Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transformatoren selber bauen


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von Transformator1 (Gast)


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Günter Lenz schrieb:
> Noch was:
> Wenn du mit dieser Schaltung LEDs betreibst, muß
> die Flußspannung aller LEDs größer als die Betriebsspannung
> sein,

Das auf jeden Fall, u.a.m. weil die LED kaputtgehen kann oder zumindest
ihre Lebensdauer stark verringert
wird. Die grünen LED's haben, soweit
ich weiß, eine Flussspannung von je ca. 2,5V, was für 14 von diesen 
LED's ca. 35V ergibt. Und da liegen
ca. 32V an. Das bedeutet, dass an jeder LED ca. 2,2V anliegen, weil
am Vorwiderstand auch noch ein bisschen was abfällt.

Gruß Transformator1

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Transformator1 schrieb:
> Aber wenn ich eine Spule mit mehr Induktivität nehme, dann habe
> ich eine zu hohe Ausgangsspannung

Ich habe mal eben auf dem Steckbrett eine einfache Spannungsbegrenzung 
an deine Schaltung gebastelt. Die Ausgangsspannung wird durch das 
Verhältnis vom 47k und 10k bestimmt. Die 6V2 Z-Diode dient nur zur 
Temperaturstabilisierung.

von H. H. (hhinz)


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Michael M. schrieb:
> Transformator1 schrieb:
>> Aber wenn ich eine Spule mit mehr Induktivität nehme, dann habe
>> ich eine zu hohe Ausgangsspannung
>
> Ich habe mal eben auf dem Steckbrett eine einfache Spannungsbegrenzung
> an deine Schaltung gebastelt. Die Ausgangsspannung wird durch das
> Verhältnis vom 47k und 10k bestimmt. Die 6V2 Z-Diode dient nur zur
> Temperaturstabilisierung.

Ganz blöde Idee, der MOSFET arbeitet so im linearen Bereich.

von Transformator1 (Gast)


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Hier die Stromaufnahme von der Schaltung. Oben ohne Last, unten
mit den LED's mit 100 Ohm Vorwiderstand.

von Transformator1 (Gast)


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Korrektur: Oben mit LED's, unten ohne LED's.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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H. H. schrieb:
> Ganz blöde Idee, der MOSFET arbeitet so im linearen Bereich.

Unbegrenzt wird zwar nix warm, aber er liefert dann 100V. Auf 38V 
begrenzt wird er fast 40°C warm! Man könnte zur äußersten Not damit 
leben, aber das ist in der Tat nicht schön.

Erst wenn ich die Versorgungsspannung mit dem Labornetzgerät von 12V auf 
4V runter stelle, so dass die Begrenzung der Ausgangsspannung nur so 
gerade eben wirkt, dann bleibt der Mosfet kalt (23°C).

von Transformator1 (Gast)


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Michael M. schrieb:
> 20220316_180107.png

Ja, ok. Aber wozu dient der 0,1uf
Kondensator paralell zur Stromversorgung, wenn doch direkt paralell zu 
dem ein 1000uf (Elektrolyt)Kondensator ist? Und
müssen es bei 1W Leistung wirklich
1000uf sein oder gehen auch z.B 220uf?

Gruß Transformator1

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Transformator1 schrieb:
> Aber wozu dient der 0,1uf
> Kondensator paralell zur Stromversorgung,

Der eliminiert die HF-Störungen auf der Versorgungsleitung 
(Abblockkondensator).

Transformator1 schrieb:
> Und
> müssen es bei 1W Leistung wirklich
> 1000uf sein oder gehen auch z.B 220uf?

Es genügen sogar nur 100uF, aber die müssen schon sein, weil der NE555 
beim Flankenwechsel einen Minikurzschluss erzeugt. Das ist aber 
problemlos ein hinnehmbares Manko des NE555.

von Transformator1 (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Es genügen sogar nur 100uF, aber die müssen schon sein, weil der NE555
> beim Flankenwechsel einen Minikurzschluss erzeugt. Das ist aber
> problemlos ein hinnehmbares Manko des NE555.

Ich nehme aber einen 220uf Kondensator, damit ich auf der sicheren Seite 
bin und auch weil ich bei 100uf nur einen 25V-Typ habe, der für 24V 
definitiv zu knapp dimensioniert wäre.

Michael M. schrieb:
> Transformator1 schrieb:
>
>> Aber wozu dient der 0,1uf
>> Kondensator paralell zur Stromversorgung,
>
> Der eliminiert die HF-Störungen auf der Versorgungsleitung
> (Abblockkondensator).

Ok, das kann ich verstehen. Also haben Elkos keine Entstörwirkung, 
richtig?

Gruß Transformator1

von Transformator1 (Gast)


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Transformator1 schrieb:
> und auch weil ich bei 100uf nur einen 25V-Typ habe, der für 24V
> definitiv zu knapp dimensioniert wäre.

Deshalb werde ich mir auch 100uf-Kondensatoren kaufen, die auch eine
höhere Spannung vertragen (63V-Typ).

Gruß Transformator1

von Transformator1 (Gast)


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Wolfgang R. schrieb:
> Hast du eigentlich überhaupt irgendeine Ahnung von Netzteilen? Boost
> Converter sind keine Trafos mit Wicklungsverhältnis...
> Ich glaube, du solltest erst mal ein wenig Grundlagen der Elektrotechnik
> pauken.

Obwohl ich es jetzt verstanden habe:
wie ein Boost Converter oder Schaltnetzteil funktioniert, sind
noch lange keine Grundlagen der
Elektrotechnik. Wolfgang, da hast du
schon ein bisschen übertrieben mit
"Grundlagen der Elektrotechnik pauken".

Gruß Transformator1

von H. H. (hhinz)


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Transformator1 schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Hast du eigentlich überhaupt irgendeine Ahnung von Netzteilen? Boost
>> Converter sind keine Trafos mit Wicklungsverhältnis...
>> Ich glaube, du solltest erst mal ein wenig Grundlagen der Elektrotechnik
>> pauken.
>
> Obwohl ich es jetzt verstanden habe:
> wie ein Boost Converter oder Schaltnetzteil funktioniert, sind
> noch lange keine Grundlagen der
> Elektrotechnik. Wolfgang, da hast du
> schon ein bisschen übertrieben mit
> "Grundlagen der Elektrotechnik pauken".

Ein krasse Fehleinschätzung deinerseits!

von Transformator1 (Gast)


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H. H. schrieb:
> Transformator1 schrieb:
>
>> Wolfgang R. schrieb:
>>> Hast du eigentlich überhaupt irgendeine Ahnung von Netzteilen? Boost
>>> Converter sind keine Trafos mit Wicklungsverhältnis...
>>> Ich glaube, du solltest erst mal ein wenig Grundlagen der Elektrotechnik
>>> pauken.
>>
>> Obwohl ich es jetzt verstanden habe:
>> wie ein Boost Converter oder Schaltnetzteil funktioniert, sind
>> noch lange keine Grundlagen der
>> Elektrotechnik. Wolfgang, da hast du
>> schon ein bisschen übertrieben mit
>> "Grundlagen der Elektrotechnik pauken".
>
> Ein krasse Fehleinschätzung deinerseits!

Nein, das sind keine Grundlagen der
Elektrotechnik.

Gruß Transformator1

von H. H. (hhinz)


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Transformator1 schrieb:
> Nein, das sind keine Grundlagen der
> Elektrotechnik.

Davon hast du doch so wenig Ahnung, wie eine Kuh vom Eistanz.

von Transformator1 (Gast)


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H. H. schrieb:
> Davon hast du doch so wenig Ahnung, wie eine Kuh vom Eistanz.

Sei still, du hast selber keine Ahnung, was GRUNDLAGEN der 
Elektrotechnik sind.

von H. H. (hhinz)


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Transformator1 schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Davon hast du doch so wenig Ahnung, wie eine Kuh vom Eistanz.
>
> Sei still, du hast selber keine Ahnung, was GRUNDLAGEN der
> Elektrotechnik sind.

Du leidest unter dem Dunning-Kruger-Effekt.

von Archäologie-Ablehner (Gast)


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Es geht doch gar nicht darum, was man nun als Grundlagen
definieren soll oder nicht.

Archäologie-Ablehner schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> du solltest erst mal ein wenig Grundlagen der
>> Elektrotechnik pauken
>
> Egal wo (Physik-Seite?). Und dann erst Grundlagen der
> Elektronik ("Elektronik-Kompendium" gugeln). Dann erst
> komm wieder, dann liefere ich Dir freiwillig mehrere
> Wissensquellen für alles weitere nötige.

Sondern nur um eine logisch sinnvolle Reihenfolge.

(Weil man das eine nur dann verstehen kann, wenn man das
andere zuvor schon wußte - genau solche Zusammenhänge
(UNABÄNDERLICHE!) gibt es in der Elektronik zuhauf.)


Aber nein, Du murxt fröhlich weiter - und ziehst es halt
"auf Deine Weise" durch. Das ist es, was Dir mit Abstand
am wichtigsten ist.

Du wirst entweder an einen Punkt kommen, wo Du begreifst,
bisher falsch gelegen zu haben (sei es durch "spontane
Erleuchtung", diverse (Sach- oder Personen-) Schäden, ...)
oder Du wirst das nicht, und ewig weitermurxen.

Aber auf_guten_Rat_HÖREN wirst Du nur so weit, wie es
Dir gerade ins selbstgestrickte Konzept zu passen scheint.

Viel Spaß bis zum o.g. Punkt oder mit dem Murxerleben.

von Transformator1 (Gast)


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Ja. Also schluss mit dem Streit.

Gruß Transformator1

von Transformator1 (Gast)


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Hallo Archäologie-Ablehner,
Ich habe das mit den Boost-Convertern btw. verstanden.

Gruß Transformator1

von Archäologie-Ablehner (Gast)


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Transformator1 schrieb:
> Ich habe das mit den Boost-Convertern btw. verstanden.

Ja nee, iss klar.

von Transformator1 (Gast)


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Archäologie-Ablehner schrieb:
> Und wieso weder Dein Schaltplan nach Boost aussieht

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aufwärtswandler

Gruß Transformator1

von Percy N. (vox_bovi)


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H. H. schrieb:
> Du leidest unter dem Dunning-Kruger-Effekt.

Nein, er zieht bloß den Kreis der Grundlagen deutlich enger als Du; 
meint also tatsächlich elementare Grundlagen (ohne Grundschaltungen). Ob 
das sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

von Transformator1 (Gast)


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Aber: man lernt im Physikunterricht
nicht, wie ein Boost Converter oder ein Schaltnetzteil funktioniert. Und 
in Physik lernt man u.a.m. die Grundlagen der Elektrotechnik.

Gruß Transformator1

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Percy N. schrieb:
> H. H. schrieb:
>
>> Du leidest unter dem Dunning-Kruger-Effekt.
>
> Nein, er zieht bloß den Kreis der Grundlagen deutlich enger als Du;
> meint also tatsächlich elementare Grundlagen (ohne Grundschaltungen).

Das Eine schließt das Andere nicht aus.

Und Transformator1: Du mußt echt noch viel lernen und 'verstehen' ist 
nicht verstehen. Aber laß Dich durch madige Kommentare hier nicht 
niedermachen - jeder hat mal kleiner angefangen und niemand ist als 
Vollblut-Elektroniker geboren.

von Transformator1 (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Und Transformator1: Du mußt echt noch viel lernen und 'verstehen' ist
> nicht verstehen.

Schon gelesen, dass ich auf einer
Steckplatine einen funktionierenden
Boost Converter gebaut habe? Aber
die Flyback Schaltung habe ich noch
nicht verstanden. Dass muss ich aber
noch nicht verstehen.

Gruß Transformator1

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Transformator1 schrieb:
> Schon gelesen, dass ich auf einer
> Steckplatine einen funktionierenden
> Boost Converter gebaut habe?

Ja.

Transformator1 schrieb:
> Aber: man lernt im Physikunterricht
> nicht, wie ein Boost Converter oder ein Schaltnetzteil funktioniert. Und
> in Physik lernt man u.a.m. die Grundlagen der Elektrotechnik.

Die Grundlagen sind das Fundament. Mit diesen Grundlagen ist man dann in 
der Lage weiter vorzudringen, zu verstehen wie ein Boost-Converter, 
Flyback-Schaltung, o.ä. funktioniert. Sich das selber beizubringen.

Ohne das Fundament ist alles weitere sehr mühselig oder sogar zum 
Scheitern verurteilt, zumindest bleiben Lücken im Verständnis.

von Transformator1 (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Die Grundlagen sind das Fundament. Mit diesen Grundlagen ist man dann in
> der Lage weiter vorzudringen, zu verstehen wie ein Boost-Converter,
> Flyback-Schaltung, o.ä. funktioniert. Sich das selber beizubringen.

Ja. Wenn ich die Grundlagen (z.B Ohmsches Gesetz) noch nicht verstanden 
hätte, dann wäre ich als
junger Elektronikbastler völlig verloren. Oder ich wäre erst gar kein 
Elektronikbastler.

Gruß Transformator1

von Percy N. (vox_bovi)


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Mohandes H. schrieb:
> Die Grundlagen sind das Fundament. Mit diesen Grundlagen ist man dann in
> der Lage weiter vorzudringen, zu verstehen wie ein Boost-Converter,

Das ist dicherlich richtig. Ind wenn ich mirxdann die bekannte 
Kehrbuchreihe von Beuth, Meister, Schmusch & Co ansehe, ist die 
untergliedert in

1. Elektrotechnische Grundlage
2. Bauelemente
3. Grundschaltungen
4. Digitaltechnik

usw.

Vor diesem Hintergrund mag jeder selbst beurteilen, wie angemessen es 
sein kann, einem bekennenden Anfänger, der sich "irgendwo in Band 3" 
befindet, vorzuwerfen, er habe die "Grundlagen nicht verstanden".

Aber, wer weiß,  für den Einen oder Anderen mag es sich auch großartig 
anfühlen, einem Sechstklässler vorzuwerfen,  ihm fehle das Verständnis 
für Quantenphysik, wenn dieser das Funktionsprinzip einer Zündspule 
nicht sofort durchschaut ...

von H. H. (hhinz)


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Percy N. schrieb:
> 1. Elektrotechnische Grundlage

Induktionsgesetz...

von Percy N. (vox_bovi)


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H. H. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Elektrotechnische Grundlage
>
> Induktionsgesetz...

Es freut mich immer wieder, Dir eine Freude bereiten zu können!

:P

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Unser E-Technik Lehrer hat immer gesagt: "Wer das Ohmsche Gesetz 
beherrscht, hat schon 99% von Elektrotechnik und Elektronik verstanden".

Da haben es die Maschinenbauer mit dem Eisen-Kohlenstoffdiagramm, 
rotierenden und übersetzten Massenträgheitsmomenten, Flächenpressung und 
durchbiegung von Eisenbahnschienen, Zahnrad- und Wälzlagerberechnung 
schon deutlich schwerer. Statik und Dynamik sind dabei noch gar nicht 
mitgezählt.

von H. H. (hhinz)


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Michael M. schrieb:
> Unser E-Technik Lehrer hat immer gesagt: "Wer das Ohmsche Gesetz
> beherrscht, hat schon 99% von Elektrotechnik und Elektronik verstanden".

Dann hat er seinen Schülern also kaum etwas beigebracht.

von Kilo S. (kilo_s)


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Percy N. schrieb:
> Aber, wer weiß,  für den Einen oder Anderen mag es sich auch großartig
> anfühlen, einem Sechstklässler vorzuwerfen,  ihm fehle das Verständnis
> für Quantenphysik, wenn dieser das Funktionsprinzip einer Zündspule
> nicht sofort durchschaut ...

Naja, für ihn scheint sein "Erfolg" den er gerade hat einen so hohen 
Stellenwert zu haben das er unbedingt "Zurückschießen" muss: "Guck Mal 
hab ich geschafft" ect..

Und seine Wortwahl, im realen Leben hatte er von mir schon lange den Weg 
zur Türe gezeigt bekommen, und auch wie man sie von außen schließt hatte 
er gelernt!

Percy N. schrieb:
> Das ist dicherlich richtig. Ind wenn ich mirxdann die bekannte
> Kehrbuchreihe von Beuth, Meister, Schmusch & Co ansehe, ist die
> untergliedert in
>
> Elektrotechnische Grundlage
> Bauelemente
> Grundschaltungen
> Digitaltechnik

Genau so hab ich auch Mal angefangen, Grundlagen heißt erst Mal zu 
wissen was ist Strom,Spannung, Widerstand, Kapazität, Induktivität usw. 
Also die Gliederung der Bücher ist sehr gut und baut von Buch zu Buch 
aufeinander auf.

Mitten drin anzufangen ohne wenigstens die ersten drei Bücher zu kennen 
und zu verstehen ist schon eine komische Herangehensweise.

von Percy N. (vox_bovi)


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Kilo S. schrieb:
> Und seine Wortwahl, im realen Leben hatte er von mir schon lange den Weg
> zur Türe gezeigt bekommen,

Wenn es immer danach ginge, dann hätte die Ukraine von Frau Lambrecht 
nicht einmal eine einzige alte Badekappe bekommen ...

von Kilo S. (kilo_s)


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Percy N. schrieb:
> Wenn es immer danach ginge, dann hätte die Ukraine von Frau Lambrecht
> nicht einmal eine einzige alte Badekappe bekommen ...

Wir demnach also auch kein Öl/Gas/Getreide aus Russland, Rosinenbomber 
hätte es danach auch nicht geben dürfen ect.

Politik ist allerdings ein wenig komplizierter als ein bockiger, frecher 
Schüler.

Naja, Mal Gucken was noch wird.

von Percy N. (vox_bovi)


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Kilo S. schrieb:
> Wir demnach also auch kein Öl/Gas/Getreide aus Russland, Rosinenbomber
> hätte es danach auch nicht geben dürfen ect.

Mir ist bisher nicht bekannt, dass die bundesdeutsche Regierung oder 
ihre Amtsvorgängerin in Trizonesien 1945 ggü den Siegermächten in dem 
Ton aufgetreten wären, den Melnyk und später Selenskyi für angemessen 
gehalten haben. Falls Du anderes wissen solltest, lasse ich mich gern 
belehren.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Kilo S. schrieb:
> das er unbedingt "Zurückschießen" muss: "Guck Mal hab ich geschafft"
> ect..

Vielleicht ja, weil er hier angegangen wird? Klar, er hat keine Ahnung 
und lehnt sich aus dem Fenster. Nicht jedem ist Bescheidenheit 
beschieden, aber kein Grund ihn anzugehen.

Zu den Grundlagen: als ich mit der Elektronik anfing, hatte ich 
natürlich keine Ahnung. Ich habe gebastelt, meistens Radios oder 
Verstärker (und Sender natürlich) und wenn etwas nicht ging, flog es 
erstmal in die Ecke.

Erst Jahre später, im Fachpraktikum und im Studium habe ich die 
Grundlagen gelernt. Und dann auch langsam verstanden, wie das Ganze 
funktioniert, oder warum eine Schaltung eben nicht funktioniert. Und 
begonnen zu messen, systematisch zu arbeiten.

Jahrzehnte später finde ich Elektronik immer noch spannend und ich lerne 
immer noch.

Also, wer von den alten Hasen hat nicht so oder ähnlich angefangen? Wer 
setzt sich denn hin, mit 12 oder 15, und büffelt Formeln bevor er den 
Lötkolben schwingt? Learning by doing und mit der Zeit und dem Interesse 
kommt auch die Theorie.

Damals war es eher schwierig an bestimmte Informationen zu kommen. 
(Bastel-) Bücher und Zeitschriften waren die Quellen. Heute ist Internet 
selbstverständlich. Manchmal denke ich, gerade diese Informationsflut 
macht es jungen Leuten auch nicht einfacher.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Percy N. schrieb:
> Mir ist bisher nicht bekannt ...

Schon sehr off-topic, Percy %-)

von Kilo S. (kilo_s)


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Percy N. schrieb:
> Mir ist bisher nicht bekannt, dass die bundesdeutsche Regierung oder
> ihre Amtsvorgängerin in Trizonesien 1945 ggü den Siegermächten in dem
> Ton aufgetreten wären

Naja, die hatten uns trotzdem einfach verhungern lassen können, oder 
eben erfrieren ect.

Mohandes H. schrieb:
> Vielleicht ja, weil er hier angegangen wird? Klar, er hat keine Ahnung
> und lehnt sich aus dem Fenster. Nicht jedem ist Bescheidenheit
> beschieden, aber kein Grund ihn anzugehen.

Nu, beides kacke.

Vor allem weil ohne hilfreiche Tipps wäre er wohl nicht ganz so schnell 
so weit gekommen.

Mohandes H. schrieb:
> Also, wer von den alten Hasen hat nicht so oder ähnlich angefangen? Wer
> setzt sich denn hin, mit 12 oder 15, und büffelt Formeln bevor er den
> Lötkolben schwingt? Learning by doing und mit der Zeit und dem Interesse
> kommt auch die Theorie.

Hm, joa. Wobei ich glücklicherweise schon früh einen Kosmos 
Elektrobaukasten hatte. Dort waren wenigstens die Grundlagen für die 
dortigen Schaltungen (und sozusagen die Basis für alles nachfolgende) 
gut erklärt. Aber von DC/DC wandlern war das trotzdem weit, seeeeeeehr 
weit weg.

von Percy N. (vox_bovi)


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Kilo S. schrieb:
> Naja, die hatten uns trotzdem einfach verhungern lassen können, oder
> eben erfrieren ect.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinwiesenlager

https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangene_des_Zweiten_Weltkrieges

Der richtige Adressat für aktuelle Unterstützungsforderungen der Ukraine 
dürften nach dem Verursacherprinzip hauptsächlich die USA sein. Aber es 
ist ausgesprochen interessant, zu beobachten, wie schnell sich die BRD 
die Aufgabe "ewiger" Grundsätze oktroyieren ließ ; vergleichsweise härte 
die Schweiz 20.000 Reisläufer entsenden müssen, um gleichzuziehen.

Und das alles vor dem Hintergrund, dass unser geliebter Kanzler 
möglicher Weise der Auffassung ist, Militärgewalt habe es nicht gegeben.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mohandes H. schrieb:
> Also, wer von den alten Hasen hat nicht so oder ähnlich angefangen?

Keiner hat so angefangen! Die haben sich alkes, was sie nicht sowieso 
schon immer gewusst haben, mphdmsam erarbeitet, ohne jemals einen 
anderen zu fragen, jeddnfalls nicht mit der Bitte um Belehrung. Wer hier 
etwas auf sich hält, der fragt den anderen höchstens, warum er "solchen 
Bullshit postet".

Merke: Fachwissen ist Geheimwissen und steht nur den Eingeweihten offen; 
alle anderen haben allenfalls ihre Anbetung zum Ausdruck zu bringen. Wer 
so borgeht, kann weitgehend unangefochten auch den größten Unsinn 
verzapfen ...

von J. T. (chaoskind)


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Kilo S. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Mir ist bisher nicht bekannt, dass die bundesdeutsche Regierung oder
>> ihre Amtsvorgängerin in Trizonesien 1945 ggü den Siegermächten in dem
>> Ton aufgetreten wären
>
> Naja, die hatten uns trotzdem einfach verhungern lassen können, oder
> eben erfrieren ect

Und nun denke nochmal darüber nach, ob man einen "Bittsteller" eher 
wohlwollend behandelt, wenn er sich unfreundlich aufführt oder wenn er 
sich freundlich aufführt.

von Percy N. (vox_bovi)


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J. T. schrieb:
> Und nun denke nochmal darüber nach, ob man einen "Bittsteller" eher
> wohlwollend behandelt, wenn er sich unfreundlich aufführt oder wenn er
> sich freundlich aufführt.

Da wusste jemand ganz genau, dass er nicht das geringste Quentchen 
Konzilianz aufzuwenden brauchte, und er wusste vor allem auch, warum.

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