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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Verbindung von PC zum Board


Autor: Linu (Gast)
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Hallo zusammen,

für meine Facharbeit habe ich mir die IMU von watterott 
(http://www.watterott.com/de/Atomic-IMU-6-Degrees-o...) 
bestellt. Man kann diesen Mittels ISP-Schnittstelle programmieren.
Wie solte dafür die Verbindung zum PC aussehen?
Meine Frage ist nun, wie sollte ich die Verbindung zum PC herstellen?

Ich möchte erst Werte für meine Wasserrakete beim Flug einlesen und 
abspeichern. Sobald ich das Board an meinen Laptop anschließe möchte ich 
diese in meinem Terminal empfangen.
Wäre UART bei dem Teil eine Möglichkeit?

Liebe Grüße,
Linu

Autor: Dominik µc (dominik_)
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Mit einem Kabel ;)

Autor: Skua (Gast)
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Linu schrieb:
> Wäre UART bei dem Teil eine Möglichkeit?

The unit can run as a hard-wired UART interface (0-3.3V, 115200bps),
Fehlt nur ein Schnittstellentreiber.

Zum Thema ISP gibt es hier reichlich Seiten Suchfunktion benutzen.

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Linu schrieb:

> für meine Facharbeit habe ich mir die IMU von watterott
> (http://www.watterott.com/de/Atomic-IMU-6-Degrees-o...)
> bestellt.

> Man kann diesen Mittels ISP-Schnittstelle programmieren.
> Wie solte dafür die Verbindung zum PC aussehen?

PC - AVR In System Programmer - IMU

Welchen du nimmst ist Geschmackssache und was am PC (Laptop?) an 
Schnittstellen vorhanden ist.

Wenn du auf Umprogrammieren des Atmega168 angewiesen bist: Schau mal ob 
du überhaupt den Sourcecode für den Atmega168 bekommst und damit zurecht 
kommst.

> Meine Frage ist nun, wie sollte ich die Verbindung zum PC herstellen?
> Ich möchte erst Werte für meine Wasserrakete beim Flug einlesen und
> abspeichern. Sobald ich das Board an meinen Laptop anschließe möchte ich
> diese in meinem Terminal empfangen.
> Wäre UART bei dem Teil eine Möglichkeit?

Ich weiss nicht wie "voll" der vorhandene Atmega168 mit dem 
Steuerprogramm für die Lagesensoren ist und wieviele Daten du erwartest. 
Schau mal ob du in den Unterlagen was findest.

Vielleicht kann der Atmega168 deine Daten zwischenpuffern (loggen). Oder 
er kann nach Umprogrammierung durch dich einen von dir angeschlossenen 
externen Speicher (SD-Card, EEPROM) verwenden.

Alternativ könntest du einen anderen Logger an die UART anschliessen 
(ggf. Pegelwandler dazwischen). Dafür bräuchtest du weder Zugang zum 
Sourcecode noch großartigen Hardwareumbau; UART Verbindung reicht.

Autor: Linu (Gast)
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Also nach meiner Berechnung reicht der RAM mit 1KB im µC vollkommen aus.

Ok die Pins RxD TxD GND vom UART sind nach außen geführt. Damit müsste 
ich doch eigentlich auch mit USB weiterkommen, oder?
Was haltet Ihr von der Lösung Programmierung seriell und UART USB?

Vielen Dank für Eure Antworten. =)

Gruß,

Linu

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Auch wenn die Firmware ihre Variablen und den Stack für 
Unterprogrammaufrufe im RAM hat? Wenn du die Firmware übersetzt, zeigt 
dir AVR Studio den Variablenbedarf an. Den Stackbedarf kann man schätzen 
bzw. mit 25% des RAMs annehmen. Denk dran, dass die Daten im RAM weg 
sind, wenn ein Reset oder Power-off passiert!

Mit USB kannst du beim Datenlesen weiterkommen, wenn du einen 
UART(TTL)-auf-USB Wandler/Adapter verwendest. Bastler schlachten dafür 
Handydatenkabel.

Mit einem RS232-auf-USB Adapter brauchst du beim Datenlesen am Atmega168 
noch einen UART/TTL) auf RS232-Wandler.

Programmierung seriell über UART (ggf. Umweg USB) geht, wenn du einen 
seriellen Bootloader im Atmega168 hast. Um den erstmalig 
reinzuschreiben braucht man einen ISP-Programmieradapter (oder den AVR 
Dragon). Der Bootloader benötigt Platz im Flash.

Autor: Linu (Gast)
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ok ich denke ich werde dann mittels serieller Schnittstelle 
programmieren und mittels USB auslesen. Kennst du ein Kabel, dass sich 
für mein Board eignen würde?
Um das ganze seriell zu pogrammieren, muss ja noch ein Pegelwandler 
dazwischen. Mein Informatiklehrer meinte, so ein Teil sei recht einfach 
zu bauen. Hast du das schonmal selber gemacht oder einen Schaltplan 
dafür?

Vielen Dank für deine Hilfe schonmal. Hast mir wirklich weitergeholfen.

Liebe Grüße,
Linu

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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In der Anleitung ist ein sog. Sparkfun FTDI Basic Breakout genannt. Das 
macht dir eine Übersetzung von UART (Atmega168) auf USB. Watterott 
verkauft die auch: http://www.watterott.com/de/FTDI-Basic-Breakout-5V 
(Achtung Anleitung lesen und auf 3.3V einstellen).

Ich konnte in endlicher Zeit nicht herausfinden, ob das Teil einen 
Bootloader hat mit dem du dann eigenen Code über das Breakoutboard 
einspielen kannst ODER ob du zusätzlich noch einen 
ISP-Programmieradapter brauchst.

Im Sourcearchiv ist nur die Source für den Atmega168 plus Batchfiles um 
mit einem ponyser die Fuses zu setzen. Keine Source eines Bootloaders, 
keine weitere Anleitung, Keine Source des PC-Anwendungsprogramms zur 
Auswertung der Rohdaten.

Ich war sogar auf der Sparkfun Seite. Nachdenklich macht mich, dass 
immerhin 41 Kommentare auf der Produktseite stehen. Überwiegend 
verzweifelte User. Und keine Antworten von Sparkfun.

Ich hoffe, dass du weisst was du machst bzw. Geduld und Lerngier hast. 
Das Teil ist nix für Anfänger - meine Meinung.

Autor: Linu (Gast)
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Ok ich habe mich jetzt mal weiter eingelesen.
Mittlerweile gefällt mir die Idee mit der SD-Card am besten.
Weisst Du, ob es auf mikrocontroller.net dazu eine Anleitung gibt?
Habe bisher nichts dazu gefunden.

Liebe Grüße,
Linu

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Nein, es gibt keine Anleitung zur SD-Card auf Mikrocontroller.net.

Es gibt einen Wikieintrag MMC- und SD-Karten mit Do's and Don'ts 
sowie Links.

Und es gibt SD-Card Projekte und Libraries in der Codesammlung
http://www.mikrocontroller.net/forum/codesammlung?filter=sd
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Codesa...
sowie im AVR Softwarepool
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_Softwarepool#SD

sowie Einzelprojekte mit anderer Zielstellung z.B. [[Midi Rekorder mit 
MMC/SD-Karte]] oder MP3-Player

Ich selbst habe mit AVR & SD-Card noch nix gemacht.

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