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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wasserpumpensteuerung Temperaturabhängig über PWM


Autor: Wasserpumpensteuerung Temperaturabhängig über PWM (Gast)
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Hallo,

in vielen Foren ist es gang und gebe sich aus höflichkeit vorzustellen, 
daher möchte ich dies kurz tun.
Ich heisse Stephan und bin 21 Jahre alt, arbeite als KFZ Mechatroniker 
und versuche das als Mechatroniker viel zu geringe Basiswissen über die 
Signale und elektronische Steuerung etwas aufzubessern.

Ich weiss wie eine PWM Steuerung funktionieren sollte, ich weiss aber 
nicht wie ich sie herstellen kann und diese dann auch noch 
temperaturabhängig unterschiedlich arbeiten lasse.

Es geht darum das ich die Mechanische Wasserpumpe wegen 
unzuverlässigkeit an einen Ottomotor gegen eine elektrische Pumpe 
austauschen möchte, es handelt sich dabei um diese Pumpe (die unterste 
auf der Seite) :
http://www.isa-racing.de/20091/webseiten/Seite-261.htm

Als Temperaturfühler würde ich den Sensor im Kühler nehmen der also auch 
das Kombiinstrument und das Motorsteuergerät versorgt.

Es geht also alles um 12V Gleichspannung, nur wenn ich diese direkt an 
die elektrische WaPu hänge arbeitet sie mit 100% und ich hätte eine 
uneffiziente Motorkühlung was u.a. auch einen unnötig hohen 
Stromverbrauch bedeuten würde.

Ich möchte also eine kleine Steuerbox dafür bauen.

Jetzt habe ich vom Mikrokontroller MSP430 gelesen, wäre sowas damit 
machbar?

Ich habe leider kein Grundwissen über dieses Thema und verstehe daher 
von euren Texten nur wenig, wenn ich in der Suchfunktion über PWM lese 
kommt man sich etwas doof vor wenn man jedes dritte Wort googeln muss um 
überhaupt zu wissen worum es sich ungefähr handelt.

Gibt es sowas wie das ABC für PWM Steuerung was wirklich für den Laien 
verstehbar geschrieben ist, oder könnt ihr mir die ein oder anderen 
Hilfen geben was man dafür nehmen KÖNNTE (Hardware sowie Software zum 
programmieren) ?

Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Michael M. (Gast)
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Hallo Stephan,

Wasserpumpensteuerung Temperaturabhängig über PWM schrieb:
> Ich weiss wie eine PWM Steuerung funktionieren sollte, ich weiss aber
> nicht wie ich sie herstellen kann und diese dann auch noch
das würde sogar noch ohne mikrocontroller gehen.

> temperaturabhängig unterschiedlich arbeiten lasse.
das auch, ist aber zum einstieg etwas happig.

> Es geht darum das ich die Mechanische Wasserpumpe wegen
> unzuverlässigkeit an einen Ottomotor gegen eine elektrische Pumpe
nettes einstiegsprojekt!
wenn du bereit bist, n bisschen geld und viel geduld zu investieren, 
kann das schon was werden.

> Als Temperaturfühler würde ich den Sensor im Kühler nehmen der also auch
> das Kombiinstrument und das Motorsteuergerät versorgt.
kommst du denn an den so einfach ran, oder musst du das über ein 
bus-system auslesen? gibt es da eine analoge spannung auszuwerten?

> Jetzt habe ich vom Mikrokontroller MSP430 gelesen, wäre sowas damit
> machbar?
kein problem.
allerdings ist er zum einstieg ein bisschen schlechter geeignet als der 
- extrem verbreitete und hier so gut dokumentierte - atmel AVR.
billiger dürfte der auch noch sein.

> Ich habe leider kein Grundwissen über dieses Thema und verstehe daher
kommst du denn einigermaßen mit den beiden artikeln klar?
AVR-Tutorial
AVR-GCC-Tutorial
sie sind genau an einsteiger wie dich gerichtet und sollten dir genügend 
grundwissen vermitteln können, um dein projekt in den wichtigsten 
grundzügen auszuarbeiten.

> Gibt es sowas wie das ABC für PWM Steuerung was wirklich für den Laien
hmm. es gibt die pwm-sektion aus oben genanntem AVR-GCC-Tutorial.
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tu...
das bringt dir (auch mit dem rest des tutorials) aber nur bei, wie du 
deine pwm erzeugst. wie du sie dimensionieren musst, kann dir ein 
ausflug in die regelungstechnik nahebringen. allerdings ist das wohl 
eher ein kapitel für eine zweite ausbaustufe deines projekts.
falls du es gleich umsetzen willst, würde ich dir einen PI-regler mit 
hohem I-anteil nahelegen.

> verstehbar geschrieben ist, oder könnt ihr mir die ein oder anderen
> Hilfen geben was man dafür nehmen KÖNNTE (Hardware sowie Software zum
> programmieren) ?
nun kommen wir zum oben erwähnten geld, das es zu investieren gilt. wenn 
du dich längerfristig mit mikrocontrollern beschäftigen willst, wäre es 
aus meiner sicht sehr ratsam, sich ein sogenanntes eval-board zu 
besorgen. es bietet sich für die AVRs das STK500 geradezu an.
Darauf verbaut ist neben allerhand periepherie alles nötige, um schnell 
und unkompliziert einfachere programme auszuprobieren.

alles in allem: schönes projekt zum einstieg! wenn man nicht zu 
detailverliebt ist, sollte sich das mit deinem kenntnisstand und genug 
elan umsetzen lassen.

grüße,
michael

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Hallo Michael,

danke für die Unterstützung, ich werde die vier Links mal genau unter 
die Lupe nehmen und versuchen es zu verstehen.
Geld investieren würde ich alle mal, eine neue Pumpe kostet mich rund 
400€, das heisst ich hätte abzüglich der 150€ für die E-WaPu noch 250€ 
über im Vergleich zu der mech. WaPu. Ich kenne nur die Dimensionen noch 
nicht.

Ich möchte es nicht allzu schwierig gestalten, ich denke bei sowas ist 
gerade als Anfänger auch etwas probiererei angebracht.

Ich dachte daran die Pumpe so zu steuern das ich über ein gewisses 
Temperaturfenster die Pumpe über ein festgelegten Prozentbereich laufen 
lasse bis das nächste Temperaturfenster eintritt.
Beispiel:
40-50°c   -> 40% Leistung der E-Pumpe
50-60°c   -> 50%
60-70°c   -> 60%
70-80°c   -> 70%
80-90°c   -> 80%
90-100°c  -> 90%
100-130°c -> 100%

Was obendrein noch sehr sinnvoll wäre, die Pumpe über einen externen 
Schalter direkt auf 100% laufen lassen zu können, auch wenn der Motor 
nicht läuft sondern nur die Zündung an ist. Aber damit kann man sich 
wohl später noch beschäftigen.

Der Temperatursensor ist mMn. nicht an einen Bus gekoppelt, es handelt 
sich um ein Motorrad, die ja im Vergleich zum PKW noch recht einfach 
aufgebaut sind. Allerdings sollte man mit einem CanController und sehr 
viel Geduld doch auch soetwas an einen CanBus anbinden können, oder 
nicht?

Ich werde erstmal etwas lesen und mich dann melden.

Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Habe das AVR Tutorial gelesen, das AVR GCC allerdings nicht, da so wie 
ich das verstanden habe, es sich dabei nur um eine andere Art der 
Programmierung hält die wohl für Anfänger schwerer ist als 
Assemblercode. Ich wollte möchte mich damit ungern selbst verwirren. 
Korrigiert mich wenn ich das falsch verstanden habe mit dem AVR GCC.

Eine Frage zu dem AVR STK 500 habe ich allerdings, verstehe ich es 
richtig das diese Plattform dazu dient bsw. die Atmel ATmega8 zu 
programmieren und auf richtige Funktion zu testen? Sprich ich stecke 
mein PC und den ATmega8 an das STK 500 und kann dann über den PC mit dem 
ATmega8 kommunizieren? Oder welchen Zweck dient diese Station (STK 500)?

Ich finde das Thema sehr interessant, ich denke damit kann man 
wesentlich mehr machen als ich mir momentan vorstellen kann, daher wäre 
es sicher keine schlechte Investition zumal es mit ca. 80-90Euro nicht 
mal "so teuer" ist.



Könnte ich mein Vorhaben mit diesen ATmega8 umsetzen? Es dürften ja 
nicht viele Befehle sein die verarbeitet werden müssen, ich denke mit 
8bit sollte man da locker hinkommen.


Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Michael M. (Gast)
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Stephan Rediske schrieb:
> Habe das AVR Tutorial gelesen, das AVR GCC allerdings nicht, da so wie
> ich das verstanden habe, es sich dabei nur um eine andere Art der
> Programmierung hält die wohl für Anfänger schwerer ist als
> Assemblercode. Ich wollte möchte mich damit ungern selbst verwirren.
> Korrigiert mich wenn ich das falsch verstanden habe mit dem AVR GCC.
assembler ist dann gut geeignet, wenn man genau wissen will/muss, was 
der mikrocontroller tut. die sprache ist eben die, die am nähestens zur 
hardware steht. durch das programmieren mit assembler wird einem die 
funktionsweise von mikrocontrollern sehr klar.
andrerseits werden schwierigere aufgaben mit assembler wesentlich 
schneller zur herausforderung als mit einer hochsprache wie C. alleine 
ein do{}while()-konstrukt ist in C mit ein paar zeilen erledigt. in 
assembler muss man sich um schleifenrücksprung, bedingungsabfrage, usw 
"händisch" kümmern. C ist einfach eine mächtigere sprache, bei der man 
allerdings hardware-nähe und effizienz einbüßt.

dein projekt lässt sich in beiden sprachen realisieren.
wenn du C schon beherrschst, ist der einstieg in die welt der 
mikrocontroller damit meines Erachtens nach leichter.
wenn du C allerdings noch gar nicht kennst, ist der assembler die wohl 
schneller (vllt auch leichter) zu erlernende sprache.

> Eine Frage zu dem AVR STK 500 habe ich allerdings, verstehe ich es
> richtig das diese Plattform dazu dient bsw. die Atmel ATmega8 zu
> programmieren und auf richtige Funktion zu testen? Sprich ich stecke
> mein PC und den ATmega8 an das STK 500 und kann dann über den PC mit dem
> ATmega8 kommunizieren? Oder welchen Zweck dient diese Station (STK 500)?
du kannst den atmega8 im STK programmieren, aber auch deine programme 
darauf ausprobieren. das programmieren übernimmt das STK, indem es über 
die sog. RS232 CTRL schnittstelle mit dem PC kommuniziert. der PC 
versorgt das STK mit den daten, die es auf den atmega schreiben soll - 
diese "daten" sind der maschinencode zu dem programm, das du geschrieben 
hast.
is schwierig zu beschreiben und vllt auch nicht ganz verständlich - aber 
die vorgänge sind komplex und werden auch vorerst nicht benötigt. es 
reicht, wenn das werkzeug funktioniert.

das STK stellt dem mikrocontroller versorgungsspannung, takt, usw zur 
verfügung. außerdem kannst du z.B. taster und LEDs vom STK mit dem 
atmega verbinden und so eingänge abfragen und ausgänge setzen.
des weiteren kannst du über die sog. RS232 Spare die serielle 
schnittstelle von deinem mikrocontroller mit dem pc verbinden. aber das 
brauchst du vorerst noch nicht.

> Ich finde das Thema sehr interessant, ich denke damit kann man
> wesentlich mehr machen als ich mir momentan vorstellen kann, daher wäre
> es sicher keine schlechte Investition zumal es mit ca. 80-90Euro nicht
> mal "so teuer" ist.
das STK zahlt sich sicherlich aus, weil es erstaunlich universell 
gehalten wurde. du kannst es problemlos mit anderen schaltungen 
verbinden und so z.b. einen mikrocontroller mit einem ethernet 
verbinden. verrückte sachen ^^

> Könnte ich mein Vorhaben mit diesen ATmega8 umsetzen? Es dürften ja
> nicht viele Befehle sein die verarbeitet werden müssen, ich denke mit
> 8bit sollte man da locker hinkommen.
ja, er reicht dazu voll und ganz!

Autor: Günter Maier (kruszi)
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Hallo,

vielleicht versuch ich es nochmal zu formulieren. - nichts gegen dich 
ad-rem - vielleicht hilft eine zweite formulierung weiter ...

das STK 500 ist ein Entwicklungsboard & Programmer in einem.

Den Microcontroller muss man erst programmieren - also beschreiben mit 
dem Code den du erstellt / programmiert hast.
Der Computer schreibt über dieses Entwicklungsboard diese Daten in den 
Microcontroller.

Über dies hinaus ist auf dem Board eine Taktquelle (diese brauchst du 
auch in deiner fertigen schaltung) ansonsten rührt sich überhaupt 
nichts.

Weitere Inputs  Outputs erlauben eine besser Konnektivität zu Demo  
Testzwecken. Für den Einstig lassen sich so leicht Lauflichter oder 
dergleichen Späße sehr einfach realisieren.

Was ad-rem noch erwähnt hatte du aber erstmal nochnicht brauchst ist die 
kommunikationsmöglichkeit via rs232. soll heißen der Microcontroller 
könnte über diese Schnittstelle auch Daten an den Computer senden (nix 
für beginner). das brauchst du aber bei diesem projekt ja nicht.

Noch zu assembler vs. hochsprache (wie C o.ä.).

Assembler ist:

- auf den ersten Blick recht einfach zu erlernen
- sehr hardwarenahe
darum
- sehr effizient (geschwindigkeits und resourchen-technisch)
- gut für einfache Codes
- schlecht für komplexe berechnungen
- verzeiht wenige fehler
- man muss viel mehr beachten als bei einer hochsprache.
- verhältnissmässig viel programmieraufwand für eine einfach aktion wie 
einen Pin High o.ä.


Eine Hochsprache ist:

- auf den ersten Blick recht komplex
- erledigt mehr dinge automatisch für den benutzer
- benutzerfreundlicher


für den einstieg ist eine hochsprache sicher besser. wer wirklich mit 
µCs arbeitet und tief einsteigen will der wird um assembler nicht 
herumkommen. ich sag mal komplexe programme in assember sind die 
königsdisziplin.

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Hallo Günter,

freut mich das noch jemand Unterstützung anbietet.

Ihr zwei habt mir das ganze schon etwas näher gebracht, ich denke um 
sowas wirklich zu lernen muss man sich "praktisch" damit auch 
beschäftigen, um das was man liest auch zu verstehen.

Ich wollte mir jetzt bei Reichelt ein paar Dinge bestellen, bisher auf 
der Liste habe ich nur folgendes:

AVR STK 500
ATmega 8-16 (TQ UND DIP)da ich bis auf die Bauform keine Unterschiede 
erkenne

Ich wollte ohnehin noch ein Netzteil mitbestellen, habe dazu einfach 
eines mit diesen Daten eingepackt:
Output  3 - 6 - 9 - 12 VDC
1200mA


Nun, fehlt mir noch etwas? Kabel, irgendwelche Platinen oder irgendwas, 
denn außer eine Lötstation und etliche LEDs habe ich keine Bauteile 
(nichtmal Platinen) hier.

Freundliche und Dankbare Grüße
Stephan

Autor: Michael M. (Gast)
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Günter Maier schrieb:
> vielleicht versuch ich es nochmal zu formulieren. - nichts gegen dich
> ad-rem - vielleicht hilft eine zweite formulierung weiter ...
ja doch, deine beschreibung liest sich besser und kommt der sache näher 
als mein text.

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Da ich leider nicht dazu berechtigt bin meine Beiträge zu editieren, ich 
hab noch etwas vergessen:

edit:  Ich werde mir dann nochmal gründlich das AVR-GCC Tutorial 
durchlesen und dann wohl nach euren Aussagen erstmal mit "C" starten, 
obwohl ich absolut 0 Vorwissen davon habe. Ich kenne habe nur 
Basiswissen über Can-Bus (daher kenne ich zumindest das Binäre System 
und weiss dieses in Hexadezimal umzurechnen) das hilft mir wohl kaum 
weiter.

Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Michael M. (Gast)
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Stephan Rediske schrieb:
> ATmega 8-16 (TQ UND DIP)da ich bis auf die Bauform keine Unterschiede
> erkenne
da gibt es auch keine weiteren.
die TQFP-variante is halt die SMD-version und für erste 
versuchsaufbauten daher wenig geeignet. wenn du dir für dein fertiges 
steuergerät eine platine ätzen lassen willst und mit dem löten schon gut 
vertraut bist, kannst du ihn schon mal mitbestellen.

> Ich wollte ohnehin noch ein Netzteil mitbestellen, habe dazu einfach
passt wunderbar und langt dicke.

> Nun, fehlt mir noch etwas? Kabel, irgendwelche Platinen oder irgendwas,
> denn außer eine Lötstation und etliche LEDs habe ich keine Bauteile
> (nichtmal Platinen) hier.
das kann man jetzt auf verschiedene arten angehen. entweder, man baut 
seine schaltungen auf einem steckbrett (breadboard) auf und spart sich 
das löten, bringt sich damit aber auch das risiko wackliger 
verbindungen, geringer stromtragfähigkeit, usw ins boot.
oder aber man holt sich rasterplatinen (loch, streifen, oder kobination 
aus beidem). man hat hier die größere freiheit über das design, muss 
sich aber auch mehr arbeit bis zur fertigen schaltung und größere mühen 
bei kleinen fehlern machen. für diese methode gibts es das nützliche 
tool "LochMaster" http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html

wenn du schon am bestellen bist, hol dir doch noch ein paar teile, die 
du für einen ersten testaufbau deines projekts brauchst:
- kleiner motor
- IRLU 2905     (zum beispiel) leistungstransistor
- 1N4148        standarddioden
- 1N4007
- Z5U-2,5 47N   keramikkondensatoren
- Z5U-2,5 100N
- FED 26µ       spule zum entstören

edit:
editieren darf man nur, solang der beitrag der letzte ist und noch nicht 
beantwortet wurde. und auch nur 30min.
> Basiswissen über Can-Bus (daher kenne ich zumindest das Binäre System
> und weiss dieses in Hexadezimal umzurechnen) das hilft mir wohl kaum
das ist doch schon mal ein guter anfang.
damit weißt du mehr als so mancher e-technik student vor dem studium =)

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Habe gestern abend noch die Teile bestellt, werde mir das ganze jetzt 
erstmal anschauen und versuchen da etwas Durchblick zu bekommen, werde 
mich dann wieder hier melden wenn Fragen (und die wirds geben! ;-) ) 
aufkommen.

Bis hierher schonmal ein großes Danke an euch!

Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Pascal O. (raven761)
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Find ich gut dass du dich da reinarbeiten willst, viele sind zu faul 
dafür! Wenn du den ersten Einstieg in diese für dich noch komplexe Welt 
mal hinter dir hattest, wirst du bestimmt noch mehr machen wollen :-)

Ich hingegen würd gern an Autos rumbasteln und hab fast keine Ahnung! 
Aber das Werkzeug und die Werkstatt, bzw. Kontakte fehlen mir für so 
Versuche :-) (würd gern den 5. Gang meines Golf 3 austauschen und 
verlängern um mehr Sprit zu sparen)


Wünsch dir viel Glück!

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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So, ich habe die Bestellten Teile diese Woche erhalten und mich heute 
mal damit befasst, ich hab erst das komplette Handbuch durchgewühlt um 
auch ja die Hardware richtig zu setzen, wobei das ja eigentlich kein 
großer Aufwand ist - im Nachhinein betrachtet. Nachdem ich dann mit dem 
Handbuch über die Software keinerlei Infos bekam hab ich nochmal die 
Tutorials auf dieser Seite durchgelesen und mir neben dem AVR Studio 
4.15 noch WinAVR und AVR-LIBC runtergeladen, wobei ich mit beiden noch 
nicht wirklich was anfangen kann...

Ich werde mir jetzt wohl noch folgende Links reinprügeln müssen:
http://www.schellong.de/c.htm

und dannach:

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-GCC-Tutorial

Damit hoffe ich eine gewisse Basis zu bekommen damit ich verstehe was 
hier überhaupt so alles an Quelltexten zitiert wird (im Forum) und was 
mit diesen Buchstabensalat so gemeint ist.


Jedenfalls stellt sich mir jetzt eine weitere Frage, besser, ich stell 
sie euch...
Womit fange ich jetzt an, angenommen ich könnte jetzt ohne weiteres 
loslegen und den Mikrocomputer programmieren, dann hätte ich doch noch 
keine Hardware dafür - die sollte doch zuerst stehen oder nicht?

Ich müsste mich also erst hinsetzen und eine Platine mit allen drum und 
dran zusammenbauen, oder etwa nicht?

Genau da ist leider der Wurm drin, ich weiss überhaupt nicht was ich da 
alles brauche, geschweigedenn wie ich es genau zusammensetzen müsste.

Ich brauche natürlich für die Eingangssignale AD-Wandler, wie gehts 
weiter?
Brauche ich nicht noch für den Microcontroller ein Quartz?

Mit dem Lochmaster 3.0, so schön es ja sein mag, kann ich ohne dieses 
Wissen nicht viel anfangen, denn was soll ich da alles rauf setzen auf 
die Platine?

Ein langer harter Weg...



freundliche grüße
Stephan

Autor: Michael M. (Gast)
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Stephan Rediske schrieb:
> Ich werde mir jetzt wohl noch folgende Links reinprügeln müssen:
> http://www.schellong.de/c.htm
klingt nach einem guten plan.
sehr viel von C brauchst du für den anfang nicht. wenn du C soweit 
beherrschst, dass du die Tutorials verstehst, würde ich gleich zu den 
Tutorials wechseln.

> Womit fange ich jetzt an, angenommen ich könnte jetzt ohne weiteres
> loslegen und den Mikrocomputer programmieren, dann hätte ich doch noch
> keine Hardware dafür - die sollte doch zuerst stehen oder nicht?
wenn du dir ein STK500 mitgekauft hast, dann nicht.
hier kannst du die erzeugte PWM auf eine LED legen und siehst sofort, ob 
das funktioniert.
lass neben der LED, die die PWM ausgibt, einfach eine in voller 
helligkeit leuchten, dann siehst du den unterschied besser.
gleich ein hinweis vorneweg: eine 0 am pin lässt die angeschlossene led 
leuchten, eine 1 macht sie aus.

> Genau da ist leider der Wurm drin, ich weiss überhaupt nicht was ich da
> alles brauche, geschweigedenn wie ich es genau zusammensetzen müsste.
das kommt später =)
pwm und motor sind gute suchbegriffe für das forum hier oder generell 
für google.
hier wird dir bestimmt noch geholfen.

> Ich brauche natürlich für die Eingangssignale AD-Wandler, wie gehts
> weiter?
da hat der atmega8 alles dabei, was du brauchst.
das AD-wandler tutorial hier ist sehr gut und sollte dir alles verraten 
können. zum testen kannst du ja mal eine 1,5V batterie messen =)

> Brauche ich nicht noch für den Microcontroller ein Quartz?
nicht zwingend. wenn du feste zeitreferenzen brauchst, dann ja. vorerst 
aber nicht.
das stk500 stellt eine recht stabile frequenz zur verfügung, die mit 
einem quarz allemal mithalten kann, wenn du wirklich eine genaue 
zeitbasis brauchst.

> Ein langer harter Weg...
solang er mit erfolgserlebnissen gepflastert is =)

Autor: Michael M. (Gast)
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Beitrag "Elektronik vor Wind und Wetter schützen. Geeignete Taster und Gehäuse?"
auf dieses oder ein ähnliches problem wirst du vermutlich auch noch 
stoßen.

Autor: JonnyErdnuss (Gast)
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Oh interessant, aber so weit bin ich natürlich noch gar nicht. Habe 
momentan eine Lernpause einlegen müssen da ich viel um die Ohren hab, 
sowas kann ich nur in Ruhe angehen - ist schließlich nicht "mal eben 
So"!

Trotzdem vielen Dank für die Information! :-)


Freundliche Grüße
Stephan

Autor: Robert (Gast)
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Hi,
wenn du dich mit der Hardware vertraut gemacht hast und deine Steuerung 
programmiert hast kannst du mal über einen kontinuierlichen Regler 
nachdenken. Der ist relativ einfach zu realisieren und wir helfen dir 
auch dabei. Der Vorteil liegt darin, dass sich die Leistung der Pumpe 
temperaturabhängig auf einen Wert einregelt.

Bis dann

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Hey Robert,

ich verstehe nicht was mit einen "kontinuierlichen Regler" gemeint ist, 
der Gedanke die Pumpenleistung Temperaturabhängig zu steuern ist doch 
mein Ziel. Was wäre denn nun anders? Ich hab auf die schnelle unter 
google nichts nennenswertes dazu gefunden.

freundliche Grüße
Stephan

Autor: Robert (Gast)
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Hi,
mit der Tabellenlösung ist es schwer einen Sollwert einzustellen. Was 
auch immer gekühlt wird, es gibt sicherlich einen optimalen 
Temperaturpunkt der gehalten werden soll. Typischerweise würde deine 
angestrebte Lösung zwischen den Stufen "springen".

Bis dann

Autor: Michael M. (Gast)
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ja natürlich wird das schwingen. aber jetzt gleich noch mit 
regelungstechnik anzufangen, wär wohl völliger overkill.
für einen ordentlichen kühlerregler braucht es ja noch viel mehr als 
soll- und istwert. die störgrößen können schon in die größenordnung der 
stellgröße kommen...
bevor man sich da in die regelungstechnik vertieft also lieber eine 
solide basislösung, die genauso läuft. dass die geschichte sich zwischen 
2 stufen einpendelt, stört ja auch nicht.

Autor: Stephan Rediske (jonnyerdnuss)
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Achso, jetzt versteh ich!

Das wäre sicherlich eine Steigerung, danke für die gute Idee!

Stephan

edit: Recht hast du Michael, funktionieren muss es ohne wenn und aber. 
Außerdem muss ich es mehr oder weniger selbst erarbeiten - trotz euren 
guten Tipps und Hilfestellungen, die ich weiterhin beanspruchen 
werde/muss. ;-) Daher nicht zu schwer für den Laien - aber für die 
Zukunft sicher nicht verkehrt - sollte man im Hinterkopf behalten.

Stephan

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