Klappstromwandler mit 1 zu 1 Übersetzung

Gast #2795543
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Der Sinn darin ist eine Leitung abzugreifen ohne diese auftrennen zu 
müssen und dabei auf eine sekundärseitige Skalierung zu verzichten.

Rechnerisch ist das ja schnell gemacht 1/N1=N2/1

Ob es dazu eine teschniche Realisierung gibt ist die eine Frage und wie 
dazu die Tolaranzen, Verluste aussehen dann die andere.
#2795563
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@  Olek (Gast)

>Der Sinn darin ist eine Leitung abzugreifen ohne diese auftrennen zu
>müssen und dabei auf eine sekundärseitige Skalierung zu verzichten.

Ich fürchte, das wird nix.

>Im Grunde wären das zwei Transformatoren in Klappstrombauart was ich
>suche :)

Naja, das Problem ist dann schlicht, dass dein Trafo

a) eine Konstantstromquelle ist und nicht wie die meisten Trafos 
eine Konstantspannungsquelle
b) er MUSS immer mit einer niederohmigen Last abgeschlossen sein.
c) deine Ausgangsspannung im Millivoltbereich liegt. Denn dein Trafo hat 
nur eine Windung, dementsprechend wenig Spannung kann er transformieren, 
siehe Transformatoren und Spulen und Stromwandler.
Gast #2795686
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Bei mir hängts grade... wenn ich das im Gedanken durchspiele schauts so 
für mich aus =>

//den Spass macht jeder Stromwander bis zu einem bestimmmten Verhältnis 
mit.
 (1/N)*Ip_1 = Is_1

// mit Ip_2 == Is_1, N == N1 und N2==1 folgt doch
 Ip_2*(N1/N2) = Is_2

//Analog macht ja die Spannung den da

 (N/1)*Up_1 = Us_1

// somit auch mit Up_2 == Us_1 und N ==N1 folgt dann

 Up_2*(N2/N1) = Us_2


demnach müsste sich doch das Stromverhalten von Leitung A auf Leitung B 
übertragen lassen. Wenn das Windungsverhältnis von N2 gegenüber N etwas 
erhöht würde, dann sollte der Strom in etwa auf das Niveau von Leitung A 
kommen, natülich unter berücksichtigung einer geringeren Spannung.

Wenns sowas eh net zu kaufen gibt, dann ist das Ganze für mich sinnfrei.

ich muss wohl ne Nacht düber schlafen...
#2795723
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@  Olek (Gast)

>//den Spass macht jeder Stromwander bis zu einem bestimmmten Verhältnis
>mit.
> (1/N)*Ip_1 = Is_1

>// mit Ip_2 == Is_1, N == N1 und N2==1 folgt doch
> Ip_2*(N1/N2) = Is_2

Ja.

>//Analog macht ja die Spannung den da

> (N/1)*Up_1 = Us_1

>// somit auch mit Up_2 == Us_1 und N ==N1 folgt dann

> Up_2*(N2/N1) = Us_2

Sicher, alles richtig. Ein Stromwandler funktionier auch wie ein 
"normaler" Trafo, aber die Kennwerte bezüglich Strom und Spannung sind 
etwas "exotisch" für den Otto-Normal Trafokenner.

>demnach müsste sich doch das Stromverhalten von Leitung A auf Leitung B
>übertragen lassen.

Tut es auch. Aber nur bei ein paar mV Spannung.

> Wenn das Windungsverhältnis von N2 gegenüber N etwas
>erhöht würde, dann sollte der Strom in etwa auf das Niveau von Leitung A
>kommen, natülich unter berücksichtigung einer geringeren Spannung.

Nö, wenn N2>N1 dann ist auch U2>U1 und I2<I2. Normale Trafogleichung.

>Wenns sowas eh net zu kaufen gibt, dann ist das Ganze für mich sinnfrei.

Gibt es nicht. Was willst du denn damit machen?
Gast #2795733
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Wenn Du zwei gleiche Wandler verwendest bekommst Du was Du willst. Der 
erste übersetzt z.B. 100:1, den zwiten schliest Du verkehrt herum an, er 
übersetzt dann 1:100 und die 10A sind auf der Sekundärseite wieder 
vorhanden.

Stromwandler 1:1 dienen z. B. der galvanischen Trennung (einfach zu 
bewerkstelligen) wenn das Potential des zu messenden Stromes sehr hoch 
liegt.
Denke daran, sie dürfen nie leerlaufen (keine Sicherung im Kreis), wenn 
das Amperemeter entfernt wird den Kurzschlußbügel zuvor anklemmen.
Die Spannung auf der Sekundärseite interresiert eigentlich nicht, 
deswegen heißt er ja auch Strom- und nicht Spannungswandler.
Gast #2795848
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Harald, der Stromwandler treibt sekundär einen Strom. Die Spannung 
interessiert nicht, es wird ein Strommesser angeschaltet!
Ist der Bürdenwderstand groß, wird die Spannung auf der Sek Seite 
größer.
Ist der Bürdenwderstand größer, wird die Spannung auf der Sek Seite noch 
größer.
Läuft er leer (R=unendlich), gibt es einen Lichtbogen...
???
#2795879
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Falk Brunner schrieb:

>>Ist der Bürdenwderstand groß, wird die Spannung auf der Sek Seite
>>größer.
>
> Aber nur, bis der Kern magnetisch sättigt. Dann ist Feierabend. Siehe
> Stromwandler.

So isses. Früher (tm) waren die meisten Stromwandler auf 60mV
ausgelegt. Heutige Digitalmeßinstrumente brauchen aber typisch
mindestens 200mV, manche sogar bis zu 1V. Da geraten wohl
viele Stromwandler "ins Schwitzen" bzw werden unlinear. Und das
Problem verschärft sich natürlich bei einem geringen Übersetzungs-
verhältnis.
Gruss
Harald

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