Kathodenstrahlröhre

OP #1151698
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Servus

Ich habe zweierlei Fragen zu diesem Artikel 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Tinykon

a) Woher bekommt man heute noch so kleine Kathodenstrahlröhren? In der 
aktuellen CT haben sie zB Asteroids auf einer Kathodenstrahlröhre (von 
AEG) mit einem FPGA Implementiert, find ich super! Nur findet man unter 
dem Suchbegriff "Kathodenstrahlröhre", "Kathodenstrahlröhre kaufen", 
"Kathodenstrahlröhre gebraucht" oder "Kathodenstrahlröhre AEG" nichts 
wirklich brauchbares... Würde mich mal reizen dort kleine Bilder zu 
Produzieren. Auch dazu: Wie funktioniert hier die Ansteuerung der x und 
y platten? Worauf ist beim Programmieren zu achten (Ich programmiere C)?

b) Wie funktionieren die Softkeys? Mir ist zwar alles mögliche von 
Röhren bekant, u.a. das man mit manchen normalen Röhren (nicht zur 
Bilddarstellung) die Uhrzeit darstellen kann, aber nicht das man mit 
Bildröhren "Tasten" kann...


Grüße und danke für jede hilfreiche Antwort :)
Gast #1151764
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>b) Wie funktionieren die Softkeys? Mir ist zwar alles mögliche von
>Röhren bekant, u.a. das man mit manchen normalen Röhren (nicht zur
>Bilddarstellung) die Uhrzeit darstellen kann, aber nicht das man mit
>Bildröhren "Tasten" kann...

Falsch verstanden.

Softkey meint das die Tastenfunktion wechselt und die aktuelle Funktion 
auf der Anzeige dargestellt wird.
#1151788
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Am besten kaufts du ein gebrauchtes Oszilloskop, da ist die 
Stromversorgung und Ansteuerung schon drin. HM207 oder HM107 von Hameg 
haben 7cm-Röhrendurchmesser, es gibt auch oft preiswert russische 
Oszilloskope.

Für die Softkeys muß vor der Röhre irgendein Touchscreen-System 
angebracht sein, die Röhre selbst kann ja keine Berührung erfassen. Es 
gibt auch das "Lichtgriffel"_System, mit einer Fotodiode.
Moderator Persönliche Seite #1151799
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Ano Nym wrote:

> a) Woher bekommt man heute noch so kleine Kathodenstrahlröhren?

Wenn ich in der Bucht ,,Oszillografenröhre'' eintippe, laufen mir
auch gerade 3 Stück übern Weg.  Die erste ist übrigens mitnichten
eine ,OTK 58' (OTK ist das sowjetische Qualitäts-Prüfsiegel, 58
dürfte das Herstellungsjahr sein :), sondern eine 11ЛО2И (11LO2I).
Ist auf dem einen Foto recht gut zu sehen.

Oppermann hat auch noch ein paar da.
#1151814
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Christoph Kessler (db1uq) wrote:

> Für die Softkeys muß vor der Röhre irgendein Touchscreen-System
> angebracht sein, die Röhre selbst kann ja keine Berührung erfassen. Es
> gibt auch das "Lichtgriffel"_System, mit einer Fotodiode.

Das mit dem Lichtgriffel könnte schwierig werden. Das Bild wird ja in 
diesem
Fall nicht Zeilenweise aufgebaut. Außerdem leuchtet so eine Osziröhre
länger nach als eine vom TV.

Grüße
Björn
OP #1151816
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Skua wrote:
>>b) Wie funktionieren die Softkeys? Mir ist zwar alles mögliche von
>>Röhren bekant, u.a. das man mit manchen normalen Röhren (nicht zur
>>Bilddarstellung) die Uhrzeit darstellen kann, aber nicht das man mit
>>Bildröhren "Tasten" kann...
>
> Falsch verstanden.
>
> Softkey meint das die Tastenfunktion wechselt und die aktuelle Funktion
> auf der Anzeige dargestellt wird.

Hat mich nämlich schon gewundert.

Also fertiges Oszi kaufen und alles ausbauen was die Röhre zum 
einschalten bringt und dann muss ich "nur noch" X und Y ansteuern, 
klingt brauchbar :)

Wie liefe das dann Softwareseitig ab mit dem X und Y Strahl?
Moderator Persönliche Seite #1151834
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Christoph Kessler (db1uq) wrote:
> ja das ist eine Vektorgrafik, aber der Zeitpunkt des Helligkeitsanstiegs
> ließe sich trotzdem auswerten, der sollte auch bei längerem Nachleuchten
> noch erkennbar sein - habe aber keine Erfahrung damit.

Ich denke auch: man muss die Helligkeit differenzieren.  Das Aufleuchten
des Strahls sollte dann deutlich als Helligkeitssprung nachweisbar sein.
OP #1152051
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Die Amplitude der analogen Spannung steuert dann die Position des 
Elektronenstrahls bzw des auf dem Schirm erscheindenen Punktes? Was PWM 
und ein DA Wandler sind ist mir in den Grundlagne her bewusst, ich weis 
auch das die an den Oszilloskopeingängen angeschlossene Spannung die 
Y-Ablenkung steuer. Nur wie ich das jetzt mit einem Mikrocontroller 
Anstelle das ich ein Dreieck oder Viereck erzeuge, das erschliest sich 
mir noch nicht ganz tut mir leid.
OP #1152060
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Auch wieder wahr, für Bilder ist der XY Modus besser geeignet 
(Lissajous-Figur zB). Normale Spannungen sind ja auch in Ordnung, 
allerdings hab ich diese noch nicht mit einem uP erzeugt. Deshalb frag 
ich ja so doof ^^ Wie die Spannungs auszusehen hat, wie ich sie erzeuge 
und wie ich dann die Grafik über die beiden Spannungen erzeuge.
Mit was ist klar,das wie ist die Frage.
OP #1152679
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Dann hab ich den übersehen sorry

Das mit dem Algorithmus hab ich so ziemlich verstanden, Codebeispiele 
sei dank. Das heist ich erzeuge mir eine Spannung x und eine Spannung y 
und lege die je auf x und y der Röhre? Wäre ja relativ simpel. MIt 
welchen internen Mitteln kann ich die Analoge Spannung erzeugen? Es gibt 
Pins wenn mich nich alles täuscht
Persönliche Seite #1152766
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Ano Nym wrote:
> Servus

> a) Woher bekommt man heute noch so kleine Kathodenstrahlröhren?

Bei Jan wüsten wie's oben steht oder zB bei Flick Elektronik. Soweit ich 
weiß war das c't Projekt mit einer D7-32.

Zum Basteln find ich die D7-16 mit GJ-Schirm ganz gut; die ist einfach 
anzusteuern und für GJ-Schirm fallsen um die 30 Frames/Sekunde.

> Auch dazu: Wie funktioniert hier die Ansteuerung der x und
> y platten? Worauf ist beim Programmieren zu achten (Ich programmiere C)?

Im Prinzip µC -> D/A-Wandler -> Verstärker -> HV-Stufe

Wenn ein µC D/A-Wandler an Board hat, macht das die Schaltung noch 
einfacher. Hier zu nennen wären AVR Xmega. Allerdings ist aus dem 
Datenblatt nicht ersichtlich, ob dessen DACs schnell genug sind.

> Worauf ist beim Programmieren zu achten (Ich programmiere C)?

Kein Bugs (sonst istn Loch gebrannt ;-))

Prinzipiell möglichst schnell sein, d.h. hohe IRQ-Rate, um möglichst 
viele Pixel zeichnen zu können. Momentan habe ich ne IRQ-Rate von 48kHz 
auf einem ATmega168. Das Problem ist weniger, die Pixel auszugeben, als 
ihre Koordinaten zu bestimmen.
Die Vorberechnungen, die man machen kann, sind aufgrund der kleinen 
RAM-Resourcen sehr eingeschränkt, washalb man viele Dinge ständig neu 
berechnen muss.

Meine aktuelle Projekt-Baustelle ist hier verlinkt:

http://www.gjlay.de/

Weitere Links konkret zu dem Projekt sind

Beitrag "Vektor-Font in C"
Beitrag "AVR: Snake! ------------O"

und zur Vorlage:

http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Scope-Clock/Scope-Clock.htm

Johann

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