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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Gehalt/Gehaltsentwicklung Informatiker/Ingenieure


Autor: Qwertz (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Ich hatte früher auf einer anderen Position 35h.
> War aber deutlich anstrengender als heute 40h, da mir die Arbeit zum
> großen Teil nicht gefallen hat.

Mir gefällt meine Arbeit ebenfalls, aber ich habe oft das Gefühl, dass 
mir nicht mehr soviel Freizeit an einem Arbeitstag bleibt. Und mit 
Freizeit meine ich nicht Einkaufen, Haushalt oder Schlafen.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Ich glaube das nennt man Erwachsen werden ;=)

Kind(er) vorhanden?
Falls nein, versteh ich es nicht:
bei 8h+ 1h Pause+ 1h pendeln +7h Schlaf bleiben ja noch 7 übrig, 2h für 
die notwendigen Dinge abgezogen bleiben 5h. ne ganze Menge (imo)

Autor: Qwertz (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Ich glaube das nennt man Erwachsen werden ;=)

Oh, das bin ich schon. Aber ich glaube, ich weiß, was du meinst: Das 
Leben ist kein Ponyhof. Ich beklage mich auch gar nicht, denn ich weiß 
ja, wie gut ich es habe. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Arbeit 
einen etwas zu großen Teil im Leben einnimmt. Dieses Gefühl hatte ich 
früher nicht.

> Kind(er) vorhanden?
> Falls nein, versteh ich es nicht:
> bei 8h+ 1h Pause+ 1h pendeln +7h Schlaf bleiben ja noch 7 übrig, 2h für
> die notwendigen Dinge abgezogen bleiben 5h. ne ganze Menge (imo)

Klingt in der Theorie viel, fühlt sich in der Praxis aber wesentlich 
weniger an. Wie schnell alleine so ein Wochenende vorbei gehen kann, ist 
erstaunlich. Manchmal habe ich das Gefühl, die Zeit verfliegt nur so und 
zerrinnt mir zwischen den Fingern. Was kann ich dagegen tun?

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Kinder anschaffen.
Ich genieße die 15 Sekunden Freizeit morgens von anschnallen und Tür zu 
bis ich bei der Fahrerseite einsteige ;-)

Aber im erst, rückblickend war das halt ne Menge Freizeit die man hatte. 
Heute sind es für mich vielleicht 2h am Abend. Viel machen kann man da 
eh nicht mehr.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Qwertz schrieb:
> Was kann ich dagegen tun?

4 Tage Woche. Der Unterschied zwischen 5/2 zu 4/3 ist enorm.

https://stefansboersenblog.com/2018/08/08/4-tage-woche/

Autor: Prof (Gast)
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Ich weiß genau was ihr meint! Mit Familie ist Freizeit fast schon ein 
Fremdwort geworden. Obwohl ich i. d. R. auch 40 h arbeite, ist mein 
Alltag doch recht stressig. Wenn man noch zum Sport oder Hobby möchte 
und die Kids sehen will, kommt man kaum noch zu andere Dinge - zumindest 
unter der Woche.

Ich mache das auch gerne und will mich nicht beklagen, aber ob das auf 
die Dauer gesund sein kann. Gefühlt habe ich nur Termine und bin ständig 
unter Strom. Ich frage mich nur, wie das Führungskräfte oder AT'ler 
machen! Die haben ja meist auch Kinder und Familie, aber wenn man um 
7:30 das arbeiten anfängt und gegen 18:30 aus dem Büro geht + die 
Pendelzeit einrechnet, dann ist man ganz schnell 12 h am Tag außer Haus. 
Gemeinsames Frühstück oder Abendessen fällt ja dann schon mal flach... 
Ich glaube dazu muss man schon geboren sein, vielen geht das 
Familienleben wahrscheinlich auch auf'n Keks!

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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In anderen Ländern gehen die Kinder um 6 aus dem Haus um um 9 in der 
Schule zu sein, und dann gibt es auch nur abends gemeinsam 1h 
Abendessen.

Von daher, ich kann das zwar nachvollziehen und ich werde 
voraussichtlich wenn die Immo abbezahlt ist auch mal gucken ob ich 
reduziere, aber allg. sind das halt schon ganz harte First World 
Problems.
Gerade ohne Kinder.
Aber man kennt es ja nicht anders.

Als ich 35h hatte war ich meist um 16 Uhr daheim, fand ich damals auch 
wenig Freizeit. Heute rückblickend...
Als Jugendlicher Schule bis um 13-14 Uhr, Oh je KEINE Freizeit, bzw zu 
wenig ;)

Abradolf L. schrieb:
> https://stefansboersenblog.com/2018/08/08/4-tage-woche/

"Auch andere Dinge bereiten mir Freude. Doch bei nichts davon komme ich 
auch nur ansatzweise auf 40 Stunden pro Woche."

Naja, mit 2-3 hobbies JE 40h wäre die Woche ja schon voll...
Ist ein bisschen platt die Aussage.
Generell hat die Woche bei 7h Schlaf 119h. Pauschal 50h weg für 
Arbeit/pendeln/Pause bleiben 69. Nochmal 15h für Besorgungen aufräumen 
usw.
Sind wir bei 55h Rest.
Man hat also schon mehr Freizeit als Arbeit.
Das muss man sich natürlich gut einteilen und planen.
Ist wie im Studium, 10h in der Unibib sitzen mit Netflix und FB bringt 
weniger als daheim 2h effektiv gelernt.

Auch noch aus dem Artikel

"Einkaufen, Putzen, Wäsche waschen, Termine mit Ärzten, Frisör, 
Handwerker – vieles davon werde ich nicht mehr auf den Feierabend, in 
die Mittagspausen oder aufs Wochenende legen, wenn Freunde und Kollegen 
meine Gesellschaft genießen wollen"

Seltsam, dass alle nach ihrem Feierabend seine Gesellschaft genießen 
wollen, er aber bei 40h keine zeit hat wegen den genannten Sachen.
Freunde und Kollegen haben ja scheinbar doch auch Zeit, wie machen die 
das nur?
Arbeiten die alle auch nur 4 Tage? GLaube ich kaum

Gerade als Single ohne Kinder ist doch das da oben Waschen und putzen 
vielleicht 2-3h in der Woche.
Arzttermin hat man vielleicht 1x im Halbjahr.
Handwerker hat ich dieses Jahr noch gar keine.
Friseur je nach Person halt alle 1-3 Monate, sind auch nur 1h bei uns 
Männern max.

Von daher: Ich kann verstehen wenn man mehr Freizeit möchte, aber viele 
tun so als ob man mit 40h schon am Stock geht und zu nix kommt.
Kann ich nicht nachvollziehen!

Autor: Berufseinsteiger0815 (Gast)
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Studium : M.Sc. B.Sc. Naturwissenschaft FH
Alter : 28
Erfahrung : Doktorarbeit in Industrie
Fachgebiet : Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : BaWü
Mitarbeiter : > 100 000
Erreichbark. : 45 min mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Teamleiter
Führung : ja
Arbeitszeit : Vertrauensarbeitszeit
Ü.-Stunden : -
Urlaub : 30d
Gehalt : ~130k
Entwicklung : -

Autor: Jo S. (Gast)
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;)    :))

Autor: Egal (Gast)
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Studium : Diplom Wirtschaftsinformatik (DHBW)
Alter : 38
Erfahrung : 15 Jahre in verschiedenen Rollen (SW-Entwickler, Scrum 
Master, Projektleiter etc.)
Fachgebiet : Juristisches Umfeld
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : KMU
Region : BaWü
Mitarbeiter : > 200
Erreichbark. : 45 min mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Team Manager (Teamleiter/Projektleiter)
Führung : ja
Arbeitszeit : Vertrauensarbeitszeit
Ü.-Stunden : 0-30h pro Woche im Jahresschnitt ca. 15h/Monat, mit Gehalt 
abgegolten
Urlaub : 28d
Gehalt : ~78k
Entwicklung : -

Autor: qschl (Gast)
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Ausbildung   : Dipl.-Ing (FH)
Alter        : 32
Erfahrung    : 8 J
Fachgebiet   : Maschinenbau
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Mittelstand, Familienunternehmen
Region       : Köln
Mitarbeiter  : 250
Erreichbark. : ~15 Minuten Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Konstrukteur
Führung      : Gruppenleiter, 12 Mitarbeiter
Tätigkeit    : Konstruktion, Entwicklung
Arbeitszeit  : 35h
Ü.-Stunden   : abfeiern oder auszahlen, ca. 15h im Monat
Urlaub       : 30T
Gehalt       : insgesamt ca. 95k: IGM EG 14.2 + 250€ AT Zulage + ca. 
3000 € Gewinnbeteiligung
Zusatzleist. : Kaffee, Pensionskasse, Fitnessstudio, Mitarbeiterevents
Entwicklung  : begonnen mit 45k € (1. Jahr) EG 12.1

Autor: Markus H. (haniham) Benutzerseite
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---------------------------------------------------
Studium      : M.Sc Elektro und Informationstechnik 
              (Laut MA Urkunde auch Dpl.Ing)
              davor Duales Studium B.Eng Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik
              mit Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik
Alter        : 25
Erfahrung    : 3/4 Jahr bei meiner aktuellen Stelle
              4 Jahre Duales Studium + 2,5 Jahre Werksstudent bei DAX30 Konzern in Erlangen
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Joint Venture der Tochterfirma vom OEM
Region       : Ingolstadt
Mitarbeiter  : ~500
Erreichbark. : einfach 1h/70km jeden Tag pendeln mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Software-Tester ABS/ESP
Führung      : keine
Tätigkeit    : Softwaretests einer Funktion welche auf dem ESP ausgeführt wird
              Außerdem Tätigkeit im Prüffeld, u.a Erstellung von Schaltplänen für neue Simulatoren und Erweiterung und Fehlerdiagnose am Bestand
    
Arbeitszeit  : 40h / Woche 
Ü.-Stunden   : Gleitzeitkonto, Theoretisch auch irgendwie Auszahlung möglich, es gibt genug Arbeit für 2 von mir
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : aktuell noch bei ANü 52,8k€ - Übernahme zum Dezember wird bald verhandelt
Entwicklung  :  2018     52,8k€ in ANÜ 
              (hatte mich "leider" bei Monster.de gefunden und daher konnte ich nicht direkt angestellt werden)
              2016/17 1037/mon @ 15h WS
              2016    830/mon @ 12h WS         meine Alles EG03B
              2015    694/mon @ 10h WS
              2014/15  1550/mon @ 17,5h Teilzeitvertrag während letztem Jahr nur Bachelorstudium EG07A
              2011-14  Normale IGM Ausbildungsvergütung während Dualem Studium


Zusatzleist. : Parkhaus, "gesunde" Getränke, Kaffee, Obstkorb, keine 44€ 
mtl., Gewinnbeteiligung oder die Mitarbeiterboni der Kollegen vom OEM, 
wie Leasing, oder Rabatte bekomme ich nicht, teilweise müsste ich auch 
in der OEM Kantine den doppelten Preis zahlen wenn kein Kollege bezahlen 
würde


Was glaubt denn ihr was für ein Gehalt für die Übernahme kann ich denn 
realistisch fordern - sind 65k€ realistisch - wäre in dem Rahmen von ~ 
20% bei nem Firmenwechsel, und Erfahrungsmäßig brachte ich auch viel mit 
bzw. habe auch Verantwortlichkeiten außerhalb meiner Kerntätigkeiten 
übernommen (da ich die als Dualer/WS auch schon gemacht hatte)?

Autor: Entwicklungsing. (Gast)
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Markus H. schrieb:
....
>
> Was glaubt denn ihr was für ein Gehalt für die Übernahme kann ich denn
> realistisch fordern - sind 65k€ realistisch - wäre in dem Rahmen von ~
> 20% bei nem Firmenwechsel, und Erfahrungsmäßig brachte ich auch viel mit
> bzw. habe auch Verantwortlichkeiten außerhalb meiner Kerntätigkeiten
> übernommen (da ich die als Dualer/WS auch schon gemacht hatte)?


Ich gehe von einer EG10-B aus, denn Masterabsolventen steigen bei EG10-A 
ein:
4837 +10%LZ @13 Gehältern (da noch eine 3 Jahre im Unternehmen) = 
69.170€ @35h/Woche

a) Bedingt durch eine Arbeitserfahrung würde ich versuchen auf EG11-A 
bei entsprechend niedriger Leistungszulage (LZ) zu kommen, denn der 
nächste Sprung auf Stufe-B steht dann in 1,5 Jahren an. Ansonsten kann 
es dir passieren, dass du in der EG10-B stecken bleibst und erst die 
Stelle intern wechseln musst um auf die nächst höhere Stufe zu kommen.

b) Bedingt durch dein DH-Studium, ständig berufstätig und deinen M.Sc. 
(gehe davon aus, dass du diesen an der Uni gemacht hast-richtig?) 
würdest du dich bei deinem jetzigen Gehalt +20% = 63,4k€ würdest du dich 
bei deiner jetzigen 40h/Woche massiv unter Wert verkaufen!

c) Ist das Unternehmen im IGM-Tarif?

Autor: Benni (Gast)
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Markus H. schrieb:
> Was glaubt denn ihr was für ein Gehalt für die Übernahme kann ich denn
> realistisch fordern

Du bist ja per ANÜ im Joint Venture, nicht beim OEM.
Aus deinem Beitrag geht leider nicht hervor ob du im Dezember in 
Richtung OEM oder in Richtung JointVenture übernommen wirst.
Damit steht und fällt alles.
Denn die Audi-JointVentures zahlen allesamt kein IGM und haben 
40h/Woche.

ESP klingt so nach Fahrwerk, also ESF.
Sitzt du im Werk oder in Gaimersheim?
Realistisch wäre bei der Tochter wohl irgendwas um die 62-65k @ 40h.
Bei Audi selbst siehts natürlich wieder anders aus.

Autor: Markus H. (haniham) Benutzerseite
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Benni schrieb:
> Markus H. schrieb:
>> Was glaubt denn ihr was für ein Gehalt für die Übernahme kann ich denn
>> realistisch fordern
>
> Du bist ja per ANÜ im Joint Venture, nicht beim OEM.
> Aus deinem Beitrag geht leider nicht hervor ob du im Dezember in
> Richtung OEM oder in Richtung JointVenture übernommen wirst.
> Damit steht und fällt alles.
> Denn die Audi-JointVentures zahlen allesamt kein IGM und haben
> 40h/Woche.
>
> ESP klingt so nach Fahrwerk, also ESF.
> Sitzt du im Werk oder in Gaimersheim?
> Realistisch wäre bei der Tochter wohl irgendwas um die 62-65k @ 40h.
> Bei Audi selbst siehts natürlich wieder anders aus.


Also es steht bei mir die Übernahme zu dem Joint-Venture an und es wird 
wieder ein 40h Vertrag werden. Leider nicht bei Audi. )-;
Wenn ich jetzt die eine geile Stelle bei Audi bekäme die mir passt und 
man auch zum Gespräch geladen wird, hätte ich schon gewechselt. 
Ansonsten sind die Kollegen alle gut drauf und ich muss nicht bis in IN 
reinfahren. Die Hauptarbeit ist halt etwas Monoton, und nebenher kann 
ich zumindest als Abwechslung  an den Prüfständen arbeiten.
Bei der Firma liegst du richtig. IGM haben wir natürlich nicht (-; . Ich 
sitze direkt in Gaimersh.

Ich kenne halt auch von anderen Firmen die Aussage, das alles vor dem 
Letzten Abschluss ja nicht zählen würde.

Autor: Markus (Gast)
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Warum hat dich Siemens nicht eingestellt nach dem dualen Studium bzw. 
Werkstudentenjob?

Autor: Bernd (Gast)
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Studium : M.Sc. Informatik
Alter : 33
Erfahrung : 5Jahre
Fachgebiet : Automotive
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : KMU
Region : BaWü
Mitarbeiter : ca.800
Erreichbark. : 60 min mit dem Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Entwickler
Führung : nein
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : kaum vlt. 5 im Monat
Urlaub : 28 Tage
Gehalt : rund 45k
Entwicklung : 38/39/42/45

Autor: Markus H. (haniham) Benutzerseite
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Markus schrieb:
> Warum hat dich Siemens nicht eingestellt nach dem dualen Studium bzw.
> Werkstudentenjob?

Naja, beim Dualen Studium war ich nicht in der Abteilung eingesetzt die 
mich bezahlt hatte und nachdem ich sowieso den Master machen wollte bin 
ich dann als WS bei der Abteilung wo ich bisher gearbeitet hatte 
untergekommen. gleichzeitig wurden andere ehemalige Duale zum ende des 
letzten Jahrs richtiggehend rausgebombt, da wohl in deren 
Geschäftsbereich Umstrukturierungen anstanden.

Und am Ende meines Studiums wurde gerade die Bahnsparte umgekrempelt/ 
bzw. ein Verkauf diskutiert, da wurde sogar mein WS Vertrag nicht mehr 
verlängert und ich wollte ja sowieso gern zu Audi gehen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Bernd schrieb:
> Entwicklung : 38/39/42/45

Auch wenn ich hier oft der Meinung bin, die Angestellten sollten nicht 
so geldgierig sein: Ich würde an deiner Stelle tatsächlich nach 5 Jahren 
mal das Unternehmen wechseln, das wird sonst nichts mehr mit einem 
anständigen Gehalt. Außer natürlich, Geld spielt gar keine Rolle bei 
dir.

Autor: Bernd (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Auch wenn ich hier oft der Meinung bin, die Angestellten sollten nicht
> so geldgierig sein: Ich würde an deiner Stelle tatsächlich nach 5 Jahren
> mal das Unternehmen wechseln, das wird sonst nichts mehr mit einem
> anständigen Gehalt. Außer natürlich, Geld spielt gar keine Rolle bei
> dir.

Naja vom 90k Wunsch habe ich mich schon lange verabschiedet:)

Es ist einfach sehr schwierig eine vernünftige Stelle zu finden, 
speziell mit der Spezialisierung im Maschinellen Lernen/Big Data.

Bewerbe mich schon seit ein paar Monaten aber es werden kaum Entwickler 
für solche Sachen gesucht und wenn dann eher im Projektmanagement, aber 
dort habe ich als Informatiker bisher auch noch keine Chance gehabt.
Ich überlege schon seit langen ob ich einen Wirtschaftsinformatik-Master 
machen sollte, denn diese Absolventen verdienen ja schon zum einstieg 
mehr als ich.
Traurig, dass wir Informatiker nicht mehr so gesucht sind. Mein Profil 
ist eigentlich sehr gut. Naja, hilft eben nur bewerben bewerben 
bewerben.

Hat man mit dem Alter überhaupt noch Chancen in einen Konzern zu kommen?

Autor: Qwertz (Gast)
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Bernd schrieb:
> Es ist einfach sehr schwierig eine vernünftige Stelle zu finden,
> speziell mit der Spezialisierung im Maschinellen Lernen/Big Data.

Und ich war der Meinung, das ist gerade der totale Hype. Oder soll das 
jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?

> Hat man mit dem Alter überhaupt noch Chancen in einen Konzern zu kommen?

Mit 33 Jahren geht es gerade noch, aber das Zeitfenster schließt sich.

Autor: Bernd (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Und ich war der Meinung, das ist gerade der totale Hype. Oder soll das
> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?

Dachte ich anfangs auch, nur sucht man hier kaum Spezialisten, sondern 
mehr Labersäcke, du verstehst schon und ohne BWL Kenntnisse bist du 
unter diesen Leuten verloren.


Qwertz schrieb:
> Mit 33 Jahren geht es gerade noch, aber das Zeitfenster schließt sich.

Ich denke eher, dass es schon zu spät ist. Bewerbe mich ja schon sehr 
lange auf Konzernstellen und wurde bisher noch nicht einmal zum Gespräch 
eingeladen, also der Algorithmus haut mich wahrscheinlich schon raus, 
bevor ein Mensch meine Bewerbung sichtet.
Bin damals mit fast 29 ins Berufsleben gestartet und es war schon so 
hart genug eine passende stelle zu finden, aber gegen die 24 Jährigen 
hat man kaum eine Chancen zu bestehen.

Es ist ja auch fast unmöglich im Konzern (Bosch, Conti, Daimler) als 
Entwickler unterzukommen, habe dort 1 Jahr Praktika gemacht, 1,5 Jahre 
als Werkstudent gearbeitet und meine BA sowie MA im Konzern geschrieben. 
Eigentlich müsste ich ja der Kandidat sein:)

Autor: Peter (Gast)
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Markus H. es sieht leider nicht ganz so rosig für dich aus.
Hast halt auch „nur“ nen dualen Hochschulwerdegang. Da wird jeder 
Personaler stutzig. Vor allem wenn du nicht von Siemens übernommen 
wurdest.

Das mit Monster.de check ich nicht. Wieso kann man dann kein Anü sein?
Tochterfirma ist per se nichts schlechtes. 65k maximal ist drin. Aber 
bist ja erst 25. Kämpf dich hoch in den Konzern.

Autor: Felix. H (Gast)
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Bernd schrieb:
> Ich denke eher, dass es schon zu spät ist. Bewerbe mich ja schon sehr
> lange auf Konzernstellen und wurde bisher noch nicht einmal zum Gespräch
> eingeladen, also der Algorithmus haut mich wahrscheinlich schon raus,
> bevor ein Mensch meine Bewerbung sichtet.
> Bin damals mit fast 29 ins Berufsleben gestartet und es war schon so
> hart genug eine passende stelle zu finden, aber gegen die 24 Jährigen
> hat man kaum eine Chancen zu bestehen.
>
> Es ist ja auch fast unmöglich im Konzern (Bosch, Conti, Daimler) als
> Entwickler unterzukommen, habe dort 1 Jahr Praktika gemacht, 1,5 Jahre
> als Werkstudent gearbeitet und meine BA sowie MA im Konzern geschrieben.
> Eigentlich müsste ich ja der Kandidat sein:)

Mit 29 ist man auch schon zu alt für einen Konzern, was hast du denn so 
lange gebraucht?

Autor: SW I. (sw-ing)
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Qwertz schrieb:
> Und ich war der Meinung, das ist gerade der totale Hype. Oder soll das
> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?

Hype ist es schon, aber man redet nur darüber. Stellen in dem Bereich 
gibt es wesentlich weniger, als man denkt.

Autor: Felix. H (Gast)
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SW I. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Und ich war der Meinung, das ist gerade der totale Hype. Oder soll das
>> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?
>
> Hype ist es schon, aber man redet nur darüber. Stellen in dem Bereich
> gibt es wesentlich weniger, als man denkt.

Deshalb sollte man nicht Informatik studieren, wird langsam brotlose 
Kunst

Autor: Prof (Gast)
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SW I. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Und ich war der Meinung, das ist gerade der totale Hype. Oder soll das
>> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?
>
> Hype ist es schon, aber man redet nur darüber. Stellen in dem Bereich
> gibt es wesentlich weniger, als man denkt.

Also das kann ich nicht bestätigen. Die Portale sind doch voll mit 
Stellen. Es gibt zig Startups etc.

Autor: Bernd (Gast)
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Prof schrieb:
> Also das kann ich nicht bestätigen. Die Portale sind doch voll mit
> Stellen. Es gibt zig Startups etc.

In einem Startup für 30k knechten? Nein, Danke

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Bernd schrieb:
> Prof schrieb:
>> Also das kann ich nicht bestätigen. Die Portale sind doch voll mit
>> Stellen. Es gibt zig Startups etc.
>
> In einem Startup für 30k knechten? Nein, Danke

Zumal wollen die Hälfte der Start Ups, dass man sein Gehalt selbst 
mitbringt. Bezahlung ist ein tolles Arbeitszeugnis und die 
Berufserfahrung.

Autor: Bernd (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Bernd schrieb:
>> Prof schrieb:
>>> Also das kann ich nicht bestätigen. Die Portale sind doch voll mit
>>> Stellen. Es gibt zig Startups etc.
>>
>> In einem Startup für 30k knechten? Nein, Danke
>
> Zumal wollen die Hälfte der Start Ups, dass man sein Gehalt selbst
> mitbringt. Bezahlung ist ein tolles Arbeitszeugnis und die
> Berufserfahrung.

job, dann bleib ich lieber bei meinen 45k, zu wenig zum leben, zu viel 
zum sterben, Gott sei dank muss ich keine Familie durchschleifen

Autor: Schnaggi (Gast)
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Studium : Bachelor Fahrzeugtechnologie
Alter : 37
Erfahrung : 6 Jahre
Fachgebiet : Automotive Sw Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Konzern
Region : BW
Mitarbeiter : >100 000
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Sw Projektleiter
Führung : eingeschränkt
Tätigkeit : Sofrware Teilprojektleitung. ADAS
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : Gleitzeit abfeiern oder ausbezahlen ~10/Monat
Urlaub : 30d
Gehalt : ~100
Entwicklung: start mit 55k bei 35h

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Oder soll das
> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?

Bernd ist doch der Troll, laut dem alle seine TUM Master Kollegen in 
München NIX gefunden haben und nach Berlin mussten....

Autor: Bernd (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Oder soll das
>> jetzt eine Verarsche sein, die ich nicht geschnallt habe?
>
> Bernd ist doch der Troll, laut dem alle seine TUM Master Kollegen in
> München NIX gefunden haben und nach Berlin mussten....

Da muss ich dich leider enttäuschen! Es ist btw eine Frechheit mir dies 
vorzuwerfen, besonders ohne beweise!

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Bernd schrieb:
> besonders ohne beweise!

Sag das dem Mod, der deine Beiträge gelöscht hat ;)

Autor: Bernd (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Bernd schrieb:
>> besonders ohne beweise!
>
> Sag das dem Mod, der deine Beiträge gelöscht hat ;)

Lächerlich

Autor: Johnathan (Gast)
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Hallo, ich möchte mich hier nun einmal einklinken, denn ich studiere im 
2 Semester Informatik. Zur Wahl stand damals auch Medizin, nur ist es 
dank meiner früheren Erkrankung nicht möglich im Krankenhaus etc. zu 
arbeiten. Ich bin nun 25 und wenn ich dies hier lese bekomme ich 
ziemlich große Angst, denn es scheint so, als würde sich ein reines 
Informatikstudium nicht mehr lohnen. Ich hörte eigentlich immer nur 
gutes von diesem Studium und mir macht Mathe auch sehr viel Spaß, aber 
ich möchte nach 3-6 Jahren Studium nicht im Mindestlohnsektor arbeiten 
müssen, dass wäre meiner Meinung nach ein starker Rückschritt und eine 
Ausbildung würde sich mehr lohnen.
Weiter höre ich hier nur, dass Wirtschaftsinformatik einen sehr gute 
Berufschancen und ein spitzen Gehalt bietet. Habe ich nun einen Fehler 
gemacht, da ich mich für Informatik entscheiden habe?

Ich weiß es dreht sich hier gerade viel um das Gehalt und man sollte 
nicht viel verlangen, wenn man noch nicht einmal etwas geleistet hat, 
aber wenn ich sehe, dass Winfs und WIngs mit 48+ einsteigen und ein 
Informatiker froh seinen kann, wenn er überhaupt etwas findet und dann 
sogar 6-12 Monate im Mindestlohnsektor arbeiten muss, macht mir das 
schon Sorgen.

Sollte ich versuchen schnellstmöglich zu wechseln und von vorne 
anfangen?
Leider interessiert mich Marketing und Rechnungswesen nicht die Bohne, 
aber wenn man nur so ein top Gehalt bekommen kann dann müsste ich diesen 
Schritt wagen.
Warum ist man eigentlich mit 28-30 zu Alt für einen Konzernjob?
Bzw warum ist man mit über 30 zu alt um als Informatiker sein Gehalt 
noch mal ordentlich zu steigern? Ist tatsächlich bei 60-70k schon 
Schluss, wenn man dort überhaupt nach 20 Jahren BE hinkommt?

Autor: Qwertz (Gast)
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Johnathan schrieb:
> Ist tatsächlich bei 60-70k schon Schluss, wenn man dort überhaupt nach
> 20 Jahren BE hinkommt?

Hä? Wer hat dir denn so einen Quatsch erzählt?

Autor: lkjde@hdtlh.com (Gast)
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Johnathan schrieb:
> Habe ich nun einen Fehler
> gemacht, da ich mich für Informatik entscheiden habe?

Studiere was dir Spaß macht, dann kommt der große Gehalt mit der Zeit 
von selbst.

> Sollte ich versuchen schnellstmöglich zu wechseln und von vorne
> anfangen?

Torschlusspanik? = Schlechter Ratgeber.

> Warum ist man eigentlich mit 28-30 zu Alt für einen Konzernjob?

Nicht unbedingt kommt auf dein Lebenslauf an.
Wenn du unbedingt in den Konzern willst warum nicht DH-Studium?

>Bzw warum ist man mit über 30 zu alt um als Informatiker sein Gehalt
>noch mal ordentlich zu steigern? Ist tatsächlich bei 60-70k schon
>Schluss, wenn man dort überhaupt nach 20 Jahren BE hinkommt?

Blödsinn.
Beim Konzern ist 30-45 das ideale Alter um große Gehaltssprünge zu 
machen.
Bei guten Konzernen ist 60-70k der Einstieg! Je nach Laufbahn kommst du 
als Ing./Inf. dann mit 50 auf 100k€ (Sachbearbeiter) bis 250k€/a 
(Bereichsleiter).

Autor: Plüschbär (Gast)
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Ich hab vor 6 Jahren in ner 45 MA Bude mit 45k angefangen und bin seit 1 
Jahr bei einem Konzern und bekomme 95k. Keine leitende Funktion, 35 J. 
alt. Raum Stuttgart, Automotive. Habe Regelungstechnik studiert und bin 
jetzt Softwareentwickler im Embedded Bereich.
Such dir einen Job der dir Spaß macht und zeig dort ein bischen Ergeiz 
und Willen, dann kommt der Rest von alleine (wenn du dich nicht total 
dumm anstellst). Vergiss nicht die regionalen Unterschiede, das macht 
schon auch mal je nach Branche 20k aus.
Was du aber vergessen kannst sind 95% der Postings in Threads wie 
diesem.

Aber was viel wichtiger ist:
Ein Job der Spaß macht, einen fordert (weder über- noch unter) und gute 
Kollegen. Auch wenn man dann vllt. weniger verdient, du musst das 40+ 
Jahre machen.

Autor: Johnathan (Gast)
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Hallo Qwertz,
ich bewege mich gerade in diversen Foren und im Moment wird überall so 
etwas geschrieben. Studi Online, WIWI Treff und auch hier, wenn man sich 
einmal durchklickt.



Hallo lkjde@hdtlh.com (komische Email Adresse:),


>Nicht unbedingt kommt auf dein Lebenslauf an.
>Wenn du unbedingt in den Konzern willst warum nicht DH-Studium?

Weil ich keinen Platz bekommen habe und langsam einmal mit de studieren 
beginnen möchte:) Habe mich in diversen Konzerne für ein DH beworben, 
aber es gab bisher nur absagen.

Was meinst du mit "kommt auf den Lebenslauf an?
Mein Lebenslauf hat bisher nichts zu bieten, musste dank einer Krankheit 
etwas länger aussetzen und konnte daher erst relativ spät anfangen zu 
studieren.

Mein Abitur liegt bei 2.2, also auch nicht so rosig und ja ich hätte 
Medizin studieren können, hatte sogar schon einen Platz, dank TMS und 
Auswahlgespräch, ist aber schon lange her und ich konnte diesen Platz 
dank der Erkrankung nicht wahrnehmen.


>Blödsinn.
>Beim Konzern ist 30-45 das ideale Alter um große Gehaltssprünge zu
>machen.
>Bei guten Konzernen ist 60-70k der Einstieg! Je nach Laufbahn kommst du
>als Ing./Inf. dann mit 50 auf 100k€ (Sachbearbeiter) bis 250k€/a
>(Bereichsleiter).

Also 100+k sind für mich nicht wichtig, ich möchte später nur einmal gut 
dastehen.
Allerdings muss man dafür erstmal einen Konzernjob bekommen und da habe 
ich Angst nicht reinzukommen, wenn ich mit 27 nach Bachelor oder 29 nach 
Master starte.

Autor: Johnathan (Gast)
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Plüschbär schrieb:
> Ich hab vor 6 Jahren in ner 45 MA Bude mit 45k angefangen und bin
> seit 1
> Jahr bei einem Konzern und bekomme 95k. Keine leitende Funktion, 35 J.
> alt. Raum Stuttgart, Automotive. Habe Regelungstechnik studiert und bin
> jetzt Softwareentwickler im Embedded Bereich.
> Such dir einen Job der dir Spaß macht und zeig dort ein bischen Ergeiz
> und Willen, dann kommt der Rest von alleine (wenn du dich nicht total
> dumm anstellst). Vergiss nicht die regionalen Unterschiede, das macht
> schon auch mal je nach Branche 20k aus.
> Was du aber vergessen kannst sind 95% der Postings in Threads wie
> diesem.
>
> Aber was viel wichtiger ist:
> Ein Job der Spaß macht, einen fordert (weder über- noch unter) und gute
> Kollegen. Auch wenn man dann vllt. weniger verdient, du musst das 40+
> Jahre machen.

Danke für deine Antwort,
kann man den Regelungstechnik mit Informatik vergleichen? 
Regelungstechnik scheint ja sehr gefragt zu sein.

Autor: Le X. (lex_91)
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Johnathan schrieb:
> ich möchte später nur einmal gut dastehen.
> Allerdings muss man dafür erstmal einen Konzernjob bekommen

Einen "Job in einem Konzern" kriegst du mit Sicherheit.
Was du wohl meinst ist "IGM beim OEM".

Und um später "gut dazustehen" ist nicht mal das notwendig.
Es gibt da draußen mehr als nur schwarz und weiß. Auch ohne Tarifbindung 
kannst du gute Gehälter und Arbeitsbedingungen finden.

Wichtig ist dass du endlich mal in die Pötte kommst und Spaß daran hast.
Planen kannst du eh nix.
Keiner was was in Zukunft gesucht wird und was nicht.
Auf den Arbeitsmarkt in 5 Jahren zu Wetten ist genau so 
erfolgsversprechend wie Roulette zu spielen.
Du musst dich einfach mit den Bedingungen arrangieren und das Beste 
draus machen.
Stell dich breit auf. Reine Etechnik oder Informatik ist immer solide, 
im Gegensatz zum "Bindestrich-Studiengang-of-the-year".

Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Auch ohne Tarifbindung kannst du gute Gehälter und Arbeitsbedingungen
> finden.

Sicher. Dann viel Spaß bei der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Autor: Plüschbär (Gast)
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Johnathan schrieb:
> kann man den Regelungstechnik mit Informatik vergleichen?
> Regelungstechnik scheint ja sehr gefragt zu sein.

Ein Teil der Studienfächer ist am Anfang identisch, am Ende sind sie 
aber doch sehr unterschiedlich (mein Bruder hat Informatik an der 
gleichen Uni studiert).
Programmiere privat seit ich ca. 10 bin und bin auch in einigen Open 
Source Projekten aktiv gewesen, das kam als Referenz bisher ganz gut an 
da man so die Teamplayer Karte spielen kann. Ansonsten hab ich eine 
Lehre gemacht (im Handwerk) und da ein paar Jahre gearbeitet dann 
Studium. Nebenher immer HiWi bzw. Werkstudent gewesen (in ner 10 MA 
Uni-Spinoff-Bude), Notenschnitt 2,2 (B. Eng).

Ein Nachbar (30 J.) hat den Master gemacht und jetzt einen Doktortitel 
(beides in Strömungssimulation), knapp 10 Jahre gebraucht bis er jetzt 
mal arbeiten geht. Ist beim gleichen Konzern (andere Abteilung) und hat 
"nur" EG15 (BW) minus eine Entwicklungsstufe für 1-2 Jahre (also EG14). 
Er meinte letztens selbst das Master und Dr. sich vermutlich nicht 
auszahlen werden wenn er nicht die große Karriere macht (und das will er 
nicht, lieber Tarif war seine Aussage).

Soviel zum Thema Bachelor/Master/Dr. und Konzern...

Autor: Johnathan (Gast)
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Plüschbär schrieb:
> Johnathan schrieb:
>> kann man den Regelungstechnik mit Informatik vergleichen?
>> Regelungstechnik scheint ja sehr gefragt zu sein.
>
> Ein Teil der Studienfächer ist am Anfang identisch, am Ende sind sie
> aber doch sehr unterschiedlich (mein Bruder hat Informatik an der
> gleichen Uni studiert).
> Programmiere privat seit ich ca. 10 bin und bin auch in einigen Open
> Source Projekten aktiv gewesen, das kam als Referenz bisher ganz gut an
> da man so die Teamplayer Karte spielen kann. Ansonsten hab ich eine
> Lehre gemacht (im Handwerk) und da ein paar Jahre gearbeitet dann
> Studium. Nebenher immer HiWi bzw. Werkstudent gewesen (in ner 10 MA
> Uni-Spinoff-Bude), Notenschnitt 2,2 (B. Eng).


Dann hast du ja schon einmal viel mehr zu bieten als ich:)
Naja, ich schaue mal wo es mich hintreibt, auch wenn es mit dem Konzern 
mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden wird.

Autor: Le X. (lex_91)
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Johnathan schrieb:
> auch wenn es mit dem Konzern mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden
> wird.

Wie gesagt, das wird schon.
Ferchau ist schließlich auch ein Konzern.

Autor: Logiker (Gast)
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Le X. schrieb:
> Johnathan schrieb:
>> auch wenn es mit dem Konzern mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts werden
>> wird.
>
> Wie gesagt, das wird schon.
> Ferchau ist schließlich auch ein Konzern.

Bezahlt aber schlechter als Bosch und co und darum wird es ihm ja gehen.
Er ist leider wirklich etwas zu alt und Informatik ist nicht mehr das 
Wahre, dann lieber Winf, dort gibt es wenigstens nicht den Mindestlohn

Autor: Qwertz (Gast)
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Plüschbär schrieb:
> Ist beim gleichen Konzern (andere Abteilung) und hat "nur" EG15 (BW)
> minus eine Entwicklungsstufe für 1-2 Jahre (also EG14). Er meinte
> letztens selbst das Master und Dr. sich vermutlich nicht auszahlen
> werden wenn er nicht die große Karriere macht (und das will er nicht,
> lieber Tarif war seine Aussage).
>
> Soviel zum Thema Bachelor/Master/Dr. und Konzern...

Das ist ja ein großer Vorteil von ERA (IG Metall Entgeltrahmenabkommen) 
wie ich finde: Es wird die Stelle mit einer Entgeltstufe bewertet, und 
nicht der formale Abschluss des Arbeitnehmers. Dass es dabei 
Überschneidungen gibt, ist auch klar, aber das Prinzip dahinter gefällt 
mir: Man wird on erster Linie dafür bezahlt, was man macht, und nicht, 
was man laut Abschlussurkunde ist.

Autor: Gabba (Gast)
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Fürs Bosch etc. ist man mit 30 schon zu alt, besonders ohne 
Berufserfahrung, jedenfalls kenne ich keinen der dann noch eingestiegen 
ist

Autor: Qwertz (Gast)
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Gabba schrieb:
> Fürs Bosch etc. ist man mit 30 schon zu alt, besonders ohne
> Berufserfahrung, jedenfalls kenne ich keinen der dann noch eingestiegen
> ist

Es muss ja auch nicht jeder bei Bosch arbeiten; reicht ja schon, dass 
Dr. Seltsam dort ist. Andere Unternehmen brauchen auch Ingenieure und 
Informatiker, zum Beispiel der Mittelstand.

Autor: Entwickler (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Ahhhh, wir kratzen bereits an der 300-k€-Grenze!

Gedanklich sind ja hier Leute unterwegs, die glauben, 500.000 wert zu 
sein. Real sind sie mit einem 1/10tel schon gut bezahlt.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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lkjde@hdtlh.com schrieb:
> Johnathan schrieb:
>> Habe ich nun einen Fehler
>> gemacht, da ich mich für Informatik entscheiden habe?
>
> Studiere was dir Spaß macht, dann kommt der große Gehalt mit der Zeit
> von selbst.

Das ist die Größte Lüge ever! Es kann zufällig funktionieren, aber in 
der Regel funktioniert es nicht. Eher ist es so, dass man dan mit der 
Zeit das hasst, was man mal geliebt hat.


> Bei guten Konzernen ist 60-70k der Einstieg! Je nach Laufbahn kommst du
> als Ing./Inf. dann mit 50 auf 100k€ (Sachbearbeiter) bis 250k€/a
> (Bereichsleiter).

Nur in seeeeehr seltenen Fällen und die jetzige Generation bald gar 
nicht mehr.

Autor: Egal (Gast)
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Henry G. schrieb:
> lkjde@hdtlh.com schrieb:
>> Johnathan schrieb:
>>> Habe ich nun einen Fehler
>>> gemacht, da ich mich für Informatik entscheiden habe?
>>
>> Studiere was dir Spaß macht, dann kommt der große Gehalt mit der Zeit
>> von selbst.
>
> Das ist die Größte Lüge ever! Es kann zufällig funktionieren, aber in
> der Regel funktioniert es nicht. Eher ist es so, dass man dan mit der
> Zeit das hasst, was man mal geliebt hat.

Sehe ich auch so, ich war auch lange in der SW-Entwicklung und hatte mal 
Spaß daran, bis es immer mehr und mehr Druck gab. Neues Framework hier, 
eine Deadline da. Irgendwann hat man auch Familie und keine Lust mehr 
sich noch jedes Wochenende in irgendwelche Themen einzulesen. Ich 
versuche komplett aus der SW-Entwicklung rauszukommen.

Und was das Geld angeht, ohne entsprechenden Druck von mir, hätte sich 
da nichts getan oder nur ein Inflationsausgleich. Ich habe noch solche 
Leute im Team, kein Interesse an Geld, Entwickler aus Leidenschaft, 14 
Jahre Berufserfahrung seit dem Informatik Diplom vom KIT, bekommt 
derzeit rund 55k.
Jetzt wo er auf die 40 zugeht, begreift er es langsam. Vielleicht geht 
das im Konzern besser, aber im Mittelstand kommt das große Gehalt sicher 
nicht von alleine.

Autor: Gabba (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Gabba schrieb:
>> Fürs Bosch etc. ist man mit 30 schon zu alt, besonders ohne
>> Berufserfahrung, jedenfalls kenne ich keinen der dann noch eingestiegen
>> ist
>
> Es muss ja auch nicht jeder bei Bosch arbeiten; reicht ja schon, dass
> Dr. Seltsam dort ist. Andere Unternehmen brauchen auch Ingenieure und
> Informatiker, zum Beispiel der Mittelstand.

Und wie willst du da als Informatiker überleben? Mit 50k? Lächerlich 
sry, da verdient jeder BWL Schnösel nach 4 Jahren mehr.

Informatik ist langsam brotlos

Autor: Le X. (lex_91)
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Gabba schrieb:
> Mit 50k? Lächerlich sry, da verdient jeder BWL Schnösel nach 4 Jahren
> mehr.

Die Masse der "BWL-Schnösel" hat richtige Scheißjobs mit weniger Gehalt. 
Und viel mehr Konkurrenz bei der Jobsuche. Da wird sich um 
Sachbearbeiterjobs geprügelt.

Was aber stimmt ist dass es bei BWL größere Ausreiser nach oben gibt.
Während Ingenieure meist so zwischen 50 und 100k liegen (also "grad mal" 
Faktor 2) ist die Spanne bei den BWLern weit größer.

Was aber falsch ist ist den One-in-million Topverdiener als maßgeblich 
zu betrachten.
Wie gesagt, das Gros der BWLer neidet uns den verhältnismäßig guten und 
homogenen Ingenieursarbeitsmarkt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Die letzten drei neuen Mitarbeiter, die in der Abteilung nun als Interne 
angefangen haben sind alle zwischen 36 und 39 und haben davor einige 
Jahre als Werkverträgler gearbeitet...
Haben wohl nicht hier im Forum gelesen, dass das gar nicht gehen kann, 
...

: Bearbeitet durch User
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Gabba schrieb:
>> Mit 50k? Lächerlich sry, da verdient jeder BWL Schnösel nach 4 Jahren
>> mehr.
>
> Die Masse der "BWL-Schnösel" hat richtige Scheißjobs mit weniger Gehalt.
> Und viel mehr Konkurrenz bei der Jobsuche. Da wird sich um
> Sachbearbeiterjobs geprügelt.

Aus meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass die Scheißjobs nur die 
Dummerchen abbekommen, die irgendwie durch Studium geschliffen wurden. 
Der durchschnittliche BWL-Absolvent hat heutzutage die gleichen 
Einstiegsgehälter wie ein Ingenieur
zu erwarten nur mit einem größerem Job-Angebot. Das war mal anders, 
leider war ...


> Wie gesagt, das Gros der BWLer neidet uns den verhältnismäßig guten und
> homogenen Ingenieursarbeitsmarkt.

Du leidest an totaler Realitätsverweigerung. Gerade der BWLer kann sich 
aussuchen wo er arbeitet und muss nicht als Ingenieurs-Nomade vom 
Dienstleister überall auf den Arbeiterstrich geschickt werden.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Abradolf L. schrieb:
> Die letzten drei neuen Mitarbeiter, die in der Abteilung nun als Interne
> angefangen haben sind alle zwischen 36 und 39 und haben davor einige
> Jahre als Werkverträgler gearbeitet...
> Haben wohl nicht hier im Forum gelesen, dass das gar nicht gehen kann,
> ...

Geschichten im Forum erzählen, um die eigene gewählte Realität zu 
untermauern geht natürlich auch nicht. ;-) Komm, postet doch nochmal 
anonym ein paar Fake-Gehälter, morgen ist doch schon wieder Montag. :-D

Autor: Ing (Gast)
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lkjde@hdtlh.com schrieb:
> Studiere was dir Spaß macht, dann kommt der große Gehalt mit der Zeit
> von selbst.

Absolut richtig!
Zum Beispiel Germanistik, Anglistik und Japanologie.
Damit kann man es ganz nach oben schaffen.
Im Maschinenbau.

Nicht glaubwürdig? Schaut mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nicola_Leibinger-Kam...

Okay, vielleicht spielt die Herkunft auch eine kleine Rolle...

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Mein Kollege ist auch mit 32 von Computercenter zu uns gekommen, wo ist 
das Problem?

Autor: Gabba (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Die letzten drei neuen Mitarbeiter, die in der Abteilung nun als Interne
>> angefangen haben sind alle zwischen 36 und 39 und haben davor einige
>> Jahre als Werkverträgler gearbeitet...
>> Haben wohl nicht hier im Forum gelesen, dass das gar nicht gehen kann,
>> ...
>
> Geschichten im Forum erzählen, um die eigene gewählte Realität zu
> untermauern geht natürlich auch nicht. ;-) Komm, postet doch nochmal
> anonym ein paar Fake-Gehälter, morgen ist doch schon wieder Montag. :-D

:)

Also würde ein 36 jähriger noch in den Konzern kommen, ab 28 ist Schluss


> Wie gesagt, das Gros der BWLer neidet uns den verhältnismäßig guten und
> homogenen Ingenieursarbeitsmarkt.

Ein BWLler oder ein Wirtschaftsinformatiker wird immer mehr verdinen als 
ein Ing oder Inf, war noch nie anders mein Freund.

Autor: St.Lugner (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Geschichten im Forum erzählen, um die eigene gewählte Realität zu
> untermauern geht natürlich auch nicht. ;-) Komm, postet doch nochmal
> anonym ein paar Fake-Gehälter, morgen ist doch schon wieder Montag. :-D

Henry, wie meinst du das? Posten hier welche Fake-Gehälter? Klar alles 
ab 100k ist unrealistisch, aber der Rest?

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Dr. Seltsam schrieb:
> Mein Kollege ist auch mit 32 von Computercenter zu uns gekommen, wo ist
> das Problem?

Dass der Mob hier immer nur das Werkstor von außen sieht und es auch nie 
weiter als das bringen wird.

Autor: Le X. (lex_91)
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Henry G. schrieb:
> Gerade der BWLer kann sich aussuchen wo er arbeitet

Kann ich auch.

Henry G. schrieb:
> Aus meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass die Scheißjobs nur die
> Dummerchen abbekommen, die irgendwie durch Studium geschliffen wurden.
> Der durchschnittliche BWL-Absolvent hat heutzutage die gleichen
> Einstiegsgehälter wie ein Ingenieur zu erwarten nur mit einem größerem
> Job-Angebot. Das war mal anders, leider war ...

Und aus meinem Umfeld kenn ich genau das Gegenteil.
Was machen wir jetzt? Wie lösen wir das?
Irgendnen konstruktiven Vorschlag?

Ersetze "durchschnittlich" "durch weit überdurchschnittlich mit 
Vitamin-B", dann bin ich bei dir.
So im Promille-Bereich, dürfte hinkommen.

: Bearbeitet durch User
Autor: St.Lugner (Gast)
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Le X. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Gerade der BWLer kann sich aussuchen wo er arbeitet
>
> Kann ich auch.
>
> Henry G. schrieb:
>> Aus meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass die Scheißjobs nur die
>> Dummerchen abbekommen, die irgendwie durch Studium geschliffen wurden.
>> Der durchschnittliche BWL-Absolvent hat heutzutage die gleichen
>> Einstiegsgehälter wie ein Ingenieur zu erwarten nur mit einem größerem
>> Job-Angebot. Das war mal anders, leider war ...
>
> Und aus meinem Umfeld kenn ich genau das Gegenteil.
> Was machen wir jetzt? Wie lösen wir das?
> Irgendnen konstruktiven Vorschlag?
>
> Ersetze "durchschnittlich" "durch weit überdurchschnittlich mit
> Vitamin-B", dann bin ich bei dir.
> So im Promille-Bereich, dürfte hinkommen.

Ich kenne keinen BWLler oder Wirtschafts... der schwierig etwas gutes 
gefunden hat.
Ich als Ing musste mich trotz 1.3<Ba und Ma und zich guten Praktika für 
43k verkaufen, wie jeder andere Inf und INg den ich kenne.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Dr. Seltsam schrieb:
>> Mein Kollege ist auch mit 32 von Computercenter zu uns gekommen, wo ist
>> das Problem?
>
> Dass der Mob hier immer nur das Werkstor von außen sieht und es auch nie
> weiter als das bringen wird.

Aber das ist ja kein Problem ;-)

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Gerade der BWLer kann sich aussuchen wo er arbeitet
>
> Kann ich auch.

Zur gewünschten Bezahlung an vielen Orten? Wohl kaum. ;-)

>
> Ersetze "durchschnittlich" "durch weit überdurchschnittlich mit
> Vitamin-B", dann bin ich bei dir.
> So im Promille-Bereich, dürfte hinkommen.

Die steigen in Konzernen mit 80k+ ein.

Autor: Experte (Gast)
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Ing schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Nicola_Leibinger-Kam...
>
> Okay, vielleicht spielt die Herkunft auch eine kleine Rolle...

Und zuerst bekam sie einen Preis für "Fairness" - der blanke Hohn.

Autor: Logiker (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Ersetze "durchschnittlich" "durch weit überdurchschnittlich mit
> Vitamin-B", dann bin ich bei dir.
> So im Promille-Bereich, dürfte hinkommen.


Jeder Wing oder Winf oder BWLler bekommt einen Top JOb, jeder.
Ihr Ings und Infs lügt euch was zurecht, herrlich.

Autor: Qwertz (Gast)
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St.Lugner schrieb:
> Posten hier welche Fake-Gehälter?

Natürlich wird das so sein, wir sind hier schließlich in einem 
Internetforum, wo jeder anonym posten kann. Daneben gibt es aber auch 
Leute, die echte Zahlen schreiben, so wie Abradolf, Le X. und natürlich 
ich (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

> Klar alles ab 100k ist unrealistisch,
> aber der Rest?

Warum soll alles ab 100k unrealistisch sein? Es gibt jenseits des Tarifs 
auch noch AT, wobei der IG Metalltarif bereits die 100k knacken kann.

Autor: Qwertz (Gast)
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Logiker schrieb:
> Jeder Wing oder Winf oder BWLler bekommt einen Top JOb, jeder.

Wie soll das funktionieren bei der Masse an W- und BWL-Absolventen? Das 
glaubst du doch selbst nicht.

Autor: Logiker (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Logiker schrieb:
>> Jeder Wing oder Winf oder BWLler bekommt einen Top JOb, jeder.
>
> Wie soll das funktionieren bei der Masse an W- und BWL-Absolventen? Das
> glaubst du doch selbst nicht.

Ich spreche nun einmal von mir.
Jeder in meinem Masterjahrgang hat nach dem Studium einen Platz im 
Konzern oder großen Beratung bekommen (Winf TUM), wobei die reinen Infs 
untergegangen sind, habe mit vielen Kontakt, die weitaus bessere Noten 
hatten und alle gammeln nun bei 40k im Jahr rum. Ich zähle hier nur 1 
und 1 zusammen.

Autor: Experte (Gast)
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Logiker schrieb:
> Ich spreche nun einmal von mir.
> Jeder in meinem Masterjahrgang hat nach dem Studium einen Platz im
> Konzern oder großen Beratung bekommen (Winf TUM), wobei die reinen Infs
> untergegangen sind, habe mit vielen Kontakt, die weitaus bessere Noten
> hatten und alle gammeln nun bei 40k im Jahr rum. Ich zähle hier nur 1
> und 1 zusammen.

Also den letzen Higbodendschial-WiInf-Clown habe ich letzte Woche in 
einer Start-Up-Bude gesehen, der war vorher bei Audi und ist dort 
rausgeflogen wie viele seiner WiInfkollegen auch. In der Startupbude hat 
er ne leitende Stellung aber der verdient dort ganz sicher kein 
IGM-Gehalt.

Autor: Arno N. (arno_nym)
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Update:

Angaben zu mir:
---------------------------------------------------
Studium      : Elektrotechnik - B.Eng. - FH
Alter        : 36 Jahre
Erfahrung    : 5 Jahre
Fachgebiet   : Hardware
---------------------------------------------------
Firma        : Richtung Automotive/Schienenfzg.
Region       : Großstadt in Niedersachsen
Mitarbeiter  : ca. 200, Konzern insgesamt 3500
Erreichbark. : ca. 10 Minuten Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Hardware Entwickler + zusätzliche Aufgaben
Führung      : nein
Tätigkeit    : Schaltplan- und Layouterstellung
Arbeitszeit  : 39 Stunden, Gleitzeit mit Zeiterfassungssystem
Ü.-Stunden   : Abfeiern / ausbezahlt
Urlaub       : 30 Tage
Gehalt       : 62k fix
Entwicklung  :

39k -> 2013 (1.AG)
               43k -> 2015 (1.AG)
               45k -> 2016 (1.AG)
               55K -> 2016 (2.AG)
               62K -> 2018 (2.AG)
Zusatzleist. : Betriebliche Altersvorsorge

Sonstiges    : -

Mit den Steigerungen bin ich zufrieden.

Autor: St.Lugner (Gast)
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Qwertz schrieb:

> Warum soll alles ab 100k unrealistisch sein? Es gibt jenseits des Tarifs
> auch noch AT, wobei der IG Metalltarif bereits die 100k knacken kann.

Weil nur ca 0,5% aller Wings und Ings einen IG Tarif bekommen und das 
noch im Großkonzern, hier tummeln sich aber viele davon rum, wo ist der 
Rest?

Wir wissen doch alle, dass der durchschnitts Ingenieur mit 42 Einsteigt 
und irgendwann bei vielleicht 60 hängen bleibt Und dass der 
durchschnitts Informatiker erst einmal für 6-12 Monate Praktikant mit 
Mindestlohn spielen darf und dann mit 38-42 einsteigt und irgendwann wie 
der Ingenieur bei 60 hängen bleibt.

Da ist nichts mit 70k oder mehr und wenn dann mit 40 Jahren BE, kurz vor 
der Rente, dann braucht man es auch nicht mehr.

Ich sage es so wie es ist, ein Ingenieursstudium lohnt sich nur bedingt 
und ein Informatikstudium lohnt sich gar nicht mehr.

Heutzutage sind die Bindestrichstudiengänge, die die den Ton angeben, 
sieht man in jeder Statistik und auch im Konzern.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Logiker schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Ersetze "durchschnittlich" "durch weit überdurchschnittlich mit
>> Vitamin-B", dann bin ich bei dir.
>> So im Promille-Bereich, dürfte hinkommen.
>
>
> Jeder Wing oder Winf oder BWLler bekommt einen Top JOb, jeder.
> Ihr Ings und Infs lügt euch was zurecht, herrlich.

Ich habe das nicht geschrieben, lerne erst mal richtig zu zitieren!

Autor: ulliwurst (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Aus meinem Umfeld kann ich dir sagen, dass die Scheißjobs nur die
> Dummerchen abbekommen, die irgendwie durch Studium geschliffen wurden.
> Der durchschnittliche BWL-Absolvent hat heutzutage die gleichen
> Einstiegsgehälter wie ein Ingenieur
> zu erwarten nur mit einem größerem Job-Angebot. Das war mal anders,
> leider war ...

Gabba schrieb:
> Ein BWLler oder ein Wirtschaftsinformatiker wird immer mehr verdinen als
> ein Ing oder Inf, war noch nie anders mein Freund.

Gabba schrieb:
> Fürs Bosch etc. ist man mit 30 schon zu alt, besonders ohne
> Berufserfahrung, jedenfalls kenne ich keinen der dann noch eingestiegen
> ist

Logiker schrieb:
> Jeder Wing oder Winf oder BWLler bekommt einen Top JOb, jeder.
> Ihr Ings und Infs lügt euch was zurecht, herrlich.

äußerungen der in einfältigkeit lebenden, gemeinen BWLer (BW EG13/EG14 
max.), die wegen ein paar hundert euro im monat vor neid platzen, die 
0815-Ing. mehr nach hause bringt (EG15/EG16).

Autor: St.Lugner (Gast)
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St.Lugner schrieb:
> Weil nur ca 0,5% aller Wings und Ings einen IG Tarif bekommen und das
> noch im Großkonzern, hier tummeln sich aber viele davon rum, wo ist der
> Rest?

Ich meine natürlich Infs und nicht Wings

ulliwurst schrieb:
> äußerungen der in einfältigkeit lebenden, gemeinen BWLer (BW EG13/EG14
> max.), die wegen ein paar hundert euro im monat vor neid platzen, die
> 0815-Ing. mehr nach hause bringt (EG15/EG16).

Nur 0.5% der Ings und Inf bekommen einen guten Platz + IGM, der Rest 
liegt hinter dem BWLler, siehe jede Statistik.

Der BWLler hat das viel einfachere Studium und verdient schlussendlich 
viel mehr, herzlichen Glückwunsch. Hört endlich auf von IGM und 
Großkonzernen zu reden, es geht hier um die Masse.


Der durschnitts Arzt verdient genauso gut wie ein IGM ING /INF, aber 
ohne Tarif, liegen 40-60 k Brutto dazwischen. Beim BWLler sind es nur 
20-30, aber immerhin

Autor: Le X. (lex_91)
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St.Lugner schrieb:
> Der BWLler hat das viel einfachere Studium und verdient schlussendlich
> viel mehr, herzlichen Glückwunsch. Hört endlich auf von IGM und
> Großkonzernen zu reden, es geht hier um die Masse.

Wie gesagt: nein.

Autor: St.Lugner (Gast)
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Le X. schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> Der BWLler hat das viel einfachere Studium und verdient schlussendlich
>> viel mehr, herzlichen Glückwunsch. Hört endlich auf von IGM und
>> Großkonzernen zu reden, es geht hier um die Masse.
>
> Wie gesagt: nein.

Realitätsverweigerer liebe ich.
Schau dir doch die Statistiken an, Gott im Himmel, dort steht alles!

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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ulliwurst schrieb:
> Henry G. schrieb:

> äußerungen der in einfältigkeit lebenden, gemeinen BWLer (BW EG13/EG14
> max.), die wegen ein paar hundert euro im monat vor neid platzen, die
> 0815-Ing. mehr nach hause bringt (EG15/EG16).

Ich bin Ingenieur und du mache erst mal deinen Abschluss fertig, damit 
du auch mal Erfahrungen in der realen Arbeitswelt sammeln darfst. ;-)

Autor: Audesno! (Gast)
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St.Lugner schrieb:
> Nur 0.5% der Ings und Inf bekommen einen guten Platz + IGM, der Rest
> liegt hinter dem BWLler, siehe jede Statistik.

Was glaubst du eigentlich wie viele Ings und Infs bei VW, Audi, Daimler, 
BMW, Porsche,  Siemens, Bosch, Conti, Valeo usw... arbeiten?

Und btw. mit Mitte 30 kommt man auch noch zu einem Konzern. Das Alter 
ist NICHT das Problem!

Autor: Qwertz (Gast)
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Audesno! schrieb:
> Und btw. mit Mitte 30 kommt man auch noch zu einem Konzern. Das Alter
> ist NICHT das Problem!

Sondern? Jetzt sag bitte nicht gute Fachkenntnisse, die machen 
vielleicht 5% für einen Konzernjob aus, ich weiß, wovon ich rede.

Autor: Audesno! (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Audesno! schrieb:
> Und btw. mit Mitte 30 kommt man auch noch zu einem Konzern. Das Alter
> ist NICHT das Problem!
>
> Sondern? Jetzt sag bitte nicht gute Fachkenntnisse, ...

Neien! Wobei man da auch keine Niete sein sollte... Dunning-kruger ist 
aber auch nicht hilfreich! ;)

Autor: St.Lugner (Gast)
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Audesno! schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> Nur 0.5% der Ings und Inf bekommen einen guten Platz + IGM, der Rest
>> liegt hinter dem BWLler, siehe jede Statistik.
>
> Was glaubst du eigentlich wie viele Ings und Infs bei VW, Audi, Daimler,
> BMW, Porsche,  Siemens, Bosch, Conti, Valeo usw... arbeiten?
>
> Und btw. mit Mitte 30 kommt man auch noch zu einem Konzern. Das Alter
> ist NICHT das Problem!

Witzig!

Der Master muss spätestens mit 26 in der Tasche sein und dann heißt es 
BE sammeln und mit 29 schließt sich das Fenster für den Konzern für 99% 
aller Bewerber.
Das Alter ist das größte Problem.

Auch muss der Lebenslauf gerade sein, ein Ausrutscher und du bist raus.

Autor: Rainer Z. (mrpeak)
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St.Lugner schrieb:
> Der Master muss spätestens mit 26 in der Tasche sein und dann heißt es
> BE sammeln und mit 29 schließt sich das Fenster für den Konzern für 99%
> aller Bewerber.
> Das Alter ist das größte Problem.
>
> Auch muss der Lebenslauf gerade sein, ein Ausrutscher und du bist raus.

Immer diese Schwarzmaler... Kollege ist vor nem Jahr mit ca. 34 in 
IGM-Konzern eingestiegen. Als Gruppenleiter. Vorher >7 Jahre ÖD, keine 
Führungserfahrung, keine Promotion.

Autor: Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)
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Rainer Z. schrieb:
> Immer diese Schwarzmaler... Kollege ist vor nem Jahr mit ca. 34 in
> IGM-Konzern eingestiegen. Als Gruppenleiter. Vorher >7 Jahre ÖD, keine
> Führungserfahrung, keine Promotion.

Meine Erfahrungen im Bekanntenkreis decken sich mit Rainers Aussage. 
Alter ist kein Ausschlusskriterium im Konzern.

Autor: St.Lugner (Gast)
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Rainer Z. schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> Der Master muss spätestens mit 26 in der Tasche sein und dann heißt es
>> BE sammeln und mit 29 schließt sich das Fenster für den Konzern für 99%
>> aller Bewerber.
>> Das Alter ist das größte Problem.
>>
>> Auch muss der Lebenslauf gerade sein, ein Ausrutscher und du bist raus.
>
> Immer diese Schwarzmaler... Kollege ist vor nem Jahr mit ca. 34 in
> IGM-Konzern eingestiegen. Als Gruppenleiter. Vorher >7 Jahre ÖD, keine
> Führungserfahrung, keine Promotion.

Einer von? Richtig, 10000, na herzlich Glückwunsch, ich spiele diese 
Woche mal Lotto.

Autor: Le X. (lex_91)
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St.Lugner schrieb:
> Einer von? Richtig, 10000, na herzlich Glückwunsch, ich spiele diese
> Woche mal Lotto.

Dein Selbstmitleid und Opfergehabe ist kontraproduktiv und hilft dir 
nicht weiter, du wirst nur immer noch verbitterter.
Während du hier rumnölst finden tausende ET-ler gutbezahlte Stellen.

Profitipp: mach ein Youtube-Video und heul in die Welt wie schlecht es 
dir geht. Das macht bestimmt Eindruck auf potentielle Arbeitgeber.

: Bearbeitet durch User
Autor: Beweis (Gast)
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St.Lugner schrieb:
> Der Master muss spätestens mit 26 in der Tasche sein und dann heißt es
> BE sammeln und mit 29 schließt sich das Fenster für den Konzern für 99%
> aller Bewerber.
> Das Alter ist das größte Problem.

Unsinn. Ich bin mit FH-Bachelor im Alter von knapp über 30 bei einem OEM 
eingestellt worden. Dazu reichte ein lockeres Vorstellungsgespräch, weil 
ich bereits relevante Berufserfahrung beim Zulieferer gesammelt habe. 
Ein Assessment usw. wird nur Absolventen aufgedrückt.

In Zeiten, wo alle OEMs stark auf Digitalisierung, autonomes Fahren und 
Elektromobilität setzen, ist die Chance hoch wie lange nicht mehr. Ich 
empfehle euch es erneut zu versuchen. 2013 wurde auch ich nicht mal 
eingeladen.

Autor: St.Lugner (Gast)
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Le X. schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> Einer von? Richtig, 10000, na herzlich Glückwunsch, ich spiele diese
>> Woche mal Lotto.
>
> Dein Selbstmitleid und Opfergehabe ist kontraproduktiv und hilft dir
> nicht weiter, du wirst nur immer noch verbitterter.
> Während du hier rumnölst finden tausende ET-ler gutbezahlte Stellen.
>
> Profitipp: mach ein Youtube-Video und heul in die Welt wie schlecht es
> dir geht. Das macht bestimmt Eindruck auf potentielle Arbeitgeber.

Reden wir von Ingenieuren ? Ich rede von Informatikern, aber deine 
Aussage ist dennoch total falsch.

Beweis schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> Der Master muss spätestens mit 26 in der Tasche sein und dann heißt es
>> BE sammeln und mit 29 schließt sich das Fenster für den Konzern für 99%
>> aller Bewerber.
>> Das Alter ist das größte Problem.
>
> Unsinn. Ich bin mit FH-Bachelor im Alter von knapp über 30 bei einem OEM
> eingestellt worden. Dazu reichte ein lockeres Vorstellungsgespräch, weil
> ich bereits relevante Berufserfahrung beim Zulieferer gesammelt habe.
> Ein Assessment usw. wird nur Absolventen aufgedrückt.
>
> In Zeiten, wo alle OEMs stark auf Digitalisierung, autonomes Fahren und
> Elektromobilität setzen, ist die Chance hoch wie lange nicht mehr. Ich
> empfehle euch es erneut zu versuchen. 2013 wurde auch ich nicht mal
> eingeladen.

Knapp über 30 mit relevanter BE, na dann hast du ja schon 6 Jahre BE, da 
schaut es natürlich anders aus.

Autor: DrIng (Gast)
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Dieses Forum war schon immer das Auffangbecken der "mimimi, kein 
Ingenieur wird anständig bezahlt, das ist so selten wie Lotto 
spielen"...

Ich kenne auch Kommilitonen, die 30% weniger verdienen als ich (und 
sogar stolz sind mal 500 Euro Gehaltserhöhung zu bekommen). Die wollen 
aber nicht umziehen, der aktuelle Job macht Spaß etc. Aber wenigstens 
jammern die nicht rum, sondern sehen das realistisch.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
Datum:

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Le X. schrieb:
> Profitipp: mach ein Youtube-Video und heul in die Welt wie schlecht es
> dir geht. Das macht bestimmt Eindruck auf potentielle Arbeitgeber.

Zeinerling approves

Autor: f00f (Gast)
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Beweis schrieb:
> In Zeiten, wo alle OEMs stark auf Digitalisierung, autonomes Fahren und
> Elektromobilität setzen, ist die Chance hoch wie lange nicht mehr. Ich
> empfehle euch es erneut zu versuchen. 2013 wurde auch ich nicht mal
> eingeladen.

Ack! Wer Kenntnisse in Informatik oder verwandten Disziplinen vorweisen 
kann, hat gute Karten.

Meiner Meinung nach gibt es allerdings beim OEM wenig interessante Jobs. 
Wer echte Entwicklung dem Projektmanagement vorzieht findet beim T1/T2 
auch deutlich bessere Möglichkeiten als beim OEM. Bei OEMs kommt man in 
der Regel nur über die erste AT Stufe hinaus, wenn man Gruppenleiter 
oder ähnliches wird, während so mancher supplier eine Karriere ohne 
direkte Führungsverantwortung möglich macht.

Autor: St.Lugner (Gast)
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f00f schrieb:
> Beweis schrieb:
>> In Zeiten, wo alle OEMs stark auf Digitalisierung, autonomes Fahren und
>> Elektromobilität setzen, ist die Chance hoch wie lange nicht mehr. Ich
>> empfehle euch es erneut zu versuchen. 2013 wurde auch ich nicht mal
>> eingeladen.
>
> Ack! Wer Kenntnisse in Informatik oder verwandten Disziplinen vorweisen
> kann, hat gute Karten.
>
> Meiner Meinung nach gibt es allerdings beim OEM wenig interessante Jobs.
> Wer echte Entwicklung dem Projektmanagement vorzieht findet beim T1/T2
> auch deutlich bessere Möglichkeiten als beim OEM. Bei OEMs kommt man in
> der Regel nur über die erste AT Stufe hinaus, wenn man Gruppenleiter
> oder ähnliches wird, während so mancher supplier eine Karriere ohne
> direkte Führungsverantwortung möglich macht.

Richtig Kenntnisse, aber einen reinen Informatiker oder Ing braucht man 
da nicht mehr:)

Autor: Beweis (Gast)
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f00f schrieb:
> Wer echte Entwicklung dem Projektmanagement vorzieht findet beim T1/T2
> auch deutlich bessere Möglichkeiten als beim OEM.

Kann man so nicht pauschalisieren, z.B. die Volkswagen AG ist einer der 
größten Getriebehersteller weltweit und entwickelt auch andere 
Komponenten in Braunschweig, Salzgitter und Kassel. Zitat:

Zu den Stärken der Konzern Komponente mit weltweit 56 Werken und rund 
80.000 Mitarbeitern gehören seit jeher die Entwicklung und Fertigung 
strategischer Fahrzeugkomponenten – von Motoren, Getrieben und 
E-Maschinen bis hin zu Lenkungen oder Leichtbau-Teilen und HV-Batterien.

Autor: Experte (Gast)
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Beweis schrieb:
> Kann man so nicht pauschalisieren, z.B. die Volkswagen AG ist einer der
> größten Getriebehersteller weltweit und entwickelt auch andere
> Komponenten in Braunschweig, Salzgitter und Kassel. Zitat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Getrag
"Mit einer Produktion von 3,9 Millionen Getrieben pro Jahr (Stand 2015, 
inkl. Joint Ventures) ist Getrag einer der größten Getriebeproduzenten 
der Welt.[1] "

Jede Pissbude nennt sich "der grösste Hersteller von X/Weltmarktführer"

Autor: Gghj (Gast)
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Einer der...

Wer lesen kann...

Autor: Beweis (Gast)
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Experte schrieb:
> Jede Pissbude nennt sich "der grösste Hersteller von X/Weltmarktführer"

Liess dir den Artikel durch: 
https://www.hna.de/wirtschaft/nordhessen-champions...

VW betreibt die größte Gießerei Europas.

Hier noch ein aktuelles Video zur Produktion des Elektroantriebs für den 
neuen Audi e-tron:

Youtube-Video "Audi Electric Motors Production"

Autor: Marius (Gast)
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Johnathan schrieb:
> Hallo, ich möchte mich hier nun einmal einklinken, denn ich
> studiere im
> 2 Semester Informatik. Zur Wahl stand damals auch Medizin, nur ist es
> dank meiner früheren Erkrankung nicht möglich im Krankenhaus etc. zu
> arbeiten. Ich bin nun 25 und wenn ich dies hier lese bekomme ich
> ziemlich große Angst, denn es scheint so, als würde sich ein reines
> Informatikstudium nicht mehr lohnen. Ich hörte eigentlich immer nur
> gutes von diesem Studium und mir macht Mathe auch sehr viel Spaß, aber
> ich möchte nach 3-6 Jahren Studium nicht im Mindestlohnsektor arbeiten
> müssen, dass wäre meiner Meinung nach ein starker Rückschritt und eine
> Ausbildung würde sich mehr lohnen.
> Weiter höre ich hier nur, dass Wirtschaftsinformatik einen sehr gute
> Berufschancen und ein spitzen Gehalt bietet. Habe ich nun einen Fehler
> gemacht, da ich mich für Informatik entscheiden habe?
>
> Ich weiß es dreht sich hier gerade viel um das Gehalt und man sollte
> nicht viel verlangen, wenn man noch nicht einmal etwas geleistet hat,
> aber wenn ich sehe, dass Winfs und WIngs mit 48+ einsteigen und ein
> Informatiker froh seinen kann, wenn er überhaupt etwas findet und dann
> sogar 6-12 Monate im Mindestlohnsektor arbeiten muss, macht mir das
> schon Sorgen.
>
> Sollte ich versuchen schnellstmöglich zu wechseln und von vorne
> anfangen?
> Leider interessiert mich Marketing und Rechnungswesen nicht die Bohne,
> aber wenn man nur so ein top Gehalt bekommen kann dann müsste ich diesen
> Schritt wagen.
> Warum ist man eigentlich mit 28-30 zu Alt für einen Konzernjob?
> Bzw warum ist man mit über 30 zu alt um als Informatiker sein Gehalt
> noch mal ordentlich zu steigern? Ist tatsächlich bei 60-70k schon
> Schluss, wenn man dort überhaupt nach 20 Jahren BE hinkommt?

Informatiker sind die Untermenschen der Wirtschaft. In Deutschland gibt 
es nur ganz wenige Unternehmen deren Kernkompetenz in irgend einer Forum 
etwas mit IT/Informatik zu tun hat. Dementsprechend wirst du dann auch 
behandelt. Zudem kann man Informatiker Jobs gut nach Indien auslagern 
(Das denken zumindest Manager, daher sind Fehlschläge in der Realität 
egal). Entweder du fängst parallel an zu lernen wie man Software 
entwickelt und gehst in die USA zu Google, Apple Facebook, MS, oder du 
hast später eine schlechten und stressigen Job in Deutschland

Was macht in Deutschland Sinn ? Im Endeffekt alles was eine existierende 
Lobby hat. Also Beamter, Mediziner, Jurist oder BWLer/PowerPoint 
Offizier

Wer wirklich denkt es gäbe einen echten Mangel an MINT Absolventen der 
hat eine mieses Leben verdient und wird es auch bekommen

Autor: St.Lugner (Gast)
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Marius schrieb:
> Informatiker sind die Untermenschen der Wirtschaft. In Deutschland gibt
> es nur ganz wenige Unternehmen deren Kernkompetenz in irgend einer Forum
> etwas mit IT/Informatik zu tun hat. Dementsprechend wirst du dann auch
> behandelt. Zudem kann man Informatiker Jobs gut nach Indien auslagern
> (Das denken zumindest Manager, daher sind Fehlschläge in der Realität
> egal). Entweder du fängst parallel an zu lernen wie man Software
> entwickelt und gehst in die USA zu Google, Apple Facebook, MS, oder du
> hast später eine schlechten und stressigen Job in Deutschland
>
> Was macht in Deutschland Sinn ? Im Endeffekt alles was eine existierende
> Lobby hat. Also Beamter, Mediziner, Jurist oder BWLer/PowerPoint
> Offizier
>
> Wer wirklich denkt es gäbe einen echten Mangel an MINT Absolventen der
> hat eine mieses Leben verdient und wird es auch bekommen

So schaut es aus, selbst die Ingenieure lachen den Informatiker aus

Autor: Marius (Gast)
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St.Lugner schrieb:

> So schaut es aus, selbst die Ingenieure lachen den Informatiker aus

Ne, Ingenieure werden noch gesucht, aber Informatiker braucht kein 
Schwein

Autor: nur so (Gast)
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Was seid ihr doch für schlaue Kerlchen, unfassbar...

Autor: Marius (Gast)
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nur so schrieb:
> Was seid ihr doch für schlaue Kerlchen, unfassbar...

Ich bin schlau, ich habe den Mist nicht studiert, aber viel andere hier 
heulen nun rum, also Danke

Autor: LeuteLeute (Gast)
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Was ist denn hier im Forum los?
Warum dieses Informatikergebashe?

Ich persönlich kenne keinen guten Informatikabsolventen, der unter 45K 
eingestiegen ist. Klar gibt es ausreichen die als Administratoren oder 
in kleinen SWE Buden arbeiten, aber dem Rest geht es gut.
Das Alter spielt auch keine große Rolle, obwohl die magische 30 bis zum 
einstieg noch nicht erreicht sein sollte, aber auch danach ist alles 
möglich.

Man muss außerdem nicht gleich mit 50k einsteigen und nach 3 Jahren bei 
80k sein :)
Erst einmal arbeiten und wenn man flexibel ist, wechselt man solange, 
bis das Gehalt stimmt, der Marktwert nimmt mit dem Alter und der 
Erfahrung nicht ab.

Und sollten alle Stricke reißen, dann legt man einen MBA nach und 
arbeitet als erfahrener Informatiker oder Ingenieur (die Trennung finde 
ich irgendwie doof, ist doch eh alles dasselbe) im Projektmanagement 
oder anderen Jobs, wo die Erfahrung hoch angesehen wird.

Machen wir es kurz:
Es führen viele Wege nach Rom und auch in die Konzerne, ich bin selbst 
mit 36 eingestiegen (SWE im PM).
Man muss nur sehr flexibel sein, was natürlich mit einer Familie nicht 
der Fall ist, dann heißt es Karriere oder Familie, beides geht natürlich 
auch, nur bleiben viele gerne im sicheren Hafen.



Studiert also erst einmal zu Ende und sammelt Erfahrungen, der Rest 
kommt automatisch, wenn ihr wollt.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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St.Lugner schrieb:
> So schaut es aus, selbst die Ingenieure lachen den Informatiker aus

Ich werde meine Freundin nicht auslachen!

Autor: Thomas1 (Gast)
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Fachkräftemangel bringt mehr Geld.


https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fachkraeft...

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Dirk K. schrieb:
> St.Lugner schrieb:
>> So schaut es aus, selbst die Ingenieure lachen den Informatiker aus
>
> Ich werde meine Freundin nicht auslachen!

Stimmt, die lacht schon dich aus.

Autor: Bleitenspoil (Gast)
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LeuteLeute schrieb:
> Was ist denn hier im Forum los?
> Warum dieses Informatikergebashe?
>
> Ich persönlich kenne keinen guten Informatikabsolventen, der unter 45K
> eingestiegen ist. Klar gibt es ausreichen die als Administratoren oder
> in kleinen SWE Buden arbeiten, aber dem Rest geht es gut.
> Das Alter spielt auch keine große Rolle, obwohl die magische 30 bis zum
> einstieg noch nicht erreicht sein sollte, aber auch danach ist alles
> möglich.
>
> Man muss außerdem nicht gleich mit 50k einsteigen und nach 3 Jahren bei
> 80k sein :)
> Erst einmal arbeiten und wenn man flexibel ist, wechselt man solange,
> bis das Gehalt stimmt, der Marktwert nimmt mit dem Alter und der
> Erfahrung nicht ab.
>
> Und sollten alle Stricke reißen, dann legt man einen MBA nach und
> arbeitet als erfahrener Informatiker oder Ingenieur (die Trennung finde
> ich irgendwie doof, ist doch eh alles dasselbe) im Projektmanagement
> oder anderen Jobs, wo die Erfahrung hoch angesehen wird.
>
> Machen wir es kurz:
> Es führen viele Wege nach Rom und auch in die Konzerne, ich bin selbst
> mit 36 eingestiegen (SWE im PM).
> Man muss nur sehr flexibel sein, was natürlich mit einer Familie nicht
> der Fall ist, dann heißt es Karriere oder Familie, beides geht natürlich
> auch, nur bleiben viele gerne im sicheren Hafen.
>
> Studiert also erst einmal zu Ende und sammelt Erfahrungen, der Rest
> kommt automatisch, wenn ihr wollt.

Ich würde dies hier jetzt einmal unterschreiben!
Besonders gut finde ich den Punkt mit der eingeschränkten Flexibilität, 
denn dieser ist wirklich das größte Problem von uns Ingenieuren und 
Informatikern, oder eigentlich von jedem der, nicht sofort das Los 
gezogen hat.

Ich bin Informatiker, 46 Jahre und Arbeite in einer KMU (hartwarenahe 
SWE) und wir verdienen hier zwar nicht schlecht 67k, aber im Konzern 
(Bosch) ist fast alles besser. Die Chance auf eine Übernahme hatte ich, 
vor 2 Jahren, nur  habe ich hier ein Haus gebaut und zwei Kinder 
gezeugt, also nichts mit Wechsel.

Autor: Cocos (Gast)
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Bleitenspoil schrieb:
> Ich würde dies hier jetzt einmal unterschreiben!
> Besonders gut finde ich den Punkt mit der eingeschränkten Flexibilität,
> denn dieser ist wirklich das größte Problem von uns Ingenieuren und
> Informatikern, oder eigentlich von jedem der, nicht sofort das Los
> gezogen hat.
>
> Ich bin Informatiker, 46 Jahre und Arbeite in einer KMU (hartwarenahe
> SWE) und wir verdienen hier zwar nicht schlecht 67k, aber im Konzern
> (Bosch) ist fast alles besser. Die Chance auf eine Übernahme hatte ich,
> vor 2 Jahren, nur  habe ich hier ein Haus gebaut und zwei Kinder
> gezeugt, also nichts mit Wechsel.

Kein Konzer stellt Leute ab 35 freiwillig ein, besonders keine 
Informatiker dort ist eh ab 35 Schluss, bei Ingenieuren bei 55, ab dann 
heißt es zu 50% Harz4

Autor: Le X. (lex_91)
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Cocos schrieb:
> Kein Konzer stellt Leute ab 35 freiwillig ein, besonders keine
> Informatiker dort ist eh ab 35 Schluss, bei Ingenieuren bei 55, ab dann
> heißt es zu 50% Harz4

Du hast doch grad ein Gegenbeispiel gekriegt. Und noch mehr, wenn du 
weitet hochscrollst.
Sind das alles Lügner? Hauptsache, das eigene traurige Weltbild 
aufrechterhalten, oder?

PS: du meinst wohl "OEM mit IGM" und verwechselst das immer wieder mit 
einem "Konzern". Gerne, nichts zu danken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lt-lucke (Gast)
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Le X. schrieb:
> Cocos schrieb:
> Kein Konzer stellt Leute ab 35 freiwillig ein, besonders keine
> Informatiker dort ist eh ab 35 Schluss, bei Ingenieuren bei 55, ab dann
> heißt es zu 50% Harz4
>
> Du hast doch grad ein Gegenbeispiel gekriegt. Und noch mehr, wenn du
> weitet hochscrollst.
> Sind das alles Lügner? Hauptsache, das eigene traurige Weltbild
> aufrechterhalten, oder?
>
> PS: du meinst wohl "OEM mit IGM" und verwechselst das immer wieder mit
> einem "Konzern". Gerne, nichts zu danken.

Bei einer OEM ist tatsächlich mit 30 Schluss und dort braucht man auch 
das perfekte Profil, sonst hat man nicht ansatzweise eime Chance, kenne 
keinen der bei Bosch, Daimler mit hohen Alter und mittelmäßigen 
Lebenslauf untergekommen ist.

Btw warum Konzern, wenn kein IGM? Macht 0Sinn, IGM macht den Konzern 
doch erst attraktiv

Autor: asdfg (Gast)
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Bleitenspoil schrieb:
> Die Chance auf eine Übernahme hatte ich, vor 2 Jahren, nur  habe ich
> hier ein Haus gebaut und zwei Kinder gezeugt, also nichts mit Wechsel.

Darum bindet man sich auch kein Haus ans Bein, bevor man nicht das 
maximale rausgeholt hat oder wenigstens 40 Jahre alt ist.
Außer es ist eine Hütte mit mehreren Wohnungen in einer Gegend, wo man 
auch Mieter bzw. Käufer findet.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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asdfg schrieb:
> Darum bindet man sich auch kein Haus ans Bein, bevor man nicht das
> maximale rausgeholt hat oder wenigstens 40 Jahre alt ist.

Das sollte eigentlich auch für Frau und Kinder gelten.

Autor: asdfg (Gast)
Datum:

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Lt-lucke schrieb:
> Bei einer OEM ist tatsächlich mit 30 Schluss

Ich kenne Leute beim OEM, die mit FH-Bachelor eingestellt wurden, als 
sie über 30 Jahre alt waren. Die Berufserfahrung passte und sie sind 
engagiert, aber es sind keine Überflieger mit 1,x-Anschluss. Dann gibt 
es auch Maschinenbauer oder Physiker unter den Kollegen, die eig 
fachfremd arbeiten, da passt das Profil gar nicht und trotzdem machen 
sie einen super Job.

Man muss es alle paar Jahre mit einer Bewerbung wieder probieren und 
sich ein paar der gefragten Kenntnisse aneignen, notfalls privat. Auch 
das ist keine Garantie, aber hat bei mir ohne Vitamin-B geklappt.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

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Lt-lucke schrieb:
> Bei einer OEM ist tatsächlich mit 30 Schluss

Und wie sieht das beim Wechsel zwischen OEM aus?

Autor: Egal (Gast)
Datum:

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Also wir stellen fast alles ein was c# kann. Abschluss egal, muss nicht 
vorhanden sein.
Mittlerweile werden auch echt astronomische Gehälter bezahlt. Keinerlei 
Berufserfahrung, abgebrochener Bachelor Studiengang einer ausländischen 
Uni,
verlangt 48k. Mir ist der zu teuer, aber die HR sagt das wäre der 
aktuelle Stand für Junior Entwickler, für weniger als 45k sei keiner zu 
bekommen.

Als ich vor 8 Jahren in der Firma angefangen habe, hat man mir trotz 
einigen Jahren BE nur 42k bezahlt, weil ich ja nur ein Diplom von der 
Berufsakademie habe. Noch dazu musste ich denen was von Architekturen 
und Design Patterns erzählen. HR sagt, es wäre ein Glückstreffer, wenn 
man heutzutage einen Senior findet, der einem was zu Patterns erzählen 
kann. Man muss froh sein, wenn der Junior den Unterschied zwischen 
Reference und Value Types kennt.

Aber wehe ich als Senior/Teamleiter/Projektleiter will mich bei einer 
anderen Firma bewerben, da sind dann 65k das absolute Maximum. 
Vielleicht noch 75k, dann aber im Stuttgarter Zentrum und Überstunden 
wie üblich mit dem Gehalt abgegolten.

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

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Cyblord -. schrieb:
> asdfg schrieb:
> Darum bindet man sich auch kein Haus ans Bein, bevor man nicht das
> maximale rausgeholt hat oder wenigstens 40 Jahre alt ist.
>
> Das sollte eigentlich auch für Frau und Kinder gelten.

Vielleicht sollte man nicht sein ganzes Leben nur nach Job und Geld 
ausrichten?!

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Qwertz schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> asdfg schrieb:
>> Darum bindet man sich auch kein Haus ans Bein, bevor man nicht das
>> maximale rausgeholt hat oder wenigstens 40 Jahre alt ist.
>>
>> Das sollte eigentlich auch für Frau und Kinder gelten.
>
> Vielleicht sollte man nicht sein ganzes Leben nur nach Job und Geld
> ausrichten?!

Möglich. Ich kenne allerdings ein paar ziemlich wohlhabende Leute, die 
Mieten alles nur noch. Auto, Boot, Flugzeug und natürlich auch die 
Frauen.
Die vermeiden Eigentum wo es geht Weil Eigentum ständig kostet und 
kostet.
Das sei angeblich die einzige Möglichkeit sich vor dem Ruin zu schützen. 
So deren Aussage. naja wenn man sehr viel Geld hat, hat man wohl auch 
sehr viel Angst etwas davon zu verlieren.

Nach denen, besteht echter Luxus nicht darin, viel Zeug zu besitzen, 
sondern genug Geld um sich alles ad hoc mieten zu können.
Für die gibt es nichts armseligeres als jemand der mit Müh und Not ein 
Haus zusammengekauft hat.

Mal eine Zeit in NY leben? Kein Problem. Komplettes Luxus Penthouse in 
NY für 20.000% pro Monat komplett eingerichtet mit feinstem Zeug.

Hat man keine Lust mehr -> Und Tschüss.

Vielleicht ist DAS wirklich echter Luxus.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lt-lucke (Gast)
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Mal mein Profil.

Studium : Bachelor Wirt-Inf
Alter : 31
Erfahrung : 3 Jahre
Fachgebiet : Automotive SWE
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : OEM
Region : BW
Mitarbeiter : >100 000
Erreichbark. : ~50 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : SWE
Führung : nope
Tätigkeit : KI-SWE-Entwicklung
Arbeitszeit : 35h
Ü.-Stunden : Gleitzeit abfeiern oder ausbezahlen ~7/Monat
Urlaub : 30d
Gehalt : ~65

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Henry G. schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> St.Lugner schrieb:
>>> So schaut es aus, selbst die Ingenieure lachen den Informatiker aus
>>
>> Ich werde meine Freundin nicht auslachen!
>
> Stimmt, die lacht schon dich aus.

Manchmal. Das hat dann aber nichts damit zu tun, dass ich Ingenieur bin 
und sie Informatikerin ist.

Was bei uns zutreffend ist: Ich habe ein höheres Jahresgehalt.
Wobei ich länger im Beruf bin (5 vs. 2 Jahre), aber den niedrigeren 
Abschluss habe (B.Eng. an FH, vs. M.Sc. an TU).
Dazu muss ich einräumen, dass sie deutlich weniger Wert auf die 
Bezahlung legt als ich. Dementsprechend gering ist ihre Motivation in 
Verhandlung zu gehen.

Auf der anderen Seite geht sie zu 90% der Tage mit einem Lächeln zur 
Arbeit und kommt zu 80% mit einem Lächeln wieder. Darauf bin ich 
neidisch.

Ich weiß Henry, in Berlin sieht das alles wieder gaaaaaaanz anders aus. 
Komm nach Niedersachsen! :)

Autor: Qwertz (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Auf der anderen Seite geht sie zu 90% der Tage mit einem Lächeln zur
> Arbeit und kommt zu 80% mit einem Lächeln wieder. Darauf bin ich
> neidisch.

Wie sehen denn deine Prozentzahlen aus?

Autor: Markus (Gast)
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Ich bin absolut zufrieden als ANÜ beim OEM. Aber mein Job ist nicht 
sicher und ich schaue mich nach guten IGM Stellen um. Ich möchte so 
langsam ein Haus kaufen und ne Familie gründen. Als DL Sklave geht das 
schlecht.

Allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Betreuer geben so 
viel Energie aus um mich einzuarbeiten. Und hinterrücks surfe ich zu 
Hause im Internet rum und schaue mir die Stellenausschreibungen der IGM 
Firmen an und wäre bei erster Gelegenheit schon weg.

Ist/war es bei euch auch so?

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
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Markus schrieb:
> Allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen.

Du hast noch nicht einmal ein festes Arbeitsverhältnis! Wieso solltest 
Du loyal gegenüber Deinem Arbeitgeber sein, wenn er Dir Loyalität 
verweigert?

Autor: Lt-lucke (Gast)
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Markus schrieb:
> Ich bin absolut zufrieden als ANÜ beim OEM. Aber mein Job ist
> nicht
> sicher und ich schaue mich nach guten IGM Stellen um. Ich möchte so
> langsam ein Haus kaufen und ne Familie gründen. Als DL Sklave geht das
> schlecht.
>
> Allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Betreuer geben so
> viel Energie aus um mich einzuarbeiten. Und hinterrücks surfe ich zu
> Hause im Internet rum und schaue mir die Stellenausschreibungen der IGM
> Firmen an und wäre bei erster Gelegenheit schon weg.
>
> Ist/war es bei euch auch so?

Darum werdet ihr Ingenieure und erst recht ihr Informatik so schlecht 
bezahlt, weil ihr nicht wirtschaftlich denken könnt. Was interessiert 
dich dein Betreuer? Es ist dein Hintern und nicht seiner...

Autor: Siral (Gast)
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Studium : Elektrotechnik Master
Alter : 26
Erfahrung : 8 Monate
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma : Zulieferer
Region : BY
Mitarbeiter : >100 000
Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion : Projektleiter/Entwickler
Führung : nein
Arbeitszeit : 40h
Ü.-Stunden : Gleitzeit abfeiern
Urlaub : 30d
Gehalt : ~74k

Autor: Jo S. (Gast)
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Markus schrieb:
> Allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Betreuer geben so
> viel Energie aus um mich einzuarbeiten. Und hinterrücks surfe ich zu
> Hause im Internet rum und schaue mir die Stellenausschreibungen der IGM
> Firmen an und wäre bei erster Gelegenheit schon weg.

Dann soll dich die Firma übernehmen!

Autor: Jo S. (Gast)
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Siral schrieb:
> Studium : Elektrotechnik Master
> Alter : 26
> Erfahrung : 8 Monate
> Gehalt : ~74k

Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)

Autor: Siral (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Siral schrieb:
> Studium : Elektrotechnik Master
> Alter : 26
> Erfahrung : 8 Monate
> Gehalt : ~74k
>
> Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)

Verstehe noch nicht ganz wo das Problem hierbei liegen soll?

Autor: Lt-lucke (Gast)
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Siral schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Siral schrieb:
>> Studium : Elektrotechnik Master
>> Alter : 26
>> Erfahrung : 8 Monate
>> Gehalt : ~74k
>>
>> Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)
>
> Verstehe noch nicht ganz wo das Problem hierbei liegen soll?

Weil alleine dies "Projektleiter + Erfahrung : 8 Monate" nach Trollerei 
riecht.

Autor: Jo S. (Gast)
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Siral schrieb:
> Verstehe noch nicht ganz wo das Problem hierbei liegen soll?

Es ist nicht glaubhaft. Wie setzt sich denn dieses Traumgehalt zusammen?

Autor: Siral (Gast)
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Lt-lucke schrieb:
> Siral schrieb:
> Jo S. schrieb:
> Siral schrieb:
> Studium : Elektrotechnik Master
> Alter : 26
> Erfahrung : 8 Monate
> Gehalt : ~74k
>
> Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)
>
> Verstehe noch nicht ganz wo das Problem hierbei liegen soll?
>
> Weil alleine dies "Projektleiter + Erfahrung : 8 Monate" nach Trollerei
> riecht.

Tatsächlich war das nicht so geplant und hat sich eher aus der Not 
heraus ergeben. Ich bin aber hauptsächlich Entwickler und leite nur ein 
Projekt, dies ist auch keine Millionen schwer.

Wie sich das Gehalt zusammen setzt?

Era10 mit 40h in Bayern mit LZ ~9% bei 13 Gehältern.

Autor: Cocos (Gast)
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Siral schrieb:
> Studium : Elektrotechnik Master
> Alter : 26
> Erfahrung : 8 Monate
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Firma:
> ---------------------------------------------------
> Firma : Zulieferer
> Region : BY
> Mitarbeiter : >100 000
> Erreichbark. : ~30 Minuten mit Auto
> ---------------------------------------------------
> Angaben zur Stelle:
> ---------------------------------------------------
> Funktion : Projektleiter/Entwickler
> Führung : nein
> Arbeitszeit : 40h
> Ü.-Stunden : Gleitzeit abfeiern
> Urlaub : 30d
> Gehalt : ~74k

Hier sieht man was man benötigt.

Master mit 24 und kein Informatikstudium, dann klappt es auch, wer heute 
Informatik studiert, dem ist nicht zu helfn, hat keine Zukunft in 
Deutschland, wir brauchen keine reinen Informatiker, E-Techniker reichen 
aus

Autor: Cocos (Gast)
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Le X. schrieb:
> Cocos schrieb:
>> Kein Konzer stellt Leute ab 35 freiwillig ein, besonders keine
>> Informatiker dort ist eh ab 35 Schluss, bei Ingenieuren bei 55, ab dann
>> heißt es zu 50% Harz4
>
> Du hast doch grad ein Gegenbeispiel gekriegt. Und noch mehr, wenn du
> weitet hochscrollst.
> Sind das alles Lügner? Hauptsache, das eigene traurige Weltbild
> aufrechterhalten, oder?
>
> PS: du meinst wohl "OEM mit IGM" und verwechselst das immer wieder mit
> einem "Konzern". Gerne, nichts zu danken.

Natürlich meine ich OEM mit IGM, das andere ist ja wie eine KMU bloß mit 
etwas mehr Kohle.

Bei einem OEM braucht man weder Informatiker noch alte Säcke und erst 
recht nicht die Kombi, sollte eigentlich jedem hier klar sein.

Autor: SW I. (sw-ing)
Datum:

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Witzig wie hier von einem der zukunftssichersten und interessantesten 
Berufe abgeraten wird.

Autor: Cocos (Gast)
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SW I. schrieb:
> Witzig wie hier von einem der zukunftssichersten und
> interessantesten
> Berufe abgeraten wird.

Reine Informatik ist halt nicht rentabel am Ende, Wirtschaftsinfomatiker 
können dasselbe und haben dazu noch wirtschaftlich rentable  Kenntnisse, 
es gibt also keinen Grund Informatik in reiner Form zu studieren.
Es gibt ja auch noch die technische Informatik.

In jeder Statistik wird der reine Informatiker mit einem mäßigen Gehalt 
abgestraft, für die SWE, reicht auch der Fachinformatiker, E-Techniker 
etc.

Und bist du erst einmal 35 Jahre, dann sortiert man dich eh aus wie den 
Ing mit 55

Autor: Experte (Gast)
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Cocos schrieb:

> In jeder Statistik wird der reine Informatiker mit einem mäßigen Gehalt
> abgestraft,
Dann nenn mal drei Statistiken du Dummschwätzer.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Wischt ein Mod mal durch, oder wie?

Autor: David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)
Datum:

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Weswegen der Anti-Informatik-Troll ausgerechnet zur 
Wirtschaftsinformatik rät, wo beide Abschlüsse häufig dieselbe Arbeit 
machen, ist mir ein Rätsel.

Autor: Cocos (Gast)
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David S. schrieb:
> Weswegen der Anti-Informatik-Troll ausgerechnet zur
> Wirtschaftsinformatik rät, wo beide Abschlüsse häufig dieselbe Arbeit
> machen, ist mir ein Rätsel.

Selbe Arbeit?
Der eine spielt das Codäffchen und der andere sitzt im PM.

Autor: Luisa (Gast)
Datum:

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---------------------------------------------------
Studium      : Msc. Informatik
Alter        : 30
Erfahrung    : Praktika und  Werkstudent + 2 Jahr BE
Fachgebiet   : Hartware-Entwicklung
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU
Region       : München
Mitarbeiter  : ~200
Erreichbark. : ~15 Minuten mit Fahrrad
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : Verantwortung über 4 Fachinformatiker
Tätigkeit    : Hartware-Entwicklung
Arbeitszeit  : ~ 45h/Woche
Ü.-Stunden   : 3-7/Woche
Urlaub       : 28d
Gehalt       : 43Tsd
Entwicklung  : 35/43 nach Probezeit.+3k wegen Überstunden

Autor: Franziska (Gast)
Datum:

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---------------------------------------------------
Studium      : M.Sc. Informatik
Alter        : 29
Erfahrung    : 4 Jahre
Fachgebiet   : Software-Engineering
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : KMU
Region       : Frankfurt am Main
Mitarbeiter  : ~500
Erreichbark. : ~15 Minuten mit Auto
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Entwickler
Führung      : -
Tätigkeit    : Software-Entwicklung
Arbeitszeit  : 42h
Ü.-Stunden   : 10h+
Urlaub       : 26d
Gehalt       : 39k
Entwicklung  : 35k, jedes Jahr 1k mehr

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
Datum:

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Dirk K. schrieb:

> ...
> Komm nach Niedersachsen! :)

Aha! Du willst mich also zu einem Faustkampf herausfordern. Oder wir 
zeigen uns gegenseitig unsere Gehaltsnachweise und lachen uns 
gegenseitig aus. :-D ;-)

Autor: Hasenpupser (Gast)
Datum:

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Kurz Frage an die Informatiker hier:
Sind die Gehälter echt, oder versucht ihr euch hier gegenseitig zu 
unterbieten?

Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich in meinem Freundes und 
Bekanntenkreis keinen Informatiker kenne, der unter 47 eingestiegen ist.
Also entweder sind meine Bekannten Einzelfälle, oder ihr seit zu unfähig 
einen ordentlichen Job zu finden oder ihr versucht hier die Informatiker 
ins schlechte Licht zu rücken, was nach den ganzen Posts hier am 
wahrscheinlichste ist.

Ein Blick in die Gehaltsstatistiken zeigt, dass das durchschnittliche 
Einstiegsgehalt für Informatiker bei 45k liegt.

Für die nachfolgenden Jahre gilt dies hier:
https://www.stepstone.de/ueber-stepstone/wp-conten...

Wichtig ist hier, die richtig Interpretation.

Der Durchschnitt wird gerade in der IT kaum zu berechnen sein, denn 
unter IT zählt alles, was mit (naja) IT zu tun hat.

Autor: Zocker_54 (Gast)
Datum:

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> Autor: Hasenpupser (Gast)
> Datum: 05.10.2018 14:24

> Kurz Frage an die Informatiker hier:
> Sind die Gehälter echt, oder versucht ihr euch hier gegenseitig zu
> unterbieten?

Du musst bei Informatiker unterscheiden: Hat er ein FH oder Unistudium 
oder besuchte er Freitags-Abends einen Volkshochschulkurs über zwei 
Monate der auch noch vom Arbeitsamt bezahlt wurde.

Die sogenannten Fachinformatiker, was immer da auch sein mag, nennen 
sich auch gerne Informatiker.

Für die sind 42K doch schon zu viel.

Autor: Janu G. (janug)
Datum:

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Luisa schrieb:

> ---------------------------------------------------
> Studium      : Msc. Informatik

> Funktion     : Entwickler
> Führung      : Verantwortung über 4 Fachinformatiker
> Tätigkeit    : Hartware-Entwicklung
> Arbeitszeit  : ~ 45h/Woche
> Ü.-Stunden   : 3-7/Woche
> Urlaub       : 28d
> Gehalt       : 43Tsd
> Entwicklung  : 35/43 nach Probezeit.+3k wegen Überstunden

Troll

Franziska schrieb:
> ---------------------------------------------------
> Studium      : M.Sc. Informatik

> Tätigkeit    : Software-Entwicklung
> Arbeitszeit  : 42h
> Ü.-Stunden   : 10h+
> Urlaub       : 26d
> Gehalt       : 39k
> Entwicklung  : 35k, jedes Jahr 1k mehr

Troll++

Autor: Lt-lucke (Gast)
Datum:

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Hasenpupser schrieb:
> Für die nachfolgenden Jahre gilt dies hier:
> https://www.stepstone.de/ueber-stepstone/wp-conten...
>


Du hast doch hier selbst den Beweis geliefert, dass reine Informatik 
nichts taugt.

Die ganzen gut bezahlten Jobs Produkt Owner, Projekt Manager, 
Consulting, oder gar Führungspositionen, sind ganz klar Jobs für 
Wirtschaftsinformatiker.
In jeder Stellenausschreibung steht dort (Wirtschafts)-Informatiker, 
denkst du wirklich, dass die ein Coder nehmen? Dort braucht man 
umfangreiches Wissen.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
Datum:

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Dirk K. schrieb:
> Was bei uns zutreffend ist: Ich habe ein höheres Jahresgehalt.
> Wobei ich länger im Beruf bin (5 vs. 2 Jahre), aber den niedrigeren
> Abschluss habe (B.Eng. an FH, vs. M.Sc. an TU).
> Dazu muss ich einräumen, dass sie deutlich weniger Wert auf die
> Bezahlung legt als ich. Dementsprechend gering ist ihre Motivation in
> Verhandlung zu gehen.

Was mir dazu noch einfällt:
Sie bezieht noch ihr Einstiegsgehalt, welches höher ist als meines war.
Mein Gehalt hat aber inzwischen durch Verhandlungen und AG-Wechsel mehr 
als 50% Steigerung erfahren.

Henry G. schrieb:
> Aha! Du willst mich also zu einem Faustkampf herausfordern. Oder wir
> zeigen uns gegenseitig unsere Gehaltsnachweise und lachen uns
> gegenseitig aus. :-D ;-

Why not both? :D

Autor: Jo S. (Gast)
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Siral schrieb:
> Era10 mit 40h in Bayern mit LZ ~9% bei 13 Gehältern.

Das ergibt 74.000€ im ersten Berufsjahr.

Gratuliere! Das ist bislang das höchste Startgehalt für einen Master.

Warst du zuvor in dieser Abteilung bereits tätig: Abschlußarbeit, 
Praktikum, Job, etc. ? Denn eine neue, unbekannte Person betraut man 
nicht gleich mit der Projektleitung.

Nochmals, Glückwunsch! Das ist ein super Start.

Jo S.

Autor: Siral (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Siral schrieb:
> Era10 mit 40h in Bayern mit LZ ~9% bei 13 Gehältern.
>
> Das ergibt 74.000€ im ersten Berufsjahr.
>
> Gratuliere! Das ist bislang das höchste Startgehalt für einen Master.
>
> Warst du zuvor in dieser Abteilung bereits tätig: Abschlußarbeit,
> Praktikum, Job, etc. ? Denn eine neue, unbekannte Person betraut man
> nicht gleich mit der Projektleitung.
>
> Nochmals, Glückwunsch! Das ist ein super Start.
>
> Jo S.

Danke. Ich war tatsächlich nicht zuvor in der Abteilung. Im Studium war 
ich sogar nicht einmal in diesem Unternehmen. Ich möchte aber ungern 
mehr sagen, da ich die Anonymität im Internet genieße :-).

Autor: Reiner (Gast)
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Siral schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Siral schrieb:
>> Era10 mit 40h in Bayern mit LZ ~9% bei 13 Gehältern.
>>
>> Das ergibt 74.000€ im ersten Berufsjahr.
>>
>> Gratuliere! Das ist bislang das höchste Startgehalt für einen Master.
>>
>> Warst du zuvor in dieser Abteilung bereits tätig: Abschlußarbeit,
>> Praktikum, Job, etc. ? Denn eine neue, unbekannte Person betraut man
>> nicht gleich mit der Projektleitung.
>>
>> Nochmals, Glückwunsch! Das ist ein super Start.
>>
>> Jo S.
>
> Danke. Ich war tatsächlich nicht zuvor in der Abteilung. Im Studium war
> ich sogar nicht einmal in diesem Unternehmen. Ich möchte aber ungern
> mehr sagen, da ich die Anonymität im Internet genieße :-).

xD

Du hast doch schon genug Informationen ausgehauen, um dich in der 
Personaldatenbank zu finden. Alter, Tarif, Abschluss, Projektleitung.

Ich habe noch nie einen mit so wenig Erfahrung in der Projektleitung 
gesehen,
für mich bist du ein klarer Troll.

Autor: Jo S. (Gast)
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Reiner schrieb:

> Du hast doch schon genug Informationen ausgehauen, um dich in der
> Personaldatenbank zu finden. Alter, Tarif, Abschluss, Projektleitung.
>
> Ich habe noch nie einen mit so wenig Erfahrung in der Projektleitung
> gesehen,
> für mich bist du ein klarer Troll.

Auf Neider muß man nicht lange warten.  :)

Autor: Qwertz (Gast)
Datum:

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Jo S. schrieb:
> Auf Neider muß man nicht lange warten.  :)

Du hast es doch selbst nicht geglaubt:

Jo S. schrieb:
> Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)

Autor: Reiner (Gast)
Datum:

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Jo S. schrieb:
> Reiner schrieb:
>
>> Du hast doch schon genug Informationen ausgehauen, um dich in der
>> Personaldatenbank zu finden. Alter, Tarif, Abschluss, Projektleitung.
>>
>> Ich habe noch nie einen mit so wenig Erfahrung in der Projektleitung
>> gesehen,
>> für mich bist du ein klarer Troll.
>
> Auf Neider muß man nicht lange warten.  :)

Neider xD

Sry, aber solche Gehälter bekommen nicht mal die Mckinsey Jungs, die zum 
OEM wechseln, dann erst recht nicht so ein unerfahrener Bube. Neid, ha 
ha ha

Autor: Egal (Gast)
Datum:

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Also ich bin nach meinem Dualen Studium zum Diplom Wi.-Inf. auch mit 26k 
eingestiegen, sogar mit einer 42h Woche und max 10h Überstunden auf dem 
Konto (danach alles Geschenk für den AG).

Da kamen ein paar Faktoren zusammen, das war vor 15 Jahren, aber in 
Ba-Wü. Ich hatte nicht viel Ahnung von Gehältern, es war mehr Geld als 
es im Elterlichen Haushalt hab, es war mehr als bei den beschissenen 
Jobs vor dem Studium und es war mehr als im Studium und ich hatte Spaß 
am Software entwickeln. Hab mich dann Jahre später bei einem Jobwechsel 
ein einer große Stadt nochmal selber verarscht und nur 36k für mich 
gefordert und 32k bekommen. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht um 
das zu merken und rückblickend ärgert mich es schon, da ging mir 
immerhin eine ganze Menge Geld verloren.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

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LeuteLeute schrieb:
> Ich persönlich kenne keinen guten Informatikabsolventen, der unter 45K
> eingestiegen ist. Klar gibt es ausreichen die als Administratoren oder
> in kleinen SWE Buden arbeiten, aber dem Rest geht es gut.
> Das Alter spielt auch keine große Rolle, obwohl die magische 30 bis zum
> einstieg noch nicht erreicht sein sollte, aber auch danach ist alles
> möglich.

Genau wegen dieser Opfer-Haltung ist Informatik doch so ein Mist. Schau 
dich doch mal im Informatik Studium um. Die Leute die dort sitzen sind 
doch zu 70% tatsächlich die introvertierten Bilderbuch-Nerds. Wenn man 
sich Job-Technisch mit solchen schüchternen Knicklichtern umgibt die 
nicht die Eier mal ein vernünftiges Gehalt zu verlangen, macht man eben 
ne Party wenn man keinen kennt der mit unter 45k eingestiegen ist. WOW 
wie toll. Und alle mal klatschi klatschi Händchen wenn man sich mit 65 
Jahren auf 80k gekämpft hat. Nein wie toll! Party!!!

Wenn ich sowas schon lese ist mir klar warum Informatiker wie Abschaum 
behandelt werden: weil Sie alles mit sich machen lassen

Nochmal für alle die es nicht verstanden die Fakten zusammengetragen:
- Großteil der Informatiker vom Naturell looooooserr -> Selbst wenn "du" 
es nicht sein solltest, es zieht dein Gehalt mit runter
- Keine Gewerkschaft, keine Lobby
- In Deutschland kaum Unternehmen mit Kernkompetenz in diesem Bereich
- Oft sehr stressig, da man eine hohe Komplexität in einer Umgebung 
handhaben muss, die dafür nicht gemacht ist ( Prozesse , HR, Einkauf, 
Vertrieb sind wegen fehlender Kernkompetenz darauf nicht ausgelegt )

-> Lasst die Finger von Informatik wenn ihr in Deutschland bleiben 
möchtet!

Autor: Jo S. (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Auf Neider muß man nicht lange warten.  :)
>
> Du hast es doch selbst nicht geglaubt:
>
> Jo S. schrieb:
>> Erst 8 Monate im Job und schon 74.000€ …  :)) … feuchte Träume  ;)

Es gibt einen großen Unterschied: etwas auf Anhieb nicht glauben und 
Neid.

Wenn ich von einem Berufsanfänger 74k€ lese, glaube ich es zunächst 
nicht. Hab das ja auch angezweifelt.

Seine Begründung ist plausibel - somit sind die 74k glaubhaft.

Neidreflex: "... um dich in der Personaldatenbank zu finden. Alter, 
Tarif, Abschluss, Projektleitung"

Alles klar?   ;)

Autor: LeuteLeute (Gast)
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Marius schrieb:

> Genau wegen dieser Opfer-Haltung ist Informatik doch so ein Mist. Schau
> dich doch mal im Informatik Studium um. Die Leute die dort sitzen sind
> doch zu 70% tatsächlich die introvertierten Bilderbuch-Nerds. Wenn man
> sich Job-Technisch mit solchen schüchternen Knicklichtern umgibt die
> nicht die Eier mal ein vernünftiges Gehalt zu verlangen, macht man eben
> ne Party wenn man keinen kennt der mit unter 45k eingestiegen ist. WOW
> wie toll. Und alle mal klatschi klatschi Händchen wenn man sich mit 65
> Jahren auf 80k gekämpft hat. Nein wie toll! Party!!!
>
> Wenn ich sowas schon lese ist mir klar warum Informatiker wie Abschaum
> behandelt werden: weil Sie alles mit sich machen lassen
>
> Nochmal für alle die es nicht verstanden die Fakten zusammengetragen:
> - Großteil der Informatiker vom Naturell looooooserr -> Selbst wenn "du"
> es nicht sein solltest, es zieht dein Gehalt mit runter
> - Keine Gewerkschaft, keine Lobby
> - In Deutschland kaum Unternehmen mit Kernkompetenz in diesem Bereich
> - Oft sehr stressig, da man eine hohe Komplexität in einer Umgebung
> handhaben muss, die dafür nicht gemacht ist ( Prozesse , HR, Einkauf,
> Vertrieb sind wegen fehlender Kernkompetenz darauf nicht ausgelegt )
>
> -> Lasst die Finger von Informatik wenn ihr in Deutschland bleiben
> möchtet!

Bisschen viel Schwachsinn in einem Post.
80k sind doch gut? Welcher Ing etc, bekommt denn außerhalb von IGM 80k?

Autor: Johnathan (Gast)
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Marius schrieb:

>
> Wenn ich sowas schon lese ist mir klar warum Informatiker wie Abschaum
> behandelt werden: weil Sie alles mit sich machen lassen
>
> Nochmal für alle die es nicht verstanden die Fakten zusammengetragen:
> - Großteil der Informatiker vom Naturell looooooserr -> Selbst wenn "du"
> es nicht sein solltest, es zieht dein Gehalt mit runter
> - Keine Gewerkschaft, keine Lobby
> - In Deutschland kaum Unternehmen mit Kernkompetenz in diesem Bereich
> - Oft sehr stressig, da man eine hohe Komplexität in einer Umgebung
> handhaben muss, die dafür nicht gemacht ist ( Prozesse , HR, Einkauf,
> Vertrieb sind wegen fehlender Kernkompetenz darauf nicht ausgelegt )
>
> -> Lasst die Finger von Informatik wenn ihr in Deutschland bleiben
> möchtet!

Du machst mir mit dem Post etwas Angst, steht es denn wirklich so 
schlecht für karriereorientierte Informatiker z.b im Bereich Data 
Science ML,etc?

Autor: Peter P. (el_peter)
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Naja Informatiker impliziert ja schon dass man sehr, sehr nah dran ist 
am Prgrammieren. Je näher man fachlich dran ist, desto geringer die 
Chance Projektleiter zu werden und höher das Risiko Arbeit beim 
Dienstleister zu bekommen.

Es kann nicht jeder IT/Tool-Ketten Prozesse definieren in großen 
Unternehmen. Sind diese Stellen vergriffen bleibt dem Informatiker nicht 
viel übrig als das Doing.

Würde jederzeit einen Elektrotechniker bevorzugen wenn es um konkrete 
Bauteilentwicklung geht.
Als Informatiker sehe ich nur die Selbstständigkeit als lukrativ.

Autor: Johnathan (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Naja Informatiker impliziert ja schon dass man sehr, sehr nah dran
> ist
> am Prgrammieren. Je näher man fachlich dran ist, desto geringer die
> Chance Projektleiter zu werden und höher das Risiko Arbeit beim
> Dienstleister zu bekommen.
>
> Es kann nicht jeder IT/Tool-Ketten Prozesse definieren in großen
> Unternehmen. Sind diese Stellen vergriffen bleibt dem Informatiker nicht
> viel übrig als das Doing.
>
> Würde jederzeit einen Elektrotechniker bevorzugen wenn es um konkrete
> Bauteilentwicklung geht.
> Als Informatiker sehe ich nur die Selbstständigkeit als lukrativ.

Gott, dass klingt ja tatsächlich unschön.

Ich studiere nun im zweiten Semester und bekomme nun tatsächlich richtig 
Angst, dass ich später als "Codeaffe" (wie es viele sagen) ende, wollte 
eigentlich schon etwas Geld verdienen, aber E-Technik ist jetzt nicht so 
meins, leider

Autor: Johnathan (Gast)
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Ergänzung:

Wäre den ein Winf Master bzw reiner BWL Master die Rettung?
Ich werde mich ja hauptsächlich auf Data Science spezialisieren mit 
etwas KI und ML

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Johnathan schrieb:
> Ergänzung:
>
> Wäre den ein Winf Master bzw reiner BWL Master die Rettung?
> Ich werde mich ja hauptsächlich auf Data Science spezialisieren mit
> etwas KI und ML

Bei dir ist leider Hopfen und Malz schon verloren, sorry Bro.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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Johnathan schrieb:
> Ich studiere nun im zweiten Semester und bekomme nun tatsächlich richtig
> Angst, dass ich später als "Codeaffe" (wie es viele sagen) ende, wollte
> eigentlich schon etwas Geld verdienen,

Du kannst ja erst einmal als Code-Äffchen im Cubicle anfangen und dich 
dann ganz langsam hocharbeiten zu einem Cubicle mit Fensterplatz. Es ist 
schon nicht so schlimm, nur keine Angst; du bist den ganzen Tag drinnen 
im Warmen und darfst den ganzen Tag vorm Computermonitor sitzen, gerne 
auch für unbezahlte Überstunden. Die Höhe des Gehalts ist übrigens gar 
nicht so wichtig wie du jetzt als Student noch denkst.

Autor: XYZ (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Johnathan schrieb:
> Ich studiere nun im zweiten Semester und bekomme nun tatsächlich richtig
> Angst, dass ich später als "Codeaffe" (wie es viele sagen) ende, wollte
> eigentlich schon etwas Geld verdienen,
>
> Du kannst ja erst einmal als Code-Äffchen im Cubicle anfangen und dich
> dann ganz langsam hocharbeiten zu einem Cubicle mit Fensterplatz. Es ist
> schon nicht so schlimm, nur keine Angst; du bist den ganzen Tag drinnen
> im Warmen und darfst den ganzen Tag vorm Computermonitor sitzen, gerne
> auch für unbezahlte Überstunden. Die Höhe des Gehalts ist übrigens gar
> nicht so wichtig wie du jetzt als Student noch denkst.

Sag doch einfach, er wird sein ganzes Leben bei Hungerlohn coden müssen.

Ich frage mich gerade, wenn es bei den Informatikern schon so bescheiden 
ausschaut, wie ist es bei uns Ing denn?
Maschinenbauer arbeiten auch für Hungerlohn, E-Techniker so oder so, na 
happy Birthday. Was soll man denn sonst studieren:) Wingxd

Autor: Le X. (lex_91)
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Achtung, eine kurze Durchsage an die Studenten hier:

Trefft bloß keine relevanten Entscheidungen (Berufswahl, 
Studiengangwechsel etc.pp.) aufgrund von Aussagen aus diesem Forum.
Wollt ihr euch euer Leben von Trollen und Dauergefrusteten versauen 
lassen?
Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.

Das war meine gute Tat heute.
Nichts zu danken, gerne.

Autor: Marius (Gast)
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Johnathan schrieb:
> Gott, dass klingt ja tatsächlich unschön.
>
> Ich studiere nun im zweiten Semester und bekomme nun tatsächlich richtig
> Angst, dass ich später als "Codeaffe" (wie es viele sagen) ende, wollte
> eigentlich schon etwas Geld verdienen, aber E-Technik ist jetzt nicht so
> meins, leider

Tu doch erstmal so, als würdest du konkret eine Stelle suchen in einer 
Region dir für dich in Frage kommt. Nicht jeder ist hier flexibel.
Achte auch auf die Anzahl der Stelle bei Dienstleister / Industrie und 
weiveile BWLer oder WING Jobs es hingegen in diesen Unternehmen gibt.
Dann bekommst du mal ein Gefühl dafür welche Unternehmen es überhaupt 
gibt. Dann schaust mal intensiv auf Glassdoor und fängst mal an die 
Gehälter zu vergleichen.

Auch solltest du dir angucken, wie die Tarif Strukturen dort ganz 
allgemein sind, um zu verstehen wie viel dir dein Studium zum Beispiel 
im Vergleich zu einem normalen Betriebsarbeiter bringt der kaum 
psychische Belastung bei der Arbeit hat und fein Überstunden abfeiert. 
Bedeutet:
Im Endeffekt hast du 3 Alternativen:

1. Arbeiten im Konzern: Wenn du nicht gerade einen sehr guten Abschluss 
an einer der "Ziel" Unis machst ( Bei Informatik z.B. sowas wie Aachen 
oder München) bist du bei den guten Adressen eh raus! Schau dir hierzu 
IGM und IG BCE Tarife an und verstehe wie diese in der Praxis gelebt 
werden. Bei den zahlen aus den Tarif Tabelle ist aber lange nicht 
Schluss. Die großen Konzerne zahlen nämlich gerne mal 12-15,5 Gehälter, 
dazu musst du ggf die Stundenzahl hoch skalieren, es gibt weitere 
Sonderzahlungen und die bekommst selbst als relativ einfacher Arbeiter 
einen Zuschuss zur Altersvorsorge in der Größenordnung von 200-400 Euro.

2. Arbeiten beim Dienstleister: Das kann natürlich eine IGM Sklaven Bude 
wie Bertrand oder sowas sein, aber auch so ein Consultant Müll wie 
Capgemini oder Accenture. Nach Tarif ist hier aber meistens nach den 
reinen Zahlen aus der Tariftabelle Ende. Finito! Wenn du wirklich in die 
IT Beratung gehst sind die Gehälter richtig schlecht. 4-5 Tage reisen 
pro Woche, meistens Abends nicht bei der Familie. Selbst bei vielen 
großen Beratungen wie Capgemini Technolog gibt es keinen einzigen Cent 
vom Arbeitgeber für die Betriebsrente. Jobsicherheit zudem definitiv 
geringer als im Konzern. Wenn es knallt werden von den Konzernen zuerst 
die Externen Kosten gecutted.

3. Arbeiten im Staatsdienst (TV-L, TVÖD, Beamter )
Schau dir mal an wie viel du als Beamter NETTO im Vergleich zu einem 
durschnitts Ing. bekommst. Achtung, hier gehen noch 50% PKV ab (Single). 
Dafür ist die Altersvorsorge um Welten besser. Bei TV-L und TVÖD kommt 
netto erstmal weniger rum, dafür ist aber die Krankenversicherung 
inklusive und es gibt im Monat ca. 300 - 600 Euro AG VBL Zuschuss. Die 
Jobsicherheit ist sehr hoch, und die Arbeitsbelastung gering.

Und jetzt überleg dir mal wo jemand mit deiner Ausbildung im 
Durchschnitt landet. Dabei bitte nicht zu euphorisch sein, weil du den 
Schwerpunkt auf zwei Buzzwords legst die gerade beim Gartner Hype Cycle 
weit oben sind. Auch diese Themen gehen irgendwann nach Indien oder 
Ost-Europa
Nimm doch einfach mal als Vergleich den Ing bei Bertrand:
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Bertrandt-Entwickl...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Altran-Group-Entwi...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Altran-Group-Senio...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Capgemini-Software...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Capgemini-Senior-C...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Deloitte-Senior-Co...
https://www.glassdoor.de/Gehalt/Accenture-Senior-C...

Und jetzt denk mal drüber ob sich ein Informatik Studium in Deutschland 
wirklich auszahlt.

Kurzes Zahlenspiel:
- Senior Consultant bei Accidenture (~ 3-5 Jahre BE): 72.838 Euro -> 
Single Netto 3450 Euro. Altersvorsorge kommt kaum dazu. Arbeitszeit 
definitiv mehr als 40h

- Lehrer A13 (4 Jahre BE -> ~ Stufe 7): 
http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamt...
Eigentlich fehlt hier noch eine Zulage zu A13Ü. Zudem gehen als Single 
50% PKV ab, also ca. 200 Euro -> ~ 3250 Euro netto. Bei absoluter Job 
Sicherheit, minimale Reise Tätigkeit, wenn man es drauf anlegt bei 
weniger als 40h insbesondere wenn man ein wenig eingearbeitet ist. Zudem 
gibt es im Falle von Familie und Kindern nochmal Zuschläge. Und selbst 
wenn du bei Accenture die 200 netto die du mehr bekommst im Monat für 
Altersvorsorge bei Seite legst kommst du nicht an Altersvorsorge vom 
Beamten heran.


Hier hängt sehr viel von der individuellen Person ab. Keine Frage!
Im Schnitt lohnt sich Leistung und ein MINT Studium in Deutschland aber 
nicht.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.

Naja, sie könnten sich ja aber auch zum Beispiel an Chris D. oder mir 
orientieren :-)

Autor: Marius (Gast)
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Le X. schrieb:
> Achtung, eine kurze Durchsage an die Studenten hier:
>
> Trefft bloß keine relevanten Entscheidungen (Berufswahl,
> Studiengangwechsel etc.pp.) aufgrund von Aussagen aus diesem Forum.
> Wollt ihr euch euer Leben von Trollen und Dauergefrusteten versauen
> lassen?
> Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.
>
> Das war meine gute Tat heute.
> Nichts zu danken, gerne.
Genau so wenig sollte man sich sein Leben von Trollen versauen lassen, 
die glauben dass ein Gehalt im Bereich von 50-80k gut wäre.

Noch ein kurze Info zu meiner Person: Ich habe mein Gehalt hier schon 
gepostet und liege selbst als Dipl. Inf. bei mehr als 130k. Also kein 
Grund für Frust. Allerdings peitsche ich jeden Tag meine IT Consultant 
Sklaven und kenne die andere Seite sehr gut. Mit jedem der so tut als 
wäre er intelligent, dann aber bei einer rationalen ökonomischen 
Betrachtung seines Jobs komplett versagt hat habe ich hier auch kein 
Mitleid.

Autor: Softwerker (Gast)
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Le X. schrieb:
> Wollt ihr euch euer Leben von Trollen und Dauergefrusteten versauen
> lassen?
> Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.

Kann ich nur bestätigen. Ich bin ca. 30 Jahre alt und habe trotz 
FH-Bachelor bereits fast 78k. Bei uns gibt es überwiegend Etechniker und 
Informatiker im Bereich Softwareentwicklung, aber auch ein paar Physiker 
oder sogar Maschinenbauer. Es verhalten sich zwar nicht immer alle wie 
reife Erwachsene, aber aufgrund der Studienrichtung wurde hier noch 
niemand diskreditiert. Nur Menschen mit einem schwachen Charakter und 
Selbstzweifeln würden das tun. Die Informatiker sind gewöhnlich besser 
im Bereich der HighLevel-SW und der Toolchain, während die Etechniker 
meist hardwarenäher unterwegs sind und sich eher um LowLevel-Treiber 
oder die Autosar-Konfiguration kümmern. Das ist aber nicht immer so. 
Auch mit reiner Informatik macht man nichts falsch in Zeiten von KI und 
dem autonomen Fahrer, Digitalisierung etc.

Autor: Qwertz (Gast)
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Le X. schrieb:
> Trefft bloß keine relevanten Entscheidungen (Berufswahl,
> Studiengangwechsel etc.pp.) aufgrund von Aussagen aus diesem Forum.

Das ist ein Internet-Forum, damit ist genau eines seiner Zwecke sich 
hier Tipps und Ratschläge zu holen und zu geben, sowie Meinungen und 
Erfahrungen mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Was man selbst damit 
macht, muss doch jeder selber wissen.

Ich finde deine "Warnung" daher ziemlich kindisch und unnötig. Das sind 
hier alles Erwachsene. Du hoffentlich auch?

> Wollt ihr euch euer Leben von Trollen und Dauergefrusteten versauen
> lassen?

Neben Trollen und Dauergefrusteten gibt es hier viele andere Typen, 
darunter auch sehr erfolgreiche und positiv denkende. Die Mischung 
macht's.

Im übrigen ist nicht gleich jede negative Meinung automatisch 
Miesmacherei. Gerade die warnenden Stimmen sind oft hilfreicher als 
irgendwelche Jubelmeldungen.

> Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.

Nein. Das sehe ich komplett anders. Mir hat das Forum schon viele 
interessante Einblicke und Sichtweisen verschafft, und genau diese 
Diversität ist das Fundament einer guten Meinungsbildung. Ich finde das 
Forum klasse. Einzelne Ausreißer sind dabei normal, die muss man auch 
mal ertragen können.

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Naja, sie könnten sich ja aber auch zum Beispiel an Chris D. oder mir
> orientieren :-)

Bescheiden bist du ja nicht gerade, wenn du dich selbst schon als 
Vorbild vorschlägst.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Qwertz schrieb:
> Bescheiden bist du ja nicht gerade, wenn du dich selbst schon als
> Vorbild vorschlägst.

Nun ja, ginge es nach dem Unterforenkonsens dürfte ich in der Form ja 
garnicht existieren! ;-)

Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Qwertz schrieb:
> Bescheiden bist du ja nicht gerade, wenn du dich selbst schon als
> Vorbild vorschlägst.
>
> Nun ja, ginge es nach dem Unterforenkonsens dürfte ich in der Form ja
> garnicht existieren! ;-)

Kein Konsens, im Gegenteil stark umstritten. Für manche bist du aber 
vielleicht auch eine Ausnahme, die die Regel bestätigt. Es kann halt 
nicht jeder im Konzern eine ruhige Kugel schieben und gut verdienen.

Autor: Johnathan (Gast)
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Marius schrieb:
> Tu doch erstmal so, als würdest du konkret eine Stelle suchen in einer
> Region dir für dich in Frage kommt. Nicht jeder ist hier flexibel.
> Achte auch auf die Anzahl der Stelle bei Dienstleister / Industrie und
> weiveile BWLer oder WING Jobs es hingegen in diesen Unternehmen gibt.
> Dann bekommst du mal ein Gefühl dafür welche Unternehmen es überhaupt
> gibt. Dann schaust mal intensiv auf Glassdoor und fängst mal an die
> Gehälter zu vergleichen.

Also ich bin sehr flexibel, sehe auch nicht, dass sich dies in der 
Zukunft ändern wird.
Ist es wichtig zu wissen, wie viele Wing, BWL oder Winf Jobs es im 
Unternehmen gibt?
> Im Endeffekt hast du 3 Alternativen:
> 1. Arbeiten im Konzern: Wenn du nicht gerade einen sehr guten Abschluss
> an einer der "Ziel" Unis machst ( Bei Informatik z.B. sowas wie Aachen
> oder München) bist du bei den guten Adressen eh raus! Schau dir hierzu
> IGM und IG BCE Tarife an und verstehe wie diese in der Praxis gelebt
> werden. Bei den zahlen aus den Tarif Tabelle ist aber lange nicht
> Schluss. Die großen Konzerne zahlen nämlich gerne mal 12-15,5 Gehälter,
> dazu musst du ggf die Stundenzahl hoch skalieren, es gibt weitere
> Sonderzahlungen und die bekommst selbst als relativ einfacher Arbeiter
> einen Zuschuss zur Altersvorsorge in der Größenordnung von 200-400 Euro.

Gehört die TU Berlin zu den Targets? Zum Master, wenn ich einen mache, 
kann man ja immer noch wechseln. Ein Konzern wäre natürlich sehr schön, 
allerdings werde ich mein Studium erst mit 28-29 beenden, wenn ich einen 
Master mache und man hört hier ja, dass dies schon zu alt ist?

> 2. Arbeiten beim Dienstleister: Das kann natürlich eine IGM Sklaven Bude
> wie Bertrand oder sowas sein, aber auch so ein Consultant Müll wie
> Capgemini oder Accenture. Nach Tarif ist hier aber meistens nach den
> reinen Zahlen aus der Tariftabelle Ende. Finito! Wenn du wirklich in die
> IT Beratung gehst sind die Gehälter richtig schlecht. 4-5 Tage reisen
> pro Woche, meistens Abends nicht bei der Familie. Selbst bei vielen
> großen Beratungen wie Capgemini Technolog gibt es keinen einzigen Cent
> vom Arbeitgeber für die Betriebsrente. Jobsicherheit zudem definitiv
> geringer als im Konzern. Wenn es knallt werden von den Konzernen zuerst
> die Externen Kosten gecutted.

Also die Gehälter sind zwar in Relation zur Arbeitszeit nicht so bombe, 
aber es geht ja noch (dazu kommt noch etwas weiter unten)
Wäre aber eine Beratung wie Accenture nicht ein guter Einstieg? Man 
Arbeit dort ein paar Jahre und geht dann in den Konzern oder wo anders 
hin, immerhin ist die gewonnene Erfahrung ein Pluspunkt?
Kommt man dort überhaupt  gut als reiner Informatiker rein?

> 3. Arbeiten im Staatsdienst (TV-L, TVÖD, Beamter )
> Schau dir mal an wie viel du als Beamter NETTO im Vergleich zu einem
> durschnitts Ing. bekommst. Achtung, hier gehen noch 50% PKV ab (Single).
> Dafür ist die Altersvorsorge um Welten besser. Bei TV-L und TVÖD kommt
> netto erstmal weniger rum, dafür ist aber die Krankenversicherung
> inklusive und es gibt im Monat ca. 300 - 600 Euro AG VBL Zuschuss. Die
> Jobsicherheit ist sehr hoch, und die Arbeitsbelastung gering.

Wäre natürlich auch eine Möglichkeit, man sucht ja genug Leute beim 
Bundesnachrichtendienst und interessant klingen die Jobs auch.

> Und jetzt überleg dir mal wo jemand mit deiner Ausbildung im
> Durchschnitt landet. Dabei bitte nicht zu euphorisch sein, weil du den
> Schwerpunkt auf zwei Buzzwords legst die gerade beim Gartner Hype Cycle
> weit oben sind. Auch diese Themen gehen irgendwann nach Indien oder
> Ost-Europa

Bedeutet mir ist die Arbeitslosigkeit oder das Arbeiten im Niedrig bis 
Mindestlohnsektor gewiss?
Du machst mir gerade richtig Angst, denn ich weiß echt nicht was ich 
dagegen tun soll.
Studium  nach 2 Semestern abbrechen und Winf studieren oder Wing, oder 
unzufriedener Lehrer werden oder E-Technik, obwohl es bei Letzteren ja 
auch nicht besser ausschaut?

> Nimm doch einfach mal als Vergleich den Ing bei Bertrand:
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Bertrandt-Entwickl...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Altran-Group-Entwi...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Altran-Group-Senio...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Capgemini-Software...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Capgemini-Senior-C...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Deloitte-Senior-Co...
> https://www.glassdoor.de/Gehalt/Accenture-Senior-C...
>
> Und jetzt denk mal drüber ob sich ein Informatik Studium in Deutschland
> wirklich auszahlt.
>
> Kurzes Zahlenspiel:
> - Senior Consultant bei Accidenture (~ 3-5 Jahre BE): 72.838 Euro ->
> Single Netto 3450 Euro. Altersvorsorge kommt kaum dazu. Arbeitszeit
> definitiv mehr als 40h
>
> - Lehrer A13 (4 Jahre BE -> ~ Stufe 7):
> http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamt...
> Eigentlich fehlt hier noch eine Zulage zu A13Ü. Zudem gehen als Single
> 50% PKV ab, also ca. 200 Euro -> ~ 3250 Euro netto. Bei absoluter Job
> Sicherheit, minimale Reise Tätigkeit, wenn man es drauf anlegt bei
> weniger als 40h insbesondere wenn man ein wenig eingearbeitet ist. Zudem
> gibt es im Falle von Familie und Kindern nochmal Zuschläge. Und selbst
> wenn du bei Accenture die 200 netto die du mehr bekommst im Monat für
> Altersvorsorge bei Seite legst kommst du nicht an Altersvorsorge vom
> Beamten heran.
>
> Hier hängt sehr viel von der individuellen Person ab. Keine Frage!
> Im Schnitt lohnt sich Leistung und ein MINT Studium in Deutschland aber
> nicht.

Du wirst mich jetzt steinigen, aber die Gehälter schauen doch top aus?
Aus meiner Perspektive sind 70k ein ordentliches Gehalt für 3-5 Jahre, 
dazu kommt ja noch der Bonus von 9k.
Um Erfahrungen zu sammeln, scheint es doch eine gute Alternative, oder 
ist man danach für immer gebrandmarkt ?

Autor: Marius (Gast)
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> Du  wirst mich jetzt steinigen, aber die Gehälter schauen doch top aus?
> Aus meiner Perspektive sind 70k ein ordentliches Gehalt für 3-5 Jahre,
> dazu kommt ja noch der Bonus von 9k.
> Um Erfahrungen zu sammeln, scheint es doch eine gute Alternative, oder
> ist man danach für immer gebrandmarkt ?

Lies doch bitte mal den gesamten Post. Es geht nicht nur ums Gehalt, 
sondern auch um den Aufwand es zu erreichen. Letztendlich, wenn man in 
der Lage ist ein Informatik Studium an einer vernünftigen Uni mit einem 
guten Abschluss zu schaffen, ist man auch locker in der Lage jedes 
BWL/Wing/Lehramt Studium sehr gut zu absolvieren. Da die gesamte 
Deutsche Wirtschaft nicht auf "Doing" sondern auf 
"Outsourcing/PowerPoint" ausgelegt ist hat man mit diesen Studiengängen 
deutliche breitere Möglichkeiten in der Auswahl der Unternehmen sowie 
bessere Karriere Optionen innerhalb. Also letztendlich mehr Gehalt bei 
weniger Arbeitszeit und weniger komplexen Aufgaben.

Mir solls recht sein wenn sich genug billig verkaufen, und ich die Jungs 
als Sklave von Accenture/Capgemini/Deloitte Kaufe. So hab ich jemanden 
auf den Ich draufhauen kann und muss mich nicht selbst mit den völlig 
unfähigen Indern bei im Accenture-Outsouring Center in Mumbai rumärgern. 
Wenn du meinst, dass für so einen langweiligen und stressigen Drecksjob 
das Gehalt knapp unterhalb (All in mit AV) von einem einfachen 
Produktionsmitarbeiter in einem guten IGM/BCE Betrieb oder einem Lehrer 
gerechtfertigt ist, dann viel Spaß beim Leben aus dem Koffer und am 
Katzentisch bei Kunden

Und by The Way: Mit Überholspur hat IT Beratung rein gar nichts zu tun. 
Ich war bisher bei 2 DAX Unternehmen, und dass jemand von einem externen 
IT Berater eine Führungsposition übernommen hat habe ich dort bis heute 
nicht erlebt (Gibt es sicher aber ganz selten). Wieviel du dort lernst 
interessiert niemanden. Um aufzusteigen musst du die Prozesse im 
Unternehmen kennen, ein Netzwerk im Unternehmen haben und PowerPoint 
malen.

Autor: Peter (Gast)
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Angaben zu mir:
---------------------------------------------------
Ausbildung   : Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung
Alter        : 37 Jahre
Erfahrung    : 16 Jahre (davon 3 als Azubi)
---------------------------------------------------
Firma        : Finanzbranche
Region       : Wien
Mitarbeiter  : >1000
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Stabsstelle beim Vorstand
Führung      : 3 Projektleiter
Arbeitszeit  : 38,5 Stunden
Urlaub       : 28 Tage
Gehalt       : 150k fix, kein Bonus


Bin vor zwei Jahren von Deutschland nach Österreich gegangen. In DE war 
ich Abteilungsleiter mit ca. 120k fix und Bonus. Der Wechsel war gut, 
weil die neue Aufgabe sehr interessant ist und weil das Nettogehalt in 
AT deutlich höher als in DE ist - hier müsste ich wohl ca. 170k für 
gleiches Netto verdienen.

Wie lange ich noch hier bleibe muss ich mal sehen, aber bisher gefällt 
es mir gut.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Marius schrieb:
> Im Schnitt lohnt sich Leistung und ein MINT Studium in Deutschland aber
> nicht

Genau, einfach 3,5er Abschluss in Geschichte und englisch auf Gymnasium 
und man bekommt A15...

NICHT

Die besten Chancen auf eine Verbeamtung als Lehrer hat man mit MINT und 
guten Noten... soviel dazu

Der Rest des Posts ist genau so ein schmarn.

Autor: Marius (Gast)
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Nochmal: wer annimmt er schafft ein vollwertiges Informatik-Studium mit 
guten Noten der schafft auch jedes billige Lehramts Studium.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Marius schrieb:
> Nochmal: wer annimmt er schafft ein vollwertiges
> Informatik-Studium mit guten Noten der schafft auch jedes billige
> Lehramts Studium.

Deine Behauptung war man müsse weder MINT machen noch sich anstrengen.
Und das ist FALSCH
Mathe, Physik, Informatik usw auf LA ist auch MINT

Autor: Marius (Gast)
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Ja, und ich erinnere mich noch an die abgespeckten Pipifax Lehramt 
Klausuren während des Studiums. Und es fällt.... das Niveau!

Bitte lesen, von nicht anstrengen habe ich nicht geredet. Anstrengen 
muss man sich in gewissen Maße für beides. Das kann man selbst 
beeinflussen und darf daher kein Grund zum Scheitern sein. Wer 
allerdings die kognitiven Fähigkeiten hat ein echtes vollwertiges MINT 
Studium gut zu absolvieren, der wird mit der abgespeckten Lehramt 
Variante sicher keine Probleme haben

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Leistung lohnt sich nicht. Das impliziert dass man ohne Anstrengung 
erfolgreicher ist.

Und bei Sek2 hat man die Grundlagen idR mit Informatikern oder 
Mathematikern.

Und was ist wohl schwerer? Mathe, Physik, Info an der TUM auf LA oder 
Informatik an der FH pusemuckel

Autor: Qwertz (Gast)
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Marius schrieb:
> Wer allerdings die kognitiven Fähigkeiten hat ein echtes vollwertiges
> MINT Studium gut zu absolvieren, der wird mit der abgespeckten Lehramt
> Variante sicher keine Probleme haben

Es gibt da aber noch ein paar andere Aspekte zu berücksichtigen: Wer 
will sich denn ernsthaft jahrzehntelang als Lehrer zum Hampelmann vor 
pubertierenden Jugendlichen machen? Da kann der Verdienst auch doppelt 
so hoch sein, das käme mir trotzdem nicht als Alternative in den Sinn. 
Der berufliche Alltag ist ja wohl entscheidender als das Bestehen 
irgendwelcher Klausuren im Studium. Ich kann den teilweise vorgetragenen 
Neid auf verbeamtete Lehrer überhaupt nicht nachvollziehen.

Autor: Johnathan (Gast)
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Marius schrieb:

> Mir solls recht sein wenn sich genug billig verkaufen, und ich die Jungs
> als Sklave von Accenture/Capgemini/Deloitte Kaufe. So hab ich jemanden
> auf den Ich draufhauen kann und muss mich nicht selbst mit den völlig
> unfähigen Indern bei im Accenture-Outsouring Center in Mumbai rumärgern.
> Wenn du meinst, dass für so einen langweiligen und stressigen Drecksjob
> das Gehalt knapp unterhalb (All in mit AV) von einem einfachen
> Produktionsmitarbeiter in einem guten IGM/BCE Betrieb oder einem Lehrer
> gerechtfertigt ist, dann viel Spaß beim Leben aus dem Koffer und am
> Katzentisch bei Kunden
>
> Und by The Way: Mit Überholspur hat IT Beratung rein gar nichts zu tun.
> Ich war bisher bei 2 DAX Unternehmen, und dass jemand von einem externen
> IT Berater eine Führungsposition übernommen hat habe ich dort bis heute
> nicht erlebt (Gibt es sicher aber ganz selten). Wieviel du dort lernst
> interessiert niemanden. Um aufzusteigen musst du die Prozesse im
> Unternehmen kennen, ein Netzwerk im Unternehmen haben und PowerPoint
> malen.

Ich habe deinen Post gelesen, aber was schlägst du mir nun vor? Sollte 
ich nun mein Studium abbrechen und etwas neues starten? Oder einen BWL 
Master dranhängen?

Autor: Marius (Gast)
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@Johnathan:

Mir geht es nicht darum dich jetzt dazu zu bewegen dein Studium 
abzubrechen.
Wichtig ist nur, dass man mal aufhört unreflektiert dem Mantra des "MINT 
Fachkräfte Mangel" und dem Spruch "IT Gehälter sind gut" zu folgen.

Schau einfach mal selbst links und rechts, lüg dir nicht in die Tasche 
und überlege dir was du im Leben erreichen willst.

- Willst du Vorstand werden ?
- Willst du eine Familie Gründen ?
- Willst du ein Haus im grünen oder in der Stadt leben ?
- Willst du viel Freizeit oder sind die 50h/60h Wochen egal ?

Nimm dir wirklich mal Zeit dafür, und mach dich mit den Karrierepfaden 
in Konzernen vertraut. Halte mal eine Verbeamtung beim BND, als Lehrer 
oder sonst wo inklusive aller Zulagen daneben. Schau dir die 
Immobilienpreise in Regionen an die dir gefallen wenn du mal eine 
Familie mit Haus möchtest.

Als Beispiel: In NRW oder Berlin sind die Aussichten für Informatiker 
düster. Klar gibt es in Berlin viele Startups, dort bekommst du dann 40k 
im Jahr + jeden Montag einen Obstteller und keine Aktienoptionen. Gerade 
in solchen Gegenden bist du gehaltlich als Beamter King. In München oder 
Stuttgart sieht es ganz anders aus, sofern du es schaffst bei BMW, 
Daimler Allianz oder bei einem großen Konzern unter zu kommen. Dort muss 
dir aber auch klar sein, dass Informatiker die Aliens sind und 
normalerweise in schlechter bezahlten Sub GmbHs sitzen ( BMW Car IT , 
Daimler TSS ). Und selbst im Konzern in der höchsten IGM Stufe wirst du 
dicke Backen machen wenn du im Umkreis von 30km eine DHH für 700k-1.Mio 
Euro für deine Familie kaufen willst

BTW: TU Berlin ist sicher auch nicht die schlechteste Adresse.

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Bist du 12? Lass doch nicht andere dein Leben entscheiden

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Le X. schrieb:
> Achtung, eine kurze Durchsage an die Studenten hier:
>
> Trefft bloß keine relevanten Entscheidungen (Berufswahl,
> Studiengangwechsel etc.pp.) aufgrund von Aussagen aus diesem Forum.
> Wollt ihr euch euer Leben von Trollen und Dauergefrusteten versauen
> lassen?
> Dieses Forum unterstützt nicht bei einer fundierten Meinungsbildung.

Genau, denn wer den ganzen Jubelperser-Meldungen (jeder Ing bekommt 
Arbeit, du wirst viel verdienen, Jobsuche einfach, Einstiegsgehalt 50k+ 
usw.) hier als Grundlage zur Entscheidung über seinen weiteren Lebensweg 
der nächsten 50 Jahre heranzieht, muss sich nicht wundern, wenn er zur 
der Hälfte gehört, die im Dreck landet. Die Erfahrungen mit den 
geopolitischen ökonomischen Verhältnissen in DE werden sich nicht mit 
denen decken, die von jetzt an in der Zukunft sein werden. Wer meint in 
DE Informatiker oder Ingenieur werden zu müssen, um später irgendwie 
beruflich/finanziell mal "ausgesorgt" zu haben, wird/kann ganz ganz böse 
auf's Maul fallen. Aber das wollen die Jubeltrolle natürlich nicht 
wahrhaben und streuen den unerfahrenen Abiturienten immer wieder Sand in 
die Augen.

Autor: Qwertz (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Aber das wollen die Jubeltrolle natürlich nicht wahrhaben und streuen
> den unerfahrenen Abiturienten immer wieder Sand in die Augen.

Wenn du den Durchschnitt zwischen Jubeltrollen und Schwarzmalern 
heranziehst, passt es aber wieder ungefähr zur Realität. Die Wahrheit 
liegt wie so oft irgendwo in der Mitte.

Autor: Qwertz (Gast)
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Marius schrieb:
> Und selbst im Konzern in der höchsten IGM Stufe wirst du dicke Backen
> machen wenn du im Umkreis von 30km eine DHH für 700k-1.Mio Euro für
> deine Familie kaufen willst

Muss man das denn unbedingt? Wer sich auf diese Weise so hoch 
verschuldet, ist dann aber auch selber Schuld. Würde mir nicht in den 
Sinn kommen, dann ist man ja wirklich Sklave der Bank und des 
Arbeitgebers.

Autor: Marius (Gast)
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Qwertz schrieb:
> Marius schrieb:
>> Und selbst im Konzern in der höchsten IGM Stufe wirst du dicke Backen
>> machen wenn du im Umkreis von 30km eine DHH für 700k-1.Mio Euro für
>> deine Familie kaufen willst
>
> Muss man das denn unbedingt? Wer sich auf diese Weise so hoch
> verschuldet, ist dann aber auch selber Schuld. Würde mir nicht in den
> Sinn kommen, dann ist man ja wirklich Sklave der Bank und des
> Arbeitgebers.
Nein, aber man muss sich überlegen ob man das möchte. Alternative sollte 
man sich Eben die Mieten angucken.

Der Job ist ein Gesamtpaket welches sich je nach Region stark ändert. 
Ich sage nur, dass er mal in sich gehen soll und mal für sich Prios 
setzen soll.

Autor: Qwertz (Gast)
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Marius schrieb:
> Der Job ist ein Gesamtpaket welches sich je nach Region stark ändert.
> Ich sage nur, dass er mal in sich gehen soll und mal für sich Prios
> setzen soll.

Das kann sicher nicht schaden, nur lässt sich das Leben in den 
seltensten Fällen über viele Jahre oder Jahrzehnte vorausplanen. Und das 
ist auch gut so.

Autor: Marius (Gast)
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Das ist richtig. Und die Planung wird umso schwieriger, wenn man als 
Ing. oder Informatiker bei einer kleinen Saftbude landet. Dort wird man 
dann schnell mal aussortiert und man kann sich wieder was neues suchen 
und darf dafür umziehen und sich zu einem höheren Preis irgendwo neu 
einmieten und ein neues soziales Umfeld aufbauen...

Autor: Johnathan (Gast)
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Hey Marius, ich glaube du hast meinen damaligen Post nicht richtig 
eingeordnet.
Ich studiere Informatik, da es für mich die einzige alternative zu 
Medizin war, da Medizin allerdings wegen meiner Probleme zum Thema 
Krankenhäusern flachfällt, habe ich Informatik angefangen zu studieren.
Weiter dachte ich, dass Informatik Jobsicherheit und ein gutes Gehalt 
60-70k bieten würde, was ja wohl auch nicht falsch ist. An den MINT 
Fachkräfte Mangel, speziell den der Ingenieure habe ich noch nie 
geglaubt, kenne ja genug E-Techniker, Masch-Bauer, die Probleme beim 
Einstieg hatten, währenddessen es bei meine Informatiker Freunden keine 
gab.
Ich habe hier nur geschrieben, da man in der letzten Zeit immer mehr 
negative Punkte zum Informatikstudium mitbekommt und wollte dann eben 
mal fragen, was die Erfahrenen Leute dazu sagen und ob sie einen Tipps 
für einen mit krummen Lebenslauf (durch Erkrankung und anschließender 
Nachholung alles Schulabschlüsse) geben können. Ich werde mit ca 28-29 
fertig sein und über eine Konzernlaufbahn, würde ich mich natürlich sehr 
freuen, aber mit 29 werde ich bestimmt schon viel zu alt dafür sein?.

>- Willst du Vorstand werden ?
Ob man je Vorstand von irgendetwas wird kann man kaum beeinflussen, 
allerdings eine Führungsposition (klein oder groß) würde ich schon 
anstreben.

>- Willst du eine Familie Gründen ?
Eine Familie werde ich wohl nicht Gründen, Kinder kann ich dank der 
Therapie nicht mehr bekommen und ich bin auch nicht so der Beziehungstyp 
(war 4 Jahre in einer Beziehung, unschön), habe lieber meine Ruhe, mag 
komisch klingen, aber ist halt so.

>- Willst du ein Haus im grünen oder in der Stadt leben ?
Ich würde mir bei den heutigen Preisen selbst mit einer Million pro Jahr 
keine Haus kaufen, lohnt sich das überhaupt, als Single:)?

>- Willst du viel Freizeit oder sind die 50h/60h Wochen egal ?
Ich bin der Typ, der lieber erstmal hart arbeitet und später hoffentlich 
die Lorbeeren ernten (sagt man das so?). Also mich stören 50/60h bei 
entsprechender Entlohnung nicht, allerdings macht man so etwas ja nicht 
20 Jahre irgendwann muss man dann wechseln.

>Nimm dir wirklich mal Zeit dafür, und mach dich mit den >Karrierepfaden
>in Konzernen vertraut. Halte mal eine Verbeamtung beim BND, als >Lehrer
>oder sonst wo inklusive aller Zulagen daneben.

Lehrer sein kommt nicht in Frage, nicht bei den heutigen Schülern.
Konzern und BND, ist allerdings was Feines, obwohl ich den Konzern 
bevorzuge.

>Als Beispiel: In NRW oder Berlin sind die Aussichten für >Informatiker
>düster. Klar gibt es in Berlin viele Startups, dort bekommst du >dann 40k
>im Jahr + jeden Montag einen Obstteller und keine >Aktienoptionen. Gerade
>in solchen Gegenden bist du gehaltlich als Beamter King.

Die Stadt Berlin kommt für mich so oder so nicht in Frage, ich studiere 
nur hier, da es für mich kostengünstiger ist, als wo anders und die TU 
sehr gut ist, speziell für meine gewünschte Vertiefung.
Startups kommen  auch nicht in Frage, so blöd bin ich auch wieder nicht.

Dr. Seltsam schrieb:
> Bist du 12? Lass doch nicht andere dein Leben entscheiden

Nein ich bin 25 und ich würde auch nie abbrechen oder mein Leben 
komplett ändern, aber vlt ich höre mir gerne ein paar Tipps an, vlt wäre 
ja ein BWL Master oder ein Winf oder was weiß ich Master besser als ein 
reiner Inf Master, wer weiß, ist natürlich noch 4 Semester zeit

Autor: Berghain (Gast)
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Ach Johnathan...
Wer erst mit 29 fertig ist und voher keine Ausbildung oder 
Berufserfahrung hat, hat keine Chance auf einen Konzern, erst recht 
nicht Tier 1.

Auch Consulting wird dir bei diesem Lebenslauf verwehrt bleiben, man 
sucht doch außerdem keine Informatiker sondern Wirtschaftsinformatiker.

Der Einstieg wird für dich generell sehr schwer werden, denn dein alter 
und Lebsnlauf haben keine Chance gegen die 22-26jährigen absolventen, du 
bist 3-6Jahre zu alt ubd hast dann 0 Erfahrung, außer Praktika, diese 
zählen aber nicht.

Mit glück wirst du einen Job für 40k im Jahr bekommen, aber ich würde an 
deiner Stelle abbrechen und Wirtschaftsinformatik oder was mit Zukunft 
wie Elektrotechnik studieren.

Was du mit einem BWL Master möchtest habe ich nicht verstanden. Dadurch 
rettest du dih auch nicht, allerdings könntest du damit nach 30BJ vlt 
die 70k knacken, aber nur vlt.

Also orientiere dich um, Informatiker braucht man nicht und schau dir 
die Gehälter im Data Science an, über 43k geht da nichts zum Einstieg.

Viel Glück

Ach und Krankheit ist keine Ausrede für das Pummeln, eher eine 
Abschreckung für den Arbeitgeber

Autor: Marius (Gast)
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@Johnathan:
wenn du Führungspositionen anstrebst, und hohe Arbeitsbelastung für dich 
völlig akzeptabel ist, schau doch dass du den Schwerpunkt deutlich in 
Richtung Dummschwätzerei verschiebst. Also ganz klar Nebenfach BWL, 
vielleicht parallel direkt ein MBA Programm. Dann direkt gucken 
irgendwie über Praktika in IT Strategie oder besser reine Strategie 
Beratung zu kommen ( muss ja nicht immer BCG und McK sein... )

Halte dich nur fern von Technik und technischer Kompetenz, dass ist Gift 
in Deutschland.

Beitrag #5580183 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Johnathan (Gast)
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Marius schrieb:
> @Johnathan:
> wenn du Führungspositionen anstrebst, und hohe Arbeitsbelastung für dich
> völlig akzeptabel ist, schau doch dass du den Schwerpunkt deutlich in
> Richtung Dummschwätzerei verschiebst. Also ganz klar Nebenfach BWL,
> vielleicht parallel direkt ein MBA Programm. Dann direkt gucken
> irgendwie über Praktika in IT Strategie oder besser reine Strategie
> Beratung zu kommen ( muss ja nicht immer BCG und McK sein... )
>
> Halte dich nur fern von Technik und technischer Kompetenz, dass ist Gift
> in Deutschland.

Ich studiere Informatik:), wie soll ich mich davon fern halten?
Darf man sich denn dann wirklich nicht auf sowas wie Data Science 
inklusive dem maschinellen Lernen spezialisieren?


Also ich werde auf jeden Fall BWL als "Nebenfach" nehmen. Oder besser 
gesagt ich werde bestimmte Module davon hören, leider gibt es an der 
TU-Berlin kein Nebenfach, sondern ein mögliches Anwendungsgebiet mit ca 
18 LP oder mehr, ist alles im freien Wahlbereich.

Wäre es nicht sinnvoller, den Bachelor mit dem Data Science Schwerpunkt 
zu wählen und dann einen Winf oder einen gezielten 
wirtschaftswissenschaftlichen Master zu machen?

Autor: Marius (Gast)
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Klar, der MBA wäre optimal. Im Studium kommst du natürlich um die 
Technik nicht rum. Verloren hättest du aber erst, wenn du beruflich in 
einer zu technischen Ebene einsteigen würdest, also z. B. Software 
Entwickler. Deshalb schauen, dass du direkt mit PowerPoint Jobs los 
legst. Dafür brauchst du connections, also Praktika und oder über die 
bwl Lehrstühle.

Autor: Qwertz (Gast)
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Marius schrieb:
> Deshalb schauen, dass du direkt mit PowerPoint Jobs los
> legst.

Nun, das erscheint mir ja nicht gerade ein Erfolgsrezept zu sein. Ein 
paar praktische Grundlagen sollte man schon vorweisen können, bevor man 
anfängt PowerPoint-Folien zu malen, sonst macht man sich doch nur 
lächerlich; wie ein Consultant ohne Berufserfahrung, der aber angeblich 
weiß wie es (besser) geht, den nimmt auch keiner ernst.

Autor: Johnathan (Gast)
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Marius schrieb:
> Klar, der MBA wäre optimal. Im Studium kommst du natürlich um die
> Technik nicht rum. Verloren hättest du aber erst, wenn du beruflich in
> einer zu technischen Ebene einsteigen würdest, also z. B. Software
> Entwickler. Deshalb schauen, dass du direkt mit PowerPoint Jobs los
> legst. Dafür brauchst du connections, also Praktika und oder über die
> bwl Lehrstühle.

Also ich hatte eigentlich nie vor in der SWE zu arbeiten, jedenfalls 
außerhalb eines Konzerns wie z.B. Conti.

Ich will mich auf Data Science oder sogar Cyber-Sicherheit 
spezialisieren, obwohl letzteres erst im Master kommen würde.

Ich denke, ich werde es im 6 Semester entscheiden, ob ich lieber den BWL 
Master oder einen Informatik Master machen werde, vlt ist ein Master ja 
auch gar nicht nötig.

Ich möchte es aber mal deutlich sagen. Das ich Informatik studiere, weil 
es mich interessiert und nicht um Powerpoints zu klopfen, also ich würde 
mein wissen schon gerne anwenden, sonst brauche ich ja jetzt auch nicht 
studieren:)

Unter uns, wenn mein Leben nur aus primatenhaften PP basteln bestehen 
sollte, dann verdiene ich lieber rund 80k in der Entwicklung, als rund 
120k beim langweiligen basteln.

Ich dachte eigentlich ein guter Weg wäre:

Bachelor -> Direkteinstieg im Konzern versuchen ... wenn es nicht klappt 
-> Master -> Direkteinstieg im Konzern versuchen ... wenn es nicht 
klappt -> kleinere Brötchen packen -> Unternehmen immer wieder wechseln, 
vlt mit Glück in einen IGM Konzern und oder den MBA machen, um sich noch 
einmal mehr zu pushen.

Ich war immer der Meinung, wenn man genug reinsteckt, kommt auch was 
gutes bei raus. Mal schauen:)

Zum Thema Praktikum:
Mein Ziel war es ein Projektmanagement, bzw Consulting Praktikum zu 
machen, sowie eins in der Entwicklung zum Thema Data Science oder sowas 
in der Art.

Autor: Johnathan (Gast)
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P.S. Es sind zwar Träumvorstellungen, bzw Träumerpläne, eines 
Zweitsemestlers, aber immerhin:)

Autor: Qwertz (Gast)
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Johnathan schrieb:
> P.S. Es sind zwar Träumvorstellungen, bzw Träumerpläne, eines
> Zweitsemestlers, aber immerhin:)

Träume sind Schäume. Du planst viel zu viel und machst die viel zu viele 
Gedanken über Zeit, die noch bevorsteht. Die Zukunft lässt sich aber 
nicht viele Jahre im Voraus planen; ich sage: zum Glück.

Autor: Spinner (Gast)
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Kaum eim Informatiker knackt die 80k im Leben, also den Traum kannst du 
schon mal vergessen.
Normal sind 50k nach 10 BJ 60k nach 30-35 und 65k nach 35-40. vlt sogar 
70k, aber 80 ist wunschdenken, sowas bekommen nicht mal die E-Techniker 
gut hin, da werden es die Infomatikee noch lange nicht schaffen.

Winfs und Wings packen dies aber ohne Probleme. Wing Durchschnittsgehalt 
liegt nach 5 Jahren bei 80k und 1/3 erreicht ein Gehalt von über 100k, 
siehe Statistik

Autor: Ingenieur Automobilbranche (Gast)
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Spinner schrieb:
> Kaum eim Informatiker knackt die 80k im Leben, also den Traum
> kannst du
> schon mal vergessen.
> Normal sind 50k nach 10 BJ 60k nach 30-35 und 65k nach 35-40. vlt sogar
> 70k, aber 80 ist wunschdenken, sowas bekommen nicht mal die E-Techniker
> gut hin, da werden es die Infomatikee noch lange nicht schaffen.
>
> Winfs und Wings packen dies aber ohne Probleme. Wing Durchschnittsgehalt
> liegt nach 5 Jahren bei 80k und 1/3 erreicht ein Gehalt von über 100k,
> siehe Statistik


Dein Name ist Programm, Hut ab :)

Autor: Spinner (Gast)
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Da fühlt sich ein Ing auf die Füße getreten, süß

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Johnathan schrieb:
> Ich will mich auf Data Science oder sogar Cyber-Sicherheit
> spezialisieren, obwohl letzteres erst im Master kommen würde.

Auch wenn du mit dem ewig gleichen Geseier nur rumtrollst, das würde ich 
für andere nochmal aufgreifen wollen: Wenn du ernsthaftes Interesse an 
Cybersecurity hättest, würdest du nicht bis zum Master warten, um ein 
paar popelige Vorlesungen zu hören.
Um in diesem Bereich ernsthaft was zu reißen, ist man normalerweise 
schon früh am Start, um sich praktische Expertise aufzubauen. Für diesen 
Teilbereich muss man schon ein gewisses Faible und breites wie tiefes 
Know-How mitbringen. Wenn man dann gut darin ist, ist das allerdings wie 
die Lizenz zum Geld drucken. Schlechte / Unsichere Systeme gibt es viele 
und wird es immer viele geben, mit IoT mehr als man sich vorstellen 
kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johnathan (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Johnathan schrieb:
>> Ich will mich auf Data Science oder sogar Cyber-Sicherheit
>> spezialisieren, obwohl letzteres erst im Master kommen würde.
>
> Auch wenn du mit dem ewig gleichen Geseier nur rumtrollst, das würde ich
> für andere nochmal aufgreifen wollen: Wenn du ernsthaftes Interesse an
> Cybersecurity hättest, würdest du nicht bis zum Master warten, um ein
> paar popelige Vorlesungen zu hören.
> Um in diesem Bereich ernsthaft was zu reißen, ist man normalerweise
> schon früh am Start, um sich praktische Expertise aufzubauen. Für diesen
> Teilbereich muss man schon ein gewisses Faible und breites wie tiefes
> Know-How mitbringen. Wenn man dann gut darin ist, ist das allerdings wie
> die Lizenz zum Geld drucken. Schlechte / Unsichere Systeme gibt es viele
> und wird es immer viele geben, mit IoT mehr als man sich vorstellen
> kann.

Hallo Abradolf,
bitte unterstell mir nicht das getrolle, ich finde es echt traurig, dass 
hier jeder als Troll hingestellt wird.

Ja ich habe Interesse, besonders interessiert mich die Mathematik 
dahinter.
Nur wird dies an meiner momentanen Bachelor Uni nicht so recht 
angeboten, ich werde natürlich alle Vorlesungen und Seminare dazu 
belegen/hören und hoffentlich auch noch ein Praktikum machen können, 
aber ich bin erst im zweiten Semester, momentan heißt es noch für die 
Klausuren in SWE, W-Theory, Algorithmen und Analysis 2 pauken.

Ich werde mich ab dem dritten Semester zum ersten Mal für Praktika 
bewerben und dann schaue ich wo es genau hin geht, ich wollte mir hier 
nur Inspirationen und Tipps holen und einige Dinge hinterfragen. Es tut 
mir leid, wenn ich wie ein Troll wirke, war nie meine Absicht.

Jedenfalls danke ich allen guten Antworten und ich verabschiede mich nun 
mal aus diesem Forum und wünsche allen noch eine schöne Woche.

LG
Johnathan

Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Für IT Sicherheit würde ich wechseln:
https://www.ei.rub.de/studium/its/bachelor/

Autor: Le X. (lex_91)
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Johnathan schrieb:
> Nur wird dies an meiner momentanen Bachelor Uni nicht so recht
> angeboten, ich werde natürlich alle Vorlesungen und Seminare dazu
> belegen/hören und hoffentlich auch noch ein Praktikum machen können,

Den Bullshit aus den Vorlesungen kannst du dir schenken.
Danach kannst du genau garnix.

Wenn du auf Cybersecurity machen willst hättest du mit 10  Jahren 
anfangen sollen deine Wii zu customizen (also selber, nicht nur nach 
Anleitung von einer HomeBrew-Seite), mit 15 die ersten Sicherheitslücken 
in OpenSource-Programmen zu fixen und jetzt an der Uni würdest du 
regelmäßig deine Profs bloßstellen weil du ihnen Denkfehler und 
Schwächen in ihren Systemen aufzeigst oder den Server lahmlegst.

Mit dem Zeugs was du auf der Hochschule lernst reichts maximal für die 
Cyberabteilung der BW oder der Polizei ("wir wollen jetzt auch cybern"), 
wo der formale Abschluß mehr zählt als das Können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Klar, für die ganze IT Sicherheit in Deutschland und weltweit reichen 
die 0,00000000000000000000000000001% der Personen die sich damals mit 6 
jahren schon ins Wifi des Nachbars gehackt haben. Mit dem Rasenmäher.

Autor: Le X. (lex_91)
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Nö tun sie nicht. Sie reichen ganz und garnicht.
Deswegen haben wir (und auch große namhafte IT-Konzerne in den USA) ja 
überall Sicherheitsprobleme, halbgare Konzepte technikferne 
Entscheidungsträger.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr. Seltsam (Gast)
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Eben deswegen ist dein Post auch Käse.

Natürlich brauch es Interesse an der Thematik und keine BWL PP Mongos.
Aber ein gescheites Studium + passende Werkstudententätigkeiten usw 
reichen auch aus, wenn man eben nicht mit der Muttermilch schon die 
Blockchain aufgesogen hat ;-)

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Dr. Seltsam schrieb:
> Aber ein gescheites Studium + passende Werkstudententätigkeiten usw
> reichen auch aus, wenn man eben nicht mit der Muttermilch schon die
> Blockchain aufgesogen hat ;-)

Naja es gibt natürlich unterschiedliche Erfahrungsstufen.

Als Anwendungsentwickler sollte man zumindest schonmal die typischen 
Angriffsvektoren kennen, Buffer Overflow, SQL-Injection usw. und wie man 
sich dafür schützt.

Ein Admin sollte im Blick haben, wie er laufende Software absichert und 
was grad so an Lücken rumschwirrt.

Ein Security-Einsteiger sollte typische Testtechniken und 
Angriffsszenarien kennen, welche er gegen eine Software laufen lassen 
kann. Das wird man in einem Studium schon lernen können.

Und von da aus kann man sich dann hoch hangeln bis zu einer Expertise, 
so dass man gerne bei Google Zero oder NSA TAO genommen wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johnathan (Gast)
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Dr. Seltsam schrieb:
> Für IT Sicherheit würde ich wechseln:
> https://www.ei.rub.de/studium/its/bachelor/

Hallo Dr. Seltsam,
Ich hab mir das Programm dieser Uni im Bachelor angeschaut und kann 
feststellen, dass all diese Module auch an meiner Uni angeboten werden, 
manch nur mit anderen Namen und Kryptographie, also wäre ein Wechseln im 
Bachelor nicht nötig und eh gerade nicht machbar, finanziell 
jedenfalls:)

Bekomme kein Bafög und naja..., würde dann im Master, wenn ich diesen 
Weg gehe wechseln.

Autor: Sips (Gast)
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@Johnathan

Mach erst einmal dein Grundstudium (1-3/4 Semester) zu Ende, dann 
beginnt ja der Wahlbereich.

Da du allerdings eh in die Richtung Data Science gehen möchtest (KI 
usw), wäre solch ein spezialisierter Master perfekt, denn die meisten 
(mich eingeschlossen) hören dort die Module, die du im Bachelor hörst.
Ob du nun erst direkt auf IT-Sicherheit gehst und dann auf ein 
spezielles Thema der Informatik oder andersherum ist total egal.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Spinner schrieb:
> Kaum eim Informatiker knackt die 80k im Leben, also den Traum kannst du
> schon mal vergessen.
> Normal sind 50k nach 10 BJ 60k nach 30-35 und 65k nach 35-40. vlt sogar
> 70k, aber 80 ist wunschdenken, sowas bekommen nicht mal die E-Techniker
> gut hin, da werden es die Infomatikee noch lange nicht schaffen.
>
> Winfs und Wings packen dies aber ohne Probleme. Wing Durchschnittsgehalt
> liegt nach 5 Jahren bei 80k und 1/3 erreicht ein Gehalt von über 100k,
> siehe Statistik

Quelle für diese bisher haltlose Behauptung?

Ich zumindest kenne einen Inf mit fast 50k zum Einstieg in NDS 
(Durchschnittsstudent, Konzern), einen Dr.-Inf mit 80k zum Einstieg 
(deutlich überdurchschnittlicher Student, Führungsstelle, Konzern) in 
NDS.

Bei den anderen Infs die ich kenne, sind mir die Gehälter unbekannt. 
Vielleicht kenne ich auch einfach nur die Überflieger schlechthin ;)

Autor: Egal (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Ich zumindest kenne einen Inf mit fast 50k zum Einstieg in NDS
> (Durchschnittsstudent, Konzern), einen Dr.-Inf mit 80k zum Einstieg
> (deutlich überdurchschnittlicher Student, Führungsstelle, Konzern) in
> NDS.
>
> Bei den anderen Infs die ich kenne, sind mir die Gehälter unbekannt.
> Vielleicht kenne ich auch einfach nur die Überflieger schlechthin ;)

Der Großteil der Inf. arbeitet aber nicht in einem Konzern, sondern in 
Mittelständischen Unternehmen ohne Tarif und da ist die Bezahlung nun 
mal bescheidender.
Bei uns arbeiten rund 80 SW-Entwickler, die die als Junior bei uns 
angefangen haben, haben alle keine 50k bekommen und 80k gibt es bei uns 
nur mit entsprechender Verantwortung (und vor allem Überstunden die das 
wieder relativieren) und das sind nur eine Handvoll.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Egal schrieb:
> Bei uns arbeiten rund 80 SW-Entwickler, die die als Junior bei uns
> angefangen haben, haben alle keine 50k bekommen und 80k gibt es bei uns
> nur mit entsprechender Verantwortung (und vor allem Überstunden die das
> wieder relativieren) und das sind nur eine Handvoll.

Typischer Krauter halt. Da geht auch keiner hin der was drauf hat. 
Spricht also nicht für dich.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Egal schrieb:
> Der Großteil der Inf. arbeitet aber nicht in einem Konzern, sondern in
> Mittelständischen Unternehmen ohne Tarif und da ist die Bezahlung nun
> mal bescheidender.
> Bei uns arbeiten rund 80 SW-Entwickler, die die als Junior bei uns
> angefangen haben, haben alle keine 50k bekommen und 80k gibt es bei uns
> nur mit entsprechender Verantwortung (und vor allem Überstunden die das
> wieder relativieren) und das sind nur eine Handvoll.

Spinner schrieb, 50k gibt's erst mit 10 Jahren BE. Ich habe ein Beispiel 
gegeben, bei dem das nicht zutrifft. Damit habe ich seine Aussage 
widerlegt.

Wer lügt nun? Wohl niemand. In seinem Umfeld mögen die von ihm genannten 
Gehälter vielleicht stimme. Wo ist sein Umfeld? Brandenburg?

Wo führt uns das hin? Pauschale Aussagen zum Gehalt sind wenig Sinnvoll.
50k ab 10 Jahren BE - Wo? Unternehmensgröße? Noten bzw. Leistung der 
Person? Laune des Chefs an dem Tag?


So, Mittag vorbei, zurück an die Arbeit!

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Dirk K. schrieb:
> Spinner schrieb, 50k gibt's erst mit 10 Jahren BE. Ich habe ein Beispiel
> gegeben, bei dem das nicht zutrifft. Damit habe ich seine Aussage
> widerlegt.

Das ist ja auch absolut unsinng. 50k nach 10 Jahren. Bereits 2013 habe 
ich mir im Rahmen der Jobsuche den Inf Durchschnitt der 
EINSTIEGSgehälter angeschaut und der lag Statistisch bei 48k. Habe 
überall mehr angeboten bekommen (5 konkrete Verträge alle >50k) und bin 
letzlich für 56k eingestiegen.

Und jetzt bald 6 Jahre später will mir jemand erzählen 50k gibts nach 10 
Jahren? Wo? Im Kongo? Das glaubt nur jemand der nie auf Jobsuche war, 
der nie real in einem VG über Gehälter geredet hat und der nie irgendwo 
richtig gearbeitet hat. Alle andere wissen dass das ein Märchen ist.

Autor: Sips (Gast)
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Le X. schrieb:
> Johnathan schrieb:
>> Nur wird dies an meiner momentanen Bachelor Uni nicht so recht
>> angeboten, ich werde natürlich alle Vorlesungen und Seminare dazu
>> belegen/hören und hoffentlich auch noch ein Praktikum machen können,
>
> Den Bullshit aus den Vorlesungen kannst du dir schenken.
> Danach kannst du genau garnix.
>
> Wenn du auf Cybersecurity machen willst hättest du mit 10  Jahren
> anfangen sollen deine Wii zu customizen (also selber, nicht nur nach
> Anleitung von einer HomeBrew-Seite), mit 15 die ersten Sicherheitslücken
> in OpenSource-Programmen zu fixen und jetzt an der Uni würdest du
> regelmäßig deine Profs bloßstellen weil du ihnen Denkfehler und
> Schwächen in ihren Systemen aufzeigst oder den Server lahmlegst.
>
> Mit dem Zeugs was du auf der Hochschule lernst reichts maximal für die
> Cyberabteilung der BW oder der Polizei ("wir wollen jetzt auch cybern"),
> wo der formale Abschluß mehr zählt als das Können.

Bullshit!

Du beschreibst den Idealen des Idealen des Idealen des Idealen (das nun 
n-mal wiederholen bitte) Kandidaten.
Gibt es diese Leute? Ja!
Braucht man diese Leute dringender? Nein!
Reicht es, wenn man erst mitten im Studium ein Interesse dafür 
entwickelt?
Vollkommen!

Ich habe erst im Master angefangen, mich richtig mit IT-Sicherheit zu 
beschäftigen, gefolgt ist ein Doktor und ich glaube zu wissen, was ich 
nun tue. Also alles mal schön langsam.

Du sagst doch auch nicht zum Mediziner "Also von dir, der sich nicht 
schon mit 5 Jahren für/um die Anatomie des Menschen 
interessiert/gekümmert hat, lasse ich mich nicht behandeln“, oder bist 
du so ein ganz spezieller Kandidat, der vorher den Lebenslauf sehen 
muss, bevor er sich Jemanden anvertraut?
Meine Frage, wie kannst du mit ruhigen gewissen dein Geld auf einem 
Girokonto oder was auch immer parken? Weißt du etwas nicht, was dort für 
Leute arbeiten?

Ist jetzt kein Angriff, ich verstehe ja deine Intention, du übertreibst 
es nur ziemlich stark.

Autor: Sips (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Dirk K. schrieb:
>> Spinner schrieb, 50k gibt's erst mit 10 Jahren BE. Ich habe ein Beispiel
>> gegeben, bei dem das nicht zutrifft. Damit habe ich seine Aussage
>> widerlegt.
>
> Das ist ja auch absolut unsinng. 50k nach 10 Jahren. Bereits 2013 habe
> ich mir im Rahmen der Jobsuche den Inf Durchschnitt der
> EINSTIEGSgehälter angeschaut und der lag Statistisch bei 48k. Habe
> überall mehr angeboten bekommen (5 konkrete Verträge alle >50k) und bin
> letzlich für 56k eingestiegen.
>
> Und jetzt bald 6 Jahre später will mir jemand erzählen 50k gibts nach 10
> Jahren? Wo? Im Kongo? Das glaubt nur jemand der nie auf Jobsuche war,
> der nie real in einem VG über Gehälter geredet hat und der nie irgendwo
> richtig gearbeitet hat. Alle andere wissen dass das ein Märchen ist.

Ist doch nur ein Troll, bleib ruhig denk an dein Herz!

In der Informatik werden Fachinformatiker, Quereinsteiger und richtige 
Informatiker zusammen in einen Topf geworfen, was dabei rauskommt ist 
eine gut geführte deutsche Statistik...also Müll.

Aber natürlich gibt es genug Absolventen die sich für unter 45k 
verkaufen und später mit 60k glücklich sind, diese Leute sind aber dann 
nicht mein Problem und deins auch nicht

Beitrag #5582474 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Friedrich S. (fujitora)
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Hallo,

wir hatten letzte Woche Jahresabschluss. Der AL hat geheult, dass wir 
dringend MA benötigen und dass sich niemand bewirbt. Wir haben allein im 
FB EE Bedarf an 50 MA. Und wir nehmen jeden, der einen Bachelor mit 2,x 
vorzuweisen hat. Selbst von FH Wismar.

Autor: RentA (Gast)
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Friedrich S. schrieb:
> wir hatten letzte Woche Jahresabschluss. Der AL hat geheult, dass wir
> dringend MA benötigen und dass sich niemand bewirbt. Wir haben allein im
> FB EE Bedarf an 50 MA. Und wir nehmen jeden, der einen Bachelor mit 2,x
> vorzuweisen hat. Selbst von FH Wismar.

Wie überall.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Sips schrieb:
> Ist doch nur ein Troll, bleib ruhig denk an dein Herz!

Ich bin ruhig. Nur wenn jemand sich informiert und dies liest, soll er 
nicht den Mist unkommentiert als Wahr aufnehmen.

Sips schrieb:
> In der Informatik werden Fachinformatiker, Quereinsteiger und richtige
> Informatiker zusammen in einen Topf geworfen, was dabei rauskommt ist
> eine gut geführte deutsche Statistik...also Müll.

Darum fragte ich nach der Quelle. Und darüber hinaus habe ich die 
Randbedingungen infrage gestellt.

Autor: Gaebel (Gast)
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Studium      : B. Eng. Maschinenbau
Alter        : 28
Erfahrung    : Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, CNC-Dreher, 
Praxissemester


Fachgebiet   : Konstruktion
---------------------------------------------------
Angaben zur Firma:
---------------------------------------------------
Firma        : Über einen DL beim Automobilzulieferer
Region       : Bodensee
Erreichbark. : ~1h mit Auto/Zug
---------------------------------------------------
Angaben zur Stelle:
---------------------------------------------------
Funktion     : Konstrukteur in der Entwicklung
Führung      : keine
Tätigkeit    : Konstruktion
Arbeitszeit  : 40h
Ü.-Stunden   : keine (Gleitzeit abfeiern sollten welche anfallen)
Urlaub       : 30d
Gehalt       : ~59 k
Entwicklung  :
2012 (nach der Ausbildung als CNC-ler): ~32k

2017 (nach dem Studium):    ~39k (20-MA-Konstruktionsbüro)
2018 Wechsel zum DL:        ~59k
2019 (voraussichtl., da die Lohnanpassungen schon im AV stehen): ~68k

Zusatzleist. : -

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll
> er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...
> da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.

Wochenendpendeln macht Sinn bei 30k Lohnunterschied, machen 
HundertTausende hier im Lande: 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pendler-f...

Autor: Le X. (lex_91)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll
>> er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...
>> da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.
>
> Wochenendpendeln macht Sinn bei 30k Lohnunterschied, machen
> HundertTausende hier im Lande:
> http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pendler-f...

Den Punkt mit den Lebenshaltungskosten halte ich übrigens für nicht 
haltbar.
"Der Süden" ist mehr als nur Stuttgart und München.
Grad im Großraum Nürnberg (wo es sehr schön ist) sind die Mieten noch 
relativ human, und das Jobangebot für Männlein und Weiblein ausreichend 
groß.

Und, weiterer Pluspunkt: man wohnt nicht mehr im Drecksloch, die Kinder 
können ne anständige Schule besuchen und draußen spielen, usw...
Und wenn man doch mal den Drang zum Katastrophentourismus verspürt hat 
man es vom Norden Bayerns aus auch nicht ganz soweit.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> Grad im Großraum Nürnberg (wo es sehr schön ist) sind die Mieten noch
> relativ human, und das Jobangebot für Männlein und Weiblein ausreichend
> groß.

Das stimmt, ärgerlich wirds erst wenn man vom Norden Bambergs in den 
Nürnberger Süden muss. Aber ansonsten kann man sich westlich und östlich 
der A73 entlang ganz gut ansiedeln. Es gibt noch genug Orte mit 7€ / m² 
Warmmiete ohne direkt in der übelsten Pampa zu sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Qwertz (Gast)
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Abradolf L. schrieb:
> Es gibt noch genug Orte mit 7€ / m² Warmmiete ohne direkt in der
> übelsten Pampa zu sein.

Du meinst Kaltmiete. Ansonsten ist es wirklich in der Pampa.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Friedrich S. schrieb:
> Hallo,
>
> wir hatten letzte Woche Jahresabschluss. Der AL hat geheult, dass wir
> dringend MA benötigen und dass sich niemand bewirbt. Wir haben allein im
> FB EE Bedarf an 50 MA. Und wir nehmen jeden, der einen Bachelor mit 2,x
> vorzuweisen hat. Selbst von FH Wismar.

Na denn nenne mal Ross und Reiter bzw. Link zur Ausschreibung.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Henry G. schrieb:
>> Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll
>> er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...
>> da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.
>
> Wochenendpendeln macht Sinn bei 30k Lohnunterschied, machen
> HundertTausende hier im Lande:
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pendler-f...

Pendeln kostet aber und ist purer Stress. Macht immer noch keinen Sinn. 
Und wenn HundertTausende das machen müssen, ist das kein Argument.

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Friedrich S. schrieb:
> Hallo,
>
> wir hatten letzte Woche Jahresabschluss. Der AL hat geheult, dass wir
> dringend MA benötigen und dass sich niemand bewirbt. Wir haben allein im
> FB EE Bedarf an 50 MA. Und wir nehmen jeden, der einen Bachelor mit 2,x
> vorzuweisen hat. Selbst von FH Wismar.

Welche Firma?

Autor: Mark B. (markbrandis)
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Henry G. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Henry G. schrieb:
>>> Kannst du nicht richtig lesen? "familiär in Berlin fest gebunden". Soll
>>> er jetzt mit der Familie umziehen? Frau Job weg, Lebenskosten höher...
>>> da geht er dann noch mit Minus raus. Macht also kein Sinn.
>>
>> Wochenendpendeln macht Sinn bei 30k Lohnunterschied, machen
>> HundertTausende hier im Lande:
>>
> 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/pendler-f...
>
> Pendeln kostet aber und ist purer Stress. Macht immer noch keinen Sinn.
> Und wenn HundertTausende das machen müssen, ist das kein Argument.

Naja, im Prinzip pendelt so gut wie jeder, denn es wohnen nur die 
wenigsten direkt neben ihrem Arbeitsplatz.

Die Frage ist wo die Schmerzgrenze liegt. Eine halbe Stunde einfacher 
Weg pro Tag? Eine ganze Stunde? Mehr? Weniger?

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Mark B. schrieb:

> Die Frage ist wo die Schmerzgrenze liegt. Eine halbe Stunde einfacher
> Weg pro Tag? Eine ganze Stunde? Mehr? Weniger?

Alles über eine Stunde Anfahrt fängt an kritisch zu werden.

Autor: f00f (Gast)
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Le X. schrieb:
> Mit dem Zeugs was du auf der Hochschule lernst reichts maximal für die
> Cyberabteilung der BW oder der Polizei ("wir wollen jetzt auch cybern"),
> wo der formale Abschluß mehr zählt als das Können.

Nack. Bochum ist ziemlich praxisnah. Seitenkanalangriffe ausnutzen, 
exploits basteln und andere lustige Dinge kann man dort im Studium 
ausprobieren, aber natürlich nicht perfektionieren. Wer gerne nur 
cyberbullshitting machen will kommt aber (leider) auch durchs Studium 
ohne eine Zeile c zu schreiben...

Verdiene ich jetzt gut? Definitiv! Habe ich das praxiswissen je 
gebraucht? Naja, zumindest nicht für berufliche Zwecke ;-)

Autor: Qwertz (Gast)
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