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Forum: Platinen Lötstopplack laminieren


Autor: Matthias (Gast)
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Hi,

wahrscheinlich gab es schon Diskussionen über das Thema.
Ich stelle Platinen mittels einem eigens gebauten Röhrenbelichter und 
einer Maske aus nem Laserdrucker mit max. 1200 dpi Druck her. Dazu nehme 
ich meist das Standard Material von Bungard. Nun würde ich gerne einen 
Lötstoplack auf meine fertigen Platinen aufbringen. Dazu habe ich die 
benötigten Folien unter:

http://www.octamex.de/shop/?page=shop/flypage&prod...

gefunden. Nun benötige ich ja noch ein Laminiergerät. Es gibt ja einige 
günstige auf dem Markt. Welches würde sich für diese Anwendung eurer 
Meinung nach am besten eignen? Welche Dicke vom Bungard Material kann 
ich dann überhaupt verwenden? Muss ich auf das 0.5 mm dicke Substrat 
zurückgreifen?

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Erziehlt ihr gute Ergebnisse? 
Hat jemand vioelleicht ein Photo von einer so beschichteten Platine?

Vielen Dank für eure Hilfe

Autor: Michael H* (Gast)
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Matthias wrote:
> wahrscheinlich gab es schon Diskussionen über das Thema.
allerdings
Beitrag "Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
viel spaß beim lesen =)

> Nun würde ich gerne einen
> Lötstoplack auf meine fertigen Platinen aufbringen.
falls es nicht grün sein muss:
Beitrag "Re: doppelseitige Platine versiegeln?"
und falls dir das zu wackelig ist, soll das einbacken des lacks richtig 
was bringen:
Beitrag "Re: Probleme mit Glanzzinn von Conrad"

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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Hi Matthias (Gast)

das faltenfreie Laminieren von diesem grünen Lötstopp geht nur mit 
bestimmten Laminatoren, welche eine ROLLEN-Heizung haben. Egal ob direkt 
oder indirekt beheizte Rollen.
Es gibt auch Lamis mit Plattenheizung diese sind absolut unbrauchbar, da 
diese das Laminat flächig erwärmen und dieses dann beim Durchfahren 
wunderschöne Knitterfalten und massig Lufteinschlüsse produziert, weil 
es eben vollflächig anklebt.

Bei der beheizten Rolle erfolgt das anwärmen der Platine und des 
laminates streifenförmig und im selben Moment wird auch schon das weiche 
Laminat angepresst.

Nochn Tip für absolut saubere Laminierungen:
Die Platine muss absolut fett- staub und Fusselfrei sein.Am besten mit 
einen Schleifschwamm (Baumarkt) und etwas Fitwasser die Oberfläche schön 
blank putzen, dann abspülen und mit etwas Küchenrolle trockenlegen.
Dann das Laminat am oberen Rand der Platine etwa 5mm andrücken und die 
Platine dann je nach Temperar 2 oder 3 mal durch den Lami schicken.

Beim erstmaligen durchfahren darf die restliche Folie nicht angedrückt 
werden (ausser oben die 5mm) besser ist es, diese beim Einfahren etwas 
abzuheben und straff zu halten.

Es gibt ja das bekannte Auktionshaus 3-2-1-meins, suche dort mal mal 
nach Laminator mit Rollenheizung. Kosten etwa 20 Euronen. Diese müssen 
aber einen passenden Auslass haben, also Einzug und Auslass auf der 
selben höhe. Platinen kann man nicht wie Papier durch Umlenkrollen 
schicken ;-)

falls noch was unklar ist ..PN

oben noch ein Bild von den Schleifschwamm vom Grabbeltisch für 1 Teuro.

Autor: Gigal Gigal (gigal)
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Ich kann mich bezüglich der Laminatorwahl platinenbauer anschließen. Was 
mir beim blasenfrei Laminieren zusätzlich geholfen hat, war ein DIN A4 
Blatt, das ich zusätzlich zur Platine und dem Laminat mit durch den 
Laminator geschickt habe.

Der Laminatbogen wird hierzu an allen Seiten ca 2cm größer als die 
Platine zugeschnitten. Anschließend wird auf das DIN A4 Blatt die 
Platine gelegt und auf die Platine dann das Laminat, so dass es etwa auf 
allen Seiten 2 cm über der Platine steht (vgl. Bild im Anhang). Alles 
zusammen lässt man nun durch den Laminator laufen und schon klappts 
blasenfrei.

Viele Grüße
gigal

Autor: Matthias (Gast)
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Ich hab jetzt desöfteren gelesen, dass die Laminierer von Olympia sehr 
gut geeignet wären.

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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Hi Matthias (Gast)

.. stimmt, es sind die Olympias A260 oder baugleiche typen.
Den A260 habe ich selbst bei 3-2-1-meins geschossen und dieser 
funktioniert seit fast 3 jahren ohne Probleme.

Platinenbauer

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