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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Untersuchung Heizungsthermostat Lifetec MD12460


Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Um den Thread Beitrag "Preisgünstiger Heizungsregler bei Praktiker" nicht zu 
überfrachten, hier mal ein neuer.


Für den Matsch im Anhang bitte ich um Nachsicht, auch mit Tricks ist der 
Knipse in meinem Telephon nichts besseres zu entlocken.

Bei Interesse kann ich auch "richtige" Aufnahmen nachliefern.

Die Innereien sehen nicht vielversprechend aus, der steuernde µC ist als 
Chip auf die Platine gebondet und verschwindet unter einem Epoxy-Klecks.

Auf der Platine ist ein zweites IC ebenfalls zum Direkt-Bonden 
vorgesehen, aber nicht bestückt. Das Platinenlayout lässt erahnen, daß 
dieses IC für eine Funkschnittstelle zuständig sein dürfte, da eine 
lange Leiterbahnschleife sehr wie eine Antenne aussieht.
Auf dem Matschbild ist diese Schleife teilweise erkennbar, am besten am 
unteren Platinenrand.

Der Motor ist mit den beiden Lötstellen rechts unterhalb der beiden 
Dioden im MELF-Gehäuse angeschlossen, ein Tachogenerator o.ä. ist mit 
dem dreiadrigen Flachbandkabel am oberen Platinenrand angeschlossen.

Die Stromversorgung (3V aus zwei AA-Zellen) ist (-) am Lötklecks rechts 
von den Displaykontakten in der Nähe eines großen 0-Ohm-Widerstandes und 
(+) am Lötklecks unterhalb des Epoxy-Kleckes angeschlossen.

Auf der Platinenrückseite finden sich noch ein Uhrenquarz und ein 
100µF-Kondensator.

Es gibt sechs Kontaktstellen in einer Reihe, die JTAG/ISP oder 
dergleichen vermuten lassen, aber "dank" des Epoxy-Kleckses muss man da 
wohl etwas herumrätseln, welcher µC verwendet wird.

Mit etwas Aufwand kann man die Anschlussanordnung (zumindest die der 
benutzten Anschlüsse) des µCs herausfinden, vielleicht kann man ja von 
deren Reihenfolge (Display, Quarz etc.) her auf den verwendeten µC 
schließen.

Der Raumtemperaturfühler ist ein nichtgepolter SMD-Krümel, der auf dem 
Platinenzipfelchen rechts oben sitzt.

Autor: Lubomir (Gast)
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Och maaan. Ich bin heute zig Kilometer extra zu Fuß gelaufen und habe 
diesen nicht mehr bei Aldi bekommen. Brauche davon nämlich 9 Stück...

Welcher Heizungsthermostat ist den jetzt eigentlich am besten? Ich bin 
technisch nicht unbegabt. Frage mich jedoch was Modifikationen ans 
solche Geräte eigentlich bringen "könnten".

gruß

Autor: Marco W. (watz)
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Hab Glück gehabt und meine 10 Stück bekommen.....war um genau 0800 beim 
Aldi und hab zusammen mit einem anderen Käufer bis auf vier alle vom 
Tisch genommen....unglaublich, was dort abgeht.

Einen hab ich auch schon in Betrieb genommen. Scheint tatsächlich zu 
funktionieren, sogar die Fenster-auf Erkennung tuts.

Da ich noch einen Haufen RFM12 Module habe, kanns von mir aus losgehen 
mit der Bastelei :-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Pins oberhalb des Klecks-ICs sehen verdammt nach JTAG aus...

Jaa - bitte richtige und hochauflösende Aufnahmen auch von der Rückseite 
der Platine.

Autor: Ollz (Gast)
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> Aldi [...] ....unglaublich, was dort abgeht.

Du warst noch nie um 08:00 bei(m) Aldi wenn Kinderbekleidung im Angebot 
ist? Da gibt es nur eins. Beine in die Hand nehmen, so schnell wie 
möglich Fluchtgeschwindigkeit erreichen und RAUS.

Autor: Lubomir (Gast)
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Ist das eigentlich EXAKT der selbe wie der EHT eco? Und was ist den der 
Unterschied zum EHT classic?
Und ist der besser oder schlechter als dieser hier?

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90750;PROVID=2402

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Travel Rec. schrieb:
> Jaa - bitte richtige und hochauflösende Aufnahmen auch von der Rückseite
> der Platine.

Kommen. Die von der Platinenrückseite aber lohnen nicht, da ist nichts 
drauf, keine Leiterbahnen, keine Massefläche, nichts.
Nur drei Taster, ein Quarz, ein Kondensator, ein Impulsdrehgeber und 
vier Drähte, die allesamt auf der Bestückungsseite der Platine angelötet 
sind.

Ich komme aber frühestens heute abend dazu, richtige Bilder zu machen.

Lubomir (Gast) schrieb:
> Ist das eigentlich EXAKT der selbe wie der EHT eco?

Wie bereits im anderen Thread (Link siehe erstes Posting hier oben) 
erwähnt, ist das Lifetec-Teil mit einem Gerät von ELV verwandt.

Und es sieht dem bei Reichelt verkauften "EHT Classic" verdammt ähnlich:

http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=91215

Autor: Lubomir (Gast)
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Könnte mich jemand ggf kurz beraten welchen Regler ich nun kaufen 
sollte? Jetzt nicht unbedigt wegen modifizierung sondern einfach zum 
benutzen.
Habe öfters von "Bugs in der Firmware" hier gelesen.

Danke

Autor: Marco W. (watz)
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Also sowohl Gehäuse, Display als auch die Bedienungsanleitung sind 
identisch mit dem "EHT Eco" von ELV. Genauso scheint es auch mit dem 
"EHT CLASSIC" bei Reichelt zu sein. Die Bedienungsanleitung jedenfalls 
scheint, bis auf die schlecht eingescannte Qualität, ebenfalls identisch 
zu sein.

Autor: Marco W. (watz)
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Hier ein paar Bilder mit höherer Auflösung.

Also die 6 Pins (Schriftzug unten/Knöpfe Rechts) führen bei 
eingeschaltetem Gerät folgende Spannungen:

1.) +3,18V
2.)  0,00V
3.) +3,21V (bat +)
4.)  0,00V (bat -)
5.)  1,06V
6.)  2,12V

Bei ausgeschaltetem Gerät liegt Pin 3 weiterhin an bat+ und Pin4 
weiterhin an bat-. Alle anderen Pins sind dann hochohmig.

Autor: Marco W. (watz)
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Ach ja, an Pin 5 mißt mein olles Multimeter noch eine Frequenz von 64Hz. 
An den anderen Pins nichts. Der Quarz ist tatsächlich ein Uhrenquarz, 
läuft mit 32,7kHz.

Wenn ich das richtig sehe, gibt es so um die 50 Zuleitungen zum "Kleks". 
Leider sind da ja auch diskrete Bauelemente mit eingegossen worden, 
daher ist das ziemlich unsicher.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hmm - für einen Mega169 ist es genau eine Segmentleitung zu viel und der 
Quarz sitzt auf der falschen Seite... schade...

Autor: Lubomir (Gast)
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Eine Frage eines Leiens:
Wieso macht man eigentlich solch einen Kleks drauf und kann man diesen 
nicht einfach mit Nagellackentferner wieder wegbekommen?

Autor: Marco W. (watz)
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Der Uhrenquarz ist schon auf die Oberseite durchkontaktiert. Mit 
Segmentleitungen meinst Du die des LCDs ?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Der Uhrenquarz ist schon auf die Oberseite durchkontaktiert.

Ja klar, aber das Pinout des Mega169 hat den Quarz auf der anderen 
Pinreihe.

>Mit Segmentleitungen meinst Du die des LCDs ?

Ja. Es sind 4x26 oder 5x25, der Mega169 kann nur 4x25.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Wieso macht man eigentlich solch einen Kleks drauf und kann man diesen
>nicht einfach mit Nagellackentferner wieder wegbekommen?

Das ist Epoxy, das geht nicht wieder ab, ohne das darunterliegende IC zu 
zerstören, was in dem Fall nur ein gebondeter 'Die' sein dürfte.

Autor: faustian (Gast)
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Sogenannte Glob-Top-Technik... Und Epoxy bekommst Du allenfalls mit 
Sachen (DMSO, THF, Methylenchlorid) aufgeloest die Du evtl zwar kriegst 
aber nicht in der Wohnung haben moechtest ;)

Wenn man allerdings weiss was es fuer ein Chip ist oder es aus der 
Verdrahtung (manchmal gehen die Leiterbahnen da so raus wie bei einer 
TQFP-Variante desselben Chips) herleiten kann, kann man immer noch alles 
ausdremeln und andrahten (so schon mit ICL7106 aus mechanisch putten 
Multimetern gemacht)...

Autor: Tobi W. (todward)
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Den klecks Epoxy machen die da drauf  um eben sowas zu verhindern. Die 
wollen ja schließlich nicht ihre "bahnbrechende" erfindung preisgeben.

Könnte man so einen antrieb eigenlich auch als wasserventil nehmen? Also 
die "T-Stücke" mit ventil einsatz in der heizung einfach zwischen 
Wasserhahn und Wasserschlauch machen un damit das wasser an und aus 
machen?

Oder sollte man da lieber einen Servo mit Kugelhahn nehmen?

Gruß
Tobi

PS.: Sry für OT

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Kann man machen. Die Ventile sind afaik bis 10bar zugelassen, 
Wasserdruck hat normal um 4bar. Du solltest aber auf jeden Fall einen 
Feinfilter favor schalten, sonst ist das Ventil recht schnell verstopft.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Kann man machen. Die Ventile sind afaik bis 10bar zugelassen, 
Wasserdruck hat normal um 4bar. Du solltest aber auf jeden Fall einen 
Feinfilter davor schalten, sonst ist das Ventil recht schnell verstopft.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Travel Rec. schrieb:
> Kann man machen. Die Ventile sind afaik bis 10bar zugelassen,
> Wasserdruck hat normal um 4bar. Du solltest aber auf jeden Fall einen
> Feinfilter davor schalten, sonst ist das Ventil recht schnell verstopft.
Wenn das wirklich ne JTAG Schnittstelle ist und man die Belegung 
rausfindet (GND und VCC solte einfach gehen, TIn/TOut/TCK müßte man mal 
vorsichtig ausprobieren) kann man die DeviceID auslesen und so vieleicht 
auf den Chip rückschließen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Könnte man, wenn man einen Thermostaten hätte und ein JTAG-Gerät...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Den klecks Epoxy machen die da drauf  um eben sowas zu verhindern. Die
> wollen ja schließlich nicht ihre "bahnbrechende" erfindung preisgeben.

Nein. Es ist einfach billiger, nackte Chips direkt auf eine Platine zu 
bonden, als sie in Gehäusen zu verpacken und diese dann auf Platinen zu 
löten, jedenfalls bei den Stückzahlen, mit denen u.a. solche 
Thermostatköpfe hergestellt werden.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die hangelöteten Stellen auf der Platine sehen auch irgendwie nach 
Kinderarbeit aus...

Autor: micro-häschen (Gast)
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Und nun? Stille im Forum?
Schade, hatte mich eigentlich auf weitere Beiträge gefreut, um endlich 
einmal mit einem sinnvollen Projekt in die Welt von AVR und Co. 
einsteigen zu können. Ein wenig löten kann ich schon. Und einen 
Thermostaten habe ich jetzt auch.

Autor: Marco W. (watz)
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Mir fehlt gerade die Zeit. Es sollte sich aber schon herausfinden 
lassen, was das für ein µC ist. Hab mir schon diverse mit integriertem 
LCD Treiber angeschaut, aber so 100%ig passte bisher keiner vom Layout. 
Ich glaub aber kaum, daß für so eine simple Aufgabe eine 
Spezialanfertigung verwendet wurde.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Am nächsten Montag gibt es Nachschub:
http://www.aldi-nord.de/aldi_angebot_mo_08_02_2010...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Und... was ist daraus geworden? Bei Aldi-Süd gab es neulich 
Heizkörper-Thermostate, die dem Sparmatic Basic ähnelten, und zwar mit 
ATMEGA169PV.

Autor: Nguyen (Gast)
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Und nu?. Was ist mit dem Thermostat?. Ist es nun gut bewertet?, kann man 
für Zuhause einsetzen oder ist das nur Müll?. Ich werde Euch sehr 
dankbar, wenn Ihr diese Fragen beantworten könnte.

Autor: Marco W. (watz)
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Ein paar Erkenntnisse konnte ich über die vorhandene Pinreihe gewinnen 
(Schaltplan siehe Anhang):

1.) Pin 1 ist offensichtlich Reset. Führt bei eingelegten Batterien VCC 
und es gibt immer einen sauberen Reset, wenn man GND anlegt.

2.) Pin 3 ist VCC, Pin 4 ist GND. Das Gerät kann hier auch mit Spannung 
versorgt werden, statt über die Batterien.

3.) Pin 5 + Pin6 müssen eine Funktion bei der Programmierung haben. Per 
Oszi läßt sich eindeutig erkennen, daß diese beiden Pins LCD Segmente 
versorgen (~250Hz, 1/4 duty cycle). Dabei scheint es so, als ob an Pin 6 
eine einfache Segmentleitung des LCDs anliegt (Potentiale 0V -> VCC), 
und an Pin 5 eine Common Leitung (Potentiale VCC -> 0V). Verbinde ich 
Pin 5 mit GND, so leuchten zusätzlich zu den bereits aktiven Segmenten 
-alle- Segmente schwach auf. Verbinde ich Pin 6 mit GND, so leuchten 
lediglich einige aktive Segmente etwas schwächer.

4.) An Pin 2 ist keinerlei Aktivität festzustellen. Verbinde ich diesen 
mit VCC, so scheint das Gerät abzustürzen und/oder neu zu starten. Dabei 
kommt es auch zu Hängern oder Unsinn im Display. Das Verhalten ist 
eindeutig von einem "Reset" oder einem Kurzschluß VCC<->GND zu 
unterscheiden.


Ich schließe daraus folgendes:
- da es wenig Sinn macht, genutzte LCD Pins auf eine Stiftleiste 
herauszuführen, muß es sich um Pins handeln, die sowohl als Teil des LCD 
Treibers als auch als Teil der Programmierung verwendet werden. Damit 
scheiden die AVRs für mich erstmal aus, da die ISP Pins nicht 
entsprechend geshared sind. In dem Zusammenhang machen u.U. auch die 
100kOhm Widerstände Sinn.

- was auch immer für eine Programmiermethode das ist, sie muß 
offensichtlich mit 100kOhm in den Datenleitungen zurecht kommen können

- diverse PICs haben die fürs ISP verwendeten RB6/RB7 Pins mit LCD 
Funktionen geshared, allerdings leider nicht eine Common Leitung

Auffällig ist noch, daß das Gerät nach dem Einschalten/Reset kurz eine 
Versionsnummer anzeigt. Das wäre für miche in Indiz dafür, daß das Ding 
durchaus ein Flash Microcontroller ist.

Ich hab jetzt so ziemlich alle mir bekannten Hersteller nach LCD uC 
abgeklappert (AVR, Microchip, NXP, NEC, EPSON, Holtek, Freescale, ST), 
und bis auf den PIC hatten keine eine gesharte LCD/ISP 
Funktionalität....

Vielleicht hat ja von Euch noch einer eine Idee.
Unmodifiziert laufen die Dinger jedenfalls bei mir seit zwei Monaten 
problemlos.

Gruß,
Watz

Autor: Walter Freywald (mrhanky)
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Hallo,
ich habe ein paar Energiesparregler von eq-3 (ist wohl ELV).
Die Platine sieht sehr änhlich aus wie die eingangs beschriebene.

Ich habe ein bisschen bei ELV gestöbert und bin bei einer FS20 SM4 
Steuerung und der FHT 8W über einen Schaltplan und ein zugehöriges Foto 
gestolpert.
Da verwenden die einen Samsung S3P7235 Controller.
Da werden zwar nicht die COM Leitungen für die Programmierung verwendet 
aber die VCL1 und VCL2 Leitungen. Diese Leitungen werden im Betrieb wohl 
für die Einstellungen des LCD verwendet.

Schlechte Nachricht: das Ding gibt es wohl nur als ROM (Maske) oder OTP.

Ich hab mir nen USB-Funk Stick und ne Fernbedienung besorgt und werde 
versuchen das Protokoll herauszubekommen. So wie ich das bis jetzt sehe 
sendet der USB Stick seeeeehr langsam (Bitlänge anscheinen ca. 256 ms -> 
4 Bit /s). Das muss ich aber nochmal überprüfen.

Bei meiner Version ist der Funkchip bestückt und ein freies Feld 
anscheinen für ein EEPROM. Bilder folgen noch.

Die Motordrehzahl wird anscheinen über eine Reflex-Lichtschranke 
ermittelt.

Soweit dazu.

Gruß,
Walter.

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo!

Ich hab mir jetzt auch 3 von den Aldi-Reglern zugelegt, und wollte mal 
fragen ob sich schon irgendetwas neues ergeben hat?

Was mich auch interessieren würde:
Kann man an die Dinger auch irgendwie einen externen Temperaturfühler 
anschließen, anstatt den internen Sensor zu nutzen?
Hintergrund ist, dass eines der Thermostate hinter einem recht dicken 
Fenster-Vorhang montiert ist, und ich nicht genau weiß wie es da so mit 
Wärmestau aussieht.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Steffen schrieb:
> Kann man an die Dinger auch irgendwie einen externen Temperaturfühler
> anschließen, anstatt den internen Sensor zu nutzen?

Die einfachste Variante wäre es, den internen Sensor abzulöten und durch 
ein Stück 2-adrige Litze zu ersetzen. Den Sensor lötet man dann auf eine 
kleine (Lochraster-) Platine und daran dann das andere Ende der Litze. 
Letzendlich kann man die kleine, externe Platine einschrupfen oder in 
Epoxy gießen oder in ein kleines Gehäuse einbauen, damit die Gefahr 
elektrostatischer Entladung beim Anpacken des Sensors mit den Fingern 
minimiert wird.

Autor: Steffen (Gast)
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Das hatte ich mir in meinem jugendlichen Lieichtsinn auch so 
vorgestellt, doch wie sieht das aus mit der Wärmeentwicklung beim 
Auslöten? Ich habe leider keinen regelbaren Lötkolben, hält der Sensor 
denn den Löt-Temperaturen stand? Und wie siehts mit dem zusätzlichen 
Widerstand aus der duch die Leitungsverlängerung zustade kommt?

Weiß vielleicht jemand ob der Medion Regler auch irgendwo einen 
vorgesehenen Anschluss für einen externen Fühler hat?

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Steffen schrieb:
> ... doch wie sieht das aus mit der Wärmeentwicklung beim
> Auslöten? Ich habe leider keinen regelbaren Lötkolben, hält der Sensor
> denn den Löt-Temperaturen stand?

Wenn der Sensor nicht an Schraubverbindern angeschlossen ist, war ein 
Chinese schon so mutig ihn anzulöten. Bei mir hat er das Löten 
überstanden. Dazu braucht es auch nicht unbedingt einen 
temperaturgeregelten Lötkolben (das wird alles überbewertet), wenn man 
nur schnell genug lötet.

> Und wie siehts mit dem zusätzlichen
> Widerstand aus der duch die Leitungsverlängerung zustade kommt?

Da nimmt man den Sensor únd mißt bei Raumtemperatur mal den Widerstand. 
Ich schätze mal 5000 Ohm. Da rechnet man jetzt 2 Ohm zu bei 2m Kabel und 
ermittelt jetzt den zu erwartenen systematischen Fehler der Messung und 
vergleicht das man mit den grundsätzlichen Angaben zu dem Regler oder 
besser der Auflösung der Anzeige...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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2Ohm bei 2m Kabel? Naa, doch wohl nicht. Herkömmliche Litzen aus 
Flachbandkabel zum Beispiel haben deutlich weniger Widerstand.

Autor: Iaculum (Gast)
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Wunderschönen guten Abend,

ich hab einen Regler von REV Typ: FHT 8R-2 und 4 Steller auch von REV 
Typ: FHT 8V-2.

Ich bin auf der suche einer Möglichkeit meinen Regler bzw. Steller per 
PC anzusteuern. Bei den 6 PINs (Regler) wo "PRG1" untersteht sieht mir 
nach ne Schnittstelle aus.

Da Ihr ja mit nem ähnlichen Gerät zu gange seid, könnt ihr mir vieleicht 
weiterhelfen.

Autor: Iaculum (Gast)
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Hier nochmal ein besseres Bild

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ging das Bild nicht größer? Der Regler, den Du da hast, dürfte baugleich 
mit den FHT-80B Geräten von ELV sein. Die Schnittstelle sieht nach JTAG 
aus. Hilft Dir das jetzt weiter?

Autor: Iaculum (Gast)
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Das Bild geht nicht größer! ;)

Die Vermutung dass das ne JTAG ist hab ich auch schon befürchtet. Hab 
mich da zwar schon etwas belesen - aber eigentlich gehoft das das ne 
RS-232 oder so was is. Naja aber erstmal besten dank.

Falls einer ne Idee hat wie oder ob überhaupt man das gute Stück 
programmieren kann wäre ich dankbar.

Falls ich schneller was zustande bekomm werde ich natürlich auch 
berichten

Autor: Larry (Gast)
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Rufus t. Firefly schrieb:
> Die Innereien sehen nicht vielversprechend aus, der steuernde µC ist als
> Chip auf die Platine gebondet und verschwindet unter einem Epoxy-Klecks.

Die Platine ist anscheinend identisch zum technoLine TM3030.

Autor: Andreas K. (uboot)
Datum:

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Wayne's interessiert - es gibt z.Zt. bei Reichelt nen "Classic Pro" für 
nur 15EUR: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=X35...

Sieht ähnlich aus wie der "normale" Classic.

Autor: Heizer (Gast)
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Hallo Zusammen,

ich bin auf der suche nach einem (bzw. mehrere) Heizungsregler.Momentan 
will ich noch nix dran rumbasteln - soll erst mal funktionieren.
Kennt jemand den oben erwähnten EHT CLASSIC PRO von reichelt? Taugt der 
was?
Oder doch lieber den von Honeywell HR20E?

-Dankeschön-

Autor: Harry (Gast)
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Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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das Reichelt 15€ Teil EQ-3 Model K scheint baugleich mit dem Lifetec zu 
sein zu sein

Ein Epoxykleks, ein freier Platz und eine koplett bedruckte Platine

Edit:
Sorry, die Bilder sind ein bisschen Verrauscht, was an meiner besch*** 
Beleuchtung liegt.
Habs trotzdem mal bei der größeren Datei belassen, da man die 
Leiterbahnen doch noch erkennen kann.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Vlad Tepesch schrieb:
> das Reichelt 15€ Teil EQ-3 Model K scheint baugleich mit dem Lifetec zu
> sein zu sein

In der Tat!

Autor: rwinhardtw (Gast)
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Kann man dem Heizungsregler 12460 durch einen Code (Taste, Stellrad) die 
Isttemperatur entlocken?

LG

reinhardtw

Autor: Raphael Hankewitz (Gast)
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Ich habe insgesamt 10 Lifetec MD12460
Mir ist keine Funktion der Anteige der ist-Temperatur bekannt.

Leider habe ich ein großes Problem mit allen Geräten an Danfoss RA 
Heizkörperventilen (mit dem mitgeliefertem Adapter).

Während der Stellfahrt fährt der Stift soweit aus, bis das Ventil 
komplett geschlossen ist, DANN ABER am Ende der Stellfahrt wird der 
Stift wieder ein kleines bisschen reingefahren., mit dem Effekt, dass 
bei meinen Thermostaten, wenn sie ansich vol geschlossen sein sollten, 
der Raum viel zu heiß wird.

Ich habe lange überlegt, warum sich das Gerät so komisch verhält, und 
vermute, (bzw. das ist meine einzige sinnvolle Erklärung) dass es sich 
um einen Frostschutz handelt (das Gerät soll in die Frostschutz-Position 
als "Normalposition" gebracht werden, damit, falls die Batterie zu Neige 
geht oder wegen sonst einem Problem das Gerät defekt ist, keine 
Frostschäden auftreten.

Es ist auf jeden Fall total deprimierend, zu sehen, wie sich das Gerät 
eigentlich korrekt kalibriert, dann aber wieder selbst vertstellt.
Deswegen hoffe ich sehr, dass jemand die Schnittstelle herausfindet, um 
das Gerät eventuell neu zu programmieren.

Eigendlich ist von diesem Problem, wenn man im Internet sucht, sehr oft 
zu lesen. Oftmals wird empfohlen, eine Metallscheibe etc. vor das Ventil 
zu legen. Ich habe auch schon sehr gut raus (weil ca. 50 Mal 
praktiziert!) wie man nach der Kalibrierung durchführt und erst danach 
die Befestigungsschraube stramm anzieht, so dass das Thermostat korrekt 
arbeitet.

Dumm ist nur: Alle diese Tipps und Tricks wirken nur bis zur nächsten 
Neukalibrierung! (Bei mir denkt das Thermostat in der Regel nach ca. 1 
Woche, dass vermeintlich etwas nicht in Ordnung ist, und klaibriert sich 
neu, mit dem oben beschriebenen Effekt!)

Fazit: Ich kann zur Zeit jede Woche 10 Thermostate neu programmieren...

Autor: Roland G. (Firma: privat) (rpg)
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Ich habe auch einen Lifetec MD12460 "zerlegt" und tippe eher auf Strom 
sparen
Wenn der Regler im unteren Stellbereich arbeitet, würde er sehr oft in 
die
Referenzstellung ZU fahren müssen. In der Annahme das Ventil schließt 
bereits etwas eher dicht ab (eigene Tests bestätigen das Verhalten von 
Heizkörperventilen), kann man das stromfressende Anfahren der 
mechanischen Endstellung einsparen.
Es würde auch die Sache mit der Neukalibrierung erklären.

Autor: Stephan R. (retzow1)
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Hallo in die Runde!

Ich habe mir auch einige von diesen Reglern zugelegt. Als ein 
entscheidendes Manko empfinde ich, dass kein Hinweis im beigelegten 
Handbuch enthalten ist, wie man die derzeit gemessene Raumtemperatur 
auslesen kann. Gibt es da eine bestimmte Tastenkombination sich diese 
Raumtemperatur auf dem Display anzeigen zu lassen?

Vielen Dank !

Stephan

Autor: Roland G. (Firma: privat) (rpg)
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Hallo,
eine Istwertanzeige habe ich auch nicht gefunden.
Mit einem Datenlogger habe an zwei verschieden Stellen
die Istwerte aufgezeichnet.
Die Dateinamen sollten sich selbst erklären.
...20_22_20... sind die Sollwerte.
In dem Zimmer hat sich niemand aufgehalten.
Ich hoffe es hilft etwas.

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