Also, ich suche einen Potentiometer, den man 1000 Mal drehen kann.
[von 0 bis 5V]
Der Poti wird dann an einen Motor angeschlossen, um die aktuelle
Position zu bestimmen.
Ich weiß, dass das mit einem Getriebe sehr gut geht, allerdings frage
ich hier nochmal, vielleicht hat ja jemand einen besseren Vorschlag.
karantazi schrieb:> Ich weiß, dass das mit einem Getriebe sehr gut geht, allerdings frage
Das wird mit normalen Potis und Getrieben kaum funktionieren.
Wie genau soll die Position denn erfasst werden.
@ karantazi (Gast)
>Also, ich suche einen Potentiometer, den man 1000 Mal drehen kann.>[von 0 bis 5V]
Wie 1000 mal? In einer Richtung, sprich 1000 Umdrehungen oder 1000 mal
hin und her?
>Ich weiß, dass das mit einem Getriebe sehr gut geht, allerdings frage>ich hier nochmal, vielleicht hat ja jemand einen besseren Vorschlag.
Nimm einen Schrittmotor oder einen Drehgeber, allerdings gibt es die
nicht als Absolutwertgeber für 1000 Umdrehungen.
MFG
Falk
P S Lies was über Netiquette und beschreibe deine Aufgabe
grundlegend, nicht deine vermeintliche Lösung.
Sebastian schrieb:> Multiturn-Drehgeber benutzen! So ein Poti gibt es ohne Getriebe nicht.
Und selbst mit nem Getriebe hättest Du wahrscheinlich zwischen einer
halben und 2 Umdrehungen eine Lose.
Michael H. schrieb:>> Der Poti wird dann an einen Motor angeschlossen, um die aktuelle>> Position zu bestimmen.> Das Konzept ist Mist.
Wieso ist das Konzept Mist?
Ich habe eine Lineareinheit deren Motor ca. 1000 Umdrehungen nach vorne
macht und dann wieder 1000 Umdrehungen zurück.
Wenn ich die Drehzahl runtersetze, an das Getriebe den Poti anschließe
und dann den Widerstand messe, habe ich doch meine aktuelle Position!?
Warum ist das Projekt dann Mist?
Wenn die Genauigkeit 1mm sein darf könnte das sogar noch klappen, aber
Grundsätzlich macht man sowas nicht mit einem Poti da es eben zu ungenau
ist und vorallem auch Wärmeempfindlich. Interessant wäre zu wissen wie
genau das System sein soll und vorallem wie Groß der Messweg ist. Schau
Dir mal lineare Messysteme an (magnetische), die haben meist einen 0-10V
Ausgang, das ist denke ich die einfachste Lösung.
Nein, es ist kein Mist! Es ist Käse!
Du willst in der heutigen Zeit einen digitalen Wert (Umdrehung) in einen
analogen Wert transferieren, analog abfragen und dann wieder Digital
auswerten?
Vor 80 Jahren hättest du dafür den Nobelpreis bekommen.
Also, bei der 638'ten Umdrehung hast du die 638'te Stellung.
Was willst du mehr.
weil ein getriebe mit einer untersetzung von 1300:1 (eine dreiviertel
drehung) so ungenau ist, dass du die position nur auf einige umdrehungen
genau bestimmen kannst. wWenn das egal ist, dann kannst du das ja
machen. also bei einer M6 Gewindestange auf 5-10mm positionieren geht
bestimmt halbwegs.
Ganze Umdrehungen zaehlen ist da die bessere Variante.
Du koenntest es Kombinieren, umdrehungszaehler muss mit einem potiwert
+- Tolaranz uebereinstimmen. dass koennten dann wenige millimeter
Toleranz sein.
HTH, bye uwe
Karantazi schrieb:> Michael H. schrieb:>>> Der Poti wird dann an einen Motor angeschlossen, um die aktuelle>>> Position zu bestimmen.>> Das Konzept ist Mist.>> Wieso ist das Konzept Mist?>> Ich habe eine Lineareinheit deren Motor ca. 1000 Umdrehungen nach vorne> macht und dann wieder 1000 Umdrehungen zurück.>> Wenn ich die Drehzahl runtersetze, an das Getriebe den Poti anschließe> und dann den Widerstand messe, habe ich doch meine aktuelle Position!?>> Warum ist das Projekt dann Mist?
Weil es zum einen keine enstprechenden SPindelpotis gibt.
Kannst dir ja mal ausrechnen wie lang die wären, wenn ein normales
10-Gang Spindelpoti schon gute 3cm lang ist. 1000 Stück Gewindegänge
erfodern nun mal schon einen gewissen Platz.
Und ob man da eine entsprechend lange gleichmässige Widerstandsschicht
drauf kriegen würde, wage ich auch mal zu bezweifeln.
Karantazi schrieb:> Michael H. schrieb:>>> Der Poti wird dann an einen Motor angeschlossen, um die aktuelle>>> Position zu bestimmen.>> Das Konzept ist Mist.>> Wieso ist das Konzept Mist?>> Ich habe eine Lineareinheit deren Motor ca. 1000 Umdrehungen nach vorne> macht und dann wieder 1000 Umdrehungen zurück.>> Wenn ich die Drehzahl runtersetze, an das Getriebe den Poti anschließe> und dann den Widerstand messe, habe ich doch meine aktuelle Position!?>> Warum ist das Projekt dann Mist?
Mache einen Drehgeber hin (Encoder), der hat die Ausgänge A /A B /B.
Damit kannst Du die Richtung sowie die Schritte einfach zählen.
Das Signal ist Digital und Berührungslos nahezu unkaputtbar und hat sich
in der Industrie seit Jahrzehten bewährt und gibt es als fertiges
Kaufteil, sogar Wasserdicht und Edelstahl.
1000 Umdrehungen-Poti-Erfindung kann nur von einem frisch studierten
Akademiker-Studenten ohne Berufs-/Praxiserfahrung kommen.
> Wenn die Genauigkeit 1mm sein darf könnte das sogar noch klappen, aber> Grundsätzlich macht man sowas nicht mit einem Poti da es eben zu ungenau> ist und vorallem auch Wärmeempfindlich.
Ein bisschen besser geht es schon.
http://www.mansci.com/pdfs/pdfid123.pdf
Kuck mal auf Seite2 0.2mm sind moeglich. Da ist ein 10Gang Poti drin.
Aber natuerlich ein Poti mit 1000umdrehungen ist absurd.
Olaf
Karantazi schrieb:> Wenn ich die Drehzahl runtersetze, an das Getriebe den Poti anschließe> und dann den Widerstand messe, habe ich doch meine aktuelle Position!?
Ein Poti hat keine unendliche Auflösung. Durch die Korn- und
Strukturschicht wirkt die Schleiferbahn als Stoppelfeld.
Alles klar, ich geb auf. (Weiße Fahne schwenkend)
Ich hab mir jetzt einen Drehgeber besorgt mit zwei Hallsensoren (ATS177)
Falls es jemand interessiert:
http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/88688/ANACHIP/ATS177.html
Problem bei dem ganzen ist jedoch, dass der Motor ja nicht immer ganze
Umdrehungen macht.
Ich weiß, deswegen sind zwei Hallsensoren da, jedoch habe ich nur einen
Input an meiner Pc-Karte, den ich auswerten kann.
Heißt das, ich muss mir die Länge jedes Impuls nochmal einzeln anschauen
und daraus die aktuelle Position ermitteln?
MFG
karantazi
karantazi schrieb:> Problem bei dem ganzen ist jedoch, dass der Motor ja nicht immer ganze> Umdrehungen macht.>> Ich weiß, deswegen sind zwei Hallsensoren da,
Nein. nicht deswegen.
Du brauchst 2 Sensoren um unterscheiden zu können ob der Motor links rum
oder rechts rum dreht.
> Heißt das, ich muss mir die Länge jedes Impuls nochmal einzeln anschauen> und daraus die aktuelle Position ermitteln?
Du bist sowas von auf dem Holzweg.
Wenn du eine Umdrehung in mehrere Einzelteile aufgedröselt haben willst,
dann musst du einen Sensor nehmen, der dir das auch ermöglicht. Es gibt
auch Geber, die eine Umdrehung in zb 360 Einzelschritte auflösen können.
Die Frage ist: wieviel Weg macht denn deine Mechanik tatsächlich, wenn
der Motor eine Umdrehung macht und kannst du damit leben, dass du keine
bessere Auflösung als diesen Weginkrement hast.
Wenn du nicht damit leben kannst, dann musst du einen Geber nehmen, der
feiner auflöst. Mit deinem Geber hast du dann einen Fehlkauf getätigt.
Geht es um Vorschubachsen beispielsweise an Werkzeugmaschinen oder
vergleichbaren Geräten? Dann vergiss Potis! Nach 3 Tagen im Betrieb sind
die so durch, dass die Genauigkeit nicht mehr ausreicht, um die
Achsposition ausreichend gut zu erkennen. In der Industrie werden hierzu
Drehwinkelgeber und Linearmessstäbe verwendet, die auch im langjährigen
Betrieb unter rauen Bedingungen laufen. Kostet mehr als ein Poti, klar,
hält aber auch. Übliche Auflösungen sind derzeit <=10µm und <=1/1024
1/Umdrehung. Diese digitalen Geber sind trotz Quantisierung in ihrer
Auflösung viel besser, als analoge Potis.
Die Billiglösung wäre eine Schreibe an den Motor zu montieren mit
mehreren Löchern drin, die den gleichen Abstand haben. Dann lässt du
eine Lichtschranke durch die Löcher gucken und kannst dann zählen, wie
oft die Lichtschranke unterbrochen wird und du hast die Umdrehungen
deines Motors.
Vergiss nicht, dass die Lichtschranke dir im Grenzbereich (wenn gerade
ein Loch kommt) irgendwelche analogen Werte raus gibt die zwischen min
und max liegen. Du brauchst also noch eine Schaltung, die dir die Werte
vernünftig Digitalisiert. Einen einfachen Vergleiche würde ich dir nicht
empfehlen. Eher einen Schmitt-Trigger. Es gibt schon 74xx ics mit
solchen Eingängen.
Viel Spaß beim Basteln :-)
du brauchst aber das Ganze mit zwei Ringen, um die Richtung zu erkennen
und einen weiteren Referenzpunkt, um nach dem Einschalten den
Nulldurchgang zu referenzieren, wie auf dem im Anhang gezeigten
Graycodegeber.
Wie genau willste den Weg denn nun wissen?
Wie lang ist der Weg?
Wenn Dich bei 1000 Motorumdrehungen auch der Teil einer Umdrehung
intressiert, bist Du offensichtlich hinter Genauigkeit her.
Wenn es was Gescheites werden soll, dann ist es besser direkt den Weg
berührungslos zu messen.
http://shop.mtssensor.de/ep2_positionssensoren_22.html
OK, mit ca. 200€ nicht ganz billig, aber absolut messend und im 10 µm
Bereich genau.
Axel
PS: ich arbeite da nicht, auch wenn ich den Artikel schon wieder
anpreise.