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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure


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Autor: Ingenieur (Gast)
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Neuer IGMler schrieb:
> Dann hätte ich immerhin noch mit 32 - 33 die 100k geknackt.

Ist dir das denn so wichtig?
Ich kann dir verraten, dass sich die Welt dadurch für dich kein Stück 
verändert, das ist bloß eine Zahl, mehr nicht. BTDT.

Autor: ☕☕☕Kaffeepause☕☕☕ (Gast)
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Neuer IGMler schrieb:
> Dann hätte ich immerhin noch mit 32 - 33 die 100k geknackt.

Ich kriege nur 1600€ Brutto bei 2x8h pro Woche. Das finde ich soooo 
prima :).
Bei 100k wären das 3200€. Warum sollte ich da noch Vollzeit arbeiten? 
Mach das doch auch? :)

Autor: Alter Hase (Gast)
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seoul soul schrieb:
> da ist jemand so lange in seiner blase im igm-paralleluniversum
> geblieben, dass er die welt drumherum nicht mehr wahrnimmt

Nee, das genannte Durchschnittsgehalt mag bei Fachkräften vielleicht 
noch passen, bei Führungskräften defintiv nicht.

Bist du etwa ins falsche Universum abgebogen;-)

Autor: Der Raser (Gast)
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Neuer IGMler schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium      : M.Sc. Informatik (Uni)
> Alter        : 30
> Erfahrung    : 4 Jahre BE, 2 Jahre Werkstudent
> Fachgebiet   : Cloud, IoT, Machine Learning
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma        : IGM Betrieb
> Region       : BaWü
> Mitarbeiter  : >100k
> Erreichbark. : ~10 Minuten mit Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion     : System- und Softwareentwicklung Projektleiter
> Führung      : Fachlich
> Tätigkeit    : Machine Learning, IoT (AIoT - the next big thing)
> Arbeitszeit  : 40h
> Ü.-Stunden   : Gleitzeit
> Urlaub       : 30
> Gehalt       : 84.400 (all-in)
> Entwicklung  : 2015: 62.000 (UB, Einstieg)
>                2016: 69.000
>                2017: 73.000 (IoT Projektleiter, Wechsel, non IGM)
>                2018: 76.000
>                2019: 84.400 (IGM Wechsel EG14)
>                EG14 -> EG 16 Zieleinstufung (in 3 Jahren max.)
>
> EG14: 84.400€ = 5071 * (40h / 35h) * 13,25 Monate (nach 2 Jahren dann
> 13,5 durch Urlaubszulagen) * 1,1 LZ (direkt zum Einstieg verhandelt)
>
> EG16: 100.500€ = 5719 * (40h / 35h) * 13,5 Monate (nach 2 Jahren) * 1,14
> LZ (Ich geh vom Durchschnitts LZ aus: 14%)
>
> Zusatzleist. : IGM Disneyland
>
> Dann hätte ich immerhin noch mit 32 - 33 die 100k geknackt.


Habe mal eben AIoT gegoogled. Sehr interessant, ist wohl sowas wie 
predictive maintainance für IoT Geräte in Kombi mit KI.

Ich dachte es gibt selten Stellen mit Zielgehalt EG16 im IGM. Viele sind 
ja EG15 als Ziel.
Aber Projektleitung von derart Projekten könnte natürlich EG16 sein.
Schon heftig, dass man mit EG16 auf die 100.000 € kommt.

Autor: Saft experte (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Auf, auf, EG17 muss her, aber schnell - Du willst doch sicher
> sechsstellig verdienen? Oder wechselst du gleich in den AT-Bereich?

Nö Eg17 bekommt niemand hab ich jedenfalls noch nicht gehört. Meistens 
ist bei Eg16 schluss oder gleich AT vertrag. 100k brutto in einer 
Großstadt als alleinverdiener ist nicht besonders viel, man überlebt 
aber lebt nicht sehr gut wenn man frau und kind versorgen muss. Die 
Lebensunterhalt Kosten fressen alles auf Miete, Internet, Lebensmittel, 
Auto + Sprit, Dinge fürs Baby, Urlaub, Versicherungen usw.....

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Saft experte schrieb:
> 100k brutto in einer
> Großstadt als alleinverdiener ist nicht besonders viel,

Nene, da muss man sich am Ende noch mit F.B. um die Pfandflaschen 
kloppen.

Autor: Boing (Gast)
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Hi,

ich hab eine Frage an die IGMler. :)

Ich bin FH Master mit knapp unter 5 Jahren BE und habe jetzt ein Angebot 
eines Konzerns vorliegen der nach IGM BaWü bezahlt. Angebot ist EG13 + 
12% LZ.

Für einen Master Absolventen scheint EG13 ja zu passen, aber nach fünf 
Jahren BE immer noch...? Verkauf ich mich hier unter Wert?(So oder so 
ist es spürbar mehr als vorher, ich war vorher halt beim 
Tier2/Dienstleister)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Quatsch. Das passt. Hauptsache mal rein. Bei IGM gehts immer nur nach 
oben.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Der Raser schrieb:
> Schon heftig, dass man mit EG16 auf die 100.000 € kommt.

Was genau ist daran jetzt heftig?

Nicht vergessen, das ist nur mit 40h-Vertrag möglich, die Regel sind 
aber 35h.

Saft experte schrieb:
> Nö Eg17 bekommt niemand hab ich jedenfalls noch nicht gehört. Meistens
> ist bei Eg16 schluss oder gleich AT vertrag.

Interessant, das ist in Bayern jedenfalls anders, da ist die höchste 
Entgeltgruppe (12b) realistisch erreichbar.

> 100k brutto in einer
> Großstadt als alleinverdiener ist nicht besonders viel, man überlebt
> aber lebt nicht sehr gut wenn man frau und kind versorgen muss. Die
> Lebensunterhalt Kosten fressen alles auf Miete, Internet, Lebensmittel,
> Auto + Sprit, Dinge fürs Baby, Urlaub, Versicherungen usw.....

Das klingt jetzt aber extrem nach Jammern auf hohem Niveau. Vielleicht 
sollte man für dich eine Spendensammlung hier im Forum ins Leben 
rufen...?

Stichwort: Teures Wohnen in der Großstadt - Du kannst ja auch günstiger 
in einer Kleinstadt oder auf dem Land wohnen, das tue ich auch. Zum 
Beispiel eine halbe Stunde zu pendeln sollte nun wirklich kein Problem 
darstellen.

Stichwort: Alleinverdiener mit Frau und Kind - warum arbeitet denn die 
Frau nicht auch? Und selbst wenn nicht, profitiert ihr zumindest sehr 
stark von Steuerklasse III.

Ich kann aus meiner Erfahrung heraus jedenfalls sagen, dass bei >100k 
brutto wirklich massig "übrig" bleibt. Wer gar nicht aufs 
Sparen/Investieren steht, kann  davon sprichwörtlich in Saus und Braus 
leben.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Quatsch. Das passt. Hauptsache mal rein.

Ja, sehe ich auch so. Man muss in dieser Hinsicht langfristig denken.

> Bei IGM gehts immer nur
> nach oben.

Auch das stimmt, allerdings kommt irgendwann eine gläserne Decke, wie 
zum Beispiel das Tarifende. Dann gibt es "nur noch" die Erhöhungen der 
Tarifrunden. Und der Schritt zu einem AT-Vertrag will sehr gut überlegt 
sein, da er im Vergleich zum Tarif deutliche Nachteile mit sich bringt 
bei kaum mehr Gehalt.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Also was hier für Deppen mit abstrusen Vorstellungen rumlaufen... 100k 
in der Großstadt reicht nicht um ne Familie zu ernähren. Is klar, wenn 
du natürlich in Schwabing oder Blankenese wohnst...

Autor: Test (Gast)
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Also in München reichen 100k brutto als Alleinverdiener sicher nicht, um 
eine 4-köpfige Familie zu ernähren. Alleine die Miete für die Wohnung 
dürfte dort mindestens 2k kosten.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Also in München reichen 100k brutto als Alleinverdiener sicher
> nicht, um eine 4-köpfige Familie zu ernähren. Alleine die Miete für die
> Wohnung dürfte dort mindestens 2k kosten.

Seltsam, dass das aber andere Leute hinbekommen, die zum Beispiel nur 
die Hälfte brutto (50k) bekommen. Du hast offensichtlich viel zu hohe 
und völlig realitätsferne Ansprüche. Ja, stimmt schon, mit der Villa in 
Grünwald und dem Bentley mit Chauffeur wird es dann tatsächlich etwas 
eng...

Autor: Test (Gast)
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Laut Hartz-4-Rechner bekommt eine 4-köpfige Hartz-4-Familie bei 2000€ 
Miete im Monat insgesamt 3030€. Also müsste man da schon als 
Alleinverdiener um die 60k Brutto verdienen um auf Hartz-4-Niveau zu 
kommen. Aber gut, wenn du von Hartz-4-Niveau ausgehst, dann geht deine 
Rechnung auf.

Autor: NurMut (Gast)
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4169 Euro brutto haben die Münchner im Jahr 2017 durchschnittlich 
verdient. Das bedeutet einen Anstieg um 3,4 Prozent gegenüber 2016, 
damals waren es 4033 Euro. Der Bundesdurchschnitt lag 2017 bei 3209, im 
Jahr zuvor bei 3133 Euro – eine Steigerung von 2,4 Prozent.

Autor: Boing (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Quatsch. Das passt. Hauptsache mal rein. Bei IGM gehts immer nur
> nach
> oben.

Danke für den Rat! :)

Die Position geht laut Personal bis EG17, also ist da auch mehr als 
genug Luft nach oben.

Und ja, ich teile Ingenieurs Meinung bzgl. AT. Den Wechsel von 40h auf 
35h find ich z.B. attraktiver als das höhere Gehalt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Laut Hartz-4-Rechner bekommt eine 4-köpfige Hartz-4-Familie bei 2000€
> Miete im Monat insgesamt 3030€.

Was für eine Milchmädchenrechnung. Meinst du wirklich, eine ALG II 
Bedarfsgemeinschaft (Mann mit Frau und zwei Kindern) bekommt eine Miete 
von 2k € im Monat gezahlt? Nein, natürlich nicht.

Für München gelten bei 4 Personen eine Wohnraumgröße von bis zu 90 m² 
und 1172 € Bruttokaltmiete als angemessen. Quelle: 
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/Mietobergrenzen.html

Autor: Bimbo. (Gast)
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Test schrieb:
> Laut Hartz-4-Rechner bekommt eine 4-köpfige Hartz-4-Familie bei 2000€
> Miete im Monat insgesamt 3030€. Also müsste man da schon als
> Alleinverdiener um die 60k Brutto verdienen um auf Hartz-4-Niveau zu
> kommen. Aber gut, wenn du von Hartz-4-Niveau ausgehst, dann geht deine
> Rechnung auf.

Hast du schonmal H4 erhalten? Wie hast du dich als Student ernährt und 
bist über die Runden gekommen? 100k und Steuerklasse 3 sind mehr als 
5000€ Netto!

Selbst bei 2000€ Warmmiete (Wahnsinn...) hast mehr als 3000€ netto 
übrig.

Was für weltfremde Leute hier unterwegs sind.....

Autor: Test (Gast)
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In München müssen es schon mit zwei Verdienern ca. 180k brutto sein. 
Denn mit ca. 3500€ netto (bei 2000k Miete und 100k Brutto) kann man zu 
viert nicht überleben, lieber "Bimbo.".... ich frage mich eher, was du 
für Vorstellungen hast?

Autor: Saft experte (Gast)
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Test schrieb:
> In München müssen es schon mit zwei Verdienern ca. 180k brutto sein.
> Denn mit ca. 3500€ netto (bei 2000k Miete und 100k Brutto) kann man zu
> viert nicht überleben, lieber "Bimbo.".... ich frage mich eher, was du
> für Vorstellungen hast?

Dem kann ich mich nur anschließen. Diejenigen die glauben die 100k als 
alleinverdiener mit Familie reichen haben selbst wohl keine Familie zu 
ernähren. Oder werft mal einen Blick auf ImmobilienS. Was für eine 
Kaltmiete (ohne Nebenkosten die auch reinhauen) kostet für 4 Zimmer. 
Aufs Land ist keine Alternative alles andere als familientauglich

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Saft experte schrieb:

> Dem kann ich mich nur anschließen. Diejenigen die glauben die 100k als
> alleinverdiener mit Familie reichen haben selbst wohl keine Familie zu
> ernähren. Oder werft mal einen Blick auf ImmobilienS. Was für eine
> Kaltmiete (ohne Nebenkosten die auch reinhauen) kostet für 4 Zimmer.
> Aufs Land ist keine Alternative alles andere als familientauglich

Nochmal: 100k Brutto sind über 5k Netto pro Monat mit Stkl3. Die 2k 
Miete für eine Wohnung sind realistisch, dazu muss man nicht nach 
München. So was habe ich schon 50km um Stuttgart. Die Wohnung taugt dann 
aber auch, also Neuwertig, > 100 qm usw.

Mit 5k aber gut machbar.

Autor: Msd (Gast)
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Saft experte schrieb:
> Aufs Land ist keine Alternative alles andere als familientauglich

:)))

Wie wenig Ahnung hier manche haben.

2000 € sind zu hoch angesetzt. 3500 Netto reichen locker um 4 Köpfe zu 
ernähren, denn der größte Kostentreiber ist ja bereits rausgerechnet 
(Wohnung).

Autor: Test (Gast)
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Kommt drauf an, was man unter ernähren versteht. Rein rechnerisch würden 
auch 100€ im Monat reichen, um 4 Köpfe zu ernähren. Wenn man 
allerdings auch noch andere Bedürfnisse hat (Dach über dem Kopf, 
Kleidung, Bildung, Hygiene, etc.), dann dürften die 5k netto in München 
gerade so reichen.

Autor: Le X. (lex_91)
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Test schrieb:
> dann dürften die 5k netto in München
> gerade so reichen.

Wie weltfremd seidn ihr eigentlich?

Setzt man die Wohnung wirklich mit 2k an bleiben 3k netto/Monat.
Davon ernährt man eine vierköpfige Familie sogar ganz gut.

Und ganz ehrlich, wenn das nicht reichen sollte (was aber nur bei sehr 
starkem Konsum sein kann) dann soll die Frau halt auch arbeiten gehen.
Daheimbleiben ist halt auch ein Luxus.
Aber, wie gesagt, eigentlich kann die Frau sich diesen Luxus gönnen denn 
3k zum Leben ist mehr als genug für 4 Leute.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Cyblord -. schrieb:
> So was habe ich schon 50km um Stuttgart. Die Wohnung taugt dann
> aber auch, also Neuwertig, > 100 qm usw.
>
> Mit 5k aber gut machbar.

LOL. Jetzt wird mir klar, warum ihr trotz IGM-Gehalt finanziell auf 
keine grünen Zweig kommt. Allein schon 2k pro Monat für Miete, dazu alle 
paar Jahres ein neues dickes Auto von einem deutschen Hersteller zu 
überteuerten Preisen, durch die man nur die IGM-Gehälter finanziert usw. 
usw. Völlig sinnlose Geldverschwendung. Für Leute wie dich wird es 
richtig hart, wenn es demnächst nur noch ALG I oder Hartz gibt. Reichen 
60 % Kurzarbeitergeld denn, um deine laufenden Kosten zu decken? 60 % 
von 5k netto sind 3k. Davon gehen dann schon mal 2k für Miete ab, 
bleiben also noch 1k.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. B. schrieb:

> LOL. Jetzt wird mir klar, warum ihr trotz IGM-Gehalt finanziell auf
> keine grünen Zweig kommt. Allein schon 2k pro Monat für Miete,

Also ich mache die Immo- und Mietpreise nicht. Die sind eben grade sehr 
hoch. Und nicht jeder will im SBZ Hinterland wohnen oder auf 40qm. Oder 
gar beides.

Zügle mal deinen Neid ein wenig. Der quilt gar zu sehr.

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Autor: Saft experte (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Mit 5k aber gut machbar.

Ja machbar ist aber ich mache es trotzdem nicht. Ich könnte nachts nicht 
schlafen in einer Wohnung für die ich 2k monatlich ausgebe die ich nie 
wieder sehe. Kaufen ist auch nicht möglich bei den Preisen, es sei denn 
mann hat geerbt oder die Ehefrau verdient auch 70-80k zusätzlich. Wenn 
ich Single ohne Kinder wäre, würde ich ganz klar im Speckgürtel mir ein 
Grundstück kaufen und ein schönes Einfamilienhaus bauen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Cyblord -. schrieb:
> Zügle mal deinen Neid ein wenig. Der quilt gar zu sehr.

Aus welchem Grund sollte ich neidisch sein? Mein Miete beträgt nicht 
einmal 1/3 deiner Miete. Nach Abzug aller Lebenshaltungskosten habe ich 
sicher mehr Geld übrig als du. Sehr viel mehr sogar, wenn ich noch meine 
Kapitalerträge berücksichtige. Im Fall von Kurzarbeit wird das noch 
krasser, da meine Grundkosten viel niedriger sind als deine. Du wirst 
mit Kurzarbeitergeld kaum über die Runden kommen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. B. schrieb:

> Mein Miete beträgt nicht
> einmal 1/3 deiner Miete.

Was sich entweder in der Wohnung oder in der Gegend negativ 
niederschlagen wird. Meist in beidem. Billig wohnen kann jeder wenn 
alles andere egal ist.

> Nach Abzug aller Lebenshaltungskosten habe ich
> sicher mehr Geld übrig als du.
Was heißt übrig? Übriges Geld bringt ja nichts wenn man es nicht 
ausgibt.
Und warum sollte ich so viel mehr ausgeben als du? Wofür? Deine Annahmen 
sind schwer haltbar.

> Sehr viel mehr sogar, wenn ich noch meine
> Kapitalerträge berücksichtige.

Die sparst du ja an. Die machen dir JETZT kein schöneres Leben.
Außerdem habe ICH die auch. Denkst du ich ich investiere nichts?

: Bearbeitet durch User
Autor: NurMut (Gast)
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F. B. schrieb:
> Aus welchem Grund sollte ich neidisch sein? Mein Miete beträgt nicht
> einmal 1/3 deiner Miete.

Ein Finanzberater der zur Miete wohnt, ernsthaft? Stolz sein über 1000 
Rendite monatlich, die mit Risiko und Zeitaufwand entstanden sind, 
während man dem Vermieter gleich wieder ungefähr 700 für nichts in 
Rachen wirft? Dank Leuten wie dir erwirtschafte ich nebenbei deutlich 
mehr als du und muss nichts dafür tun, nur Abrechnungen schreiben und 
alle paar Jahre mal Besichtigungen.

Autor: Le X. (lex_91)
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NurMut schrieb:
> Ein Finanzberater der zur Miete wohnt, ernsthaft?

Vor allem weil er halt auch immer von Freiheit labert.
Und dann muss er jemanden dafür bezahlen dass dieser ihn bei sich 
schlafen lässt.

Aber nun gut, kein zuhause zu haben ist ja auch irgendwie ne Form von 
Freiheit ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingenieur (Gast)
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Saft experte schrieb:
> Wenn ich Single ohne Kinder wäre, würde ich ganz klar im Speckgürtel mir
> ein Grundstück kaufen und ein schönes Einfamilienhaus bauen.

Und wozu brauchst du als Single ohne Kinder ein Einfamilienhaus? Das ist 
doch pure Geldverschwendung, soviel Platz brauchst du alleine ja 
überhaupt nicht. Du kaufst dir als Single ja auch keinen Van/Mini-Bus.

Ich hätte bereits das Geld zusammen, um mir ein Haus als Neubau ganz 
ohne Kredit zu kaufen, aber warum sollte ich das tun? Ich wohne viel 
lieber zur Miete (die ist nämlich sehr günstig) und investiere meinen 
Kapitalstock weiter in Wertpapiere.

Autor: Saft experte (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Ich hätte bereits das Geld zusammen, um mir ein Haus als Neubau ganz
> ohne Kredit zu kaufen, aber warum sollte ich das tun? Ich wohne viel
> lieber zur Miete (die ist nämlich sehr günstig) und investiere meinen
> Kapitalstock weiter in Wertpapiere.

Damit man im Alter nicht plötzlich auf der Straße steht weil dein 
Vermieter dir kündigt wegen Eigenbedarf. Und als Single im 
Einfamilienhaus warum nicht, großer Garten, eigene Garage. Es geht nicht 
immer um den mindestbedarf "viel zu groß" ist subjektiv manche wollen 
einfach viel Platz haben. Wer nimmt sich das recht heraus anderen 
vorzuschreiben was sie zu wollen haben und was nicht.

Autor: Test (Gast)
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Eben. Die Mieten sind bereits ins Unermessliche gestiegen und steigen 
weiter, ein Ende ist nicht in Sicht, weswegen ich auch ein Eigenheim 
erwerben würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Aber bei den 
Mondpreisen, da kostet ein Neubau-Einfamilienhaus inkl. Grundstück 
selbst auf dem Land locker eine Million.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Saft experte schrieb:
> Damit man im Alter nicht plötzlich auf der Straße steht weil dein
> Vermieter dir kündigt wegen Eigenbedarf.

Das ist doch dummes Gerede. Die Wahrscheinlichkeit einer 
Eigenbedarfskündigung geht gegen Null. Aber selbst wenn, dann zieht man 
halt in eine andere Wohnung, deshalb steht man doch noch lange nicht auf 
der Straße und schon gar nicht "plötzlich".

> Und als Single im
> Einfamilienhaus warum nicht, großer Garten, eigene Garage.

Mit dem Argument kannst du auch den Kauf eines Porsche für über 100k 
verteidigen. Ja, kann man machen, aber es ist komplett unvernünftig. 
Garten und Garage kann man, wenn gewünscht, genauso mieten wie eine 
Wohnung.

Test schrieb:
> Die Mieten sind bereits ins Unermessliche gestiegen und steigen weiter,
> ein Ende ist nicht in Sicht, weswegen ich auch ein Eigenheim erwerben
> würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Aber bei den Mondpreisen

Logischerweise gibt es da eine gewisse Kopplung zwischen Mietpreisen und 
Kaufpreisen auf dem Immobilienmarkt. Beide sind in den letzten Jahren im 
Durchschnitt gestiegen, aber die Kaufpreise überproportional stärker. 
Warum sollte man dann kaufen, das ist doch unlogisch - vor allem, wenn 
man doch günstig zur Bestandsmiete wohnt, ein Kauf aber die aktuellen, 
überhöhten Preise zu zahlen bedeuten würde. Nein, nicht mit mir, ich bin 
doch nicht blöd.

Man könnte schon fast einen Herdentrieb vermuten, so wie sich viele 
Leute heutzutage auf einen Immobilienkauf stürzen, koste es was es 
wolle, egal wie unattraktiv die Lage oder Bausubstanz, aber die Zinsen 
sind ja so niedrig, da muss man ja zugreifen. Die Liebe zum Betongold 
muss man nicht verstehen, die ist häufig extrem irrational.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Logischerweise gibt es da eine gewisse Kopplung zwischen Mietpreisen und
> Kaufpreisen auf dem Immobilienmarkt. Beide sind in den letzten Jahren im
> Durchschnitt gestiegen, aber die Kaufpreise überproportional stärker.
> Warum sollte man dann kaufen, das ist doch unlogisch - vor allem, wenn
> man doch günstig zur Bestandsmiete wohnt, ein Kauf aber die aktuellen,
> überhöhten Preise zu zahlen bedeuten würde. Nein, nicht mit mir, ich bin
> doch nicht blöd.

Bei deinem Einkommen sind doch selbst die Mondpreise aus der Portokasse 
bezahlt. Ich wohne im Eigenheim weil: Es ist das EIGENE. Niemand hat mir 
hier zu sagen, was ich tun darf oder nicht - lediglich ein 
Bebauungsplan, der hier aber äußerst lasch formuliert und quasi nicht 
vorhanden ist.

Ich bin völlig entkoppelt von dem Mieten - Geld verdienen System. Ich 
habe die eigene Bude, abbezahlt und total unabhängig. Darum geht es 
mir. Und sollte ich mal umziehen müssen oder wollen, dann wird die 
Bude halt verkauft und wo anders eine neue gekauft.

Deine 2000€ Miete siehst du niemals wieder. Findest du das nicht 
unlogisch?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Bei deinem Einkommen sind doch selbst die Mondpreise aus der Portokasse
> bezahlt.

So viel Geld bekomme ich nun auch nicht, dass es mir egal ist mein Geld 
sinnlos zu verbrennen. Da geht es mir auch ums Prinzip, ich lass mich 
doch nicht abzocken.

> Deine 2000€ Miete siehst du niemals wieder.

Ich zahle bei Weitem keine 2k € Miete, das war nur ein Hirngespinst 
eines anderen Diskussionsteilnehmers (Test). Meine Miete zahlt man 
woanders teilweise als Hausgeld.

Aber zum Kern deines Arguments: Den größten Anteil der Miete habe ich 
auch als Kosten, wenn ich Eigentümer bin, das wird nur immer 
verschleiert. Es verbleibt beim Vermieter gerade mal eine kleine 
Rendite, meist unter 5 Prozent, einige Vermieter machen sogar überhaupt 
keinen Gewinn. So lukrativ ist das Vermieten im Durchschnitt gar nicht.

> Findest du das nicht
> unlogisch?

Nein, denn die hohe Summe an Geld, die ich nicht in eine Immobilie 
gesteckt habe, kann ich an der Börse viel besser anlegen, bin sehr viel 
flexibler (Kauf und Verkauf gehen innerhalb von Minuten), und die 
Nebenkosten sind auch viel geringer.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Meine Miete zahlt man woanders teilweise als Hausgeld.

Leider haben aber nicht viele eine Bestandsmiete von 250€ warm im Monat.

Ingenieur schrieb:
> Den größten Anteil der Miete habe ich
> auch als Kosten, wenn ich Eigentümer bin, das wird nur immer
> verschleiert.

Das sehe ich anders. Ich habe Fixkosten von ca. 700€ im Monat um meine 
Immobilie (Haus, Bungalow 140qm/600qm) zu unterhalten. Enthalten sind 
schon sämtliche Versicherungen, Auto, Internet, Strom, Müll, etc. etc.

700€ kostet eine vernünftige Wohnung in einer angesagten Metropole nicht 
mal kalt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Das ist komplett typisch für Eigenheimbesitzer, sie rechnen sich ihr 
Luxus- und Lifestyle-Objekt Wohneigentum schön. Ich sag ja, die Liebe 
zum Betongold vernebelt die Sinne, mit Objektivität hat das dann nichts 
mehr zu tun. Wobei das vor 10 Jahren oder so tatsächlich noch etwas 
günstiger aussah, aber in der Gegenwart mit Kauf-mondpreisen vs. 
günstiger Bestandsmiete rechnet sich das niemals.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> 700€ kostet eine vernünftige Wohnung in einer angesagten Metropole nicht
> mal kalt.

Steht dein Haus in einer angesagten Metropole? Nein? Warum vergleichst 
du das dann?

Bimbo. schrieb:
> Ich habe Fixkosten von ca. 700€ im Monat um meine
> Immobilie (Haus, Bungalow 140qm/600qm) zu unterhalten. Enthalten sind
> schon sämtliche Versicherungen, Auto, Internet, Strom, Müll, etc. etc.

Instandhaltungsrücklage?

Bimbo. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Meine Miete zahlt man woanders teilweise als Hausgeld.
>
> Leider haben aber nicht viele eine Bestandsmiete von 250€ warm im Monat.

Aber es dürfte mehr Leute geben die in Bestands- als zur Neumiete leben.

Ich lebe sowohl zur Miete, bin aber auch Vermieter, kenne also beide 
Seiten.

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Ich habe Fixkosten von ca. 700€ im Monat um meine
> Immobilie (Haus, Bungalow 140qm/600qm) zu unterhalten

Wie viel legst du von den 700€/Monat für Rücklagen zurück?
Dach undicht, neue Heizung, Fenster, Rollladen, ...
Die Dinge, die ich als Mieter dem Vermieter aufs Auge drücken darf.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ich schon wieder schrieb:
> Wie viel legst du von den 700€/Monat für Rücklagen zurück?
> Dach undicht, neue Heizung, Fenster, Rollladen, ...
> Die Dinge, die ich als Mieter dem Vermieter aufs Auge drücken darf.

Explizit fürs Haus 0€. Warum? Weil ich in meinen Grundzügen ein sparamer 
Mensch bin. Es sind Reserven im fünfsteligen Bereich vorhanden (bar) und 
Aktien. Das dürfte für die schwierigsten Dinge reichen, falls z.B. mal 
die Heizung ausfällt. Ich überlege das Dach zu sanieren (das wurde noch 
nicht gemacht, altbau 80er) - würde das aber nicht über meine Reserven 
machen. Dann für ein paar Jahre einen günstigen Kredit, 200€ 
Mehrbelastung und die Reserven sind noch 100% verfügbar. Muss dann halt 
Zinsen zahlen, die sind aber günstig zur Zeit - da fühle ich mich 
sicherer.

Ingenieur schrieb:
> Das ist komplett typisch für Eigenheimbesitzer, sie rechnen sich ihr
> Luxus- und Lifestyle-Objekt Wohneigentum schön. Ich sag ja, die Liebe
> zum Betongold vernebelt die Sinne, mit Objektivität hat das dann nichts
> mehr zu tun. Wobei das vor 10 Jahren oder so tatsächlich noch etwas
> günstiger aussah, aber in der Gegenwart mit Kauf-mondpreisen vs.
> günstiger Bestandsmiete rechnet sich das niemals.

Was willst du mir jetzt damit sagen? Ich habe meine zahlen schwarz auf 
weiß - seit Jahren. Für 700€ kann ich nirgends etwas vergleichbares 
mieten.

Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> Steht dein Haus in einer angesagten Metropole? Nein? Warum vergleichst
> du das dann?

Ich gestehe: Es ist eine normalteure Großstadt. Aber auch hier kostet 
eine vergleichbare Wohnung weitaus mehr kalt, als meine monatlichen 
Fixkosten.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Ich gestehe: Es ist eine normalteure Großstadt. Aber auch hier kostet
> eine vergleichbare Wohnung weitaus mehr kalt, als meine monatlichen
> Fixkosten.

Wieviel hat eine vergleichbare Wohnung damals zur Miete gekostet als 
du das Haus gekauft hast? Was müsstest du heute für dein Haus bezahlen?

Bimbo. schrieb:
> altbau 80er

D.h. die ganzen großen Sanierungsbrocken kommen die nächsten Jahre. 
Sitzt du wahrscheinlich aus und versuchst dann nen Deppen zu finden, der 
dir den Heimwerkerschreck dann abnimmt und dabei noch Cash zu machen.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Explizit fürs Haus 0€. Warum? Weil ich in meinen Grundzügen ein sparamer
> Mensch bin. Es sind Reserven im fünfsteligen Bereich vorhanden (bar) und
> Aktien.

Du Held, ob du Rücklagen nun explizit fürs Haus zurücklegst oder 
allgemein ist irrelevant, du machst es, also fließt es ins Budget ein. 
Das macht ein Mieter ebenso, nur dass beim Mieter ein Teil der Miete 
davon fix ist, das ist der Unterschied, dafür können die Rücklagen für 
andere Dinge geringer ausfallen, weil er ja eben nicht 5-stellige Summen 
für eventuell kaputtes Dach / Heizung etc. zurückhalten muss.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> D.h. die ganzen großen Sanierungsbrocken kommen die nächsten Jahre.
> Sitzt du wahrscheinlich aus und versuchst dann nen Deppen zu finden, der
> dir den Heimwerkerschreck dann abnimmt und dabei noch Cash zu machen.

Das ist jetz Mutmaßung deinerseits. Man könnte tatsächlich nochmal die 
Heizung und Fenster erneuern. Fenster + Türen kosten ca. 8000€ (Angebot 
erhalten). Heizung muss noch nicht, die läuft noch 1A - könnt ich aber 
sofort bar bezahlen. Aber auch hier hat das Gutachten gesagt: Fenster 
erneuern lohnt nicht - das Geld bekommt man niemals durch Verringerung 
der Heizkosten heraus. Werd ich trotzem irgendwann machen, reißt mir 
trotzdem kein finanzielles Bein raus.

Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> Wieviel hat eine vergleichbare Wohnung damals zur Miete gekostet als
> du das Haus gekauft hast? Was müsstest du heute für dein Haus bezahlen?

2014? Eine vergleichbare Wohnung wären > 120qm, kein Altbau, wenige 
Nachbarn, ein Stück Garten und gehobene Wohngegend (ist für mich ein EFH 
Siedlung immer). Es kam für mich nie in Frage eine Wohnung zu kaufen. 
Aber zur Miete kosten die hier derzeit > 1200€ kalt. In der Innenstadt 
/ Altstadt weitaus mehr.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> 5-stellige Summen
> für eventuell kaputtes Dach / Heizung etc. zurückhalten muss.

Eine (Gas-)Heizung kostet keine 10.000€ ...

Autor: Bimbo. (Gast)
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Und das Geld, was ich für eine vergleichbare Wohnung mehr zur Miete 
zahle (also keine 70qm 10-Parteien Haus Wohnung für 700€ warm im Ghetto) 
übersteigt das was ich für Rücklagen fürs haus benötige bei weitem. Z.B. 
1500€(warm)-700€(meine Fixkosten) = 800€ * 12 = 9600€ im Jahr.

Damit hätte ich nach einem Jahr schonmal alle Fenster und Türen 
erneuert, während dir dein Vermieter sogar nur den billigsten Scheiss 
für 500€ das Stück einbaut...

Autor: NurMut (Gast)
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Test schrieb:
> Aber bei den Mondpreisen, da kostet ein Neubau-Einfamilienhaus inkl.
> Grundstück selbst auf dem Land locker eine Million.

Warum müssen viele in dem Forum maßlos übertreiben und lügen? Ein Neubau 
auf dem Land kostet mit Doppelgarage ohne Keller 350k. Das klingt viel, 
aber wenn man die 1,2% Zinsen über die gesamte Darlehensdauer mit einem 
Online-Rechner einrechnet, dann sieht man, dass das halb so teure Haus 
von damals mit 6,5% Zinsen etwa zu gleichen Gesamtkosten geführt hat.
Einen Unterschied gibt es: Neue Häuser verbrauchen weniger Heizenergie 
und sind deswegen langfristig deutlich günstiger.

Ingenieur schrieb:
> So viel Geld bekomme ich nun auch nicht, dass es mir egal ist mein Geld
> sinnlos zu verbrennen. Da geht es mir auch ums Prinzip, ich lass mich
> doch nicht abzocken.

Abgezockt werden diejenigen, die die Höchstpreise vor einem Crash 
gezahlt haben. Du bist doch aber lange genug im Berufsleben und hättest 
vor Jahren schon kaufen können. Egal was du für ein Haus vor 
beispielsweise 5 oder 10 Jahren gekauft hast, fast egal wo, jetzt 
würdest du ca. 60% mehr bekommen und hattest dazwischen sogar die 
Kaltmiete. Meine Wohnungen will ich gar nicht verkaufen, weil sie mir 
etwa 7 bis 12% Rendite bringen (zentrale Lage in kleineren bis 
mittelgroßen Städten mit guten Arbeitgebern), aber wenn ich die Angebote 
annehmen würde, hätte ich nicht weniger Rendite als mit vielen Aktien.

Ingenieur schrieb:
> Den größten Anteil der Miete habe ich auch als Kosten, wenn ich
> Eigentümer bin, das wird nur immer verschleiert. Es verbleibt beim
> Vermieter gerade mal eine kleine Rendite, meist unter 5 Prozent, einige
> Vermieter machen sogar überhaupt keinen Gewinn.

Kommt drauf an. Bei manchen Häusern mehr, bei manchen weniger. Ich habe 
auch schon ein Hausgeld von nur 120 EUR für eine schöne 50qm Wohnung in 
einem 80er Haus gesehen.

Überhaupt keinen Gewinn? Bei Leerstand oder wie soll ich mir das 
vorstellen? In Großstädten kaufen viele Reiche mittlerweile Wohnungen 
und lassen sie leerstehen, um weniger Arbeit mit Mietern zu haben und 
weil sie höhere Verkaufspreise mit leeren Wohnungen erzielen. Wie hoch 
der Gewinn ist, weiß man erst beim Verkauf.

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Abgezockt werden diejenigen, die die Höchstpreise vor einem Crash
> gezahlt haben.

So wie derzeit bei Immobilien zum Beispiel, wobei es aber nicht zwingend 
einen Crash geben muss. Ich glaube nämlich nicht an einen Crash, 
allerdings wird das Preisniveau auch sicherlich mal irgendwann wieder 
nachgeben.

> Du bist doch aber lange genug im Berufsleben und hättest
> vor Jahren schon kaufen können.

Ich hatte vor 10 Jahren aber noch wenig Eigenkapital, das kam mir 
deshalb gar nicht in den Sinn. Mir gefällt es ja als Mieter auch sehr 
gut in dem Haus, wo ich wohne. Im Nachhinein betrachtet wäre es 
wahrscheinlich eine gute Investition gewesen, aber das ist bei Aktien ja 
genauso - niemand kennt die Zukunft.

NurMut schrieb:
> Überhaupt keinen Gewinn? Bei Leerstand oder wie soll ich mir das
> vorstellen?

Nein, einfach so, dass die Mieteinahmen gerade die Kosten decken, das 
gibt es öfter als man denkt; natürlich nur bei privaten Vermietern.

Autor: Test (Gast)
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Welchen Sinn hat das tolle Wirtschaftswachstum überhaupt, wenn nur 
einige wenige (hochqualifizierte und Reiche) davon profitieren und der 
Rest sogar darunter leiden muss, weil die Preise ins unermessliche 
steigen während ihre Löhne aber gleich bleiben?!

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Welchen Sinn hat das tolle Wirtschaftswachstum überhaupt, wenn nur
> einige wenige (hochqualifizierte und Reiche) davon profitieren und der
> Rest sogar darunter leiden muss, weil die Preise ins unermessliche
> steigen während ihre Löhne aber gleich bleiben?!

Das erzeugt doch zumindest den Anreiz, zu den Hochqualifizierten und 
Reichen aufzusteigen. :-)

Aber im Durchschnitt sich die Gehälter für alle in den letzten Jahren 
stärker gestiegen als die Inflation, es ist also gar nicht so schlimm 
wie du es darstellst.

Autor: Test (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Aber im Durchschnitt sich die Gehälter für alle in den letzten Jahren
> stärker gestiegen als die Inflation, es ist also gar nicht so schlimm
> wie du es darstellst.

Im Durchschnitt (arithmetischer Mittelwert) mag das der Fall sein, für 
die Armen (unterstes Quartil) dürfte sich die Situation aber, wenn man 
die Mieten miteinbezieht, deutlich verschlechtert haben. Ich glaube, 
dass sich für die untere Hälfte die Situation innerhalb der letzten 20 
Jahren drastisch verschlechtert hat.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Ich glaube, dass sich für die untere Hälfte die Situation innerhalb der
> letzten 20 Jahren drastisch verschlechtert hat.

Das kann ich nicht wirklich beurteilen, ob das tatsächlich so ist, oder 
es sich die Leute vielleicht nur einreden, dass es so ist. Aber immerhin 
entfällt für diese Gruppe demnächst der Solidaritätszuschlag, ich 
dagegen werde ihn (vorerst) weiterhin voll zahlen dürfen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ingenieur schrieb:

> Das kann ich nicht wirklich beurteilen, ob das tatsächlich so ist, oder
> es sich die Leute vielleicht nur einreden, dass es so ist. Aber immerhin
> entfällt für diese Gruppe demnächst der Solidaritätszuschlag, ich
> dagegen werde ihn (vorerst) weiterhin voll zahlen dürfen.

Bist du steuerlich allein veranlagt? Ist man zu zweit veranlagt ist die 
Freigrenze bei über 30k Lohnsteuer im Jahr. Sogar für jemanden der >100k 
verdient finde ich das extrem viel. Für allein veranlagte liegt sie 
irgendwo bei 16k, das reißt man relativ schnell.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Bist du steuerlich allein veranlagt?

Ja, Steuerklasse I.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ingenieur schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Bist du steuerlich allein veranlagt?
>
> Ja, Steuerklasse I.

Okok. Dann zahlst du in der Tat den Soli weiter.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
> Bist du steuerlich allein veranlagt?
>
> Ja, Steuerklasse I.

Hier ist ein guter Überblick über die Neuregelung:

https://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/solidaritaetszuschlag-das-bedeutet-der-soli-abbau-fuer-sie-a-1282947.html

Autor: seoul soul (Gast)
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Test schrieb:
> Welchen Sinn hat das tolle Wirtschaftswachstum überhaupt, wenn nur
> einige wenige (hochqualifizierte und Reiche) davon profitieren und der
> Rest sogar darunter leiden muss, weil die Preise ins unermessliche
> steigen während ihre Löhne aber gleich bleiben?!

Das ist auch garnicht vorgesehen. Zumindest seit 1990 nicht mehr, 
seitdem stagnieren die Reallöhne der breiten Mittelschicht und jene der 
einfachen Arbeiterschaft sinken teils merklich.

Selbst die hier ach so gelobte IGM erzielt zumeist Abschlüsse, die 
allenfalls 1-2% über der Inflation liegen und der Entwicklung der 
Produktivität und der Aktienkurse allenfalls hinterherhecheln -- um das 
Kapital ja nicht zu verschrecken.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Hier ist ein guter Überblick über die Neuregelung:
>
> 
https://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/solidaritaetszuschlag-das-bedeutet-der-soli-abbau-fuer-sie-a-1282947.html

"Familie mit Alleinverdienern: Eine Familie mit zwei Kindern, in der nur 
ein Elternteil arbeitet, zahlt bis zu einem Bruttojahreslohn von 151.990 
Euro gar keinen Soli."

Passt, dann fällt er bei mir komplett weg.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> Passt, dann fällt er bei mir komplett weg.

Ich dachte, deine Frau will bald wieder arbeiten gehen?

Autor: Test (Gast)
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Also der Solidaritätszuschlag macht bei mir 27€ im Monat aus. Wüsste 
jetzt nicht, wie das meine Situation grossartig verbessern würde, aber 
immerhin etwas.

Autor: Ingenieur (Gast)
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seoul soul schrieb:
> Selbst die hier ach so gelobte IGM erzielt zumeist Abschlüsse, die
> allenfalls 1-2% über der Inflation liegen und der Entwicklung der
> Produktivität und der Aktienkurse allenfalls hinterherhecheln

also ich bin mit den Tarifabschlüssen der IG Metall der letzten Jahre 
sehr zufrieden. Du darfst nicht vergessen, dass es eine Vielfalt an 
tarifgebundenen Unternehmen gibt - inklusive Mittelstand, da machen 
jetzt nicht alle die ganz fetten Gewinne wie manch ein Riesenkonzern; 
dafür gibt es dort ja auch noch jährlich eine teilweise nicht 
unerhebliche Erfolgsbeteiligung obendrauf.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Also der Solidaritätszuschlag macht bei mir 27€ im Monat aus.
> Wüsste jetzt nicht, wie das meine Situation grossartig verbessern würde,
> aber immerhin etwas.

Vergiss nicht die Kapitalerträge über dem Sparerpauschbetrag, da wird 
auch noch einmal Soli fällig.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Ich dachte, deine Frau will bald wieder arbeiten gehen?

Nicht mehr als abhängige Beschäftige, die Zeit wurde auch gut genutzt, 
um einen Chris D. pullen zu können.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Habe deinen Mist schon mit Sehnsucht erwartet :

> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 12.09.2019 12:42

> Jetzt wird mir klar, warum ihr trotz IGM-Gehalt finanziell auf
> keine grünen Zweig kommt.

Wuste gar nicht das ein AT-ler etwas mit IGM-Gehalt zu schaffen hatt.

> Allein schon 2k pro Monat für Miete,

Ich bekomme von meinen Immobilie schon etwas mehr im Monat. Das kostet
mich schon die Jagd-Pacht in Frankreich.

> dazu alle paar Jahres ein neues dickes Auto von einem deutschen
> Hersteller zu überteuerten Preisen,

Nun ja, mein nächstes wird wohl ein Italiener werden. Maserati soll ja
einen SUV, den Levante, herausgebracht haben.

> Völlig sinnlose Geldverschwendung.

Natürlich ! Mann braucht eben um die 500 PS um bei Aldi und Lidel auf
dem Parkplatz vorzufahren um einen Bullion-Würfel zu kaufen.

Weniger währe Verschwendung !

> Für Leute wie dich wird es richtig hart, wenn es demnächst nur noch
> ALG I oder Hartz gibt.

Für mich gibt es Rente. Nur den Höchstsatz, da alles nach der 
Beitragsbemessungs-Grenze festgelegt wurde.

Reicht hinten und vorne nicht, desshalb gehe ich noch etwas arbeiten.
Kann den Hals einfach nicht voll bekommen.

> 60 % von 5k netto sind 3k.

Irgendwie bist du im falschen Film. Wer geht den für 5k netto
arbeiten ? Informiere dich mal was auf internationaler Inbetriebnahme
so verdient wird !

> Davon gehen dann schon mal 2k für Miete ab, bleiben also noch 1k.

Kann ich nicht nachvollziehen.

1k brauche ich schon fürs Tanken.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ich hab mir grad ne Villa in Miami gekauft. Alles arme Würstchen hier, 
ich verdiene als Entwiggler 800k brutto 😂

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Bimbo. (Gast)
> Datum: 13.09.2019 16:12

> Ich hab mir grad ne Villa in Miami gekauft. Alles arme Würstchen hier,
> ich verdiene als Entwiggler 800k brutto 😂

Sehr schön ! Wo liegt denn Miami ?

Kann ich da mit dem Radl hinfahren ?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Mieten vs. Kaufen reloaded schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Ich dachte, deine Frau will bald wieder arbeiten gehen?
>
> Nicht mehr als abhängige Beschäftige, die Zeit wurde auch gut genutzt,
> um einen Chris D. pullen zu können.

Das klingt ja stark nach "Selbstverwirklichung" deiner Frau. Aber warum 
auch nicht? Passt nur auf, dass das Finanzamt keine Liebhaberei 
unterstellt, wenn kaum Gewinn gemacht wird.

Autor: Mark.us (Gast)
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Ihr Affen kriegt auch jedes Thema tot geritten.

Autor: Mieten vs. Kaufen reloaded (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Das klingt ja stark nach "Selbstverwirklichung" deiner Frau. Aber warum
> auch nicht? Passt nur auf, dass das Finanzamt keine Liebhaberei
> unterstellt, wenn kaum Gewinn gemacht wird.

Nein, eine ganz simple Abmachung. Solange (Gewinn - hypothetische 
Unterhaltskosten eines 2. Autos >= Nettolohn) ist es völlig Wumpe wie es 
zustande kommt. Abgesehen davon ist eh jeder zusätzliche Euro seitens 
meiner Frau einfach ein Luxuseuro, den man natürlich gerne mitnimmt wenn 
er reinkommt, aber sonst nichts wirklich ändert.

Autor: Malte (Gast)
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---------------------------------------------------
Studium      : Bachelor+Master Elektrotechnik
Alter        : 26
Erfahrung    : Pflichtpraktikum, HiWi am Institut
Fachgebiet   : Schaltungstechnik
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Deutscher Mittelstand, International
Region       : Dortmund
Mitarbeiter  : ~1000
Erreichbark. : ~20-40 min mit dem Auto, je nachdem was auf der A40 los 
ist
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Elektronikingenieur
Führung      : keine
Tätigkeit    : Analoges Schaltungsdesign und -simulation
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : mit dem Gehalt abgegolten, im Schnitt 10-15h im Monat
Urlaub       : 28d
Gehalt       : 2018: Einstieg mit 42k keine Gewinnbeteiligung für mich 
da zu neu (Höhe ca. 750€).
Entwicklung  : 2019: 44k mit Gewinnbeteiligung (Höhe ca. 400€ dieses 
Jahr).
Zusatzleist. : Parkhaus, runtergekommener Fitnessraum, in meiner 
Abteilung schmeißen alle Mitarbeiter einmal im Monat alle etwas zusammen 
und wir bestellen für uns alle nen Mantateller oder sonst was vom Imbiss

Viel Arbeit, wenig Lohn, alle Kollegen inklusive mir sind überlastet und 
wir müssen Überstunden leisten.
Zumindest geht es hier sehr freundschaftlich zwischen den einzelnen 
Mitarbeiter und ich kann in meinem Fachgebiet der Analogtechnik 
arbeiten, aber solangsam verliere ich meine Leidenschaft hier.
Die Gewinnbeteiligung wird immer weniger und ist ein Witz.
Karriere kaum möglich, Weiterbildung ist ein Fremdwort, viele 
Grabenkämpfe um paar Körner auf Managementebene.
Labor mies ausgestattet, es wird gespart wo es nur geht.
Laut Kollegen war meine Firma, als noch der Gründer Chef war, richtig 
gut, ehrlich und man hat an etwas geglaubt. Seit ca. 10 Jahren läuft 
hier einiges schief.

Ich bereue es nicht bei einem tarifgebundenem Unternehmen angefangen zu 
haben und ich hätte den Ruhrpott hinter mir lassen sollen. Bin nur wegen 
Freundin und Familie hier geblieben.
Wenn ich höre, was ehemalige Kommilitonen im Süden der Republik 
verdienen wird mir schlecht.
Ich Depp habe sogar damals einen belächelt, der zu einer Behörde 
gegangen ist. Selbst der TVÖD zahlt besser als meine Firma.

Immerhin schaffe ich es meistens zu den Heimspielen von Schalke.

Autor: Test (Gast)
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Also bei mir sinds im Süden 40k brutto bei ner 37,5h-Woche ohne 
Überstunden und ohne Gewinnbeteiligung als Softwareentwickler (Bachelor 
Informatik). Mit nem ET Master sollte da schon etwas mehr drin sein.. 
Würde definitiv dort kündigen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Test schrieb:
> Also bei mir sinds im Süden 40k brutto bei ner 37,5h-Woche ohne
> Überstunden und ohne Gewinnbeteiligung als Softwareentwickler (Bachelor
> Informatik).

Jetzt kann ich deine Beiträge hier im Thread etwas besser einordnen, da 
wäre ich auch ein wenig frustriert.

Bei mir sind es im Süden ca. 110k brutto bei einer 40h-Woche bei einigen 
Überstunden (landet aber alles minutengenau auf dem Gleitzeitkonto) und 
einer kleinen Gewinnbeteiligung als Entwickler (Ingenieur 
Elektrotechnik).

Autor: NurMut (Gast)
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Malte schrieb:
> Ich bereue es nicht bei einem tarifgebundenem Unternehmen angefangen zu
> haben und ich hätte den Ruhrpott hinter mir lassen sollen. Bin nur wegen
> Freundin und Familie hier geblieben.
> Wenn ich höre, was ehemalige Kommilitonen im Süden der Republik
> verdienen wird mir schlecht.
> Ich Depp habe sogar damals einen belächelt, der zu einer Behörde
> gegangen ist. Selbst der TVÖD zahlt besser als meine Firma.

Bloß nicht in den öffentlichen Dienst. Das Gehalt im ersten Job ist über 
das ganze Berufsleben betrachtet irrelevant. Hauptsache du lernst viel, 
damit du nach 3-6 Jahren in einen Konzern wechseln kannst. 
Beispielsweise ist Hella aus Lippstadt ein guter Arbeitgeber.

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