Nun bin ich gerade aus dem Land des ständigen kalten Luftzugs und der
qualmenden Strassenecken zurück. (OK. Das könnte auch Japan sein, ich
meine aber China und Hong Kong).
Am Mittwoch habe ich es doch noch nach Shenzen geschafft. Leider wohl
zur Unzeit, denn die kleinen Stände mit den Einzelbauteilen im
Erdgeschoss waren zu und abgesperrt, genauso wie in dem LED-Building
gegenüber. Ein Grund war nicht ersichtlich. In den oberen Geschossen
waren die Stände offen.
War schon interessant, wenn ich auch die Begeisterung wie sie in dem
anderen Thread aufschien, obwohl ich sie verstehe, nicht teile.
Letztlich wiederholte sich die Abfolge von Speicher, Handy-Covern,
IP-Kameras und putzigen Handy-Anhängern immer wieder. Genauso wie in dem
Stockwerk mit den Festplatten und Rechnern. Mag aber sein, das ich das
nach wenigen Stunden nicht recht beurteilen kann.
War recht einfach hinzukommen. Ich habe in Mong Kog gewohnt. Von der
Station Mong Kog oder Yau Ma Tei Richtung Tiu Keng Leng. Umsteigen in
Kowlon Tong. Dann weiter Richtung Lo Wu bis eben nach Lo Wu (das ist die
Endstation) wo der Grenzübergang nach China resp. der
Sonderveraltungszone Shenzeng ist. Auf der chinesischen Seite heisst die
Station Luo Hu. Dan weiter bis Huaqianglu (auf den Plänen als Huaquang
Road bezeichnet).
Auf der Strasse vor dem SEG Gebäude wird man als Ausländer todsicher
angequatscht. Windows und andere Software. Einer setzte sich zu mir auf
die Bank und meinte: "Hello my friend. Do you want to buy a phone"? Als
ich nein sagte, dann noch diverse andere Angebote. Einfach freundlich
und höflich nein sagen, dann verschwinden sie wieder und die
"Freundschaft" bleibt bestehen. Nur ignorieren sollte man die Leute
nicht. Das nehmen sie übel. (Eine Erfahrung aus Tokio).
Um meine Renminbi loszuwerden habe ich dann doch für 10 Euro einen
kleinen Hubschrauber gekauft. Aber das war es dann nach etwa drei
Stunden. Sehenswert war es schon.
Gestern war ich noch im Museum of History, nachdem ich mich in Sham Shui
Po bis auf die Haut klatschnass habe regnen lassen. Das Museum ist
durchaus sehenswert. Geschichte der Stadt Hong Kong. Erstaunlich wie
sich die Darstellungen der Lebensweise vor 50000 Jahren ähneln (im
Vergleich zu europäischen). So 300 B.C. wird es dann aber doch
unterschiedlich :-)
Vielleicht poste ich morgen mal ein paar Fotos. Habe aber heute keine
Lust mehr.