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Forum: Offtopic Wie am besten V2A-Draht weichlöten?


Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Endlich habe ich gefunden, was ich schon lange suche: einen festen 
dünnen Draht, den man als Niedertemperatur-Heizdraht verwenden kann.

Und bei genauerer Untersuchung stellte sich sogar heraus, daß es keim 
Draht, sondern 0,3 mm V2A-Litze mit ganz feiner, durchsichtiger - 
angelblich Nylon - Ummantelung ist. Ursprünglich zur Herstellung von 
Perlenketten gedacht.

Jetzt stellt sich die Frage: wie kann ich diesen Draht weichlöten? 
Freiwillig und mit Kolophonium als Flußmittel gehts nicht.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hallo Uhu
Weich löten ist für einen "Heizdrath wohl eh nichtdie Verbindungsmethode 
der Wahl, wenn dann Hart, oder alternativ in einer/mehreren 
Aderenthülsen (ohne isolierkragen) mit der Anschlusslitze überlappend so 
verpressen, dass der Übergangswiderstand deutlich unter 1% des 
Lastwiderstandes bleibt.
;-)

Ansonsten mal im Aquarienhandel nch einer Bodenhezung schauen, gibt es 
schon für wenig Geld und ist mit Silikonisolierung chemikalien- und 
wärme beständig.

Viel Erfolg

Namaste

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Hallo Uhu
> Weich löten ist für einen "Heizdrath wohl eh nichtdie Verbindungsmethode
> der Wahl,

Doch ist es in diesem Fall, denn wenn Überhitzung gleich zu 
Leitungsunterbrechung führt, daß ist das in diesem Fall kein Bug, 
sondern ein Feature.

> wenn dann Hart, oder alternativ in einer/mehreren
> Aderenthülsen (ohne isolierkragen) mit der Anschlusslitze überlappend so
> verpressen, dass der Übergangswiderstand deutlich unter 1% des
> Lastwiderstandes bleibt.

Hm, das wäre die schlechteste Lösung, denn die Hülsen werden stark 
auftragen.

Gibt es noch andere Möglichkeiten, am liebsten mit Weichlot?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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... wohl kaum, denn das Weichlot wird nichtausreichend mit dem 
Edelstahl()selbst nach särebehandlung legieren. Außerdem tippe ich wird 
der Übergangswiderstand höher sein als der des Heizdrahtes selbst ..... 
das Feater wird so wohl eher zum Quietscher ;-)

Aber vielleicht kannst du die Enden galvanisch verkupfern und 
anschliesen verlöten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ach ja, das soll nicht die 3857. Version einer Ätzküvette werden, 
sondern für beheizbare Schuhsohlen etc.

Autor: Icke ®. (49636b65)
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Du willst wohl deine DIY-Heizdecke pimpen?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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So ähnlich. Für die Heizdecke geht die Kupferlitze allerdings prima.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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>anschliesen< sollte anschließend heißen. sorry

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Dann werde ich mir wohl mal Hartlot besorgen - solche Winzigkeiten 
sollten ja notfalls auch auf dem Gasherd zu löten sein.

Wie würdest du den Stahl dafür vorbehandeln?

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Fürs Hartlöten bin ich kein Spezialist, da ich mich nie damit befasst 
habe. warum eigentlich nicht? Ich weiß nur, dass man Edelstahl in aller 
Regel schweist oder hart lötet und es dafür höhere Temperaturen, 
spezielle Lote und Pulver benötigt, sowie, dass die Gasflamme den 
Kohlenstoffanteil erhöht was nicht immer erwünscht ist, weshalb gern 
Induktionverfahren Anwendung finden...

MfG
Winne

Autor: Mario K. (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dann werde ich mir wohl mal Hartlot besorgen - solche Winzigkeiten
> sollten ja notfalls auch auf dem Gasherd zu löten sein.
>
Das Glaube ich nicht Uhu da fehlt die der Sauerstoff dazu kauf die son 
set auf dem Baumarkt Aze und sauerstoff dann gehts hab ich auch schon 
gemacht geht super wenn man ein wenig übt

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Den Sauerstoff braucht man nur, um höhere Temperaturen zu bekommen. Ich 
hab früher in der Schule mal mit Silberhartlot gelötet - mit einem 
Propangasbrenner. Der hatte zwar wesentlich mehr Schmackes, als die 
Kochflamme, das Werkstück war aber auch viel größer.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Uhu
>Jetzt stellt sich die Frage: wie kann ich diesen Draht weichlöten?
Wäre es nicht besser gewesen zu sagen was du damit bezweckst?
Wenn du einen Kupferdraht anschließen willst böte sich Klemmen
oder verpressen (crimpen) an.
Wenn du schon lange einen Heizdraht gesucht hast warum fragst
du nicht einfach? Dann hätte ich dir Kanthal empfohlen den man
zuweilen auch in der Bucht bekommt. Was Nylon dabei allerdings
soll kann ich nicht nachvollziehen.

Autor: Mario K. (Gast)
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na jenau :o)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Leo ... schrieb:
> Wäre es nicht besser gewesen zu sagen was du damit bezweckst?

Hab ich doch:
> dünnen Draht, den man als Niedertemperatur-Heizdraht verwenden kann.

Niedertemperatur heißt hier: maximal 50° C.

> Wenn du schon lange einen Heizdraht gesucht hast warum fragst
> du nicht einfach?

Das Problem dabei ist, daß der Draht - oder besser Litze - mechanisch 
stabil sein und nicht zu Ermüdungsbrüchen neigen darf und bei dem 
Temperaturbereich auch atypische Materialien in Frage kommen - Haupsache 
die mechanischen Eigenschaften passen, das Ganze ist sehr dünn und nicht 
gerade ein besonders guter Leiter. Ideal wäre, wenn man das Zeug wie 
einen Faden mit einer Nähmaschine verarbeiten könnte - aber das ist wohl 
Utopie.

Also nicht gerade eine typische Anwendung aus dem Elektrobereich.

> Dann hätte ich dir Kanthal empfohlen den man zuweilen auch in der Bucht
> bekommt.

Gibts das als dünne Litze?

> Was Nylon dabei allerdings soll kann ich nicht nachvollziehen.

Das hab ich auch nur billigend in Kauf genommen. Wert lege ich darauf 
keinen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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versponnene Kohlefasern in mit elektrisch leitfähigen Polymeren als Garn 
gefasst?

jibbet es natürlich nicht beim Trödler an der Ecke ;-)

MFG

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Kohlefaser hab ich schon probiert - die sind zwar hochgradig zugfest, 
aber knicken ganz leicht ab und brechen dann. Ich hatte es mit 
Kohlefaser-Rovings probiert.

Ich habe auch ein paar Heizelemente, deren Leiter aus Kohlefaser 
bestehen - die überzeugen mich nur bedingt.

Die Dichtungen werden mit Sicherheit nur auf Druck und nicht auf Biegung 
belastet - da ist das kein Problem.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Uhu

Also löten kannste wohl knicken weil du ja dann den Draht
stark erhitzen müsstest und dabei Legierungsbestandteile
des Metalls verdampfen könnten mit der Folge das sich die
Eigenschaften in dem Bereich verändern und dann der Draht
dann durchbrennen kann. Mit verpressen lägst du da vielleicht
am besten. Alternativ fiel mir da noch Punktschweißen ein
aber das dürfte noch schwieriger sein.
Als Litze kenne ich Kanthal nicht.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Vielleicht mal die (http://www.fischertechgarne.at/Hybridgarne.pdf) 
fragen die kennen sich mit den Garnen aus. Garne müssen grundsätzlich 
Biegung ertragen anders als reine Fasern.


MfG

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier hab ich was zum Thema "Weichlöten von Edelstahl" gefunden: 
http://www.messerforum.net/showpost.php?s=e4a1ab50...

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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und ich habe mal bei der spinnerei aus Bezau angerufen, die haben mir 
diesen Link 
http://www.schoeller-wool.com/start.php4?m1id=2&m2... gegeben 
dort bekommst du bestimmt was du willst.

MfG winne

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Danke, winne! Da werd ich mal nachhaken.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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na wenn das nicht DIE Einladung an UHU ist:

http://www.schoeller-wool.com/start.php4?m1id=2&m2...


Und bei mir vor der Haustür dazu.
Ich glaube denen muss ich mal einen Besuch abstatten.
;-)

MfG

Autor: Peter L. (peterl)
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mit so einem Micro Gasbrenner, kann man kleine Sachen wunderbar 
hartlöten
http://www.conrad.at/ce/de/product/433586/MINI-GAS...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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So, nun ist es mir sogar gelungen, das Drahtseilchen an zwei Stücke 0,14 
mm² Kupferlitze zu löten:

Ich hab mir überlegt, wie die perlenfädelnden Omas nach vollbrachtem 
Werk wohl das Schloß an die Kette dranbekommen: mit einem Knoten.

Ich hab also dem Seilchen an den Enden vorsichtig sein Nylonhäutchen 
abgezogen (mit einer Ural-Abisolierzange ohne jeden Komfort) und hab die 
blanke Kupferlitze mit der V2A-Litze verknotet. Dann das Ende 
Kupferlitze um das Seichen gedrillt, das ganze in meinen selbstgebraute 
Löthonig getaucht und festgelötet.

Der Knoten ist gut vom Zinn durchtränkt und die ganze Chose hält 
mechanisch astrein.

Dann Ohmmeter dran: das Seilchen hat ziemlich genau 22 Ohm/m. Prima, 
paßt.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Heizdraehte lassen sich meist sehr gut Krimpen. Einfach eine Messing, 
oder Chromstahlhuelse in die Krimpzange oder im Schraubstock 
zusammendruecken.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Heia Jetzt-aber schrieb:
> Heizdraehte lassen sich meist sehr gut Krimpen. Einfach eine Messing,
> oder Chromstahlhuelse in die Krimpzange oder im Schraubstock
> zusammendruecken.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Hm, das wäre die schlechteste Lösung, denn die Hülsen werden stark
> auftragen.

Immer schön Ratschläge geben, ohne gelesen zu haben, was eigentlich 
gefordert ist...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Johannes S.
Na, uhu ist nun auch nicht der perfekte Spezialist im beschreiben
von technischen Problemen. Mit Heimbastlermitteln wird das vermutlich
ohnehin nichts, mal ganz abgesehen von handwerklichen Fähigkeiten, die
auch nicht jeder hat. uhu hat sich diesbezüglich ja immer etwas bedeckt 
gehalten, seine Entscheidung. Wenn man in thermale Geräte schaut (z.B. 
Toaster) wird man meist bei der Heizung eine Verbindung (z.B. Niet o.a.)
finden, die durch Materialverformung oder auch durch Verschweißung
zu Stande gekommen ist.
Da werden die Hersteller wohl die besten Erfahrungen mit gemacht haben.
Mehr als einen Vorschlag kann man nicht machen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Leo ... schrieb:
> Na, uhu ist nun auch nicht der perfekte Spezialist im beschreiben
> von technischen Problemen.

Und du offenbar nicht der perfekte Spezialist im Lesen ;-)

Ich hatte dich oben schonmal darauf hingewiesen, daß ich im 
Eingangsposting was von "Niedertemperatur-Heizdraht" geschrieben hatte 
und daß das bis ca. 50° bedeuten soll.

Und dann meintest du vollmundig, "also löten kannste wohl knicken".

Nun, ich habs gelötet bekommen - mit etwas Übung werden die Lötstellen 
sicher noch besser - und V2A weichzulöten scheint generell doch nicht so 
vom Schuß zu sein - die Klempner machen das mit Erfolg.

So eine Knot-Flut-Lötung ist wahrscheinlich bei Litze auch nicht 
schlechter, als crimpen.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> So eine Knot-Flut-Lötung ist wahrscheinlich bei Litze auch nicht
> schlechter, als crimpen.

Ja aber wohl auch nicht besser. Das Knoten beeinflusst das 
Legierverhalten wohl eher kaum.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Buesch schrieb:
> Das Knoten beeinflusst das Legierverhalten wohl eher kaum.

Aber den Kontakt - das was man beim crimpen mit mechanischem Druck 
erreicht - und das Zinn kriecht zwischen die einzelnen Drähtchen und 
vergrößert die Kontaktfläche bis gegen 100% der beteiligten Oberflächen 
und dichtet gegen die Umgebung ab.

Und: die Querschnitte beider Litzen sind in der Gegend von 0,1 mm² und 
über die Lötstellen werden maximal 500 mA fließen, in der Regel aber 
deutlich weniger.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Die paar Grad die zum Weichlöten nötig sind, beeindrucken die 
Stahllegierung sicherlich nicht. Dafür sind viel höhere Temperaturen 
nötig.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Warren hat Recht Uhu dein Knoten ist bestenfalls gegklebt und auf Dauer 
wird es zur Elektolyse kommen wenn geringe Feuchtigkeit hinzukommt. Das 
wird erst das Lot in Oxide und Salze verwandeln und später das kupfer, 
soviel ist sicher.
Namaste

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Winfried J. schrieb:
> Das
> wird erst das Lot in Oxide und Salze verwandeln und später das kupfer,
> soviel ist sicher.

Und warum soll das beim crimpen anders sein?

Eigentlich müßte man derlei Prozesse doch testweise forcieren können, um 
zu sehen, ob sie eintreten. Hast du ne Idee?

Mit Lötwasser will ich jedenfalls da nicht drangehen, wie es die 
Klempner empfehlen. Womöglich ist galvanisches Verkupfern des V2A 
wirklich das Beste.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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@ UHU

zunächst könnte man V2A Hülsen benutzen und hätte so schon mal keine 
unedlen, leichtkorrosiven Materialien dabei.
Des Weiteren wird die Oxidation des Kupfers durch das formschlüssige 
Verpressen zumindest im Überlappungsbereich der Hülse sowie das 
Eindringen von Wasser (auch in Dampfform) stark reduziert. Der Edelstahl 
ist bei der Korrosion nur bei benetzen der Übergängsflächen 
(Galvanic)betroffen.
Die Edelstahlhülse passend zum Querschnitt gewählt und mit einer guten 
Crimpzange verarbeitet sitzt mechanisch optimal, trägt weniger auf als 
der Knoten  und ist mechanisch stabiler als das Weichlot. Nicht zuletzt 
reduziren Knoten die Zugfestigkeit der Litzen, während eine richtig 
ausgeführte Pressung nicht reist, Querschittsbeintrchtigungen durch 
schlechtes Crimpen ausgenommen.

Namaste

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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ps alternativ etwas aus der Seefahrt was im einzelmuster kein Problem 
sein sollte spleißen.


aber der clou wäre edelstahlmantel auf kuferseele feindrähtig

Für Elektrolyse anfällig bleibt jedoch steets der Übergang an der 
oberfläche.

Namaste

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich hab hier 0,4/0,6 mm Durchkontaktiernieten aus Kupfer - das 
Stahlseilchen geht samt Mantel durch, man kann es mit Mantel 
durchstecken und dann das Ende abmanteln, nur ob ich dann noch den 
abgemantelten Kupferlitzeschwanz durchbekomme? Und so ein Winzding - 
egal, ob Kupfer, oder V2A - sauber draufcrimpen? Unterm Binokular?

Das wird lustig.

Da wäre doch verkupfern des Stahls schon eher eine Alternative. Nur wird 
man so auch nicht die verschiedenen elektrochemischen Potentiale los, 
die die Korrosion befeuern.

Gibts eigentlich so winzige Schrumpfschläuche?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Den Sauerstoff braucht man nur, um höhere Temperaturen zu bekommen. Ich
> hab früher in der Schule mal mit Silberhartlot gelötet - mit einem
> Propangasbrenner.

Ja, solltest du auch in der Gasflamme schaffen.  Silberhartlot gibt's
mit Flussmittel ringsrum (wie bei Schweißdraht), Flussmittel ist
typischerweise Borax.  Das Zeug fließt recht gut, löte ich gern mit
einem kleinen Butanbrenner.

Leo ... schrieb:
> Also löten kannste wohl knicken weil du ja dann den Draht
> stark erhitzen müsstest und dabei Legierungsbestandteile
> des Metalls verdampfen könnten

Hmpf.  Mit Verlaub: das ist Unfug.  Erstens "verdampft" aus einer
Legierung ohnehin nichts aus (wenn, dann ist die Temperatur schon
so hoch, dass von "Löten" keine Rede mehr sein kann), zweitens solltest
du dich mal mit den Eigenschaften der Legierungsbestandteile vertraut
machen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Spleißen kommt dem Knoten doch schon recht nahe. Nur sind die 
Dimensionen so winzig, daß ich Details nur unter dem Binokular wirklich 
sehen kann.

Und sowas spleißen? Ich hab zwar nicht gerade Wurstfinger, aber so 
schlank sind sie nun doch nicht ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Ja, solltest du auch in der Gasflamme schaffen.  Silberhartlot gibt's
> mit Flussmittel ringsrum (wie bei Schweißdraht), Flussmittel ist
> typischerweise Borax.  Das Zeug fließt recht gut, löte ich gern mit
> einem kleinen Butanbrenner.

Für so einen kleinen Brenner sprechen natürlich die Winzdimensionen.

Aber was ist letztlich in diesem Fall der Vorteil von hart- gegenüber 
weichlöten? Das elektrochemische Problem besteht da doch ähnlich, auch 
wenn das Hartlot edler ist, als Blei-Zinn-Lot.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber was ist letztlich in diesem Fall der Vorteil von hart- gegenüber
> weichlöten?

Durch die höhere Verarbeitungstemperatur erreichst du höhere
Diffusionstiefen.

Allerdings kann ich dir auch nicht sagen, ob ich das schon mit
hochlegierten Stählen probiert habe.  Das Cr da drin ist ziemlich
eklig bezüglich möglicher Oxidbildung an der Oberfläche (was ja
letztlich der Grund dafür ist, dass das Zeug nichtrostend wird).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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V2A scheint wirklich nicht besonders hartlötwillig zu sein, wenn man 
sich die Meinungen hier ansieht: 
http://www.messerforum.net/showthread.php?p=457599...

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Zum Hartlöten brauchste eine autogenes Schweißgerät.
hast du so was und kannst du damit umgehen ?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Braucht man definitiv nicht. Aber das steht auch mehrfach weiter oben 
irgendwo.

Autor: Rainer Unsinn (r-u)
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vielleicht interessant (Stahldraht löten):

Beitrag "Kabel nicht lötbar?"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ja, das geht auch in Richtung "klassische" Flußmittel, wie Lötwasser, 
oder Lötfett - Lötwasser benutzen auch die Messerbastler in dem oben 
verlinkten Forum.

Derart bissiges Zeug halte ich aber zum Löten dünner Kupferlitzen für 
ziemlich ungeeignet, auch wenn der V2A damit fertig wird.

Aber das mit dem verkupfern werde ich probieren.

Autor: Guido B. (guido-b)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Aber das mit dem verkupfern werde ich probieren.

Vergiss es, das Kupfer hält nicht auf dem Edelstahl.Da müsstest
du erst vernickeln, dann verkupfern.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Guido B. schrieb:
> Vergiss es, das Kupfer hält nicht auf dem Edelstahl.

Hast du das probiert?

Ich würde die Litzen trozdem verknoten und dann den Knoten ordentlich 
durchlöten. Das Kupfer muß dann nur die Benetzbarkeit des Stahldrahtes 
verbessern.

Autor: Guido B. (guido-b)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Hast du das probiert?

Jo, habe so mein Elektrolyt gereinigt. Es scheidet sich Cu auf dem
V2A ab und kann dann als Folie abgezogen werden.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Na dann wird es womöglich auch beim Knoten abgehen.

Hast du den Stahl vorher entfettet und evtl. aufgerauht?

Autor: Guido B. (guido-b)
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Entfettet schon, aufgerauht nicht. Ich war ja froh, dass ich
das Kupfer wieder runterbekommen habe (für den nächsten
Einsatz). Ich vermute auch, dass beim Knicken das Cu sich
wieder ablöst, auch aufgerauht.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich kenne die Verbindungsmethode unterschiedlicher Metalle aus einem 
Kurs zur Thermoelementherstellung nur als Punktschweißverbindung oder 
autogen verschweißt. Löten oder Crimpen kam da nicht vor.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Aber das mit dem verkupfern werde ich probieren.

Galvanisierungen halten sehr miserabel. Wer Eloxal kennt, das ist auch 
sehr kratzempfindlich...

Ich selbst, experimentierte als Jugendlicher mit Chemie. Habe versucht, 
einen Zimmermannsnagel zu verkupfern. Das hält nur von 12 bis Mittag, 
kann man hinterher mit einem Lappen wieder abwischen. Die Galvanisierung 
geht nicht in die Tiefe, wie eine Legierung.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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Jörg Wunsch schrieb:

> Leo ... schrieb:
>> Also löten kannste wohl knicken weil du ja dann den Draht
>> stark erhitzen müsstest und dabei Legierungsbestandteile
>> des Metalls verdampfen könnten
>
> Hmpf.  Mit Verlaub: das ist Unfug.  Erstens "verdampft" aus einer
> Legierung ohnehin nichts aus (wenn, dann ist die Temperatur schon
> so hoch, dass von "Löten" keine Rede mehr sein kann), zweitens solltest
> du dich mal mit den Eigenschaften der Legierungsbestandteile vertraut
> machen.

Das meinte ich eigentlich mit meinem ursprünglichen Beitrag.

Uhu Uhuhu schrieb:

> Aber was ist letztlich in diesem Fall der Vorteil von hart- gegenüber
> weichlöten?

Höhere Festigkeit. Für dich natürlich irrelevant.


unlegierte bzw niedriglegierte Stähle lassen sich ausgezeichnet 
weichlöten, VA ist da halt doof.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Uhu:

Was bewegt dich eigentlich konkret zur V2A-Litze? Gibt es die nicht auch 
in ähnlicher Ausführung als Kupferlitze?

Ich erinnere mich da an Telefonanschlußschnüre, die ich gelegentlich mal 
zweckentfremdete. Die alten Kabel vor 30 Jahren hatten ja noch richtig 
Kupfer. Die neueren Kabel, seit es TAE-Stecker gibt, haben in der Ader 
nur noch wenig Kupfer, dafür umso mehr Teflonfäden. Mehr Teflon als 
Kupfer. Sie sind aber beanspruchbarer, reiß- und bruchfester. 
Leitungswiderstände sind beim Telefon auch relativ Wurst.

Außer in den Telefonanschlußkabeln, sah ich so eine robuste Litze sonst 
bisher nirgendwo.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Was bewegt dich eigentlich konkret zur V2A-Litze? Gibt es die nicht auch
> in ähnlicher Ausführung als Kupferlitze?

Der Widerstand pro Meter. Wenn der Leiter aus Kupfer ist und 22 Ohm/m 
erreichen soll, dann ist der so dünn, daß die Stabilität des Drahtes 
allein nicht ausreicht, die mechanische Beanspruchung zu überstehen.

Weißt du, wie hoch der Widerstand so eines Telefonkabels ist?

Dieses V2A-Drahtseilchen ist jedenfalls für seinen Querschnitt sehr 
zugfest.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Weißt du, wie hoch der Widerstand so eines
>Telefonkabels ist?

Ich habe gerade mal gemessen:

Außendurchmesser mit Adernmantel: 0,8mm
Innendurchmesser                : ca. 0,4mm
Widerstand                      : 0,5 Ohm/m

OK, habe das etwas unterschätzt. 22 Ohm/m sind doch was ganz anderes.

Aber vom Typ und Litzenaufbau her, fand ich das interessant. Die 
Telefonanschlußleitungen waren früher mit reinem Kupfer öfter mal defekt 
als heute. Eine verbesserte mechanische Stabilität brachten eben der 
gemischten Fasern Kupfer/Teflon. Oder auch Nylon. Verlöten läßt es sich 
auch nicht so leicht, man muß unter der Lupe bzw. Mikroskop die 
Teflonfäden zwischen den Litzendrähten heraus zupfen.

Mein Kabel ist aber auch 20 Jahre alt. Mag sein, daß da bis heute auch 
wieder Kupfer gespart wurde.

Allenfalls wäre in dieser Richtung noch dünnere Litze zu suchen. Der 
absolute Widerstand wird doch sicher auch keine allzu große Rolle 
spielen, wenn man die Ansteuerung anpassen kann.

>Dieses V2A-Drahtseilchen ist jedenfalls für seinen
>Querschnitt sehr zugfest.

Nun ja. Die Kunststofffasern in der Litze sind wohl ebenfalls sehr 
zugfest, kommen da unter Umständen sogar nahe an Stahldrähte heran. 
Exakte Daten fand ich noch nicht. Kupfer ist weich, und streckt sich. 
Das müßte man im Detail noch mal heraus finden, wie biege- und zugfest 
was ist.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Früher gab es flexible Kabel, in die textile Fäden eingearbeitet waren. 
Der Trick ist simpel: sie sind in Punkto Flexibilität Spitze und bilden 
die Zugentlastung für eine dünne Litze.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Der
> absolute Widerstand wird doch sicher auch keine allzu große Rolle
> spielen, wenn man die Ansteuerung anpassen kann.

Ich denke schon, denn der Wirkungsgrad battereibetriebener Heizungen ist 
natürlich um so besser, je weniger anderes Brimborium man betreiben muß.

Ganz clever in dieser Beziehung sind diese heizbaren Einlegesohlen: Da 
ist vorne unter dem Fußballen eine Platine drin, auf der ein Transistor 
als einstellbare Last betrieben wird.

Aber das geht natürlich nur, wenn die Wärme nicht flächig abgegeben 
werden soll.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Thilo M. schrieb:
> Ich kenne die Verbindungsmethode unterschiedlicher Metalle aus einem
> Kurs zur Thermoelementherstellung nur als Punktschweißverbindung oder
> autogen verschweißt. Löten oder Crimpen kam da nicht vor.

Löten geht dort schon rein physikalisch nicht: der Witz des Thermo-
elements ist es ja gerade, aus genau 2 Metallen mit definierter
Grenzfläche zu bestehen.  Das Lot würde diese Beziehung stören.

Crimpen würde gehen, sofern die Crimphülse aus einem der beiden
Metalle ist.

Für ein einfaches Thermoelement genügt sogar festes Verdrillen, hält
halt nur nicht lange.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>> Aber was ist letztlich in diesem Fall der Vorteil von hart- gegenüber
>> weichlöten?

>Höhere Festigkeit. Für dich natürlich irrelevant.

Und höhere Schmelztemperatur, da aber uhu das Teil im Niedertemperatur-
bereich betreiben will, sofern das überhaupt geht, dann ist es auch
irrelevant.
>unlegierte bzw niedriglegierte Stähle lassen sich ausgezeichnet
>weichlöten, VA ist da halt doof.
Vermutlich durch den Chromanteil wo meist auch nichts drauf
auf Dauer haftet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich denke, daß durch den Knoten eine ganze Reihe der beteiligten 
Drähtchen recht innigen Kontakt haben, der durch das einschießende 
Lötzinn hoffentlich recht dauerhaft fixiert wird. Zudem dürfte der 
Luftsauerstoff innerhalb des Zinntropfens wenig Angriffsfläche haben.

Es sind zwar mit dem Lötzinn 3 Metalle im Spiel, was die 
Korrosionsprobleme nicht unbedingt verkleinert, aber wenn man die ganze 
Verbindungsstelle zusätzlich noch dicht verpackt - z.B. in ein Stück 
Schrumpfschlauch -, dann sollte das eigentlich gehen.

Leider ist der dünnste Schrumpfschlauch, den ich gefunden habe, immerhin 
1,2 mm stark und schrumpft auf 0,6, aber vielleicht kann man es ja dicht 
bekommen, indem man zweimal übereinander schrumpft.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>Es sind zwar mit dem Lötzinn 3 Metalle im Spiel,
>was die Korrosionsprobleme nicht unbedingt
>verkleinert, aber wenn man die ganze
>Verbindungsstelle zusätzlich noch dicht verpackt

Deine Verbindung dürfte doch aber ein paar Jährchen halten, wenn sie 
nicht gerade ständig Flüssigkeiten ausgesetzt ist.

Ich erinnere mich an Versuche mit TK-Erdkabeln, mit Aluwell- und 
Stahlwellmantel. Die versuchte man mal eine Weile mit einer Bleimuffe zu 
verschließen, mit Bleilot. Weichlötung. Weil es schneller, billiger und 
unkomplizierter geht, als eine spezielle PE-Muffe oder 
Schraubklemmmuffe. Die geübten Löter mit Propanflamme waren wirklich 
schnell, und lieferten astreine technische und optische Qualität. Die 
Wellmäntel waren sicher nicht aus höchstwertigem Metall, denn sie 
befanden sich ja im Inneren des Kabelmantels, und auch noch mit einer 
Teerschicht umgeben. Man hatte auch ein spezielles Lot, welches Anteile 
der Kontaktmetalle hatte, oder Metalle aus der selben Hauptgruppe des 
Periodensystems. Z.B. Stangenlot Pb60Sn37Sb3. Dennnoch: Gelegentlich gab 
es Störungsfälle, z.B. wenn die Muffe im Erdreich eingegraben war, oder 
sie monate- oder jahrelang im nassen Kabelschacht lag. Da konnte man die 
Muffe auf dem Kabel drehen, und seitlich heraus fiel ein Pulver, das 
zersetzte Metall. Da solch eine Zersetzung naturgemäß wohl an der 
Oberfläche beginnt, sollte man sie rechtzeitig bemerken können.

Ob die ineinander legierten Materialien wirklich reguläre Thermoelemente 
sind, weiß ich mit absoluter Sicherheit nicht. Oder ob in Feuchtigkeit 
mehr die chemischen Elementspannungen wirken. Sicher eine gesunde 
Mischung aus allen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Hallo Uhu
gerade wurde auf NTV wissen elektrisch heizbare Unterwäsche vorgestellt

Leider funnktioniert hier der Link nicht eventuell weil die Sendung noch 
läuft?

http://www.n-tv.de/mediathek/tvprogramm/sendungena...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Danke für den Hinweis. Ich weiß, daß es sowas gibt - die Kundschaft sind 
wohl vor allem Motoradfahrer und evtl. Jäger.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Eine brauchbare Lösung für das Ausgangsproblem:

Eine Aderendhülse als Crip-Verbinder mißbrauchen. Wenn man eine 
Aderendhülsen-Zange dazu nimmt und das andere Ende eine Kupferlitze ist, 
dann hält das bombig.

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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Ich denk, Du willst nicht crimpen.

Hast Du mal vernickeln und anschließend vergolden versucht? Das Gold 
dürfte zumindest chemisch stabil sein.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Timm Thaler schrieb:
> Ich denk, Du willst nicht crimpen.

Ich hab mich überzeugen lassen. Soll ja zuweilen mal vorkommen ;-)

Autor: Bernhard Sch. (wurzel)
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Habe mir den ganzen Tread nicht durchgelesen, dennoch

ich habe mir auch schon selber Thermowäsche gebastelt und habe dazu
Kupferlitzen (10x0.04 mm, Rupalit) von PACK Feindrähte verwendet.

Diese Litze läßt sich ausgezeichnet mit der Nähmaschine verarbeiten.
Der Übergang zu den Zuleitungen kann mit der Nähmaschine auch gleich 
sehr gut Zugentlastet fixiert werden.

Gruß Wurzel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Bernhard Sch. schrieb:
> ich habe mir auch schon selber Thermowäsche gebastelt

Interessant.

> Diese Litze läßt sich ausgezeichnet mit der Nähmaschine verarbeiten.

Heißt das, du hast sie statt Faden vernäht, oder hast du sie nur mit 
einer Zickzack-Naht auf dem Gewebe fixiert?

Ich experimentiere mit einer in Filz eingebetteten Heizung. Dazu ist 
diese V2A-Litze mit ihren 22 Ohm/m recht gut geeignet.

Ich weiß jetzt nicht, was die Rupalit-Litzen kosten, aber die V2A-Litze 
ist nicht teuer und vor allem ziemlich zugfest.

Autor: Bernhard Sch. (wurzel)
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> Heißt das, du hast sie statt Faden vernäht, oder hast du sie nur mit
einer Zickzack-Naht auf dem Gewebe fixiert?

Ich habe die Litze als Unterfaden verwendet - also nicht einfach nur 
fixiert sondern dirket einseitig vernäht.

Der Widerstand ist etwa 1.2Ohm/m. Durch den geringen Widerstand müssen 
schon einige Meter vernäht werden, um die entsprechend geringe Leistung 
abzugegen. Aber mit der Nähmaschine ist das kein Problem.

Zugfestigkeit ist ausreichend um vernäht zu werden. Probleme entstehen 
eher durch aufreiben durch den Benutzer, daher habe ich auf einfachen 
Stoff genäht und diesen Anschließend doppelt genommen und mit Faden 
geschlossen. So erhielt ich beheitzbare Einlagen, die an die 
entsprechenden Stellen der Kleidung angenäht werden konnte.

Preis war ebenfalls gering bezogen auf den Meter. Ich musste damals eine 
ganze Rolle für 100€ kaufen. Dafür erhielt ich aber auch 4km Litze.

Gruß Wurzel

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die V2A-Litze gibts auf 100m-Rollen. Eigentlich ist sie zum Auffädeln 
von Perlenketten gedacht. War ein echter Glückstreffer ;-)

Das Einbetten in Filz ist wohl eine sehr stabile Lösung - nur muß man 
mit der Filzerei klar kommen, vor allem mit dem Schwund, der bei jeder 
Wolle anders ist. Dafür ist das Endprodukt sehr strapazierfähig. Früher 
wurden aus Filz z.B. Stiefelschäfte gemacht.

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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Wie ist das bei Kupfer mit der Korrosion durch Schweiss und so? Da 
scheint mir V2A doch etwas beständiger. Gibts da keine Probleme, dass 
das Kupfer weggammelt?

Was ist mit HF-Litze, die dürfte doch gut beweglich sein und isoliert 
ist sie auch.

Noch eine Idee, um den Innenwiderstand zu erhöhen: Alle Adern einer 
HF-Litze in Reihe schalten... ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich hab mir eine Bettheizung aus 33 m 0,14 mm² Schaltlitze gestrickt - 
da ist das Problem die mechanische Belastung; die Litze reißt schon mal 
und bevor es so weit ist, wirds lokal etwas wärmer. Zudem verdünnisiert 
sich recht schnell der Weichmacher aus der PVC-Isolierung und sie wird 
brüchig.

Timm Thaler schrieb:
> Noch eine Idee, um den Innenwiderstand zu erhöhen: Alle Adern einer
> HF-Litze in Reihe schalten... ;-)

Nur ist das mit dem Weggammeln dann noch kritscher...

Autor: Bernhard Sch. (wurzel)
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>Noch eine Idee, um den Innenwiderstand zu erhöhen: Alle Adern einer
>HF-Litze in Reihe schalten... ;-)

Der Widerstand ist genau richtig. Und die 10 Litzen haben den Vorteil, 
dass wenn eine ausfällt die Leistung nur um ca. 10% zunimmt. Wenn 
regelmäßig Verlötungen vorgenommen werden, dann wirken sich die Ausfälle 
noch viel weniger aus.

>Wie ist das bei Kupfer mit der Korrosion durch Schweiss und so?
Dazu kann ich nicht viel sagen, da ich das Zeug (und vieles andere) nur 
gebaut aber fast nie benutzt habe.

Autor: Michael Lieter (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)
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Gleiches Problem hab ich auch:
Also wir haben gute Erfahrungen mit dem hier gemacht:

http://www.conrad.de/ce/de/product/823735/HARTLOeT...

Das ist eine starke Base.

Allerdings verwenden wir das für ein Übergangslot (weder Weichlot noch 
Hartlot) von dem ich alle Bestände die ich finden konnte vor 4 Wochen 
aufgekauft habe.

Ich hab auch etliche Telefonate geführt bei denen raus kam, keiner weiß 
was und man müsse es ausprobieren.

5 Flussmittel bestellt, getestet und dieses hat funktioniert.

Da das zwar funktioniert aber sehr aufwändig ist - prüfen wir zur Zeit 
ein Schweißverfahren.

Autor: Michael Lieter (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)
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Krimpen wurde auch vorgeschlagen - geht aber nicht weil es einfach keine 
Impedanzänderungen geben darf. Wobei wir extremere Bedingungen haben, 
also 200°C und 100% Wasser und 100% Sauerstoff.

Also krimpen könnte für deine Anwendung funktionieren.

Was noch geht und auch diskutiert wurde ist kaltschweißen - ist nur bei 
unseren Drahtdurchmessern (0.2 mm) nicht praktikabel.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Lieter schrieb:
> Also krimpen könnte für deine Anwendung funktionieren.

Wie schon geschrieben: Ich hab Aderendhülsen zweckentfremdet und die 
Verbindungen einfach mit einer Aderendhülsen-Zange gequetscht. Das Ganze 
wird in Filz eingebettet.

Ob die Verbindung ein paar µOhm mehr, oder weniger hat, ist schnuppe.

Autor: Michael Lieter (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael Lieter schrieb:
>> Also krimpen könnte für deine Anwendung funktionieren.
>
> Wie schon geschrieben: Ich hab Aderendhülsen zweckentfremdet und die
> Verbindungen einfach mit einer Aderendhülsen-Zange gequetscht. Das Ganze
> wird in Filz eingebettet.
>
> Ob die Verbindung ein paar µOhm mehr, oder weniger hat, ist schnuppe.

Ok - bedenke dann nur noch den Brandfall - ich könnte endlos Geschichten 
schreiben - spare ich mir mal. Betrachte es nur einfach mal.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael Lieter schrieb:
> bedenke dann nur noch den Brandfall

Da hatte ich zu Anfang auch gewisse Sorgen. Die Praxis zeigt, daß die 
Leistungsdichte so gering ist, daß da nichts passiert und da ich 
Schaltnetzteile für den stationären Betrieb nehme, schaltet die 
Spannungsversorgung im Überlastfall einfach ab.

Lediglich bei mechanischer Beschädigung des Leiters kann es lokal zu 
etwas stäkerer Erwärmung kommen. Deswegen ist die V2A-Litze auch 
deutlich besser, als Kupferlitze, weil zugfester.

Filz ist von sich aus brandhemmend - der stinkt nur, wenns richtig heiß 
wird - das ist überhaupt ein interessanter Werkstoff.

Bei einer gekauften Heizweste hatte ich allerdings schonmal ein 
ernsteres Problem: ein dünnes Kupferlitze-Kabel riß langsam und einzelne 
Litzedrähtchen bekamen immer mal wieder Kontakt und brutzelten ein paar 
Löcher in das Synthetik-Gewebe der Weste.

Autor: Michael Lieter (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Filz ist von sich aus brandhemmend - der stinkt nur, wenns richtig heiß
> wird - das ist überhaupt ein interessanter Wekstoff.

Da bin ich ganz hellhörig -

Ist super, da ich auch "gegen alle Regeln" natürliche Werkstoffe 
empfehle.
Dummerweise kann ich es nicht posten, da man mich entweder erschießen 
würde oder - den Rest kennt Ihr...

:-)

Was ist dein Preis Uhu?

Also ich würde bei 1E6EURp.a. mitmachen(teilweise)

Autor: Juppi J. (juppiii)
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Michael Lieter schrieb:
>> Filz ist von sich aus brandhemmend - der stinkt nur, wenns richtig heiß
>
Leider kann ich dies nicht bestätigen,
in meinen Ofen hat das sehr gut gebrannt.

Vielleicht waren Sie zu neu.;-))

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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Juppi J. schrieb:
> in meinen Ofen hat das sehr gut gebrannt.

Du hast den Unterschied zwischen brandhemmend und nicht brennbar 
verstanden?

Auf jeden ist der Filz besser als irgendwelches Kunstfaser-Zeug, was 
dann schön wegschmilzt. Dürfte ausserdem eine höhere Wärmekapazität 
haben, was die Verteilung der Wärme begünstigt bzw. Hotspots verringert.

Autor: j. c. (jesuschristus)
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Oh mein Gott, kauf doch einfach ne fertige beheizbare Einlegesohle auf 
Kohlenstoffbasis. Was soll da das Gefummel mit eh nur schlecht 
kontaktierbaren Werkstoffen?
Heizdecke aus PVC-Litze? Richtig gute Idee, auf dem Chemiecocktail zu 
schlafen. Von der Brandgefahr mal abgesehen. Wieso müssen die 
Bastelprojekte immer Sachen umfassen, wo man vielleicht lieber was 
richtiges kaufen könnte?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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j. c. schrieb:
> Oh mein Gott, kauf doch einfach ne fertige beheizbare Einlegesohle auf
> Kohlenstoffbasis.

Wieso Kohlenstoff?

Übliche beheizbare Einlegesohlen haben übrigens einen Transistor auf 
einem Kupferlaminat als Heizquelle.

Aber für Heizwesten und ähnliche großflächige Heizungen ist das Konzept 
nicht brauchbar.

Meine gekauft Heizweste hat Kohlenstoff-Heizelemente - das ist Mist, 
weil viel zu labil.

Kohlenstoff-Rovings hab ich auch schon getestet - die sind unbrauchbar, 
weil viel zu zerbrechlich.

> Heizdecke aus PVC-Litze? Richtig gute Idee, auf dem Chemiecocktail zu
> schlafen. Von der Brandgefahr mal abgesehen.

Na ja, der große Experte in solchen Dingen bist du nicht...

> Wieso müssen die
> Bastelprojekte immer Sachen umfassen, wo man vielleicht lieber was
> richtiges kaufen könnte?

Bei welchem Bastelprojekt ist das nicht so?

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> beheizbare Schuhsohlen
> Heizdecke
> Bettheizung
> Heizweste

Nur mal so aus Interesse: Wo und wann wird es denn im Zeitalter der
globalen Erwärmung so kalt, dass man diesen ganzen Unfug braucht. Lebst
du in der Antarktis?

Bei so vielen Heizutensilien wäre es doch sicher effizienter und
praktischer, sich ein zentrales Heizimplantat in den Körper einbauen
zu lassen :)

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Was spricht denn gegen Hartlöten?

Bei den geringen Materialquerschnitten geht das mit einem
Microgasbrenner.
Ein Stab Silberlot ( nicht ganz billig )reicht aber locker für
tausend dieser Verbindungen.

Und da löst sich nix und die Übergangswiderstände sind kein
Thema.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Gerade, wenn Plastik mit Weichmacher erwärmt wird, dampft der Mist doch 
ganz langsam da raus. Naja.

Wie wärs mit einfach dicker anziehen? ;-) ABC Pflaster aufkleben (Ich 
weiß, das ist auch nichts für den Dauereinsatz ;-)).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Simon K. schrieb:
> Gerade, wenn Plastik mit Weichmacher erwärmt wird, dampft der Mist doch
> ganz langsam da raus. Naja.

Der dampft ziemlich schnell raus, wenns warm wird und entsprechend 
schnell wird die Isolierung hart. Man muß das Teil nur ein wenig 
einbrennen, dann ist man den Weichmacher ziemlich schnell los.

> Wie wärs mit einfach dicker anziehen?

Wenn man sich bewegt, ist das alles kein Problem, aber wenn du in der 
kalten Jahreszeit länger ganz still sitzen willst, dann wirds auch in 
dicken Klamotten ziemlich ungemütlich.

Allerdings sind Personen mit angenäherter Kugelform eindeutig im 
Vorteil.

Autor: Timm Thaler (timm-thaler)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Man muß das Teil nur ein wenig
> einbrennen, dann ist man den Weichmacher ziemlich schnell los.

Und die Isolierung schön brüchig. Und ich Depp löte hitzegeschädigte 
PVC-Kabelbäume auf silikonummantelte um, dabei ist das ein Feature, wenn 
die Isolierung so vor sich hinbröckelt.

Ähm, Silikonlitze gibts bei Conrad. PTFE-ummantelte wäre vlt auch 
möglich.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Timm Thaler schrieb:
> Und die Isolierung schön brüchig. Und ich Depp löte hitzegeschädigte
> PVC-Kabelbäume auf silikonummantelte um, dabei ist das ein Feature, wenn
> die Isolierung so vor sich hinbröckelt.

Macht nix, die Bettheizung ist über 1 m² groß und die Litze 33 m lang, 
da verteilen sich die max. 30 W so, daß man nicht viel davon merkt. Legt 
man sich drauf, dauerts ein Weilchen und dann wirds langsam angenehm 
warm.

Sie muß halt so fixiert sein, daß die Strippe nicht irgendwo 
zusammenklumpen kann.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Yalu X. schrieb:
> Wo und wann wird es denn im Zeitalter der
> globalen Erwärmung so kalt,

Es besteht Grund zur Annahme, daß es um die Beobachtung nachtaktiver 
scheuer Flugraubtiere geht.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Die V2A-Litze gibts auf 100m-Rollen. Eigentlich ist sie zum Auffädeln
> von Perlenketten gedacht. War ein echter Glückstreffer

Magst Du die Bezugsquelle verraten?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Magst Du die Bezugsquelle verraten?

Das war in der Bucht. Ich habe nach Edelstahldraht gesucht.

Hier ist ein ähnlicher Draht:
Ebay-Artikel Nr. 190575972219

Meiner ist 0,3 mm stark.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Danke!

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Wo und wann wird es denn im Zeitalter der
>> globalen Erwärmung so kalt,
>
> Es besteht Grund zur Annahme, daß es um die Beobachtung nachtaktiver
> scheuer Flugraubtiere geht.

Das würde ja bedeuten, dass der Uhu für mehr Beobachtungskomfort im Wald
ein Bett aufstellt, denn

Uhu Uhuhu schrieb:
> Ich hab mir eine Bettheizung aus 33 m 0,14 mm² Schaltlitze gestrickt -

Uhu Uhuhu schrieb:
> Für die Heizdecke geht die Kupferlitze allerdings prima.

Die Schuhsohlenheizung braucht er ja nur deswegen, weil die Heizdecke
wohl etwas zu kurz ist, um auch seine Füße zu bedecken.

Gut, dem Uhu traue ich auch das zu. Dann würde mich nur interessieren,
wie er sein Heizbett samt Heizdecke in den Wald gekarrt kriegt. Hat er
zwei Räder an das Bett montiert, dass er es als Anhänger an sein Fahrrad
hängen kann? Oder hat er vielleicht — ähnlich den Hochsitzen der Jäger —
an sämtlichen lohnenden Beobachtungspunkten im Wald jeweils ein Heizbett
(natürlich mit der obligatorischen Heizdecke) dauerhaft installiert? Ob
er in der kalten Jahreszeit, wenn er sich gerade hineinkuscheln will,
nicht hin und wieder feststellt, dass es sich schon eine Wildsau darin
gemütlich gemacht hat?

SCNR ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich hoffe, es geht dir jetzt, wo du dich mal so richtig auskotzen 
konntest, etwas besser...

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ich hoffe, es geht dir jetzt, wo du dich mal so richtig auskotzen
> konntest, etwas besser...

Was sind denn das wieder für derbe Worte? Siehst du hier irgendwo
Erbrochenes?

Ich war halt nur etwas neugierig, was du mit den vielen Heizutensilien
wohl so anstellst. Aber keiner zwingt dich zu einer Antwort. Wenn du sie
lieber für dich behältst, nehme ich meine Frage vom 16.9. zurück :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Yalu X. schrieb:
> Ich war halt nur etwas neugierig

So sieht echte Neugier nicht aus...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier ist die Antwort zu ursprünglichen Frage: 
Beitrag "Re: Analyse Aldi-Sohlenheizung"

Phosphorsäure ist das gesuchte Flußmittel.

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