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Forum: Platinen Druckerumbau -> Platine bedrucken -> Ätzen -> Fertich! (?)


Autor: Maxim_1503 (Gast)
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hi all,

was haltet ihr von der idee, einen alten drucker
umzubauen,  so  dass  der  drucker  platinen mit
säurefester tinte bedrucken kann . . .

das  layout wäre  damit auf der  platine und man
könnte es ersteinmal trocknen lassen. danach ist
es ätzfertig und wird geätzt . . .

bin gespannt auf reaktionen (hoffe positiv *g)

mfg da.Maxim

Autor: Wilfried Nesensohn (Gast)
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siehe den Thread

IDEE !!! GEHT DAS ???

auf die positiven reaktionen wirst du aber vergebens warten :(

Autor: Markus Zingg (Gast)
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Hallo Jungs

Es gibt da eine (englischsprachige) e-mail Liste zum Thema "homebrew
PCB's". Genau diese Idee wurde dort vor einiger Zeit besprochen, und
ein Mitglied aus Österreich hat glaube ich 2 HP-DeskJet's "kaput"
gemacht bei diesem Versuch. Das Problem hierbei ist die Tinte. Es ist
nicht einfach eine Tinte mit entsprechenden Eigenschaften zu kreieren
welche die Druckköpfe dabei "ganz" lässt.

IMHO gab's mal ein komerzielles Produkt was genau das machte, konnte
sich aber nie durchsetzen.

ABER - Wozu das ganze? Ihr könnt doch PROBLEMLOS mit einem Laser auf
ganz normales Ilustriertenpapier drucken, und diesen Ausdruck
anschliessend auf eine Platine bügeln. Damit lassen sich auch feinste
SMD Struckturen herstellen. War nie so genau mein Ding, aber ich kenne
einige die genau das sehr erfolgreich tun.

HTH

Markus

Autor: Maxim_1503 (Gast)
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was sagt ihr denn zu der idee, einen cd-r-printer
zu missbrauchen???

@Markus:  mir geht  es einfach  darum,  nicht mit
diesen  dummen chemikalien zu arbeiten. ansonsten
habe ich  mit der  "normalen" methode (layout auf
folie, belichten, entwickeln, ätzen...) sehr gute
ergebnisse erzielt. das  belichten und entwickeln
kotzt mich an, ehrlich gesagt. und das wollte ich
mit so einer konstruktion umgehen...

lg der Maxim *gg :D

Autor: Markus Zingg (Gast)
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IMHO ist das Belichten und Entwickeln nicht so schlimm wie das Ätzen
selber ist aber wohl Geschmackssache. Persöhlich habe ich keine
Probleme mit Chemie da die Ergebnisse einfach für die Chemie sprechen.
Naja, ich bin ja auch der chemische "Durchkontatkier Freak" und als
solches kaum representativ.

Mit dem Tip "Ilustriertenpapier und Aufbügeln" könntest Du aber die
beiden Schritte (Belichten / Entwickeln) locker umgehen. Es soll ja
Leute geben die teuere "Transferfolien" dazu verwenden wo's doch mit
Papier aus Ilustrierten wirklich am besten geht! Klar, einen
Laserdrucker brauchst Du dazu auch noch.

Ist einfach - es kommt darauf an was wer am Ende erreichen will.
Laserdrucker haben z.B. ein Problem mit Verzug. Das ist KEIN Problem
wenn wer die Löcher von Hand bohren will (etwas das mir persöhnlich nun
wieder deutlich mehr auf die Nerven geht wie Belichten / Entwickeln)
wer aber mit CNC Bohren will ist mit einem Laser meist schlecht beraten
- und aus diesem Grunde würde dann auch die Transfergeschichte schief
in der Landschaft stehen. Wie gesagt, kommt einfach total darauf an was
einer am Ende machen will.

Markus

Autor: Andre (Gast)
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Hi!

Das Problem ist nicht die Tinte sondern die Patronen oder Druckköpfe
von HeimTintenpissern. Lösemittel basierende Tinten gibts ja aber nicht
für die kleinen Tintendrucker.
Son drucker ist richtig teuer,ausserdem kommt man nicht so ohneweiteres
an lösmittelhaltige tinten ran.

gruß

Andre

Autor: Markus Zingg (Gast)
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Hallo

Ich bin heute wieder über den Link gestolpert welcher die Laserdrucker
Tonertransfer Methode wirklich sehr schön ilustriert.

Vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen.

http://myweb.cableone.net/wheedal/pcb.htm

Markus

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Ich habe gerade mal etwas ähnliches ausprobiert:

1. Layout mit Laserdrucker (Samsung ML4600) auf eine Seite aus dem
   Reichelt-Katalog gedruckt
2. kupferbeschichtete Platine mit Brennspiritus abgewaschen
3. Papier auf die Platine gelegt, an einer Seite mit Tesa festgeklebt
   und ca. 10 mal mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe drübergebügelt
4. Platine abkühlen lassen, dann ein paar Minuten in Seifenwasser
   eingeweicht und das Papier vorsichtig abgezogen

Ergebnis: der Toner hält perfekt, das Layout ist absolut deckend,
scharf und fehlerfrei auf die Platine gekommen. Ein paar Papierfasern
hängen noch an den Leiterbahnen, aber die dürften das Ätzen nicht
behindern (vielleicht sind sie auch morgen schon weg, ich habe die
Platine über Nacht ins Wasser gelegt). Im Anhang ist ein Bild der
"beschichteten" Platine (die Papierfasern sehen auf dem Bild
schlimmer aus als sie in Wirklichkeit sind), morgen gibt's ein Bild
von der geätzten Platine.

Autor: Maxim_1503 (Gast)
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schön schön schön :D
ich bin mal gespannt wie's aussieht *g
wenns fertig ist :)

lohnt sich die anschaffung eines laser-
druckers? und wie teuer sind die toner
dafür?

mfg da.Maxim

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Ich hab es natürlich nicht lassen können das Ganze heute noch
auszuprobieren.

Das Ätzen mit Eisen-III-Chlorid verlief wie erwartet problemlos (siehe
Bild). Von so einem Ergebnis können die meisten Fotolack-Benutzer nur
träumen! ;-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Doch nach dem Ätzen das große Problem: Wie bekommt man den Toner runter?
Das Zeug hält wirklich bombenfest (hätte ich das vorher gewusst, dann
wäre ich beim Entfernen der Papierfasern nicht so zimperlich
vorgegangen). Eine Behandlung mit Ethylalkohol kombiniert mit heftigem
Schrubben brachte kaum ein Ergebnis. Angeblich soll es mit Aceton
funktionieren; da ich das aber nicht da habe musste es auch ein 320er
Sandpapier tun. Das Ergebnis ist im Anhang.

Fazit: Ich bin von dieser Methode einfach nur begeistert. Schnell,
einfach, und es hat beim ersten Versuch geklappt (im Gegensatz zu
meinen Belichtungsversuchen)! Wenn ich nun noch herausfinde wie man den
Toner einfacher entfernt gibt es nichts mehr daran auszusetzen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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@Maxim:

Den ML4600 zum Beispiel bekommt man mit etwas Glück für <100 Euro bei
Ebay, ein Toner (für ca. 2500 Seiten) kostet ca. 60 Euro. Wenn man
nicht gerade Fotos drucken will gibt es IMHO keinen Grund heutzutage
noch einen Tintendrucker zu kaufen, bei dem man 20 Euro für eine
SW-Patrone zahlt die gerade mal 400 Seiten macht. Und für
Platinenhersteller ist ein Laserdrucker sowieso besser.

Autor: Markus Zingg (Gast)
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@Andreas

<Und für Platinenhersteller ist ein Laserdrucker sowieso besser>

Kommt darauf an. Wenn Du mit CNC Bohren willst wird's mit Laser
schwierig da bedingt durch die Fixiereinheit IMMER ein nicht linearer
d.h. kaum korrigierbarer Verzug entsteht. Ohne CNC geb ich Dir aber
recht.

Markus

Autor: Frankl (Gast)
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Vielleicht mal mit Stahlwolle probieren. So habe ich mein Lack
abbekommen. Kostet auch nicht viel. Und die Oberfläche ist fettfrei.
Bitte kein Topfschwamm benutzten, der hat zusätzlich zur Stahlwolle
noch irgend welche Pflegemittel integriert. Das Selbe ist auch beim
Nagellackentferner (Aceton) zubeachten.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Mit Aceton geht der Toner völlig problemlos weg, einmal drüberwischen
reicht fast.

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Wozu Reichelt-Kataloge doch alles gut sind ;-) Wie sieht es denn aus,
muß das eine unbedruckte Seite sein, die man da benutzt, und legt Ihr
beim Bügeln zwischen Bügeleisen und Papier noch ein Handtuch, oder
so?!?

Gruß
KMT

Autor: Hans (Gast)
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also ich hab das mal ausprobiert...

ich bastle hier ein bisserl mit der MSC-Familie von TI herum (8051 mit
so tollen sachen wie 24bit ADC ;) auf jeden fall bekommt man das ding
nur im TQFP64... 0,5mm von pin-mitte zu pin mitte...also um die 0,1mm
zwischen den pins... mit belichten hab ichs noch nicht geschafft das
hinzubekommen... naja auf jeden fall hab ich das jetzt gebügelt und hat
beim 3. versuch schon fast perfekt hingehaun... 1. mal zu wenig
hitze... viele bahnen fehlten... 2. versuch zuviel hitze oder toner..ka
auf jeden fall sind einige von den 0,1mm dingern zusammengeschmolzen...
3. versuch... weniger toner und weniger lang gebügelt... am rand hab
ich anscheinend ein bisserl was vergessn..aber sonnst... perfekt g

najo..jetzt is nur noch zu klären was ich mit meinen röhren mach g

zur info ich lass das layout von nem tintenpisser ala HP (uralter
dj690C)  faktor 2 von eagle auf fotopapier (von Conrad..das billigste
;P) draufpissen und kopier das auf glänzendes zeitungspapier... dann
rauf zum bügeleisen...stück papier dazwischen..sonnst wird die platte
von der zeitung dreckig...

schön heiss machen und fertig... bzw runter bekommt man den toner mit
benzin oder so was in die richtung.... mit stahlwolle wills ned gscheid
runter g

soviel dazu...is einfach, billig, geht schnell, und super ergebnis...

btw zum ätzen empfehle ich salpetersäure... hab 65%tige...
man gebe soviel wasser in ne ätzschale bis die platine gut
"überflutet" ist... dann platine raus und einen schönen schluck
salpetersre rein..bisser schwenken damit sichs schön vermischt..platine
rein...sieht man perlen aufsteigen isses genug...sonnst nochmal raus
und mehr säure rein... das dauert dann 2-5min je nach wunsch ;) btw
wenn man schätzomatisch 1:2 sre und wasser mischt...dann dürft vom
toner nix mehr übrig bleiben..vom kupfer ganz zu schweigen G aja
schön im freien machen und so lang grossen abstand halten bis sich
alles beruhigt hat... der braune dunst is hoch giftig... und wenns
braun is...dann is zu viel sre drin... aber 1-2 eurokarten später isses
wieder ok g... hab schon 4 karten mit 1ner lösung gemacht... geht
noch immer gut..nur isses grün...

73 de OE6JWF

Autor: Maruu (Gast)
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Hi!

Ähhm ich will evt auch mit dem Ätzen anfangen nen Laser hätte ich und
das Bügel würd ich auch noch hinbekommen, aber wo bekomm ich die Säure
her und was ist die Beste??

Wieviel kostet so Säure und ein Behältrer, bzw was brauch ich sonst
noch.

Und wo Entsorge ich das ganze wieder??

MFG

Hannes

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Lass das mit der Säure einfach! Besorg dir Eisen-III-Clorid, damit
dauert es zwar ein paar Minuten länger, dafür ist es absolut harmlos
und unproblematisch zu verarbeiten.

Autor: Maruu (Gast)
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wo is da der Unterschied zwischen den 2 Sachen Säure und
Eisen-III-Chlorid und wo bekomm ich das Eisen-III-Chlorid???

MFG

Hannes

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Also, Eisen-III-Chlorid bekommst Du bei Conrad Elektronik. Reichelt hat
das, soweit ich weiß, nicht mehr.

Ich habs gerade auch mal versucht mit dem Bügeln. Ergebnis: Ein
Reichelt-Katalog geht wunderbar dafür. Einfach eine Seite ausschneiden
(nicht rausreißen - gibt im Drucker einen wundervollen Papierstau :-(
und spiegelverkehrt das Layout draufdrucken (ich habe einen HP Laserjet
5L benutzt; bei Eagle möglichst die Print-option "solid"
einschalten!

Dann das Papier auf die vorher saubergemachte Platine legen, ein
weiteres weißes Blatt obendrüber und auf eine feste Unterlage. Dann mit
dem Bügeleisen 5mal mehrfach überbügeln, dazwischen immer Pausen
lassen. Bügelt man zu lange, kocht der Toner weg und wird zu breit.
Oder, noch schlimmer, er bildet feinste Bläschen - Gefahr der
Unterätzung.

Das Ätzen hab ich mit einer Ätzmaschine von Reichelt nach Anleitung
besorgt. Zu beachten ist hier nur, daß man für eine Füllung vom
Ätzgerät 400g Ätzmittel braucht, sonst dauert es ewig.

Das Entfernen des Toners hinterher funktionierte bei mir problemlos mit
einem Topfschwamm unter fließendem kalten Wasser.

KMT

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Scheinbar gibt es doch größere Unterschiede zwischen den Tonerarten. Das
mit dem Wegkochen oder der Bläschenbildung konnte ich noch nie
beobachten, und der Toner war mit Wasser oder Alkohol nicht ablösbar,
nur mit Sandpapier oder Aceton. Welchen Drucker verwendest du?

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Ich verwende einen HP Laserjet 5L. Was ich noch vergaß, war, daß das
Ablösen vom Trägerpapier in heißem Seifenwasser passieren sollte, damit
die Leiterbahnen nicht beschädigt werden.

Autor: Klonk (Gast)
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Hat einer von euch ne Ahnung ob das auch mit dem Natriumpersulfat vom
Reichelt geht? Ich könnte da nähmlich von einem Freund ein Kilo für lau
bekommen.
Meines Wissens muss man das aber erwärmen, damit es äzt.
Könnte das dann auch funktionieren (mit der Reichelt-Katalog Methode)?

Autor: Markus Zingg (Gast)
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Klar

Wie geätzt wird ist eigentlich wurst. Der Toner bildet einfach den
Resist was sonst vom Photolack erledigt würde. Naja, einzige Bedingung
ist das das Ätzmittel den Toner selber in Ruhe lässt. Sollte aber bei
Natriumpersulfat nicht das Thema sein.

Zum Ätzen baust Du Dir am Besten eine Küvette. Wenn Du Google bemühst
wirst Du dazu auch Anleitungen finden. Zum Heizen tut's dann auch ein
Heizstab von der Tierhandlung für Aquarien. Den kann mann öffnen und so
abändern dass er auch etwas höhere Temperaturen "kann".

HTH

Markus

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Ich ätze mit Natriumpersulfat. Das wird bei den Ätzgeräten von Reichelt
mitgeliefert. Die beste Ätztemperatur ist bei 45°C. Reichelt empfiehlt
pro Liter Wasser ca. 250g Natriumpersulfat. Dann dauert bei frischer
Lösung der Ätzvorgang zwischen 5 und 10 Minuten.

KMT

Autor: Sven (Gast)
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Als relativ günstige und unproblematischen Einstieg in die Ätztechnik
habe ich mich auch an der Reichelt-Methode versucht.
Europlatine genommen und mit Spiritus gereinigt. Reichelt-Katalog
genommen, Seite ausgeschnitten und bedruckt.
Drucker geöffnet Tonerkasette entnommen, und 5 Minuten lang versucht
das Papier wieder aus dem Drucker zu bekommen :)
Toner aus meinem geliebten Laserdrucker aufgesaugt, der bei der Aktion
aus der Kasette kam. Also neue Seite ausgeschnitten und auf DIN A4
Blatt geklebt, dann gedruckt. Das Resultat war ein astreines Layout.
Europlatine genommen und Seite mit Klebeband fixiert. Layout
aufgebügelt. Mit viel Druck, dann mit weniger, dann mit noch etwas
weniger, mal länger mal kürzer, insgesammt sind es nun 36 Drucke
gewesen die ich nun schon so verarbeitet habe. Das Ergbeniss war jedoch
immer mangelhaft, entweder fehlten im irgendeinem Bereich Teile des
Layouts (obwohl ich mir Mühe gab gleichmäßig zu bügeln). Oder
Leiterbahnen mit 1 mm Abstand waren querverbunden oder bei IC-Pins war
kein Loch mehr in der Mitte zu sehen. Als Untergund hatte ich immer
eine harte Auflage. Bei meinen nächsten Versuchen werde ich allerdings
nochmal versuchen wie von Kai beschrieben Kurze pausen einzulegen damit
die Platine nicht zu warm wird, vielleicht hilfts ja. Ach ja mein
Drucker ist ein hp Laserjet 1200.

Sven

Autor: Kai M. Tegtmeier (Gast)
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Ich bin ja zur Zeit auch noch dabei, das ganze zu optimieren, und hab so
die Erfahrung gemacht, daß zu lange bügeln eher schadet. Weiterhin gab
es bei mir zu den Rändern der Platine hin auch immer Probleme mit nicht
abgebildeten Leiterbahnen, aber ansonsten funktioniert das eigentlich
bis hin zu SSOP-Anschlüssen ganz gut. Ich hab meine Vorlage nicht
fixiert, vielleicht liegts ja auch daran ;-)

Gruß
KMT

Autor: Markus Zingg (Gast)
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Bürolaminator - damit wirds immer schön gleichmässig.

Markus

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Btw, die Papierfetzen soll man angeblich durch "Schweizers Reagens"
entfernen können, genaueres erfährt man bei Google.

Autor: Torsten F. (Gast)
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Also ich hab mich auch mal an der Reichelt - Methode versucht.
Dabei hab ich das Problem, das ich beim ablösen der angebügelten
Reichelt Seite einige Leiterbahnen mit ablöse.
Ich lasse das ganze schon immer einige Stunden in heissem Pril Wasser
einweichen, kann das Blatt eber nie in einem Stück entfernen.

Kann  mir jemand von euch noch einen Tipp geben, wie es besser gehen
könnte??

Ich arbeite mit einem Nec SuperScript 660.

Danke schonmal

Gruß

Torsten

Autor: Milchknilch (Gast)
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Ich leg das ganze nicht in wasser ein, sondern tropfe ein bischen
spühlmittel drauf. Das reibe ich dann ins Papier. Noch ein paar Tropfen
Wasser drauf und man kann das Papier abrubbeln. In einen Stück
abgeziehen habe ich bisher auch nochnicht geschaft.

Autor: xborgs (Gast)
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meine firma macht das professionell mit im prinzip gleicher technik es
gibt spezial farbtranfer papier für laser drucker und neuerdings gibt
es auch spezial tinte für drucker relativ teuer aber es geht mann
druckt entweder mit dieser tinte oder laser aus und dann wird das mit
wärme und druck übertragen .die firma heist intron url ist
intron-jena.de die vertreiben eine profimaschiene dafür sehr teuer
wietere infos bei mir odeer dort

Autor: Ronny (Gast)
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hallo

die idee ist ja ganz nett. die bilder sehn auch nich ganz schlecht aus.
aber warum sind die lötaugen zu? da dürfte doch gar kein toner sein
oder?


mfg ronny

Autor: Steffen (Gast)
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Also bei mir geht da überhaupt nichts :-(.

Mein LaserJet6l fixiert den Toner wohl zu sehr auf dem Papier.

Aber mal eine andere Idee:

Die Alternative zu allen bisher genannten Verfahren könnte der
Thermotransferdruck sein. Im Prinzip wird hier ja Wachs von einer
Trägerfolie auf das zu bedruckende Medium aufgeschmolzen. Mit dem
richtigen Trägermaterial könnte die Übertragung auf die LP auch ganz
gut funktionieren.
Das direkte Bedrucken der Platione wird wahrscheinlich Schwierigkeiten
bereiten, da geringste unebenheiten den Druck versauen.
Das Wachs sollte eigentlich auch ätzfest sein.

Ich habe hier noch so einnen NEC Superscript Color 3000 rumstehen.

Wenn ich demnächst mal Zeit habe werd ich das mal ausprobieren.

Steffen

Autor: Benjamin Schmidt (Gast)
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hi

ich finde die Idee ziemlich interessant, doch ich frage mich, warum ihr
alle auf Reichelt Papier ausdruckt? weil das Papier so glatt ist,
sodass der Toner nicht richtig drauf hängen bleibt? oder hab ich das
falsch verstanden?


bye

B. Schmidt

Autor: oe6skg (Gast)
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Ich hab dieses Wochenende die Bügelgeschichte getestet.
Vom Feinsten !!!!!!

DANKE ******* OE6JWF ******* !!!!!!!!!!!

Ich drucke mit einen MINOLTA Pago Pro 1200 auf Postwurfsendungen.
(Merkurwerbung)
Und ich bügle mit einen Reisebügeleisen (800W),ca 1 Minute lang.
Abwaschen mitz heisen Wasser.

Und dann rein in Natriumpersulfat.
Reinigen mit Nitro und Stahlwolle.

Bohren,Lötlak

Fertig.
Schöne Grüsse von Werner OE6SKG.

Autor: Lutz Schmidt genannt Jachmann (Gast)
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Bei der Benutzung von Laserfolie besprühe ich die Folie
direkt nach dem Aufbügeln mit Kältespray und ziehe sie dann
vorsichtig ab. Der Toner löst sich dann besser von der Folie.
Beim Bügeln die Temperatur schön hoch einstellen und den Punkt
abpassen bei dem die Leiterzuge gerade breitlaufen wollen.
dann hälts auch auf der Platine. Kleine kreisförmige Bewegungen mit
der Spize des Bügeleisens verbessern weiterhin das Ergebnis.

Beste Grüße Lutz

Autor: Steffen (Gast)
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Und es funktioniert doch.

Nachdem alle Versuche mit den Katalogblättern (war Conrad, nicht
Reichelt) absolut nichts geworden sind (siehe oben) habe ich´s heute
nochmal versucht und sogar eine doppelseitige Platine ganz gut
hinbekommen.

Verwendet habe ich die Trägerfolie von den Packetaufklebern der
deutschen Post.
Bei der Platine hab ich mit zur Ausrichtung in die Ecken des Layouts
vier Löcher gebohrt und daran das ausgedruckte Layout ausgerichtet und
mit einem Streifen Tesa fixiert. Das von beiden Seiten und dann zweimal
durch den Bürolaminator geschoben.

Die Trägerfolie hat sich fast von alleine abgelöst und das Layout war
perfekt auf der Platine.

Nach dem Ätzen (FeCl3) war sogar der Dimmensions-Layer (width=0) noch
da. Allerdings waren die mit Toner bedeckten Flächen trotzdem leicht
angeäzt.? Macht aber bei dem Prototypen nichts.

Nach dem Entfernen des Toners hab ich die Platine mit einer
CNC-Maschine gebohrt. Auf der Lötseite war fast kein Versatz zwischen
auflamminiertem Layout und den Bohrlöchern sichtbar. Bei der
Bestückungsseite war der Versatz ca. 0.5mm. Das war gerade noch so, das
ich die Durchkontaktierungen verlöten konnte.
Na ja, sicherlich nicht sonderlich genau aber für den ersten Test doch
ganz gut.

Für Prototypen, wo man eh nur eine braucht ist das echt eine
Alternative zum Belichten.

Steffen

Autor: Torsten (Gast)
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Habe das Reicheltverfahren jetzt nochmal optimiert.
Funktioniert jetzt super.

Bügle jetzt nur noch einmal. Zum Papier entfernen nehme ich Pril,
nehme einen Schwamm und reibe damit auf der auf die Platine.
Nach einiger Zeit ist das Papier so aufgeweicht, das es sich von der
Platine löst und nur dort bleibt, wo der Toner aufgebügelt ist.


Danke an alle

Torsten

Autor: Torsten Otten (Gast)
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Hallo,
hab das auch mal probier, ich hab festgestellt das es am besten mit
dünnem Endlospapier geht. Einfach den gelochen rand abmachen und in den
Drucker (ich verwende Brother hl-820) aufbügeln, ablösen, Fertig!
Das Papier nimmt viel Toner an aber er zieht beim Fixieren nicht ein.
Ich bügel das zeug auch net sondern las das durch ne ausgebaute
fixierereinheit aus nem kopierer laufen. Findet man auf dem elektronik
schrott. Man muss nur die Heizlampe anschließen und aufheizen mit
Temperaturmessung natürlich! sonzt raucht die Gummiwalze ab!

Also gute idee mit dem Aufbügeln!
Hat jemand schon ne alternative zum normalen papier gefunden?? Es soll
ja auch spezialfolie geben????


Gruß
Torsten http://www.deforce.de

Autor: harry (Gast)
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hi,

das mit dem papier geht so: es gibt "naturpapiere" und
"bilderdruckpapiere", auch kunstdruckpapier genannt. der gag am
bilderdruck ist, dass diese papiere oberflächenvergütet sind. und das
mit unterschiedlichen additiven und verfahren. die kunststoffvergüteten
sind nicht gut für den laser, verziehen sich wie's tier. die
"weissderkuckuckwomit" vergüteten hab ich gerade im versuch laufen.
achja, der reichelt-katalog ist auf satiniertes papier gedruckt, da
gibts keine additive, sondern die oberfläche wird bei der produktion
nehrmals mit chromwalzen "poliert", so dass es eine glatte oberfläche
gibt. ich probier mal ein paar dinger und poste dann ergebnisse.

gruss an alle, harry

Autor: errrorman (Gast)
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kommt aber ja !!!!!nicht!!!!  auf die idee im Laserdrucker die
Heizung abklemmen, habe das bei meinem ehemaligen Brother HL12
probiert.
error!!
dann habe ich sie wieder angeklemmt.
error.
da müssen wohl die fehlermeldungen irgendwo im programm hinterlegt
sein.....

Autor: Marc (Gast)
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Reichelt Methode von Andreas Schwarz:

Hat jemand schon probiert den Toner einfach abzuflammen ?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Wieso so umständlich? Aceton kostet fast nichts und funktioniert
perfekt.

Autor: Fritz (Gast)
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Aber du weißt schon,daß Aceton ziemlich cancerogen ist. ??
Außerdem ist mit Leberschäden zu rechnen. Aceton zieht über die Haut
ein und durchdringt auch übliche Schutzhandschuhe!!!
Durch die hohe Flüchtigkeit des Acetons ist die Aufnahme über die Lunge
sehr hoch.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Aceton ist weder krebserregend noch sonst irgendwie gefährlicher als
irgendein anderes organisches Lösungsmittel, und das einzige Problem
bei Hautkontakt ist die Entfettung der Haut (trotzdem verwende ich
geeignete Schutzhandschuhe und arbeite nur bei offenem Fenster damit).
Nebenbei bermerkt wird Aceton unter anderem bei Diabetes als
Stoffwechselprodukt gebildet...

Autor: Felix Behm (Gast)
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Ich habe die Methode versucht, jedoch keine befriedigende Resultate
erhalten. Die Schichtdicke war nicht ausreichend oder es haben sich
bereiche mit völlig unzureichender Abdeckung gebildet.
Vermutlich liegts am verwendete Laserdrucker und viel weniger am
Papier! Ich habe mit einen HP Laserjet 5L und so ziemlich alle
Papiertypen getestet (Conrad,  Reichelt etc., weisse Papiere, Folien).
Das Bild wurde nur ungenügend  übertragen trotz unterschidlichster
Bügeltemperaturen (von 80C bis zu Blasenbildung der Cu-Schicht!).
Wenn ich die feedbacks anschaue, sind alle Misserfolge mit HP Druckern
gemeldet worden. Ich weiss dass mehrere grundsätzlich verschiedene
Tonertypen in Umlauf sind und hier liegt vermutlich der Hund begraben.
Es wäre nützlich von denen die gute Resultate erreicht haben zu wissen,
mit welchen Druckertypen gearbeitet wurde (der Papiertyp ist vermutlich
völlig wurscht).
Felix

Autor: Lutz Jachmann (Gast)
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Hallo Felix,

ich habe bereits mehrere Platinen in guter Qualität mit dem
Verfahren hergestellt. Dabei drucke ich mit einen Laserjet IIIP
auf die Seiten eines Reichelt-Kataloges. Das Aufbügeln übernimmt
dabei ein Rollenlaminator mit zwei beheizten Walzen. Damit bin ich
dann auch in der Lage doppelseitige Platinen in einem Arbeitsgang
zu fertigen. Die deckungsgleiche Fixierung der bedruckten Seiten auf
der Platine ist zwar immer etwas schwierig aber es funktioniert.
Ich halte es für besonders wichtig, dass die Kupferflächen der
Platine absolut sauber und fettfrei sind. Ich benutze zum reinigen
Scheuermilch dadurch hält der Toner besser als auf einer unbehandelten
glatten Oberfläche. Es ist auch besser die Platine
nach dem Aufbügeln etwas länger ( etwa 20-30 Minuten ) im lauwarmen
Pril-Wassser liegen zu lassen, dann löst sich alles wie von selbst.
Noch anhaftenede Papierfasern zwischen Leiterzügen kann man dann durch
leichtes reiben mit der Fingerspitze (nicht mit dem Fingernagel!)
entfernen. Vielleicht helfen Dir die Tips etwas weiter. Ich finde das
Verfahren einfach prima.

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo Felix,

der HP-Toner scheint wirklich nicht am besten dafür geeignet zu sein.
Ich habe einen LJ6l. Siehe Beitrag oben.

Der Transfer funktioniert ausgezeichnet aber beim Ätzen wird das Kupfer
unter dem Toner ebenfalls leicht angeätzt. Ist aber nicht weiter wild.

Steffen

Autor: Toschi (Gast)
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Also ich bin von dieser Methode echt begeistert!!!
Wenn das Bügeln nicht geworden ist einfach den Toner mit Spiritus
entfernen und einen neuen Versuch starten.
Oder falls an einer Stelle der Toner nicht durchgängig auf der Platine
gelangt ist mit einem Edding für Kupferplatten die entsprechende Stelle
nachmalen.
Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, dass kaltes Wasser zum
ablösen der Papierreste verwendet wird.


Gruss

Toschi

Autor: Tobias A. (Gast)
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Hi

könntet Ihr das mit dem Illustriertenpapier mal
näher ausführen? Klingt interessant.

Gruß
  Tobi

Autor: Uwe Naumann (Gast)
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Hat jemand das Prinzip schon mal mit diesen Transfer-Bügelfolien für
Tintenpisser ausprobiert?

Gruß Uwe

Autor: Heiko Müller (Gast)
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Hallo,
die Methode mit dem Aufbügeln ist wirklich genial.
Zuerst habe ich es auch mit den Katalogseiten ausprobiert, aber das
Ergebnis war nie erfolgsversprechend , bis mir einfiel das ich noch
eine alte Rolle Thermopapier das in Faxgeräten benutzt wird im Schrank
zu liegen hatte. Also die Rolle genommen ein Rechteck was etwas kleiner
ist als ein DIN A4 Seite ausgeschnitten und auf ein normales DIN A4
Blatt mit Klebestreifen befestigt (nur den oberen Rand). Dann mit
Lexmark Optra bedruckt. Das Papier wird natürlich schwarz durch die
aufgeheizten Laminierrollen im Drucker. Das Layout ist aber trotzdem
gut erkennbar .Die Leiterplatte mit normalen Scheuermittel (ATA)
gereinigt . Layout auf Leiterplattengröße ausgeschnitten  und zusammen
mit der Leiterplatte 3x hintereinander durch ein Handelsübliches
Laminiergerät (ca.30€) geschoben. Das ganze dann in lauwarmes Wasser
mit Spülmittel gelegt. Nach 4 –5 Minuten löst sich das Papier ganz
alleine von der Leiterplatte. Da der Toner nach dem Laminieren nicht
besonders fest mit der Kupferschicht verbunden ist, nicht mit dem
Fingernagel oder etwas anderem drüber kratzen! Die Platte unter
laufendem Wasser vom Spülmittel befreit und in  Eisen III Chlorid
geätzt. Den Toner schrupp ich dann mit einem Küchenschwamm ab.
Das Bild zeigt die Lötseite für einen CMOS4049  die dünneren
Leiterbahnen sind 0,4 mm die dickeren sind 0,8 mm.

Autor: Ben (Gast)
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Hi

die Seite hier beschreibt das Verfahren sehr detailiert:

http://www.fullnet.com/u/tomg/gooteepc.htm

schließlich gibts auch noch die Press&Peel (PnP)-Folien in den USA zu
bestellen, mit denen man angeblich erstklassige Layouts drucken kann
(sogar filigrane SMD-Layouts), aber scheint in Deutschland noch keine
Distributoren mit annehmbaren Preisen zu geben.

Autor: michael neumayer (Gast)
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supi idee
muss ich gleich mal probieren mit nem hp laser jet 1200
hab zwar einen tqfp 44 mit rastermass 0.8 mm
also 0.5 mm leiterbahn und 0.3 mm zwischenraum, aber vielleicht funzts
meld mich dann mit ein paar fotos

*/voll geil ehhh.../*

Autor: flo (Gast)
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sicher das das 0.8 mm rastermas sind ersheint mir etwas groß für tqfp.
ich brauch für meine tqfps 8mil leiterbahnen und dann ist in etwa 6-8
mil platz zwischen den leiterbahnen.
cu Flo

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

um mal vom Bügeleisen wieder zum eigentlichen Thema zu kommen: Meiner
persönlichen Idee nach würde sich Cyanacrylat zum ätzresistenten
bedrucken von Basismaterial eignen.

Es gibt z.B. Cyanacrylate welche erst unter UV-Licht härten. Die
"Tinte" bliebe somit stets in der dunklen Patrone flüssig. Auch sind
diese Acrylate von der Viskosität her relativ dünnflüssig. Die
Vernetzungseigenschaften auf Metalloberflächen wären auch optimal. Als
Drucker wäre z.B. ein solcher mit Linearvorschub wie z.B. die Seiko
CD-Direktdrucker ideal.

Aber in Heimarbeit ist das Ganze leider nicht zu realisieren. Man
müsste schon über einen beachtlichen finanziellen Etat verfügen um die
etlichen erforderlichen Versuchsreihen durchziehen zu können.. .

Gruß,
Werner

Autor: Herbiemaster (Gast)
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Hi!
 Hab einiges ausprobiert - meine Ergebnisse: Laserjet von HP haben
einen nicht gerade geeigneten Toner - hab deshalb die Sachen zunächst
über den LJ ausgedruckt und dann auf verschiedene Papiere kopiert.
Ideale Ergebnisse liefert "der Spiegel" - Hochglanzprospekte gehen
nicht so wirklich...
Platine mit 800er-Schleifpapier aufgerauht, das ganze aufgebügelt und
dann einen kalten Kochtopf (unbedingt mit ebenem Boden, sonst bringts
nix) auf die Platine gestellt - so kühlt das Zeug relativ schnell
wieder aus und das Papier wird draufgepresst - geht super.
Danach Seifenwasser und eh scho wissen.
Alle anderen Versuche waren nicht erfolgreich, aber "der Spiegel" als
Träger und Kopierertoner, eine aufgerauhte Kupferfläche und es wird
tadellos!

Gruss
Herbert

Autor: michael neumayer (Gast)
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voll coool eh****
hab jetzt ein paar testversuche gemacht mit einem hp laser-jet und
einem kopierer. wie herbiemaster schon schreibt, das funzt mit dem
laserdrucker nicht so ganz. der toner klebt wie sau auf dem papier,
darum mach ichs auch immer mit dem kopierer, zuerst drucke ich es 1:2
aus (mit einem pisser oder laser) dann kopier ichs mit 50% auf ein
werbeblatt (nicht zu dünn),
naja was schreib ich hier,
schaut einfach auf meine seite, da stehts genau:
www.vocalcords.at/electronic/platine.html

Autor: MrNiemand (Gast)
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kann man net einen normalen Drucker tunen ;) und als Tinte einfach
Edding Nachfülltinte nehmen?

Autor: michael neumayer (Gast)
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@mrniemand
die stinknormale toner eines laserdrucker oder kopierer tuts auch.

@all
man müsste nur die platine in den laser/kopierer reinbringen. da müsste
mal jeder der einen laserdrucker besitzt die haube abnehmen und mal
schaun ob das papier beim einzug gebogen wird. wenn nicht, dann könnte
man das gehäuse weglassen und einfach die platine reinschieben. bei
meinem kopierer gehts jedenfalls nicht. vielleicht gehts bei eurem
laser/kopierer. postet mal eure lasertopologie, vielleicht findet sich
ein modell welches man zum platinendruck "aufmotzen" kann.

Autor: Herbiemaster (Gast)
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Das mit Tunen bitte lieber bleiben lassen - erstens geht das nur deshalb
mit Papier, weil man das statisch laden kann - eine Platine geht da
nicht - die Kupferfläche haut die Ergebnisse zusammen, zur Probe könnt
ihr das ja mal mit feuchtem, schwach leitenden Papier versuchen (lieber
nicht...)
Ausserdem wird das Papier ganz dicht an der Bildtrommel
vorbeigeschleust, da bliebe eine Platine sicher hängen und zerstört die
Innereien - trotzdem ist der Denkansatz nicht übel. Die Idee mit der
Edding-Tinte wäre auch nicht schlecht, aber das Zeug trocknet viel zu
schnell wegen der enthaltenen Lösemittel, d.h. der Druckkopf muss
befüllt und dann ausgedruckt werden - auch nicht ideal....

Gruss
Herbert

Autor: Ben (Gast)
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Hab einige Versuche mit dem HP 1200 gemacht und muß bestätigen dass der
HP-Toner nicht der beste ist.

Die besten Ergebnisse hatte ich mit Seiten aus "Sugar" - so ne
Teenie-Zeitschrift von meiner Schwester geklaut :)
Reichelt-Seiten waren am zweitbesten, Folien funktionieren gar nicht
(Toner verschmiert) und alle anderen Papiersorten waren auch Schrott
(u.a. Glanzpapier aus einem alten Buch probiert)

Insgesamt bestimmt 30 Versuche gemacht, und kein einziges wirklich
erfolgreich. Einige waren stellenweise perfekt; superfeine Leiterbahnen
für SMD waren voll da, aber an anderen Stellen waren bei allen
Versuchen Fehler aufgetaucht.

Besonders krass war, dass wenn ich den HP-Toner zulange gebügelt hab,
er plötzlich auf das Papier zurücksprang und dann fast nix auf der
Platine blieb!

Ich werd mein Glück jetzt ma mit ner Fotokopie probiern, und mir
außerdem nen billigen Laminator holen.

Achja, alte Fotoplatinen lassen sich wunderbar als Versuchsobjekt
mißbrauchen, indem man mit Spiritus den Foto-Schmier gründlich abreibt.

Autor: Frank Landgraf (Gast)
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Ich hab mir grad diesen sehr interessanten Thread durchgelesen und
musste sofort mit eigenen Experimenten beginnen. Also bei mir
funktionierts mit Reicheltkatalog und HP Laserjet 6L schonmal ganz
prima. Hat eigenlich schonmal Jemand die Papiere versucht, auf denen
Aufkleber drauf sind? Also das wachsartige Trägermaterial was man sonst
wegwirft nachdem die Aufkleber alle sind. Ich habs grad mal ausprobiert
und war von dem ersten Probedruck wirklich überrascht. Der Toner wird
vom Drucker nur ziemlich schwach auf dem Material fixiert, der Druck an
sich ist jedoch schön schwarz. Man sollte das bedruckte Blatt dann
vorsichtig behandeln, da schon leichtes wischen den Toner wieder
ablöst. Dies jedoch ist dem Transfer auf die Platine sehr förderlich.
Ich bin nur einmal kurz mit nem Bügeleisen drüber und schon war der
Toner komplett auf der Platine. Ich denke, ich könnte noch bessere
Ergebnisse erzielen, wenn das Bügeleisen nicht voll aufgedreht ist.
Leider ist mir grad das Rohmaterial ausgegangen aber ich werd weiter
damit experimentieren.

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo Frank,

aber alles hast Du nicht durchgelesen oder?

Wie gesagt habe ich auch einen LJ6l. Der tranferierte Toner ist nicht
100%-ig ätzfest. Jedenfalls nicht meiner. Der geht auch vom
Reichelt-Katalog nach dem Fixieren nicht mehr runter. Also scheinst Du
anderen Toner zu haben. Wenn Du beim Ätzen keine Probleme hast, dann
wäre es interessant, was Du für einen Toner benutzt.

Steffen

Autor: Frank Landgraf (Gast)
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Moin Moin.

Ich benutze die originale HP Patrone, allerdings füll ich Diese
inzwischen mit dem billigsten Kopierertoner den ich finden konnte.
Drucken, bügeln, wässern und Papier entfernen (mit Spüliwasser).
Dann schubs ich den Trödel in die beheizte Küvette mit
Ammoniumpersulfat. Da ich es eilig hab, hab ich ne ziemlich starke
Lösung gemischt und fahr bei knapp 40 Grad. Damit hab ich die Platte in
etwa 15 Minuten fertig. Mein Testlayout ist eine ziemlich grobe Vorlage
also mit viel Leiterbahn. Hier sind mit noch keine Unterätzungen
aufgefallen. Ich werds mal mit was Filigranem versuchen und dann hier
berichten.

keep on etching :-)

Frank

Autor: Steffen (Gast)
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Dann wird es wohl am "Billigtoner" liegen. Mit Unterätzungen hatte ich
keine Probleme aber der Toner ist nicht dicht genug. Direkt durch den
Toner wird die Kupferschicht leicht angeätzt, was zwar unschön aussieht
aber bisher noch keinen Unterbrechungen bei 10mil verursacht hat. Den
Effekt habe ich sowohl mit Fe3Cl (30min) als auch mit HCl und H2O2
(5min).

Steffen

Autor: michael neumayer (Gast)
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bei mir ätzt das HCL/H2O2 inerhalb von 30 sec. alles weg.
meine gestrige platine (halb toner, halb fertich)

also ich verwende normales prospektmaterial, beim wasserlösen bleiben
einige papierfasern haften, das wird bei den etikettfolien nicht der
fall sein. da liegt dann alles an der toner (ob sie ätzfest is oder
nicht)

naja wie gesagt
3 teile wasser (ca. 25 °C)
3 teile salzsäure
2 teile wasserstoffperoxyd

das ätzt in 20-30 sekunden alles weg.

michi

Autor: Ben (Gast)
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Habs nochmal mit dem normalen HP-Toner und NORMALEM Papier versucht -
gleich beim ersten Versuch fast perfektes Ergebnis!

Glanzpapier hat dagegen nicht vernünftig funktioniert.

Ich mach die Platine nach dem Waschen (Ata + Putzschwamm) immer kurz
heiß damit sie 100% trocken ist, sonst hält der Toner nicht
vernünftig.

Danach mach ich sie knülleheiß (Stufe 3) und reib dann mit einem Tuch
gründlich über das Papier, als wollte ich es polieren. Dadurch reibt
man den Toner gründlich fest. Das ganze mache ich 3-4 mal, danach die
Platine nochmal volle Pulle aufheizen und dann unter kaltem Wasser
abschrecken. Das Wasser lasse ich über die Papierseite laufen, dadurch
wellt es sich auf.

Die Ergebnisse sind absolut perfekt, aber das Problem ist das verdammte
Papier; das hält am Toner fest dass mans kaum abkriegt. Reibt man es
ab, kommt immer etwas Toner mit runter.

Hab gelesen dass man mit Bleichlauge die Papierreste abkriegen kann;
weiß jemand was das ist und wo man's kriegt? Ist dass diese Chlorbrühe
mit denen man sanitäre Einrichtungen sauber macht?

Autor: Adrian Macha (Gast)
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Hi leuts!

Ich hab vor das auch mal zu testen und mit nem Kopierer, da ich nur nen
Pisser besitze, es auf einen Werbedruck o.ä. zu kopieren.

Aber wie soll man das anstellen wenn man keinen Kopierer besitzt? Es
wird doch kein Copyshop machen Werbeblätter für den Kopierer benutzen
oder?

mfg
Adrian

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo allerseits,
für diejenigen unter euch, die nicht sooo viel mit Laserdruckern zu tun
haben vielleicht mal ein Denkansatz, warum die Tonertransfer-Methode mit
manchen Druckern geht, mit anderen aber nicht/nicht richtig:

Laserdrucker, die auch für höhere Auflösungen (1200 dpi bzw. höher)
gebaut sind, verwenden Microfine-Toner. D.h. diese Toner-"Körner"
sind erheblich kleiner als die Toner der alten Drucker wie z.b. HP
LJ2/3/4, welche ja nur 300 dpi Auflösung können.

Da die "Körner" bei alten Druckern größer sein konnten und auch
waren, blieb auch eine stärkere Tonerschicht auf dem Papier. Beim
Transfer wird aber nur ein Teil des vorhanden Toners aufs Kupfer
übertragen, folglich kommt bei feinerem Toner, mit dünnerer
Tonerschicht auch weniger Toner auf der Platine an und dann kann es
passieren, dass manche Flächen angeätzt werden, obwohl doch Toner
sichtbar ist.

Kopierer sind in der Regel noch nach der "älteren", gröberen Technik
aufgebaut, wodurch die Tonerschichten stärker sind.
(Hochgeschindigkeits-Kopierer mit Niedrigtemperatur-Toner jetzt mal
ausgenommen...)

Meine Empfehlung: Entweder alten Laserdrucker reanimieren, oder mit
neuem Laser ausdrucken und dann mit nem echten Kopierer kopieren.

Die genaue Zusammensetzung der Tonerstäube gibt übrigens kein
Hersteller bekannt - es kann also passieren, dass eine Tonerkartusche
von der Marke XY perfekt gut geht, und mit der nächsten Kartusche wegen
anderer Tonerzusammensetzung nichts mehr klappt...

hope it helps...

Autor: Marius (Gast)
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Hmmm , statt Aceton kann man auch Nagelackentferner nehmen ;)

und seit ihr evtl deswegen daran gescheitert eine blanke
Kupferoberfläche zu bedrucken , weil der normale Laserdrucker seine
Muster mittels statischen elektrischen Ladungen auf dem Papier
speichert , bzw. an den geladenen Stellen haftet der toner ja ...
Das könnte auf Blankem Kupfer ein wenig schwer werden, weil sich die
Ladung sofort wieder verteilt  .....

Autor: Mick (Gast)
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_____"und seit ihr evtl deswegen daran gescheitert eine blanke
Kupferoberfläche zu bedrucken"_____

Niemand hat in diesem Thread von einem Versuch berichtet, eine Platine
direkt zu bedrucken. Wie sollte das denn auch möglich sein - allein
schon mechanisch?!

Autor: Megges (Gast)
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Ich habe es mit dem Brother HL-1430 ausprobiert und langen, kurzen
Bügeln, hohen und geringen anpressdruck... Das beste ergebniss habe ich
mit den Postzetteln gehabt aber das war trotzdem nicht wirklich gut...
Der Tonner hing nur Fleckenweise auf dem Kupfer und war nicht
durchgehend gezeichnet. Als Positiv empfinde ich das der Toner nicht
verlaufen ist oder die löcher zugeschmiert hat. Ausserdem hat der
Drucker totale Probleme auf die Postzettel zu drucken. Einzeln
eingelegt bedruckt er sie Wunderbar aber sie bleiben auf dem weg
hängen. Abhillfe schaft hier ein neuer druck einer DinA4 Seite dann
kommt der Zettel wieder raus. Auf weissen Papier aufgeklebt wird nur
etwa die oberen 2cm sauber aufgedruckt der rest ist total verwachen ab
etwa 5cm druckbreite ist nichts mehr von dem Layout zu erkennen...

MFG
 Megges

Autor: Lutz Jachmann (Gast)
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Hallo,

ich habe festgestellt, dass man ein besseres Resultat erhält wenn
man das Leiterplattenmaterial mit Scheuermilch reinigt und die
Oberfläche somit etwas aufrauht wird. Selbst lange dünne
Leiterzüge sind dann möglich. Probleme habe ich dann nur noch bei den
großen Masseflächen, da der Toner dort scheinbar dünner aufgetragen
wird. Dadurch gibt es da beim Ätzen später kleine
Flecken, die aber elektrisch nicht stören. Die verwendeten Geräte sind
dabei ein HP-Laserjet IIIp, ein Rollenlaminator und gedruckt wird auf
die Seiten vom Reichelt-Elektronik-Katalog.

Beste Grüße Lutz

Autor: PeterG (Gast)
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Masseflächen vor dem Ätzen mit Edding ausmalen (z. B. mit Typ 3000).

Autor: Marko (Gast)
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Hallo,

habe das jetzt auch mal getestet und bin begeistert ;-)
Nach 3, 4 Tests hat es funktioniert - gestochen scharf.

Schaltung einfach mit nem HP LJ 4+ auf normales Canon Kopierpapier
gedruckt. Platine mit Scheuermilch gereinigt, Layout drauf und dann 1
Minute mit dme Bügeleisen (Einstellung: ***) drauf.
Dann die Platine mit dem Papier drauf für ca. 30 Min. ins Seifenwasser
(ja nicht abziehen solange die Platine noch heiss ist).
Danach kann man das Papier einfach abziehen und die Reste noch mit dem
Finger abrubbeln.
Anschliessend normal mit Natriumpersulfat ätzen und zum Schluss noch
den Toner mit Aceton entfernen. Fertich.

Habe zuerst auch mit Papier aus dem Reicheltkatalog und aus dem Magazin
Focus experimentiert, das hat aber nicht funktioniert.
Wenn ich diese Papiere direkt in den Drucker einziehen lasse gibts nen
fetten Papierstau und wenn ich sie mit Tesa auf ein normales weisses
Druckerpapier klebe, schmilzt der Tesa in der Fixiereinheit ;-(.

Gruss

Autor: PeterG (Gast)
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Der Tesa schmilzt? Wie brandheiß fixiert der LJ4+ denn? Ich habe hier
einen HP, einen NEC und einen Brother stehen und keiner bringt Tesafilm
zum Schwitzen. Kann der 4L+ überhaupt Folie bedrucken? Laserjet 4L+, the
printer from hell. :D

Oder ist vielleicht Dein Tesa kein Tesa, sondern irgendein
Noname-Frühschmelzling?

Gruß
P.

Autor: Marko (Gast)
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"Oder ist vielleicht Dein Tesa kein Tesa, sondern irgendein
Noname-Frühschmelzling?"
das dürfte vermutlich das Problem sein -> Billigmaterial  ;-)
Muss mal noch nen Versuch wagen, mit richtigen Tesa.

Beim Ätzen hatte ich aber jetzt doch Probleme mit
Leiterbahnunterbrechungen durch Unterätzung.
Liegt aber auch vermutlich an der Ätzmethode.
Mit Natriumpersulfat (zuerst im Mikrowellenherd warmgemacht) in einer
Schale und die dann auf ne kurz erwärmte Herdplatte stellen.
Die Ätzflüssigkeit kühlt aber trotzdem zu stark ab und das Umrühren ist
wohl auch nicht so effektiv wie ein richtiges Ätzgerät mit Umwälzung.
So werden verschiedene Bereiche der Platine unterschiedlich schnell
geätzt und da wo es schneller geht gibts dann eben die Unterätzungen.

Kann man das noch besser machen ohne gleich ein Ätzgerät zu kaufen ???

Gruss

Autor: Dietrich (Gast)
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Vielen vielen Dank!!!
Habe eure Tipps zur Leiterplattenherstellung mitverfolgt und für meine
Schüler des Elektronik-Praktikums auf unsere Verhältnisse etwas
abgewandelt angewendet. Habe beste Resultate erzielt, Volltreffer!!!
Wir verwenden einen Tintenstrahldrucker. Folgend die Anleitung, wie ich
sie an die Schüler verteilt habe.
Dietrich!

1. Zeichne nach dem Schaltplan am Computer das Layout. Wähle als
Sichtweise den Blick von oben, also auf die Bauteile.

2. Drucke das Layout ungespiegelt in doppelter Grösse (200%) aus.

3. Streiche auf ein normales A4 Fotokopierblatt mit einem Leimstift
(z.B. Pritt stick) auf allen 4 Seiten (sonst Papierstau) aussen eine
schmale Leimschicht und lege mit der glatten Seite nach oben ein
Thermopapier von einer Faxrolle darauf. (Die glatte Seite des
Thermopapiers ist diejenige, die etwas heller aussieht, keine Fasern
zeigt und die sich nach dem Kopieren schwarz färbt. Benutze wenn nötig
eine Lupe oder mache einen Abreibtest mit einer Messerklinge.) Nach dem
Aufkleben müssen die überstehenden Ränder des Thermopapiers genau auf
das Mass des A4 Blattes zurechtgeschnitten werden.

4. Lege deinen Layoutausdruck auf die Scheibe des Fotokopierers, wähle
eine Verkleinerung von 0.50  (50%) und stelle die Tonerstärke auf den
maximalen Wert.

5. Lege in den Einzeleinzugsschacht des Kopierers ein normales A4
Blatt, mache mit Bleistift ein Zeichen auf das Blatt damit du weisst,
welche Seite bedruckt wird und mache eine Probekopie. Ist diese
zufriedenstellend, lege dein angefertigtes Thermopapierblatt in den
Einzeleinzugsschacht so ein, dass das Thermopapier bedruckt wird.
Kopiere dann mit genannter Einstellung. (Kontrolle, das Thermopapier
hat sich auf der bedruckten Seite dunkel gefärbt.) (Nebenbemerkung:
Statt Thermopapier sollen auch billige dünne glatte Seiten aus
Katalogen den gleichen Zweck erfüllen. Habe dies noch nicht
ausprobiert.)
Du hast dir jetzt sozusagen einen Druckstempel angefertigt, der nur
noch auf die Kup-ferplatte abgedruckt werden muss.

6. Säge eine einfach kupferbeschichtete Leiterplatte auf die benötigten
Masse. Entgrate die Schnittkanten. Raue die Kupferschicht mit
Scheuermittel (oder feinstem Schmirgelpapier) leicht auf, wasche sie
mit Wasser ab und reinige sie zuletzt noch mit einem sauberen Lappen
mit Spiritus. (Kupferseite nicht mehr mit den Fingern berühren!)

7. Schneide dein bedrucktes Layout entsprechend den Massen der
Leiterplatte aus, lasse aber eine Seite länger. Lege die bedruckte
Vorlageseite auf die Kupferschicht, falte das überstehende Ende um und
klebe es mit einem Klebstreifen auf der Rückseite fest.

8. Lege deine so vorbereitete Leiterplatte in eine Laminiermappe mit
der Klebstelle in Einzugsrichtung und lasse das Ganze in einer Mappe
dreimal durch das Laminiergerät laufen. (Einstellung an unserem Gerät,
Temperatur 160 °C bei langsamster Einzugsgeschwindigkeit.)   (Zur Not
tut es statt dem Laminiergerät auch ein Bügeleisen, ein Papier
dazwischen legen und gleichmässig ca. 4x mit maximaler Temperatur über
die Platte streichen, es dürfen aber keine Blasen auf der Leiterplatte
entstehen.)

9. Das Thermopapier klebt jetzt auf der Kupferseite. Entferne den
Klebstreifen und weiche das Ganze in warmem Wasser mit einigen
Spritzern Abwaschmittel ein. Nach etwa 30 Minuten kann man das Papier
abziehen, den Rest eventuell fein abrubbeln.

10. Sollte eine Leiterbahn nicht ganz richtig abgedruckt sein, kannst
du sie mit einem wasserfesten Edding-Stift von Hand fein nachziehen.

Autor: Marko (Gast)
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@ Dietrich
danke für die detailierte Anleitung.
Mit dem Pritstift festkleben, da hätt ich auch selberdraufkommen können
;-)
Das normale Druckerpapier ist halt schon sehr stark und braucht dann
lange zum einweichen.
Werde das dann auch nochmal testen.

Gruss

Autor: LAi (Gast)
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> Niemand hat in diesem Thread von einem Versuch berichtet, eine
Platine
> direkt zu bedrucken. Wie sollte das denn auch möglich sein - allein
> schon mechanisch?!

Ich habe vor mittlerweile einem Jahr versucht, einen HL Laserjet 4
dazu zu bewegen direkt auf kupferbeschichtete Leiterplatten zu
drucken.

1. Problem die Papieraufnahme -> Die Leiterplatten sind
   zu dick für die Mechanik
2. Problem (nachdem ich die hälfte der Papierführung entfernt habe)
   das Papier wird nur durch eine 2cm breite Rolle am linken Rand
   durch den Drucker gezogen -> A4 Rahmen aus Karton (gleicher Dicke)
   für die Leiterplatte
3. Problem die Leiterplatte lässt sich im Gegensatz zu Papier nicht
   durchbiegen und steht vor der Heizeinheit an. -> Heizeinheit
   ausbauen (Temperatursensor mit Potentiometer faken weil wir sonst
   eine Papierstaufehlermeldung bekommen)

das Ding druckt wirklich auf die Leiterplatte! obwohl es eigentlich nur
mehr ein halber Drucker ist. Die Tonerschicht ist allerdings
zu dünn und die Fixierung mittels Heißluftfön zu vergessen ...
(führt bei Unachtsamkeit zum ablösen der Kupferschicht)

Aufgegeben habe ich das ganze nach dem ich einen "Platinenstau"
hatte
bei dem die Kupferoberfläche die ganze Transferwalze zerkratzt hat.
Das Ergebnis ist eine Druckerleiche die auf Entsorgung wartet.

hat irgendwer eine Idee für ätzfeste Plottertinte ? ... der Ansatz mit

Cyanacrylate in einem InsulinspritzenPlotterstift das unter UV - Licht
aushärtet gefällt mir ganz gut, weil die "Stifte" nicht verkleben,
wenn man sie nur alle 3 heiligen Zeiten verwendet.

Gruß Lai

Autor: Steven Kienast (Gast)
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Hallo,

ich bin recht neu in Sachen Platinen selber machen... ich habe einen
Bekannten (e-Techniker), der hat mir tatsächlich
Thermotransferspezialfolien für Layouts rausgekramt (Tec200, der neue
und schnelle Weg zur gedruckten Schaltung), in der Anleitung lässt sich
keine Jahreszahl herauslesen, aber das muss schon verdammt alt sein :D,
layout mitm Laserdrucker raufgedruckt, platine auf eine heisse
herdplatte gelegt, folie drauf, und mit einem gummi roller drüber - bis
die folie wieder "leer" war... perfekt :D ...nun, ich hab aber sonst
keinen Zugang zu Laser oder Kopierer, und will mir selbst einen
Anschaffen, ebenso ein Laminiergerät.

Bei den Laserdruckern bin ich mir nicht sicher, ob 600*600 dpi reichen.
Wenn doch, dann tendiere ich zum Epson EPL-6200L (ca. 170 bei
reichelt).

Allerdings finde ich kein Laminiergerät, das taugen könnte. So ist bei
dem von Reichelt für ca 40tEuro angebotenem von einer Laminierhöhe von
0,5mm die Rede, aber wo bekommt man solch dünnes LP-Basismaterial?
...oder wie macht ihr das? Kann man 1,5mm da durch quetschen,
vielleicht ohne Gehäuse?


 MfG


PS: Ich selbst bin noch Schüler. Nen Laser hätt ich aber sowieso gern,
Lexmark tinten sind zu schnell leer, und zu teuer^^

Autor: Andreas Schwarz (Gast)
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600x600 dpi sollten locker reichen. Wenn du kein Laminiergerät kaufen
möchtest, probier's doch erst mal mit Aufbügeln.

Autor: Herbert (Gast)
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Hi!
Betreff Auflösung in DPI - es schein so, als wäre es besser, einen
alten Laserdrucker zu verwenden, denn je weniger dpi, umso gröbere
Körnung des Toners (scheint zumindest so) - d.h. im Klartext, wenn man
einen deckenden Film zusammenbringen will, sollte man schon mit
möglichst 300x300dpi-Laserdruckern arbeiten.

Als Transferpapier kann ich nur den "Spiegel" empfehlen, hat sich am
besten bewährt

Aufbügeln geht recht gut, trotzdem überege ich ein Laminiergerät
anzuschaffen, weiss aber noch nicht so recht....

Autor: D. Conradin (Gast)
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Ich kann das nicht bestätigen, dass es mit alten Druckern besser geht.
Ich habe es mit einem Brother HL8 probiert. Das ist ein Uralt Teil
praktisch baugleich zum HP LJ II. Leider war die Schwärzung nicht
genügend gleichmässig. Besonders grössere Flächen wurden nicht genügend
schwarz. Dünne Leiterbahnen hingegen hatten so viel Toner drauf, dass
sie verflossen sind und es Kurzschlüsse gegeben hätte.

Mit einem wesentlich neueren 600dpi Laser (Xerox P8ex) hat es bei mir
wesentlich besser funktioniert.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Eine Idee am Rande - hier wird des öfteren vom "Verzug" beim Drucken
mit Laserdruckern geredet. Dieser liegt daran, daß durch die Fixierung
im Drucker sich der Feuchtegehalt des Papieres und damit die
Dimensionen des Papieres ändern.
Es ist meiner Ansicht nach daher einen Versuch wert, folgendes
auszuprobieren:

Leerseite drucken (ganz viele weiße Pixel)

Das so gewonnene Blatt unmittelbar danach mit dem Layout bedrucken.

Sehr einfach lässt sich das mit Druckern mit integrierter
Duplexeinrichtung hinbekommen, indem im Druckjob vor der Layoutseite
eine Leerseite gedruckt wird.

Autor: Flo (Gast)
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Gibts das TEC200 noch irgendwo?

Autor: Chrigi Funck (Gast)
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Hi Leute!!!
Wo kriegt man leere Platinen?
Online shop oder so???

Danke schon im vorraus!

cucu

Autor: Chrigi Funck (Gast)
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oh...
hat sich erledigt
(suche mit falschen sticworten:-)

ciao

Autor: Sf2 (Gast)
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Hi!

der toner wird doch gleich nach dem aufbringen auf dem blatt
festgeheitzt...macht dass nichts ? kann man den trotzdem noch auf
andere sachen aufbügeln ?

Autor: lars timmer (Gast)
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kenne leider keinen drucker, welcher weiß druckt :(
das ist doch quatsch.

Autor: Torsten K. (Gast)
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Hi

@Lars
Das ist kein Quatsch. Es funktioniert wunderbar - sogar mit Folien.
Mit weißen Pixeln meint Rufus: z.B. im Programm einen weißen Punkt
zeichnen
und diesen dann ausdrucken. Manche Drucker geben eine Fehlermeldung
aus,
wenn man versucht eine leere Seite zu drucken. Ich z.B. habe einen
HP-5MP, der es mir ermöglicht, ein Blatt zu drucken,
obwohl nix drauf ist.

Ich erstelle so meine Layouts: ich nehme Laserfolie und schicke diese
einmal "blanko" - also ohne Aufdruck durch den Drucker.
Gleich danach schicke ich die Folie noch 2 mal durch - allerdings mit
dem Layout. Da sich die Folie beim "Blankodruck" schon verzogen hat,
macht sie dies beim 2. u. 3. Druck nicht mehr. Ich habe somit einen
absoluten passigen und lichtUNdurchlässigen Druck meines Layouts.
Ach ja - ich gehöre zu den Leuten, die noch belichten und entwickeln.
Daher die Folie.

Gruß

Autor: Chrigi Funck (Gast)
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hi

Wie lange muss man mit Eisen-III-Clorid ätzen??

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Saudumme Antwort: bis es fertig ist.

Etwas weniger dumme Antwort: Das hängt von der Konzentration und
Temperatur der Suppe ab - und wohl auch von der Stärke der
wegzuätzenden Kupferschicht.

http://www.electronicsplanet.ch/Praxis/aetzen/aetzen.html
ist ein Link auf ein Tutorial, den mir Google nach weniger als 10
Sekunden Sucharbeit (Google-Seite aufmachen, Suchbegriff eintippen, auf
"Los" klicken) ausspuckte.

Autor: Thorsten St (Gast)
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Hallo,

ich habe bisher leider keine so guten ergebnisse mit dem Toner
transfer. Die ersten versuche haben noch ganz gut funktionert. Die habe
ich auch geätzt mit gutem ergebnis.

Mein problem ist scheinbar die vorbereitung der Platine. Der anteil der
Leiterbanen die auf dem Kupfer bleiben werden von versuch zu versuch
weniger. Ich verwende "Reichelt" Papier.

Was macht Ihr zur vorbereitung der Platine.

Versucht habe ich.
Spiritus
Aceton
AnÄtzen mit Natriumpersulfat (oder so)

Autor: Steffen (Gast)
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Ich schleife die Platinen leicht mit einem Poliblock (ist so ne Art
Schleifradiergummi) oder mit Reinigungsflies für Kupferrohre (bei
Heizungsinstallationen) leicht an. Beides gibt es bei Conrad.

1000-er Wasserschleifpapier müsste auch funktionieren.

Steffen

Autor: Herbiemaster (Gast)
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Hallo Leute!
erstens 800er-Schleifpapier reicht vollkommen zum Aufrauhen der
Platine
zweitens:
habe gute Erfahrung mit "der Spiegel" als Transfermedium gemacht,
Reichelt habe ich noch nicht probiert, soll aber auch gut gehen

wichtig dabei: sehr heiße Temp zum Übertragen des Toners auf die
Platine und eine ebene Preßvorrichtung, zwischen denen die Platine
auskühlen kann, ohne daß die Transferfolie ( in meinem Fall der
"Spiegel") aufwellt und dann hat sich die Sache - in Wasser schmeißen
und die Layoutträgersubstanz ( ="der Spiegel") aufweichen und ablösen,
und dann niix wie ab ins Ätzbad...

Autor: milchknilch (Gast)
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Besorg dir mal verschieden gekörntes Schleifpapier und mach ein paar
Tests. Bei mir hat sich ja nach Körnung deutliche Unterscheide in der
Qualität ergeben.

Autor: Thorsten St (Gast)
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Jetzt hab ich erst mall neue Platinen und eine Bimsstein oder so änlich
besorgt. Der macht ne schön kleichmäsiche "raue" oberfläche. Ich
schätze das das einem 600 - 800 Papier änlich ist. Ich melde mich
wieder wenn ich ergebnisse habe.
Ich nehme auch an, das sich die Walzen meines Laminiergerätes etwas
biegen und deswegen im mittelbereich der Platiene fast kein druch
entsteht. Versuchen Versuchen Versuchen...

Gruß Thorsten

Autor: Thorsten St (Gast)
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Hallo zusammen,

SO GEHTS BEI MIR MIT 99% ERGEBNIS!!!

1. Platine mit einem feinen (z.B. 800er) Schmirgelpapier sauber machen.
Achtung auf die Fingerabdrücke am Rand dort hält der Toner nicht.
2. Layout auf Reichelt ausdrucken. Auch hier ist darauf zu achten, das
der Toner nicht mit den Fingern berührt wird. (FETT)
3. Das Layout lege ich nun vor mich. Die Platine mit der richtigen
größe auf den "Toner". Nun Schlage ich das Papier um, und Fixire das
auf der Rückseite der Platiene.
4. Zum Transfer verwende ich ein Laminiergerät von Aldi. Dabei ist
darauf zu achten das der Toner oben ist. Wie oben beschrieben biegen
sich die Walzen etwas durch. Wenn der Toner unten ist wird nicht genug
druck aufgebaut um den übertag zu bekommen. Das ganze lasse ich nun 8 -
10 mal möglichst schnell hintereinander durch den "Laminator".
5. Nachdem die Platine abgekühlt ist lege ich sie in ein Wasserbad,
(Zimmertemperatur) und lasse das ganze 15 Minuten stehen.
6. Jetzt noch vorsichtig das papier abziehen und gut :-)))

Thorsten

PS. Jetzt bin ich nur noch auf der Suche nach einem Drucker der direkt
auf die Platine Druckt!!! Gerne auch nach umbau... was eigentlich ja
Thema dieses Forums ist.

Autor: Sepp (Gast)
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Bei manchen Leuten scheints echt 1-A super zu klappen!

http://myweb.cableone.net/wheedal/pcb.htm

der hier macht sogar SMD damit

Autor: Martin (Gast)
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Hallo zusammen,

sehr interessante Infos.

Ich habe gestern was gebacken und habe dabei das Back-Papier in
den Händen gehabt. Das ist Anti-Haft-Beschichtet und hält hohe
Temperaturen aus. Außerdem sind keine Klebstoff- oder Farbrückstände
drauf. Und es ist stabiler und sollte daher im Laserdrucker nicht so
leicht einen Papierstau auslösen.

Was meint Ihr, ware das nicht der ideale Toner-Träger für die
"Reichelt"-Methode ?

Gruß Martin

Autor: Michael S. (Gast)
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Hallo,

an Backpapier als Tonerträger hab ich auch schonmal gedacht aber noch
nicht ausprobiert, weil das Papier beschichtet ist und auch Wasser
abperlen lässt. Daher dürfte es schwer sein, das Papier nach dem
aufbügeln durch aufweichen herunterzubekommen. Werde es aber trotzdem
mal probieren.
Ich habe mal mit dem Tonertransfer experimentiert und beste Ergebnisse
hatte ich mit auf Ilustrierten (TV Today) oder Reichelt Papier.
Das Layout hab ich allerdings auf dieses Papier mit einem Uralt Xerox
Fotokopierer aufgebracht und dann in Laminator übertragen.
Mit dem Layout direkt aus dem Laserdrucker (HP Laserjet 5L und Kyocera
FS 600) ging das übertragen überhaupt nicht.

Hauptsächlich arbeite ich aber mit Belichten und ätzen. Das
Tonertransfer-verfahren ist für mich dann nur für den Bestückungsdruck
interessant.

Gruß
Micha

Autor: nurmi (Gast)
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backpapier hab ich schon mal probiert, beim ersten versuch gings
wunderbar.
es ist halt ziemlich dünn und der kopierer frisst so was kaum, man
müsste das halt auf einen klebenden hintergrund aufbringen, dann ist es
dicker und der kopierer hat kein problem mit dem einzug.

(hab da an solche cd-etiketten gedacht, die gibts im a4 format)
das runterreissen und auf ein backpapier aufkleben. dann die
leiterbahnen auf die rückseite (=backpapier) raufkopieren.
und bügeln -- fertich...

das backpapier ist dermassen glatt dass man es nicht einweichen muss,
die leiterbahnen bleiben voll auf dem kupfer.

somit kann man das backpapier sicher mehrmals verwenden :)

es ist nur eine einstellungssache, damit der toner beim kopieren auf
dem backpapier bleibt.

nach dem ausdrucken nicht den toner berühren, da sonst die leiterbahnen
weggewischt werden.

(der toner liegt also nur als staub auf dem papier)

gruss nurmi

Autor: Michael S. (Gast)
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Hm, das hört sich doch super an. Dann werd ich das Backpapier mal
ausprobieren.
Das problem mit dem "Papierverstärken" kenne ich nur zu gut, da mein
Laser dünnes Transparentpapier so heiß und innig liebt das er es
oftmals gar nicht mehr herausgibt ;-)
Zur Verstärkung klebe ich das Transparentapier mit einem Non-Permanent
Kleberoller an einer Seite auf nomales A4 Papier. Wichtig dabei ist,
nur die Längsseite zu kleben, die zuerst eingezogen wird. Sonst wirft
das Papier wellen. Der Kleber ist in einer Abrollbox, ähnlich den
Tip-ex rollern. Ist genau das gleiche Zeug wie auf den (meistens)gelben
Klebe Merkzetteln. Damit lässt sich auch sehr gut das Layout beim
Belichten auf der Platine fixieren und rückstandslos abziehen. Einfach
das Layout am Rand einstreichen,ausrichten und leicht andrücken.
Funktioniert mit einem Klebeauftrag mehrmals.

Gruß
Micha

Autor: Dirk (Gast)
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Kann jemand sagen welchen Laminiergerät benützt und wie teuer es ist?
welche auch man Platinen durchschieben kann ohne das alles gleich
kaputt ( die Rollen oder die Zahnräder )geht :-(

Dirk

Autor: Max Murks (Gast)
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Hallo,

eine einfache Methode ist eine Buch/Heft-Einbandfolie zu nehmen. Das
ist diese Folie, die es als Meterware gibt und zu meiner Schulzeit hat
man damit die Schulbücher „resistenter“ gemacht. Habe neulich so ne
Folie bei Schlecker gekauft (1m² ca. 0.99€).

So nun der Trick: Wir verwenden nicht die eigentliche Folie, sondern
das Folienträgerpapier!!! D.h.Folie abziehen und einfach wegschmeisen
(oder Bücher einbinden...) und nur das Trägerpapier verwenden.
Diese Papier ist extrem glatt. Zu glatt für die Rollen eines Lasers
oder Kopierers!

Daher schneidern wir uns einen „Bilderrahmen“ aus normalen Papier
zusammen.
Hinten ein Deckblatt, dazwischen das Folienträgerpapier einkleben,
vorne ein Deckblatt, nur außen ein Rahmen (für die Rollen). In der
Mitte ist das Folienträgerpapier mit der glatten Seite sichtbar.

Nun einfach das Layout auf das Trägerpapier drucken.

Layout auf Platine bügeln usw. ...

Vorsicht:
Der Toner lässt sich mit den bloßen Fingern von dem Trägerpapier
trennen! Ein Aufweichen in Wasser oder ähnliches ist überflüssig.

Achtung:
Die eigentliche Folie ist nicht hitzebeständig (Laser, Kopierer). Daher
nie versuchen auf die Folie zu drucken!!!


Gruß

Max Murks

Autor: Dirk (Gast)
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ich gehe mal davon aus das du die Rückseite der Trägerfolie meist, also
nicht die Seite wo die Folie selber geklebt hat. Das geht nicht und das
Ergebnis ist nicht zufrieden stellend nach den Bügeln habe ich am Rand
kein Toner, mit dem Reichelt - Papier verfahren gehts besser.

ich schätze das es ein Druck und Temperatur Problem ist, deswegen
nochmal die Frage Kann jemand sagen welchen Laminiergerät benützt und
wie teuer es ist?

Wie lange bügelt Ihr im Durchschnitt? Nur mit Druck oder sind
Bewegungen besser?

Autor: Max Murks (Gast)
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Hallo Dirk,

ich meine NICHT die Rückseite, sondern in der Tat die glatte Seite, auf
der normalerweise die Folie klebt.

Der Trick ist ja, dass diese Seite besonders beschichtet ist. Nichts
bleibt da wirklich haften - eben auch nicht der Toner. Daher läßt sich
dieser dann problemlos auf die Platine übertragen. Dann klappt das auch
mit dem Bügeln. Nur kurz mal drüberfahren, Papier einfach abziehen -
fertig. Echt easy.

Autor: nurmi (Gast)
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naja, das hängt auch stark vom drucker ab, ob beim drucken auf der
"glatten" seite des buchfolienträgerpapiers der toner überhaubt
haften bleibt.

sag, Max Murks, welchen toner/drucker verwendest du?
und kannst mal ein foto von einer platine posten?

Autor: Dirk (Gast)
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Und mit Wieviel dpi druckst du ?

Dirk

Autor: Dirk (Gast)
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So ich habe mit einen HP 2100 die Folie, die ich auf ein DINA4 Blatt
geklebt habe durch den Laser gejagt.

Das Ergebnis hat mich überzeugt. Nachteil bei Flächen kann es zu
geringer abdeckung kommen. dafür sind die Leiterbahnen schön geworden!
Anmerkung das war jetzt erst der dritte Versuch.
Das was Max Murks gemacht hat, klappe nicht bei meinen HP laser :-(
da kein Ausdruck auf der Folie bleiben wollte.

siehe Bild- wie mein versuch aussieht.

Autor: Max Murks (Gast)
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Hallo nurmi,

als Laser Drucker habe ich einen HP LaserJet 6P genommen. Klappte
wunderbar. Das ganze habe ich mal vor über ein Jahr gemacht - habe
leider keine Bilder gemacht.
Da ich sehr feine Strukturen benötige (Leiterbahnen 0,2mm, Gehäuse
TQFP144, Durchkontaktierungen Via 0,6/0,3 usw.) war die ganze Sache für
solche feinen Strukturen nicht ideal. Solche Platinen sind im
Hoppybereich einfach nicht mehr machbar! Wem aber "normale"
Strukturen ausreichen (Leiterbahn 0,3mm, SO20, usw.) ist das Resultat
mehr als ausreichend.

Autor: Norbert "Air" Noob (Gast)
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Den Reis in der Hühnerbrühe ca. 50 Minuten bei kleiner Hitze und
geschlossenem Topfdeckel garen. Währenddessen die Ananas längs
halbieren, mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch heraustrennen,
den Saft dabei auffangen. Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden.

Sauerkraut fein hacken. Die Radicchio-Blätter waschen, abtropfen
lassen, zwei besonders schöne Blätter beiseite legen, die übrigen in
sehr feine Streifen schneiden. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne
Fett hellbraun anrösten. Den Reis, die Ananas, das Sauerkraut und den
kleingeschnittenen Radicchio untereinander mischen.

Sodann ein Dressing aus Ananassaft, Zitronensaft, Senf, Öl, Salz und
Pfeffer rühren. Unter die Salatmischung ziehen. Den Salat in die beiden
Radicchioblätter füllen. Zuletzt die gerösteten Kürbiskerne darüber
streuen.

Autor: Norbert \\\ (Gast)
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ich bin der norbert und mein mudda kann nix

Autor: noob (Gast)
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Womit klebst du denn den Folienträger auf die Schablone? Ist der
Kleber/Tesa/wasauchimmer wichtig?
Ich denke mir, daß der Drucker einem Tesastreifen übelnehmen könnte.
Kommts da nicht auch auf Hitzebeständigkeit an?

Autor: nurmi (Gast)
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ich hab zuerst einen tesaroller genommen.
und nachher einfach die abzieh etiketten, die übriggeblieben sind

sieh einfach mal hier nach, hab die seite gestern upgedated.
http://www.vocalcords.at/home/electronic/platine/p...

nurmi

Autor: A.S. (Gast)
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Naja, mit den Leiterbahnen wäre ich persönlich nicht zufrieden. Die
Schwankungen sind doch recht groß und bei großen Platinen könnte die
Suche nach einem Haar-Riß doch mühevoll werden.

Autor: Simon Waldner (Gast)
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Uns wie wäre es, wenn man bei einem Laserdrucker der Fixierwalze die
Heizung abstellt, ein normales Blatt durchlässt, dann irgendwie den
Toner vom Blatt per elektrostatischer Ladung auf die Platine überträgt,
und dann die Platine durch eine ausgebaute Fixiereinheit von einem
Laserdrucker lässt?

Autor: nurmi (Gast)
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zwar etwas kompliziert, aber ich weis nicht ob man eine cu-beschichtete
platine in einer kopier-/druckeinheit elektrostatisch aufladen kann.

dann könnte man ja gleich die platine dem kopierer füttern.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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naja aufladen geht schon (mit nem bandgenerator oder so ... muss halt
was stärkeres sein ..) aber das ganze hinzubekommen ohne den toner auf
dem papier zu verwackeln wird wohl das schwerste sein!

Autor: Dirk Milewski (Gast)
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Hat jemand eine Platine durch den Einzug bekommen?
Da fängt doch das Problem an?


Mit der Folien Methode ( direkt auf der Folie nicht das
Trägermaterial)
geht es gut. Flächen geht nicht so gut, da es schwächer ausgedruckt
wird, weiss der Kuckkuck warum das so ist (HP2100).



D.h. auf Papier ist der gleiche effekt sichbar. Und habe mit der
Folienmehtode gute Erfahrungen gemacht und die kleinen Fehler die
passieren kann man den Lackstift nehmen :)

Dirk

Tips auf eigene Gefahr hin.

Autor: Michael D. (Gast)
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mein laserdrucker verschluckt sich immer bei dem reicheltpapier und bei
conrad papier, was kann ich da noch nehmen?

Autor: Dirk Milewski (Gast)
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Oben und unten mit Tesafilm vom anfang bis ende fixieren.
Die besten Ergebnisse hatte ich mit Reichelts Papier.
ich empfehle aber die Folie - auf das Papier kleben und durch und auf
Platine Bügeln ( Folie zum Büchereinbinden klar und glatt soll sie sein
)

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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oder nimm seiten vom spiegel o.ä. ... die gehen auch ganz gut!

Autor: nurmi (Gast)
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naja, wennst sie doppelt nimmst, musst hinten ein fenster ausschneiden
damit der toner beim oberen papier durch die statische aufladung noch
haften bleibt.

Autor: Michael D. (Gast)
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das problem war einfach, dass das papier einfach zu dünn war und sich um
die tromel gewickelt hat, habe oben einfach 2 cm breiten streifen
laserjet papir, sprich was dickeres mit tesa angeklebt, und sehe,
klappert bestens, bei weiteren versuchen kamm ich auf die idee ein blat
aus einer alten pc zeitschrift zu nehmen, die sind einwenig dicker und
auch recht glat, klappt auch...

MfG
Michael

Autor: erkan (Gast)
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oh mann, ist ne menge schrott entstanden seit ich das versuche mit dem
lasertransfer. mittlerweile kriege ich das mit meinem laserjet 6p super
hin, der erste misgeschick das passierte war das bügeln auf meinem glas
tisch. die scheibe (immerhin 1cm dick) zersprang natürlich. naja war
halt sehr spät und ich war müde ;).
naja ich habe daraus gelernt und mache meine thermotransfers jetzt auf
einem handelüblichen bügeltisch. UNN man glaube es nicht es geht auch
mit ganz normalem weißen billigem kopierpapier sehr gut. ich lege auch
kein stoff dazwischen, sondern bügel direkt auf dem papier. ok die
glatte teflonschicht des bügeleisens sieht ziemlich schrubbe aus, aber
was solls...

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Wie sieht es bei Massenflächen aus ? kannst du mal ein Foto posten?

Autor: Wiesi (Gast)
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Ich hab leider den Reichelt nicht (wegen der Gebühren und so die
man in AT bei denen hat).

Weiß jemand, wie es mit dem Distrelec Papier funktioniert?


   Wiesi

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Das Papier sollte dünn sein, vielleicht aus Quelle Katalog.
Den Reicheltkatalog ist kostenlos

Autor: Bernd Ruoff (Gast)
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Hallo, an alle die Probleme mit der Papierwahl haben!

Ich habe gestern meinen ersten Versuch gestartet und heute die
Platine in Betrieb genommen.
Einfachste Methode:
Kurz bei der Post vorbei gehen und sich ein paar Packetaufkleber
besorgen. Das erste drittel dieses Zettels ist selbstklebend.
Jetzt das Trägerpapier hinten abziehen und einfach anders herum
auf den Aufkleber kleben. Nun kann man sein Layout auf das
glatte Trägerpapier drucken.
Platine reinigen, aufrauhen und das Layout direkt aufbügeln.
Bügeleisen auf höchster Stufe. Das Träger papier kann jetzt
sofort vorsichtig abgezogen werden, weil der Toner Komplett auf
der Platine haftet. Das Transferpapier kann man eigentlich
nochmal verwenden, weil der Toner Rückstandsfrei abgelöst wurde.

Drucker: HP 4l mit KMP-Toner

MfG

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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könntest du bitte paar fotos machen und hier dein Ergebnis zeigen?

Wie sind deine Resultate bei Massenflächen?

Ich arbeite mit HP Laserdrucker 2100 und bekomme nicht das Ergebnis
beim ausdrucken :-(

Autor: Michael D. (Gast)
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hi,
@Dirk Milewski,
wo ist da dein problem bei dem masseflächen?die sind meistens weit
grösser als die leiterbahnen selber, hatte auch auf grösseren
masseflächen risse bzw. unterbrechungen, die lösung war einfach mit nen
eding drüber oder paar tropfen nagellack auf die misslungenen
masseflächen...

MfG
Michael

Autor: Bernd Ruoff (Gast)
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Hallo
@Dirk Milewski,

Ich habe hier 2 Fotos, habe noch keine Masseflächen ausprobiert.
Aber ich denke es ist das einfachste, mit nem Edding die Fläche
auszumalen.

Meine Platine ist ca. 3,5x3,5 cm groß. PC-Schnittstelle für
Rad-Computer. Ist alles auf kleinem Raum, bin sogar zwischen den
IC- Füsschen durchgekommen, das ist für mich wichtiger, dass
feine strukturen gut rauskommen, Masseflächen würde ich, wie gesagt
mit Edding ausbessern.

MfG

Autor: Bernd Ruoff (Gast)
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2. Bild

Autor: Bernd Ruoff (Gast)
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noch eins

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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ist schon klar, aber warum mehr arbeuen als nötig!
Und oft sieht man auf Massenflächen nicht ob später alles gut wird.

Soll ja alles schön und gut ausschauen,um nicht noch alles mit der Lupe
nach Haarrissen und möglichen Fehlätzungen suchen zu müssen.

Normale Leiterbahnen, klappt ja recht gut, allerdings auf Flächen
nicht.

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Hört sich sehr interessant an, das Thema, muss ich auch mal ausprobieren
:)

Wie macht Ihr das eigentlich mit dem Bestückungsdruck? Sowas zu haben
wäre schön, macht die Platine ned nur professioneller, sondern
verringert auch Fehlerquellen durch falsche Bauteil-Positionen...

Geht das auch - drucken und aufbügeln, oder hält das auf dem
Basismaterial nicht? Falls schon, geht das auch auf einer geätzten
Seite (z.B. bei SMD-Bauteilen)? Also dass man z.B. eine Versionsnummer
oder einen Bestückungsdruck auf die geätzte Platine bringt?
Falls das nicht geht, was gibts für Alternativen, ausser den Text per
Edding auf die Platine zu schreiben oder Text als quasi-Leiterbahnen zu
erstellen?

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Klappt auch, ist natürlich nicht zu gut wie wenn es ein Profi macht,
sogar auf Alu gehts auch :-)

Würde dann nicht mit Papier machen, da die Fasern noch sichbar sind.
Eher mit Trägerfolie wie oben. Hier im Forum suche mal Tonerverfahren
oder Fotoprozess überwinden.

Autor: Michael D. (Gast)
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hi,
das mit der Trägerfolie geht ganz gut, und damit es auch für länger
drauf bleibt mal ganz dünn mit auto-klarlack drüber...

MfG
Micha

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Lösung zu Massenflächen - statt volle Flächen - Karomuster rein !
Ist sogar für EMV besser;-)

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Übrigens: Ich hab das Ganze auch mal getestet - und bin total
überrascht, ist echt cool die Methode... was mach ich jetzt mit meinen
80 photopositiv-Platinen? ;)

Getestet hab ichs mit Spezialpapier - was das genau für ne Sorte ist
weiss ich leider nicht. Mein Onkel hat aus seiner Papierfabrik ein paar
Packen mitgebracht, die haben in etwa so eine Beschichtung wie die
Hochglanzkataloge, werden wohl auch dafür genommen. Mit dem gehts 1a.

Zum Runterbekommen des Toners ist mir noch was eingefallen... eher
durch Zufall ;)
Warum nicht genauso verfahren wie beim Aufbringen? Nur mit einer
anderen Papiersorte, an der der Toner haften bleibt?
Viele haben ja berichtet, dass einige Papiersorten den Toner nicht
hergeben wollen - was beim Aufbringen stört, wär hier ideal...

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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Du meinst nach dem ätzen ? Ich denke mal das es Reste gibt auf der
Platine, die man doch wieder mit Scheuermilch, Aceton wegmachen muss.

Mir kann auch eine Idee für die Fotoverfahren Leute, keine Ahnung ob es
geht. Der Ausdruck wird meist nicht Lichtdicht und auf Laserfolie kurz
das Layout per Bügeleisen kopieren und durch das schmelzen  des Toners
wirds Lichtdichter, mh, hält eine Laserfolie das aus ?

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Hallo
frage, wieso tintenpisser umbauen??

es gibt eine nette erfindung, die nennt sich plotter am besten pen
plotter..

die stifte koennte man mit aetzfester tinte befuellen (evtl aus dem
edding)

damit liesse sich zB. sicher auch zum teil ein bestueckungsdruck
aufbrinngen und villeicht sogar loetstoplack oder zumindest noch mal
das layout mit einer tinte, die beierneutem aetzen dann diesen
loetstoplack entfernt

Autor: Dirk (Gast)
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Die eine Idee gefällt mir besonderst. Man bräuchte einen alten
Tintendrucker der ein Flachbett hat und die Dicke eine PCB kann.
Dann eine alte Partone reinigen und einen niedrigviskosen UV Kleber
rein. Dann die PCB bedruckt und den Kleber unter UV ausgehärtet. Man
muss nur achtgeben, das der Kleber "stehen" bleibt (leicht
tixotrop).

Ich habe heute mal div. Papier ausprobiert. Wir haben ein sehr festes
(ca. 250g) Papier das eine richtig glatte Oberfläche hat. Leider blieb
der Toner nicht hängen. Ich werde es noch einmal mit dem Kopierer
versuchen.

Autor: Peter Ullrich (Gast)
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Die Idee mit dem Plotter erinnert mich noch an eine Lösung, die wir
früher in der Firma gemacht haben (und ich jetzt nach dem Verschrotten
geerbt habe):

In einem HPGL-Plotter wird ein spezieller Lichtstift, der über einen
Lichtleiter mit einer starken Halogenlichtquelle gespeist wird
angespeist wird ausgestattet. Ein Hochkontrastfilm am Plotter wird
damit dann belichtet.

War aber wie gesagt nur zum Film erzeugen und nicht direkt zum
Platinenbelichten gedacht...

Ciao
Peter

http://www.ullrich.at.tt

Autor: Stingl Thomas (Gast)
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Hallo,

Ich habe nun einige male versucht ein Layout auf eine Platine zu
bekommen. Allerdings, bisher vergeblich. den Drucker ( Farb-Laser ) den
ich nutze ist der "Dell 3000cn".
Ich habe mittlerweile viel probiert : von layout drucken auf normales
Papier, über Reichelt Katalogseiten, folie von Packetaufklebern von
DHL, normale Klarsichtfolie..... usw.
Keine dieser Methoden hat sich bisher als funktionieren
herausgestellt.

Im Anhang mal ein bild des besten ergebnisses, welches ich bisher
erreicht habe.

Kann mir vielleicht irgendwie irgendjemand sagen wieso sich der Toner
nicht richtig vom Papier löst?
Bügeln tue ich ca. 2 minuten mit leichten kreisbewegungen um überall
hinzukommen. ( habe schon auf mittlerer Temperatur und auch schon auf
ganz hoher Temperatur versucht. ) Leiterbahnen sind bisher noch nicht
zusammengeschmolzen im falle wenn es zu heiß wäre, bisher macht es den
anschein als wäre das bügeleisen zu kalt. ( ABER bei höchster Stufe
sollte das ja nicht der fall sein. )

Bin solangsam irgenwie am verzweifeln.

Nichtmal die größeren leiterbahnen oder sie kreise für die
befestigungsschrauben werden richtig übertragen.
Bei dem smd teil ( µC etc. ) könnte ichs ja noch verkraften, obwohl auf
dieser einen Seite zu sehen ist, das selbst das gehen soll.

:( verzweifel

Schonmal vielen Dank im Vorraus.

Danke und gruß,

Thomas

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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Vielleicht taugt der Toner deines Druckers für diesen Zweck nicht?

Ich habe die besten Ergebnisse auf jeden Fall folgendermaßen erzielt:
Das bedruckte Papier auf die Platine legen, ein weisses Blatt zum
Schutz des Bügeleisens darüber und dann 2-3 mal kräftig darüberfahren,
mehr nicht. Bügelt man zu lang, löst sich das Zeug wieder, weniger ist
da oft mehr... 2 Minuten halt ich für zu lang...

Probiers mal aus, wie beim Belichten, einen Streifen 20 Sek. bügeln,
den nächsten 40, ... dann siehst du schon was am besten funzt...

Autor: dirk (Gast)
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Zum besseren hafften die Platine aufrauhen!
Und das sieht so aus ob die Hitze dort nicht genügend hin kommt oder
zuwenig Druck ausgeübt wurde.

Ich mache es mit Folie siehe unter Platinenherstellung auf

www.comwebnet.de

feedback erwünscht.

Autor: Thomas Stingl (Gast)
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Angeschmiergelt habe ich meine Platine auch. Allerdings mit 800er
Schmiergel. Vielleicht etwas zu fein. Werde mal versuchen groberen
Schmiergel zu nehmen, und wie Ithamar Garbe gesagt hatte, mal nicht so
lang bügeln. Kann mir zwar nicht ganz vorstellen, das sich der Toner
vom Papier lößt und wenn man dann nicht mit dem bügeln aufhört, er sich
wieder am Papier festsetzt, aber okay.
Bin froh um jeden kleinen Rat :)

@Dirk : Also auf deiner Seite sieht es ja so aus, als funktioniert es
bei dir ganz gut, ebenfalls auf : http://thomaspfeifer.net/index.htm .
Das Ergebniss gefällt mir auch sehr.
Also ich werde heute nach der Arbeit die erwähnten Sachen mal
ausprobieren und werde dann mal bescheid sagen.

Vorerst Danke und Gruß,

Thomas

Autor: SiO2 (Gast)
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Bei mir musste ich ziemlich lange 3min buegeln, bis es auch wirlich
gehaftet hat, aber dann haben die kleinen fussel, ätzbrühe mit
auifgesaugt, und die bahnen waren nicht wirklich gut, leichte löcher
drin.

Autor: Jens D. (Gast)
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Hallo
schon oft geschrieben..
Drucker hoegste aufloesung + hoegste tonerdichte..
bestes ergebnis mit reichelt papier
ich habe einen nachgefüllten toner und einen HP LJ 4000

platine säubern (mit atta / ceralean) und mit wasser abwachen NUN NICHT
MEHR AUF DAS KUPFER FASSEN!!! mit einem neuem zewa tuch abtrocknen

das layout passend ausschneiden und mit der spitze des buegeleisens
leicht auf dem kupfer ankleben :P

nun habe ich aus einer alten jeand die innentache rausgeschnitten und
doppelt gefaltet.

das lege ich darueber und buegel erst einmal eine runde

dann lasse ich es abkuehlen und lege das buegeleisen eine weile wieder
drauf nach 10 .. 20 sekunden mach ich noch ein paar kreise und fertig
;)

das ergebis ist meistens sehr gut

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Männer!

Nachdem ich mir ein Belichtungsgerät mit UV Röhren gebaut habe
und mit dem POSITIV 20 Spray egal mit welcher Belichtungszeit
(alles zwische 10 sek und 2 min ausprobiert) keine Erfolge hatte,
begann ich auch mal zu bügeln. HERVORRAGEND!!

Material bzw Apparate: Hartpapier , Reklameblätter von M*D*A Markt.
(Ich bin doch nicht blöd) :-)) Drucker Brother HL2030
und Bügeleisen FeCl 3 .

Das ging so gut, daß ich gleich 4 Platinen gemacht habe; alle
sind was geworden!

ICH BIN ENTZÜCKT!!

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Dirk

Mit Folie hab ich es eben mal getestet. Ging gar nicht!

Wie sagt Bernd, das Brot. MIST.

Paul

Autor: dirk (Gast)
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@Baumann: Was hast den gemacht und was für ein Ergebnis hast du gehabt
welche Folie hast du benutzt?

Autor: Peter Ullrich (Gast)
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Hallo Thomas!

>Ich habe nun einige male versucht ein Layout auf eine Platine zu
>bekommen. Allerdings, bisher vergeblich. den Drucker ( Farb-Laser )
den
>ich nutze ist der "Dell 3000cn".
>Ich habe mittlerweile viel probiert : von layout drucken auf normales
>Papier, über Reichelt Katalogseiten, folie von Packetaufklebern von
>DHL, normale Klarsichtfolie..... usw.
>Keine dieser Methoden hat sich bisher als funktionieren
>herausgestellt.

Dein Problem ist glaube ich, daß die Farblaser eine wesentlich höhere
Einbrenntemperatur haben und daher der Toner am Papier wesentlich
besser haftet. Dementsprechend schwere geht er dann beim Bügeln auch
wieder runter.

Aus diesem Grund gibt es auch für Farblaser andere Klarsichtfolien, die
diese höhere Temperatur aushalten. Ein Chef von mir hat einmal eine
normale S/W-Laserfolie eingelegt und dann eine Reparatur über 2000.-
Euro verursacht...

Ciao
Peter

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Dirk

Die Folie ist Avery Zweckform Laser A4.

Mfg Paul

Autor: 123 (Gast)
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Autor: dirk (Gast)
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@Paul: der Link von 123 - zeigt dir alles !

Mit Folie meinte ich die Folie mit dem man Bücher einschlagen kann!
steht auf der HP Platinenherstellung auf www.comwebnet.de

Ich habe auch mal mit Folie probiert wie du es gemacht hast - kam nur
Mist bei rum!

Mit der Buch - Klebe - Folie, hatte ich gute Ergebnisse erzielen
können!
Sogar die Bohrlöcher wurden geätzt und kein rumgerubbel mehr.
Aber wie gesagt erst lesen dann machen! Sonst wie Bernd sagt - Mist!
;-)

Erzäle dann mal von deinen Ergebnissen. Würde mich freuen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Dirk:

Das mit der Folie war bloß mal so eine Idee. Ich habe ja weiter oben
geschrieben, womit ich sonst ans Werk gehe.

Dabei bleibe ich jetzt und bin zufrieden damit.

MfG Paul

Autor: dirk (Gast)
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Schade würde mich interessieren wie es geklappt hat und wie zufrieden
man damit ist. Ich sehe es als Verbesserung an.

Wenn einer es mal ausprobiert hat, würde ich mich freuen, welche
Erfahrungen er damit gemacht hat.

Autor: Maik Quaas (Gast)
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Hallo. ich lesse hier schon eine ganze weile in verschieden beiträgen
über die direckte herstellung von platinen ohne den umweg übers
belichten.
in einem anderen beitrag stand was von wasserlöslichem papier was aber
den toner zugut aufnimmt.

wie wäre es mit wasserlöslicher folie? ha das gefunden auf der suche
nach papier was sich in wasser löst.

die folie besteht aus Polyvinylalkohol und müßte 210°C aushalten, man
kann sie mit den verschweißgeräten für folien verabeiten... also beutel
und so draus machen....

und dann haut man sie ins wasser und weg ist sie. das wäre doch das was
alle suchen. die oberfläche solte sehr klat sein....

frag ist nur wie hoch die temperatur der fixiereinheit im drucker ist?


was meint ihr dazu?

schönen gruß Maik

Autor: dirk (Gast)
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@Maik: folie besteht aus Polyvinylalkohol

ist das nicht flüssig ?
Hört sich gut an, hast du damit was gemacht?
Und wie Teuer wäre das ?

Die Temperatur der Fixiereinheit habe ich keine Ahnung, schätze Sie
schon so um 200-230 Grad ein - fast wie beim Bügeleisen.

gemessen habe ich es selber noch nicht.

Hört sich auf jedenfall nicht schlecht an!

Autor: Maik Quaas (Gast)
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also der bestandteil heißt halt o con der organick habe ich nicht so den
plan, hab noch nix damit gemacht, bin erst ma am informationen zusammen
tragen....

hier der link zu folie. 10m für 10€ wäre ja ein klaks wenns gehen
würde
http://www.fadenversand.de/oxid.php/sid/x/shp/oxba...

die Sulky SOLVY folie, kannst auch direck beim hersteller schauen....

http://www.sokufol.de/deu/wasserloesl_folien.html

Autor: Michael Neumayer (nurmi)
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man müsste rausfinden wie lange der auflösungsprozess dauert.

wenn das im bereich von jahren liegt, dann ...

Autor: dirk (Gast)
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nö - 10 sec! siehe Link oben

Autor: Sven Günther (Gast)
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Tip Plotter mit Edding als Stift.

reicht aus beim Äzen.

Gruss
Sven

Autor: Torsten (Gast)
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>Tip Plotter mit Edding als Stift.

Nur hat man dann ein Problem bei unterschiedlichen Leiterbahnstärken.
Somit kann man nur den Stift wechseln, wozu der Plotter in der Lage
sein
muß, immer wieder zum Ursprung zurückkehren zu können (im allgemeinen
kein Problem, da oftmals über die Software einstellbar).


Gruß

Autor: Simon Kern (Gast)
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@ Torsten & Sven Günther

Falscher Thread. Siehe
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-12000.html

Probleme sind alle gelöst bis auf eine billige, dünnflüssige und
zuverlässig ätzresistente Tinte.

Autor: pertl johannes (Gast)
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hallo,


ich befülle tintenpatronen scho 15 jahre, dieser versuch wird nie
funktionieren da ein inkjetprinter eine salzfreie grunlage braucht
sonst verstpopfen die düsen, eine saere enthaelt salze sowie
ungeeignen.


hannes

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Hi

@ Hannes

Könntest du deine letzte Aussage noch mal in Deutsch formulieren.

MfG HG

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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Hallo Jungs,
na vom direkten Bedrucken der Platine seid Ihr ja ganz schön weit
abgekommen.
Die Bügelmethode ist auch schon in die Jahre gekommen. Ich habe das mal
vor 7 Jahren angetestet. War einfach nur sch*....
Warscheinlich beim Lieferanten ( damals C*) überlagert.

Ich nehme immer noch meinen guten alten Epson Stylus Photo 750 mit
Zweckformfolie. 4 UV Lampen in einem alten Scanner zum 90s belichten.
Jo, 90 Sekunden reichen bei 4x 8 Watt .....
Entwickeln, Ätzen und fertig. Mit Bungardplatinen immer 100% Ergebnis.
Da kann man auch mal überbelichten oder zu lange entwickeln. Alles kein
Problem.
Spätestens bei SMD gibts mit dem Bügeln doch Probleme, denke ich.

Laßt Euch nicht entmutigen, und wenns nichts wird, man wird nicht
dümmer davon.

Gruß

Autor: AVRNIX (Gast)
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SMD Probleme mit Bügelmethode -> www.comwebnet.de

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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das Layout sieht brauchbar aus.  die Methode hat für mich trotzdem immer
noch etwas mit Abenteuer zu tun. Und nen 1200dpi Laser hat ja auch nicht
jeder. Und bei 300 wirds echt eng mit 0,3 bis 0,2mm Leitebahnen das Ding
Lichtdicht zu haben.

Ne Ne ich bleibe bei meiner Methode. Aber ich werde hier weiterlesen.

So denn

Autor: AVRNIX (Gast)
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Ja Ok, die 60 nm Technologie wirst du damit nicht schaffen, aber für die
meisten reicht es wenn Sie 2 - 3 Platinen ihrer Arbeit machen können.

Und es soll mit einen HP 4L sogar besser gehen, da er mehr Toner abgibt
und dadurch auch Flächen möglichen sind.

Es hat meist mit der Tonerabgabe zutun und nicht mit dpi Zahl.
Also nicht Sparmodus einstellen , sondern volle Pulle ;-)

Obwohl die dpi 1200 habe - ist der Toner bei Flächen nicht
deckungsgleich : -(

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
Datum:

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Also mit meinem Lexmark Optra M410 funktioniert das auch ganz gut - da
kann ich die Tonerabgabe auch einstellen - allerdings ist zu viel Toner
auch nicht gut, da das sonst an den Rändern "verfliessen" kann.

Ich drucke auf beschichtetes unbedrucktes Hochglanz-Katalogpapier, das
den Toner relativ gut wieder abgibt. Und mein Drucker druckt mit 600
dpi, ich hab eigentlich immer ganz gute Ergebnisse erzielt.

Vor allem sieht man gleich nach dem Aufbügeln, obs was geworden ist,
wenn nicht, macht man es halt nochmal. Beim Belichten sind wieder ein
paar Unsicherheitsfaktoren mehr.

Und genial finde ich es, auch gleich den Bestückungsdruck aufbügeln zu
können - macht nen professionelleren Eindruck. Auch wenn das da nicht
ganz so gut haftet...

Autor: AVRNIX (Gast)
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@Garbe: d.h. Flächen gehen ohne Probleme?

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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@AVRNIX: Jo, ich hab keine Probleme gehabt bis jetzt. Ich find sogar die
Platinen werden schöner als bei der Belichtungsmethode - da langt eine
Tonerschicht für absolute Lichtdurchlässigkeit meist nicht, und nimmt
man zwei Folien übereinander, bekommt man die nie 100%ig deckungsgleich
hin...

Autor: Sommer (Gast)
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Hallo, da ich auch an der Herstellung von eigenen Platinen interessiert
bin mal eine Frage von mir.

Kennt sich jemand aus mit sog. Micro-Dry Druckern, wie unten zu lesen
früher von ALPS, nun von OKI verfügbar.
Ich sah mal so ein Teil in einer Firma, dort wurden die Schleifen für
Kränze damit bedruckt - es sind kleine Farbbandkassetten enthalten,
für die Schleifen gab es sogar metallisch glänzende Silber & Gold-
Kassetten.
Ich glaube mich zu erinnern das es sich damal um einen Citizen-Drucker
gehandelt hat. Mich würde einfach mal interessieren ob diese Material
auf eine Platine gedruckt event. resistent bleibt beim Ätzen ???

Grüße, M.Sommer















Zitat:

Der ALPS MD-5000 Fotodrucker vermochte schon vor einem Jahr,
photorealistische Ausdrucke mit 1.200 dpi auf Normalpapier und mit bis
zu 2.400 dpi auf speziellem Fotopapier auszugeben. Allerdings hatte die
ALPS-Mutterfirma in den USA beschlossen, den Vertrieb sämtlicher
ALPS-Drucker in Europa einzustellen und den MD-5000 hier nicht mehr
anzubieten. Angesichts der hohen Qualität dieser Drucker hatte die
österreichische Firma Mabs Widerstand angesagt und importierte fortan
Drucker und Verbrauchsmaterialien im größeren Stil auf eigene Faust aus
den USA.

Mittlerweile hat ALPS ausdrücklich verboten, Produkte unter seinem
Namen in Europa zu vertreiben........

Wer sich für den OKI-Drucker interessiert, bzw. Verbrauchsmaterialien
für seine OKI/ALPS-Drucker sucht, sollte sich bei der Firma Mabs in
Österreich melden. Sie übernimmt den europaweiten Vertrieb – auch für
Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Autor: Fridolin (Gast)
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Hallo, habe das problem das bein ausdrucken die masse nicht mehr stimmen
hat jemand ein programm für mich oder ein paar tips die er mir senden
kann???
vielen dank ,

Autor: Sommer, Michael (Gast)
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Druckst du mit Laserdrucker?

Ein oft genannte Tip ist dafür wohl die Folie / das Papier 2x
durchlaufen zu lassen, dies minimiert den Verzug beim eigentlichen
Druckvorgang wenn das Medium durch die Fixierung läuft, dort wird
der Toner ja bei ca. 180-190 Grad eingeschmolzen...

mfG  M.Sommer

Autor: Dominik Niakamal (Gast)
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Hallo Leute,

Ich lese schon seit einiger Zeit mit großer Interesse eure Tipps Tricks
und Hinweise zum rihtigen drucken des Boards.

Früher habe ich dies aber über die Belichten entwickeln Methode
gemacht.
Da mein Tintenstrahler HD dj5652 immer wieder verrückt spielt,
(Dauert ewig bis er das Papier einzieht, klakt beimeinziehen,..... )
damit meine ich also das ein Normaler Druck auftrag mal so 8Minuten
braucht bis da was passiert bin ich auf der Suche nach einem Laser
drucker.
Dieser sollte am besten ´n Color Laser sein und über eine USB oder wenn
nicht USB dann Netzwerk Schnittstelle verfügen.

Von solchen Druckern gibt es ja am Markt sehr viele, nur sind diese
auch für die Direkt Toner Methode einseztbar ?

Ich habe das mal vor einigen Wochen mit einem HP Laser Jet 6 aus der
Firma probiert.
Klappte nicht so gut.
Entweder gehtder Toner nicht vom Reichelt Papier ab oder ich bügle zu
heiß und der Toner klebt dann wieder am Papier.

Da diese Methode aber sehr gut mit dem Folien Deckpapier funktionieren
soll, suche ich jezt nach einem pasenden Laser Drucker.

Diesen will ich aber auch für normale Drucke farb sowie Schwarz weiß
nutzen.

Wenn ihr einen kennt immer her damit.
Nur S/W ist auch OK dann muss ich bei bedarf eben den Tintenstrahler
nehmen.

PS.: Ich habe bei eBay schon nach dem alten HP ColorLaserJet 5 glaube
ich hieß der geschaut, der ist mir aber viel zu riesig um ihn ins Haus
zu stellen.

Ich frue mich auf eure Antworten

Dominik

Autor: Torsten (Gast)
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Tja - da wird Dir wohl kaum jemand eine verbindliche Auskunft geben
können, da es schlicht weg vom Toner abhängt. Es hatte sich mal
herauskristallisiert, dass HP Toner nicht so gut gehen soll. Ich
hingegen habe einen HP-Laserjet 5MP und einen HP-Color Laserjet 5M mit
denen ich den Bestückungsdruck (in Farbe) absolut sauber und sogar mit
feinen Linien hinbekomme. Man muß schon recht viel und teilweise lange
probieren, bis man gute Ergebnisse hinbekommt. Es klappt selten beim
ersten Mal. Ich schaffe ohne Probleme reproduzierbare Ergebnisse -
OPTISCH (allerdings habe ich auch lange getestet). Ich nutze das
Verfahren aber nicht für's Ätzen, sondern ausschließlich für den
Bestückungsdruck, da es beim Ätzen KEINE reproduzierbaren Ergebnisse
gibt (vielleicht bin ich auch zu blöde, da es ja scheinbar andere
schaffen). Wichtig ist auch das Papier. Ich benutze ordinäres
Tintenstrahler-Papier für Auflösungen bis 1440 DPI - matt nicht
glänzend. Beim Reichelt-Papier wurde immer die Druckerschwärze mit
übertragen.

Gruß

Autor: Alexander Se. (Gast)
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Also ich hab den HP Laserjet 5M  ( S/W) und das ding ist net wirklich
groß. Einfach neben den PC stellen und jut ist.. nimmt soviek platz weg
wie 4 reichelt kartons in der aufstellung 2*2. Also 50*50cm Boden wird
verbraucht :D. Net besonders viel.. bei den Reichelt kartons die bei
mir rumschwirren ^^

Autor: Lötnix (Gast)
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Ich wollte mir einen HP2100 Laserdrucker zulegen, der kann 1200 dpi 
drucken.
Ist dieser Drucker geeignet um Platinen herstellen, also mit den 
Tonertransferverfahren Platinen herzustellen ? Oder gibts was bessers?

Wer druckt den mit dem HP 2100 Laserdrucker und macht Platinen damit ?

Lötnix

Autor: Sperrholzplatte (Gast)
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Die DPI-Zahl ist völlig unwichtig, selbst mit 300 DPI schaffe ich 8mil 
ohne Probleme. Entscheidend ist die Fähigkeit des Druckers, lichtdichte 
Ausdrucke zu erzeugen. Und da habe ich noch keinen HP Laserdrucker 
gesehen, der das kann.

Autor: Michael Neumayer (nurmi)
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lichtdichte ausdrucke kann man mit aelteren druckern, bei denen die dpi 
nicht so hoch sind (z.b. 300dpi), besser erreichen, da diese einen 
grobkoernigeren toner verwenden.
der ist dann auf dem papier infolge des schlechten toners dicker 
aufgetragen...

gruss nurmi

Autor: Lötnix (Gast)
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Welche Drucker schaffen den Lichtdichte ausdrucke ?

Autor: Michael Neumayer (nurmi)
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einen lichtdichten drucker :) hab ich leider nicht zuhause.

ich mach das immer mit einem alten kopierer. der schafft lichtichte 
drucke und ich kann zur vorlage sogar einen tintenspritzer nehmen ;)

damit drucke ich im verhaeltnis 1:2 aus (also doppelt so gross) und 
verkleinerts beim kopierer wieder, dadurch wirds noch genauer und 
dichter... (kommt mir zummindest so vor)

Autor: Sven Günther (s705081)
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Hallo *,

Hier mal meine Erfahrung von c.a. 1,5 Jahren Toner Transfernutzung:

Ich nutze für die Platinen einen HP Laserjet 1200 und es geht ohne 
Probleme. Aber nur wenn man den Toner von HP nutzt Preiswerter Toner von 
Pelikan und ähnlichen sind extrem schlecht. Habe auch mal mit einem HP 
Laserjet 4xxx probiert und das Ergebnis ist Schon auf dem Papier 
ziemlich dick, wenn man von der Seite auf das Papier blickt sieht man 
schon die Erhebungen durch die Leiterbahnen.
Aber es kommt auf das Papier an, als wirklich gut hat sich bei mir 
Hochglanz Werbung erwiesen, die Ganze Fläche auf dem Papier muss 
Glänzen. Der Katalog von Reichelt oder auch Lidl Werbung funktionieren 
sehr gut.

Gruss Sven

Autor: Micha (Gast)
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hi,
man sollte unterscheiden unter laserdrucker und dioden drucker, beide 
fallen in der kathegorie laserdrucker, wobei die led(laser)drucker 
deutlich schlechter sind, da sie sparsamer sind und somit nicht so dick 
den toner auftragen, die richtigen laserdrucker sind dafür deutlich 
teurer in der beschafung wie auch in der wartung...

mfg micha

Autor: Michael (Gast)
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Habe zum Thema Platinen direkt bedrucken einen Artikel gefunden:

http://www.circuitree.com/CDA/Articles/Feature_Art...

lg
Michael

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Gibts in der Richtig was neues oder Verbesserungen?

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich habe das lange Zeit mit einem Flachbettplotter und zpezieller Tusche 
gemacht. Das Ergebnis ist erstklassig! Nachteile: feine Leiterbahnen 
(<0.2mm) sind nicht möglich, Tusche ist teuer, Masseflächen und dicke 
Leiterbahnen dauern ihre Zeit, Flachbettplotter scheinen aus der Mode zu 
sein :(

Es gab auch die Möglichkeit mit einem UV-Stift (externes Gerät mit LWL) 
auf dem Flachbettplotter Fotopositiv-Platinen zu belichten. Auch hier 
estklassiges Ergebnis. Allerdings muss man im Dunkeln plotten ;)

Autor: Manfred (Gast)
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Hallo,
es wurde angefragt, ob der "Druck" vom Alps-Drucker ätzfest ist.
Es wurde nur umfangreich über die Situation von Alps berichtet.
Es wurde nicht auf die Frage eingegangen.
Wie ist denn der letzte Stand, ist nun der Druck ätzfest?

Gruß Manfred

Autor: Robert (Gast)
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Hat von Euch jemand Erfahrung ,ob auch Tintenstarhldrucker geeignet 
sind?Oder haftet diese Tinte nicht so gut?

Autor: Bastl (Gast)
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Hey, vergesst Tintendrucker!
Der Toner eines Laserdruckers ist Licht-, Säure, Abrieb-, und 
Wärme-beständig (bis ca. 120°C) und er ist wasserabweisend, was für sehr 
saubere Ätzränder sorgt.
Ich drucke auf Zweckform-Folie für Overheadprojektor und laminiere das 
ganze auf und im gleichen Atemzug auch ab. Die Platine muss warm sein, 
so ca. 70°C.
Das mit der Zelofanmethode, die Folie abwaschen, könnte auch gut 
funktionieren.

Jetzt habe ich mir einen Lexmark E120n für 95 € beim Mediamarkt gekauft 
und baue diesen um, so daß die Platine gerade an der Bildtrommel und 
durch die Fixiereinheit läuft. Das ist zwar schon alles gegeben und die 
Stärke der Platine geht auch gut durch, nur muss das Papierfach weg, daß 
die Platine von unten nach oben gerade durch kann. Kann ja hier dann 
berichten, wenn ich mein erstes PCB mit diesem Drucker gemacht habe.

Mit dem Laminierverfahren mache ich meine SMD (TQFP) Platinen. Man sieht 
auch gleich ob die Platine in Ordnung ist und hält die Fertige Platine 
auch schon nach 12 Minuten in der Hand. Das ist einfach genial für 
Prototypen.

Autor: 6632 (Gast)
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Platinen direkt bedrucken ist Unsinn. Wie wuerde man denn zwei Layer 
passgennau aufeinaner kriegen ?

Autor: nurmichl (Gast)
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das mit den 2 layer koennte ich mir unter umstaenden noch vorstellen, 
aber die cu-seite direkt im drucker entlaed die statische aufladung beim 
drucken.
und somit kann da von der toner nix mehr haengenbleiben.

@Bastl: aber ich lasse mich da gerne belehren, bin schon gespannt auf 
deinen umbau.

Autor: platinenwalter (Gast)
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Hi ich bedrucke Alufolie und bügele diese auf die Platine auf, das 
problem ist natürlich das man Alufolie nicht im Wasser auflösen kann:)
Also das ganze Gelump in eine Wasser Salzsäure mischung bis sich das 
Aluminium aufgelöst hat dann normal ätzen entweder Peroxid dazu oder 
EisenIII.....

Autor: Michael Neumayer (nurmi)
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@platinenwalter:
wie machst du das, dass dein drucker die alufolie nicht frisst?
und ... kommen auf der folie die leiterbahnen noch gut und scharf an?

Autor: GastTX (Gast)
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Würde mich mal den Arbeitsablauf interessieren du klebst dann die 
Alufolie auf die Platine, oder wird die bedruckt und mit Bügeln auf die 
Platine übertragen?

GastTX

Autor: Tobias Binkowski (tc-soundnlight)
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Kurze frage zur "Reicheltmethode" - bin echt begeistert von eurem 
geschriebenen und wills auch mal probieren...

Hab aber paar fragen: Also drucken soweit ist klar...

Aber meine Idee bzw. Frage:
(hoffe ihr habts noch ned behandelt hab nur den anfang gelesen schähm)

Wenn ich schon auf "Reichelt" drucke um damit zu Ätzen könnte ich doch 
auf die fertig geätzte und gebohrte Platine nochmal ne Reichetlseite 
legen und einen Bestückungsdruck machen... oder vll sogar einen 
Lötstoplack?!

Vll ist es auch Hirnrissig aber halt gerade eine Idee von mir!!

Grüße Tobi

Autor: Tobias Binkowski (tc-soundnlight)
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Tobias Binkowski wrote:
> Kurze frage zur "Reicheltmethode" - bin echt begeistert von eurem
> geschriebenen und wills auch mal probieren...
>
> Hab aber paar fragen: Also drucken soweit ist klar...
>
> Aber meine Idee bzw. Frage:
> (hoffe ihr habts noch ned behandelt hab nur den anfang gelesen schähm)
>
> Wenn ich schon auf "Reichelt" drucke um damit zu Ätzen könnte ich doch
> auf die fertig geätzte und gebohrte Platine nochmal ne Reichetlseite
> legen und einen Bestückungsdruck machen... oder vll sogar einen
> Lötstoplack?!
>
> Vll ist es auch Hirnrissig aber halt gerade eine Idee von mir!!
>
> Grüße Tobi

Sry... bin grad mal paar Seiten durchgegangen
Wurde beschrieben Bestückungsdruck ist auch gut machbar, wenn man nach 
dem Übertragen den Toner in die Platine nochmal einbrennt (Platine aufs 
Bügeleisen legen) ..

Aber "Lötstoplack" klappt denke ich nicht oder?! (ich probiers denke ich 
eh aus sobald ich mal irgendwann dazukomme

Autor: André Hunger (Gast)
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ganz einfach --> Bremsenreiniger

erhältlich bei ATU oder in Werkstätten, gibts in 500 ml Sprühdosen.
Hab bei mir inner Werkstatt welche zum Verkauf.

Wenn Du brauchst, kurze Nachricht an mich :-))

Autor: André Hunger (Gast)
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ganz einfach --> Bremsenreiniger

entält Aceton und das Zeug sollte weg gehen.

erhältlich bei ATU oder in Werkstätten, gibts in 500 ml Sprühdosen.
Hab bei mir inner Werkstatt welche zum Verkauf.

Wenn Du brauchst, kurze Nachricht an mich :-))

Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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Habe mir heute einen Spiegel (www.spiegel.de) gekauft :). Nein, Quatsch, 
hatte noch einen da herumliegen, weil ich das mit dem "Laminieren" mal 
ausprobieren wollte.

Hatte mit einem Kataolog von Distrelec probiert. Mäßiger Erfolg.
Aber vor allem: Es gibt Papierstau im Drucker (HP 4050). Spiegel habe 
ich noch nicht probiert, mache ich aber gleich mal.

Mich wundert zwar, daß Ihr Spiegelpapier so wärmstens empfehlt, wo der 
doch kleiner als A4 ist. Bekommt man da nicht erst recht Probleme im 
Laserdrucker?

Gruß
Christoph

P.S. Papierstau. Spiegelpapier geht nicht.

Autor: faustian (Gast)
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Also bei mir funktioniert:

Papier ala Fernsehzeitung direkt durch einen Kyocera FS400.

Nach dem Transfer die Platine mit Centralin Feuerzeugbenzin entfetten, 
scheint den Toner nicht merklich anzuloesen.

Runter kriegt man den am Ende mit Aceton oder Nitroverduennung, ist ja 
bekannt.

Andere Sache: hat mal jemand galvanisch vergolden NACH dem Transfer (als 
Negativ!), VOR dem Aetzen ausprobiert? Eigentlich muesste eine 
Goldschicht doch sehr resistent sein und den Resist ersetzen koennen...

Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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Aufkleben auf ein DIN A4-Blatt schafft Abhilfe. Hatte ich auch schon 
hier irgendwo gelesen.

Hat jemand Erfahrung mit dem Herstellen von zweiseitigen Leiterplatten 
mit dieser Methode?

Es dürfte ja etwas schwieriger sein, die beiden Seiten exakt in Deckung 
zu bringen und die Verschiebung, die durch die Leiterplattendicke 
entsteht, zu verhindern.

Außerdem ist das ja so ähnlich, wie wenn man ein Butterbrot von beiden 
Seiten mit Butter  bestreicht :-), wenn's ans Aufbügeln geht.

Autor: Franky (Gast)
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Hallo, die Frage entfernen des Toners ist eigentlich keine. Man nehme 
entweder Aceton oder Nitro-Verdünnung. Wenn man die Verdünnung einen 
Moment einwirken läßt, gehts fast von allein....

Autor: Verwirrter Anfänger (Gast)
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Dir ist schon klar, dass dieser Thread schon seit knapp 2 Jahren tot 
war?
Aktuelles zu dem Thema findet man hier:
Beitrag "Platinen Direktdruck per Inkjet als Ätzmaske"

Autor: Twemnexewment (Gast)
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