Gast
#2694158
Hallo zusammen, ich habe vor einiger Zeit einen AM Empfänger aufgebaut (siehe Bild im Anhang). Es handelt sich um eine sehr einfache Schaltung, die mit einer GE Diode arbeitet. Um den Empfang etwas zu verbessern, ist zusätzlich eine Rückkopplung mit einem Hartley Oszillator eingebaut. Die Spule hat eine Induktivität von ca. 1,3uH. Zusammen mit dem Drehkondensator (ca. 32pF - 560pF) kann dann der Kurzwellenbereich von ungefähr 5,9MHz bis 22MHz abgedeckt werden. Das Problem ist folgendes, ich kann zwar Sender empfangen, aber nur recht bescheiden. Die Aktivboxen, die ich verwende, muss ich voll aufdrehen und dann auch genau hinhören um den Sender zu verstehen. Je nach dem, mit welcher Verstärkung der Oszillator betrieben wird, rauscht oder pfeift es im Hintergrund. Als Antenne habe einen ca. 6m langen Draht aufgespannt und auch mit einem Draht, der um einen Ferritkern gewickelt wurde, rumgespielt. Zuhause empfange ich damit mehrere Sender, im Labor, das in einer Großstadt ist, keinen einzigen, bzw. mit Ferritantenne empfange ich zwei Sender gleichzeitig (aber auch nur diese beiden). Knackpunkt ist, ich würde die Schaltung gerne so belassen. Es soll nicht komplizierter werden durch z.B. einen zusätzlichen Transistor. Die Schaltung soll einfach sein und mit einer Diode arbeiten. Jetzt ist die Frage, habe ich da schon alles rausgeholt? Ist mit einer einfachen Diodenschaltung kein besserer Empfang möglich oder gibt es durch ein paar kleine Änderungen noch mehr Potential? Für eure Hilfe wäre ich euch sehr dankbar! Viele Grüße Tom
