Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? Oktoberfest.
Bernhard W. schrieb: > Für Laien und sogar Gelehrte ist es vorab schwer > abzuschätzen Naja, mit etwas Übung kann man schon weit kommen. Wissenschaft selber kann oft auch sehr schematisch sein, also an bestimmten Ideen festkleben, so sind dann gewisse Experimente über 100 Jahren recht ähnlich. Alter Wein in neuen Schläuchen gewissermaßen. Früher gab es auch viel Diskussionen über kalte Fusion - oder in den Sagenbüchern auch Leute, welche andere Leute mit Geldverdoppelungsmaschinen betrügen. Ich hatte gestern sogar die KI gefragt, wie man Mafia-Spiele gewinnen kann - wenn man die Mafia-Leute schon erkannt hat - nur: wie kann man die Kommunikation verbessern? Das ist nämlich bei Mafia-Spielen nicht so einfach. Immerhin hatte mir die KI 5 gute Anhaltspunkte mit meinen eigenen Hintergrund-KnowHow erstellt. Außerdem hatte ich die KI auch mal gelobt, denn wenn man gut in Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, ist man generell gut dabei ;) Aber nicht so wie am Ende die Schachcompis, die einen nicht mehr gewinnen lassen.
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Alexander schrieb: > Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt? Alex, zeig doch mal deine(n) "Bedini(s)". Welchen Wirkungsgrad erreichst du damit?
Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% nutzen können! Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation. Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation). Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was rauskitzeln. Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss auch noch elektrisch leitfähig ist. Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile!
Marcel V. schrieb: > Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd > 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen Eine Kraft ist keine Energie. Erst wenn die Kraft über einen Weg wirkt, wird Arbeit (= Energie) verrichtet. Wäre es anders würde dein Hintern zu glühen anfangen, nur weil du auf einem Sessel sitzt. Denn auch da wirkt deine Gewichtskraft permanent. Und wenn du irgendwelche Energie "aus dem Schwungrad herausziehst", dann verliert es mindestens genau diese Energie, die es in Form vom Lageenergie oder Schwungenergie gespeichert hat. Das ist ganz einfach und nennt sich Energieerhaltung.
Marcel V. schrieb: > Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 > Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% > nutzen können! Was für ein Schwachsinn.
Alexander schrieb: > Udo S. schrieb: >> Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und >> es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment. > > Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt? Hallo Alexander, nach 10 Jahren Beschäftigung mit dem Thema hast du sicher schon eigene Apparaturen aufgebaut, um die Bedini-Maschine wirklich zu verstehen und zu beweisen, warum der Wirkungsgrad physikalisch > 1 sein soll. Um das zu verifizieren, hast du sicher ein ausreichend schnelles und auflösendes Oszilloskop verwendet (mind. 1 GS/s) und kein herkömmliches Multimeter, um die extrem kurzen Spannungsspitzen aus dem Back-EMF (Lenz'sche Regel) zeitlich überhaupt aufzulösen und nicht zu übersehen. Hast du dabei die Ladungsmenge exakt vermessen, die in die Apparatur hineinfließt und die auf der Ladeseite wieder hinausfließt? Was war das exakte Verhältnis der beiden Werte (Qout / Qin)? Ich schätze du warsz leider enttäscht da es < 1 war richtig?
Marcel V. schrieb: > Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 > Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% > nutzen können! > > Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation. > > Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation). > > Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man > könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was > rauskitzeln. > > Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss > auch noch elektrisch leitfähig ist. > > Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd > 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man > sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile! Du übersiehst, dass der Wirkungsgrad das Verhältnis von Output/Input ist, und der Faktor wird < 1 sein. 1. Du muss das Rad mal zum drehen bekommen. 2. Du musst dsa Rad wo hinheben. 3. Das ist nicht verständlich was du hier meinst. Meinst du ferromagnetisch, als Material eigenschat, oder ist das Eisenrad magentisiert und ein Permanentmagent? 4. Was meinst du damit? Es entstehen Wirbelströme und es wird warm? Es scheint, dass du die physikalischen Prinzipien nicht richtig verstanden hast. Versuche doch mal, das was du schreibst in google searc im AI modus einzugeben. Nicht deine LLM die dir immer recht gibt. Was kommt da raus?
Alexander schrieb: > Der Kommentar von Kurt Gminder unter dem Artikel spricht von > Massenträgheit (der kurze Text) > https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/bedini-technologie-der-zukunft#comment3038 Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel ironisch gemeint hier verlinkt hast. Denn wenn nicht, ist wirklich jede weitere Diskussion hinfällig. Oliver
Hey Leute, hallo Bernhard, bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere! Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt, so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe. Aber: Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen! Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine Maschine? Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen wurde?
Oliver S. schrieb: > Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel > ironisch gemeint hier verlinkt hast. Nein. Habe das bei einer KI gefragt: Alexander schrieb: > Kann man Spannungsspitzen erzeugen mit Impulsen die so kurz sind dass > die Massenträgheit dafür sorgt dass das Schwungrad nicht gebremst wird > (Reibung vernachlässigt)? Die Antwort war ja
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Warum? Die wichtigste Aufgabe der NI bei der Anwendung von KI ist es, in den KI-Aussagen den Unsinn zu erkennen. Klappt das nicht, ist das ein Problem der zum Einsatz gebrachten NI, nicht der KI. Oliver
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Gunnar F. schrieb: > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse Kapillarkraft ist eigentlich keine Energiequelle! Der Docht kann Flüssigkeit durch Kapillarkraft nach oben transportieren, aber diese Flüssigkeit läuft normalerweise nicht von alleine wieder nach unten, um Energie zu erzeugen, ohne dass Reibung oder Oberflächenspannung die Bewegung stoppen. Dass es bei dir trotzdem funktioniert, ist schon ein kleines Wunder und wenn dieses Flügelrädchen nur mit einem Tropfen pro Stunde angetrieben würde und sich nur einmal um 360° drehen würde, dann wäre es trotzdem lustig anzusehen! Diese Konstruktion würde übrigens tatsächlich bis zum St Nimmerleinstag weiterlaufen.
Harald K. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich, >> insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was >> Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft >> nicht zum Verständnis der Sache. > > Warum siezt Du mich eigentlich? In den meisten deutschsprachgen > Internetforen (wie z.B. diesem hier) wird das als latent-aggressiv und > feindselig wahrgenommen. > > Es gibt Ausnahmen, aber dieses Forum hier ist keine davon. Dass Sie mein ‚Sie‘ als aggressiv empfinden, bedaure ich; für mich ist es eine Form der Wertschätzung, die ich auch in einem digitalen Raum eigentlich beibehalten möchte. Gibt es eine Forenregel diesbezüglich? Zusätzlich wundert es mich, dass Sie sich an aggressivem Verhalten stoßen. Ihre Reaktionen und Kommentare waren offen aggressiv. Stört Sie also das Latente daran oder Aggression an sich? > Und ich bleibe dabei: "overunity", "freie Energie" etc. pp. sind > Schwachsinn, mit dem man sich nicht beschäftigen muss. Das recht auf ihre Meinung haben Sie, und das mache ich ihnen auch nicht streitig. Wie kommen sie darauf, dass Sie sich damit beschäftigen müssten? Wenn ich von 'Freier Energie' spreche, beziehe ich mich auf das physikalische Fundament der Thermodynamik (das Helmholtz-Potential). Es ist wichtig, hier präzise zu bleiben: Nur weil ein Begriff in esoterischen Kreisen missbraucht wird, verliert er in der Physik nicht seine Gültigkeit. "Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht, meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. Jedoch steht es meiner Meiung nach jedem frei zu experimentieren. Es ist ein geeigneter Aufbau um Physik und Chemie zu erklären und zu verstehen. > Die Arroganz, auf früher mal abgelehnte wissenschaftliche Erkenntnisse > zu verweisen, ignoriert sämtliche wissenschaftlichen Fortschritte der > letzten 150 Jahre. Der Satz ist eher eine emotionale Replik als ein logisches Argument. Er klingt zwar ‚hochtrabend‘, ist aber inhaltlich schief konstruiert. 1. Sie werfen mir vor, Fortschritte zu ignorieren, weil ich auf abgelehnte Erkenntnisse verweise. Wenn eine Erkenntnis früher abgelehnt wurde, heute aber (durch den Fortschritt) als richtig gilt, dann ist der Verweis darauf ja gerade ein Beleg der Akzeptanz für eben diesen Fortschritt – nicht dessen Ignoranz. Sie haben meine zweite Liste ignoriert, die zuerst hochgelobte und akzeptierte Theorien enthält, die sich dann als ‚Schwachsinn‘ entpuppt haben. 2. Als ‚Argument‘ taugt er nichts, weil er nur eine moralische Abwertung (‚Arroganz‘) enthält, aber keinen sachlich verwertbaren Inhalt hat. > Und dieser ganze Quatsch hier ist ausreichend oft widerlegt worden - > anders, als "damals", wo Erkenntnisse nicht widerlegt, sondern nur als > nicht dem Weltbild entsprechend abgelehnt wurden. Leider nein. Bitte referenzieren Sie eine dokumentierte Widerlegung, denn mir war es nicht möglich, eine solche als Referenz zu finden. Hier wird von der Fachwelt eine ähnliche Strategie verfolgt wie bei anderen ‚wilden‘ Theorien: Solange keine Messungen seriös, transparent und reproduzierbar – also glaubhaft – präsentiert werden, die zeigen, dass die Gesetze der Thermodynamik widerlegt sind, wird es einfach ignoriert. Und das ist auch gut so, denke ich. > Es ist von daher geistige Onanie, sich mit dem Kram überhaupt zu > beschäftigen, eben Weil. der. Kram. schon. widerlegt. wurde. Das könnte man auch als Aufklärung oder Edukation sehen. Zu falsifizierende Hypothesen und die Beschäftigung damit sind eine tägliche und real wichtige Arbeit in Entwicklung und Forschung. Das wissen Sie, oder? Fazit: Ich bin völlig bei Ihnen, dass es physikalisch sehr, sehr, sehr wahrscheinlich ist, dass es kein Perpetuum mobile geben kann. Jedoch bedenke man, dass bisher noch nicht geklärt ist, woher alles kam. Falls es einmal etwas nicht gab und nun doch, dann entstand Energie aus dem Nichts. Meiner Meinung nach ist es aber wahrscheinlicher, dass es alles schon immer gab und nichts verschwindet – das wäre dann der allgültige, fundamentale Energieerhaltungssatz, der sich mit unseren Beobachtungen sehr gut deckt. Zumindest sind wir zwei uns einig, dass der Bedini-Generator nicht so funktioniert, wie behauptet wird, und er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Wirkungsfaktor hat. Wo wir uns aber unterscheiden, ist bei der Höflichkeit und Wertschätzung. Es ist meiner Auffassung nach nichts Verwerfliches daran, sich mit etwas seiner Wahl zu beschäftigen. Oder sehen Sie sich in der Lage und in Ihrer Verantwortung, jedem Einzelnen vorzuschreiben, womit er/sie/es sich beschäftigen sollte und womit nicht?
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Wolfgang R. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 >> Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% >> nutzen können! > > Was für ein Schwachsinn. Beste Voraussetzungen als Minister (der Grünen) anzufangen
Gunnar F. schrieb: > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine > Maschine? Was meinst du mit Öl steigt um die Brennfläche runter? Kapillareffekt ist erst mal, dass die Moleküle der Flüssigkeit durch die Oberfläche des Kapillarrohrs angezogen werden und deshalb ihre eigene Schwerkraft überwinden, bis die Gewichtskraft der Wassersäule der Anziehungskraft der Oberfläche entspricht. Das funktioniert aber nur, wenn die Flüssigkeit kohäsiv ist, die Flüssigkeitsteilchen sich also sich auch gegenseitig anziehen. Wenn sich die Flüssigkeit jetzt wieder von dieser Oberfläche entfernen soll, muss zusätzlich Energie aufgewendet werden um diese Anziehung zu überwinden. Sprich, verdunstet Flüssigkeit im Docht, wird die notwendige Verdunstungsenergie etwas größer sein, als bei Verdunstung von einer Flüssigkeitsoberfläche, denn die Molküle müssen nicht nur die Anziehungskraft untereinander überwinden, sondern zusätzlich die Anziehungskraft zur Kapillaroberfläche. Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit heraustropfen, denn die Gewichtskraft der Flüssigkeitssäule zum offenen Ende ist kleiner als die Kapillarkraft, sonst hätte die Flüssigkeit am langen Ende nicht so hoch steigen können.
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Bernhard W. schrieb: > "Overunity" sehe ich sehr kritisch Na immerhin. Bernhard W. schrieb: > es steckt aus meiner Sicht, > meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. nicht meist - immer! Das Internet ich brechend voll von Leuten, die auf schlecht gemachten YouTube Filmchen ihre abstrusen konstruktionen zeigen und jedes Mal darauf hinweisen, dass nur noch ein klein wenig Optimierung fehle, bis es wirklich funktioniert. Es ist langweilig und zuweilen auch erbärmlich. Wie kann es sein, dass Millionen von Experimentatoren bislang völlig erfolglos bei der Konstruktion eines Overunity-Generators waren? Könnte es en schlichten physikalischen Gesetzmäßigkeiten liegen?
Udo S. schrieb: > Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem > Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich > das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit > heraustropfen Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem Öllämpchen eine Öllache vorfand! Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man nahe an der realen Bauform des Öllämpchens.
Marcel V. schrieb: > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen wollen. Ein Teil des Öls wird aber aufgrund thermischer Energie im Bereich des Dochtes verdunsten und ggf. auf dem Kragen kondensieren, wenn man lang genug wartet, bildet sich dort ein Tropfen, der nicht mehr an die Kapillarkräfte gebunden ist. Die Energie kommt dann also aus der Umgebungstemperatur.
Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma.
Gunnar F. schrieb: > Hey Leute, hallo Bernhard, > bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere! > Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt, > so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe. > Aber: > Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl > gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie > oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich > gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen! > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine > Maschine? > Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen > wurde? Soweit ich mich erinnere – es ist schon eine kleine Weile her –, hat der Kapillareffekt im Allgemeinen nichts mit Wärmeenergie oder der Brownschen Molekularbewegung zu tun. Er ist vielmehr das Ergebnis unterschiedlicher Anziehungskräfte zwischen verschiedenen Stoffen: Öl-Öl, Öl-Luft, Öl-Dochtlampen, Öl-Keramik usw. Das ist die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen den Molekülen, wie zum Beispiel die Van-der-Waals-Kraft. Wie genau hier Adhäsion und Kohäsion zusammenspielen, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Details kann eine KI wie die auf Google Search basierende Technologie anschaulicher erklären. Interessanter sind die Details Ihres Settings. Könnten Sie den Aufbau bitte genauer beschreiben? Es gäbe nämlich mehrere Erklärungen, warum dort Öl neben der Lampe lag: Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten, dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist. Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage. Undichtigkeit: Die Lampen sind oft nicht glasiert. Durch den wärmebedingten Viskositätsverlust diffundiert das Öl eventuell durch das Material. Siphon-Effekt: Reicht das äußere Dochtende unter den Flüssigkeitsspiegel im Inneren? Falls ja, wirkt der Docht wie ein Heber. Ansonsten würde ein Tropfen allein durch die Kohäsion am Dochtende hängen bleiben und nicht ohne äußere Kraft abfallen. Benetzung: Liegt der Docht irgendwo am Lampenkörper an? Da Öl eine geringe Oberflächenspannung hat, „kriecht“ es durch Adhäsion über Flächen. An einer Krümmung oder Kante könnte es sich dann sammeln und nach unten fließen.
Bernhard W. schrieb: > "Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht, > meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. Wie soll man sonst mit freier Energie reich werden? Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? Hast Du bei Star Trek TNG nicht aufgepasst?
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Wolfgang R. schrieb: > Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde > das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen > wollen. Genau. Falls die Öllampe gebrannt hat könnte man es erkären, dass einfach das Öl im Docht beim verdampfen gekocht und Spritzer gebildet hat. Die Energie käme also aus der Verbrennung, die das Öl zum verdampfen bringt. Aber dass es kalt vom Docht ablaufen sollte, kann eigentlich nur passieren wenn das Dochtende außen tiefer liegen würde als der Ölpegel in der Lampe. Bzw. der Docht liegt an der Keramikwandung. Das Keramik ist auch eine adhäsive Oberfläche, an der das Öl ablaufen kann. In den letzten beiden Fällen kommt die Energie dafür aus der danach geringeren potentiellen (Lage)Energie des Öls neben der Lampe.
Marcel V. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem >> Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich >> das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit >> heraustropfen > > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Die Frage ist nicht ob, sondern warum? Da gibt es viele Möglichkeiten. > Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten > kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man > nahe an der realen Bauform des Öllämpchens. Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, was Sie beobachtet haben. Ohne Flamme, im kalten Betrieb, ohne Verbrennung, was ja einem Energieverbrauch entspräche.
Marcel V. schrieb: > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Danke Marcel, Du hast das sehr zutreffend skizziert! Klar, könnte es auch einfach eine Kapillarwirkung an der keramisch (glasierten) Oberfläche der Lampe geben. Kann ich mir gut vorstellen, denn ein Ölfleck auf einem Medium neigt ja dazu, sich maximal auszudehnen. Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit aufgenommen. Wir können ja mal ein Crowdfunding starten: Öllämpchen-Kraftwerk mit 1W Experimentalleistung! Bräuchte man höchstens 10.000 Stück dafür.... Bernhard W. schrieb: > Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass > Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten, > dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist. > Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage. Nein, das habe ich nicht. Und es ist ja nicht tatsächlich herunter getropft, sondern hat sich sicherlich auf der Oberfläche kriechend bewegt.
Johnny B. schrieb: > In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma. Wobei das Ektoplasma als Brücke dient, durch die Geister aus Körperöffnungen wie Mund oder Ohren austreten und die Form einer geheimnisvoll aussehenden, klebrigen Substanz annehmen können. Diese Substanz soll angeblich die Gestalt eines Gesichts annehmen können, um mit den Anrufern zu sprechen. Die schwarze klebrige ektoplasmische Substanz besteht in Wirklichkeit überwiegend aus irdischen Kohlenstoffverbindungen, die von den Geistern, wie von Geisterhand zum Leben erweckt werden können! Das hört sich zunächst einmal unheimlich gespenstisch an, ist aber alles physikalisch und auf chemischer Basis erklärbar. 👻
Gunnar F. schrieb: > Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne > sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter > bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es > still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit > aufgenommen. Und dabei hat es Lageenergie verloren, da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. Hatte ich doch oben geschrieben. Ist also erklärbar und verletzt nicht den Energieerhaltungssatz.
Udo S. schrieb: > da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos aber problemlos machbar!
Marcel V. schrieb: > Udo S. schrieb: >> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. > > Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch > ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad > auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos > aber problemlos machbar! Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, was Sie beobachtet haben.
Bernhard W. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Udo S. schrieb: >>> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. >> >> Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch >> ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad >> auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos >> aber problemlos machbar! > > Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, > was Sie beobachtet haben. Bei dem Ölpreis?
H. H. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, >> was Sie beobachtet haben. > > Bei dem Ölpreis? Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen.
Bernhard W. schrieb: > Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, > was Sie beobachtet haben. Ich werde versuchen die Leute bei uns in der Ausbildungswerkstatt davon zu begeistern. Und wenn man im ersten Anlauf das Flügelrad vorläufig weglässt und einfach nur den Tropfen in eine höher gelegene Schale ablegt. Das wäre schon ein voller Erfolg! Sie können übrigens versuchen, den Versuch parallel mit mir zusammen durchzuführen und anschließend können Sie hier auf diesem Kanal das Ergebnis preisgeben! Ihre unabhängigen praktischen Erfahrungswerte sind dann bestimmt auch ganz informativ und mit meinen vergleichbar.
Ralf X. schrieb: > H. H. schrieb: >> Bernhard W. schrieb: >>> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, >>> was Sie beobachtet haben. >> >> Bei dem Ölpreis? > > Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen. Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab?
H. H. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Bei dem Ölpreis? >> >> Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen. > > Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab? Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe? Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und Bratpfannen Altöl an. Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven.. Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines Opfer bringen können.
Ralf X. schrieb: >> Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab? > > Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe? Riemen. > Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und Gibts hier nicht. > Bratpfannen Altöl an. Altfett. > Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven.. Sowas gibts hier nicht. > Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines > Opfer bringen können. Beim Ministerium eine Förderung beantragen...
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