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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik XMEGA Pozessor von Atmel


Autor: Max (Gast)
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Hallo,

welche Erfahrungen babt Ihr mit dem Xmega Prozessor von ATMEL?

http://www.atmel.com/products/AVR/default_xmega.asp

Verwendet Ihr das STK600 ?

Welcher C-Compiler ist empfehlenswert?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Max wrote:
> welche Erfahrungen babt Ihr mit dem Xmega Prozessor von ATMEL?

Keine.
Es macht nämlich keinen Sinn, sich mit Chips zu beschäftigen, die nicht 
verfügbar sind, nichtmal Digikey hat sie.

Ich darf nur Geräte entwickeln, die man auch herstellen kann, d.h. alle 
verwendeten Bauteile müssen den Status full production haben.


Peter

Autor: Max (Gast)
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Das habe ich übersehen, dass es diese Chips noch nicht gibt. (ausser 
einen, der mit dem STK 600 geliefert wird.

Autor: Klugscheisser (Gast)
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>Das habe ich übersehen, dass es diese Chips noch nicht gibt. (ausser
>einen, der mit dem STK 600 geliefert wird.

So? Das müsste sich dann kürzlich geändert haben. Bisjetzt wurde nur ein 
2560 beigelegt. Wo hast Du das STK 600 mit einem ATXMEGA gesehen oder 
gekauft?

Autor: A. N. (netbandit)
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Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> welche Erfahrungen babt Ihr mit dem Xmega Prozessor von ATMEL?

Das er schwer und selten zu bekommen ist. Kleine Mengen tauchen in 
letzter Zeit gelegentlich irgendwo auf. Aber grundsätzlich ist es noch 
ein Glücksspiel. Sogar große Distributoren haben wenig bis nichts. 
Während ich das hier schreibe listet Atmels Distributorensuche weltweit 
gerade mal Mouser mit 95 Stück 128A1. Letzte Woche hatte statt Mouser 
Arrow gerade mal so 150 Stück.

Für Atmel, die seit mehr als einem Jahr behaupten er wäre "heute 
erhältlich", ein ziemliches Armutszeugnis.

Bei solchen Lieferverhältnissen würde ich beruflich keine Entwicklung 
drauf aufbauen. Privat für eine Hobbybastelei lohnt es sich auch nicht, 
zumindest nicht, wenn man die Investition in eine STK600 mit 
Adapterplatine (gibt's die Adapter mittlerweile?) oder ein Mk II mit 
rechnet.

Autor: Tobias (Gast)
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Ich hab hier 2 Samples mit STK600 liegen, hab bis jetzt die ADC's nicht 
vernünftig zum laufen bekommen, aber in denen ist wohl auch ein BUG. Da 
ATMEL aber auch keine Aussagen zu Lieferterminen machen kann bzw. die 
Markteinführung auf undefinierte Zeit verschoben hat, sind wir jetzt zur 
C2000-Serie von TI geschwenkt.

Autor: Norgan (Gast)
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A. N. (netbandit)
> Klar gibt es den Chip:
> http://shop.embedit.de/browse_010001007_155__.php

Mal auf das Bild geklickt? Dann wird aus "Lieferstatus: ab Lager" 
plötzlich:

> Derzeit kein Lagerbestand. Voraussichtlicher Liefertermin März 2009

http://shop.embedit.de/product__710.php


Übrigens, wenn man welche bekommt darauf achten, dass es zumindest die 
Revision H ist. Auch die Revision hat noch genug Bugs.

Autor: Xmega User (Gast)
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Hallo zusammen,

also ich arbeite mit dem Xmega128A1 seit November 2008 und habe seit 
gestern 2 Samples vom Xmega32A4 auf dem Tisch. Wir haben unser neues 
Projekt auf Grund der benötigten Performance (Produktionsstart soll 
Q2/2010 sein!) mit dem Xmega 32A4 designt!
Klar ist der Xmega am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und hier und da 
finden sich noch Macken, aber generell finde ich die Ausstattung und 
Leistung für einen 8 Biter nicht schlecht.
An der Verfügbarkeit muss natürlich dringend etwas passieren sonst sehen 
wir mit unserem Serienstart alt aus, natürlich stellten wir uns die 
Frage wie riskant es ist, mit dem Xmega ein Produkt zu designen, aber 
wir haben vom Preis Leistungs und Performance Umfang nichts besseres 
gefunden, ausserdem nutzen wir in fast allen unseren Produkten Atmel 
Mega Controller.

Bis jetzt bin ich recht zufrieden mit dem Teil, der AD Wandler ist recht 
flott und mit 4 Channels "quasi" parallel zu wandeln, eine feine Sache, 
auch die recht hohe Auflösung tut unserer Anwendung gut, mal abgesehen 
von der PLL...
Also nicht verzagen, die Teile werden schon noch für alle verfügbar 
werden, wahrscheinlich ist Atmel doch etwas zu früh damit in die 
Öffentlichkeit gegangen, aber prinzipiell ein toller Chip. Lässt sich 
auch sehr gut debuggen, und die PDI Schnittstelle ist ja mit dem JTAG 
ICE MK2 nutzbar,
IAR Compiler 5.2 und AVR Studio 4.16 unterstützen nun quasi alle Xmegas.

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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Wow, wusste nicht, dass es um diese Erweiterung der AVRs so miserabel 
bestellt ist. Bereits bei einer Rev "H", d.h. bereits die 8. Rev. und 
immer noch nicht gut genug um sie auf den Markt zu werfen. Wenn sie gut 
genug waere gaebe es sie vermutlich auch. Als Chiphersteller moechte man 
aber keine Bausteine fuer das Lager produzieren, von denen man genau 
weiss, die bekommt man zurueck sobald die naechste Rev. da ist.
Da der AVR die absolute Cash-Cow von Atmel ist und der XMEGA der Versuch 
war diese Architektur noch um einen Lebenszylus zu verlaengern, werden 
wohl einige z.B. auf die netten (leistungsfaehigeren und billigeren) 
Cortex-M3 umsteigen vor allem wenn es dann auch noch Cortex-M0 Bausteine 
mit super low-power gibt.
Atmel musste den XMEGA ankuengigen um solche Kunden bei der Stange zu 
halten, die mehr Leistung brauchten und nur ungerne eine Neuentwicklung 
machen moechten. Aber alle Schmerzen beinhalten auch die sogenannte 
Schmerzgrenze. Es waere also Zeit nach einem Jahr "Verfuegbarkeit" diese 
auch zu demonstrieren.

Robert

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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A. N. wrote:
> Klar gibt es den Chip:
> http://shop.embedit.de/browse_010001007_155__.php

Naja... das ist nur einer, naemlich der, der schon fruehzeitig als 
Sample herausgegeben wurde (es gibt kleinere Modelle). Da waere ich mal 
eher misstrauisch, denn das sind alles "Vorserienmodelle". Momentan 
macht es glaub ich wirklich keinen Sinn, sich damit zu befassen. Bevor 
die wirklich verfuegbar sind kann ich naemlich auch keinen (guten) 
Support der Toolchain erwarten.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Xmega User wrote:
> Hallo zusammen,
>
> also ich arbeite mit dem Xmega128A1 seit November 2008 und habe seit
> gestern 2 Samples vom Xmega32A4 auf dem Tisch. Wir haben unser neues
> Projekt auf Grund der benötigten Performance (Produktionsstart soll
> Q2/2010 sein!) mit dem Xmega 32A4 designt!

Na dann mal "viel Glueck".
Ich find's auch armseelig von Atmel. Angeblich wuerden schon seit 
einiger Zeit Distributoren damit beliefert, aber da scheint es ja 
offenbar auch nicht weit her damit zu sein. So lange ich die bei den 
ueblichen verdaechtigen nicht kaufen kann sind sie indiskutabel.

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Ich hab letzte Woche erst ein Angebot für den 128A1 und Xmega32A4 mit 
jewails Lieferzeiten von 12 Wochen bekommen. Wenn sich ein paar leute 
finden die insgesamt um die 150 Stück nehmen hab ich kein problem damit 
zu bestellen ;) Preis war auch ziemlch attraktiv.

Autor: let (Gast)
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Frag mal in zwei Monaten nochmal an. Dann wird es wohl immer
noch heißen "12 Wochen"...

Bei Microchip ist das jedenfalls so. Die schieben die Liefertermine
einiger PICs ewig vor sich her (Microchip direct).

Autor: Christian U. (z0m3ie)
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Kann mir nicht vorstellen das die Distris sich das erlauben können.

Autor: Robert Teufel (robertteufel)
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Christian U. wrote:
> Kann mir nicht vorstellen das die Distris sich das erlauben können.

Das sind nicht die Distributoren, die sich das leisten, das sind Zusagen 
von Atmel zum Distributor und wenn das Ding dann nicht fertigbar ist, 
warum auch immer, dann schaut der Distributor genauso in die Roehre wie 
jeder, der die Teile bestellt hat. Woher soll der Distributor die Dinger 
nehmen in 12 Wochen, wenn es sie auch dann noch nicht gibt?
Nun mal zur Ehrenrettung Atmels, das ganze ist mit Sicherheit keine 
boese Absicht oder mutwillige Veraergerung der Kunden, sondern auch hier 
wie so oft im Leben sind die Dinge wohl etwas anders gekommen wie 
geplant. Wieviele von uns haben schon Softwaretermine mehrfach 
verschieben muessen, weil es im abschliessenden Test nicht so ganz 
funktioniert hat? So ein Chip ist ein Riesenprogramm, im Bereich von 
Gigabytes und trotz vieler Mannjahre testen geht manchmal mehr in die 
Hose als man vorhersehen konnte. Ist hier im Forum nur besonders bitter, 
dass auch ein AVR von dieser "Seuche" betroffen ist.
Was gerade passiert ist fuer Atmel und auch fuer einige Kunden sehr 
schmerzhaft. Natuerlich werden immer wieder Entwickler, die auf den 
neuesten Micro setzen auf die Nase fallen aber andererseits sind die 
auch vorne dran wenns denn funktioniert.

Robert

Autor: A. N. (netbandit)
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Ich realisiere gerade eine Studienarbeit mit einem XMega128A1, den ich 
als Sample geschickt bekommen habe. Das ist die Revision H.

Vorher habe ich natürlich geprüft ob die Fehler dieser Revision sich 
irgendwie auf meine Arbeit negativ auswirken würden, das ist hier jedoch 
nicht der Fall.

Es verwundert mich nicht, dass Atmel hier so große Probleme hat. denn 
immerhin handelt es sich bei dem XMega um ein vollständiges Redesign der 
Architektur.

Ich erinnere mal an die Probleme die Philips mal mit ihren ARMs hatten, 
so ist das halt wenn ein Chip neu auf den Markt kommt. Ich bin auf jeden 
Fall von den XMegas sehr begeistert und werde, wenn möglich, gar keine 
Mega mehr einsetzen, wenn es einen XMega mit den gleichen Features gibt. 
Wir sollten halt noch etwas Geduld haben, bis die XMegas wirklich 
fehlerfrei sind und der GCC diese auch zu 100% unterstützt.

Bis dahin kann man ja schon einmal mit Samples rumprobieren und ein 
bisschen Erfahrung sammeln. Für die Serie ist der aber im Moment 
wirklich nicht sonderlich geeignet.

Ich hoffe auf jeden Fall, dass ATMEL diese "Durststrecke" mit dem XMega 
überwinden kann, denn sobald der erst einmal genauso gut läuft wie die 
Megas und auch in gleichen Mengen verfügbar ist, wird dies sicher die 
Königsklasse der 8bitter...

Autor: Oork (Gast)
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Wenigstens gibt es eine vernuenftige Atmel Alternative fuer Leute, die 
auch was bauen wolle. Presilich nicht sehr daneben, die AVR32UC3, mit 
massiv Dampf. Nicht code kompatibel. Ich hab mit mal's Eval und ein paar 
Controller kommen lassen.

Autor: Norgan (Gast)
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So laaangsam scheinen 128A1 und sogar 64A1 bei Distributoren in 
Hunderter- und Tausender-Stückzahlen aufzuschlagen.

http://www.stkcheck.com/evs/atmel/atmelheader2.asp...
http://www.stkcheck.com/evs/atmel/atmelheader2.asp...

Bedenklich ist jedoch, dass die Distributoren auf ihren Webseiten neben 
den "In-Stock" Angaben wie "34 Week Factory Lead Time" (avnet) haben. 
Dass heißt, sind deren momentane Vorräte ausverkauft, darf man wieder 
warten.

Autor: A. N. (netbandit)
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Naja das wird sich auch irgendwann ändern. Sobald die Fehler alle aus 
dem Design draußen sind wird der Chip wohl in Masse vom Fließband 
laufen.

Autor: Xmega User (Gast)
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arbeitet rein zufällig noch jemand mit dem Xmega?

Nachdem ich mich wundern musste das eine Eeprom Variable nicht den 
initialisierten Wert enthält,
bin ich im AVR Studio im Watch Fenster entdeckt, dass das Eeprom nur 32 
Speicheradressen mit meinen Werten initialisiert hat, kann mir aber 
nicht erklären warum?? Weise ich einer Eeprom Variablen eine feste 
Adresse zu, so verschiebt sich dieser "32 Speicheradressraum", aber es 
bleibt bei max. 32 ?
Habe eigentlich nix an der Segmentierung im xcl-File geändert und auch 
sonst keine Einstellung, weder Compiler noch AVR Studio, entdecken 
können die das erklärt!?

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.....

gruss

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Xmega User wrote:
> An der Verfügbarkeit muss natürlich dringend etwas passieren sonst sehen
> wir mit unserem Serienstart alt aus, natürlich stellten wir uns die
> Frage wie riskant es ist

Betriebswirtschaftlich ist sowas nicht zu vertreten, ich mache solche 
Glücksspiele nicht.
Lieber ein Produkt mit nicht supermoderen ICs ausliefern, als garnicht 
auszuliefern.

Mein absolut minimales Einsatzkriterium sind 1..2 Jahre 
Volume-Produktion, sonst sehe ich mir nen IC garnicht erst an.


Peter

Autor: Xmega User (Gast)
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Die Entscheidung mit dem Xmega zu starten, hatte verschiedene Gründe.
Der zugesagte Preis, die dringend benötigte Performance für die 
Anwendung liess sich mit den "alten" Megas nicht mehr realisieren, da 
Atmel bei uns seit Jahren verwendet wird, ist der Umgang bzw. 
Einarbeitung in Atmel Controller schneller und einfacher als sich nach 
einem anderen Chip umzuschauen, mal ganz abgesehen davon das neue 
Emulatoren, Debugger, Compiler, erhöhte Codeanpassungen und sonstige 
Tools gekauft werden müssen, plus Einarbeitungszeit.... das gibt unser 
Zeitplan nicht her.... Also mussten wir uns zwangsläufig auf die 
Verfügbarkeits-Aussagen der Distris verlassen!

Ich hab mir weder den Zeitplan ausgedacht, noch das letzte Wort bei der 
Controllerauswahl gehabt.... ich bin nur der Softwerker ;).... also der 
Depp der nacher Schuld ist, wenn nix rechtzeitig fertig ist oder Bugs 
auftauchen... ich denk Ihr kennt das, oder nicht?!

Gruss

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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@Peter: Deine Ansicht ist grundlegend richtig, aber da man (fast) nichts 
zu verlieren hat und eine bestehende Programmierumgebung nutzen kann, 
ist es ein wenig kurzsichtig, sich gar nicht mit dem Chip zu befassen. 
Die Zeit, die ich bisher in das Ausprobieren des XMegas gesteck habe, 
bereue ich keinesfalls. Man muß nicht immer von einer Serienproduktion 
ausgehen, wenn man mal verschiedene Projekte aufbaut und testet.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Xmega User wrote:
> Der zugesagte Preis, die dringend benötigte Performance für die
> Anwendung liess sich mit den "alten" Megas nicht mehr realisieren

Das wird immer gerne mal schnell behauptet, läßt sich aber schwer 
wirklich feststellen.
Wieviel Performance benötigt wird, hängt meiner Meinung nach viel 
stärker von der Programmiererfahrung ab, als vom MC-Typ.
Wenn man mal seine älteren Projekte ansieht, fallen einem oftmals 
Änderungen ein, die die CPU-Last mindestens halbieren.


Peter

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Peter Dannegger wrote:
> Xmega User wrote:
>> Der zugesagte Preis, die dringend benötigte Performance für die
>> Anwendung liess sich mit den "alten" Megas nicht mehr realisieren
>
> Das wird immer gerne mal schnell behauptet, läßt sich aber schwer
> wirklich feststellen.
> Wieviel Performance benötigt wird, hängt meiner Meinung nach viel
> stärker von der Programmiererfahrung ab, als vom MC-Typ.
> Wenn man mal seine älteren Projekte ansieht, fallen einem oftmals
> Änderungen ein, die die CPU-Last mindestens halbieren.

Kann man sich drüber streiten, aber mit dem eingebautem DMA geht da 
schon einiges fluppiger. Je nach Anwendung natürlich.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Travel Rec. wrote:
> @Peter: Deine Ansicht ist grundlegend richtig, aber da man (fast) nichts
> zu verlieren hat

???

Wenn das Dein Broterwerb ist, hast Du ne ganze Menge zu verlieren. 
Vertragsstrafen wegen Lieferverzug tun richtig weh. Und Dein Chef guckt 
sich das höchstens einmal an.


Peter

Autor: A. N. (netbandit)
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@Peter
Naja, es gibt ja nicht nur Entwicklungen die auf eine möglichst schnelle 
Marktreife abzielen, sondern auch Entwicklungen die darauf abzielen für 
zukünftige Produkte die Grundlagen zu legen.

Oder eben wie bei mir eine einfache Studienarbeit wo eh nur 1 Chip davon 
benötigt wird.

Wie gesagt, in die Serienproduktion kann man halt noch nicht mit dem 
XMega gehen, aber der XMega ist ein Chip der Zukunft und ich bin mir 
sicher, dass es in einem Jahr schon ganz anders aussehen wird, was die 
Verfügbarkeit angeht. Die Entwicklungsabteilungen, die sich dann schon 
einmal damit beschäftigt haben, können dann gleich loslegen. Die 
Abteilungen, die bis dahin gewartet haben müssen sich erst einmal 
orientieren.

Der XMega bietet halt wirklich schon sehr tolle Möglichkeiten :)

Autor: Xmega User (Gast)
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@Peter
32Mhz sind nun mal 32MHz und die Mega können nur 16MHz, d.h. wenn man 
auf eine flotte PWM und schnellere Befehlsverarbeitung angewiesen ist, 
ist das ein Argument, bei dem der Mega eben nicht in Frage kommen kann. 
Auch die Anzahl 16-Bit fähiger PWM Timer schränkte die weitere 
Verwendung der Megas aus, das Eventsystem ist eines meiner 
Lieblingsfeatures, da ich einige externe Signale zu verarbeiten habe und 
somit keine externen Interrupts auslösen muss, die ja auch ganz gerne 
prellen, das lässt sich ganz elegant mit Hilfe des Eventsystems lösen 
und eine eingebaute Filterung (enprellen) kann auch aktiviert werden, 
hinuz kommt eine garantierte Abarbeitung des Events von 2 CPU cycles, 
also keine undefinierte Interrupt Latenzzeit ins Spiel, alles in allem 
Features die sehr gut sind, effiziente Codesparende, schnelle Lösungen 
realisieren lassen. Momentan arbeite ich mit 24 MHz, d.h. es sind immer 
noch Reserven vorhanden, falls da noch "Engpässe" auftreten. Ich habe ja 
nie behauptet das ich glücklich über die Xmega Situation bin. Einige 
Updates des Datenblatts gehen sogar auf meine Kappe, da ich das eine 
oder andere entdeckte das so nicht dokumentiert war, aber der Support 
von Atmel ist bis jetzt recht schnell und gut gewesen. Die Entscheidung 
ist bei mir in der Firma so gefallen und ich hoffe das wir nicht auf die 
Nase fallen, zumindest läuft die Anwendung schon mal in den 
wesentlichsten Punkten, was für mich als Entwickler zunächst mal das 
wichtigste ist, Verfügbarkeit und Fehlerfreiheit des Chips ist gewiss 
ein anderes Thema!
Glaub mir es gibt Gründe für den Einsatz des Xmega!!

Gruss

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Glaub mir es gibt Gründe für den Einsatz des Xmega!!

Richtig.

>Wenn das Dein Broterwerb ist, hast Du ne ganze Menge zu verlieren.
>Vertragsstrafen wegen Lieferverzug tun richtig weh. Und Dein Chef guckt
>sich das höchstens einmal an.

Ich habe das Glück, in einer Entwicklungsabteilung zu arbeiten und da 
darf auch hin und wieder auf Verdacht respektive auf Zukunft hin 
entwickelt werden, wenn´s nicht gerade brennt. Da werden auch neue 
Bauelemente auf ihre Tauglichkeit für geplante Projekte hin getestet.

Autor: AVR32user (Gast)
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Es gibt auch Gruende fuer einen AVR32. Der hat richtig Dampf. Geht auf 
66MHz hoch. Mit 32bit Registerbreite. Die gleichen Konzepte wie der 
XMega hat sind dort auch verbaut.

Autor: Xmega User (Gast)
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der AVR32 ist zu oversized für unsere Anwendung!

Autor: A. N. (netbandit)
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Ja ich denke, dass der Xmega eben die Lücke zwischen AVR32 und AVR Mega 
füllen soll und da macht er sicher auch ganz gut.

Aber der AVR32 ist auch interessant, den guck ich mir demnächst sicher 
auch mal genauer an :)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Für unsere auch. Signalverarbeitung und Meßtechnik / -Verwaltung kommt 
auch mit 8Bit aus, muß aber manchmal etwas schneller sein.

Autor: Xmega User (Gast)
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so sieht's aus! Der AVR32 ist ne feine Sache, aber wie gesagt nicht mit 
Spatzen auf Kanonen schiessen oder andersrum....

Ich habe auch nur dem Thread folgend von meinen Ehrfahrungen mit dem 
Xmega berichtet, ich bekomme von Atmel mit Sicherheit keine Kohle, wenn 
ich ein paar wohlwollende Worte dazu äussere, ausserdem hab ich ja auch 
Kritik geäussert, aber rechtfertigen für den Einsatz des Xmegas möchte 
ich mich eigentlich nicht müssen.

Gruss

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der XMega schließt eine Lücke, die mancheiner nicht erkennen mag. Für 
manches Unternehmen ist es schlichtweg zu teuer, die ganze Besatzung mit 
neuen Entwicklungsumgebungen zu versorgen und die ganzen Schulungen für 
das neue System zu bezahlen, ganz zu schweigen vom produktiven Ausfall 
der Mitarbeiter. Hier tut´s eine Handvoll AVR-ISPmkII und alle können 
weiterarbeiten, mit einem gehörigen Performance-Schub.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Xmega User wrote:
> @Peter
> 32Mhz sind nun mal 32MHz und die Mega können nur 16MHz, d.h. wenn man
> auf eine flotte PWM und schnellere Befehlsverarbeitung angewiesen ist,
> ist das ein Argument, bei dem der Mega eben nicht in Frage kommen kann.

Nö, "flott" und "schnell" sind nur Wischi-Waschi Begriffe, die darf nur 
die Marketing-Abteilung verwenden.
Sowas sollte ein Ingeneuer nie in den Mund nehmen, wenn er eine Aufgabe 
spezifiziert. Ein Ingenieur sollte immer konkrete Zahlen nennen.


Ich kann hier natürlich nicht auf die Schnelle feststellen, ob Deine 
Aufgabe nicht auch ein standard AVR reißen kann und Du kannst aber auch 
nicht garantieren, daß er es nicht kann.

Daß der XMega einiges besser kann, habe ich ja nirgends bestritten.
Nur habe ich nicht die Voraussetzungen, die jetzt schon den Einsatz 
einen XMega erlauben.
Oftmals ist es so, daß ein Gerät schon verkauft ist, bevor die 
Entwicklung startet und dann muß man jede vorhersehbare 
Projektverzögerung ausschließen.


> Glaub mir es gibt Gründe für den Einsatz des Xmega!!

Glaub mir, es gibt Gründe, die mir den Einsatz des XMega verbieten!!

Ich sehe auch keinerlei Problem, den XMega einzusetzen, wenn er mal gut 
verfügbar ist. Der Befehlssatz ist ja gleich und der AVR-GCC kann ihn 
wohl auch schon. Großartige Einarbeitung ist daher nicht nötig, man muß 
sich nur die neuen IO-Register angucken.


Peter

Autor: Xmega User (Gast)
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also ich benutz jetzt noch ein letztes Mal den verbotenen Begriff 
schnell, die Befehlszykluszeit ist mit 32MHz SCHNELLER als mit 16MHz, 
ich denke das ist konkret genug, ich und meine Kollegen dürfen uns auch 
Inschenjör nennen, müssen aber nicht immer und überall als superwichtig 
und hyperintelligent auftreten und nehmen durchaus mal so Begriffe wie 
flott und schnell in den Mund.... ich kann dir nur versichern, glaub es 
oder nicht, das der Mega zu langsam wäre, aber ist ok, liegt vermutlich 
an dem schlechten Code...

Ausserdem wie schon mal erwähnt, habe ich nur Erfahrungen meinerseits 
wiedergegeben, das ich als Idiot hingestellt werde, der jetzt schon mit 
dem Xmega arbeitet, lässt mich doch sehr zweifeln, ob ich hier noch 
etwas zum Besten geben werde, es scheint so als ob die Platzhirsche hier 
uneingeschränkt die einzigen Wahrheiten verbreiten dürften!

Gruss

Autor: ... (Gast)
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Schnell... der AVR32UC3 ist preislich gleich wie der XMega laeuft aber 
mit bis zu 66MHz. Ich glaube beide fuer um die 7 euro zu bekommen..

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ich stimme XMega User zu, es gibt ein paar ganz tolle neue Sachen in dem 
xmega und auch (wie er schon sagt) ist er von der reinen 
Ausführungsgeschwindigkeit doppelt so schnell (Das kann man übrigens 
vergleichen, weil die verfügbaren Befehle nahezu die gleichen geblieben 
sind).

... wrote:
> Schnell... der AVR32UC3 ist preislich gleich wie der XMega laeuft aber
> mit bis zu 66MHz. Ich glaube beide fuer um die 7 euro zu bekommen..

Ja, hat aber Travel Rec. schon gesagt: Dazu kommen noch JTAG 
Programmiergeräte, Schulungen und so weiter und sofort. Der AVR32UC3 ist 
ne ganz andere Kategorie von Mikrocontroller.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Xmega User wrote:
> also ich benutz jetzt noch ein letztes Mal den verbotenen Begriff
> schnell, die Befehlszykluszeit ist mit 32MHz SCHNELLER als mit 16MHz,
> ich denke das ist konkret genug

Du bringst da was durcheinander, "Schneller" und "Schnell genug" sind 2 
völlig verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.
Und für das Lösen einer Aufgabe ist einzig das "Schnell genug" 
entscheidend.


> Ausserdem wie schon mal erwähnt, habe ich nur Erfahrungen meinerseits
> wiedergegeben, das ich als Idiot hingestellt werde, der jetzt schon mit
> dem Xmega arbeitet

Das muß dann wohl jemand mit unsichtbarer Schrift geschrieben haben, ich 
hab jedenfalls niemanden als Idioten bezeichnet.

Es kann ja durchaus sein, daß mancher Firmenchef solche Risiken mag oder 
kein Termindruck besteht. Ich kann nur für mich sprechen und ich darf es 
nicht.

> es scheint so als ob die Platzhirsche hier
> uneingeschränkt die einzigen Wahrheiten verbreiten dürften!

Warum sollen "Platzhirsche" nicht auch ihren Standpunkt darlegen dürfen?
Mehr habe ich nicht gemacht.
Und nirgends hab ich behauptet, es wäre die einzige Warheit.


Es ist mir doch vollkommen egal, welches Risiko Du eingehst. Es kann ja 
durchaus sein, daß Du rechtzeitig die nötige Menge Deiner Chips 
erhältst, dann ist alles in Butter.


Peter

Autor: Xmega User (Gast)
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@Peter
Natürlich hat mich niemand, auch du nicht, als Idiot bezeichnet.
Evtl. liegt es an deiner rechthaberischen, überheblichen Art, die bei 
Dir irgendwie so zwischen den Zeilen liegt, das man sich irgendwann so 
vorkommt als würde man quasi als Idiot tituliert.....

Ich habe ja schon in meinem ersten Posting, erwähnt das es riskant ist 
etc.
Klar kann man da seinen Senf dazubeitragen, aber es klang stellenweise 
doch arg daneben.... Nach dem Motto, so wie du bzw. es in deiner Firma 
gehandhabt wird, ist es das einzig vernünftige Vorgehen.

Was wäre denn Eure Vorgehensweise, wenn ihr vor der Wahl steht, Produkt 
ja aber mit dem Risiko Xmega, oder Produkt nein, somit kein Produkt, 
kein Umsatz ...  Der termin ist natürlich recht ehrgeizig gewählt, aber 
anders als Atmel, haben wir unser Produkt nicht schon als Verfügbar ;) 
deklariert, somit haben wir also auch noch etwas Luft.....

Nebenbei erwähnt, gings in dem Thread doch um den Xmega und nicht ob man 
den schon einsetzen sollte ;)

Aber ich vergaß, warum sich mit einem Chip beschäftigen, wenn er noch 
nicht mal verfügbar ist ;)

In diesem Sinne, frohes Schaffen.....

Autor: Paul (Gast)
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Peter Danegger hat die perfekte Entprellroutine geschrieben. Was hast DU 
bitte vorzuweisen?

Autor: Xmega User (Gast)
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ich lach mich tot.... habt ihr auch ein Leben?
Die perfekte Entprell Routine..... da fällt mir echt nix mehr zu ein...
aber jeder muss die wirklich wichtigen Dinge für sein Leben selbst 
entscheiden, für den einen ist es die perfekte Entprellroutine für den 
anderen das echte Leben

Ausserdem greife ich euren Entprell Gott nicht an, während ich 
versuch(t)e sachlich Dinge zu erzählen, kamen ständige "Sticheleien"....
Is gut...

Get a Life

Autor: Sumynona (Gast)
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An dieser Stelle sollte jetzt jemand "abo" schreiben ;-)

Mal im Ernst - ich respektiere beide Meinungen, tendiere allerdings eher 
zu peters konservativer Einstellung, da Murphy eben überall steckt. Lass 
mal Atmel pleite gehen... bei WIRKLICH verfügbaren chips kannste da 
wenigstens noch haufenweise Restposten kaufen, und so ne kleine 
Stückzahl an Geräten produzieren...

Autor: A. N. (netbandit)
Datum:

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@XMega User

Ich denke nicht, dass Peter sich dir gegenüber herablassende geäußert 
hat. Er hat halt eine sehr konservative Einstellung zu dem Thema und das 
ist auch völlig in Ordnung so. Wären unsere Banken genauso konservativ 
gewesen, dann hätten wir viel weniger Probleme im Moment.

Jeder muss halt selbst wissen ob es ihm Wert ist dieses Risiko für die 
Performance einzugehen. Bei Dir hat es halt die entsprechende Abteilung 
so entschieden. Das finde ich super, denn nur durch solche Pionierarbeit 
werden diese ICs auch erst erprobt und somit Stück für Stück für den 
Einsatz im großen Mengen tauglich.

Ich sehe keinen Grund warum man sich da streiten muss, wenn Peters 
Anwendungen auch super mit einem Mega AVR auskomme oder gar mit einem 
Tiny, dann ist das doch auch klasse :)

Autor: Gast (Gast)
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@XMega User

Ich bin kein Fan von Bauteilen, wo selbst die Datenblätter noch 
Baustellen sind.
Aber mit dem, was Du zuletzt zu Borstenvieh und Schweinespeck geäußert 
hast, liegst Du voll richtig.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Der XMega hat eine leistungsfähigere Peripherie und erschließt sich 
damit Projekte die mit herkömmlichen AVRs nicht zu machen wären oder vom 
Kostenverhältnis schlechter wären. Zu nennen wäre da zb. SD-Karten die 
zwar mit normalen AVRs auch ansteuerbar wären aber deren Gesamttiming 
schon sehr kritisch ist. Oder der ADC mit 2Msps müsste entweder mit 
externen ADC gelösst werden oder gleich mit einem anderen noch größeren 
Prozessor. Gleiches kann man auch für den DAC sagen. Aus meiner Sicht 
schließt der XMega also eine Lücke die man aber auch mit anderen Mitteln 
hätte schließen können, nur könnte der XMega wahrscheinlich für diese 
kleine Lücke die beste Wahl werden.

Gruß Hagen

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

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Bauteile die es nicht oder nicht in ausreichenden Mengen gibt sind nicht 
diskussionswürdig. Aber jeder muss sich selbst mal den Arsch verbrennen, 
bevor er ruhiger wird und zur dieser Einstellung kommt. X-Mal geht es 
gut, irgendwann mal nicht.

Vielleicht geht es mit dem Xmega gut. Ich fasse den Xmega allerdings 
momentan nicht an und finde nicht, dass Hurrapatriotismus angebracht ist 
weil es gerade tröpfchenweise ein paar bei Distris gibt. Auch hat mir 
Atmels Verhalten bei der ganzen Sache nicht gefallen. Zuverlässigkeit 
sieht anders aus.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der Chip ist gut - das ganze Drumherum mal beiseite gelassen. Ein paar 
kranke Stellen hat er noch, aber das Konzept passt. Kommentare wie 
"...ich fasse den Chip nicht an, bevor..." sind mir unverständlich. Oder 
habt ihr etwa nicht das Hobby zum Beruf gemacht? Irgendwann ist ja auch 
mal Feierabend und der Lötkolben vielleicht noch warm...? Ich finde, man 
sollte sein Leben lang neugierig bleiben.

@XMega User:
Dein Gefühlsausbruch war unnötig.

Autor: P. S. (Gast)
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Naja, wenn mir einer ohne ueberhaupt zu wissen, was ich da eigentlich 
entwickle erklaeren wuerde, mein Code waere einfach nur zu langsam weil 
ich zu wenig Programmiererfahrung haette, wuerde ich mich auch zur Wehr 
setzen...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Travel Rec. wrote:
> Kommentare wie
> "...ich fasse den Chip nicht an, bevor..." sind mir unverständlich.

Ich fasse den Chip aufgrund der Begebenheiten um den ihn momentan nicht 
an. Der wurde im Februar 2008 wie folgt angekündigt:

>> The first devices, ATxmega128A1 and ATxmega64A1 are both offered in
>> 100-pin TQFP and BGA packages and are available now.


> Oder
> habt ihr etwa nicht das Hobby zum Beruf gemacht?

Ich trenne Beruf und Freizeit sehr genau. Ansonsten würde ich irgendwann 
reif für die Klapsmühle sein. Permanent unter Volldampf laufen ist nicht 
drin wenn man nicht mehr 20 ist. Da wird man gaga. Ich bastele zur 
Entspannung. Wenn ich meinen Hobby-Hut aufhabe brauche ich keinen 
Stress. Es gibt so ungeheuer viele Dinge die es noch zu basteln gibt, 
dass auch ohne den Xmega keine Langeweile aufkommt.

Hingegen finde ich es langweilig und Zeitverschwendung in meiner 
Freizeit hinter einem Exemplar des Xmega herzurennen und Errata-Sheets 
zu studieren oder irgendwie der Erste zu sein. Ich habe da keinen 
Jagdinstinkt, dass ich immer das Neuste, Größte und Schnellste haben 
muss. Was heute neu, groß und schnell ist, ist morgen out.

Bei mir geht die Trennung zwischen Beruf und Freizeit sogar so weit, 
dass ich privat nicht Sample oder bei Distris kaufe (die mir privat 
sowieso nichts verkaufen) und es muss schon was ganz besonderes 
passieren, wenn ich zu exotischen Bauteilen greife die nicht stressfrei 
zu bekommen sind.

> Irgendwann ist ja auch
> mal Feierabend

Eben, und dann beginnt das Leben mit anderen Verpflichtungen, in dem 
Basteln nicht der Hauptteil ist.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum:

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Hannes Jaeger wrote:

> Ich trenne Beruf und Freizeit sehr genau. Ansonsten würde ich irgendwann
> reif für die Klapsmühle sein. Permanent unter Volldampf laufen ist nicht
> drin wenn man nicht mehr 20 ist. Da wird man gaga. Ich bastele zur
> Entspannung. Wenn ich meinen Hobby-Hut aufhabe brauche ich keinen
> Stress. Es gibt so ungeheuer viele Dinge die es noch zu basteln gibt,
> dass auch ohne den Xmega keine Langeweile aufkommt.

Gut gesagt... geht mir genau so.
Den XMega bekommt man ja nicht einmal als sample, so dass selbst das 
keine Option ist. Atmel erlaubt sich ja die Frechheit, erst saemtliche 
persoenlichen Daten und den gesamten Lebenslauf im Sample-Formular 
abzufragen, um dann platt mit einer automatischen Mail auf lokale 
Distributoren zu verweisen, die sowieso nicht an mich liefern.

Autor: ... (Gast)
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Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Ich hab genuegend Designs 
durchgezogen mit chips drin, die ich noch nicht aufm Tisch hatte. Jöööö, 
welch ein herziger Chip, schau der XYZ hat den (in diesem Gehaeuse). 
Eine Leiterplatte gezeichnet, in Auftrag gegeben, den Chip bestellt - 
shit : noch nicht da, shit : Mindestbestellmenge 250 Stueck, Shit : 
nicht in diesem Gehaeuse. usw. Seither fange erst ein Design an wenn ich 
jeden chip regulaer bestellen kann (keine Samples oder so), und ihn 
sogar in hinreichender Stueckzahl auf meinem Tisch habe (ja. auf meinem 
Tisch habe).
Und deshalb habe ich den XMega nun uebersprungen und bin auf den AVR 32 
gegangen, der kostet etwa gleichviel. Ja, die neuen Tools. Die hab ich 
schon beim ersten Design, das ich beenden kann, wieder drin, waehrend 
andere noch auf den XMega warten. Ich hab nun je 10 der 100 pinner und 
der 144 pinner des UC3 auf dem Tisch.

Autor: Guest (Gast)
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@Xmega User
ich war auf einem Hands on Xmega Workshop letztes Jahr, und mindestens 
die Hälfte der Anwesenden hatte den Xmega schon fest für ihre nächsten 
Entwicklungen eingeplant, die andere Hälfte war ja aber auch nicht nur 
aus Spass da, die mussten sich der gleichen Frage stellen JA oder NEIN, 
deren Feedback in der Pause war aber auch schon recht euphorisch, sie 
würden ihn gerne verwenden, aber da haben ja immer noch ein paar Leute 
mitzureden bei solchen Entscheidungen.

Warum manche sich auf eine Atmel Pleite freuen ist mir nicht klar, was 
macht ihr mit euren "alten" Produkten, Entwicklungen ?? Mal eben schnell 
für einen neuen Micro umdesignen ??? Das wird billig werden, oder hofft 
ihr euch mit den Restpsoten bis zur Produktabkündigung über Wasser zu 
halten.... Letzten Endes hängt man doch immer am Micro Hersteller, egal 
wann und zu welchem Zeitpunkt man sich für eine Plattform entscheidet.

Wie Xmega User schon mehrfach erwähnte war doch das eigentliche Thema 
ein ganz anderes.... aber die einzige Ehrfahrung der meisten scheint ja 
nur negativ zu sein, weil sie mit dem Chip noch keine Ehrfahrung 
gesammelt haben.

Autor: Xmega User (Gast)
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nach ausgiebiger Code Analyse am Wochenende, werd ich jetzt wohl auf ein 
8051 Derivat umstellen, sicher ist sicher!

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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Wie habe ich schon frueher ueber Atmel geschrieben:
"Atmel has a well known history of "Announce early, deliver later""...

Fuer die XMega ist auch keine eingebautes CAN Interface vorgesehen.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Peter Stegemann wrote:
> Naja, wenn mir einer ohne ueberhaupt zu wissen, was ich da eigentlich
> entwickle erklaeren wuerde, mein Code waere einfach nur zu langsam weil
> ich zu wenig Programmiererfahrung haette, wuerde ich mich auch zur Wehr
> setzen...

Du mußt schon richtig lesen und nicht subjektiv interpretieren, wie Du 
das Gelesene empfindest.
Er hat gesagt, daß seine Aufgabe nur mit dem XMega zu realisieren sei, 
nicht aber mit einem ATmega oder anderen MC. Und ich habe das 
bezweifelt.

Weiterhin habe ich gesagt, daß ich die Leistungssteigerung durch 
Erfahrung bedeutend höher empfinde, als die durch eine bessere CPU. Ich 
würde warscheinlich viele meiner Projekte von vor 10 Jahren in die Tonne 
treten und neu anfangen, wenn ich diese Sachen wieder bräuchte.
Ich denke, das viele erfahrene Programmierer das nachvollziehen können.

Niemand fäng als erfahrener Programmierer an. Daher sollte man 
vorsichtig sein, sich bei Projekten an einer bestimmten Lösung 
festzubeißen und andere Wege von vornherein als unbrauchbar 
abzustempeln.


Ich sehe das also vollkommen entspannt mit der Verfügbarkeit der XMega, 
da ich keine Aufgabe sehe, die ich nicht ohne sie lösen könnte.

Es haben sich ja viele zu Wort gemeldet, die auch schlechte Erfahrungen 
mit voreiligen Werbeversprechen gemacht haben. Und dann eben wie ich 
daraus gelernt haben.


Peter

Autor: Jens (Gast)
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>nach ausgiebiger Code Analyse am Wochenende, werd ich jetzt
>wohl auf ein 8051 Derivat umstellen, sicher ist sicher!

Darf man fragen welches 8051-Derivat ähnlich gut ausgestattet
ist wie ein XMega?

Jens

Autor: Guest (Gast)
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er hat diverse Gründe aufgelistet die dazu führten das die Wahl auf den 
Xmega fielen, nirgends steht das es nicht mit einem anderem MC, ausser 
halt den ATmegas, ginge!! Musst schon richtig lesen...

@Jens
solltest dir alles durchlesen, dann kommt man drauf wie das gemeint 
ist....

Autor: P. S. (Gast)
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Peter Dannegger wrote:

> Du mußt schon richtig lesen und nicht subjektiv interpretieren, wie Du
> das Gelesene empfindest.

Vieleicht solltest du dir deine Postings nochmal in Ruhe durchlesen und 
ueberlegen, wie das auf dich wirken wuerde, wenn jemand so mit dir 
spricht. Ich habe keine Lust, hier jetzt eine grosse Zitatschlacht 
anzufangen, es ist nur ein gut gemeinter Rat.

Autor: Xmega User (Gast)
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@Peter Stegemann
Danke, wenigstens einer der nachfühlen kann, wie man sich fühlen könnte, 
dank so belehrenden Hinweisen.

Abschliessend wollte ich nur noch mal klarstellen, das ich im 
Unterschied zu anderen, nie die Fähigkeiten oder das Können von Peter 
Dannegger und anderen Forumsmitgliedern angezweifelt habe, oder 
behaupten würde das ich der erfahrenste Programmierer wäre.... aber so 
lächerliche Fragen, wie, "Was hast du denn vorzuweisen?" Ich bitte 
euch!? Ich habe mittlerweile auch >15 Jahre Erfahrung in dem Job, und 
respektiere guten Code, nützliche Hinweise und wertvolle Ratschläge, 
aber irgendwie ist das hier doch in eine recht einseitige Diskussion 
abgedriftet. Ich dachte es schreiben hier Leute, die schon erste 
Erfahrungen sammeln konnten und auch evtl. Probleme, Tipps oder sonstige 
Infos zum Xmega berichten können.

Also zurück zur Sachlichkeit, da schliesse ich mich auch mit ein.

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

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Xmega User wrote:
> aber so
> lächerliche Fragen, wie, "Was hast du denn vorzuweisen?"

Ich hatte diesen Beitrag als Ironie verstanden.
In jedem Forum gibt es immer etwas Hintergrundrauschen und manchmal 
fällt es schwer, das rauszufiltern.


Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Jens wrote:
>>nach ausgiebiger Code Analyse am Wochenende, werd ich jetzt
>>wohl auf ein 8051 Derivat umstellen, sicher ist sicher!
>
> Darf man fragen welches 8051-Derivat ähnlich gut ausgestattet
> ist wie ein XMega?

Naja, das dauert schon ne ganze Weile, um unter den vielen 8051-ern den 
optimalen zu finden.
Ich kenne auch nur ganz wenige der über 500 verschiedenen 8051 wirklich 
gut (Atmel, Maxim, NXP).

8051 mit DMA sind z.B. von TI der CC2430 oder von Triscend der TE505S16.

Einfach mal hier selber suchen:

http://www.keil.com/dd/search_parm.asp


Peter

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@Xmega User

Wenn Du eh schon umschwenken willst, wäre nicht 16 oder 32 Bitter eine 
geschicktere Lösung?
Klar, die 8051 Derivate können schnell mit den Beinen wackeln, aber 
zukunfstweisend halte ich diese Typen nicht mehr.
Wenn der Einzelstückpreis nicht sooo entscheidend ist, gibt es doch eine 
Menge Alternativen.

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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@Peter & guest:

Nach dem Post von "27.04.2009 11:52" hat sich meine Frage
bezüglich 8051 erledigt.

Ich hatte eh nicht vor in die 8051-Welt einzusteigen. Die
ursprüngliche Frage war eher aus Neugier, ich kann mir halt
nur schwer vorstellen das es da vergleichbare Alternativen
gibt.

Jens

Autor: Jadeclaw (Gast)
Datum:

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Ich hätte in so einem Falle wahrscheinlich zu einem kleineren 
ARM-basierten Controller gegriffen. Eine Toolchain gibt es meines 
Wissens mittlerweile auch für lau im Netz und JTAG-Adapter gibbet 
nebenan im Shop. Nackte Controller halten da auch preislich mit. ( 4-8 
Euro je nach Typ und Hersteller ). Und sind leistungsmäßig nochmal eine 
gute Stufe besser. Ich weiß natürlich nicht, was beim XMEGA-User schon 
vorhanden ist, wenn da 8051-Infrastruktur und Fähigkeiten schon da sind, 
macht es natürlich Sinn, erstmal zu schauen, was in dem Bereich 
angeboten wird.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Xmega User (Gast)
Datum:

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ähm, der "Wechsel" zum 8051er war als Joke gemeint.... Der Einsatz eines 
8051 wäre wirklich komplett daneben gegriffen ;)

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Der Einsatz eines 8051 wäre wirklich komplett daneben gegriffen ;)

Da hast Du Recht. Im Grunde hat der 8051 noch nie etwas getaugt :-)

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

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Xmega User wrote:
> ähm, der "Wechsel" zum 8051er war als Joke gemeint.

Das ist klar.

> Der Einsatz eines
> 8051 wäre wirklich komplett daneben gegriffen ;)

Da bin ich mir überhaupt nicht sicher.
Es gibt da schon schnuckelige Tierchen mit DMA, PWM, CAN, Ethernet, USB, 
100MHz usw..

Es könnte also durchaus sein, daß es nen 8051 gibt, der Deine 
Peripherie- und Performanceanforderungen erfüllt.
Den einzigen Wunsch, den Dir der 8051 nicht erfüllen kann, ist, daß es 
kein AVR ist.


Peter

Autor: A. N. (netbandit)
Datum:

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Es gibt viele gute Gründe einen 8051 einzusetzen, aber es gibt auch 
Gründe einen Bogen um diesen zu machen. Das muss jeder für sich 
entscheiden, aber das ist hier nicht das Thema.

Aber bevor das hier in eine "mein Controller ist sehr viel besser als 
deiner" Diskussion umschlägt will ich noch einmal an das eigentliche 
Thema hier im Thread erinnern: Es geht um den Erfahrungsaustausch 
bezüglich des XMegas.

Das es Gründe gibt den XMega (noch) nicht einzusetzen, mag ich gar nicht 
bestreiten, dennoch bin ich sehr froh, dass ich mich schon mit ihm 
beschäftigen kann.

Ich persönlich finde die klare und modulare Registeraufteilung sehr 
gelungen. Dies führt zwar dazu, dass der XMega nicht mehr richtig 
kompatibel ist mit dem Mega, aber das macht den Weg frei für neue 
Entwicklungen. Ich denke, dass langfristig auch XMega mit USB und CAN 
kommen werden, der erweiterte Adressraum für die "SFR"s des XMega lässt 
hier auf jeden Fall noch einiges an Möglichkeiten offen.

Toll finde ich auch die Taktsteuerung... 32MHZ Core-Task, 64MHz 
Peripherie-Takt.

Auch das Event-System und DMA ist so ziemlich Klasse, aber hiermit habe 
ich noch nicht gearbeitet.

Das Konzept der virtuellen Ports gefällt mir auch sehr und endlich gibt 
es Timer ohne Ende! Man braucht sich auch nie wieder Gedanken zu machen, 
an welchen Port/Pin man welchen Interrupt schaltet. Der XMega ist dort 
unheimlich flexibel.

Wirklich super ist das EBI mit den 24bit Adressen. Leider unterstützt 
das der GCC im Moment noch nicht und hat leider auch einen kleinen Bug 
der dann auftreten kann, wenn man auf die Adresse 0xffff zugreift :( 
Aber man kann ja solange noch da herum programmieren.

Peter hat schon recht: Der XMega hat nichts, was nicht auch ein anderer, 
schon längt verfügbarer µC hat. Dafür glänzt der XMega mit einer sehr 
logischen und gut durchschaubaren Architektur. Die Einarbeitungszeit ist 
gering und ich denke, dass man vielleicht aufgrund des modernen Aufbaus 
des XMegas vielleicht schneller zum Ziel gelangen kann als mit einem 
anderen µC.

Braucht man die Performance wirklich? Nun vielleicht in 90% der Fälle 
nicht, aber es ist eben schon ein kleiner Unterschied ob man sich ganz 
und gar auf die Funktion des Programmes konzentrieren kann oder ob man 
nebenbei immer noch an die Performance denken muss und an die 
Unzulänglichkeiten einer alten Prozessorarchitektur.

Der AVR hat halt einen Nachteil: Atmel hat das Monopol auf diesen und 
wenn Atmel mal irgendwann keine AVRs mehr produziert hängt man mit der 
entwickelten Hardware schon etwas in der Luft. Für Bastler und 
Kleinserien ist dieser Nachteil jedoch belanglos ;)

Autor: Teplotaxl X. (t3plot4x1)
Datum:

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A. N. wrote:
> Es gibt viele gute Gründe einen 8051 einzusetzen, aber es gibt auch

> Der AVR hat halt einen Nachteil: Atmel hat das Monopol auf diesen und
> wenn Atmel mal irgendwann keine AVRs mehr produziert hängt man mit der
> entwickelten Hardware schon etwas in der Luft. Für Bastler und
> Kleinserien ist dieser Nachteil jedoch belanglos ;)

Diesen nachteil hat jeder Controller außer der 80C51. PIC, ich rede mit 
dir :P

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum:

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Guest wrote:

> ich war auf einem Hands on Xmega Workshop letztes Jahr, und mindestens
> die Hälfte der Anwesenden hatte den Xmega schon fest für ihre nächsten
> Entwicklungen eingeplant,

Und wie stehen die heute da? Hast du Zahlen, wie viele in der 
Zwischenzeit ihre Planung ändern mussten? Nicht, dass da einige heute 
heute ziemlich doof aus der Wäsche schauen.

> die andere Hälfte ... deren Feedback in der Pause war aber auch schon
> recht euphorisch,

Glaubst du, die sind heute noch so euphorisch? Bei manch einem wird sich 
die Liebe abgekühlt haben.

> Warum manche sich auf eine Atmel Pleite freuen ist mir nicht klar,

Darum geht es nicht. Es geht darum, für sich Grenzen zu setzen. Grenzen, 
was man sich beruflich und privat von einer Firma gefallen lässt (die 
beruflichen und privaten Grenzen können unterschiedlich sein). Für mich 
hat es Atmel mit dem Xmega mächtig überzogen, bis zu dem Punkt, wo ich 
mich verarscht fühle.

> Wie Xmega User schon mehrfach erwähnte war doch das eigentliche Thema
> ein ganz anderes.... aber die einzige Ehrfahrung der meisten scheint ja
> nur negativ zu sein, weil sie mit dem Chip noch keine Ehrfahrung
> gesammelt haben.

Wie bei allem gehört mit zur Erfahrung auch das Umfeld. Wenn ein 
Hersteller bei einem Produkt als nicht zuverlässig erscheint, ist das 
eine sehr wichtige Erfahrung. Eine Erfahrung, die in die Entscheidung 
einfließt, ob es sich rechnet überhaupt Zeit in den Chip zu investieren, 
oder ob es Zeitverschwendung ist.

Was die Atmel-Fanboys offensichtlich nicht verstehen ist, dass dies für 
viele eben keine Rennen ist, wer als erstes ein Sample in der Hand hat 
und, mit Verlaub, darüber "einen Harten" zu bekommt, sondern eine ganz 
nüchterne Abwägung Vorteile/Risiken.

Sollte der Xmega sich in ein paar Jahren am Markt etabliert haben, ist 
immer noch Zeit genug sich zu überlegen, ob man ihn anfasst. Zu der 
Überlegung gehört dann genauso, ob sich Atmel's Verhalten gebessert hat 
und ob die dann erhältliche Revision keine Kinderkrankheiten mehr hat.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Man sollte das nicht so verbissen sehen.

Ich denke nicht, daß Atmel das schwarze Schaf ist und alle anderen 
besser sind. Ich sehe da keine großen Unterschiede. Ich hab auch diverse 
Evaluation-Samples rumliegen, die wegen Bugs völlig unbrauchbar sind.
Es dauert auch bei anderen Herstellern mehrere Jahre von der Ankündigung 
bis zur Massenproduktion.

Und deshalb gebe ich dem Hersteller erstmal soviel Zeit, aus den 
Startlöchern zu kommen, wie er eben braucht.
Es ist natürlich schön, wenn dann Studenten und Freizeitbastler schon 
viele Bugs herausgefunden haben. Ein produzierendes Unternehmen mit 
Lieferterminen kann sich diesen Luxus aber nicht leisten.


Peter

Autor: Xmega User (Gast)
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von Fanboy kann bei mir eigentlich keine Rede sein, AVR ist nun mal die 
momentan verwendete Plattform in meiner Firma.... davor gab es auch 
genug Probleme mit anderen, wie Renesas, NEC, NXP, DSPic, ...... genug 
jedenfalls um zu wissen das sie alle meist mehr versprechen als 
halten... manchmal muss SW die Bugs sowohl des Controllers als auch 
einer HW rausreissen, sofern immer möglich ;o)

Autor: MarkusB (Gast)
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>A. N. (netbandit)
>> Klar gibt es den Chip:
>> http://shop.embedit.de/browse_010001007_155__.php

>Mal auf das Bild geklickt? Dann wird aus "Lieferstatus: ab Lager"
>plötzlich:
>> Derzeit kein Lagerbestand. Voraussichtlicher Liefertermin März 2009
>http://shop.embedit.de/product__710.php
>Übrigens, wenn man welche bekommt darauf achten, dass es zumindest die
>Revision H ist. Auch die Revision hat noch genug Bugs.

Das war ein Fehler damals. Wir hatten die Controller ab Lager, hatten 
nur leider vergessen, den Text aus der Beschreibung zu entfernen. Wenn 
ich mich nicht irre war das bereits Revision H. Es waren jedenfalls 
keine Samples. Hab leider keine mehr, sonst könnte ich nachschauen.

Nachschub soll im Juni kommen, andere Xmega wie die A3 Reihe sind auch 
bestellt, aber erst für August bestätigt. Ich hoffe, es kommt früher

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Dann sollte das vielleicht auch raus:
""27.02.2009:
Xmega wieder lieferbar
Der ATxmega128A1-AU ist wieder verfügbar""
(Kasten rechts)

Oder durch:
""27.02.2009:
Xmega im Programm,
voraussichtlich im Juni lieferbar""
ersetzt werden.

Irritiert sonst doch etwas.

Autor: MarkusB (Gast)
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Da arbeiten wir gerade dran. Da soll ein RSS Feed von der Hauptseite 
eingeblendet werden. www.embedit.de. Da steht der Liefertermin bereits 
drin. Aber du hast Recht, ich sollte die alten News mal löschen

Autor: A. N. (netbandit)
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@MarkusB

Ach du machst den Shop... ja ein schöner Shop. Da ich nicht wusste wann 
meine Samples von Atmel bei mir eintreffen werden, hatte ich damals 
parallel auch noch zwei Stück bei dir bestellt, da dort stand: Ab März 
wieder lieferbar. Hat alles gut geklappt, die Samples von Ineltek und 
deine Lieferung sind dann kurz nach der Embedded World am gleichen Tag 
eingetroffen. Beides war Revision H.

Autor: MarkusB (Gast)
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Ist mit allen neuen Produkten von Atmel das gleiche. Erst erscheint das 
Datenblatt, dann kommt lange nichts. Irgendwann gibts ein paar Samples, 
dann kleckert langsam die erste Serie vor sich hin (bei neuen Produkten 
meistens mit Bugs).

Vom Datenblatt bis man das Teil in Stückzahlen bekommt vergeht meist ein 
Jahr, manchmal mehr. Ich hoffe, ab Juni gibts den Xmega128A1 ohne lange 
Lieferzeiten.

Die A3 und A4 Typen sind im Übrigen für August angekündigt. Bestellt hab 
ich im Februar!!

Autor: Иван S. (ivan)
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Angehängte Dateien:

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Max schrieb:
> welche Erfahrungen babt Ihr mit dem Xmega Prozessor von ATMEL?

Keine. Und auch kein Bedürfnis danach.

> Verwendet Ihr das STK600 ?

Nein. Und auch kein Bedürfnis danach.

Hannes Jaeger schrieb:
> Für Atmel, die seit mehr als einem Jahr behaupten er wäre "heute
> erhältlich", ein ziemliches Armutszeugnis.

Atmel eben, was will man von denen schon erwarten?

Christian U. schrieb:
> Kann mir nicht vorstellen das die Distris sich das erlauben können.

Ist dem Distri doch egal, was er lagernd hat verkauft er, was nicht eben 
nicht. Es ist ja nicht so, daß die "Leute" ob des XMegas Schlange stehen 
würden.

Robert Teufel schrieb:
> Nun mal zur Ehrenrettung Atmels, das ganze ist mit Sicherheit keine
> boese Absicht oder mutwillige Veraergerung der Kunden, sondern auch hier
> wie so oft im Leben sind die Dinge wohl etwas anders gekommen wie geplant.

Atmel halt. Nichts unübliches.

> Was gerade passiert ist fuer Atmel und auch fuer einige Kunden sehr
> schmerzhaft.

Wenn es die "Kunden" - falls es jene überhaupt in einem größeren Ausmaß 
gibt - bis dato noch nicht gelernt haben: Selbst schuld!

A. N. schrieb:
> Es verwundert mich nicht, dass Atmel hier so große Probleme hat.

Mich auch nicht, ein Atmel-spezifisches Typikum eben.

A. N. schrieb:
> Naja das wird sich auch irgendwann ändern. Sobald die Fehler alle aus
> dem Design draußen sind wird der Chip wohl in Masse vom Fließband laufen.

Ha-Ha. Selten so gel8.

Peter Dannegger schrieb:
> Mein absolut minimales Einsatzkriterium sind 1..2 Jahre
> Volume-Produktion, sonst sehe ich mir nen IC garnicht erst an.

Sinnvoll, das kommt meiner Philosophie sehr nahe, Peter.

A. N. schrieb:
> Wie gesagt, in die Serienproduktion kann man halt noch nicht mit dem
> XMega gehen, aber der XMega ist ein Chip der Zukunft [...]

Ein Chip der Zukunft? Bullshit! Die Dinosaurier waren übrigens anno 
dazumal ebenfalls die Planetenbeherrscher der Zukunft. Der XMega wird 
ebenfalls aussterben - Blad, ja sehr bald! Die Zukunft liegt eindeutig 
bei ST!

Xmega User schrieb:
> Glaub mir es gibt Gründe für den Einsatz des Xmega!!

Keine Vernünftigen. Nur das typische Atmel-Fanboy-Gelabere eben.

Peter Dannegger schrieb:
> Es ist mir doch vollkommen egal, welches Risiko Du eingehst. Es kann ja
> durchaus sein, daß Du rechtzeitig die nötige Menge Deiner Chips erhältst
> [...]

Hehe, um's mit Reinhard Fendrich zu sagen: "Alles ist möglich aber nix 
ist fix". Es kann jedoch auch anders kommen, gerade bei Atmel!

Xmega User schrieb:
> Was wäre denn Eure Vorgehensweise, wenn ihr vor der Wahl steht, Produkt
> ja aber mit dem Risiko Xmega, oder Produkt nein, somit kein Produkt,
> kein Umsatz [...] Der termin ist natürlich recht ehrgeizig gewählt, [...]

"Produkt nur mit XMega" erscheint mir reychlich realitätsfern. Typisches 
Atmel-Fanboy-Gelaber eben.

Hannes Jaeger schrieb:
> Aber jeder muss sich selbst mal den Arsch verbrennen, bevor er ruhiger
> wird und zur dieser Einstellung kommt. [...] Ich fasse den Xmega
> allerdings momentan nicht an und finde nicht, dass Hurrapatriotismus
> angebracht ist weil es gerade tröpfchenweise ein paar bei Distris gibt.
> [...] Zuverlässigkeit sieht anders aus.

Eben, genau meine Worte.

Travel Rec. schrieb:
> Kommentare wie "...ich fasse den Chip nicht an, bevor..." sind mir
> unverständlich.

Wie von Hannes schon gesagt, nach dem ersten "Burning Star" sieht man 
vieles anders.

Hannes Jaeger schrieb:
> Es gibt so ungeheuer viele Dinge die es noch zu basteln gibt, dass auch
> ohne den Xmega keine Langeweile aufkommt. Hingegen finde ich es
> langweilig und Zeitverschwendung in meiner Freizeit hinter einem
> Exemplar des Xmega  herzurennen und Errata-Sheets zu studieren oder
> irgendwie der Erste zu sein. Ich habe da keinen Jagdinstinkt, dass ich
> immer das Neuste, Größte und Schnellste haben muss. Was heute neu, groß
> und schnell ist, ist morgen out.

Genau meine Meinung. Den Nagel auf dem Kopf getroffen, IMO.

Guest schrieb:
> ich war auf einem Hands on Xmega Workshop letztes Jahr, und mindestens
> die Hälfte der Anwesenden hatte den Xmega schon fest für ihre nächsten
> Entwicklungen eingeplant, die andere Hälfte war ja aber auch nicht nur
> aus Spass da, die mussten sich der gleichen Frage stellen JA oder NEIN,
> deren Feedback in der Pause war aber auch schon recht euphorisch, sie
> würden ihn gerne verwenden [...]

Hands-On Workshops sind eben typische Fanboy-Veranstalungen, mit der 
entsprechenden Klientél eben. Wäre ja auch schlimm, wenn bei 
Wahlveranstaltung von $_PARTEI nicht die Mehrheit Mitglieder von 
$_PARTEI wären.

> Warum manche sich auf eine Atmel Pleite freuen ist mir nicht klar,

Mir schon. Atmel ist nur ein kleiner Fisch im Teich, weder innovativ 
noch selbstständig überlebensfähig. Spätestens 2017 ist Atmel 
geschluckt!

> was macht ihr mit euren "alten" Produkten, Entwicklungen ?? Mal eben
> schnell für einen neuen Micro umdesignen ???

Gar nicht erst Atmel reindesignen, spart viel Ärger. Wenn's wirklich 
nicht anders geht, auf eine andere Architektur wechseln. Immer noch 
billiger als die Atmel'schen Folgekosten. PS: Du plenkst!

Jens schrieb:
> Darf man fragen welches 8051-Derivat ähnlich gut ausgestattet ist wie
> ein XMega?

Jedes beliebige. Siehe SiLabs.

Gast schrieb:
> Klar, die 8051 Derivate können schnell mit den Beinen wackeln, aber
> zukunfstweisend halte ich diese Typen nicht mehr.

Und ob! 8051er werden eben niemals aussterben. Anders als Atmels.

A. N. schrieb:
> Peter hat schon recht: Der XMega hat nichts, was nicht auch ein anderer,
> schon längt verfügbarer µC hat.

Eben, es gibt keinen Grund, heute noch Produkte von Atmel einzusetzen.

> Dafür glänzt der XMega mit einer sehr logischen und gut durchschaubaren
> Architektur.

Auch nicht bessere als andere, IMHO.

> Der AVR hat halt einen Nachteil: Atmel hat das Monopol auf diesen [...]
> Für Bastler und Kleinserien ist dieser Nachteil jedoch belanglos [...]

Meiner Meinung nach sowohl für "Bastler" als auch für "Profis" relevant!

Hannes Jaeger schrieb:
> Für mich hat es Atmel mit dem Xmega mächtig überzogen, bis zu dem Punkt,
> wo ich mich verarscht fühle.

Atmel eben. Das sollte man von dieser Firma doch schon gewöhnt sein.

> Was die Atmel-Fanboys offensichtlich nicht verstehen ist, dass dies für
> viele eben keine Rennen ist, wer als erstes ein Sample in der Hand hat
> und, mit Verlaub, darüber "einen Harten" zu bekommt, sondern eine ganz
> nüchterne Abwägung Vorteile/Risiken.

AOL!einself!!

> Sollte der Xmega sich in ein paar Jahren am Markt etabliert haben, ist
> immer noch Zeit genug sich zu überlegen, ob man ihn anfasst. Zu der
> Überlegung gehört dann genauso, ob sich Atmel's Verhalten gebessert hat
> und ob die dann erhältliche Revision keine Kinderkrankheiten mehr hat.

Atmel wird sich nie ändern. Aber die typischen Fanboys werden das auch 
nie "überreissen".

Peter Dannegger schrieb:
> Ich denke nicht, daß Atmel das schwarze Schaf ist und alle anderen
> besser sind. Ich sehe da keine großen Unterschiede.

ST, Toshiba und soagar Renesas sind inzwischen einfach "besser". Faktum!

> Und deshalb gebe ich dem Hersteller erstmal soviel Zeit, aus den
> Startlöchern zu kommen, wie er eben braucht.

Naja, dieser "Pseudo"-Hersteller verspricht eben seit Jahrzehnten und 
hält doch nie etwas ein. Wer das bis dato nicht "überrissen" hat: Selbst 
schuld!

MarkusB schrieb:
> Ist mit allen neuen Produkten von Atmel das gleiche. Erst erscheint das
> Datenblatt, dann kommt lange nichts.

Gut, daß Du diesen Punkt noch einmal herausgearbeitet hast. Das ist eben 
die tmel'sche Realität.

> Irgendwann gibts ein paar Samples, dann kleckert langsam die erste Serie
> vor sich hin (bei neuen Produkten meistens mit Bugs).

<mode voice="Paul Panzer"> Rrrchtichh! </>

> Vom Datenblatt bis man das Teil in Stückzahlen bekommt vergeht meist ein
> Jahr, manchmal mehr.

Eher mehr. Wie gesagt: Atmel eben.

Peter Stegemann schrieb:
> Ich habe keine Lust, hier jetzt eine grosse Zitatschlacht anzufangen [...]

Ich schon! Dieser Rundumschlag musste einfach einmal sein, da er mir aus 
dem Herzen spricht.

Gruß, Iwan

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Iwan, Deine Meinung ist kleinkariert. Fakt. Nicht das erste Mal, daß Du 
solch einen polarisierten Überfluß abläßt.

Autor: Иван S. (ivan)
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Travel Rec. schrieb:
> Iwan, Deine Meinung ist kleinkariert.

Wenn Du meinst. Mir erscheint die Zeitspanne zwischen dem Posten meines 
Artikels und dem deines Replys jedoch hinrechend kurz um zu sagen, daß 
du entweder nicht alles gelesen hast oder meinen Artikel nur überfliogen 
hast.

> Fakt.

Wie gesagt: Wenn Du meinst. Weder bin ich im Besitz der 
allgemein-gueltigen Wahrheit, noch erhebe ich den Anspruch auf 
Allwissenheyt.

> Nicht das erste Mal, daß Du solch einen polarisierten Überfluß abläßt.

Ach? Mir wird das vorgeworfen. Bei den Atmel-Fanboys steht dies auf der 
Tagesordnung und wird nur höchst selten kritisiert.

Lass' mir doch meyne Meynung, ich lasse Dir die Deynige ja auch!

Grusz, Iwan

Autor: nicht Gast (Gast)
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Na wer ist denn hier der ST-Fanboy totlach

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Bevor das hier wieder in eine Fanboy-Prügelei ausartet, ein paar Facts:
1. Alle Hersteller haben Probleme und teilweise ellenlange Errata-Listen 
für ihre Controller. Das ist bei Labormustern und Nullserien normal. Ich 
kann mich an Klagen über massive Erratas bei PIC und Philips' 
LPC-Controllern hier im Forum erinnern. Muß man mit leben, geht nicht 
anders. wer das nicht will, muß eben warten, bis die Probleme beseitigt 
sind.
2. Atmel hat in der Tat ein Problem mit der hohen Zeitdauer zwischen 
Ankündigung und der Allgemeinerhältlichkeit. Hier muß Atmel effektiv 
daran arbeiten, denn es kann schon nerven, wenn eine neue Serie groß 
angekündigt wird und dann ewig nichts kommt. Wie wäre es mit Ankündigen, 
wenn das Ganze soweit gediehen ist, daß der Zeitplan für die 
Großserienfertigung realistisch angegeben und eingehalten werden kann?

Insgesamt kann man aber sagen, Atmels AVR-basierte Controller sind nicht 
schlechter oder besser als 8-Bit-Controller anderer Hersteller. Problem 
nur: Für die 'großen' 8-bit-Controller gibt es preislich gleichliegende 
Controller mit deutlich mehr Leistung. Hier müssen im Zweifelsfall 
spezielle projektbezogene Eigenschaften zur Entscheidung herangezogen 
werden.

Autor: Hc Zimmerer (mizch)
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Die Antwort von Ivan war auf einen 1 Jahre alten Artikel.  Und die 
meisten AVR32-AP-Prozessoren sind inzwischen abgekündigt („not 
recommended for new designs“), wenn ich mich richtig erinnere.

Autor: Gastino G. (gastino)
Datum:

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Иван S. schrieb:
> Ich schon! Dieser Rundumschlag musste einfach einmal sein, da er mir aus
> dem Herzen spricht.

Leider geht der Informationsgehalt Deines Beitrags gegen Null. Schade um 
die Zeit, die man für das Lesen verschwendet hat!

Überhaupt beschäftigt sich der Thread kaum mit der eigentlichen Frage 
des Threaderstellers und technischen Details. :(

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