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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Conrad 1.8W 220V LED Glühlampe


Autor: Jankey (Gast)
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Hallo,

ich hab mir vor kurzem eine Conrad 1.8W LED "Glühlampen" ersatz für 18 
Euro gekauft und einfach mal zerlegt weil mich die technik da drin 
interessiert hat, also einen Teardown gemacht.

Gut, die Lampe hat einen Standard Glühlampensockel, 18 LEDs und 
eigentlich auch ganz Schick. Nun, einfach in den Schraubstock 
eingespannt und "BING" waren die 18 euro fürn Arsch, naja egal. Was ich 
drinnen gefunden habe hat mich doch etwas gewundert. Kein Stepdown, oder 
Komplexe schaltungen sondern.:

1x Print
1x Kondensator Keramik
1x kleiner Widerstand
1x Elko ( 250V 4,7uF )
1x grosser Widerstand
1x gleichrichter

Strom durch alle LEDs hab ich mit 29mA ausgerechet.
alles bedrahtete Bauteile.

mal abgesehen davon das die LEDs vermutlich auch 100mA aushalten, is mir 
nur aufgefallen das die Lampe alles andere als Hell ist.

Was ich nicht verstehe, wenn man davon ausgeht das diese Lampe in China 
gefertigt wurde, und auch die HongKong Disti Preise gelten werden komme 
ich auf eine Kostenstruktur von ca. 2,5~3Dollar. Nachdem Conrad die 
dinger Selber fertigt sollte maximal eine Branchenübliche Marge von 
50~80% drauf sein??? Wieso kostet dieses ding bitte 18€?...

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Antwort: Freie Marktwirtschaft ;-)

Das Ding ist wirklich extrem billig aufgebaut. Das können die in China 
auch besser. Ich habe gerade einen Treiber für 5-7 1W LEDs aus 240V 
bekommen. Das Ding macht einen guten Eindruck und hat anscheinend einen 
ebensolchen Wirkungsgrad.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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weil es Leute gibt, die sie kaufen.

Autor: Ronald S. (mline)
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Weil Konsumenten Idioten sind.
Sie lassen sich ja auch einreden das Energiesparlampen gut für die 
Umwelt sind.

Autor: Jankey (Gast)
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also laut meiner Berechnung liegt das ding ca. bei einem Wirkungsgrad 
von 15~20% ....

Autor: Einhart Pape (einhart)
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Wenn die LEDs effektiv wären, dann muss der Wirkungsgrad der Lampe nicht 
schlecht sein. Ein Kondensator als Strombegrenzung hat wenig Verluste.

Problematisch können alledings Transienten auf der Versorgung sein. da 
gibts dann riesige Ströme. Die sollte aber dann der Elko einigermaßen 
glätten.

Autor: Jankey (Gast)
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LED Effektivität hab ich noch nicht mal berücksichtigt.
ich muss von 325V auf 60V runter, das prinzip is nunmal das eines 
LDO's...
auserdem sind das mindestens 100mA LEDs dem Phosphor nach zu schließen.

Autor: Michael_ (Gast)
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Irgendetwas stimmt nicht.
1,8W und 18LED mit 57,6V --> 8mA
Wie werden die restlichen 170V totgemacht???
Bei 30mA und 230V wären das aber 6,9W ????
Wie groß ist eigentlich der "Keramikkondensator" ?

Autor: Jankey (Gast)
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334J
630V

steht drauf.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Jankey schrieb:
> ich muss von 325V auf 60V runter, das prinzip is nunmal das eines
> LDO's...

Nein, Stichwort: Kondensatornetzteil.

Autor: Michael_ (Gast)
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Also werden die 170V über den C vernichtet.
 >Ein Kondensator als Strombegrenzung hat wenig Verluste.
Nein, er hat nicht weniger Verluste. Sie sind nur Phasenverschoben und 
die traditionellen Stromzähler "sehen" das nicht. Darauf baut das 
Marketing mit "energiesparent".

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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@Jankey

Kannst du die Schaltung rekonstruieren? Mich würde das zu Lehrzwecken 
interessieren.

Vielen Dank und schöne Grüße,
Kai

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Michael_ schrieb:
> Nein, er hat nicht weniger Verluste.

Doch hat er! Die Energie wir nicht verbraucht. Es fließt zwar ein 
höherer Strom, aber diesen kann man durch Induktivitäten wieder 
kompensieren.

Autor: Jankey (Gast)
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he leute bitte,

eff = pout/pin

wenn du 10mA aus der Steckdose ziehst, und 10mA durch die LED gehen, und 
du eine Spannungsdifferenz von 320 zu 60V hast is es ein LDO prinzip.

Solange, kein Kapazitiven, Induktiven DCDCs drin sind, kein Schwingkreis 
oder kein Trafo is es LDO prinzip.

hab die schaltung mal angehängt.

der Widerstand unten hat übrigens 10 Ohm, glaub der begrenzt nur den 
einschaltstromstoss.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Jankey schrieb:
> eff = pout/pin

Richtig, aber P ungleich S!
http://de.wikipedia.org/wiki/Scheinleistung

> Solange, kein Kapazitiven, [...] is es LDO prinzip.

Richtig, und genau diesen C siehst du in der obigen Schaltung.

PS: Was ist eigentlich das LDO Prinzip? Ich kenne nur Low Droput 
Spannungsregler, aber das meinst du doch etwa nicht, oder?

Autor: Mike (Gast)
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@Michael
> Nein, er hat nicht weniger Verluste. Sie sind nur Phasenverschoben und
> die traditionellen Stromzähler "sehen" das nicht. Darauf baut das
> Marketing mit "energiesparent".

Stimmt nicht, die Stromzähler messen sehr wohl die Wirkleistung 
(Stichwort Ferraris-Zähler). Die Phasenverschiebung führt zu einer 
Blindleistung, d.h. eines Stromes, der zwischen Kondensator und 
Stromquelle hin- und herpendelt. Dieser führt zwar zu zusätzlichen 
Leitungsverlusten, i.a. wird er aber durch im Netz vorhandene 
Induktivitäten (z.B. Motoren) kompensiert, d.h. der Strom muss nicht bis 
zum E-Werk und zurück fliessen.
Im Prinzip ist die Schaltung also nicht schlecht. Größter Nachteil 
dürfte sein, das beim Tod einer einzigen LED die ganze Lampe dunkel 
bleibt.

Gruss
Mike

Autor: Mike (Gast)
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Hier noch ein Link zum Ferraris-Zähler:

http://www.luecon.net/index.php?
option=com_content&task=view&id=58&Itemid=75

Gruss
Mike

Autor: MaWin (Gast)
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> wenn du 10mA aus der Steckdose ziehst, und 10mA durch die LED gehen, und
> du eine Spannungsdifferenz von 320 zu 60V hast is es ein LDO prinzip.

Nö.

> Solange, kein Kapazitiven, Induktiven DCDCs drin sind, kein Schwingkreis
> oder kein Trafo is es LDO prinzip.

Nö.

Wobei hier durchaus eine Kapzität drin ist.

330nF.

Und die verscheibt Strom so weit zu Spannung, daß die effektive Leistung 
nur der in den LEDs bei 20mA (oder 30, wie du vielleicht gemessen hast) 
verbratenen entspricht. Es gibt keinen relevanten zusätzlichen 
Leistungsverlust im Kondensator, der wird ja auch nicht heiss.

Du musst über Wechselstrom und Phasenverschiebung noch viel lernen, und 
solltest auch noch mal nachlesen was ein LDO wirklich ist.

Trotzdem ist die Lampe natürlich gnadenlos überteuert und zudem noch von 
unsäglich schlechter Qualität. Rundsteuerimpulse können z.B. solche 
Lampen killen.

Autor: Fralla (Gast)
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versteh nicht, warum sich wenigstens eine Suppressor-Diode über die LEDs 
gehängt haben....

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Viel zu teuer. Es wurde wohl nur das notwendigste verbaut um die 
Vorschriften zu erfüllen (so wie z.B. der Entladewiderstand am 
Kondensator). Von daher würde es mich auch nicht wundern, wenn die 
Lebensdauer der LEDs nur wenige 100 oder 1000 Stunden beträgt.

Autor: Jankey (Gast)
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Also was ein LDO is weiss ich dann doch :) wenn du einen brauchst kannst 
du ihn hier kaufen :)
http://www.austriamicrosystems.com/eng/Products/Po...

und das Prinzip des LDO heißt nun mal Spannung*Strom zu verbraten.

erklär trotzdem mal bitte wie das mit der Phansenverschiebung geht, das 
check ich nämlich wirklich nicht.

lg

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Jankey schrieb:
> Also was ein LDO is weiss ich dann doch :)

Glaube ich nicht so ganz...
Ein Low Dropout Regler, wie der Name schon sagt, ist darauf optimiert 
möglichst wenig Spannungsabfall zwischen Eingangs und Ausgangsspannung 
zu erzeugen. Nachteil von dem ganzen ist, dass aufgrund spezieller 
Transistoren oder Schaltungstechniken meist die Eingangsspannung nicht 
allzu hoch werden darf, bei vielen 3,3V Reglern oft nur 6-20V, selten 
mehr.
Für 325V nach 60V wäre also definitiv kein LDO Regler notwendig, sondern 
ein normaler Linearregler mit ausreichender Spannungsfestigkeit würde 
ausreichen.

Du meinst also Linearregler wenn du LDO schreibst. Der LDO Regler ist 
ein Sondertyp von Linearreglern.

> und das Prinzip des LDO heißt nun mal Spannung*Strom zu verbraten.

Ja, und zwar macht man das beim LDO Regler so, da die Eingangsspannung 
meist nur minimal höher ist als die Ausgangsspannung. Daher kann man mit 
solch einem Linearregler je nach Spannung auch 50-95% Wirkungsgrad 
erreichen. Schaltnetzteile würden (außer bei hohen Strömen) meist auch 
keinen höheren Wirkungsgrad erziehen.

> erklär trotzdem mal bitte wie das mit der Phansenverschiebung geht, das
> check ich nämlich wirklich nicht.

Ich verweise mal auf diese Seite, dort ist das ganz gut erklärt:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Was hier noch gar nicht wahrgenommen wurde: Dank des 
Kondensatornetzteils werden die LEDs mit praktisch Konstantstrom 
betrieben. Das könnte man geschickt nennen.

Die Schaltung ist soweit ok. Es fehlen weitere Schutzmaßnahmen und der 
Preis ist eben das, was der Kunde gerade noch zu bezahlen bereit ist. 
Eine Villa mehr in Fernost.


Gruß -
Abdul

Autor: Jankey (Gast)
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ah ok ein fach ein blindwiderstand. :)

@Bene, du kannst auch höher raufkommen mit einem LDO an Eff, weil das 
einzige was den Max. Punkt eines LDOs/Längsreglers definiert der Ron des 
Längstransistors ist und der Biasstrom. ( zumindest bei CMOS )

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Oder hier:
Controller an 230V Versorgung_über_Vorwiderstand/Kondensator

Allerdings ist so ein Netzteil für selbst gebaute Schaltungen 
lebensgefährlich, da jeder Teil der Schaltung 230V gegen Erde führt. 
Auch wenn die angeschlossene Schaltung nur 5V zu sehen bekommt.

Autor: andi (Gast)
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Hab meinen 1,8W LED-Spot auch zerlegt, nachdem er nach ca. 1000h 
verstorben ist. Sieht auf jeden fall nicht professionell oder maschinell 
verlötet aus...
Weitgehend zerstörungsfrei lässt er sich zerlegen, wenn man mit einem 
dünnen Schlitz-Schraubendreher oder Messer den Klebstoff um den Rand der 
Platine herausschabt (zwischen Platine und Glaskörper). Dazu ist relativ 
viel Kraft erforderlich. (Vorsicht, stecht euch nicht!) Am besten mit 
einem Tuch oder in Kunststoffbacken in den Scharaubstock einspannen.
Ich frag mich jetzt nur was daran kaputt sein soll. Optisch ist nichts 
zu erkennen. Wenn der Elko kaputt wäre müssten doch die LEDs (mit 
100Hz-flackernd) weiterleuchten, oder?
Ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine LED defekt ist, wenn diese 
wahrscheinlich wesentlich höher bestromt werden könnten? Der Strom wird 
ja auch durch den Keramikkondensator begrenzt...
@Benedikt K.: Was war noch mal deine Begründung für eine Lebensdauer der 
LEDs von wenigen 100 oder 1000h?

Autor: Alexander Sewergin (agentbsik)
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Rundsteuersignale werden mit einer höheren Frequenz aufmoduliert und 
weil dein Kondensator ein "frequenzabhängiger Widerstand" ist, sterben 
die Leuchtdioden an zu hohen Stromimpulsen.

Autor: Old Papa (old-papa)
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andi schrieb:
> Ich frag mich jetzt nur was daran kaputt sein soll. Optisch ist nichts
> zu erkennen. Wenn der Elko kaputt wäre müssten doch die LEDs (mit
> 100Hz-flackernd) weiterleuchten, oder?

Hallo, das ist auf keinen Fall ein Elko und wahrscheinlich auch nicht 
Keramik, es ist sehr wahrscheinlich ein ganz normaler Kondensator (Folie 
in Wickeltechnik).

> Ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine LED defekt ist, wenn diese
> wahrscheinlich wesentlich höher bestromt werden könnten? Der Strom wird
> ja auch durch den Keramikkondensator begrenzt...

Äh, jetzt doch Keramikkondensator? Wat denn nu?

Also, zu 99,9% ist immer der Kondensator defekt. Ich habe schon dutzende 
dieser Dinger gewechselt, angefangen von Kühlschranksteuerungen über 
Energiemonitore, Dimmer in Lampen bis sonstwas. Überall wo es billig 
sein soll und die Berührung eines Anschluses auf der 
Niederspannungsseite durch den User ausgeschlossen ist, werden diese 
Kondesatornetzteile eingesetzt.

Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu 
geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen, 
wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.

Gruß
Old-Papa

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Da müßte man aber erstmal nachrechnen, denn es befindet sich ja noch ein 
realer Widerstand in Serie und die Rundsteuersignale sind nicht dauernd 
aktiv.
Ich tippe eher auf Transienten, die durch die Eigeninduktivität des 
Elkos quasi an diesem 'vorbeigehen'.
Quellen nach, muß man mit mehreren 5KV Impulsen pro Jahr rechnen! Also 
ist selbst eine 1N4007 eigentlich zu schwach und ihr Ableben nur eine 
kurze Frage der Zeit.

Autor: Old Papa (old-papa)
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Ähm: Korrektur, Ist ja doch ein Elko drin :-((
Ich meinte natürlich die 230Volt-Seite, der dortige C ist fast immer 
defekt.
Gruß
Old-Papa

Autor: Alex W. (a20q90)
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Interessant! Der R2 ist wohl garnicht bestückt! Oder ist das der 
Entlade-R, welcher nun direkt am C angelötet wurde?

Autor: Der schon wieder (Gast)
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old-papa
> Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu
> geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,
> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.

Dir ist aber nicht so richtig klar, wie ein Kondensatornetzteil wirkt 
oder berechnet und umgesetzt wird?
Oder hab ich dich jetzt ganz falsch verstanden?

Dann viel Spaß mit größerem C (in Wert nF) > kapazitiver Blindwiderstand 
wird geringer > entweder wird der Strom größer oder als Ursache der 
U-Abfall geringer > Exitus der Last wegen Überstrom!
Deshalb sollten auch nur Fachkräfte mit Verstand und Verantwortung sowas 
machen!
Eine Abnahme mit längerem Funktionstest hat es wohl sicher dann auch 
nicht gegeben!
Und welchen Type  Bauform  Ausführung von C hast du dann auch noch 
hinterher genommen?

Und somit wurdest du zum Hersteller eines neuen C-Netzteiles mit allen 
Folgen daraus (v.a. rechtlichen und fachl.)

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Der schon wieder schrieb:
> old-papa
>> Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,
>> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.
Er meint wohl hochwertiger und damit in der Bauform größer.

Autor: Der schon wieder (Gast)
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Nachtrag zum eigentlichen Produkt - der blaue Claus berechnet wohl 
seinen Preis aus P elektr. X 10 = Euro ,
man dachte bloß, so daß es eigentl. um die Lichtleistung durch Anzahl 
und Helligkeit (Qualität) der LEDs mal berechnet wurde.

Tröstender Hinweis: es gab vor ein paar Monaten noch im vorigen Jahr 3W 
- LED Einsätze mit GU10 Sockel, also auch direkt für Netz-U mit SMD-LEDs 
bei Plus, für nicht mal 7,- Euro/Stk. und die Dinger halten nun schon 
über ein 1/4 Jahr mit tägl. ca. 10 Std. Leuchtdauer und machen ordentl. 
Licht.
Hersteller wenn es interessiert oder Marke LIVARNO LUX

Autor: Der schon wieder (Gast)
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Zum Diskussionsfakt
> ...war der Kondensator defekt (viel zu geringe Kapazität)

ja nun die Frage, wie soll man das verstehen?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Der schon wieder schrieb:
> old-papa
>> Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu
>> geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,
>> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.
>
> Dir ist aber nicht so richtig klar, wie ein Kondensatornetzteil wirkt
> oder berechnet und umgesetzt wird?
> Oder hab ich dich jetzt ganz falsch verstanden?
>
> Dann viel Spaß mit größerem C (in Wert nF) > kapazitiver Blindwiderstand
> wird geringer > entweder wird der Strom größer oder als Ursache der
> U-Abfall geringer > Exitus der Last wegen Überstrom!
> Deshalb sollten auch nur Fachkräfte mit Verstand und Verantwortung sowas
> machen!
> Eine Abnahme mit längerem Funktionstest hat es wohl sicher dann auch
> nicht gegeben!
> Und welchen Type  Bauform  Ausführung von C hast du dann auch noch
> hinterher genommen?
>
> Und somit wurdest du zum Hersteller eines neuen C-Netzteiles mit allen
> Folgen daraus (v.a. rechtlichen und fachl.)

Meine Fresse, so falsch kann man doch nicht verstehen!
Naja, bei dem Namen vielleicht schon.....

Aaalso: Natürlich habe ich keinen Kondensator mit höherer Kapazität 
verbaut. Die defekten hatten halt viel zu geringe Kapazität! Statt der 
z.B. aufgedruckten 470nF waren mitunter nur noch 10-50nF vorhanden. So, 
und da Du ja soooo ein Fachmann bist, kannst Du vielleicht auch 
erklären, warum diese Billig-Cs langsam an Kapazität verlieren.
Ich kann das, Du doch sicher auch.

Zum übrigen Rest Deines F(l)achpostings sach ick mal nüscht!

Gruß
Old-Papa

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ist auch nicht schwer, eine bessere Bastelleistung als diverse 
chinesische Hinterhofklitschen, die vor kurzem noch Hühnerbeine brieten, 
abzugeben. Also das reale Risiko sogar zu senken!

Autor: Der schon wieder (Gast)
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Old-Papa ,
das F(l)achposting basierte ja nun mehr auf einem zweiseitigen 
gröblichen Mißverständnis, oder siehst du das unter den gannnten 
Kriterien etwa anders?

Zu deiner Frage, warum solche Billig-C´s an Kapazität verlieren, ist 
doch auch schon indirekt beantwortet, weil billig? und diese Teile nicht 
für die Ewigkeit (Kostenfaktor + Folgegeschäfte) gemacht sind,
durch Alterung v.a. Temperatur verlieren die ganz sicher ihre anfängl. 
Eigenschaften, ob das vllt. auch so gewollt ist?
Daß die dort in Fernost sich nicht nur aufs Abkupfern spezialisiert 
haben, sondern auch noch aufs Pfuschen ganz gut verstehen ?!
Oder diktiert da vllt. eine Fachhandelssparte (Servicetechniker für 
weiße / braune Ware) eventuell den Kostrukteuren in China ein paar 
Vorgaben ?
Joint Venture?

Autor: Old Papa (old-papa)
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Der schon wieder schrieb:
> Old-Papa ,
> das F(l)achposting basierte ja nun mehr auf einem zweiseitigen
> gröblichen Mißverständnis,

Ok, kommt vor, FRIEDEN!

> Zu deiner Frage, warum solche Billig-C´s an Kapazität verlieren, ist
> doch auch schon indirekt beantwortet, weil billig? und diese Teile nicht
> für die Ewigkeit (Kostenfaktor + Folgegeschäfte) gemacht sind,
> durch Alterung v.a. Temperatur verlieren die ganz sicher ihre anfängl.
> Eigenschaften, ob das vllt. auch so gewollt ist?

Das kommt vielleicht noch dazu, doch ich wollte auf etwas Anderes hinaus 
;-) Stichwort "Selbstheilung" eines Kondensators...

> Oder diktiert da vllt. eine Fachhandelssparte (Servicetechniker für
> weiße / braune Ware) eventuell den Kostrukteuren in China ein paar
> Vorgaben ? Joint Venture?

Hui, soweit habe ich noch nicht gedacht. Ist ja auch ne Überlegung wert. 
;-))
Dazu eine kleine Geschichte:
Mein Weib hat vor vielen Jahren für einen Kühlschrank in schöner 
Regelmäßigkeit einen Techniker kommen lassen, immer war "die 
Steuerplatine" oder der Temperaturfühler def. Als dann irgendwann beim 
Nachfolgemodell (gleicher Hersteller wegen besonderer Abmessungen) der 
gleiche Mist anfing, griff ich beherzt der Garantie ins Gekröse ;-). 
Fazit: Der Temperaturfühler (im Innern des Kühlraums angebracht) war mal 
wieder gaga. Der hatte je nach Druck mit den Fingern ca. 30-50kOhm und 
war ein vergossenes rundes Plastikteil. Den erstmal durch einen 
Einstellregler ersetzt und durchgekurbelt, bei welchen Werten da so ein- 
und ausgeschaltet wird. Aha, 10K waren ein guter Wert, also beim Conrad 
so einen Glasverkappten mit 10k gekauft. Den noch in einen 
Schrumpfschlauch mit Heiskleber eingeklebt und gut war. Keine Ausfälle 
mehr, bis,,, ja, bis das Kühldingens wieder nicht mehr ging. Diesmal 
wars dann wieder die "Steuerplatine" und hier der berüchtigte 
Kondensator (soll 330nF, ist ca. 50nF). Den durch einen alten Siemens 
ersetzt und das Ding muckt seit Jahren nicht mehr.

Old-Papa

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Und, hat der Kühlschrank-Hersteller nicht mal angerufen, weil ihr euch 
nicht mehr meldet? He he.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Jankey schrieb:
> @Bene, du kannst auch höher raufkommen mit einem LDO an Eff, weil das
> einzige was den Max. Punkt eines LDOs/Längsreglers definiert der Ron des
> Längstransistors ist und der Biasstrom. ( zumindest bei CMOS )

Mit einem LDO schafft man eine höhere Effizienz als mit einem 
herkömmlichen (nicht-LDO) Linearregler?

Erklär mal. Bei Linearreglern berechnet sich der Wirkungsgrad übrigens 
mit n = Uaus/Uein.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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LDO ist meist CMOS und damit Eigenstrom im uA-Bereich. Die klassischen 
Regler sind dagegen schnöde Bipolartypen mit mA.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Dann war das
> (zumindest CMOS)
auf "LDO" bezogen. Also "zumindest CMOS LDOs".

So wie es jetzt dort steht meint er immerhin alle LDOs ;-)

Aber gut, bei kleinen Strömen geht das durchaus merkbar mit in den 
Wirkungsgrad ein.

Ich dachte ich bin wieder auf jemanden aufmerksam geworden, der meint, 
dass ein LDO Regler deshalb so heißt, weil er bei gleicher 
Eingangs/Ausgangs-Differentialspannung und Strom (viel) weniger 
Verlustleistung als ein 0815-Linearregler hat, weil er eben nur ganz 
wenig Verlustleistung "out droppt" ;-)

Autor: Old Papa (old-papa)
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Abdul K. schrieb:
> Und, hat der Kühlschrank-Hersteller nicht mal angerufen, weil ihr euch
> nicht mehr meldet? He he.

Nö, aber der (Leifheit)-Techniker... Kein Scheiß! Der wollte uns doch 
tatsächlich irgendwann eine "entscheidend verbesserte" Elektronik 
andrehen. Den hat mein Weib sowas von abtropfen lassen.....

Old-Papa

Autor: andi (Gast)
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Hallo!
Es ist zwar seltsam, aber kaputt war der Widerstand vor dem 
Gleichrichter (wahrscheinlich zum begrenzen des Einschaltstroms)... 
sonst nichts. Naja, jetzt ist noch der äußere Ring LEDs sehr schwach, 
weil ich mit mal mit dem Messgerät abgerutsch bin und die dann kurz 
bekanntschaft mit zu hoher Spannung/Strom gemacht haben... brauch ich 
mir schon nicht die Arbeit machen und einen neuen R einlöten.
Wie stark die Rundsteuersignale in meinem Heimatort ankommen weiß ich 
nicht. Unser örtlicher Stromanbieter verwendet schon 
Funk-Rundsteuersignale.
Gruß
Andi

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