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Forum: FPGA, VHDL & Co. 2 bestimmte Takte aus einer PLL erzeugen


Autor: Heiko (Gast)
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Ich brauche zwei ganz bestimmte Takte im Bereich 20kHz bis 100kHz und 
muss sie aus einer PLL erzeugen. Wie findet man zielsicher die richtigen 
Multiplier, Devider und Quarz-Kombinationen, die dem am nächsten kommen?

Ausprobieren?

Nehmen wir z.B. 31,5kHz und 88,2kHz. Wie kommt man auf eine optimale 
FPGA-Frequenz?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Wie kommt man auf eine optimale FPGA-Frequenz?
Ich kann keine logische Verbindung zwischen dem Stichwort "FPGA" und dem 
Rest der Aufgabenstellung herstellen...

Brauchst du diese Frequenzen für ein FPGA oder in einem FPGA?

> Ich brauche zwei ganz bestimmte Takte im Bereich 20kHz bis 100kHz und
> muss sie aus einer PLL erzeugen.
Wie genau müssen diese beiden Frequenzen stimmen?
Welcher Jitter ist erlaubt?

Autor: Heiko (Gast)
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Ganz genau müssen sie gegeneinander stimmen, zulässig sind insgesagt 
z.B. eine maximale Verstimmung von 100ppm und ein Jitter von 50ppm.

die Freuqenzen werden im FPGA und ausserhalb benötigt. Es geht u.a. um 
die Konfiguration der PLL / DCM.

Es gibt ja Tausende Möglichkeiten, wie man je nach Quarz und DIV/MUL 
bestimmte ähnliche Freuqenzen finden kann.

Ich kann ja z.B. die 31,5 als 315 nehmen und die 88,2 als 882. Dann ist 
das KGV 277830 und die FPGA-Fequenz 277.830.000 MHz was schon ziemlich 
hoch ist. Die Frequenzen bekomme ich dann ganz einfach aus 2 Zählern, 
die teilen.

Aber wie komme ich jetzt auf ein gut passendes Quarz und PLL 
Einstellungen.

Was ist mit krummen Frequenzen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Heiko (Gast)

>Ich brauche zwei ganz bestimmte Takte im Bereich 20kHz bis 100kHz und
>muss sie aus einer PLL erzeugen.

Das kann man mit einer digitalen PLL machen, welche als Logik im FPGA 
implementiert ist. Die in eineigen FPGAs enthaltenen PLLs machen bei so 
niedrigen Frequenzen nicht mit. Da fehlt der Faktor 1000 ;-)

> Wie findet man zielsicher die richtigen
>Multiplier, Devider und Quarz-Kombinationen, die dem am nächsten kommen?

Beschreibe mal deine Aufgabe UMFASSEND. Siehe Netiquette.

MFG
Falk

Autor: Heiko (Gast)
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Ich brauche die Takte nicht direkt aus der PLL, vielmehr müssen nur 
beide aus EINER gespeist werden. Ich kann ja noch runterteilen. Diese 
Takte gehen sowieso nicht direkt auf FF-Eingänge. Es sind enables.

Es geht mir nur um das Auffinden, einer geeigneten Kombination von Quarz 
und PLL-Einstellung. Ich könnte ja direkt mit 277.830.000 MHz takten und 
dazu einen 277,8x-Quatz nehmen. Oder man geht über eine PLL mit 11/4. 
Dann wäre es ein 100MHz-Quarz, aber mit 1% Fehler. Das ist aber zuviel.

Autor: Joe (Gast)
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Erzeuge dir eine Referenzfrequenz von 0,1khz.

Zwei PLL's mit den Teilerfaktoren 315 und 882 liefern dir dann die 
gewünschten Frequenzen. Geeignet sind CMOS 4046 PLL oder HCMOS 74HC4046.

Die Teiler können natürlich auch programmierbar mit Atmegas realisiert 
werden.

Autor: Joe (Gast)
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Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Heiko (Gast)

>Ich brauche die Takte nicht direkt aus der PLL, vielmehr müssen nur
>beide aus EINER gespeist werden. Ich kann ja noch runterteilen.

Das ist schon mal was VOLLKOMMEN anderes!!!

>Es geht mir nur um das Auffinden, einer geeigneten Kombination von Quarz
>und PLL-Einstellung. Ich könnte ja direkt mit 277.830.000 MHz takten und
>dazu einen 277,8x-Quatz nehmen. Oder man geht über eine PLL mit 11/4.
>Dann wäre es ein 100MHz-Quarz, aber mit 1% Fehler. Das ist aber zuviel.

Du redest wirr. Setz dich mal in den Schatten, Füße hoch und was kühles 
trinken. Wenn du dan wieder klar im Kopf bist, lies den Artikel 
Netiquette noch einmal in RUHE und denk drüber nach. Un dann stelle 
deine Frage in verständlicher Art und Weise. Danke.

MFG
Falk

P S. Man kann nahezu beliebige Frequenzen mit DDS erzeugen. Zwei 
davon im FPGA brauchen keinen nennenswerten Platz. Und da sie mit dem 
gleichen Takt laufen, sind die Ausgangssignale phasenstarr zueinander 
wie bei einer PLL.

Autor: Jürgen Schuhmacher (engineer) Benutzerseite
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Jetzt wird es aber komplett konfus!

Mit einer DDS erzeugt man effektiv Analogfrequenzen und die schweben 
dann auch noch, je nch Filter.

Es geht doch um Takte, wenn ich das richtig interpretiere! Die Frequenz 
die Heiko angibt ist in der Tat eine Möglichkeit. Man teilt sie einmal 
durch den einen Wert und einmal durch den anderen. Dann hat man die 
beiden phasenstabilden Takte. Sie ist aber nicht das KGV! Das Ergibt 
sich zu 882000, wenn man richig rechnet. Dann muss man einmal durch 10 
und einmal durch 28 teilen.

Man muss also nicht die hohe Freq von 278 MHz benutzen. Aber selbst für 
die gibt es eine Lösung: 100 MHz Quarz mit 180ppm Fehler oder 191 MHz 
mit 46ppm

das was Du machen willst Heiko, geht nicht direkt zu rechnen. Ich lasse 
solche Taktsachen mit einem Excel / Access ausrechnen.

Ich habe Deine beiden Takte mal eingesetz.
Du kannst rechts statt eines 50 MHz Quarz auch einen 80er probieren oder 
was auch immer.

Autor: Heiko (Gast)
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@engineer
Danke für das Excel-Sheet. So ganz verstanden habe ich Deine 
Vorgehensweis noch nicht, aber es funzt jedenfalls.

>Du kannst rechts statt eines 50 MHz Quarz
Die 50MHz sind prima, damit kann ich arbeiten.


@Falk Brunner

Ich glaube, Du! liest Dir mal die Netiquette durch und lernst etwas über 
verbale Aggression.

"Du redest wirr. Setz dich mal in den Schatten,"
Wenn Du etwas nicht verstehst, dann frage nach. Wenn Du es nicht 
kapierst, dann halte Dich einfach raus.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Heiko (Gast)

>Ich glaube, Du! liest Dir mal die Netiquette durch und lernst etwas über
>verbale Aggression.

Glaub ich nicht.

"Daran denken, dass die Leute im Forum nicht neben einem sitzen und 
alles so vor sich sehen wie der Fragesteller

Klare Fragen formulieren und nicht davon ausgehen, dass eine diffuse 
Zustandsbeschreibung als Frage interpretiert wird. "

>Wenn Du etwas nicht verstehst, dann frage nach.

Das habe ich. Deine zweite Antwort war schlimmer als die erste.

MFG
Falk

Autor: Heiko (Gast)
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Falk, es geht um Deinen Ton!

Außerdem haben es alle ausser Dir verstanden :-)

Autor: Michael Sauron (Firma: www.das-labor.org) (laborsauron)
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Jungs kommt mal wieder runter.
Streiten und beschimpfen hilft hier niemanden etwas.
Also bitte sachlich bleiben und zurück zum Thema

Michael

Autor: Heiko (Gast)
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Das Thema haben wir ja schon :-)  Ich wühle mich nur noch durch die 
Details dieses Excels.

Autor: Michael (Gast)
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Jetzt habe ich eine Frage: Du probierst offenbar alle Kombinationen aus 
und suchst die geringste Abweichung, wenn ich es richtig verstehe.

Damit gelangt man in Zeile 29 zu:

29  4  7,2500  277830000  2014,27            882000  7,2500  50  362,500 
410,998  411,000  -5,5

50 MHz x 4 / 29 -> 1,724138 MHz PLL-Ausgang, Teiler 411

Wie kommt man auf das Quarz?

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