Ich würde gern mal wissen, wie es bei euch aussieht, mit dem unbezahlten
Zusatzbedarf an Zeit für die tägliche Anfahrt zur Arbeit?
Ich fahre wöchentlich hin und zurück, dazu täglich von der Unterkunft
zum Arbeitsplatz, wo ich dann noch Parken und weit Laufen muss. Da kommt
so einiges zusammen, besonders wenn man auch die Zeiten fürs Packen
rechnet, sowie Parkhaus und aus der Tiefgarage und laufen durchs
Firmengelände.
Wöchentliche Fahrzeit rein netto: 6h-7h
Gesamtbedarf Tür-zu-Stechuhr brutto: 11h-13h
Bezahlte Zeit: 40h
Wirkungsgrad: 40/52 -> 77%
ebtschi schrieb:> 1 Minute. Büro und Wohnung sind im selben Gebäude.
Hey cool, Dein AG stellt gleich noch Schlafplätze auf der Arbeit
bereit??! B-)
Oder ist der Weg vom am Schreibtisch sitzen zum unter dem Schreibtisch
liegen und Schlafen gemeint?
Alles nicht so ernst nehmen...
ca. 1Std bis 1 Std 30Min je nach Staulänge pro Weg. Macht bestenfalls 10
Std, schlechtestenfalls 15Std pro Woche, extra.
Fahre mit dem Auto und habe ca. 80% Autobahn vom Weg.
Entwicklungs-Ing schrieb:> Wöchentliche Fahrzeit rein netto: 6h-7h>> Gesamtbedarf Tür-zu-Stechuhr brutto: 11h-13h>> Bezahlte Zeit: 40h>> Wirkungsgrad: 40/52 -> 77%
Mir kommen die Tränen. Dir geht es nicht alleine so.
In Japan sind bis zu 2h pro Richtung und Tag ganz normal, dazu 10h+ in
der 4ma. Nein, das habe ich nicht aus dem Fernsehen, sondern aus vier
Jahren täglicher Zusammenarbeit mit Japan.
Hier auch etwa 30 Sekunden bis in Büro/Labor/Produktion.
Wenn ich überlege, wieviel Lebenszeit manche unserer Freunde im Auto
verbringen ...
(die finanziellen Aufwändungen und die Unfallgefahr mal ganz außen vor
gelassen)
Das ist ein großer Luxus, das ist mir klar - genauso wie der fehlende
Wecker :-)
Chris D.
Panzer H. schrieb:> Hey cool, Dein AG stellt gleich noch Schlafplätze auf der Arbeit> bereit??! B-)
Ich bin der AG. ;-)
Ein Teil der Mitarbeiter wohnt aber auch im selben Gebäude. Manche
anderen Firmen hier machen das genauso. Alles kleine Firmen. Es sind ca.
20 Wohnungen und 10 Büros, für derzeit 7 Firmen, mit gemeinsamen
Besprechungsraum, Fitnessraum etc.
Panzer H. schrieb:> Oder ist der Weg vom am Schreibtisch sitzen zum unter dem Schreibtisch> liegen und Schlafen gemeint?
Vom Bett in der Wohnung bis zum Schreibtisch im Büro. :-)
Hat auch Nachteile - man gewöhnt es sich sehr schnell an auch am
Wochenende "mal kurz was zu machen". Aber im Großen und Ganzen finde ich
die Arbeitsweg-Situation super.
Im letzten Job jeden Tag eine Stunde hin und zurück - ob Auto oder
Bus/Bahn war egal. Hat mich übelst angekotzt. Einfach Verschwendung von
Lebenszeit.
Jetzt 5 min Weg zu Fuß - das ist zu empfehlen.
Derzeitiges Beispiel bei mir:
5:35 Uhr raus, 5:37 Uhr abfahrt mit dem Bus. Kurz vor 6:00 am Bahnhof,
6:24 Zugfahrt bis 6:43 Ankunft (oder später, wie man es von der Bahn
gewohnt ist), dann 10 Minuten zu Fuß zum Arbeitsplatz.
Dann 8h Arbeiten + 0.5h Mittagspause...
Zurück: 15:30 Feierabend. 16:15 Zugabfahrt, 16:34 + Verspätung am
Wohnort. 16:55 Busfahrt bis ich ca. 17:20 daheim bin.
Fahrzeit mit KFZ (wenn ich denn wieder eins hätte): 25 bis 40 Minuten
pro Strecke.
Ich kann abends die Zeit nutzen und mache meistens 15-30 Minuten länger
oder halt noch privaten Kram (Arbeitszeit in der Stundenerfassung
buchen, Surfen auf mikrocontroller.net etc. :-))
jonas biensack schrieb:> 2 * 2, 15h (Cantus + ICE, von Bebra - Würzburg)> Allerdings gilt bei mir Reisezeit = Arbeitszeit!>> mfg Jonas Biensack
Sowas ähnliches hatte ich von Juni 2009 bis Juli 2010. Fahrstrecke ca.
120km einfach zum Hauptfirmensitz, aber mit ordentlichem Mietwagen und
Zeitrechnung begann von morgens Haustür bis abends Haustür. Zeitdauer
war ca. 1:45 Std. plusminus Verkehrssituation pro Strecke.
Wurde mit der Zeit nervig, aber wenn es zu doll wurde, hat man sich halt
die Abrechnung vom letzten Monat genommen. Dann ging es wieder für ein
paar Wochen. ;-) Und wichtig: Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht!
Bei uns in der Firma gab's dazu passend den Spruch: Jeden Monat
Weihnachtsgeld...
Achso: Normal fahre ich ca. 25 Minuten (für 19 km) ins Büro...
Gruß,
Thomas