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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Lacher der Woche Ingenieur-Mangel in Deutschland eskaliert trotz Wirtschaftskrise


Autor: Bernd K. (Gast)
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: Gesperrt durch Moderator
Autor: Hanswurst (Gast)
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Ich kann diesen Bericht aber nur bestätigen. Wir haben noch etliche 
Stellen zu besetzen und finden einfach kein passendes Personal. 
Betriebsgröße liegt bei ca 5000 Mann. Und wir hängen teilweise auch von 
der Automobilindustrie ab. Also nicht gleich alles so schwarz sehen wie 
es in der Zeitung mit den 4 Großen Buchstaben steht

Autor: Schweinezylkus (Gast)
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manchmal frage ich mich wo diese scheisse herkommt. In der Firma , in 
der ich jetzt mein Praktikum mache (Chemieindustrie mit 4 Buchstaben) , 
wurde mir mitgeteilt das man aufgrund der aktuellen Lage derzeit 
niemanden einstellt.
Im Fahrzeugsektor siehts noch bescheidener aus, Ein Bekannter von mir 
überlegt ernsthaft zum TÜV zu gehen, weil er seit Dezember nix kriegt , 
er hat Fahrzeugtechnik studiert mit 1,7 in Regelstudienzeit.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Interessant finde ich immer die tollen Zahlen, mit denen dort 
rumgeworfen wird:

"Durch den Mangel an Fachkräften gehen der deutschen Wirtschaft schon 
jetzt jährlich rund 29 Milliarden Euro verloren."

Woher diese Zahlen kommen, wird nie gesagt - ebensowenig, wie sie 
ermittelt wurden - wobei ich bezweifele, dass das überhaupt geht.

"Derzeit können 50.000 Stellen für Ingenieure nicht besetzt werden. Bis 
2015 steige die Zahl der jährlich in den Ruhestand gehenden Ingenieure 
zudem von heute 37.000 auf dann 43.000. Dem stünden derzeit etwa 44.000 
Absolventen der Ingenieurwissenschaften gegenüber. "

Ist doch wunderbar - dann haben wir ja eine Zuwachsquote von 7000 
Ingenieuren pro Jahr. In acht Jahren sind die 50.000 Stellen also 
besetzt.
Und selbst 2015 haben wir noch 1000 Ingenieure mehr pro Jahr.

Hehe, da scheint einer mit den Zahlen durcheinander gekommen zu sein ;-)

Chris
"Mir gehen jährlich durch nicht genutzte Ressourcen und nicht erkannte 
Marktnischen mindestens 16 Mio. Euro verloren."

Autor: schwups... (Gast)
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>manchmal frage ich mich wo diese scheisse herkommt.
Na, von den Lobbyisten der verschiedenen Branchen.
Was glaubt Ihr wozu es die Handelskammern gibt?
Und irgendwann landet das im Wirtschaftsministerium.
Die verteilen dann diese Info weiter ans Arbeitsministerium,
Kulturministerium und der Presse die Studierwilligen
mit leeren Versprechungen zum studieren angeregen,
damit die Unternehmen nachher mehr Frischfleisch
für Ihre bedingungsfeindliche Handverlese haben.
So funktioniert das, weil die Unternehmer dann nicht
persönlich auftreten um dann beim Lügen ertapt zu
werden. Es gibt nicht zu wenig Fachkräfte sondern zu viele
durchgeknallte Betriebe mit Anforderungsprofilen die
völlig unrealistisch sind. Teilweise wissen die noch
nicht mal was sie überhaupt suchen.

Das wird wohl auch bei Hanswurst der Fall sein.
Rumjammern hilft da wenig. Frei Stellen zu
veröffentlichen, dagegen schon, manchmal.
Meist aber erst dann wenn man von seinem hohen
Roß runter kommt.

Autor: Was nicht passt (Gast)
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Wir haben noch etliche
Stellen zu besetzen und finden einfach kein passendes Personal.


was ist passend ? Passend bedeutet im Personalerdeutsch die eierlegende 
Wollmilchsau, unter 30 mind 10 Jahre genau die Tätigkeit, 3 Sprachen 
fließend und alles für nicht mehr als 2000 brutto

Autor: Gast (Gast)
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ha ha ha ho ho ho ho

tschuldigung, musste über den Artikel lachen.

Alle großen Unternehmen,

Bosch,
Siemens,
Daimler,
.....
.....

und wie sie alle heißen, schmeißen derzeit ihre Externen Ingenieure 
Raus.
In Letzter Zeit war es Mode alle offenen Stellen nicht mit 
festangestellten zu besetzen sondern mit Dienstleistern.
Weiterhin haben die ein Einstellungsstop verhängt und schicken zudem 
viele Ingenieure in Altersteilzeit, oder bieten denen Abfindungen an, 
damit die den Laden verlassen.
Derzeit wird auch in vielen Entwicklungsabteilungen kurz gearbeitet.

In den Montagehallen dieser oben genannten Unternehmen hat bald jeder 
vierte seinen Meister oder Techniker neben der Fachausbildung und steht 
mit der Quallifikation dennoch doof am Band oder an der Maschine.
In diesen Unternehmen gibt es auch Ingenieure, die am Band stehen, weil 
sie in diesen Unternehmen am Band mehr verdienen, als draussen in einem 
kleineren Unternehmen als Ingenieur.

Der Krankenstand unter den Arbeitnehmern ist deshalb so niedrig, weil 
die Angst haben, bei häufiger Krankmeldung irgendwann aus dem 
Unternehmen zu fliegen. Oder wie kann man sich sonst den niedrigen 
Krankenstand der letzten Jahr erklären. (Psychische Erkrankungen haben 
überproportional zugenommen)

Der billiglohnsektor boomt. Es gibt verdamt viele 1Euro Jobber.....Warum 
wohl????
Die Wirtschaft benötigt nicht so viele Menschen....Sie kann sich die 
Sahne abschöpfen und der Bodensatz darf zusehen wie er sich mit 1Euro 
Jobs rumschlägt.
Gäbe es einen Mangel, gäbe es wohl kaum 1Euro Jobber.
Es gibt eine Verdrängung von oben nach unten. Und die Schwachen die in 
der Regel unten sind, werden somit aus dem Arbeitsmarkt gedrängt.


Die Einstiegslöhne der Ingenieure sind auf niedrigem Niveau.
Jeder Facharbeiter der mit 21Jahren seine Ausbildung in der Tasche hatte 
und anschließend bei den oben genannten Unternehmen doof am Band oder an 
der Maschine oder in der Instandhaltung bis zu seinem 65 Lebensjahr 
arbeitet, kommt auf eine höhere Summe als ein Ingenieur.
(Ein Bandarbeiter bei Daimler im Schichtbetrieb geht mit 2400NETTO/Monat 
bei einer 35h Woche nach Hause macht im Jahr 31000Netto also
ca. 62000Brutto.
Ein Ingenieur in einer anderen Firma bekommt als Einstiegsgehalt 37000- 
41000Brutto bei einer 40h Woche im Jahr)


Es ist halt so,.......
Aktuell fährt die Industrie ihre Arbeitsplätze zurück, viele Menschen 
bekommen keine Ausbildung oder keinen Arbeitsplatz oder verlieren 
diese.......

Nun muß man diese Menschen aber beschäftigen...(zumindest von der 
Arbeitslosenliste (Zahl) raushalten)....also sollen die sich gefälligst 
weiterbilden bis zum vergasen und bekommen dannach vermutlich auch 
wieder keinen Job.

Das mit dem Ingenieurmangel - Facharbeitermangel ist eine Lüge.
Die Arbeitsbedingungen für Ingenieure haben sich verschlechtert....
sowohl im Gehalt als auch im Arbeitsumfeld.
LEISTUNG LOHNT SICH NICHT MEHR.
Ein Studium ist schon lange keine Garantie auf ein gutes geregeltes 
Einkommen und auf einen sicheren Arbeitsplatz.
Aber welche Wahl hat der Arbeitnehmen.

Die Unternehmen werden immer mächtiger.
Manche sind sogar wirtschaftlich mächtiger als ganze Länder.

Und diese Unternehmen vollen billige und willige untergebene um ihren 
Profit zu steigern und sonst wollen die nichts.


In einem Punkt gibt es allerdings eine Wahrheit.
Wenn in Deutschland nicht bald jeder studiert, kackt dieses Land in 
Konkurrenz mit China und Indien bald ab.
Diese Länder haben erst begonnen, ihre Bildungsmaschine in Gang zu 
bringen.


In "Piraten der Karibik III" ist eine Passage, die das Ausspielen der 
Arbeitnehmer durch die Arbeitgeber ganz gut wiederspiegelt.

Schiffbesatzung ist in 2 Käfigen die über einer Schlucht baumeln 
gefangen.
Irgendwann fällt die Aussage, dass man für das steuern des Schiffs nicht 
alle Mann benötigt.
Da man sich gegenseitig nicht vertraut, beginnt ein Wettlauf bei dem ein 
Käfig in die Tiefe stürzt.
Im richtigen Leben hätten auch beide Käfige in die Tiefe stürzen können.
Aber das haben wir ja auch aktuell in der Wirtschaft.
Finanzkriese, Wirtschaftskriese und gegenseitiges Verarsche.

Es gibt keinen Fachkräftemangel.
Es gibt ausschließlich einen Mangel an SERIÖSITÄT, MORAL und 
VERANTWORTUNGSBEWUSTSEIN.

Autor: gast2 (Gast)
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@Gast:

(Ein Bandarbeiter bei Daimler im Schichtbetrieb geht mit 2400NETTO/Monat
bei einer 35h Woche nach Hause macht im Jahr 31000Netto also
ca. 62000Brutto.
Ein Ingenieur in einer anderen Firma bekommt als Einstiegsgehalt 37000-
41000Brutto bei einer 40h Woche im Jahr)



Naja, da haste aber ma fix was zusammengerechnet.....
Das hohe Netto machen die ganzen Schichtzulagen, die nicht versteuert 
werden.
Hast du Lust auf Schicht zu arbeiten? Ich nicht. Finde das mit den 
Zuschlägen schon in Ordnung

Autor: Arno Nym (Gast)
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Diskussionen über die Lüge des angeblichen Ingenieurmangels hatten wir 
hier schon zur Genüge. Auch diese Diskussion bringt uns nicht wirklich 
weiter - hier im Forum liest die breite Masse der Bevölkerung eh nicht 
mit!

Solange wir uns nicht endlich mal aufraffen und eine eigene 
Interessenvertretung für Ingenieure gründen, wird sich nichts ändern! 
Aber dazu scheint der deutsche Ingenieur offensichtlich nicht in der 
Lage zu sein - er jammert zwar, geht aber dann wieder in seinen 
Bastelkeller und läßt das Thema auf sich beruhen...

Autor: VDI (Gast)
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Die Interessenvertretung für die Ingenieure gibt es doch längst, den VDI 
.

Autor: Arno Nym (Gast)
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Den VDI gibt es, ja, er ist aber keine echte Interessenvertretung der 
Ingenieure als Arbeitnehmer! Er ist wohl eher das Sprachrohr der 
Industrie.

Ich dachte an eine Interessenvertretung analog dem Marburger Bund der 
Ärzte!

Autor: Gast (Gast)
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@ gast 2

na ja, du bist halt auch so einer,
der das Wesentliche gerne übersieht, wenn er einen Punkt zum Nörgeln 
ausmacht.
(sorry, mir war danach)

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Die Interessenvertretung für die Ingenieure gibt es doch längst, den VDI

Ich bin Mitglied. Als Mitglied halte ich den VDI nicht für eine 
Interessenvertretung von uns Ingenieuren, sondern für einen Büttel der 
Industrie. Auch die auf vielen Führungsebenen zu findenden Professoren 
reden der Industrie nach dem Mund (Angst um Drittmittel?) und betreiben 
ansonsten ihre lustigen Macht- und Kariere-Späße. Der VDI war zum 
Beispiel ein großer Verfechter der Bachelor- und Master-Studiengänge. 
Noch heute gibt es nur ganz verhalten Kritik aus dem VDI an diesem 
selbst befürworteten Bockmist.

Der VDI selber ist ein Wirtschaftsunternehmen. In der neuen 
Hauptverwaltung in Düsseldorf arbeiten 500 Leute damit der Rubel rollt. 
Man hat Beteiligungen an einem Versicherungsdienst, an einer Innovations 
GmbH, man hat den Verlag und was alles sonst noch.

Autor: John Schmitz (student)
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Es handelt sich um einen Schreibfehler der Redaktion:

Deutschland gehen die GUTEN Ingenieure aus

Autor: HaJo42 (Gast)
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> Deutschland gehen die GUTEN Ingenieure aus

Nein, die jungen, billigen.

Autor: GastX (Gast)
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"Jeder Facharbeiter der mit 21Jahren seine Ausbildung in der Tasche 
hatte
und anschließend bei den oben genannten Unternehmen doof am Band oder an
der Maschine oder in der Instandhaltung bis zu seinem 65 Lebensjahr
arbeitet, kommt auf eine höhere Summe als ein Ingenieur.
(Ein Bandarbeiter bei Daimler im Schichtbetrieb geht mit 2400NETTO/Monat
bei einer 35h Woche nach Hause macht im Jahr 31000Netto also
ca. 62000Brutto.
Ein Ingenieur in einer anderen Firma bekommt als Einstiegsgehalt 37000-
41000Brutto bei einer 40h Woche im Jahr)"

Jeder Facharbeiter bekommt mit Sicherheit nicht eine höhere Summe.
Des Weiteren macht es wenig Sinn einen Ingenieur mit dem Einstiegsgehalt 
einer "anderen" Firma zum Vergleich herzunehmen.

Autor: John Schmitz (student)
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GastX wrote:
> "Jeder Facharbeiter der mit 21Jahren seine Ausbildung in der Tasche
> hatte
> und anschließend bei den oben genannten Unternehmen doof am Band oder an
> der Maschine oder in der Instandhaltung bis zu seinem 65 Lebensjahr
> arbeitet, kommt auf eine höhere Summe als ein Ingenieur.
> (Ein Bandarbeiter bei Daimler im Schichtbetrieb geht mit 2400NETTO/Monat
> bei einer 35h Woche nach Hause macht im Jahr 31000Netto also
> ca. 62000Brutto.
>

 .... ist doch alles Vergangenheit! Was regst Du Dich auf?

Nach dieser Krise sieht Mercedes ganz anders aus, wetten? Wenn die 
Nachfrage einbricht ist gar kein Geld mehr da, diese hohen Löhne zu 
zahlen!

Ingenieure bei Mercedes werden zukünftig genauso bescheiden anfangen wie 
überall.

Und fairerweise muss gesagt werden: Gute Ingebieure sind rar. Nur, jeder 
Ingenieur in diesem Forum hält sich für einen guten.

Die Abschlussnote 1.0 ist ein Indiz, 8 Semester Regelstudienzeit + 
Promotion in 2 Jahren ein anderes.

Aber auch nur notwendige Bedingung, keine hinreichende. Die zeigt sich 
erst nach 2 Jahren. Und da kann ein guter Ingenieur auch sehr bald 100K 
pro Jahr verdienen.

Autor: John Schmitz (student)
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Hannes Jaeger wrote:
>> Die Interessenvertretung für die Ingenieure gibt es doch längst, den VDI
>
> Ich bin Mitglied. Als Mitglied halte ich den VDI nicht für eine
> Interessenvertretung von uns Ingenieuren, sondern für einen Büttel der
> Industrie. Auch die auf vielen Führungsebenen zu findenden Professoren
> reden der Industrie nach dem Mund (Angst um Drittmittel?) und betreiben
> ansonsten ihre lustigen Macht- und Kariere-Späße. Der VDI war zum
> Beispiel ein großer Verfechter der Bachelor- und Master-Studiengänge.
> Noch heute gibt es nur ganz verhalten Kritik aus dem VDI an diesem
> selbst befürworteten Bockmist.
>
> Der VDI selber ist ein Wirtschaftsunternehmen. In der neuen
> Hauptverwaltung in Düsseldorf arbeiten 500 Leute damit der Rubel rollt.
> Man hat Beteiligungen an einem Versicherungsdienst, an einer Innovations
> GmbH, man hat den Verlag und was alles sonst noch.

Und? Wer sorgt dafür, dass es dem VDI so gut geht? WIR! Selber schuld!

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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John Schmitz wrote:
> Und? Wer sorgt dafür, dass es dem VDI so gut geht? WIR! Selber schuld!

Wenn die Frage lauten sollte, warum ich Mitglied bin, obwohl mir der 
Verein nicht gefällt, dann ist die Antwort einfach: Bestimmt nicht wegen 
der lächerlichen Zeitung, sondern aus Opportunismus. Ich bin dort wegen 
der örtlichen Kontakte. He, ich war aus dem selben Grund sogar mal in 
einem Faschingsverein Mitglied.

Also sehe ich mir das Treiben im Bezirksverein kopfschüttelnd an. Ich 
habe nicht die Zeit und Energie dort gegen die örtlichen Honoratioren 
eine Revolte anzuzetteln. Vorsitzender des Bezirksvereins ist natürlich 
ein Prof. (Univ). Die Mehrzahl, wenn nicht alle Bezirksvereinspöstchen 
sind ebenfalls fest in der Hand von staatlich allimentierten 
Wissenschaftlern. Ob eine Revolte überhaupt helfen würde weiß ich nicht. 
Die Meinungsbildung im VDI findet sowieso eher von Oben nach Unten 
stattfindet.

Autor: Gast (Gast)
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ich sag es doch: ab ins ausland! d aist der deutsche ingenieur noch 
geschaetzt

Autor: Tommi Huber (drmota)
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<Wahnsinn>
Ja es gibt den Mangel wirklich jetzt glaube ich es auch endlich und 
weiss es auch aus unzuverlässigen Quellen.

Studiert alle Elektrotechnik und Maschinenbau 90% aller Abiturienten 
oder Maturanten (Österreich, Schweiz) sollten Elektrotechnik studieren, 
denn sie werden Gliedmaßenringend (damit meine ich wirklich alle 
menschlichen Glieder) gesucht.

Und auch die Krise hat natürlich keinerlei Auswirkungen auf den 
zukünftigen Ingenieursbedarf, warum auch. Zusammenhänge dieser Art 
herzustellen ist ja geradezu verrückt.
</Wahnsinn>

Autor: Gast (Gast)
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Die einen Mangel sehen, sollen lieber mal konkret die Branche nennen 
oder evtl. den Betrieb. Momentan haben die "Großen" so gut wie aufgehört 
einzustellen und das über alle Branchen hinweg. Bei den KMUs habe ich 
jetzt zweimal die Erfahrung gemacht, dass sie im Dezember noch suchten 
und mich im Januar eingeladen hatten und ich schon nahe der 
Vetragsunterschreibung war, aber Ende Februar es hieß plötzlich, tut uns 
leid, die Lage hat sich unerwartet auch für uns zugespitzt. Wir werden 
sie aber trotzdem vormerken und bei Bedarf uns melden.
Bei den Dienstleistern ist sowieso aktuell fast durchgehend komplett 
tote Hose.
Ist ja auch klar, warum sollen jetzt mehr Ingenieure gebraucht werden? 
Die Nachfrage nach Investitionen ist schlechter als 2001 und viele 
Unternehmen zu klamm, um einen Ing. einzustellen, den sie ned 40 h die 
Woche mit Arbeit auslasten können. Der einzige Bedarf, den es evtl. noch 
zu decken gilt, ist der, der in Rente geht.
Momentan hat der Mehrzahl der jetzigen Studienabgänger keinen Job, oder 
wenn einen, mit der Bezahlung und den Anforderungen, für den kein 
Studium erforderlich gewesen wäre.

Autor: Jürgen G. (jg32)
Datum:

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John Schmitz wrote:
> Und fairerweise muss gesagt werden: Gute Ingebieure sind rar. Nur, jeder
> Ingenieur in diesem Forum hält sich für einen guten.
>

Genau, das ist der Punkt.
Richtig gute Spezialisten werden gesucht, und das Geld spielt da keine 
Rolle.

Was da ueber den Fachkraeftemangel dahergeredet wird, ist eine 
gefaehrliche Sache. Wenn mittelmaessige Absolventen dann Ingenieure 
werden (durch den Mangel angelockt), dann werden das lang noch keine 
Spezialisten, und an dem Mangel aendert sich nichts.
Nur gibt es dann ganze Mengen an arbeitslosen Ingenieuren.

Autor: Oha (Gast)
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Seltsamerweise erzaehlt die Wirtschaft bei Managern und Bankern von 
"Marktloehnen" die eben bezahlt werden muessen, um ueberhaupt gute Leute 
zu bekommen. Wenn ich dann als Ing. mal eine halbe Million pro Jahr 
bekomme glaub ich das Geschwafel vo Marktloehnen, vorher eher nicht.

Autor: Gast (Gast)
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Mädels,

Unser Welt Wirtschaftssystem ist so ausgerichtet, dass immer weniger 
Menschen für Arbeitstätigkeiten benötigt werden. Egal ob 
Wissenschaftler, Ingenieur, Techniker, Facharbeiter oder Angelernter 
Arbeiter.


Die Arbeitgeber haben eine RIESIGE Auswahl an Personal.
Durch die Globalisierung ist man da extrem flexibel geworden.

Zudem ist man an einem Punkt, wo die Margen nur noch sehr schwer zu 
steigern sind. Der Mensch kann sich nur bis zu einer 100Kg Tonne 
futtern...mehr geht da nicht wirklich bei 175cm Höhe.
Das Euter einer Kuh lässt sich auch nicht beliebig dehnen.
(Die Milchkühe kommen eh nach ca. 4 Jahren an der Melkmaschine zum 
Schlachter.)
Es macht keinen Sinn, Autos auf Halde zu produzieren.
Kurz zusammengefasst, manche Märkte sind gesättigt.

Wachsen kann man (Finanziel) dennoch.
Indem immer weniger Menschen die benötigten Waren, Produkte und 
Dienstleistungen schultern.
Indem die Euter der Milchkühe eben doch noch ein kleines stückchen 
gedehnt werden.
Indem man den Menschen eben 101Kg bei 175cm Höhe zumutet.
Indem man die Maschen der Fischernetze ein bischen enger Macht.....
Ein bisschen geht doch immer oder, man muss nur Kurzzichtig genug sein.
Oder ist der Dachschaden nur groß genug, kann man in dieser Welt viel 
Spass haben.

WIESO MACHT DER MENSCH SOWAS EIGENTLICH??
WIESO VERTEILT MAN DIE ARBEIT NICHT AUF ALLE SCHULTERN?
WIESO LÄSST MAN NICHT ALLE AN DER ARBEITSWELT TEILHABEN?

SOLANGE WIR UNS GEGENSEITIG DIE KAROTTE VOR DIE NASE HALTEN UND UNS 
DIESE VON DEN WERBETREIBENDEN HALTEN LASSEN, SOLANGE DÜRFEN WIR NICHT 
ÜBER GEWISSE MISSSTÄNDE WEINEN.

Das Problem dieser Kriese ist, dass manche Menschen kein Geld haben, um 
sich gewisse Dinge zu kaufen. Bislang zumindest in den USA haben viele 
auf Kredit gelebt. Das geht nun nicht mehr und schon bricht das System 
zusammen.

Würde man den Wohlstand (Arbeit) auf mehr Schultern verteilen, wäre das 
System stabieler........

Autor: Michael W. (mw31)
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Aber natürlich ist dies alles lobbyistische Propaganda der 
Zeitarbeitsfirmen und nichts weiter.
Also wo es definitiv einen Mangel an Fachkräften gibt ist die 
Zeitarbeitsbranche. Dort gibt es nach wie vor einen Mangel an 
hochqualifizierten billigen Zeitarbeitssklaven.
Das wird auch die Intention von solchen Artikeln sein ein Überangebot an 
Hochqualifizierten zu schaffen um die Gehälter noch stärker drücken zu 
können. Die Absicht unserer Regierung ist es möglichst viel reguläre 
Arbeitsplätze durch Zeitarbeiter zu ersetzen. So läßt sich dann jeder 
Streik und jeder Kündigungsschutz ohne Mühe brechen und die Gehälter 
können immer weiter nach unten gedrückt werden. Wenn das schon im 
Bereich der Ingenieure die Praxis ist, werden andere Bereiche überhaupt 
kein Problem sein.

Jede Firma, ganz egal was für einen Ingeneiur sie sucht, stellt völlig 
übertriebene und unrealistische Forderungen an die Bewerber. Zuerst 
einmal muss der Bewerber exakt die Fachbereiche perfekt beherrschen und 
nicht die anderen. Warum? Jeder Ingenieur wird in der Lage sein sich 
woanders einzuarbeiten. Aber erklär mal das einem BWL-ler, er kennt so 
was nicht.

Autor: Gast (Gast)
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>Aber natürlich ist dies alles lobbyistische Propaganda der
>Zeitarbeitsfirmen und nichts weiter.
>Also wo es definitiv einen Mangel an Fachkräften gibt ist die
>Zeitarbeitsbranche. Dort gibt es nach wie vor einen Mangel an
>hochqualifizierten billigen Zeitarbeitssklaven.
Ne, auch da gibt es momentan keinen Mangel, weil kein Bedarf bzw. 
Verwendung für neue Fachkräfte da ist. Die schicken die Leute 
schließlich auch in die Industrie und beschäftigen sie nicht intern. Und 
die Industrie ist am Schrumpfen und hat jetzt schon fast durch die Bank 
weg zuviel qualifizierte Fachkräfte. Zeitarbeit ist für die Firmen oft 
nicht billiger als Festangestellte, hat aber trotzdem seine Vorteile 
aber nur selten für den Arbeitnehmer. Bei Ingenieursdienstleistern ist 
der Ausleihspaß oft deutlich teuerer als ein Ing. direkt mit 
"Mittelstandsgehalt" zu bezahlen.
Solche Ausleihspäße haben sich hauptsächlich gößere Unternehmen 
geleistet wie Siemens, Daimler, Bosch, Continental, RWE, airbus usw.. Da 
bei denen momentan der Arsch auf Grundeis gegangen ist, sind viele 
Externe wieder zu ihren Verleihern geschickt worden. Die haben natürlich 
jetzt ein Problem, das sie mit Kurzarbeit lösen zu versuchen und 
baldigst auf bessere Zeiten hoffen. Ansonsten werden die 
Ingenieursverleiher einen Teil ihrer Beschäftigten in naher Zukunft 
abstoßen müssen.
Nicht von den prallgefüllten Stellenbörsen der Zeitarbeitsfirmen und 
Ingenieursverleihern beeindrucken lassen, alles nur erlogen.

Autor: Insider (Gast)
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Hallo

hier schreiben wieder welche so nen Stuss im Sinne wie es
"Jürgen G"  tut..

Das ist absoluter Schmarrn ! ums populärwissenschaftlich zu sagen

Es ist leider tendenziöserweise derart, daß gerade der gute Spezialist
gefeuert wird ! - weil der vermeintlich Geld kostet und vorallem ,weil
der den typischen "networkern" nicht in den Kram paßt - und zwar
typischerweise nach 2 Jahren längstens.

Die Abschlußnote usw ist nicht unbedingt ein Indiz.Es ist bekannt, daß
es üblich ist, sehr gute Gefälligkeitsnoten zu geben . Nur wenn das
manch Personalabteilung nicht weis ,was sehr häufig der Fall zu sein
scheint - dann bilden sich natürlich schnell solche Ammenmärchen, daß
die Güte eines Ing von sowas abhinge.

( Selbst bei den ach so verpönten Investmentbnakern ist die Exnote
wenig zielführend ...)

Und viele sog. arbeitslose Ing sind nicht per se "schlecht" .

Eine seriöse Promotion dauert btw 5 Jahre , günstigstenfalls 3 Jahre.

Im weiteren ist btw zu bemerken ,daß eine Promotion häufig mit der
Fähigkeit des Kandidaten korreliert direkt ne Stelle in der rauhen
Wirtschaft zu finden .
D.h. der typische Dr  ist defacto ein Weichbeutel ,der sich in der
Exclusivausgabe der kaschierten Arbeitslosigkeit versteckt hat.
Ergo gar nicht für Führungspositionen geeignet ist....

Wer unter den Lesern hier seine Company mal unter diesem Blickwinkel
betrachtet ,wird dies ganz schnell feststellen.

Das Kernproblem ist , daß auch jetzt wieder gewisse Kräfte Oberwasser
bekommen ,die im Sinne von - "Wie sie suchen seit xx Monaten , können
Sie überhaupt noch arbeiten" den Leuten ein Selbstwertgefühl 
reingedrückt
werden wird , daß sie idealerweise in stiller Demut sich in die
Reihe der 7 Mio Hartz IV Gruppe einordenbar sind...

Diese Denkweise ist massiv zu kritisieren . Diese Art unterschwellige
Fördern und Fordern ist prekär und löst reale Fachkräftemangel nie.

Diese Art von humaner Ressourcen- und damit auch Steuergeldverschwendung
kommt diesen "Verbänden" vermeintlich gar nicht in den Sinn .

Man muß das auch mal nüchtern betrachten was ein zB frisch entlassener
38 j. alter Ing denn machen soll bis zur Rente !? -soll der im Park Moos 
harken ??  Ich möchte mal behaupten ,daß solche Weiterbildungsmaßnahmen
nicht das sind, was viele Unternehmer leisten sollten.

Eine der wichtigsten Weiterbildungsmaßnahmen ist zu erkennen, was der
Mann / die Frau in der Firma leistet...  Wenn ich rückblickend schaue,
ist es häufig so ,daß viele Meetings quasi als Kontrollmittel genutzt
wurden/werden , um die Stepstones durchzugehen - Nur , daß der Leitung
oftmals gar nicht klar war ,was die wirklichen Probleme sind und
ein "schlechter" Ing im Sinne des Projekts und letztlich der Firma
geradezu zum Schutz der Mitarbeiter die GL quasi abnabeln muß ,damit 
diese
Irrläufer nicht mehr stören....

Hier findet eine Sichtweise statt ,die gerade von der Politiketc neben 
der
zB Bonipönale usw weit verschärfter behandelt werden muß .

Diese Art derzeit gepflegter Corporate Governance ist defacto
Volks- und damit Staatschädigend - somit gehören acatech, VDI und co an
den Pranger gestellt und "entsorgt" .

Interessanterweise kommt die Meldung u.a. deshalb ,weil so viele
Studieren wie nie , aber gerade Ingwissenschaften trotzdem starke
Rückgänge verzeichnen ...

In diesem Sinne muß es als Positiv bewertet werden ,daß die Internet-
Lobbyarbeit in diesem Sinne funktioniert und diese
Milbergs vulgo Menschenschinder hoffentlich langsam mal lernen
daß es nix nutzt  bei der Kanzlerin zu jammern.

Ich kann mir jedenfalls lebhaft vorstellen ,daß gerade dort
genügend wirkliche Topkräfte mal hinschreiben und der Regierung mal
schildern ,was wirklich Sache ist .

Hoffentlich reagiert man entsprechend und wenns schonmal ein
Ignorieren solcher Jammerlappen ist , ist dies ein erster, wichtiger
Schritt !

Autor: Gast (Gast)
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Manche Frustrierte, die neben oder anstatt ihrem Beruf nichts besseres 
zu tun haben, als sich hier rumzutreiben wollen offenbar nicht 
wahrhaben, dass sie selbst nicht zu denjenigen zählen, die gesucht sind.
Mag vielleicht auch etwas mit deren Einstellung zur Arbeit liegen.

Und jetzt geh ich mich mal verschanzen ;)

Autor: Di Pi (drpepper) Benutzerseite
Datum:

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Gast wrote:
> Mag vielleicht auch etwas mit deren Einstellung zur Arbeit liegen.

"liegen" -> "zu tun haben"

sonst bin ich einverstanden ;)

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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<verschwörungstheorie>
Der SPIEGEL ist ein Mittel zum Zweck, um uns eine Meinung aufzuzwingen, 
damit alle schön ruhig bleiben. Menschen die Politik, Banken und Medien 
In ihrer Hand haben, wollen nicht, dass hier alles in Panik ausbricht.
</verschwörungstheorie>

Autor: Insider (Gast)
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hallo,

muß gerade m ein Frühstück nahcholen und schau mal hier rein ...

natürlich ist es frustierend zu sehen ,daß man liebgewonnenes bzw
ein "gemütlichees Terrain " nur überblicken will ,also net mal in
Lage ist zwecks Weiterbildung auf nur den Kopf zu heben...

Viele Leutz wissen regelrecht nicht ,daß es sowas wie ne Horizontlinie
gibt ...

@ Gast ,der von rumtreibern spricht - Was bist Du denn . Du stellst
einfach was in den Raum - und verschanzt Dich .  Somit ist klar wo du
einordenbar bist .
Du bist ein willenloser Arbeitssoldat , der sich druchlaviert ohne
groß "anzuecken" und natürlich auch net durch Tatendrang auffällt...

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Toller Bericht... vor allen die Zahlen... habe das vorige Woche doch 
ganz was anderes in den VDI Nachrichten gelesen...

Autor: Mr_Crac (Gast)
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Hanswurst:
Wenn in Ihrer Firma angeblich so dringend Leute gesucht werden, wieso 
geben Sie dann nicht deren Namen an? So könnte man sich gleich dort 
bewerben. War wohl doch nicht so ganz ernst gemeint.

Autor: beobachter (Gast)
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Das ist doch reine Stimmungsmache von einschlägigen 
Interessenvertretern.
Die wollen mit ihrem Gejammer erreichen, dass mehr ausländische 
"Experten" (in Wirklichkeit Billigarbeiter) hier eine Arbeitserlaubnis 
bekommen und sie so das Lohnniveau noch weiter drücken können.

Autor: Stütze (Gast)
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Wo soll auch dringender Bedarf bestehen? Es war ja schon zu "Boomzeiten" 
wie Ende 2005 bis Anfang 2008 nicht so, dass jeder von der Uni bzw. FH 
mit Kusshand von der Industrie übernommen wurde. Da mussten auch schon 
einige "Durchschnittler" ordentlich und lange kämpfen bis sie eine 
passende Stellen hatte. Eine Dunkelziffer von ca. 10 % ging komplett 
leer aus und musste sich beruflich komplett neu orientieren. Jetzt sind 
wir am Schrumpfen, da kann man froh sein, wenn die Firmen ihr bisheriges 
Personal halten können. Selbst das klappt nicht immer. Momentan sieht's 
so aus, dass halt nur noch knapp ein Drittel oder sogar noch weniger der 
Abgänger was Passendes finden.
Der Rest ist entweder beim Hartz-Onkel, wird umgeschult, macht seinen 
Master, macht sich selbständig oder lebt weiter bei Mama und Papa.
Man muss sich nur angucken, wie verzweifelt momentan die Freelancer um 
Projekte kämpfen.
Es gibt definitiv keinen Mangel an Ingenieuren. Vereinzelt fehlen 
Eierlegende Wollmilchsäue, das war's aber auch schon.

Autor: gast (Gast)
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also ich muss jetzt auch mal meinen senf dazu geben:
hier in dem forum wird schon extrem schlechte stimmung gemacht. klar 
keine frage der arbeitsmarkt sieht nicht rosig aus, aber so schlecht wie 
er hier dargestellt wird ist er definitiv nicht!!!

immer nur den großen firmen alles in die schuhe stecken ist leicht aber 
entspricht nicht den tatsachen. kein wunder das es mit deutschland berg 
ab geht!

es ist wirklcih scheuslich immer wieder das herumnörgeln schlecht reden 
etc. da zu lesen, warum das ganze? warum ändert ihr nichts (eigene 
firma, etc.)??? woran liegts? ach ja die anderen sind schuld, hab ich 
ganz vergessen!

nciht die ausbildung zählt sondern das können!!! das ist gott sei dank 
noch bei vielen so, und wer sich wärend dem studium schon connection zu 
firmen aufgebaut hat (praktika, diplomarbeit, ...) und dort gute arbeit 
geleistet hat der braucht nicht in mindeststudienzeit gearbeitet ahben, 
keinen schnitt von 1.0 haben, den das sagt alles ncihts aus!!!! und gott 
sei dank sehen das sehr viele personaler auch so!

das risiko eine komplett fremde person im utnernehmen anzustellen ist 
viel zu hoch, da greifen die firmen allemal lieber auf personen die sie 
durch praktika, diplomareiten, etc. kennen!

hört auf mit dem neg. sehen und nehmt die füße in die hand, so kommen 
wir ansonst nicht aus der krise raus, geld allein wirds nicht 
machen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Autor: mein Senf (Gast)
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Stimmt doch. Es gibt zuviele e-dioden und zuwenig in Genieure.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Für alle die in Österreich einen Job suchen hier ein Link zum TUday

http://tuday.tucareer.com/?id=122

besonders das Video ist sehr desinformativ wo doch glatt behauptet wird 
das es auf einen Absolventen 27 offene Stellen gibt.

Solange die nichtsahnende Bevölkerung solche Lügen glaubt werden die 
Personaler stetig steigenden Nachschub zum aussotieren bekommen,

Autor: Stütze (Gast)
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>besonders das Video ist sehr desinformativ wo doch glatt behauptet wird
>das es auf einen Absolventen 27 offene Stellen gibt
LOL, vielleicht hat man da die Zahlen vertauscht. 27 Bewerber auf eine 
ausgeschriebene Stelle kommt nämlich ungefähr hin. Aber viele wollen 
auch die bittere Wahrheit nicht wahrhaben, entweder weil die eigene 
Zukunft noch vor einem liegt oder man zu den Privilegierten gehört, die 
eine Stelle gefunden haben.

Autor: beobachter (Gast)
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@gast : Eine Bewerbung von Dir würde schon an Deinen Rechtschreibfehlern 
scheitern.

Autor: Gast (Gast)
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@beobachter : Dich tät ich auch nicht einstellen,

Autor: Gast123 (Gast)
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Natürlich gibt es einen Mangel an Ingenieuren. Die 
Entwicklungsabteilungen haben gerade jetzt mehr denn je zu tun. Wieso 
sollten sie in der Krise weniger zu tun haben?

Kurzarbeit, Einstellungsstopps usw. wird ja nur aufgrund der 
Kostenersparnis gemacht, nicht aber weil es keine Arbeit gibt.

Das ganze ist etwas paradox, aber es gibt einen Mangel und einen 
Überschuss zugleich. Das ist alles eine Frage des Betrachters.

Autor: gast (Gast)
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@beobachter:

ja genau da haben wir das problem. wenn ing's gesucht werden und als 
ersters auf RS geschaut wird dann ist das halt so eine sache...

die kleinkarrierten sch... hier die nur jammern können wie schlecht die 
welt nicht ist und dann so pingelig sind aber eh keine ahnugn haben 
sollen lieber das tippen lassen - so machen sie auch keine RS fehler.

Antworten wie
- Eine Bewerbung von Dir würde schon an Deinen Rechtschreibfehlern
scheitern. (Hat übrigens auch >2 RS fehler ... und das in einen Satz!!!)
- Googel ist dein Freund, ...

lassen auf den IQ / MQ stark schließen. Genau die leute bekommen nämlich 
keienn Job, wenn wunderts auch so einen würde ich nciht einstellen auch 
wenn er keinen einzigen RS fehler in der Bewerbung hat und einen Schnitt 
von 1,0. Wer braucht solche Leute? Die nur Besserwisserisch sind aber 
keinen Input liefern bzw. Beitrag leisten!?

Gast123 hat vollkommend richtig geschrieben: es wird die und jene seite 
geben. ich kenn dzt. betriebe die nur leute suchen und keine finden - es 
werden auch fast keine bewerbungen abgegeben. und wenn sich einer 
bewirbt dann hat der meistens komplett ander vorstellugnen(Gehalt, was 
seine arbeit sit, wie sein arbeits platz aus(zusehen)/sieht hat, etc. 
Das ist ja alles verquert.

Ich bin fest davon überzeugt: Wer als Ing. eine Job sucht der findet ihn 
auch, das von der TU Career ist vielleicht etwas hoch geschätzt ich 
kanns aber nur bestätigen die Firmen in AT suchen leute die müssen nicht 
mal berufserfahrung haben, aber es gibt zu wenige die den job auch 
ausüben wollen!!! Die meisten glauben ja als ing. sofort 10.000EUR/m 
verdienen zu können, oder gleich als leiter oder manager einsteigen zu 
können. oder sie glauben sie haben die weisheit mit löffeln nein mit 
großen schaufeln gegessen ... die H&R Leute, bzw. dei Leiter der 
Abteilung wo man eingestellt wird sind sowieso alle nur dooof, wenn ich 
mal eingestellt bin aber dann ....

das sind erfahrungsberichte leider :-(

-> es wird firmen geben die keinen job haben
-> es gibt leider zuviele firmen die ing. suchen und keine finden. 
(zugegeben u.a. auch manchmal weil die profile viel zu hoch gesteckt 
sind)

grüße

Autor: Pete K. (pete77)
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Früher hat man noch einigermaßen geeignete Leute eingestellt und sie 
dann den erfahrenen Kollegen zur Seite gestellt, damit sie sich 
einarbeiten können.

Heute werden gezielt Profis (aka Fachkräfte) gesucht, die man nicht mehr 
einarbeiten muss.

So kann man auch den Fachkräftemangel schüren ...

Autor: Insider (Gast)
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hallo

das geht noch schlimmer ;-)

schon vor über 10 Jahren hat man wirklich leute von der uni als PL 
eingestellt - Nur wenn der das Projekt wider Erwarten zum
Erfolg führt , ist das erst recht ein Entlassungsgrund.

Nicht umsonst kursieren Sprüche wie "Intelligenz gefährdet die Firma"

Somit ist das Gefasel von FKM ein Zeichen massiver eigener Inkompetenz
solche Personenkreise zu erschließen , zu gewinnen , einzustellen und
vorallem zu halten.


@gast , Sicherlich ,aber selbst Werksleiter und höhere bestätigen,daß
in der Personalabteilung "interessante" Leute sitzen und noch 
"interessantere" im manch Fachabteilungsleitung ...

Also es wird schon viel getan potentiell interessante Personenkreise
aussen vor zu halten.  Sei es bzgl demonstrierter Eigenkompetenz ,sei es
bzgl voll daneben liegender Werteinschätzung des Nachwuchses.

In Sachen der schon angesprochenen Checklistenkriterien ganz zu 
schweigen
Es wirkt in Teilen schon grotesk ,wenn man "durchsetzungsfähige" 
sucht,aber
schon der Rückruf bei der Hr als KO-krit gesehen wird...



@Gast 123   , ich kenne zig Firmen , bei denen gerade die Entwicklung
massiv eingeschränkt wurde - insbesondere bei Weltfirmen

Autor: 1234 (Gast)
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>...  ich kenne zig Firmen , bei denen gerade die Entwicklung massiv eingeschränkt 
wurde - insbesondere bei Weltfirmen

Ja, sicher. auf diesem Niveau ist es guenstiger gleich eine ganze Firma 
mit Knowhow, Patenten und motivierten Leuten zu kaufen.

Autor: maria (Gast)
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Hallo,
mein Lebensgefährte mit Diplom Ost (FH) sucht leider vergebens seit 3 
Monaten nach einer Arbeit im Bereich Autom.techn./ Mechatronik oder 
Konstruktion im Anlagenbau. Ist vielleicht aber schon jenseits der 
"magischen Grenze" mit 50 Jahren? Ist örtlich völlig flexibel, auch 
Ausland. So kann der Fachkräftemangel wahrscheinlich nur auf 
"Frischlinge" bezogen sein?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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gast wrote:

> Ich bin fest davon überzeugt: Wer als Ing. eine Job sucht der findet ihn
> auch, das von der TU Career ist vielleicht etwas hoch geschätzt ich
> kanns aber nur bestätigen die Firmen in AT suchen leute die müssen nicht
> mal berufserfahrung haben, aber es gibt zu wenige die den job auch
> ausüben wollen!!!


Es sieht sehr sehr düster aus für alle die irgendwie in der Industrie 
arbeiten. Die derzeitige und zukünftige Lage wird für Neueinsteiger für 
Erfahrene und alle dazwischen sehr sehr schwierig und existensgefährdend 
werden.

Es stehen tiefgreifendste Umwälzungen im Weltfinanzsystem (neue 
Währungen, Staatsbankrotte, Änderungen des wohlstandsfinanzierenden 
Pyramidenspiel usw...) bevor.

Der ganze Globalisierungswahn hat uns alle schon sehr weit über die 
Ufergrenze des Sees gebracht. Immer mehr merken es weil das Eis unter 
ihnen wegbricht.

http://www.n-tv.de/1130397.html

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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maria wrote:
> Ist vielleicht aber schon jenseits der
> "magischen Grenze" mit 50 Jahren?
Jep. Der Jugendwahn ist noch nicht ausgestorben.

Autor: Gast (Gast)
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>Jep. Der Jugendwahn ist noch nicht ausgestorben.
Man kann es sich auch erlauben. Es kommt schließlich zweimal im Jahr 
massiv Frischfleisch von der Uni/FH, das man billig verwursten kann und 
wenn es zu zäh geworden ist, notschlachtet (Kündigung) und sich neues 
Fleisch beschafft.

Autor: Gast5 (Gast)
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schnellster Stellenabbau seit 1996, das war doch die Zeit wo unter den 
Ings ne Arbeitslosigkeit von über 20% herrschte?

Autor: Gast (Gast)
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>So kann der Fachkräftemangel wahrscheinlich nur auf "Frischlinge" bezogen sein?

So ist es:

Absolventen haben bundsweit etwa 10-50 Stellen zur Auswahl, auf die sie 
gut bis sher gut passen. Je nachdem, wieviele Bewerber es noch gibt, hat 
dann das obere Drittel tatsächlich alle zur Wahl, das Mitteldrittel noch 
2-5 Stellen und nur das letzte Drittel muss das nehmen, wo man ihnen 
nich abgesagt hat.

Bei Ingenieuren < 5 Jahren Berufsalter ist ähnlich oder noch besser.

ist man aber 40+ hat man zwar bundesweit über 100 Stellen, die man 
besetzen kann, aber fuer fast alle findet sich einer, der noch besser 
passt, jünger ist oder billiger ist. Real bleiben da in einem 
Suchzeitraum von 2-4 Wochen gerade mal 1-2 Stellen, wobei die meisten 
Gehaltseinbussen oder ungünsitge Bedingungen akzeptieren muessen, um 
"reinzukommen"

Bei 50+ gibt es eigentlich gar keine Stelle mehr, die nicht mit einem 
anderen besetzt werden kann. Vielle der offenen Stellen könnte man zwar 
sehr gut bekleiden, aber man bekommt sie nicht. So gibt es zwar pro 
50-jährigen tatsächlich auch 5-10 Stellen, aber gefühlt ist es so, als 
wären es 100 Mann auf einer Stelle.

Jedenfals muessen 50Jährige Ingenieure 100 Bewerbungen schreiben, um was 
Gutes zu bekommen. Passen tut das nur, wenn auf der Stelle auch ein 
älterer sass, der krankheitsbedingt oder unfallbedingt ausgeschieden 
ist.

Autor: 1234 (Gast)
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>>Jep. Der Jugendwahn ist noch nicht ausgestorben.
>Man kann es sich auch erlauben. Es kommt schließlich zweimal im Jahr
>massiv Frischfleisch von der Uni/FH, das man billig verwursten kann und
>wenn es zu zäh geworden ist, notschlachtet (Kündigung) und sich neues
>Fleisch beschafft.

Deshalb gehen auch so viele Projekte in den Bach, weil die neuen Jungen 
immer die selben Fehler wiederholen muessen...

Autor: Panzer H. (panzer1)
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1234 wrote:
> Deshalb gehen auch so viele Projekte in den Bach, weil die neuen Jungen
> immer die selben Fehler wiederholen muessen...

Stell Dir mal vor, das wäre nicht so.
Dann hättest Du noch mehr tolle oder nutzlose Produkte, die auf 
irgendwelchen Märkten an den Mann gebracht werden müssten.
Dann würden sich die wirtschaftlichen Zyklen noch viel schneller 
wiederholen. Oder wir hätten die Probleme der Menschheit schon gelöst...

Autor: Trafowickler ( ursprünglicher ) (Gast)
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Noch was, aus einem Radiobeitrag:

Abi-Absolventin mit 2,1 wollte Medizin studieren, bekam 2004 gesagt,
8 Wartesemester müsste sie überstehen, dann ginge es los ...

2008 bekam wurde ihr dann angeblich mitgeteilt, dass die erste Aussage 
unverbindlich sei, sie muss jetzt noch länger warten, bis sie ANFANGEN 
darf ...

Diese Dame ( inzwischen ist sie längst eine ) weiss jetzt, dass ihr 
Problem sein wird, dass sie noch nicht in den Genuss des "Turbo-Abis" 
kam ...

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/943053/

( Keine Gewähr für den Link )

Autor: Arne (Gast)
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Fachkräftemangel hatte mal im heise Forum jemand so zusammengefasst:

START

Die Wirtschaft boomt
Die Managmentgehälter steigen exponentiell. Wirtschaftsexperten
mahnen Lohnzurückhaltung an, um den Boom nicht abzuschwächen.Die
Industrie beklagt Fachkräftemangel und fordert staatliche Hilfe.
Die Zahl der Studienanfänger in den einschlägigen Fächern steigt.

Das Wirtschaftswachstum stagniert
Die Managmentgehälter steigen.
Wirtschaftsexperten mahnen Lohnzurückhaltung an, um die Stagnation
nicht anzuheizen.
Die Industrie beklagt hohe Lohnnebenkosten und fordert eine Lockerung
des Kündigungsschutzes.
Die ersten Fachkräfte werden rausgeschmissen, gleichzeitig steigt die
Zahl der Absolventen.

Wirtschaftsflaute
Die Managmentgehälter steigen etwas langsamer.
Wirtschaftsexperten mahnen Lohnzurückhaltung an, um die Flaute zu
beenden.
Die Industrie jammert aus allen Rohren und fordert dringendst
staatliche Hilfe.
Ganze F&E-Bereiche und Produktionsstätten werden eingestampft.
Die Fachkräfte orientieren sich um oder wandern aus, die Zahl der
Studienanfänger bricht ein.

Die Wirtschaft erholt sich
Die Managmentgehälter steigen stärker.
Wirtschaftsexperten mahnen Lohnzurückhaltung an, um den Aufschwung
nicht zu gefährden.
Die Industrie warnt vor Fachkräftemangel und meint, der Staat solle
sich aus Wirtschaftsfragen raushalten

GOTO START

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Schaut doch mal hier:
http://www.welt.de/wirtschaft/article3502127/Elf-M...

Das sagt doch schon alles, oder?

Autor: Gast (Gast)
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>>(Ein Bandarbeiter bei Daimler im Schichtbetrieb geht mit 2400NETTO/Monat
>>bei einer 35h Woche nach Hause macht im Jahr 31000Netto also
>>ca. 62000Brutto.
>>Ein Ingenieur in einer anderen Firma bekommt als Einstiegsgehalt 37000-
>>41000Brutto bei einer 40h Woche im Jahr)




> Naja, da haste aber ma fix was zusammengerechnet.....
> Das hohe Netto machen die ganzen Schichtzulagen, die nicht versteuert
> werden.
> Hast du Lust auf Schicht zu arbeiten? Ich nicht.

Ich schon. Eine nur 35h-Woche mit relativ wenig Stress ist es mir Wert. 
Arbeit häuft sich im Urlaub nicht an, u.s.w. Freie Tage mitten in der 
Woche sind auch durch nichts zu ersetzen. Das Ganze zu einem Nettogehalt 
eines Ingenieurs.

Autor: GastX (Gast)
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"Ich schon. Eine nur 35h-Woche mit relativ wenig Stress ist es mir 
Wert."

Wer´s mag.

Autor: as (Gast)
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In der Verfahrenstechnik wird da Detailed Engineering bereit in Indien 
gemacht. Linde, Lurgi, Uhde alle habe die extra Niederlassungen in 
Indien.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Schaut doch mal hier:
>http://www.welt.de/wirtschaft/article3502127/Elf-M...

>Das sagt doch schon alles, oder?


Ich nenne hier nur

http://jobs-fair.com/index.php/tag/electronics

http://www.getacoder.com/

Wahrscheinlich gibt es tausende solcher Seiten.

Es gibt eben Ingenieure die für 300 US Dollar Arbeiten anbieten die in 
Europa mindestens das 10-20 fache kosten würden.

Und wenn diese Jungs ständig üben werden sie wahrscheinlich auch immer 
bessere Arbeit abliefern. Die im Welt Artikel gemachte Behauptung ist 
leider sehr wahrscheinlich.

Besonders die Informatiker Elektrotechniker dürften am meisten betroffen 
sein vom Arbeitsplätzeabbau.

Maschinenbauer und Bauingenieure sind mehr mit dem unmittelbaren 
Arbeitsplatz verzahnt und daher weniger gefährdet.

Autor: Gast (Gast)
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>Maschinenbauer und Bauingenieure sind mehr mit dem unmittelbaren
>Arbeitsplatz verzahnt und daher weniger gefährdet.
Das stimmt schon aber gerade der Maschinenbau geht jetzt schon durch das 
Tal der Schmerzen. Gerade viele mittelständische Unternehmen pfeifen 
jetzt schon aus dem letzten Loch. Zwar keine Schulden aber so gut wie 
kein Gewinn mehr und damit so gut wie keine Neuinvestitionen möglich. 
Selbst in den Boomjahren konnte kaum Gewinn zurückgelegt werden, ging 
für Gehälter, Rohmaterial und die sauteuren Werkzeugmaschinen drauf.
2 Leute in meinem Bekanntenkreis haben ihren Ingenieursjob im 
Maschinenbau verloren, weil die beiden Firmen insolvent sind. Und mein 
Bruder (Konstrukteur) hat Kurzarbeit verordnet bekommen. Weiß nicht, ob 
es in der Elektronikbranche ähnlich schlimmt aussieht. Gut, Qimonda ist 
insolvent aber anscheinend werden etliche Ingenieursstellen dort 
gerettet.

>Das sagt doch schon alles, oder?
http://www.welt.de/wirtschaft/article3502127/Elf-M...
Problem ist, dass der technische Fortschritt je länger die Entwicklung 
schon dauert, prinzipbedingt immmer kleiner wird.
Man hat sich immer durch neue Technologien einen Vorsprung gegenüber den 
Billiglohnländern erarbeitet. Jetzt hat man aber die technologische 
Schallmauer in vielen Bereichen erreicht und die anderen holen auf.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Ich kann nur sagen das ich es selber erlebt habe das embedded Software 
in Indien gemacht wurde (ca. 5 jahre her) und es kann nicht mehr lange 
dauern das die auch die Hardware machen...

Autor: Gast (Gast)
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so ist das Leben.

Ihr/Wir seid/sind nichts besonderes nur weil wir in Europa geboren sind.

Wir leben in einer globalen Welt und da sind Waren und Dienstleistungen 
global handelbar.

Wenn ein Standort zu teuer ist, geht der mit der Zeit ein.

Die die das Geld halten und arbeiten lassen, gehen goldenen Zeiten 
entgegen, sofern sie den Bogen nicht überspannen und soziale Unruhen 
heraufbeschwören.

Die die kein Geld haben und nur ihre Arbeitskraft anbieten können, 
müssen nun mit jedermann in der Welt konkurieren und da immer weniger 
Menschen in der Wirtschaft benötigt werden, werden die die nur ihre 
Arbeitskraft anbieten können (also die Massen) gut mallochen dürfen.

Die Kassen derer, die Kapital hatten und haben, werden immer lauter und 
öfter klingeln und die Kassen derer, die kein Kapital haben, werden 
immer leiser und seltener klingeln, obwohl zweitere immer mehr leisten 
müssen.

"Leg dein Geld auf die Bank und lass es für dich arbeiten"
Dumm nur, wenn du keines hast und fast keines bekommst.

Aber, wem erzähle ich das alles, wir wissen, wie die Natur tickt und das 
das Leben kein Ponnyhoff ist wissen wir auch und das dieser Planet 
eigentlich überbevölkert ist wissen wir auch.

Die aufstrebenden Länder sollten meiner Meinung so schnell wie möglich 
zu den führenden aufschliessen. Dann ist man auf Augenhöhe, sowohl im 
Wissen als auch im Lohnniveau. Dann gibt es dieses gegenseitige 
Ausspielen nicht mehr.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Es wird immer Gegenden auf diesem Planeten geben die man gegen andere 
ausspielen kann... Schoen waere wenn alle auf gleicher Augenhoehe 
waeren...

Autor: P. S. (Gast)
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Mal ueberlegt, auf welchem Wohlstandsniveau diese Augenhoehe angesiedelt 
waere? Der kleine deutsche Arbeiter uebersieht immer gerne, dass das 
niedrige Lohnniveau im Ausland nicht nur seinen Arbeitsplatz bedroht, 
sondern erst einen Grossteil seines Wohlstands ermoeglicht hat.

Autor: Gosse (Gast)
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>Schoen waere wenn alle auf gleicher Augenhoehe
>waeren...
Keine Sorge, sind wir bald aber anders als gedacht.

Autor: Gast (Gast)
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wie ist in dem zusammenhang die Entwicklungshilfe zu sehen?

Warum bilden wir ausländische Ingenieure aus, die dann daheim die 
Billiglohnkonkurrenz hochziehen?

Autor: mmmk (Gast)
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Ja - genau DAS ist das allgemeine Problem... Firmen lagern Entwicklung 
ins Ausland aus und damit geht das Wissen natürlich auch ins Ausland.

Dann noch solche dämlichen Sachen wie die Finanzielle Entwicklungshilfe 
die Deutschland CHINA zahlt... das muss man sich mal vorstellen - deren 
BIP ist deutlichst höher (doppelt?) als unseres und wir zahlen denen 
Entwicklungshilfe... bescheuerter gehts ja wohl nicht mehr.

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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mmmk wrote:
> deren
> BIP ist deutlichst höher (doppelt?) als unseres und wir zahlen denen
> Entwicklungshilfe... bescheuerter gehts ja wohl nicht mehr.
China hat auch ein paar mehr Einwohner als Deutschland. Das BIP pro 
Einwohner ist in Deutschland 7-mal so hoch wie in China. Und wenn du dir 
mal den Lebensstandard des Durchschnitt-Chinesen anschaust, verstehst 
du, warum da Entwicklungshilfe nötig ist.

Autor: mmmk (Gast)
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China hat ein RAUMFAHRTPROGRAMM und einen riesen Militärapparat ... baut 
Atomwaffen und Kernkraftwerke.

Also bitte...  Entwicklungshilfe für Afrika versteh ich schon - aber 
NICHT für eine Militärmacht wie China, deren Staat SELBST genug Mittel 
hätte seine Bevölkerung zu versorgen (wenns nicht in Militär und 
Weltraumtechnik gesteckt werden würde...).

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Ich bezweifle, dass die dt. Entwicklungshilfe dem Raumfahrtsprogramm 
oder dem Militär zugute kommt... Wenn der chinesische Staat schon seinen 
Einwohnern keine anständiges Leben ermöglichen kann/will, kann man halt 
der Ansicht sein, dass man von "außen" helfen sollte. Und wahrscheinlich 
wird diese Hilfe nicht einfach Geld sein, sondern vermutlich eine 
direkte "Sach"-Hilfe der sehr armen Landbevölkerung. Bevor du über dt. 
Entwicklungshilfe lästerst, suche doch mal bitte heraus, was da genau 
geholfen wird.
Edit:
Und ein Raumfahrtsprogramm und die Ausrüstung des Militärs fördern 
ziemlich die Wirtschaft. Siehe USA, und Deutschland zu Zeiten des 
Nationalsozialismus.

Autor: Joachim (Gast)
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Niklas G. wrote:

> China hat auch ein paar mehr Einwohner als Deutschland. Das BIP pro
> Einwohner ist in Deutschland 7-mal so hoch wie in China. Und wenn du dir
> mal den Lebensstandard des Durchschnitt-Chinesen anschaust, verstehst
> du, warum da Entwicklungshilfe nötig ist.

Deutschland ist aber nicht für das Ganze Elend dieser Welt zuständig. 
China hat genug Geld um etwas für seine eigenen Leute zu tun.

Autor: mmmk (Gast)
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Genau was Joachim sagt - schrieb ich ja auch schon - China wäre SELBST 
in der Lage was zu tun - tut es aber nicht. Ich sehe nicht ein warum wir 
dann da aushelfen sollten...
wir sind in Afghanistan, Afrika, im Kosovo und was weiss ich sonst wo in 
irgendwelche Hilfsprojekte involviert...


Wenn man sich dann mal die aktuellen SCHULDEN anschaut die wir hier pro 
Kopf so haben...

Egal. Gute Nacht schonmal im vorraus ;)

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Joachim wrote:
> Deutschland ist aber nicht für das Ganze Elend dieser Welt zuständig.
> China hat genug Geld um etwas für seine eigenen Leute zu tun.
Europäer sind aber offenbar häufig so drauf, dass sie nicht anderen 
Leuten beim leiden zusehen wollen sondern etwas dagegen tun wollen. Auch 
wenn die Regierung der Adressaten eigentlich dafür zuständig wäre. Und 
wenn du das BIP durch die Einwohnerzahl teilst, merkst du, dass China 
deutlich weniger Geld pro Einwohner hat als Deutschland. Und durch 
Militär&Raumfahrt fördern sie ihre eigene Wirtschaft, z.B. den 
High-Tech-Sektor oder die Stahlindustrie. Staatsaufträge eben. Dies ist 
eine sinnvolle Investition, da die dadurch aufgebauten Strukturen auch 
zivil genutzt werden können, also für den freien Markt.
> Wenn man sich dann mal die aktuellen SCHULDEN anschaut die wir hier pro
> Kopf so haben...
dann stellt man fest, dass sie sehr gering sind und in anderen Ländern 
um ein vielfaches höher.

Autor: mmmk (Gast)
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Zumal China uns auch massivst Wirtschaftlich bedroht ... nicht nur wegen 
deren Masse - auch mit Produktfälschungen, und nicht beachteten Patenten 
usw. interessiert die nämlich überhaupt nicht  - was meinst Du was das 
unsere Wirtschaft bisher schon gekostet hat?

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Klar, High-Tech nur für den Westen, China soll sich was anderes 
überlegen, wie sie ihre Wirtschaft ausbauen, oder was? Wenn du jetzt 
sagst, sie sollen sich halt eigene tolle Produkte ausdenken, wie sollen 
sie das anstellen, sollen sie die Stufe mit den einfacherern Produkten 
überspringen ... ? Lass sie doch fleißig fälschen, dann lernen sie die 
Technik kennen und können später eigene Produkte entwickeln. Und wenn 
die deutsche Industrie das nicht aushält, Pech. Wir stöhnen auf ziemlich 
hohen Niveau...

Autor: Gast (Gast)
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Es gibt keinen Grund Technik-Klau zu tolerieren. Wer etwas herstellen 
will soll es selber entwickeln oder Lizenzgebühren an den zahlen der es 
entwickelt hat, so einfach geht das.

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Um einem Volk von 1.3 Milliarden Menschen, denen es ziemlich schlecht 
geht, zu helfen, kann man auch mal auf etwas Luxus verzichten. Wenn 
reiche Staaten immer nur an ihren eigenen Geldbeutel denken und bloß 
nicht ärmeren helfen wollen, werden wir nie zum so oft verlangten 
Weltfrieden kommen...

Autor: mmmk (Gast)
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Zitat:

> Und durch Militär&Raumfahrt fördern sie ihre eigene Wirtschaft
...

> Weltfrieden...


Ja ne ist klar Niklas.

China hat NICHTS mit Weltfrieden am Hut.

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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> China hat NICHTS mit Weltfrieden am Hut.
Irgendwer muss aber mal damit anfangen...

Autor: mmmk (Gast)
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China tut das aber ganz bestimmt nicht.

--> Daher ist eine Förderung unsererseits kontraproduktiv.
Niklas - glaub mir - wir schneiden uns mit der unterstüzung Chinas nur 
ins eigene Fleisch.

Denn dann haben wir hier bald wirklich keine Jobs mehr - DU auch 
nicht...

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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Nein. Die Hoffnung ist ja, dass durch Entwicklung Gewerkschaften möglich 
werden, um das Lohnniveau und den Lebensstandard in China zu steigern, 
was auch bedeutet, dass das Lohn-Gefälle zu Deutschland abflacht.

Autor: Gosse (Gast)
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>Nein. Die Hoffnung ist ja, dass durch Entwicklung Gewerkschaften möglich
>werden, um das Lohnniveau und den Lebensstandard in China zu steigern,
>was auch bedeutet, dass das Lohn-Gefälle zu Deutschland abflacht.
China und Indien haben den Vorteil, dass sie viel zu viel Humanware 
haben. Verlust von Menschen ist kein Problem, damit sind die 
Arbeitsbedingungen, Sozialstandards und Gesundsheitssystem sehr niedrig 
angesiedelt und konnten damit alle anderen mit kunkurrenzlosen Preisen 
ausboten.
Allerdings sind die Ressourcen so knapp, dass unser bisheriger 
Lebensstandard nicht für 2 Milliarden Menschen reicht. Reicht ja selbst 
heute nur für knapp eine Milliarde.
Da heißt es wohl früher oder später Back to the Roots. Bis jetzt 
klammert man sich ja noch an dem Strohhalm der erneuerbaren Energien als 
Heilsbringer der Zukunft zur Beibehaltung unseres Lebensstandards. Die 
Seifenblase könnte in 10 bis 15 Jahren endgültig platzen. Vielleicht 
schon früher, denn wenn die Währungen neu geordnet werden, dann muss man 
damit rechnen, dass sich diesmal der asiatische Raum nicht mehr so 
unterbuttern lassen wird und nicht mehr den Exportsklaven für die 
europäischen Ländern und allem voran den USA machen wird. Die werden ein 
gehöriges Stück vom Kuchen einfordern und dann wird auch für uns die 
Luft hier knapp. China hat sich vor kurzem ja ordentlich mit Rohstoffen 
eingedeckt. Zusammen mit dem Know-How, was unsere korrupte Managerkaste 
dort hingeschleppt hat bzw. das Wissen, das die Chinesen durch 
Produktpiraterie erworben haben, haben sie ideale Startbedingungen. Die 
Zukunft für die meisten (auch für uns) heißt bestenfalls Tata Nano. Ist 
besser als zu Fuß, dürfte aber für die Mittelklassenwagenfahrer doch 
einiges an Umstellung erfordern. Und riesengroße Displays sowie das 
restliche Entertainment dürften auch wieder zusammen mit Strom 
empfindlich teuerer werden und einer elitären Minderheit vorbehalten 
sein.

Autor: IGBT (Gast)
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@ mmmk
>Wenn man sich dann mal die aktuellen SCHULDEN anschaut die wir hier pro
>Kopf so haben...
Das ist ja der Witz. Die Schulden Deutschlands sind enorm. Das Guthaben 
aller deutschen ist aber viel höher...

Autor: IGBT (Gast)
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@Gosse
> ... mit dem Know-How, was unsere korrupte Managerkaste
> dort hingeschleppt hat ...
Das stimmt. Unsere Firma exportiert nicht nur massig 
Produktionsarbeitsplätze ins Ausland (China, Polen, Russland, Thailand 
u.v.a.). Auch die Entwicklung wird immer stärker dort hin verlagert. Die 
GL spricht schon auf der Betriebsversammlung von Konkurrenz. Nicht die 
der Mitbewerber, die anderen Standorte sind gemeint...

Autor: Gast (Gast)
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>Um einem Volk von 1.3 Milliarden Menschen, denen es ziemlich schlecht
>geht, zu helfen, kann man auch mal auf etwas Luxus verzichten.

Also das ist der letzt Humbuck!

Um 1,3 Mia Leuten 1000,- mehr zu geben, müssen alle 130 Mio 
Deutschsprachler in der gesamten Welt 10.000 spenden. Die meisten von 
denen haben die nicht mal, Du Kasper!

Und wenn die Chinesen nicht alles in die Rüstung stecken würden, damit 
sie Länder wie Nepal kontrollieren können, dann haetten sie auch genug 
Kohle!

Autor: Niklas Gürtler (erlkoenig)
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> Um 1,3 Mia Leuten 1000,- mehr zu geben, müssen alle 130 Mio
> Deutschsprachler in der gesamten Welt 10.000 spenden. Die meisten von
> denen haben die nicht mal, Du Kasper!
Jedenfalls haben sie deutlich mehr als der Durchschnitts-Chinese.
Ich finde es jedenfalls ziemlich bescheuert, auf einem Haufen Geld zu 
sitzen, während es in China und anderswo den Leuten extrem schlecht 
geht, mit der Begründung "Helfen nützt ja eh nichts.".
> Und wenn die Chinesen nicht alles in die Rüstung stecken würden, damit
> sie Länder wie Nepal kontrollieren können, dann haetten sie auch genug
> Kohle!
Das Geld, was China in die Rüstung steckt, kommt, wie übrigens eben 
schon erwähnt, der Wirtschaft und damit den Arbeitern zu gute.

Autor: Gosse (Gast)
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>Das stimmt. Unsere Firma exportiert nicht nur massig
>Produktionsarbeitsplätze ins Ausland (China, Polen, Russland, Thailand
>u.v.a.). Auch die Entwicklung wird immer stärker dort hin verlagert. Die
>GL spricht schon auf der Betriebsversammlung von Konkurrenz. Nicht die
>der Mitbewerber, die anderen Standorte sind gemeint...
Jepp dazu hat man gezielt Patente und Know-How an die Chinesen verkauft 
um  in der Jahresbilanz glänzend dazustehen. Dadurch konnte man den 
Aktionären satt auschenken, die waren zufrieden und dadurch konnten sich 
die zu verantwortenden Managern Boni im Überfluss gönnen. Bis die 
negativen Folgen spürbar werden, sind die ja nicht mehr in der 
Verantwortung. In 10 Jahren wird man nachlesen können, wie der einst 
solide Wirtschaftsstandort Deutschland von korrupten Raffzähnen mit 
Duldung der korrupten Politiker und unter der Lethargie des deutschen 
Volkes hingerichtet worden ist.

Autor: Spiegel (Gast)
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>Ich finde es jedenfalls ziemlich bescheuert, auf einem Haufen Geld zu
>sitzen, während es in China und anderswo den Leuten extrem schlecht
>geht, mit der Begründung "Helfen nützt ja eh nichts.".

Das ist eine unglaublich naive Weltsicht. Geld ist nichts als ein Haufen 
Papierschnipsel mit Zahlen drauf. Meinst du wirklich wenn man die Hälfte 
dieser Papierschnipsel hier einsammelt und nach Afrika oder China 
verschifft geht es plötzlich allen besser?

Autor: P. S. (Gast)
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Niklas G. wrote:

> Das Geld, was China in die Rüstung steckt, kommt, wie übrigens eben
> schon erwähnt, der Wirtschaft und damit den Arbeitern zu gute.

Und das waere natuerlich nicht so, wenn die Regierung das Geld in 
Schulen und Krankenhaeuser stecken wuerde.

Leider kapiert man in vielen westlichen Laendern immer noch nicht, dass 
Entwicklungs- und Nothilfe fuer die Bevoelkerung von menschenfeindlichen 
Regimen lediglich diese stabilisiert und das Leiden der Menschen Jahr 
fuer Jahr verlaengert.

Autor: Nam Tam (namtam)
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Spiegel wrote:
> Meinst du wirklich wenn man die Hälfte
> dieser Papierschnipsel hier einsammelt und nach Afrika oder China
> verschifft geht es plötzlich allen besser?
Es geht ja nicht darum, DASS man das Geld dorthin bringt, sondern wie 
man es dort "anlegt". Gespendetes Geld sollte nicht in Nahrung 
investiert werden, sondern in Anlagen, die der 
Nahrungsbeschaffung/-erzeugung dienen. Man sollte darauf achten, dass 
die Afrikaner dazu befähigt werden, sich selbst zu ernähren bzw. eine 
stabile Infrastruktur zu schaffen. Ebenso ist es notwendig, die Bildung 
massivst zu fördern. Einfache und arme Menschen lassen sich einfach 
unterdrücken, sobald aber ein gewisser Lebensstandard und ein gewisses 
Bildungsniveau herrscht, wird das Volk selbst gegen diese Dikatoren 
vorgehen.

Peter Stegemann wrote:
>Leider kapiert man in vielen westlichen Laendern immer noch nicht, dass
>Entwicklungs- und Nothilfe fuer die Bevoelkerung von menschenfeindlichen
>Regimen lediglich diese stabilisiert und das Leiden der Menschen Jahr
>fuer Jahr verlaengert.
Siehe oben. Solange man die Entwicklung der Bevölkerung nicht fördert, 
wird ein Diktator dem Anderen folgen. Es geht darum, dass die 
Bevölkerung selbst dazu befähigt wird, sich dieser Regierungsform zu 
entledigen. Und damit ist nicht Waffengewalt gemeint.

Autor: Spiegel (Gast)
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>Gespendetes Geld sollte nicht in Nahrung
>investiert werden, sondern in Anlagen, die der
>Nahrungsbeschaffung/-erzeugung dienen.

Das ist doch wieder viel zu einfach gedacht. Wer baut die Anlagen, wer 
kontrolliert sie, wer verdient daran, wer sorgt dafür dass sie in 10 
Jahren noch funktionieren? Und was passiert wenn es wirklich für alle 
mehr Nahrung gibt? Werden dann alle glücklich und zufrieden leben, oder 
werden sie so lange mehr Kinder machen bis sie wieder knapp am 
Verhungern sind?

Autor: Nam Tam (namtam)
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Spiegel wrote:
> Das ist doch wieder viel zu einfach gedacht. Wer baut die Anlagen, wer
> kontrolliert sie, wer verdient daran, wer sorgt dafür dass sie in 10
> Jahren noch funktionieren? Und was passiert wenn es wirklich für alle
> mehr Nahrung gibt? Werden dann alle glücklich und zufrieden leben, oder
> werden sie so lange mehr Kinder machen bis sie wieder knapp am
> Verhungern sind?
Einfach gedacht wäre, dauernd Nahrung runterzuschaffen, was zwar 
durchaus für eine Woche oder einen Monat jemand am Leben erhalten kann, 
mehr aber auch nicht.
Anlagenbau: Die ersten durch westliche Unternehmen. Viele 
Hilfsorganisationen zeigen ja bereits, dass man Brunnen oder ähnliche 
Projekte dort unten unter Anleitung von uns "Reichen" durchführen kann. 
Weitere solche Anlagen können dann durch die Afrikaner selbst aufgebaut 
werden.
Kontrolle: Je nach Regierungsform entweder durch Hilfsorganisationen 
oder aber durch Dorfgemeinschaften oder Regierung (wenn 
fortschrittlicher, was in einigen afrikanischen Ländern bereits der Fall 
ist).
Lohn: Lokale Organisation. Dorfgemeinschaft betreibt die Anlage 
gemeinsam, die Verteilung übernimmt das Dorfoberhaupt, usw. Viele dieser 
"mittelalterlichen" Dorforganisationen funktionieren besser als unsere 
Regierungen (was aber in diesem Grössenmassstab zugegebenermassen auch 
wesentlich einfacher ist).

Das "Kindermachen" gab es bei uns früher auch. Solange die Kinder die 
Eltern unterstützen müssen/sollen, ist die einzige Lebensversicherung, 
so viele Kinder zu haben, wie man notdürftig ernähren kann. Bei uns sind 
Kinder aber mittlerweile Luxusgut und nicht mehr Notwendigkeit.
Probleme wird es aber immer wieder geben. Das sollte jedem klar sein. 
Aber es ist ein Lösungsweg.

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Gosse wrote:
> Bis jetzt
> klammert man sich ja noch an dem Strohhalm der erneuerbaren Energien als
> Heilsbringer der Zukunft zur Beibehaltung unseres Lebensstandards. Die
> Seifenblase könnte in 10 bis 15 Jahren endgültig platzen.

Du weisst aber schon dass 200000 Quadratkilometer Solarpanels ausreichen 
um die Welt mit Strom zu versorgen. Zur Sicherheit auf Grund von 
Terroranschläge, Tag Nacht könnte man 400000 Quadrakilometer auf der 
Welt locker verbauen.

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/neckar-...

http://www.faz.net/s/Rub2542FB5D98194DA3A1F14B5B01...

Das alles ist heute schon machbar nur nicht gewollt um den russischen 
Bären ,die arabischen Freunde, die Öl Industrie und die 
Kraftwerksbauerunternehmen (Öl, Kohle, Gas, Atom,...) nicht zu verärgen 
und weiter mit Geld zu versorgen.

Die Macht der Energiekonzerne wäre natürlich auch dramatisch 
eingeschränkt wenn jeder Häuselbesitzer sein eigenes Kraftwerk am Dach 
hätte.

Autor: shit (Gast)
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wo soll der Strom nachts herkommen?

Autor: Frankfurter (Gast)
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>Du weisst aber schon dass 200000 Quadratkilometer Solarpanels ausreichen
>um die Welt mit Strom zu versorgen.

Der Siliziumvorrat ist vorhanden? Kann es da mal einen Engpass geben?

Autor: Paul (Gast)
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>Der Siliziumvorrat ist vorhanden? Kann es da mal einen Engpass geben?

Falls ja, kann man ja neue Wüsten anlegen.

Autor: Nam Tam (namtam)
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Paul wrote:
>>Der Siliziumvorrat ist vorhanden? Kann es da mal einen Engpass geben?
> Falls ja, kann man ja neue Wüsten anlegen.
So wie sich die Sahara ausbreitet, ist das kaum nötig sinnier

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Tommi Huber wrote:
> Gosse wrote:
>> Bis jetzt
>> klammert man sich ja noch an dem Strohhalm der erneuerbaren Energien als
>> Heilsbringer der Zukunft zur Beibehaltung unseres Lebensstandards. Die
>> Seifenblase könnte in 10 bis 15 Jahren endgültig platzen.
>
> Du weisst aber schon dass 200000 Quadratkilometer Solarpanels ausreichen
> um die Welt mit Strom zu versorgen. Zur Sicherheit auf Grund von
> Terroranschläge, Tag Nacht könnte man 400000 Quadrakilometer auf der
> Welt locker verbauen.

Och, als Terrorist hätte ich es da ja noch einfacher - einfach die 
Stromleitungen nach Europa sprengen und schon ist Feierabend.

Das Problem ist nicht so sehr die Energieerzeugung - das Problem ist die 
wirtschaftliche Speicherung. Solarzellen helfen da wenig.

> Die Macht der Energiekonzerne wäre natürlich auch dramatisch
> eingeschränkt wenn jeder Häuselbesitzer sein eigenes Kraftwerk am Dach
> hätte.

Das auf jeden Fall - deswegen ist für mich die Kernfusion eine 
Sackgasse: wieder können nur Leute mit Geld so ein Teil aufstellen und 
betreiben, wieder ist Energie zentralisiert. Was wir benötigen ist eine 
Energieerzeugung, die überall (auch in der dritten Welt) einfach 
durchführbar ist (z.B. Erdwärme).

Chris

Autor: Gast (Gast)
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>Was wir benötigen ist eine
>Energieerzeugung, die überall (auch in der dritten Welt) einfach
>durchführbar ist (z.B. Erdwärme).

Nein, was wir benötigen ist eine der jeweiligen Situation angepasste 
Energieerzeugung, keine eierlegende Wollmilchsau.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:
>>Was wir benötigen ist eine
>>Energieerzeugung, die überall (auch in der dritten Welt) einfach
>>durchführbar ist (z.B. Erdwärme).
>
> Nein, was wir benötigen ist eine der jeweiligen Situation angepasste
> Energieerzeugung, keine eierlegende Wollmilchsau.

Liebe Kinder, wir schlagen nun gemeinsam die Bedeutung von "z.B." nach 
...
;-)

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Och, als Terrorist hätte ich es da ja noch einfacher - einfach die
>Stromleitungen nach Europa sprengen und schon ist Feierabend.

Sollte bei Öl und Gaspipelines auch schon möglich sein und ein paar 
richtige Strommasten (das könnten wahrscheinlich sogar schon 10 jährige 
wenn sie es wollten) sprengen und ganz Europa wird in das stromlose 
Chaos gestürzt.

Und ein paar Überseekabeln und Satellitenstationen sprengen usw.....

Autor: Trafowickler ( ursprünglicher ) (Gast)
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"wo soll der Strom nachts herkommen?"

Schon pfiffig ...

Meist haben die EVU mit der Nachtdelle ein Problem ...

Der Grundlast-Atomstrom, der "nachts" generiert wird, wird dann halt 
notgedrungen gespeichert ...

Und zumindest in einigen Regionen der Welt ist die "Nacht" nicht exakt 
zeitgleich zu unserer ... ( HGÜ ? )

[ Wenn die Mehrheit der Blechkisten mit "Wasserstoff" fahren können 
sollen, könnte man ja einen Teil des tagsüber produzierten 
Energieträgers der Zukunft (?) auch für die Nacht nehmen ... ]

Autor: P. S. (Gast)
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Trafowickler ( ursprünglicher ) wrote:

> Und zumindest in einigen Regionen der Welt ist die "Nacht" nicht exakt
> zeitgleich zu unserer ... ( HGÜ ? )

Und den Strom schickt man dann halt mal schnell um die Welt...

> [ Wenn die Mehrheit der Blechkisten mit "Wasserstoff" fahren können
> sollen, könnte man ja einen Teil des tagsüber produzierten
> Energieträgers der Zukunft (?) auch für die Nacht nehmen ... ]

Ich habe einen Kollegen, der ist Chemiker. Wir moegen beide alternative 
Energien, aber wenn ich "Wasserstoff" sage, kriegt er immer so ein 
mitleidiges Grinsen.

Autor: Gast (Gast)
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Wasserstoff kann man ja  gut gekühlt in Tankern um die Erde schicken, da 
Kühlung voll total billig ist.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo

die Terroristen zapfen die Gaspipelines an! 10-20% der Bruttomenge des 
russischen Gases gehen auf dem Weg verloren - und das sind nicht nur die 
Undichtigkeiten an den Schweisnähten.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Niklas G. wrote:

> Das Geld, was China in die Rüstung steckt, kommt, wie übrigens eben
> schon erwähnt, der Wirtschaft und damit den Arbeitern zu gute.

Wieso steckt dann Deutschland so wenig Geld in die Rüstung wenns doch 
gut für die Arbeiter ist?

Autor: rofl (Gast)
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http://www.sueddeutsche.de/politik/548/442288/text/

Leider baut Deutschland viel zu viel WAFFEN! Und expotiert die ja auch 
fleißig. Aber wen juck es? Menschenrechte hochhalten solange es unseren 
Luxus nicht im Weg steht. China, Russland, Irak liefern uns ja fleißig 
billig Öl, Gas und Kleinscheiß. Aber Menschenrechte sucht man vergebens.

Ganz zu schweigen von den USA dem ach so großen Verfechter der 
Menschenrechte... Ja der Irak ist BÖSE und muss befreit werden. 
Irgendwie bekomm ich bei dem Gedanke immer einen kleinen Lachanfall 
welcher aber schnell in  eine Trauerstimmung umschlägt.

Aber Reinhard ist ja LIBERAL. Menschen bringen ja Menschen um. Nicht die 
Waffen. Also lasst und doch weiter fleißig Waffen bauen.

http://www.youtube.com/watch?v=M3nUztB2Nvc

Ich geh erstmal kotzen.

Autor: Verfahrenstechniker (Gast)
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Wasserstoff dürfte ganz im Sinne der Mineralölkonzerne sein. Nach 
spätestens ein paar Tagen Standzeit ist der Tank leer, weil das ganze H2 
selbst durch die bestisolierten Tanks hindurch diffundiert.

Quasi nen Sprit mit Verfallsdatum!

Deswegen wird auch der Wasserstoff in Raffinerien gleich verbraucht, die 
Lagerung ist zu verlustreich !
Mal ganz davon abgesehen bräuchte dann jede Tankstelle ihre eigene 
Wasserstoffanlage , Linde wird sich freuen ;)

Autor: Trafowickler ( ursprünglicher ) (Gast)
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"Und den Strom schickt man dann halt mal schnell um die Welt..."

Beispiel HGÜ in Kasachstan ?

http://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie2...
( Keine Gewähr )

"wenn ich 'Wasserstoff' sage, kriegt er immer so ein
mitleidiges Grinsen."

Der Wasserstoff soll doch einer der Energieträger für das Auto der 
Zukunft sein, behauptet doch die einschlägige Industrie, bestimmt auch 
irgendwelche Experten der Legislative ... ???

Methan geht ja vielleicht auch, hat grössere Moleküle.

Autor: P. S. (Gast)
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Trafowickler ( ursprünglicher ) wrote:
> "Und den Strom schickt man dann halt mal schnell um die Welt..."
>
> Beispiel HGÜ in Kasachstan ?
>
> http://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie2...
> ( Keine Gewähr )

Na, dann lies mal den Artikel ganz, dort steht auch, wo die Grenzen der 
HGUe sind.

Autor: Verfahrenstechniker (Gast)
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Der Artikel ist schon ein wenig älter, denn Zaire gibts schon seit 1997 
nicht mehr

Autor: Lara Nachname (ichbinlara)
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Hanswurst wrote:
> Ich kann diesen Bericht aber nur bestätigen. Wir haben noch etliche
> Stellen zu besetzen und finden einfach kein passendes Personal.
> Betriebsgröße liegt bei ca 5000 Mann. Und wir hängen teilweise auch von
> der Automobilindustrie ab. Also nicht gleich alles so schwarz sehen wie
> es in der Zeitung mit den 4 Großen Buchstaben steht

(um zum Startthema zurückzukommen:)
Harhar!
Dann darf man aber maximal 25 sein, muß 20 Jahre Berufserfahrung haben, 
absolut örtlich ungebunden (also heute Dtl. morgen Japan, übermorgen 
Amerika) sein und als Frau noch die Sterilisierungsbescheinigung mit 
vorlegen.

Denn der Fachkräftemangel bezieht sich nur auf junge Absolventen 
(männlich), nicht auf Frauen, die werden gleich aussortiert, genauso wie 
Leute mit 40,50,++.

Grüße
Lara

Autor: Gast (Gast)
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Das stimmt leider, auch wenn ich es nicht ganz begreife, warum. Offenbar 
will keiner Frauen als Elektronik- oder Softwareentwickler haben. Da 
bringt es auch nichts, wenn die Mädels das studieren.

Frauen haben in der Softwarebranche nur eine Chance, wenn totaler Mangel 
herrscht, weil in vielen Teams lauter Männer sitzen und ein weiterer 
Mann dort potenziell weniger Unruhe reinbringt. Deshlabe werden bei 
gleicher Qualifikation eher Männer besetzt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Denn der Fachkräftemangel bezieht sich nur auf junge Absolventen
> (männlich)

Welche Firma stellt denn Absolventen ein? Es sind doch nur erfahrene 
Leute gesucht. Die Einarbeitungszeit von Absolventen ist den Firmen doch 
viel zu teuer. Da wird lieber gejammert und die Stelle unbesetzt 
gelassen.

Autor: Gast (Gast)
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>Welche Firma stellt denn Absolventen ein?
Kaum eine! Nur die, die kein Geld haben für Erfahrene und trotzdem 
Einstellungsdruck.

Autor: Gast (Gast)
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Manche größere Unternehmen nutzen jetzt die Krise, um billig 
hochspezialisierte Fachkräfte aufzukaufen, die gerade bei anderen wegen 
Insolvenz u. ä. freigesetzt wurden. Zugleich schasst man seine eigenen 
Fachkräfte, wenn sie nicht zur obersten Rahmschicht gehören oder zu alt 
sind. Man kann heute somit für nen Appel und Ei seine Crew auf 
Vordermann bringen und verjüngen. Absolventen werden auch noch 
eingestellt aber halt nur noch ca. 5 % der Menge, die vorher eingestellt 
wurde. Sprich der jeweils Beste unter einem Diplomandenabgang hat noch 
evtl. eine Chance bei größeren Unternehmen. Für einen weiteren kleinen 
Teil kommt der Mittelstand in Frage, für den großen Rest ein größerer 
Lottogewinn oder halt Notversorgung beim Peter.

Autor: zwieblum (Gast)
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dieses lustige spielchen mit "zu wenig stellensuchende" spielen die 
herren jenseits des teiches ebenfalls:

http://www.youtube.com/programmersguild

billyboy gates spielt auch mit:

Youtube-Video "Bill Gates and the H-1B Visa, Chapter 1"
Youtube-Video "Bill Gates and the H-1B Visa, Chapter 2"

...

Autor: Gast (Gast)
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Der Fachkräftemangel könnte aber wirklich stimmen. Es melden sich nur 
vereinzelnt Ingenieure in Foren, dass sie nix bekommen bzw. es überhaupt 
kein Fachkräftemangel gibt. Entweder sind die einfach in der Minderzahl 
oder der andere arbeitslose Rest bekommt einfach das Maul nicht auf.
Oder sagt sich, lass die Jüngeren ruhig Ingenieurswissenschaften 
studieren und sich in die Scheiße reiten, mich hat ja auch keiner 
gewarnt.
Man müsste mal eine Liste führen, in der sich jeder einträgt, der 
studiert hat und arbeitslos ist bzw. fachfremd arbeitet.

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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> Man müsste mal eine Liste führen, in der sich jeder einträgt,
> der studiert hat und arbeitslos ist bzw. fachfremd arbeitet.

Dann wäre die Lüge vom Fachkräftemangel enttarnt! Ich kann hier nur mit 
meiner privaten Liste dienen:

Von unserem Abiturjahrgang haben von etwa 160 Leuten 11 Elektrotechnik 
studiert, darunter eine Frau. Abgeschlossen haben 7 und die Frau. Die 
Frau und 2 bekamen in der Branche keinen Job und machen heute Beratung, 
Hausmann und Gartenbaugeschäft.

Von den 5 verbleibenden ist einer so wie ich noch als Ingenieur in der 
Elektonik tätig, 2 machen Software und einer Datenbankberatung. Genau 
genommen mache ich 50% Entwicklung und er zu vielleicht nur 35%.

Ergo: für einen vollen Entwicklngsingenieur braucht man 200 Abgänger im 
Abi. Ich glaube übrigens nicht, daß es einen Unterschied gemacht hätte, 
wenn sich mehr Frauen interessieren täten, dann wären es zwar nicht 10+1 
sondern 10+10 gewesen, aber Frauen kommen in der Branche auch mit 
bestenAbschlussnoten auf keinen Grünen Zweig.

Autor: Gast (Gast)
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http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,151...

"Viele Leute denken, Ingenieure sitzen den ganzen Tag bleich im 
Maschinenraum herum, dabei sieht die Realität völlig anders aus. 
Ingenieure sind kreativ, sie sind viel unterwegs, reden viel mit Kunden, 
sie fahren tolle Wagen."

Autor: Tommi Huber (drmota)
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"Wer zum Ende der Krise sein Studium abschließt, hat beste 
Karrierechancen."

Fragt sich nur wo --> am Hartz Amt

und wie lang -->entweder ein ganzes Hartzer Leben,

oder bis 40 dann ist Schluss für den Herrn Dipl.Ingenieur

und für die Damen sowieso gleich nach dem Abschluss


Die Wirtschaft soll ....... gehen. Und die heutigen Absolventen nicht zu 
Hungerlöhnen einstellen.

Keine Sorge Spiegel Journailie.

100 Millionen Chinesen und Inder werden und haben das Tüfteln schon 
übernommen.

Autor: Wut (Gast)
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>Ingenieure sind kreativ, sie sind viel unterwegs, reden viel mit Kunden,
>sie fahren tolle Wagen."
Meint wohl die Vertriebler, die mit dem Firmenwagen und GPS über die 
Autobahn im mörderischen Zeitdruck von Kunde zu Kunde jagen dürfen.
Der ganze Artikel zeigt, dass Ingenieure die Ärsche der Nation sind. 
Wenn man sie braucht, greift man gerne auf sie zurück um sich an ihnen 
zu bereichern, wenn sie dann verschlissen sind werden sie entsorgt und 
anschließend wird neues Fleisch rekrutiert. Wenn mal wie jetzt für 
längere Zeit kein Bedarf da ist, dann werden auch Frischlinge gleich 
abgeschrieben und wenn es wieder boomen sollte, dann wird auf 
Frischlinge zurückgegriffen, die gerade das Studium beendet haben. Die 
armen Teufel, die in der Krise zurückgestellt wurden wie schimmliges 
Brot werden nie wieder als Ingenieur arbeiten, da sie zu "lange" draußen 
aus dem Geschäft waren.
Die taugen ja nix mehr, lieber wieder neues Frischfleisch, was man ohne 
lange Einarbeitung gleich auspressen kann.
Vom Ingenieursberuf kann man der breiten Masse nur abraten. 
Verschwendete Zeit, am Ende wird man doch noch zum Gärtner oder 
Altenpfleger umgeschult.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Scheint, das Spiegel online dazu angehalten ist, in regelmaessigen 
Abstaenden ueber den 'Mangel' zu berichten.

Autor: Wut (Gast)
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>Scheint, das Spiegel online dazu angehalten ist, in regelmaessigen
>Abstaenden ueber den 'Mangel' zu berichten.
Naja, die fürchten, dass wenn die stark gestiegene bzw. noch dramtisch 
steigende Arbeitslosigkeit der Ingenieure speziell im Maschinenbau 
publik wird, die Anfängerzahlen zurückgehen und wenn irgendwann der 
Aufschwung kommt, sie einen Mangel haben und dann die Gehälter stark 
anheben müssen. 80 % der jetzigen Abgänger aus Maschinenbaustudiengängen 
haben überhaupt nichts in Aussicht. Gut, kenne jetzt nur 2 FHs aber da 
liegt der Fall vor. Da kommt man sich so vor, wie ein Bauingenieur zu 
Beginn des 21. Jahrhunderts. Da ging es für die meisten auch direkt in 
die Arbeitslosigkeit bzw. in die "Umorientierung".
Momentan bluten größtenteils nur Absolventen. Momentan stellt so gut wie 
keiner ein, ein nicht geringer Anteil von Ingenieuren ist auf 
Kurzarbeit. Spätestens Ende Sommer drohen in einigen Fällen 
Entlassungen. Da könnte ganz schnell wieder der Witz "Was sagt ein 
Ingenieur ohne Arbeit zu einem Ingenieur mit Arbeit?" aktuell werden.

Autor: HariboHunter (Gast)
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"Was sagt ein
Ingenieur ohne Arbeit zu einem Ingenieur mit Arbeit?"

„Einmal Currywurst, Pommes, Mayo bitte...“

lolololololololololololololololololololololololololololol

Autor: jaffy (Gast)
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Werde! Jetzt! Ingenieur!

es geht weiter....

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,151...

Autor: Oliver N. (neufranke)
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> "Was sagt ein
> Ingenieur ohne Arbeit zu einem Ingenieur mit Arbeit?"

Vorne auf der Haube ist noch ein Fleck: Bitte nochmal putzen. (Shell 
bietet derzeit billige Jobs als Tankwarte an)

Autor: Viva la Revolucion (Gast)
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Ich hoffe ja, dass in Zukunft, die wirklich grossen Firmen "kaputt
gehen" und es wieder mehr kleine Firmen geben wird, denn meiner Meinung
nach geht es im Groß-Kapitalismus nicht um das Wohl der Menschen, 
sondern um das Wohl/den Profit einiger weniger.

Vorallem unser Banken-System bedarf dringend einer Reformation,
da es verhindert, dass es ALLEN Menschen Wirtschaftlich gut geht.
Man muss sich da bloß unser Zins-System anschauen, dann wird man 
bemerken, dass ein Geldfluß von Arm nach Reich unvermeidbar ist. "Geld 
bei einer Bank für sich arbeiten lassen" ist gleichbedeutend mit "jemand 
anderen für sich arbeiten lassen".

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Vorallem unser Banken-System bedarf dringend einer Reformation,
>da es verhindert, dass es ALLEN Menschen Wirtschaftlich gut geht.
>Man muss sich da bloß unser Zins-System anschauen, dann wird man
>bemerken, dass ein Geldfluß von Arm nach Reich unvermeidbar ist. "Geld
>bei einer Bank für sich arbeiten lassen" ist gleichbedeutend mit "jemand
>anderen für sich arbeiten lassen".


http://www.duckhome.de/tb/archives/4373-Money-is-Debt.html

Autor: Gast (Gast)
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"Es melden sich nur
vereinzelnt Ingenieure in Foren, dass sie nix bekommen bzw. es überhaupt
kein Fachkräftemangel gibt."
Das könnte daran liegen, weil die meisten einen Job bekommen und sich 
nicht beschweren müssen.

"Entweder sind die einfach in der Minderzahl
oder der andere arbeitslose Rest bekommt einfach das Maul nicht auf."
Ich tipp auch den ersten Punkt.

Autor: gast (Gast)
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hallo,

"Das könnte daran liegen, weil die meisten einen Job bekommen und sich
nicht beschweren müssen."

ne ,das halte ich für inkorrekt.  Es gibt massenhaft Leutz die typisch
deutsch erzogen sind , druchschleimen und immer schön den Mund
zusammenpressen ...

Das hat mit Beschweren gar nichts zu tun, denn eine Meinungsäusserung
ist noch lange keine Negativkritik



Im übrigen sei bemerkt , das ansatweise wieder der anstellungstechnische
statistische Normalzustand der letzten 20 Jahre erreicht ist

zu meiner Zeit ging einer in die Wirtschaft dei anderen 9 promovierten - 
warum wohl ?!?

Bedauerlicherweise sind viele zu faul das Internet optimal zu nutzen -
dann wüßten sie nämlich , daß auf das Geblöke der "Elite" eben nur
dumme Schafe hören - also defacto eigentlich bei der mittlererweile
bekannten Verfallszeit keiner mehr einen MINT Studiengang noch ergreifen
dürfte.

Visionen oder Technoromatik sind megaout .

das studientechnische Waterbording ist ein Ingstudium - leider .

Autor: Gast (Gast)
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Ich denke nicht das es daran liegt, dass sich nur so wenige beschweren.
Natürlich ist es kein Zuckerschlecken einen Job zu bekommen aber so 
extrem wie es manch einer versucht rüberzubringen ist es auch nicht 
wirklich.

Autor: Gast (Gast)
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Kommt drauf an: MAn hat lange studiert und laeuft anderen finanziell 
hinterher. Nun werden wahrscheinlich die Steuern angehoben, was es noch 
unattraktiver macht, ungelichmässig zu verdienen.

Autor: Gast (Gast)
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>Ich denke nicht das es daran liegt, dass sich nur so wenige beschweren.
>Natürlich ist es kein Zuckerschlecken einen Job zu bekommen aber so
>extrem wie es manch einer versucht rüberzubringen ist es auch nicht
>wirklich.
Wie gesagt, man müsste mal eine Liste machen. Hier gab es doch schon mal 
einen Thread à la "Will mich keiner oder kann ich nix?"
Leider melden sich die Leute danach ned mehr. Entweder sie haben was 
bekommen, da kümmert einen der erstellte Thread auch nicht mehr, oder 
sie haben immer noch nix bekommen und sind deprimiert, schämen sich und 
schweigen.
Was aber feststeht ist, dass schon vorher viele Ingenieure auch vor der 
Wirtschaftskrise dran glauben mussten. Bei Abgängern gab es auch in 
guten Zeiten so 10 %, die irgendwas anderes machen mussten, weil sie als 
Ingenieur kein Fuß in die Industrie setzen konnten. Von den ganzen 
Altingenieneuren, die bei der Arbeitsagentur entsorgt wurden ganz zu 
schweigen. Da unsere FH arbeitslose Ingenieure aus Steuermitteln in 
normalen Vorlesungen schult, konnte ich das ein oder andere Wort mit 
denen wechseln.
Fazit: Sah alles andere als rosig aus und hatte überhaupt nichts mit den 
VDI-Fantasien zu tun.
Und das war alles 3 Jahre vor der Krise. Heute will gar nicht wissen, 
wieviele Ingenieursarbeitsplätze auf der Kippe stehen. Von den ganzen 
Abgängern, die zweimal jährlich aus den Unis und FHs quellen ganz zu 
schweigen.

Autor: Paul (Gast)
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EIns  muß aber auch mal gesagt werden. Nicht jeder Absolvent ist auch 
fähig, als Ingenieur zu arbeiten. Das sind dann die, die dann 
Zaunsfelder verkaufen, Schulungen für Finanzbuchhalterinnen geben, 
obwohl sie noch nie eine Buchhaltung gemacht haben oder aber die 
Wetterdaten bei einem Dämmstoffmattengersteller in eine Excel-Tabelle 
eintragen. Nennt sich alles Ingenieur! Alle Beispiele selbst getroffen! 
Wenn die mal arbeitslos sind, haben die ein Problem. In der Statistik 
dürfen sie sich aber Ingenieur nennen.

Autor: Ing (Gast)
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Schulungen für Finanzbuchhalterinnen würde ich jedem Ing Job 
vorziehen...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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... besonders mündliche, wa?

Autor: gast (Gast)
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Ingenieurmangel? Sicher nicht in Deutschland. Hätten wir einen 
Ingenieurmangel so würden alle Absolventen eingestellt und 
eingearbeitet. Aber an Absolventen haben die meisten Firmen nur wenig 
Interesse. Man jammert lieber und hofft auf einen erfahrenen 
Spezialisten aus dem Ausland oder verlagert die Entwicklung gleich in 
ein Billiglohnland.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30167/1.html

Autor: Rick (Gast)
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Ich darf mir jetzt als Elektroing auch ne neue Stelle suchen, war 
zuletzt vorher  2 1/2 Jahre bei einem Ingenieurdienstleister.

1.) Ingenieurmangel sieht oft so aus, eine grosse Firma sucht einen 
Ingenieur und 10+ Zeitarbeitsfirmen fangen an zu suchen, so wird aus 
einer Stelle 10, 20 oder mehr Stellen.

2.) Ich habe mich bei einem Unternehmen vorgestellt (damals noch über 
meinen Ex-Arbeitgeber) die suchten schon 9 Monate nach einem passenden 
Ingenieur.(Elektrotechnik, Automotive, Kabelbäume, 3D-CAD, ...)
Passte aus meiner Sicht ganz gut (80-90%).
Das Unternehmen sucht immer noch, jetzt ca. 1 Jahr.

Ich scheine zumindest nicht alleine zu dämlich dafür zu sein.

Viele suchen ihren 100% Kandidaten, der sofort ohne Einarbeitung 
loslegen kann.

Schlagzeile vom 7.6.2006:
Airbus findet keine Ingenieure
Inhalt: Airbus sucht 500 TOP-Ingenieure und findet keine, weil die 
deutschen Ingenieure zu unflexibel sind.
Der Forschungsstandort Deutschland ist in Gefahr.(...)


3.) Jäger und Sammler; Ich bekomme von einer Firma über mehrere 
Stellenbörsen die Bitte sich zu bewerben. Bewerbung geht raus, dann 
kommt noch ein netter Bewerbungsbogen und dann keine Antwort mehr.
So schlimm sieht mein Bewerbungsfoto nicht aus.
Sammeln für bessere Zeiten, ein Bewerberpool von 1000 Ingenieuren macht 
sich halt gut.

Autor: Tommi Huber (drmota)
Datum:

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Rick schrieb:

> 1.) Ingenieurmangel sieht oft so aus, eine grosse Firma sucht einen
> Ingenieur und 10+ Zeitarbeitsfirmen fangen an zu suchen, so wird aus
> einer Stelle 10, 20 oder mehr Stellen.

Da hast du zu 100% Recht. Da werden aus 70000 Ingenieursstellen ganz
schnell 5000.

Und von den 5000 sind 2500 Fake Stellen.

Das heisst in Wahrheit gibt es 2500 freie Ingenieursstellen 
(wahrscheinlich noch viel weniger) um die dann 50000 arbeitslose 
Ingenieure kämpfen.

Das du dann nach 2 Monaten nicht einmal eine Antwort bekommst ist klar.
Die Personaler haben schliesslich die Wahl unter tausenden Ingenieuren 
(heute eigentlich fast gleich behandelt von Personalern wie 
Prostituierte --> nur die verdienen einen Hartz4 Monatssatz meisst in 
einer Nacht)

Autor: Beobachter (Gast)
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Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die können nicht zahlen daran 
liegt es.

Autor: Wasser (Gast)
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>Der Fachkräftemangel könnte aber wirklich stimmen. Es melden sich nur
>vereinzelnt Ingenieure in Foren, dass sie nix bekommen bzw. es überhaupt
>kein Fachkräftemangel gibt. Entweder sind die einfach in der Minderzahl

Naja was sollen die denn machen? Kaum sind die ohne Arbeit suchen sie 
gleich das nächste Forum um zu beweisen das es keinen Mangel gibt. Genau 
sogut könnte man im Forum mit Listen beweisen das ein Kreis rund ist.

Einen echten Mangel gibt es nicht. Den gab es auch die letzten 10 Jahre 
nicht mehr. Aus irgendwelchen Gründen postulieren die selben und 
gleichen Verbände gebetsmühlenartig das aber immer und immer wieder. 
Woher das kommt wissen wahrscheinlich nichteinmal mehr die Verbände.

Von meinem ehemaligen Semester stehen einige ohne Job da bzw. andere 
haben nach 1 Jahr etwas gefunden oder wurden nach 3 mon. wieder 
entlassen. Einige davon sind Hochflexibel sprechen 3-5 Sprachen und 
haben bewerbungen ohne Ende geschrieben. Ich nenne hier bewußt keine 
Zahlen weil dann hier jeder denken würde er hätte zu wenig geschrieben. 
Andere zittern gerade ob sie ihren Job behalten.

Wenn Ihr mich Fragt liegt das Problem in der Zeit. Hört man ältere 
erzählen hatten die alle Zeit der Welt zu tüfteln und dinge 
auszuprobieren um eine klare Linie hinzubekommen. Heute gibt es nurnoch 
Zeitdruck und Gewinnmaximierung.Ich denke das wir von dem Wissen 
profitieren welches in den 70-80-90 gesammelt wurde. Und das wird jetzt 
benutzt.

Autor: Beobachter (Gast)
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Kürzlich wurde im Radio offiziell vermeldet, warum die Arbeitslosigkeit 
im April 09 ( im Bezug zu März 09 ) in der Ex-"DDR", Gott sei' Dank, 
GESUNKEN sei. =>

Im Westen gab's 10000 Arbeitslose mehr, in der Ex-"DDR" 20000 weniger 
...

( Unglaublich relevant, wenn's insgesamt ca. 8 Millionen effektive 
Arbeitslose gibt ... )

Nicht zu toppendes Highlight, sinngemäss zitiert, ist aber:

"Der Arbeitsmarkt ( Ost ) wurde wurde zum Glück deswegen ENTLASTET, weil 
viele JUGENDLICHE in den Westen auswanderten ..." !!!

( Offensichtlich gehörten all' diese Jugendliche nicht der seltenen 
Spezies "händeringend gesuchte Fachkräfte" an ...

Arbeitslosigkeit in Bremerhaven: ca. 18 % ... )

Autor: Gast (Gast)
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Es ist doch schon lange Trend, dass die Jugendlichen abwandern und ihr 
Glück im Westen versuchen. Im Osten droht nach Schulende den meisten 
Hatz 4 und/oder müssen sich als Billiglöhner den Rest ihres Lebens 
verdingen.
Zurück bleiben nur Alte und einige vorwiegend männliche Jugendliche.
Es konzentriert sich alles auf wenige Punkte. Das ist aber auch 
innerhalb einiger Bundesländer zu beobachten. In Hessen ist arbeitmäßig 
im Norden und auch in der "oberen Mitte" relativ tote Hose, das meiste 
konzentriert sich um das Rhein-Main-Gebiet.

>Arbeitslosigkeit in Bremerhaven: ca. 18 %
Das ist die offizielle Quote, die wahre ist garantiert doppelt so hoch. 
Die wahre Gesamtarbeitslosenquote in DE beträgt ja schon ca. 21 %. Wir 
haben belegte 8 Millionen Arbeitslose/Bedürftige und mal geschätzte 38 
Millionen Erwerbstätige.

Autor: Beobachter (Gast)
Datum:

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"Arbeitslosigkeit in Bremerhaven: ca. 18 %
Das ist die offizielle Quote, die wahre ist garantiert doppelt so hoch."

In dieser Grössenordnung wird's wohl liegen, und "Jugendliche" sind sehr 
wohl auch betroffen ...

Ich hatte nur die offiziell genannte Quote zitiert, auch DIE ist schon 
beeindruckend ( traue keiner Statistik, die Du nicht ... ) !

Und eine solche Zahl, die nicht nur in der Uckermark, sondern auch im 
"Westen" vorkommt, ist, wenn man Wahlkampf machen muss, halt ziemlich 
lästig, auch dann, wenn man in Agitation und Propaganda noch weit besser 
ausgebildet ist, als z.B. in Physik ...

Autor: Ostdeutschland (Gast)
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Ich lese hier schon eine weile mit und wollte mich jetzt auch mal dazu 
äußern, gerade weil das Thema Abwanderung angesprochen wurde.
Ich studiere Verfahrenstechnik an einer TU im Osten dieses Landes und 
kann ehrlich gesagt nicht sagen, das jeder hier nach dem Studium weg 
will, eigentlich weiss ich das von keinem !
Ich schließe mich da ein, ich bin heimatverbunden, man hat hier seine 
wahren Freunde , mit denen man alles macht und teilt, warum soll ich 
dann weg ? bloss weils drüben 40k gibt und hier nur 30k ?

Geld ist nicht alles im Leben, das merken viele erst wenn die beste Zeit 
schon vorbei ist ...

Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

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Ostdeutschland schrieb:
> Ich schließe mich da ein, ich bin heimatverbunden, man hat hier seine
> wahren Freunde , mit denen man alles macht und teilt, warum soll ich
> dann weg ? bloss weils drüben 40k gibt und hier nur 30k ?
>
> Geld ist nicht alles im Leben, das merken viele erst wenn die beste Zeit
> schon vorbei ist ...

WENN, Du denn in Deiner Heimat genug potentielle Arbeitgeber findest, 
bleib da. Blicke mal etwas weiter in die Zukunft und schau Dir die 
Zukunftsfähigkeit der Firmen an, okay, das ist schwierig zu beurteilen.
Suche Dir die Firma aus, wo Dich der Job wirklich interessiert und es 
möglicherweise noch Alternativen gibt.
Viel Erfolg.

Autor: Grantler (Gast)
Datum:

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Ossi, du bist naiv! Die wenigsten haben vor ihr Bundesland zu verlassen. 
In den Westen zu gehen ist für viele blanke Notwendigkeit! Du kannst 
froh sein wenn du im Osten überhaupt irgendeinen Job kriegst. 30k für 
einen Akademiker sind lächerlich und selbst wenn dir das reicht, im 
Osten werden Arbeitnehmer meist wie Knechte behandelt.
Das wirst du mir jetzt nicht glauben - aber bald wirst du es erfahren!

Autor: gast (Gast)
Datum:

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als ich 1991 wieder mal Berlin besuchte , konnt festgestellt werden,daß
auch "West-"Berlin  "verostete".

Mittlerweile ist ganz Deutschland "verostet" -- was jammert man bzgl 30K 
?

Wer in Bayern 35K bekommt , der hat effektiv weniger ... man sollte
rechnen können ...

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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Einigkeit macht stark
=====================

Eine Interessensvertretung der Ingenieure (und Naturwissenschaftler) ist 
unverzichtbar. Nur so kann man mit der Gegenseite verhandeln.

Bis dato sind wir eine große Masse von Einzelpersonen, die leicht 
manipuliert und gesteuert werden kann. Ebenso leicht lassen sich 
Einzelne oder einzelne Gruppen gegen einander ausspielen.

VDI, IGM, Politik/Staat verfolgen eingene Ziele - sie vertreten aber 
nicht unsere Interessen. Das können nur wir selbst tun.

Autor: Segor (Gast)
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Ja und wie?

Wir müssten ein Forum aufmachen, in dem man leicht und ohne Gebühr 
Mitglied werden kann. Dann könnte man anonym und organisiert Gehälter 
posten.

Autor: Jo (Gast)
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Segor,

einen anonymen Gehaltsvergleich gibt es bereits in diesem Forum.

Beitrag "Reale Einstiegsgehälter"

Gehaltsinfos sind selbstverständlich für jeden sehr interessant.

Aber für die kommende Zeit werden Arbeitsplätze wichtiger sein, als das 
Einkommen. Ich befürchte, dass es nach den Wahlen im September und 
insbesondere in 2010 massiv zu Entlassungen kommen wird. 
Auftragseinbrüche von bis zu 50% werden dies zur Folge haben. 
Stellenvermittlungen innerhalb dieser Interessensgemeinschaft werden 
dann für Absolventen und Freigesetzte sehr wichtig sein.

Eine Art Forum wird anfangs dafür wohl der richtige Treffpunkt für 
Gleichgesinnte sein.

Autor: Irrtum (Gast)
Datum:

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- Stellenvermittlungen innerhalb dieser Interessensgemeinschaft werden
- dann für Absolventen und Freigesetzte sehr wichtig sein.
- Eine Art Forum wird anfangs dafür wohl der richtige Treffpunkt für
- Gleichgesinnte sein.
eine sehr nette Idee wird aber nicht funktionieren; habe ich auch schon 
mal versucht über dieses Forum was zu ergattern, vergiß es ...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Im Prinzip müsste es eine Gewerkschaft für Ingenieure geben. Wobei 
Gewerkschaften sich ja traditionell nicht als Vertreter für Akademiker 
sehen, sondern für die Arbeiterklasse. "Interessensvertretung"... hmm.

Autor: McClick (Gast)
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Ich finde das ganze Thema insofern interessant, als dass sich die 
Industrie es sich tatsächlich scheinbar immer noch leisten kann, 
Ingenieure z.T. unter Wert zu bezahlen. Auch "Karrierechancen" werden 
ganz gern verbaut. Daher muss ich feststellen, es geht den Unternehmen 
noch nicht schlecht genug - aber das ist ja scheinbar ein typisch 
deutsches Problem.

Ciao,
McClick

Autor: McClick (Gast)
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Ach ja, eine kurze Ergänzung - die Geiz-ist-geil-Mentalität setzt sich 
halt auch bei den Arbeitgebern durch. Im Übrigen - ich bin in der 
Automobilbranche tätig - leistet man sich Ingenieure viel lieber extern 
und schafft damit eine neue Form der Prostitution. Bei Nichtgefallen 
wegzuwerfen. Aber ich glaube damit macht man einen neuen Thread auf.

Ciao,
McClick

Autor: Jo (Gast)
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@ Irrtum
@ Segor
@ Arno Nym
@ Hannes Jaeger
@ John Schmitz
@ alle

>> Aller Anfang ist schwer <<

Man muß mit einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten anfangen und 
konsequent weitermachen. So wächst die Gruppe und zieht immer weitere 
Interessierte an. Mühsam aber lohnenswert.

Es ist wie überall: 5% sind Macher und der Rest sind Mitläufer (in 
Unternehmen, in Parteien, Vereinen, Verbänden, ...)

Bei weit über 1 Mio. Ing. und NatWiss. ist das Potenzial riesig.

Bei einem Exportvolumen von 1200 Mrd.€, das nur durch die Leistung der 
Ing. und NatWiss. ermöglicht wird, ist die wirtschaftliche Bedeutung für 
Deutschland existentiell wichtig. Dies muß man den Leuten erst bewußt 
machen, dann entwickelt sich auch ein "gesundes" Selbstbewußtsein. 
Wodurch das Ansehen in der Öffentlichkeit, sowie die Arbeitsbedingungen 
und Verdienstmöglichkeiten verbessert werden können.

Andere Berufsgruppen sind gut organisiert. Erfolgreiche Beispiele gibt 
es genug:

Z.B. der Marburger Bund oder die Interessensvertretungen der 
niedergelassenen Ärzte, die bewirkt haben, daß das Einkommen hierzulande 
doppelt so hoch ist, als das der französischen Ärzte. Und man bedenke 
die raffinierte Öffentlichkeitsarbeit der Ärzteschaft.

Man denke an den Bauernverband, der als einflußreichste Lobby gilt. 
Deren Öffentlichkeitsarbeit kann ebenso als meisterlich gelten.

Aber den größten Profit zieht der öffentliche Dienst aus der 
Lobbyarbeit, besonders die Beamtenschaft und davon insbesondere die 
Lehrer.
Deren Lobbyarbeit begrenzt sich nicht nur auf die Beeinflussung von 
Entscheidern (z. B. Abgeordnete). Sie besetzen die Gremien der 
Entscheider (Parlamente, Parteien) überwiegend mit ihren eigenen Leuten. 
Zudem beherrschen sie weite Teile der Medien und gestalten die 
öffentliche Meinung nach ihren Interessen. Das Resultat ist ein riesig 
aufgeblähter Staatsapparat und ein nahezu alles dominierender öff. 
Dienst. Lobbyarbeit in vollendeter Form.

... und dann kommen wir: keine organisierte Interessensvertretung. Und 
der VDI steht dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall näher als seinen 
eigenen Mitglidern.

Es wird höchste Zeit, das zu ändern. Fangen wir an!
Zunächst muß sich eine Gruppe von Aktiven zusammen schließen. Mach mit! 
Es lohnt sich.

Beiträge von Kollegen:
----------------------
Autor: Arno Nym (Gast)
schrieb:
"Solange wir uns nicht endlich mal aufraffen und eine eigene
Interessenvertretung für Ingenieure gründen, wird sich nichts ändern!
Aber dazu scheint der deutsche Ingenieur offensichtlich nicht in der
Lage zu sein - er jammert zwar, geht aber dann wieder in seinen
Bastelkeller und läßt das Thema auf sich beruhen..."

"Den VDI gibt es, ja, er ist aber keine echte Interessenvertretung der
Ingenieure als Arbeitnehmer! Er ist wohl eher das Sprachrohr der
Industrie.

Ich dachte an eine Interessenvertretung analog dem Marburger Bund der
Ärzte!"


Autor: Hannes Jaeger
schrieb:
"Ich bin Mitglied. Als Mitglied halte ich den VDI nicht für eine
Interessenvertretung von uns Ingenieuren, sondern für einen Büttel der
Industrie. Auch die auf vielen Führungsebenen zu findenden Professoren
reden der Industrie nach dem Mund (Angst um Drittmittel?) und betreiben
ansonsten ihre lustigen Macht- und Kariere-Späße. Der VDI war zum
Beispiel ein großer Verfechter der Bachelor- und Master-Studiengänge.
Noch heute gibt es nur ganz verhalten Kritik aus dem VDI an diesem
selbst befürworteten Bockmist."

"Also sehe ich mir das Treiben im Bezirksverein kopfschüttelnd an. Ich
habe nicht die Zeit und Energie dort gegen die örtlichen Honoratioren
eine Revolte anzuzetteln. Vorsitzender des Bezirksvereins ist natürlich
ein Prof. (Univ). Die Mehrzahl, wenn nicht alle Bezirksvereinspöstchen
sind ebenfalls fest in der Hand von staatlich allimentierten
Wissenschaftlern. Ob eine Revolte überhaupt helfen würde weiß ich nicht.
Die Meinungsbildung im VDI findet sowieso eher von Oben nach Unten
stattfindet."

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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@Mark Brandis,

"Im Prinzip" reicht nicht, man muß es in die Praxis umsetzen. Wie man 
sowas benennt ist zweitrangig.

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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@ McClick,

"Unter Wert bezahlen" bzw. Outsourcing von Ing.-Leistungen: Das geht 
nur, weil die eine Seite gut organisiert ist und die andere Seite 
überhaupt nicht. Arbeitgeberverband gegen Einzelkandidat.

Autor: McClick (Gast)
Datum:

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Muss man den immer gleich sich "vereinigen" und in Vereinsmeierei 
ausarten? Warum kann man nicht einfach einen Kodex zur 
"Wirtschaftsmoral" aufbauen.

Ciao,
McClick

Autor: Rick (Gast)
Datum:

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@McClick

Wie willst Du einen Kodex zur "Wirtschaftsmoral" aufbauen?

Ich habe auch etwas gegen Vereinsmeierei.

Welcher "Verein" vertritt die Seite der Ingenieure ?
Keiner, war bis vor ein paar Jahren auch nicht notwendig.

Wir haben doch ein Haufen Gewerkschaften, Ingenieure als Zielgruppe, auf 
die Idee sind die meineswissens noch nicht gekommen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Ach ja, eine kurze Ergänzung - die Geiz-ist-geil-Mentalität setzt sich
>halt auch bei den Arbeitgebern durch. Im Übrigen - ich bin in der
>Automobilbranche tätig - leistet man sich Ingenieure viel lieber extern
>und schafft damit eine neue Form der Prostitution. Bei Nichtgefallen
>wegzuwerfen. Aber ich glaube damit macht man einen neuen Thread auf.
Automobilbranche ist ein ganz schlechtes Beispiel. Die brauchen momentan 
weder zusäzliche Interne noch Externe, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Finanziell günstiger kommt das die Unternehmen gehaltsmäßig auf keinen 
Fall.
Externe haben aber den Vorteil, dass man sie schnell schassen kann und 
der Ingenieursdienstleister das Riskio hat. Das Risiko für 
Unterbeschäftigung ist jetzt sehr sehr hoch.
Und da die Dienstleister kein Goldesel haben und sie schon bei ihrem 
Stammpersonal enorme Schwierigkeiten haben, diese wieder im 
Automotivebereich unterzubringen, wird keiner eingstellt, der einen 
fahrzeugspezifischen Schwerpunkt hat. Dienstleister, die sich auf 
Automotive fokussiert haben, sind am "Abkotzen". Sieht man halt nur noch 
nicht aber wenn erst mal die finanziellen Rücklagen abgeschmolzen sind, 
dann hagelts da Kündigungen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Die Kündigungen kommen jetzt schon, weil viele dort auch Zeitverträge 
hatte. Wer aber einen befristeten Arbeitsvertrag hat, bekommt kein 
Arbeitslosengeld!

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Die Kündigungen kommen jetzt schon, weil viele dort auch Zeitverträge
>hatte. Wer aber einen befristeten Arbeitsvertrag hat, bekommt kein
>Arbeitslosengeld!
Wenn das Beschäftigungsverhältnis länger als 12 Monate ging, gibt es ALG 
I.
Man muss sich nur 3 Monate vor Vertragsablauf bei der Arbeitsagentur 
arbeitsuchend melden, damit es keine Sperre gibt.

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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@ McClick
@ Rick

Das hat nix mit Vereinsmeierei zu tun. Wenn man mehr Einfluß auf seine 
Arbeitsbedingungen bekommen will, dann muß man seine Kräft bündeln, d.h. 
sich organisieren. Das ist auch als lose Vereinigung in Form von 
Netzwerken möglich. Aber die erfolgreichen Lobbygruppen  sind stark 
strukturiert. Der Erfolg gibt ihnen recht.
<< nur gemeinsam ist man stark >>

Die Gewerkschaften haben traditionell ihr eigenes Klientel. Sie mussen 
sich um dessen Interessen kümmer. Und wir müssen selbst um unsere 
Anliegen kämpfen. Nicht passiv zuwarten, bis irgend wann irgend jemand 
kommt und uns unterstützt. Dazu sind wir selbst fähig. Nur die Einsicht 
ist noch nicht sehr vorhanden.

Rick: "Welcher "Verein" vertritt die Seite der Ingenieure? Keiner, war 
bis vor ein paar Jahren auch nicht notwendig."

Da irrst Du Dich.
Beschäftigung: Der Arbeitsmarkt in den Jahren 2006 - Herbst 2008 war 
gut. Die Zeit von 2001 - 2005 war ungünstig und teilweise katastrophal 
schlecht. Von 1991 bis 1997 war es - abgesehen von einer 
Zwischenerholung - auch nicht rosig. Die kommenden 2 bis 3 Jahre werden 
schwierig werden - nicht nur für Absolventen. Der Abwärtstrend am 
Arbeitsmarkt hat doch erst  begonnen.

Einkommen: Ein Ing., der fast 30 Jahre lang bei BASF für die 
Arbeitsplatzbewertung des techn. Personals zuständig war, hat berichtet, 
daß während dieser Zeit die durchschnittliche Bezahlung von Ing. um 2 
Gehaltsstufen reduziert worden ist. Damals war im Schnitt ein Ing. nach 
8 Berufsjahren im AT-Bereich eingestuft. Nun schafft das nur noch jeder 
Fünfte und nach 20 Jahren ist es nur jeder Dritte. Damals war nach 20 J. 
fast jeder AT - nur ganz wenige schafften es nicht.

Gegenbeispiel: Volksschullehrer waren ursprünglich in A7 eingestuft - 
nun in A12. Sie haben sich um 5 Einkommensstufen verbessert. Ing. 
hingegen um 2 Gehaltsstufen verschlechtert. Lehrer haben einen hohen 
Organisationsgrad in den Lehrerverbänden. ;-) Übrigens wird ein 
berufserfahrener Ing. (FH) im öD in 11 eingruppiert. Also unterhalb 
einer Grundschullehrerin, die nicht viel mehr als das Alphabet und das 
kleine Einmaleins beherrschen muß (Halbtagsjob, 12 Wochen Ferien, 
Pension doppelt so hoch wie Rente).

Autor: Makus (Gast)
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...
Also unterhalb einer Grundschullehrerin, die nicht viel mehr als das 
Alphabet und das kleine Einmaleins beherrschen muß (Halbtagsjob, 12 
Wochen Ferien, Pension doppelt so hoch wie Rente).
...

Allein diesen Satz würde rechtfertigen, daß jemand wie du weniger als 
eine Grundschullehrerin verdient.

Autor: Jo (Gast)
Datum:

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Begründung?

Autor: Me (Gast)
Datum:

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Kommentar in den VDI Nachrichten von einem CEO: "Wir als 
Raumfahrtunternehmen Nummer 1.... Wir suchen noch JUNGE Menschen, die in 
der Raumfahrt arbeiten wollen."

Autor: Rick (Gast)
Datum:

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@Jo

Welcher Verein vertritt Ingenieure als Arbeitnehmer ?
VDI ?
Selbst einen Verein, besser Interessengemeinschaft gründen?




Bei Grundschullehrern ist das Alphabet und ein bischen plus/minus 
nebensächlich, Fremdsprachenkenntnisse wie Türkisch, Russisch, 
Kroatisch, etc. sind da wichtiger.
Erst gab es eine Lehrerschwemme (12 Wochen Ferien und Halbtagsjob) und 
jetzt fällt reihenweise der Unterricht aus, aber nach 12 Jahren Abi 
machen wollen.
Jetzt suchen die ja Ings etc. um den Mathe, Physik und Chemieunterricht 
zu gestalten, ist doch logisch, die sind billiger (und haben mehr 
Fachwissen).
Nur ist nicht jeder geeignet dieses Fachwissen an pupertierende 
Jugendliche weiterzugeben (zB: ich).

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@Rik,

>Nur ist nicht jeder geeignet dieses Fachwissen an pupertierende
>Jugendliche weiterzugeben (zB: ich)."

Tja, das ist eben die fehlende soziale Kompetenz der Ingenieuere, die in 
sozialen Streßsitationen gleich in eine Demutsstarre verfallen.

PS: Es heißt "pubertierend"

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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>pupertierende


..ist sicher von  pupsen abgeleitet.


ts

Autor: McClick (Gast)
Datum:

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Habt Ihr eigentlich auch den Eindruck, dass der Bachelor das Niveau der 
Ingenieure erheblich runterzieht? Ich hab immer wieder mit Solchen zu 
tun und habe bisher kein ingenieursmäßiges Denken bei ihnen gefunden. 
Bin zwar selber nur "FH" aber kann trotzdem Probleme selbstständig 
lösen. Bei den Bachelor-Kandidaten, die ich bisher getroffen habe, 
fehlten dafür aber massiv Grundlagenkenntnisse. ...

Autor: Rick (Gast)
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Das mit dem Bachelor regelt sich von alleine, gute Bachelor-Absolventen 
kriegen vielleicht einen Job, schlechte Master nicht.
Selbst gute Bachelor können nicht so viel verlangen jemand mit 
Master-Abschluss.

Autor: Gast (Gast)
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Momentan kriegt gar keiner einen Job, egal ob Master oder Bacherlor. 
Unter anderem, weil so viele Erfahrene auf dem Markt sind. ALlein 
Qimonda hat ganze Horden von Entwicklern in Transfergesellschaften 
ausgelagert, die nun alle auf Jobsuche sind.

Wenn ich mir die Profile ansehe, da ist alle vertreten, Doktoren, 
Asic-Spezialisten, IT-Fachkräfte, Ingenieure für Spice und VHLD und 
Projektspezis ohne Ende! Zudem sind genug flexible Ausländer dabei.

Status: Allesamt Arbeitssuchend oder Noch-Angestellter.

https://www.xing.com/profile/Rajashekhar_Rao
https://www.xing.com/profile/HBurak_Goekgoez
https://www.xing.com/profile/Mathias_Claus2
https://www.xing.com/profile/KarlF_Gerber
https://www.xing.com/profile/Ernst_Hudeczek
https://www.xing.com/profile/Bernd_Roessner5
https://www.xing.com/profile/Feng_Tian4
https://www.xing.com/profile/Maik_Henkel

Wahnsinn, wer soll bei dem Angebot noch Anfänger nehmen?

Das System nennt sich Projekt- und Trainingsgesellschaft und gilt als 
gemeinnützig. Cool. http://www.ptg.de/

Also wer da als Arbeitgeber nichts findet ...

Autor: Gast (Gast)
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hat jemand erfahrungen mit der fachkräfteplattform xing?

Autor: Rick (Gast)
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@Gast
Ja, ich habe bei XING mein Profil, kostenfrei.
Im Sommer 08 hatte ich noch einen Job über einen Dienstleister.
Mich haben dort "Headhunter" und was sich dafür hält sogar auf der 
Arbeit beim Kunden angerufen (Telefonnummer stand nicht im Profil) ob 
ich nicht Interesse an einen Wechsel hätte.

Seit September 08 kommen keine Angebote mehr.

XING ist eine gute Plattform um sich zu präsentieren.
Interessant ist die Möglichkeit sein persönliche Netzwerk anzusehen, wer 
wen über wen kennt.

Ich nutze XING um u.a. mehr Infos über Ansprechpartner bei zB 
Bewerbungen herauszufinden.
Ist der Typ nun ein BWL'er oder Ingenieur, frisch von der Uni oder alter 
Hase etc..

Autor: Gast (Gast)
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Übrigens habe ich meinen Chef auf Fachkräftemangel angesprochen. Er 
antwortet mit dem müden Lächeln: "Der Fachkräftemangel ist so groß, dass 
wir uns die Besten fürs kleinste Gehalt aussuchen können".
Mit diesem Satz ist wohl alles gesagt worden.
Über den Raubkapitalismus, undemokratische Propaganda und Ausbeutung der 
Menschen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Gast schrieb:
> Übrigens habe ich meinen Chef auf Fachkräftemangel angesprochen. Er
> antwortet mit dem müden Lächeln: "Der Fachkräftemangel ist so groß, dass
> wir uns die Besten fürs kleinste Gehalt aussuchen können".
> Mit diesem Satz ist wohl alles gesagt worden.

Wäre noch interessant zu wissen, wie die Antwort vor zwei Jahren 
ausgefallen ist. Und wie sie in zwei Jahren lauten wird.

Autor: Gast (Gast)
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Was soll sich schon ändern in zwei Jahren?
Das Wahlvieh wird wieder CDU/SPD wählen, Sozialabbau wird weiter 
betrieben wie bis jetzt. Gehälter werden weiter absacken und die 
Arbeitnehmer werden statt 150% 200% fürs gleiche Geld leisten müssen.

Was soll man da noch lange nachdenken?

Autor: Hartmut L. (Gast)
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> "Der Fachkräftemangel ist so groß, dass
> wir uns die Besten fürs kleinste Gehalt aussuchen können".

Und der Mangel an Verstand bei gewissen Chefs ist so gross, dass sie 
davon auch Gebrauch machen und sich unzufriedene Mitarbeiter reinholen, 
die

1) andere beneiden, was geeignet ist, Unfrieden zwischen den 
Mitarbeitern zu stifen und diese

2) ferner veranlassst, sobald wie möglich, etwas Besseres zu suchen, 
weshalb man

3) nicht darauf vertrauen sollte, dass sie an langfristigem Erfolg ihrer 
Arbeit interessiert sind und das (nach mir die Flut) - Denken 
praktizieren

Ja, es gibt schon schlaue Chefs, die grinsen.

DIe Konkurrenz, die jetzt abwartet und dann für geringfügig mehr auf 
Einkaufstour geht, grinst dann auch.

Wir warten ...

Autor: Gast (Gast)
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>Und der Mangel an Verstand bei gewissen Chefs ist so gross, dass sie
>davon auch Gebrauch machen und sich unzufriedene Mitarbeiter reinholen

Leider weißt du bestimmt dass zufriedene Mitarbeiter zur heutigen 
Arbeitswelt kaum angehören, oder? Falls einer gekündigt hat, wird gleich 
der Andere eingestellt. Auswahl haben sie heute genug und zur Not tut es 
ein Zeitarbeiter bzw. Angestellte auch, schließlich will er fest 
eingestellt werden.
Genau darafu spekulieren die Bosse heute. Ihr Verhalten ist assozial, 
rücksichtslos und von niedrigsten Instinkten behaftet.

PS: Ich mache nur Mist-Aufgaben (Inbetriebnahmen) in der Firma und habe 
meinen Chef schon oft darauf angesprochen VHDL programmieren zu können. 
Sogar fürs gleiche Geld. Sogar ganz ohne Lehrgang lese ich mich 
selbstständig zu Hause rein. Glaubst du dass es ihn juckt? Hauptsache, 
die haben einen Hochqualifizierten an der Angel, der für sie Bimbo 
spielen muß, alles andere juckt sie nicht. Jetzt soll mir mal einer 
ankommen mit "Firma wechseln". Bewerbungen habe ich schon genug 
verschickt: der Zeitpunkt ist einfach unpassend für Wechseleien.

Autor: JanStrongarm (Gast)
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Ein toller Chef. Darf ich fragen, wie groß die Abteilung ist und welchen 
Hintergrund er hat?
Selten so einen dummen Spruch gehört.

Autor: fachfremder (Gast)
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Leute wisst ihr was

Funemployment ist angesagt . lernt mal wieder zu leben , euch
einen abzugrinsen morgens um 9 wenn wieder Berufsverkehrsstau
angesagt ist , lest mal ein anständiges Buch und nicht diesen
Weiterbildungsbullshit ,der euch eh nix bringt ausser Frust,weil
euer Chef sich bestenfalls bedankt , usw pp

Autor: Gast (Gast)
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>Ein toller Chef. Darf ich fragen, wie groß die Abteilung ist und welchen
>Hintergrund er hat?
>Selten so einen dummen Spruch gehört.

Stellt euch Bitte nicht so an, Leute. Es sind viele Chefs heute so weil 
es an der Zeit ist. Ich war z.B. in der anderen Firma wo ein Mitarbeiter 
seinen vor einem Jahr angemeldeten Urlaub storniert hat, weil sein 
Abteilungsleiter ihm folgenden Satz ausgesprochen hat: "Sie können Ihren 
Urlaub natürlich nehmen, aber es wird sicherlich bei meinen weiteren 
Entscheidungen einen Einfluß nehmen". Hab ebenfalls von anderen viele 
tolle Geschichten gehört.

Zu meinem Fall: keine Zeitarbeitsfirma, sondern ein Ingenieurbüro. 40 
Elektronikentwickler sitzen dort.

Grüsse.

Autor: H. (Gast)
Datum:

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> oft darauf angesprochen VHDL programmieren zu können.
> Sogar ganz ohne Lehrgang lese ich mich selbstständig zu Hause rein.

VHDL programmiert heute jeder. Das heisst gar nichts. Du brauchts auch 
Fähigkeiten in der Algotihmik, Signalverarbeitung und in der Funktion 
der verschiedenen Cores. Dazu kommen die Grundlagen der Digitaltechnik. 
Und dann gibt es da noch die vielen kleinen analogen Problemchen bei 
Digitalschaltungen mit FPGAs.

Mal ein kleiner Test:

Du taktest mit 100 Mhz 32 Bit-Daten seriell von einem FPGA in einen DSP. 
Das Protokoll muss um 20% aufgebohrt werden, die Bankbreite und vor 
allem die FPGA Frequenz kann nicht erhöht werden, wegen EMV.

Es gibt da mehrere Auswege und Lösungsansätze. Welche?

Je nach Randbedingung ist einer der beste. Frage : Was muss Du nun noch 
erfragen / über das System wisen, um den richtigen zu wählen?

Autor: Gast (Gast)
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>VHDL programmiert heute jeder. Das heisst gar nichts. Du brauchts auch
>Fähigkeiten in der Algotihmik, Signalverarbeitung und in der Funktion
>der verschiedenen Cores. Dazu kommen die Grundlagen der Digitaltechnik.
>Und dann gibt es da noch die vielen kleinen analogen Problemchen bei
>Digitalschaltungen mit FPGAs.

Die Fähigkeiten wirst du dir während der Arbeit aneignen. Die Grundlagen 
hat man gelernt. (BWL-er bin ich nicht) So überirdisch schwer ist das 
Ganze nicht. Bei uns fangen die Leute an praktisch ohne jede 
Berufserfahrung als FPGA-Entwickler an. (Absolventen) Der Chef verlangt 
nicht mal bestimmte Erfahrung in dem Bereich, daher ist es ein wenig 
easy zu sehen.
Es geht um das Verarbeiten des digitalen Videosignals, die Algorithmen 
sind praktisch immer die gleichen so wie auch die Designs. So viel Neues 
ausdenken muss man da nicht.
Deine Frage habe ich übrigens den erfahrenen FPGA-Entwicklern gestellt 
die darauf keine Antwort gewusst haben. Deshalb weiss ich nicht das für 
ein Kriterium für einen Anfänger sein soll. Verübeln kann man das den 
Kollegen nicht, denn sie machen keine Wartung und keine Verbesserungen, 
sondern komplette Projekte wo man kaum ein Interface mit nicht 
ausreichender Performance hat. Nicht jeder hat die Möglichkeit Projekte 
inkl. Systemarbeiten zu machen, dafür gibt es in jeder größeren Firma 
Systemleute. Die Lösungsansätze werden außerdem nicht individuell 
ausgedacht sondern in einer Besprechung durchgenommen um den Aufwand und 
evtl. zusätzliche Ressourcen abschätzen zu können.

Wenn ich dir direkt auf die Frage antworten soll, würde ich mir die 
Spezifikationen vom Protokol und FPGA holen, überprüfen ob höhere Takten 
in EMV überhaupt was ausmachen (glaube ich nicht wirklich) und 
letzendlich denjenigen Fragen, der dort Ahnung hat. Anfangen müssen wir 
alle.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  H. (Gast)

>Du taktest mit 100 Mhz 32 Bit-Daten seriell von einem FPGA in einen DSP.
>Das Protokoll muss um 20% aufgebohrt werden, die Bankbreite und vor

Bankbreite?

>allem die FPGA Frequenz kann nicht erhöht werden, wegen EMV.

>Es gibt da mehrere Auswege und Lösungsansätze. Welche?

Wieder mal eine der üblichen Trickfragen.

DDR Übertragung?

Alles Käse.

Erleuchte uns, oh Meister. Aber fang ja nicht an mit PAM, QAM und 
anderem Unsinn.

MFG
Falk

Autor: Euwie (Gast)
Datum:

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Ich habe was gefunden:

>>http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/19/469537.html
>>Berlin – Der deutschen Wirtschaft droht in der nächsten Boomphase ein
>>gravierender Fachkräftemangel. Bis zum Jahr 2014 werden rund 220.000
>>Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker fehlen. Das geht aus einer
>>Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)
>>hervor, die dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe) vorliegt.
>>Wenn es bis dahin nicht gelingt, mehr Nachwuchs auszubilden, könnte die
>>Lücke bis 2020 schon auf bis zu 425.000 anwachsen.

425.000 !!!!!!! Ich glaube, das ist Rekord :-)

Wer bietet mehr?

Autor: Bernd K. (Gast)
Datum:

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Ingenieure wird es langfristig nicht mehr geben, dafuer gibt es dann die 
wesentlich besser ausgebildeten Master! ... an dem Ing- Mangel im Jahre 
2020 kann also doch was dran sein ;)

Der Master im Jahre 2020 wird dann wohl gleichwertig sein mit dem Abitur 
aus dem Jahre 1990 ..

Autor: Charlie (Gast)
Datum:

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>Der Master im Jahre 2020
Master kann man vergessen. Habe mich mit meinem Prof mal unterhalten, 
der schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

>Die Fähigkeiten wirst du dir während der Arbeit aneign
Nennt sich Erfahrung. Aber genau das macht es so schwer, FPGA-Entwickler 
einzuschätzen. Ich habe gerade so ein Problem, wo mal wieder Cheffe der 
Ansicht ist, dass "das auch ein anderer VHDL-Entwickler" können muss.

Meine Haltung: FPGAs sind oberflächlich sehr simpel und der Einstieg 
regelrecht einfach, aber in der Tiefe extremv komplex. Ich arveite jetzt 
seit 10 Jahren mit komlexen Schaltungen und bin der Ansicht, dass ich 
etwa 30% von dem verstehe und kenne, was man mit FPGAs machen kann und 
muss, um sie in die Grenze zu treiben. Fast jeden Tag entdecke ich ein 
neues feature, dass man nutzen kann.

>Es geht um das Verarbeiten des digitalen Videosignals, die Algorithmen
>sind praktisch immer die gleichen so wie auch die Designs.
Naja, dann gibt es aber auch nichts zu entwickeln, ausser copy und 
paste, oder ?

Autor: Thomas Lamparter (tlampart)
Datum:

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oh, bitt genaue Daten der Firma, ich bin zwar 'nur Techiker' dafür 
bringe ich jede Menge an Berufserfahrung mit.

Also, nenn Roß und Reiter.


https://www.xing.com/profile/Thomas_Lamparter4

Autor: aha (Gast)
Datum:

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>Ich arbeite jetzt seit 10 Jahren mit komlexen Schaltungen und bin der Ansicht, 
dass ich etwa 30% von dem verstehe und kenne, was man mit FPGAs machen kann und 
muss, um sie in die Grenze zu treiben.

Dann bist aber gut... Hut ab.

Ich denk FPGAs sind ein Tool, eine Moeglichkeit etwas zu relaisieren. 
Die effektiven Moeglichkeiten gehen gegen Unendlich.

Bevor ich mir Gedanken mache, wie ich eine 100MHz 32bit serielle 
Uebertragung aufbohren wuerde, wuerde ich mir ueberlegen, wie ich die 
benoetigte Datenrate reduzieren koennte... und es nicht einfach machen 
weil irgend ein Heini das ins Pflichtenheft geschrieben hat. Welcher 
Mehrwert bringt das dem Produkt ?
Wenn der Kunde nachher eh sagt : ist zu teuer - lieber mit der halben 
Datenrate fahren wenn's weniger Probleme bereitet.

Autor: Macher (Gast)
Datum:

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<Bevor ich mir Gedanken mache, wie ich eine 100MHz 32bit serielle
<Uebertragung aufbohren wuerde, wuerde ich mir ueberlegen, wie ich die
<benoetigte Datenrate reduzieren koennte... und es nicht einfach machen
<weil irgend ein Heini das ins Pflichtenheft geschrieben hat. Welcher
<Mehrwert bringt das dem Produkt ?

Sorry, aber Kollegen die Fachkompetenz bei der Erstellung des 
Pflichtenheftes abzusprechen und sie als "heini" beschimpfen und einfach 
so vom fehlenden Mehrwert des Produktes zu fasseln, das man nicht selber 
definiert hat, ist absolutes No-Go. Hier ist eine saubere 
Entwicklungsprognose bzw. Risikoabschätzung gefragt, als ein müdes, "ist 
mir zu schwierig, will ich nicht machen".

Autor: aha (Gast)
Datum:

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> ...aber Kollegen die Fachkompetenz bei der Erstellung des
Pflichtenheftes abzusprechen ...


Es sind keine Kollegen. Auch wenn sie's waeren. Der Kunde kann's ja 
selbst nicht. Wie oft hoer ich akademische Spezifikationen - eigentlich 
ausschliesslich. Eine Temperatur muss immer entweder 1 Grad, oder 0.1 
Grad genau sein. Ueber den gesammten Bereich natuerlich. Der Unterschied 
zwischen Reproduzierbarkeit und absoluter Genauigkeit ist selten 
bekannt. Andere Spezifikationen sind meist 0.1%, 1%, und bei genauem 
fachspezifischem Nachfragen passt ploetzlich ein funf oder zehnfacher 
Fehler auch noch. Es geht nicht darum die Arbeit loszuwerden... sondern 
ein Verhandeln. Das Budget ist immer knapp, die Zeit auch, die Resourcen 
auch, das Projekt wurde eh unterschaetzt. Wenn man also nochmals ueber 
die Spezifikationen reden kann, laesst sich einiges machen. Fuer alle 
Seiten.

Ich mach jeweils diese Nachbesprechungen. Mit den Kunden. Es wird sehr 
positiv aufgenommen. Dann wissen sie weshalb ein Projekt zb laenger 
dauert, mehr kostet, oder eben nicht.

Autor: Axel (Gast)
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Kann ich bestätigen. Ein erheblicher Teil meiner Arbeit besteht darin, 
rauszufinden, was tatsächlich nötig ist und was nur aus Unkenntniss oder 
anderen Gründen in irgendwelchen Pflichtenheften steht.

Es ist schon verblüffend, was alles an harten Forderungen in solchen 
Anfragen steht, nur weil die keine Zeit hatten, dass genauer zu 
beschreiben.

Aber wie da schon steht: 1% Toleranz ist schnell spezifiziert, kostet 
nur eine Zeile, braucht man nicht drüber nachdenken.

Grus
Axel

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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H. schrieb:
> VHDL programmiert heute jeder.

Nein, mit VHDL beschreibt man entweder das Verhalten oder den Aufbau 
von Hardware. Programmieren kommt erst später, wenn auf dieser Hardware 
dann Software laufen muss. ;)

Mit dem Rest hast Du Recht. Nur ein wenig VHDL "programmieren" zu 
können, reicht nicht aus, denn VHDL ist nur ein Werkzeug.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum:

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Axel schrieb:
> Kann ich bestätigen. Ein erheblicher Teil meiner Arbeit besteht darin,
> rauszufinden, was tatsächlich nötig ist und was nur aus Unkenntniss oder
> anderen Gründen in irgendwelchen Pflichtenheften steht.
>
> Es ist schon verblüffend, was alles an harten Forderungen in solchen
> Anfragen steht, nur weil die keine Zeit hatten, dass genauer zu
> beschreiben.
>
> Aber wie da schon steht: 1% Toleranz ist schnell spezifiziert, kostet
> nur eine Zeile, braucht man nicht drüber nachdenken.

Ja, an solchen Lasten- bzw. Pflichtenheften sieht man, ob der Ersteller 
weiß, worüber er schreibt oder nicht.

Autor: In-Sider (Gast)
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Ich habe zur Zeit mit einem Emporkömmling zu tun, der sozusagen mein 
Chef ist und permanent durch scheinkompotentes Autreten seine Lücken zu 
kaschieren versucht.

Elend!!!!

> Nein, mit VHDL beschreibt man entweder das Verhalten oder den Aufbau
> von Hardware. Programmieren kommt erst später, wenn auf dieser Hardware
> dann Software laufen muss. ;)

Schon wieder das alte Märchen!

VHDL ist SOFTWARE! Zum letzten mal! SOFTWARE!

Es ist ein Script, das ein Tool in einer Programmiersoftware umsetzt: 
Quartus macht daraus ein Downloadgile und ModelSim ein Compilat, das 
simulierbar ist.

Dass VHDL Modelle zufällig Elektronik beschreiben, hat nichts zu sagen.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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In-Sider schrieb:
> Schon wieder das alte Märchen!
>
> VHDL ist SOFTWARE! Zum letzten mal! SOFTWARE!

Ich empfehle Dir ein Studium der Elektrotechnik mit einem Schwerpunkt 
"Digitale Schaltungstechnik". Dann passieren solche peinlichen Irrtümer 
auch nicht mehr. :D

Aber nein, lass mich raten: Als Nächstes wirst Du mir erzählen, dass 
auch der Entwurf analoger Schaltungen eigentlich SOFTWARE ist, weil man 
das mit VHDL-AMS oder Spice beschreiben und simulieren kann...

> Es ist ein Script, das ein Tool in einer Programmiersoftware umsetzt:

Nein, VHDL ist kein Script, es ist eine Hardwarebeschreibungssprache, 
so wie es der Name schon unzweideutig sagt: VHSIC Hardware Description 
Language

> Dass VHDL Modelle zufällig Elektronik beschreiben, hat nichts zu sagen.

Ja, nee, is klaar... :D :D :D

Autor: D. I. (Gast)
Datum:

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In-Sider schrieb:

> VHDL ist SOFTWARE! Zum letzten mal! SOFTWARE!

Gähn, kann mich mal jemand von den alten Hasen aufklären dass meine 
Einschätzung nicht aus der Luft gegriffen ist und sich hier so gut wie 
alle Themen in einem x-Monatszyklus wiederholen?

- VHDL ist Software
- Linux hot, Windows not
- C++ > Java
- ...

Autor: Klaus (Gast)
Datum:

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Jap, so ist es.

Nur "Amper hoch skillen" war ein einmaliges Highlight ;)

Autor: Natan (Gast)
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Software = weich, mehrfach kopierbar, verschickbar

Hardware = Hart, anfassbar und begreifbbar, einzeln, nicht kopierbar, 
duplizierbar

Daher (auch wenn es manche nicht glauben können, oder es ihnen die 
Professoren anders erzählt haben):

VHDL ist tatächlich Software, das FPGA ist nämlich die Hardware. Das 
sollte jedem einleuchtend sein. Irreführend scheint mir der Begriff 
VHDL-Entwickler. Da kommt es nämlich an, ob man das VHDL entwickelt, 
oder MIT! VHDL etwas entwickelt.

VHDL-Entwicklung, also der Code, die Validierung, die Konzeptionierung 
und die Archivierung sowie später der Test der Funktion gilt 
industrieweit ebenfalls als Softwarentwicklung und ist nach den 
einschlägigen Richtlinien durchzuführen, z.B. in der Medizin- und 
Automatisierungtechnik.

Der Test der Hardwareplattform mit dem FPGA, dem RAM und der Peripherie 
ist natürlich ein Hardwaretest.

Autor: Natan (Gast)
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Achso: Hier gab es das schon einmal, mit demselben Ergebnis:

Beitrag "VHDL - Software oder Hardware?"

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Natan schrieb:
> Software = weich, mehrfach kopierbar, verschickbar
>
> Hardware = Hart, anfassbar und begreifbbar, einzeln, nicht kopierbar,
> duplizierbar
>
> Daher (auch wenn es manche nicht glauben können, oder es ihnen die
> Professoren anders erzählt haben):
>
> VHDL ist tatächlich Software, das FPGA ist nämlich die Hardware.

VHDL ist ein Werkzeug zur Beschreibung von Hardware. Die Diskussion, ob 
das Tool zur Erstellung von Hardware nun selber Soft- oder Hardware ist, 
geht völlig an dem eigentlichen Problem vorbei. Nämlich dem, dass manche 
meinen, sie würden mit VHDL Softwareentwicklung betreiben oder 
programmieren. Auch Spice ist Software und dort würde niemand auf die 
irrsinnige Idee kommen, Softwareentwicklung zu betreiben.

Autor: Natan (Gast)
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>VHDL ist ein Werkzeug
VHDL ist kein Werkzeug (???) - Du verläufst Dich aber komplett. Schreibe 
am Besten nachts , Viertel vor 12 keine postings :-)

VHDL ist nach wie vor eine Sprache :-)

Und du sagts ja selber:

> ob das Tool zur Erstellung von Hardware nun selber
> Soft- oder Hardware ist, geht völlig an dem eigentlichen Problem vorbei.

Es geht nicht um das Mittel der Produktion sondern den output. Der 
Output ist eine Software!

Lies bitte die Definition von Software.

Bei SPICE kommt wenigstens noch ein elektronischer Schaltplan raus, der 
streng genommen auch eher eine Software ist, als eine Hardware.

Bei VHDL kommt aber auch nach der Simulation oder Synthese nichts 
Greifbares raus, sondern auch nur Software: Nämlich das Programmierfile, 
welches auch Altera son nennt : SOF!

Und wer immer noch seinen eigenen output mit dem verwechselt, was später 
mal daraus wird, dem sei ein CNC Programm ins Gedächtsnis gebracht: Dies 
ist eingeutig ein Programm, auch wenn daraus direkt Hardware gefräst 
wird.

Sicher braucht der Maschinenbetreuer Sachwissen bezüglich Formen, aber 
Fakt ist, dass er um zum Ziel zu kommen, Software erzeugen muss

Und genau so muss ein Mechanikingenieur heute nicht nur Striche malen, 
die dann in Zeihchnungen fliessen, damit es eine Brücke gibt, sondern er 
muss FEM Modelle entwicklen, die dann simuliert werden, um die optimale 
Position seiner Stützträger zu finden, Knickwinkel zu ermitteln und 
vieles mehr. Früher gab es nur Mechanikingnieure und technische 
Zeichner, heute müssen sie auch Software entwickeln können.

Und genau so muss ein Hardwareentwickler eben auch manchmal Software 
erzeugen: Er muss es beim modellieren mit SPICE, er muss es beim 
Spripten, er muss es beim Dokumentieren und er muss es eben auch

beim VHDL-Programmieren!!!!

Daher zum allerletzten mal:

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

Und es ist und bleibt Softwareentwicklung selbst wenn es von einem 
Mechanikingnieur benutzt wird, der nie Programmiert hat und den Modelsim 
nur benutzt, weil er keine Lizenz für den VHDL--AMS SImulator zur Hand 
hat.

Und wenn ein Bauer seine Milchmaschine programmiert oder ein Biologe 
seine Gene per Rechner synthetisiert, so muss er heute eine Software 
machen.


Nimm bitte einfach mal die Fakten zur Kenntnis, dass heute so ziemlich 
alles per Software gemacht und gesteuert wird und auch von den 
allerhärtest eingefleischten Hartmännern ab und an etwas Weiches 
erstellt werden muss.

Ich hoffe, dass nunmher, an einem Sonntag im August, das Thema endlich 
erledigt ist und es jeder kapiert hat.


VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Natan schrieb:

> VHDL-Erstellung ist Softwareentwicklung!

Nein, auch wenn Du es noch so oft wiederholst. Da Du ja nun schon 
mehrfach hier zum Besten gegeben hast, über diese Frage besser Bescheid 
zu wissen als die Leute, die sich in Lehre, Forschung und Entwicklung 
damit beschäftigen und trotzdem ständig Werkzeug und Entwicklungsobjekt 
durcheinanderwirfst, ist die Diskussion mit Dir diesbezüglich völlig 
sinnlos.

Deine Reaktion erinnert mich übrigens an das wütende Aufstampfen mit dem 
Fuß, was im Kindergarten gern benutzt wird. Wer am lautesten schreit, 
hat nicht am meisten Recht. :D

Autor: Natan (Gast)
Datum:

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Du willst es nicht kapieren oder kannst nicht lesen. Schau mal in den 
anderen Thread: Du bist der einzige hier, der es nicht lernen will.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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Man könnte sich ja die Frage stellen:
Bin ich Softwarenentwickler
oder Hardwareentwickler,
wenn ich was in VHDL schreibe.

Oder unterscheidet sich das,
je nachdem ob ein FPGA damit geladen wird,
oder ein ASIC damit produziert wird.

Autor: oha (Gast)
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Man koennte auch die Tools zum Debuggen vergleichen und so eine Aussage 
bekommen. Arbeite ich mit Tracebuffern, Singlestep und Watchwindows ? 
Oder arbeite ich mit dem Logikanalyzer  ?

Autor: Johannes (Gast)
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Ingenieurmangel eskaliert trotz Finanzkrise.
Was für ein Schwachsinn. Schon alleine rein logisch gedacht kann kein 
erhöhter Bedarf an Fachkräften während der Krise entstehen sondern eher 
der Gegenteil dazu. Wo sollen diese Fachkräfte überhaupt hin während der 
Krise, etwas auf den Mond? Es wird entlassen wo es nur geht.
Diese Propaganda-Kacke nervt wirklich.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Johannes schrieb:
> Ingenieurmangel eskaliert trotz Finanzkrise.

Es gibt einen Mangel. Definitiv. Nur sind die Definitionen von "Mangel" 
bei Firmenvorständen und Ingenieuren etwas unterschiedlich:

Definition für "Mangel" bei Ingenieuren: Es gibt mehr freie Stellen als 
Bewerber.

Definition für "Mangel" bei Firmenvorständen: Es gibt weniger als 10 
ausgezeichnete Bewerber pro Stelle.

Autor: Aufschwung? - Schon bald! (Gast)
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>Ingenieurmangel eskaliert trotz Finanzkrise.
>Was für ein Schwachsinn. Schon alleine rein logisch gedacht kann kein
>erhöhter Bedarf an Fachkräften während der Krise entstehen sondern eher
>der Gegenteil dazu. Wo sollen diese Fachkräfte überhaupt hin während der
>Krise, etwas auf den Mond? Es wird entlassen wo es nur geht.
>Diese Propaganda-Kacke nervt wirklich.

Les dir mal das Gesülze auf Xing durch oder hör die 
Personaler/Firmenchefs reden. Die sorgen sich heftig um 
Fachkräftenachschub.
Die sind felsenfest von einem eklatanten Mangel überzeugt, der die 
deutsche Wirtschaft bedroht, oder tun zumindest so. Wenn man da 
kritische Anmerkungen macht, wird man gleich in die Unfähigkeitsecke 
gestellt und man solle doch bitte seine eigene Unfähigkeit nicht auf die 
anderen Absolventen/Ingenieure projizieren. Wer gut ist, finde immer 
einen Job, sprich die Mehrzahl. Es sei zwar jetzt etwas schwerer als 
sonst aber weit weg von der Unmöglichkeit. Und bald ziehe die Wirtschaft 
wieder stetig an (Kaffeesatz anyone?), so dass jeder verfügbare 
Ingenieur in Deutschland gebraucht werde.

Autor: Segor (Gast)
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>dass jeder verfügbare Ingenieur in Deutschland gebraucht werde.
Mir kann es nur Recht sein, denn es gibt ja auch bei den Chefs Leute, 
die die Propaganda glauben und bei denen kann man gut verhandeln.


>Man könnte sich ja die Frage stellen:
>Bin ich Softwarenentwickler oder Hardwareentwickler, wenn ich was in VHDL 
schreibe

state machine, VHDL   : 100% Softwareentwickler
IO-Buffer-Current     : 100% Software, denn Du programmierst eine 
Hardware
Quartus Download      : 100% Software, denn Du programmierst ein 
Flash/RAM

FPGA -Doku lesen und Phy aussuchen: Hardware
FPGA- mit C stabilieren: Hardware

Ich formuliere mal so: Die VHDL und die Constraints sind die Software 
für die FPGA-HArdware.

Das C und das ASM und die Constraints für Timer und OScillator beim Keil 
sind die Software für die Controller

Autor: dergockel (Gast)
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diese gequirlte k***e hat in diesem thread nix verloren, könnt ihr das 
nicht per email weiterdurchwixen?

Autor: MaWin (Gast)
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> Software für die FPGA-HArdware.

Du weisst schon, warum du ASIC aus meinem Beitrag kommentarlos 
weggelassen hast, gelle?

Autor: Macher (Gast)
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Oh, gut.
Nehm ich in den Fragenkatalog für das Vorabtelefoninterview mit 
Bewerbern auf:
"Ist VHDL Hard- oder Software?"

Wer aggresiv auf Software plädiert, kommt auf unsere branchenweite 
Blacklist für Hardwareentwickler. Vielleicht taugt er ja noch was als 
Einkäufer o.ä. , aber als Entwickler hat er sich disqualifiziert.

MfG,

Autor: Axel (Gast)
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Naja, jedenfalls zeigt dieser Beitrag warum viele Ings weniger Gehalt 
bekommen als BWLer.

Während letztere sich über ihre Gehälter austauschen und allenfalls über 
die Grösse des Firmanwagens sowie der steuerlichen Gestaltung und daraus 
resultierenden Forderungen fürs Vorstellungsgespräch (und dafür hier 
verlacht werden) streiten sich die dummen Ings darüber, ob VHDL nun 
Hardware oder Softwareentwicklung ist.

Also, ich wundere mich nicht, warum manche hier so grottenschlecht 
verdienen und keine Jobs finden.

Gruss
Axel

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Axel schrieb:

> Also, ich wundere mich nicht, warum manche hier so grottenschlecht
> verdienen und keine Jobs finden.

Da muss ich Axel Recht geben.

Rechthaberei nützt genau gar nichts: wenn man im Recht ist, weiss man es 
doch selbst. Und wenn man falsch liegt, sollte man eh schweigen.
Warum also nicht gleich de "Schnüss" halten? :-)

Wie will so jemand mit einem Kunden kommunizieren?

Chris D.

Autor: Nof (Gast)
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Ich bin Bachelor Absolvent mit ca 6 Monaten Berufserfahrung und einen 
Ingenieurmangel kann ich nicht bestätigen komme aus Mittelhessen Suche 
auch rund rum.
Noch vor 2 Monaten Gans wenigstens noch Stellenangebote auch wenn 80% 
davon Pseudo waren doch nun gibt's ja noch nicht mal stellen....

Die namenhaften Firmen die jeden Tag angeblich zich Ingenieure suchen 
das ist eine dicke Lüge.
Auf firmenkontaktmessen wird einem Honig ums Maul geschmiert, doch 
sobald man es mit der Personalabteilung zu tun hat heißt es: also wir 
stellen im Moment gar nicht ein da muss es sich um eine fehlinformation 
handeln....

Und weiter oben zu dem Poster der meint Bachelor würde das Niveau 
senken: wer keine Ahnung hat erstmal Klappe halten, Bachelor bedeutet 
selber Stoff in kürzerer Zeit plus technisches englisch mit haufenweise 
Projekten und präsentationen. Vorlesungen bis 20 Uhr und Auch in den 
Semesterferien muss man oft in die fh also mal schön den Ball flach 
halten

Autor: Schlaumacher.... (Gast)
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Schon mal aufgefallen dass diese Propaganda nur von Spiegel kommt ?
Sitzt da die Lobby dahinter ?

Autor: Realist (Gast)
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"Schaut doch mal hier:
http://www.welt.de/wirtschaft/article3502127/Elf-M...

Das sagt doch schon alles, oder?"


Mir sagt das nur eins: irgend wie passt das alles nicht zusammen.

1.) Hochqualifizierte Jobs seien am stärksten gefährdet. Warum wird dann 
gleichzeitig nach mehr Bildung gerufen? Das ist doch ein Widerspruch in 
sich!

2.) Leider gibt es halt in Indien und China auch nicht nur 
Hochqualifizierte. Schließlich ist es ja nicht so, dass in Indien und 
China nur Genies leben und in "der alten Welt" nur geistig 
Minderbemittelte. Mich kotzt dieses ewige Gerede von den angeblich 
übermächtigen Ländern wie China und Indien irgendwie an. Man bekommt 
langsam das Gefühl, wir hier sind weltwirtschaftlich betrachtet der 
letzte Dreck. Muss das wirklich sein? Ich habe bei solchen Meldungen 
immer das Gefühl, dass die Medien massiv übersimplifizieren.

3.) Wenn es hierzulande irgendwann nur noch Geringqualifizierte geben 
sollte: wer bitte soll die dann bezahlen, wenn nicht die (dann nicht 
mehr vorhandenen) Besserverdiener? Wenn hierzulande demnächst Zustände 
wie vor 100 Jahren herrschen und das Land von Armut, Arbeitslosigkeit 
und sozialen Unruhen geplagt ist (so man den Medien Glauben schenkt), 
dann haben Geringqualifizierte schon gar keine Überlebenschance mehr.

Autor: hmmm (Gast)
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zu 1.)

Weil wir nur mit hochqualifizierten Arbeitskräften den Hauch einer 
Chance haben im Ringen der Völker um die Ressourcen des Planeten 
mitzumischen.

zu 2.)

Wenn man nur die Besten der Besten der Besten der Chinesen/Inder nimmt,
hat man soviel wie wir insgesamt Arbeitskräfte haben. In der Masse liegt 
deren Gefahr für uns nicht in der durchschnittlichen Qualität (die 
geringer als unsere ist).

zu 3.)
> dann haben Geringqualifizierte schon gar keine Überlebenschance mehr.

Na die "leben" dann halt auf HarzIV Niveau, wie jetzt schon. Die 
Abiturienten machen die "Arbeiterjobs".



Ich kann nur immer wieder predigen an die jungen Leute, studiert nichts 
was globalisierbar ist (der ganze MINT-Dreck), macht Jobs die nahe am 
Menschen sind und die nur lokal ausgeübt werden können (Lehrer, Medizin, 
usw.)

MfG!

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Schließlich ist es ja nicht so, dass in Indien und
> China nur Genies leben und in "der alten Welt" nur geistig
> Minderbemittelte.

Richtig. Nur ein prozentual kleiner Anteil der Inder und Chinesen sind 
Genies, wie anderswo auch. Aber die absolute Zahl ist in China und 
Indien eben größer, weil es da mehr Menschen gibt.
Youtube-Video "Did you Know? Size Does Matter!"


> Hochqualifizierte Jobs seien am stärksten gefährdet. Warum wird dann
> gleichzeitig nach mehr Bildung gerufen? Das ist doch ein Widerspruch in
> sich!

Stimmt irgendwie. Durch mehr Bildung in Deutschland wird es nicht 
unbedingt viel mehr Arbeitsplätze geben, aber die Bewerber werden auf 
höherem Niveau miteinander konkurrieren. Die Situation wird sich für die 
Gesamtheit der Bewerber also nicht verbessern. Nur der einzelne mit 
überdurchschnittlich guter Bildung wird profitieren, so wie das schon 
immer war. Unter der Vorraussetzung, dass er nicht wegen 
Überqualifikation abgelehnt wird. Ablehnung wegen Überqualifikation ist 
zwar Unsinn, wird aber heute schon gemacht und bedeutet nichts anderes, 
dass es ein Überangebot an Fachkräften gibt.

> Ich kann nur immer wieder predigen an die jungen Leute, studiert nichts
> was globalisierbar ist (der ganze MINT-Dreck), macht Jobs die nahe am
> Menschen sind und die nur lokal ausgeübt werden können (Lehrer, Medizin,
> usw.)

Full ACK
Aber auch Lehrer, Ärzte und Handwerker kann man aus Indien importieren. 
Die arbeiten hier dann zwar nicht zu indischen Löhnen, drücken aber 
trotzdem das Lohnniveau in Deutschland und nehmen anderen die 
Arbeitsplätze weg.

Autor: Gast (Gast)
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> Auf firmenkontaktmessen wird einem Honig ums Maul geschmiert, doch
> sobald man es mit der Personalabteilung zu tun hat heißt es: also wir
> stellen im Moment gar nicht ein da muss es sich um eine fehlinformation
> handeln....

So ähnlich war das bei mir als ich 2002 mit dem Studium der 
Elektrotechnik (FH) fertig war auch. Nur dass man da schon auf diesen 
Messen abgewimmelt wurde. Ingenieurmangel gab es schon damals nicht. 
Diese Messen dienen nur dazu, der Öffentlichkeit einen Ingenieurmangel 
vorzutäuschen und somit Schüler dazu zu bewegen ein Studium anzufangen. 
Die Industrie will verständlicherweise immer viele Bewerber pro Stelle 
um sich die vermeintlich besten aussuchen zu können. Deshalb macht man 
in der Öffentlichkeit mächtig Propaganda und die Politik macht mit.
Nur wenige meiner damaligen Kommilitonen haben jemals einen Job als 
Ingenieur gefunden. Auch ich nicht.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Gast schrieb:
> So ähnlich war das bei mir als ich 2002 mit dem Studium der
> Elektrotechnik (FH) fertig war auch.
>[...]
> Nur wenige meiner damaligen Kommilitonen haben jemals einen Job als
> Ingenieur gefunden. Auch ich nicht.

Im Jahre 2002 keinen Job gefunden? Wie habt Ihr das denn geschafft? 
Damals hatte doch alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, innerhalb 
kürzester Zeit mehrere Angebote "am Hals"...

Autor: Martin (Gast)
Datum:

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> Im Jahre 2002 keinen Job gefunden? Wie habt Ihr das denn geschafft?

Damals gab es den Vorwand, wegen der zuvor erfolgten Terroranschläge in 
den USA niemanden einstellen zu können. Dass es sich um Wirklichkeit 
schon damals um eine Ingenieurschwemme handelte, wollte man natürlich 
nicht zugeben. Aber die ganze Fachpresse von "Elektronik" die der 
Durchschnittsbürger nie liest oder wie sie alle heisen berichteten 
gelegentlich von Jobmangel, vorallem bei Absolventen und bei Ingenieuren 
über 40.

Natürlich hatten und haben die schlechten Jobchancen für Absolventen 
weder damals noch heute irgendwas mit Terroranschlägen oder Bankenkrisen 
zu tun. Es ist ein Prozess, der sich aus vielen Gründen, unter anderem 
der Globalisierung und der Raffgier der Manager, immer weiter 
verschlechtert.

Wenn du damals zufällig einen Job bekommen hast weil du die richtigen 
Beziehungen hattest, hast du vermutlich keine Ahnung, wie andere 
Absolventen um einen Job gekämpft haben. Du kannst eben nicht von dir 
pauschal auf andere schließen.

> Damals hatte doch alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, innerhalb
> kürzester Zeit mehrere Angebote "am Hals"...

Ja aber nur mit richtigen Beziehungen, kurzer Studiendauer und 
exzellenten Noten. Ich kenne keinen, der zu dieser Zeit durch eine 
normale Bewerbung einen Job bekommen hat.

Autor: w3e6wiuk6waszht (Gast)
Datum:

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>Ich kann nur immer wieder predigen an die jungen Leute, studiert nichts
>was globalisierbar ist (der ganze MINT-Dreck), macht Jobs die nahe am
>Menschen sind und die nur lokal ausgeübt werden können (Lehrer, Medizin,
>usw.)

Dann solltest du vielleicht auch einen Schritt weiter denken: Wenn die 
ganzen Arbeiter und Angestellten outgesourced werden kann auch keiner 
mehr 50% Steuerlast + 15% Krankenversicherung bezahlen.

Dann ist auch das schöne Leben der Beamten und Ärzte dahin.

Autor: hmmm (Gast)
Datum:

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Die Ärzte werden zur Not dann privat bezahlt, denn man kann auf ihre 
Leistungen nicht verzichten. Gerade in einer alternden Gesellschaft. 
Also ist rein garnichts dahin. Auf irgendwelche Tüddelkrambastelnden 
µC-Fans kann die Gesellschaft verzichten, aber auf Ärzte niemals, darauf 
kommt es an.

Autor: hmmm (Gast)
Datum:

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> Full ACK
> Aber auch Lehrer, Ärzte und Handwerker kann man aus Indien importieren.
> Die arbeiten hier dann zwar nicht zu indischen Löhnen, drücken aber
> trotzdem das Lohnniveau in Deutschland und nehmen anderen die
> Arbeitsplätze weg.

Ich denke das wird nicht passieren. Im Gegensatz zu Ingenieuren lässt 
sich ein Ärztefachkräftemangel nicht so einfach verkaufen, da es 
übevolle Med-Unis gibt. Ausserdem haben die Doctores eine starke Lobby 
und nicht so einen Witzverein wie den VDI.
Falls man es dennoch versucht denke ich wird das Volk irgendwann 
aufwachen und dann brennen Autos auf den Strassen. Es wird ja auch in 
anderen Branchen versucht Löhne durch Globalisierung und gegebenenfalls 
Ausländerimport weiter zu brechen.

Autor: Helmut S. (helmuts)
Datum:

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w3e6wiuk6waszht schrieb:
>>Ich kann nur immer wieder predigen an die jungen Leute, studiert nichts
>>was globalisierbar ist (der ganze MINT-Dreck), macht Jobs die nahe am
>>Menschen sind und die nur lokal ausgeübt werden können (Lehrer, Medizin,
>>usw.)
>
> Dann solltest du vielleicht auch einen Schritt weiter denken: Wenn die
> ganzen Arbeiter und Angestellten outgesourced werden kann auch keiner
> mehr 50% Steuerlast + 15% Krankenversicherung bezahlen.
>
> Dann ist auch das schöne Leben der Beamten und Ärzte dahin.

Das mag ja sein, aber bevor das passiert werden so lange mehr 
Staatschulden gemacht bis es zum Zusammenbruch der Währung kommt. Schau 
dir einfach an was gerade passiert. Millirden Subventionen, Milliarden 
Bürgschaften die nie zurückgezahlt werden und letztendlich auch 
Subventionen werden. Zur Zeit treffen Kündigungen doch hauptsächlich 
Arbeitnehmer in exportlastigen Industriezweigen.
Alle die unkündbare Jobs haben, merken doch gar nicht was da gerade in 
der deutschen Industrie abgeht.
Nicht für alle wird die Arbeit in nicht globalen Bereichen reichen. Eine 
bestimmte Anzahl an MINT-Leuten werden wir auch in Zukunft brauchen. 
Deshalb muss ein Teil auch MINT-Fächer studieren, sonst wedren die auch 
noch "importiert". Die MINT-Leute haben natürlich ein deutlich höheres 
Job-Risiko.
Letzendlich muss man einfach sehen, dass durch den Aufbau der Industrie 
in China noch eine Menge Jobs in den klassischen Industrieländern 
weggefallen werden. Deshalb werden wir langfristig die übriggebliebene 
Arbeit aufteilen müssen. Das bedeutet dann weniger Lohn für die Masse 
der Leute.

Autor: Thomas (Gast)
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>Letzendlich muss man einfach sehen, dass durch den Aufbau der Industrie
>in China noch eine Menge Jobs in den klassischen Industrieländern
>weggefallen werden. Deshalb werden wir langfristig die übriggebliebene
>Arbeit aufteilen müssen. Das bedeutet dann weniger Lohn für die Masse
>der Leute.

Ja, das sehe ich genauso. Nur ärgert es mich, dass manche Berufsgruppen, 
wie z.B. Ärzte meinen, dass Sie davon nicht betroffen sind und es so 
weiter geht wie bisher. Vor allem verdient ja ein Arzt im 
Durchschnitt(!) jetzt schon mehr als ein Ingenieur. Wenn, dann müssen 
alle abspecken.

Autor: hmmm (Gast)
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> Vor allem verdient ja ein Arzt im
> Durchschnitt(!) jetzt schon mehr als ein Ingenieur.

Im Durchschnitt verdient der deutsche Ing. 70k und der Arzt 140k.
Allerdings kommen beim Ing. die berufsbedingten 
Globalisierungsnachteilte usw. dazu.

Unterm Strich ist beim Vergleich dieser Berufe der Ing. der haushohe 
Verlierer.

Und ja es stimmt, Ärzte sind weniger betroffen von der Golbalisierung 
weil, wie ich oben schon schrieb, ihre Leistungen unabdingbar notwenidg 
sind. Sie werden also immer Arbeit haben, vllt. weniger verdienen aber 
was bedeutet dies schon, wenn der Ing. auf der Strasse landet.

Autor: Bit (Gast)
Datum:

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Hallo,

in Deutschland existiert nicht ein Mangel sondern ein starkes 
Überangebot an MINT-Fachleuten. Das Überangebot wird über die Jahre noch 
größer werden, da immer mehr MINT-Arbeitsplätze globalisiert werden. Das 
Jammern der Industrie über den angeblichen Mangel ist nicht 
nachvollziehbar. Die Industrie wendet im Augenblich große Beträge auf, 
um sich über Abfindungen von älteren MINT-Fachleuten zu Trennen 
(Abwrackpämie). Ein Ausweg besteht darin zu handeln, bevor man betroffen 
ist oder zusammen mit der Abwrackprämie Deutschland zu verlassen. Die 
skandinavischen Länder sind zwar auch nicht das Paradies, aber der 
Umgang mit Arbeitnehmern ist respektvoller als hier in Deutschland und 
man wird nicht als lästiger Arbeitssklave behandelt. Akuter 
Ingenieurmangel herrscht zwar nicht, aber man bekommt eine reelle 
Chance, anders als in Deutschland.

Grüße aus Stockholm

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Im Durchschnitt verdient der deutsche Ing. 70k und der Arzt 140k.

Falsch.

Belegbare offizielle Einkommen aus der Einkommensteuer errechnet:

http://www.welt.de/finanzen/article2242552/170_Ber...

Im Durchschnitt verdient cer Arzt 75895 und der E-Ing 70500.

Es ist traurig, wenn man sieht, wie Ings, so wie du, lügen müssen, um 
ihr Gejammer begründen zu können.

> Unterm Strich ist beim Vergleich dieser Berufe der Ing. der haushohe
> Verlierer.

Klar, wenn man beim Vergleich sich in die Tasche lügt, weil man so gern 
jammert, dann kann man sich zum Verlierer rechnen.

> Und ja es stimmt, Ärzte sind weniger betroffen von der Golbalisierung

Desinformierender Jammerlappen.
Schon mal was von Medizintourismus gehört ? Offenbar nein, Schlag's nach 
bei Wikipedia. So viel wirst du als angeblicher Ing doch wohl 
hoffentlich können.

Autor: Nordmann (Gast)
Datum:

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>Die skandinavischen Länder sind zwar auch nicht das Paradies, aber der
>Umgang mit Arbeitnehmern ist respektvoller als hier in Deutschland und
>man wird nicht als lästiger Arbeitssklave behandelt. Akuter
>Ingenieurmangel herrscht zwar nicht, aber man bekommt eine reelle
>Chance, anders als in Deutschland.

>Grüße aus Stockholm

Das da "oben" ist auch ein ganz anderer Menschenschlag - und schon gar 
nicht zu vergleichen mit dem deutschen 'Urmichel'.
Schweden, Dänemark und Norwegen sind mit vorne dabei, wenn es um faire 
Arbeitsbedingungen aber auch Lebensbedingungen geht.
Und man sieht, dass das selbst im umgebendenden Raubtierkapitalismus 
noch geht.
Norwegen hat zwar eine Sonderstellung durch seine Ölvorkommen inne, 
wovon das Land sehr profitiert. Dort kann man auch Gehälter aller 
Beschäftigten öffentlich im Internet nachschlagen. Mach das mal in 
Deutschland. Erstens sind die Leute vom Neid zerfressen, zudem sind 
Ungleichverteilungen der Einkommen extrem und sehr oft auch unbegründet 
und fußen auf 'Zur falschen Zeit am falschen Ort'. Zudem sind die 
"Unteren" wirklich arm und vom jeglichem kulturellen Leben ausgegrenzt. 
Tendenz sogar steigend, also klarer Abwärtstrend erkennbar.
Oder versuch mal die Steuersätze von Dänemark einzuführen. Dann würden 
viele unserer Millionäre und Milliardäre aufschreien und auch das 
kleinbürgerliche Lager wäre bei den Aufständen mit vorne dabei. Ach 
halt, vorher sorgen schon die Lobbyisten dafür, dass das erst gar nicht 
vorgeschlagen wird.
Allerdings leidet auch Dänemark unter der Lohndrückerei seitens Europa. 
Viele Deutsche sind ausgewandert und drücken dort das Lohnniveau. Es ist 
nur eine Frage der Zeit, bis dort auch die fairen Bedingungen dem 
Raubtierkapitalismus weichen müssen.

Autor: Zeus (Gast)
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Wer mit dem Arbeitsmarkt im MINT-Sector unzufrieden ist soll Deutschland 
verlassen.
In naher Zukunft wird kein Mangel herrschen und krisenbedingt werden 
sich die Umstände nach unter bewegen. Dadurch wird sich ein vorhandener 
Bewerberüberschuß vergrößern und sich die Bedingungen am Markt anpassen.
Unzufriedenheit ist kein guter Ratgeber

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Zeus schrieb:
> Wer mit dem Arbeitsmarkt im MINT-Sector unzufrieden ist soll Deutschland
> verlassen.

Hey, wohin nur, wenn China speziell und Asien im Allgemeinen nicht so 
die Option darstellen?

Autor: Ratgeber (Gast)
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=================
ACHTUNG :
=================

Bei Vergleich Arzt und Ingenieur oben besteht ein schweres Problem:

Der reine Jahresvergleich ist nichtssagend!

1) Ärzte sind meist selbständig oder können es rasch werden und bleiben 
und somit bis ins hohe Alter praktizieren. Sie kommen trotz langer 
Facharztausbildung auf mehr Lebensarbeitzeit!

2) Es gibt deutlich weniger arbeitslose Ärtze! In der Statistik vorne 
tauchen ja nur die arbeitenden und verdienenden auf! Die Arbeitslosten 
Ingenieure würden die Statisktik sehr nach unten ziehen,

Ich sehe die Ärtze deutlich vorne! Ein Arzt kann mit 35 ohne Probleme 
über 80 Einkommen erwiischaften, bei Ingenieuren ist das die absolute 
Ausnahme.

Autor: Zeus (Gast)
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Wenn man in Deutschland bleibt muß man sich auch mit den Gegebenheiten 
abfinden. Mittelfristig besteht eben ein Überangebot an Bewerbern (auch 
erfahrenen Bewerbern). Dem Marktgesetz folgend besteht dann eben auch 
ein geringerer Marktwert, der sich auch in geringeren Gehaltsforderungen 
niederschlagen muß. Der propagierte Mangel im MINT-Sector existiert 
nicht, die Praxis bietet uns ein entgegengesetztes Bild.

Autor: Insider (Gast)
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80k im Jahren gemeint. Mein Cousin ist Steuerberater und hat eine 
gewaltige Masse an angestellte / selbständige Ärzte und Ingenieure. Die 
Weltmeisterverdiener sind die Röntgenärtzte mit weit mehr als 150k 
Einkommen (also Gewinn - Freibeträge), die 2. Plazierten die Apotheker 
mit regelmässig über 100k.

Hier mal ein Beispiel für einen niedergelassenen Arzt:

Umsatz der Gemeinschaftspraxis an 215 Arbeitstagen = 782.000
Kosten für Personal und Abschreibungen             = 345.000
Rücklagen, Erstattungen                            =  31.000
Praxisgewinn vor Steuer, nach Abzug GF-Gehalt      = 356.000

1/3 Anteil Praxisgewinn  119.000
Beratung Uni + Privates   17.000
Abschreibung Eigenanteil -22.000

machen eigentlich 114.000 zu verst. Einkommen für den Herrn Professor!
GF-Gehalt und Miete der Praxis gehen zudem noch an die eigene Frau!

Zusammen haben die mit Mieten aus vermieteten Privatwohnungen und den 
Zinsen für an die Praxis verliehenes Geld weit über 200.000 eheliches 
Einkommen. Davon werden fast 60.000 an Kosten für die Ausbildung der 
Kinder in der Schweiz abgezogen und massenhaft "Dienstreisen" für den 
Herrn Professor. Am Ende zahlen die weniger Steuern, als ein 
alleinstehender, kinderloser Ingenieur, der 75k hat!!!!!!!

Autor: extra (Gast)
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Der direkte Vergleich zwischen Mediziner und Ingenieuren ist nicht 
realistisch. Mediziner haben ein Universitätsstudium mit anschließender 
Promotion absolviert. Danach folgt eine Facharztausbildung und 
permanente Weiterbildung. Auch die Sebständigkeit birgt Unwägbarkeiten 
und Unsicherheiten, die sich im Einkommen niederschlagen müssen.
Ingenieure sind normalerweise im sicheren Angestelltenverhältnis und 
haben ein sicheres Einkommen.

Im Übrigen wird niemand zu einem Ingenieurstudium gezwungen!!!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@extra:

>Ingenieure sind normalerweise im sicheren Angestelltenverhältnis
>und haben ein sicheres Einkommen.

Ja, das sind die verbeamteten im öffentlichen Dienst.

Autor: Zeus (Gast)
Datum:

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@Panzer H.:

Man muß nicht aus Deutschland weggehen, man soll akzeptieren, dass das 
Gehaltsniveau sich an das globarisierte Niveau angleichen muß, besonders 
bei dem gegenwärtigen Überangebot an Ingenieuren

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Insider schrieb:
> 80k im Jahren gemeint. Mein Cousin ist Steuerberater und hat eine
> gewaltige Masse an angestellte / selbständige Ärzte und Ingenieure. Die
> Weltmeisterverdiener sind die Röntgenärtzte mit weit mehr als 150k
> Einkommen (also Gewinn - Freibeträge), die 2. Plazierten die Apotheker
> mit regelmässig über 100k.
>
> Hier mal ein Beispiel für einen niedergelassenen Arzt:

Eben. Niedergelassener Arzt.
Mach die Rechnung mal für einen Arzt im Krankenhaus auf.

> machen eigentlich 114.000 zu verst. Einkommen für den Herrn Professor!
> GF-Gehalt und Miete der Praxis gehen zudem noch an die eigene Frau!

Ja und?
Der Mann ist selbstständig und trägt damit auch ein entsprechendes 
Risiko. Er muss für seine Altersvorsorge komplett selbst aufkommen, 
ebenso für seine Unfall-, Berufsunfähigkeits usw.-Versicherung

> Zusammen haben die mit Mieten aus vermieteten Privatwohnungen und den
> Zinsen für an die Praxis verliehenes Geld weit über 200.000 eheliches
> Einkommen.

Und? Ist doch gescheit, wenn er das Geld solide anlegt.

> Davon werden fast 60.000 an Kosten für die Ausbildung der
> Kinder in der Schweiz abgezogen

Wenn die Ausbildung ok ist - warum nicht? Kann doch jeder selbst 
entscheiden.

> und massenhaft "Dienstreisen" für den
> Herrn Professor.

Das machen viele Selbstständige (außer mir natürlich - ich versteuere 
brav nach 1%-Regel :-) - und nun?

> Am Ende zahlen die weniger Steuern, als ein
> alleinstehender, kinderloser Ingenieur, der 75k hat!!!!!!!

Dann heirate, schaff Dir Kinder an und finanziere ihre Ausbildung. Dann 
erhältst Du auch diese steuerlichen Vergünstigungen.

Und wenn Dir 75k nicht reichen, dann mach Dich selbstständig und verkauf 
dann das Patent für Deine Entwicklung teuer an Siemens.

Dieses ständige Sandkastengezeter "Wäääääh, der hat aber mehr als ich!" 
geht mir langsam auf den Keks.

Der Anfang vom Ende der Zufriedenheit ist der Vergleich.
Fang bei Dir selber an und schau nicht ständig auf andere.

Chris D.

Autor: MaWin (Gast)
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> Hier mal ein Beispiel für einen niedergelassenen Arzt

Klar, 1 Beispiel.
Da der Durchschnitt bei 75k liegt, heisst dass, dass ein anderer Arzt 
für 36k arbeitet. Das ist doch der Betrag. über den Ings hier so 
jammern. Warum jammern sie dann nicht über diesen Arzt?

> Dann heirate, schaff Dir Kinder an und finanziere ihre Ausbildung. Dann
> erhältst Du auch diese steuerlichen Vergünstigungen.

Da wiess in Ing doch nicht wie das geht, der hat doch noch keine Frau 
von innen gesehen.

Jammert, weil er ohne Promotion glatt 7% weniger verdient als ein Arzt. 
Der Neid muss ihn auffressen.

Autor: Gast (Gast)
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"In naher Zukunft wird kein Mangel herrschen und krisenbedingt werden
sich die Umstände nach unter bewegen."

Bist Du einer von diesen Hellsehern, die täglich durch die Gazetten 
geistern? Oder kannst Du auch Zahlen und Fakten nennen?


"Unzufriedenheit ist kein guter Ratgeber"

Ach nein?! Na ja, wenn die Ingenieure hierzulande ihre Felle aka 
Tätigkeitsgrundlage davonschwimmen sehen und die Einkommen der 
MINT-Ings. sich immer weiter Richtung "zu wenig zum Leben, zu viel zum 
Sterben" nähern, könnte man schon den einen oder anderen negativen 
Gedanken hegen. Und nein, auswandern ist keine Alternative. Oder willst 
Du den Ings. hierzulande tatsächlich zumuten, scharenweise ins Ausland 
abzuwandern?
Wenn es wirklich hart kommen sollte, dann würde ich eher komplett das 
Fach wechseln. Für intelligente Leute gibt es immer Chancen.

Interessant ist auch die Theorie, die hier in irgend einem Forum mal 
auftauchte: Die Jobs hochqualifizierter Fachkräfte stünden zum 
Ausverkauf, wohingegen die Jobs der Geringqualifizierten relativ sicher 
seien. Mein gesunder Menschenverstand allerdings sagt mir, dass dann 
eher die Geringqualifizierten auf der Straße sitzen werden und die Ings. 
dann deren Tätigkietsfelder übernehmen. Jedenfalls kann ich mir keine 
Gesellschaft vorstellen, in der sich ein hoher Bildungsstand negativ auf 
die Zukunftsaussichten auswirkt. Denn eines ist auch klar: Sind die 
Besserverdienenden/Akademiker mal weg, wird's auch ganz schnell sehr eng 
für den Rest.

Autor: Zeus (Gast)
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Man muß in Deutschland endlich akzeptieren, dass in Zeiten der
Globalisierung der Ingenieursektor von der Gehaltsstruktur her ebenfalls
der Globalisierung unterliegt. Die Industrie sucht eher ausgezeichnete
Facharbeiter oder Meister als Ingenieure, bei denen auf eine
ausgeschriebene Position bis zu 150 Bewerbungen eingehen. In Deutschland
besteht ein Überangebot an Ingenieuren, das in den folgenden Jahren sich
weiter aufbauen wird. Ingenieurdienstleistung läßt sich sehr leicht zu
einem niedrigen Honorar international einkaufen. Lediglich die
Qualitätssicherung und die betriebswirschaftliche Kontrolle muß in
Deutschland erledigt werden. Dazu wird aber kein großer Mitarbeiterstab
benötigt. Um in der Globalisierung bestehen zu können muß logischerweise
die Kostenstruktur optimiert werden.

Autor: IGBT (Gast)
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>Denn eines ist auch klar: Sind die Besserverdienenden/Akademiker
>mal weg, wird's auch ganz schnell sehr eng für den Rest.
Hat ja niemand was anderes behauptet.

Ich behaupte: die "Besserverdienenden/Akademiker" sind bald weg
(vom Fenster).
Wenn die Masse (Pöbel) keine Almosen mehr bekommt, und anfängt zu 
randalieren, dann sind die paar "Besserverdienenden/Akademiker" ganz 
schnell am auswandern (wenn sie schlau sind).

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Ingenieurdienstleistung läßt sich sehr leicht zu einem niedrigen Honorar 
international einkaufen.

Tatsaechlich ... Das moecht ich aber zuerst mal noch sehen. Wer soll den 
Muell den spezifizieren ? Meine Erfahrung, und die umfasst mittlerweile 
auch schon Einiges, zeigt, die ganzen Spezifikationen sind fuer die 
Tonne. Es gibt immer Unvorhergesehenes. Je frueher man das erkennt, 
desto guenstiger wir eine Korrektur. Wenn das Projekt vollstaendig auf 
der anderen Seite der Welt durchgezogen wird, erkennt man die Fehler 
eben erst am Schluss. Und dann soll Einer extra herkommen ?

Ich verklopp mein Zeug um die ganze Welt, und nicht weil's so guenstig 
ist, sondern weil's offensichtlich keiner kann. Nicht dass es speziell 
schwierig waere, aber bis man rausgefunden hat was man braucht...

Autor: Insider (Gast)
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> Je frueher man das erkennt, desto guenstiger wir eine Korrektur.
Vollkommen richtig, aber erkläre das mal einem Entscheider 3 Etagen über 
Dir.

> Wenn das Projekt vollstaendig auf der anderen Seite der Welt
> durchgezogen wird, erkennt man die Fehler eben erst am Schluss.

zu einem Zeitpunkt also, da der BWLler, der die Entscheidung, dass Die 
Synergien mit China genutzt werden müssen schon längst weg ist. Er hat 
nämlich eine Weile lang schlagartig Kosten gesenkt, die seine aktuellen 
Projekte weniger belasten und somit einen besseren Gewinn einfahren.

Der Gewinn ist ja die Differenz der momentan! verkauften Produkte, die 
vor 3 Jahren entwickelt wurden und den Kosten für die Produkte die in 
3 Jahren verkauft werden.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Und wieviel Jahren soll eine Firma das durchziehen koennen ? Resp 
wieviele Jahre sollen die etablierten Firmen das durchziehen koennen ? 
Dann koennen wir gleich eine Firma gruenden... denn die Grossen broeseln 
langsam aber sicher alle weg. Zerrieben an der eigenen Groesse.

Autor: Unlöschbar (Gast)
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Das sieht man bei Siemens doch schon recht gut würde ich sagen.

Autor: Zeus (Gast)
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Sie sehen das nicht richtig. Durch die globale Zusammenarbeit und durch 
Know-How-Transfer können unsere Firmen in neue Markte hineinwachsen und 
neue Umsatzgrößen entwickeln.

Autor: egal (Gast)
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MaWin (Gast) wrote:

>> Im Durchschnitt verdient der deutsche Ing. 70k und der Arzt 140k.

> Falsch.

> Belegbare offizielle Einkommen aus der Einkommensteuer errechnet:

> http://www.welt.de/finanzen/article2242552/170_Ber...

> Im Durchschnitt verdient cer Arzt 75895 und der E-Ing 70500.

Das ist auch nur eine Quelle der man glauben kann oder nicht. Wann immer 
im Kreise von Journalisten, Lobbyisten, Ärzten etc. über das Thema 
Arzthonorare gesprochen wird, kommt man stets auf Zahlen um 140.000 Euro 
Jahreseinkünfte. Gute Fachärzte verdienen sogar noch darüber hinaus. Der 
Beste Anscheinsbeweis dafür sind die entlarvenden Interviews auf 
Golfplätzen. Dort findet man den kleinen Hausarzt niemals, aber die 
"Fachkaste" aus dem OP etc. quasi IMMER. Diese Leute fahren ALLE Autos 
die sich kein Ing mit 70k + Familie leisten kann (Turbo-Porsche der 
höheren Modellreihe, Daimler/BMW der gehobenen Spitzenklasse usw.). 
Braungebrannte Typen, die frisch aus Brasilien kommen und dann noch 
wagen in die Kamera eines Reporters zu sagen, ihnen würde ihr Budget 
nicht ausreichen. Spricht man sie dann auf ihr Auto und ihr 
Reiseverhalten an, dann grinsen sie in die Kamera und fühlen sich 
ertappt. Sorry, aber das ist dann der Moment in dem bei mir in der Hose 
das Taschenmesser aufklappt. Mir wird regelmäßig schlecht angesichts 
solcher dreister Mitnehmermentalität und mir tut mein bescheiden 
wirtschaftender Hausarzt regelrecht leid.

Und komm' mir jetzt nicht mit Verantwortung und so weiter, jeder 
Busfahrer der Kinder zur Schule fährt hat die auch und wird billigst 
abgespeist und jeder dieser Quasi-Millionäre sind im Gegensatz zum Herr 
Niemand, dem Busfahrer, auch noch bestens versichert und in Watte 
gepackt.

Ihr solidarisiert euch wie immer mit den falschen ..

Autor: Gast (Gast)
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"Man muß in Deutschland endlich akzeptieren, dass in Zeiten der
Globalisierung der Ingenieursektor von der Gehaltsstruktur her ebenfalls
der Globalisierung unterliegt."

Mir erschließt sich noch immer nicht, warum nach Ihrer Aussage 
anscheinend nur der Ingenieursektor betroffen ist. Tätigkeiten, die 
durch Geringqualifizierte ausgeführt werden, können noch _viel 
einfacher_ und kostensparender ins Ausland verlagert werden! Warum für 
Leute wie Sie das Ausland nur aus billigen, willigen, bestausgebildeten, 
genialen Ingenieuren besteht, ist mir völlig unverständlich. Sie können 
doch kein derart verzerrtes Bild von der Wirklichkeit haben. Schauen Sie 
sich doch bitte mal die Bildungs- und Einkommenstruktur der 
Schwellenländer an. Sie glauben doch nicht wirklich, dass in Zukunft 
Geringqualifizierte höhere Einkommen erzielen werden als Akademiker. Das 
ist eine geradezu groteske und meiner Meinung nach auch nicht weiter 
diskussionsfähige Behauptung.

"Die Industrie sucht eher ausgezeichnete
Facharbeiter oder Meister als Ingenieure"

Das ist einfach Unsinn, da sich selbstverständlich die meisten 
Facharbeiter und Meister durch entsprechende fachbezogene Ingenieure 
ersetzen lassen. Oder denken Sie nicht, dass es für einen ET-Ingenieur 
ein Leichtes wäre, nach kurzer Einarbeitungszeit als Elektriker zu 
arbeiten?

"In Deutschland
besteht ein Überangebot an Ingenieuren, das in den folgenden Jahren sich
weiter aufbauen wird."

In .de besteht ein Überangebot an allen Arbeitskräften. Momentan sind 
Ingenieure eher noch relativ gut gestellt.

"Ingenieurdienstleistung läßt sich sehr leicht zu
einem niedrigen Honorar international einkaufen. Lediglich die
Qualitätssicherung und die betriebswirschaftliche Kontrolle muß in
Deutschland erledigt werden. Dazu wird aber kein großer Mitarbeiterstab
benötigt. Um in der Globalisierung bestehen zu können muß logischerweise
die Kostenstruktur optimiert werden."

Wenn die Firmen hierzulande dazu übergehen sollten, auch die Entwicklung 
ins Ausland zu verlagern, wird hierzulande recht bald der Letzte das 
Licht ausmachen. Oder wovon genau sollen die Menschen hierzulande leben? 
Denken Sie ernsthaft, ein Familienvater wird in .de irgendwann vom 
selben Lohn leben können wie sein chinesischer Kollege? In viel 
stärkerem Maß und viel früher wie die Entwicklung wird die Produktion 
ins Ausland abwandern. Die letzten Arbeitsplätze werden am ehesten noch 
in der Entwicklung erhalten bleiben. Und nein, auch Bäcker, Metzger etc. 
werden dann nicht mehr lange überleben können, da es niemanden mehr 
gibt, der sie bezahlen kann. So einfach ist das.

Seltsamerweise machen sich gerade die weniger gut Qualifizierten eher 
weniger Gedanken über ihre Zukunft...

Autor: Gast (Gast)
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"Sie sehen das nicht richtig. Durch die globale Zusammenarbeit und durch
Know-How-Transfer können unsere Firmen in neue Markte hineinwachsen und
neue Umsatzgrößen entwickeln."

Und auf Basis welcher Daten/Beispiele ist das unweigerlich mit einem 
Abbau von Arbeitsplätzen hierzulande verbunden?

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich kann Gast beipflichten... Aber, Know-how-transfer gibt es nur 
zwischen kooperierenden Mitarbeitern. Die beruehmten Synergien, die dann 
ploetzlich verschwunden sind, wenn die Leute nicht mehr wollen. Es gibt 
immer noch Vorgesetzte, die glauben wenn sie ein Schema vom Mitarbeiter 
erhalten haben, haetten sie alles. Das war moeglicherweise vor 50 Jahren 
der Fall, heutzutage nicht mehr. Ja. Wenn man das Layout auch noch hat, 
kann man produzieren. Aber aendern kann man dann immer noch nichts. 
Jedes Gebiet hat seine eigenen Regeln was zu beachten ist.

Autor: Konsequent (Gast)
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>Und nein, auch Bäcker, Metzger etc.
>werden dann nicht mehr lange überleben können, da es niemanden mehr
>gibt, der sie bezahlen kann. So einfach ist das.
Na, wenn's dann schon so weit ist, dann gute Nacht. Entweder gibt es 
dann Bürgerkrieg und Kannibalismus oder es kommt wieder ein starker 
Mann, der die Richtung glaubt zu kennen.

Wir müssen uns eh was einfallen lassen. Die wichtigsten Rohstoffe liegen 
in anderen Ländern und der bisherige Hauptweg, die uns zu sichern, ist 
unser gefragtes Know-How. Den Rest erledigen wir mit der Nato und die 
Amis mit ihrem Militärapparat. Da die meisten Entwicklungsbereiche 
ausgereizt sind, können nur noch sehr, sehr kleine Fortschritte 
realisiert werden. Folglich können die rohstoffreichen Länder uns auch 
im Hochtechnologiesektor schnell aufholen. Dazu verkauft unsere korrupte 
Managerkaste in Massen Know-How bzw. nimmt es beim Outsourcing billigend 
in Kauf. Sprich, wir werden bald so gut wie keine technische 
Vormachtstellung haben, um uns die Ressourcen auf dem Weltmarkt in 
ehrlicher Weise in den bekannten Mengen zu sichern.

>Seltsamerweise machen sich gerade die weniger gut Qualifizierten eher
>weniger Gedanken über ihre Zukunft...

Glücklich ist der, der mäßig intellektuell beglückt ist. Zu niedrig darf 
es aber auch nicht sein, sonst ist man als ewiges H-IV-Opfer 
abgestempelt. Da hilft dann nur noch Alkohol in hohen Dosen als Erlösung 
von der Armut.
Wenn man sich das Fernsehprogramm mal reinzieht, weiß man, wie der 
gemeine Pöbel tickt. Den Scheiß kann sich keiner mit etwas gehobenem 
Verstand angucken, ohne schlimme Hinrzuckungen davon zu bekommen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Da die meisten Entwicklungsbereiche ausgereizt sind, können nur noch sehr, sehr 
kleine Fortschritte realisiert werden.


Leider kompletter Mist. Um die vorige Jahrhundertwende (1900) waren 
fuehrende Forscher der Ansicht, alles was erfindbar sei, sei schon 
erfunden und es werde deshalb flau. Wir wissen heute, dass die damals 
noch gar nirgends waren. Die waren meiner Ansicht nach weit jenseits des 
Hoehlenbewohner-Meridians. Kein Telephon, kein Handy, kein Computer, 
kein Internet, eigentlich waren das noch Hoehlenbewohner. Also ... es 
gibt noch sehr viel zu tun, packen wir's an.

Autor: egal (Gast)
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> Wenn man sich das Fernsehprogramm mal reinzieht, weiß man, wie der
> gemeine Pöbel tickt. Den Scheiß kann sich keiner mit etwas gehobenem
> Verstand angucken, ohne schlimme Hinrzuckungen davon zu bekommen.

Was soll denn immer dieser gebetsmühlenartige Schwachfug? Genauso kann 
ich sagen, wenn ich mir die Musikgruppen von heute anschaue dann weiß 
ich warum junge Leute harmlose Rentner auf Bahnhöfen halb tot prügeln. 
Oder wenn ich mir den Alkoholmissbrauch von heute ansehe, dann weiß ich 
warum nur noch Dünnfug gelallt wird, wenn mal einer was in die Kamera 
sagt. Wenn ich amerikanische Schulen vergeführt bekomme, dann weiß ich 
warum die gesamte USA mit zu den am sclechtest gebildeten Nationen 
gehört.

Es gibt in der Welt kein besseres Fernsehprogramm als das Deutsche, da 
gehe ich jede Wette ein und wer Fernsehen geschickt nutzt hat gute 
Unterhaltung und Bildung zugleich, während die anderen Pappnasen ihre 
Alkoholparties machen, sich zudröhnen und auf dem Oktoberfest den Larry 
geben.

Autor: MaWin (Gast)
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> Mir erschließt sich noch immer nicht, warum nach Ihrer Aussage
> anscheinend nur der Ingenieursektor betroffen ist. Tätigkeiten, die
> durch Geringqualifizierte ausgeführt werden, können noch _viel
> einfacher_ und kostensparender ins Ausland verlagert werden!

Nicht unbedingt, das Produkt eines Ingenieurs ist Information, die lässt 
sich leicht transportieren, das Ergebnis eines Gärtners oder einer 
Pflegekraft nicht.

Aber, um beim Thema zu bleiben, warum sollte man nicht trotzdem 
Ingenieur sein? Egal ob hier oder in China oder auf den Malediven, du 
kannst dir aussuchen, wo du leben willst, dein Produkt ist universell. 
Ja, du stehst in Konkurrenz zu allen anderen Ingenieuren der Welt, aber 
warum sollte deine Arbeit wertvoller sein, als die eines Chinesen ? Du 
möchtest dich gerne als was besseres fühlen, aber du bist es nicht. Der 
Chinese hat ein Anrecht auf denselben Lohn wie du (übrigens, die Preise 
in Peking sind höher als hier, 
http://www.presseportal.de/pm/53129/1435899/mercer...
er hat also jedes Anrecht auf mehr Lohn.

> Und nein, auch Bäcker, Metzger etc. werden dann nicht mehr lange
> überleben können

Bäcker ? Gibt's die noch ?
Du meinst nichtm die Leute, die Teigrohlinge aufwärmen dürfen.
Und Metzger ?
Wo ? Nie diejenigen "Fleischfachverkäufer" die die Wurst aus der Pelle 
in Scheiben schneiden dürfen.

Diese von dir genannten Jobs gibt es bereits nicht mehr, sie sind 
vollindustrialisiert und nur noch durch Aushilfen im Verkauf ersetzt 
worden. Wir brauchen keine ausgebildeten Fachkräfte (davon nur noch ganz 
wenigige in der Industrie), sondern dümmere :-) Das Fernsehen hilft 
tatkräftig dabei (egal was egal sagt), der Alkohol hilft dabei.

Autor: egal (Gast)
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> Da die meisten Entwicklungsbereiche
> ausgereizt sind, können nur noch sehr, sehr kleine Fortschritte
> realisiert werden.

Diesen dummen Satz habe ich schon vor 25 Jahren gehört, von Leuten, die 
sich immer für besonders schlau hielten. Damals gab es

- gerade mal Computer der Leistungsklasse 80x286
- von 3D-Grafik in Computerspielen konnte man nur träumen
- achja Computerspiele bewegten sich auf Hüpfmännchen-Niveau
- kein Mensch besaß einen Monitor der 20" Maß
- die meisten Menschen wussten noch nicht mal was ein Monitor ist
- Flachbildschirme kannte man nur aus Raumschiff Enterprise
- Elektronik in Haushaltsgeräten gab es fast nicht (Displays etc.)
- Autos wurden noch so gebaut, dass man sie selbst reparieren konnte
- DVD gab es noch nicht
- CD-ROM gab es noch nicht
- CD-Player gab es noch nicht oder waren schweine teuer
- Laptops waren unbezahlbar und grottenlangsam
- Akkutechniken waren unterentwickelt
- Solarindustrie nicht vorhanden
- Windkraft kaum vorhanden
- Taschenrechner waren teuer und konnten kaum etwas

- die DDR bestand noch :)
- Globalisierung gab es noch nicht
- Finanzindustrie gab es so noch nicht (mal was Gutes ;))

...

(stundenlang könnte man weiter aufzählen)

Der Witz an der Sache, weil man ja nicht wusste was kommen würde, war 
auch schlecht gegen solche Meinungen anzuargumentieren (zumal man selbst 
noch ein bisschen grün hinter den Ohren war). Nur war damals schon klar, 
wer sagt es sei schon alles vorhanden dem fehlt es einfach an Phantasie 
und Vorstellungskraft.

Autor: egal (Gast)
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Ach ja, MS-Windows gab es auch noch nicht. Jedenfalls keines mit dem 
´man auch nur ansatzweise arbeiten konnte (ab v3.0). MS-DOS Soft a la 
Word Perfect und Tabellenkakulationen beherrschten die Szene ..

Autor: franz (Gast)
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>Diesen dummen Satz habe ich schon vor 25 Jahren gehört, von Leuten, die
>sich immer für besonders schlau hielten. Damals gab es

>- gerade mal Computer der Leistungsklasse 80x286
>- von 3D-Grafik in Computerspielen konnte man nur träumen
>- achja Computerspiele bewegten sich auf Hüpfmännchen-Niveau
> ....

Es stimmt tatsächlich. Das heisseste Eisen was sich gerade entwickelt 
ist die Robotik. Wir stehen heute mit der Robotik da, wo die 
Computertechnik vor 30 Jahren stand. Und wie damals mit den ersten 
Einplatinencomputer zum Selberbasteln entwickelt von den Freaks wie 
denen von "Apple", entstehen jetzt gerade die ersten Roboterbausätze für 
die Bastler.
Wenn man davon ausgeht, dass sich die Heimroboter genauso rasant wie die 
Computer der letzten 30 Jahren entwickeln, wird das eine äusserst 
interessante Zeit für uns Ingenieure.

Leider sind die meisten Menschen etwas phantasielos wenn es um neue 
Dinge geht. Die denken dann, mehr als Computer kann es nicht geben und 
das Ende der Entwicklung sei erreicht.

Autor: huibu (Gast)
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> Roboterbausätze
>  jetzt gerade

Gabs schon vor weit über 10 Jahren. Mittlerweile natürlich ausgereifter 
und sehr viele Varianten.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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egal schrieb:

>> Im Durchschnitt verdient cer Arzt 75895 und der E-Ing 70500.
>
> Das ist auch nur eine Quelle der man glauben kann oder nicht. Wann immer
> im Kreise von Journalisten, Lobbyisten, Ärzten etc. über das Thema
> Arzthonorare gesprochen wird, kommt man stets auf Zahlen um 140.000 Euro
> Jahreseinkünfte.

Auch nur eine Quelle. Meine Zahlen liegen eher bei den 70k.

> Gute Fachärzte verdienen sogar noch darüber hinaus.

Gute selbstständige Ingenieure auch.

> Der
> Beste Anscheinsbeweis dafür sind die entlarvenden Interviews auf
> Golfplätzen. Dort findet man den kleinen Hausarzt niemals, aber die
> "Fachkaste" aus dem OP etc. quasi IMMER. Diese Leute fahren ALLE Autos
> die sich kein Ing mit 70k + Familie leisten kann (Turbo-Porsche der
> höheren Modellreihe, Daimler/BMW der gehobenen Spitzenklasse usw.).
> Braungebrannte Typen, die frisch aus Brasilien kommen und dann noch
> wagen in die Kamera eines Reporters zu sagen, ihnen würde ihr Budget
> nicht ausreichen. Spricht man sie dann auf ihr Auto und ihr
> Reiseverhalten an, dann grinsen sie in die Kamera und fühlen sich
> ertappt.

Jawoll, immer raus mit den Klischees.

1. steht auf keinem dieser Wagen "bin bezahlt" oder "letzte Rate nicht
   bezahlt"
   Gerade in "höheren" Gesellschaftskreisen sind viele überschuldet,
   weil das Ego es nicht zulässt, dass man weniger als der andere hat.
   Der "Gruppendruck" dort ist enorm.
   Das war schon vor 20 Jahren so, das ist heute noch schlimmer:
   Viele fahren Autos, die sie sich nicht leisten können.

2. gibt es durchaus Ärzte, die mit ihrem Golf zum Golfen fahren (das
   hat Stil :-) Mitnichten fahren ALLE die dicken Kisten.

3. Ein Brasilienurlaub ist nicht mehr teuer - wenn sie denn überhaupt
   dort waren. Braun wirste auch auf "Malle"

4. Du solltest nicht alles glauben, was Leute so in die Kamera
   absondern


> Sorry, aber das ist dann der Moment in dem bei mir in der Hose
> das Taschenmesser aufklappt. Mir wird regelmäßig schlecht angesichts
> solcher dreister Mitnehmermentalität und mir tut mein bescheiden
> wirtschaftender Hausarzt regelrecht leid.

Das ist wie bei H4-Reportagen. Mit Einzelfällen kann man gut die 
Empörung schüren. Dass 95% damit anders umgehen, wird einfach mal nicht 
gezeigt - und fertig ist das Vorurteil.

Wobei man mit H4 durchaus auskommt - aber man muss halt rechnen und 
kochen können.

> Und komm' mir jetzt nicht mit Verantwortung und so weiter, jeder
> Busfahrer der Kinder zur Schule fährt hat die auch und wird billigst
> abgespeist und jeder dieser Quasi-Millionäre sind im Gegensatz zum Herr
> Niemand, dem Busfahrer, auch noch bestens versichert und in Watte
> gepackt.

Es kann eben praktisch jeder Busfahrer werden - ein Medizinstudium ist 
schon etwas ganz anderes.
Der Herr Inschenijör erhält ja auch das Vielfache einer Erzieherin.

> Ihr solidarisiert euch wie immer mit den falschen ..

Nein, Du machst hier einen auf plumpe Vorurteile.
Das bringt niemandem etwas und lenkt Dich vom eigentlichen Thema: was 
kannst DU und wie setzt Du es um?

Nochmal: Der Vergleich ist das Ende der Zufriedenheit

Chris D.

Autor: Zeus (Gast)
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@gast:


Das Problem ist, dass Ingenieurleistung zwar ein sehr wichtiger Baustein
zu einem Gesamtprodukt ist, aber dieses Produkt muß auch am weltweiten
Markt durch Kunden gekauft werden. Dazu muß auch der Gesamtpreis mit
anderen Anbietern weltweit konkurrieren.
Um in diesem Konkurrenzkampf zu bestehen und damit auch Ihren
Arbeitsplatz zu erhalten, müssen auch die Gehälter der Ingenieure in
gewissen Grenzen an die Gehälter der Ingenieure der Konkurrenzfirmen
angeglichen werden.
Es können eben nur Kuchenstücke verteilt werden, solange ein Kuchen
vorhanden ist. Bei einem größen Überangebot an Ingenieuren (wie zur
Zeit) müssen die Stücke eben kleiner ausfallen. Leider wird der
Ingenieurüberhang in Zukunft noch größer werden, da die Politik und die
Industrie einen nicht vorhandenen Mangel an MINT-Fachleuten propagiert.
Hier wird der Grundstein zu einem gigantischen Schweinezyklus gelegt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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MaWin schrieb:

> Bäcker ? Gibt's die noch ?

Ja, die gibt es noch - die so richtig Sauerteig ansetzen und so.
Entsprechend schwer sind die Brötchen ;-)

> Du meinst nichtm die Leute, die Teigrohlinge aufwärmen dürfen.
> Und Metzger ?
> Wo ? Nie diejenigen "Fleischfachverkäufer" die die Wurst aus der Pelle
> in Scheiben schneiden dürfen.

Ja, die gibt es durchaus. Dort, wo hinten Schweine und Kühe der Region 
reingeschoben und vor die Wurst verkauft wird.
Und die haben hier alle gut zu tun - weil die Leute mittlerweile bereit 
sind, vielleicht 20% mehr zu bezahlen, aber dafür auch ein Gulasch zu 
erhalten, was den Namen verdient.
Wir kaufen auch lieber weniger, aber dafür gut.

Und es gibt auch Betriebe, die selber Ziegenkäse herstellen und einlegen 
- sehr lecker übrigens :-)

> Diese von dir genannten Jobs gibt es bereits nicht mehr, sie sind
> vollindustrialisiert und nur noch durch Aushilfen im Verkauf ersetzt
> worden.

Nein, sind sie nicht komplett, auch wenn natürlich ein Großteil 
industriell hergestellt wird.

> Wir brauchen keine ausgebildeten Fachkräfte (davon nur noch ganz
> wenigige in der Industrie), sondern dümmere :-) Das Fernsehen hilft
> tatkräftig dabei (egal was egal sagt), der Alkohol hilft dabei.

Ja, das Fernsehen ... aber es ist durchaus ideal zum einschlafen :-}

Alkohol ist leider ein trauriges Thema - wir haben damals zwar auch 
getrunken (natürlich auch mal über den Durst - waren ja MÄNNER), aber 
dieses gezielte Abschießen war sehr selten.
Dass wir uns gezielt zum Besaufen getroffen hätten, daran kann ich 
mich nicht erinnern.

Chris D.

Autor: egal (Gast)
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>> Der
>> Beste Anscheinsbeweis dafür sind die entlarvenden Interviews auf
>> Golfplätzen. Dort findet man den kleinen Hausarzt niemals, aber die
>> "Fachkaste" aus dem OP etc. quasi IMMER. Diese Leute fahren ALLE Autos
>> die sich kein Ing mit 70k + Familie leisten kann (Turbo-Porsche der
>> höheren Modellreihe, Daimler/BMW der gehobenen Spitzenklasse usw.).
>> Braungebrannte Typen, die frisch aus Brasilien kommen und dann noch
>> wagen in die Kamera eines Reporters zu sagen, ihnen würde ihr Budget
>> nicht ausreichen. Spricht man sie dann auf ihr Auto und ihr
>> Reiseverhalten an, dann grinsen sie in die Kamera und fühlen sich
>> ertappt.

Chris D. (myfairtux) wrote:

> Jawoll, immer raus mit den Klischees.

Das sind keine Klischees, das ist die Wirklichkeit.

> 1. steht auf keinem dieser Wagen "bin bezahlt" oder "letzte Rate nicht
>    bezahlt"

Das interessiert in dem Zusammenhang nicht.

>   Gerade in "höheren" Gesellschaftskreisen sind viele überschuldet,
>   weil das Ego es nicht zulässt, dass man weniger als der andere hat.

Die meiste Überschuldung findet man in den unteren Einkommensschichten, 
den "Versandhaus-Bestellern" und nicht bei den Turbo-Porsche Besitzern.

> 2. gibt es durchaus Ärzte, die mit ihrem Golf zum Golfen fahren (das
>    hat Stil :-) Mitnichten fahren ALLE die dicken Kisten.

Arzt ist nicht gleich Arzt. Ich sprach von den niedergelassenen 
Fachärzten und nicht vom Hausarzt der in Berlin Neukölln praktiziert.

> 3. Ein Brasilienurlaub ist nicht mehr teuer - wenn sie denn überhaupt
>    dort waren. Braun wirste auch auf "Malle"

Brasilien ist noch immer im Vergleich zu "Malle" eine Luxusreise.

> 4. Du solltest nicht alles glauben, was Leute so in die Kamera
>   absondern

DU solltest nicht so blind für die Wirklichkeit sein!


>> Sorry, aber das ist dann der Moment in dem bei mir in der Hose
>> das Taschenmesser aufklappt. Mir wird regelmäßig schlecht angesichts
>> solcher dreister Mitnehmermentalität und mir tut mein bescheiden
>> wirtschaftender Hausarzt regelrecht leid.

> Das ist wie bei H4-Reportagen.

Nein ist es nicht.

> Mit Einzelfällen kann man gut die
> Empörung schüren.

Das sind keine Einzelfälle, du redest Unsinn. Fachärzte verdienen 
überdurchscnittlich gut. Warum schlägst du dich auf die Seite von Leuten 
die den Hals nicht voll genug bekommen können?

> Wobei man mit H4 durchaus auskommt - aber man muss halt rechnen und
> kochen können.

Warum thematisierst du hier H4? Darum ging es doch gar nicht. 
Ablenkungsmanöver?

>> Und komm' mir jetzt nicht mit Verantwortung und so weiter, jeder
>> Busfahrer der Kinder zur Schule fährt hat die auch und wird billigst
>> abgespeist und jeder dieser Quasi-Millionäre sind im Gegensatz zum Herr
>> Niemand, dem Busfahrer, auch noch bestens versichert und in Watte
>> gepackt.

> Es kann eben praktisch jeder Busfahrer werden - ein Medizinstudium ist
> schon etwas ganz anderes.

Das rechtfertigt nicht übermäßige Vergütung und Jammern auf 
Spitzenniveau.

> Der Herr Inschenijör erhält ja auch das Vielfache einer Erzieherin.

Das ist genau so falsch.

>> Ihr solidarisiert euch wie immer mit den falschen ..

> Nein, Du machst hier einen auf plumpe Vorurteile.

Irrtum, DU nimmst Tatsachen nicht zur Kenntnis und versuchst hier Dinge 
kleinzureden, damit keine Diskussion über diese Absahner und 
Systemausnutzer geführt