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Forum: HF, Funk und Felder Nachbau N2ADR SDR Transceiver


Autor: Karsten (Gast)
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Hallo

über den FUNKAMATEUR (Zeitschrift) wurde ich durch einen Artikel auf das 
SDR Projekt von N2ADR aufmerksam. Auf seiner Homepage stellt er u.A. die 
Designfiles frei zur Verfügung und gibt auch Hinweise, was er in einem 
Nachbau anders machen würde 
(http://james.ahlstrom.name/transceiver/index.html).

Trotz des Artikels im FA finden sich in den Amateurfunkforen keine 
Threads über laufende Nachbauprojekte. Wundert mich eigentlich, ist doch 
eigentlich genial. Oder hab ich nur nicht die richtigen Foren 
durchsucht?

Ich würde mich an einen Nachbau wagen wollen. Gibt es hier eventuell 
Mitstreiter, die ebenfalls Interesse haben?

Karsten

Autor: DJ5LY (Gast)
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Hallo Karsten,

für die meisten Interessierten sieht das Konzept auf den ersten Blick 
ziemlich einfach aus (wenig Hardware, also wahrscheinlich schnell 
nachzubauen), je länger man draufschaut, desto mehr offenbart sich die 
hohe Komplexität des Ganzen (FPGA, was ist denn das - und wie soll man 
das bei dem Pinabstand denn auf die Leiterplatte kriegen; was passiert 
da drin eigentlich; und wie ist das mit der PC-Software - oh, unter 
Linux, und eine völlig andere Philosophie als man es von den 
Soundkarten-SDRs kennt). Vermutlich schreckt diese Ansammlung von 
Unbekanntem und Unwägbarem viele Nachbauaspiranten ab.

Ich selbst bin vor Längerem über N2ADRs Veröffentlichung des Exciters in 
der QST gestolpert und hatte daraufhin versucht, das Projekt auf einer 
vorhandenen Hardwareplattform auszuprobieren: die Verilog-Sourcen lassen 
sich mit geringen Anpassungen auch in der Xilinx-IDE verwenden, 
gescheitert bin ich am Ende daran, daß der bei mir vorhandene Spartan-II 
zu wenig BlockRAM besaß. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, bei 
passender Gelegenheit den vorhandenen DAC an ein ebenfalls noch 
vorhandenes Spartan-III-Starterkit anzuschließen und damit 
weiterzumachen. Aus Zeitmangel ist das bisher unterblieben, und zudem 
scheint es mir jetzt sinnvoller, sich gleich auf den Transceiver zu 
konzentrieren. Ich schaue mir das Projekt bis zum Wochenende nochmal an 
und entscheide dann, ob ich einen Nachbau in Angriff nehmen will.

Noch zur Info: vor einiger Zeit war im Funkamateur ein Artikel zweier 
Autoren erschienen, die sich an den Nachbau des Exciters gewagt hatten 
und mit einigen Mühen am Ende auch erfolgreich waren. Das ist aber auch 
das Einzige gewesen, das mir bisher zum Thema N2ADR-Nachbau zu Gesicht 
gekommen ist.

vy 73

Thomas, DJ5LY

Autor: DJ5LY (Gast)
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Noch ein Nachtrag: einer der Autoren des erwähnten Artikels ist DL7LA; 
hier ist seine Website: http://www.mydarc.de/dl7la/ . Es scheint bereits 
eine Nachbauaktion im Gange zu sein...

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Thomas,

dann bin ich mal gespannt, wie Du Dich nach dem Wochenende entschieden 
hast. Entscheide Dich positiv, dann bin ich nicht mehr so alleine :D

Die Hardware ist ja von N2ADR fast fertig, ich würde noch die Punkte 
abarbeiten, die er auf seiner Homepage aufführt (Spannungsversorgung mit 
auf die Platine, u.s.w.)

Aber ich warte erstmal Deine Entscheidung ab. In die aktuelle QEX 
scheint es N2ADR mit seiner Veröffentlichung ja auch nicht geschafft zu 
haben.

Karsten

Autor: tom (Gast)
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Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mich auch mit einem Nachbau von 
N2ADRs Projekt beschäftigen, es ist neben GnuRadio das flexibelste, da 
man den FPGA neu konfigurieren kann

Autor: tom (Gast)
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@DJ5LY: Wie ist deine Entscheidung?

Autor: DJ5LY (Gast)
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Hallo Karsten und Tom,

über das Wochenende habe ich die Veröffentlichungen von N2ADR und DL7LA 
nochmals ausgiebig studiert. So wie ich es sehe, ist für ein Gerät, das 
man mit Freude gebrauchen kann, noch einiges an Arbeit zu erledigen - 
und dafür fehlt mir im Augenblick schlichtweg die Zeit. Ich fände es 
unfair, mich quasi als Trittbrettfahrer an einem Projekt zu beteiligen, 
zu dem ich momentan kaum etwas beitragen kann; deshalb habe ich mich 
schweren Herzens gegen einen Nachbau zum jetztigen Zeitpunkt 
entschlossen. Ich glaube aber, daß das Konzept von N2ADR zukunftsweisend 
ist und hoffe, im kommenden Frühjahr oder Sommer wieder etwas mehr freie 
Zeit zur Verfüguing zu haben.

Autor: DH5YM (Gast)
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Hallo,

ich habe eine solche Platine von DL7LA/DL7IY und bin mit dem Aufbau 
schon relativ weit. Ein paar Worte dazu:

- die Platine ist experimentell. 2-Lagen mit Lötstoplack.
  Ist ein Proof-of-Concept und nicht das, was für eine Kleinserie
  notwendig wäre
- Es gibt nahezu keine Dokumentation dazu. Die Bauteilelisten sind
  unvollständig. Es ist also einiges an eigenen Nachforschungen 
notwendig
- Die Platine enthält kaum Teile der Stromversorgung. Es können ein 1.2V
  Regler und ein weiterer Regler bestückt werden. Dann kann die 
Schaltung mit
  stabilen 5V versorgt werden. Ein Regler fehlt dennoch.
  Im Prinzip braucht es aber:
  12V für eventuelle PA, Preselection
  8V für Versorgung MMIC im TX Pfad nach D/A Wandler
  5V für Vorverstärker RX
  3.3V am besten getrennt für FPGA und die D/A A/D Wandler
  2.5V FPGA
  1.2V FPGA

Man muss das Verilog Design im Prinzip selbst synthetisieren, da die IP
Adresse direkt im Verilog gesetzt wird.
Zum Schreiben des Binary braucht es natürlich einen entsprechenden 
Programmer. Die sind aber nicht so teuer.

DB1CC plant eine Mehrlagen Platine für den Transceiver zu bauen. Ich 
kenne aber den aktuellen Status nicht.
Das Bestücken des FPGA und der anderen Bauteile setzt einiges an SMD 
Können vorraus. Ich löte sowas öfter, aber bei Beinchen 200 ist man doch 
immer ganz schön genervt ;)

Ein paar Infos gibts in der Yahoo Gruppe n2adr-sdr.

Gruß
Mario, DH5YM

Autor: DJ5LY (Gast)
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Hallo Mario,

vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen; so wie Du es 
beschreibst hatte ich den Artikel von DL7LA auch verstanden. Wenn ich 
tatsächlich im kommenden Frühjahr Zeit für das Projekt finden sollte, 
möchte ich statt des Altera-FPGA gern eines von Xilinx einsetzen - die 
Programmiertools dafür nutze ich ohnehin regelmäßig und kenne deshalb 
auch deren Macken (nicht alle, aber zumindest die, über die man am 
häufigsten stolpert).

Wenn es nicht zuviel Mühe macht, halte uns doch bitte von Zeit zu Zeit 
über Deine Erfahrungen auf dem Laufenden.

vy 73

Thomas, DJ5LY

Autor: Karsten (Gast)
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Danke Mario,

so in etwa habe ich mir das schon gedacht. Bei N2ADR sieht man ja ganz 
gut welcher Aufwand nochmal in die ganze manuelle Verdrahtung gesteckt 
ist. Die Bilder von DL7LA/DL7IY zeigen ja, trotz sicherlich einiger 
Verbesserungen, auch noch manuelle Vertrahtungen zu Hauf.

Im Grunde bin ich auf der Suche nach Leuten, die sich an einer 
gemeinschaftlichen und öffentlichen Weiterentwicklung des Konzepts 
beteiligen möchten. Ich werde mich mal in der von Dir genannten 
Yahoo-Gruppe anmelden.

Autor: Andreas, DL9LJ (Gast)
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Hallo,

ich bin gerade dabei das Projekt aufzubauen. Allerdings benutze
ich ein schon vorhandenes FPGA-Board mit Cyclone III und habe mir
ein Board mit den restlichen Bauteilen erstellt (AD, DA und LAN).
Dadurch spare ich mir den FPGA und Power-Teil. Ausserdem war das
von James verwendete FPGA bei DigiKey vergriffen.
Ich bin jetzt dabei das Board in Betrieb zu nehmen - LEDs blinken
- der Ethernet Chip antwortet auch schon auf ein Ping.
Über Weihnachten gehts dann weiter. Ich bin Ende August
angefangen und habe mir erst einmal die SW-Umgebung angesehen -
zusammen mit dem Artikel in der FA bin ich zu dem Ergebnis gekommen,
dass das ganze machbar sein müsste. Danach habe ich dann in aller Ruhe
das Board gemacht und mich dabei stark an dem Board von James
orientiert. Da sind zwar einige Drähte für die Verteilung der
Spannungsversorgung drauf - dafür geht das Ganze dann auch noch
einigermaßen kostengünstig auf 2 Lagen mit sehr viel Platz für die 
Masseflächen. Das Board von James hat aber durch die kurze Anbindung der 
AD, DA-Wandler einige Vorteile.

Ich hätte auch noch Interesse mich mit einigen Mitstreitern 
auszutauschen.

vy73, Andreas (DL9LJ)

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Andreas,

gehe ich recht in der Annahme, dass Du als Basis ein Eval-Board genommen 
hast? An sowas habe ich auch schon gedacht, die sind, was die 
Spannungsversorgung angeht, ja meist sehr großzügig bestückt. Allerdings 
handelt es sich da ja immer um Schaltregler, ich kann mir vorstellen, 
dass man da etwas Aufwand betreiben muss, um mögliche Störungen zu 
vermeiden.
Hast Du da schon Erkentnisse?

Falls Du ein Eval-Board verwendet hast, welches genau?

Karsten

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

ich bin auch gerade dabei einen Nachbau auf Basis N2ADR zu erstellen. 
Ich habe auch eine sehr kompakte 2 seitige PCB erstellt. Das ADC-Board 
habe ich steckbar gemacht, sodas man es auch durch einen anderen ADC 
ersetzen kann. Die Bauteilbestellung geht in den nächsten Tagen raus und 
die Boards werden Anfang Januar produziert. Im Anhang ist ein 3D-Bild 
des FPGA-Boards.

Gruß Michael (DG2EAB)

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Michael,

das sieht ja sehr vielversprechend aus und hört sich auch sehr 
vielversprechend an. Du schreibst, dass Du ein steckbares ADC Board 
verwendest. Der DAC ist aber mit auf der Hauptplatine? Ich frage so 
neugierig wegen des Koaxsteckers auf dem Bild Deines Boards.

Wie zuversichtlich bist Du, dass Dein Entwurf ohne große Probleme 
funktioniert? Ich hätte gegebenenfalls schon Interesse an einem Satz 
Platinen. Schreib doch mal was dazu.

Gruß Karsten (dg0onh)

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo Karsten,

ich habe kein gängiges Eval-Board verwendet sondern ein Board, was ich 
mir selbst mal erstellt habe. Inzwischen habe ich auch den ADC bestückt. 
Leider
rauscht noch nichts im Radio - deshalb kann ich zu Störungen auch nichts
sagen. Kann mir jemand sagen, was man bei der Einstellung von Quisk
beachten muss? - ich habe bisher nur die sdriq-config Datei ins 
Home-Verzeichnis kopiert - danach ist Quisk einfach nur stumm. Im 
Quisk-Config Menü kommt die Medung, dass eine SDR-IQ Datei nicht 
geöffnet ist.

Mit der standard Konfiguration rauscht Quisk und läßt sich auch mit dem 
FA-SDR betreiben.

Das Projekt von Michael sieht auch interessant aus - es scheint ja nun 
etwas Bewegung ins Projekt zu kommen.

vy 73 und schöne Weihnachten
DL9LJ - Andreas

Autor: Funkamateur (Gast)
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Hallo Karsten,
schau erst mal rein auf dieser Seite.
http://www.darc.de/distrikte/l/02/sdr/ Dort sind momentan mehr als 700 
Leute dran zu bauen. Wenn du das fertig hast mit Sender, Empfänger, PA 
mit  100 Watt sind drei Platinen lauffähig dann erst mal den FPGA 
Schritt damit man die Erfahrungen aus dem Bau der anderen Boards mit in 
die FPGA Entwicklung einfliessen lassen kann. Gerade die HF Seite und 
die Filter bzw. Stabilität der Bauteile und Qualität und Güte sind 
wichtig um einen SDR zu bauen der auch funktioniert.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Karsten,

der TX-DAC ist auf dem Main-Board plaziert, da ich davon ausgehe, dass 
hier der wenigste Optimierungsbedarf liegt. Ich habe auch keine weitere 
Filterung vorgesehen, der Ausgang des DAC geht ungefiltert auf dem Balun 
und dann auf den Koax-Stecker. Der Aufbau ist mit Sicherheit nicht 
perfekt und hat eine Menge Optimierungsbedarf. Die originale 
Leiterplatte von N2ADR scheint zwar zu funktionieren, nur schienen mir 
die Masseanbindungen, die Menge/Plazierung der Abblockkondensatoren, das 
Fehlen einiger Spannungsregler und die zusaätzlichen Drahtverbindungen 
ehr suboptimal.
Ob meine PCB auf Anhieb funtioniert kann ich nicht sagen, das Risiko ist 
hoch, dass ich Verbindungen vergessen habe, bzw. sie vertauscht sind, da 
ich auf ein anderes Layout-System (Altium) übergegangen bin. Zudem habe 
ich den Schaltplan völlig neugezeichnet und auf mehrere logische Seiten 
aufgeteilt. Auch ist nicht sicher, dass das Stecken der ADC-Leiterplatte 
eine sinnvolle Lösung ist. Ich habe den Weg aber gewählt, da ich noch 
einen 16bit LTC2208 in der Schublade habe und den auch nochmal 
ausprobieren möchte. Der Stecker ist entsprechend mit zusätzlichen 
Leitungen des FPGAs belegt. Der LNA der original Leiteplatte, ist wohl 
auch noch nicht der "Weisheit lezter Schluß".
Das Projekt sehe ich mehr unter dem Gesichtspunkt "learning by doing", 
mein Ziel ist nicht, im ersten Schuß einen perfekt funktionierenden 
KW-Transeiver zu erstellen. Auch muß man sehen, von der Performance 
Seite her, eine zweiseitiges Layout ausreichend ist. Ich habe versucht 
die Masseflächen der verschiedenen Spannungsdomains soweit wie möglich 
voneinander zu trennen, was sich in letzter Konsequenz aber als sehr 
schwirig herausgestellt hat. Somit muss man sehen, wieviel Noise 
/Phase-Noise man sich hierdurch einfängt. Ich denke aber, dass ich gegen 
über dem Originaldesign nichts verschlimmbessert habe.
Bevor du dich auf meine PCB stürzt, warte lieber erst, bis sie läuft und 
ich erste Ergebnisse habe. Ich habe derzeit die Möglichkeit einige 
Boards auf einem 6 Layer-Nutzen mit produzieren zu lassen, leider aber 
nicht mehr die Zeit, das Board auf die vier zusätzlichen Lagen 
umzugestalten. Das Zweilagen-Design kann z.B. bei Beta-Layout für ca. 
50Euro produziert werden. Das Main-Board hat die Maße 98x75mm und die 
DAC-PCB 51x39mm.

Gruß und schöne Weihnacht
Michael (DG2EAB)

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Karsten,

den Hinweis von meinem Vorredner auf den Lima-SDR habe ich mir auch 
angeschaut. Doch ich wollte bewußt einen direktabtastendes 
Empfängerkonzept, bei dem die gesamte Signalverarbeitung in "Software" 
erfolgt und somit sehr flexible ist, was die Siganlaufbereitung 
anbelangt. Der Lima-SDR basiert auf dem Tayloe-Prinzip, was sehr 
preisgünstig realisiert werden kann. Auch ist dieses Projekt mit 
Sicherheit "kompletter" als das was ich hier mache.

Gruß
Michael (DG2EAB)

Autor: Karsten (Gast)
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@Michael
Danke für Deine Schilderungen. Der Steckbare ADC ist sicher nicht die 
schlechteste Idee. Wirst ja sehen. Ich bin gespannt wie das weitergeht. 
Warum bis du zu Altium gewechselt? Was hast du vorher benutzt?

@Funkamateur
Danke für Deine Hinweise. Ich denke, jeder der sich mit dem N2ADR 
Projekt beschäftigt wird schon Erfahrungen mit Softrock, LimaSDR u.s.w. 
gemacht haben. Hier gehts ums experimentieren mit direktabtastenden 
Empfängern nach Vorbild des N2ADR Entwurfs. Ein Link auf das 
entsprechende Projekt ist im ersten Post dieses Threads zu finden.

Karsten

Autor: Michael (Gast)
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@ Karsten

Ich bin auf Altium gewechselt, weil ich meine, das es für komplexere 
Design besser geeignet ist als Eagle und nicht zuletzt habe ich mit 
Altium mehr Erfahrung (QRL) gesammelt. Die Einarbeitungszeit ist zwar 
länger, aber wenn die Schaltplaneingabe korrekt ist, dann gibt es Dank 
der sehr komplexen DRCs keine Fehler im Layout. Da habe ich bei anderen 
Tools schon böse Überraschungen erlebt und es immer ärgerlich, wenn der 
dümmste Fehler vom Layout-Tool selbst stammt.

Michael (DG2EAB)

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo,

nun läuft das gute Stück ... ich hatte etwas Probleme mit der
Software-Konfiguration. Nachdem ich die default-Konfiguration
etwas bearbeitet habe und mich von Fehlermeldung zu Fehlermeldung
gehangelt habe, flossen endlich Pakete aus dem Radio zum PC.
Absolut cooles Projekt - unglaublich was James in seiner Freizeit
programmiert hat!!!

vy73, Andreas (DL9LJ)

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Andreas,

beschreib doch mal, welches FPGA Board Du benutzt hast. Wars ein Dev-KIT 
oder ein Eigenbau?

Karsten

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo Karsten,

anbei nun ein Foto vom Aufbau - ADC mit Kühlkörper - später
Kühlung von unten durch die Bohrung. Oszillator und Quartz befinden
sich auf der Unterseite. Dort sind dann auch noch ein paar Drähte
für die Spannungsversorgung und ein 5V-Linearregler (7805) für den
PreAmp. Die DACs sind noch nicht bestückt - kommen
aber in den nächsten Tagen dazu. Das FPGA-Board enthält noch 2 PPC,
die aber nicht vewendet werden (einer lädt das FPGA). Das Layout
des SDR habe ich mit Eagle erstellt (Grundlage die Daten von James).
Den Trafo am Eingang habe ich selbst gewickelt (Doppellochkern 2:8 
Wdg.).
Kennt jemand eine gute Quelle für die Originalteile von Minicircuits?
Der LAN Stecker ist von Würth-Elektronik. Ansonsten stammen die Bauteile 
von DigiKey - die Bestellung lief problemlos.

Gruß
Andreas

Autor: Ich und nicht er (Gast)
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Andreas DL9LJ schrieb:
> Kennt jemand eine gute Quelle für die Originalteile von Minicircuits?

Hier 
http://www.box73.de/catalog/index.php?cPath=82_138...

Viel Spaß weiterhin mit dem Gerät

Autor: Karsten (Gast)
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Die von N2ADR angekündigte Veröffentlichung ist scheinbar schon auf den 
Seiten der ARRL verfügbar/herunterladbar.

N2ADR kündigt auf seiner Homepage unter 
http://james.ahlstrom.name/transceiver/index.html eine Veröffentlichung 
in QEX Jan/Feb 2011 an. Es sieht aber ganz so aus, als könnte man diesen 
Artikel schon als Beispielartikel für die Ausgabe Nov/Dec 2010 von der 
den Seiten der ARRL herunterladen 
http://www.arrl.org/files/file/QEX_Next_Issue/Nov-...

Möglicherweise wurde der Artikel ja eine Ausgabe früher veröffentlicht.

Autor: DH5YM (Gast)
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Hallo,

mein TRX laeuft auch erstmal soweit. Den TX habe ich in CW immerhin 
schonmal eingeschaltet. Probleme habe ich mit dem einschalten der 
Spannungsversorgung. Hier gibt es offenbar ein Latchup wenn der AD 
Wandler eher als der FPGA an ist. Werde also noch forschen muessen. Auf 
jeden Fall sollte man nur mit strombegrenzter Spannungsversorgung in 
Betrieb nehmen, damit man nicht gleich teure Bauteile in Rauchzeichen 
verwandelt.
Ich habe 2 Videos bei Youtube eingestellt, die findet man, wenn man mein 
Rufzeichen eintippt.
Die Schaltung zieht bei mir an 12V ca. 800-900mA im Betrieb, je nach 
gewaehlter Bandbreite. Davon entfaellt der groesste Teil auf den FPGA. 
Ich habe die Stromaufnahme der einzelnen Bereiche aber noch nicht 
einzeln gemessen. Der FPGA haengt an Linearreglern, die durch einen 5V 
Schaltregler versorgt werden. Der 1.2V Regler haengt dabei am 2.5V 
Regler mit dran.
Der ADC und die DAC + Clock und auch der LNA werden durch Low Noise 
Linearregler direkt an 12V versorgt.

Gruss
Mario

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo Mario,

Glückwunsch. Mal sehen, evenuell lasse ich mal eine Platine nach N2ADRs 
Original fertigen, sind ja nun doch schon einige Erfolgsmeldungen 
eingegangen, trotz vieler verschiedener Ansätze :).

Bist Du wegen des vermuteten Latchups schon schlauer?

Karsten

Autor: DH5YM (Gast)
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Hallo Karsten,

seit ich die Betriebspannungen sequentiell einschalte ist mir noch keine 
hohe Stromaufnahme wieder vorgekommen. Ich konnte mir das Timing aber 
noch nicht anschauen, da ich zur Zeit Urlaub habe und hier nur ein 
Analog Oszi habe.
Die Platine von DL7LA kannst Du bei dem Leiterplattenfertiger beziehen, 
der die original mal fuer Guenter gefertigt hat. Da musst Du mal auf 
Guenters Internet Seite schauen.
Ich wuerde aber auf die Platine von Helmut, DB1CC warten. Es sei denn, 
Du willst Dir auch das Gefummel mit den Spannungsversorgungen antun.

Gruss
Mario

Autor: Andreas (DL9LJ) (Gast)
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Hallo,

ich habe inzwischen die Minicircuits Trafos bekommen - mit diesen Teilen 
hat sich der Empfang noch deutlich verbessert (You Tube in 
Vorbereitung). Vielen Dank für den Tip. Die DACs sind nun auch bestückt 
- der Sender läuft - allerdings auch nur auf CW .... (Software ?)

Der Aufbau der Leiterplatte von Jim (James) ist schon recht gut (auch 
wenn noch ein paar Drähte notwendig sind). Wenn man kein großes Risiko 
eingehen möchte, sollte man diese Leiterplatte zum Nachbau nehmen.

Gruß
Andreas (DL9LJ)

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo N2ADR-Interessierte,
ich habe das Layout des SDR-TRX fertig, der mit einigen
Erweiterungen/Verbesserungen aufwarten kannn.
@Mario: warscheinlich kommt dein Power_Problem durch einen Latch-Up
effekt des ADS5500 zustande, siehe Datenblatt seite 24, links unten)
AVDD muss VOR der DVDD angelegt oder DVDD innerhalb 10mS angelegt sein.
Das lässt sich nur mit Sequencing machen. Bei "Normalen" 
Spannungsreglern
muss man auch auf etl. Überschwinger beim einschalten achten und bei
Spannungsreglern mit externer Spannungsrückführung darauf achten, nicht 
durch einen Blockkondensator in der Rückführung das ganze schwingfähig 
zu machen!

Aber nun zum neuen Layout, es hat folgende Features.

* 100x109mm Multilayer, Stromversorgung on-Board mit ultra-low-noise
  Reglern (TI/BurrBrown) alles DDPAK-5-Gehäuse, wegen einfachern Kühlung
  (nicht zu unterschätzen!) Ein Kühlblock (Aluplatte) lässt sich direkt
  auf die unterseite schrauben, die dann auf die Montageplatte
  geschraubt werden kann. Platine kann in Standard Schirmgehäuse
  eingelötet oder auf Abstandbolzen gesetzt werden.

* Stromversorgung durch nur eine Spannung DC 6..8 Volt, ca. 0.5A
  (12 Volt gehen auch aber dann muss man gut kühlen!

* zwei separate extrem-Ultra-Low-Noise Regelteile für den ADC, DAC und
  Hauptoszillator 122MHz, Noise= <6nV/RootHz (!)

* Serienfilter 122MHz in der Taktleitung zum ADC, damit die 
Anforderungen
  an die relativ strikte 50% Duty-Cycle Forderung des ADC am besten
  erfüllt wird (siehe Datenblatt!)

* RX: Im Eingang ist ein Omron HF3- Relais angebracht, mit dem zwei
  RX-Eingänge umgeschaltet werden können. So lässt sich entweder ein
  zweiter RX-Input realisieren oder der Eingang im ausgeschaltetet 
zustand
  gegen Blitzschäden schützen.

* RX: programmierbares, integriertes Dämpfungsglied 2 bis 42 dB
  lässt sich per Software über den FPGA steuern.

* TX: MMIC nachgesetzt um etwas höhere Ausgangsleitung zu erhalten.
  (BGA427)

* Separate Groundplanes für GNDADC und GNDDAC, separate Masseführung
  zu einem zentralen Massepunkt.

* RX / TX beide Übertrager sind auf einen andere Type von MiniCircuits
  ausgetauscht, wodurch sich der untere Frequenzbereich bis ca. 60 KHz
  nach unten erstreckt (für unsere LF-Spezialisten und 137KHz freaks..)

* PTT und CW-Key sind durch Optokoppler getrennt auf einen Stecker 
geführt

* Optionsstecker für Preamp, Preselection und PA.
* Optionsstecker für gen.purpose I/O, über Schutzwiderstände 
herausgeführt
  (insgesamt 2x8 Bit)

* Alle HF-Anschlüsse sind an SMA-Buchsen geführt (optional)

* Vorbereitet um später mit einer Preselector/Preamp/PA-Baugruppe
  erweitert zu werden (alles an der linken Seite des Layouts)

Tja, wo Licht ist ist auch Schatten ;-))
Alle R und fast alle C sind als 0603 SMD ausgeführt, aber wer den 
240-Beiner meistert hat wohl auch damit kein Problem.
Um euch ein bisserl die Nachbauangst zu nehmen: Ich kann euch bei einem 
eventuellen Nachbau beim bestücken der Vielbeiner behilflich sein, ich 
verfüge glücklicherweise über einen professionellen kleinen 
SMD-Reflowofen.

Über konstruktive Kritik würde ich mich freuen!

In den nächsten Tagenb werden ich das ganze Projekt auf meine Homepage 
setzen, siehe www.db1cc.de

73, Helmut, DB1CC

Autor: HaEff (Gast)
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Wirklich sehr interessant, aber ganz schön fummelig zu löten. Zu diesem 
Projekt gibt es doch sicherlich zahlreiche Interessenten (50...100 oder 
mehr?). Kann man so was nicht koordinieren und als Kleinserie bestücken 
lassen, oder wären die Kosten zu hoch?

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo HaEff,

ja das ließe sich natürlich schon machen. Das Konzept von N2ADR
ist m.E. das vielversprechendste das hier so rumläuft. Na richtig 
fummelig ist das nicht, klar, ab Beinchen 200 wirds halt lästig ;-)) 
aber durchaus
machbar, wie ja einige Nachbauten bereits zeigen.

Es wird letztendlich erst vom Preis interessant, wenn sich mindestens 10 
Leute finden, die Platinen haben wollen. Ein Einzelstück kostet 126.--
aber bei 10 Stück weniger als EUR 60.-- also trotz Multilayer und vielen 
vorteilen duetlich weniger als die 2-seitige Platine von N2ADR (DL7IY).
Ich bin aber sicher dass da noch mehr zusammenkommen, mit ca. 8 Leuten 
stehe ich bereits in emailkontakt - die wenigsten sind auf der 
yahoo-Liste,
aus verschiedensten Gründen.
Die Liste ist in Englisch, ich habe zwar kein Problem damit, aber viele 
OM's verstehen da halt nur Bahnhof. Deshalb setze ich das auf meine 
Homepage www.db1cc.de und die ist in "good old german language"....
Momentan ist einer der OMs (DG3MDE) dabei die Stücklisten zu erstellen 
und sehr komfortabel (teilweise mit Bildchen) auszustatten. Ich würde 
mich freuen, wenn sich eine Gruppe bilden würde, die das ganze als 
Gesamtprojekt weiter mit betreut, denn es stehen ja noch viele
 Ereiterungen an: Preselection, PA, Software auf Windows Basis, weitere 
Modulationsarten usw um nur einige zu nennen. Ich kann und will
auch nicht alles machen. ;-((

73
Helmut

Ich hab mal aus Informationsgründen alle Layer drangehängt..

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo,

bei mir läuft nun auch der Sender auf SSB - damit ist das 
Transceiver-Projekt nun fertig. Es folgen nun noch die weiteren 
Stationsteile.

Also: Jim hat ein komplettes Paket zur Verfügung gestellt, welches 
durchaus nachbaubar ist. Das einzige Problem war der etwas andere 
Stationsaufbau von Jim, der einige Teile wie Auto-Tuner, 
Sende-Empfangsumschaltung und Filter erwartet. Ausserdem scheint Jim mit 
2 Soundkarten zu arbeiten.

In meinem Aufbau gehe ich von der Minimalkonfiguration aus - Transceiver 
von Jim und eine Soundkarte im PC. PTT über ein Kabel an den 
Key-Anschluss.

Um diesen Aufbau laufen zu lassen nimmt man aus dem aktuellen Quisk 
Paket 3.4.8 aus dem Verzeichnis N2ADR die Datei quisk_conf.py und 
kopiert diese mit führendem Punkte (.quisk_conf.py) ins Home 
Verzeichnis. Dort muss man dann noch 3 Zeilen editieren:

rxmeth = 1
txmeth = 1

hiermit konfiguriert man die Software auf den Rx und Tx Betrieb über die
IP 192.168.2.196

Etwas weiter unten muss man dann im Sendeteil noch das Mikrofon noch von 
der Soundkarte 0 holen

microphone_name = "hw:0"

das wars. Ansonsten läuft alles mit den original Dateien.

Ich habe jetzt einige Empfangsauschnitte auch auf Youtube eingestellt
(einfach DL9LJ eingeben).

vy 73, Andreas

Autor: Andreas (DL9LJ) (Gast)
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Moin Moin,

Jim über den Jahreswechsel an Quisk gearbeitet. Unter Python steht Quisk 
3.4.14 zum download bereit. Hierbei ist nun auch eine 
Konfigurationsdatei für die Minimalkonfiguration:

quisk\n2adr\conf_transceiver.py

Diese Datei muss dann wieder unter .quisk_conf.py im Home-Verzeichnis 
abgelegt werden. In dieser Datei ist dann wieder die 
Soundkarten-Konfiguration einzutragen.

In meinem Fall mit einer Soundkarte ist das dann:

name_of_sound_play = "hw:0"

microphone_name = "hw:0"

Danach läüft Quisk dann ohne "Phantomschmerzen" wegen fehlender 
Hardware.

vy 73, Andreas

Autor: K. V.h. (kaback)
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Helmut G. schrieb:
> Hallo N2ADR-Interessierte,
> ich habe das Layout des SDR-TRX fertig, der mit einigen
> Erweiterungen/Verbesserungen aufwarten kannn.

Hallo Helmut,

Gefällt mir sehr gut, Dein Layout. Du erwähnst, dass die Platinenpreise 
bei steigender Produktionsmenge stark sinken. Ich glaube schon, dass es 
einige Interessenten geben wird. Da wird sich doch sicher eine 
Sammelbestellung organisieren lassen, oder? Planst Du etwas in diese 
Richtung?

Karsten

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo Helmut,

wie groß ist die Leiterplatte? Ich habe mein Teil bei LeitOn in Berlin 
bestellt und bin mit Porto auf ca. 35 Euro gekommen (bei 2 Teilen -
längste Lieferzeit - 2 Lagen). 60 Euro für 4 Lagen wäre schon o.k.

Die Bestückung von Deinem Board sollte kein Problem sein - die 
Ergänzungen sind auch sehr vorteilhaft.

Gruß
Andreas

Autor: DB1CC (Gast)
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Hallo Liste,

Es sollte kein Problem sein, einen Sammelbestellung zu organisieren.
Ich warte jetzt erstmal auf die Musterplatine und bestücke die dann, 
u.U. ergeben sich da ja noch änderungen, mal schaun. Ich halte euch auf 
dem laufenden und werde hier dann auch entsprechende Messwerte posten.
Ich habe gestern angefangen das ganze Projekt mit allen Unterlagen auf 
meine Homepage zu setzen www.db1cc.de
Was die Platinenpreise betrifft, na ja ein Stück 126.-- EUR ist schon 
heftig aber Muster muss halt mal sein (schnief)

Ach so, die Maße sind 100x109mm. Das passt in ein Standardgehöuse 
(Weißblech) von Schubert, dann bleibt von Plazu davor für
Preselection usw.

73!
Helmut

Autor: HaEff (Gast)
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Hallo Helmut,

danke für deine Rückmeldung bzw. für die Infos vom 16.01.! Ich werde mir 
die Yahoo-Gruppe und deine Homepage ansehen und mal sehen, was ich 
machen kann. Ich bin an dem Projekt sehr interessiert! Halte uns bitte 
auf dem Laufenden...

Gruß

Autor: DH5YM (Gast)
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Hallo,

ich habe noch eine deutschsprachige Yahoo Gruppe "n2adr-sdr-deutsch" 
erstellt, die als Mail Reflektor genutzt werden kann. Ich werde dort 
auch mal auf diesen Thread verweisen.

Gruss
Mario

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe,

die erste HiQTRX Multilayer-Platine ist eingetroffen.
Ich werde das Teil nun bestücken und testen. Ich halte euch auf dem
laufenden. Ich habe euch mal ein Bild der PLatine drangehängt,
damit ihr einen ersten Eindruck bekommt.

73,
Helmur, DB1CC

Autor: HaEff (Gast)
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Bin schon sehr gespannt. 8-) Frage: Wäre es nicht praktischer, wenn man 
die HF-Buchsen (Bu 1, 2 und 3) durch andere Printbuchsen ersetzt damit 
man die freie Wahl hat, wo am Gehäuse die Anschlüsse angebracht werden? 
So hat man ein Gehäuse, wo rechts/links oder vorne/hinten die Anschlüsse 
erfolgen, was störend sein kann.

Oder zusätzlich Stiftleisten für die USB-Buchse damit man eine 
Printbuchse oder eine Kabelverbindung zu einer Gehäusebuchse herstellen 
kann.

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo HaEff

Ich habe bewußt die Anschlüsse so angeordnet, wie sie auf der Platine 
sind.
Nach links gehen die drei HF-Anschlüsse weg und die Steueranschlüsse für 
den (noch zu entwickelnden Preselektor) nach rechts die Systemanschlüsse
die den Transceiver steuern und versorgen.
Wenn man die Platine in ein 100x160mm Schubert-Weißblechgehäuse einbaut, 
kann man den verbleibenden Platz (durch eine Schirmwand getrennt) für 
den Preselektor nutzen. In diesem Fall sind natürlich keine SMA-Buchsen 
notwendig, sondern direkt verbunden.
Natürlich steht jedem frei, statt der SMA-Buchsen ein Koaxial-Kabel 
direkt anzulöten. Pfostenverbinder o.ä. statt dem 100 
MBit-Netzwerkanschluss
(ist kein USB!) geht nicht, da die "magnetics" in dem Netzwerkanschluß 
eingebaut sind. Macht auch nicht wirklich Sinn, denn man kann problemlos
einen 8P8C-Stecker an ein Netzwerkkabel quetschen und eine Buchse an
die Rückseite eines Gehäuses bringen. Bei den MicroMatch Steckern gilt 
gleiches, die sind eh für geräteinterne Verdrahtung gedacht.

An guter HF-Verdrahtung geht aber dennoch nichts vorbei, denn durch 
schlechte HF-Verkabelung würde man viel vom Dynamikumfang verschenken.
Wichtig es deshalb, die Baugruppe in ein Schirmgehäuse einzubauen damit
keine Direkteinstreueng efolgen kann - schliesslich empfängt der
SDR "ALLES" von 20kHz bis über 60MHz. Es ist ein großer Irrglaube, dass 
30MHz keine HF ist und man da mit der HF-Verkabelung schludern 
kann(grins)...

Als ich meinen Excalibur DDC angeschlossen hatte und ein 
Breitband-Echtzeitspektrum von 50MHz auf dem Bildschirm hatte, hab ich 
erst gesehen wie viele meiner Netzteile (vorwiegend Schaltnetzteile) in 
meinem Shack
sich im Spektrum verewigen. Erstmal hat mich von Hocker gehauen, wie 
viel QRM ich mir selber produziere im Haus. Hat mich fast zwei Wochen 
gekostet alle (eigenen) Störquellen zu beseitigen und durch 
entsprechende
Netzteile bzw. Entstörmaßnahmen zu ersetzen.....

73
Helmut, DB1CC

Autor: HaEff (Gast)
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@ Helmut

> Natürlich steht jedem frei, statt der SMA-Buchsen ein Koaxial-Kabel
> direkt anzulöten.

Ich dachte schon an SMA/B/C-Buchsen, aber an stehende damit man 
innerhalb des Gehäuses mittels Koaxkabel mit Stecker und crimpbarer 
Flanschbuchse die frei Wahl der Platzierung am Gehäuse hat. War nur ein 
Gedanke.

> Pfostenverbinder o.ä. statt dem 100 MBit-Netzwerkanschluss (ist kein
> USB!) geht nicht, da die "magnetics" in dem Netzwerkanschluß
> eingebaut sind.

Oh! Daran hatte ich nicht gedacht.

> hab ich erst gesehen wie viele meiner Netzteile (vorwiegend
> Schaltnetzteile) in meinem Shack sich im Spektrum verewigen.
> Erstmal hat mich von Hocker gehauen, wie
> viel QRM ich mir selber produziere im Haus.

Darüber kann jeder ein Lied singen! Leider :-(

Autor: K. V.h. (kaback)
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Helmut G. schrieb:
>
> die erste HiQTRX Multilayer-Platine ist eingetroffen.
> Ich werde das Teil nun bestücken und testen. Ich halte euch auf dem
> laufenden. Ich habe euch mal ein Bild der PLatine drangehängt,
> damit ihr einen ersten Eindruck bekommt.
>

Hallo Helmut,

ich bin gespannt, ob alles auf Anhieb funktioniert und möchte auf jeden 
Fall Interesse an Platinen und gegebenenfalls auch Bauteilen bekunden. 
Viel Erfolg beim testen!

Karsten

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Mario,

die etwas "ungleiche" Aufteilung zwischen dem unteren und dem oberen 
Teil
kommt daher: Anfangs wollte ich die Platine auf 109 x 78mm bringen, um 
sie in ein kleineres Schubertgehäuse setzen zu können. Das hat aber 
wegen der Spannungsregler dann nicht geklappt, ich hätte die Regler zu 
nahe zusammensetzen müssen und dann Platzprobleme mit der Verblockung 
bekommen. Um keine Kompromisse eingehen zu müssen habe ich mich dann für 
100mm Breite entschieden. Die Plazierung des TRX-Teils habe ich aber 
dann nicht mehr geändert, da ich im TRX-Teil alles plaziert hatte. Wer 
bereits Platinen layoutet hat weiß dass die eigentliche Arbeit in der 
richtigen Plazierung steckt, nicht im ziehen von Leiterbahnen.
m.E. ist die Bauteileabstand kein großes Problem. Die ICs haben sowieso 
0.5mm Pitch, alle anderen Bauelemente sind ja wesentlich weiter 
auseinander, also einfacher zu löten. Natürlich  muss man beim Handlöten 
mit einer Lupe arbeiten, ich  kann da nur empfehlen sich ein (einfaches)
Stereomikroskop zuzulegen oder auszuleihen - die Lötergebnisse sind 
deutlich besser. Vergrößerung nicht zu hoch! 7-10 mal reicht völlig!
Zweiter wichtiger Punkt ist, nicht mit "normalem" dünnen
Lötzinn und SMD-Flussmittel zu arbeiten, sondern mit Lötpaste zu 
arbeiten.
Die Lötpaste wird mittels Spritze auf die Pads aufgetragen, das IC 
aufgesetzt und dann Pin-für-Pin gelötet. Da in der Paste bereits 
Flußmittel enthalten ist, gelingen so perfekte Lötstellen auch bei Pitch 
0.5mm. als sehr gut hat sich zum Handlöten die Lötpaste CR44 von EDSYN
erwiesen (Bleihaltig!) mit "bleifrei" Handlöten ist nicht "Löten" 
sondern Strafarbeit!
Anschliessend mit einem guten Reinigungsmittel (z.B. Conloc 901) und 
einem kurz abgeschnittenem Pinsel die Platine reinigen und du siehst 
(fast)  keinen Unterschied mehr zu einer Reflow gelöteten Platine!
Lötzinn als Draht kommt bei mir kaum noch (nur bei THT-Bauteilen) zum 
Einsatz.

Ich persönlich habe so schon sehr viele Finepitch-ICs gelötet, habe aber 
(weil ich praktisch täglich Prototypen bestücke & teste) seit einiger 
Zeit einen automatic Dispenser und einen professionellen Reflow-Ofen 
sowie ein Stereo-Mikroskop (Spectra), die Lötpaste wird auf die Platine 
durch Aufrakeln mit einer Lötmaske (Stencil) aufgebracht. Da ist da 
ganze natürlich einfacher und entspannter ;-))

Für die Verlötung von Masseflächen unter ICs gibts übrigens einen
einfachen Trick: Man gibt vorher etwas Lötpaste drauf und verzinnt mit 
einem normalen Lötkolben die Fläche, bis die Durchkontaktierungen mit 
Zinn gefüllt sind. Anschliessend die Oberfläche mit Lötsauglitze wieder
säubern, aber so, dass das Zinn in den DuKos verbleibt. Dann nochmal 
Lötpaste drauf, IC aufsetzen und von hinten erwärmen - fertig.


Helmut, DB1CC

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hi Gruppe,

ich hab doch ein paar Stunden gefunden, die HiQSDR Platine zu bestücken 
und vorzutesten.
Stromversorgung, PowerSequencer (kleine Dimensionierungsänderung) ok,
HF-Eingangsverstärker ok, Takt ok, Netzwerk ok. Stromaufnahme der 
Platine
liegt momentan bei 400mA / 6 Volt Eingangsspannung, aber noch ist ja nix 
im FPGA am laufen, da wird schon noch das eine oder andere mA
dazukommen ;-))
Bislang habe ich auf keinerlei Latch-Up Effekte bobachten können, Das 
Powersequencing schint also gut zu funktionieren.
So, nun heisst es das FPGA-Programm von N2ADR zu synthetisieren und auf 
den Chip zu laden, mal schaun was da passiert ;-))

Übrigens: Ich habe bewußt die Prototyplatine mit der Hand gelötet, um zu 
sehen ob es irgendwo für einen Handbestücker Probleme gibt:
Ich kann absolute Entwarnung geben, ist überhaupt kein Problem. 
Witzigerweise ist grad der 240-Beiner (FPGA) das allerkleinste Problem, 
denn der Chip ist relativ dick und hat lange Anschlussbeinchen.
Fitzeliger ist der LAN 9115 oder der ADC, weil superflach, geht aber 
auch ganz gut zu löten (alles mit Lötpaste gelötet) Die 0603 Widerstände 
und Kondensatoren lassen sich supergut einlöten, ich habe ja bewuß ein 
etwas längeres Padmaß gewählt, um für Handlötkolben etwas auflagefläche 
zu haben
und bei Masseverbindungen Thermal Pads vorgesehen.
Wenn man etwas Übug hat kann man die ganze Platine prolemlos an einem
langen Nachmittag Handlöten. Übrigens: Ich habe zum Einlöten des
240-pinnigen FPGA relativ stresslose 12 Minuten gebraucht und 
anschließend
nur zwei Lötbrücken zu entfernen.

So jetzt schmeiss ich mal Quartus an und syntetisiere die Software....

Übrigens: Bei mir läuft die Windows-Version von Quisk problemlos unter 
Windowx XP, aber Windows 7 Ultimate auf meinem Hauptrechner mag er nicht 
so recht, kann aber sein, dass Quisk die Doppelinstallation von zwei 
verschiedenen Versionen Python (64 Bit) nicht mag, muss ich mir erst 
noch anschauen.
Viele Grüße!

Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgeackert. Da es ja Ethernet 
hat, gibts da ne Möglichkeit direkt an SpectrumLab zu gehen?

Wie kam es zur Entscheidung für den LAN9115 ? Ich liebäugele ja mit dem 
Wiznet - um den Softwareaufwand auf ein Minimum zu drücken. 
Erfahrungsgemäß hängen die Projekte fast immer an der Softwaregröße....

Im FPGA ist also ne CPU implantiert?

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo ehydra,

...du hättest dir vielleicht doch den thread erst durchlesen sollen, 
viele Fragen hätten sich dann erledigt ;-))
Bei dem o.a. Projekt handelt es sich um einen FPGA-basierten 
SDR-Transceiver. Der LAN9115 eigenet sich durch seine im gewissen Umfang 
vorhandene "Eigenintelligenz" bestens für die implementierung mit einem 
FPGA. Im FPGA selbst ist vor allem die Dezimierung (Cordics), die NCO's 
und
ansonsten das diverse notwendige Interface implementiert.
Der LNA9115 wird im FPGA durch eine State-Machine gesteuert und 
unterstützt Ping, ARP sowie UDP zur eigentlichen Datenübertragung 
zwischen PC und HiQSDR. Also Software kommt QUISK zum einsatz, das auch 
als Source vorliegt und so die Anwendung deutlich vereinfacht...
Es ist also keine CPU implementiert, implantieren in den FPGA kann man 
die eh nicht ;-))

viele Grüße
Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ok, habe alles gelesen. Nun haben wir diverse Varianten und noch weniger 
Übersicht.

Aber bringen wir es auf den Punkt:
Was ist der Eingangsfrequenzbereich deines Gerätes?

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Diverse Varianten??
Weniger Übersicht??

...hast wohl doch nicht alles gelesen, sonst wäre dir aufgefallen,
dass es ein und das selbe Konzept ist, nur zwei verschiedene Layouts.

Zu 2: Gemäß Nyquist fClk/2 also 122.88MHz/2= 0..61,44MHz
in der Realität aber durch die Übertrager etwa 0.02 bis 60 MHz

am besten folgst du dem Link im allerersten Postings, da steht alles 
drin.

Grüße
Helmut

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Doch, habe es quergelesen. Den Links aber nicht gefolgt.

Hm. Also ich werde das mit SpectrumLab checken. Es geht mir um den 
Ersatz einer angedachten besseren Soundkarte. Also soll der 
Eingangsfrequenzbereich nahe Null anfangen. Nach oben raus brauche ich 
keine 60MHz. Mir ist schon klar, das das ein Problem mit den Übertragern 
ergebe. Obwohl, mit fiddeln wäre wohl auch mehr als Faktor 1000 möglich.

Also auf jeden Fall ist die Sache für mich interessant, WENN es denn mit 
SpectrumLab was wird.

Danke!

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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@ehydra:

als WAS willst du den HiQSDR verwenden? Als Soundkartenersatz???

vergiss es.

Jede Audigiy, EMU202 oder ähnliche sind für deinen Zweck besser geeignet
und preiswerter.  Der HiQSDR ist ein I/Q-Wandler für Hochfrequenz mit 
Netzwerkanschluss an die auswertende PC-Software, nix anderes.

(kopfschüttel)

Helmut

Autor: Frage (Gast)
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Kann jemand mal eine Aussage darüber machen, wie die Qualität in Bezug 
auf das Großsignalverhalten ist beim Vergleich FPGA- und 
Schaltmischer-SDR? Bei der Beurteilung soll ruhig davon ausgegangen 
werden, daß der Schaltmischer-SDR eine sehr gute Soundkarte verwendet 
(M-Audio, E-MU etc.) und beide SDR identische oder keine Bandfilter 
haben.

Oder ganz einfach gefragt: Ist ein FPGA-SDR dem Schaltmischer-SDR in 
Bezug auf das Großsignalverhalten (klar) überlegen?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Die direktsampelnden Wandler sind allem anderen überlegen. Das ist ganz 
klar die Zukunft. Hinderungsgrund ist momentan einfach nur noch der 
Stromverbrauch. Das erledigt sich dank Großintegration mitsamt Preis 
auch von alleine...


@Helmut:
Ich habe mir andere Lösungsansätze schon angeschaut. Das bringts nicht 
wirklich. Eine EMU0202 geht nur bis 192KHz und hat ab 60KHz schon 
absteigenden Dynamikbereich.

Mich interessiert die Sache so bis 1MHz. Vielleicht auch bis 10MHz.

Konkret gerade um mir die ZF direkt ansehen zu können.

Aber ein Punkt ist ein Problem: Dein SDR ist ein reiner Empfänger, oder? 
Da kann ich also keine Testsignale direkt erzeugen.

Autor: Antwort (Gast)
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Ein Transceiver. Schau dir doch mal seine Seite an:

http://www.db1cc.de/page2.html

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Antwort schrieb:
> Ein Transceiver. Schau dir doch mal seine Seite an:
>
> http://www.db1cc.de/page2.html

Leider sind die Schaltpläne unleserlich. Ist das Absicht?

Wurde mal die Eingangsstufe ohne Schottky-Dioden getestet? Mich dünkt, 
das die heftige Verzerrungen verursachen. Zumindest bei meinen 
Experimenten (nicht diese Schaltung) flogen die dann wieder raus. Nach 
meiner Recherche im Internet empfehlen sich dort antiserielle japanische 
Zenerdioden. Was das genau ist, habe ich leider noch nicht rausgekriegt.

Autor: Klaus (Gast)
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Abdul K. schrieb:
> Leider sind die Schaltpläne unleserlich. Ist das Absicht?
>

Mensch mensch mensch. Ich glaube, Du bist im falschen Thread. Für Dich 
nochmal zum Mitmeisseln:
http://james.ahlstrom.name/transceiver/index.html
http://www.arrl.org/qex/2008/05/Ahlstrom.pdf
http://www.arrl.org/files/file/QEX_Next_Issue/Nov-...

Bitte wirklich lesen und nicht nur drüberrutschen.

> meiner Recherche im Internet empfehlen sich dort antiserielle japanische
> Zenerdioden. Was das genau ist, habe ich leider noch nicht rausgekriegt.

Nach meiner Recherche im Internet trollst Du.

K.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Klaus schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Leider sind die Schaltpläne unleserlich. Ist das Absicht?
>>
>
> Mensch mensch mensch. Ich glaube, Du bist im falschen Thread. Für Dich
> nochmal zum Mitmeisseln:
> http://james.ahlstrom.name/transceiver/index.html
> http://www.arrl.org/qex/2008/05/Ahlstrom.pdf
> 
http://www.arrl.org/files/file/QEX_Next_Issue/Nov-...
>
> Bitte wirklich lesen und nicht nur drüberrutschen.

Danke. Vor allem das Ahlstrom.pdf war sehr intereressant.

Der Programmierer von SpectrumLab hat mir aber bereits mitgeteilt, das 
er für N2ADR keine Änderung vornehmen wird. Daher ist das Projekt in 
dieser Form für mich unrealisierbar und damit gestorben.

Schade, das man sich nicht auf einheitliches UDP-Format einigen konnte. 
Jeder macht seinen eigenen Mist.


>
>> meiner Recherche im Internet empfehlen sich dort antiserielle japanische
>> Zenerdioden. Was das genau ist, habe ich leider noch nicht rausgekriegt.
>
> Nach meiner Recherche im Internet trollst Du.
>

Was meinst du damit? Das es nicht stimmt?? Warum sollte ich was 
behaupten, was nicht stimmt?
Aber besser wäre es, wenn du doch mal einen produktiven Beitrag zur 
Problematik von IMD bei Schottky-Dioden an Empfängereingängen beitragen 
würdest, anstatt dumm anzumachen.

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo Helmut,

die Leiterplatte sieht ja gut aus - konntest Du dem Teil schon etwas 
Leben einhauchen? Main Board läuft völlig problemlos - ich bin gerade 
dabei noch etwas Stationsequipment zusammenzulöten (Filter, TRx-Switch, 
PA).
Der Transceiver ist echt das beste Projekt, was ich je nachgebaut habe. 
Die Teile, die Du hinzugefügt hast, halte ich alle für recht sinnvoll. 
Selbst wenn einige Dinge nicht so wie gedacht funktionieren sollten, hat 
man dann immer noch ein paar Landeflächen zum nachbessern oder messen.

vy73,
Andreas

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Andreas!

Ich habe heute nach dem downloaden des Servicepack 1 von Quartus 
(schlappe 3 GByte!) die Verilog-Sourcen von James synthetisiert und 
problemlos in das Board einladen können. Die Stromaufnahme stieg 
daraufhin von 400mA auf 950mA an, was durchaus mit den Strommessungen 
von DL7IY zusammenpasst. Leider hab ich das im QRL heute auf die 
"Schnelle" mal gemacht und hatte keine weitere Zeit weiterzutesten. Ich 
werde mal morgen das Teil anpingen. Allerdings hat mich gewundert, dass 
keine LED irgend ein Signal abgegeben hat, aber ich muss mir erstmal die 
Verilog source anschaun, welche LED was eigentlich macht.
Zumindest das FPGA und das JTAG-Interface scheinen schon mal zu gehen 
;-))
Quartus hat nicht gemeckert...

73,
Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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So, habe mir dir Mühe gemacht und meine genannte Referenz zur 
Schutzdioden-Problematik rausgesucht. Ein Scan ohne Text-Layer ist 
leider nicht so schnell zu finden.

Burhans, "Active antenna coupler for VLF"
http://hdl.handle.net/2060/19800076180

Dort auf der pdf-Seite 2 bzw. Dokumentseite 46 die zweite Spalte 
beginnend.

Darüber würde ich gerne diskutieren und im Endeffekt sollen praktikable 
Bauelemente gefunden werden.
BAT54S antiparallel taugt schonmal nix. IMD geschätzt anhand Spektrum 
60dB

Autor: Andreas DL9LJ (Gast)
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Hallo Helmut,

LEDs leuchten beim Empfang erst einmal keine - jedenfalls keine der 8 
Test-LEDs. Wenn der Empfänger läuft, zeigt eine LED die Übersteuerung 
des Einganges an. Hierfür muss der Empfänger aber erst einmal laufen. 
Erster Test hierfür ist ein Ping auf den Lan Chip (192.168.2.196). Wenn 
hier eine Antwort kommt, muss dann nur noch Quisk richtig konfiguriert 
sein. Der ADC rennt ja schon los, wenn der Clock anliegt.
Einzelne Test-LEDs werden im Sendebetrieb eingeschaltet.

Gruß
Andreas

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Was ist denn nun Klaus? Hosen verloren?

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Andreas,

Danke, ich hab das inzwischen auch rausgefunden, ich habe einfach mal
in den Verilog Sourcen nachgeschaut. (grins) hätte ich natürlich auch
mal eher machen sollen, denn die Funktionsleds "TestC (Pin57),
"led_y1" (Pin46)und "led_red" (Pin 120) (ADC Clipping) hätte ich dann 
auch noch auf entsprechende LEDs auf dem Board legen können.
Ich bin einfach davon ausgegangen, dass Jim - wenn er von LEDs spricht 
die meinte, die er im Layout vorgesehen hat - falsch gedacht.
Na ja nicht schlimm, kann ich ja immer noch in das Layout reinsetzen, 
dazu sind Prototypen ja da  - oder die Pin assignments ändern ;-((

Also, dann teste ich mal weiter...

73, Helmut

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hi Group,

Der HiQSDR hat grade eben sein erstes vernünftiges "Lebenszeichen"
von sich gegeben, er reagiert korrekt auf einen Ping unter 192.168.2.196
Das bedeutet, dass der LAN-Teil sowie das FPGA korrekt laufen.
Jetzt heisst es Quisk konfigurieren und nochmal mit Quisk testen ;-))

das für euch als kurze Zwischeninfo..


73!
Helmut,- DB1CC

Autor: Dieter (Gast)
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Hallo Helmut,

meinen Glückwunsch, das spricht für deine Arbeit!

Ich lechtse danach das nachzubauen.

Gruß

Dieter

Autor: K. V.h. (kaback)
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Hallo Helmut,

auch von mir Glückwünsche. Ich drücke die Daumen für den Test mit Quisk.
Bin ebenfalls total heiß darauf, dieses Projekt nachzubauen :).

Gruß,
Karsten

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hi N2ADR-Fans,

First Light HiQTRX.

21.15 Uhr, 160m, Antenne: 3 Meter Lötzinn ;-)

noch Fragen?

73, de Helmut, DB1CC

Autor: K. V.h. (kaback)
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Helmut G. schrieb:
> noch Fragen?

Ja, wann gibts Platinen oder Bausätze? :D

Glückwunsch!

Autor: Karsten Schmidt (Gast)
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Helmut G. schrieb:
> First Light HiQTRX.
> 21.15 Uhr, 160m, Antenne: 3 Meter Lötzinn ;-)
> noch Fragen?
Ja, die nach den Leiterplatten
> 73, de Helmut, DB1CC

Hallo Helmut

toll! Glückwunsch!

73, Karsten, DG1VS

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe

Schuat euch mal das obige Bild an. Das nenne ich Bandbelegung ;-) Das 
gesamte 40m-Band wärend des heutigen Contestes, aufgenommen mit dem 
HiQSDR an meinem 3-el SteppIr Beam.....

Also der aktuelle Stand: Empfänger funktioniert problemlos, 
Grundrauschen bei ca. -120dBm (leicht Frequenzabhängig) Genaue Werte 
mess ich noch, aber alles sieht sehr gut aus. Messwerte liefere ich noch 
nach, aber da das design unverändert ist dürften die Wrte mit denen von 
DL7IY ziemlich gleich sein. Was mir aufgefallen ist, sind dass es fast 
keine "Birdies"
gibt, selbst der von DL7IY angesprochene Birdie bei 25MHz des 
Quarzoszillators des LAN-Bausteins ist bein HiQSDR nicht vorhanden.
eingie kleine Birdies bei 40MHz sind da, aber alle unter -115dBm (!)
Die Multilayer Platine hat sich also doch sehr positiv bemerkbar 
gemacht.
Der HiQSDR zusammen mit QUISK ist übrigens sehr genau, was die 
Eingangsleitung angeht. Alle Leistungen die ich über meinen Anritsu 
Messender eingespeist habe wurde auf weniger als 1dB genau auch von 
Quisk angezeigt.

Den Abschwächer geht problemlos, allerdings habe ich die Steuereingänge 
erstmal auf Masse gezogen, da der FPGA im unprogrammierteb Zustand der 
enstprechenden Ausgänge eine (hochohmig) Spannung von ca. 2 Volt 
anstehen hat und das reicht aus, um die Abschwächerstufen einzuschalten. 
Ich werde im Layout Pull-Down Widerstände vorsehen, damit man im 
Zweifelsfall erstmal den Abschwächer auf Durchgang geschaltet hat wenn 
man mit der Originalsoftware von N2ADR arbeiten möchte.

Der Sendezweig geht ebenfalls problemlos, liefert am Ausgang ohne MMIC 
eine Ausgangsleistung von ca. -1.5dBm mit einem Rauschflur der mehr als
-60dBm unter dem Signal beginnt. Der Nebenwellendämpfung ist besser als 
60dBm, allerdings verschlechter sich das ganze erheblichm wenn der MMIC 
eingeschleift ist. Die Ausgangsleitung ist dann zwar +15dBm aber der 
Nebenwellenabstand ist mit -25dBm zu wenig. Das schaue ich mir noch an, 
da geht sicher noch einiges.

ANsonsten ist die Kühlung der Platine (Stromversorgung) kein Problem, 
auch ohne Kühlkörper geht das problemlos, solange man nicht mehr als 6 
Volt zur Versorgung nimmt - sonst muss ein Kühlblock drunter.

Quisk arbeitet Problemlos, aber nur unter Linux. Unter WIndows habe ich 
probleme mit Tonaussetzer, sobald der Sound-Input ebenfalls aktiv ist.
Ich habe das auf drei Rechnern ausprobiert - das ist wohlnoch ein 
Problem der Windos-Version. Mich würde mal interessieren, wer von euch 
schno Erfahrung mit der Windows-Version von Quisk gemacht hat. Nehme ich 
den Sound-Input aus der Config.py raus geht alles problemlos....

Insgesamt kannich nur den Hut ziehen vor der Leisung, die James 
Ahlstrom, N2ADR da vorgelegt hat!

So das war erstmal,

73 de Helmut, DB1CC

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hi all,

mit der Windows Version 3.51 von Quisk hatte ich immer wieder Probleme 
mit Soundaussetzern sobald ich die Soundaufnahme in der Config.py 
aktiviert habe. Laut N2ADR ist die Windows Version ja noch im "Alpha" 
stadium und wird sich sicher noch ändern. Um die volle 
Funktionsfähigkeit des HiQSDR zu prüfen, habe ich die Linux-Version von 
QUISK getestet. Das Empfangen funktionierte sofort problemlos ohne 
Aussetzer auch in der höchsten Breite von 960KHz. Da meine 
LINUX-Kenntnisse als eingefleischter "Windoof"-Nutzer zu rudimentär 
sind, habe ich mir gestern Hilfe von meinem Freund und Linux-Experten 
DG7MGY (Hubi) geholt. Nach den anpassen der config.py mit den korrekten 
ALSA-Namen und ein bisserl rumsuchen, wo denn eigentlich die PTT in SSB 
aktiviert wird haben wir den Sendezweig des HiQSDR gestern Abend dann 
erfolgreich in Betrieb nehmen können.
Es sieht also so aus, dass das Pojekt HiQSDR fast abgeschlossen ist 
(vorerst mal). Ich mache die nächsten Tage noch ein paar TX-Messungen zu 
IMD, SN usw) aber das hat gestern Abend schon so gut ausgeschaut, dass 
sich da sicherlich keine bösen Überraschungen mehr ergeben.

Quisk läuft (unter LINUX...) wirklich sehr schön und hat mich beflügelt, 
mich mit Ubuntu doch ein bisserl näher zu beschäftigen ;-)
Sogut QUISK unter Linux auch läuft, fehlen m.E. ein paar wichtige Dinge 
in Quisk, speziell eine Zoom-Funktion für den Wasserfall/Graph, denn 
sehr schmalbandige Signale wie PSK, Whisper, WSJT, RSS oder ähnlich 
schmalbandiges  bzw. schwache Signale sind selbst in der kleinsten 
Fensterbandbreite von 48 KHz praktisch kaum zu sehen.
Für diese schmalbandigen Signale wäre natürlich auch eine interaktive 
Einstellung der Dekoderbandbreite (möglichst <50Hz) wünschenswert um das 
SN/R bei diesen Signalen noch zu verbessern.

Wer mal mit der Winradio Excalibur-Software gearbeitet hat weiß wovon 
ich spreche, die Software ist in dieser Hinsicht ein Traum....
Verglichen mit dem Excalibur vergibt sich der HiQSDR übrigens nicht 
viel, der kann da durchaus (im Rahmen seines 14 Bit ADC) durchaus 
mithalten!

Na mal schaun, was sich in der Community so tut :-)

Also das war mein Zwischenbericht zum HiQSDR, ich werde jetzt die 
letzten Layoutänderungen machen, damit ihr endlich zu euren Platinen 
kommt :-)

73 de Helmut, DB1CC

Autor: K. V.h. (kaback)
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Helmut G. schrieb:
> ich werde jetzt die
> letzten Layoutänderungen machen, damit ihr endlich zu euren Platinen
> kommt :-)

Feine Sache, ich freu mich drauf :-)

Autor: dth (Gast)
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K. V.h. schrieb:
> Helmut G. schrieb:
>> ich werde jetzt die
>> letzten Layoutänderungen machen, damit ihr endlich zu euren Platinen
>> kommt :-)
>
> Feine Sache, ich freu mich drauf :-)
>
btw. was ist denn zu tun um auch eine zu bekommen?

Gruß

Dieter

Autor: SDer (Gast)
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dth schrieb:
> was ist denn zu tun um auch eine zu bekommen?

Ganz einfach: Warten bis Helmut was sagt, wenn die Platinen "final" 
sind.

Autor: SDer (Gast)
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Ich meinte natürlich "Platine".

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Ich habe vorgestern mal ein paar TX Messungen gemacht, sieht sehr gut 
aus!!

Ich habe euch die Bilder der Messungen mal drangehängt, ich denke die 
sind selbsterklärend, die Werte sind im Bild ja ablesbar...

Die erste Messung reiner Träger (CW) zweite Messung Doppelton für 
IMD-Messung, absolut pegelgleich digital (also nicht über die 
Soundkarte!)eingespeist.

Ausgang HiQSDR, Pegel +18dbm (Träger)

73
Helmut, DB1CC

Autor: René H. (dj1yr)
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Hallo Helmut,

wie sieht das IMD bei 0dbm aus?

sehr schönes Projet von dir, mein Hochachtung!

73, René

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo René

meinst du vor dem MMIC?

Autor: René H. (dj1yr)
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Hallo Helmut,

es reicht auch die Leistung zu reduzieren, wenn es geht.
Aber das IMD-Verhalten vor dem MMIC könnte auch interessant sein.

mfg René

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo René

hier ist der IMD3 bei einer Ausgangsleistung von etwa 10dBm
IMD3 45dBm (51dBc), IMD5 ist irgendwo im Nirwana verschwunden.
Ist logischerweise besser, da bei +17dBm der BGA616 nahe seinem 
Kompressionspunkt betrieben wird.

Weniger Leistung geht auf die Schnelle nicht, hatte heute Abend keinen 
Bock auf große Lötaktionen ;-)

73, de Helmut, DB1CC

Autor: René H. (dj1yr)
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Hallo Helmut,

Prima, danke, also sollte eine IMD >50dbm drin sein, denn bei der 
Kaskadierung der Stufen und dem daraus resultierenden IMD3 und größerer 
Ordnung, wird die IMD nicht beser ;-)

In welchem Bereich kann man die Leistung Regeln per Software?

mfg René

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo René

wenn du einfach nur 0dBm haben willst ist das eine einfache Übung, nur 
den MMIOC nicht bestpücken und überbrücken.
Die Ausgangsleistung des HiQSDR lässt sich über einen eigenen 8-Bit DAC
(also in 256 Schritten) einstellen. Maximale Ausgangsleistung ohne MMIC 
(direkt aus dem DAC 0dBm, mit BGA616 als Treiber ca. +15dBm

Ohne MMIC ist der IMD natürlich weit besser, lag irgendwo bei 65-70dbm
(IMD3, aus der Erinnerung). Bei Gelegenheit kann ich das gerne noch mal 
messen.

Am Wochenende werde ich nochmal einen MAR4 als MMIC testen, der macht 
dann
zwar nur ca 10dBm Ausgangsleistung hat aber mehr Headroom zum 
Kompressionspunkt und damit sicherlich besseres IMD3/5 als der BGA616.

73
de Helmut, DB1CC

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Helmut G. schrieb:
> Hallo René
>...ich nochmal einen MAR4 als MMIC testen, der macht

hab mich verschreibselt. ich teste nen ERA4, keinen MAR4, der ist dafür
echt nicht der richtige... Entschuldige!

73,
Helmut

Autor: Michael (Gast)
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Hallo SDR-Fans,
wie ihr an den Bilder sehen könnt, ist meine Version des N2ADR-SDR nun 
auch betriebsbereit (fertig wird sie wohl nie ;-)). Mein zweiseitiges 
Layout scheint recht gut zu funktionieren. Ich habe nur eine Störsignal 
bei ca. 8450kHz ausmachen können. Das Signal liegt aber bei ca. 
-105dBFS. Ansonsten sieht alles bis auf ein pseudo-Störer in Bild Mitte, 
der aber immer dort bleibt, selbst wenn man die Frequenz verstimmt. Ich 
habe mich für recht kleine Spannungsregler entschieden, die werden aber 
nicht wärmer als der ADC selbst (ca. 55°C). Den LNA habe ich für erste 
Test weggelassen, die Empfindlichkeit ist auch so vollkommen 
ausreichend. Leider lässt sich so keine vernünftige Empfängermessung 
(IP2/3) durchführen, da der reine ADC mehr als Schalter/Begrenzer zu 
sehen ist und keine Verstärker im üblichen Sinn darstellt. Erste 
IP3-Messungen mit eingebauten LNA ergaben einen Wert von +23dBm bei 7MHz 
(10kHz-Abstand). Dabei scheint es wichtig zu sein, dass ein 
Anti-Alising-Filter vorhanden ist (ich habe einen 10poligen 
50MHz-Bessel-TP benutzt), sonst kommen keine brauchbaren Messergebnisse 
zustande.
Die Quisk-Software habe ich bisher auf verschiedenen Rechnern getestet, 
dabei musste ich auch feststellen, dass die Linux-Version besonders auf 
älteren Rechnern und Netbooks schneller ist und es nur selten zu 
Sampling-Errors kommt. Unter Windows ist ein alter Pentium mit 2.66GHz 
und 960kBps absolut überfordert. Ein Dual-Core mit 3GHz schafft das aber 
unter Windows problemlos.

@Helmut
Hast Du auch den Störer bei 8450kHz und hast du schon den IP3 bestimmt?
Du schreibst, dass die Anzeige (dBm) von Quisk recht genau ist. Bist du 
sicher, dass die Y-Achse dBm darstellt und nicht dBFS?

@alle
Weiss jemand wie man die Windows-Version von Quisk compiliert bzw. hat 
das jemand schonmal versucht?

Gruß Michael (DG2EAB)

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Das ist ein Sampling ADC. Ohne Tiefpaß am Eingang nimmst du schlicht 
alle Vielfachen der Grundfrequenz gleichzeitig mit im Signal auf. Im DB 
steht was von 700MHz Bandbreite (Wenns der LTC2208 ist). Sollten auf den 
Oberwellen andere Signale (also nicht Vielfache deines Nutzsignales) 
sein, dann wird eine unvorteilhafte Summation/Subtraktion daraus. Sind 
die Oberwellen allerdings Oberwellen deines Nutz-Grundwelle (aka 
Rechtecksignal), stört es nicht, sondern führt sogar zu einer 
Verbesserung des S/N.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo ehydra,

vielen Dank für deine Ausführungen, dass war mir aber schon klar. Was 
mich verwundert, dass die IP3-Messung nur funktioniert, wenn das 
TP-Filter vorhanden ist, dass ist mir von der Theorie her nicht so ganz 
klar.

Das Bild oben zeigt meine IP3-Messung mit TP-Filter bei 40MHz mit 10kHz 
Abstand. Eingangsleistung beträt hier -10dBm. Der IP3 müsste demnach ca. 
15.5dBm betragen.

Gruß Michael (DG2EAB)

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Michael!

...erst mal Gratulation zu deinem Erfolg! Interessanten Aufbau hast du 
da layoutet. Mit welcher Spannung speist du dein Board? Immerhin werden 
ja auf der Platine fast 5 Watt in Wärme umgesetzt. Bei mir sind es bei 
6V Speisung knapp 870mA Stromaufnahme im Betrieb.

zur Skalierung in Quisk: Du hast natürlich recht, der Graph ist so
skaliert dass 0dB dem Cliplimit entspricht, ergo ist die Einteilung 
dBFS, allerdings korrespondiert sie in meinem Prototyp auf unter 0.5dB 
genau mit der eingespeisten HF-Leistung in dBm, weshalb ich mich zu der 
Angabe in dBm habe hinreissen lassen ;-)

Warum hast du im TX-Trakt einen T4-6T eingesetzt mit der Primärseite
zum DAC? Die Primärseite hat zwar 50 Ohm aber der T4-6T hat primär keine 
Mittenanzapfung, somit fehlt der AGND-Bezug der differentiellen Ausgänge 
des DAC. Die 200-Ohm Seite liegt am 50-Ohm SMA-Ausgang.
Ist das wirklich so gewollt?
Analog devices schreibt im DB zum AD9744:
"The center tap on the primary side of the transformer must be connected 
to ACOM to provide the necessary dc current path for both IOUTA and 
IOUTB."

IM3 habe ich noch nicht gemessen, kommt noch. ich will die Anpassung des 
LNA noch mal prüfen und ggfs. anpassen.

Wegen dem Birdie bei 8450Khz schau ich noch mal nach, kann mich aber 
nicht erinnern da was gesehen zu haben. Nur bei >40Mhz sind zwei, drei 
kleine Birdies, aber nur 8-10dB über dem Rauschflur. Ich schau heute 
Abend noch mal nach und geb dir Bescheid.

Viel Erfolg weiter! freue mich, dass es wieder einen N2ADR-TRX mehr 
gibt!

73, de Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Michael schrieb:
> Hallo ehydra,
>
> vielen Dank für deine Ausführungen, dass war mir aber schon klar. Was
> mich verwundert, dass die IP3-Messung nur funktioniert, wenn das
> TP-Filter vorhanden ist, dass ist mir von der Theorie her nicht so ganz
> klar.
>

Meine Vermutung war halt, das die Oberwellen nicht passend im 
Ausgangssignal wieder erscheinen, also proportional zu (fo/fg)^2 
reduziert sind.
Vielleicht findet sich aber jemand kompetenteres dazu. Kannst ja auch 
mal den Hersteller des ADC fragen. Die freuen sich über Supportanfragen.

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Helmut,

ich speise das Board mit einem billigen 5Volt-Schaltnetzteil (ca. 800mA) 
(China-Netzteil). Sicher nicht die beste Lösung, doch ich habe bisher 
keine negativen Auswirkungen sehen können, die Schaltung/das System von 
N2ADR verzeiht wohl einiges. Hier nochmal mein Dank an dich, dein 
Einwand bezüglich des Übertragers ist berechtigt, der ist falsch herum, 
das hatte ich noch garnicht bemerkt, da ich den TX-Zweig noch nicht 
benutze. Den kleinen DAC hatte ich mit falschem Footprint bestellt und 
habe mich daher ersteinmal auf den Receiver konzentiert.

Schade, ich hatte mich so gefreut, dass meine Schaltung bzw. das Layout 
fehlerfrei ist und alles auf Anhieb funktionierte, aber zum Glück muss 
ich ja nur das Bauteil drehen bzw. den korrekten Übertrager bestellen 
und einbauen.

Bei den Birdies habe ich ein komisches Phanomen, einer ist immer in 
Bildmitte. Wenn ich die Frequenz mit der rechten Maustaste verstelle, 
dann wandert er nicht mit sondern bleibt genau in der Mitte stehen. Der 
Level liegt bei ca. -90dBm (siehe weiter oben das Bild mit dem Birdy bei 
8400MHz).
Über den ADC kann der nicht reinkommen, entweder ist das mein PC und der 
entsteht beim Wiedergeben in der Soundkarte oder er wird irgendwo im 
FPGA generiert und faltet sich ins Baseband, was vielleicht auf eine 
nicht ausreichende Entkoppelung der Spannungs-Domains zurückzuführen 
wäre. Muss das mal genauer untersuchen. (PC kann aber auch nicht sein, 
da der Bildschirm ja die ADC-Daten aus dem FPGA representiert und nicht 
das was die Soundkarte daraus macht, somit habe ich mich selbst 
wiederlegt :-))

Wie ich sehe hast du einen RFMD-Abschwächer eingebaut der vom FPGA 
gesteuert wir, das ist sicher eine gute Idee, da der Vorverstärker nicht 
abschaltbar ist und Abends im 40m-Band doch recht kräftige 
Rundfunksignale mit beträchtlichen Pegeln anstehen. Ich weiss nicht, ob 
dir das bewusst ist, aber im Datenblatt des Abschwächers steht was von 
einem IM3 um die -30dBc, das ist recht bescheiden. Der originale LNA ist 
bezüglich IP3/IM3 aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss (wie auch 
N2ADR schon bemerkt hat). Ich überlege daher gerade einen 
differentiellen Norton-LNA zu entwerfen, der aufgrund der 
Basis-Schaltung eine recht kleine Verstärkung hat und eine wesentlich 
besser(n) Rauschzahl und IP3 haben dürfte.

Gruß
Michael (DG2EAB)

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Michael,

ist doch nix tragisches, passiert mir im Eifer des Gefechtes auch mal 
;-)

Der "Birdie" in der Mitte ist - denke ich - ein Rechenartefakt, denn
der ist exakt bei Baseband 0, ich denke ein Rechenoverflow rund um 0.
Ich kann dich beruhigen, bei mir ist der auch da.
Du kennst das Phänomen vielleicht von Schaltmischer-SDRs, da hast du ein 
gegenteiliges Problem direkt auf der Abtastfrequenz, da die Soundkarten 
ja alle AC-gekoppelt sind und somit niedrigste Frequenzen nicht wandeln. 
So ergibt sich ein "Loch" um die 0-Hertz-Gegend bei dem die Soundkarten 
SDRs alle "taub´"sind. Musst nur mal um die Spektrum-Mitte 
reinzoomen....
Ich muss mir die Software mal anschaun, vielleicht ist aber auch einer 
hier der sich das schon mal angeschaut hat.
Wenn du die Abtastbandreite größer machst, "siehst" du ihn nicht mehr, 
er verschwindet in der FFT-Auflösung ;-)

Der LNA und der Attenuator ist sicher nicht der Weisheit letzter 
Schluss, aber sicherlich für normale Amateurfunkanwendungen recht gut 
brauchbar.
Der Messgerätestatus kommt dann in  der nächsten Generation, ich bin mal 
gespannt wie dein LNA aussehen wird, sicherlich kann man da einiges noch 
bewirken. Ich hab bewusst das ganze erst mal stark an das Originaldesign 
von N2ADR angelehnt, um von da aus dann gezielt messen / verbessern zu 
können.
Also bei mir ist definitiv bei 8453kHz keinerlei Birdie. Ich habe einen 
Screenshot mit den gleichen Einstellugnen drangehängt wie du sie 
hattest.
Was allerdings auffällt, ist dass du ebenfalls einen Rauschflur von 
-130dBFS hast wie bei mir, obwohl bei mir noch der LNA als Rauschquelle 
dazwischenhängt. Besonders fällt das auch auf den höheren Frequenzen 
auf, (Wie bei den 40MHz Bild mit CW-Träger) bei mir ist die Baseline so 
bei -120dBFS, bei dir sind es nur etwa -90dBFS.
Ich hab dir mal ein paar Baseline-Screenshots von höheren Frequenzen 
drangehängt, ähnliches Bild, Basline bei -120dbFS. Noch ein Bild zum 
Schluss: 10 MHz mit einer Bandbreite von 480KHz und einem Rauschflur bei
123dBFS (durch die hohe Bandbreite), und ohne Center-"Birdie" 
(verschwindet bei höherer Abtastrate)


73!
de Helmut, DB1CC

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Na irgendwie mag er das letzte Bild nicht, also nochmal:
10 MHz, 480kHz Bildbreite....
73, de Helmut, DB1CC

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Helmut,

vielen Dank für die Screenshots, sie sind doch sehr hilfreich bei der 
Beurteilung meines Aufbaus. Es zeigt sich, dass wir doch recht nah bei 
einander liegen. Das stärkere Rauschen in meinem 40MHz-Bild wir durch 
die beiden CW-Signale verursacht, die heben den Noise-Floor an. Bei der 
IP3-Messung hatte ich übrigens den LNA wieder eingebaut. Alle folgenden 
Messungen habe ich nun mit LNA gemacht. Diesen Rausch-Effekt sehe ich 
übrigens auch in deinem 40MHz Bild, der CW-Träger hebt dort auch das 
Rauschen (-103.58dBFS) geringfügig an. Ich habe mal meine Messung bei 
40MHz angehängt (ohne CW Träger), dort liegt meine Baseline bei 
-112.86dBFS.

Das Matching des LNAs ist recht gut im Bereich von 300kHz bis 50MHz, 
niedriger konnte ich nicht messen, da der R&S-NWA nicht weiter runter 
geht.
Das ist aber auch eigetlich klar, da das Matching resistiv durch die 
beiden 100 Ohm-Widerstände erzwungen wird.

Ich habe auch nochmal einen Screen bei 10MHz gemacht mit 480kHz, der 
Mitten-Birdie verschwindet bei mir nicht ganz. Deie Baseline würde ich 
auch auf ca. -123dBFS schätzen, was mich nur wundert, warum deine 
S-Meter -111.05 anzeigt und meins -116.17. Das sollte doch fast gleich 
sein, oder?

Ich suche übrigens noch einen Weg, wie man an die reinen IQ-Daten kommt, 
um sie in einen File zu schreiben oder mit z.B. DRM-Dream-Software 
weiter zu verarbeiten.

Ist der Karsten (dg0onh) eigentlich noch aktiv in diesem Forum?

Gruß
Michael

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Micheal,

Na so langsam klärt sich das Bild ;-)
Ich habe mich echt schon gewundert warum bei 40MHz dein Rauschflur so 
hoch ist. Sicher hat das 4L-Multilayer vorteile, aber soooo viel macht 
das auch wieder nicht aus. Ansonsten hätte ich eh Ergebnisse erwartet, 
die nah beieinander sind.

> Ich habe auch nochmal einen Screen bei 10MHz gemacht mit 480kHz, der
> Mitten-Birdie verschwindet bei mir nicht ganz. Deine Baseline würde ich
> auch auf ca. -123dBFS schätzen, was mich nur wundert, warum deine
> S-Meter -111.05 anzeigt und meins -116.17. Das sollte doch fast gleich
> sein, oder?

Das liegt warscheinlich daran, dass du bei der Messung deinen 
Center-Punkt um 10KHz verschoben hast, ich hatte exakt 10MHz in der 
Mitte und messe mit dem S-Meter offensichtlich den dennoch vorhandenen 
Center "Birdie".
Sieht fast so aus, also ob der Center-"Birdie" auch bei mir bei 10MHz 
vorhanden ist (und auch im S-Meter/Pegelanzeige) angezeigt wird, aber
einfach durch die (relativ) geringe Bildauflösung nicht angezeigt wird.
Isgesamt ist der mitten-"Birdie" bei hohen Abtastraten kleiner, aber ich 
denke auch hier kommt das nur durch die geringere Auflösung/Bild.
Wir sollten uns doch mal aufmachen die Ursache zu ergründen und 
Lösungswege dafür suchen. Ich habe N2ADR James Ahlstrom deswegen eine 
email geschrieben, mal schain, vielleicht weiß er Rat.

> Ich suche übrigens noch einen Weg, wie man an die reinen IQ-Daten kommt,
> um sie in einen File zu schreiben oder mit z.B. DRM-Dream-Software
> weiter zu verarbeiten.

Das ist relativ einfach möglich. Die Netzwerkverbindung ist UDP und der 
Aufbau des übertragenen Datensätze ist recht simpel. UDP kannst du zur 
Not mit wenigen Befehlen in Visual C oder Visual Basic zum laufen 
bringen und die Daten wegspeichern. Der Aufbau des Datensatzes ist recht 
gut in den Sourcen aber (soweit ich mich erinnern kann) auch in der 
"Hilfe" dokumentiert.

Die LNA Anpassung habe ich inzwischen auch gemessen - ich habe das 
gleiche Problem wie du, mein HP8752A geht auch nur bis 300kHz runter..
Die LNA-Schaltung ist ja eigenlich eine 100% Übernahme der 
Originalapplikation des Herstellers.

Super, dass du da so aktiv mitmachst!

73 de
Helmut, DB1CC

Autor: Karsten (Gast)
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Michael schrieb:
> Ist der Karsten (dg0onh) eigentlich noch aktiv in diesem Forum?

Ich lese aktiv mit, ja. Aktiv beteiligen kann ich mich wegen fehlender 
Hardware noch nicht. Wie weit ist denn der Helmut mit seinem Plan, eine 
Gemeinschaftsaktion in Richtung Platinen bzw Teile zu starten?

Will aber nicht drängeln ;)

Karsten

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Karsten, Hallo Michael

...bin grade dabei alles soweit zu komplettieren.
Ein Freund von mir macht grade die BOM, ich denke dass ich so in etwa 
einer Woche alles fertig habe, dann mache ich einen Rundruf....


Helmut

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Karsten,

ich fragte deswegen ob du noch dabei bist, weil ich noch einen 
Platinensatz übrig habe den ich abtreten könnte und du ja schließlich 
auch der Initiator dieses Thread bist.

Besteht Interesse?

Gruß
Michael

Autor: Michael T. (michel_t)
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Hallo Helmut,

vielen Dank für die Hinweise zur Software, ich werde mal versuchen den 
Code zu debuggen. Vieleicht schaffe ich es ja, dass auf den Weg zu 
bringen.
Die Hinweise von N2ADR, wie man die Software unter Windows compiliert, 
sind für mich leider nicht ausreichend, habe das zumindest noch nicht 
hinbekommen.

An der Antwort von N2ADR bin ich natürlich sehr interessiert!

Gruß
Michael (DG2EAB)

Autor: Mario, DH5YM (Gast)
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Hallo,

hab ja richtig viel verpasst hier. Muss den Thread oefter lesen ;)
Also erstmal allen Glueckwunsch zur funktionierenden Hardware.
Mein TX funktioniert jetzt auch mit ca. 13dBm Out. Messen muss ich aber 
die Woche erst nochmal richtig.

Den frequenzkonstanten Birdie habe ich bei mir noch nicht gesehen 
(DL7LA/DL7IY Platine).
Der "Traeger" in der Mitte des Spektrums kommt durch die 
Signalverarbeitung selber. Das Signal wird ja intern auf Null (IQ) 
gemischt und weiterverarbeitet. Solche Effekte treten aber auch bei IQ 
Samplern auf. Es handelt sich um die auf DC zurueckgefaltete 
Abtastfrequenz.
Ob man das im N2ADR TRX nicht irgendwie unterdruecken koennte weiss ich 
nicht. Auf jeden Fall sehe ich das Signal bei mir nur, wenn ich kaum 
Eingangspegel am RX habe.

Gruss
Mario, DH5YM

Autor: Mario, DH5YM (Gast)
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Hallo,

ich habe gestern mal etwas weiter gemessen. Eine kleine Zusammenfassung 
der Ergebnisse steht auf meiner Seite:
http://dh5ym.ath.cx/wiki/?p=545
Speziell am oberen Ende des Frequenzbereichs gefaellt mir das 
Ausgangssignal noch nicht so richtig. Aber unterhalb von 10MHz ist das 
schon richtig gut.

Gruss
Mario

Autor: Detlef Rohde, DL7IY (Gast)
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Hallo N2ADR SDR-TRX-Freunde,
mit Interesse habe ich heute die Thread-Beiträge zum Thema gelesen und 
mich darüber gefreut, dass hier endlich etwas in Gang kommt. Einige OMs 
hatten ja schon im vergangenen Jahr die von mir überarbeitete Platine 
erworben und ich hatte immer darauf gewartet, dass mal jemand mit einem 
damit aufgebauten TRX auf den Bändern erscheint. Ich bin nun seit fast 
einem Jahr damit QRV und habe viel Freude daran. Da mein TRX eigentlich 
zufriedenstellend arbeitet, denke ich auch nicht daran, nochmal einen 
neuen Aufbau zu machen. Da warte ich eher auf Erweiterungen der 
Software. Noch immer gibt es in quisk ein paar Sachen, die ich gern 
zusätzlich hätte. Dazu gehört z.B. die Implementierung eines 
Autonotch-Filters und evtl. Rauschunterdrückung. Hilfreich fände ich 
auch, wenn man die Möglichkeit hätte, Tonaufzeichnungen zu machen. 
Natürlich muss man Verständnis dafür haben, dass Jim neben seinem Job 
und Familie nur begrenzt Zeit dafür hat, solche Wünsche umzusetzen. 
Vielleicht findet sich ja jemand, der ihm da helfen kann? Den Nachbauern 
wünsche ich 55 bei diesem interessanten Projekt!
vy 73, Detlef, DL7IY

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe,

Ich war leider einige Tage durch eine Krankheit am weiterarbeitet 
gehindert,deswegen die leichte Verzögerung.

Ich habe inzwischen alle Erkenntnisse aus dem ersten HiQSDR-Board in das 
neue Layout eingearbeitet. Ebenfalls ist die neue Bauteileliste fertig. 
Ich werde die Dateien in Kürze posten.

Folgende Änderungen wurden durchgeführt:

1.) Pull-Down Widerstandsarray um den Attenuator RF2420 im ungedämften 
Zustand zu halten wenn das FPGA im Originalzustand mit der 
N2ADR-Software verwendet werden soll.

2.) Die Schutzdioden am HF-Eingang wurden gegen spezielle 
Nieder-kapazitive-HF-Schutzdioden mit Zener-Charakteristik getauscht.
Danke für den Tipp! - Die sind echt gut. Hat einiges am 
Großsignalverhalten
verbessert! Nicht einfach zu bekommen aber nicht teuer. Ich habe hier 
nun 250 Stück am Lager....

3.) Entladewiderstand zugefügt am HF-Eingang um statische Entladungen 
abzuleiten (altes Problem von Langdrahtantennen...)

4.)ADC and DAC Stromversorgung ist nun über Lötbrücken wählbar zwischen
der gefilterten "normalen" 3.3V-Versorgung und den 
Ultra-Low-Noise-Versorgungen. Test haben gezeigt, dass bei der 14-Bit 
Auflösung
der Einsatz der speziellen Ultra-Low-Noise Regelungschaltungen nicht 
wirklich viel bringt, also ist dieser Schlatungsteil nun optional 
bestückbar, da die Teile drauf (Referenzquelle usw) nicht ganz billig 
sind.
Die verwendeten 3.3V  Regler sind eh schon sehr low-noise...

5.) Ein 7-poliges Elliptic-Cauer Tifepassfilter mit einer Stopfrequenz
von 70MHz eingefügt, um Nebenwellen/Oberwellen hauptsächlich durch den 
122.88 MHz Takt vom Ausgang fernzuhalten und zu verhindern, dass der 
"Müll" auch noch durch den (breitbandigen) MMIC verstärkt wird.
Das Filter kann optional auch für 35MHz ausgelegt werden, wenn nicht der 
gesamte Bereich bis 60MHz genutzt werden soll. Alle Filterteile sind 
ebenfalls 0603 Teile und so ausgelegt, dass kein Abgleich erfolgen muss
(aber kann).

So Leute, das war alles, alles andere hat glücklicherweise so gearbeitet 
wie es vorgesehen war.

Ich hatte sehr netten und konstruktiven Kontakt mit Jim, N2ADR.
Er wird die Software weiterentwickeln und auch auf unsere Wünsche 
eingehen, aber das benötigt natürlich Zeit - aber es kommt.
Jim begrüßt sehr, dass wir hier sein Design weiterentwickeln und 
verbreiten und wird uns mit entsprechendem Support soweit möglich 
unterstützen. Ich habe von Ihm erfahren, dass er eine Software 
entwickeln wird, mit der man das Board auch als Spektrumanalyser mit 
Trackinggenerator verwenden kann - Superinteressante Aussichten!

Wenn die Platinenaktion abgeschlossen ist habe ich auch mehr Zeit
mich um die Software und die weiteren anstehendem Teile zu kümmern, 
einige OMs haben da ja schon supertoll vorgearbeitet! Danke André und 
Mario!

Ich hatte einige Gespräche mit Bestückern und kann euch nun 
glücklicherweise Leiterplatten, optional einen Kit mit allen
Halbleitern aber auch komplett bestückte, programmierte und getestete 
Boards zu wirklich fairen Preisen anbieten.

Die Leiterplatten sind 4-Lagen Multilayer in Luftfahrt-Qualität, 
beidseitig
Stopplack und Bestückdruck, partiell vergoldet, elektrisch geprüft.
Die fertig bestückten Boards werden nach Luftfahrt-Vorschriften
Dampfphasen-gelötet - ein sehr schonendes SMD-Lötverfahren und mit der 
N2ADR FPGA-Software programmiert und komplett geprüft.
Die Lieferzeit für die Platinen beträgt ca. 2-3 Wochen, bestückte 
Platinen ca. 4-5 Wochen.

Zusätzlich kann ich den Kühlblock für die Rückseite liefern, ein 
CNC-gefrästes und glaskugelgestrahltes Alu-Stück 5mm stark inkl. 
Silikonfolie, aber das Teil ist nicht kompliziert, man kann es auch 
einfach selber machen. Die CAD und CNC-Daten kommen die nächsten Tage in 
den Files-Bereich.

Ich werde alle Infos über die Preise und das neue Layout und 
Bestücklistein den nächsten Tagen komplett posten, wer Interesse hat 
kann mit dann ja mailen was er braucht.
Also gebt mir bitte noch ein paar Tage Zeit, ich bin immer noch nicht
so ganz auf den Beinen.

73!
de Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Mich interessieren die Details zu den Eingangsdioden. Oder ist das 
geheim?

Autor: Klingelbeutel (Gast)
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Beeindruckende Arbeit, Helmut! Bin schon sehr gespannt auf die weiteren 
Infos!

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo EHydra

Ja sicher! So supergeheim dass die Datenbläter im Internet stehen.....

www.datasheetcatalog.org/datasheets2/17/179031_1.pdf

73!
de Helmut, DB1CC

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sorry, ich vergaß das ihr ja mit 50 Ohm spielt. Da kommts auf einige pF 
nicht an. Ich dachte eher an etwas besseres als BAV99 oder 70 für 
hochohmige Antennen.

Werds mir ansehen. Danke!

Autor: Helmut G. (helmut_g)
Datum:
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Hallo Liste.
anbei die Pläne zur aktuellen version HiQSDR Version 2.4s

73 de DB1CC
Helmut

Autor: Joeee (Gast)
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Hi,
mich würden die Preise interessieren. Werde mir bald einen Transciever 
kaufen, oder eben einen guten SDR.
Vy 73, Jörg

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe,

Info zu HiQSDR, Version 24t: (neueste Version)

Wer Platinen, Spezialteilesätze oder komplette, bestückte, geprüfte
und programmierte Boards möchte, findet alles auf der Site

http://www.technologie2000.de/page5.php

dort findet ihr alle Angaben und die Bestellmöglichkeiten.

73 de Helmut, DB1CC

Autor: GAX (Gast)
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Tja, wenn Quisk nicht so rudimentär wäre...

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo GAX,

Tja, must halt programmieren lernen und es dir nach deinen Wünschen 
erweitern...  ;-))

73! Helmut

Autor: Mario, DH5YM (Gast)
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Ich bin gerade dabei die Ansteuerung des Frontends zu dokumentieren.
Dann findet sich vllt auch jemand, der das in PowerSDR integriert.
Kompliziert schaut es bis jetzt auf jeden Fall nicht aus.

Gruss
Mario

Autor: GAX (Gast)
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Helmut G. schrieb:
> Tja, must halt programmieren lernen und es dir nach deinen Wünschen
> erweitern...  ;-))

Glaube mir ich würde es für mich (und die Allgemeinheit) machen, wenn 
ich es könnte!

Mario, DH5YM schrieb:
> Ich bin gerade dabei die Ansteuerung des Frontends zu dokumentieren.
> Dann findet sich vllt auch jemand, der das in PowerSDR integriert.

Ich fürchte nur bis dahin gibt es keine Platinen (und Bauteile) mehr von 
Helmut. :-(

Autor: Mario, DH5YM (Gast)
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Hallo GAX,

na jetzt lass den Helmut doch erstmal machen. Geht doch gerade erstmal 
los. An irgend einer Stelle muss man ja anfangen.
Kannst Dich ja auch gern beteiligen, wenn es schneller gehen muss ;)
Ist ja alles verfuegbar.

Gruss
Mario

Autor: Hans Brandl (Firma: ohne) (dc4mg)
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Ich bin gerade dabei u.a. für den HiQSDR einige wenige seltenen 
Bauteile, die ich nicht in meiner Bastelkiste habe, bei Digikey zu 
bestellen.
Falls sonst noch jemand dafür ein paar wenige Bauteile braucht (nicht 
die gesamte Stückliste, die liefert Digikey sowieso bei dem Umfang 
versandkostenfrei, deshalb bitte dann selber bestellen)
bitte PM an mich . (Ich selber habe die Digikey Mindestmenge schon 
erreicht).
Viele Grüsse (und hell leuchtet die SDR-Zukunft hervor)
Hans

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe,hier ist die aktuelle Liste der Spezialteile mit den
genauen Bezeichnungen der Lieferanten und Teilenummern.

73 de Helmut, DB1CC

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Liste,

die Platinen sind nun da, die Fertigung der Baugruppen ist angelaufen.
Leider kommen die 122.88MHz Oszillatoren erst um den 15.Juni herum, die 
Teile sind weltweit momentan nicht schneller zu bekommen
(angeblich wegen der Japan-Katastrophe).
Ich lasse jetzt die Module komplett bestücken und setze den
Oszillator dann halt nachträglich per Hand noch drauf, um
möglichst geringe Lieferverzögerungen zu erhalten.

Die Dokumentation habe ich auf eine CD gepackt mit entsprechenden
Bildern Aufbauhinweisen, Danke an DG7MGY, der das ganze in HTML
realisiert hat!

Am Wochenende habe ich die neue Platine nochmals als Muster aufgebaut
um eventuelle Aufbauprobleme und Stolperfallen abzuchecken. Nach dem
Bestücken und Reinigen hat die Inbetriebnahme inkl. Aufspielen der
FPGA-Software aber nur knappe 15 Minuten benötigt, das Muster lief
sofort und ohne Probleme. Ein Nachbau sollte also ebenso unkompliziert
ablaufen.
Die Messwerte sind ebenfalls absolut gleich mit dem ersten Prototypen.
Ich habe auch die Stücklisten nochmal überarbeitet und in Kleinigkeiten
korrigiert (RN11, R39 ist 1K statt 10K) sowie aktuelle Bilder der 
Musteraufbaus angehängt.
Die Leiterplatten und Kits (mit Ausnahme der Oszillatoren, die
nachgeliefert werden) gehen die nächsten zwei Tage in den Versand.
Für Rückfragen stehe ich euch natürlich gerne per mail zur Verfügung!

73, de Helmut, DB1CC

Autor: Björn B. (elmo)
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Hallo Helmut,

ich finde es super, dass Du dieses Projekt in die Hand genommen hast und 
es auch ermöglichst, fertige Platinen/Kits bei Dir zu erwerben.

Meine Frage an Dich:
Hast du geplant, die Target Files zu dem Board zu veröffentlichen? Falls 
nein, kann man diese zusammen mit der Platine / dem Kit bei Dir auf CD 
erwerben?

73 de Bjoern, DF1BB

Autor: Mr Tannnoy (Gast)
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Wäre nicht der SI570 eine Alternative für den Quarzostzillator?

Da könnte man auch an der Samplerate drehen.

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo elmo,

Das Projekt HiQSDR steht unter GNU-Lizenz, wie auch die Basis auf der es
beruht, der N2ADR-SDR. Insofern sind auch alle Unterlagen offengelegt, 
die entsprechenden Dateien findest du im Files-Bereich. Das heisst aber 
nicht, dass ich die Target Files offen verbreite, aus verschiedensten 
Gründen.
Zum einen ist das von mir verwendete Target die professional Version da
das Projekt eine Komplexität hat, die nicht mehr mit der freien Version 
von Target bearbeitbar ist, zum andern gibt es auch noch andere weniger 
technische Gründe.
Wenn du mal nachforscht, wie es z.B. Phil Covington ergangen ist (und es 
gibt leider noch viel mehr Beispiele) kannst du vielleicht 
nachvollziehen, warum ich dies nicht tue.
Ich hatte z.B. auch schon die "Aufforderung" die Target-Files
nach China zu schicken (i wanna be your beta-tester...), als ich ein 
bisserl nachgeforscht habe stellte sich der Anfragende als Inhaber ein 
größeren chinesische Firma für HF-Geräte heraus.....
Was der damit machen will ist da ja nicht schwer nachzuvollziehen.
Das Projekt soll GNU und non commercial bleiben.
Das Projekt hat halt eine gewisse Komplexität. Meine Meinung ist, wer 
damit klarkommt braucht die Target-Files nicht, wer damit nicht 
klarkommt dem nutzen sie nichts ;-))

Wenn du Leiterplatten selber machen willst, ist das natürlich kein 
Problem, ich kann dir die Gerberfiles gerne schicken.

@ Mr Tannoy:

Ja man könnte natürlich den SI570 nehmen, es gibt auch noch viele andere 
122.88MHz VCXOs, aber alle kommen weit nicht an das extrem geringe
Phasenrauschen des CVHD-950 heran (-165dBc) gegenüber -120dBc.
Wenn, dann sollte man einen VCXO nehmen keine PLL wie den SI570.
Das liegen Welten dazwischen. Allerdings werde ich bei der nächsten 
Layoutänderung mehrere Footprints vorsehen, damit man wahlweise 
verschiedene Oszillatortypen (von mir aus auch einen SI-570) einsetzen 
kann. An der Samplerate drehen bringt da auch nicht viel,
da musst du ja alles in der Software mit ändern...

73!
Helmut, DB1CC

ps. die Leiterplatten/Teile sind heute auf die Post gegangen!

Autor: Mr Tannnoy (Gast)
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Hallo Helmut,

ich finde es klasse, was Du da gemacht hast.

Ich bin schwer am Kämpfen, ob ich auch zuschlagen soll.

Zum Thema SI570: TI schlägt zur Evaluation des ADC im Dokument SLYT074

eine Anordnung mit dem HP8644 als Clockgenerator vor. Der ist selbst mit 
"Option 04" bei 1KHZ deutlich schlechter als der SI570!

Wie sich das Clockrauschen genau auf den Empfang mit RF-Direktwandlung 
auswirkt, damit muß ich mich noch beschäftigen.

Bei den Schaltmischern ist es mir soweit klar.

Schöne Grüße aus dem alten Land bei Hamburg

Winfried

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Professionell heißt, nicht das beste sondern das Bauelement mit den 
notwendigen Minimalanforderungen auszusuchen. Daher würde mich der 
Vergleich mit dem Si570 in realer Anwendung interessieren. Mit dem 
optionalen Footprint wäre dann ein Weg offen.

Autor: Mario, DH5YM (Gast)
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Hallo zusammen,

ich antworte mal zum Thema SI-570.
Der Crystek Oszillator ist natürlich recht teuer. Das Signal ist aber 
auch sehr gut, genau wie die Stabilität.
Der SI-570 hat sicher auch ein recht gutes Phasenrauschen, aber man 
sollte die Integer Spurs weiter weg vom eigentlichen Signal nicht außer 
Acht lassen. Es gibt da einige Messgergebnisse im Internet. Ich hatte 
mir das mal als Clockquelle für Vervielfacher angeschaut und aus dem 
Grund verworfen.
Ich bin für diesen Anwendungsfall wieder bei einem OCXO mit Quarz 
gelandet.
Für ein zukünftiges Layout macht es eventuell Sinn eine Buchse als 
Anschlussmöglichkeit für eine Clockquelle bestücken zu koennen.

Gruß
Mario, DH5YM

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Klar, für EINE Frequenz ist der Si570 nicht die optimale Antwort. Dieser 
wurde entwickelt als Oszillator für schnelle leitungsgebundene 
Breitband-Datenkommunikationssysteme. Sein Vorteil ist die 
Programmierbarkeit und damit schnelle Verfügbarkeit und geringe 
Herstellungskosten, weil es nur ein einziges Standardquarz intern gibt.
Seine Programmierbarkeit der Frequenz ermöglichte dann den Mißbrauch als 
Quarz in HF-Geräten, die einen Synthesizer einsparen wollten.

Nachdem sich die Mengen der Funkamateure auf dieses Bauelement stürzten, 
ist er nach einem neuen Bericht auch nicht mehr als kostenloses Sample 
orderbar.

Die Auswahl ähnlicher Bauelemente am Markt ist leider bescheiden.


Wer kann schon vorher genau bestimmen, wo die Grenzen seines Gerätes 
liegen werden? Eventuell bestimmt der Mischer z.B. die Grenze. Oder eben 
der Oszillator. In der Praxis brauch man sehr viel Erfahrung, 
erhebliches mathematisches Rüstzeug und Meßgeräte für die Anfangswerte, 
oder probiert es eben einfach aus.

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Gruppe,

An alle die N2ADR SDR oder HIQSDR nachbauen!

Digikey USA/Deutschland hat in den letzten Wochen falsche Bauteile 
ausgeliefert!
Statt des bestellten Typs LTC6405IMS8E-PBF (der Vorverstärker auf HiQSDR 
/ N2ADR) werden LT3080 (im selben Gehäuse MSOP8) geliefert.
Die Aussenbeschriftung der Antistatiktüten ist korrekt als LTC6405 
deklariert, die falschen Bauteile lassen sich nur duch die Codenummer 
auf dem IC selbst identifizieren!
Auf dem MSOP8-Gehäuse muss der Code LTDKN stehen. Digikey liefert seit 
Wochen falsche ICs aus mit dem Code LTCBM, das sind LT3080
ein Spannungsregler!
Wir haben zweimal (!) trotz Reklamation die falschen ICs bekommen!

Da die Gehäuse gleich sind und die äussere Beschriftung der Tüte korrekt 
als LTC6405 ausgeführt ist merkt man die Falschlieferung nicht sofort!.
Bei der Inbetriebnahme wird sofort bei der 5V-Versorgung hoher Strom 
(mehrere Ampere!) gezogen und der nachgeschaltete (sehr teure)
ADS5500 ADC verstirbt in Sekunden durch Überhitzung / zu hohe Spannung!

Solltet ihr diese Bauteile von DIGIKEY bezogen haben, prüft bitte die
codes auf dem IC, dort muss LTDKN stehen, nichts anderes!
Reklamationen solltet ihr sofort an Digikey unter eu.support@digikey.com 
senden.
Reklamiert auch ggfs defekte ADS5500!

73
Helmut, DB1CC

Autor: Jochen W. (moppi)
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Danke Helmut - jetzt hab ichs gesehn    :o[  .
Ohne Deine Aufmerksamkeit hätte ich noch mehr Teile gewechselt...
Die 240 Beine des Altera ohne N - Gebläse wieder abzubekommen wäre auf 
Platinenschaden hinausgelaufen...

Sch*!$$@   !!!  LTCBM OK59 e3 !! Meinen ADS5500 hatte ich direkt von 
Texas, was für ein Spass beim Reklamieren bei diggikie.

Hallo Günther + Detlef, jetzt wißt ihr zumindest, warum ich so 
merkwürdig still war   :o(    . Dachte schon, ich faß am besten nix mehr 
an. Angeln oder Malen ist ja auch ganz schön.

neuer Anlauf,
tnx es vy 73 de dh6tf   Jochen.

Autor: Günter (DL7LA) (Gast)
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Hi, all,

Selbstbauer, haltet durch, es lohnt sich... ich kann mich auch noch an 
unsere ersten Schritte erinnern, wo gelegentlich durch irgendwelchen 
selbstgeschriebenen Quatsch plötzlich das FPGA kochte, weil wohl alle 
Zellen gleichzeitig mit voller Pulle arbeiteten. Von der Firma am Thief 
River habe ich bisher nur einmal einen falschen DAC bekommen, Glück 
gehabt.

Mein erstes Muster hat derzeit einen impertinenten Wackler thermischer 
Natur, aber ich habe inzwischen mein weiteres Board von Helmut, so dass 
ich in Ruhe auf meinem alten suchen kann. -- und: Immer an die 
Strombegrenzung denken!

Längerfristig als City-Bewohner mit PLC-Störern ohne Ende und mit 
preisgünstiger werdenden IP-Verbindungen soll das mein Empfänger in 
störfreier Lage werden (mit niedrigster Samplerate als Zuspieler, so 
quasi ein Ballempfänger). Der Kleingarten der xyl z.B. ist weitestgehend 
störfrei. Senden kann/muss man ja von zu Hause...

Beide Boards hier habe ich mit einem SDR-IQ verglichen (den quisk ja 
auch einbinden kann) und Jimmy schlägt sich hervorragend insbesondere im 
Fall der Birdiefreiheit (mein subjektives Urteil, kann am Exemplar 
liegen, will das Gerät nicht schlecht machen, zumal es über USB 
angebunden wird, da kann viel Müll auch dem Rechner stammen). Der 
Dynamikbereich erscheint mir auch größer zu sein.

Ein nettes Feature des SDR-IQ ist übrigens, dass bei overload die 
Frequnezanzeige intensiv hellrot aufleuchtet. Wie ich Jim einschätze, 
wird er das auch irgendwann einfließen lassen;-)

vy 55 an alle
73
Günter, DL7LA

Autor: Helmut G. (helmut_g)
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Hallo Günter,

>Ein nettes Feature des SDR-IQ ist übrigens, dass bei overload die
>Frequnezanzeige intensiv hellrot aufleuchtet. Wie ich Jim einschätze,
>wird er das auch irgendwann einfließen lassen;-)

Das hat Jim schon lange ín Quisk drin...
Knall mal einen Messender dran und dreh ihn auf bis 0dBfS...
Die Frequenzanzeige von Quisk wird ganz Schamrot (grins).
Gleichzeitig wird an X2,Pin 6 auf LOW gesetzt (HiQSDR),
man kann dort eine LED an die Frontplatte anschliessen (ADC Clip)

73!
Helmut

Autor: Günter (DL7LA) (Gast)
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Hallo, Helmut,

hmm; die rote LED habe ich ja schon immer drin, die geht natürlich. Aber 
in meinem ersten Aufbau wie im FA wird die Frequenzanzeige im 
Rechnerdisplay eben nicht rot (mit quisk-3.5.4 eben noch mal 
getestet); das fiel mir erst beim SDR-IQ-Test angenehm auf. Jetzt bei 
deinem Board und 3.5.5 kommt die Frequenz auch schön rot bei overload 
(was ja beim WLAN-Betrieb sehr sinnvoll ist).

Will jetzt aber zufrieden sein, werde nicht deswegen noch mal das FPGA 
umflashen...

73
Günter
DL7LA

Autor: Harm DK3BU (Gast)
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Hallo,

als Neuling im N2ADR-Geschäft war ich auf die Performance des Boards von
Helmut sehr gespannt.
Es sieht nicht nur hervorragend aus, es funktioniert auch entsprechend.
Nochmals vielen Dank!
Nach einer Bruchlandung mit Quisk unter W2K und etlichen Stunden 
Linux-Frust
läuft jetzt alles zufriedenstellend.
Der nächste Schritt soll das Einfügen des Boards in die bestehende 
VHF/UHF-Station sein.
Vielleicht kann ich meine TFK-Steuervorsätze in Kürze in den 
wohlverdienten
Ruhestand schicken.
Ich bin gespannt auf die ersten qsos.

vy73
Harm

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Bei der Gelegenheit wollte ich noch auf ein weiteres feines Tool von 
Stefan, DL2STG, hinweisen. Sein hiqscope macht aus der Hardware einen 
Spektrumanlysator, mit dem man in einem Rutsch 0...62 MHz überblicken 
kann (oder auch kleinere Ausschnitte über den Bereich scrollen kann, 
z.B. 6 MHz breite Bereiche). Hervorragend für einen schnellen Blick auf 
die Ausbreitungsbedingungen geeignet.

Das hiqscope läuft parallel zu quisk, aber auch uabhängig alleine. Die 
FPGA-Programmierung muss erweitert werden, aber es gibt auf seiner 
Webseite ausreichend Infos. Bei mir läuft es inzwischen auf meinem 
ersten ( dem FA-Artikel-)Selbstbau-Board sowie auf der Platine von 
Helmut.

Autor: Andre' (Gast)
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Hallo Günther,

prima Tipp danke... habe das hiqscope gerade ausprobiert, toll das bei 
960kHz Bandbreite also nicht Schluß ist und das ganze Spektrum sichtbar 
wird. Jetzt weis ich auch warum ich hier zwei HiQSDR's habe.
Kann man die IP im Programm ändern? Beim FPGA ist es ja schnell gefunden 
aber beim hiqscope scheint es fest zu sein zumindest hab ich nichts zum 
Verstellen gefunden.

Gruß Andre' DL6AST

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Hallo, André,

in der config.h steht unter anderem auch die IP; einfach anpassen und 
dann noch einmal make laufen lassen und feddich...

55
Günter DL7LA

Autor: Björn B. (elmo)
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Hallo Leute,

ich stehe vor einem großen Problem mit meinem HiQSDR. Es scheint, als 
hätte es den ADC erwischt.
Gestern liess sich mein Aufbau, aus heiterem Himmel, nicht mehr 
einschalten. Nach kurzer Suche konnte ich feststellen, dass ich auf der 
3.3V Leitung einen Schluss (<0.5Ohm) habe. Den Spannungsregler scheint, 
wenn ich die Brücke öffne und nachmesse, korrekt zu funktionieren. Wenn 
ich die Schaltung eine kurze Zeit laufen lasse, werden 3.3V Regler und 
ADC merklich warm. Der Rest, insbesondere FPGA, wohl zum Glück nicht.

Hat irgendwer vielleicht auch nur die leiseste Ahnung, was passiert sein 
könnte?
Zwischen funktionierendem und defektem Zustand war die Platine nichtmal 
an der Antenne. Womöglich habe ich, ohne es aber zu merken, einen ESD 
Schaden verursacht?
Könnte ein Überschwinger beim Einschalten des (relativ einfachen) 
Stecker-Schalt-Netzteils durchgeschlagen sein? Am Scope konnte ich 
solches am Netzteil allerdings nicht feststellen (allerdings auch ohne 
Last),

Wenn mir nichts besseres einfällt, werde ich heute Abend den ADC 
ausfönen, in der Hoffnung, kein Pad abzureissen.

Gruß
Björn

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Ruf doch erst mal bei Helmut an. Vielleicht kann er dir sagen, wie die 
Versorgungsleitungen laufen und noch einen Tip geben, von wo nach wo man 
welchen Widerstand zu erwarten hat. Der LTC6405 hängt ja  an 5V IIRC; 
eventuell kommt von da noch eine zusätzliche Fehlermöglichkeit, weil der 
ja direkt die ADC-Eingänge ansteuert.
.

Autor: Björn B. (elmo)
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Inzwischen läuft der HiQSDR wieder. Es hatte tatsächlich den ADC samt 
LNA UND Abschwächer erwischt. Alle drei hatten den Dienst quittiert :-(
Leider kann ich nicht mit Sicherheit sagen, warum das passiert ist. 
Meine Vermutung ist, dass irgendwo ein haarfeines Drähtchen zwischen 
lag.
Was noch nicht behoben ist, ist der erhöhte Stromverbrauch. Insgesamt 
zieht sich der Transceiver nun 1.2A rein. Da alle Schaltungsteile 
funktionieren, vermute ich, dass das FPGA auch was abbekommen hat.
Aber solange er noch läuft, werde ich damit leben können. Seit heute 
steckt der HiQSDR nun auch in einem vernünftigen Gehäuse, damit sowas 
bloss nie wieder passiert ;-)

Autor: Björn B. (elmo)
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Hallo,

ich möchte euch hiermit meine vorkonfigurierte, virtuelle Maschine zum 
Download anbieten. Es handelt sich um ein VirtualBox Image mit Debian.

Folgende Software ist bereits installiert und konfiguriert:

- QUISK 3.6.2
- QVNA
- HiQScope
- Fldigi
- WSPR

Ich habe bereits das Soundsystem so konfiguriert, dass Fldigi und WSPR 
über das Alsa Loopback Modul mit QUISK arbeiten können. Dafür muss in 
QUISK lediglich als Mode "DGTL" ausgewählt werden. Das gleichzeitige 
Mithören des Signals ist weiterhin möglich.
Ausserdem habe ich QUISK und WSPR jeweils einen kleinen dirty Hack 
verpasst, damit WSPR und Fldigi auch den PTT Button bedienen können.
Als TRX IP Adresse ist derzeit die standard IP drin, lässt sich aber 
überall ändern. Die zum kompilieren nötigen Abhängkeiten sind für alle 
Programme vorhanden.

Das Passwort für den Standardbenutzer "sdr" lautete ebenfalls "sdr".
In VirtualBox muss das Image über "Import Appliance" importiert werden.
Bei Fragen, Problemen, Anregungen oder Kritik bitte einfach direkt 
bescheid geben.

Achtung: das Image ist 3.2GB groß! Das liegt mitunter an den 
Abhängigkeiten um die Programme zu kompilieren. Ich habe diese 
Absichtlich mit drin gelassen, damit man sich neue Versionen ggf. selber 
kompilieren kann.

http://www.bjoern-b.de/upload/debian_hiqsdr.ova (3.2GB)

Viele Grüße
Björn

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Hallo, Björn, siehst du eine Chance, das unter Win7 zum Laufen zu 
bekommen? In meiner Ubuntu-Kiste läuft VM-Ware, aber VB klemmt parallel 
dazu (bekomme ich nicht komplett hin).

Autor: Björn B. (elmo)
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Hallo Günter,

mit WindowsXP als Host hatte ich es mal getestet, das hatte mit 
VirtualBox funktioniert. Ein Win7 System habe ich hier leider gerade 
nicht zur Hand. Woran hängts denn?

Gruß
Björn

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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Hi, Björn,
an meinem lokalen Chaos. Mein XP ist uralt (never change...), aber die 
wichtigen Dinge (Altera, AVR-Suite und LNL Steuererklärung) müssen erst 
auf dem Win7/64 laufen, bevor ich wechsle; und da hakt es. Ubuntu bzw. 
jetzt mint-maya macht den Rest ggf. per wine. Der Win7/XP-Modus macht 
nicht alles mit, heißt nur so, aber ich probiere es einfach mal.
tnx, Günter

Autor: Jochen W. (moppi)
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Ich habe 2 ADS5500 getötet.   :o(
Nach mehreren Reparaturen ist die erste Platine nach Layout von Günter & 
Detlef nun einfach Schrott.  73, schönen Abend wünscht Jochen, dh6tf

habe mich in der jahuu-Liste angemeldet...

Autor: Günter Richter (guenter-dl7la) Benutzerseite
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manno, so ein Mist. IIRC liegt die 5V am ADC an, es könnte natürlich 
auch ein schwingender Spannungsregler sein. Ich ahtte bisher Glück 
offenbar, betreibe meine Platine auch aus einem sehr schwachbrüstigen 
Netzteil, damit nicht allzuviel nachgeliefert werden kann, wenn der 
Regler spinnt.

FYI--zu meinen vorherigen Posts konnte ich jetzt allen helfen, weil die 
Macken entfernt sind und alle Hardware problemlos auch unter Win7 läuft.

Günter

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Burhans, "Active antenna coupler for VLF"
> http://hdl.handle.net/2060/19800076180
>

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