Hi
Ich habe ein problem das aus meinem Oszi kein strahl mehr rauskommt.
VORGESCHICHTE:
Ich bin gerade dabei meiner erste SSTC zusammenzulöten.
Am ende Lege ich den aufbau auf das Oszilloskop(war leider noch an).
Dann ist da ein Lötzinnblob reingefallen und auf einmal ein dumpfes
BRRRRF
und seitdem kommt kein strahl mehr.
VORGESCHICHTE ENDE
Ich habe schon an der Testleiste den Sägezahn gemessen(mit nem DMM).
VAC oder VDC, egal was, immer OV. Deswegen gehe ich davon aus dass der
X-Amp, der sägezahn-generator oder die Zeitbasislogik im eimer ist.
Das was da drin war hat einen kurzschluss zwischen C315 und der Katode
von D301 Verursacht. da der kondi AFAIK 3KV Spannungsfestigkeit hat muss
es wohl die Diode gehimmelt haben, oder?
Handbuch ist vorhanden.
Röhrenheizung geht noch(glüht jedenfalls).
MdG X-Mind
Ja, manual habe ich.
Ich kenne mich aber damit nicht so richtig aus.
Aber die Spannungen sind alle OK(die Beschleunigungsspannung und die
Focusspannung kann ich nicht messen(keine HV-Sonde)).
unbekannter schrieb:> Zweites oszi kaufen und 1. reparieren
Zu günstiger Vorschlag, 2.Oszi kostet nur 99 euro.
Beitrag "[V] Tektronix 434 Oszilloskop"> Ich kenne mich aber damit nicht so richtig aus.
Bleibt nur einschicken und 110 euro laatzen.
Hi,
katodenfolger schrieb:>> Ich habe schon an der Testleiste den Sägezahn gemessen(mit nem DMM).> VAC oder VDC, egal was, immer OV. Deswegen gehe ich davon aus dass der> X-Amp, der sägezahn-generator oder die Zeitbasislogik im eimer ist.>> Das was da drin war hat einen kurzschluss zwischen C315 und der Katode> von D301 Verursacht. da der kondi AFAIK 3KV Spannungsfestigkeit hat muss> es wohl die Diode gehimmelt haben, oder?>> MdG X-Mind
Das einzige was an deiner Vermutung wohl richtig ist, ist das der
Kondensaot das Bauteil mit der höchsten Überlebenswahrscheinlichkeit
ist...
Aber sonst...
Die ganze X ablenkung würde ich erst einmal aussen vor lassen. Mag sein
das die Kaputt ist, aber dann ist noch viel mehr im argen!
Wenn du tatsächlich keine Spannung an der X Ablenkung hast, dann würde
der Strahl ja nicht abgelenkt werden und der Strahl würde in der
Bildmitte sein... Also kannst du das erst einmal aussen vor lassen!
Wenn jetzt also nicht die Y-Ablenkung zufällig den Strahl komplett ins
Nirvana zieht, dann ist die Signalaufbereitung dein kleinstes Problem.
Für die Frage was nun defekt sein kann müsste man nun genauer wissen auf
welcher Seite des Cs du den Kurzschluss mit der Kathode von D301
verbunden hast. Der C hat ja eine Hoch- und eine Niederspannungsseite.
Hast du die Hochspannungsseite getroffen, so hast du auf jeden Fall an
der Diode D301 einen Spannungsunterschied von ca. 50 V in flussrichtung
anliegen. Das könnte Tödlich sein. Darüberhinaus halte ich es für
möglich das nun die maximale Sperrspannung der Diode D302 überschritten
wird und diese nun auch durchschlägt... Vorrausgesetzt die Spannung
bricht nich eh schon sofort zusammen... So genau wollte ich das nun
nicht analysieren.
Im Umfeld des Cs sehe ich auf anhieb einen Optokoppler, und so einige
Dioden und Transistoren welche es je nach genauem Umstand auch gerissen
hat. Je nachdem welche Spannungspegel sich tatsächlich eingestellt
haben.
Trotz alle dem, währe der Treffer der HV seite des Cs wohl noch der für
dich bessere Fall!
Hast du die Niederspannugnsseite getroffen, so sind im ungünstigsten
fall 2KV in die Niederspannugnselektronik gelangt... Wie weit der
Schaden müsste ich mir jetzt sehr genau den Gesamtschaltplan ansehen...
Und selbst wenn durch Cs abgeblockt müsste man hoffen das die
Spannugnsfest genug waren... Ich würde da schätzen das es da richtig
böse wird!
Gruß
Carsten
P.S. ein fehlender HV Tastkopf ist doch eigendlich nicht das Problem
wenn man etwas von Elektronik versteht. Soetwas hat man dann -auch
halbwegs sicher- mit ein wenig erfindungsgabe- schnell Gebaut. Wenn man
dann noch bei der Arbeit damit die notwendige Vorsicht walten lässt ist
das OK.
Musste ich die Tage zur Rep. meines Tek465M auch bauen (1000:1).
Auf eine Baubeschreibung verzichte ich hier aber um nicht Personen ohne
das nötige Fachwissen zu etwas zu verleiten. Fusch ist da schon sehr
gefährlich. Ist aber sehr einfach wenn man den Querstrom beachtet...
Carsten Sch. schrieb:> Der C hat ja eine Hoch- und eine Niederspannungsseite.> Hast du die Hochspannungsseite getroffen, so hast du auf jeden Fall an> der Diode D301 einen Spannungsunterschied von ca. 50 V in flussrichtung> anliegen.
Wenn ich mir das Layout ansehe, hat er eher die Niederspannungsseite
getroffen und die restliche Elektronik partiell mit -2kV gequält.
katodenfolger schrieb:> Ich kenne mich aber damit nicht so richtig aus.>> Aber die Spannungen sind alle OK(die Beschleunigungsspannung und die>> Focusspannung kann ich nicht messen(keine HV-Sonde)).
Dann sollte man es besser lassen. Jegliche Reparaurversuche ohne die
nötigen Kenntnisse und Hilfsmittel können den Schaden nur vergrößern.
Suche dir jemanden der das Gerät repariert. Bzw. lasse dir besser erst
mal einen Kostenvoranschlag machen, ( falls sich überhaupt jemand bereit
erklärt bei der Vorgeschichte einen Kostenvoranschlag zu erstellen).
Ich tendiere dazu das du die Strahlaustastung im Hochspannungsteil
geschossen hast.
Ralph Berres
Ok, ich melde mich dann mal wieder:
da der typ der dass ding reparieren kann immernom im urlaub ist habe ich
das mal ein bischen den schaltplan studiert und siehe da: die diode D311
ist hochohmig(>20MΩ)in BEIDE richtungen.
Da die zum hochspannungsnetzteil gehört denke ich dass das Problem
gefunden ist.
MfG X-Mind
PS:
C315 hat keine Niederspannungsseite sondern auf der einen Seite
-1913V und auf der anderen seite masse, die aber mit dem schutzleiter
verbunden ist. daswegen KANN ich die NV elektronik garnicht zerschossen
haben.
Wie hast Du das gemessen?
Hochspannungsdioden enthalten meist mehrere Chips, deren aufaddierte
Flußspannungen überschreiten dann das, was Dein Multimeter für die
Durchgangsprüfung an Spannung zur Verfügung stellen kann.
1. Grundsatz der Meßtechnik: Wer mißt, mißt Mist!
Gruß,
Holm
Holm Tiffe schrieb:> Wie hast Du das gemessen?>> Hochspannungsdioden enthalten meist mehrere Chips, deren aufaddierte>> Flußspannungen überschreiten dann das, was Dein Multimeter für die>> Durchgangsprüfung an Spannung zur Verfügung stellen kann.>>>> 1. Grundsatz der Meßtechnik: Wer mißt, mißt Mist!>>>> Gruß,>>>> Holm
D311 ist aber keine Hochspannungsdiode, wie du es meinst, sondern
richten die 31 Volt gleich.
Diese Schaltung liegt zwar auf Hochspannungspotential von -2000V , ist
aber trotzdem eine normale Siliziumdiode.
Die Gleichrichterdioden für die Hochspannung heißen D301-308. Es sind
die gleichen Dioden wie die D311, aber 2 Stück in Serie geschaltet. Die
Diode scheint ein 1300V Typ zu sein.
Die Dioden die du meinst kommen in älteren Röhrenfernseher vor und waren
ganz viele in Serie geschaltete Selendiodenblättchen in einer
Keramikröhre.
Späer wurden sie durch Siliziumblättchen ersetzt. Zuletzt hatte man
Hochspannungskaskaden und später Diodensplitttrafos verwendet. Bei
beiden waren die Dioden nicht von ausen zugänglich.
Also bitte erst mal im Schaltbild nachschauen, ehe man ander bezichtigt
Mist zu messen.
Ralph Berres
Ich habe mir den Schaltplan nicht angesehen und weiß deshalb nicht
welche Diode da was macht. Ich löte ja auch nocht auf einem Oszi als
Unterlage.
..und nein, die Dioden die ich meine sind keine Selenstäbe sondern
beispielsweise auch in Mikrowellenöfen verbreitet. Die bestehen wirklich
aus mehreren Diodenchips. Ich weiß das, weil ich sowas mal röntgen
lassen habe.
Die Dioden sehen aus wie eine 1N4007 nur etwas länger. Tut mir leid, das
Du sowas nicht kennst...
Die Dioden in Diodensplittrafos sind übrigens auch von dieser Bauart
Ich habe auch Niemanden bezichtigt, sondern den ersten Grundsatz der
Meßtechnik zitiert.
Gruß,
Holm, der nicht auf der Wurschtsuppe daher geschwommen kommt.
PS: Plättchen, außen, richtet, Fernsehern, Andere.