Layout Folie, Qualität erhöhen

Gast #2755863
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Hallo,

ich habe diesem Post 2 Bilder von meiner Layoutfolie angefügt 
(aufgenommen mit einem Mikroskop mit 2 unterschiedlichen 
Vergrößerungen). Man sieht 10 mil Leiterbahnen bzw. die Pads für ein 
TQFP Gehäuse. Wie man an den Bildern erkennt, sind die Leiterbahnen 
dieser Größe nur noch eine Punktewolke. Entsprechend schlecht wird auch 
die fertige Platine. Auch mit verschiedenen Belichtungs- und 
Entwicklungszeiten konnte das Ergebnis nicht zufrieden stellen.

Als Folie wurde eine Matte Laserfolie verwendet und als Drucker wurde 
ein HP Color Laser Jet 2550.

Was kann ich tun, um die Qualität der Layout Folie zu erhöhen?
Würde ein Tonerverdichter etwas helfen?
Schafft ein Copyshop bessere Qualität?
Sind die matten Laserfolien schuld bzw. sind transparente generell 
besser?
Würde sich ein Tintenstrahldrucker besser eignen?

Vielen Dank für eure Tipps!
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Gast #2755952
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ich habe gerade selbst mal einen Test gemacht.10 mil Hp 1005 
Originaltoner und Zweckform 3491 matt.Die Vergrößerung hat mein Scanner 
gemacht 800%.Urteile selbst.Damit müßte sich einwandfrei arbeiten 
lassen. Im Zweifelsfall mit doppelten Folien?
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Gast #2756743
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das ist ein ziemlich schlechtes druckbild... kannst du an den 
druckereinstellungen rumfummeln? RET aus, von "graustufenbild" auf s/w 
umstellen, etc?

> Würde ein Tonerverdichter etwas helfen?

nope. tonerverdichter macht nicht magischerweise den dreck zwischen den 
leiterbahnen weg.
Gast #2757049
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Klaus schrieb:
> wie viel bringt ein Tonerverdichter wirklich?? Gibts da erfahrungen

einiges - zumindest beim draufschauen. ich bin allerdings nach meinem 
ersten versuch noch nicht dazu gekommen nochmal mit "veränderter 
rezeptur" zu ätzen. ein bild werd ich aber heute abend mal versuchen 
hochzuladen.
Gast #2757857
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das erste (sauschlechte verwackelte) bild zeigt den unterschied zwischen 
normalem druck und mit verdichter behandeltem druck. die unteren zwei 
reihen sind behandelt, die oberen nicht (bis auf den kleinen siffrand).

das zweite bild zeigt eine fotomontage aus gescanntem material 
(1200dpi). links oben mit toner verdichter, darunter ohne, rechts ein 
stahllineal mit 0,5mm teiler. die leiterbahnen sind wohl nicht 10 mil 
(0,254mm) sondern eher 0,3mm.

die letzten beiden bilder zeigen schräg aufgenommene ausdrucke. 
Mon_Jul_16_20-59-00.jpg ist unbehandelt, Mon_Jul_16_20-59-11.jpg mit 
tonerverdichter. die zuerst rauhe oberfläche scheint nach behandlung 
speckig und stärker erhöht.
beim auftragen des verdichters (reichelt spraydose) muss man keine 
besondere vorsicht walten lassen - einfach draufsprühen bis ein 
durchgehender film auf dem ausdruck ist. ich vermutete vor der ersten 
anwendung das der toner wie farbe auf die man lösemittel kippt verlaufen 
würde - ist aber nicht so.

die wirkung des verdichters soll laut berichtern hier im forum (stark?) 
vom toner abhängig sein. hier scheint sie gut zu sein (drucker hp p3005, 
1200 dpi, druckstärke 5, kontrastverstärkung, afaik originaltoner).
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Gast #2759369
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Peter S. schrieb:
> Warum soll eigentlich die Bedruckte Seite zur Platine schauen?
>
>
>     Beitrag melden Bearbeiten Löschen

Naja,die Folie ist ja ein zwei zehntel dick und um diesen Betrag würde 
dann dein Layout von der Kupferschicht der Platine entfernt sein und es 
käme zu einer Streubelichtung die in leichteren Fällen zu dünneren 
Leiterbahnen führt...oder schlimmer.Also das Layout mit dem Toner auf 
die Platine.Habe neulich und das ist mir noch nie passiert das Sprint 
Layout beim ausdrucken gespiegelt (konfus) und habe den Fehler kurz vorm 
bohren bemerkt.Man habe ich geflucht ...sechs Platinchen im A****.Sch 
echt Sch.Wenigstens habe ich sie nicht auch noch gebohrt....kleiner... 
ganz kleiner Trost.
#2761145
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Klaus schrieb:
> wie viel bringt ein Tonerverdichter wirklich?? Gibts da erfahrungen

Am besten diesen Thread dazu lesen: 
Beitrag "Re: TONERVERDICHTER"

herbert schrieb:
> Schließt er auch Löcher und wenn ja bis zu welcher Größe? Doppelte Folie
> hilft dagegen recht gut weil die Löcher oder Fehlstellen kaum an der
> selben Stelle auftreten

Tonerverdichter schließt problemlos Löcher bis etwa 30-40 µm. Doppelte 
Folie ist für feine Strukturen (unter 10 mil) nicht brauchbar, weil 
UV-Licht nicht gerichtet, sondern diffus einstrahlt. Die 0,1 mm dicke 
Fole wird also unterstrahlt und macht die Ränder der Leiterbahnen 
unscharf.

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