Schnelle spannungsgesteuerte Stromquelle

#1205520
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Ich suche nach verschiedenene Ansätzen für eine spannungsgesteuerte 
Stromquelle. Der Ausgangsstrom soll linear zwischen 0 und 200mA 
moduliert werden. Ausgangsspannung ist maximal 7V. Natürlich alles 
stabil und rauscharm. Die maximale Steuerspannung sollte im Bereich 1-2V 
liegen.

Bis zu diesem Punkt ist alles kein Problem.

Problematisch ist die Totzeit und Anstiegszeit. Die Verzögerungszeit ist 
definiert als die Totzeit+Anstiegszeit. Also von Eingangsflanke bis zu 
90% Stromfluss. Diese muss deutlich unter 100ns liegen.

Noch zu erwähnen ist, dass die Last gegen masse arbeiten muss maximal 
für die OPV's eine negative Betriebsspannung mittels Inverter erzeugt 
werden kann.

Ich hoffe jemand hat ein paar Ideen. Ach ja, es wird analog moduliert 
also von Sinus bis Rechteck alles möglich. Zudem kann die 
modulationsfrequenz sehr unterschiedlich sein. Von ein paar hundert kHZ 
bis mHz.
#1205579
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@Andrew Tylor:
Ich verwende zur Zeit OPA656 (BW = 400MHz 1-Stabil) und dem AD8047 (BW = 
250MHz 1-Stabil). Höhere GBP im GHz-Bereich finde ich nur noch bei 
Verstärkung 7-10 Stabil. Was siehts denn bei Video-OPAmps aus? Wie sind 
die denn im Rauschen? Der OPA656 hat z.B. 7nV/WURZEL(Hz)

@Jend G.:
Ich habe keine geschaltete Stromquelle sondern eine linear modulierbare. 
Da ist ja der Unterschied. Schnell an und aus ist nicht mein Problem.

Sprich das Ding muss einige MHz Bandbreite haben.

Ich habe schon einige Sachen simuliert OPV mit Transistor.
#1205647
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>Ich habe keine geschaltete Stromquelle sondern eine linear modulierbare.
>Da ist ja der Unterschied. Schnell an und aus ist nicht mein Problem.

nun ja, was schnell schaltet, das auch schnell moduliert ;-)
Kommt natürlich drauf an, in welchem Strom-Bereich Du modulieren willst 
(also ob ab 0 bis 100%, oder nur 40-50% oder sowas) - in meinem Link war 
wohl auch eine Schaltung, die nicht nur schalten konnte, sondern auch in 
gewissen Grenzen analog war.

OPV ist natürlich einfacher. Was meinste zum THS3202 (hat aber 2GHz - 
weis nicht, ob das schon übertrieben ist, bzw. er noch gutmütig ist 
bezüglich Layout - ist aber 1-stabil):

Input voltage noise f > 10 MHz 1.65 nV/√Hz Typ
Input current noise (noninverting) f > 10 MHz 13.4 pA/√Hz Typ
Input current noise (inverting) f > 10 MHz 20 pA/√Hz Typ
#1205995
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äähhmmm - Tust Du das wirklich schon messen (am lebenden Obkjekt)? Oder 
nur Simulation? Weil dies ist ja ein CFA (Current Feedback) - die wollen 
meistens immer so recht spezifische R-Werte in der Rückkopplung drin 
haben. 1k erscheint mir da schon recht hoch - oder (wegen Stabilität - 
s. DB).
Und schwingen tut der nicht? Könnte ja durchaus im GHz-Bereich sein, was 
man nicht mehr einfach sieht.
Auch die 1nF am Ausgang zur Basis - könnte es nicht auch sein, daß hier 
die Basisspannung schon etwas auf den Kollekor durchschlägt wegen C3 und 
interner Miller-C? Vielleicht mal nen HF-Typen nehmen (BF... - 
Videoendtsufen-T's ?).
Allgemein ist aber bekannt, daß CFA nicht unbedingt die besten 
Verzerrungswerte aufweisen, wegen der doch recht ungleichen Eingänge 
(der eine Strom-, der andere Spannungs-sensibel)

Es gibt doch auch noch ein paar AD80xx-Typen, die VFA sind, und auch bis 
in den GHz-Bereich reichen - z.T. mit explizit ausgewiesenem nbiedrigen 
THD - könnten evtl bessere Klirrs ergeben.
#1206093
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Bin auch kein Freund von den OTA's. Hab nur erst einmal die Simulation, 
bevor die Testplatine kommt. Der AD8000 sieht echt gut aus. Vor allem 
der zusätzliche Feedbackpin gleich neben dem invertierenden Eingang ist 
echt mal ne super sache. Da muss man wenigstens nicht um den ganzen chip 
herum und kommt nicht mit den Abblock C's in Konflikt.

Werd im Feedback evtl. noch den C mit nem T-Netzwerk ersetzen, damit ich 
die Werte noch hin bekomme. Muss ich dann mal beim Layout entscheiden, 
nicht das mir der kurze Feedbackweg dann wieder flöten geht.

Begeb mich mal auf die Suche nach nem ordentlichen Transistor. Hatte 
sonst immer nen FZT788 von Zetex drin. Mit 100MHz nicht gerade schnell.
#1206177
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Ich nehm nen VFA für die Sache. Nen FET wollte ich nicht nehmen, da ich 
dort die relativ große Gatekapazität umladen muss. Hatte früher auch 
schon mal nen FET drin. Transistor war am Ende schneller.

Die RF Transistoren (PNP) gibts leider nicht für hohe Ströme. Und ein 
SOT23 - Gehäuse geht dann auch nicht, da bekomm ich doch die Wärme nicht 
weg. SOT223 muss schon her.
#1211327
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Ich scheitere gerade an der Suche nach nem schnellen PNP-Transistor, der 
1,5-2W (min.300mA Ic)ab kann. Bis jetzt nur der FZT788 mit einer 
Transitfrequenz von 100MHz. Schön blöd wenn der OpAmp 1,5GHz kann und 
der Transistor nur 1/10 schafft.

Kennt nicht jemand nen schnelleren Typ, aber bitte keine SOT23-Gehäuse, 
da diese an ihrer Verlusleistung sterben würden.
Gast #1211458
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Ich hab kuerzlich mal einen Schalter gebaut, der konnte 300V in 10ns 
einschalten. Mit einem normalen P-FET. Im TO220 Gehaeuse. Eine Frage der 
Einsteuerung. Moeglicherweise muss man beim Design Prioritaeten setzen.

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