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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure


Autor: Mark (Gast)
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Alle Jahre wieder.

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Studium      : Msc. Produktionsplanung
Alter        : 24
Erfahrung    : Praktikas, Werkstudent
Fachgebiet   : Qualität
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Bodensee
Mitarbeiter  : ~10 000
Erreichbark. : ~25 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Teilprojektleiter Qualität
Führung      : keine
Tätigkeit    : Qualität im PEP Prozess
Arbeitszeit  : 42h
Ü.-Stunden   : keine (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 63 k
Entwicklung  :

Zusatzleist. : -

Beitrag #5264825 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Qwertz (Gast)
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Mark schrieb:
> Alle Jahre wieder.

Muss das sein? Das artet doch nur wieder aus, und gelogen wird auch beim 
Schwanzvergleich. Ich mache hier lieber erst gar nicht mit.

Mark schrieb:
> Praktikas

Muss das sein?

Autor: Angeber (Gast)
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Mark schrieb:
> Arbeitszeit  : 42h
> Ü.-Stunden   : keine (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 63 k
> Entwicklung  :

Ich bin 30, verdiene nur die Hälfte von dir, habe aber dafür ein 
abbezahltes Eigenheim und arbeite in Teilzeit! Strike!

Autor: Maxi Zimmer (maxi_z)
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---------------------------------------------------
Studium : techn Inf.
Alter : 30
Erfahrung : Praktikas, Werkstudent
Fachgebiet: k.A.
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : großes Beratungshaus
Region : Rhein Main
Mitarbeiter : >100k weltweit
Erreichbark. : ~50 min mit der Bahn
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Software Engineering
Führung : keine
Tätigkeit : Entwicklung, Test
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : jede einzelne wird bezahlt, Fahrzeit zum Kunden = 
Arbeitszeit
Urlaub : 30d
Gehalt : 42 k inkl. Bonus, zzgl 1,2k pro Kind, zzgl. Erstattung 
Fahrtkosten
 -> mit 29 eingestiegen

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Es gibt im Off-Topic einen Thread dazu, mit Anmeldung. Hier wird eh nur 
getrollt und geflunkert.

Autor: Chris Tian (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Dr.-Ing. Informatik, davor M.Eng.
Elektro-/informationstechnik
Alter        : 30
Erfahrung    : 5 (3 Jahre im Startup neben der Promotion, 2 Jahre in der
Industrie)
Fachgebiet   : Embedded Computer Vision
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Stuttgart
Mitarbeiter  : > 100.000
Erreichbark. : In 50k-Einwohner-Stadt, direkt an einer S-Bahn-Station
oder Parkhaus neben der Firma
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software-Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Inbetriebnahme und Parametrierung von zugelieferten
Softwarekomponenten aus der Konzernforschung, Automatisierte Performance
Auswertung von Computer Vision Algorithmen
Arbeitszeit  : In 2017 im Schnitt ~48h/Woche (offiziell 40h, plus
Auszahlung von Überstunden)
Ü.-Stunden   : Auszahlung von 20+ Überstunden im Monat, Rest Gleitzeit
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 105k€ bei ~48h bzw. 90k€ bei 40h
Entwicklung  : 68k€ zum Einstieg vor zwei Jahren, danach kontinuierliche
Erhöhung
Zusatzleist. : Parkhaus, BAV, Kaffee, Obstkorb

Beitrag #5265386 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5265388 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5265422 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5265513 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5265552 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Qwertz (Gast)
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Norman Normalo schrieb im Beitrag #5265388:
> Warum Schwanzvergleiche generall unterdrückt werden sollten nur weil der
> eigene Schwanz möglicherweise "nur" durschnittlicher Größe ist,
> erschliesst sich mir auch nicht.

Nein, das eigene Gehalt muss nicht unterdurchschnittlich sein, nur weil 
man diesen Thread sinnlos findet, da liegst du komplett daneben.

Zweifelst du eigentlich immer noch an meiner ursprünglichen 
Einschätzung, nachdem du die bisherigen Beiträge im Thread gelesen hast?

Autor: Ich (Gast)
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ProggerVomDienst schrieb im Beitrag #5265552:
> Bin ziemlich sicher das ich das Ende der fahnenstange erreicht habe

Mit 33 Jahren?

Du musst in dem Stil weitermachen, besonders in einem Konzern.
Mehr Projekt- und Personalverantwortung, Leitungsfunktion, .....

Beitrag #5265619 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Norman Normalo (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Norman Normalo schrieb:
>> Warum Schwanzvergleiche generall unterdrückt werden sollten nur weil der
>> eigene Schwanz möglicherweise "nur" durschnittlicher Größe ist,
>> erschliesst sich mir auch nicht.
>
> Nein, das eigene Gehalt muss nicht unterdurchschnittlich sein, nur weil
> man diesen Thread sinnlos findet, da liegst du komplett daneben.

Das habe ich auch so nicht gemeint, ich sehe keinen Grund 
Gehaltsvergleiche zu unterdrücjken, im Gegenteil. Es ist möglic sich 
über reale Gehälter auszutauschen auch wenn ein solcher Austausch von 
Zeitgenossen mit zweifekhaften Beweggründen sabotiwert wird. Und es ist 
nötig um im Jobdschungel eine Orientierung zu geben.

> Zweifelst du eigentlich immer noch an meiner ursprünglichen
> Einschätzung, nachdem du die bisherigen Beiträge im Thread gelesen hast?

Natürlich bin ich immer noch der Meinung das ein Gehaltsthread wie in 
den vergangenen Jahren möglich und nötig ist. Das schliesse ich aber 
nicht aus dem bisherigen zu weiten Teilen manipulierten Verlauf des 
Threads sondern weil ich einige Forumsmitschreiber persönlich keine und 
ala rundum umgänglich und glaubwürdig kenngelernt habe.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Autor: Matt ***** (escor)
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Studium      : Dipl. Wirtsch.-Inf. (BA)
Alter        : 36
Erfahrung    : 13 Jahre
Fachgebiet   : Softwareentwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
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Firma        : Mittelstand
Region       : Karlsruhe
Mitarbeiter  : ~180
Erreichbark. : 45 Minuten mit dem Auto
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Angaben zur Stelle:
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Funktion     : Software Developer
Führung      : 3 Mitarbeiter
Tätigkeit    : Technische Projektleitung, Teamleitung, 
Softwareentwicklung
Softwareentwicklung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : ca. 5h die Woche, mit Gehalt abegolten
Urlaub       : 28
Gehalt       : 70k fix + 10k variable Boni
Zusatzleist. : iPhone X mit AllNetFlat zur privaten Nutzung
Entwicklung  : 28k€ -> 32k€ Die ersten 4.5 Jahre, im Ausbildungsbetrieb
                       38k 5.Jahr, Firmenwechsel und Umzug
                       44k 6.Jahr, Firmenwechsel
                       50k 8.Jahr
                       54k 9.Jahr
                       58k (61k) 10.Jahr
                       62k (67k) 12.Jahr
                       68k (80k) 13.Jahr
Die Werte in Klammern sind mit den Boni, die gab es bisher immer erst im 
Folgejahr, in 2017 wurde das geändert, daher sind die 80k das Ergebnis 
für 2017. Gehaltsgespräche für 2018 sind vermutlich im Februar oder 
März, aber solche Sprünge wird es nicht mehr geben, ich rechne mit 2% 
beim Fixgehalt und eventuell sogar einer Kürzung der Boni. Also unter 
Umständen für 2018 wenger Gesamtbrutto als 2017.

Autor: Dresdner (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Dipl. Inf. (FH)
Alter        : 34
Erfahrung    : 7 Jahre
Fachgebiet   : Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Dresden
Mitarbeiter  : ~600 am Standort
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Fahrrad, ~60 Minuten mit Öffis
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Softwareentwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Softwareentwicklung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : im Schnitt ~5/Woche, in Ausnahmefällen Samstag, bezahlt 
inkl Bonus oder abfeiern
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 48k + Urlaubs/Weihnachtsgeld (13. Gehalt)
Entwicklung  : Einstieg mit 35k, nach 6 Jahren 40k + max. 10% Bonus, 
dann Wechsel

Zusatzleist. : BAV, subventioniert werden Kantine, ÖPNV Ticket und 
Fitnesscenter

Autor: no name (Gast)
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Schnell, bevor der Thread wieder zensiert wird...

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Studium : Msc. ET/IT
Alter : 33
Erfahrung : 4 Jahre, Hiwi/Wimi während des Studiums
Fachgebiet :
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Nord
Mitarbeiter : ~30 000
Erreichbark. : ~30m Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Projektleitung, Consulting
Führung : keine
Tätigkeit: Sehr verschieden...
Arbeitszeit : 37.5h
Ü.-Stunden : Gleitzeitkonto
Urlaub : 30d
Gehalt : ca. 72k
Entwicklung : (jeweils jährlich) 48k, 54k, 57k, AG Wechsel nach 3 
Jahren: 72k
Zusatzleist. : Pensionskasse, Öffi Ticket, Kantine, Kaffee

Autor: no name (Gast)
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Norman Normalo schrieb:
> Es ist möglic sich über reale Gehälter auszutauschen auch wenn ein
> solcher Austausch von Zeitgenossen mit zweifekhaften Beweggründen
> sabotiwert wird. Und es ist nötig um im Jobdschungel eine Orientierung
> zu geben.
>
>> Zweifelst du eigentlich immer noch an meiner ursprünglichen
>> Einschätzung, nachdem du die bisherigen Beiträge im Thread gelesen hast?
>
> Natürlich bin ich immer noch der Meinung das ein Gehaltsthread wie in
> den vergangenen Jahren möglich und nötig ist. Das schliesse ich aber
> nicht aus dem bisherigen zu weiten Teilen manipulierten Verlauf des
> Threads sondern weil ich einige Forumsmitschreiber persönlich keine und
> ala rundum umgänglich und glaubwürdig kenngelernt habe.

Sehe ich ganz genauso. Als Berufsanfänger wäre ich froh gewesen, eine 
(weitere) Quelle für realistische Gehälter gehabt zu haben.

Trotz der Vielzahl der Trolle und Rauschen in diesem Forum, unterstelle 
ich mal, dass man hier mehr Wahrheit findet als in irgendwelchen 
Artikeln die die Industrieverbände in großer Zahl Jahr für Jahr 
veröffentlichen.

Ich finde es wichtig, dass man sich offen und anonym über Gehälter 
austauschen kann.

Autor: Knackadu (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Technische Informatik (Bsc)
Alter        : 26
Erfahrung    : <1 Jahr
Fachgebiet   : Automatisierungstechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU (Maschinenbau)
Region       : NDS
Mitarbeiter  : ~600 am Standort
Erreichbark. : ~3 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Softwareentwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Softwareentwicklung, Elektrokonstruktion
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : auszahlen oder abfeiern
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 48k
Entwicklung  : Einstieg mit 46,5 vor halbem Jahr

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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no name schrieb:


> Ich finde es wichtig, dass man sich offen und anonym über Gehälter
> austauschen kann.

Wenn es alles getrollt ist. Bekommen Berufseinsteiger aber falsche Infos 
-> ganz schlecht.

anonym über Gehälter austauschen wollen immer nur die Trolle, ist ja 
auch verständlich...

Beitrag #5266424 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: arno n. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Wenn es alles getrollt ist. Bekommen Berufseinsteiger aber falsche Infos
> -> ganz schlecht.
Hinter jedem Beitrag, hier im Forum, sowie sonstwo auch, stehen jemandes 
Interessen - willkommen im Internet!

Natürlich ist hier viel getrolle dabei, vor allem immer diese ganzen 
Offtopic Diskussionen von Leuten wie Dir.

Sollten Berufsanfänger lieber auf die 'Fakten' der Arbeitgeberverbände 
zurückgreifen und sich zum discountpreis prostituieren?

Nenne doch mal ein paar Quellen für Gehälter die nicht von irgendeiner 
Interessengruppe gefärbt sind! (Aber bitte in einem separaten Thread)


> anonym über Gehälter austauschen wollen immer nur die Trolle, ist ja
> auch verständlich...

Wie bitte? Also ich stelle mich nicht mit einem Namensschild in ein 
Forum und poste mein Gehalt. Klar, wer jeden Tag sein Leben auf facebook 
& co. protokolliert, der mag das anders sehen.

Gerade beim Thema Gehalt ist Anonymität umso wichtiger! Ich weiß ja 
nicht, ob Du's wusstest, aber derartige Infos preis zu geben, kann einen 
den Job kosten...

*Achtung! Dieser Beitrag wurde nicht vom Bundesministerium für Wahrheit 
geprüft.*

Autor: Mischa (Gast)
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arno n. schrieb:
> Nenne doch mal ein paar Quellen für Gehälter die nicht von irgendeiner
> Interessengruppe gefärbt sind!

https://www.igmetall.de/ingenieurgehaelter-metall-...

entsprechen etwa der Wahrheit, wenn der Betrieb IGM gebunden ist.

Autor: Fragezeichen (Gast)
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Dresdner schrieb:
---------------------------------------------------
> Studium      : Dipl. Inf. (FH)
> Alter        : 34
> Erfahrung    : 7 Jahre
> Fachgebiet   : Automotive
---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
> Firma        : Konzern
> Region       : Dresden
> Mitarbeiter  : ~600 am Standort
---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
> Funktion     : Softwareentwickler
> Tätigkeit    : Softwareentwicklung
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : im Schnitt ~5/Woche, in Ausnahmefällen Samstag, bezahlt
> inkl Bonus oder abfeiern
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 48k + Urlaubs/Weihnachtsgeld (13. Gehalt)
> Entwicklung  : Einstieg mit 35k, nach 6 Jahren 40k + max. 10% Bonus,
> dann Wechsel
Normalerweise schliesst sich Dresden und Konzern schon aus. Aber 
Dresden, Konzern UND Automotive ist wirklich extrem unwahrscheinlich.
Wo soll das sein? IAV?
(Gehalt übrigens für Dresden GUT)

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Mit ziemlicher Sicherheit die Tochter von Preh, Preh Car Connect.

Ist bei 48k Schluss oder lässt der Betriebsrat noch eine Steigerung zu?

Edit: Ab wann darf man sich "Konzern" nennen? Da bin ich wohl auch bei 
einem angestellt :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Fragezeichen schrieb:
> Normalerweise schliesst sich Dresden und Konzern schon aus.

Jemand der sich auskennt, sieht man sofort.

Wie oft hast du schon die Werra gen Osten überschritten?

Autor: Pastor (Gast)
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Studium      : Ohne
Alter        : 63
Erfahrung    : Fertigung, Qualität, Prüftechnik
Fachgebiet   : Digitalsysteme
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Mittelstand
Region       : Niedersachsen
Mitarbeiter  : ~130
Erreichbark. : ~20 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Ansprechpartner für alles
Führung      : keine
Tätigkeit    : ständig auffallen
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : keine (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 54k
Entwicklung  :

Zusatzleist. : -

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Jörg W. schrieb:
> Fragezeichen schrieb:
>> Normalerweise schliesst sich Dresden und Konzern schon aus.
>
> Jemand der sich auskennt, sieht man sofort.

Der Durchschnitts-Forenleser, wie auch ich, denkt bei Konzern eher an 
ein milliardenschweres, international agierendes Unternehmen und hat das 
Bild des Mutterunternehmens mit top Arbeitsbedingungen und 
Flächentarifvertrag vor Auge. In der Hinsicht schließt sich Dresden und 
Konzern schon aus. Doch Einheimische kennen die Realität: in Dresden 
sind Müllmann, Bademeister und Busfahrer beim Konzern angestellt ;) 
(kein Witz!)

Autor: Qwertz (Gast)
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no name schrieb:
> Trotz der Vielzahl der Trolle und Rauschen in diesem Forum, unterstelle
> ich mal, dass man hier mehr Wahrheit findet als in irgendwelchen
> Artikeln die die Industrieverbände in großer Zahl Jahr für Jahr
> veröffentlichen.

Und woher weißt du, welchen Angaben du in diesem Thread nun glauben 
kannst und welchen nicht?
Das läuft doch am Ende nur darauf hinaus, dass du die glaubst, die dir 
am besten gefallen. Mit der Realität muss das aber rein gar nichts zu 
tun haben. Ergo: keinerlei Sinn in diesem Thread, allerhöchstens noch 
einen gewissen Unterhaltungswert.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Fragezeichen schrieb:
> Aber Dresden, Konzern UND Automotive ist wirklich extrem
> unwahrscheinlich.

Der VW Konzern hat mitten in Dresden eine Fabrik -Die Gläserne 
Manufaktur-. Und bei Reinrollen von Klotzsche ins Tal fällt ein 
neuerichter Bosch Komplex rechterhand auf.
http://m.glaesernemanufaktur.de/de/manufaktur/koop...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Karsten B. schrieb:
> In der Hinsicht schließt sich Dresden und Konzern schon aus.

Sach ich doch: jemand, der sich richtig auskennt.  An dem selbst
Infineon und AMD völlig vorbeigerutscht sind, um mal in der Branche
zu bleiben.  (OK, AMD nun Glofo und damit nicht mehr so großer
Konzern.)  Das sind beileibe nicht die Einzigen.

VW, naja.  Die Glasbude hatte ja nun auch schon ihr Auf und Ab.
Prestigeobjekt halt.  Konzern aber ganz sicher trotzdem.

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Karsten B. schrieb:
> milliardenschweres, international agierendes Unternehmen und hat das
> Bild des Mutterunternehmens mit top Arbeitsbedingungen und
> Flächentarifvertrag vor Auge. In der Hinsicht schließt sich Dresden und
> Konzern schon aus.
?? infineon ist international agierender Konzern mit Stamdort auch in DD 
und bezeichnet sich auch als sutomotive. In Klotzsche hats Airbus mit 
der flugzeugwerft, Preh/Technisat sind spätestens seor dem 
Chineseneinstieg international. ZMD ist bei der amerikanischen IDT 
angekommen: National Instruments hats sich auch Dresdner Firmen 
einverleibt.
Also es sind schon einige Konzerne in DD aktiv mit Mitarbeiterzahlen im 
zwei- bis Vierstelligen Bereich, darunter auch einige mit typischen 
"Westgehältern ". Die müssen nicht unbedingt gross davon eruählen aber 
sind dennoch durch Hausbau, Automarke und Hobbies als Gutverdiener 
erkennbar.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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arno n. schrieb:
> Gerade beim Thema Gehalt ist Anonymität umso wichtiger! Ich weiß ja
> nicht, ob Du's wusstest, aber derartige Infos preis zu geben, kann einen
> den Job kosten...

Unsinn, wenn du diesen Bullshit glaubst, hast du keinen Cent Gehalt 
verdient.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Jörg W. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> In der Hinsicht schließt sich Dresden und Konzern schon aus.
>
> Sach ich doch: jemand, der sich richtig auskennt.  An dem selbst
> Infineon und AMD völlig vorbeigerutscht sind, um mal in der Branche
> zu bleiben.

Du hast nur den letzten Satz meiner Antwort gelesen? Ihr habt Recht, 
Konzernfirmen gibt es jede Menge in Dresden - Stadtreinigung, 
Verkehrsbetriebe und Bäder GmbH gehören z.B. auch dazu. Bei den 
Industriefirmen sind die Mehrheit meines Kenntnisstands (bitte 
berichtigen, falls ich daneben liege) allerdings leider nur 
Tochtergesellschaften mit Arbeitsbedingungen ala Haustarifvertrag oder 
schlechter. Bestes Beispiel oben genannt: 48k bei 40h bei Preh in 
Dresden, das wäre in Bayern eine EG 4 oder 5, bei Preh in Bayern gibt es 
mit 12b den doppelten Stundenlohn.

-> Konzern und Dresden schließt sich nicht aus. Konzern allein sagt aber 
noch nicht viel aus.

Fpga K. schrieb:
> Und bei Reinrollen von Klotzsche ins Tal fällt ein
> neuerichter Bosch Komplex rechterhand auf.
Steht Bosch drauf, ist eine Tochter mit befristeten Stellen und 
Bezahlung "angelehnt an den Tarifvertrag" drin.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Karsten B. schrieb:
> Bei den Industriefirmen sind die Mehrheit meines Kenntnisstands (bitte
> berichtigen, falls ich daneben liege) allerdings leider nur
> Tochtergesellschaften

Infineon ist 'ne Tochter von Siemens, oder?  So gesehen schon.  Wessen
Tochter ist VW, die des Bundes? ;-)

Dass hier keiner der Technologie-Konzerne seinen Konzernsitz hat, ist
'ne andere Sache, aber danach war ja auch nicht gefragt.

Kleine Läden und Mittelständler gibt's natürlich in Silicon Saxony
deutlich mehr, das ist auch keine Frage.

Autor: Gandon (Gast)
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Fragezeichen schrieb:
> Wo soll das sein? IAV?

Entgeltgruppe 5 für Meister, Techniker und Bachelor bringt bereits 
Berufsanfängern 46k bundesweit im IAV-Haustarif. Unter 40k, bei IAV? 
Kriegen eigentlich nur die im Sekretäriat...

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Jörg W. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> Bei den Industriefirmen sind die Mehrheit meines Kenntnisstands (bitte
>> berichtigen, falls ich daneben liege) allerdings leider nur
>> Tochtergesellschaften
>
> Infineon ist 'ne Tochter von Siemens, oder?  So gesehen schon.  Wessen
> Tochter ist VW, die des Bundes? ;-)

Lohnt es sich zu antworten oder nimmst du nur den Teil auf, den du lesen 
möchtest?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Lohnt nicht.  Es ging doch nur um die völlig pauschale Aussage, dass
sich Konzern und Dresden einander ausschließen würden.  Die ist auch
jenseits von Stadtreinigung und DREWAG falsch, alles andere ist dann
sowieso wieder ein weites Feld.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Man könnte zumindest für die folgenden Beiträge anmerken, dass die 
Angabe "Firma: Konzern" relativ nichtssagend ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Da würde ich dir sofort 100 % zustimmen. ;-)

Autor: TochtersTochter (Gast)
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Jörg W. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> Bei den Industriefirmen sind die Mehrheit meines Kenntnisstands (bitte
>> berichtigen, falls ich daneben liege) allerdings leider nur
>> Tochtergesellschaften
>
> Infineon ist 'ne Tochter von Siemens, oder?  So gesehen schon.  Wessen
> Tochter ist VW, die des Bundes? ;-)

In Sachsen gibt es keine Volkswagen AG, dort ist alles die "Volkswagen 
Sachsen GmbH" und damit auch (nur) eine Tochter. :D

Autor: AÜG (Gast)
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Studium      : Msc. Elektrotechnik
Alter        : 29
Erfahrung    : Hiwi
Fachgebiet   : Embedded
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : als AÜG bei IGM-Konzern
Region       : Bayern
Mitarbeiter  : 50k
Erreichbark. : 10 Minuten Fahrrad
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Elektronikentwicklung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Gleitzeit
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 54k Einstieg
Zusatzleist. : 13. Monatsgehalt

Beitrag #5267292 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: VerdiWirdEsAuchNieKapieren (Gast)
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13. Monatsgehalt ist keine Zusatzleistung sondern schlicht Teil deiner 
jährlichen Vergütung

Autor: wtf (Gast)
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AÜG schrieb:
> Zusatzleist. : 13. Monatsgehalt

AÜG steht für Arbeitnehmerüberlassung? Seit wann gibt es denn da 
Zusatzleistungen?

Soweit ich weiß gibt es die ersten 9 Monate eher negative 
Zusatzleistungen...

Autor: Autor (Gast)
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Studium : B. Eng.; M. Sc.
Alter : 26
Erfahrung : 3 Jahre + 3 Jahre Studiumstätigkeit
Fachgebiet : Fabrikautomatisierung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Mitarbeiter : Sehr viele
Erreichbark. : 30 Minuten - Bahn
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion: Marketing Manager
Führung : -
Tätigkeit : s.o.
Arbeitszeit : 35h (Real z.Z. ~40-45h)
Urlaub : 30d
Gehalt : 68k€ All-In
Zusatzleist. : Aktien & Unbezahlte Überstunden

Alles in Allem zufrieden. 40h Verträge werden nicht gerne rausgegeben,
danke an die IG Metall. Dafür wird dann Real 45h+ bei 35h gearbeitet
wenn man eine rosige Zukunft haben möchte... :-)

Mal sehen was die IGM im neuen Jahr so verhandelt.

Autor: Jo S. (Gast)
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Autor schrieb:
> danke an die IG Metall. Dafür wird dann Real 45h+ bei 35h gearbeitet

Na, dafür kann die Gewerkschaft nun wirklich nichts dafür, wenn du 
wöchentlich 10 unbezahlte Überstunden schiebst.

Tipp: Regelmäßig lüften, damit das Gehirn mehr Sauerstoff bekommt.  ;)

Autor: robocash (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Allgemeine Informatik (FH)
Alter        : 47
Erfahrung    : 4 Jahre Leihfirma für VDO
Fachgebiet   : Software
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Messmittel
Region       : Main-Taunus-Kreis (MTK)
Mitarbeiter  : ~40
Erreichbark. : 100 Minuten täglich Hin/Rück zusamm. Nahverkehr
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : PIC-µC Software
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : keine angeordnet, Gleitzeit ausgeglichen
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 3000,-€ / Monat, manchmal Weihnachtsgeld
Entwicklung  : Letztes Jahr keine Erhöhung

Zusatzleist. : 150,-€ Jobticket, 44,-€ monatlich "Ticket-Plus"

Autor: B'ler (Gast)
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Bevor sich's falsch einbürgert:
Gehalt pro Jahr und Brutto... die 3k sind netto?!

Autor: Qwertz (Gast)
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B'ler schrieb:
> Bevor sich's falsch einbürgert:
> Gehalt pro Jahr und Brutto... die 3k sind netto?!

Nein, nicht bei robocash! Vielleicht solltest du mal ältere Beiträge von 
ihm recherchieren, dann wir dir vieles klar.

Autor: Mynona (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Technische Informatik (Dipl-Ing)
Alter        : 35
Erfahrung    : 8 Jahre
Fachgebiet   : Embedded Softwareentwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Maschinenbau
Region       : Berlin
Mitarbeiter  : ~300
Erreichbark. : 20 Min. mit Auto / 30 Min. mit Bahn
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : C++ Entwicklung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 59k
Entwicklung  : Letztes Jahr keine Erhöhung

Zusatzleist. : keine

Autor: Scherrar (Gast)
Datum:

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Studium      : Maschinenbau (Dipl-Ing FH)
Alter        : 31
Erfahrung    : 7 Jahre
Fachgebiet   : Entwicklung

---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Automobile
Region       : Hessen
Mitarbeiter  : ~200.000
Erreichbark. : 60 Min. mit Auto

---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Senior Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Komponentenentwicklung

Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 92k

Zusatzleist. : Betriebsrente, VL, Vergünstigungen auf Produkte

Autor: Irgendeinname (Gast)
Datum:

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Studium      : Bsc. Informatik (vorher Lehre, gleiches Unternehmen))
Alter        : 30
Erfahrung    : 3 Jahre
Fachgebiet   : Daten hin und her schieben

---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Telekomunikation
Region       : NRW
Mitarbeiter  : ~200k-230k
Erreichbark. : 5 Minuten Motorrad/15min Auto

---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Solution Designer
Führung      : keine
Tätigkeit    : dem Programmierer sagen was er tun soll

Arbeitszeit  : 34h
Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
Urlaub       : 30d
Gehalt       : ~58k

Zusatzleist. : Betriebsrente, VL, Rabatt beim Handytarif

34h Woche wird 2020 leider in eine 38h Woche geändert. Da aller 4 Wochen 
ne neue Tochterfirma gegründet/zusammen geschlossen wird, gibt es 
dutzende von unterschiedlichen Verträgen.
Soll alles Einheitlich gemacht werden.

Autor: Teci (Gast)
Datum:

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Studium      : Dipl. Inf.
Alter        : 34
Erfahrung    : 8 Jahre
Fachgebiet   : R&D

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Angaben zur Firma:
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Firma        : Automotive
Region       : BW
Mitarbeiter  : ~200.000
Erreichbark. : 20 Min. Auto

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Angaben zur Stelle:
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Funktion     : Project Manager
Führung      : 50-150 (fachlich im Projekt)

Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : mit Brückentage abgegolten (Rest kann gegleitet werden)
Urlaub       : 30d + alle Brückentage
Gehalt       : 95k fix + Boni (10-20% v. Jahresbrutto) + 
Erfolgsbeteiligung
               ---> 105-115k/Jahr
Zusatzleist. : übliche Konzernleistungen (Rente, Kantine, 
Versicherung...)

Entwicklung: Vor meinem AT-Vertrag hatte ich EG17 mit 15 % LZ, erst 35h 
dann 40h

Autor: Boing (Gast)
Datum:

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Studium      : M.Eng. Computer Engineering
Alter        : 30
Erfahrung    : 2.5 Jahre
Fachgebiet   : Automotive
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Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU Tochter eines OEM
Region       : Bayern
Mitarbeiter  : ~200
Erreichbark. : ~10 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwicklungsingenieur
Führung      : keine
Tätigkeit    : Software-Integration, Architektur und Test
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Auszahlung oder abfeiern möglich (~0,5h pro Woche im 
Schnitt)
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 56k + Boni (bis +5% vom Jahresbrutto möglich, +3% sind 
problemlos drin)
Entwicklung  : Einstieg als Berufsanfänger mit 51k (~+10%, nächste 
Erhöhung steht im März an)

Zusatzleist. : Parkhaus, Gutscheinkarte steuerfrei (+42,50€/Monat), BAV 
steuerfrei (+100€/Monat), Mitarbeiterfahrzeugleasing bei OEM-Mutter, 
Kantine (subventioniert), flexible Arbeitszeiten (keine 
Geschäftszeiten), Unfallversicherung

Autor: tulup (Gast)
Datum:

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Studium      : Diplom Technische Informatik
Alter        : 36
Erfahrung    : 5 Jahre
Fachgebiet   : Embedded Software / Automotiv
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Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Tier1
Region       : BW
Mitarbeiter  : >100k
Erreichbark. : 15m Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : SW Entwickler
Führung      : -
Tätigkeit    : SW Entwicklung für Steuergeräte
Arbeitszeit  : 40 h
Ü.-Stunden   : Gleitzeit
Urlaub       : 30d
Gehalt       : ca. 75k€

Entwicklung  : 46k€ 1. Jahr (Forschungseinrichtung mit TVöD)
               ca. 52k€ 2. Jahr,
               ca. 54k€ 4. Jahr,
               ca. 75k€ 5. Jahr (Wechsel, Umzug)

Zusatzleist. : übliche Konzernleistungen

Autor: Swissor (Gast)
Datum:

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Hallo, hier ein Update zum Schweizer Lohn Vergleich vor zwei Jahren:


> Studium: IT
> Berufserfahrung: 9J.
> Branche: IT, Netzwerktechnik
> Lohn:
> Fix:126k CHF
> Bonus:15k CHF, wobei es dieses Jahr wohl eher 10-12 werden..
> Weiterbildungen bezahlt, jedoch selten. Übernahme Prüfungszeiten,
> Vorbereitung
> Arbeitszeit: 41 Stundenwoche, jedoch nur 40 bezahlt, dafür 5 Tage mehr
> Ferien im Jahr
> Ferien: 27 Tage, zuzüglich oben genannte 5 Tage

> Sonstige Vergünstigungen:
> Home Office,  beliebige Gleitzeit, Geschäftshandy, Telefon+Internet+TV
> gratis, Kaffee+Wasser+Früchte gratis

> Freundin:

> Studium: Wirtschaftsinformatik
> Berufserfahrung: 8J.
> Branche: Software, Key Accounting
> Lohn:
> Fix:110k CHF
> Bonus:55k CHF
> Arbeitszeit: auf Vertrauensbasis, jedoch deutlich mehr als 40 . ich
> würde Richtung 55 tippen
> Ferien: 25 Tage

> Sonstige Vergünstigungen:
> Home Office,  Gleitzeit, Geschäftshandy, alle möglichen Getränke+Früchte
> gratis, sehr grosszügige Geschäftswagenregelung

> Gehalt bei ihr wird aktuell verhandelt, der Fixlohn sollte danach
> (hoffentlich) 10-20k höher sein.

Neu:
Studium: IT
Berufserfahrung: 10J. + 1,5J Manager
Branche: IT, Netzwerktechnik
Lohn:
Fix:144k CHF
Bonus:20k CHF,

Arbeitszeit: offiziell 41 Stundenwoche, jedoch nur 40 bezahlt, dafür 5 
Tage mehr Ferien im Jahr. Realistisch: Nach Uebernahme der 
Führungsfunktion zunaechst 50, mittlerweile ca. 40-45 Stunden
Ferien: 27 Tage, zuzüglich oben genannte 5 Tage

Sonstige Vergünstigungen:
Home Office,  beliebige Gleitzeit, Geschäftshandy, Telefon+Internet+TV
gratis, Kaffee+Wasser+Früchte gratis

Freundin:

Studium: Wirtschaftsinformatik
Berufserfahrung: 10J.
Branche: Software, Key Accounting
Lohn:
Fix:135k CHF
Bonus:60k CHF
Arbeitszeit: Neuer Arbeitgeber seit 01.12.17, daher noch keine 
realistische Einschätzung, jedoch geschätzt etwas weniger als vorher.
Ferien: 28 Tage

Sonstige Vergünstigungen:
Home Office,  Gleitzeit, Geschäftshandy, Getränke+Früchte
gratis, grosszügige Geschäftswagenregelung

Autor: Jo S. (Gast)
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Das nenne ich Karriere!

Gratuliere euch beiden!

Frage zum Bonus: Wie realistisch sind die Zielvorgaben - kann man bei 
durchschnittlicher Leistung den Bonus in voller Höhe erreichen oder sind 
die Ziele zu hoch?

Du 164k CHF und deine Freundin 195k CHF = 359.000 Schweizer Franken

enspricht 305.150 Euro (in Worten: Dreihundertfünftausend)
         ==============

Felix Helvetia

-------------------------------------------------
An alle schweizer Leser - Wichtige Erläuterung

Deutsche Gehälter/Lohn/Salär:
Die tiefen (niedrigen) Zahlen sind keine Monatslöhne, sondern das 
Jahressalär.

;)   :))

Adje
           Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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PS ... und mit welcher Motivation soll ich morgen in die Arbeitswoche 
starten?
             :(

Autor: Böser Kommunist (Firma: UdSSR) (chromosoma)
Datum:

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Studium      : M. Sc. Nanotechnologie
Alter        : 30
Erfahrung    : Werkstudent + Praktika ( insgesamt 2.5 J)
Fachgebiet   : Halbleitertechnologie
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        :
Region       : BW
Mitarbeiter  : ca. 250
Erreichbark. : 10 Gehminuten :)
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Qualitätssicherung
Führung      : -
Tätigkeit    : Quality Engineering
Arbeitszeit  : 38.5 h
Ü.-Stunden   : Gleitzeit
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 48k

Autor: Swissor (Gast)
Datum:

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Jo S. schrieb:
> Das nenne ich Karriere!
>
> Gratuliere euch beiden!
>
> Frage zum Bonus: Wie realistisch sind die Zielvorgaben - kann man bei
> durchschnittlicher Leistung den Bonus in voller Höhe erreichen oder sind
> die Ziele zu hoch?
>
> Du 164k CHF und deine Freundin 195k CHF = 359.000 Schweizer Franken
>

Danke für die Blumen, wir wissen beide, dass die Löhne keinesfalls 
Standard sind.

Bezüglich Boni:
Bei mir ist der Bonus seit 2015 unter 100 Prozent (2015 80%, 2016 70%, 
2017 noch nicht abgeschlossen, ich schätze wieder zwischen 70 und 80 
Prozent), die Jahre zuvor waren >110 Prozent die Regel.

Bei meiner Freundin wiederum lag die Spanne bisher immer bei 90-110%, 
mit einem Ausreisser bei ~130%, was eine Bonusauszahlung von fast 200% 
zur Folge hatte. Hey, du hast gefragt ;-)

>
> Deutsche Gehälter/Lohn/Salär:
> Die tiefen (niedrigen) Zahlen sind keine Monatslöhne, sondern das
> Jahressalär.
>
> ;)   :))
>
> Adje
>            Jo S.

Ja, diese Relation fehlt manchem Schweizer. Wenn zugezogene 
Arbeitskollegen aus dem grossen Kanton über ihr ehemaliges Deutsches 
Salär sprechen (z.B. "55k Euro im Jahr bei Firma XYZ"), dann kommt immer 
erst die Frage: "Aber das ist Netto, oder?"

Autor: Jo S. (Gast)
Datum:

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Swissor schrieb:
> zugezogene Arbeitskollegen aus dem grossen Kanton

Es gibt 16 dt. Kantone!  ;)  Bei manchen sind 55k€ brutto schon 
Kaderniveau.   :)

-----------------------------
Verständnisfrage: Sind die Schweizer wesentlich produktiver, als die 
Deutschen?

Hintergrund: Die schweizer Industrie nimmt seit langer Zeit eine 
Spitzenposition bei der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit ein - trotz der 
hohen Löhne/Personalkosten.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Jo S. schrieb:
> Verständnisfrage: Sind die Schweizer wesentlich produktiver, als die
> Deutschen?

Nun ja, würde man mit IGM 42h statt 35h arbeiten, käme zumindest auch 
noch mal ein Batzen Salär aufs Konto. 12b mit 14% LZ sind dann schon die 
100k, ... davon kommt man auch in D über die Runden.
Ich denke die Berufsaussichten sind nicht der einzige Grund, wenn auch 
ein dominanter, warum man üblicherweise in die Schweiz auswandert, es 
gibt ja auch noch andere Nettigkeiten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hugo Kanter (huka)
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---------------------------------------------------
Studium      : B.Sc Informatik (BA)
Alter        : 30
Erfahrung    : 9 Jahre (3 Jahre davon im dualen Ausbildungsmodus)
Fachgebiet   : Softwareentwicklung Java/PHP (Backend)
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : IT Dienstleister
Region       : Sachsen
Mitarbeiter  : 100-150
Erreichbark. : ~20 Min mit den ÖPNV ...
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Softwarenentwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung  Umsetzung  Test / Bugfixing
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Selten auf Anweisung, meistens aus eigenem Ehrgeiz. 
Auszahlung ist nicht so gern gesehen, wenn es keine angeordneten 
Ü-Stunden waren. Einhaltung der Arbeitszeiten liegen in eigener 
Verantwortung, im Vordergrund steht aber eher, die wöchentlichen Ziele 
zu schaffen. Das kann bedeuten, mal Mittwoch Abend fertig zu sein und 
den Rest der Woche sich wie man mag eigenständig fortzubilden oder eben 
auch mal Samstags zu arbeiten, wenn es doch nicht von Montag-Freitag 
geschafft wurde. An sich sind Überstunden aber selten und die Ziel oft 
gut kalkuliert.

Urlaub       : 26
Gehalt       : 34k
Entwicklung  : Ausbildungsbetrieb(10-20MA) nach dem Studium 2012
               -> 1. Jahr -> 22k
               -> 2. Jahr -> 24k
               -> 3. Jahr -> 27k
               -> 4. Jahr -> 29k
              wechsel zu neuem Arbeitgeber 2016
               -> 1. Jahr -> 34k

Zusatzleist. : Kaffee, Obst, Homeoffice, Gleitzeit, subventioniertes 
Essen, moderne Arbeitsumgebung mit Liegewiesen, Tischtennis, Kicker, 
Sportangeboten, Events, Teamchallenges usw. ...

Klar, Geld könnte immer mehr sein, aber mit meiner Arbeitsumgebung und 
meinem derzeitigen Projekt bin ich doch sehr zufrieden ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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---------------------------------------------------
Studium : Dipl.-Ing.
Alter : 31
Erfahrung : +3y
Fachgebiet : Automatisierungstechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Forschungseinrichtung (ÖD)
Region : Bayern
Mitarbeiter : ca. 8000 weltweit
Erreichbark. : 15min mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Wissenschaftler
Führung : fachlich (=nein)
Arbeitszeit : 39h
Ü.-Stunden : GZ
Urlaub : 30d
Gehalt : 54k
Zusatzleist. : Parkplatz, Weiterbildungen, VBL

: Bearbeitet durch User
Autor: klausi (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> -> 1. Jahr -> 34k
>
> Zusatzleist. : Kaffee, Obst, Homeoffice, Gleitzeit, subventioniertes
> Essen, moderne Arbeitsumgebung mit Liegewiesen, Tischtennis, Kicker,
> Sportangeboten, Events, Teamchallenges usw. ...
>
> Klar, Geld könnte immer mehr sein, aber mit meiner Arbeitsumgebung und
> meinem derzeitigen Projekt bin ich doch sehr zufrieden ...

Das ist wirklich wenig.. da hatte ich 2010 nach dem Studium (Dipl Ing 
Informationstechnik) schon mehr, mit 0 Erfahrung.

Autor: Werklstudent (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> -> 1. Jahr -> 34k
9 Jahre und 34k??? WTF!
In 9 Jahren solltest du deutlich mehr haben, das ist ja gerade mal das 
statistische Durchschnittsgehalt. Dass im Osten weniger bezahlt wird ist 
bekannt aber dass es so miess ist?

Autor: Entsetzter (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Entwicklung  : Ausbildungsbetrieb(10-20MA) nach dem Studium 2012
>                -> 1. Jahr -> 22k

Also nach nem dualen Studium als Bachelor mit 22k einzusteigen...
Auweia, starkes Stück

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Also ich muss sagen, in meiner alten Firma habe ich nicht wirklich 
Erfahrung mitgenommen ... da habe ich eine einzige, spezielle Sache 
gemacht, für die man nicht unbedingt studiert haben muss ... und bin 
eigentlich sonst nur auf der Stelle stehen geblieben... unglaublich, 
warum ich da überhaupt so lange war, aber der Mensch ist halt bequem und 
ich war jung und brauchte das Geld ... von daher war ich jetzt froh, 
erstmal überhaupt irgendwo anders genommen zu werden, und dann auch noch 
mehr als vorher zu verdienen, kam mehr als gelegen ... in der kurzen 
Zeit habe ich aber bestimmt 3 mal so viel Erfahrung mitgenommen als in 5 
Jahren in der alten Firma ...

Jetzt stehen ja bald irgendwann wieder Gespräche zum Thema Gehalt an und 
ich weiß nicht so richtig was ich machen soll. Wenn ich das anbringe, 
was hier im Forum so gezahlt wird, wird mir in meinem Unternehmen der 
Vogel gezeigt ... andererseits kommt man mit 200 EUR 
Brutto-mehr-im-Monat-Schritten nun auch nicht in endlicher Zeit weiter 
...

So richtig Lust, mehr Verantwortung zu übernehmen habe ich aber ehrlich 
gesagt auch nicht ... ich bin eher so der Typ "Umsetzer" und nicht der 
Manager, bei dem auch am Wochenende das Telefon permanent klingelt oder 
jemand, der Leute anleitet ... alles in allem bin ich im Moment aber 
sehr glücklich mit meinem Projekt und Aufgabenfeld ...

Fürs Leben reicht's hier im Osten gerade wegen der günstigen mieten ganz 
gut, aber Weglegen gerade fürs Thema Alter geht halt nicht oder nur 
schwer ... Wohnungskauf/Hauskauf/Auto ... größere Summen gehen halt auch 
nicht, hintendran noch Bafög-Rückzahlungen in voller Summe ...

Schwierig schwierig ...

Was mir krass auffällt ist die Diskrepanz zwischen den Gehaltsangaben 
meiner persönlichen Bekannten und den Gehaltsangaben hier - vor allem 
die aus dem Osten!

Wenn ich immer so IT'ler in meinem Bekanntenkreis befrage, verdient 
keiner wesentlich mehr als ich, von daher habe ich mein Gehalt 
eigentlich nie wirklich in Frage gestellt ... also entweder möchte es 
keiner zugeben, oder ich kenn wirklich nur Schlechtverdiener ...


Oje, ich hoffe ich ernte jetzt keinen Shitstorm :/

Autor: JoJoJo (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium : Bsc.Elektrotechnik
Alter : 36
Erfahrung : 7
Fachgebiet : Embedded/Automatisierungstechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Maschinenbau
Region : BaWü/Freiburg
Mitarbeiter : ca. 300
Erreichbark. : 35min mit Auto ein Weg
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Software/Hardware Entwicklung
Führung : nein
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : GZ
Urlaub : 30d
Gehalt : 52k(mit allen Boni, ohne Boni 50.400)
Zusatzleist. : Parkplatz, Homeoffice

Dazu muss man sagen, die Region Freiburg und Umgebung ist auch laut 
Gehalstreport nicht sonderlich attraktiv. Im Schwarzwald und den 
Ausläufern gibt es zwar interessante Firmen, aber große nicht oder nur 
vereinzelt in meinem Einzugsgebiet. Mehr kleine Kklitschen.

Und die die erreichbar wären, die nach Tarif zahlen, können sich vor 
Bewerbungen kaum retten.

Autor: A. K. (prx)
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Jo S. schrieb:
> Verständnisfrage: Sind die Schweizer wesentlich produktiver, als die
> Deutschen?

"1960 war die Schweiz bei der Arbeitsproduktivität noch an der Spitze, 
heute liegt sie hinter Österreich, Deutschland und Frankreich – wieso?"

https://www.nzz.ch/wirtschaft/niedriges-wachstum-d...

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Gute Gehaltssprünge macht man durch Firmenwechsel. Bleibt man ewig auf 
der ersten Stelle hocken gehts nicht vorwärts, man bleibt immer der 
Absolvent  Azubi  whatever. Den ersten Wechsel muss man sich vergolden 
lassen.

Beitrag #5283566 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5283567 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5283570 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Frank (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Was mir krass auffällt ist die Diskrepanz zwischen den Gehaltsangaben
> meiner persönlichen Bekannten und den Gehaltsangaben hier - vor allem
> die aus dem Osten!

An der Produktivität des Mitarbeiters liegt das meiner Ansicht nach 
nicht.
Drei Möglichkeiten:
1. In strukturschwachen Regionen gehen schlecht wirtschaftende Firmen 
mangels Konkurrenz nicht so schnell unter.
2. Aufgrund des niedrigeren Lohnes gibt es in strukturschwachen Regionen 
mehr "niedere Tätigkeiten, die in strukturstarken Regionen gar nicht 
finanzierbar sind. "Niedere Tätigkeiten" sind heutzutage auch beliebige 
Entwicklungstätigkeiten, die "wenig" oder "nicht gut" Marge abwerfen, 
als dass sie in strukturstarken Regionen bezahlbar wären.
3. Das Geld geht anderswo hin: Firmeninhaber oder Querfinanzierung 
anderer Mitarbeiter mit selber Tätigkeit aber höherem Gehalt.

Autor: Frank (Gast)
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Frank schrieb:
> [...]

Es ist schließlich so, dass Firmen in strukturschwachen Regionen bereits 
niedrigere Kosten an vielen anderen Stellen haben und dennoch weniger 
zahlen.

4. (noch eine Möglichkeit)
Ggf. führt dieser Kreislauf mit dem geringeren Gehalt dazu, dass im 
Schnitt mehr von den weniger produktiven Menschen in strukturschwachen 
Regionen arbeiten/bleiben. Die "Hochproduktiven" (nur um hier irgend 
eine Art der Differenzierung zu machen) bekommen deshalb in der 
strukturschwachen Region dennoch nur schwerlich, was sie entsprechend 
ihrer Produktivität "Wert" wären/sind.

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Abradolf L. schrieb:
> Gute Gehaltssprünge macht man durch Firmenwechsel. Bleibt man ewig auf
> der ersten Stelle hocken gehts nicht vorwärts, man bleibt immer der
> Absolvent  Azubi  whatever. Den ersten Wechsel muss man sich vergolden
> lassen.

Also meinst du, ich habe alles falsch gemacht? Zu lange die erste Stelle 
und den Wechsel habe ich mir nicht vergolden lassen.

Ich hatte mehr als 20 Bewerbungsgespräche um von meinem alten 
Unternehmen wegzukommen und war froh, irgendwo anders genommen zu 
werden.

Vielleicht sollte ich jetzt nach 1,5 Jahren wirklich nochmal wechseln, 
auf die Gefahr hin, in der neuen Firma total unzufrieden mit der Arbeit 
an sich zu sein ... aber wo gibt's schon Garantien?

Autor: RemoveBeforePost (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Gute Gehaltssprünge macht man durch Firmenwechsel. Bleibt man ewig
> auf
> der ersten Stelle hocken gehts nicht vorwärts, man bleibt immer der
> Absolvent  Azubi  whatever. Den ersten Wechsel muss man sich vergolden
> lassen.

Wie würde so ein Sprung für Dich aussehen? Dieser ist ja immer relativ.

Beispielsweise vom HW-Entwickler wie JoJoJo im KMU mit 54k€ All-In und 
fachlichem Know-How nach 2-3 Jahren zum Großkonzern als Systemingenieur 
mit 85-90k€ All-In?

Es ist ja eher unwahrscheinlich, dass man vom KMU zum Konzern auch noch 
vertikal(er) wechselt. Das passiert wohl meist in die andere Richtung 
und stellt wiederum einen möglichen Karriereschritt dar.

Nach 3-5 Jahren im Konzern (sollte dort kein Aufstieg möglich sein), 
zurück zum KMU in leitender Position als 
Abteilungsleiter/Entwicklungsleiter wäre so eine Möglichkeit.

Oder man gibt sich, falls der Job gefällt, mit den 90k€+X die (meist) 
automatisch kommen zufrieden und lebt einfach :-). Da kommen aber meist 
keine großen Sprünge mehr.

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Frank schrieb:
> 1. In strukturschwachen Regionen gehen schlecht wirtschaftende Firmen
> mangels Konkurrenz nicht so schnell unter.

Nun weiß ich nicht, ob eine Stadt mit über 500k Einwohner unbedingt 
Strukturschwach ist ... auf dem Dorf arbeite ich jedenfalls nicht ...

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Hugo K. schrieb:
> auf die Gefahr hin, in der neuen Firma total unzufrieden mit der Arbeit
> an sich zu sein

Projekte ändern sich und du kannst dann ebenso unzufrieden mit der 
jetzigen Firma sein und das bei mieser Bezahlung.
Ich spreche nicht davon, dass du alles falsch gemacht hast, aber man 
kann optimieren. Es kann ebenso sein, dass du mit Mitte 40 unzufrieden 
bist, weil du feststellst wieviel Geld du aus Bequemlichkeit verschenkt 
hast.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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RemoveBeforePost schrieb:
> Wie würde so ein Sprung für Dich aussehen? Dieser ist ja immer relativ.

Er sollte sich bemerkbar machen. Bei mir wars 54k@40h auf 66k@35h

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Abradolf L. schrieb:
> Hugo K. schrieb:
>> auf die Gefahr hin, in der neuen Firma total unzufrieden mit der Arbeit
>> an sich zu sein
>
> Projekte ändern sich und du kannst dann ebenso unzufrieden mit der
> jetzigen Firma sein und das bei mieser Bezahlung.
> Ich spreche nicht davon, dass du alles falsch gemacht hast, aber man
> kann optimieren. Es kann ebenso sein, dass du mit Mitte 40 unzufrieden
> bist, weil du feststellst wieviel Geld du aus Bequemlichkeit verschenkt
> hast.

Davor habe ich ehrlich gesagt auch Angst ... die Frage ist, sollte ich 
aufs ganze gehen und demnächst das Doppelte verlangen und einfach gehen, 
wenn es nicht gezahlt wird? Ich habe auch ein bisschen Bedenken, mein 
jetziges, doch sehr geordnetes Leben irgendwie zu vermurksen nur um dann 
zu sagen "Alles nur wegen der Kohle ..."

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Ich würde die Diskussion auf einen eigenen Thread verlagern, da dies 
hier nun zu weit abdriftet.

Autor: Frank (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Frank schrieb:
>> 1. In strukturschwachen Regionen gehen schlecht wirtschaftende Firmen
>> mangels Konkurrenz nicht so schnell unter.
>
> Nun weiß ich nicht, ob eine Stadt mit über 500k Einwohner unbedingt
> Strukturschwach ist

Im Vergleich ja. Das hängt nicht nur von der Einwohnerzahl ab. Im 
Stadtgebiet von Harare (Simbabwe) leben 1,5Mio Menschen.

Autor: Berliner (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Nacrichtentechnik
Alter        : 36
Erfahrung    : 10 Jahre
Fachgebiet   : Embedded Softwareentwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Telekommunikation
Region       : Berlin
Mitarbeiter  : 10k+ weltweit
Erreichbark. : <20 Min. mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Senior-Entwickler
Führung      : keine
Tätigkeit    : Entwicklung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 65k

Zusatzleist. : keine

Autor: Jo S. (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
>> Wie würde so ein Sprung für Dich aussehen? Dieser ist ja immer relativ.
>
> Er sollte sich bemerkbar machen. Bei mir wars 54k@40h auf 66k@35h

40% Steigerung   <--- "vergolden" ist angemessen

Bravo, sehr gut gemacht!

Weiter so!   ;)

Abram-Adolf, hättest du gleich bei Siemens angefangen, dann würdest du 
jetzt bereits ca. 75k€ bekommen ... aber nach dem IPO 66k   ;)

Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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Berliner schrieb:
> Studium      : Nacrichtentechnik
> Alter        : 36
> Erfahrung    : 10 Jahre
> Fachgebiet   : Embedded Softwareentwicklung
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma        : Telekommunikation
> Region       : Berlin
> Mitarbeiter  : 10k+ weltweit
> Erreichbark. : <20 Min. mit Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion     : Senior-Entwickler
> Führung      : keine
> Tätigkeit    : Entwicklung
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 65k


Also, man kann auch in Berlin angemessen verdienen!
Bist du bei einem TK-Dienstleister oder bei einem Systemhersteller oder 
bei der bekannten berl. Firma, die den Alten Fritz im Markennamen 
verehrt?

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Jo S. schrieb:
> hättest du gleich bei Siemens angefangen

Hätte ich am Freitag die 5 Richtigen und 2 Sonderzahlen getippt, ... ;)

Jo S. schrieb:
> dann würdest du
> jetzt bereits ca. 75k€ bekommen

Nur wenn man sich ebenso aktiv kümmert und einen internen Stellenwechsel 
anstrebt, sonst bleibt man erstmal auf seiner 9 oder 10 hocken als 
Absolvent. Und schnelle LZ Steigerungen darf man hier auch nicht 
unbedingt erwarten als Jungspund. Dieses Jahr steht erstmal der Sprung 
von A nach B an, das hievt mich immerhin über die 70k.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Berliner schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium      : Nacrichtentechnik
> Alter        : 36
> Erfahrung    : 10 Jahre
> Fachgebiet   : Embedded Softwareentwicklung
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma        : Telekommunikation
> Region       : Berlin
> Mitarbeiter  : 10k+ weltweit
> Erreichbark. : <20 Min. mit Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion     : Senior-Entwickler
> Führung      : keine
> Tätigkeit    : Entwicklung
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 65k
>





Lass mich raten, Rohde & Schwarz?
> Zusatzleist. : keine

: Bearbeitet durch User
Autor: Piccoz (Gast)
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Nun,  ich war gezwungen nach knapp zwei Jahren "zu wechseln" ... Man tut 
hier so, als ginge das generell. Es ist erstaunlich, dass potentiell die 
direkte Konkurrenz kein Interesse zeigt uvm.  Der einzige hier, der eine 
vernünftige Gehaltsentwicklung aufzeigt ist der Schweizer. Ansonsten 
sehe ich eher Sozialhilfe ( 35K ) oder bestenfalls Einsteigergehälter ( 
90K ).
Das darf mal angesprochen werden, weil diese "Gehaltslandschaft" mit der 
Realentwicklung der Preise  seit dem letzten Jh nicht schritthält

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Piccoz schrieb:
> Nun,  ich war gezwungen nach knapp zwei Jahren "zu wechseln" ... Man tut
> hier so, als ginge das generell. Es ist erstaunlich, dass potentiell die
> direkte Konkurrenz kein Interesse zeigt uvm.  Der einzige hier, der eine
> vernünftige Gehaltsentwicklung aufzeigt ist der Schweizer. Ansonsten
> sehe ich eher Sozialhilfe ( 35K ) oder bestenfalls Einsteigergehälter (
> 90K ).
> Das darf mal angesprochen werden, weil diese "Gehaltslandschaft" mit der
> Realentwicklung der Preise  seit dem letzten Jh nicht schritthält

Irgendwo muss ja Wachstum und Gewinnzuwachs her kommen. Woher? Richtig, 
die die es real erarbeiten, müssen noch weiter lernen zu verzichten und 
in Schulden zu leben. Und mit der GroKo wird sich das jetzt massiv 
verschärfen. Keine Ahnung warum es Menschen gibt, die immer noch 
SPD/Grüne, Union oder sogar FDP wählen. Naja, lachend in die Kreissäge 
würde ich mal sagen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Le X. (lex_91)
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Henry G. schrieb:
> Irgendwo muss ja Wachstum und Gewinnzuwachs her kommen. Woher? Richtig,
> die die es real erarbeiten, müssen noch weiter lernen zu verzichten und
> in Schulden zu leben. Und mit der GroKo wird sich das jetzt massiv
> verschärfen. Keine Ahnung warum es Menschen gibt, die immer noch
> SPD/Grüne, Union oder sogar FDP wählen. Naja, lachend in die Kreissäge
> würde ich mal sagen.

Vor Kurzem gab es hier das Thema "Deutschland verlassen".
Da durfte im Prinzip jeder rumblöken und jammern wie er wollte.
Den könnte man doch für diese Diskussion wieder verwenden und dadurch 
den Gehaltsthread sauber halten.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Hugo K. schrieb:
> die Frage ist, sollte ich
> aufs ganze gehen und demnächst das Doppelte verlangen und einfach gehen,
> wenn es nicht gezahlt wird?

Viel Erfolg, ich schätze mal dein Chef wird vor Lachen rückwärts vom 
Stuhl plumpsen.

Kurzer Realitätsabgleich:
- du bist in einer strukturschwachen Region (Dresden oder Leipzig?)
- du bringst keine außergwöhnlichen Kenntnisse mit (6 Jahre PHP und 
Java, davon 5 in einer 20 Mann Klitsche, zwischen Abi und Studium 
irgendwo auch 3 Jahre verloren)

Wenn dir wirklich so viel an der Kohle liegt, dann zieh nach 
Süddeutschland oder noch ein Stück weiter. Das Gehalt, das dir 
vorschwebt, ist für die Region mit deinem Profil mehr als utopisch. Wenn 
du nicht umziehen willst, dann kann ich noch den öffentlichen Dienst 
empfehlen. Oder (Geheimtipp) freu dich einfach, dass dein Arbeitgeber 
neben dem Gehalt noch diverse Extras anbietet, die hier keinesfalls 
selbstverständlich sind, du einen kurzen Weg zur Arbeit hast und vom 
Gehalt her guter Durchschnitt in Sachsen bist. Außerdem bist du erst ein 
Jahr bei der Bude, 200-500 mehr pro Monat sind bestimmt noch drin.

Autor: Münchner (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : M.Eng.
Alter        : 32
Erfahrung    : 4 Jahre
Fachgebiet   : Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Mittelständler
Region       : München
Mitarbeiter  : ~250
Erreichbark. : ~30 Minuten mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Projektleiter
Führung      : fachlich
Tätigkeit    : Projektleitung
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : im Schnitt ~2/Woche, bezahlt inkl Bonus oder abfeiern

Urlaub       : 30d
Gehalt       : 73k inkl. Urlaubs/Weihnachtsgeld (13. Gehalt)
Entwicklung  :

Einstieg: 47k --> JAHR1 50k --> JAHR1 53k --> JAHR2 58k --> JAHR3 62k 
--> JAHR3 65k --> JAHR4 73k

Zusatzleist. : VWL, Parkplatz, Diensthandy (auch privat nutzbar), 
Gleitzeit, bezahlte Ü-Std

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Gute Gehaltssprünge macht man durch Firmenwechsel. Bleibt man ewig
> auf
> der ersten Stelle hocken gehts nicht vorwärts, man bleibt immer der
> Absolvent  Azubi  whatever. Den ersten Wechsel muss man sich vergolden
> lassen.

Das mag zwar häufig so sein (wie auch bei dir), gilt aber nicht 
allgemein. Ich bin dafür ein Gegenbeispiel, bei mir war es bisher auch 
ohne Wechsel ein stetiges Vorwärts. Erst die EG 10 zum Einstieg, danach 
die 11, anschließend die 12 (jeweils mit a- und b-Stufen). Nun bin ich 
oben angekommen im Tarif, daher bleibt nur noch eine Steigerung der 
Leistungszulage; allerdings liege ich da auch schon über dem 
betrieblichen Durchschnitt von 14%, die Luft wird dort also langsam 
dünn. AT wäre noch eine Möglichkeit, ist aber eher nicht so mein Ding - 
ich mag mein Gleitzeitkonto mit der Möglichkeit, gelegentlich 
Überstunden abzufeiern (fühlt sich an wie Extraurlaub zu den üblichen 30 
Tagen).

Autor: curi (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Das mag zwar häufig so sein (wie auch bei dir), gilt aber nicht
> allgemein. Ich bin dafür ein Gegenbeispiel, bei mir war es bisher auch
> ohne Wechsel ein stetiges Vorwärts. Erst die EG 10 zum Einstieg,
[...]

Von welchem Zeitraum redest Du hier, welches Bundesland? Ist das 
innerhalb von 20 Jahren passiert oder 5?

Autor: Qwertz (Gast)
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curi schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Das mag zwar häufig so sein (wie auch bei dir), gilt aber nicht
> allgemein. Ich bin dafür ein Gegenbeispiel, bei mir war es bisher auch
> ohne Wechsel ein stetiges Vorwärts. Erst die EG 10 zum Einstieg,
>
> [...]
>
> Von welchem Zeitraum redest Du hier, welches Bundesland? Ist das
> innerhalb von 20 Jahren passiert oder 5?

Bundesland Bayern, ca. 9 Jahre.

Autor: Jo S. (Gast)
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JoJoJo schrieb:
> Dazu muss man sagen, die Region Freiburg und Umgebung ist auch laut
> Gehalstreport nicht sonderlich attraktiv. Im Schwarzwald und den
> Ausläufern gibt es zwar interessante Firmen, aber große nicht oder nur
> vereinzelt in meinem Einzugsgebiet. Mehr kleine Kklitschen.
>
> Und die die erreichbar wären, die nach Tarif zahlen, können sich vor
> Bewerbungen kaum retten.

In der Studentenstadt Freiburg ist scheinbar die Situation ähnlich wie 
in Karlsruhe: Überangebot an Absolventen und viele Kleinfirmen, die von 
ehemaligen Doktoranden und wiss. MA gegründet worden sind. Durch die 
vielen jungen Akademiker werden die Gehälter nach unten gedrückt. Die 
jungen Startup-Unternehmen vergüten oft nur unterdurchschnittliche. Die 
Attraktivität der Stadt bindet die Leute vor Ort zusätzlich.

Wenn meine o.g. Annahmen richtig sind, dann gibt es eigentlich nur einen 
Ausweg, wenn man ein höheres Einkommen will: Umziehen in eine 
wirtschaftsstarke Region.

Es ist nachvollziehbar, daß so eine Entscheidung schwer fällt: Wer 
verläßt denn gerne das Breisgau, um z.B. in Stuttgart zu leben.  ;) 
:)))
Stuagad, dort wo die Badener "Gelbfüßler" genannt werden.
Man hat´s nicht leicht.

Autor: JoJoJo (Gast)
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Ich würde sagen, dass diese Flexibilität heutzutage ja fast schon 
erwartet wird. Aber, falsch gedacht.

Die Einschätzung mag stimmen, aber dadurch, dass die Firmen in den 
Wirtschaftsstarken Regionen die Keule schwingen und würde tatsächlich 
eine Massenabwanderung einsetzen, dann würden die Leute dort aufgrund 
des Überangebots ebenfalls in dir Röhre gucken.

Geld ist nicht alles, macht aber das Leben angenehmer.
Man kann durchaus mit den Qualifikationen aus der breiten Masse 
hervorstechen. Und als guter Ingenieur kann man dann auch hier was 
verlangen und die Firmen ziehen auch mit. Man muss eben gut sein.

Zugegeben, bin kein Überflieger, daher muss ich entsprechend meinen 
Wissensstand etwas erweitern. Mein letzter Wechsel hat mir finanziell 
nicht viel gebracht, aber dafür fachlich. Ich kann mich nun weiter 
entwickeln und sehe das als Investition. Melde mich in spätestens zwei 
Jahren vom IGM Ufer wieder.

Ps.
Der letzte, der hier den Mob zum Streik anstiftenwollte hängt noch immer 
in der Kantine - da die IGM momentan wieder streiken, dachte ich, passt 
das. Ich kanns kaum erwarten.;-)

Autor: JoJoJo (Gast)
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Ps2.
Man muss hier eben ein bischen länger suchen. Das wird dann einfach so 
sein.

Autor: Heinrich (Gast)
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Qwertz schrieb:
> bei mir war es bisher auch ohne Wechsel ein stetiges Vorwärts. Erst die
> EG 10 zum Einstieg, danach die 11, anschließend die 12 (jeweils mit a-
> und b-Stufen). Nun bin ich oben angekommen im Tarif, daher bleibt nur
> noch eine Steigerung der Leistungszulage; allerdings liege ich da auch
> schon über dem betrieblichen Durchschnitt von 14%, die Luft wird dort
> also langsam dünn.

Wow, das ist echt beneidenswert. Wenn ich richtig gerechnet habe, sind 
das mindestens 85k bei 35h in Bayern... Nicht übel, da lässt es sich 
bestimmt gut von leben, quasi in Saus und Braus.

> AT wäre noch eine Möglichkeit, ist aber eher nicht so
> mein Ding - ich mag mein Gleitzeitkonto mit der Möglichkeit,
> gelegentlich Überstunden abzufeiern (fühlt sich an wie Extraurlaub zu
> den üblichen 30 Tagen).

Das kann ich nachvollziehen, ginge mir wohl genauso, wenn ich eh schon 
so viel Geld jeden Monat hätte. Ich krebse nur beim kleinen Krauter für 
50k bei 40h herum und sehe keine Chance in einen Konzern rein zu kommen. 
:-(

Autor: Konzernaffe (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium : Msc. X-Informatik
Alter : 24
Erfahrung : Praktikas, Werkstudent
Fachgebiet : F&E
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : nördliche Unterfranken
Mitarbeiter : 100k+ Weltweit, 3k Standort
Erreichbark. : 15 zu Fuß/10 mit Bus
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Softwareentwicklung & Data Scientist
Führung : keine
Tätigkeit : Datenanalyse und Programmentwicklung
Arbeitszeit : 40h
Überstunden: abfeiern
Urlaub : 30T
Gehalt : all in 68k Einstieg
Entwicklung: dieses Jahr sollte es bei 70k+ liegen
Zusatzleist. : Aktien, ggf. Gewinnbeteiligung, Kaffee, betriebliche AV 
u.Ä

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
Datum:

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---------------------------------------------------
Studium      : B.Sc. Wirtschaftsinformatik (Vorher IT-Ausbildung)
Alter        : 32
Erfahrung    : 2 Jahre (seit Abschluss Studium - 16 Jahre im Betrieb )
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Raum München
Mitarbeiter  : ~10.000 (weltweit) ~400.000 (Mutter)
Erreichbark. : ~30 Minuten mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Produktmanager
Führung      : keine
Tätigkeit    : Produktmanagement, Marketing, Support
Arbeitszeit  : 40h (35+5)
Ü.-Stunden   : 0-10, je nach Arbeit/Lust (abfeiern)

Urlaub       : 30d
Gehalt       : 96k inkl. Urlaubs/Weihnachtsgeld

Autor: DrIng (Gast)
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So hohe Gehälter für Leute, die die Mehrzahl von Praktikum nicht 
kennen...

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Karsten B. schrieb:
> Hugo K. schrieb:
>> die Frage ist, sollte ich
>> aufs ganze gehen und demnächst das Doppelte verlangen und einfach gehen,
>> wenn es nicht gezahlt wird?
>
> Viel Erfolg, ich schätze mal dein Chef wird vor Lachen rückwärts vom
> Stuhl plumpsen.
>
> Kurzer Realitätsabgleich:
> - du bist in einer strukturschwachen Region (Dresden oder Leipzig?)
> - du bringst keine außergwöhnlichen Kenntnisse mit (6 Jahre PHP und
> Java, davon 5 in einer 20 Mann Klitsche, zwischen Abi und Studium
> irgendwo auch 3 Jahre verloren)
>
> Wenn dir wirklich so viel an der Kohle liegt, dann zieh nach
> Süddeutschland oder noch ein Stück weiter. Das Gehalt, das dir
> vorschwebt, ist für die Region mit deinem Profil mehr als utopisch. Wenn
> du nicht umziehen willst, dann kann ich noch den öffentlichen Dienst
> empfehlen. Oder (Geheimtipp) freu dich einfach, dass dein Arbeitgeber
> neben dem Gehalt noch diverse Extras anbietet, die hier keinesfalls
> selbstverständlich sind, du einen kurzen Weg zur Arbeit hast und vom
> Gehalt her guter Durchschnitt in Sachsen bist. Außerdem bist du erst ein
> Jahr bei der Bude, 200-500 mehr pro Monat sind bestimmt noch drin.

Kurzes Update:

Ja, ich komme aus dem Raum Dresden und arbeite in Dresden.
Habe letzte Woche Freitag das Gespräch hinter mir gebracht, mit der 
generellen Anfrage nach einer lohntechnischen Anpassung. Ergebnis: 
Keinen müden EUR mehr Lohn, ich soll nächstes Jahr noch einmal anfragen. 
Begründet wurde das ganze mit 1-2 Fauxpas meinerseits aus dem letzten 
Jahr. Diese kann ich zwar nachvollziehen, werden aber meiner Meinung 
nach überbewertet, da ich ansonsten gute Arbeit mache. Leider zog 
letzteres Argument nicht. Hinzu kommt, dass ich von Kollegen erfahren 
habe, dass die Erhöhung, die man normalerweise regelmäßig bekommen 
sollte (ich=sonderfall?), auch nicht wirklich prall ausfällt ... d.h. 
ich nähere mich in 10 Jahren dann eventuell mal einem 
Durchschnittsgehalt.

Nun habe ich noch 2 andere Stellenangebote, bei denen ich jedoch zu 
Beginn  noch ein paar EUR weniger verdienen würde, allerdings kann ich 
da noch nicht abschätzen, wie dann die Karrierechancen sind, denn 
interessant ist es schon, was die da machen ... aber so ohne Personal 
und Führungsverantwortung kommt man wohl nicht wirklich weit in der IT.

Führung und große Verantwortlichkeiten sind tatsächlich keine meiner 
Steckenpferde ...

Na mal schauen, ein Wechsel werde ich mir auf jeden Fall vornehmen.

:) Grüße

Autor: Qwertz (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> aber so ohne Personal
> und Führungsverantwortung kommt man wohl nicht wirklich weit in der IT.

Das kann ich so nicht bestätigen. Es gibt in Deutschland neben der 
Führungslaufbahn auch immer die Möglichkeit einer Fachkarriere, mit der 
man ebenfalls in den AT-Bereich (>100k p.a.) vorstoßen kann, wenn man 
das denn möchte.

Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, in eines der westlichen 
Bundesländer umzuziehen?

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Qwertz schrieb:
> Hugo K. schrieb:
>> aber so ohne Personal
>> und Führungsverantwortung kommt man wohl nicht wirklich weit in der IT.
>
> Das kann ich so nicht bestätigen. Es gibt in Deutschland neben der
> Führungslaufbahn auch immer die Möglichkeit einer Fachkarriere, mit der
> man ebenfalls in den AT-Bereich (>100k p.a.) vorstoßen kann, wenn man
> das denn möchte.
>
> Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, in eines der westlichen
> Bundesländer umzuziehen?

Ich schätze mal, das trifft dann aber nur zu, wenn man sich absolut 
spezialisiert, oder irre ich mich? So irgendeine Enterprise Software, 
die nur 3 Menschen in ganz Europa kennen und können^^mit PHP/Java/C# und 
Opensource Framework-Kenntnissen wird man da wohl nicht so weit kommen 
...

Umziehen wäre auch eine Option, aber was mach ich mit meiner Familie 
hier?

Autor: Uwe Der B.B. :-) (monkye)
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---------------------------------------------------
Studium : Verfahrenstechnik
Alter : 52
Erfahrung : >25J. Projektmanagement (zertif.) , MES, C/C++/C#/Java/div. 
Apllication Languages
Fachgebiet: Protessautomation, ERP
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : größeres Beratungshaus (>50 MA)
Region : Dresden
Mitarbeiter : ca. 1.000 weltweit
Erreichbark. : 20 min mit dem PKW
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Teamleitung, Projektleitung, Fachberatung
Führung : ja
Tätigkeit : Planung, Proj.-Mgt, Fachthemen
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : vereinbarte werden bezahlt, Fahrzeit = Arbeitszeit
Urlaub : 30d
Gehalt : 70k inkl. Bonus, Dienstwagen, zzgl. Spesen, Getränke+Obst, ...

Autor: Momo (Gast)
Datum:

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---------------------------------------------------
Studium : Informatik
Alter : 37
Erfahrung : >10J. Entwicklung
Fachgebiet: Medizintechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Medizintechnik
Region : Berlin
Mitarbeiter : ca. 5.000 weltweit
Erreichbark. : 25 min mit dem PKW
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwickler, Fachberatung
Führung : ja (kleines team)
Tätigkeit : Softwareentwicklung
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : abfeiern
Urlaub : 30d
Gehalt : 80k inkl. Bonus

Autor: Qwertz (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Ich schätze mal, das trifft dann aber nur zu, wenn man sich absolut
> spezialisiert, oder irre ich mich? So irgendeine Enterprise Software,
> die nur 3 Menschen in ganz Europa kennen und können^^

Nein. Spezialisieren ja, aber nicht so wie du es nahelegst. Eher 
spezialisiert auf einen bestimmten Themenbereich des Unternehmens, in 
dem man arbeitet, was meistens eine jahrelange Entwicklung in diesem 
voraussetzt. Gut vernetzt sollte man auch im Unternehmen sein, so dass 
man sich einen gewissen Status erarbeitet hat, die Kollegen einen als 
Experten schätzen und gerne um Rat fragen.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Hugo K. schrieb:
> Hinzu kommt, dass ich von Kollegen erfahren
> habe, dass die Erhöhung, die man normalerweise regelmäßig bekommen
> sollte (ich=sonderfall?), auch nicht wirklich prall ausfällt
Solange du keine zusätzlichen Arbeiten übernimmst oder deine Firma sich 
rasant vergrößert, kannst du mit jährlichen Anpassungen von 0% und 
halber Tarifsteigerung rechnen.

> ... d.h.
> ich nähere mich in 10 Jahren dann eventuell mal einem
> Durchschnittsgehalt.
Mit 34k bist du doch schon gut dabei? 2400€ brutto ist in Sachsen der 
Medianlohn.

> Nun habe ich noch 2 andere Stellenangebote, bei denen ich jedoch zu
> Beginn  noch ein paar EUR weniger verdienen würde, allerdings kann ich
> da noch nicht abschätzen, wie dann die Karrierechancen sind, denn
> interessant ist es schon, was die da machen ... aber so ohne Personal
> und Führungsverantwortung kommt man wohl nicht wirklich weit in der IT.
Schei* auf die paar Piepen Unterschied, schau lieber nach einer 
interessanten Tätigkeit und einem guten Arbeitsumfeld (Gleitzeit, 30d 
Urlaub, kurze Wegstrecke zur Firma).

Hugo K. schrieb:
> Ich schätze mal, das trifft dann aber nur zu, wenn man sich absolut
> spezialisiert, oder irre ich mich? So irgendeine Enterprise Software,
> die nur 3 Menschen in ganz Europa kennen und können^^mit PHP/Java/C# und
> Opensource Framework-Kenntnissen wird man da wohl nicht so weit kommen
> ...
Nein, der oben benannte "AT-Bereich >100k€/a" ist kein AT, sondern 
Tarifgehalt Bayern bei 40h und damit auch ohne AT-Aufgaben als normaler 
Entwickler erreichbar. Vielleicht aber nicht mit PHP...

> Umziehen wäre auch eine Option, aber was mach ich mit meiner Familie
> hier?
Mitnehmen? Nein Spaß, mit Familie ist Umziehen eigentlich keine Option.

Autor: Lenny (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium : Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
Alter : 24
Erfahrung : 3 Jahre
Fachgebiet: Maschinenbau
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Stern
Region : Stuttgart
Mitarbeiter : > 200.000
Erreichbark. : 25 min mit dem PKW
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Controlling
Führung : keine
Arbeitszeit : 35h
Ü.-Stunden : abfeiern
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 89k alles inkl.

Autor: Gerald (Gast)
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Nur getrolle die letzten Posts.

Autor: Qwertz (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Nein, der oben benannte "AT-Bereich >100k€/a" ist kein AT, sondern
> Tarifgehalt Bayern bei 40h und damit auch ohne AT-Aufgaben als normaler
> Entwickler erreichbar.

Doch, das ist AT, bei ca. 100k fängt dieser Bereich ungefähr an.

Für 100k im Tarifkreis benötigt man in Bayern schon EG 12b bei 
40h-Vertrag und mindestens 19% Leistungszulage. Das ist dann aber kein 
"normaler Entwickler" mehr.

Autor: uwe (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Wenn ich immer so IT'ler in meinem Bekanntenkreis befrage, verdient
> keiner wesentlich mehr als ich, von daher habe ich mein Gehalt
> eigentlich nie wirklich in Frage gestellt ... also entweder möchte es
> keiner zugeben, oder ich kenn wirklich nur Schlechtverdiener ...

Ich kann dich beruhigen (oder auch nicht), dass ich identische 
Erfahrungen im Bekanntenkreis habe. Selbe Stadt, ähnliches Gebiet. 
Berufseinstieg nach dem Studium mit 25k-30k sind absolut Standard und 
35k sind in nem 10-100 MA Unternehmen ohne Tarifbindung tatsächlich gar 
nicht so schlecht (bei 40h/Woche). Auch die jährlichen Steigerungen sind 
dezent bis nicht vorhanden, außer du bist wirklich sehr geschickt dabei.

Autor: Bb Ox (bbox)
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Für 25k geht nan nicht studieren. Ohje...

Autor: Markus (Gast)
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Autor: Lenny (Gast)
Datum: 23.01.2018 22:03
---------------------------------------------------
Studium : Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
Alter : 24
Erfahrung : 3 Jahre
Fachgebiet: Maschinenbau
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Stern
Region : Stuttgart
Mitarbeiter : > 200.000
Erreichbark. : 25 min mit dem PKW
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Controlling
Führung : keine
Arbeitszeit : 35h
Ü.-Stunden : abfeiern
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 89k alles inkl.

*********************************************************************

Wie war denn deine Einstiegs-EG und auf welcher EG stehst du denn nun?
Da müssen aber mindestens 5000€ Bonus eingerechnet sein - right?

Autor: Thomas (Gast)
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Lenny schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium : Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
> Alter : 24
> Erfahrung : 3 Jahre
> Fachgebiet: Maschinenbau
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion : Controlling
> Führung : keine
> Arbeitszeit : 35h
> Ü.-Stunden : abfeiern
> Urlaub : 30 Tage
> Gehalt : 89k alles inkl.

Die EG-Stufe würde mich auch mal interessieren?! - wäre schon 
verblüffend für einen B.Sc. in 3 Jahren.

Autor: Ich (Gast)
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Thomas schrieb:
>> Gehalt : 89k alles inkl.
>
> Die EG-Stufe würde mich auch mal interessieren?! - wäre schon
> verblüffend für einen B.Sc. in 3 Jahren.

Ich "verdiene" auch so viel - nur mein Chef sieht das leider etwas 
anders.

89k€ ist selbst für den Stern viel, es sei denn bei All-In sind 
sämtliche Reisekosten, die man hatte mit eingerechnet.

Autor: Thomas (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium       : Elektrotechnik (B.Eng.)
Alter         : 32
Erfahrung     : 5 Jahre
Fachgebiet    : Maschinenbau
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma         : Konzern
Region : BW
Mitarbeiter   : 10.000
Erreichbark.  : 25 min mit dem PKW
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion      : Entwicklung
Führung       : keine
Arbeitszeit   : 35h
Ü.-Stunden    : abfeiern
Urlaub        : 30 Tage
Gehalt        : Einstieg damals mit EG10 -> EG11 wäre auch möglich
                aktuell 75k alles inkl. (EG14)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Bb O. schrieb:
> Für 25k geht nan nicht studieren. Ohje...

Heutzutage im MINT Bereich leider immer mehr. Nur bemerken es die 
Absolvent erst, wenn sie einschlägige Erfahrungen mit dem Arbeitsmarkt 
gemacht haben. Dann wissen sie die hohen Gehaltsangaben in Threads und 
Foren wie diesen erst so "richtig zu schätzen". Hohe Gehälter gibt es 
nur noch für einige wenige Absolventen und das unabhängig wie gut sie 
sind.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich lache mich krumm ob der hiesigen Angebereien.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Bb O. schrieb:
>> Für 25k geht nan nicht studieren. Ohje...
>
> Heutzutage im MINT Bereich leider immer mehr. Nur bemerken es die
> Absolvent erst, wenn sie einschlägige Erfahrungen mit dem Arbeitsmarkt
> gemacht haben. Dann wissen sie die hohen Gehaltsangaben in Threads und
> Foren wie diesen erst so "richtig zu schätzen". Hohe Gehälter gibt es
> nur noch für einige wenige Absolventen und das unabhängig wie gut sie
> sind.

Für 25k findet man nicht mal einen gescheiten Fachinformatiker.
Ex-DDR außen vor.

Bürovorsteher schrieb:
> Ich lache mich krumm ob der hiesigen Angebereien.

Neid?

Autor: Jo S. (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Es gibt in Deutschland neben der
> Führungslaufbahn auch immer die Möglichkeit einer Fachkarriere, mit der
> man ebenfalls in den AT-Bereich (>100k p.a.) vorstoßen kann

"immer" nicht

Es gibt 2 grundsätzlich verschiedene Führungssysteme.
Quertz, du kennst das so von Siemens, dort gibt es die Fachlaufbahn 
(zumindest bis zu den unteren AT-Stufen).

In anderen Unternehmen gibt es nur die Führungslaufbahnen. Beide Systeme 
haben Vor- und Nachteile. Je nach Tradition der Firma wird das eine oder 
das andere verwendet. In meiner Firma ist eine Fachkarriere nur in 
wenigen Fällen gegeben.

Autor: Jo S. (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Mit 34k bist du doch schon gut dabei? 2400€ brutto ist in Sachsen der
> Medianlohn.

Als Informatik-Bachelor mit 6 Jahren Berufserfahrung ???

Autor: Jo S. (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Nein, der oben benannte "AT-Bereich >100k€/a" ist kein AT, sondern
> Tarifgehalt Bayern bei 40h und damit auch ohne AT-Aufgaben als normaler
> Entwickler erreichbar. Vielleicht aber nicht mit PHP...

Im Regelfall kommt ein "normaler" Entwickler nicht in diesen Bereich.
Ein Bachelor fängt meistens mit EG9 (Bayern) an, steigt nach 2-3 Jahren 
in EG10 auf und kann bei guter Leistung nach einigen Jahren in eine EG11 
Position gelangen mit schwierigeren Aufgaben und höherer Verantwortung. 
Einen Automatismus gibt es nicht. Mit langjähriger und umfassender 
Erfahrung + Weiterbildung ist EG12 (höchste Tarifstufe) möglich. 
Verträge mit 40h bei tarifgebundenen Unternehmen sind in Bayern selten.

In sehr großen Unternehmen hat man bessere und schnellere 
Aufstiegschancen, wenn man in der Firmenzentrale oder an einem 
Hauptstandort des Geschäftsbereichs beschäftigt ist.


Sonderfall in Bayern: München
In der teuersten Stadt Deutschlands ist ein Einstieg für Bachelors in 
EG10 üblich, nach 2-3 Jahren EG11. Nach weiteren 2-5 Jahren und guter 
Leistung EG12.
(In den 90er Jahren war ein Dipl.-Ing./Inf. (FH) mit 5 Jahren 
Berufserfahrung bei Siemens üblicherweise in der höchsten Gehaltsgruppe 
7 (entspricht EG12 + 10%). Bald danach Wechsel in AT. Wer nach 10 Jahren 
immer noch nicht in AT war, galt als Totalversager.)

Das Gehaltsniveau und die Aufstiegschancen sind rapide gesunken.

Wünsche einen schönen Feierabend!

  Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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>> Umziehen wäre auch eine Option, aber was mach ich mit meiner Familie
>> hier?
>  mit Familie ist Umziehen eigentlich keine Option.

Wieso? Das machen doch viele.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Jo S. schrieb:
>>> Umziehen wäre auch eine Option, aber was mach ich mit meiner Familie
>>> hier?
>>  mit Familie ist Umziehen eigentlich keine Option.
>
> Wieso? Das machen doch viele.

Weil der/die Partner/in dann ihren sicheren Job aufgibt, um dort dann 
keinen zu finden?

Autor: Jo S. (Gast)
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Konzernaffe schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium : Msc. X-Informatik
> Alter : 24
> Erfahrung : Praktikas, Werkstudent
> Fachgebiet : F&E
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma : Konzern
> Region : nördliche Unterfranken
> Mitarbeiter : 100k+ Weltweit, 3k Standort
> Erreichbark. : 15 zu Fuß/10 mit Bus
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion : Softwareentwicklung & Data Scientist
> Führung : keine
> Tätigkeit : Datenanalyse und Programmentwicklung
> Arbeitszeit : 40h
> Überstunden: abfeiern
> Urlaub : 30T
> Gehalt : all in 68k Einstieg


Gratuliere!

68k€ zum Einstieg ist außergewöhnlich viel in Nordbayern.
Was beinhaltet "all inclusive"?

Welche Tätigkeit/Kenntnisse?
Hast du vorher schon für die Aufgaben relevante Erfahrungen gehabt?

Die 68.000 € sollen Ansporn für die anderen sein!   ;)

Wünsche weiterhin viel Erfolg!

Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dr.Seltsam schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium      : B.Sc. Wirtschaftsinformatik (Vorher IT-Ausbildung)
> Alter        : 32
> Erfahrung    : 2 Jahre (seit Abschluss Studium - 16 Jahre im Betrieb )

Also 7 Jahre Berufserfahrung als Fachinformatiker?
Danach Studium und seit 2 J. WiInf.?

Welche Tätigkeit vor Beginn Studium und in welcher EG?

> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma        : Konzern
> Region       : Raum München
> Mitarbeiter  : ~10.000 (weltweit) ~400.000 (Mutter)
> Erreichbark. : ~30 Minuten mit dem Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion     : Produktmanager
> Führung      : keine
> Tätigkeit    : Produktmanagement, Marketing, Support
> Arbeitszeit  : 40h (35+5)
> Ü.-Stunden   : 0-10, je nach Arbeit/Lust (abfeiern)
>
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 96k inkl. Urlaubs/Weihnachtsgeld

96.000 € nach nur 2 Jahren ist sehr viel.

Gratuliere!

Weiterhin viel Erfolg!

   Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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PS: Ausbildung und Studium zählen nicht als Berufserfahrung.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Neid?

Igitt, nein. Ich habe hier sowieso den längsten.

Autor: Jo S. (Gast)
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Uwe D. schrieb:
> Studium : Verfahrenstechnik
> Erfahrung : >25J. Projektmanagement (zertif.) , MES, C/C++/C#/Java/div.
> Apllication Languages
> Fachgebiet: Protestautomation, ERP    ;)
> Region : Dresden
> Mitarbeiter : ca. 1.000 weltweit
> Funktion : Teamleitung, Projektleitung, Fachberatung
> Führung : ja
> Tätigkeit : Planung, Proj.-Mgt, Fachthemen
> Arbeitszeit : 40h
> Ü.-Stunden : vereinbarte werden bezahlt, Fahrzeit = Arbeitszeit
> Urlaub : 30d
> Gehalt : 70k inkl. Bonus, Dienstwagen, zzgl. Spesen, Getränke+Obst, ...

Man kann also auch in Sachsen gutes Geld verdienen.
Kommst du aus dem Westen?

Autor: Jo S. (Gast)
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Momo schrieb:
> Studium : Informatik
> Alter : 37
> Erfahrung : >10J. Entwicklung
> Fachgebiet: Medizintechnik
> Region : Berlin
> Mitarbeiter : ca. 5.000 weltweit
> Funktion : Entwickler, Fachberatung
> Führung : ja (kleines team)
> Tätigkeit : Softwareentwicklung
> Arbeitszeit : 40h
> Ü.-Stunden : abfeiern
> Urlaub : 30d
> Gehalt : 80k inkl. Bonus

Und auch in Berlin gibt´s gutes Geld.
--> Ansporn an die Berliner Jammerer!   ;)   ;)

Autor: Bb Ox (bbox)
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50-60k sehe ich auch als "normales" (Einstiegs-)Gehalt an. Ansonsten 
brauch man sich nicht die ganzen Jahre mit diesem universitären System 
rumschlagen. Aber hier ist ja heutzutage alles "Normal". Viel 
interessanter ist, wie man den Firmen das wieder beibringt, was 
anständige Gehälter sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jo S. (Gast)
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Lenny schrieb:
> Studium : Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
> Alter : 24
> Erfahrung : 3 Jahre
> Fachgebiet: Maschinenbau
> Firma : Stern / Daimler
> Region : Stuttgart
> Mitarbeiter : > 200.000
> Funktion : Controlling
> Führung : keine
> Arbeitszeit : 35h
> Ü.-Stunden : abfeiern
> Urlaub : 30 Tage
> Gehalt : 89k alles inkl.

Oh, oh, oh, ...

Mit 21 Jahren Bachelorabschluß.
FOS mit 18?
Nach 3 Jahren 89k€ und das bei nur 35h ........  ;)

Autor: Bb Ox (bbox)
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Als Leitsatz sollte gelten, dass man immer mehr verdient als seine 
Professoren! Ansonsten brauch man die Uni nämlich nicht verlassen...

Autor: Jo S. (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Für 25k geht nan nicht studieren. Ohje...

Richtig! Das ist ein sehr schlechter Facharbeiterlohn. Die 20-Jährigen 
fangen jetzt mit 36-42k€ an. 25k entspricht einer 18-jährigen Bürokraft 
mit 2 Jahren "Halb-"Ausbildung.

Autor: Bb Ox (bbox)
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Die Studenten müssen über die ASTA und HS auch mehr aufgeklärt werden! 
Ich sehe da kaum Bewegung in dieser Richtung. Den meisten fallen hier 
doch die Augen aus bei den Gehältern.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jo S. (Gast)
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Markus schrieb:
> Autor: Lenny (Gast)
> Datum: 23.01.2018 22:03
> Studium : Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.)
> Alter : 24
> Erfahrung : 3 Jahre
> Firma : Stern
> Region : Stuttgart
> Mitarbeiter : > 200.000
> Funktion : Controlling
> Führung : keine
> Arbeitszeit : 35h
> Ü.-Stunden : abfeiern
> Urlaub : 30 Tage
> Gehalt : 89k alles inkl.
>
> *********************************************************************
>
> Wie war denn deine Einstiegs-EG und auf welcher EG stehst du denn nun?
> Da müssen aber mindestens 5000€ Bonus eingerechnet sein - right?

Die 89.000€ sind nicht unmöglich. (Ich glaub´s aber nicht)

3 J. BE --> EG15 (evtl. hohe LZ)

Jahresbonus?

Investitionscontrolling?

WiIng. mit Schwerpunkt in Wirtschaft (Wirtschaftsfakultät) oder Technik?
Z.B. 2/3 Wirtschaft bzw. Technik?

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Jo S. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> Mit 34k bist du doch schon gut dabei? 2400€ brutto ist in Sachsen der
>> Medianlohn.
>
> Als Informatik-Bachelor mit 6 Jahren Berufserfahrung ???
Nein, die 2400€ sind der Medianlohn aller Vollzeitbeschäftigten.

Der Entgeltatlas der Arbeitsagentur nennt für "Berufe in der 
Softwareentwicklung - hoch komplexe Tätigkeiten" ein Median-Entgelt von 
3561€ brutto in Sachsen. Da ist aber sicher nicht nur PHP dabei :)
Für "Berufe in der Informatik (ohne Spezialisierung) - fachlich 
ausgerichtete Tätigkeiten" sind es 3000€ brutto und da ist er doch ganz 
knapp dran.

Jo S. schrieb:
> Man kann also auch in Sachsen gutes Geld verdienen.
Das ist eine typische AT-Position und die Bezahlung reicht nicht mal an 
die letzten Entgeltgruppen bei der IGMetall ran...

Autor: Jo S. (Gast)
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Thomas schrieb:
> Studium       : Elektrotechnik (B.Eng.)
> Alter         : 32
> Erfahrung     : 5 Jahre
> Firma         : Konzern
> Region        : BW
> Mitarbeiter   : 10.000
> Funktion      : Entwicklung
> Führung       : keine
> Arbeitszeit   : 35h
> Ü.-Stunden    : abfeiern
> Urlaub        : 30 Tage
> Gehalt        : Einstieg damals mit EG10 -> EG11 wäre auch möglich
>                 aktuell 75k alles inkl. (EG14)

EG10 in BaWü ... ist ein übliches Einstiegsgehalt für Techniker. Eine EG 
über Meistereinstieg.

Autor: Qwertz (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Die 89.000€ sind nicht unmöglich. (Ich glaub´s aber nicht)

Ich würde auch nicht davon ausgehen, dass hier alle Angaben stimmen. ;-)
Das hat weniger mit Neid zu tun als mit Realismus (falls das gleich 
wieder als Argument kommt; und ja, ich verdiene selbst ganz gut). Manch 
einer macht sich halt einen Scherz daraus herauszufinden, wo bei dir Jo 
S. und anderen Leuten wohl die Schwelle liegt, bei der euch ganz langsam 
Zweifel an der Glaubwürdigkeit aufkommen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Bb O. schrieb:
>> Für 25k geht nan nicht studieren. Ohje...
>
> Heutzutage im MINT Bereich leider immer mehr. Nur bemerken es die
> Absolvent erst, wenn sie einschlägige Erfahrungen mit dem Arbeitsmarkt
> gemacht haben. Dann wissen sie die hohen Gehaltsangaben in Threads und
> Foren wie diesen erst so "richtig zu schätzen". Hohe Gehälter gibt es
> nur noch für einige wenige Absolventen und das unabhängig wie gut sie
> sind.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
Datum: 24.01.2018 14:59
Ich lache mich krumm ob der hiesigen Angebereien.

-----------------------------
Jo S. schreibt:
Die Spannen beim Gehalt sind sehr groß, sowohl beim Einstieg, als auch 
beim möglichen Endgehalt.

Kriterien:
- Abschluß
- Fachrichtung
- Spezialisierung
- Vorerfahrungen
- Unternehmensgröße
-- Kleinfirmen bezahlen nur 2/3 dessen der Großunternehmen
- Standort / Region
-- viele konkurrierende große Unternehmen
-- Nachfrage nach Experten
- Hierarchie des Standortes (z.B.Hauptsitz)
- Branche
- Funktion (Entwicklung, Fertigung, Vertrieb, ...)
- Tätigkeiten
-- Niveau (umsetzen neuester Erkenntnisse aus der Forschung,...)
- erforderl. Kenntnisse und Fähigkeiten
- erforderl. Erfahrungen
- Gesamtkonjunktur
- Branchenkonjunktur
- Umstrukturierung in der Branche
-      dto.        in der Firma
- ...

Angebereien --> kann sein, es kann aber auch realistisch sein.

Henry und BV, euer Blickfeld ist auf Berlin beschränkt. Berlin ist 
sicher nicht der beste Standort für Ing. und Inf.

Autor: Jo S. (Gast)
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Ergänzung:

sehr wichtig sind:
- Persönlichkeit
- Auftreten
- Argumentation
- Rhetorik
- Verhandlungsstrategie und -Taktik
- Netzwerkkontakte / Förderer

und vieles mehr

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Angebereien --> kann sein, es kann aber auch realistisch sein.

> Henry und BV, euer Blickfeld ist auf Berlin beschränkt. Berlin ist
> sicher nicht der beste Standort für Ing. und Inf.

Ich gehe mal davon aus, dass der sich hier ergebende Querschnitt nicht 
sehr repräsentativ ist, da sich alle diejenigen, die die ausgerufenen 
Gehälter nicht erreichen, nicht melden werden, um nicht dem Spott und 
Hohn des Forums anheimzufallen (was? xx kEUR? - das verdient doch bei 
uns der Hausmeister!
Nur 60 k als Berufsanfänger und Bsc, dafür stehe ich doch gar nicht erst 
auf!).
Gerade gesehen: der Medianwert des Nettoeinkommens in DE liegt bei 1.656 
EUR
http://www.spiegel.de/wirtschaft/einkommen-so-steh...
Die Berechner erscheinen in diesem Falle ausnahmsweise glubwürdig zu 
sein, da sie den Medianwert nicht ohne Not nach oben verschieben werden.
Und ja, ich zähle in dieser Betrachtungsweise zur einkommensreichen 
Schicht, irgendwie erschließt sich mir aber nicht, warum. Wie geht es 
dann den Leuten der einkommensschwachen Mitte oder der einkommensarmen 
Schicht?

Vllt ist es nicht gut, hier im Thread alles lang heraushängen zu lassen.
Es ist ohnehin sinnlos, weil die von dir genannten Kriterien eben sehr 
breit gefächert sind.

Autor: Uwe Der B.B. :-) (monkye)
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Jo S. schrieb:
> Uwe D. schrieb:
> Man kann also auch in Sachsen gutes Geld verdienen.
> Kommst du aus dem Westen?

Nein, vom Dorf in Sachsen. Habe mich sehr frühzeitig (schon vor der 
Wende) spezialisiert und habe mein Geld immer im Projektgeschäft und mit 
Automation/Software und deren Integration verdient.

Unser Wettbewerb verdient 200m weiter nochmal eine Schippe mehr. Aber 
ich bin kein Reisender und i.d.R. fast täglich zu Hause.

Autor: Jo S. (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Der Entgeltatlas der Arbeitsagentur nennt für "Berufe in der
> Softwareentwicklung - hoch komplexe Tätigkeiten" ein Median-Entgelt von
> 3561€ brutto in Sachsen.

*13 --> 46.000 €

> Für "Berufe in der Informatik (ohne Spezialisierung) - fachlich
> ausgerichtete Tätigkeiten" sind es 3000€ brutto

Dazu gehören auch Fachinformatiker (Ausbildungsberuf) und 
Quereinsteiger.

Autor: Jo S. (Gast)
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Bb O. schrieb:
> 50-60k sehe ich auch als "normales" EinstiegsGehalt an.

Das ist es auch.

> Viel interessanter ist, wie man den Firmen das wieder beibringt, was
> anständige Gehälter sind.

Ja! Hebe ich in einem anderen Thread schon angemerkt.
Das "wie" ist leicht erklärt. Aber die träge Masse zu bewegen, ist 
schwierig.  ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Weil der/die Partner/in dann ihren sicheren Job aufgibt, um dort dann
> keinen zu finden?

In guten Regionen findet man für jeden Beruf eine Anstellung.

Die Zeit ist günstig - nutzen!

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Jo S. schrieb:
> Karsten B. schrieb:
>> Der Entgeltatlas der Arbeitsagentur nennt für "Berufe in der
>> Softwareentwicklung - hoch komplexe Tätigkeiten" ein Median-Entgelt von
>> 3561€ brutto in Sachsen.
>
> *13 --> 46.000 €

Afaik rechnet man bei der Arbeitsagentur mal 12, Sonderzahlung sind 
bereits inklusive.

>> Für "Berufe in der Informatik (ohne Spezialisierung) - fachlich
>> ausgerichtete Tätigkeiten" sind es 3000€ brutto
>
> Dazu gehören auch Fachinformatiker (Ausbildungsberuf) und
> Quereinsteiger.

Korrekt. Ich habe nur beide Vergleichsgruppen genannt, um die Spanne 
aufzuzeigen. Mit PHP ist man mit ziemlicher Sicherheit unterhalb des 
Schnitts "Berufe in der Softwareentwicklung - hoch komplexe 
Tätigkeiten", da dort alle Informatiker reinzählen, auch 
Master/Dipl.-Ing., etc.

Autor: Qwertz (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Ich gehe mal davon aus, dass der sich hier ergebende Querschnitt nicht
> sehr repräsentativ ist, da sich alle diejenigen, die die ausgerufenen
> Gehälter nicht erreichen, nicht melden werden, um nicht dem Spott und
> Hohn des Forums anheimzufallen

So ganz stimmt das ja nicht, wenn ich mir den Beitrag von Hugo hier 
ansehe:

Hugo K. schrieb:
> Studium      : B.Sc Informatik (BA)
> Alter        : 30
> Erfahrung    : 9 Jahre (3 Jahre davon im dualen Ausbildungsmodus)
> Fachgebiet   : Softwareentwicklung Java/PHP (Backend)
> Arbeitszeit  : 40h
> Urlaub       : 26
> Gehalt       : 34k

Aber in der Tendenz gebe ich dir schon recht, es werden sich eher die 
melden, die mit ihrem tollen Gehalt angeben wollen.

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Also wenn PHP meine Geldbremse ist, dann sollte ich ja wohl andernweitig 
schauen ... die Frage ist, wie macht man das in endlicher Zeit nebenbei? 
Ich habe all den Jahren Vollzeit PHP gerade mal das Gefühl, so halbwegs 
gut darin zu sein ... wie wird man gut und erfahren in einer anderen 
Programmiersprache, wenn man nebenbei noch 8-10h jeden Tag arbeiten 
muss? Mit privaten Projekten kommt man da ja wohl kaum hin ... zumal man 
ja zuhause z.b. kaum hochspezialisierte Frameworks entwickelt, die ja 
mitunter einiges an Lizenzen kosten können ...

Mein Plan ist es, bis spätestens zum 40. Lebensjahr ein in 
Gesamtdeutschland durchschnittliches Gehalt zu verdienen ... das muss 
doch irgendwie möglich sein ... was kann man denn noch machen? Ob ein 
Master-Abschluss jetzt noch was bringt? Oder führt es nur zu noch mehr 
Unterbezahlung`?

Meine Erfahrung zumindest zeigt: Nahezu alle Bewerbungen hier im Umfeld 
mit >40K Jahresbrutto Gehaltsvorstellung kommen nicht zurück oder werden 
direkt abgesagt ... und alles was halbwegs sonst gut klingt wird meist 
schlecht bezahlt ... das lächerlichste Angebot was ich hatte waren 
tatsächlich 21k EUR Jahresbrutto (aber ... es gab umsonst Obst! -.-) 
... eh man aber diese niederschmetternde Zahl zu hören bekommt, ist man 
oft schon das dritte mal zu einer Vorstellung im Unternehmen ... das 
kostet Zeit und nerven und jedes mal Urlaub dafür zu nehmen, kann auch 
nicht im Sinne der Erholung sein.

Sonst noch Tipps?

Wegziehen entfällt wegen pflegebedürftigkeiten von Familienmitgliedern 
... eigentlich denkt man ja, in der IT sollte es egal sein, von wo man 
aus arbeitet ... aber offensichtlich ja doch nicht

Autor: Konzernaffe (Gast)
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Jo S. schrieb:
>
> Gratuliere!
>
> 68k€ zum Einstieg ist außergewöhnlich viel in Nordbayern.
> Was beinhaltet "all inclusive"?
> Welche Tätigkeit/Kenntnisse?
> Hast du vorher schon für die Aufgaben relevante Erfahrungen gehabt?
>
> Die 68.000 € sollen Ansporn für die anderen sein!   ;)
>
> Wünsche weiterhin viel Erfolg!
>
> Jo S.

Na ja all inclusive mitsamt Gehälter (inkl. Weihnachts- und 
Urlaubsgeld), Aktienprogram, Gewinnbeteilung usw.

Wegen Zahlen: ja ist ziemlich hoch. Icb hätte dieses Jahr eigentlich 
mehr bekommen wegen IGM Tarifverhandlung, der erster Beurteilung usw.

Ich komme apropos aus München. Daher ist das Gehalt für mich gar nicht 
so viel.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Hugo K. schrieb:
> Sonst noch Tipps?
>
> Wegziehen entfällt wegen pflegebedürftigkeiten von Familienmitgliedern
> ... eigentlich denkt man ja, in der IT sollte es egal sein, von wo man
> aus arbeitet ... aber offensichtlich ja doch nicht

Als Webentwickler arbeitet man schlichtweg nicht als Angestellter, das 
ist der Bodensatz aller Programmierjobs als Arbeitnehmer, weil jeder 
Hansdampf meint Web machen zu können und sich entsprechend billig 
anheuern lässt.
Als Webentwickler arbeitet man freiberuflich und räumt die Scheiße auf, 
die oben genannte Grattler produzieren, wo Schmerz herrscht sitzt auch 
der Geldbeutel lockerer. Man muss die Sorte Arbeit halt mögen, aber dann 
ist man mit Erfahrung und Reputation locker bei Stundensätzen von 90€ 
aufwärts, geht halt über die üblichen "kannste ma kleine 
Wordpress-Plugin"-Krauteranfragen hinaus.
Ein Bekannter hat in den letzten 10 Jahren für Ruby/Rails OpenSource 
Tools & Gems während seiner Feuerwehreinsätze entwickelt, damit Leute 
ihren Scheiß selbst aufräumen können und consultet die, zu einem 
Tagessatz von 1500€-2000€. Macht echt Spaß damit zu arbeiten 
http://trailblazer.to/

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Also 7 Jahre Berufserfahrung als Fachinformatiker?
> Danach Studium und seit 2 J. WiInf.?
>
> Welche Tätigkeit vor Beginn Studium und in welcher EG?

Hallo Jo S.

gelernt habe ich IT-Systemelektroniker.
Studium W-Info war an der FernUni Hagen neben dem Job, also ohne 
Unterbrechung der Tätigkeit.
Angefangen in Bayern mit EG6, zuletzt als Support Spezialist EG10.
Mit dem Studium dann Produktmanager eben für die Produkte geworden, die 
ich vorher schon technisch betreut habe.

Jo S. schrieb:
> 96.000 € nach nur 2 Jahren ist sehr viel.

Ein Frischling bekommt das auch nicht auf dieser Stelle. Der würde mit 
EG10 anfangen und Weihnachtsgeld und LZ Zulage würden sich entwickeln.
Da ich aber 1. schon ewig hier bin (mit entsprechend sehr gutem Ruf) und 
2. man mich haben wollte hab ich gleich EG 12a bekommen und meine LZ 
auch mitgenommen.
Eingearbeitet war ich ja mehr oder weniger schon.
Gibt leider Produktmanager, die sind mehrere Jahre auf ihrer Stelle und 
können immer noch nix (technisch - nur BWL Labern) :-(

Autor: JoJoJo (Gast)
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Ah, Gehalt hin oder her.

Meine Erfahrung ist inzwischen, alle wollen Zeugs machen, das ziemlich 
advanced ist. Ein Arbeitsstelle, die hohe Anforderungen hat, soll aber 
nicht entsprechend bezahlt werden. Woher soll denn der Fortschritt 
kommen?

Diese Gesellschaft hat nichts an der Kraft zur Selbstausbeutung 
eingebüsst, im Gegenteil eher richtig Fahrt aufgenommen. Der übliche 
Optimierungswahn.

Anderseits jammern alle, dass die Kluft immer größer zwischen Arm und 
Reich. Damit es also weniger Leute gibt, die zu der Mittelschicht 
gehören, wird kräftig an der Erosion der Gehälter gearbeitet. Eine sich 
selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn's der unteren Schicht schon so mies 
geht, wieso sollten Ingenieure da eine Sonderstellung haben, das ist die 
Landläufige Meinung.

Ich bin echt geschockt, wenn ich so die regionalen Unterschiede sehe. 
Trollen hin oder her. Im Übrigen ist das nicht meine einzige Quelle bzg. 
auf den Gehältervergleich.

Autor: JoJoJo (Gast)
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Anderseits - wollte ich ein höheres GEhalt haben, müsste ich halt in 
so'ne Hochlohnregion ziehen. Dann ginge das auch. Dort wo sich eben die 
Elite konzentriert, das Geld lockerer sitzt.

Alles hat seinen Preis. Vll. sieht man Verhältnisse als Gegeben an, die 
ganz und gar nicht Standard sind - als selbstverständlich.

Ist ja bald Freitag, ein wenig gejammere hat noch keinem geschadet:)

Autor: Qwertz (Gast)
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JoJoJo schrieb:
> Ist ja bald Freitag, ein wenig gejammere hat noch keinem geschadet:)

Ein wenig mehr Optimismus aber auch nicht. :)

Es wird immer jemanden geben, der mehr verdient, weniger Arbeitszeit 
hat, bessere Bedingungen usw. Vergleichen ist schön und gut, liegt wohl 
auch in der menschlichen Psyche begründet, aber am Ende sollte man für 
sich selbst entscheiden, ob man sich im Job wohlfühlt oder nicht. Das 
Geld ist ja nur ein Faktor von vielen, und meiner Meinung nach noch 
nicht einmal der wichtigste. Ich bin jedenfalls zufrieden.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dr.Seltsam schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Also 7 Jahre Berufserfahrung als Fachinformatiker?
>> Danach Studium und seit 2 J. WiInf.?
>>
>> Welche Tätigkeit vor Beginn Studium und in welcher EG?
>
> Hallo Jo S.
>
> gelernt habe ich IT-Systemelektroniker.
> Studium W-Info war an der FernUni Hagen neben dem Job, also ohne
> Unterbrechung der Tätigkeit.
> Angefangen in Bayern mit EG6, zuletzt als Support Spezialist EG10.
> Mit dem Studium dann Produktmanager eben für die Produkte geworden, die
> ich vorher schon technisch betreut habe.
>
> Jo S. schrieb:
>> 96.000 € nach nur 2 Jahren ist sehr viel.
>
Jetzt ist es plausibel. Danke für deine Antwort!

> Ein Frischling bekommt das auch nicht auf dieser Stelle. Der würde mit
> EG10 anfangen ...

Werden Bachelors und Masters gleich behandelt, jeweils EG10?

War das Studium eine formale Voraussetzung, um in die EG12 zu kommen, 
oder meinst du, daß du das auch so - evtl. mit ein paar Jahren 
Verspätung - erreichen hättest können? Ist der Studieninhalt für deine 
neue Tätigkeit unbedingt erforderlich oder könnte man sich das nötige 
Wissen auch autodidaktisch aneignen?

Ist EG12 die übliche Einstufung für eingearbeitete (2-3 J.) 
Produktmanager oder geht´s nach ein paar Jahren in AT?

Nochmals, Gratulation!

PS: @ Hugo Kanter (huka) Bs. Informatik, 6 J. BE, 34k€ brutto
Vielleicht ist ein Fernstudium eine Möglichkeit, um ein angemessenes 
Einkommen zu erzielen.
Beitrag "Re: Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure"

Autor: Jo S. (Gast)
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Konzernaffe schrieb:
> Jo S. schrieb:
>>
>> Gratuliere!
>>
>> 68k€ zum Einstieg ist außergewöhnlich viel in Nordbayern.
>> Was beinhaltet "all inclusive"?
>> Welche Tätigkeit/Kenntnisse?
>> Hast du vorher schon für die Aufgaben relevante Erfahrungen gehabt?
>>
>> Die 68.000 € sollen Ansporn für die anderen sein!   ;)
>>
>> Wünsche weiterhin viel Erfolg!
>>
>> Jo S.
>
> Na ja all inclusive mitsamt Gehälter (inkl. Weihnachts- und
> Urlaubsgeld), Aktienprogram, Gewinnbeteilung usw.
>
> Wegen Zahlen: ja ist ziemlich hoch. Icb hätte dieses Jahr eigentlich
> mehr bekommen wegen IGM Tarifverhandlung, der erster Beurteilung usw.
>
> Ich komme aus München. Daher ist das Gehalt für mich gar nicht
> so viel.

Es gibt einen Münchenzuschlag, aber keinen Münchnerzuschlag.  :)

Branche Automation (Industrie 4.0) ?
Oder ein aktuell ähnlich heißes Thema?

Welche Voraussetzungen hast du gehabt?
- Praktikum/Praktika u/o Abschlußarbeit bei der Firma gemacht?
- Schwerpunkte im Studium auf diese Stelle ausgerichtet?

Wie hoch war deine Gehaltsforderung?
Musstest du für die 68k€ viel verhandeln?
Wollte die Firma die 40h/W oder du?

68.000 € Anfangsgehalt ist Vorbild und Ansporn für andere.
Tolle Leistung!
                 Jo S.

Autor: meins (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Die 68.000 € sollen Ansporn für die anderen sein!

Zum Fantasieren und Lügen?
Bei solchen Angaben würde ich gerne einen Gehaltsnachweis sehen. 
Berufseinsteigern wird jedenfalls kein guter Dienst erwiesen, wenn sie 
solch überstiegene Erwartungen entwickeln.

Autor: Jo S. (Gast)
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Lügen verbreiten eher "Ausbeuter", die Unerfahrene skrupellos ausnutzen 
wollen und deshalb sehr niedrige Gehaltsangaben machen, an denen sich 
die Leute orientieren sollen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Überprüfen wir doch mal die Angaben von "Konzernaffe":

EG10 (Bayern) aktuelles Grundgehalt: 4.414 € bei 35h/W
                                 --> 5.044 € bei 40h

13 Monatsgehälter p.a. --> 65.500 €

plus 4% Leistungszulage (LZ) ergibt:  68.000 Euro im ersten Jahr
                                     ----------------------------

Alles klar?
               Gruß
                        Jo S.

Autor: Peter (Gast)
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Lächerlich diese Bachelor Studenten hier mit ihren Gehältern.

Auch wenn ich davon ausgehe, dass die Angaben gelogen sind: Wenn 
wirklich so viele Bachelor in den großen Automobilkonzernen unterwegs 
sind dann gute Nacht!!

Meine Fresse nach einem Bachelor weiß man so gut wie nichts. Aber auch 
gar nichts! Armes Deutschland. Geht alles den Bach runter hier.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Und was bekommt man von diesem sagenhaften Gehalt nach Abzug aller 
Steuern, GKV, RV, PV, ALV... auf die Hand raus, z.B. bei Steuerklasse 4?
Da dürfte sich so manches wieder schnell relativieren.

Autor: Jo S. (Gast)
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Die derzeit gültige Entgelttabelle für Bayern und weitere betriebliche 
Vergütungsbestandteile eines großen Unternehmens der Elektrotechnik.  ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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Tarif ab 2017, Bayern

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Jo S. schrieb:
> Lügen verbreiten eher "Ausbeuter", die Unerfahrene skrupellos ausnutzen
> wollen und deshalb sehr niedrige Gehaltsangaben machen, an denen sich
> die Leute orientieren sollen.

Hahahahahaha...anders herum wird ein Schuh draus. Man schwindelt von 
tollen Jobchancen und guten Gehältern, damit man mehr Bewerber zur 
Auswahl hat, die man dann gnadenlos gegen einander ausspielen kann.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Werden Bachelors und Masters gleich behandelt, jeweils EG10?

Es kommt auf die Stelle und Aufgaben an.
Ein akademischer Abschluss öffnet erst mal die Türen, ob Bachelor oder 
Master ist von meiner Sicht aus relativ egal (Ausnahmen außen vor - 
Beispielsweise Experten in Programmierung oder Bereichsleitung ).
Es gibt EG9 Stellen für Bachelor oder auch EG10 oder sogar EG12.
Die meisten der Stellen sind ab Bachelor.

Jo S. schrieb:
> War das Studium eine formale Voraussetzung, um in die EG12 zu kommen,
> oder meinst du, daß du das auch so - evtl. mit ein paar Jahren
> Verspätung - erreichen hättest können?

Ja, war Voraussetzung. Ohne Studium über EG10 wird schon schwer.
Sehr alte Hasen (vor ERA) haben das noch, aber heute kaum möglich.
Außer im Vertrieb, da zählt anderes.
Und Projektleiter, da kann man auch noch gut mithalten.
Gerade eine AT Stelle offen, da braucht es "nur" den Meister.

Jo S. schrieb:
> Ist der Studieninhalt für deine
> neue Tätigkeit unbedingt erforderlich oder könnte man sich das nötige
> Wissen auch autodidaktisch aneignen?

Ich würde sagen, er ist hilfreich. IMO kann man sich das aber auch alles 
an-lesen, Produktmanager ist kein Raketenwissenschaftler.
Wie gesagt, nix gegen meine Kollegen, aber viele sind reine BWLer und 
haben technisch oftmals wenig Ahnung von ihren Produkten. :(

Jo S. schrieb:
> Ist EG12 die übliche Einstufung für eingearbeitete (2-3 J.)
> Produktmanager oder geht´s nach ein paar Jahren in AT?

EG12 ist normal, AT eher nicht. Dafür brauch es hier schon 
Leitungsfunktion.
Aber da die erste AT Stufe nicht wirklich besser ist als EG12 ist das eh 
kein Ansporn ;)

Autor: Bb Ox (bbox)
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Peter kriegt neue Treter :-)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Peter schrieb:

> Meine Fresse nach einem Bachelor weiß man so gut wie nichts. Aber auch
> gar nichts!

Nach dem Master auch nicht.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Peter schrieb:
> Meine Fresse nach einem Bachelor weiß man so gut wie nichts. Aber auch
> gar nichts!

Auch nach einem Master oder Dr. weiß man so gut wie gar nichts. Wenn man 
sich nicht nebenbei in der Praxis drum kümmert.

Autor: Phony (Gast)
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meins schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Die 68.000 € sollen Ansporn für die anderen sein!
>
> Zum Fantasieren und Lügen?
> Bei solchen Angaben würde ich gerne einen Gehaltsnachweis sehen.
> Berufseinsteigern wird jedenfalls kein guter Dienst erwiesen, wenn sie
> solch überstiegene Erwartungen entwickeln.

68k€ ist EG10 BY, 40h mit ~4% LZ die man automatisch zum Start bekommt. 
Das bekommt bei uns jeder Absolvent in R&D. Nur die 40h gibt es 
eigentlich nicht zu Anfang. Also alles legitim und eigentlich ganz 
normal bei einem guten Arbeitgeber.

Dieser Neid ist wirklich unglaublich. Einfach mal Google nutzen und IGM 
Tabelle suchen... Angebot und Nachfrage. Biete etwas, dass der AG 
wirklich haben will und sei nicht der X-te Frickler der ersetzbar ist 
und das Gehalt kommt automatisch. Wer das Wissen aufgebaut hat und sich 
nicht entsprechend entlohnen lässt (beim aktuellen AG oder durch 
Wechsel) ist schlicht und ergreifend ein schlechter Geschäftsmann und 
Verkäufer. Da man seine Arbeitskraft anbietet IST man automatisch 
Verkäufer bzw. Anbieter.

Bitte keine falsche Loyalität zeigen.


Habe mit ~49k€ in 2014 beim Hidden-Champion in einer High-Tech Branche 
angefangen (mich dort als Werkstudent und Absolvent bewährt -> Sie 
wollten mich unbedingt haben, geboten waren 42k€), spezielles Know-How 
gesammelt, hervorragende Leistungen bestätigt bekommen (aka den Poppes 
aufgerissen)  und bin nun nach einem Wechsel ohne Vitamin B, 4 Jahre 
nach Berufsstart bei All-In ~94k€. Bekannte verdienen in diesem Alter 
(<30J) bereits >120k€ und mehr. Da befinde ich mich eher im Mittelfeld 
(wo wir wieder bei der Legende sind, das eigene Gehalt stelle ungefähr 
den Mittelwert aus dem Gehalt der engen Freunde und Bekannte dar. Trifft 
bei mir so zu.).

Der neue AG wollte eben exakt das spezielle Skillset das ich bieten 
konnte. Umzug und Makler wurden ebenfalls gezahlt. Es ist eine tolle 
Arbeitsstelle und ich bin sehr zufrieden damit, dieses Risiko 
eingegangen zu sein. Und ein Einstein bin ich nun wahrlich nicht. Ich 
hatte einen Plan und habe diesen ausgeführt. Alle Seiten sind glücklich.


In Bezug auf die vorherige Stelle und den Wohnort kann man ruhig vom 
"gemachten" Nest sprechen. Wenn man im Nest hocken bleibt sollte man 
sich aber nicht über eine fehlende Entwicklung beschweren oder alles was 
hinter dem eigenen Horizont liegt als "Phantasie" abtun.

Wenn der promovierte Kollege am Nachbartisch mit 10 Jahren mehr 
Erfahrung das Gleiche verdient ist es schließlich weder der Fehler des 
Arbeitgebers noch meiner... es gefällt ihm halt im Nest und der AG weiß 
das. Warum sollte er ihm mehr zahlen?


@Jo S.: Ich lese hier schon einige Zeit mit und finde deine Beiträge 
immer sehr interessant und lesenswert. Weiter so!

Autor: Qwertz (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Die derzeit gültige Entgelttabelle für Bayern und weitere
> betriebliche
> Vergütungsbestandteile eines großen Unternehmens der Elektrotechnik.  ;)

Hey, das kommt mir seltsam bekannt vor!
Interessant: ich wusste gar nicht, dass der Jahresbeitrag zur BSAV 
unmittelbar von der tariflichen Entgeltstufe abhängt.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dr.Seltsam schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Ist EG12 die übliche Einstufung für eingearbeitete (2-3 J.)
>> Produktmanager oder geht´s nach ein paar Jahren in AT?
>
> EG12 ist normal, AT eher nicht. Dafür brauch es hier schon
> Leitungsfunktion.
> Aber da die erste AT Stufe nicht wirklich besser ist als EG12 ist das eh
> kein Ansporn ;)

Danke für deine Antwort!

Naja, die unterste AT-Stufe (Funktionsstufe 5, FS5) hat eine Bandbreite 
beim Jahreszieleinkommen von 101.000 bis 130.000 €. Ist schon über dem 
AT-Mindesteinkommen von rd. 100.000 €. Und nach FS5 kommt FS4 mit dem 
Einkommensband von 101.000 € bis 170.000 €. Kein Ansporn?  ;)

Grüsse
            Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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Dr.Seltsam schrieb:
> Gerade eine AT Stelle offen, da braucht es "nur" den Meister.

Meister oder Master??   :))

Was muß denn ein AT-Meister machen und welche Voraussetzungen braucht 
man?

Da lacht doch ein Meister einen Dr.-Ing. aus, wegen sehr langer 
Ausbildungszeit (Verdienstausfall) und niedrig bezahlter 
Assistenten-Knechtarbeit in E13-TVÖD (entspricht Facharbeiterlohn).

Du mußt dir mal die Gehalts-Threads der letzten Jahre ansehen (für 2017 
in Off-Topic), mit welchen Miniverdiensten sich manche ausnutzen lassen 
und dann auch noch jubeln, weil ihr "Minijob" so viel Spaaaaß macht.  :)

Es gibt clevere Berufsgruppen, die sich nicht verarschen lassen, so wie 
unser naiver Narrenhaufen. Zum Glück gibt es auch respektable Fälle, an 
denen sich die Naivlinge orientieren können/könnten.

Glückwunsch zu deiner Karriere und mach so weiter!

Jo S.

Autor: qschl (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Dipl. Ing (FH)
Alter        : 31
Erfahrung    : Praktika
Fachgebiet   : Konstruktion
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Mittelstand
Region       : Köln/Bonn
Mitarbeiter  : ~250 (in der Tochter) / Unter der gesamte Holding ~1300
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Gruppenleiter Konstruktion
Führung      : Fachliche Führung 8 interne und 4 Externe Mitarbeiter
Tätigkeit    : Konstruktion
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : ca. 3,5h /Woche (Gleitzeit abfeiern sollten welche 
anfallen)
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 91 k Allles zusammen (inkl. Bonus ca. 3000€)
Entwicklung  : 1 Jahr T4/4, 2 Jahre Era EG 12, 4 Jahre EG 13, seit 2,5 
Jahren AT Zulage 3oo€. Da ich erst 1 Jahr in EG13 (Stufe 1) war wollte 
man mich nicht direkt in EG14 wechseln lassen, daher AT Zulage. Dieses 
Jahr steht der Wechsel in EG 14 an.

Zusatzleist. : Betriebsrente, Kaffee, bezuschusste Kantine, Mitarbeiter 
Wertpapiere, Fitness Studio

Autor: Jo S. (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Die derzeit gültige Entgelttabelle für Bayern und weitere
>> betriebliche
>> Vergütungsbestandteile eines großen Unternehmens der Elektrotechnik.  ;)
>
> Hey, das kommt mir seltsam bekannt vor!
> Interessant: ich wusste gar nicht, dass der Jahresbeitrag zur BSAV
> unmittelbar von der tariflichen Entgeltstufe abhängt.

Für Nicht-Siemensianer: BSAV = Beitragsorientierte Siemens 
Altersversorgung

Autor: Qwertz (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Für Nicht-Siemensianer: BSAV = Beitragsorientierte Siemens
> Altersversorgung

Ja, BSAV ist halt noch so ein kleines Taschengeld für später... Viel 
kommt dabei nicht rum (die Summen sind Jahresbeiträge), aber für 
geschenkt kann man es ruhig als kleines Extra mitnehmen. :-)

Autor: mal halblang hier... (Gast)
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@Jo S. und Phony
Eure Gehälter sind außergewöhnlich und auf keinen Fall "normal"! Ihr 
sagt einfach nicht die ganze Wahrheit.

1. Der Aufstieg in eine höhere EG ist kein Automatismus im IGM-Tarif 
Bayern. Die Stelle ist bewertet. Wer eine höhere EG will, muss die 
Stellenbeschreibung ändern oder die Stelle wechseln.

2. Das theoretisch mögliche, tarifliche Maximum lässt sich nur in ganz 
wenigen Firmen erreichen. Da kannst du der tollste Hecht sein: Wenn du 
zu viel verlangst, wird der Nächstbeste genommen. So viel besser bist du 
nämlich nicht und die Schlange vorm Werkstor ist lang.

3. Die Leistungszulage steigt auch nicht automatisch nach 2 oder 3 
Jahren Betriebszugehörigkeit auf 14 %, so wie ihr das hier immer 
darstellt. Es handelt sich um den Durschnittswert im Betrieb. Wenn einer 
20 % hat, muss ein anderer 8 % haben. Klar, es kann auch schnell die 14+ 
% geben - je nach Chef, Persönlichkeit und Unternehmen.

Also hört bitte auf, das tarifliche Maximum als Standard in allen 
Unternehmen darzustellen, was man nach spätestens 3 Jahren erreicht hat. 
Die betriebliche Realität sieht anders aus.

Autor: Jo S. (Gast)
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Phony schrieb:
> 68k€ ist EG10 BY, 40h mit ~4% LZ die man automatisch zum Start bekommt.
> Das bekommt bei uns jeder Absolvent in R&D. Nur die 40h gibt es
> eigentlich nicht zu Anfang.

Deshalb meine Nachfrage, ob er mit spez. Wissen in der Automatisierung 
für Industrie 4.0 eingestiegen ist. Da (und auch bei anderen heißen 
Themen) kann ich mir schon die 40h ab Beginn vorstellen.

> Dieser Neid ist wirklich unglaublich.

Bei anderen - erfolgreichen - Berufsgruppen gibt es einen festen 
Zusammenhalt. Bei denen haben Spalter von außen keine Chance. Bei "uns" 
(Ing./Inf.) braucht man keine externen Spalter, das erledigen die 
eigenen Wirrköpfe. Folge: Immer mehr billige Leiharbeiter, die sich von 
Kunde zu Kunde treten lassen und nebenher normale/feste Arbeitsplätze 
vernichten. So etwas wäre bei den cleveren, gut organisierten 
Berufsgruppen unvorstellbar.

> Habe mit ~49k€ in 2014 beim Hidden-Champion in einer High-Tech Branche
> angefangen, ... spezielles Know-How gesammelt, hervorragende
> Leistungen bestätigt bekommen ...
> bin nun nach einem Wechsel, 4 Jahre BE, bei ~94k€.
> Bekannte verdienen in diesem Alter (<30J) bereits >120k€ und mehr.

> Der neue AG wollte eben exakt das spezielle Skillset das ich bieten
> konnte.
> hatte einen Plan und habe diesen ausgeführt.
>
> Wenn man im Nest hocken bleibt sollte man
> sich aber nicht über eine fehlende Entwicklung beschweren oder alles was
> hinter dem eigenen Horizont liegt als "Phantasie" abtun.
>
> Wenn der promovierte Kollege am Nachbartisch mit 10 Jahren mehr
> Erfahrung das Gleiche verdient ist es schließlich weder der Fehler des
> Arbeitgebers noch meiner... es gefällt ihm halt im Nest und der AG weiß
> das. Warum sollte er ihm mehr zahlen?
>
> @Jo S.: Ich lese hier schon einige Zeit mit und finde deine Beiträge
> immer sehr interessant und lesenswert. Weiter so!

Danke für das Lob! Ich bin hier eigentlich nur das Gegenteil gewohnt. ;)

Versuche hier im Forum seit einigen Jahren Denkanstöße zu geben - 
vermutlich vergebens.  :)

In welcher Branche bist du unterwegs?

@all  schönen (nachdenklichen) Feierabend!   ;)   :))

       Jo S.

Autor: ack (Gast)
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Phony schrieb:
> In Bezug auf die vorherige Stelle und den Wohnort kann man ruhig vom
> "gemachten" Nest sprechen. Wenn man im Nest hocken bleibt sollte man
> sich aber nicht über eine fehlende Entwicklung beschweren oder alles was
> hinter dem eigenen Horizont liegt als "Phantasie" abtun.

Ack!

Bei mir war es ähnlich - arbeitete für ein KMU welcher R&D im Bereich 
Elektromobilität betrieben hat. Es war ein inhabergeführtes Unternehmen, 
was dann verhökert wurde an einen Dienstleister. Von da an arbeitete ich 
beim OEM als Leihsklave für 2 weitere Jahre. Die stelle war interessant, 
wurde mäßig bezahlt, aber hatte mich nicht wirklich gefordert, weil es 
einfach nichts mit meinem Fachgebiet zu tun hatte. Man versprach mir 
stets einen passenderen Job ohne das wirklich etwas passierte.

Nun bin ich beim Halbleiterhersteller der dringend Leute mit Erfahrung 
im Automobilbereich und meinem Fachgebiet suchte, pefect match.

Beim OEM traf ich weitere Sklavenkollegen die dort ständig am meckern 
über ihre Leihanstellung waren, aber nichts an ihrer Situation ändern 
wollten. Einer davon ist sogar mit 2 Kindern und Frau aus München 
umgezogen um eine auf ein Jahr befristete Stelle bei Hays anzutreten...

Wer nicht sucht, ist selbst schuld. Machen statt motzen!

Autor: Hugo Kanter (huka)
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ack schrieb:
> Wer nicht sucht, ist selbst schuld. Machen statt motzen!

Ich suche genug .. natürlich in meinen mir möglichen Rahmen! Ich motze 
an sich auch nicht, stelle mir aber im Moment schon die ein oder andere 
Frage ... zum Beispiel die Frage, wer die ganzen Neuwagen für zig 
zehntausende EUR kauft xD aber bei den Gehältern hier wird, wird es mir 
so teilweise klar ...

Jo S. schrieb:
> PS: @ Hugo Kanter (huka) Bs. Informatik, 6 J. BE, 34k€ brutto
> Vielleicht ist ein Fernstudium eine Möglichkeit, um ein angemessenes
> Einkommen zu erzielen.

Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Wird denn sowas letztendlich 
auch praktisch anerkannt? Ich meine, beim Bachelor haben sie uns damals 
auch das blaue vom Himmel versprochen, angekommen ist davon nix ... noch 
heute hört man die Häme von Uni/FH Absolventen, die schon etwas 
herablassend auf BA Studenten blicken ... ob sich das mit dem 
Fernstudium verbessert?

Autor: Der Schwenn (Gast)
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Phony lügt im Beitrag #5292348:
> Habe mit ~49k€  ...

Phony = engl. unecht, falsch, erfunden

Autor: Jo S. (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> PS: @ Hugo Kanter (huka) Bs. Informatik, 6 J. BE, 34k€ brutto
>> Vielleicht ist ein Fernstudium eine Möglichkeit, um ein angemessenes
>> Einkommen zu erzielen.
>
> Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Wird denn sowas letztendlich
> auch praktisch anerkannt?

Frag "Dr. Seltsam"!

>>> ... gelernt habe ich IT-Systemelektroniker.
>>> Studium W-Info war an der FernUni Hagen neben dem Job,
>>> also ohne Unterbrechung der Tätigkeit.

Beitrag "Re: Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure"

Autor: Qwertz (Gast)
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Hugo K. schrieb:
> Ich motze
> an sich auch nicht, stelle mir aber im Moment schon die ein oder andere
> Frage ... zum Beispiel die Frage, wer die ganzen Neuwagen für zig
> zehntausende EUR kauft xD

Ich zum Beispiel bin so doof... grins
Aber wenn es einem selbst Freude macht, und das Geld locker sitzt, warum 
auch nicht?

ack schrieb:
> Wer nicht sucht, ist selbst schuld. Machen statt motzen!

Hm, das ist leicht so daher gesagt, als wäre es so einfach. Einfach mal 
probieren, dann klappt es schon. Klar steigert man durch viele 
Bewerbungen seine Chancen, aber eine Erfolgsgarantie ist es auch nicht. 
Ich bin nämlich der Meinung, dass da auch - ganz trivial - extrem viel 
Glück mit im Spiel ist, ob man am Ende einen guten Job mit gutem Gehalt 
hat oder nicht.

Autor: Abradolf Lincler (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Qwertz schrieb:
> Ich bin nämlich der Meinung, dass da auch - ganz trivial - extrem viel
> Glück mit im Spiel ist, ob man am Ende einen guten Job mit gutem Gehalt
> hat oder nicht.

Dem stimme ich zu. Wenn zwei sehr gut passende Leute sich auf die Stelle 
bewerben macht halt trotzdem nur einer den Stich. Da muss man einfach 
dran bleiben und die nächste Gelegenheit abpassen.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Kein Ansporn?

Nicht wirklich. Gut, bin ja noch jung, min 30 Jahre "muss" ich noch. Mal 
sehen was kommt.
Bei uns ist SL1 die unterste AT Gruppe. Gibt zwar mehr Geld, dafür aber 
halt auch abgegoltene Überstunden und auch Reisen sind dann abgegolten.

Damit fallen bei mir ca. 2-4 Wochen Extra Urlaub (aus diese Überstunden) 
im Jahr weg für ~30.000 brutto die ich nicht wirklich brauche.

Jo S. schrieb:
> Meister oder Master??   :))
>
> Was muß denn ein AT-Meister machen und welche Voraussetzungen braucht
> man?

Meister.
Projekt/Bauleiter oder sowas. Habs nur überflogen.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Frag "Dr. Seltsam"!

Den Bachelor hat er ja schon, vermutlich wird er auch mit Master keinen 
deutlichen Mehrwert erzielen können (den er nicht auch mit dem Bachelor 
erreichen könnte)

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Hugo K. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> PS: @ Hugo Kanter (huka) Bs. Informatik, 6 J. BE, 34k€ brutto
>> Vielleicht ist ein Fernstudium eine Möglichkeit, um ein angemessenes
>> Einkommen zu erzielen.
>
> Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Wird denn sowas letztendlich
> auch praktisch anerkannt?
Kein Chef gibt dir einen Tausender mehr pro Monat, weil du nebenher 
deinen Master gemacht hast. Schau nach Stellenangeboten, die explizit 
Master oder Diplom fordern - für diese könntest du dann in Frage kommen. 
Höhere EGs im öffentlichen Dienst sind dann auch möglich. Ich würde mir 
den Streß aber nur geben, wenn vorher der Aufstieg der Karriereleiter, 
sie es in deinem derzeitigen oder einem anderen Betrieb, fest verhandelt 
ist.
Bezüglich angemessenes Gehalt (bevor die Enttäuschung nach dem Studium 
ansteht): Was schwebt dir vor? Die Relationen zu anderen Regionen ändern 
sich nicht, nur weil du einen höheren Abschluss hast. Nimm die hohen 
Angaben aus dem Thread (in der Regel Ende der Fahnenstange laut 
Tarifvertrag) und zieh 30-50% ab (oder vertrau dem Entgeltatlas der 
Arbeitsagentur). Ist dir das zu wenig, dann zieh um :)

Jo S. schrieb:
> Es gibt clevere Berufsgruppen, die sich nicht verarschen lassen, so wie
> unser naiver Narrenhaufen. Zum Glück gibt es auch respektable Fälle, an
> denen sich die Naivlinge orientieren können/könnten.
Als ob dies mit Naivität oder Dummheit zusammen hängen würde, tztz.

Autor: Hugo Kanter (huka)
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Karsten B. schrieb:
> Bezüglich angemessenes Gehalt (bevor die Enttäuschung nach dem Studium
> ansteht): Was schwebt dir vor? Die Relationen zu anderen Regionen ändern
> sich nicht, nur weil du einen höheren Abschluss hast. Nimm die hohen
> Angaben aus dem Thread (in der Regel Ende der Fahnenstange laut
> Tarifvertrag) und zieh 30-50% ab (oder vertrau dem Entgeltatlas der
> Arbeitsagentur). Ist dir das zu wenig, dann zieh um :)

Wenn man so in absehbarer Zeit die 4k ankratzt ohne jetzt sonderlich 
viel Projektverantwortung und Personalverantwortung zu übernehmen, wäre 
das schon schön aus meiner Sicht ... da kommt man vielleicht auch mal 
aus seinen 40qm raus und ist nicht bei jedem kaputten Haushaltsgerät auf 
eine Bank angewiesen ... aber vor allem möchte ich langsam mal anfangen 
Geld zurückzulegen und nicht von Monatsende von 0 zu 0 EUR Kontostand 
leben. Die Jahre, die mir jetzt an Ersparnis fehlen, machen sich 
hintenraus nämlich extrem bemerkbar ... mal angenommen, man wird so alt. 
Ein so empfindliches Gleichgewicht in meiner Kontoaktivität gefällt mir 
irgendwie gar nicht. Das ändert sich sicher aber auch nochmal, wenn die 
10k Bafög zurückgezahlt sind, aber es gibt ja immer mal Sachen, die im 
Leben so dazu kommen ... früher oder später vielleicht auch mal Kinder, 
Häusle bauen usw ... wird ja alles nicht unbedingt billiger im Leben.

Autor: phony (Gast)
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mal halblang hier... schrieb:
> @Jo S. und Phony
> Eure Gehälter sind außergewöhnlich und auf keinen Fall "normal"! Ihr
> sagt einfach nicht die ganze Wahrheit.

Dem stimme ich einfach nicht zu. Natürlich sollte man hier die Region 
mit betrachten, aber EG10 in BY ist als Master-Absolvent die 
Standardeinstiegsstufe, entsprechend der Stellenbewertung. Es soll ja 
Unternehmen geben, in denen die Höhe der LZ mittlerweile per 
Betriebsvereinbarung ein Automatismus ist, siehe unten.


> 1. Der Aufstieg in eine höhere EG ist kein Automatismus im IGM-Tarif
> Bayern. Die Stelle ist bewertet. Wer eine höhere EG will, muss die
> Stellenbeschreibung ändern oder die Stelle wechseln.

Das stimmt, jeder ist seines eigenes Glückes Schmied.

> 2. Das theoretisch mögliche, tarifliche Maximum lässt sich nur in ganz
> wenigen Firmen erreichen. Da kannst du der tollste Hecht sein: Wenn du
> zu viel verlangst, wird der Nächstbeste genommen. So viel besser bist du
> nämlich nicht und die Schlange vorm Werkstor ist lang.

Genau diese Denkweise hindert das Gros der AN am Vorwärtskommen, 
vorausgesetzt, die Eingung dafür ist da. Was sicher nicht für alle 
zutrifft.


Soviele fachlich und sozial(!) kompetente Leute gibt es nämlich doch 
nicht, besonders mit speziellem Wissen. Zusätzlich müssen diese im 
Normalfall erst einmal wieder eingearbeitet werden und der AG geht 
genauso das Risiko ein, einen Minderleister einzustellen. Wenn du 
wirklich gut bist (Risiko der Selbstüberschätzung natürlich nicht 
vergessen) bekommst du auch eine angemessene Bezahlung. Unter gewissen 
Voraussetzungen versteht sich. Bereitschaft, Wille und eine Portion 
Glück gehören sicher dazu. Aber ohne den Weg dafür zu bereiten, kommt 
auch das nötige Glück bzgl. richtige Zeit, richtiger Ort nicht. Man muss 
dann nämlich bereitstehen und dafür bereit sein... Das ist ja die Kunst. 
Das funktioniert am Besten über ein gutes Netzwerk.

> 3. Die Leistungszulage steigt auch nicht automatisch nach 2 oder 3
> Jahren Betriebszugehörigkeit auf 14 %, so wie ihr das hier immer
> darstellt. Es handelt sich um den Durschnittswert im Betrieb. Wenn einer
> 20 % hat, muss ein anderer 8 % haben. Klar, es kann auch schnell die 14+
> % geben - je nach Chef, Persönlichkeit und Unternehmen.

Kommt auf das Unternehmen an. Es gibt Unternehmen in denen die LZ 
automatisch steigt, bis nach einer gewissen Zeit <3 Jahre das Maximum 
erreicht auf der Stufe ist (~14%). Die individuelle Leistung wird per 
Bonus honoriert.


> Also hört bitte auf, das tarifliche Maximum als Standard in allen
> Unternehmen darzustellen, was man nach spätestens 3 Jahren erreicht hat.
> Die betriebliche Realität sieht anders aus.

Da tut hier niemand.

Wenn Deine betriebliche Realität anders aussieht, änder sie. Und ja, es 
ist so einfach. Dazu gehören halt gewisse Eigenschaften die z.B. unter 
den Betriebswirtschaftlern wesentlich weiter verbreitet sind als unter 
den Ingenieuren/Informatikern. Deshalb verdient der 
Bachelor-BWL-Business-Developer(kann ich so bestätigen) auch mal EG12 BY 
zum Einstieg im Konzern, mit 23 Jahren versteht sich. Die Stelle mit 3 
Jahren Berufserfahrung im Business-Development ist bereits mit AT 
ausgeschrieben. Die Stelle für den System-Ingenieur mit 5-10J. und 
Master/Promotion dagegen ERA12  bzw. je nach Eignung. Das sprengt 
natürlich den Horizont einiger.


Der Schwenn schrieb:
> Phony lügt im Beitrag #5292348:
>> Habe mit ~49k€  ...
>
> Phony = engl. unecht, falsch, erfunden

You see what I did there.... ;-)

Jo S. schrieb:
> Phony schrieb:
>> ....
> Bei anderen - erfolgreichen - Berufsgruppen gibt es einen festen
> Zusammenhalt. Bei denen haben Spalter von außen keine Chance. Bei "uns"
> (Ing./Inf.) braucht man keine externen Spalter, das erledigen die
> eigenen Wirrköpfe. Folge: Immer mehr billige Leiharbeiter, die sich von
> Kunde zu Kunde treten lassen und nebenher normale/feste Arbeitsplätze
> vernichten. So etwas wäre bei den cleveren, gut organisierten
> Berufsgruppen unvorstellbar.
>
>
> Danke für das Lob! Ich bin hier eigentlich nur das Gegenteil gewohnt. ;)
>
> Versuche hier im Forum seit einigen Jahren Denkanstöße zu geben -
> vermutlich vergebens.  :)
>
> In welcher Branche bist du unterwegs?
>
> @all  schönen (nachdenklichen) Feierabend!   ;)   :))
>
>        Jo S.

Das mit dem Zusammenhalt sehe ich genauso. Sobald bei den Ingenieuren 
die wirtschaftswissenschaftliche Komponente dazu kommt (sprich 
zusätzliches BWL Studium bzw. MBA) ändert sich das interessanter Weise. 
Wobei man hier natürlich in den meisten Fallen nicht mehr auf der 
Entwickler Schiene unterwegs ist. Liegt wohl auch daran, dass diese 
Leute sich eben nicht für einen Appel und ein Ei verkaufen lassen.

Einfach dranbleiben Jo S.! Nicht jeder, der sich durch qualifizierte 
Beiträge von erfahrenen Leuten inspirieren lässt und seine Situation 
daraufhin durch Handlung verbessert, bedankt sich :-).

Mich z.B. treibt das an, wenn ich sehe was möglich ist und bin umso 
dankbarer, wenn jemand sein Wissen teilt. Es gibt immer einen der mehr 
verdient oder den besseren Job hat ;-).

Ich bin übrigens in der Branche Luft & Raumfahrt tätig.

Autor: Jo S. (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Hugo K. schrieb:
>> Jo S. schrieb:
>>> PS: @ Hugo Kanter (huka) Bs. Informatik, 6 J. BE, 34k€ brutto
>>> Vielleicht ist ein Fernstudium eine Möglichkeit, um ein angemessenes
>>> Einkommen zu erzielen.
>>
>> Das habe ich mir auch schon mal überlegt. Wird denn sowas letztendlich
>> auch praktisch anerkannt?

> Kein Chef gibt dir einen Tausender mehr pro Monat, weil du nebenher
> deinen Master gemacht hast. Schau nach Stellenangeboten, die explizit
> Master oder Diplom fordern - für diese könntest du dann in Frage kommen.

Richtig. Aber Hugo hat sein Studium teilweise entwertet, weil er 6 Jahre 
lang nicht adäquat gearbeitet hat. Für PHP-Anwendungen braucht man kein 
Hochschulstudium der Informatik.  ;)

Mit einem Master-Abschluß könnte er sich neu positionieren - quasi einen 
Neustart machen. Immerhin hat er im Alter von 30 noch 37 (39) 
Arbeitsjahre vor sich.  :)

Hugo, die 22.000 € beim Berufsstart sind netto, oder?    ;)

>>> Zusatzleist. : Kaffee, Obst, ... moderne Arbeitsumgebung mit
>>> Liegewiesen, Tischtennis, Kicker, [Anm. vermutlich auch Bällebad
>>> und bunte Bauklötzchen] Sportangeboten, Events, Teamchallenges usw. ...

Moderne Personalverarsche .... werte das nicht zu hoch.
Bei 100-150 MA erspart sich die Firma 1-1,5 Mio.€ an Personalkosten
= Zusatzgewinn für die Bosse.

> Jo S. schrieb:
>> Es gibt clevere Berufsgruppen, die sich nicht verarschen lassen, so wie
>> unser naiver Narrenhaufen. Zum Glück gibt es auch respektable Fälle, an
>> denen sich die Naivlinge orientieren können/könnten.
> Als ob dies mit Naivität oder Dummheit zusammen hängen würde, tztz.

---> naiv, dämlich und faul

Autor: Konzernaffe (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Lügen verbreiten eher "Ausbeuter", die Unerfahrene skrupellos
> ausnutzen wollen und deshalb sehr niedrige Gehaltsangaben machen, an
> denen sich die Leute orientieren sollen.

Kann nur zustimmen.

Mir wurden auch paar "überdurchschnittlich" zahlende Stellen angeboten. 
€55k in München bei vielen Reisen. Dazu muss man nach der Arbeit zu 
"freiwiligen" After-Works gehen. Die Firma sei die Beste. und und und. 
Da mögen die Meisten schon glauben. Bei 43 Stundenwoche für €55k. 
Solchen Schwachsinn gibt es leider heutzutage viel.

Autor: Konzernaffe (Gast)
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> Branche Automation (Industrie 4.0) ?
> Oder ein aktuell ähnlich heißes Thema?
Heiße Themen momentan, ja

> Welche Voraussetzungen hast du gehabt?
> - Praktikum/Praktika u/o Abschlußarbeit bei der Firma gemacht?
> - Schwerpunkte im Studium auf diese Stelle ausgerichtet?
Ich habe bei der Firma davor für gut 1 Jahr als Werkstudent gearbeiter 
(in München).

> Wie hoch war deine Gehaltsforderung?
> Musstest du für die 68k€ viel verhandeln?
> Wollte die Firma die 40h

Ich muss sagen ich hätte besser verhandeln sollen. Ein Kollege meinte 
der bekam damals 11% ÜZ aber nur bei 35. Ich hätte mal paar prozen noch 
hochscrauben können. Ich habe nur für 40 Std. verhandelt aber ich glaube 
das ist schon genug :)

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Meister.
> Projekt/Bauleiter oder sowas. Habs nur überflogen.

So, wen es interessiert hier die genauen Anforderungen:

Ausbildung: Abgeschlossene Meisterprüfung im Gewerk
Elektroinstallation, oder ein vergleichbares Studium,
Zertifizierter Projektleiter sowie eine Einschlägige
Berufserfahrung

Erfahrungen und Know-How: Kenntnisse in der kaufmännischen
Bauabwicklung von Großbauvorhaben sowie in rechtsrelevanten
Themen zum Baurecht, z.B. VOB,BGB, HOAI.

Arbeitsweise: Selbstständiges Arbeiten und übergreifende
Denkweise

IT-Kenntnisse: MSOffice, MSProject, AVA-Programm
wünschenswert, Grundkenntnisse in CAD

Qualifikation: Führerschein der Klasse B

Autor: Qwertz (Gast)
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phony schrieb:
> Soviele fachlich und sozial(!) kompetente Leute gibt es nämlich doch
> nicht, besonders mit speziellem Wissen.

Also da muss ich widersprechen, die gibt es vielleicht nicht wie Sand am 
Meer, aber mittlerweile auf jeden Fall mehr als es attraktive 
Arbeitsstellen, z.B. in Konzernen, gibt. Da musst du nur mal schauen, 
wie die Absolventenzahlen im MINT-Bereich gestiegen sind. Ist doch klar, 
dass dieser Effekt - von den Arbeitgebern gewünscht - im Mittel die 
Löhne langfristig eher nach unten drückt. Oder willst du hier auch den 
Fachkräftemangel propagieren?

phony schrieb:
> Wenn Deine betriebliche Realität anders aussieht, änder sie. Und ja, es
> ist so einfach. Dazu gehören halt gewisse Eigenschaften die z.B. unter
> den Betriebswirtschaftlern wesentlich weiter verbreitet sind als unter
> den Ingenieuren/Informatikern.

Auch hier muss ich widersprechen. Nein, ein einzelner Arbeitnehmer kann 
eben nicht einfach die betriebliche Realität ändern, das ist geradezu 
irrsinnig. Da nutzt auch kein selbstbewusstes Auftreten. Da kannst du 
höchstens kündigen, wenn du eine bessere Stelle gefunden hast. Gerade in 
Konzernen gibt es ein paar starre Vorgaben von HR, und so wird das Spiel 
in diesem Unternehmen dann gespielt, fertig.

phony schrieb:
> Es gibt Unternehmen in denen die LZ automatisch steigt, bis nach einer
> gewissen Zeit <3 Jahre das Maximum erreicht auf der Stufe ist (~14%).

Der Zeitraum von <3 Jahren kommt mir schon sehr kurz vor, um auf den 
Durchschnitt zu kommen. Das bedeutet dann ja wohl auch, dass quasi 
niemand mehr als diesen Durchschnitt bekommt - auch nicht so toll, wenn 
man länger dabei ist.

> Die individuelle Leistung wird per Bonus honoriert.

Welchen Bonus meinst du? Im Tarif gibt es keinen Bonus. Es gibt die 
Jahreszahlung, die vom Unternehmenserfolg abhängig ist, aber die bekommt 
jeder im Tarif. Bei AT sieht das freilich individueller aus, aber darum 
geht es hier ja nicht.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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Bei der LZ sind 14% der Mindestwert! im Durchschnitt.
Es verbietet aber keinem AG im Durchschnitt auch 16% zu haben. Oder 20%.

Autor: Qwertz (Gast)
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Dr.Seltsam schrieb:
> Bei der LZ sind 14% der Mindestwert! im Durchschnitt.
> Es verbietet aber keinem AG im Durchschnitt auch 16% zu haben. Oder 20%.

Erzähl mir jetzt bitte nicht, dass die Unternehmen gerne einfach so Geld 
verschenken. Das widerspricht jeglicher Realität.

Autor: Qwertz (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Dr.Seltsam schrieb:
> Bei der LZ sind 14% der Mindestwert! im Durchschnitt.
> Es verbietet aber keinem AG im Durchschnitt auch 16% zu haben. Oder 20%.
>
> Erzähl mir jetzt bitte nicht, dass die Unternehmen gerne einfach so Geld
> verschenken. Das widerspricht jeglicher Realität.

Eigentlich könnte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall dann auch 10% mehr 
Lohn auf 12 Monate abschließen, wenn die Gewerkschaft 6% fordert. Kommt 
bestimmt so. ;-)

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Erzähl mir jetzt bitte nicht, dass die Unternehmen gerne einfach so Geld
> verschenken. Das widerspricht jeglicher Realität.

Einfach so sicher nicht.
Um gutes Personal zu finden schon.
Und da bin ich schon bei phony, dass eben gutes Personal in manchen 
Regionen Mangelware ist.

Ich weiß selber von Ausschreibungen hier, wo sich eben nix brauchbares 
findet.

Autor: CoolestMonkeyInTheJungle (Gast)
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Mal ehrlich: Wie kommt man bitte auf FS4? Ab da fängt es doch an 
wirklich interessant zu werden...

Die Stellen sind jedoch so dermaßen rar und die Konkurrenz so wahnsinnig 
groß, dass es doch kaum Leute schaffen.

Klar ist eine EG12 mit 35 h auch ganz nett, aber bei den heutigen 
Hauspreisen etc. wird man davon nicht reich. Wenn man dann noch 1-3 
Kinder hat, schon gar nicht!

Erst diese Woche wieder einen Siemens-Kollegen getroffen. Mittlerweile 
nach über 10 Jahren im Betrieb auf EG12 angekommen, aber so langsam ist 
dann Schicht im Schacht. Ich habe ihn auch gefragt, wie es mit einer 
Führungslaufbahn noch aussieht, aber das wird wohl nichts mehr. Da gibt 
es dann schon jüngere Kollegen, die in irgendwelchen 
Nachwuchsförderprogrammen sind... die werden dann dementsprechend 
gepusht!

Ein anderer Kumpel hat das Traineeprogramm durchlaufen und ist danach 
direkt auf eine Teamleiterposition gekommen - ein Ausnahmetalent. Jetzt 
nach sechs Jahren im Konzern, wechselt er zu einem anderen Konzern auf 
eine Global Head - Stelle. Ich gönne es ihn, aber irgendwie wird man da 
selbst ganz depressiv. Ähnlich wie wenn man die Gehälter der Schweizer 
Kollegen von oben sieht...

Autor: Peter (Gast)
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--------------------------------------------------
Studium : Master
Alter : 30
Erfahrung : 2-5 Jahre
Fachgebiet : Elektrotechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : Stuttgart
Mitarbeiter : ~10.000 (in der Tochter)
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Senior Testingenieur
Tätigkeit : Testing
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : ca. 0h Woche (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
Urlaub : 30d
Gehalt : 75k

1. Jahr DL 52.400
2. Jahr DL 53.600
3. Jahr Wechsel 75.000

: Bearbeitet durch Moderator
Beitrag #5293128 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Qwertz (Gast)
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CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Klar ist eine EG12 mit 35 h auch ganz nett, aber bei den heutigen
> Hauspreisen etc. wird man davon nicht reich.

Muss man denn unbedingt reich werden?
Vielleicht solltest du noch einmal deine Anspruchshaltung überdenken. 
Freue dich im oben genannten Fall lieber über viel freie Lebenszeit dank 
35h-Woche bei gleichzeitig mehr als auskömmlichem Gehaltseingang.

> Wenn man dann noch 1-3
> Kinder hat, schon gar nicht!

Soll man jetzt Mitleid haben? Die Entscheidung für oder gegen Kinder 
liegt doch ganz bei dir selbst, und man kann eben nicht immer alles im 
Leben haben, irgendwo muss man Prioritäten setzen und dafür irgendwo 
anders ein paar Abstriche. So ist das Leben.

Autor: Heruli (Gast)
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CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Mal ehrlich: Wie kommt man bitte auf FS4? Ab da fängt es doch an
> wirklich interessant zu werden...
>
> Die Stellen sind jedoch so dermaßen rar und die Konkurrenz so wahnsinnig
> groß, dass es doch kaum Leute schaffen.
>
> Klar ist eine EG12 mit 35 h auch ganz nett, aber bei den heutigen
> Hauspreisen etc. wird man davon nicht reich. Wenn man dann noch 1-3
> Kinder hat, schon gar nicht!
>
> Erst diese Woche wieder einen Siemens-Kollegen getroffen. Mittlerweile
> nach über 10 Jahren im Betrieb auf EG12 angekommen, aber so langsam ist
> dann Schicht im Schacht. Ich habe ihn auch gefragt, wie es mit einer
> Führungslaufbahn noch aussieht, aber das wird wohl nichts mehr. Da gibt
> es dann schon jüngere Kollegen, die in irgendwelchen
> Nachwuchsförderprogrammen sind... die werden dann dementsprechend
> gepusht!
>
> Ein anderer Kumpel hat das Traineeprogramm durchlaufen und ist danach
> direkt auf eine Teamleiterposition gekommen - ein Ausnahmetalent. Jetzt
> nach sechs Jahren im Konzern, wechselt er zu einem anderen Konzern auf
> eine Global Head - Stelle. Ich gönne es ihn, aber irgendwie wird man da
> selbst ganz depressiv. Ähnlich wie wenn man die Gehälter der Schweizer
> Kollegen von oben sieht...

Von welchem Alter sprechen wir hier? Studium mit 25 abgeschlossen + 6 
Jahre Betriebszugehörigkeit beudetet mit 31 Jahren auf einer Global Head 
of Whatever Stelle?

Nicht schlecht... aber wie du sagst wohl eben ein Talent.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Ähnlich wie wenn man die Gehälter der Schweizer
> Kollegen von oben sieht...

Das Gras ist eben immer grüner auf der anderen Seite.

Mal ehrlich mit Eg12 in BY irgendwie depressiv zu werden...

Werde ich mitEg12 reich? Nö.
Das wird man aber auch nicht mir AT Stellen.
Wenn ich mir Millionärskinder auf Instagram angucke in ihren 
Privatfliegern usw, da komm ich auch niemals hin. Und nun? Depressiv 
werden?

Wir haben als Familie 6500 Euro Haushaltseinkommen.
Davon lebt es sich selbst hier im Raum München super.
Klar hab ich kein Loft am Viktualienmarkt oder eine 200m Yacht oder 
einen Privatjet, aber mal ehrlich, wer schon?

Wir könnten uns hier ein Haus kaufen oder auch mieten und hätten noch 
genug EK über für ein tolles Leben (Verwandtschaft meiner Frau bringt 
Eigentum mit, von daher)
Für 2500 mietet man sich als Beispiel ein schönes Haus und hat noch 4000 
übrig, mehr als viele überhaupt jemals zu zweit verdienen.

Autor: CoolestMonkeyInTheJungle (Gast)
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@Qwertz

Ja ich gebe offen zu, dass es an meiner Anspruchshaltung liegt, die ich 
sicherlich überdenken muss. Ich selbst habe keine 35h Woche und auch 
keine EG12. Mein Einkommen ist eher mit EG 11 vergleichbar und das bei 
40 h trotz sehr guter Ausbildung...


@Heruli
Nein, ganz so jung ist der Typ dann doch nicht. Er ist erst mit 30 
eingestiegen und somit 36 Jahre jung. Dennoch ein sehr gutes Alter für 
so eine Anstellung. Er hatte zu Beginn die richtigen Förderer im 
Unternehmen. Ohne die funktioniert das nicht. Netzwerk ist das A und O!

@Dr. Seltsam
Das Einkommen hört sich ganz gut an und man wirklich sehr gut davon 
leben. Das will auch keiner bestreiten. Ich denke da ist man auch wieder 
bei dem Thema Anspruchshaltung. Und ganz ehrlich: Mit einer reichen 
Familie mit Eigenheim im Hintergrund sind die 6500 Euro nochmals viel 
mehr wert, als wenn ich niemand in der Familie Eigenheim besitzt. Das 
traurige ist doch, dass du selbst bei diesem Einkommen dir kein schönes 
Haus im Speckgürtel von München leisten könntest bzw. dann deutlich mehr 
als 2500 Euro monatlich drauf gehen würden, wenn man nach 30 Jahren mit 
der Abzahlung des Kredits fertig sein möchte. Und das macht einen schon 
eher depressiv, jedenfalls wenn man nach Eigentum strebt! Ich selbst 
habe noch nicht entschieden, ob das unbedingt sein muss.

Autor: unfreiwillig Kölner (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Dipl. Inf
Alter        : 30
Erfahrung    : 23
Erfahrung    : Praktikum, Diplomarbeit(gleiche Firma wie heute)
Fachgebiet   : Entwicklung

---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Konzern
Region       : Köln
Mitarbeiter  : ~400
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : -
Tätigkeit    : C#
Arbeitszeit  : 37,5h
Ü.-Stunden   : -
Urlaub       : 37d
Gehalt       : 84k
Eingesteigen mit 56k

Hatte Glück und konnte nach dem Studium(Regelstudienzeit) genau das was 
die Firma brauchte.

Nachteil: ein Wechsel jetzt ist unmöglich, mehr Stundenlohn zahlt 
praktisch keiner und auf Führung hab ich keine Lust.

Autor: Dr.Seltsam (Gast)
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CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Das
> traurige ist doch, dass du selbst bei diesem Einkommen dir kein schönes
> Haus im Speckgürtel von München leisten könntest bzw. dann deutlich mehr
> als 2500 Euro monatlich drauf gehen würden, wenn man nach 30 Jahren mit
> der Abzahlung des Kredits fertig sein möchte.

Naja, mit Eigenkapital sollte das ca. 1 Mio sein, da findet man im 
Speckgürtel schon was. So ist es nicht.

Anonsten halt mieten. Ich wüßte eh nicht was ich mit einem großen Haus 
anfangen sollte wenn die Kinder mal raus sind. Verkaufen vielleicht.
Meine Eltern haben z.b. eine Einlieger Whg. raus gemacht und die 
vermietet, das ging aber auch nur weil das Haus schon so konstruiert 
war.
Ansonsten stehen da ja dann 2-3 weitere Zimmer einfach brach.

Im Alter würde ich lieber zentral in 3-4 Zi in München wohnen als im 
großen haus draußen "auf dem Land".

Autor: MK (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Elektrotechniker
Alter        : 27
Erfahrung    : 2,5 Jahre
Erfahrung    : Konstruktion und Entwicklung
Fachgebiet   : Entwicklung

---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Mittelstand
Region       : Karlsruhe
Mitarbeiter  : ~1000
Erreichbark. : ~25 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : -
Tätigkeit    : Hardwareenwickler
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : müssen abgefeiert werden
Urlaub       : 30d
Gehalt       : 50k (kein Urlaub oder Weihnachtsgeld, einzig VWL)
Eingesteigen mit 45k

Habe allerdings gerade erst ein Firmenwechsel vollzogen. Bin vorerst mit 
meinem Gehalt zufrieden, aber die nächsten Jahre sollte eine Steigerung 
stattfinden!

Autor: Joe Joe (j_955)
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Wichtig fände ich bei der Diskussion noch, das betont wird, eine klare 
Vorstellung von dem zu haben, was man will.

Nicht nur dem Geld hinterher zu sein. Man muss zwingend dafür auch was 
abliefern können.

Das haben hier einige Vorredner gut gemacht, ich wollte es einfach 
nochmal explizit aufgreifen.

Ich sitze momentan auf einer Stelle, die finanziell nicht so doll 
bezahlt ist. Anderseits bin ich fachlich extrem weit gekommen in den 3 
Jahren.

Mir war das zu Beginn schon klar, dass ich hier Geldtechnisch nicht 
glücklich werde, aber ich sehe das als eine Art investition.

Erst, wenn ich mich dann bereit fühle zu wechseln und auch meine 
persönlichen Umstände das zulassen, tue ich das auch.(Man ist nicht 
immer dazu in der Lage 100% zu geben, damit es im neuen Job auch was 
wird - wenn's z.B. im Privaten grad drunter und drüber geht.)

Musst mal der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

VG

Autor: Joe Joe (j_955)
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Hätte für die Region KA mehr erwartet. Ist da die Luft so dünn?

Autor: MK (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Hätte für die Region KA mehr erwartet. Ist da die Luft so dünn?

Naja, hier gibt es eben doch viele Absolventen. Wie die 
Gehaltsstrukturen genau sind kann ich dir allerdings nicht sagen.

Für mich war es wichtig eine Firma zu finden bei der ich viel lernen 
kann und das kann ich hier. In 5 Jahren, wenn die Umstände passen, denke 
ich evtl. an einen Wechsel erneut nach. Dann müssen allerdings 60k plus 
drin sein!

Man sollte aber immer beachten, Geld allein macht nicht glücklich! 
Umziehen wegen 10 k mehr Gehalt würde mir nicht in den Sinn kommen...

Autor: Qwertz (Gast)
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Joe J. schrieb:
> Nicht nur dem Geld hinterher zu sein. Man muss zwingend dafür auch was
> abliefern können.

Nein, nicht zwingend. Es gibt genügend Jobs, darunter auch sehr gut 
bezahlte, wo man nicht viel "abliefern" muss, gerade auch in einem 
Konzern.

Joe J. schrieb:
> Hätte für die Region KA mehr erwartet. Ist da die Luft so dünn?

In Karlsruhe gibt es ein sehr breites Angebot an Absolventen, die alle 
in der Nähe einen Job suchen, das drückt dann natürlich die Löhne.

Autor: Bb Ox (bbox)
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Joe_Joe: Ja, aber dir rennt die Zeit davon. Das ist ja das Problem. Und 
irgendwann ist der Wechsel nicht mehr möglich. Du musst ja diese 
Umstände ausblenden und über "Leichen" gehen. So ist das hier...

: Bearbeitet durch User
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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MK schrieb:

> Man sollte aber immer beachten, Geld allein macht nicht glücklich!

Stimmt, die Dinge die man sich nicht leisten kann, Unsicherheit usw. 
machen unglücklich. Mit deutlich mehr Geld ist man dann wieder 
glücklicher(Konsumopfer und Depressive mal ausgenommen). Für 10k mehr 
brutto würde ich einen sicheren Arbeitsplatz, an dem ich mich wohl fühle 
auch nicht verlassen, umziehen schon gar nicht.

Autor: Jo S. (Gast)
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MK schrieb:
> Studium      : Elektrotechniker
> Alter        : 27
> Erfahrung    : 2,5 Jahre
> Region       : Karlsruhe
> Mitarbeiter  : ~1000
> Tätigkeit    : Hardwareenwickler
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : müssen abgefeiert werden
> Urlaub       : 30d
> Gehalt       : 50k (kein Urlaub oder Weihnachtsgeld, einzig VWL)
> Eingesteigen mit 45k
>
> Habe allerdings gerade erst ein Firmenwechsel vollzogen. Bin vorerst mit
> meinem Gehalt zufrieden, aber die nächsten Jahre sollte eine Steigerung
> stattfinden!

Einstiegsgehalt entspricht ERA EG10 (BaWü), allerdings bei 35h/W.
EG10 ist die übliche Eingruppierung für Techniker.
Typische Laufbahn: EG10 - EG13

Zum Firmenwechsel: Hast du nicht mehr Gehalt verlangt?

Autor: Jo S. (Gast)
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Joe J. schrieb:
> aber ich sehe das als eine Art Investition.

Genau.

Ein Studium bedeutet eine Investitionssumme von rund 200.000 €.

Man muß immer erst Vorleistungen bringen, bevor sich die Investition 
rentiert (hoffentlich).

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Jo S. schrieb:


> Zum Firmenwechsel: Hast du nicht mehr Gehalt verlangt?


Dann hätte er den Job nicht bekommen.

Autor: Peter (Gast)
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Wie soll denn bei deinem Gehalt eine Steigung stattfinden die nächsten 
Jahre wenn du für 50k bei 2.5 jahren Berufserfahrung gewechselt bist...
Sehr naiv.

Wir Ingenieure sind so unglaublich dumm!
Mein Gott wozu studiert man, wenn wir nachher nicht mal mehr bekommen 
als ein Werkstattarbeiter bei VW! Und alles nur weil wir für < 50k 
arbeiten, statt einfach nicht zu arbeiten und die Dienstleister 
ausbluten zu lassen!

Dazu kommen noch die Ingenieure aus Norddeutschland und Inder, die nach 
BW ziehen und 42k abfeiern.

Armes Deutschland.

Autor: Qwertz (Gast)
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Peter schrieb:
> Wir Ingenieure sind so unglaublich dumm!

Die meisten Ingenieure, die ich kenne, sind nicht dumm, im Gegenteil 
(mich eingeschlossen).

Autor: ist so... (Gast)
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Man kann einen Fabrikarbeiter bei VW nicht mit einem Ingenieur beim KMU 
vergleichen. Das ist leider so.

Es ist inzwischen tatsächlich so, dass das Unternehmen für das Entgelt 
wichtiger ist als die Qualifikation. Will heißen, dass ein Facharbeiter 
beim Konzern locker seine 50k EUR p. a. bei 35 h/Woche bekommt, während 
der Ingenieur beim KMU für das gleiche Geld 40 h ran muss.

Man muss aber auch sagen, dass nicht jeder Ing. hochanspruchsvolle 
Tätigkeiten hat. Außerdem sitzt er im gemütlichen Büro mit Kaffee und 
Tratsch, während in der Werkshalle oft 30 °C, Ölnebel und Lärm angesagt 
sind.

Im Gegensatz zum Beamten kann ein Angestellter jederzeit die Firma und 
die Region wechseln. Ein Wechsel ist halt noch immer der beste Weg, sich 
spürbar zu verbessern. Wer die Komfortzone aber nicht verlassen will, 
muss sich ggf. mit seinem Gehalt abfinden.

Autor: Bb Ox (bbox)
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Keiner bleibt zu Hause und beendet den Mist, weil es ja mit hohen 
Einschränkungen verbunden wäre. Also geht das halt wie der Kapitalismus 
ewig so weiter.
Maximales Lohndumping. Maximaler Profit.
Da hilft wohl nur ein Atomkrieg der alles vernichtet.

Autor: qz (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Da hilft wohl nur ein Atomkrieg der alles vernichtet.

Oder starke Gewerkschaften und Politik für die Mehrheit der 
Lohnarbeiter, wie früher.

Autor: A. K. (prx)
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Bb O. schrieb:
> Da hilft wohl nur ein Atomkrieg der alles vernichtet.

Na ich weiss net. Wenn am Ende die Ameisen überleben, dann siehts auch 
nicht viel anders aus. Eine frisst sich dick und fett und alle andere 
schuften für sie. So krass ists nicht einmal im schlimmsten 
Kapitalismus. Und das auch noch völlig ohne Kapital. ;-)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Qwertz schrieb:
> Peter schrieb:
>> Wir Ingenieure sind so unglaublich dumm!
>
> Die meisten Ingenieure, die ich kenne, sind nicht dumm, im Gegenteil
> (mich eingeschlossen).

Dunning-Kruger ;-)

Autor: A. K. (prx)
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Henry G. schrieb:
>> Die meisten Ingenieure, die ich kenne, sind nicht dumm, im Gegenteil
>> (mich eingeschlossen).
>
> Dunning-Kruger ;-)

Nö, René Descartes: „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der 
Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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A. K. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>>> Die meisten Ingenieure, die ich kenne, sind nicht dumm, im Gegenteil
>>> (mich eingeschlossen).
>>
>> Dunning-Kruger ;-)
>
> Nö, René Descartes: „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der
> Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

Besser:


"You know what they want? They want obedient workers. Obedient workers, 
people who are just smart enough to run the machines and do the 
paperwork. And just dumb enough to passively accept all these 
increasingly shittier jobs with the lower pay, the longer hours, the 
reduced benefits, the end of overtime and vanishing pension that 
disappears the minute you go to collect it, and now they're coming for 
your social security money."
"Thay want your fuckin' retirement money. They want it back so they can 
give it to their criminal friends on Wall Street, and you know 
something? They'll get it. They'll get it all from you sooner or later 
cause they own this fuckin' place. It's a big club and you ain't in it. 
You and I are not in the big club."


George Carlin

Autor: Bb Ox (bbox)
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Daher sollte sich jeder mal mit dem Buddhismus auseinandersetzen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Henry G. schrieb:
> Dunning-Kruger ;-)

Das interessante daran:

In der psychologischen Fachliteratur wird der Dunning-Kruger-Effekt nur 
selten angeführt, in Blogs und Diskussionsforen des Internets und in 
akademischen Publikationen außerhalb der Psychologie hingegen häufig. 
(Wikipedia)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Dunning-Kruger ;-)
>
> Das interessante daran:
>
> In der psychologischen Fachliteratur wird der Dunning-Kruger-Effekt nur
> selten angeführt, in Blogs und Diskussionsforen des Internets und in
> akademischen Publikationen außerhalb der Psychologie hingegen häufig.
> (Wikipedia)

Deswegen ja auch das ";-)" von mir. Erwartest du im Forum jetzt Sprache 
aus der "psychologischen Fachliteratur"?

Autor: Qwertz (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Peter schrieb:
> Wir Ingenieure sind so unglaublich dumm!
>
> Die meisten Ingenieure, die ich kenne, sind nicht dumm, im Gegenteil
> (mich eingeschlossen).
>
> Dunning-Kruger ;-)

"Als Dunning-Kruger-Effekt wird die systematische fehlerhafte Neigung 
relativ inkompetenter Menschen bezeichnet, das eigene Können zu 
überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen."

Das schreibst du dem Falschen zu. Ich neige nicht zur 
Selbstüberschätzung, sondern bin eher bescheiden, was meine Fähigkeiten 
angeht. Ich behaupte ja auch nicht, dass ich ein Genie bin, sondern nur, 
dass ich nicht dumm bin - so wie meiner Einschätzung nach die meisten 
Ingenieure, die ich kenne.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
Datum:

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Qwertz schrieb:

> Das schreibst du dem Falschen zu. Ich neige nicht zur
> Selbstüberschätzung, sondern bin eher bescheiden, was meine Fähigkeiten
> angeht. Ich behaupte ja auch nicht, dass ich ein Genie bin, sondern nur,
> dass ich nicht dumm bin - so wie meiner Einschätzung nach die meisten
> Ingenieure, die ich kenne.

Du hast mein " ;-) " anscheinend übersehen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> ... Unsicherheit usw. machen unglücklich.
> Für 10k mehr brutto würde ich einen sicheren Arbeitsplatz,
> an dem ich mich wohl fühle auch nicht verlassen, umziehen
> schon gar nicht.

Henry, jetzt ist mir einiges klar geworden. Du hast ein stark 
ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis, scheust jedes Risiko. Du traust dir 
keinen Jobwechsel zu, weil du dann deine Sicherheitszone verlassen 
müsstest. Du fürchtest, die neuen Aufgaben nicht bewältigen zu können.

Ich vermute, daß du im öffentlichen Dienst beschäftigt bist.

Henry, du kritisierst seit Jahren alle Gehaltsangaben, die über deinem 
eigenen Verdienst sind und behauptest, daß diese - deiner Meinung nach - 
hohen Gehälter niemals bezahlt werden und daß dies alles nur erlogen 
sein kann.

Gründe: Du kannst es nicht verkraften, daß andere mehr verdienen, als du 
selbst. Gleichzeitig bist du aber nicht bereit, mehr zu leisten, um 
dadurch auch mehr zu verdienen. Bei neuen Aufgaben in einem neuen Umfeld 
hast du  Angst, zu versagen.

Abhilfe: Sieh dir Gehalts-Threads nicht mehr an oder programmier dir 
einen Filter: IF Gehalt >45k€ THEN delete post   / oder so ...   ;)

Heilung: Akzeptiere, daß andere mehr leisten und mehr verdienen.

Gute Besserung!
                  Wünscht ...  Jo S.                ;)

Autor: Jo S. (Gast)
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Jo S. schrieb:
> MK schrieb:
>> Studium      : Elektrotechniker
>> Alter        : 27
>> Erfahrung    : 2,5 Jahre
>> Region       : Karlsruhe
>> Mitarbeiter  : ~1000
>> Tätigkeit    : Hardwareenwickler
>> Arbeitszeit  : 40h
>> Ü.-Stunden   : müssen abgefeiert werden
>> Urlaub       : 30d
>> Gehalt       : 50k (kein Urlaub oder Weihnachtsgeld, einzig VWL)
>> Eingesteigen mit 45k
>>
>> Habe allerdings gerade erst ein Firmenwechsel vollzogen. Bin vorerst mit
>> meinem Gehalt zufrieden, aber die nächsten Jahre sollte eine Steigerung
>> stattfinden!
>
> Einstiegsgehalt entspricht ERA EG10 (BaWü), allerdings bei 35h/W.
> EG10 ist die übliche Eingruppierung für Techniker.
> Typische Laufbahn: EG10 - EG13
EG14 ist auch möglich: Außendienst (Vertrieb, Service) oder als 
Ausbilder.

Mit 2,5 Jahren Erfahrung wäre er schon in EG12 - zumindest in 
Großunternehmen. Eine 1.000 MA Firma bezahlt etwas weniger.

Die Steigerung von 45k auf 50k ist sehr schwach. In einer anderen Region 
wären vermutlich 55-60k€ möglich. In Karlsruhe gibt es (zu) viele 
Absolventen. Dort werden sogar Bachelors Technikerstellen besetzen.

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Wünsche geruhsamen Restsonntag!
                                 Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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unfreiwillig Kölner schrieb:
> Studium      : Dipl. Inf
> Alter        : 30
> Erfahrung    : 23      <========= ???
> Firma        : Konzern
> Region       : Köln
> Mitarbeiter  : ~400
> Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
> Funktion     : Entwickler
> Tätigkeit    : C#
> Arbeitszeit  : 37,5h
> Ü.-Stunden   : -
> Urlaub       : 37d
> Gehalt       : 84k
> Eingesteigen mit 56k
>
3 Jahre Erfahrung?
Bezahlt die Firma allgemein überdurchschnittlich?
Was bezahlen die aktuell den Einsteigern? 56k vor 3 (?) Jahren war schon 
recht gut. 84k sind für diese Firmengröße schon außergewöhnlich viel.
>
> Nachteil: ein Wechsel jetzt ist unmöglich, mehr Stundenlohn zahlt
> praktisch keiner und auf Führung hab ich keine Lust.

Mir diesem Nachteil kannst du schon noch ein paar Jährchen leben. ;)

Gratuliere, tolle Leistung!    Weiter so ... ;)

Jo S.

Autor: Jo S. (Gast)
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Peter schrieb:
> 1. Jahr DL 52.400
> 2. Jahr DL 53.600
> 3. Jahr Wechsel 75.000

DL = Zeitarbeit?
Neuer Arbeitgeber = vormaliger Entleiher?
Wenn ja, wäre ein Direkteinstieg nicht möglich gewesen?
Der Wechsel hat sich gelohnt: +40%

Gratuliere!

    Jo S.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Jo S. als der neue Tenhagen - welch ein Aufstieg!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Jo S. schrieb:

> Henry, jetzt ist mir einiges klar geworden. Du hast ein stark
> ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis, scheust jedes Risiko. Du traust dir
> keinen Jobwechsel zu, weil du dann deine Sicherheitszone verlassen
> müsstest. Du fürchtest, die neuen Aufgaben nicht bewältigen zu können.

Jaja, keine Argumente mehr, also erst mal mit Dreck werfen und 
unterstellen.

> Ich vermute, daß du im öffentlichen Dienst beschäftigt bist.

Nope, Unternehmen mit ca. 5k Mitarbeiter weltweit.

> Henry, du kritisierst seit Jahren alle Gehaltsangaben, die über deinem
> eigenen Verdienst sind und behauptest, daß diese - deiner Meinung nach -
> hohen Gehälter niemals bezahlt werden und daß dies alles nur erlogen
> sein kann.

Du pauschalisierst dir die Aussagen zurecht. Wie hilflos...

> Gründe: Du kannst es nicht verkraften, daß andere mehr verdienen, als du
> selbst. Gleichzeitig bist du aber nicht bereit, mehr zu leisten,

Muhaaahahahah

> um dadurch auch mehr zu verdienen. Bei neuen Aufgaben in einem neuen Umfeld
> hast du  Angst, zu versagen.

Du verwechselst Risikobereitschaft mit Dummheit! Warum soll ich zu einer 
Firma wechseln, die ich nur von außen kenne und die mir im Jahr nur 10k 
brutto mehr bieten kann? Und dann noch umziehen dafür und Familie 
auseinanderreißen? Du wirfst mir jetzt also vor, dass ich kein totaler 
Vollidiot bin? (btw, ich bin schon gewechselt, ohne Umziehen und 15k 
mehr, allerdings mit Vitamin B ohne besondere Leistung)

> Heilung: Akzeptiere, daß andere mehr leisten und mehr verdienen.

Akzeptiere, dass keiner mehr dein Propagandagetrolle mehr ernst nimmt.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5295832 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jo S. (Gast)
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CoolestMonkeyInTheJungle schrieb:
> Mal ehrlich: Wie kommt man bitte auf FS4? Ab da fängt es doch an
> wirklich interessant zu werden...
>
Ja, ab 100-170k€ wird´s interessant.  :)
100k ist übrigens das AT-Mindestgehalt.

FS4 = Abteilungsleiter (bzw. Unterabteilungsleiter)
FS5 = Gruppenleiter

Das ist aber nicht fix. Es kommt auf die Größe und Wertigkeit der 
Abteilung an und auf den Geschäftsbereich.

Die Siemensianer hier können das genauer erläutern.

> Die Stellen sind jedoch so dermaßen rar und die Konkurrenz so wahnsinnig
> groß, dass es doch kaum Leute schaffen.

Lean Management und ERA.

Bei Einführung von ERA (EntgeltRahmenAbkommen) vor etwa 15 Jahren wurden 
die Gehälter der Hochqualifizierten massiv gekürzt. Das war das 
gemeinsame Ziel von IGM und Gesamtmetall. Man wußte, daß sich diese 
Berufsgruppe nicht wehren wird. Die Arbeiter und mittleren 
Büroangestellten hätten einen Aufstand veranstaltet. Die trotteligen 
Ing./Inf. aber haben den Mund gehalten und brav den neuen Vertrag 
unterschrieben, mit einer Absenkung um 1-2 Gehaltsstufen.

Zuvor war folgende Zieleinstufung für Entwicklungsingenieure üblich:
- mit 5-8 Jahren Berufserfahrung Wechsel in AT (jetzt 100k€)
  35h/W  100k€
  40h/W  114k€
- Gruppenleiter mit 5-8 MA ca. 125k€ (120-140k€) 40h
- Abteilungsleiter mit ca. 30 Entwicklern 140-170k€, 44h
>
> Klar ist eine EG12 mit 35 h auch ganz nett, aber bei den heutigen
> Hauspreisen etc. wird man davon nicht reich. Wenn man dann noch 1-3
> Kinder hat, schon gar nicht!
>
> Erst diese Woche wieder einen Siemens-Kollegen getroffen. Mittlerweile
> nach über 10 Jahren im Betrieb auf EG12 angekommen,

Vor ERA: Ein Cousin, Dipl.-WiInf.(FH), bei Siemens in München wechselte 
nach 5 Jahren BE in AT mit 40h/W. Die meisten Ing./Inf. waren in AT, nur 
in den ersten paar Jahren war man im Tarif. Das paßte der IGM gar nicht.

Übrigens hörte man zur damaligen Zeit nichts von einem (dramatischen) 
Personalmangel, so wie es jetzt seit 10 Jahren schon der Fall ist.  ;)

> Führungslaufbahn: Da gibt es dann schon jüngere Kollegen,
> die in Nachwuchsförderprogrammen sind

Diese Programme muß jeder erfolgreich durchlaufen, der Führungskraft 
werden will. Man muß auch vorher das Auswahlverfahren bestehen (das bei 
mir und den Kollegen geheim erfolgte).
>
> Ein anderer Kumpel hat das Traineeprogramm durchlaufen und ist danach
> direkt auf eine Teamleiterposition gekommen - ein Ausnahmetalent. Jetzt
> nach sechs Jahren im Konzern, wechselt er zu einem anderen Konzern auf
> eine Global Head - Stelle.

Aufgaben und Bezahlung?

> Ich gönne es ihn, aber irgendwie wird man da
> selbst ganz depressiv. Ähnlich wie wenn man die Gehälter der Schweizer
> Kollegen von oben sieht...

Autor: Jo S. (Gast)
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PS:  Deshalb brauchen wir eine eigene Interessenvertretung. Auf die IGM 
können wir gerne verzichten. Und der VDI ist eh fest in der Hand von BDI 
und BDA.

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Autor: Karl (Gast)
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Studium : Volkswirtschaftslehre (M.Sc.)
Alter : 28
Erfahrung : 5 Jahre
Fachgebiet: WiPü & Unternehmensberatung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Big4
Region : Muc
Mitarbeiter : ca. 260t
Erreichbark. : 40 min mit der U-Bahn
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Consulting
Führung : keine
Arbeitszeit : 35h
Ü.-Stunden : bezahlt oder abfeiern
Urlaub : 30 Tage
Gehalt : 123k mit allem (Weihnachtsgeld, 13. Monatsgehalt, Boni)

Autor: Bb Ox (bbox)
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Naja...so prall ist das ja nicht oder?

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Bb O. schrieb:
> Naja...so prall ist das ja nicht oder?

Deswegen steht es ja hier und nicht im WiWi Treff, da wird er sonst 
ausgelacht ;-)