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Forum: Offtopic Darf man in der Doktorarbeit abkupfern?


Autor: Fragesteller (Gast)
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Die aktuelle Diskussion um Guttenberg beschert uns die Frage, darf man 
in der Doktorarbeit ganze Textpassagen von anderen abgekupfert 
übernehmen, ohne explizit darauf hinzuweisen?

Ist das nicht gezieltes schummeln? Oder ist das etwa ganz normal und nur 
kaum bekannt?

: Verschoben durch Admin
Autor: Mine Fields (Gast)
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Nein, darf man nicht. Ja, das ist Betrug.

Autor: Schüler (Gast)
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Mit etwas Pech und wenn jemand dann da draufkommt, kann dir dann sogar 
der Doktortitel aberkannt werden.
Schon oft genug vorgekommen.

Autor: Floh (Gast)
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Finde die ganze Diskussion über sowas lächerlich.
Fakt ist einfach dass man Gedankengänge (zum Glück) nicht patentieren 
kann.
Meinetwegen bin ich durch Zufall, oder weil mir die Gedanken aus meinem 
Schul/Studentenleben noch in Erinnerung sind, auch auf diesen Wortlaut 
gekommen?
Und jetzt?
Wenn ich jetzt eine schöne Passage geschrieben hab, erst mal googlen, ob 
das irgendwo schon geschrieben wurde?

Mir persönlich ist es eigentlich sogar komplett egal, ob der wirklich 
abgeschrieben hat oder nicht. Für mich ist ein Mensch nicht mehr als 
andere bedeutend, weil er einen Doktortitel hat.

Autor: Ich (Gast)
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Sollte Herr zu Guttenberg abgekupfert haben,

http://www.welt.de/politik/deutschland/article1256...

so muss er die Konsequenzen ziehen.

Es ist doch nicht verwerflich abzukupfern, wenn man die Quellen nennt.

Dann ist eben die Arbeit nicht mehr "summa cum laude", sondern nur noch 
"rite" (noch ausreichend).
In den meisten Fällen interessiert da aber später kaum noch einen.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Ich hab mir die Flash Animation angeschaut
http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/...
da ist schon einiges was wortwörtlich übereinstimmt

Die SZ schreibt dazu

http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwurf...

Zitat

""Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus", 
erklärte der Minister. Er sei jedoch bereit zu prüfen, "ob bei über 1200 
Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt 
gesetzt sein sollten". Dies würde er dann bei einer Neuauflage 
berücksichtigen."

Kann man also nachträglich quasi per Update einfach die entsprechenden 
Zitathinweise einfügen lange bereits nachdem die Doktorarbeit abgesegnet 
wurde?

Die Doktorarbeit wurde ja sogar mit Auszeichnung bewertet, was ich nicht 
beurteilen kann. Nur wie rechtfertigt sich eine solche hohe Bewertung in 
Hinblick auf andere Arbeiten, bei denen so etwas nicht vorkommt?

Autor: l_domme (Gast)
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Stefan L. schrieb:
> Nein, darf man nicht. Ja, das ist Betrug.

Man muss es dann als Zitat kennzeichnen (zitieren)

Autor: min (Gast)
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Man zeigt mit dem Verfassen von eigenen Texten, die Fähigkeit zum 
strukturierten Denken. Selbst in der Einleitung schon vorhandene Texte
abzuschreiben ohne zu zitieren, ist mehr als dämlich.
Zudem sind Programme die Textpassagen mit einer Datenbank aller 
Promotionen abscannen, schon seit Jahren vorhanden und decken solcherlei 
Betrug in Sekundenschnelle auf.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Floh (Gast) schrieb:

> Meinetwegen bin ich durch Zufall, oder weil mir die Gedanken aus meinem
> Schul/Studentenleben noch in Erinnerung sind, auch auf diesen Wortlaut
> gekommen?

Bei so komplizierten Passagen wie die um die es geht ist das nahezu 
ausgeschlossen. Das ist kein Zufall, soviel ist sicher.

> Mir persönlich ist es eigentlich sogar komplett egal, ob der wirklich
> abgeschrieben hat oder nicht. Für mich ist ein Mensch nicht mehr als
> andere bedeutend, weil er einen Doktortitel hat.

Darum geht es auch nicht. Ein Doktortitel ist eine Eintrittskarte für 
bestimmte Positionen in der Wirtschaft und auch in der Politik. Wir 
hatten doch schon mal den Fall, dass eine junge Abgeordnete ihren 
Doktortitel sich ebenfalls durch einfache statistische Auswertungen 
bekommen hatte. Inzwischen ist diese Frau Minister.

Autor: Michael S. (technicans)
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Was wäre denn wenn man einen Text wo mal gelesen hat und den in der
Doktorarbeit Wort für Wort rezitiert? Manche können das.
Ich natürlich ich nicht, bin ja auch kein Doktor und strebe
es auch nicht an.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Was wäre denn wenn man einen Text wo mal gelesen hat und den in der
> Doktorarbeit Wort für Wort rezitiert? Manche können das.

Dann ist es immer noch ein fremder Text, den man zitiert.

Autor: Floh (Gast)
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> Ein Doktortitel ist eine Eintrittskarte für
> bestimmte Positionen in der Wirtschaft und auch in der Politik.
Kann man so und so sehen. Ich wähl keinen nur weil sein Name um 2 
Buchstaben und einen Punkt aufgebläht wurde :-)
Und man weiß ja, die Hierarchie in Parteien wird nicht durch Kompetenz, 
sondern durch die Elenbogengröße geregelt.

> Was wäre denn wenn man einen Text wo mal gelesen hat und den in der
> Doktorarbeit Wort für Wort rezitiert?
Google anschmeissen und rausfinden, wer es zuerst von sich gegeben hat.
Ansonsten: Zitat, Autor unbekannt :-)

Autor: Fragesteller (Gast)
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> Kann man so und so sehen. Ich wähl keinen nur weil sein Name um 2
> Buchstaben und einen Punkt aufgebläht wurde :-)

Unterschätze mal die Wirkung eines solchen Titels nicht. Ein von und zu 
.. der auch noch als Herr Doktor .. angekündigt vor sein Publikum tritt 
genießt eine ganz andere Reputation als ein "Herr Maier".

> Google anschmeissen und rausfinden, wer es zuerst von sich gegeben hat.
> Ansonsten: Zitat, Autor unbekannt :-)

Eine Doktorarbeit ist ein wissenschaftlicher Text und kein 
Forengeschreibsel. Das wird wissenschaftlichen durch Gegenlesen anderen 
Doktorarbeiten verglichen und ausgewertet. Wobei hier ja sogar 
Textpassagen aus Zeitungstiteln verwendet wurden, insofern hast du den 
Nagel sogar ein bisschen getroffen. ;)

Autor: *keinDoktor* (Gast)
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Floh schrieb:
> Mir persönlich ist es eigentlich sogar komplett egal, ob der wirklich
> abgeschrieben hat oder nicht. Für mich ist ein Mensch nicht mehr als
> andere bedeutend, weil er einen Doktortitel hat.

Es sagt aber etwas über das Verhalten/Moral eines Menschen aus, wenn die 
Doktorarbeit abgekupfert ist.

Autor: von, zu, auf und davon Realo (Gast)
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Wer NIE gespickt hat, der werfe den ersten Stein...

Autor: pffff (Gast)
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Über den Verlag sind Inhaltsverzeichnis und Einleitung dieser Arbeit 
abrufbar, WAS FÜR EIN GESCHWAFEL! Wundert mich nicht dass der Produzent 
von solch einem Stapel Papier in die Politik geht...

Am besten dem Guttenberg wird der Titel aberkannt und er fliegt bei der 
Regierung raus, dann kann ihn die Bundeswehr einstellen - als 
Geringqualifizierten.


Und da wundern sich die Leute wenn Schüler / Studenten hier ihre 
Hausaufgaben gemacht haben wollen. :-(

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Wie viele falsche Doktoren es gibt, weiß man nicht so genau. Es gab da 
mal in einer deutschen Stadt so einen Generalkonsul, der hauptsächlich 
mit Titeln handelte. Bringt wohl gutes Bargeld. In den 1980-er Jahren 
war das mal eine Weile Thema beim Kölner Boulevard-Blatt Express. Der 
schöne Konsul Weyer.

Autor: Fragesteller (Gast)
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> Wer NIE gespickt hat, der werfe den ersten Stein...

Nochmal, eine Doktorarbeit ist keine Hausaufgabe im Deutschunterricht 
der 7. Klasse. Es handelt sich hier um eine wissenschaftliche Arbeit. 
Da wird ein anderer Maßstab angelegt, denn hier geht es immer auch um 
viel Geld.

Autor: Fragesteller (Gast)
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@ Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)

Jo, Konsul Weyer. :) Den fand ich sogar auf seine Art amüsant. So was 
herrlich dekadentes .. Ich hab ihm irgendwie immer gerne zugehört. Aber 
du hast schon recht, das war der Schummeladvokat schlecht hin. ;)

Autor: Ich (Gast)
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Herr zu Guttenberg steht im Rampenlicht, gilt als Merkel-Nachfolger, 
charismatische Führungsfigur, ...

bei dem zählt auch eine vergessene Fussnote in seiner Doktorarbeit.

Keine Ahnung, ob bei meine(n) Diplomarbeiten alle Fussnoten korrekt 
gesetzt wurden, alle Bildunterschriften einwandfrei, sowie alle 
Quellenangaben vollständig waren.

Habe in meiner Einleitung auch viele Dinge abgeschrieben, 
selbstverständlich mit Quellenangabe.
Das wichtigste kommt eh später.

Ich glaube, wenn man die Maßstäbe anlegt, wie jetzt bei Herrn zu 
Guttenberg, kämen viele ins Schwitzen.

Karl-Theodor, warum musstest du auch in die Politik gehen?

Autor: Karl-Theodor (Gast)
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Nun, ich hatte bereits genug Geld. Und brauchte die Öffentlichkeit .-)

Autor: Fragesteller (Gast)
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> Herr zu Guttenberg steht im Rampenlicht, gilt als Merkel-Nachfolger,
> charismatische Führungsfigur, ...

> bei dem zählt auch eine vergessene Fussnote in seiner Doktorarbeit.

Ich glaube wenn es nur eine vergessene Fußnote gewesen wäre, hätte es 
keine Aufmerksamkeit erregt. Beim ihm sind es aber gleich ganze 
Textpassagen ohne Hinweis auf den Urheber.

> Ich glaube, wenn man die Maßstäbe anlegt, wie jetzt bei Herrn zu
> Guttenberg, kämen viele ins Schwitzen.

Mag sein.

> Karl-Theodor, warum musstest du auch in die Politik gehen?

Je höher das Pöstchen, desto eher ist die Doktorarbeit gefragt. ;) Die 
Zeiten wo man noch als Werkzeugmacher Bundesminister werden konnte sind 
lange vorbei. Wobei .. ach ne, der Nobby ist ja auch Doktor ..

Autor: Exil-Ing (Gast)
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Na gut, dann will ich halt auch mal...

IMHO ist die ganze Diskussion um eine vergessene Fußnote hinfällig. 
Grund: Ich kenne es so, dass Zitate auffällig und deutlich zu 
kennzeichnen sind. Mit anderen Worten: Eine Fußnote reicht nicht; das 
Zitat gehört in Anführungszeichen. Klar kann jedem mal ein Lapsus in 
Form einer vergessenen Fußnote oder einer falschen Bildunterschrift 
passieren. Eine wissenschaftliche Arbeit ist andererseits jedoch auch 
kein Telefonbuch, und es gibt nicht umsonst gewisse Grundregeln 
wissenschaftlichen Arbeitens, die schlicht und ergreifend einzuhalten 
sind.

Was mich an der ganzen Sache stört, ist nicht das Abschreiben an sich 
(von der Einleitung mal abgesehen), sondern die Tatsache, dass eine 
wissenschaftliche Arbeit normalerweise auf der eigenen Forschungsarbeit 
basiert. Mir ist nicht so ganz klar, wie diese Abschreiber vorgehen: 
Durchwühlen sie krampfhaft und tagelang andere Publikationen auf der 
Suche nach Textstellen, die ihre eigenen Gedanken und Resultate am 
besten beschreiben, und kopieren diese dann? Ich persönlich bevorzugte 
zumindest immer die wesentlich einfachere Variante, meine Ergüsse direkt 
niederzuschreiben, so wie sie mir in den Sinn kamen. Oder... bedeutet 
das eventuell gar, dass diese Abschreiber selbst keine Resultate 
niederzuschreiben haben?

Ein Exkurs zum Thema "guter Stil": Ich bin ja selbst Ingenieur und weiß 
nicht, wie das bei den Juristen ist, aber: Wenn ein Ingenieur eine Diss 
von knapp 500 Seiten und mit 1200 Fußnoten einreicht, dann kann diese 
eigentlich automatisch schon nicht mehr mit opus eximium bewertet 
werden. Wie sagte mein alter Prof (dessen Diss angeblich "nur" 70 Seiten 
umfasste) immer so schön: "Qualität statt Quantität". Auch erschließt 
sich mir der Sinn von Zitaten, welche mehr als zwei Sätze umfassen, 
nicht. Klar bin ich in meinen Arbeiten auch immer auf meine Vorgänger 
eingegangen. Aber ich könnte mich nicht erinnern, jemals mehr als einen 
Satz am Stück zitiert zu haben. Aus meiner Sicht wirft diese ganze Sache 
daher auch ein recht negatives Licht auf die Fakultät der Uni Bayreuth.

Und mal rein aus Interesse gefragt: Hatte Herr Guttenberg eigentlich 
irgendwelche Papers veröffentlicht? Wäre mal interessant, diese zu 
lesen. Allerdings werde ich mir mit Sicherheit nicht dessen Diss antun; 
sofern also jemand Referenzen zu seinen Veröffentlichungen hat, würde 
ich mich freuen, wenn Ihr sie mir mitteilt.


Patrick

Autor: Fragesteller (Gast)
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> IMHO ist die ganze Diskussion um eine vergessene Fußnote hinfällig

Wenn dein OS es zusässt, führe mal dieses Flash aus

http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/...

und vergleiche mal. Es fängt bereits damit an, dass eine ganze 
Textpassage aus der FAZ eines dort 1997 veröffentlichen Artikels 
(Autorin Dr. Barbara Zehnpfennig) wortwörtlich übernommen wurde, ohne 
anscheinend auf den Urheber hinzuweisen. Und so setzt sich das fort in 
weiteren Beispielen. Es ist also nicht nur "eine" kleine 
Vergesslichlicht, es sind eher schon "demenzartige Erscheinungen an 
Vergesslichkeit" darauf hinzuweisen, dass das schon mal andere 
veröffentlicht haben. An einen Zufall kann ich da nur schwer glauben.

Immerhin muss man Guttenberg lassen, ansatzweise verglichen mit der 
Doktorarbeit einer gewissen jungen hessischen Ministerin, die deswegen 
mal in den Schlagzeilen war, macht die Arbeit von den Ausschnitten her 
betrachtet wenigstens den Eindruck einer "richtigen" Doktorarbeit. Bei 
der jungen Abgeordneten hatte ich diesen Eindruck nicht. ;)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wenn man abkupfert, das Agekupferte dann versilbert um sich eine goldene
Nase zu verdienen und dann noch angezinkt wird, -das ist dann bitter.
Auch dann, wenn man nicht Wolfram heißt und aus Zinnowitz stammt und
eine Nickelbrille trägt....
;-)

Paul (bleifrei& stahlhart)

Autor: Selbständiger (Gast)
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Bei den Politologen ist es doch üblich, von einander abzuschreiben. Das 
sind doch nur zusammengeklaubte Worthülsen. Was macht es da, den Urheber 
nicht zu nennen? Für mich sind das alles nutzlose Pamphlete.

Jede Diplomarbeit eines wissenschaftlichen Ingenieurs ist dreimal 
wertvoller.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Selbständiger
>Für mich sind das alles nutzlose Pamphlete.

Volle Zustimmung.

Merke: Auch Metallurgen dürfen nicht voneinander abkupfern.

MfG Paul

Autor: Fragesteller (Gast)
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> Bei den Politologen ist es doch üblich, von einander abzuschreiben.

So? Woher weißt du das? Bist du selbst Wissenschaftler der das 
beurteilen kann?

> Das
> sind doch nur zusammengeklaubte Worthülsen. Was macht es da, den Urheber
> nicht zu nennen?

Anscheinend sehr viel.

> Für mich sind das alles nutzlose Pamphlete.

> Jede Diplomarbeit eines wissenschaftlichen Ingenieurs ist dreimal
> wertvoller.

Ich hab' auch schon nutzlose Diplomarbeiten gesehen. Im übrigen sind die 
meisten Ingenieure keine Wissenschaftler und ob für den Bachalor der 
Begriff "Wissenschaftler" taugt, das hab' ich auch meine Zweifel.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Ihr könnt ja mal einiges ansehen.

http://www.sueddeutsche.de/app/subchannel/politik/...

Man darf nur fremdes reinnehmen, wenn dazu die Quelle angegeben wird. 
Das ist ja hier der Fall.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Fragesteller schrieb:
> Ich hab' auch schon nutzlose Diplomarbeiten gesehen. Im übrigen sind die
> meisten Ingenieure keine Wissenschaftler und ob für den Bachalor der
> Begriff "Wissenschaftler" taugt, das hab' ich auch meine Zweifel.


Dann sieh dir mal die wertlosen Arbeiten der Mediziner an, die dafür 
sogar den Dr. bekommen. Woanders wär sowas Semesterarbeit oder 
Bachelorarbeit.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Thomas1 (Gast) schrieb:

> Man darf nur fremdes reinnehmen, wenn dazu die Quelle angegeben wird.
> Das ist ja hier der Fall.

Nö, oft nur ansatzweise, teilweise gar nicht.

> Dann sieh dir mal die wertlosen Arbeiten der Mediziner an, die dafür
> sogar den Dr. bekommen. Woanders wär sowas Semesterarbeit oder
> Bachelorarbeit.

Kann ich nicht beurteilen.

Autor: Floh (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Dann sieh dir mal die wertlosen Arbeiten der Mediziner an

Da musst du dir einfach mal die unterschiedlichen Zielsetzungen einer 
Doktorarbeit in verschiedenen Fachgebieten anschauen.

Die Mediziner fangen mit der Doktorarbeit ja teils schon wärend des 
Studiums an, daher ist sowas überhaupt nicht vergleichbar mit z.B. 
technischen Bereichen.
http://www.medidiss.de/

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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War doch zu erwarten, bei dem Namen:
Auch sein Namensvetter mit nur einem t war doch schon zu faul zum 
Selberschreiben, und hat deshalb den Buchdruck erfunden.

Vielleicht ist er aber nur hereingelegt worden: Hat jemanden beauftragt, 
ihm eine schöne Arbeit zu schreiben, und derjenige hat sich das Zeug 
dann einfach zusammenkopiert.

Autor: hans (Gast)
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Stefan Salewski schrieb:
> Vielleicht ist er aber nur hereingelegt worden: Hat jemanden beauftragt,
> ihm eine schöne Arbeit zu schreiben, und derjenige hat sich das Zeug
> dann einfach zusammenkopiert.

Dann wäre er natürlich zweifelsohne unschuldig.

Autor: Atmi (Gast)
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Exil-Ing schrieb:
> Ein Exkurs zum Thema "guter Stil": Ich bin ja selbst Ingenieur und weiß
> nicht, wie das bei den Juristen ist, aber: Wenn ein Ingenieur eine Diss
> von knapp 500 Seiten und mit 1200 Fußnoten einreicht, dann kann diese
> eigentlich automatisch schon nicht mehr mit opus eximium bewertet
> werden. Wie sagte mein alter Prof (dessen Diss angeblich "nur" 70 Seiten
> umfasste) immer so schön: "Qualität statt Quantität".

Eine von Albert Einsteins größten und einflussreichsten Arbeiten 
("Feldgleichungen der Gravitation") hatte 3,5 Seiten.

Autor: Dieta (Gast)
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Dafür gibt es eigentlich nur eine Konsequenz. Der Baron wird sich dies 
aber nicht eingestehen können.

Peinlicher ist nur, dass manche Deutsche kopieren - bei 
wissenschaftlichen Arbeiten - als normal ansehen.

Es zeigt auch, dass Herr Gutenberg und auch viele andere nicht in der 
Lage sind den Text sauber in eigene Worte zu fassen, sonst wäre auch bei 
gleichem Inhalt dies nicht bekannt geworden.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Atmi schrieb:
> Eine von Albert Einsteins größten und einflussreichsten Arbeiten
> ("Feldgleichungen der Gravitation") hatte 3,5 Seiten.


Also die Diss von ihm hatte 17 Seiten.

http://www.uzh.ch/news/articles/2005/1552.html

Autor: Polis (Gast)
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Einen der Professoren (Hartmut Wasser) bei denen abgekupfert wurde hatte 
ich selber.
Herr Wasser war bei Vorlesungen in Wort und Schrift unübertroffen.
Ohne den Inhalt zu berücksichtigen, würde eine Textanalyse sehr schnell 
ergeben, was von Gutenberg ist und was nicht.

Noch peinlicher ist die Note Gutenbergs. Da ich seit Jahren die FAZ, NZZ 
und die Artikel und Bücher von Herr Wasser kenne, kann man sagen, es ist 
eine Katastrophe was Herr Gutenberg produziert hat.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Die ARD hat übrigens gerade die Urheber der Texte die Guttenberg 
verwendet hat zu Wort kommen lassen und das war ziemlich eindeutig.

Autor: 112 (Gast)
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Dieser[1] Beitrag[2] hier[3] ist[4] jedenfalls[5] hunderprozentig[6] 
nicht[7] abgekupfert[8]

[1] - Duden "Di" S.267
[2] - Duden "Bei" S.123
[3] - Duden "hi" S.365
[4] - Duden "ist" S. 365
[5] - Duden "je" S. 451
[6] - Duden "hu" S.378
[7] - Duden "ni" S. 511
[8] - Duden "ab" S. 33


...Spass beiseite. Man sollte schlichtweg in der Lage sein einen Text in 
eigene Worte zu fassen. Obendrein ist es wohl kaum sinnvoll, mehrere 
Absätze wörtlich zu zitieren. Hier sollte es wohl möglich sein, den Kern 
des Gesagten in max. zwei Sätzen zu komprimieren.
Doktorarbeit sollteaberkannt werden! Gleiches gilt für Schröder!

Autor: cro (Gast)
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Man kann auch nett selbst vom eigen Satz ins Zitat überleiten was einen 
Text  interessant macht.

Autor: erwischt (Gast)
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Zuckerle (Gast) schrieb:

> Mal im Ernst!

> Wenn man in seiner Doktorarbeit das Rad benutzen muss,
> warum soll man es neu erfinden?

Weil DU einen Doktortitel dafür haben möchtest, der DIR anschließend 
weitreichende Möglichkeiten bietet. Siehe auch die Äußerungen einiger 
beteiligter Personen dazu in den Tagesthemen von gestern (ansehen!)

http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/3914_ta...

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Wie soll Dr. Herr Von und zu G. wissen was Ihm in seine Doktorarbeit 
hineingeschrieben wurde? Ihr traut Ihm ja viel zu.

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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Fragesteller schrieb:
> Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus",
> erklärte der Minister. Er sei jedoch bereit zu prüfen,

Er hat überhaupt nichts zu prüfen, er wird geprüft.

Das dieser in bester Merkel Kohl Tradition stehende Volltrottel der ein 
ebenso endlose Spur von Dummheiten und Schwachmatenkram hinterläßt 
Minister ist wundert mich nicht.
Es ist schlicht das politische Niveau in diesem Land.

Das Summa Cum Laude ghab es auch für bayerisches Spezltum das durch den 
sich durch den nächsten Betrug nach HRE oder überteuerte Solarenergie im 
Süden mehr als bezahlt machen wird.

Legal Illegal Scheissegal.

Autor: xxx (Gast)
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Der Mensch fängt erst beim Doktor an.
AUssage meines ex-Personalchefs

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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xxx schrieb:
> Der Mensch fängt erst beim Doktor an.

Idiotische Sprüche gibt es halt auch bei Führungsfiguren.

Autor: thisamplifierisloud (Gast)
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Lasst den Mann doch endlich zufrieden.

So ziemlich der einzige, der in Berlin einen brauchbaren Job macht.


Das Abgekupfere in seiner Doktorarbeit ist nicht schön,
aber IMHO irrelevant für das, was er jetzt macht.

Soll sie ihm halt aberkannt werden und gut ist.

Hatten wir nicht mal einen Aussenminister, der in seiner Jugend mit 
Steinen geworfen hat ? ...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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thisamplifierisloud schrieb:
> Lasst den Mann doch endlich zufrieden.
>
> So ziemlich der einzige, der in Berlin einen brauchbaren Job macht.

Das stimmt.
Guttenberg scheint zumindest mal etwas anzupacken.
Ich mag seine Art nicht, aber er gefällt mir trotzdem.

> Das Abgekupfere in seiner Doktorarbeit ist nicht schön,
> aber IMHO irrelevant für das, was er jetzt macht.
>
> Soll sie ihm halt aberkannt werden und gut ist.

Darauf dürfte es hinauslaufen.

Was ich nicht schön finde, ist sein jetziges Leugnen.

> Hatten wir nicht mal einen Aussenminister, der in seiner Jugend mit
> Steinen geworfen hat ? ...

Hat er meines Wissens auch nie bestritten.

Was seine Frau allerdings in Afghanistan zu suchen hatte, weiss ich 
nicht. Er ist der Minister, nicht sie.

Er soll einfach zugeben, dass er die Diss hauptsächlich auf Druck seiner 
Familie hin gemacht hat und das Abschreiben eingestehen.

Chris D.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Andere waren nicht so dumm und haben andere für sich arbeiten lassen.

http://www.fr-online.de/politik/dr--kristina-koehl...

Davon kann KTzG lernen.

Autor: Thomas (Gast)
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"Wenn man in seiner Doktorarbeit das Rad benutzen muss,
warum soll man es neu erfinden?"

Muss man nicht, dann muss man aber mindestens durch eine kleine Fußnote 
auf den ursprünglichen Verfasser verweisen. Das macht man auch nicht 
weil es "verboten ist zu klauen", sondern damit der Leser weiß wo diese 
Behauptung her kommt und im Originaltext nachlesen kann ob und wie sie 
dort belegt ist.

Guttenberg hat aber teilweise Texpassagen bis zu einer halben Seite(!) 
einfach so kopiert. Auf Seite 381 seiner Arbeit:

   c) Bewertung

   Halbe Seite wort-wörtlich kopierter Text...

Wenn man so lange Ausschnitte aus anderen Texten nun unbedingt zitieren 
muss, dann sollte man das auch einleiten, zum Beispiel mit "Müller 
beschreibt diesen Sachverhalt folgendermaßen [Quelle]: ...(halbe Seite 
Text, am besten kursiv und eingerückt)"

Autor: Dr.Nobody (Gast)
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Mir ist vor einem Jahr schon aufgefallen das scheinbar ein paar Leute an 
Guttenbergs Stuhl sägen. Ich hab mir nämlich auch so gedacht.. das währ 
doch ein guter Kanzler. Der ist relativ unabhängig (da Kohle schon da 
ist) und er hat eigentlich bisher sehr gute Arbeit abgeliefert. 
Komischerweise wird das in den Medien immer ganz anders dargestellt. Die 
gehen ziemlich Aggressiv mit dem Thema Guttenberg um. Da werden immer 
ein paar Details weggelassen und hinzuerfunden. Beispiel "Gorch Fock". 
Zuerst wird er gebasht das er nicht sofort was unternimmt, 3 Tage später 
regt sich die gleiche Newsplattform darüber auf das der Kapitän gefeuert 
wurde. DAS IST FALSCH. Der Kapitän wurde suspendiert, was ein normales 
vorgehen bei einem Unfall mit Todesfolge ist. Und da gibts noch einige 
Merkwürdigkeiten in den Medien.

Schon als er den Jop als Verteidigungsminister bekommen hat is mir 
aufgefallen das was nicht stimmt. Für die vorherige Aktion der BW konnte 
er ja noch garnix. Und wieder das gleiche Schema.. wird gebasht warum er 
nicht sofort Informationen rausrückt, danach wird er gebasht weil die 
Informationen nicht 1000% vollständig waren. Da hatte er keine Change, 
weil ihm die Leute die Infos mir unter Druck preisgaben, und dann auch 
noch unvollständig. Würdet ihr so unausgegorene Infos weitergeben? 
Extrem Agressive Medien. Was haben da andere schon verbockt. 
FDP-Politiker die Besoffen reden halten? FDP-Politiker die für 1 Million 
Spende die Mehrwertsteuer für eine gewisse sparte senken!??!? 
Interessiert keine Sau? Gehts noch? Hab mich gefragt was die nächste 
Aktion sein wird. Und Promt bekommt er schon wieder eine reingewürgt. Es 
sieht halt schon sehr danach aus das in jemand abschießen will. Frag 
mich nur warum. So gefährlich is der doch garnicht?!?

Ach.. wenn im deswegen der DR aberkannt wird, würden bei eine 
vollprüfung ca. 90% der lieben Doktoren ihre Titel verlieren. 70% 
sofort... bei den restlichen müste man genauer hingucken, würde sich 
aber das gleiche ergeben. Und bei seinem Thema ist es einfach so... das 
die Welt nur aus anderen Texten besteht. Es ist allseis bekannt das es 2 
Arten von Doktorarbeiten gibt. Die für den DR als Titel, die mit denen 
man dann in die Forschung gehen kann, Firma gründen, Patente daraus 
resultieren. Und die machen nur max 10% aus.. wenn überhaupt. Und 
versucht nicht das gegenteil zu erzählen sonst fange ich hier das Diss 
ziehen an Freunde.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Chris D. (myfairtux) schrieb:

> thisamplifierisloud schrieb:
>> So ziemlich der einzige, der in Berlin einen brauchbaren Job macht.

> Das stimmt.

Also es gibt über 600 Abgeordnete und darunter etliche, die mir 
zumindest bei Bundestagsreden schon mal mit beachtlich guten Beiträgen 
aufgefallen sind. Guttenberg hat zweifelsohne ein ausgeprägtes 
Redetalent, aber er ist auch ein Blender, einer der sich gezielt die 
Boulevardpresse aussucht, um Bilder von sich in bestimmten Posen zu 
Markte zu tragen. Ich halte ihn für viel zu überbewertet, aber genau das 
ist typisch für eben einen Blender.

>> Das Abgekupfere in seiner Doktorarbeit ist nicht schön,
>> aber IMHO irrelevant für das, was er jetzt macht.
>>
>> Soll sie ihm halt aberkannt werden und gut ist.

> Darauf dürfte es hinauslaufen.

Daran glaube ich nicht. Die Doktorarbeit ist eines seiner zentralen 
Aushängeschilder. Wenn die fällt, fällt auch der Minister. Soweit wird 
es aber nicht kommen, dafür gibt es zu viele Sympathisanten seinerseits 
mit Einfluss.

> Was ich nicht schön finde, ist sein jetziges Leugnen.

Das ist genau der Punkt. Diese Strategie ist ziemlich dumm von ihm. Noch 
dümmer ist der Versuch der CSU zusammen mit der B..d-Zeitung das 
peinliche Dilemma als "Angriff aus dem linken Lager" zu versuchen 
darzustellen. Da wird der Prof. der das ins Laufen brachte mal eben mit 
Frau Ysilantie und Sven Gigold (dessen Redebeiträge ich selber sehr 
schätze) in Verbindung gebracht, weil "Attak" und "linkes Lager" sich 
als Kampfparolen des bürgerlich-christkonservativen Lagers immer eignen. 
Guttenberg sollte besser einfach zugeben, dass Stress und mangelnde Zeit 
ihn dazu verleiteten hier nicht genau genug hinzuschauen und das ganze 
mit einer öffentlichen Entschuldigung versehen. Nur so kommt er mit 
heiler Haut davon. Blessuren bleiben natürlich und alles nur unter der 
Vorraussetzung, dass auch die Hochschulen mitspielen. Letzteres ist noch 
offen.

Autor: ickbis (Gast)
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mal ein paar Fakten zu Herrn Jura Prof Andreas Fischer-Lescano.

Laut Wikipedia:
"Im Jahre 2010 war er eines der Gründungsmitglieder der 
linksorientierten[2] politischen Denkfabrik Institut Solidarische 
Moderne. Er ist Mitglied des Kuratoriums.[3] Fischer-Lescano ist 
Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitherausgeber der 
Vierteljahresschrift Kritische Justiz."

Institut Solidarische Moderne = steht der Grünen, den Linken und der SPD 
nahe
Friedrich-Ebert-Stiftung = Stiftung der SPD
Kritische Justiz = juristische Fachzeitschrift aus dem linken Spektrum

Nur mal zum Info, der ganzen diskussion!

Man muss halt nicht nur alle Quellen angeben sondern sie auch 
überprüfen.

Autor: Fragesteller (Gast)
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All das was hier gerade genannt wurde stimmt, aber das ändert wie Hajo 
Schumacher im Morgenmagazin von sich gab nichts an der Tatsache um die 
es hier geht. Ist also alles nur Ablenkung.

Autor: Fragesteller (Gast)
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Was ickbis gerade hier schrieb hat die Blödzeitung als Kampa 
aufgegriffen. Jenes Blatt, dass genau den Guttenberg über Monate in 
Lobposen vermarktet hat, weil man damit Auflage machen konnte.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Fragesteller schrieb:

> Also es gibt über 600 Abgeordnete und darunter etliche, die mir
> zumindest bei Bundestagsreden schon mal mit beachtlich guten Beiträgen
> aufgefallen sind.

Sicherlich - aber Reden nützen uns wenig. Man muss Taten folgen lassen. 
Und zumindest entschlackt er die BW endlich mal. Ebenso fällt die 
unsinnige Wehrpflicht. Das ist mehr Veränderung, als wir in den letzten 
zwanzig Jahren in der BW hatten :-)

> Guttenberg hat zweifelsohne ein ausgeprägtes
> Redetalent, aber er ist auch ein Blender, einer der sich gezielt die
> Boulevardpresse aussucht, um Bilder von sich in bestimmten Posen zu
> Markte zu tragen. Ich halte ihn für viel zu überbewertet, aber genau das
> ist typisch für eben einen Blender.

Mir ist er auch zu medienaffin und ich mag seine Art nicht. Aber er 
packt zumindest mal etwas an.

> Daran glaube ich nicht. Die Doktorarbeit ist eines seiner zentralen
> Aushängeschilder. Wenn die fällt, fällt auch der Minister. Soweit wird
> es aber nicht kommen, dafür gibt es zu viele Sympathisanten seinerseits
> mit Einfluss.

Dafür ist auch wohl auch zu beleibt. Wenn er abgekupfert hat, soll er 
das zugeben und fertig. Deswegen würde ich ihm nicht die Eignung für das 
Ministeramt absprechen.

Schauen wir mal :-)

Chris D.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Irgendwie auch schon lustig, die Bundesregierung hat eine

Zitat "Copy-and-Paste-Affäre".

Dabei hatte Merkel doch nach der Schlappe mit der 
Vorratsdatenspeicherung durch das BVerfG-Urteil angekündigt sich 
besonders für die Einhaltung des Urheberrechts stark zu machen. Nun 
denn, da gibt es ja augenblicklich eine ganz große "Bautelle" in den 
eigenen Reihen. ;-)

Autor: ickbins (Gast)
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@Fragesteller

Stimmt, die Schweine haben bei mir abgeschrieben :-)

Autor: Abschreiber (Gast)
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ickbis schrieb:
> mal ein paar Fakten zu Herrn Jura Prof Andreas Fischer-Lescano.

So, das legitimiert also das Abschreiben, wenn derjenige, der darauf 
hinweist ein Linker ist?
Versteh ich jetzt nicht ganz, interessant ist doch nicht wer das auf den 
Tisch bringt, sondern was der Herr Dr. Karl Theodor Maria Nikolaus 
Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu 
Guttenberg[1] richtig oder falsch gemacht hat.

[1] hab ich ausser Wikipedia abgeschrieben :-)

Autor: Klugscheißer (Gast)
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Was bei dem Thema und der Diskussion darüber sehr deutlich auffällt, 
dass es Leute gibt, die schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit 
verfaßt haben und die anderen, die dann sagen "na und, ist mir doch 
egal, ob der abgeschrieben hat".

Beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es nun mal ein paar 
Regeln, an die man sich halten muß. Man muß das Rad nicht neu erfinden, 
darf sich aber auch nicht mit fremden Federn schmücken. Ganz einfach!

Wer sich nicht daran hält, hat den Titel, den er durch die Arbeit 
erlangt hat, nicht verdient. Auch ganz einfach!

Autor: Paul (Gast)
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>So, das legitimiert also das Abschreiben, wenn derjenige, der darauf
>hinweist ein Linker ist?

Zum Glück ist so eine Dr.-Arbeit schriftlich, so daß auch nicht Linke 
den Vorwurf Schwarz auf Weiß nachempfinden können.

Habt Ihr Euch nicht schon mal gefragt, mit welcher Regelmäßigkeit ein 
Adliger oder auch Sohn/Tochter aus der Oberschicht so "intelligent" ist, 
höchste akademische Weihen zu schaffen? Irgendwie ist da die Statistik 
der Verteilung von Intelligenz in der Bevölkerung außer Kraft gesetzt.

Man sollte mal die Arbeiten sämtlicher Politiker, Vorstände usw. nach 
"Merkwürdigkeiten" durchsehen. Man wird erstaunt sein.

Autor: ghost (Gast)
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Da wird ihm doch wohl der Ghostwriter keine Falle gestellt haben....

Autor: Dr.Nobody (Gast)
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> zumindest bei Bundestagsreden schon mal mit beachtlich guten Beiträgen
> aufgefallen sind. Guttenberg hat zweifelsohne ein ausgeprägtes
> Redetalent, aber er ist auch ein Blender, einer der sich gezielt die
> Boulevardpresse aussucht, um Bilder von sich in bestimmten Posen zu
> Markte zu tragen. Ich halte ihn für viel zu überbewertet, aber genau das
> ist typisch für eben einen Blender.

Interessant. Ich hatte immer eher den Eindruck das er nicht so der 
Redner ist. Was er sagt hat Hand und Fuß, aber so ein Redetalent wie bz. 
ein Schröder ist er nicht mal annähernd. Und seit wann sucht er sich die 
Boulevardpresse aus? Wenn man sich was NICHT aussuchen kann sind die 
einträge in der Boulevardpresse. Und die bashen ihn ja pausenlos.

Was mir bei den Kerl gefällt ist der Wille die Sachverhalte nach bestem 
Wissen und Gewissen zu lösen, auch wenns weh tut. Is wohl auch einer der 
Gründe warum er so oft ins Kreuzfeuer kommt. Beispiel Opel. Er hat 
damals  Glasklar erkannt (und INTERN propagiert) das eine Insolvenz für 
Opel die beste Lösung währe. Aber politisch wollte das böse "I"-Wort 
ausser ihm keiner vertreten. Leider hatten die meisten nicht kapiert das 
im Falle einer Insolvenz in Deutschland dann auch der Deutsche 
Insolvenzverwalter die komplette Hoheit über die Firma hat. GM hätte da 
nichts mehr zu sagen gehabt. Und so hätte man die Fimra wider auf eigene 
Füße stellen können. Die haben ja Gewinn gemacht weil sie die richtigen 
Modelle auf Lager haben. Ned viel.. aber lebensfähig. Ein Zerschlaung 
währ warscheinlich nicht nötig gewesen. Aber nein... wir zahlen lieber 
1,4 Milliarden, und dann lassen wir uns mit den eigenen Geld erpressen. 
(zahlt noch mehr, sonst bekommt ihr euer Geld nicht zurück)

Das ist so eine typisch unpopuläre politsche Entscheidung. Eigentlich 
müsten wir das machen, aber dann wählen uns die Leute nicht mehr. Und 
DAS fehlt mir in der Politischen Landschaft momentan. Jemand mit Eier in 
der Hose der auch mal was unpopuläres (aber richtiges) durchzieht. Und 
meine Menschenkenntnis sagt mir das der Gutenberg das drauf hätte. Und 
ich glaube deswegen kommt er so gut bei den Menschen an. Und deswegen 
bashen in die Medien immer noch so. Leider glauben die Medienleute immer 
noch sie müssen den vermeindlich doofen und vorurteilsbehafteten Bürger 
mit Trash-News versorgen. Die kapieren nicht das mit Facebook und den 
ganzen sozialen Netzwerken langsam aber sicher sich eigene 
Meinungsstrukturen bilden die wesentlich präziser sind als die gefärbte 
Boulevard-Journalisten-Meinung. (Wirtshauslogik, früher war alles 
besser..) Das sieht man schön am "Nahen Osten". Die früher übliche 
(staatlich gelenkte) Medienlandschaft funktioniert so nicht mehr. Die 
Leute tauschen sich über netzwerke ala Twitter, Facebook und Co. aus.

Was mir den Typen auch sympatisch macht... es gibt keinerlei 
Wirtschaftliche verstrickungen wie bei anderen OBWOHL der die Kohlen 
dazu hätte. Insbesondere bei den Stromkonzernen hat man irgendwie das 
Gefühl das die den halben Bundestag/Rat gekauft haben. 
Vorstandsmitgliedschaften, Beteiligungen, sehr dubioses Zeug. Und was 
ich so mitbekommen habe lässt er sich von solchen Firmen auch sogut wie 
nicht beeinflussen. Teilweise hab ich sogar schon das Gefühl das ihn ein 
paar von den eigenen Leuten absägen wollen. Weil er einfach zu schlecht 
zu kontrollieren ist. Die Linken mögen ihn insbesondere wegen den 
Adelstiteln nicht. Aber Leute, täucht euch nicht, ich glaub das is einer 
von den guten.

Autor: Faktenschreiber (Gast)
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Wegen ein oder zwei Zitaten würde dieser Professor sich auch nicht aus
dem Fenster lehen , aber das ist zuviel - viel zuviel und damit sollte
G wissen was er zutun hat , in Afghanistan bleiben udn ne Knarre in
die Hand nehmen .....


Im weiteren sei bemerkt, daß die Denke  nur mit Dr sei man ab 
Gruppenleiter
aufwärts nur plazierbar merh als fragwürdig ist .

zu meiner Zeit ( 1996 ) waren wir 10 Absolventen in der Fakulätät

2 wollten promovieren

ich hatte als einziger nen Vertrag in der Wirtschaft

und die anderen 7 - tja dreimal dürft ihr raten : Sie wählen die 
Exklusivausgabe der kaschierten Arbeitslosigkeit - sie promovierten

Das heißt : Eine Promotion ist typischerweise ein Zeichen von Eitelkeit
und innerer Schwäche gepaart mit dem Faktum "es" nicht direkt in die
Wirtschaft geschafft zuhaben . also um es populärwissenschaftlich zu
formulieren .

Sie sind in einer gewissen Form Versager und Weicheier

Wenn man wie ich entpsrechend rumkommt , bestätigt sich das nur , sie
"funktionieren" nur , wenn das Wetter schön ist .

Klingt hart ,aber das muß mal ausgesprochen werden.

Für Gutti hab ich nur Verachtung übrig . Als Mitglied einer C- Partei 
untragbar.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Fragesteller schrieb:
> darf man
> in der Doktorarbeit ganze Textpassagen von anderen abgekupfert
> übernehmen, ohne explizit darauf hinzuweisen?

Nein, genausowenig wie man überflüssige Fragen konstruieren darf um 
außerhalb des OT-Forums über Politik zu diskutieren...

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Ahh, der Admin hats bemerkt. Schnell abtauchen. ;)

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

Momentaner Diskussionsstand

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Darf man in der Doktorarbeit abkupfern?

Normalsterbliche: definitiv nicht.

Überirdische womöglich schon. Das Exemplar, um das es hier geht, bekam 
für eine Diss, die nach Einschätzung einiger Juraprofs, bei denen er 
offenbar nicht auf standesgemäße Vorschußlorbeeren zurückgreifen kann, 
ziemlich mäßig ist, ein summa cum laude.

Warum sollte es in seinem Fall nicht möglich sein, diejenigen, von denen 
er kopiert hat, als Guttenberg-Plagiatoren an die Wand zu stellen?

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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thisamplifierisloud schrieb:
> Lasst den Mann doch endlich zufrieden.

Die Type ist mir so egal wie Lieschen Müller oder ne Robbe auf der 
Sandbank.

>
> So ziemlich der einzige, der in Berlin einen brauchbaren Job macht.

Wie bitte? Das Kaspertheater sieht ein wenig hübscher aus als bei den 
anderen Figuren, er macht das was alle anderen auch machen. Das er der 
rechten Presse genehm ist, so wie der fette korrupte Saumagenfresser der 
hier alles in die Grütze geritten hat, sagt nichts.


>
>
> Das Abgekupfere in seiner Doktorarbeit ist nicht schön,
> aber IMHO irrelevant für das, was er jetzt macht.

Was  macht er denn? Ein paar Personalentscheidungen, das war's.
So wie es Aussieht ist er ein Betrüger, ein dummer und schlechter dazu. 
In der Reihe der FDJ Tanten, schwarze Kasse Rollstuhlfahrer jüdischer 
Vermächtnisbetrüger und Ehrenwortpräsidenten in Bund und Land also beste 
C- Tradition.

>
> Soll sie ihm halt aberkannt werden und gut ist.
Nichts ist gut, das jemand der solche Typen "Gut" findet deren Dreck 
akzeptiert ist aber zwangsläufig.

>
> Hatten wir nicht mal einen Aussenminister, der in seiner Jugend mit
> Steinen geworfen hat ? ...
und in Kosovo und Afghanistan gezeigt hat was für eine tolle 
Verteidugungsarmee die Bundeswehr ist?


Politik ist Interesse, die Figuren sind austauschbar.

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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ickbis schrieb:
> mal ein paar Fakten zu Herrn Jura Prof Andreas Fischer-Lescano.
>
> Laut Wikipedia:
> "Im Jahre 2010 war er eines der Gründungsmitglieder der
> linksorientierten[2] politischen Denkfabrik Institut Solidarische
> Moderne. Er ist Mitglied des Kuratoriums.[3] Fischer-Lescano ist
> Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitherausgeber der
> Vierteljahresschrift Kritische Justiz."

Neben der Frage was eine Gesinnung mit Tatsachen zu tun hat (natürlich 
außerhalb der dumpfprimitiven C-Parteien Verleumderszene die eine 
Durchschnitstype wie Dr. (plag.) G. mit seinen mittelalterlichen 
FeudalstaatsNamenserweiterungen schon für eine Lichtgestalt hält) nennt 
man das bei Politikern SPD-Ticket.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Jens Martin schrieb:
> Neben der Frage was eine Gesinnung mit Tatsachen zu tun hat (natürlich
> außerhalb der dumpfprimitiven C-Parteien Verleumderszene die eine
> Durchschnitstype wie Dr. (plag.) G. mit seinen mittelalterlichen
> FeudalstaatsNamenserweiterungen schon für eine Lichtgestalt hält) nennt
> man das bei Politikern SPD-Ticket.

Wieviel verknotete Gehirnwindungen braucht man um solch einen Satz zu 
schreiben. Schwere Geburt gehabt, was?


Ich habe für das Ganze Spektakel nur ein "Na und?" übrig.

Die Frage die mich bewegt ist, ob bei 500 Seiten und über Tausend 
Fußnoten noch irgend etwas Eigenes in dieser Arbeit steckt?
Da höchstwahrscheinlich sehr viele(alle?) Dissertationen aus den sog. 
weichen Wissenschaften(Gedöns Fächer) ähnlich aufgebaut sind, erklärt 
das die Zunahme an dummschwätzenden Akademikern.

Wie sieht eine Dissertation(Seiten/Fußnoten) in den MINT-Fächern aus? 
Einstein wurde ja schon genannt.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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>
> Ich habe für das Ganze Spektakel nur ein "Na und?" übrig.
>
> Die Frage die mich bewegt ist, ob bei 500 Seiten und über Tausend
> Fußnoten noch irgend etwas Eigenes in dieser Arbeit steckt?
> Da höchstwahrscheinlich sehr viele(alle?) Dissertationen aus den sog.
> weichen Wissenschaften(Gedöns Fächer) ähnlich aufgebaut sind, erklärt
> das die Zunahme an dummschwätzenden Akademikern.


Genau das war auch mein Gedanke.
500 Seiten, Mehr als 1000 Fußnoten ... Wieviel Inhalt war denn da
noch vom Namensgeber?
Warum hat der nicht einfach den Duden kopiert, da wär dann
an Inhalt alles möglich gewesen und es wäre nur eine Fußnote
notwendig gewesen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

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Oh! Und auch bei Prof. Dr. Paul Kirchhof abgepinselt äh wollte sagen 
"zitiert".

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Seite_331f

GuttenPlag Wiki sammelt schon mal. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Ansbach Dragoner schrieb:
> Wieviel verknotete Gehirnwindungen braucht man um solch einen Satz zu
> schreiben. Schwere Geburt gehabt, was?

Der Stack deines Deutsch-Parsers hat offenbar nur Platz für einen 
Eintrag.

> Die Frage die mich bewegt ist, ob bei 500 Seiten und über Tausend
> Fußnoten noch irgend etwas Eigenes in dieser Arbeit steckt?

Wikipedia sagt:
Eine Fußnote ist eine Anmerkung die im Druck-Layout aus dem Fließtext
ausgelagert wird, um den Text flüssig lesbar zu gestalten. 

Es müssen also nicht alle Fußnoten Quellangaben zitierter Texte sein.

> Da höchstwahrscheinlich sehr viele(alle?) Dissertationen aus den sog.
> weichen Wissenschaften(Gedöns Fächer) ähnlich aufgebaut sind, erklärt
> das die Zunahme an dummschwätzenden Akademikern.

Hier gilt die alte Regel: Nicht alles, was du nicht verstehst, ist dumm.

Andererseits ist natürlich nicht alles, was kompliziert aussieht, auch 
klug. Es bleibt dir also nicht erspart, den eigenen Verstand zu 
gebrauchen. Böse Welt...

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Ich hab's mir kurz angeschaut, den Vergleich zwischen schweizerischem 
Original und Klau. Hut ab. Immerhin hat er das schweizerische ss an den 
erforderlichen Stellen durch ein deutsches ß ersetzt. Ansonsten, ueber 
Seiten hinweg Wort fuer Wort identisch, inklusive Interpunktionen. Er 
soll das mit duzenden Quellen so gemacht haben. Hut ab von soviel 
Dreistigkeit. Als MINT bin ich natuerlich eh nicht beeindruckt von einer 
Juristen-Diss. Hat nicht eine einzige Differentialgleichung drin. Ich 
hab nicht einmal Begriffen weshalb die Juristen eine Diss machen 
koennen. Jura hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Allenfalls Aufwiegler, 
Inszenierer, Abkassierer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ein Oschi schrieb:
> Jura hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Du irrst. Und zwar ganz gewaltig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtswissenschaft

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Die Eingangsfrage kann nur mit "nein" beantwortet werden.

Denn mit der Doktorarbeit soll man ja zeigen was man selber kann und 
nicht andere.

Wenn ich zitiere muß ich es so machen das es jeder gleich sieht.

Im Fall Guttenberg eben den Titel aberkennen, fertig.

Heute habe ich jemand gehört der aus Guttenberg Googleberg gemacht hat. 
:-)

Mal sehen wie lange er sich noch hält.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Bernd T. schrieb:
> Die Eingangsfrage kann nur mit "nein" beantwortet werden.
>
> Denn mit der Doktorarbeit soll man ja zeigen was man selber kann und
> nicht andere.
>
> Wenn ich zitiere muß ich es so machen das es jeder gleich sieht.
>
> Im Fall Guttenberg eben den Titel aberkennen, fertig.
>
> Heute habe ich jemand gehört der aus Guttenberg Googleberg gemacht hat.
> :-)
>
> Mal sehen wie lange er sich noch hält.

Bis jetzt noch erstaunlich gut. Aber er hat einen entscheidenden 
(möglicherweise den entscheidenden) Fehler begangen, indem er 
verlautbaren lies

"Guttenberg nennt die Plagiatsvorwürfe "abstrus"".

Das war keine Vorwärtsverteidigung eines Verteidigungsministers, das war 
nach guter alter Sitte des Adels eine "Abqualifizierung von oben" in 
Richtung des "gemeinen Pöbel" eines mehr als des berechtigten Vorhalts. 
Das war vom eloquenten Überflieger Guttenberg recht dumm, ziemlich dumm.

Und so schreibt auch der Tagesspiegel prompt

http://www.tagesspiegel.de/meinung/mein-schloss-me...

"Mein Schloss, mein Titel, meine Doktorarbeit"

Zitat "Ein Unrechtsbewusstsein hat der Doktor der Rechtswissenschaften 
offenbar nicht. Dabei hat doch bestimmt schon der kleine Karl-Theodor 
gelernt, dass man nicht klauen darf. Und dass es auf Leistung ankommt, 
und zwar auf die eigene. Aber der große Baron pfeift auf die 
Urheberrechte der niederen Stände. Mögen sie sich plagen, er "pastet" 
lieber, ganz der moderne, internetaffine Adel."

Aber wie mutmaßt die SZ so treffend, womöglich hat all die Lapsusse gar 
nicht er selber sondern ein unbekannter Ghostwriter begangen. Er wird 
doch nicht etwa Kontakte zu Konsul Weyer haben? ;-)

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Er wird sich verteidigen müssen. Schließlich ist er ja 
Verteidigungsminister.
;-)
MfG Paul

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Bitte beim Thema bleiben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mittlerweile sind laut http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate 56 
Plagiate identifiziert

Autor: Jens Martin (jens-martin)
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Ansbach Dragoner schrieb:
> Wieviel verknotete Gehirnwindungen braucht man um solch einen Satz zu
> schreiben. Schwere Geburt gehabt, was?

Es war die Antwort auf ein Posting über den Plagiatsfinder, wenn du es 
nicht kapierst kann ich auch nichts dafür, mach aber bitte nicht die 
Hebamme verantwortlich ;-)..

>
>
> Ich habe für das Ganze Spektakel nur ein "Na und?" übrig.

Ich auch, weil es typisch für die verlogene Bande ist. Hab auch nichts 
anders erwartet. Auch das Summa Cum Laude für diese Collage halte ich 
für typisch bayrische Amigowirtschaft mit deren überbordender 
Obrigkeitshörigkeit (hoffentlich einfach genug geschrieben).

>
> Die Frage die mich bewegt ist, ob bei 500 Seiten und über Tausend
> Fußnoten noch irgend etwas Eigenes in dieser Arbeit steckt?
> Da höchstwahrscheinlich sehr viele(alle?) Dissertationen aus den sog.
> weichen Wissenschaften(Gedöns Fächer) ähnlich aufgebaut sind, erklärt
> das die Zunahme an dummschwätzenden Akademikern.

Da kann ich nur zustimmen

>
> Wie sieht eine Dissertation(Seiten/Fußnoten) in den MINT-Fächern aus?
> Einstein wurde ja schon genannt.

Keine Ahnung, ich kenne es nur bei Medizinern aus 1. Hand, denen wird 
dieser sinnlose Akademische Grad leicht gemacht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jens Martin schrieb:
> Auch das Summa Cum Laude für diese Collage halte ich
> für typisch bayrische Amigowirtschaft mit deren überbordender
> Obrigkeitshörigkeit

Nicht nur der Baron von Googleberg kommt in Bedrängnis, auch seine 
akademischen Jubelperser...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Guttenberg's Großvater hatte wohl einst hellseherische Fähigkeiten

http://www.amazon.de/Fu%C3%9Fnoten-Karl-Theodor-Fr...

:)

Derweil eine Stunde Rapport bei der Kanzlerin am heutigen Abend. 
Letztere verließ nach Beendigung kommentarlos das Kanzleramt. Der VM 
will sich mit Zitat "guten Freunden zusammensetzen und beraten".

Bloß keine Ehrenworterklärung abgeben, das hatten wir schon mal. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Mittlerweile sind laut http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate 56
> Plagiate identifiziert

Jetzt sind es 67.

Hier sind einige nette Resessionen des Werkes: 
http://www.amazon.de/product-reviews/3428125347/re...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Wenn das so weitergeht wird die Arbeit noch unfreiwillig zum Bestseller. 
:-)

Ich frage mich gerade, ob Guttenberg die Nerven hat auf die Einschätzung 
der Uni Bayreuth seines Pamphlets zu warten? Ich kann mir eigentlich 
nicht so recht vorstellen, dass er sich volle zwei Wochen in Anbetracht 
von Wahlkampfterminen 1) und Afghanistaneinsatz wegducken oder mit 
irgendwelchen wischiwaschi Statements Zeit schinden kann. Das wird nicht 
funktionieren. Er ist ein Getriebener seiner Angelegenheit. Merkel wird 
schon Schweißperlen auf der Stirn haben ..

1) einen öffentlichen Auftritt hat er bereits platzen lassen

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate : 71 Stellen.

So langsam kommt der Herr auf dem Niveau seiner um die Kinder besorgten 
Gattin an...

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> So langsam kommt der Herr auf dem Niveau seiner um die Kinder besorgten
> Gattin an...

Das war ja aber eigtl vorher klar und nur eine Frage der Zeit, bis es 
sich irgendwo zeigt, denn: "Zeige mir deine Freunde, und ich sage dir, 
wer du bist."

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Meine 3 Lieblingswitze:

1. Worte in der Einleitung: E pluribus unum (aus vielen Eines)

2. Buch vom Opa: Fussnoten
(Amazon hat momentan viel damit zu tun die vielen neuen Rezessionen zu 
loeschen.)

3. Neuer Vorname: Xerox


Fazit:
-Schwerer Schlag fuer eine Provinzuni. (Summma cum Laude!!!)
-Schwere Schlappe fuer die Bildzeitung.
(' Wir finden die Gutt, Der Rest: Klappe halten!'
http://meedia.de/details-topstory/article/guttenbe...)
-Boese Niederlage fuer die CSU-Seilschaften.
-Fieser Schlag fuer einen Luegenbaron.

Fuer mich: Weihnachten.
Haette nicht gedacht das es in Deutschland moeglich ist, den 
Kriegsminister so boese gegen die Wand zu fahren.
Unrecht Gutt gedeiht eben nicht.

Ja, ich war neidisch - frueher.
Neidisch darauf das so ein gegeelter Typ mit so geringen Faehigkeiten, 
so schnell, so weit gekommen ist.
Das keiner merkt wie sehr alle verarscht werden.
Und ich war enttaeuscht.
Ich hatte die Hoffnung aufgegeben in diesem Land, ohne die richtigen 
Eltern und ohne dickes Konto mit harter, ehrlicher Arbeit etwas 
Erreichen zu koennen. Es war so frustrierend schon in der Schule in 
allem besser zu sein als Andere und trotzdem nur mit maessigen Noten 
abgespeisst zu werden. Dann musst natuerlich nur Du zur Bundeswehr. Die 
anderern haben 'Glueck'.
In der Uni war es besser. In den technischen Faechern gab es viele wie 
mich und der Abschluss war nicht leicht. Bin natuerlich zunaechst durch 
ein paar Pruefungen gesemmelt. :-)
Aber ich bin unheimlich stolz darauf es geschafft zu haben und denke 
gerne an diese Zeit zurueck.

Auf der Arbeit wieder das gleiche Spiel wie in der Uni. Die Blender sind 
zurueck, haben Bwl oder irgendeinen anderen Pseudoscheiss studiert und 
steigen mit Tricksereien und Fouls auf. Du bist im Ausland und hast 
Krieg an der Produktionsfront und wenn Du zurueck kommst gibt es wenig 
Moeglichkeiten zum Aufstieg.

Hab mich damit abgefunden und diesen Umstand akzeptiert, obwohl es nicht 
einfach war. Mir ist aufgefallen, das ich sehr zufrieden bin und sehr 
viel gluecklicher als mein Umfeld.
Ich reparier meine Gammelkarre selbst. Bastel begeistert an Elektrokrams 
rum und habe eine phantastische Frau gefunden.
Als mir dies klar wurde, war ich ploetzlich zufrieden.
Und nun schau ich dem ganzen Theater aufmerksam zu, wie die Faker sich 
nach und nach selbst zerstoeren und hab sogar etwas Mitleid.


Gruesse,
        Florian

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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GuttenPlag Wiki wird immer bekannter. ;)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,7...

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Wenn das so weitergeht wird die Arbeit noch unfreiwillig zum Bestseller.
> :-)

Nicht nur diese Arbeit.
Laut heute-journal halten sich SPD und Grüne mit Kritik zurück. Denn sie 
wissen, dass das stürzen eines Liebling des Volkes Wählerstimmen kostet.

Ein weiterer Grund zur Zurückhaltung kann nach meiner Meinung die pure 
Angst sein, nun selbst zum Jagdopfer zu werden.

Wieviele Plagiate werden wohl in den Parlamenten, Redaktionen und 
parteinahen Stiftungen sitzen?

Die nächsten Wochen werden noch interessant.

Die Jagdsesion ist eröffnet...

Autor: D. I. (Gast)
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Hehe,
das wäre sehr interessant wenn "das Internet" sich die anderen Herr und 
Frau Doktoren auch noch vorknöpft und die Arbeiten mal etwas 
durchleuchtet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Aktueller Stand: 87 Stellen wurden identifiziert, 4 davon als 
Übersetzungen aus dem Englischen. Eine Stelle wurde als falsch 
identifiziert zurückgezogen.

Seine erste Stellungnahme: "Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein 
Plagiat, ist abstrus" gibt zu denken.

Weiß er überhaupt, was in seiner Diss steht? Hat er sie überhaupt selbst 
verfaßt, oder hat er ein halbes Regiment Promotionsberater gekauft, die 
ihm aus Rache dieses Machwerk zusammengeschustert haben?

Das summa cum laude dürfte die Herrschaften Doktorväter auch mit höchst 
unangenehmenen Fragen konfrontieren. Korruption soll ja in dieser 
Branche nicht ganz undenkbar sein...

Autor: J.-u. G. (juwe)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Weiß er überhaupt, was in seiner Diss steht? Hat er sie überhaupt selbst
> verfaßt, oder hat er ein halbes Regiment Promotionsberater gekauft, die
> ihm aus Rache dieses Machwerk zusammengeschustert haben?

Ein paar Argumente für und wider die Ghostwritertheorie:

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Ghostwriter

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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es wird wohl auf einen "Dr. h.c." hinaus laufen. :o)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Eben in den SWR-Nachrichten: G. verzichtet vorübergehend auf seinen 
Doktortitel, will jedoch als Kriegsminister nicht zurücktreten.

Er verkündete das vor "ausgewählten" Journalisten und brachte damit die 
Bundespressekonferenz gegen sich auf.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Geht das ueberhaupt? Den Dr. voruebergehend ablegen wie einen Pulli? Hab 
ich ja noch nie von gehoert.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eben in den SWR-Nachrichten: G. verzichtet vorübergehend auf seinen
> Doktortitel, will jedoch als Kriegsminister nicht zurücktreten.

Der zweite Teil des obigen Satzes wurde von Uhu dazu gedichtet.

Die einen benutzen ein Plagiat, die anderen betätigen sich als Demagoge.

Charackterlich sind beide minderwertig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ansbach Dragoner schrieb:
> Der zweite Teil des obigen Satzes wurde von Uhu dazu gedichtet.

Du irrst. Ich habe lediglich aus der "Verteidigung" das gemacht, was er 
wirklich treibt...

> Charackterlich sind beide minderwertig.
       ^^

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ich habe lediglich aus der "Verteidigung" das gemacht, was er
> wirklich treibt...

Daran erkennt man deine Demagogie!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hör dir die 12:00-Nachrichten selbst an: 
http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-akt...

Der Herr verteidigt nicht, sondern führt Krieg und zwar in 
Afghanistan. Alles andere ist gelogen.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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'Verteidigungsministerium' ist ein Euphemismus. Kriegsminister ist also 
schon richtig, auch wenn der Begriff nicht offiziell ist.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier ist die heutige Erklärung G.s nachzulesen: 
http://www.welt.de/politik/deutschland/article1258...

Ist das angeborene Arroganz?

Autor: Hogo Fogo (Firma: Bailout Inc.) (atze_vom_bau)
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...man müsste sich mal die Doktorarbeit von Westerwelle ansehen ;-)))

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Ansbach Dragoner schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Eben in den SWR-Nachrichten: G. verzichtet vorübergehend auf seinen
>> Doktortitel, will jedoch als Kriegsminister nicht zurücktreten.
>
> Der zweite Teil des obigen Satzes wurde von Uhu dazu gedichtet.
>
> Die einen benutzen ein Plagiat, die anderen betätigen sich als Demagoge.
Vermutlich will Uhu durch die falsche Behauptung das es Krieg sei nur 
seine Verbundenheit mit dem unter Fälschungsverdacht stehenden 
Guttenberg bezeugen :)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jörg S. schrieb:
> die falsche Behauptung das es Krieg sei

Ja dann erklär doch mal, was die Bundeswehr in Afghanistan macht. Ich 
bin wirklich gespannt.

Aber komm mir nicht mit den Geschichtchen von brunnenbohren und Kinder 
heilen.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Laut Spiegel:

> Er werde bei der Gewichtung der Fehler in der Dissertation
> durch die Universität Bayreuth aktiv mithelfen,

da sieht man wie es läuft.



WAs mich wundert:
weiter unten ist die Rede von Anzeigen.
Da wird erwähnt, dass laut Promotionsordnung keine eidesstattliche 
Versicherung notwendig ist.

Bei meiner Diplomarbeit musste ich eine schriftliche Versicherung 
abgeben, falls ich mich richtig erinnere.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Der Herr verteidigt nicht, sondern führt Krieg und zwar in
> Afghanistan. Alles andere ist gelogen.

Bla bla bla!

In der Bundesregierung gibt es einen Verteidigungsminister.Punkt.

Jeder der diese Bezeichnung in 'Kriegsminister' umdefiniert betreibt 
Demagogie.

Wer nicht bereit oder fähig ist eine amtliche Sprachregelung zu 
akzeptieren, sollte sich auch nicht über das weitere 
amtliche(Öffentlich-Rechtliche)Verfahren gegenüber KTzG. äußern.



Florian *.* schrieb:
> Mir ist aufgefallen, das ich sehr zufrieden bin und sehr
> viel gluecklicher als mein Umfeld.

Um diese Zufriedenheit kann man dich beneiden.
Aber sag mir, wieviel Häme, Verachtung und Hass? gegenüber KTzG, resp. 
'Die-da-oben' brauchst du um zufrieden zu sein?

Der Anfang deines Beitrages von 18.02.2011 08:58 lässt ja einen hohen 
Bedarf erkennen.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

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Nein, kein Hass auch kein Gefuehl.
Bestes Poppcorn und zwar viel.

Und ich lehne mich zurueck,
bin Zuschauer im Theaterstueck.
Leide mit dem Helden mit
Der jetzt ins Ragnarök eintritt

Was jetzt passiert ist sein Problem,
Wird kein anderer fuer Geradestehen
Und so wie es bisher verlief,...
Wer hoch fliegt, der faellt auch tief.

Tolle Story, Toller Mann,
Der wirklich unterhalten kann.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Was soll das eigentlich? Im Moment ist der ganz zweifelsfrei ein 
Verteidigungsminster. Geradezu ein Selbstverteidigungsminster.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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@Florian *.* (haribohunter):

Deine Küchenlyrik kann dich auch nicht mehr reinwaschen.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

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"Wieso reinwaschen?"

Ist es falsch zuzugeben eine gewisse Genugtuung darin zu finden, 
zuzuschauen wie ein dicker Blender im Sumpf zappelt und immer tiefer 
darin versinkt?

Herr Sauerland ist trotz der Loveparadesache noch in Amt und Wuerden.
Mappus hats geschafft sich wieder freizustrampeln nach S21.
Irgendwie wirds Herr Xerox von Googleberg auch schaffen, ganz bestimmt. 
- Vor allem wenn Mutti Ihre schuetzende Hand ueber Ihn haelt.

Das ist Politiktheater vom Feinsten.
Wieso unterstellst Du mir Hass und Haeme? .. Verachtung lasse ich 
gelten.

edit.. na gut auch Haeme, aber kein Hass.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Ansbach Dragoner schrieb:
> Jeder der diese Bezeichnung in 'Kriegsminister' umdefiniert betreibt
> Demagogie.

Andersrum: wenn man Krieg führt und den Kriegsminister 
"Verteidigungsminister" nennt, dann erinnert das sehr stark an "seit 
fünfuhrdreißig wird zurückgeschossen".

> Wer nicht bereit oder fähig ist eine amtliche Sprachregelung zu
> akzeptieren

Der Kaiser ist nackt!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mittlerweile sind auf http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

     152 Plagiate

vermerkt. Das ist knapp 1/3 Plagiat je Seite. Stolze Strecke.

Autor: David ... (volatile)
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Uhu Uhuhu schrieb:

>      152 Plagiate

zaehlst du die immer oder steht irgendwo die Gesamtzahl?

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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auf der Seite ist auch eine Grafik, die die Verteilung der Zitate im 
Dokument aufzeigt.
Da sind es 76 verschiedene Seiten, also 16% aller Seiten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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David ... schrieb:
> zaehlst du die immer oder steht irgendwo die Gesamtzahl?

Ich kopiere die Liste in einen Editor mit Zeilennummern.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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wie er auf die Zahl kommt weiß ich auch nicht.
Wenn man auch Einzelseite klickt, kommt man hier her:
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Kategorie:Einzelseite
da stehen 114 Seiten

Wenn ma auf der ersten Seite die Einträge zählt (rauskopieren und mit 
regexes trennen) kommt man auf 119

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Mittlerweile sind auf http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate
>
>      152 Plagiate
>
> vermerkt. Das ist knapp 1/3 Plagiat je Seite. Stolze Strecke.

Falsch - es waren 114, also 1/4 je Seite. Sorry.

Autor: Captain Subtext (captainsubtext)
Datum:

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Vlad Tepesch schrieb:
> auf der Seite ist auch eine Grafik, die die Verteilung der Zitate im
> Dokument aufzeigt.
> Da sind es 76 verschiedene Seiten, also 16% aller Seiten.

Die Grafik ist aber schon wieder 12 Stunden alt.
Ich schätze mal, dass die Liste nach dem Wochenende wohl größtensteils 
vollständig ist und das Ausmaß der Sache zu überblicken ist.

Vorher möchte ich gar nicht groß urteilen, mich interessiert aber 
brennend, was am Ende an "Eigenleistung" übrig bleibt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Mittlerwleie sind auf der Liste 119 Stellen vermerkt.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
Datum:

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>> Der Herr verteidigt nicht, sondern führt Krieg

Das stimmt doch gar nicht. Jeder von uns wird am Hindokusch verteidigt. 
Wir alle müssten in Angst um unser Leben leben, wenn unsere Jungs dort 
nicht kämpfen würden.

Hast du etwa keine Angst vor einem Terroranschlag?

Autor: Peter Z. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Jetzt haben sich hier schon über 120 leute zu dem Thema geäußert.
(Was ich alles nicht gelesen habe)
Ich kann mich jetzt nicht beherschen und muß auch noch meinen Senf dazu 
geben:

1. Wenn da mal im Original alle Quellenangaben richtig drin waren, 
könnten die doch im Druckwerk irgendwie verloren gegangen sein?

2. Der Karl-Theodor ist eigentlich ein ganz netter, bin vor einiger Zeit 
mal beinahe in ihn reingerannt, weil ich es eilig hatte, und nix 
passiert, kein Bodyguard hat mich zu Boden geworfen...

3. Für mich gehören die Rechtswissenschaften ebenso wie malen, singen 
und beten zu den sogenannten Laberfächern. Was willst du denn auch 
machen in so einem Laberfach, wenn du was schreibst, was du dir selber 
ausgedacht hast, ist es entweder trivial oder revolutionär. Also musst 
du was abschreiben, von anderen Leuten. Oder du schreibst irgendeinen 
Scheiss den du in deinem Studium mal aufgeschnappt hast, und was du vom 
Gedankengang ganz hübsch findest, auf. Das Wissen in diesen Laberfächern 
ist halt Gelaber, nix davon hält einer strengen Prüfung in der Realität 
stand, geschweige, das da jemand eine stringente Theorie hat, die auch 
noch verifizierbare Vorhersagen machen könnte.

Conclusio: Besser was gescheites wie Physik oder E-Technik studieren.
Dies aber nur zum Hobby, denn wie auch der wenig informierte längst 
gemerkt hat: Das ganz große Geld wird in diesen Disziplinen nicht 
verdient.
Das ganz große Geld wird wird mit Laberfächern wie Rechtswissenschaften, 
BWL, Wirtschaftswissenschaft etc. verdient.

Ach ja, das Bild ist aus Wiki  ;-)

Autor: U. B. (pasewalker)
Datum:

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Die Technik bietet immer Lösungmöglichkeiten,
besonders im Bereich Computer ( hier: erweiterte Tastatur für
Examenskandidaten ):

http://images4.wikia.nocookie.net/__cb201102172104...

( Keine Gewähr, keine Garantie )

Autor: Thomas B. (detritus)
Datum:

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Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
Datum:

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U. B. schrieb:
> Die Technik bietet immer Lösungmöglichkeiten,
> besonders im Bereich Computer ( hier: erweiterte Tastatur für
> Examenskandidaten ):
>
> http://images4.wikia.nocookie.net/__cb201102172104...
>
> ( Keine Gewähr, keine Garantie )

lol

Thomas B. schrieb:
> Oder hier das Luxusmodell:
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

rofl

Autor: Mario K. (Gast)
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Schonmal der Gedanke gekommen, dass es hier gar nicht darum geht, dass 
der geschummelt hat. Man darauf ist doch geschissen.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Mario K. schrieb:
> dass es hier gar nicht darum geht,

Es geht hier darum, dass die Selbstgerechten[1] und unheilbar 
Gesunden[1] sich eine Ersatzbefriedigung verschaffen und, wie so viele 
z.Z. im Internet zu diesem Thema, aus der geistigen Onanie nicht mehr 
heraus kommen.

[1] Henrik M. Broder, siehe:
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article...

Autor: Иван S. (ivan)
Datum:

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Peter Zz schrieb:
> 1. Wenn da mal im Original alle Quellenangaben richtig drin waren,
> könnten die doch im Druckwerk irgendwie verloren gegangen sein?

Die sind bestimmt im Druckwerk "verloren gegangen". Entweder ist der 
Druckertreiber schuld oder das Satzprogramm (mit TEX wär' das nicht 
passiert), aber bestimmt nicht der Freiherr selbst.

> 2. Der Karl-Theodor ist eigentlich ein ganz netter, bin vor einiger Zeit
> mal beinahe in ihn reingerannt, weil ich es eilig hatte, und nix
> passiert, kein Bodyguard hat mich zu Boden geworfen...

Und deswegen ist er nett (in Gedanken: der aufgeblasene Gockel)? Im 
übrigen glaube ich nicht, daß euer bundesdeutscher Kriegsminister so 
wichtig ist, daß er dauernd von einer Horde von Leibwächtern umschwirrt 
werden müsste.

> 3. Für mich gehören die Rechtswissenschaften ebenso wie malen, singen
> und beten zu den sogenannten Laberfächern. [..]

Die übliche egozentrische Sichtweise von Akademikern, insbesondere 
solchen aus der naturwissenschaftlich-technischen Ecke.

> Conclusio: Besser was gescheites wie Physik oder E-Technik studieren.

Mir persönlich haben die Vertreter der sogenannten "weichen 
Wissenschaften" in meinem Leben wesentlich mehr Freude beschert als die 
Naturwissenschaftler. Ohne die Naturwissenschaften geringschätzen zu 
wollen, aber ich persönlich könnte in meinem Leben eher auf so einige 
Naturwissenschafts-Kapazitäten verzichten als zum Beispiel auf Händel, 
Telemann, Bruegel und Bosch.

Gruß, Iwan

--
"...mein Ehrenwort, ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass 
die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind." Uwe Barschel (CDU)

"Die von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf 
weise ich mit allem Nachdruck von mir." Karl-Theodor Guttenberg (CSU)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Иван S. schrieb:
>> 3. Für mich gehören die Rechtswissenschaften ebenso wie malen, singen
>> und beten zu den sogenannten Laberfächern. [..]
>
> Die übliche egozentrische Sichtweise von Akademikern, insbesondere
> solchen aus der naturwissenschaftlich-technischen Ecke.

Du hasts erfaßt. Das sind die Minderwerigkeitskomplexe der 
Bildungsunwilligen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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A. K. schrieb:

> Was soll das eigentlich? Im Moment ist der ganz zweifelsfrei ein
> Verteidigungsminster. Geradezu ein Selbstverteidigungsminster.

Aber ein eher schlechter in eigener Sache.

http://www.tagesschau.de/inland/eklatguttenberg100.html

"Eklat in der Bundespressekonferenz
Hauptstadtjournalisten empört über Guttenberg"

Zitat

"Für die Stellungnahme in seinem Ministerium schloss der sonst 
keineswegs öffentlichkeitsscheue CSU-Politiker einen Großteil der 
deutschen Medien aus. [..] Aus Protest über dieses Vorgehen verließen 
die Hauptstadtjournalisten den Saal der Bundespressekonferenz. [..] Eine 
"Brüskierung sondergleichen" "Dieses Verhalten halten wir nicht für 
fair", sagte der Leiter der Bundespressekonferenz"

Ich hab jetzt noch nicht alles von heute mitbekommen, aber die Reaktion 
Guttenbergs scheint fast die Fortsetzung der Linie "da kann doch mal ein 
Komma fehlen, so what?". So wird er die Sachlage wohl kaum entkräften 
können. Und wenn er dann auch noch betont, er hätte 7 Jahre an seiner 
Doktorarbeit geschrieben, dann weiß ich nicht, ob das angesichts der 
entdeckten Schummelei ein Qualitätsbeweis seiner Künste sein soll oder 
eher noch der Offenbarungseid für eigenes Unvermögen.

Interessant für mich war eine Stellungnahme auf Phoenix von Prof. Karl 
Rudolf Korte. Ich schätze Korte's stets sehr gemäßigten, wohl 
gewichteten Einschätzungen. Selbst Korte meinte, dass man bei dieser 
(seiner) Doktorarbeit zu recht von einem Plagiat sprechen könnte. Er 
meinte sogar, da würde bereits weniger genügen als bei Guttenberg's 
Doktorarbeit inzwischen aufgedeckt worden ist. Korte meinte aber auch, 
Guttenberg werden wohl mit einem blauen Auge davonkommen, sofern ihm die 
Uni Beyreuth nicht doch noch den Titel aberkennt. Geschieht letzteres, 
dann kann er nicht weiter Minister bleiben, da seine Glaubwürdigkeit 
dann zerstört wäre, so (sinngemäß) Korte.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

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Ansbach Dragoner schrieb:
> z.Z. im Internet zu diesem Thema, aus der geistigen Onanie nicht mehr
> heraus kommen.

Hast Recht. War Geil. Aber ist auch schon wieder Langweilig, irgendwie.
Und er sieht ja auch gut aus und hat den Wehrdienst abgeschafft und 
besucht die Truppe. Es gibt bestimmt Schlimmere auf diesem Posten.

Lasst uns Morgen den Westerwelle vornehmen. :p

Autor: Иван S. (ivan)
Datum:

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Platinenschwenker .. schrieb:
> Ich hab jetzt noch nicht alles von heute mitbekommen, aber die Reaktion
> Guttenbergs scheint fast die Fortsetzung der Linie "da kann doch mal ein
> Komma fehlen, so what?". So wird er die Sachlage wohl kaum entkräften
> können.

Wahrscheinlich wäre er am unbeschadetsten aus der Sache gekommen, wenn 
er die übliche Leier ("Ja, es sind Fehler passiert $blabla nach vorne 
schauen $blabla Konsequenzen auf's vollste tragen $blabla gerne 
ungeschehen machen würde $blabla") abgelassen hätte.

Mit der Einstellung "Vorwurf abweisen" schießt man sich bei sowas doch 
nur selbst in's Knie, IMO.

> Interessant für mich war eine Stellungnahme auf Phoenix...

Mein Kabelprovider (Liwest Kabelmedien GmbH) hat leider alle sinnvollen 
Programme (Phoenix, Orb, BR-Alpha) sukzessive aus deren Analogprogramm 
genommen, nur damit sie den Kunden eine Digitalbox (natürlich mit 
deutlich erhöhten Gebühren, selbst in der Grundausstattung an 
Programmen) aufschwatzen kann. Wenn ich nicht wegen dem Netzzugang 
(nein, den wollen sie auch nicht ohne Fernsehen anbieten) an diesen 
Provider geknebelt wäre, dann hätte ich schon längst eine Schüssel auf 
dem Dach.

Naja, wenigstens hab ich (neben 3sat) noch arte, zumindest Abends und in 
der Nacht, denn Tagsüber "muß" auf dieser Frequenz natürlich der 
Kinderkanal laufen.

Unmut, Iwan

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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1. Es scheint so, dass in Bremen die Professoren ihr Tagwerk damit 
verbringen anderen Leute am Kessel zu flicken. Der Steuerzahler bezahlt 
also diese Hetze, wir alle zahlen sie.

2. Ist die Arbeit ein Plagiat sollte zuallererst mal sein Prof. seinen 
Hut nehmen und seinen Lehrstuhl räumen. Wer eine Arbeite mit 1 bewertet 
müßte schon schauen, ob da abgeschrieben wurde.

Auch dieser Prof. wird von Steuergeldern bezahlt. Nur so nebenbei.

3. Tritt Guddy zurück entstehen weitere Kosten für den Steuerzahler. 
Pensionsmäßig ist Guddy auch jeden Fall auf der trockenen Seite.

4. Die jetzt am lautesten schreien sind der eigenen Plagiatsarbeit 
unverdächtig weil sie erst gar keine Promotionsschrift erstellt haben. 
Sehr wahrscheinlich haben die Schreier auch keine Ahnung von Forschung 
und Wissenschaft. Aber das braucht man ja nicht, um mitreden zu können.

5. Wenn die Hetzer wenigstens gute Leute hätten, die das Format von 
Guddy haben oder sogar überträfen - prima wärs! Doch in der Politik 
zählt nur, den anderen runterzuziehen.

6. Ich möchte nicht wetten, dass die Dissertationen der heutigen Hetzer 
völlig ohne Fehler sind. Wer also im Glashaus sitzt, werfe den ersten 
Stein...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

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Warum "Hetzer" wenn Gutenberg sich erkennbar mit falschen Federn 
geschmückt hat? Mal abgesehen davon ist einer wie Korte "echter Doktor", 
das kannst du schnell nachrecherchieren auf Wikipedia oder indem du mal 
seine Vorlesung besuchst. Es gehst auch nicht um generelle 
Fehlerfreiheit, sondern um den Anpruch an Wahrhaftigkeit. Hier werden 
eben gerade keine "kleinen Fehler" bemäkelt, wie sie in jeder Schrift 
vorkommen, sondern hier geht es schlicht um den möglichen Vorsatz eines 
Betrugs.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
Datum:

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> 5. Wenn die Hetzer wenigstens gute Leute hätten, die das Format von
> Guddy haben oder sogar überträfen - prima wärs!

Wenn dein "Guddy" so gut wäre wie du glaubst, dann hätte er es wohl kaum 
nötig gehabt sich derart oft bei anderen zu bedienen. Ich glaube du 
unterliegst seinem Schein des fast perfekten Blenders.

Autor: Иван S. (ivan)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> 2. [..] Wer eine Arbeite mit 1 bewertet
> müßte schon schauen, ob da abgeschrieben wurde.

Zustimmung.

> 3. Tritt Guddy zurück entstehen weitere Kosten für den Steuerzahler.

Nullargument. Mit dieser Argumentationsweise müsste man doch jeden 
Politiker, egal wie schlecht er arbeitet, bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag 
(oder bis zur nächsten Wahl) Schalten und Walten lassen.

> 4. Die jetzt am lautesten schreien sind der eigenen Plagiatsarbeit
> unverdächtig weil sie erst gar keine Promotionsschrift erstellt haben.
> Sehr wahrscheinlich haben die Schreier auch keine Ahnung von Forschung
> und Wissenschaft.

Nullargument. Damit sprichst jedem die Kompetenz ab, sich zu dieser 
Thematik ein Urteil zu bilden und dieses auch zu äußern, so lange er 
keinen akademischen Grad besitzt.

> 5. Wenn die Hetzer wenigstens gute Leute hätten, die das Format von
> Guddy haben oder sogar überträfen - prima wärs

Aha, dieses "überdurchschnittliche Format" des Plagiat-Ministers steht 
demgegenüber deiner Meinung nach fest. Das ist also die 
Wissenschaftlichkeit, die Du oben eingefordert hast.

> 6. Ich möchte nicht wetten, dass die Dissertationen der heutigen Hetzer
> völlig ohne Fehler sind.

Jene, die sich über das Verhalten des Plagiat-Ministers aufregen sind 
deiner Meinung nach also Hetzer? Gut, das sei Dir unbenommen, ich 
erlaube mir aber im Gegenzug, dich als rechtskonservativen 
Sympathisanten einzuschätzen. In diesen Kreisen ist es meiner Meinung 
nach nämlich üblich, Andersdenkende als Hetzer (auch schon ein 
Fortschritt, gegenüber früheren Zeiten) zu diffamieren.

I.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

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Ich hab mir eine Diss erspart. In meinem Fach ist so eine Ehrenrunde 
nicht zwingend. Trotzdem habe ich da etwas Einblick. Es kann zum 
Beispiel passieren, dass man sich im Experiment einer Dissertation etwas 
uebernimmt, was zu monatelangen Einstellarbeiten an komplizierten 
Apparaturen fuehren kann. Dann hat man vielleicht eine Theorie was 
dahinterstecken koennte. Nach tagelangem Integrieren des Rauschen 
erreicht man dann vielleicht ein signal-zu-noise von 1.5 und 
interpretiert das als die Theorie bestaetigend. Also wird die Diss als 
diese Theorie bestaetigend rausgehauen. Eine Wiederholung haette 
nochmals 2 Monate einstellen und wochenlanges Messen bedeutet. Jahre 
spater, kann ein anderes Team mit neuen Apparaturen die publizierte 
Theorie nicht bestateigen. Man misst sogar was ganz anderes. 
Seltsamerweise sind die Messunterlagen verschwunden, und die Diss wird 
als Plagiat angeprangert.
Da ist der Jan Hendrik Schoen eine andere Klasse. Der macht Versuche 
quer Beet in vielen Disziplinen, und publiziert zweimal dieselbe Kurve, 
inklusive dem Rauschen an derselben Stelle. Und Tschuess.
Der Gutty ist auch ein Gesunder. 120 unreferenzierte Zitate auf 470 
Seiten, dazu kommen dann noch die referenzierten Zitate, und als eigene 
Leistung wird dann noch das Anordnen der Titel zu den Kapiteln bleiben 
...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ui ui, getroffene Hund bellen....

Nur weil ich mich nicht ins große Rücktritts-Gegröhle einreihe und für 
etwas mehr Zurückhaltung werbe, werde ich gleich in die rechte Ecke 
gestellt...

Kaum ist mal wieder eine Sau gefunden, die durchs Dorf getrieben werden 
kann, dann wird es gemacht. So wie sie in den USA auch so lange 
recherchieren, bis herauskommt, dass der sauber-geschleckte Kanditat in 
seiner Studentenzeit mal an ner Tüte gezogen hat...

Die gleiche Zurückhaltung würde ich auch fordern, wenn es sich um einen 
Politiker aus dem anderen Lager handelt.

Hat Dr. Karl Lauterbach (SPD) abgeschrieben?
Hat Dr. Ulrich Maly (SPD) abgeschrieben?
Hat Dr. Gregor Gysi abgeschrieben?

Ich wette da nicht dagegegen. Es wird sich immer etwas finden lassen, 
was aus heutiger Sicht nicht ganz korrekt ist.

Da kann ich auch hergehen und jedem Hartz-IV-Empfänger, der sich ne 
Pfandflasche aus dem Abfall holt und diese einlöst, die Stütze kürzen 
wegen Sozialbetrugs.

Bei der aktuellen Kampagne geht es doch NUR darum, Leute von der 
Gegenpartei niederzumachen. Werden die Promotionen von Leuten aus der 2. 
Reihe untersucht? Wohl kaum, weil man kaum Kapital daraus schlagen 
könnte.

P.S. Sollte demnächst ein SPD, Linken, Grünen-Mann (oder Frau) in den 
Plagiatsverdacht geraten, werde ich genauso dafür werben, den Ball flach 
zu halten.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> Nur weil ich mich nicht ins große Rücktritts-Gegröhle einreihe und für
> etwas mehr Zurückhaltung werbe, werde ich gleich in die rechte Ecke
> gestellt...

Phantasierst du? Such doch mal das Wort Rücktritt in diesem Thread - du 
wirst es zum ersten mal in deinem Beitrag finden.

Laß dieses alberne Parteiengezänk und komm auf den Teppich.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Иван S. schrieb:

> Jene, die sich über das Verhalten des Plagiat-Ministers aufregen sind
> deiner Meinung nach also Hetzer? Gut, das sei Dir unbenommen, ich
> erlaube mir aber im Gegenzug, dich als rechtskonservativen
> Sympathisanten einzuschätzen. In diesen Kreisen ist es meiner Meinung
> nach nämlich üblich, Andersdenkende als Hetzer (auch schon ein
> Fortschritt, gegenüber früheren Zeiten) zu diffamieren.
>
> I.


Gut, dass du die Gepflogenheiten dieser "Kreise" so gut kennst - da 
fehlt mir ehrlich gesagt die eigene Erfahrung - aber bitte!

Und wenn du schon die "früheren Zeiten" nennst....gerade wenn sich ein 
Herr Dr. Gysi, ein Systemgewinnler des DDR-Unrechtsstaates erdreistet 
hier als Oberschlauberger zu firmieren, wird es grotesk. Was in 
damaligen Zeiten in Promotionen geschrieben wurde wird wohl nicht 
kopiert sondern großteils direkt DIKTIERT worden sein...

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Michael K-punkt schrieb:
> 4. Die jetzt am lautesten schreien sind der eigenen Plagiatsarbeit
> unverdächtig weil sie erst gar keine Promotionsschrift erstellt haben.
> Sehr wahrscheinlich haben die Schreier auch keine Ahnung von Forschung
> und Wissenschaft. Aber das braucht man ja nicht, um mitreden zu können.

Ich würde das Gegenteil vermuten.
Gerade die Leute mit wissenschaftlicher Ausbildung werden sich aufregen, 
da diese Leute wissen, was für eine harte Arbeit eine saubere Arbeit 
darstellt.
Das geBILDete Volk dagegen wird wohl eher der Meinung sein "nun lasst 
doch den armen Jungen in Ruhe - was ist denn schon dabei, wenn man 
abschreibt"

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Michael K-punkt (charles_b) schrieb:

> Bei der aktuellen Kampagne geht es doch NUR darum, Leute von der
> Gegenpartei niederzumachen.

Nein, darum geht es eben nicht. Das hast du grundsätzlich falsch 
verstanden. Die Doktorarbeit von Herrn zu Guttenberg ist einfach im 
Rahmen einer Routineprüfung DER WISSENSCHAFT und KEINEM Politiker 
aufgefallen. Seine Arbeit wurde mit Auszeichnung bewertet. Daraus ergibt 
sich zwingend der Anspruch an die Qualität seiner Arbeit und diese 
Qualität hat sich bereits nach allem was bekannt ist bei EINFACHER 
PRÜFUNG nicht bewahrheitet. Die Autoren von denen Texte in nicht 
respektabler Manier verwendet wurden haben sich bereits zu Wort gemeldet 
und ihre Verwunderung  teilweise Verärgerung darüber zum Ausdruck 
gebracht. Bis dahin war es eine Angelegenheit unter Wissenschaftlern. 
Zum allgemeinen Politikum wurde es erst, nachdem Herr zu Guttenberg die 
hervorgebrachte Kritik völlig emotionslos an sich abprallen lies. Damit 
hat er selber das öffentliche Interesse an "seinem Fall" erst richtig 
ins Rollen gebracht. Die Internetgemeinde hat sich nun der Sache 
angenommen und herausgearbeitet, wo überall fremde Textstellen (das 
geistige Eigentum anderer) der eigenen Arbeit hinzugefügt wurde, 
offenbar ohne das angemessen zu kennzeichnen.

Wer derart auf hohem Ross sitzt an den wird auch ein hoher Anspruch 
gelegt. Guttenberg behandelt andere von oben herab, wie heute gezeigt 
wurde, siehe im Video

http://www.spiegel.de/video/video-1110187.html

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ein Oschi schrieb:

> erreicht man dann vielleicht ein signal-zu-noise von 1.5 und
> interpretiert das als die Theorie bestaetigend. Also wird die Diss als
> diese Theorie bestaetigend rausgehauen. Eine Wiederholung haette
> nochmals 2 Monate einstellen und wochenlanges Messen bedeutet. Jahre
> spater, kann ein anderes Team mit neuen Apparaturen die publizierte
> Theorie nicht bestateigen. Man misst sogar was ganz anderes.

So ist das. Das ist auch in Ordnung so. So entwickelt sich Wissenschaft 
weiter.

> Seltsamerweise sind die Messunterlagen verschwunden, und die Diss wird
> als Plagiat angeprangert.

Ich möchte DIE Uni sehen, die Messunterlagen über Jahre hinweg aufhebt.

> Der Gutty ist auch ein Gesunder. 120 unreferenzierte Zitate auf 470
> Seiten, dazu kommen dann noch die referenzierten Zitate, und als eigene

...allein der Umfang von 470 Seiten ist ja schon der Hammer. So viele 
Unrefzits hätten aber doch schon damals auffallen müssen. Seinem Prof., 
dem Zweitgutachter, seinem besten Freund,...

Ich kann mir vorstellen, dass die Konzentration auf die wichtigsten 
Quellen vielleicht damals oder in diesem Fach Usus war.

Der Clou jeder Diss sollte ja sein, wenigstens EINE NEUE Sache erforscht 
bzw. behandelt zu haben. Die Frage muss erlaubt sein, was nun die 
Quintessenz von Guddys Arbeit ist. Wenn die stimmig und neu ist, dann 
erscheinen andere Unzulänglichkeiten in einem anderen Licht als wenn die 
Kernaussage "abgeschrieben" ist. Warum sollte aber einer so blöde sein, 
absichtlich nen Fallstrick mit einzuarbeiten?

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Michael K-punkt schrieb:

> Und wenn du schon die "früheren Zeiten" nennst....gerade wenn sich ein
> Herr Dr. Gysi, ein Systemgewinnler des DDR-Unrechtsstaates erdreistet
> hier als Oberschlauberger zu firmieren, wird es grotesk.

Dazu hat er auch alles Recht, denn als Bundestagsmitglied steht ihm eine 
politische Bewertung des Sachveralts jederzeit zu. Du musst ja nicht 
seine Meinung teilen. Es ist schon ein Witz deinerseits auf den 
DDR-Unrechtstaat hinzuweisen, aber in der Demokratie eine deiner 
Auffassung nicht entsprechende politische Bewertung nicht auszuhalten.

> Was in
> damaligen Zeiten in Promotionen geschrieben wurde wird wohl nicht
> kopiert sondern großteils direkt DIKTIERT worden sein...

Woher willst DU das Wissen? Auch in der DDR wurde niemand gezwungen 
einen akademischen Grad zu erlangen. Die DDR hatte genauso 
wissenschaftliche Fakultäten wie jeder andere Staat. Die Ausbildung dort 
hat sogar gereicht um eine spätere Bundeskanzlerin des Klassenfeindes 
hervorzubringen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Michael K-punkt (charles_b) schrieb:

> ...allein der Umfang von 470 Seiten ist ja schon der Hammer. So viele
> Unrefzits hätten aber doch schon damals auffallen müssen. Seinem Prof.,
> dem Zweitgutachter, seinem besten Freund,...

Das ist quasi der Knackpunkt. Warum wurde eine Arbeit mit Auszeichnung 
bewertet, die erkennbar derart viele Fehlstellen aufweist? Das wirft 
kein gutes Licht auf den Prüfer.

Deswegen schätze ich die Uni Beyreuth steht jetzt "a bissel" unter 
Druck. ;) Vor allem da Guttenberg keine Verantwortung getragen hat und 
den Ball an die Uni retourniert hat. Schlau aber nicht gerade nett.

Autor: Иван S. (ivan)
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Michael K-punkt schrieb:
> Иван S. schrieb:
>> Jene, die sich über das Verhalten des Plagiat-Ministers aufregen sind
>> deiner Meinung nach also Hetzer? Gut, das sei Dir unbenommen, ich
>> erlaube mir aber im Gegenzug, dich als rechtskonservativen
>> Sympathisanten einzuschätzen. In diesen Kreisen ist es meiner Meinung
>> nach nämlich üblich, Andersdenkende als Hetzer (auch schon ein
>> Fortschritt, gegenüber früheren Zeiten) zu diffamieren.

Komisch, daß Du nur den letzten Punkt zitierst. Der Hauptteil meiner 
Argumentation steckt in den anderen.

> DDR-Unrechtsstaat

Hatte ich wohl doch nicht so unrecht mit meiner Einschätzung.

> Was in damaligen Zeiten in Promotionen geschrieben wurde wird wohl nicht
> kopiert sondern großteils direkt DIKTIERT worden sein...

Substanzlose Behauptung.

Aber bitte, mir ist's doch scheißegal, was ihr da drüben in den 
NATO-Staaten politisch treibt. Von mir aus wird der Guttenberg noch Euer 
Kanzler, mich kümmert's nicht.

Ich geb zu, ich mag ihn nicht. Meiner persönlichen Meinung nach ist er 
ein aufgeblasener Gockel, ein metrosexueller Schnösel, ein arroganter 
Möchtegern. Mir war stets unverständlich, warum der so beliebt sein 
soll. An der Kompetenz kann's nicht liegen, die ist meiner Meinung nach 
eher mangelhaft.

Politik (insbesondere Personenpolitik) hat eben auch etwas mit Sympathie 
zu tun. Und ja, ich gebe zu daß es mir gefällt, daß ihm endlich einmal 
was reingewürgt wird. Das ist eben menschlich.
Wäre doch schon viel früher nötig gewesen, Stichwort Kundus. Alles an 
ihm abgeperlt (wenn die Amis die Merkel schon als Teflon-Politikerin 
bezeichnen, was ist dann erst der Guttenberg?), und jetzt gibt's endlich 
Angriffsfläche.

Und ja, ich mag auch die Leyen nicht. Wenn schon einen Konservativen, 
dann den Huber. Ja, ich mag den Erwin Huber. Und Papst Benedikt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Vor allem da Guttenberg keine Verantwortung getragen hat und
> den Ball an die Uni retourniert hat. Schlau aber nicht gerade nett.

Nein, gar nicht schlau. Das ist die übliche Tour des Herrn, anderen die 
Schuld zuzuschieben. So billig kann er sich nicht aus der Verantwortung 
stehlen.

Genauso müssen sich die Herren Profs fragen lassen, wie sie auf die Idee 
kamen, das Werk mit summa cum laude zu bewerten. Sind die Herren 
unfähig, oder setzt der Verstand nur aus, wenn sie es mit adeligen 
Herrschaften zu tun haben.

Autor: Lafuter Z. (lafuter)
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Ich frage mich, was ist peinlicher: Die Gutti-Fanboys die jetzt überall 
durch die Foren hüpfen, oder der Copy-Gutti, der anscheinend glaubt das 
Problem erledigt sich von alleine.

Spätestens seit Mittwoch, seit bekannt ist dass sogar die Einleitung 
abgeschrieben ist, ist die Sache ziemlich eindeutig: Das ist ein Werk 
eines Ghostwriters. Copy-Gutti selbst kann gar nicht so blöde sein.

Und von wegen, das alles wären nur "Flüchtigkeitsfehler", es würden nur 
"Fußnoten fehlen".

Paperlapapp: Schaut euch das mal im guttenplag-Wiki an. Das sind 
ürbigens inzwischen über 118 Seiten: Da wurde regelmäßig bei kopierten 
Textstellen von alter nach neuer Rechtschreibung editiert, einfache 
Wörter durch toll klingende Fremdwörter ersetzt, in kopierte Absätze 
wurden teilweise Sätze dazwischen geschoben, und immer wieder wurde von 
den kopierten Texten einleitende und ausleitende Worte geändert damit 
sich der kopierte Text harmonischen in dem Gesammt-Text einfügt.

Ne, ne. Nix mit versehen und Schlamperei. Da wurde systematisch einfach 
nur fremdes Material zusammenkopiert und stündlich werden neue, kopierte 
Stellen gefunden. Aus der Nummer kommt er so schnell nicht mehr raus.

Auch sein Umgang mit der Presse die letzten Tage spricht Bände. Sonst 
ist er nicht so Kammera-Scheu. Doch jetzt will er sich verkrümmenl, sagt 
Auftritte ab und traut sich nicht ins Pressezentrum zu den Journalisten.

Aber eine Frage stellt sich: Hat Copy-Gutti seinen Ghostwriter schon 
entlassen?

Mein Tip: Er ist angezählt, das K.O. ist absehbar.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ansbach Dragoner schrieb:

> Wieviel verknotete Gehirnwindungen braucht man um solch einen Satz zu
> schreiben. Schwere Geburt gehabt, was?
>
...und das zum Thema Umgang mit Leuten, die sich das Recht herausnehmen, 
eine andere Meinung zu haben. Eugenik liegt schon lange zurück - und das 
ist auch gut so.

> Ich habe für das Ganze Spektakel nur ein "Na und?" übrig.
>
> Die Frage die mich bewegt ist, ob bei 500 Seiten und über Tausend
> Fußnoten noch irgend etwas Eigenes in dieser Arbeit steckt?
> Da höchstwahrscheinlich sehr viele(alle?) Dissertationen aus den sog.
> weichen Wissenschaften(Gedöns Fächer) ähnlich aufgebaut sind, erklärt
> das die Zunahme an dummschwätzenden Akademikern.
>
> Wie sieht eine Dissertation(Seiten/Fußnoten) in den MINT-Fächern aus?
> Einstein wurde ja schon genannt.

In Physik stellt sich beim Studium der Literatur (in Form von Papers) 
bald heraus, dass von den gelesenen 1000 Papers vielleicht 50 wirklichen 
Neuhigkeitswert haben und vielleicht 20 im direkten Umfeld der eigenen 
Arbeit liegen.

Diese 20 werden natürlich zitiert (sofern INhalte genannt werden), auch 
die 50 noch, aber kaum einer stopft 1000 Literaturzitate in seine Arbeit 
- womöglich noch in Form von Fußnoten wie bei den Geisteswissenschaften 
wo dann die Fußnoten mehr sind als der Text auf der Seite.

Zum Schluss schaut man dann noch mal, ob man nicht was geschrieben hat, 
was ggf. in einem anderen Paper drinsteht. Ganz auszuschließen kann man 
das nicht, dass ein Gedankengang auch schon mal woanders gemacht wurde. 
"Der Kreis ist rund." ist halt schon bei den alten Griechen zu finden, 
trotzdem findet man es in jedem Mathebuch - auch ohne Plagiatsvorwurf.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Platinenschwenker .. schrieb:

>> Vor allem da Guttenberg keine Verantwortung getragen hat und
>> den Ball an die Uni retourniert hat. Schlau aber nicht gerade nett.

> Nein, gar nicht schlau. Das ist die übliche Tour des Herrn, anderen die
> Schuld zuzuschieben. So billig kann er sich nicht aus der Verantwortung
> stehlen.

Ich meinte das anders. Mit schlau meinte ich er hat sich damit selbst 
erst mal momentan aus der Verantwortung gebracht. Statt zugeben zu 
müssen warum seine Dissertation sich so schamlos bei anderen bedient hat 
er einfach den Ball an die Uni zurückgespielt, nach dem Motto, "schauen 
wir doch mal was dabei rauskommt". Damit bringt er gleichzeitig seinen 
Doktorvater und die Beteiligten an der Uni in schwere Bedrängnis. Die 
stehen jetzt nämlich einmal unter dem Druck der Öffentlichkeit nach 
Aufklärung. Dann stehen sie unter dem politischen Druck nicht einen 
profilierten und beliebten bürgerlich-konservativen Minister völlig 
bloßzustellen, in dem sie ihm den Titel aberkennen. Und sie stehen unter 
dem Druck der wissanschatlichen Zunft gerecht zu werden und nicht der 
Politik einen Gefälligkeitspersilschein zu erteilen, der den Ruf der Uni 
nachhaltig beschädigen könnte. Guttenberg hat sich heute schlicht einen 
schlanken Fuß gemacht.

Darum titelt auch SPON "Fangt mich, wenn ihr könnt!".

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Иван S. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Иван S. schrieb:
>>> Jene, die sich über das Verhalten des Plagiat-Ministers aufregen sind
>>> deiner Meinung nach also Hetzer? Gut, das sei Dir unbenommen, ich
>>> erlaube mir aber im Gegenzug, dich als rechtskonservativen
>>> Sympathisanten einzuschätzen. In diesen Kreisen ist es meiner Meinung
>>> nach nämlich üblich, Andersdenkende als Hetzer (auch schon ein
>>> Fortschritt, gegenüber früheren Zeiten) zu diffamieren.
>
> Komisch, daß Du nur den letzten Punkt zitierst. Der Hauptteil meiner
> Argumentation steckt in den anderen.


Du hängst dein Fähnchen auch immer schön in den Wind!

>> Was in damaligen Zeiten in Promotionen geschrieben wurde wird wohl nicht
>> kopiert sondern großteils direkt DIKTIERT worden sein...
> Substanzlose Behauptung.

Bitte lesen, es ist keine Behauptung sondern eine Vermutung, die 
immerhin auf jahrelange Kontakte mit DDR-Bürgern aufbaut. Ausdrücklich 
ausnehmen möchte ich die wirklcih gute Zusammenarbeit mit Leuten von der 
Uni Berlin (ost), die fundiert gute wissenschaftliche Arbeit geleistet 
habe und mit denen man sehr gut zusammenarbeiten konnte. Aber da ging es 
um Physik und nicht um Geisteswissenschaften
>
> Aber bitte, mir ist's doch scheißegal, was ihr da drüben in den
> NATO-Staaten politisch treibt. Von mir aus wird der Guttenberg noch Euer
> Kanzler, mich kümmert's nicht.
>
> Ich geb zu, ich mag ihn nicht. Meiner persönlichen Meinung nach ist er
> ein aufgeblasener Gockel, ein metrosexueller Schnösel, ein arroganter
> Möchtegern. Mir war stets unverständlich, warum der so beliebt sein
> soll. An der Kompetenz kann's nicht liegen, die ist meiner Meinung nach
> eher mangelhaft.

Das ist ok, jeder kann sich eine eigene Meinung von den Leuten bilden.

> Politik (insbesondere Personenpolitik) hat eben auch etwas mit Sympathie
> zu tun. Und ja, ich gebe zu daß es mir gefällt, daß ihm endlich einmal
> was reingewürgt wird. Das ist eben menschlich.

Das ist einfach dumm. Nur weil ich die Leute vom anderen Fußballverein 
nicht mag, muss ich mich doch nicht freuen, wenn die sich ein Bein 
brechen.

Menschlich wäre es, wenn man um die Sache ringen würde und sich auf die 
sinnvollste Lösung einigt.

Das System was wir haben, wonach es immer um die "Köpfe" geht erscheint 
mir wie so ne Art Mini-Monarchie auf Zeit. Bis die Gegenparte mal wieder 
was im Schlamm gefunden hat.

So ruinieren wir uns gegenseitig die guten Leute oder zumindest die, die 
sich bis oben durchgearbeitet haben. Was nachrückt ist dann immer 2. 
Reihe.





> Wäre doch schon viel früher nötig gewesen, Stichwort Kundus. Alles an
> ihm abgeperlt (wenn die Amis die Merkel schon als Teflon-Politikerin
> bezeichnen, was ist dann erst der Guttenberg?), und jetzt gibt's endlich
> Angriffsfläche.

Krieg ist Krieg. Wir hier in unseren warmen Cord-Sesseln meinen aber, 
voll den Durchblick zu haben.

> Und ja, ich mag auch die Leyen nicht. Wenn schon einen Konservativen,
> dann den Huber. Ja, ich mag den Erwin Huber. Und Papst Benedikt.

Auch das ist ok. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, was im Vatikan so 
vor sich geht. Manchmal meine ich, dass der Papst nur noch gefilerte 
Nachrichten kriegt und so die Marionette der Kurie ist.

Autor: Heribert B. (plagiator)
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>Krieg ist Krieg. Wir hier in unseren warmen Cord-Sesseln meinen aber,
>voll den Durchblick zu haben.

Die guten alten Cord Sessel.

Autor: Иван S. (ivan)
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Michael K-punkt schrieb:
> Иван S. schrieb:
>> Politik (insbesondere Personenpolitik) hat eben auch etwas mit Sympathie
>> zu tun. Und ja, ich gebe zu daß es mir gefällt, daß ihm endlich einmal
>> was reingewürgt wird. Das ist eben menschlich.
>
> Das ist einfach dumm. Nur weil ich die Leute vom anderen Fußballverein
> nicht mag, muss ich mich doch nicht freuen, wenn die sich ein Bein
> brechen.

Sowas wäre wirklich dumm, das stimmt. Ich würd' das hier aber eher mit 
dem Fall vergleichen, daß die gegnerische Mannschaft beim hoyzern 
erwischt wurde.

> Das System was wir haben, wonach es immer um die "Köpfe" geht erscheint
> mir wie so ne Art Mini-Monarchie auf Zeit. Bis die Gegenparte mal wieder
> was im Schlamm gefunden hat.

Ganz meine Ansicht. Weg mit der Personen- und zurück zur Sachpolitik!
Nur das will eben die Mehrheit anscheinend nicht, die wählen lieber 
Köpfe.

> So ruinieren wir uns gegenseitig die guten Leute oder zumindest die, die
> sich bis oben durchgearbeitet haben. Was nachrückt ist dann immer 2.
> Reihe.

Wobei ich mich ernsthaft frage, wer aus der ersten Reihe (nicht falsch 
verstehen: das ist unabhängig von aktuellen Besetzungen oder bestimmten 
Fraktionen gemeint) sich wirklich dorthingearbeitet hat. Egal ob 
Wirtschaft oder Politik, die die was erreichen werden das was sie sind 
doch fast immer durch "Empfehlung", sprich Vitamin B.

> Krieg ist Krieg. Wir hier in unseren warmen Cord-Sesseln meinen aber,
> voll den Durchblick zu haben.

Stell Dir vor es ist Krieg - und keiner geht hin.
Unter Anderem auch deswegen meine Abneigung gegenüber Militärbündnissen, 
denn da heißt es immer "Mitgehangen - Mitgefangen".

> Manchmal meine ich, dass der Papst nur noch gefilerte
> Nachrichten kriegt und so die Marionette der Kurie ist.

Von Benedikt sind noch einige Reformen zu erwarten, IMO. Aber das ist 
eine andere Baustelle.

Erholsame Nacht wünscht Iwan

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Florian *.* schrieb:
> Geht das ueberhaupt? Den Dr. voruebergehend ablegen wie einen Pulli? Hab
> ich ja noch nie von gehoert.

Nein, das geht nach Ansicht eines gestern Abend vom Deutschlandfunk 
befragten Rechtsanwaltes nicht.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Florian *.* schrieb:

> Geht das ueberhaupt? Den Dr. voruebergehend ablegen wie einen Pulli? Hab
> ich ja noch nie von gehoert.

Vor allem stelle ich mir das rein praktisch kaum möglich vor. Die ganzen 
Druckwerke für Bundespressekonferenz etc. führen Guttenbergs Titel an. 
Selbst auf seinen Visitenkarten wird der "Dr." stehen. Da gäbe es 
reichlich Arbeit das mal eben zu ändern (und Kosten obendrein).

Seine Durchlaucht meinte wohl auch eher, man könne nun mehr von der 
Hofetikette abweichend und vorübergehend den Doktor verbal außen vor 
lassen. ;)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Auf Telepolis ist ein lesenswerter Kommentar: 
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34226/1.html

Autor: Gerry E. (micky01)
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Fragesteller schrieb:
> Die aktuelle Diskussion um Guttenberg beschert uns die Frage, darf man
> in der Doktorarbeit ganze Textpassagen von anderen abgekupfert
> übernehmen, ohne explizit darauf hinzuweisen?
>
> Ist das nicht gezieltes schummeln? Oder ist das etwa ganz normal und nur
> kaum bekannt?

Ich fürchte ja eher, dass es kaum zu vermeiden ist.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Am Ende wird sich herausstellen, dass die Frau Kandesbunzlerin selbst 
hinter diesem finalen Stoß gegen den bereits angezählten letzten 
verbleibenden Konkurrenten um die nächste Kanzlerkandidatur steckt.

Autor: David ... (volatile)
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Wahnsinn.
Inzwischen sinds 291 Plagiate, 62% aller Seiten enthalten Plagiate 
(Inhaltsverzeichnis- und Anhangsbereinigt)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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David ... schrieb:
> Wahnsinn.
> Inzwischen sinds 291 Plagiate, 62% aller Seiten enthalten Plagiate
> (Inhaltsverzeichnis- und Anhangsbereinigt)

Man kann kaum glauben, daß die alle von Gutti abgeschrieben haben.

Autor: Maximilian K. (simulator)
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Da glaubte ich, nur die Italiener sind doof weil sie an ihrem Berlusconi 
hängen. Nun aber haben auch die Deutschen ihren Berlusconi. Beide wurden 
von der Presse hofiert weil sie Quote bringende Schauspieler sind, beide 
haben die gleiche schneidig-erotische Art eines preußischen Offiziers 
und in beiden Ländern ist das Volk gleich naiv gegenüber Scharlatanen.

Der eigentliche Skandal ist aber nicht dieser kleine Trickbetrüger, 
sondern ihr alle, die auf seine Taschenspielertricks reingefallen seit.

Autor: Jo O. (brause1)
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David ... schrieb:
> Wahnsinn.
> Inzwischen sinds 291 Plagiate, 62% aller Seiten enthalten Plagiate
> (Inhaltsverzeichnis- und Anhangsbereinigt)

Mich würde ja interessieren, wieviel Text übrig bleibt, wenn man alle 
Zitate (die korrekt zitierten Stellen + die Plagiate + die Plagiate die 
noch nicht gefunden sind, da die Originale nicht im Netz stehen) aus der 
Desertation des Dr. zu Guttenberg herausnimmt.

Autor: Markus N. (rebel4life)
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Es ist kein Geheimnis, dass bei einer solchen Arbeit gerne kopiert wird 
- imho interessiert das die wenigsten im Alltag, wer glaubt an einen 
Zufall, dass das gerade entdeckt wurde? Da hatte jemand einfach etwas 
gegen den Sunnyboy der Medien, die Uni Bayreuth wird ihm den Doktortitel 
auch nicht aberkennen. Wieso? Wer glaubt daran, dass die Uni a) nicht 
politisch durch die CSU beeinflusst ist und b) die Uni Bayreuth hat mal 
so einen prominenten Absolventen, da werden die gerade einem solchen den 
Doktor aberkennen.


MFG Johannes

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Maximilian K. schrieb:
> Der eigentliche Skandal ist aber nicht dieser kleine Trickbetrüger,
> sondern ihr alle, die auf seine Taschenspielertricks reingefallen seit.

Lieber einen KTG der die Republik unterhält und die Bürger das 
Augenzwinkernd akzeptieren, als eine verklemmte Partei, z.B. Die Grünen, 
die die ganze Republik 10 Jahre lang mit dem Waldsterben in Hysterie 
versetzt und sich nicht bei den Bürgern entschuldigt wenn das 
Waldsterben ausbleibt.

Autor: Bernd Funk (metallfunk)
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Ansbach Dragoner schrieb:

> Lieber einen KTG der die Republik unterhält und die Bürger das
> Augenzwinkernd akzeptieren, als eine verklemmte Partei, z.B. Die Grünen,
> die die ganze Republik 10 Jahre lang mit dem Waldsterben in Hysterie
> versetzt und sich nicht bei den Bürgern entschuldigt wenn das
> Waldsterben ausbleibt.

Der ist gut. Den muß ich mir merken!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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Das haben sich die Italiener auch gesagt. Wenn der Staat eh nichts 
bringt nehmen wir denjenigen mit der besten Show.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Ansbach Dragoner schrieb:
> Lieber einen KTG der die Republik unterhält

Liefert zumindest reichlich Futter für die Comedians und das politische 
Kabarett. Wenn's nach denen geht muss Gutti unbedingt bleiben. ;)

Jo O. schrieb:

> Mich würde ja interessieren, wieviel Text übrig bleibt, wenn man alle
> Zitate (die korrekt zitierten Stellen + die Plagiate + die Plagiate die
> noch nicht gefunden sind, da die Originale nicht im Netz stehen) aus der
> Desertation des Dr. zu Guttenberg herausnimmt.

Dann würde vielleicht der "normale" sprich durchschnittliche Umfang 
einer solchen Arbeit übrig bleiben??! Nur wären dann auch vielleicht die 
wirklich guten Textstellen (Gutti hat sich schließlich vielmals aus 
hervorragenden Quellen bedient) die der Arbeit anscheinend DEN GLANZ 
verliehen haben, um letzlich das summacum laude zu kassieren nicht mehr 
vorhanden und das hat Guttenberg wohl nicht gereicht??! Angeblich hat er 
über 7 Jahre an dieser Arbeit geschrieben. Warum er da nicht mehr 
Sorgfalt in sein Werk investierte bleibt sein Geheimnis oder war es am 
Ende vielleicht doch nicht SEIN Werk???. Dann soll er es sagen, den 
Titel niederlegen und darauf hoffen, dass die Öffentlichkeit ihm das 
verzeiht. Womöglich kommt er damit durch.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Intereantes zum Lebenslauf des Herrn:

Karl-Theodor zu Guttenberg
Die Studierstube ist seine Bühne nicht

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Maximilian K. schrieb:

> Der eigentliche Skandal ist aber nicht dieser kleine Trickbetrüger,
> sondern ihr alle, die auf seine Taschenspielertricks reingefallen seit.

Nun, was ist der eigentlich Skandal? Schief abgeschrieben! Na und!

Reingefallen sind WIR in den letzten Jahren auf die neunmalklugen 
Banker, die voneinander abgeschrieben haben - nichts anderes ist nämlich 
so eine Immobilienblase oder Börsenblase. Jeder verlässt sich auf das, 
was ein anderer schon geschrieben hat - und posaunt es selber als 
Weisheit in die Welt.

So entstehen dann solche Artefakte wie ein völlig überschätzer 
Immobilienmarkt in den USA oder der Unsinn mit dem Investmentbanking.

DA sollten wir mal auf die Straße gehen und den Rücktritt dieser Bagage 
fordern. Finanziell gesehen ist da ein Plagiat von KTG ein Fliegenschiss 
dagegen!

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Michael K-punkt schrieb:
> Maximilian K. schrieb:
>
>> Der eigentliche Skandal ist aber nicht dieser kleine Trickbetrüger,
>> sondern ihr alle, die auf seine Taschenspielertricks reingefallen seit.
>
> Nun, was ist der eigentlich Skandal? Schief abgeschrieben! Na und!

Lassen wir mal den Begriff "Skandal" beiseite. Der eigentliche 
Knackpunkt ist ein massiver Vertrauensverlust des bisher in vielen Augen 
so integeren Überfliegers KTG. Guttenberg stand bisher mit seinem 
Habitus, mit seiner ganzen Art für Glaubwürdigkeit. Er war das Gegenteil 
dieser jämmerlichen Figuren des deutschen Adels, die als Pinkelprinz 
oder geldgeile Angeber durch die Gazetten geisterten. Er war schlicht 
DER INTEGERE UNTER SEINESGLEICHEN (dem titeltragenden Adel). Dieses 
Image von ihm ist jetzt schwer angeschlagen und kaum mehr reparabel und 
er hat selbst dazu beigetragen, sein Bild in der Öffentlichkeit zu 
beschädigen. Das er dennoch bei vielen durchaus Sympathie genießt mag 
verständlich sein, wirft aber kein gutes Licht auf den Bildungsstandort 
Deutschland. Wenn eine Mehrheit meint, eine Doktorarbeit zu faken sei 
gleichbedeutend wie in der siebten Klasse mal bei der Mathearbeit 
abzuschreiben, dann ist das mehr als traurig.

Mich würde mal interessieren, ob diese Mehrheit noch genauso denken 
würde, wenn ein ganzer Klassenverband ihrer Schule ihre Abiturszeugnisse 
durch falsche Einsernoten sich erschlichen hätte, während ihre eigenen 
Kinder sich mühsam abquälen müssen, um gerade noch auf eine Note 2 oder 
3 im Schnitt im Zeugnis zu kommen?! Spätestens wenn ihr Kind dann bei 
der Bewerbung mit diesem Zeugnis einem dieser gefakten Einserkandidaten 
platz machen müsste, wäre wohl der Verständnis für so eine 
Leistungserschleichnung sofort weg.

> Reingefallen sind WIR in den letzten Jahren auf die neunmalklugen
> Banker, die voneinander abgeschrieben haben - nichts anderes ist nämlich
> so eine Immobilienblase oder Börsenblase. Jeder verlässt sich auf das,
> was ein anderer schon geschrieben hat - und posaunt es selber als
> Weisheit in die Welt.
>
> So entstehen dann solche Artefakte wie ein völlig überschätzer
> Immobilienmarkt in den USA oder der Unsinn mit dem Investmentbanking.
>
> DA sollten wir mal auf die Straße gehen und den Rücktritt dieser Bagage
> fordern. Finanziell gesehen ist da ein Plagiat von KTG ein Fliegenschiss
> dagegen!

Da gibt es eine auffällige Gemeinsamkeit zwischen dem was Guttenberg 
betrifft und dem was uns diese Investmentheinis bescheren. Beide 
scheinen als größtes Talent jeweils ihrerseits das Blendwerk zu 
beherrschen, um jeweils mehr vorzugeben als wirklich am Ende dahinter 
ist. Irgendwann fliegt das halt mal auf und das war bei beiden jetzt der 
Fall.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Platinenschwenker .. schrieb:

> Da gibt es eine auffällige Gemeinsamkeit zwischen dem was Guttenberg
> betrifft und dem was uns diese Investmentheinis bescheren. Beide
> scheinen als größtes Talent jeweils ihrerseits das Blendwerk zu
> beherrschen, um jeweils mehr vorzugeben, als wirklich am Ende dahinter
> ist. Irgendwann fliegt das halt mal auf und das war bei beiden jetzt der
> Fall.

Ja genau, nur dass die Bank-Heinis jetzt wieder Boni in Billionenhöhe 
bekommen und sich bei KTG nur die Genugtuung breit machen würde es einem 
adeligen Schnösel mal wieder richtig gezeigt zu haben.

Wer weiß? Vielleicht soll so ein "Bauerenopfer" von den wirklcih großen 
Betrügern in unserer Republik ablenken (Riester, Rürup, Lauterbach, 
Ackermann, etc. etc.)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael K-punkt schrieb:
> DA sollten wir mal auf die Straße gehen und den Rücktritt dieser Bagage
> fordern. Finanziell gesehen ist da ein Plagiat von KTG ein Fliegenschiss
> dagegen!

Das sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben - 
also vermeng sie nicht.

KTG hat sich mittels der Medien das Image eines Ehrenmannes aufgebaut 
und bemüht Slogans wie
Verlässlichkeit und Klarheit sind die Voraussetzungen für das Vertrauen der
Bürger in die Politik. Ich spreche meine Überzeugungen offen aus, auch wenn
dazu unbequeme Wahrheiten gehören.
und ist gegen andere, die Fehler gemacht hatten, stets - und nicht 
selten auch auf Verdacht - mit kompromißloser Härte vorgegangen.

Damit hat er die Maßstäbe gesetzt, an denen er jetzt selbst gemessen 
wird.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Damit hat er die Maßstäbe gesetzt, an denen er jetzt selbst gemessen
> wird.

Alles schön und gut. Doch bei mehreren Hundert Plagiatsstellen stellt 
sich für mich einfach die Frage ob da einfach das Layout nicht stimmt, 
d.h. dort eine irgendwie anders geartete Zitiervorschrift verwendet 
wurde.

SO blöde kann ja wohl kein Prof. sein, der nicht wenigstens 1% der 
Plagiate entdeckt und reklamiert...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Michael K-punkt schrieb:

> SO blöde kann ja wohl kein Prof. sein, der nicht wenigstens 1% der
> Plagiate entdeckt und reklamiert...

Auf jeden Fall wirft das auch kein gutes Licht auf den Prüfungsvorgang. 
Ich schätze mal da wird jetzt gerade eifrig an der Uni diskutiert wie 
man aus der Nummer wohl wieder raus kommt. Der Prof. soll ja kein 
schlechter sein. Vielleicht hat aber auch ihm die Zeit, Muße und Lust 
gefehlt die vielen Übereinstimmungen in einer Arbeit mit fast 500 Seiten 
zu erkennen. Andere Erklärung wäre, er hat's gewusst und .. (dann steht 
die Uni blöd da).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael K-punkt schrieb:
> SO blöde kann ja wohl kein Prof. sein, der nicht wenigstens 1% der
> Plagiate entdeckt und reklamiert...

Wer weiß. Manche fühlen sich geehrt, wenn sie dem Hochadel was Gutes tun 
können, und schalten ihren Verstand auf Winterschlaf, andere sind 
parteiisch, oder ganz plump käuflich. Die Herren haben jetzt auch - 
verdientermaßen - ein Problem...

Mir hat KTG auch zunächst imponiert. Nur hielt das nicht lange an, weil 
immer klarer wurde, das der Bursche ein Potemkinsches Dorf ist. Auch das 
unsägliche Engagement seiner Holden i.S. Kinderp*rn*graphie wirkte 
extrem abstoßend und ich fragte mich, ob er etwa aus ähnlichem Holz 
geschnitzt ist. Der Verdacht hat sich bestätigt.

Offenbar war der Herr gewohnt, immer nur die Treppe herauf zu fallen und 
ich nehme ihm deshalb durchaus ab, daß er keinerlei Unrechtsbewußtsein 
hat.

Nun hat sich selbst demontiert. Als Kriegsminster zurücktreten muß er 
wegen mir nicht - mir sind auf diesem Posten gerupfte Hühner, die sich 
als Gockel gerieren, nicht unrecht. Nur ob Frau Merkel das auch so sehen 
wird, möchte ich bezweifeln...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Womöglich schieben sie ihn - wie seinerzeit Herrn Özdemir - nach 
Straßburg ab, bis Gras über die Sache gewachsen ist. (Bei Ö. gab es noch 
einen zweiten guten Grund für die Abschiebung, die aber mit dem 
eigentlichen fest zusammen hing: die finianzielle Sanierung durch die 
unanständig hohen Diäten, die ohne jede Gegenleistung gezahlt werden.)

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Merkel wird sich hüten Gutti vorschnell aus dem Amt zu nehmen. Das kann 
sie sich gar nicht leisten. Der sind schon zu viele Top-Leute aus den 
eigenen Reihen ausgebüchst. Und solange die öffentliche Meinung noch pro 
Guttenberg ist, würde man ihr eine vorschnelle Abberufung sogar negativ 
ankreiden. Sie wäre dann mit dem Vorwurf konfrontiert ihren Ministern 
nicht genügend Unterstützung in schwierigen Zeiten zu gewähren.

Für Merkel zählt letztlich nur, wie wirkt sich die Affäire auf mögliche 
Wahlchancen des eigenen Lagers aus und das widerum hängt davon ab, wie 
die Öffentlichkeit den Fall bewertet (Dank B..dzeitung NOCH pro 
Guttenberg). Der schwarze Peter liegt momentan in Bayreuth. Dafür hat 
der Freiherr der sich einen schlanken Fuß in seiner Sache macht gesorgt. 
Bayreuth hat die A..Karte am Hals. Folgen sie den Leitlinien der 
Wissenschaft (was sie eigentlich müssten)?? Oder geben sie womöglich ein 
Gefälligkeitsgutachten ab, das Guttenberg entlastet?? Dann würde aus der 
"Affäire Plagiat" auch noch eine "Affaire Bayreuth" und ob eine Uni die 
in Konkurrenz mit anderen Standorten steht das "abkann" ist die große 
Frage!

Eigentlich kann nur Guttenberg selbst durch rechtzeitigen Titelverzicht 
das Dilemma noch lösen, in das er andere so mal eben gebracht hat. Da 
würde sich dann auch zeigen, ob er wirklich Verantwortung übernimmt oder 
ob seine Reden doch bloß inhaltsleeres Phrasengedresche sind und 
bleiben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Merkel wird sich hüten Gutti vorschnell aus dem Amt zu nehmen.

Wer redet denn von vorschnell?

> Eigentlich kann nur Guttenberg selbst durch rechtzeitigen Titelverzicht
> das Dilemma noch lösen

Der Zug ist abgefahren. Das hätte er gleich machen müssen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>> Eigentlich kann nur Guttenberg selbst durch rechtzeitigen Titelverzicht
>> das Dilemma noch lösen
>
> Der Zug ist abgefahren. Das hätte er gleich machen müssen.

Das sehe ich anders. Er hätte gestern auf einer ordentlichen 
Pressekonferenz und nicht auf dieser Elendskundgebung seinen 
freiwilligen Verzicht auf den Doktortitel erklären können (mit welcher 
Begründung auch immer). Dann wär die Angelegenheit der Echtheit der 
Arbeit wohl erledigt, weil die Uni die Arbeit rückwirkend als quasi 
nicht vorliegend behandeln könnte (wobei ich nicht weiß, ob das 
rechtlich so einfach überhaupt zulässig und möglich ist). So aber lässt 
er die Uni prüfen. Die Spiegel hat das sinngemäß umschrieben mit "weist 
mir erst mal nach dass ich Mist gebaut habe".

Ich kann mir vorstellen, dass er solange sich die Uni nicht äußert noch 
immer die Möglichkeit hat seine Arbeit für nichtig zu erklären.

Kleine Parallele: Verteidigungsminister Scharping hatte damals auch kein 
Einsehen in seine Tirade von Fehlern. Wir erinnern uns, rr ließ sich 
ganz hochoffiziell von Schröder aus dem Amt werfen. Damit war Scharping 
nicht nur sein Ministeramt los, sondern auch seine politische Karriere.

Wenn Guttenberg rechtzeitig verzichtet könnte er vielleicht weiter 
Minister bleiben. Erkennt ihm die Uni jedoch den Titel ab, ist er beides 
los: Titel und Ministerposten. (dann ist nämlich seine Glaubwürdigkeit 
zerstört).

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Platinenschwenker .. schrieb:
>> Merkel wird sich hüten Gutti vorschnell aus dem Amt zu nehmen.
>
> Wer redet denn von vorschnell?

Vorschnell heißt, ihn aus dem Amt nehmen, solange noch kein offizielles 
Urteil über seine Doktorarbeit ausgesprochen ist UND solange die 
öffentliche Meinung NOCH PRO Guttenberg ist.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Die Dissertation scheint bereits in Auflösung und könnte bald ganz von 
der Bildfläche verschwunden sein siehe

http://www.tagesspiegel.de/politik/verlag-zieht-gu...

Zitat

"Ebenso schnell wie Guttenberg selbst reagierte der Berliner Verlag 
Duncker & Humblot. Er bietet die umstrittene Doktorarbeit des 
Verteidigungsministers nicht mehr an. Das Haus hat die elektronische 
Variante der Dissertation aus seinem Angebot genommen, bestätigte 
Verleger Norbert Simon am Freitag. Die gedruckte Auflage von rund 400 
Exemplaren sei zudem ausverkauft."

Ende Zitat

Im Guttenplug-Wiki ist zu lesen, dass Guttenbergs Inanspruchnahme des 
wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages Kosten in Höhe von 20.000 
Euro verursacht haben soll. Diese Kosten würde demnach der Steuerzahler 
tragen für letztlich eine Dissertation sprich Privatangelegenheit.

Autor: Hans L. (hansl)
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Ich habe nicht im ganzen Tread gesucht, ob es schon erwähnt
wurde. Aber das mit den Fussnoten hätte KT (Kann täuschen)
zu Guttenberg wohl wissen sollen.

Über Fussnoten gibt es nämlich ein Buch in dem genau steht,
wie Fussnoten in wissenschaftlichen Werken gesetzt werden sollen.

Der Autor war zufällig sein Großvater KT Guttenberg ;)

http://www.amazon.de/Fu%C3%9Fnoten-Karl-Theodor-Fr...

LOL ;)

Hans L

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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1. Mir ist ein Rätsel, wie man 500 Seiten für ne Dissertation brauchen 
kann.  Bei uns waren bereits 200 Seiten inkl. allem schon mehr als 
heftig.
Man muss die Sache auch auf den Punkt bringen können. Die Dicke der 
Arbeit korreliert nicht mit der Qualität - zumindest in der Physik.

2. Mir ist ein Rätsel, wie jemand auf die Idee kommt, so einen dicken 
Schinken auch noch zu LESEN. Sind das so sensationelle Thesen, die da 
geschrieben wurden?

3. Guddy ist auf dem Verliererposten seit er Verteidungsminister (im 
aktuellen Sinne Kriegsminister) ist. Er hat sich zunächst als Finanz- 
oder Wirtschaftsfachmann profiliert und ist dann als Notlösung 
Verteidigungsminister geworden. Zuvor war dort Herr Jung, der nach 33 
Tagen schon auf Ministerpension gemacht hat... Also ein undankbarer 
Posten.

4. Bei so vielen Fehlern erhebt sich für mich die Frage, ob es sich um 
ein grundsätzliches Format-Problem handelt d.h. in Bayreuth das Zitieren 
irgendwie anders gehandhabt wurde. Vielleicht steht vorne noch ein Satz 
"Zitate sind nicht weiter kenntlichgemacht" und alles andere ist eine 
Folgeerscheinung? Schwer vorstellbar, aber immerhin.

5. Manche Dissertationen bestehen auch nur aus einem kurzen Bericht und 
einer Sammlung von Papers aus Journalen, die der Doktorant während 
seiner Zeit veröffentlicht hat. Bei diesen Papers arbeiten aber immer 
mehrere Personen zusammen. Ob bei einem Experiment ein Diplomand das 
Voltmeter nicht mal falsch abgelesen hat ist kaum nachvollziehbar. Für 
100%-ig fehlerfreie und eigenverantwortete Dissertationen müssten wir 
die Kandidaten schon in Isolationshaft nehmen - oder gleich auf den Mond 
schießen.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Im Guttenplug-Wiki ist zu lesen, dass Guttenbergs Inanspruchnahme des
> wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages Kosten in Höhe von 20.000
> Euro verursacht haben soll.

Wer hat das den schon wieder so schnell ausgerechnet und nach welcher 
Methode?

Darf jeder, ob qualifiziert oder unqualifiziert soetwas ins Wiki 
schreiben?

Und warum gibt es Leute die diese Behauptungen ungeprüft übernehmen und 
damit hausieren gehen?

Autor: U. B. (pasewalker)
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> ... dass Guttenbergs Inanspruchnahme des
> wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages Kosten in Höhe von 20.000
> Euro verursacht haben soll. Diese Kosten würde demnach der Steuerzahler
> tragen für letztlich eine Dissertation sprich Privatangelegenheit.

Ergo: Dem Guttsten Schwiegermutters-Liebling bleibt somit jeder 
opportunistische Lösungsweg offen.

ER, Träger vieler Namen und täglich gebürsteter Massanzüge, sich für 
seine Soldaten und uns aufopfernde Vorzeige-Politiker, Repräsentant 
deutscher Tapferkeit im Felde, zwangsgeerbter prinzipieller Integrität, 
seine Untergebenen hart aber fair Behandelnde wird jedenfalls schuldlos 
bleiben ...

Entweder hat Copy-Karl eben "versehentlich" ein paar Zitate zu viel in 
die Doc-Arbeit eingebaut, und die blöde Uni hat's schuldhaft "leider" 
übersehen und die Arbeit widerrechtlich mit 1++ bewertet.

Oder sein Kollektiv von Ghostwritern bestand ( aus Einspargründen ! ) 
nur aus naiven Praktikanten/Innen im freiwilligen sozialen Jahr, und 
fanden die Anführungsstriche auf der Tastatur nicht ...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ansbach Dragoner schrieb:

> Darf jeder, ob qualifiziert oder unqualifiziert soetwas ins Wiki
> schreiben?
>
> Und warum gibt es Leute die diese Behauptungen ungeprüft übernehmen und
> damit hausieren gehen?

Es scheint eine Wiki-Mafia zu geben, die die Einträge auch bei wikipädia 
kontrolliert und weltanschaulich zensiert. Selbst die Korrektur von 
Fehlern oder Klarstellungen werden systematisch wieder rausgelöscht.

Der Irrglaube, was im Netz steht stimme, wird leider noch von vielen 
ohne die geringsten Zweifel gepflegt.

Autor: Norbert L. (norbert_l64) Benutzerseite
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> Zuvor war dort Herr Jung, der nach 33
> Tagen schon auf Ministerpension gemacht hat... Also ein undankbarer
> Posten.

Der Sessel des Verteitigungsministers war schon immer, seit bestehen der 
Bundeswehr, ein Schleudersitz.

Autor: Markus N. (rebel4life)
Datum:

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U. B. schrieb:
> und die blöde Uni hat's schuldhaft "leider"
> übersehen und die Arbeit widerrechtlich mit 1++ bewertet.

Nö, die sind mir der eidesstattlichen Erklärung bei der Abgabe fein 
raus. ;)


MFG Johannes

Autor: Jo O. (brause1)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> 4. Bei so vielen Fehlern erhebt sich für mich die Frage, ob es sich um
> ein grundsätzliches Format-Problem handelt d.h. in Bayreuth das Zitieren
> irgendwie anders gehandhabt wurde. Vielleicht steht vorne noch ein Satz
> "Zitate sind nicht weiter kenntlichgemacht" und alles andere ist eine
> Folgeerscheinung? Schwer vorstellbar, aber immerhin.

Ein richtiges Zitat darf ja nicht verändert werden. Man darf ja nichtmal 
etwas fett schreiben, das im Original nicht fett war. Sollte man das 
machen, dann muss man das zuzstätlich dazuschreiben. (z.B. Hervorhebung 
von mir.) Ich glaube nicht, dass eine Hochschule soetwas anders 
handhaben kann.

In den Plagiaten sind aber sehr wohl Kleinigkeiten verändert worden. 
Hier ein zusätzliches Wort, da eine zusätzliche negative Bemerkung zu 
nem SPD Politiker, verständliche Wörter durch wissenschaftlich 
klingendere ersetzt...
siehe:
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Herausragende_...

Wie soll ich das anders interpretieren? Bleibt mir eine andere Wahl als 
da Vorsatz zu vermuten? Bleibt mir eine andere Wahl, als davon 
auszugehen, dass er sich vor die Kameras der Welt gestellt hat und 
grinsend allen Menschen ins Gesicht gelogen hat? Was muss er für ein 
Menschenbild haben, wenn er meint damit durchzukommen? Und was, wenn er 
damit durchkommt?

Schöner Aufruf:
http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Offener_Aufruf...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Johannes R. schrieb:
> Nö, die sind mir der eidesstattlichen Erklärung bei der Abgabe fein
> raus. ;)

In Bayreuth verlangen sie keine eidesstattlichen Erklärung, sondern nur 
so eine Art Ehrenwort. Ermittlungen wegen falscher eidesstattlicher 
Versicherung wurde von der Staatsanwaltschaft deshalb eingestellt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Die Wikipedia-Seite über Guttenberg gibt einen kompakten Überblick über 
die Vita des Herrn: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Die Wikipedia-Seite über Guttenberg gibt einen kompakten Überblick über
> die Vita des Herrn:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg

Schön geschrieben, wer aber die Zeilen genau studiert wird feststellen, 
dass man unter dem Deckmantel "neutraler" Berichterstattung im 
Lexika-Talk sehr wohl das eine oder andere wertende Urteil mit 
hineingewoben hat...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Da gebe ich dir Recht. Ungerecht ist es trotzdem nicht, sondern eine Art 
kompromißlose Richtigstellung dessen, was BILD & Co. vorher - nicht 
gegen den Widerstad G.s - verbreitet haben.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Da gebe ich dir Recht. Ungerecht ist es trotzdem nicht,

...es muss ja nicht gerecht sein, aber es nimmt ja den Anspruch der 
Wahrheit für sich in Anspruch, und DARAN hapert es

Passiert aber auch in den Medien. Mubarak & Co waren nie das "Regime" in 
den Nachrichten, sondern halt die Regierung von Ägypten. Nun, wo es eng 
wurde, sind die Medien sofort auf "Regime" umgeschwenkt.

Kann man machen, doch man kolportiert damit gleich eine Stellungnahme 
und verbreitet insofern keine Nachricht sondern eine Meinung.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> ...es muss ja nicht gerecht sein, aber es nimmt ja den Anspruch der
> Wahrheit für sich in Anspruch, und DARAN hapert es

Der Artikel ist in laufender Bearbeitung - sieh dir die Diskussionsseite 
an.

Zum Abschnitt "Politische Karriere": Er klingt sehr ernüchternd, wenn 
man die Aussagen mit dem vergleicht, was die hamburger Prawda und BILD 
über ihn verbreitet haben. Nur scheint es eine Tatsache zu sein, daß er 
über seine Karriere in der Wirtschaft maßlos aufgeschnitten hat. Das 
beim Namen zu nennen, ist keine Wertung, auch wenn hinterher mehr als 
ein schaler Nachgeschmack bleibt.

So schmeckt der Herr eben und die Enttäuschung, die sich bei seinen Fans 
breit macht, ist nicht das Problem von Wikipedia, sondern deren eigenes.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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"Dort entschied er sich zur Überraschung seiner Kameraden und 
Vorgesetzten gegen den dreimonatigen Fahnenjunker-Lehrgang für 
Offiziersanwärter, der eigentlich für Abiturienten vorgesehen ist, und 
machte stattdessen mit Haupt- und Realschülern einen sechs Monate 
dauernden Unteroffizierslehrgang."

Zitat: Wikipedia, stand 20.2.2011

=> ob seine Kameraden überrascht waren ist vollständig uninteressant und 
gehört nicht in ein Lexikon


"Danach verfolgte er sein rechtswissenschaftliches Studium allerdings 
nicht mehr weiter. Weil ihm das Zweite juristische Staatsexamen fehlt, 
kann zu Guttenberg die Bezeichnung Volljurist nicht führen."

Zitat: s.o.

=> Was einem fehlt oder was einer nicht kann, gehört ebenfalls nicht in 
ein Lexikon. Bei Einstein finden wir auch keine Passage: ....weil er 
keine Gebärmutter hatte, konnte er zeitlebens keine Kinder auf die Welt 
bringen...

"Bei dem renommierten Bayreuther Juristen Peter Häberle begann zu 
Guttenberg..."

Zitat: s.o.

Ob ein Professor renommiert ist, gehört ebenfalls nicht in ein Lexikon. 
"Renommiert" ist eine Meinung, die andere Leute über einen haben können 
oder auch nicht. Es ist keine Tatsache.


"Karl-Theodor zu Guttenberg war laut eigener Aussage Leiter des 
Familienbetriebs in München und Berlin sowie bis 2002 geschäftsführender 
Gesellschafter der Guttenberg GmbH in München."

Zitat: s.o.

=> Wer jeweils bei einer GmbH Gesellschafteter etc. ist, kann man leicht 
feststellen. Da brauchen wir nicht eine "Aussage".


"Nach Recherchen des Magazins Panorama wurde einige Tage später bekannt, 
dass es sich bei dem angeführten Familienunternehmen in Wahrheit um die 
zu Guttenberg'sche Forstverwaltung und die Guttenberg GmbH in München 
handelte.[24] Letztgenannte hatte laut der Wirtschaftsauskunftei 
Creditreform nur rund drei Beschäftigte und machte im Jahr 2000 einen 
geschätzten Umsatz in Höhe von 25.000 Euro.[24] Unternehmenszweck war 
vor allem die Verwaltung des Familienvermögens.[24] Auch in der 
Forstverwaltung waren nach Presserecherchen nur wenige Mitarbeiter 
beschäftigt.[24]"

==> Hier kommt es jetzt ganz dick. Wie groß eine Firma ist, ist für die 
Frage nach der Tätigkeit in der freien Wirtschaft unerheblich. Guddy hat 
ja nicht gesagt, er sei in einem Großunternehmen tätig gewesen - das 
wäre dann was anderes, wenn es nicht stimmt.

Auch die Höhe des Jahresumsatzes ist für diese Frage unerheblich.

Auch entsteht der Eindruck, dass "Familienunternehmen" und "Guttenberg 
GmbH" nicht kompatibel zueinander sind. Mit derm Zusatz "in Wahrheit" 
wird leise eingeflochten, dass Guddy damals gelogen hat. Auch eine 
Forstverwaltung ist ein Familienunternehmen.

Ebenfalls unerheblich ist die Anzahl der Mitarbeiter.


Und so weiter und so weiter....
Wenn man will, kann man einen Artikel über eine Person ohne Mühe so 
friesieren, dass der unbedarfte Leser einen schlechten Eindruck von der 
betroffenen Person erhält.

Dies ist aber - nach meiner Auffassung - nicht die Aufgabe eines 
Lexikons oder ein Enzyklopädie.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> Nur scheint es eine Tatsache zu sein, daß er
> über seine Karriere in der Wirtschaft maßlos aufgeschnitten hat. Das
> beim Namen zu nennen, ist keine Wertung, auch wenn hinterher mehr als
> ein schaler Nachgeschmack bleibt.

Man muss sein Licht ja nicht absichtlich unter den Scheffel stellen.
Aufgeschnitten würde für mich bedeuten, dass er behauptet hat, dass es 
300 MA waren und dabei waren es nur 30 oder 3.

Wer sorgfältig liest, wird beim Wort "Familienunternehmen" ohnehin an 
die Reklame aus dem Fernsehen denken...

Und bei Porsche und Mercedes heißen Gebrauchtwagen auch einfach 
pre-owned.
Ältere Arbeitssuchende verweisen auch lieber auf ihre Erfahrung und 
nicht auf ihr Alter.
Meint dasselbe, klingt aber besser.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael K-punkt schrieb:
> => Was einem fehlt oder was einer nicht kann, gehört ebenfalls nicht in
> ein Lexikon. Bei Einstein finden wir auch keine Passage: ....weil er
> keine Gebärmutter hatte, konnte er zeitlebens keine Kinder auf die Welt
> bringen...

Das kann man mit einem Link auf Volljurist wikipediamäßig lösen.

> Ob ein Professor renommiert ist, gehört ebenfalls nicht in ein Lexikon.
> "Renommiert" ist eine Meinung, die andere Leute über einen haben können
> oder auch nicht. Es ist keine Tatsache.

dto. entsprechend.

> => Wer jeweils bei einer GmbH Gesellschafteter etc. ist, kann man leicht
> feststellen. Da brauchen wir nicht eine "Aussage".

So einfach ist das nicht. Man kann zwar leicht den Namen des aktuellen 
Geschäftsführers herausfinden, aber nicht die früherer. Um an diese 
Information aus dem Handelsregister zu kommen, muß man bezahlen.

> ==> Hier kommt es jetzt ganz dick. Wie groß eine Firma ist, ist für die
> Frage nach der Tätigkeit in der freien Wirtschaft unerheblich. Guddy hat
> ja nicht gesagt, er sei in einem Großunternehmen tätig gewesen - das
> wäre dann was anderes, wenn es nicht stimmt.
>
> Auch die Höhe des Jahresumsatzes ist für diese Frage unerheblich.
...
> Ebenfalls unerheblich ist die Anzahl der Mitarbeiter.

Das sehe ich nun absolut nicht so. Wenn ein Wirtschaftsminister angibt, 
er habe Jobs in der freien Wirtschaft bekleidet und sich dann 
herausstellt, daß das nur maßlose Aufschneiderei ist, dann sind solche 
Informationen essentiell.

Michael K-punkt schrieb:
> Man muss sein Licht ja nicht absichtlich unter den Scheffel stellen.
> Aufgeschnitten würde für mich bedeuten, dass er behauptet hat, dass es
> 300 MA waren und dabei waren es nur 30 oder 3.

Man müßte nur derlei Informationen über "frühere Tätigkeiten" für sich 
behalten. Daß er das nicht getan hat, läßt nur den Schluß zu, daß er 
aufgeschnitten hat.

Ein Aufschneider als Wirtschafts-, oder Kriegsminister? Na ja...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Uhu Uhuhu schrieb:

> So einfach ist das nicht. Man kann zwar leicht den Namen des aktuellen
> Geschäftsführers herausfinden, aber nicht die früherer. Um an diese
> Information aus dem Handelsregister zu kommen, muß man bezahlen.

Das würde ein seriöses Lexikon dann eben auch tun.

> Das sehe ich nun absolut nicht so. Wenn ein Wirtschaftsminister angibt,
> er habe Jobs in der freien Wirtschaft bekleidet und sich dann
> herausstellt, daß das nur maßlose Aufschneiderei ist, dann sind solche
> Informationen essentiell.

Wo ist da die Aufschneiderei? Wer ne Döner-Bude sein eigen nennt oder 
seine Dienste als Hausmeisterservice anbietet, ist in der freien 
Wirtschaft tätig.

Das Problem dürfte sein, dass viele (auch ich erstmal)  da an große 
Geschäftsgebäude, Sekretärin und Dienstwagen denken. Doch dem muss nicht 
so sein. Freie Wirtschaft ist nicht gleich Großindustrie.

Diesen Umstand (dass wir erst mal an was Großartiges denken) hat er sich 
natürlich zunutze gemacht. Aber ist das Aufschneiderei?

Putzfrauen sind heute Raumkosmetikerinnen. Sekretärinnen sind heute 
Chef-Assistenzen. Verkäufer sind heute Fachberater. Da sind wir dann 
bald alle Aufschneider.

Autor: U. B. (pasewalker)
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Ein Kriegsminister ist in der BRD sowieso teuer bezahlter Water-head, da 
im "Verteidigungsfall" unser(e) BundeskanzlerIn der/die oberste
FeldherrIn ( NICHT: -IM ! ) ist.

Apropros: Hat Fr. Dr. A. eigentlich irgendwo "gedient" ?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Michael K-punkt schrieb:
> Da sind wir dann bald alle Aufschneider.

Du lenkst ab.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Da sind wir dann bald alle Aufschneider.
>
> Du lenkst ab.

Na ja, wenn wir das Maß so streng anlegen sollten wir uns schon auch 
fragen ob wir das bei uns selber auch so tun würden.

Autor: D. I. (Gast)
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Michael K-punkt schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Michael K-punkt schrieb:
>>> Da sind wir dann bald alle Aufschneider.
>>
>> Du lenkst ab.
>
> Na ja, wenn wir das Maß so streng anlegen sollten wir uns schon auch
> fragen ob wir das bei uns selber auch so tun würden.

Ich denke man kann bei einer Position wie die eines Ministers durchaus 
stärkere Maßstäbe anlegen, als bei einem Otto-Normal-Bürger ohne 
weiteren Einfluss

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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D. I. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Uhu Uhuhu schrieb:
>>> Michael K-punkt schrieb:
>>>> Da sind wir dann bald alle Aufschneider.
>>>
>>> Du lenkst ab.
>>
>> Na ja, wenn wir das Maß so streng anlegen sollten wir uns schon auch
>> fragen ob wir das bei uns selber auch so tun würden.
>
> Ich denke man kann bei einer Position wie die eines Ministers durchaus
> stärkere Maßstäbe anlegen, als bei einem Otto-Normal-Bürger ohne
> weiteren Einfluss

Jaja, find ich ja auch. Aber als er die Diss geschrieben hat, wußte er 
ja noch nicht, dass er mal Minister werden würde.

Was würden die wohl suchen und finden, wenn unsereiner in die Politik 
gehen würde?  In den USA kommen ja dann gerne Haschisch-Zigaretten als 
Killerargument, die jemand in der Studentenzeit mal geraucht hat (ohne 
dass ich das getan hätte oder gut finden würde).

Die Kids, die jetzt ihre Bilder bei facebook hochladen wie sie jemand 
die Zunge rausstrecken, sind dann als mögliche Minister schon mal 
undenkbar.

Hochproblematisch wäre es natürlich, wenn der gute Mann jetzt in einem 
Bereich tätig wäre, die in direktem Zusammenhang mit der Diss stehen 
würde.

Wenn also einer als Facharzt für Geburtshilfe firmiert und in 
Wirklichkeit nur einmal dabei war, als ein Kalb mit einem Strick aus der 
Kuh geholt wurde - DANN wirds kritisch.

Und noch einmal zu den Maßstäben: Da ist es unsäglich, dass z. B. der 
Wiesheu so glimpflich davongekommen ist, gab es da nicht mal einen 
schweren Autounfall mit einem Unfall-Todesopfer? Oder die Riege der 
Bankler und Politiker, die bei der alpe-Adria mit dabeiwaren. Da 
brauchen wir gar nicht in der Vergangenheit zu suchen um was zu finden, 
was strengen Maßstäben nicht genügt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael K-punkt schrieb:
>> Ich denke man kann bei einer Position wie die eines Ministers durchaus
>> stärkere Maßstäbe anlegen, als bei einem Otto-Normal-Bürger ohne
>> weiteren Einfluss
>
> Jaja, find ich ja auch. Aber als er die Diss geschrieben hat, wußte er
> ja noch nicht, dass er mal Minister werden würde.

Es handelt sich um Betrug und so eine Vorgeschichte würde ihn, währe 
er Buchhalter, arbeitslos machen.

Sollen für Minister weniger strenge Maßstäbe gelten?

Erschwerend kommt in seinem Fall noch das künstlich aufgebaute Image als 
der Tradition verpflichteter Ehrenmann mit hochadeligem Hintergrund.

Das ist eben wie mit Papiertüten: haut man auf die leere Tüte, passiert 
nicht viel; bläst man sie vorher auf bis zum Anschlag, dann krachts ganz 
gehörig.

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Uhu Uhuhu schrieb:
>> Jaja, find ich ja auch. Aber als er die Diss geschrieben hat, wußte er
>> ja noch nicht, dass er mal Minister werden würde.

Als er die Diss abgegeben hat war er Minister. Er hat ja auch fleissig 
Stoff vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages abgekupfert. Es ist 
mir schleierhaft wie Manche dies noch kleinreden. Er hat seinen Dr. 
benutzt um Diaeten abzustauben, Positionen zu bekleiden die Ihm mit dem 
ersten Staatsexamen verwehrt geblieben waeren und gute Leute wie Oberst 
Klein in die Pfanne zu hauen.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Florian *.* schrieb:

> Als er die Diss abgegeben hat war er Minister.

Lt. Wikipedia hat er 2007 abgegeben, 2009 wurde er Minister. Vielleicht 
hab ich aber auch was übersehen.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Er war da Bundestagsabgeordneter, hatte 0.0 wissenschaftliches
Interesse und hat das Ding geschrieben bzw. schreiben lassen,
um seine Karriere zu fördern.

Bisher dachte ich immer, ich könnte ihn nicht ausstehen, weil
ich gegelte Leute und Dampfplauderer hasse.
Jetzt hat man einen konkreteren Anlass, passt schon.

Nichtmal daß er Franke ist macht ihn erträglicher.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Ansbach Dragoner schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>> Im Guttenplug-Wiki ist zu lesen, dass Guttenbergs Inanspruchnahme des
>> wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages Kosten in Höhe von 20.000
>> Euro verursacht haben soll.
>
> Wer hat das den schon wieder so schnell ausgerechnet und nach welcher
> Methode?
>
> Darf jeder, ob qualifiziert oder unqualifiziert soetwas ins Wiki
> schreiben?
>
> Und warum gibt es Leute die diese Behauptungen ungeprüft übernehmen und
> damit hausieren gehen?

Ob das stimmt kann ich momentan leider auch nicht sagen. Ich kann mir 
aber vorstellen, dass der wissenschaftliche Dienst des Bundestages den 
Guttenberg so wie es scheint für seine Arbeit beauftragt haben soll 
durchaus einiges Kosten verursacht. Vielleicht wird man da noch 
genaueres erfahren.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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7 Jahre sind auch nicht wenig für ne Dissertation.

Da hat man am Ende vergessen, was am Anfang eigentlich los war.

Auch halte ich es für gewagt, bei einem 500-seitigen Werk überhaupt den 
Überblick zu behalten, WAS man eigentlich sagen möchte.

Aber bitte: warten wir es doch ab, was die Wissenschaftler dazu sagen. 
Vielleicht kommt ja eine große Ernüchtigung über die Diss von so manchem 
Geisteswissenschaftler...

Und die Natur- und Ing.-wissenschaften gewinnen etwas Oberhand. Hier 
etwas zu fälschen ist deutlich schwerer und es wird von Kennern schnell 
erkannt, wenn Dinge als eigenes Machwerk verwendet werden, die ein 
anderer schon in einem Paper beschrieben hat.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Michael K-punkt schrieb:
> Auch halte ich es für gewagt, bei einem 500-seitigen Werk überhaupt den
> Überblick zu behalten, WAS man eigentlich sagen möchte.

Manchem geht es aber gar nicht darum, sondern nur um zwei
Buchstaben vor dem Namen.

Michael K-punkt schrieb:
> Aber bitte: warten wir es doch ab, was die Wissenschaftler dazu sagen.
> Vielleicht kommt ja eine große Ernüchtigung über die Diss von so manchem
> Geisteswissenschaftler...

Es gibt viele solche Arbeiten, die nichts taugen.
Nur dumm, wenn man mit großen Worten wie Ehrlichkeit und
Aufrichtigkeit als Politiker hausieren geht :-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Klaus Wachtler schrieb:

> Es gibt viele solche Arbeiten, die nichts taugen.
> Nur dumm, wenn man mit großen Worten wie Ehrlichkeit und
> Aufrichtigkeit als Politiker hausieren geht :-)

In der Physik ist es ja auch vergleichsweise einfach, neue Dinge zu 
untersuchen und dabei zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Bei Jura - was will man da groß schreiben? Da wird das Schnitzel zum 
x-ten Mal in der Pfanne gewendet und was herauskommt ist mehr eine 
philosophische Betrachtung als eine wirkliche Neuheit.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Ich habe ja auch in Fächern wie Jura ziemliche Zweifel, ob
der Wissenschaft als solcher mit den meisten Arbeiten irgendwie
gedient ist.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Klaus Wachtler schrieb:

> Es gibt viele solche Arbeiten, die nichts taugen.
> Nur dumm, wenn man mit großen Worten wie Ehrlichkeit und
> Aufrichtigkeit als Politiker hausieren geht :-)

Und noch dümmer, wenn man dann auch noch beim Schummeln erwischt wird. 
;)

Am dümmsten ist dann aber, einfach alles aalglatt an sich abtropfen zu 
lassen. Nach dem Motto, was wollt ihr eigentlich, weist mir doch erst 
mal nach was ich falsch gemacht habe.

Vielleicht hat Guttenberg auch auf ein Oder-Hochwasser am Hindukusch 
gesetzt, dass ihm genügend Ablenkung von der Copy-and-Paste Affäre 
beschert. ;)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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>> Es gibt viele solche Arbeiten, die nichts taugen.

Wir haben mal ein Institut evaluiert, welches zur Blauen Liste gehörte 
(heute Leibniz-Gemeinschaft). Bei der Durchsicht der dort vertretenen 
Institute haben wir auch bei so manchem die Köpfe geschüttlet, ob DAS 
jetzt für das Wohl der Menscheit notwendig ist und vom Steuerzahler zu 
bezahlen...

Natürlich ist eine solche Einstellung sehr einseitig und mit Vorurteilen 
behaftet. Dennoch wundere ich mich, dass man von so vielen Instituten 
kaum etwas hört, auch wenn sie z. B. in den Medien vielbesprochene 
Themen behandeln.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Michael K-punkt schrieb:
> Auch halte ich es für gewagt, bei einem 500-seitigen Werk überhaupt den
> Überblick zu behalten, WAS man eigentlich sagen möchte.

Dann sollte man keine 500 Seiten schreiben.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Auch halte ich es für gewagt, bei einem 500-seitigen Werk überhaupt den
> Überblick zu behalten, WAS man eigentlich sagen möchte.

Es reicht doch dicke, wenn man nicht vergisst, dass man sich die viele
Arbeit nur macht ( machen lässt ? ), auf dass man eine 1++ bekomme ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Florian *.* schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>>> Jaja, find ich ja auch. Aber als er die Diss geschrieben hat, wußte er
>>> ja noch nicht, dass er mal Minister werden würde.

Das Zitat stammt nicht von mir!

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Jetzt geht das schon wieder los mit der Urheberschaft!
Ein rekursives Problem...  :-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Florian *.* schrieb:
>> Uhu Uhuhu schrieb:
>>>> Jaja, find ich ja auch. Aber als er die Diss geschrieben hat, wußte er
>>>> ja noch nicht, dass er mal Minister werden würde.
>
> Das Zitat stammt nicht von mir!

Tja, Plagiatismus allenthalben! Oh Gott, wir können nun alle nicht mehr 
Minister werden!

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Hier ein aktueller Gemütszustand zu Fragen des Urheberrechts
http://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigungsmi...

;-)

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Hier ein aktueller Gemütszustand zu Fragen des Urheberrechts
> 
http://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigungsmi...
>
> ;-)

Man soll den Mund halt nicht so voll nehmen wie auf dem Bild!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Mich erinnert die ganze Geschichte immer mehr an die Barschelaffäre...

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Dort hieß es Ehrenwort, hier beginnt es mit einer eidesstattlichen 
Erklärung.
Mal sehen, wie es demnächst endet :-)

Ich würde aber nicht auf einen tödlichen Ausgang tippen, zumindest nicht 
für ihn.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Mich erinnert die ganze Geschichte immer mehr an die Barschelaffäre...

Ist das Badewasser schon eingelaufen ? ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Klaus Wachtler schrieb:
> Dort hieß es Ehrenwort, hier beginnt es mit einer eidesstattlichen
> Erklärung.

Für mich ist die Parallele dieses "... ich betone: ...".

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Klaus Wachtler schrieb:

> Dort hieß es Ehrenwort, hier beginnt es mit einer eidesstattlichen
> Erklärung.

Nicht ganz.

Zitat aus der SZ

"Karl-Theodor zu Guttenberg blieb eine eidesstattliche Versicherung 
erspart, weil an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität 
Bayreuth eine "ehrenwörtliche Erklärung des Bewerbers darüber" reicht, 
dass "er die Dissertation selbständig verfasst und keine anderen als die 
von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat""

Quelle: 
http://www.sueddeutsche.de/karriere/plagiatsvorwue...

Streng genommen hat er also bereits "seine Ehrenerklärung" abgegeben. ;)

> Mal sehen, wie es demnächst endet :-)
>
> Ich würde aber nicht auf einen tödlichen Ausgang tippen, zumindest nicht
> für ihn.

Das wäre die Sache nicht wert. Soviel Ehre kann es gar nicht geben, um 
kläglich in einer Badewanne zu enden. ;)

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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In der SZ von morgen steht immerhin schon, daß lt. Seehofer
Guttenberg seinen Rücktritt erwägt.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Michael K-punkt schrieb:
> Man soll den Mund halt nicht so voll nehmen wie auf dem Bild!

"Ixh halte jetzt solange die Luft an, bis ihr mir meinen Doktortitel 
zurück gebt *mit dem Fuß stampf*"

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ob nach seinem Rücktritt auch von einer Revolution schwadroniert 
werden wird?

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Klaus Wachtler schrieb:

> In der SZ von morgen steht immerhin schon, daß lt. Seehofer
> Guttenberg seinen Rücktritt erwägt.

Wäre dann der Beweis dafür, dass er kein Krisenmanagement beherrscht. 
Hätte er gleich nach den ersten Vorwürfen in einer längeren Erklärung 
sich räumütig der Öffentlichkeit präsentiert und alles zugegeben, wäre 
die Sache bereits vom Tisch. Seine Doktorarbeit würde als mahnendes 
Beispiel im Archiv verstauben - der Titel wäre zwar weg, aber das 
Ministeramt und der Freiherr würde der Öffentlichkeit erhalten bleiben 
und mit etwas weniger Borniertheit ab sofort könnte er neues Vertrauen 
sich erarbeiten.

Aber so??! So geht alles den Bach runter ..

Besser wird das was als Nachfolger zu erwarten ist eh nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Aber so??! So geht alles den Bach runter ..

Meine Rede: Beitrag "Re: Darf man in der Doktorarbeit abkupfern?"

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Ja ich weiß. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob es jetzt noch eine 
Chance für ihn gibt den Zug noch zu stoppen, nachdem die Vorwürfe mit 
der Inanspruchsnahme des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags 
aufgekommen sind. Mit jeden Tag den er verstreichen lässt wird es enger. 
Kann sein das es bereits zu spät ist.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Ja, das wäre die Frage. Wer kommt NACH Guttenberg?

Vielleicht noch ein Nachruf: Einige Jungs werden sich freuen, dass Guddy 
sich um die Abschaffung der Wehrpflicht gekümmert hat. Vielleicht gar 
keine so schlechte Idee!

Also, wer wird der neue VM? Wen haben wir heute im Anschnitt oder gar im 
Angebot?

Markus Söder?  Mal kurz nachgesehen: (Zitat Wikipedia)

"Nach dem Abitur 1986 leistete Söder zunächst seinen Wehrdienst ab. 1987 
begann er ein Studium der Rechtswissenschaft an der 
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, welches er 1991 mit 
dem ersten juristischen Staatsexamen beendete."

also ein Guttenberg 2, der hat auch NUR das erste Staatsexamen. 
Parallelen?


"Danach war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für 
Staats-, Verwaltungs- und Kirchenrecht an der 
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Anschließend 
absolvierte er bis 1993 ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und 
arbeitete danach als Redakteur. 1998 wurde er an der Universität 
Erlangen-Nürnberg mit der Arbeit Von altdeutschen Rechtstraditionen zu 
einem modernen Gemeindeedikt. Die Entwicklung der Kommunalgesetzgebung 
im rechtsrheinischen Bayern zwischen 1802 und 1818 zum Dr. jur. 
promoviert."

Ach nee, auch hier gleich zum Dr. avanciert...

Wer könnte mal DESSEN Diss auf Plagiate checken???

Dr. Spaenle ist Geschichtler und Theologe - könnte also in Afghanistan 
gleich als Feld-Geistlicher zum Einsatz kommen.
Qualifikationsmerkmal: Bayerische Schulen sind mindestens so schlecht 
ausgerüstet wie die Jungs in Afghanistan

Dr. Heubisch ist Zahnarzt.
Qualifkationsmerkmal: Im Nahkampf ausgebildet (mit Mundmaske)


Dr. Beate Merk ist VOLLJURISTIN (Ja, zweites Staatsexmane inclusive)
Qualifiktaionsmerkmal: Sie ist gegen Killerspiele.

Now make your choice...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Übrigens heute Abend bei Anne Will, ARD

"Dr. Guttenberg: Alles nur geklaut?"

Bin mal gespannt was Jörges dazu sagt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tja, so haben die rechten Ultras in Springerverlag, hamburger Prawda 
etc. pp. letztlich wohl ihr bestes Pferd rücksichtslos verheizt.

Daß er sich so verheizen ließ, deutet darauf, daß er nicht gerade das 
Rennpferd ist, zu dem er hochstilisiert wurde.

War das etwa eine Symbiose zur Wahrheitsfindung?

Autor: Florian *.* (haribohunter)
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Bei Anne Will wird gerade unsers Verteidigungsministers Leumund 
exekutiert.

Dank Guttenplag.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Daß er sich so verheizen ließ, deutet darauf, daß er nicht gerade das
> Rennpferd ist, zu dem er hochstilisiert wurde.

Er hatte doch nur die falschen Ghostwriter :-)

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Schon lustig, Wedel glaubt nicht was nicht sein kann und nicht sein 
darf. "Wie abgeschrieben? Das kann doch nicht sein!" (sinngemäß)

Wedel hat nicht einmal einen Blick in die Arbeit geworfen nach eigenen 
Aussagen.

Jörges hält Guttenberg für zu schlau eine solche Dummheit zu begehen 
sogar die Einleitung abzukupfern. Fazit Jörges: "Das hat er wohl nicht 
selbst geschrieben" (sinngemäß).

Autor: Иван S. (ivan)
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Eilmeldung (20.02.2011;22:30/INDA)

Nach Informationen die dem Netzwerk "Iwans Nachrichtendienst Austria" 
vor wenigen Minuten aus gut unterrichteten Insiderquellen zugespielt 
wurden, erwägt der durch Vorwürfe bezüglich der Unwissenschaftlichkeit 
seiner Dissertation in die Schlagzeilen gekommene Verteitigungsminister 
der BRD, Karl-Theodor zu Guttenberg (39, CSU), von seinem Amt 
zurückzutreten.

Guttenberg werde die Bekleidung des Amt des Verteidigunsministers 
demnach mit Ende Februar ablegen, so die Informanten. Weiter hieß es: 
"Der Minister will sich in Zukunft wieder vermehrt ausserpolitischen 
Dingen widmen. Er hat das Amt mit bestem Wissen und Gewissen stets nach 
seinen vollsten Möglichkeiten ausgefüllt, dabei kam aber oft das 
Privatleben zu kurz." Die Frage nach seinem Nachfolger sei parteiintern 
noch nicht vollständig gelöst, allerdings könne sich laut Stimmen aus 
selbigen Kreisen Kanzlerin Dr. Angela Merkel (56, CDU) den derzeitigen 
Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Dr. med. Wolfgang Böhmer (75, CDU), 
gut für diesen Posten vorstellen.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Interview mit Prof. Dr. Eckhard Freise:

"Dr. zu Guttenberg kann seinen Titel nicht selbst ablegen. Das geht 
nicht. Nur die Institution die ihm den Titel verliehen hat kann ihm den 
Titel wieder entziehen". (sinngemäß, jedoch fast wörtlich)

Dann noch sein Nachsatz "Aber das kommt ja noch." (wörtlich)

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Prof. Dr. Eckhard Freise meint

Man muss Guttenberg die bewusste Täuschung nachweisen. Getäuscht hat 
er auf jeden Fall (so Freise). Ob er jedoch bewusst getäuscht hat das 
ist die Frage und das muss man ihm laut Promotionsordnung erst mal 
nachweisen (können).

Insofern hält Prof. Freise es möglich dass Guttenberg hier aus dem 
Verfahren noch mit heiler Haut rauskommen kann.

Darüber scheint er allerdings nicht glücklich, weil seine Studenten 
bereits jetzt sagen, "ich mach den Gugelberg".

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Иван S. schrieb:

> Dr. med. Wolfgang Böhmer (75, CDU),
> gut für diesen Posten vorstellen.

Also jetzt ein Frauenarzt. War ja auch ne schwere Geburt....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Man muss Guttenberg die bewusste Täuschung nachweisen.

Das wäre bei einer handvoll fehlerfaften Zitaten schwierig, aber bei 
über der Hälfte des Umfangs der Diss bleibt nichts, als bewußte 
Täuschung.

Autor: Jo O. (brause1)
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Nur etwas offtopic:

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=4559

manchmal fällt der Apfel doch was weiter weg vom Stamm. Anscheinend ist 
der Vater aus einem ganz anderen Holz geschnitzt als sein Sohn.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Platinenschwenker .. schrieb:
>> Man muss Guttenberg die bewusste Täuschung nachweisen.
>
> Das wäre bei einer handvoll fehlerfaften Zitaten schwierig, aber bei
> über der Hälfte des Umfangs der Diss bleibt nichts, als bewußte
> Täuschung.

Ich weiß nicht ob du die Sendung gerade gesehen hast. Prof. Freise kennt 
sich anscheinend mit dieser Thematik (Promotionsordnung) recht gut aus. 
Es gibt anscheinend einen möglichen Auslegungsspielraum der Vokabel 
"bewusst" in der Promotionsordnung. Bewusst muss demnach möglicherweise 
nicht einfach heißen "habe ich getan" sondern "habe ich mit Vorsatz und 
vielleicht sogar Böswilligkeit getan" so wie ich den Prof. hier 
verstanden habe. Kann die Uni ihm (Guttenberg) das jedoch nicht 
nachweisen, so gilt die Arbeit als wortwörtlich "aus dem 
Prüfungsverfahren als geheilt hervorgegangen", d.h. er behält seinen 
Titel.

Allerdings wenn die in Bayreuth hier wirklich so einen "Dreh" 
konstruieren, dann werden sie sich selber beschädigen und den guten Ruf 
solcher Arbeiten hierzulande ebenfalls und zwar nachhaltig.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Hier ein historischer Parallelfall: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Postel

War zwar kein Minister, aber auch ein falscher Doktor. Gegen Postel ist 
KTG ein phantasieloser Stümper...

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Erinnere dich was Guttenberg in seiner letzten Stellungnahme verlauten 
lies, er nannte explizit er hätte nicht "bewusst" getäuscht. Jetzt nach 
der Sendung glaube ich, er hat sich diesen Text bereits mit juristischem 
Rat auf das was auf ihn zukommt bereits sehr gezielt formuliert. Er 
weiß, auf welche Vokabel es ankommt.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Sicherlich lesen wir bald, dass bedauerlichweise der Eindruck entstanden 
sei, es wäre nicht mit rechten Dingen zugegangen....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> er nannte explizit er hätte nicht "bewusst" getäuscht

Das kann er seiner Omma erzählen. Wer über 2/3 seiner Diss 
zusammegeklaut hat, hat das bewußt getan, wenn er nicht völlig 
unzurechnungsfähig und damit untauglich zu einem Ministeramt ist.

Und es handelt sich tatsächlich um Betrug, nicht nur um Täuschung: Durch 
die Dissertation ist er zum Volljuristen geworden und hat damit die 
Befähigung zum Richteramt, die er sonst durch das fehlende zweite 
Staatsexamen nicht hätte.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Also, ich glaub ihm, dass er nicht bewusst geklaut hat.
Ich glaub ihm allerdings nicht, dass er die Arbeit selbst geschrieben 
hat.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Würd mich nicht wundern, wenn es Absicht war, die GUT-Story knapp vor 
die HH-Wahl zu platzieren.... Das Wahlergebnis zeigt ja in diese 
Richtung.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Michael K-punkt schrieb:
> Das Wahlergebnis zeigt ja in diese Richtung.

Die wären auch ohne Gutty abgeschifft...

Autor: Иван S. (ivan)
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Michael K-punkt schrieb:
> Würd mich nicht wundern, wenn es Absicht war, die GUT-Story knapp vor
> die HH-Wahl zu platzieren.... Das Wahlergebnis zeigt ja in diese
> Richtung.

Wenn man das hätte strategisch ausnutzen wollen, dann hätte man sich das 
doch noch viel länger aufgehoben. Die Hamburg-Wahl wär' dafür doch viel 
zu schade.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Das Wahlergebnis zeigt ja in diese Richtung.
>
> Die wären auch ohne Gutty abgeschifft...

Das glaub ich in Hamburg auch.
Wär das ganze Taktik gewesen, hätte man das ganze später, näher an die 
anderen Landtagswahlen gelegt.