40h
>>> Gehalt : 90 K>> 1. Jahr -> 62K All-In (Einstieg DAX30)>> --> bei 40h?
Bei 37,5 (Chemietarif)
>>> 2. Jahr -> 70K All-In (Aufstieg in höhere Tarifgruppe)>> 3. Jahr -> 90K All-In Wechsel des Unternehmens, AT-Vertrag>> --> was bedeutet in diesem Fall AT?> - vertraglich 40h/W und unbezahlte Überstunden/Reisezeit> - was noch?
Vertraglich 40/Woche
Unbezahlte Überstunden, bisher aber keine
Grundgehalt + Bonus
>>> Zusatzleist. : Corporate Benefits>> --> gibt es eine nennenswerte Altersversorgung, zu welchen Konditionen?>
Ja, betriebliche Alterversorgung. Entgeltumwandlung + Arbeitgeber zahlt
das doppelte des umgewandelten Betrages noch drauf.
> 62k zum Start ist schon toll und dann die Gehaltssteigerungen ... allen> Respekt!>> Der Sprung von 70k auf 90k ist gewaltig - Begründung?>
Ich habe mich einfach auf die Stelle beworben und 95K gefordert, am Ende
habe ich 90K als AT angeboten bekommen und angenommen.
Für alle AT-Kritiker hier: Der Chemietarif hört bei E13 (ca. 81K All-In)
auf. Das verstehen viele aus dem IGM-Wunderland leider nicht...ab 90K
geht es nur mit AT weiter in den Chemieunternehmen.
Auch promovierte steigen direkt als AT(<E13) bei ca. 75K All-In ein, die
Entwicklung im AT-Band ermöglicht aber auf lange Sicht ein Gehalt das
wesentlich höher als E13 ist.
> Gratuliere zu dieser großartigen Leistung und wünsche weiterhin viel> Erfolg!> Jo S.
Jo S. schrieb:> Die Consultingzeit muß man als Investition betrachten - so wie die> Studienzeit und die benötigte Schulzeit ebenso Investitionen sind.
Richtig.
Aber, in meiner Zeit bei mehreren DAX30 Konzernen habe ich die "Manager
von McK" immer als Außenseiter von den Kollegen wahrgenommen gesehen.
Alle bleiben auf der unteren Managementebene hängen weil sie a.) kein
internes Netzwerk haben und b.) keine Fachkenntnisse über die Produkte
oder Abläufe haben.
Ist aber nur meine Erfahrung. Ob das dann so erstrebenswert ist, wenn
alle Kollegen denken ich sein ein Außenseiter oder Dampfplauderer?
Immerhin stimmt das Gehalt und später die Abfindung.
---------------------------------------------------
Studium : Msc. Software Engineering
Alter : 29
Erfahrung : 5 Jahre BE + 3 Jahre neben dem Studium
Fachgebiet : Softwareentwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Mittelstand
Region : Süddeutschland - ländliche Gegend
Mitarbeiter : ~600
Erreichbark. : ~30 Minuten mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Softwareentwickler
Führung : keine
Arbeitszeit : 35h Vertrag / 40-45h real (war aber bekannt)
Ü.-Stunden : bezahlt, allerdings ohne Aufschlag etc.
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 65k (bei 35h) (~80k real)
Sonstige Boni: eig. nur die günstige Kantine
Entwicklung :
Einstieg -> 55k (bei 35h) (~65k real)
nach 2 Jahren -> 60K (bei 35h) (~71k real)
nach 4 Jahren -> 65K (bei 35h) (~80k real)
Hier ist es laut der Führung aber auch vorbei - abgesehen von kleineren
Erhöhungen zum Inflationsausgleich. Mehr ist als normaler SW-Entwickler
nicht drin. Bin aber sowohl von der Arbeit, als auch von den Kollegen
etc. vollends zufrieden.
Führungsverantwortung würde dann noch ca. 10% - 30% mehr geben, ist
allerdings nicht so meins und in den "kleinen" Firmen gibt es da auch
nicht so viele Plätze/Möglichkeiten. Durch die ländliche (günstige)
Gegend ist das Gehalt "gefühlt nochmal deutlich mehr wert".
55k/35h zum Einstieg bei einer Firma in dieser Größenordnung und dann
auch noch bereits vor 5 Jahren ist sehr nobel.
Süd-Dtl. -> ich tippe Südwesten ?
65k/35h nach 4 Jahren ist auch sehr anständig. Bei dieser Firmengröße
wird eher 65k bei 39h bezahlt.
Arbeitet die Firma hauptsächlich in der SW-Entwicklung?
Ein Wechsel in ein Großunternehmen würde 80k bei 35h bringen.
Also: Es gibt auch gut bezahlende Mittelständler.
> Bin aber sowohl von der Arbeit, als auch von den Kollegen> etc. vollends zufrieden.
Diesen immateriellen Wert muß man auch immer mit berücksichtigen.
Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit in angenehmer
Atmosphäre!
Jo S.
Ist es denn so verwunderlich, dass eine Firma mit über 500 MA anständig
zahlt?
Ich dachte, ab 100 Mitarbeitern ist es keine "Klitsche" mehr und ab 500
MA auch in keiner Hinsicht klein.
Mark B. schrieb:> Jo S. schrieb:> Ein Wechsel in ein Großunternehmen würde 80k bei 35h bringen.>> Nicht zwangsläufig.
Doch, ich denke schon. Außer du heuerst dort nur als Hausmeister an.
Qwertz schrieb:> Für alle AT-Kritiker hier: Der Chemietarif hört bei E13 (ca. 81K All-In)> auf. Das verstehen viele aus dem IGM-Wunderland leider nicht...ab 90K> geht es nur mit AT weiter in den Chemieunternehmen.
Was soll eigentlich die Scheiße, unter mehreren Namen zu posten und dann
auch noch den gleichen Nickname wie ein anderer User hier im Thread
(Qwertz) zu verwenden? Sinnlose Verwirrung stiften? Trollen?
Hier gilt die Regel: Nur ein Name pro Thread.
Ich finde die Gehaltsentwicklung interessant und vorbildlich.
Quelle: Gehälter für Ingenieure über 40
Beitrag "Re: Gehälter für Ingenieure über 40"_______________________________________________________
1996 Eintritt mit 70.000 DM (D-Mark!)
1999 Wechsel zu Siemens 80.000
2001 Umwandlung in Euro mit Aufschlag 42.700 (ca)
2002 Wechsel zu anderer Siemens 50.000
2003 Wechsel zu Bosch 55.000 glatt verhandelt
2005 Wechsel in Projektleitung und 40h 70.000
2008 Wechsel zum vorigen AG 80.000 glatt verhandelt
2011 ca 84.000
2014 ca 88.000
2016 Wechsel zum jetzigen AG 90.000 verhandelt + 3500,- Bonus
2017 letztes Gehaltsbrutto 92.600 + 5700,- Bonus.
2018 wird die 100.000er Marke geknackt.
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Studium : MSC (FH)
Alter : 34
Erfahrung : 5 1/2 Jahre
Fachgebiet : Telekommunikation
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Angaben zur Firma:
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Firma : 100% Konzerntochter
Region : Frankfurt a. M.
Mitarbeiter : ~100 am Standort
Erreichbark. : ~13 Minuten mit dem Auto
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Angaben zur Stelle:
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Funktion : Network-/System-Engineer
Führung : keine
Tätigkeit : Cisco Router & Switche, FWs
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : wenige, über Gleitzeitmodell abfeiern
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : ca. 69 000€ (Grund+Leistungszulage) +
Urlaubs/Weihnachtsgeld (13. Gehalt)
+ Bonus = Summe ca. 77 000€
Entwicklung :
-Einstieg 1. Firma nach dem Studium: 42K (Frankfurt a. M.)
-Austritt mit ca. 62K
-dann Wechsel mit aktuellem Gehalt
Zusatzleist. : BAV, Leasingwagen mit sehr guten Konditionen
Nachtrag: Meine Ehefrau ist arbeitslos, die 77K reichen für das Wohnen
mit einem Kind in Frankfurt aus, ein Eigentum kann ich damit aber nicht
finanzieren.
NochEinArbeiter schrieb:> Nachtrag: Meine Ehefrau ist arbeitslos
Bei der derzeitigen Konjunktur wird das wohl kaum ein Dauerzustand sein.
Sie ist ja sicher noch jung genug um einen Job zu finden.
NochEinArbeiter schrieb:
Das Startgehalt 42k war sehr niedrig, aber mit 5 J. BE 77k ist ok.
Übrigens, TK-Dienstleistung ist eine der am besten bezahlenden Branchen,
ähnlich dem Finanzwesen (Banken, Versicherungen, Fin.-DL).
Die hohen Kosten in FFM werden durch die zahlreichen Banksters
verursacht.
Mein Bruder kriegt in der Chemie Branche 62k mit allen Zuschlägen
(Schichtdienst).
Seine Ehefrau ist ebenfalls arbeitslos. Er hat ein Eigenheim und kommt
mit ach und Krach über die Runden. Sein Vorgarten und das Dachgeschoss
wurden seit 4 Jahren nicht angerührt (immer noch rohbau). Für ein Auto
hat es gerade für 10k gereicht. Er wohnt ebenfalls in FFM.
Es ist schon lächerlich, wie teuer es hier alles geworden ist.