Hallo,
ich hab mir vor kurzem eine Conrad 1.8W LED "Glühlampen" ersatz für 18
Euro gekauft und einfach mal zerlegt weil mich die technik da drin
interessiert hat, also einen Teardown gemacht.
Gut, die Lampe hat einen Standard Glühlampensockel, 18 LEDs und
eigentlich auch ganz Schick. Nun, einfach in den Schraubstock
eingespannt und "BING" waren die 18 euro fürn Arsch, naja egal. Was ich
drinnen gefunden habe hat mich doch etwas gewundert. Kein Stepdown, oder
Komplexe schaltungen sondern.:
1x Print
1x Kondensator Keramik
1x kleiner Widerstand
1x Elko ( 250V 4,7uF )
1x grosser Widerstand
1x gleichrichter
Strom durch alle LEDs hab ich mit 29mA ausgerechet.
alles bedrahtete Bauteile.
mal abgesehen davon das die LEDs vermutlich auch 100mA aushalten, is mir
nur aufgefallen das die Lampe alles andere als Hell ist.
Was ich nicht verstehe, wenn man davon ausgeht das diese Lampe in China
gefertigt wurde, und auch die HongKong Disti Preise gelten werden komme
ich auf eine Kostenstruktur von ca. 2,5~3Dollar. Nachdem Conrad die
dinger Selber fertigt sollte maximal eine Branchenübliche Marge von
50~80% drauf sein??? Wieso kostet dieses ding bitte 18€?...
Antwort: Freie Marktwirtschaft ;-)
Das Ding ist wirklich extrem billig aufgebaut. Das können die in China
auch besser. Ich habe gerade einen Treiber für 5-7 1W LEDs aus 240V
bekommen. Das Ding macht einen guten Eindruck und hat anscheinend einen
ebensolchen Wirkungsgrad.
Wenn die LEDs effektiv wären, dann muss der Wirkungsgrad der Lampe nicht
schlecht sein. Ein Kondensator als Strombegrenzung hat wenig Verluste.
Problematisch können alledings Transienten auf der Versorgung sein. da
gibts dann riesige Ströme. Die sollte aber dann der Elko einigermaßen
glätten.
LED Effektivität hab ich noch nicht mal berücksichtigt.
ich muss von 325V auf 60V runter, das prinzip is nunmal das eines
LDO's...
auserdem sind das mindestens 100mA LEDs dem Phosphor nach zu schließen.
Irgendetwas stimmt nicht.
1,8W und 18LED mit 57,6V --> 8mA
Wie werden die restlichen 170V totgemacht???
Bei 30mA und 230V wären das aber 6,9W ????
Wie groß ist eigentlich der "Keramikkondensator" ?
Also werden die 170V über den C vernichtet.
>Ein Kondensator als Strombegrenzung hat wenig Verluste.
Nein, er hat nicht weniger Verluste. Sie sind nur Phasenverschoben und
die traditionellen Stromzähler "sehen" das nicht. Darauf baut das
Marketing mit "energiesparent".
Michael_ schrieb:
> Nein, er hat nicht weniger Verluste.
Doch hat er! Die Energie wir nicht verbraucht. Es fließt zwar ein
höherer Strom, aber diesen kann man durch Induktivitäten wieder
kompensieren.
he leute bitte,
eff = pout/pin
wenn du 10mA aus der Steckdose ziehst, und 10mA durch die LED gehen, und
du eine Spannungsdifferenz von 320 zu 60V hast is es ein LDO prinzip.
Solange, kein Kapazitiven, Induktiven DCDCs drin sind, kein Schwingkreis
oder kein Trafo is es LDO prinzip.
hab die schaltung mal angehängt.
der Widerstand unten hat übrigens 10 Ohm, glaub der begrenzt nur den
einschaltstromstoss.
Jankey schrieb:
> eff = pout/pin
Richtig, aber P ungleich S!
http://de.wikipedia.org/wiki/Scheinleistung> Solange, kein Kapazitiven, [...] is es LDO prinzip.
Richtig, und genau diesen C siehst du in der obigen Schaltung.
PS: Was ist eigentlich das LDO Prinzip? Ich kenne nur Low Droput
Spannungsregler, aber das meinst du doch etwa nicht, oder?
@Michael
> Nein, er hat nicht weniger Verluste. Sie sind nur Phasenverschoben und> die traditionellen Stromzähler "sehen" das nicht. Darauf baut das> Marketing mit "energiesparent".
Stimmt nicht, die Stromzähler messen sehr wohl die Wirkleistung
(Stichwort Ferraris-Zähler). Die Phasenverschiebung führt zu einer
Blindleistung, d.h. eines Stromes, der zwischen Kondensator und
Stromquelle hin- und herpendelt. Dieser führt zwar zu zusätzlichen
Leitungsverlusten, i.a. wird er aber durch im Netz vorhandene
Induktivitäten (z.B. Motoren) kompensiert, d.h. der Strom muss nicht bis
zum E-Werk und zurück fliessen.
Im Prinzip ist die Schaltung also nicht schlecht. Größter Nachteil
dürfte sein, das beim Tod einer einzigen LED die ganze Lampe dunkel
bleibt.
Gruss
Mike
> wenn du 10mA aus der Steckdose ziehst, und 10mA durch die LED gehen, und> du eine Spannungsdifferenz von 320 zu 60V hast is es ein LDO prinzip.
Nö.
> Solange, kein Kapazitiven, Induktiven DCDCs drin sind, kein Schwingkreis> oder kein Trafo is es LDO prinzip.
Nö.
Wobei hier durchaus eine Kapzität drin ist.
330nF.
Und die verscheibt Strom so weit zu Spannung, daß die effektive Leistung
nur der in den LEDs bei 20mA (oder 30, wie du vielleicht gemessen hast)
verbratenen entspricht. Es gibt keinen relevanten zusätzlichen
Leistungsverlust im Kondensator, der wird ja auch nicht heiss.
Du musst über Wechselstrom und Phasenverschiebung noch viel lernen, und
solltest auch noch mal nachlesen was ein LDO wirklich ist.
Trotzdem ist die Lampe natürlich gnadenlos überteuert und zudem noch von
unsäglich schlechter Qualität. Rundsteuerimpulse können z.B. solche
Lampen killen.
Viel zu teuer. Es wurde wohl nur das notwendigste verbaut um die
Vorschriften zu erfüllen (so wie z.B. der Entladewiderstand am
Kondensator). Von daher würde es mich auch nicht wundern, wenn die
Lebensdauer der LEDs nur wenige 100 oder 1000 Stunden beträgt.
Also was ein LDO is weiss ich dann doch :) wenn du einen brauchst kannst
du ihn hier kaufen :)
http://www.austriamicrosystems.com/eng/Products/Power-Management/LDOs
und das Prinzip des LDO heißt nun mal Spannung*Strom zu verbraten.
erklär trotzdem mal bitte wie das mit der Phansenverschiebung geht, das
check ich nämlich wirklich nicht.
lg
Jankey schrieb:
> Also was ein LDO is weiss ich dann doch :)
Glaube ich nicht so ganz...
Ein Low Dropout Regler, wie der Name schon sagt, ist darauf optimiert
möglichst wenig Spannungsabfall zwischen Eingangs und Ausgangsspannung
zu erzeugen. Nachteil von dem ganzen ist, dass aufgrund spezieller
Transistoren oder Schaltungstechniken meist die Eingangsspannung nicht
allzu hoch werden darf, bei vielen 3,3V Reglern oft nur 6-20V, selten
mehr.
Für 325V nach 60V wäre also definitiv kein LDO Regler notwendig, sondern
ein normaler Linearregler mit ausreichender Spannungsfestigkeit würde
ausreichen.
Du meinst also Linearregler wenn du LDO schreibst. Der LDO Regler ist
ein Sondertyp von Linearreglern.
> und das Prinzip des LDO heißt nun mal Spannung*Strom zu verbraten.
Ja, und zwar macht man das beim LDO Regler so, da die Eingangsspannung
meist nur minimal höher ist als die Ausgangsspannung. Daher kann man mit
solch einem Linearregler je nach Spannung auch 50-95% Wirkungsgrad
erreichen. Schaltnetzteile würden (außer bei hohen Strömen) meist auch
keinen höheren Wirkungsgrad erziehen.
> erklär trotzdem mal bitte wie das mit der Phansenverschiebung geht, das> check ich nämlich wirklich nicht.
Ich verweise mal auf diese Seite, dort ist das ganz gut erklärt:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/cpowsup.htm
Was hier noch gar nicht wahrgenommen wurde: Dank des
Kondensatornetzteils werden die LEDs mit praktisch Konstantstrom
betrieben. Das könnte man geschickt nennen.
Die Schaltung ist soweit ok. Es fehlen weitere Schutzmaßnahmen und der
Preis ist eben das, was der Kunde gerade noch zu bezahlen bereit ist.
Eine Villa mehr in Fernost.
Gruß -
Abdul
ah ok ein fach ein blindwiderstand. :)
@Bene, du kannst auch höher raufkommen mit einem LDO an Eff, weil das
einzige was den Max. Punkt eines LDOs/Längsreglers definiert der Ron des
Längstransistors ist und der Biasstrom. ( zumindest bei CMOS )
Oder hier:
Controller an 230V Versorgung_über_Vorwiderstand/Kondensator
Allerdings ist so ein Netzteil für selbst gebaute Schaltungen
lebensgefährlich, da jeder Teil der Schaltung 230V gegen Erde führt.
Auch wenn die angeschlossene Schaltung nur 5V zu sehen bekommt.
Hab meinen 1,8W LED-Spot auch zerlegt, nachdem er nach ca. 1000h
verstorben ist. Sieht auf jeden fall nicht professionell oder maschinell
verlötet aus...
Weitgehend zerstörungsfrei lässt er sich zerlegen, wenn man mit einem
dünnen Schlitz-Schraubendreher oder Messer den Klebstoff um den Rand der
Platine herausschabt (zwischen Platine und Glaskörper). Dazu ist relativ
viel Kraft erforderlich. (Vorsicht, stecht euch nicht!) Am besten mit
einem Tuch oder in Kunststoffbacken in den Scharaubstock einspannen.
Ich frag mich jetzt nur was daran kaputt sein soll. Optisch ist nichts
zu erkennen. Wenn der Elko kaputt wäre müssten doch die LEDs (mit
100Hz-flackernd) weiterleuchten, oder?
Ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine LED defekt ist, wenn diese
wahrscheinlich wesentlich höher bestromt werden könnten? Der Strom wird
ja auch durch den Keramikkondensator begrenzt...
@Benedikt K.: Was war noch mal deine Begründung für eine Lebensdauer der
LEDs von wenigen 100 oder 1000h?
Rundsteuersignale werden mit einer höheren Frequenz aufmoduliert und
weil dein Kondensator ein "frequenzabhängiger Widerstand" ist, sterben
die Leuchtdioden an zu hohen Stromimpulsen.
andi schrieb:> Ich frag mich jetzt nur was daran kaputt sein soll. Optisch ist nichts> zu erkennen. Wenn der Elko kaputt wäre müssten doch die LEDs (mit> 100Hz-flackernd) weiterleuchten, oder?
Hallo, das ist auf keinen Fall ein Elko und wahrscheinlich auch nicht
Keramik, es ist sehr wahrscheinlich ein ganz normaler Kondensator (Folie
in Wickeltechnik).
> Ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine LED defekt ist, wenn diese> wahrscheinlich wesentlich höher bestromt werden könnten? Der Strom wird> ja auch durch den Keramikkondensator begrenzt...
Äh, jetzt doch Keramikkondensator? Wat denn nu?
Also, zu 99,9% ist immer der Kondensator defekt. Ich habe schon dutzende
dieser Dinger gewechselt, angefangen von Kühlschranksteuerungen über
Energiemonitore, Dimmer in Lampen bis sonstwas. Überall wo es billig
sein soll und die Berührung eines Anschluses auf der
Niederspannungsseite durch den User ausgeschlossen ist, werden diese
Kondesatornetzteile eingesetzt.
Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu
geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,
wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.
Gruß
Old-Papa
Da müßte man aber erstmal nachrechnen, denn es befindet sich ja noch ein
realer Widerstand in Serie und die Rundsteuersignale sind nicht dauernd
aktiv.
Ich tippe eher auf Transienten, die durch die Eigeninduktivität des
Elkos quasi an diesem 'vorbeigehen'.
Quellen nach, muß man mit mehreren 5KV Impulsen pro Jahr rechnen! Also
ist selbst eine 1N4007 eigentlich zu schwach und ihr Ableben nur eine
kurze Frage der Zeit.
old-papa
> Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu> geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.
Dir ist aber nicht so richtig klar, wie ein Kondensatornetzteil wirkt
oder berechnet und umgesetzt wird?
Oder hab ich dich jetzt ganz falsch verstanden?
Dann viel Spaß mit größerem C (in Wert nF) > kapazitiver Blindwiderstand
wird geringer > entweder wird der Strom größer oder als Ursache der
U-Abfall geringer > Exitus der Last wegen Überstrom!
Deshalb sollten auch nur Fachkräfte mit Verstand und Verantwortung sowas
machen!
Eine Abnahme mit längerem Funktionstest hat es wohl sicher dann auch
nicht gegeben!
Und welchen Type Bauform Ausführung von C hast du dann auch noch
hinterher genommen?
Und somit wurdest du zum Hersteller eines neuen C-Netzteiles mit allen
Folgen daraus (v.a. rechtlichen und fachl.)
Der schon wieder schrieb:> old-papa>> Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,>> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.
Er meint wohl hochwertiger und damit in der Bauform größer.
Nachtrag zum eigentlichen Produkt - der blaue Claus berechnet wohl
seinen Preis aus P elektr. X 10 = Euro ,
man dachte bloß, so daß es eigentl. um die Lichtleistung durch Anzahl
und Helligkeit (Qualität) der LEDs mal berechnet wurde.
Tröstender Hinweis: es gab vor ein paar Monaten noch im vorigen Jahr 3W
- LED Einsätze mit GU10 Sockel, also auch direkt für Netz-U mit SMD-LEDs
bei Plus, für nicht mal 7,- Euro/Stk. und die Dinger halten nun schon
über ein 1/4 Jahr mit tägl. ca. 10 Std. Leuchtdauer und machen ordentl.
Licht.
Hersteller wenn es interessiert oder Marke LIVARNO LUX
Der schon wieder schrieb:> old-papa>> Und fast immer (also zu 99,9%) war der Kondensator defekt (viel zu>> geringe Kapazität). Ich habe dann immer hochwertige als Ersatz genommen,>> wobei die meist größer waren, was Probleme mahen kann.>> Dir ist aber nicht so richtig klar, wie ein Kondensatornetzteil wirkt> oder berechnet und umgesetzt wird?> Oder hab ich dich jetzt ganz falsch verstanden?>> Dann viel Spaß mit größerem C (in Wert nF) > kapazitiver Blindwiderstand> wird geringer > entweder wird der Strom größer oder als Ursache der> U-Abfall geringer > Exitus der Last wegen Überstrom!> Deshalb sollten auch nur Fachkräfte mit Verstand und Verantwortung sowas> machen!> Eine Abnahme mit längerem Funktionstest hat es wohl sicher dann auch> nicht gegeben!> Und welchen Type Bauform Ausführung von C hast du dann auch noch> hinterher genommen?>> Und somit wurdest du zum Hersteller eines neuen C-Netzteiles mit allen> Folgen daraus (v.a. rechtlichen und fachl.)
Meine Fresse, so falsch kann man doch nicht verstehen!
Naja, bei dem Namen vielleicht schon.....
Aaalso: Natürlich habe ich keinen Kondensator mit höherer Kapazität
verbaut. Die defekten hatten halt viel zu geringe Kapazität! Statt der
z.B. aufgedruckten 470nF waren mitunter nur noch 10-50nF vorhanden. So,
und da Du ja soooo ein Fachmann bist, kannst Du vielleicht auch
erklären, warum diese Billig-Cs langsam an Kapazität verlieren.
Ich kann das, Du doch sicher auch.
Zum übrigen Rest Deines F(l)achpostings sach ick mal nüscht!
Gruß
Old-Papa
Ist auch nicht schwer, eine bessere Bastelleistung als diverse
chinesische Hinterhofklitschen, die vor kurzem noch Hühnerbeine brieten,
abzugeben. Also das reale Risiko sogar zu senken!
Old-Papa ,
das F(l)achposting basierte ja nun mehr auf einem zweiseitigen
gröblichen Mißverständnis, oder siehst du das unter den gannnten
Kriterien etwa anders?
Zu deiner Frage, warum solche Billig-C´s an Kapazität verlieren, ist
doch auch schon indirekt beantwortet, weil billig? und diese Teile nicht
für die Ewigkeit (Kostenfaktor + Folgegeschäfte) gemacht sind,
durch Alterung v.a. Temperatur verlieren die ganz sicher ihre anfängl.
Eigenschaften, ob das vllt. auch so gewollt ist?
Daß die dort in Fernost sich nicht nur aufs Abkupfern spezialisiert
haben, sondern auch noch aufs Pfuschen ganz gut verstehen ?!
Oder diktiert da vllt. eine Fachhandelssparte (Servicetechniker für
weiße / braune Ware) eventuell den Kostrukteuren in China ein paar
Vorgaben ?
Joint Venture?
Der schon wieder schrieb:> Old-Papa ,> das F(l)achposting basierte ja nun mehr auf einem zweiseitigen> gröblichen Mißverständnis,
Ok, kommt vor, FRIEDEN!
> Zu deiner Frage, warum solche Billig-C´s an Kapazität verlieren, ist> doch auch schon indirekt beantwortet, weil billig? und diese Teile nicht> für die Ewigkeit (Kostenfaktor + Folgegeschäfte) gemacht sind,> durch Alterung v.a. Temperatur verlieren die ganz sicher ihre anfängl.> Eigenschaften, ob das vllt. auch so gewollt ist?
Das kommt vielleicht noch dazu, doch ich wollte auf etwas Anderes hinaus
;-) Stichwort "Selbstheilung" eines Kondensators...
> Oder diktiert da vllt. eine Fachhandelssparte (Servicetechniker für> weiße / braune Ware) eventuell den Kostrukteuren in China ein paar> Vorgaben ? Joint Venture?
Hui, soweit habe ich noch nicht gedacht. Ist ja auch ne Überlegung wert.
;-))
Dazu eine kleine Geschichte:
Mein Weib hat vor vielen Jahren für einen Kühlschrank in schöner
Regelmäßigkeit einen Techniker kommen lassen, immer war "die
Steuerplatine" oder der Temperaturfühler def. Als dann irgendwann beim
Nachfolgemodell (gleicher Hersteller wegen besonderer Abmessungen) der
gleiche Mist anfing, griff ich beherzt der Garantie ins Gekröse ;-).
Fazit: Der Temperaturfühler (im Innern des Kühlraums angebracht) war mal
wieder gaga. Der hatte je nach Druck mit den Fingern ca. 30-50kOhm und
war ein vergossenes rundes Plastikteil. Den erstmal durch einen
Einstellregler ersetzt und durchgekurbelt, bei welchen Werten da so ein-
und ausgeschaltet wird. Aha, 10K waren ein guter Wert, also beim Conrad
so einen Glasverkappten mit 10k gekauft. Den noch in einen
Schrumpfschlauch mit Heiskleber eingeklebt und gut war. Keine Ausfälle
mehr, bis,,, ja, bis das Kühldingens wieder nicht mehr ging. Diesmal
wars dann wieder die "Steuerplatine" und hier der berüchtigte
Kondensator (soll 330nF, ist ca. 50nF). Den durch einen alten Siemens
ersetzt und das Ding muckt seit Jahren nicht mehr.
Old-Papa
Jankey schrieb:> @Bene, du kannst auch höher raufkommen mit einem LDO an Eff, weil das> einzige was den Max. Punkt eines LDOs/Längsreglers definiert der Ron des> Längstransistors ist und der Biasstrom. ( zumindest bei CMOS )
Mit einem LDO schafft man eine höhere Effizienz als mit einem
herkömmlichen (nicht-LDO) Linearregler?
Erklär mal. Bei Linearreglern berechnet sich der Wirkungsgrad übrigens
mit n = Uaus/Uein.
Dann war das
> (zumindest CMOS)
auf "LDO" bezogen. Also "zumindest CMOS LDOs".
So wie es jetzt dort steht meint er immerhin alle LDOs ;-)
Aber gut, bei kleinen Strömen geht das durchaus merkbar mit in den
Wirkungsgrad ein.
Ich dachte ich bin wieder auf jemanden aufmerksam geworden, der meint,
dass ein LDO Regler deshalb so heißt, weil er bei gleicher
Eingangs/Ausgangs-Differentialspannung und Strom (viel) weniger
Verlustleistung als ein 0815-Linearregler hat, weil er eben nur ganz
wenig Verlustleistung "out droppt" ;-)
Abdul K. schrieb:> Und, hat der Kühlschrank-Hersteller nicht mal angerufen, weil ihr euch> nicht mehr meldet? He he.
Nö, aber der (Leifheit)-Techniker... Kein Scheiß! Der wollte uns doch
tatsächlich irgendwann eine "entscheidend verbesserte" Elektronik
andrehen. Den hat mein Weib sowas von abtropfen lassen.....
Old-Papa
Hallo!
Es ist zwar seltsam, aber kaputt war der Widerstand vor dem
Gleichrichter (wahrscheinlich zum begrenzen des Einschaltstroms)...
sonst nichts. Naja, jetzt ist noch der äußere Ring LEDs sehr schwach,
weil ich mit mal mit dem Messgerät abgerutsch bin und die dann kurz
bekanntschaft mit zu hoher Spannung/Strom gemacht haben... brauch ich
mir schon nicht die Arbeit machen und einen neuen R einlöten.
Wie stark die Rundsteuersignale in meinem Heimatort ankommen weiß ich
nicht. Unser örtlicher Stromanbieter verwendet schon
Funk-Rundsteuersignale.
Gruß
Andi