Da ich seit gestern den entschluss gefasst habe mir eine pflanzenbeleuchtung zu basteln und dabei bereits über die energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff "Bedini Generator" also beschloss ich ein wenig mehr darüber zu erfahren, aber bis auf ein paar youtube videos und belanglose diskussionen über die nutzung von freier energie konnte ich nicht brauchbares finden. mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. auf einer seite wird geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr enerige generiert als er aufnimmt. es gibt einige bauanleitungen im internet die es erlauben einen eignen generator nachzubauen aber auch bedini selbst hat ein buch geschrieben das sich mit diesem thema befasst. hat vielleicht jemand hier lust sich hier mit erfahrungen und vielleicht tipps auszutauschen?
Dex Mor schrieb: > mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. Kein Problem. Du musst mir nur noch ein paar Millionen Franken auf mein Schweizer Bankkonto überweisen, damit ich meine Forschungen zu diesem Generator vollenden kann. Danach bekommst du deiner Erklärung.
Dex Mor schrieb: > mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. Das Prinzip heisst "mache Energie aus nichts". Funktioniert leider nicht so gut wie "Mache Geld aus nichts", das können viele dank so leichtgläubiger Menschen wie du einer zu sein scheinst.
spontan schrieb: > Ist das Perpetuum mobile endlich erfunden? Dann muss du aufpassen das die Oelindustrie dir kein Killerkommando schickt :=) Denen schwimmen dann die Felle weg.
Bullshit, wie alles was auch nur entfernt mir 'freier Energie' umschrieben wird, siehe: http://psiram.com/ge/index.php/John_Bedini
Falls Du Probleme mit Geldüberweisungen in die Schweiz hast, kannst Du auch ein paar Millionen Euro auf mein deutsches Bankonto überweisen. Dann verrate ich dir auch wie der Motor funktioniert. Versprochen. ganz ehrlich großes Indianer Ehrenwort
Dex Mor schrieb: > mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. Es wird die Theorie der Raum-Zeit-Verschiebungsmatrizen nach H.C.A.Nettesheim verwendet. Näheres hier: http://www.kronos-projekt.de/
Joe G. schrieb: > Es wird die Theorie der Raum-Zeit-Verschiebungsmatrizen nach > > H.C.A.Nettesheim verwendet. Näheres hier: > > http://www.kronos-projekt.de/ Es gibt schon viel Leid auf der Welt
Dex Mor schrieb: > pflanzenbeleuchtung Natürlich! Jetzt wird mir klar, wie man auf die "freie Energie" kommt.
Dex Mor schrieb: > Da ich seit gestern den entschluss gefasst habe mir eine > pflanzenbeleuchtung zu basteln und dabei bereits über die > energieversorgung nachgedacht habe, Ich würde vorschlagen, neben die Planze Solarzellen zu legen mit denen du dann die Planzenlampe versorgst. Du musst nur zum "Einschalten" mal kurz mit der Taschenlampe auf die Solarzellen leuchten. Alternativ könnte man mit Cu und Zink Platten und der Pflanzenerde ein paar galvanische Zellen bauen, die dir den Strom erzeugen. :-)
man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in einem forum für ingenieure nicht? 1. ist das kein perpetuum mobile, das hat bedini selbst nie behauptet und es ist zu köstlich wie sich der verstand der meisten direkt in den "schwachsinn-modus" schaltet sobald er den begriff "freie-energie" hört. freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar ist, das heisst aber nicht, dass es nicht vielleicht irgendwann möglich ist ein teil davon zu nutzen. 2. gibt es genug berichte darüber, dass sowohl bedini als auch andere wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind. 3. heisst sein buch "bedinis free energy" ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild passt also immer noch kein interesse zusammen hier im forum ein paar infos etc. zu sammeln? ich meine es wär ja sinnvoller als das was hier in den meisten threats produziert wird
Komisch das man als Ingenieur einfach an den Herrn Gibbs denkt, wenn man "freie Energie" hört...
Dex Mor schrieb: > man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in > einem forum für ingenieure nicht? Ich glaube du tust den Ingenieuren hier unrecht. Ingenieure sind meist nicht voreingenommen, sondern vertrauen den derzeit bekannten physikalischen Gesetzen. Zudem diskutieren sie gerne über neue vielversprechende Ansätze. Damit darfst du dich jetzt in Spiel bringen. Diskutiere auf sachlich fachlichen Niveau mit uns über die „freie Energie“. Lasse mal einfach die Polemik weg und nenne uns ein Beispiel für die freie Energie. Berechne an diesem selbst gewählten Beispiel die Energie. Du bist dran, wir warten…
Ingenieur schrieb: > Komisch das man als Ingenieur einfach an den Herrn Gibbs denkt, wenn man > "freie Energie" hört... Komisch - ich denke dabei an Scharlatane und Betrüger.
Dex Mor schrieb: > freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar > ist,... Dann sag uns doch mal ein konkretes Beispiel. Dex Mor schrieb: > ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile Das hat nichts mit Glauben zu tun, sonst solltest du im Pfarrerforum diskutieren, hier geht es um Wissen.
Dex Mor schrieb: > 2. gibt es genug berichte darüber, Papier ist geduldig. Und Youtube ist es auch. > dass sowohl bedini als auch andere > wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte > beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind. kleine Korrektur: sogenannte 'Wissenschaftler'. NIcht jeder der sich Wissenschaftler nennt, ist auch einer. Aber abgesehen davon: Welches Institut hat denn schon mal so einen Motor untersucht und die Ergebnisse bestätigt? Muss es doch geben, wenn solche Generatoren bereits in Betrieb sind. Tatsächlich hat aber noch nie irgendwer so einen Generator/Motor über einen längeren Zeitraum laufen gesehen. Und wenn überhaupt, dann hat man da ein windiges Voltmeter mal drann gehalten um Wissenschaftlichkeit mit einem Messgerät vorzutäuschen. Häng eine Glühbirne drann und das Ding bricht ein. > ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle > hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren > etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild > passt Es ist ganz einfach: widerspricht es den Hauptsätzen der Thermodynamik oder tut es das nicht? Wenn ja, dann ist es ein Fake. Da muss man nicht lange nachforschen um rauszufinden, wo die zusätzliche Batterie versteckt wurde. und nein: irgendwelche windigen 'Energiequellen', von denen ansonsten noch nie irgend jemand irgendetwas gehört hat, und die man auch sonst nicht kennt, werden nicht akzeptiert.
@Joe G. nein ich tue ihnen nicht unrecht, ich bin selbst ingenieur in aubsildung aber eine andere reaktion als die, die ich von den ersten 3-4 "gästen" bekommen habe kann man wohl erwarten. ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir gemeinsam sammeln können. Laut bedini handelt es sich bei dem generator um ein offenes system wie z.B solaranlagen und windräder. wenn man diesen generator wie ein geschlossenes system behandelt und darauf die gesetze der thermodynamik anwendet geht die energiebilanz nicht auf. das ist ja der punkt. anscheinend funktionieren deverse nachbauten der generatoren aber keiner kann es so richtig erklären warum das so ist. was sagt ihr dazu?
hier mal ein interessanter artikel aus dem nexus-magazin http://www.nexus-magazin.de/index keine ahnung inwiefern dieses magazin als eine verlässliche quelle gehandhabt werden kann
Dex Mor schrieb: > ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon > überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich > selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir > gemeinsam sammeln können. Oh, dann bist du hier falsch. Ingenieure diskutieren meist über Dinge von denen sie Ahnung haben. Eine Diskussion über Dinge von denen man keine Ahnung hat ist Esoterik.
Dex Mor schrieb: > ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon > überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich > selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir > gemeinsam sammeln können. Da brauchst du nicht viel sammeln. Zur Zeit gibt es kein ernst zu nehmendes Experiment, aus welchem sich der Schluss ergibt, dass es da eine Energiequelle gibt, von der die Menschheit nichts wüsste. Um 1900 war das noch anders. Da gab es Kristalle, die im Dunkeln leuchten und keine wusste, wo die dazu notwendige Energie herkommt. Als Ursache erkannte man dann irgendwann den Zerfall von Atomkernen und damit die Radioaktivität. Seit dieser Zeit stimmt in allen physikalischen Versuchen weltweit die Energiebilanz: Was an Energie zugeführt wird, kommt auch wieder raus (in der einen oder anderen Form). Da gibt es keine Fehlbeträge mehr, die größer als die Messtoleranz sind. > das ist ja der punkt. anscheinend funktionieren deverse nachbauten der > generatoren sagen wir mal so: Du hast ein paar Youtube Videos davon gesehen. Was du nicht gesehen hast, ist die geschickt eingebaute zusätzliche Batterie > aber keiner kann es so richtig erklären warum das so ist. Ist ganz einfach: weil sie gefaked sind.
Dex Mor schrieb: > keine ahnung inwiefern dieses magazin als eine verlässliche quelle > gehandhabt werden kann Wenn du die Bild Zeitung als seriöse Quelle politischer Berichterstattung ansiehst, dann kannst du auch Nexus als seriöses naturwissenschaftliches Magazin ansehen.
Dex Mor schrieb: > nein ich tue ihnen nicht unrecht, ich bin selbst ingenieur in aubsildung Wenn DU durch das Studium durch kommst, dann ist das deutsche Hochschulwesen echt nichts mehr wert. Wenn selbst angehende Ingenieure nicht mehr zwischen Realität und esoterischer Fiktion unterscheiden können, wer soll es denn dann noch können? ;(
http://psiram.com/ge/index.php/NEXUS_Magazin Haha, es wird ja immer besser mit Dir 'Dex Mor'. Zitat von psiram.com: 'Nexus bedient die üblichen Klischees: Freie Energie, Aids ist eine Lüge[2], Impfen ist gefährlich[3], MMS2[4][5][6], UFOs, Chemtrails und vieles mehr' Und so etwas schleppst Du hier als vermeintliche Bestätigung für Deine geliebtes Freie-Energie-Projekt an, was ja soo anders ist (und funktioniert) als all die 1000 anderen Scharlatanerieprodukte, sowie ja in wirklichkeit gar nichts mit einem Perpetuum-Mobile zu tun hat, da man es ja als offenes System sehen muss... Ich hoffe nicht wirklich, dass Du ein Ing. bist - sonst sollte/müsste man Dir umgehend das Diplom wegen bewiesener Dummheit wieder abnehmen und dafür 'dein Schild' aushändigen.
Helmut Lenzen schrieb: > Dann muss du aufpassen das die Oelindustrie dir kein Killerkommando > schickt :=) Vorher rückt das Einsatzkommando der Zollfahndung an und beschlagnahmt die Setzlinge. Oder noch schlimmer, die Konkurrenz aus Vietnam bzw. Osteuropa kommt mit Knüppeln... =8P
Ich lachte köstlich! Pflanz doch deine "Pflanzen" einfach draußen an, da gibt es ganz viel "freie Energie" in Form von "Licht"! Nein mal ganz ehrlich allein wenn man sich schon Bauanleitungen von Bedini-Generatoren anschaut, sieht man das das Leute gemacht haben die keine Ahnung von der Materie haben. z.B. sind dort so Anweisungen drinnen wie: "Löten sie die Diode mit dem Minuspol an den Transistor", und später "Löten sie den Transistor an den Motor". Ob damit die Basis der Kollektor oder der Emitter gemeint ist (ist ein NPN-Bipolartransistor laut "Einkaufsliste") wird z.B. nicht weiter genannt, als würde es keine Rolle spielen. Auch der "Minuspol" einer Diode ist gut ;). Die Leute die auf YT ein Multimeter an ihren "Bedini-Generator" halten, messen meist nur die Ampere oder die Volt und sehen halt eine höhere Zahl auf dem Display. Von Leistung haben die wohl noch nie etwas gehört. Auch bringen die Impulsströme die aus so "Generatoren" kommen so Multimeter auch gern mal dazu irgend einen Mist anzuzeigen, da sie nur die Spitze anzeigen oder irgend einen beliebigen Zwischenwert den sie eben gerade durch Zufall gesampled haben. Kurz und Knapp: Bedini ist Jemand der halt Geld macht in dem er esoterischen Quatsch verkauft.. Er hat auch so tolle Erfindungen wie Entmagnetisierer für CDs/DVDs die dadurch "klareren Ton" haben sollen. Macht besonders viel Sinn bei einem optisch abgetasteten Medium das noch dazu digitale Daten enthält.
Das stimmt nicht ganz. Nach dem Bedini Prinzip hat der Motor einen besseren Wirkungsgrad, ich habe das mal nachgebaut und hier dokumentiert: Beitrag "Re: Freie Energie" Der Nachbau hatte keinerlei Optimierungen, wie z.B. die induzierte Spannung rückeinspeisen.
Markus Müller schrieb: > (...) ich habe das mal nachgebaut und hier dokumentiert: (...) Dokumentiert ist auch ein weiter Begriff. Zu einem seriösen Experiment gehört ein detailliert beschriebener Versuchsaufbau, eine Versuchsdurchführung, eine wertfreie Auswertung UND eine Fehlerbetrachtung mit Fehlerrechnung. Messwerte wie bei dir Strom, Spannung, Drehzahl und Leistung werden mit einem Mittelwert und einer Standardabweichung angegeben. Erst dann darf eine Bewertung des Experimentes erfolgen. Alles andere ist Bastelkram und beweist gar nichts!
Sorry, wenn diese einfache Dokumentation Dir nicht passt, dann mache es doch selbst. Ausreden zählen nicht! Dumm rumreden kann auch jeder, also nehme mal einen alten PC Lüfter auseinander und messe/dokumentiere selbst, so dass es Deinen Anforderungen gerecht wird. Ich habe auch selbst sehen wollen was es mit dem "Bedini" auf sich hat und habe das, dank dem super einfachen Nachbau-Anleitungen innerhalb weniger Stunden hin bekommen. Hast Du überhaupt gelesen, was ich dazu geschrieben habe oder nur die Bilder angeschaut??? Auch in den Threads danach waren sich die User einig, dass sich ein PC-Lüfter optimieren lässt.
Markus Müller schrieb: > Sorry, wenn diese einfache Dokumentation Dir nicht passt, dann mache es > doch selbst. Ausreden zählen nicht! Hallo Markus, fühle dich doch bitte nicht persönlich angegriffen! Ob mir persönlich eine Dokumentation passt, oder ob ich sie selber machen könnte, steht doch überhaupt nicht zur Diskussion. Es ging mir einzig um den Wert (d)einer Dokumentation. Erfüllt sie nicht gewisse Standards ist sie wertlos und sollte nicht den Anschein von „Wissenschaftlichkeit“ erwecken. Als Basteldokumentation kann sie durchaus trotzdem wertvoll sein.
Also wenn man als halbwegs technisch versierter Mensch, nicht Ingenieur, wie ich sowas wie diesen Bedini Generator sieht und nicht gehässig ist, dann fragt man sich nur, was machen die da? Die müssen ja in ihrem Weltbild und mit geringerem Abstraktionsvermögen irgendwas erkennen, was für sie den Anschein erweckt es kämen über 100% der aufgewendeten Energie wieder heraus. 80% mehr, munkelten die Spatzen von den Bäumen? Da müßte ja schon nen Magnetsturm durchs Zimmer fliegen, oder die Motorwicklung auf der Schuhmann Resonanz Frequenz abgestimmt sein :) Da ist so viel kostenlose Power drin das die Lager zerbersten und die Achse des Bedini Mobiles in der Wand steckt. Spaß bei Seite. Ich finde die Anstrengungen solcher Leute toll, weil man mit seiner fachlichen Kompetenz vielleicht garnicht die Motivation aufbauen kann, jenseits des Bekannten zu forschen. Ich bin sicher dort existiert noch das ein oder andere Phänomen, wo die heutigen Gesetzmäßigkeiten uns einfach depressiv machen, weiter daran zu forschen. Das Problem an alternativen Seiten, ohne fachlichen Hintergrund, ist immer das sie sich problemlos weit aus dem Fenster lehnen und Leute übertölpeln. Ich denke das in der Realität auch nicht immer alles so stimmt und 100% positiv von offizieller Seite her gedacht ist, aber wenn man gleich alle Logik über Board wirft, hat man sich mit nem Türenknall aus jeder sinnvollen Diskussion verabschiedet. Warscheinlich ist eine gewisse Überheblichkeit auf der fachlich kompetenten Seite notwendig, um den Laien mal aufzuzeigen, das sie bei ihrer anarchistischen Denkweise, über die Naturgesetze, keinen Blumentopf gewinnen können. Als Nächstes macht man sich eckige Räder aufs Fahrrad, weil der kurze Ruck-Impuls die Pedalkraft bei Weitem übersteigt. Verletzungsgefahr!
Wie immer geht es bei solchen Themen um implizite Separatoren. Wie trenne ichdie Narren von ihrem Geld, und gebe ihnen auch noch das Gefuehl genau das Richtige zu machen... :-)
Markus Müller schrieb: > Nach dem Bedini Prinzip hat der Motor einen > besseren Wirkungsgrad, ich habe das mal nachgebaut und hier > dokumentiert: Vielleicht sind normale Lüftermotoren inkl. Elektronik nicht auf Wirkungsgrad optimiert, arbeiten dafür stabiler über einen weiteren Spannungsbereich (ein 12V-Motor läuft meist schon bei 5-6V an) und erzeugen weniger Störungen auch ohne großen Ladeelko.
Hallo, ohne alles gelesen zu haben: Der Hintergrund zum Bedini-Motor/Generator ist ein ganz anderer als eine unbekannte Energieform zu nutzen. Dieses Teil soll nur sowas wie ein Funkeninduktor sein. Er soll große Energieimpulse in kurzer Zeit abgeben. Bis dahin wird noch keine Energie "erzeugt". Der eigentliche Zweck ist es damit eine Kernfusion Impulsweise zu zünden. In einem speziell konstruierten Reaktor soll ein Zündimpuls geringer Energie lokal eine sehr hohe elektrische Feldstärke und wenige geladene Teilchen, wie in einem Teilchenbeschleuniger, auf sehr hohe Geschwindigkeit beschleunigen. Das soll dann eine kleine Kettenreaktion erzeugen, wobei Wasserstoffkerne zu Heliumkernen fusionieren. Der Reaktor erzeugt aber erst mal keine elektrische Energie, sondern Wärme. Technologisch ist sowas natürlich extrem aufwendig. Die Elektroden müssen eine bestimmte Form haben und aus einem bestimmten Material sein. Sie dürfen sich nicht gleich zersetzen, werden aber trotz aller Bemühungen sehr schnell verschleißen. Die Form muss hohe Feldstärken bei geringen parasitären Kriechströmen, Kapazitäten, Induktivitäten gewährleisten und trotz Verschleiß die Parameter möglichst weniger verändern. Das ist so ein Experiment, wo man richtig viel Geld aufwenden muss um diesen Reaktor zu bauen und am Ende hat man keine 100 W Leistung, sondern nur ein paar Kernteilchen, die man mit einem empfindlichen Detektor nachweisen kann. Wenn man Glück hat, funktioniert das auch ein paar Sekunden lang, bevor der Reaktor unbrauchbar ist und man ihn entsorgen kann.
UR-Schmitt schrieb: > Dex Mor schrieb: >> mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. > > Das Prinzip heisst "mache Energie aus nichts". Funktioniert leider nicht > so gut wie "Mache Geld aus nichts", das können viele dank so > leichtgläubiger Menschen wie du einer zu sein scheinst. Im Prinzip geht das schon, denn es gibt die Theorie das das Universum in einem instabilen Zustand ist, der zerfallen kan und dabei Energie freisetzt. Allerdings würde der Zerfall mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen und das Universum zerstören. Also im Prinzip geht es, aber bisher nur in der Theorie und weil das mit Lichtgeschwindigkeit erfolgt würde das niemand bemerken, weil es ihn sofort zerstört. Also "Don't try this at home".
Ach du sch*** jetzt gehts los :D vonwegen zerfallenden Universen und Kernfusion. Es war ein Fehler diesen Thread wieder auszugraben. Auch: Ein Zustand kann Zerfallen? Ein Zustand ist nunmal ein sprachliches Konstrukt das lediglich eine Menge an Parametern zusammenfasst die definiert sind. Wie soll sowas "zerfallen"? Evtl. in dem es sich in einen anderen Zustand ändert? Ein Zerfall ist in der Regel ein Übergang von Zustand A zu einem anderen Zustand B in Zeit x (zerfallrate / sekunden). Die Lichtgeschwindigkeit ist durch Strecke pro Zeit definiert (meter / sekunde). Du vergleichst hier also Äpfel mit Birnen. Oder hast du 5 Meter Bier getrunken?
Timo schrub:
>Oder hast du 5 Meter Bier getrunken?
Er ist evtl. Teilnehmer an der 4x4 Liter-Staffel und DDR-Meister im
einarmigen Reißen.
;-)
MfG Paul
Timo Witte schrieb: > Oder hast du 5 Meter Bier getrunken? Das geht: http://horvaths.info/images/x6390.jpg http://de.wikipedia.org/wiki/Meterbier 42m
Hallo, die Menschheit verdummt und verblödet zunemend das bemerke ich in vielerlei hinsicht, und wenn jemand ernsthaft an etwas interesiert ist was gegen die allgemeine LOBY verstöst und nur ernsthaft nach etwas mehr Informationen sucht so kommen gleich mal nur dumme Antworten von irgendwelchen Leuten! Die Verblödung ist in vielen Bereichen zu finden oder zu bemerken, egal ob es um Energie geht oder un TV Übertragung, oder um Wäsche waschen, oder um zusätze in Lebensmitteln oder sonst etwas was ich nun nicht aufgefürt hatte..... In der letzten Zeit wird dieses Niveaulose gelaber, und das gleich mal übertreiben wenn egal wer es sein sollte irgend etwas ersthaftes anspricht und Diskutieren möchte oder auch mehr Hintergrundwissen sucht, oder auch wenn jemand versucht eine vorhandene Vorrichtung egal welcher Art und weise zu verändern oder versucht zu verbessern weil man eine Idee hat aber ein kleiner Schubs in die Richtige Richtung fehlt in irgend ein Forum schreibt, dann kommt meistens nur DUmmes oder gar blödes gerede zurück, und die eigentliche Sache um die es geht, die gerät nun völlig in den Hintergrund, oder es heist gar "Ganz einfach Kauf dir doch >> XY << damit geht das" aber das der User eine Idee zur verbesserung eines Systems hat und etwas Hilfe Nötig hat, das ist ja völlig Irrelevant!!! Mich Kotzt auch maßlos an das es zwar Moderatoren in Foren gibt, diese aber bei so, sogar komischerweise als erstes kommmende völlig sinnlose Antworten einfach stehen lassen und nichts dagegen tun das nun Beleidigt wird, damit die Sache auch noch ins völlig Lächerliche gezogen wird, das ist nicht Richtig. So nun ein Paar Beispiele für die Verdummung die einem Tagtäglich auch ohne Internet und Foren auflauern. 1. TV Übertragungen, jedes Flachbildsystem hat einen eingebauten sogenannten Overdrive oder wie auch immer genanntes System zur verschlimmbesserung des Bildes! Nun fällt mir zunemend auf das das Gamma immer weiter nach oben geschraubt wird, das ergebniss ist das selbe wie bei einer Übersteuerten Tonaufnahme, das Signal ist nun hin, da das ganze hinterher auch durch abregeln nicht mehr korigiert werden kann, das Bild / Ton Signal ist nun hin! Und das geschieht bei immer mehr Sendeanstalten, von der Technick scheint keiner mehr trotz voranschreitendem Fortschritt keiner etwas zu wissen warum was wie Funktioniert und was man nie machen sollte!!! 2. Das Waschmittel, nun habe ich eine Waschmittelallergie, dank zu viel Duftstoff und Zeolithen in den Waschmitteln, das muss man aber erst herausfinden was die Neurodermitis ähnlichen Syntome verursacht, und dann ist die Wut gegen die Hersteller enorm!!! 3. Die Waschmaschine, das ist ein sehr hübsches Gerät. Die Hersteller werben gerne mit dem Fingerhut voll Wasser den die Maschine auf das gesammte Waschprogramm verbraucht, Ergebniss zusammen mit Punkt 2. ist eine zuname von Allergien! Aber die Leute regen sich ja anscheinend auf das die Maschinen zu viel Wasser verbrauchen, aber das mehr Wasser und weniger Chemie vieleicht besser für Geldbeutel Gesundheit, wie auch die Umwelt wären ist ja irrelevant!!! 4. Der umganston in Foren wie auch hier Deutlich zu bemerken, diesen finde ich gar nicht gut, und muss mir nun das Maul verbrennen weil ich das ganze nicht mehr abkann! 5. Einer der größten Erfinder den es je gegeben hat wurde auch schon ausgenommen belogen, betrogen und kaum einer der Menschen die das Licht anschalten und sich an Radio TV oder gar Internet oder Funkferngesteuerten Modellen erfreuen wissen nicht das es ohne diesen Genie niemals so etwas gegeben hätte da ja alles mit Gleichstrom betrieben werden würde, und jeder ein Kraftwerk in Sicht und Hörweite hätte. Tja so ist es nunmal auf dieser Welt, mit ihren Lieben Hilfsbereiten und vorallem aber Tolleranten und angeblich Intelligenten Lebewesen! Und bevor nun einer das Maul aufreist, und sich weiter auf diese Art und weise Dummes von sich gibt, der sollte sich mal anschaun wie Intelligent seine Eigenen Beiträge sind die er ja, so heist es jedenfalls ja "zur verbesserung und Hilfe anderer" dafür ist normal ein Forum da, damit man Hilfesuchenden Hilft und nicht, genau diesen Menschen in den Rücken fällt, und derartig Dumme Antworten gibt die egal was es ist, und nicht nur in diesem >> Thread << sondern überall ist das so!!! Die hoffnung das sich was an egal was verbessert die habe ich ja schon aufgegeben, aber ich Wünsche mir nur noch das sich mal etwas, gerade z.B. am Umgangston und der Qualität der Antworten verbessert. In diesem Sinne hoffe ich das einige mal über alles nachdenken was hier und auch anderswo, ständig so passiert. LG Michael PS: Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!
Michael Haussmann schrieb: > die Menschheit verdummt und verblödet zunemend das bemerke ich in > vielerlei hinsicht, und wenn jemand ernsthaft an etwas interesiert ist > was gegen die allgemeine LOBY verstöst und nur ernsthaft nach etwas mehr > Informationen sucht so kommen gleich mal nur dumme Antworten von > irgendwelchen Leuten! Ich will dir deine Verblödungstheorien gerne glauben - wenn die ersten 10 voll funktionsfähigen Bedini Generatoren sich in der Praxis bewährt haben. Bis dahin empfehle ich dir Zurückhaltung mit solch tiefschürfenden Diagnosen - am Ende könnte sich erweisen, daß deine Aussagen nur für eine winzige Minderheit gelten, der du zu allem Überfluß auch selbst angehörst...
Schreib doch ganz einfach: Du musst glauben - und wenn du nicht glaubst dann bist du nicht offen für neues. Und im übrigen seid ihr Techniker mit eurem dämlichen Energieerhaltungssatz einfach nur blöd. Das spart dir einen Haufen Tipperei und wir brauchen nicht lange lesen. > Nun fällt mir zunemend auf das das Gamma immer weiter nach > oben geschraubt wird, das ergebniss ist das selbe wie bei > einer Übersteuerten Tonaufnahme, das Signal ist nun hin, da das > ganze hinterher auch durch abregeln nicht mehr korigiert werden kann, > das Bild / Ton Signal ist nun hin! Kleiner Tip. Fernseher haben einen Kontrastregler. Der muss nicht am rechten Anschlag stehen! Wenn nichts mehr geht, dann wirst du dich wohl mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass dein TV-Gerät einen Defekt hat oder einfach schon zu alt ist so dass die verwendeten Bauteile ihre Werte nicht mehr halten. Die Sendeanstalten haben damit genau gar nichts zu tun. > 2. Das Waschmittel, nun habe ich eine Waschmittelallergie, dank zu > viel Duftstoff und Zeolithen in den Waschmitteln, das muss man aber > erst herausfinden was die Neurodermitis ähnlichen Syntome verursacht, > und dann ist die Wut gegen die Hersteller enorm!!! Das Angebot an Waschmitteln ist ja wohl riesig (auch wenn letzten Endes alles mehr oder weniger bei Beyer in Leverkusen produziert wird) und die guten alten Seifenflocken gibt es ja auch immer noch. Was können da die Hersteller dafür, dass du eine Allergie entwickelst? Sorry. Aber du bist nicht der Nabel der Welt (und ich auch nicht). > Einer der größten Erfinder den es je gegeben hat wurde auch > schon ausgenommen belogen, betrogen und kaum einer der Menschen > die das Licht anschalten und sich an Radio TV oder gar Internet > oder Funkferngesteuerten Modellen erfreuen wissen nicht das es > ohne diesen Genie niemals so etwas gegeben hätte Doch, hätte es. Tesla war nicht der einzige, der mit Wechselstrom arbeitete. Und Funk: Tesla baute auf den Arbeiten Heinrich Hertz auf. Und dann gab es ja schliesslich auch noch Marconi, Braun und andere. Also tu bitte nicht so, als ob Tesla im Alleingang die Welt revolutioniert hätte. Er war eine schillernde Persönlichkeit und ohne Zweifel ein verdammt heller Kopf (in jungen Jahren - mit dem Alter wurde er schrullig). Aber wenn er nicht gewesen wäre, dann wären es eben andere gewesen.
Manch Einer ist schon bedient, wenn er "Bedini" liest. Das wird daran liegen, daß noch Keiner gesagt hat: "Hier ist ein funktionierendes Gerät, ich wohne hier und dort, wer Interesse hat, sich das in Natura anzugucken, kann zu mir kommen." Allerdings weiß ich auch nicht, was der Weinbauer an Kleinwindanlagen auszusetzen hat. Mein Gartennachbar hat so einen Flettner-Rotor auf dem Schuppendach und unten dran einen kleinen Generator, mit dem er einen Auto-Akku lädt und in der Bude ein paar 12 Volt_Lampusse betreibt. Das verstößt vielleicht gegen irgendwelche Baunormen, aber nicht gegen die Physik. ;-) MfG Paul
Hallo, also erstmal find ich es traurig, wieviel Polemik hier im Thread zu sehen ist. Wer sich mit freier Energie befasst, der ist in der Regel Bastler. Da mag die Begriffsbildung laienhaft sein, und teilweise werden Fachbegriffe aus der Physik auch in anderen Bedeutngen verwendet. Dennoch ist das ja kein Grund, irgendwen lächerlich zu machen. Mich jedenfalls beeindruckt es, mit welcher Ausdauer da an teilweise kompliziertesten Aufbauten gebastelt wird. Da werden extra Metallbauteile an der Drehbank hergestellt, es wird mit CNC-Fräsen gearbeitet etc, während andere für ihre Freizeitgestaltung keine anderen Ideen als Computerspielen oder Shopping haben. Allein dieses Engagement verdient meiner Ansicht nach schon Respekt. @ ma Win (d3xt3r) Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen wird. Im Prinzip funnktioniert das Ganze so: Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad beginnt sich zu drehen. Just in dem Moment, wenn der Magnet genau über dem Spulenkern steht, wird ein Strom aus einem Versorgungs-Akku durch die Spule geschickt, wodurch in der Spule ein Magnetfeld entsteht, das aber so gepolt ist dass es den Rotormagneten abstößt, so dass sich das Rad weiterdreht. Direkt danach wird der Spulenstrom dann wieder ausgeschaltet, wobei die Energie aus dem zusammenbrechenden Magnetfeld (also die ½LI², die "Back EMF") in einen weiteren Akku (Speicherakku) geleitet wird. Die ganze Beschaltung drumherum (Spulen, Transistor, Dioden usw) dient lediglich dazu, das Ein- und Ausschalten des Spulenstroms zum exakt richtigen Zeitpunkt geschehen zu lassen (koordiniert mit der Bewegung der Magnete), sowie dazu, die Energie aus den Pulsspulen in den anderen Speicherakku zu leiten. Na ja, und weil die mechanischen Teile der Maschinen wirklich sehr leichtgängig sind, macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei Energie verbraucht würde. Insbesondere natürlich dann, wenn so hohe Drehzahlen erreicht werden, dass der Spulenstrom abgeschaltet wird ehe die Pulsspulen ihre magnet Sättigung erreichen.
Bernd Bruckert schrieb: > Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem > Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad > beginnt sich zu drehen. Da es dazu keinen Strom braucht, wird das Rad schon so stehen, dass das Magnetfeld minimiert wird. Das Rad hat keinen Grund, sich dann plötzlich zu drehen. Es muss also irgendwie angeschubst werden. Bernd Bruckert schrieb: > Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die > Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen > wird. Beim DC-Motor verringert die Back-EMF einfach die Leistungsaufnahme, auch da wird also nur die Energie aufgenommen, die für die Bewegung und die Reibungs- bzw. Magnetisierungsverluste benötigt wird. Der Grund für die Leistungssteigerung ist einfach, dass die einfachen Lüftermotoren auf Preis und nicht auf Effizienz optimiert sind. Das lohnt sich bei den kleinen Leistungen schlichtweg nicht.
@ Bernd Bruckert (bernd_b) >sehen ist. Wer sich mit freier Energie befasst, der ist in der Regel >Bastler. Da mag die Begriffsbildung laienhaft sein, und teilweise werden >Fachbegriffe aus der Physik auch in anderen Bedeutngen verwendet. Wohl wahr. >Dennoch ist das ja kein Grund, irgendwen lächerlich zu machen. Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt). >Mich jedenfalls beeindruckt es, mit welcher Ausdauer da an teilweise >kompliziertesten Aufbauten gebastelt wird. Da werden extra >Metallbauteile an der Drehbank hergestellt, es wird mit CNC-Fräsen >gearbeitet etc, Beeindruckt mich nicht. >Allein dieses Engagement verdient meiner Ansicht nach schon Respekt. Nö, denn es blinder Aktionismus. http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionismus Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass er sich erstmal die Grundlagen erarbeiten muss, ehe er bestehnde Dinge verbessern kann. Das gilt sei Menschengedenken. Denn jeder Wissenschaftler/Ingnieur ohne Scheuklappen und Dogmen im Kopf weiß, das das aktuelle Wissen um den Aufbau der Welt/Physik zwar wissenschaftlich soweit gesichert ist, aber nicht der Stein der Weisen. Seit je her wurden Theorien verbessert und erweitert. Verworfen wurden gesicherte Theorien in den letzten 100 Jahren eientlich nicht. Und genau hier scheitern die Freie Energie Jünger. Sie meinen mit esotherischem Halbwissen dem Rest der Welt zeigen zu können/wollen, dass sie geniale Freidenken sind. Haha. Sie sind frei von Wissen. Wissen, dass seit langem gesichert existiert und JEDERZEIT nachgewiesen werden kann. Im Gegensatz zu den Experimenten der Leute. >Im Prinzip funnktioniert das Ganze so: Du beschreibst einen normalen Gleichstrommotor mit Kommutator. Nur dass der keine Energie aus dem Nichts erzeugt. Er wandelt elektrische in mechanische Energie, als Generator auch anders herum. Aber immer mit einem Wirkungsgrad kleine als 1. Love it or hate it. Da geht es schon los. Die Leue können nicht mal Spannung von Leistung unterscheiden. Nur weil ein Trafo die Spannung um Faktor X hochtransformiert, hat er noch lange keinen Wirkungsgrad >1. P = I * U Bei pulsförmigen Leistung steigen die Jungss schon gar nicht durch, glauben aber fest ihren "Messwerten" auf Billigmultimetern. Jaja, Tesla läßt grüßen (der hatte Ahnung von Fach, der Asynchronmotor ist nicht vom Himmel gefallen)
Falk zitterte, äh zitierte: >Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt) Nimm Dir doch nicht so ein zynisches Ar***loch zum Vorbild. :-( Bernd schrub: >....macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig >laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei >Energie verbraucht würde. Er schrieb, daß es den Eindruck mache, nicht daß er überzeugt ist, daß das bis zum Erbrechen funktionieren würde. Ich fasse das jedenfalls so auf, daß er sich im Klaren darüber ist. >...der Asynchronmotor ist nicht vom Himmel gefallen) na, 3 Kreuze! Dann hätte sicherlich dessen Welle einen Schlag. Helme auf bei der Arbeit! ;-) MfG Paul
Paul Baumann schrieb: >>...der Asynchronmotor ist nicht vom Himmel gefallen) > > na, 3 Kreuze! Dann hätte sicherlich dessen Welle einen Schlag. > Helme auf bei der Arbeit! > ;-) > > MfG Paul Genau. :) Grüße Bernd
Das ist doch ganz einfach. Einer baut endlich eine Maschine, die mehr Energie abgibt, als sie aufnimmt. Hier gibt es eine Menge Leute, die Zugriff auf feinste Messgeräte haben ! Wenn es dann wirklich soweit ist, kriegt der Erbauer den Nobelpreis. ( Falk, Paul und ich rutschen auf den Knien bis nach Lourdes!) Grüße Bernd
Timm Thaler schrieb: > Bernd Bruckert schrieb: >> Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem >> Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad >> beginnt sich zu drehen. > > Da es dazu keinen Strom braucht, wird das Rad schon so stehen, dass das > Magnetfeld minimiert wird. Das Rad hat keinen Grund, sich dann plötzlich > zu drehen. > > Es muss also irgendwie angeschubst werden. Man dreht das Rad halt entsprechend hin, soweit aus der Ruhelage heraus dass die Anziehung zwischen Magnet und Spulenkern noch so stark ist, dass das Rad sich zurückdreht. Bzw man versetzt den Rotor des Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend. Timm Thaler schrieb: > Bernd Bruckert schrieb: >> Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die >> Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen >> wird. > > Beim DC-Motor verringert die Back-EMF einfach die Leistungsaufnahme, > auch da wird also nur die Energie aufgenommen, die für die Bewegung und > die Reibungs- bzw. Magnetisierungsverluste benötigt wird. nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der Back-EMF verbraten werden. Na whatever - eigentlich ging es ja eh nur darum, dass ma Win / d3xt3r gern "das Prinzip hinter dem Bedini-Generator" wissen. Und das hab ich ihm, soweit ich dazu in der Lage war, erläutert. Anders übrigens als so manche anderen her, von denen außer Herabwürdigungen und Kränkungen (selbstveständlich indirekt geäußert, wir sind ja zivilisiert) nicht sonderlich viel Inhaltliches kam. Übrigens befasste sich auch Newton mit Astrologie und Esoterik, und ebenso förderten die Alchemisten bei ihren Versuchen ne Menge brauchbares zutage. Und das Mindeste was man beim Beschäftigen mit Freier Energie trainiert ist, genau hinzusehen, analytisch zu Denken, Fragen zu stellen und Buchwissen im Rahmen dieser Denkprozesse anzuwenden. Also genau die Kompetenzen, an denen es lt Pisa-Studien so sehr hapert. SO WHAT. -- Falk Brunner schrieb: > Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt). Wer Witze auf Kosten Schwächerer (hier: offensichtlich Unwissender) Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und Wichtigkeit zu verschaffen? Vielleicht deshalb, weil er sonst nicht so viele Quellen dafür in seinem Leben hat? > Du beschreibst einen normalen Gleichstrommotor mit Kommutator. Pulsmotoren sind mitnichten "normale Gleichstrommotoren". Was hattest Du gleich noch geschrieben zum Thema Einarbeiten in die Grundlagen und Halbwissen? ;) > Nur dass > der keine Energie aus dem Nichts erzeugt. Er wandelt elektrische in > mechanische Energie, als Generator auch anders herum. Der Bedini-Motor wandelt elektrische Energie in mechanische um, und gewinnt dann einen Teil der elektrischen Energie zurück.... also im Prinzip ist es ein umständlich gebauter Spannungswandler mit Rad dran. Nicht mehr und nicht weniger. -- Paul Baumann schrieb: > Bernd schrub: >>....macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig >>laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei >>Energie verbraucht würde. > > Er schrieb, daß es den Eindruck mache, nicht daß er überzeugt ist, daß > das bis zum Erbrechen funktionieren würde. Ich fasse das jedenfalls so > auf, daß er sich im Klaren darüber ist. Natürlich kann der Bedinimotor nicht mehr mechanische Arbeit verrichten als an elektrischer Energie reingegeben wurde. Das ist schon deshalb klar, weil sämtliche Felder konservativ sind. P.S: ist das eigentlich Zufall dass Du so heißt wie der Testatika-Konstrukteur? ;)
Bernd Funk schrob: > Falk, Paul und ich rutschen auf den Knien bis nach Lourdes!) Ich nicht mit -der Orthopäde tritt mich sonst in's Kreuz. >>:-) Bernd Bruckert schrabte: >P.S: ist das eigentlich Zufall dass Du so heißt wie der >Testatika-Konstrukteur? ;) Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich. (Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der war mir bis eben unbekannt.) MfG Paul
@ Bernd Bruckert (bernd_b) >Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend. Sind Verbrennungsmotoren auch nicht ;-) >nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die >Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, >wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von >Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung >stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der >Back-EMF verbraten werden. Nö. Da solltest du nochmal nachlesen. >Übrigens befasste sich auch Newton mit Astrologie und Esoterik, Wirklich? Nachweis? >ebenso förderten die Alchemisten bei ihren Versuchen ne Menge >brauchbares zutage. Portelan und So? Naja. > Und das Mindeste was man beim Beschäftigen mit >Freier Energie trainiert ist, genau hinzusehen, analytisch zu Denken, >Fragen zu stellen und Buchwissen im Rahmen dieser Denkprozesse >anzuwenden. Wenn man diese Fähigkeiten hat, lässt man es mit der feien Enegie meistens bleiben. > Also genau die Kompetenzen, an denen es lt Pisa-Studien so >sehr hapert. Aha, Freie Enegie fördert die PISA-Kompetenz. >SO WHAT. Genau. >> Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt). >Wer Witze auf Kosten Schwächerer (hier: offensichtlich Unwissender) Na wenigstens siehst du es ein. >Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er >es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und >Wichtigkeit zu verschaffen? Müssen wir nicht verschaffen, haben wir schon. Grundkurs Physik mit deutlich besser als 4+ abgeschlossen. ;-) >Der Bedini-Motor wandelt elektrische Energie in mechanische um, und >gewinnt dann einen Teil der elektrischen Energie zurück.... also im >Prinzip ist es ein umständlich gebauter Spannungswandler mit Rad dran. >Nicht mehr und nicht weniger. Und was ist der Clou am Bedinimotor? Was kann der besser, anders, als bestehende Konzepte?
Falk Brunner schrieb: >>Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend. > > Sind Verbrennungsmotoren auch nicht ;-) um Verbrennungsmotoren ging es ja auch nicht, sondern um Deine obige Bemerkung ("Da es dazu keinen Strom braucht [...]"). >>nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die >>Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, >>wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von >>Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung >>stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der >>Back-EMF verbraten werden. > > Nö. Da solltest du nochmal nachlesen. Okay, dann erkläre es mir bitte jemand richtig. >>Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er >>es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und >>Wichtigkeit zu verschaffen? > > Müssen wir nicht verschaffen, haben wir schon. Grundkurs Physik mit > deutlich besser als 4+ abgeschlossen. ;-) wozu dann die ganzen verletzenden Andeutungen in Richtung ma Win? > Und was ist der Clou am Bedinimotor? Was kann der besser, anders, als > bestehende Konzepte? Wieso sollte er irgendwas besser/ anders können? > Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich. > (Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der > war mir bis eben unbekannt.) und? wie gefällt Dir das Teil? :)
Bernd Bruckert schrieb: > nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die > Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, > wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von > Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung > stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der > Back-EMF verbraten werden. Da wird nix verbraten. Die 63W sind die Abgabeleistung des Motors, Drehzahl mal Drehmoment. Die 21W sind die internen Verluste durch Ummagnetisierung, interne Reibung und vor allem den ohmschen Widerstand der Wicklung. Grenzwertbetrachtung: Motor im Leerlauf: nur interne Verluste, EMF ist fast anliegende Spannung, hohe Drehzahl, aber kein Drehmoment => keine Abgabeleistung. Allerdings nimmt der dann auch keine 7A auf. Motor unter Nennlast: EMF entsprechend Nenndrehzahl, interne Verluste entsprechend ohmschen Widerstand und bißchen Reibungsverluste, Stromaufnahme entsprechend Nenndrehmoment => höchste Abgabeleistung, optimaler Wirkungsgrad. Motor blockiert: EMF Null, interne Verluste nur ohmsche Verluste an der Wicklung, Verlustleistung entspricht Blockierstrom x Betriebsspannung, Blockierstom ist Betriebsspannung / Wicklungswiderstand. Höchstes Drehmoment, aber keine Drehzahl => keine Abgabeleistung. Da wird keine Back-EMF "opponiert", die EMF ergibt sich einfach aus der Drehzahl (Generatorwirkung), die Drehzahl stellt sich entsprechend der anliegenden Spannung und dem abgenommenen Drehmoment ein. Sehr schön wird das bei Faulhaber erklärt. Da die Faulhaber-Motoren eisenlose Wicklungen haben, fallen Ummagnetisierung und Wirbelstromverluste weg, die Kennlinien der Motoren sind sehr linear. Aber das ist eine ganz andere Klasse als die billigen Lüftermotoren. Nochmal: Wenn der Bedini einen besseren Wirkungsgrad erzielt, dann nur, weil die normalen Lüftermotoren billigst aufgebaut sind und einen relativ schlechten Wirkungsgrad haben. Wenn ich aber 100W einer CPU wegblasen will, dann ist es ziemlich egal, ober der Lüfter nun 5W oder 4.5W aufnimmt, wenn der Hersteller dafür einen Transistor sparen kann.
Berichtigt mich wenn ich falsch liege, aber ist der hier beschriebene "Bedini-Motor" nicht einfach ein Brushless-DC Motor und die Schaltung außenrum ein unausgegorener Controller, welcher mit der Energie die beim Freilauf der Spulen übertragen wird in eine andere Batterie laden soll? Alternativ könnte man dann aber auch den Magnetrotor weglassen und nur Spulen nehmen. Nennt sich dann auch Schaltnetzteil denk. Ich glaub man könnte diesen Leuten auch ne simple Ladungspumpe in die Hand drücken, sie würden vorne ne 9V Blockbatterie dranhängen, hinten irgendwie knappe 18V messen und denken sie hätten die Energie verdoppelt :)
Timm Thaler schrieb: > Bernd Bruckert schrieb: >> nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die >> Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, >> wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von >> Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung >> stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der >> Back-EMF verbraten werden. > > Da wird nix verbraten. Die 63W sind die Abgabeleistung des Motors, > Drehzahl mal Drehmoment. Die 21W sind die internen Verluste durch > Ummagnetisierung, interne Reibung und vor allem den ohmschen Widerstand > der Wicklung. > > Grenzwertbetrachtung: > > Motor im Leerlauf: nur interne Verluste, EMF ist fast anliegende > Spannung, hohe Drehzahl, aber kein Drehmoment => keine Abgabeleistung. > Allerdings nimmt der dann auch keine 7A auf. ja nee das Beispiel war unter Belastung gedacht. Aber.... hm. Also die Magnetfelder der Rotorspulen werden doch vom Strom gemacht. Und dieser Strom wird doch von der Spannung durch den Spulendraht getrieben. Und diese "treibende" Spannung, das ist doch die außen anliegende Spannung minus Back-EMF. Oder nicht? > Sehr schön wird das bei Faulhaber erklärt. Da die Faulhaber-Motoren > eisenlose Wicklungen haben, fallen Ummagnetisierung und > Wirbelstromverluste weg, die Kennlinien der Motoren sind sehr linear. Gibts dazu irgend n pdf oder so? Du kennst die Fachbegriffe auf dem Gebiet besser als ich, daher fehlen mir die Suchbegriffe um die entsprechenden Dokumente per Google zu finden > Nochmal: Wenn der Bedini einen besseren Wirkungsgrad erzielt, dann nur, > weil die normalen Lüftermotoren billigst aufgebaut sind und einen > relativ schlechten Wirkungsgrad haben. Wenn ich aber 100W einer CPU > wegblasen will, dann ist es ziemlich egal, ober der Lüfter nun 5W oder > 4.5W aufnimmt, wenn der Hersteller dafür einen Transistor sparen kann. Glaub nicht, dass der Bedini nen besonderen Wirkungsgrad hat. Allerdings versteh ich auch nicht, wie das Thema jetzt darauf kommt? Timo Witte schrieb: > Berichtigt mich wenn ich falsch liege, aber ist der hier beschriebene > "Bedini-Motor" nicht einfach ein Brushless-DC Motor und die Schaltung > außenrum ein unausgegorener Controller, welcher mit der Energie die beim > Freilauf der Spulen übertragen wird in eine andere Batterie laden soll? ich glaub nicht ganz, der Bedini ist n Pulsmotor, d.h. der gibt immer nur nen kurzen Strompuls durch die Spulen wenn der Rotormagnet da gerade vorbeikommt. Halt so ein bisschen wie beim Zünden des Luft-Treibstoff-Gemischs im Verbrennungsmotor. Beim Brushless sind soweit ich weiß die Spulen die ganze Zeit eingeschaltet bis der betreffende Rotorteil weitergewandert ist. Außerdem wird das Prinzip der Abstoßung verwendet, nicht der Anziehung. > Alternativ könnte man dann aber auch den Magnetrotor weglassen und nur > Spulen nehmen. Nennt sich dann auch Schaltnetzteil denk. > > Ich glaub man könnte diesen Leuten auch ne simple Ladungspumpe in die > Hand drücken, sie würden vorne ne 9V Blockbatterie dranhängen, hinten > irgendwie knappe 18V messen und denken sie hätten die Energie verdoppelt > :) Jepp, sowas hatte ich ja auch oben beschrieben. Nur halt in Worten, von denen ich meinte dass ma Win sie besser versteht. Bringt ja nichts, jemanden der offenbar unwissend ist, mit Fachvokabeln zuzudonnern.... okay für's eigene Ego mags vielleicht was bringen, man lässt den anderen spüren "sieh her wie groß ich bin und verstehe wie klein du bist"..... aber begeistern wird man denjenigen sicher nicht auf diesem Wege. Übrigens von genau solchen Denkprozessen wie Du sie da gerade vollzogen hast schrieb ich oben. Auch wenn der eine oder andere das albern findet - die Geschmäcker sind halt verschieden. Man muss eben akzeptieren, dass die einen ihren Geist bevorzugt durch Beschäftigung mit Schachproblemen schärfen, die anderen durch Befassen mit Fragen von Recht, Ethik und Politik, die dritten wenden sich der Theologie und Philosophie zu und die vierten eben der freien Energie. Fragen stellen, Probleme durchdenken etc, also "Anti-PISA-Training" sozusagen, das kann man auf allen diesen Spielfeldern machen, und es ist faszinierend mit was für scheinbarem "Blödsinn" sich insbesondere auch berühmte Wissenschaftler nebenher so alles beschäftigt haben. Deswegen versteh ich auch nicht, weswegen mancher deshalb ins Überheblich-Verletzende abdriften muss oder glaubt, bewerten zu müssen was für einen anderen loht und was nicht.
Bernd Bruckert schrieb: >> Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich. >> (Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der >> war mir bis eben unbekannt.) > > und? wie gefällt Dir das Teil? :) https://de.wikipedia.org/wiki/Testatika#Kontroversen Irgendwie scheint ihn der Bedini-Motor nicht ganz befriedigt zu haben...
> Irgendwie scheint ihn der Bedini-Motor nicht ganz befriedigt zu haben...
joa is ne unangenehme Geschichte.
Wie findst Du denn nun die Maschine? :)
Bernd Bruckert schrieb: > Wie findst Du denn nun die Maschine? :) Albern. Das sind doch nur schlecht verbrämte Versuche, sich an ein Perpetuum Mobile von hinten anzuschleichen, in der Hoffnung, sich nicht sofort lächerlich zu machen.
Gibt es eigentlich "DEN" Bedini-Motor? Also ein Design? Weil das was ich bisher gesehen habe was sich "Bedini-Motor" schimpft, geht von Schaltnetzteilen über Windrädern zu Magneten an CPU Lüftern welche an Spulen vorbeigezogen werden und dort LEDs zum leuchten bringen.. Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht funktionieren kann.. Auf einfache und verständliche Weise mit Analogien u.s.w. Aus dem ganzen könnte man dann ein Video machen und es auf YouTube hochladen. Ich glaube das wenn man auch nur wenigen Leuten dadurch einen Stupfer in die richtige Richtung geben kann, lohnt sich das schon. Evtl. beschäftigen sich diese Leute dann mit etwas Anderem und vergeuden ihre Zeit nicht weiter irgendwelchen Idioten im Netz hinterherzulaufen die eigentlich genau wissen was sie da machen, aber halt Bauernfängerei betreiben. (Bedini z.B.)
Uhu Uhuhu schrieb: > Bernd Bruckert schrieb: >> Wie findst Du denn nun die Maschine? :) > > Albern. Das sind doch nur schlecht verbrämte Versuche, sich an ein > Perpetuum Mobile von hinten anzuschleichen, in der Hoffnung, sich nicht > sofort lächerlich zu machen. hm okay. Ich finds geil :D Zum Beispiel das hier: In diesem Video http://www.youtube.com/watch?v=vOWPJEq42l4 ist bei 1:53 sieht man, dass beim fortnehmen der Glühlampe eine ziemlich lange Funkenstrecke zu sehen is... kannst Du Dir nen Reim darauf machen warum das so ist bzw wie es dazu kommt?
Timo Witte schrieb: > Gibt es eigentlich "DEN" Bedini-Motor? Also ein Design? Weil das was ich > bisher gesehen habe was sich "Bedini-Motor" schimpft, geht von > Schaltnetzteilen über Windrädern zu Magneten an CPU Lüftern welche an > Spulen vorbeigezogen werden und dort LEDs zum leuchten bringen.. Das sind Nachbauten. Wie in der Skizze zu sehen http://2.bp.blogspot.com/-YEenR2MzQ7M/Ua0RlbA9CkI/AAAAAAAACB4/gkDAdTcTxUA/s640/Bedini+monopole+motor.jpg braucht man halt ein Rad.... und bevor man sich da selbst mühevoll was herstellt, greift man zu fertigen Rädern wie CPU-Lüftern etc. Die LEDs werden wohl nur drangebaut, um sich selbst zu bestätigen wie viel Energie da hinten rauskommt^^ Sind halt fast ausschließlich Bastler. Auch Glimmlampen sind da beliebt :P > Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es > gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht > funktionieren kann.. Auf einfache und verständliche Weise mit Analogien > u.s.w. > Aus dem ganzen könnte man dann ein Video machen und es auf YouTube > hochladen. die Frage ist: was willst Du denn da genau zeigen, das "nicht funktionieren kann"? Also das Ding ist halt n Impulsmotor, und der läuft auch. Ansonsten gehen die Behauptungen halt in die Richtung, dass die Maschine ein "Self Runner" sei, also sich selbst mit Energie versorge und dabei nützliche Arbeit verrichte. Sein ursprünglicher Motor sei mit einer 12-Volt-Batterie unaufhörlich gelaufen, wobei die Batterie sich nicht entladen habe, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre . Der Grund dafür sei ein Schaltkreis, der die Raumenergie/ das Skalarfeld/ Nullpunktsenergie/ Vakuumfeldenergie anzapfe und diese Energie in nutzbare elektrische Ladung umgewandele. De Facto heißt das wohl, dass der Prototyp nur über 1 Akku verfügte, an dem eine Schaltung aus Spulen und Transistor dranhing, die, nachdem dem Rotormagnet ein "magnetischer Schubs" gegeben wurde, die beim Abschalten des Spulenstroms entstehende Rückinduktion in den Akku zurückleitete. Dadurch wird der Eindruck entstanden sein, der Akku entlade sich nicht. > Ich glaube das wenn man auch nur wenigen Leuten dadurch einen Stupfer in > die richtige Richtung geben kann, lohnt sich das schon. Evtl. > beschäftigen sich diese Leute dann mit etwas Anderem und vergeuden ihre > Zeit nicht weiter irgendwelchen Idioten im Netz hinterherzulaufen die > eigentlich genau wissen was sie da machen, aber halt Bauernfängerei > betreiben. (Bedini z.B.) gute Idee.... die Frage ist nur wie. Belehrend aufzutregen nach dem Motto "hey Leute ihr hat ja alle keine Ahnung ich zeig euch jetzt mal wie dumm ihr seid und wie tatsächliche physikalische Faktenlage ist", das wird wohl nicht funktionieren..... Andererseits wäre das ein ziemlich großes Unterfangen. Es gibt ja nicht nur den Bedini-Motor, sondern auch noch die Magnetmotoren, das MEG, HHO, Testatika-Replikationen, Bessler-Rad usw usf an denen getüftelt und probiert wird :D Da hättest Du also ne Menge "Aufklärungsarbeit" vor Dir ;)
P.S. Hier sieht man die Bedini-Schaltung nochmal übersichtlicher http://peswiki.com/index.php/Directory:Bedini_SG:Schematic
Timo Witte schrieb: > Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es > gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht > funktionieren kann.. Vergiss es :) Also nehmen wir an, du baust das Ding nach. Du baust das Ganze auf, belastest den "Generator" ein wenig, machst eine schöne Messung, dokumentierst sauber und veröffentlichst das. Weisst du was dann passieren wird? Genau wie wir (mit Logik) das Prinzip dieses "Generators" kaputtmachen, werden diese Esoterik-Heinis mit (mit Esoterik-Müll) deine Messung schlecht machen! - Deine Last ist mit negativer Energie geladen - Deine Negative Aura beeinflusst die Messung - Unter deinem Haus war mal ein Indianerfriedhof und die saugen die Energie aus deinem "Generator" - "Wenn du nicht daran glaubst funktioniert es auch nicht" Und selbstverständlich Anschuldigungen bezüglich gefälschter Messung, Multimeter manipuliert o.ä. Ich würd's mir sparen, die Esoteriker gehören wohl eher nicht so zu der Fraktion die auf Logik gut klarkommen, die sind lieber "Freigeister". Und was könnte "freier" sein als sich von jeglichem Kentnissstand und jedweder Vernunft oder Logik freizu"denken". Gruss
Hallo erst Mal. ...Da der Mensch ja ein vernunftbegabtes Wesen ist, lasst uns doch ein kleines, vereinfachtes Gedankenexperiment wagen: "Wat ise ne Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal jaaanz dumm!" =) Folgender Versuchsaufbau: Wir haben eine Energiequelle, welche eine Gleichspannung von konstant 10V liefert. An unsere Energiequelle ist ein Gleichstrommotor als Verbraucher, welcher mechanisch einen Generator antreibt, angeschlossen. An den Generator ist ein Gleichrichter und ein Kondensator zur Spannungsglättung angeschlossen. Am Kondensator wird eine Spannung von 10V gemessen. Im Motorstromkreis wird ein Strom von 1A gemessen. Im "Eingangsstromkreis" wird somit eine Leistung (P) von P=U*I, also 10V * 1A = 10VA (nicht Watt, da kein reiner Wirkverbraucher, wie z.B. ein Heizdraht!) umgesetzt. Frage: Wie groß ist die am "Ausgangsstromkreis" zur Verfügung gestellte Leistung, wenn ein Verbraucher angeschlossen wir? Antwort: Keine Ahnung, aber die Ausgangsleistung (Pab) ist IMMER geringer als die Eingangsleistung (Pzu) ! Frage: Warum? Antwort: Alles, was sich bewegt, erzeugt aufgrund von Reibung Wärme (sogar Eis, jaja). Strom ist zielgerichtete Bewegung von Ladungsträgern (Elektronen). Strom erzeugt somit Wärme [die Elektronen "reiben", kollidieren aneinander/miteinander im Leiter und "verlieren" somit an Energie (naja, nicht verlieren, sie wandeln nur die Energie um, in Wärme eben). Dieses Phänomen nennt man elektrischer Widerstand, R ]. Wenn Strom fließt, erzeugt dieser ein Magnetfeld. Die im Magnetfeld gebundene Energie steht im ersten Moment ebenfalls nicht "nutzbar" zur Verfügung. Wenn der Motor sich dreht, erzeugt er in seinen Lagerstellen Wärme (Reibung aufgrund der Bewegung). Um eine Masse, so gering sie auch sein mag, in Bewegung zu versetzten, wird eine größere Menge an Energie benötigt, als diese am Laufen zu halten (Wer Fahrrad fährt kennt das, auf ebener Strecke kostet das Anfahren mehr Kraft als das Weiterfahren). Dies gilt auch für den Generator. Die "Energieverluste" der Bauteile am Ausgang (Gleichrichter, Kondensator oder sonstiges) lassen wir mal außer Acht. Ein System (egal welches) hat IMMER einen Wirkungsgrad (Eta) der GERINGER ist als 1 ! Frage: Ähhh, Wirkungsgrad, was ist denn das jetzt?? Antwort: Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen nutzbarer Leistung (Pab) und zugeführter Leistung (Pzu). Ein Merkvers hierzu: "Prima, ab und zu geht's gut!" Fazit: Wird einem System eine Leistung zugeführt, so ist die daraus resultierende Leistung immer geringer! Dies gilt nicht nur für die Elektrik, sondern auch für die Mechanik: Was Du an Kraft gewinnst, verlierst Du an Weg/Zeit! Ein Voreiliger mag nun den Schluss ziehen: Moment, es gibt doch Supraleiter, die haben keinen elektrischen Widerstand und somit keinen Leistungsverlust, also geht es doch: Wirkungsgrad größer als 1! Problem gelöst! NEIN, denn es muss immer das Gesamtsystem betrachtet werden: Woher kommt denn die Energie für die Kühlung des Supraleiters? Eben und schon haben wir wieder einen Wirkungsgrad kleiner als 1 ! Die einzige Art von "Nutzung freier Energie" (frei im Sinne von kostenlos) wäre die Nutzung von Sonnen-, Wind-, oder Wasserkraft, da hier die "Eingangsenergie" (also die Energie, welche zum Betreiben des Systems benötigt wird) nicht vom Menschen selber aufgewendet werden muss. Jedoch hat der "Energiekonverter" (die Wärmekraftmaschine, der Generator, die Leitungen) in sich einen Wirkungsgrad kleiner als 1 (siehe Gründe oben). Also immer schön brain.exe benutzen (die gibt's hier: http://brain.yubb.de/ ), gell ;-) P.S.: Also das mit "Energie aus dem Nichts gibt's nicht, es gibt auch kein Geld aus dem Nichts gibt!" stimmt so nicht, denn Geld aus dem Nichts machen die Banken jeden Tag, nennt sich Giralgeldschöpfung http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung ;-)
Marcel B. schrieb: > (nicht Watt, da kein reiner Wirkverbraucher, wie z.B. ein > Heizdraht!) Blindleistung bei Gleichspannung? Erzähl doch mal... Marcel B. schrieb: > Ein Voreiliger mag nun den Schluss ziehen: > Moment, es gibt doch Supraleiter, die haben keinen elektrischen > Widerstand und somit keinen Leistungsverlust, also geht es doch: > Wirkungsgrad größer als 1! Problem gelöst! Selbst dann wäre der Wirkungsgrad maximal 1 und nicht größer 1.
Da ein E-Motor Spulen besitzt, bei denen auch noch ständig der Strom abgeschaltet und getauscht wird (immer beim Polwenden => Bürstenfeuer), wäre es nicht ganz korrekt von Watt zu sprechen, es sei denn, man meint die mechanische Nutzleistung. Neeenee, da doch im Supraleiter die "freie Energie" hinzu kommt :-) [Drum steht da ja auch "Ein Voreiliger..:"]
Und bei BLDC Motoren (Bürstenlose Gleichstrommotoren) hat man eh eine Wechselspannung, bei Strittmotoren rechteckig, bei synchronmotoren eine sinusförmige http://www.servotechnik.de/fachwissen/motoren/f_beitr_00_309.htm
Marcel B. schrieb: > Da ein E-Motor Spulen besitzt, bei denen auch noch ständig der Strom > abgeschaltet und getauscht wird (immer beim Polwenden => Bürstenfeuer), > wäre es nicht ganz korrekt von Watt zu sprechen, es sei denn, man meint > die mechanische Nutzleistung. ist das irgendwie eine spezielle Elektriker-Konvention? Gibt es da mal eine Quelle mit Autorität? Spannung mal Strom ergibt eine Leistung und die Einheit der Leistung ist Watt. Ich habe noch nie gehört, dass es im Sinne von ein bisschen schwanger eine solche Konvention gäbe. Dass du vielleicht nicht die richtige Spannung und den richtigen Strom genommen hast, dürfte die Einheiten herzlich wenig interessieren. vlg Timm
Also: Spannung (U) mal Strom (I) ist gleich Leistung (P) in VA und zwar immer. Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne, Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n) jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies jedoch nicht mehr der Fall. Rate mal, was ein Motor für ein Verbraucher ist. Na? Wer den Hinweis mit den BLDC (Bürstenlose Gleichstrommotoren) gelesen hat, hat erfahren, dass die Spulenpaare mit einer (sinusförmigen) Wechselspannung betrieben werden. Und was wissen wir über Spulen in einem Wechselstromkreis? Na? Da es ja um "Energie/Leistung aus dem Nichts" geht, sollte schon das Gesamtsystem betrachtet werden, sonst stimmt ja der Energieerhaltungssatz nicht mehr ( Evor = Enach ). Alles, was ich vorne rein gebe kommt hinten wieder raus, nur nicht unbedingt in der selben Form, soll heißen: Man gibt eine Menge "X" an Energie rein und Hinten kommt eine Menge "Y" an nutzbarer Energie und eine Menge "Y" nicht nutzbarer Energie "Z" wieder heraus. Wenn man nur den reinen Wirkanteil betrachte, hat man eine "Ungleichung", dann ist Y + Z NICHT X. Wenn man dann in besagtem "Ungleichsystem" eine Leistungsgradsteigerung durchführt (z.B. durch Induktions-Energierückführung) so scheint es, als ob man auf einmal "Freie Energie" gewonnen hätte. Um zu zeigen, dass dem aber NICHT so ist, muss man IMMER das Gesamtsystem betrachten. P.S.: Einheiten sind wichtig, stell Dir mal vor, Du gibst ein Haus mit, sagen wir mal 100 Quadratmetern Grundfläche in Auftrag und gebaut wird ein Haus mit 100 Quadratzoll. Wär echt blöd, oder?
M. B. schrieb: > Also: > > Spannung (U) mal Strom (I) ist gleich Leistung (P) in VA und zwar immer. und VA ist Watt und zwar immer. Quelle: http://www.bipm.org/utils/common/pdf/si_brochure_8_en.pdf Zum Beispiel Seite 118. Dort wirst du sehen, dass zum Beispiel das Hertz eine Fußnote trägt, die empfiehlt die Einheit nur für periodische Ereignisse zu verwenden. Du wirst auch sehen, dass das Watt keine Fußnote trägt. Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung sind Leistung. > Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne, > Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n) > jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies > jedoch nicht mehr der Fall. Dafür bitte eine Quelle. Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich das für einen Fricklermythos und damit für einen klassischen Fall für http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_common_misconceptions > P.S.: Einheiten sind wichtig, Eben deswegen stört mich ja das ganze Sammelsurium aus halbgaren Mythen, das sich in diesem Bereich angesammelt hat. > stell Dir mal vor, Du gibst ein Haus mit, sagen wir mal > 100 Quadratmetern Grundfläche in Auftrag und gebaut wird > ein Haus mit 100 Quadratzoll. Wär echt blöd, oder? Stell dir mal vor, du hättest ein inhaltlich passendes Beispiel gewählt! Was du hier behauptest ist, um mal im Bereich der irrsinnigen und Andere für doof erklärenden Beispiele zu bleiben, dass ein Raum mit Kantenlängen von 5 m x 2 m nur dann 10 m^2 hat, wenn keine Dachschräge da ist, ansonsten müsste es 10 m*m heissen. Aber wie gesagt, du brauchst da gar nicht groß rumphilosophieren, eine einfache gute Quelle reicht völlig aus. Vlg Timm
Timm Reinisch schrieb: > und VA ist Watt und zwar immer. Ja, aber die Amikonventionen setzen sich hierzulande halt immer stärker durch. Daher die Widersprüche.
M. B. schrieb: > Da es ja um "Energie/Leistung aus dem Nichts" geht Nirgendwo ging es hier um "Energie aus dem Nichts". Es ging um den Wunsch des Threadstarters d3xt3r, das Prinzip des Bedini-Motors zu verstehen. Das war alles. Wirklich.
Timm Reinisch schrieb: > Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung > sind Leistung. > >> Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne, >> Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n) >> jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies >> jedoch nicht mehr der Fall. > > Dafür bitte eine Quelle. Ich bin nicht sicher, aber eventuell meinte er sowas hier: http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Unterschied_zwischen_VA_(Voltampere)_und_Watt sowie http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere ?
@bernb_b Der Thread Ersteller schrieb folgendes: ma Win schrieb: > ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. > auf einer seite wird > geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch > andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr > enerige generiert als er aufnimmt. => Es wird behauptet (im Internet), dass am Ende beim Bedini mehr raus kommt als vorher rein ging. @guido-b VA hat nix mit Amikonventionen zu tun, sondern ist nur die Mathematisch korrekte Darstellung. Timm Reinisch schrieb: > Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung > sind Leistung. Die Scheinleistung, auch Anschlusswert oder Anschlussleistung, kennzeichnet die einem elektrischen Verbraucher zugeführte oder zuzuführende elektrische Leistung; diese stimmt nicht notwendig mit der vom Verbraucher in Form thermischer, mechanischer oder anderer Energie weitergegebenen Leistung überein. Statt der Einheit der Leistung Watt (Einheitenzeichen W) wird für Scheinleistung die Einheit Voltampere (Einheitenzeichen VA) verwendet, für die Blindleistung die Einheit Var (Einheitenzeichen var). (Wikipedia) Die Wirkleistung P ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung in andere Leistungen (z. B. mechanische, thermische oder chemische) verfügbar ist. Sie ist abzugrenzen von der Blindleistung, die für diese Umwandlung nicht verwendbar ist. (Wikipedia) Du darfst aber gerne auch mal im elektroniker Tabellenbuch nachschlagen. Man höre und Staune, Leistung ist eben doch nicht gleich Leistung. Watt ist die Leistung, die in Arbeit (Bewegung, Wärme, Licht,...) umgesetzt werden kann. VA ist die Gesamtleistung. Dies ist vor allem in Wechselstromkreisen relevant. Wir haben zwar einen Gleichstromkreis, ABER einen induktiven Verbraucher, der ständig ein und Aus (Polwendung) und umgepolt (oder beim BLDC gleich eine synchron-/asynchronmaschine). Bau Dir die Schaltung doch mal nach und miss mit einem Oszilloskop das ganze nach (Strom und Spannung), dann siehst Du, dass DU keine reine Gleichspannung mehr hast. Wenn Du aber nur ein normales Multimeter nimmst, wirst Du nix gescheites messen können. Bei einem induktiven Verbraucher und das ist ein Motor nun mal (es sei den es ist ein Diesel ich Schelm) Und wenn Du jetzt sagst:"Aber Auf einem Motor Steht die Leistung immer in Watt" - Das ist die Abgabeleistung, nicht die Aufnahmeleistung. Noch ein Beispiel aus dem Tabellenbuch (Westermann 2002) Auf Seite 88 ist eine Übersicht von Motoren. Schauen wir uns doch mal unter "Kleinstmotoren" den "Universalmotor" an. Dies ist ein Reihenschlussmotor (das erklär ich jetzt nicht auch noch, da musst Du selber nachschauen) für Gleich und Wechselspannung (Den dürfte jeder kennen, der ist üblicherweise in Küchenmaschinen, Akkuschraubern, etc.). Diesen gibt üblicherweise in den Leistungsbereichen 10W bis 500W. Er hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% (0,5). Bei einem 100W Motor ergibt das also eine Anschlussleistung von ca. 200VA. Warum? Ließ Dir meine Post noch einmal durch, dann weißt Du es =).
M. B. schrieb: > @guido-b > VA hat nix mit Amikonventionen zu tun, sondern ist nur die Mathematisch > korrekte Darstellung. In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR. Über die Messgeräte und deren Anzeige hat sich das umgangssprachlich aucvh hier verbreitet.
Hat den nun mittlerweile einer so einen Geld-von-den-Dummen Separierer gebaut? Man muesst eben mal so ein Projekt sehen.
Guido B. schrieb: > In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal > in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR. > Über die Messgeräte und deren Anzeige hat sich das umgangssprachlich > aucvh hier verbreitet. Nochmal, die Einheit VA hat nichts mit Amerika zu tun! Die Watt Angabe ist die Abgabeleistung! Also dass, was hinten raus kommt, nicht das, was Vorne rein geht! Auch beim Kühlschrank! Ebensowenig die Einheit Var (welche übrigens aus dem französischen Volt-Ampère-réactif kommt und wurde Anfang der 1930er Jahre von dem Rumänen Constantin Budeanu vorgeschlagen und von der International Electrotechnical Commission (IEC) festgelegt.) Das Watt ist die allgemeine Maßeinheit für die physikalische Größe Leistung. Als besondere Einheiten werden Voltampere für elektrische Scheinleistung und Var für elektrische Blindleistung verwendet (DIN 1301, DIN 1304, DIN 40110). (Wikipedia) Nach der deutschen Einheitenverordnung und nach DIN 1301 Teil 1 kann als besondere Einheit für die elektrische Blindleistung das Var verwendet werden, für die Scheinleistung das VA; das Watt wird dann nur für die Wirkleistung verwendet. (Wikipedia) Die Scheinleistung, auch Anschlusswert oder Anschlussleistung, kennzeichnet die einem elektrischen Verbraucher zugeführte oder zuzuführende elektrische Leistung; diese stimmt nicht notwendig mit der vom Verbraucher in Form thermischer, mechanischer oder anderer Energie weitergegebenen Leistung überein. Die Scheinleistung S ergibt sich aus den Effektivwerten von elektrischer Stromstärke I und elektrischer Spannung U und setzt sich zusammen aus der tatsächlich umgesetzten Wirkleistung P und einer zusätzlichen Blindleistung Qtot. (Wikipedia) Bei verschwindender Blindleistung, wie beispielsweise bei Gleichspannung, ist die Scheinleistung gleich dem Betrag der Wirkleistung, sonst größer. (wir haben aber keine reine Gleichspannung mehr, da wir ja einen induktiven Verbraucher haben. Hätten wir nur eine Batterie, einen Widerstand und eine LED wäre es anders, aber so) Statt der Einheit der Leistung Watt (Einheitenzeichen W) wird für Scheinleistung die Einheit Voltampere (Einheitenzeichen VA) verwendet, für die Blindleistung die Einheit Var (Einheitenzeichen var). F A Z I T : Es hat NICHTS aber auch GARNICHTS mit den Amis zu tun! (Die machen zwar auch viel Scheiß, aber man kann sie auch nicht für alles verantwortlich machen) Hier mal noch ein Strom-/Spannungsdiagramm einer Spule im Gleichstromkreis beim Ein-/Ausschalten (Und ich denke wenigstens da sind wir uns einig: Bei einem Motor werden die Spulen immer wieder ein und aus geschaltet bzw. umgepolt): http://de.wikipedia.org/wiki/Spule_%28Elektrotechnik%29#Zu-_und_Abschaltvorg.C3.A4nge_bei_Gleichspannung
M. B. schrieb: > Bau Dir die Schaltung doch mal nach und miss mit einem Oszilloskop das > ganze nach (Strom und Spannung), dann siehst Du, dass DU keine reine > Gleichspannung mehr hast. Die Spannung sollte schon "gleich" sein, ansonsten hast du ein besch.. Netz. Bitte nicht Strom mit Spannung verwechseln. Bei DC Netzen spricht man nicht von Schein oder Blindleistung sondern nur von Wirkleistung. Guido B. schrieb: > In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal > in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR. Wir sprechen hier auch von VA und Var. Das hat nix mit den Amis zu tun. Das ist hier auch durch ein Gesetz geregelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere
Nochmal zum mitmeißeln: In D. muss die Anschlussleistung eines Verbrauchers in Watt angegeben werden. Wird Blindleistung erzeugt, zusätzlich der Leistungsfaktor. Dass auf Typenschildern von Kühlschränken, Leuchtmitteln, Fernsehern usf. die abgegebene Leistung angegeben wird, ist lächerlich. Helmut Lenzen schrieb: > Wir sprechen hier auch von VA und Var. Das hat nix mit den Amis zu tun. > Das ist hier auch durch ein Gesetz geregelt. > > http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere Da steht nichts von Gesetzen.
Guido B. schrieb: > Da steht nichts von Gesetzen. Dann must du ein anders Wikipedia haben: Dort steht: Das Voltampere mit dem Einheitenzeichen VA ist eine gesetzliche Maßeinheit ^^^^^^^^^^^ Wie kann es sonst eine gesetzliche Maßeinheit sein wenn es dazu kein Gesetzt gibt.
Helmut Lenzen schrieb: > Die Spannung sollte schon "gleich" sein, ansonsten hast du ein besch.. > Netz. Bitte nicht Strom mit Spannung verwechseln. Bei DC Netzen spricht > man nicht von Schein oder Blindleistung sondern nur von Wirkleistung. Misst man "nur" mit einem handelsüblichen Multimeter - Ja. Mit einem Oszi wird man die Spannungsspitzen, welche aufgrund des induktiven Verbrauchers entstehen sehen. Die Spannungsquelle muss ja kein Netzeil sein, sondern kann auch eine Batterie, ein Akkus sein. Klar, bei einem guten Netzteil wird einiges aufgrund des Kondensators am Ausgang heraus gefiltert. Ebenfalls hat man in der Regel Schutzbeschaltungen am Motor bzw. der Steuerelektronik, z.B. eine Freilaufdiode, oder eine RC Kombination. Doch dieser Strom (in der Freilaufdiode) und damit die Leistung (auch wenn diese nicht sehr groß sein mag) wird nicht zum "Arbeiten" verwendet, kann nicht am Ausgang genutzt werden. Bei einem reinen *Gleichspannungskreis* mit reinen Wirkverbrauchern ist die Scheinleistung (S) in VA gleich der Wirkleistung (P) in W, da es keine Blindleistung (Q) in var gibt. Doch sobald Induktivitäten ins Spiel kommen, welche ein/aus geschaltet bzw. umgepolt werden, ergibt sich eine Phasenverschiebung und ein Wechselspannungsanteil in der Gleichspannung ist die Folge (Mischspannung). Hier mal eine Definition der drei Spannungsarten: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1008151.htm Das mag alles etwas zu theoretisch und pingelig klingen, doch wie gesagt, da es ja um die Frage ging, wie/ob ein Bedini-Generator funktioniert und ob er 80% mehr Energie erzeugen kann, als man reinsteckt...
Guido B. schrieb: > Dass auf Typenschildern von Kühlschränken, Leuchtmitteln, Fernsehern usf. > die abgegebene Leistung angegeben wird, ist lächerlich. Auszug aus einem PDF von Neil Rasmussen (Fa Schneoder Electric) http://www.apcmedia.com/salestools/SADE-5TNQYF/SADE-5TNQYF_R1_DE.pdf Die Leistungsaufnahme von Rechnern wird in Watt oder Voltampere (VA) ausgedrückt. Dabei bezeichnet der in Watt ausgedrückt Wert den Strom, der tatsächlich von einem Gerät verbraucht wird. Voltampere dagegen ist die Einheit der elektrischen Scheinleistung, deren Wert sich aus der an einem Gerät anliegenden Spannung multipliziert mit dem Wert des von dem Gerät verbrauchten Stroms ergibt. Die Angaben in Watt und VA erfolgen für einen bestimmten Zweck. Die Angabe in Watt bestimmt die tatsächliche Strommenge, die vom Energieversorgungsunternehmen bezogen wird, und die Wärme, die das Gerät erzeugt. Der VA-Wert wird zur Bemessung von Kabeln und Leistungsschaltern verwendet. Für bestimmte elektrische Lasten wie Glühlampen sind die VA- und Watt-Zahlen gleich. Bei IT-Geräten können sich die Watt- und VA-Werte hingegen deutlich unterscheiden, wobei die VA-Zahl jeweils mindestens gleich oder größer ist als die Watt-Zahl. Das Verhältnis von Watt-und VA-Wert wird als „Leistungsfaktor“ bezeichnet und entweder als Zahl (z. B. 0,7) oder als Prozentwert (z. B. 70%) ausgedrückt. Ein Fernseher kann ja in dem Sinne auch keine Leistung abgeben (Die Qualität der Programme hängt ja vom Sender ab =) ). Hier noch was aus Wikipedia zur Leistungskennzeichnung auf Geräten: http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_%28Physik%29#Leistungsangaben Dies betrifft jedoch nur fertige Geräte für den Endverbraucher. Haben wir z.B. einen Kühlschrank mit 200W, so ist die Anschlussleistung (also die Belastung der Leitungen) höher.
Hallo, Bernd Bruckert schrieb: > Timm Reinisch schrieb: > > http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere in dem Wikipedia-Artikel sind akzeptable Quellen angegeben. Mit diesem Artikel bin ich auf ein Dokument der ptb Braunschweig gestoßen. Es ist demnach tatsächlich erlaubt und üblich die Unterscheidung wie angegeben vorzunehmen. Ich entschuldige mich hiermit für die Fricklerkonvention. Wobei ich schon vermuten möchte, dass das irgendwie ein Ingenieurding ist, denn ich habe noch mal in alten Unterlagen gewälzt und in der Experimentalphysik- Vorlesung und auch in den Klausuren haben wir immer nur Watt verwendet. So ist das also. Kommt mir vor wie aus dem vorletzten Jahrhundert, ist aber so. Vlg Timm
Bezüglich des Typenschildproblems: Hier mal das genormte Typenschild eines E-Motor: http://www.eletekk.de/index.php/motoren/61-leistungsschild-typenschild-motor Interessant ist hier die Ziffer 9 - Nennleistung. Was ist die Nennleistung? Bemühen wir wieder einmal Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Nennleistung hier lenken wir unsere Augen auf folgende Stelle: > Die Nennleistungsangabe gibt üblicherweise die abgegebene Leistung an: > Unter anderem bei Motoren, Getrieben, Kraftwerken, Transformatoren, > Generatoren (auch KFZ-Lichtmaschine und Fahrraddynamo) und Wechselrichtern > wird die abgegebene elektrische oder mechanische Leistung als > Nennleistung angegeben.
Timm schrob: >...und in der Experimentalphysik- >Vorlesung und auch in den Klausuren haben wir immer >nur Watt verwendet. Das wird das Problem sein. Der von Dir weiter oben gescholtetene Elektriker hat das in der Berufsschule richtig beigebracht bekommen... MfG Paul
M. B. schrieb: > Guido B. schrieb: >> Da steht nichts von Gesetzen. > > gleich in der ersten Zeile (siehe Screenshot) Und hier gleich der Link zum Gesetz: http://www.gesetze-im-internet.de/einhv/__1.html
M. B. schrieb: > @bernb_b > Der Thread Ersteller schrieb folgendes: > > ma Win schrieb: >> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. >> auf einer seite wird >> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch >> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr >> enerige generiert als er aufnimmt. > > => Es wird behauptet (im Internet), dass am Ende beim Bedini mehr raus > kommt als vorher rein ging. Genau Es ging ihm darum das Prinzip des Bedini-Motors zu verstehen. Unabhängig davon ("auf der anderen Seite wird geschrieben, ...") wollte er was zu den Behauptungen zum Thema "hält sich selbst am laufen" etc wissen. Niemand hier hat was von "Energie aus dem Nichts" gesagt. Es ging um FRAGEN und BITTEN UM ERKLÄRUNG zu im Internet gefundenen Behauptungen. Gerade das Thema "freie Energie" ist geeignet, Physik- und Elektrowissen mal praktisch anzuwenden, indem man sich Aufbauten zur "Freien Energie" anschaut und durchdenkt. Ansonsten für Deine Watt-Voltampere-Fragen nimm doch einfache Schaltungen aus R und L und/ oder C und zeichne doch dazu Zeigerdiagramme "Leistung im Wechselstromkreis" mit Blindleistung, Scheinleistung und Wirkleistung. Dabei lernst Du tausendmal mehr als durch alle theoretischen Erklärungen hier. Oder mach nen neuen Thread dazu auf. Jedenfalls find ichs schade, dass Du diesen Thread hier mit themenfremden Sachen vollspammst.
@bernd_b Schade, dass Du Dir den Text des Erstellers bzw. meine Antwort darauf nicht richtig durchgelesen zu haben scheinst. > Der Thread Ersteller ma Win schrieb: >> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. >> auf einer seite wird >> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch >> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% *mehr* >> enerige generiert als er aufnimmt. Soll heißen, es wird Energie aus dem Nichts "gewonnen". Das der Bedini-Motor/Generator sich selbst am Laufen hält & eine Batterie lädt bzw. 80% mehr Energie generieren als er aufnimmt, habe ich doch in meinem ersten Post ( Beitrag "Bedini Generator hin, Freie Energie her." ) sachlich widerlegt, in dem ich Ihm (dem Threadersteller) in einem einfachen, gedanklichen Experiment aufgezeigt habe, warum es überhaupt nicht gehen kann. Nun kennt er die Grundlagen und kann selbst feststellen/nachvollziehen, dass der Bedini-Motor/Generator so, wie beschrieben, blödsinn ist (wie jede "Freie Energie Maschine") Es ist halt eine "mechanische Impulsladeschaltung". Durch hohe impulsartige Ströme soll dabei der häufigen Sulfatierung alter Bleisäure-Akkumulatoren entgegen gewirkt werden. Heutzutage gibt es dafür bessere Lade-IC's ( http://www.conrad.de/ce/de/product/140570/Ein-Chip-Schnellladecontroller-fuer-alle-gaengigen-Akkutypen-NXP-TEA-1102N3-Gehaeuseart-DIP-20-Ausfuehrung-Lade-IC ) Auf seiner Webseite[ http://www.johnbedini.net/ ] verbreitet Bedini Bauanleitungen zu Vorrichtungen, die im Sinne eines Perpetuum Mobile unerschöpflich Energie "aus dem Nichts" zur Verfügung stellen sollen. Auch dazu meldete Bedini Patente an. Erteilte Patente sind jedoch kein Hinweis dafür, dass das unterstellte Prinzip auch funktionstüchtig im Sinne der Erfindung ist. Aber ICH hatte doch gar keine Watt-Voltampere-Fragen, ich habs doch erklärt und richtig gestellt, nicht danach gefragt! Leistung ist eben nicht (immer) gleich Leistung. Wenn man das nicht versteht, oder es einem einfach egal ist, denkt man sehr schnell "Mensch, Bedini hat recht, das funktioniert". Ich kenne den Unterschied zwischen Schein- Blind- und Wirkleistung, ebenso weiß ich, wie sich ein Kondensator und eine Spule im Wechsel-/Gleichstromkreis verhalten. Aber andere hier scheinen dies nicht zu wissen. Ich habe es nur versucht zu erklären.
M. B. schrieb: > @bernd_b > > Schade, dass Du Dir den Text des Erstellers bzw. meine Antwort darauf > nicht richtig durchgelesen zu haben scheinst. > >> Der Thread Ersteller ma Win schrieb: >>> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. >>> auf einer seite wird >>> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch >>> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% *mehr* >>> enerige generiert als er aufnimmt. > > Soll heißen, es wird Energie aus dem Nichts "gewonnen". nein das soll heißen: "Ich, ma Win, habe das Ziel mir eine Pflanzenbeleuchtung zu basteln. Dazu brauch ich natürlich nen Energiequelle. Nun habe ich da was von einem "Bedini-Motor" gehört bzw gelesen. Weiß einer von euch mehr zu diesem Teil oder hat vllt sogar schon so ein Ding gebaut? Unabhängig davon habe ich noch was gelesen, dass das Teil sich selbst am laufen halten und dazu noch andere Batterien laden solle. Woanders steht, er würde 80% mehr Energie generieren als er aufnähme. Was meint ihr dazu" => das sind also 2 separate Fragen, und dementsprechen 2 separate Antworten. Es sind nur FRAGEN, nichts weiter. > Nun kennt er die Grundlagen und kann selbst > feststellen/nachvollziehen, dass der Bedini-Motor/Generator so, wie > beschrieben, blödsinn ist (wie jede "Freie Energie Maschine") Aaaaaah ja. Und woher weißt Du das so genau? Man hat bislang keine Maschine konstruiert. Das ist alles. Ein Beweis (im strikten Sinne), dass Freie-Energie-Maschinen "Blödsinn" sind, steht bislang noch aus. Dazu müsste man nämlich beweisen, dass grundsätzlich Energie nötig ist, um nicht-konservative Kraftfelder zu erzeugen. Viel Spaß dabei :) > Auf seiner Webseite[ http://www.johnbedini.net/ ] verbreitet Bedini > Bauanleitungen zu Vorrichtungen, die im Sinne eines Perpetuum Mobile > unerschöpflich Energie "aus dem Nichts" zur Verfügung stellen sollen. Das mag sein, Bedini ist aber nicht der Thread-Ersteller. Bedini BEHAUPTET. Der Thread-Ersteller FRAGT. Big difference.
Ich denke mir zu diesem Thema folgendes: 1) Ursprünglich war der Bedini Motor eine Maschine/BlackBox welche angeblich dauernd lief ohne ersichtliche Stromversorgung 2) Im Internet geistern verschiedene Umbauanleitungen für Lüftermotoren rum welche dort mehr Akkus laden als sie mit Eingangsenergie versorgt werden 3) Im Internet geistern Bauanleitungen für LED-Pflanzenlichtlampen mit Bedini-Motor-Antrieb herum (worauf der Themenstarter sich bezogen hat) Hintergrund soll eine Energierückgewinnung aus dem EMF-Impuls beim Zusammenbruch des Magnetfeldes der Spule (beim Wegbewegen des Mageten) sein. zu 1) Dazu betrachte ich mal das Ganze halbwegs Mathematisch nach Hochschulphysik: a) die Induktionsspannung bei Zusammenbruch des Magnetfeldes wird berechnet: U= delta Magnetischer Fluß / delta Zeit. Der Magnetische Fluß lässt sich aus der Magnetfeldstärke an der Spule anliegend (Abhängig vom Anstand Magnet, der Form des Magneten und der Stärke des Magneten etc.) berechnen Delta Zeit kann aus der Drehgeschwindigkeit des Motors; Umfang etc errechnet werden. b) eine mögliche Abzugebene Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt hängt dann vom (Ohmschen) Innenwiderstand der Spule ab. Der ist aber bei üblichen Spulen immer vorhanden. P=(U*U)/R Die abgegebene Gesammtleistung muß dann über die Zeit intergriert werden (da die mag.Flußänderung ja immer mehr abnimmt je weiter der Magnet wegbewegt wird) Die Rechnung dazu schaut ziemlich arg wild aus; ist aber Laienhaft ausgedrückt die Fläche unter dem Spike dem man beim Oszilloskop beim EMV-Impuls sehen würde. Aus meinen Physik-Studium in ehemals grauer Vorzeit kenne ich diese Rechnungen und die ergeben einfach keine sehr große Fläche, jedenfalls niemals mehr als die (mechanische) Eingangsleistung (Fläche) die vorher in so einem Motor (in das Magnetfeld) gepumpt wurde. Nur die Form der Flächen ist sozusagen sehr sehr unterschiedlich. Hält man normale Elektroniker-Messgeräte (Multimeter etc.) da ran zeigen die Unterschiedliches Verhalten. Da beim EMV-Puls die Spannung sehr hoch ist, aber der Strom nur ganz winzig macht sich selbst der Innenwiderstand eines modernen Multimeters im MegaOhmBereich schon stark Messverfälschend bemerkbar, daß aber nur am Rande erwähnt. Das war nun der mathematisch/physikaliche Teil dazu Ansonsten kann man sich die genauen Formeln gerne beim Induktionsgesetz nachsehen und selber mal rumrechnen...(sofern man mit Integralen, Skalarprodukten , Differentialgleichungen und ähnlich Wildes umgehen kann) ;-) Zu 2) Da kann durchaus sehr viel Reales dran sein. Der Bedini-Motor liefert letztlich kurze "scharfe" Impulsspitzen. Das wird dann zum Laden von Akkus verwendet die danach angeblich mehr Energie liefern als mit normalen Ladegerät geladen. Teilweise soll es auch möglich sein mit 1 Akku 2 gleichartige voll zu laden -> Das wäre dann tatsächlich ein Perpetuum Mobile Aber ich denke daß mit der höheren Kapazität eines Akkus nach dem Laden mit einem Bedini-Motor tatsächlich etwas Wahres daran ist: a) Hocheffiziente Schnell-Ladegeräte verwenden oft den "Delta Peak" oder ähnliche Impulsladeferfahren, oft mit Rückstrom/Reflexladen verbunden. Damit bekommt man innerhalb küzester Zeit einen Akku randvoll mit höhren Kapazität danach als mit reinem Gleichstomladen wie in billigen LadegeräteSchrott. b) Bei bereits ansulfatiert Akkus kann man (teilweise) die Elektroden durch Überspannungsimpulse wieder entsulfatieren. (Zu Großvaters Zeiten eine alte Autobatterie mit Schweissgerät paar mal angetippt o-ä.) Entsprechende Geräte welche alte Akkus "wiederbeleben" arbeiten mit "übertriebenen" Rückladeimpulsen etc. zu 3) Ich kann mit dazu folgende Hintergründe sehr gut vorstellen, ohne daß ich das hier "beweisen" möchte a) LED's dürfen nicht überlastet werden. Üblicherweise werden diese mit Gleichstrom betrieben und dazu muß dann der Strom auf z.b. 20 mA begrenzt werden. Dabei sind aber nicht die 20mA entscheidend, sondern die thermisch umgeetzte Energie. D.h. eine LED kann durchaus mehr Strom verkraften, aber dann nur ganz kurze Zeit (z.b. über Impulssteuerungen) Daher kann eine LED auch mit höheren Spannungsimpulsen betrieben werden, solange die Verlustleistung nicht höher wird als die entsprechende Gleichstromnennleistung d.H. z.B. eine rote LED kann durchaus direkt mit 12V ohne Vorwiderstand mit 12V Impulsen betrieben werden, solange die Pulsdauer sehr klein bleibt b)Der Bedini-Motor liefert Impulse. Auf den Videos ist nicht zu sehen: - Ob die LED's dauerhaft leuchten - Ob die LED's mit voller Leuchtkraft leuchten Nachdem der Motor sich mit irgendwas um 1000-2000 oder so dreht werden also die LED's mit z.B. 2Khz Impulsen getrieben. Da die Impulslänge nach den Oszilloskopbildern nur immer kurze Pulse sind ist hier der Effekt daß die LEDs jeweils kurz sehr hell aufblitzen und durch die Trägheit des Auges der Anschein des Dauerleuchtens entsteht. In hochwerigen batteriebetriebenen Schaltungen werden LEDs zu Alarmierungszwecken gerne genauso betrieben um "deutlich" ins Auge zu stechen bei gleichzeitig niedrigster Stromaufnahme: Impulse im micro-AmpereBereich bei höherer Spannung mit dem Resulat daß sie scheinbar sehr hell leuchten persönliches Fazit: Mir scheint der "Bedini-Motor" bei LED-Beleuchtung nichts anderes zu machen als ein Schaltregler der Impulsströme im micro-Amperebereich bei hohen Spannungen erzeugt, welche die LED's zwar im kHz Bereich sehr hell "blitzen" lassen, aufgrund der Augenträgheit als helles Dauerlicht auch wahrgenommen werden, aber den Energieerhaltungssatz nicht unbedingt verletzen und als Pflanzenlicht nicht sonderlich viel bringen werden, da die Pflanze nicht auf Augenträgheit reagiert, sondern das Licht kontinuierlich bräuchte, da sie ja LichtLeistung umsetzen muß und nicht die (subjektive) LichtHelligkeit. Der Bedini-Motor ist hier nichts anderes als ein Pulsgenerator im kHz-Bereich und die vermeintlichen Leuchteffekte an den LEDs sind kurze Pulse (Lichtblitze)die Hell erscheinen. Der Beweis dafür würde sich sehr schnell erbringen wenn vor die LEDs einen Gleichrichter (mit Schottkydioden) und Pulsfesten Entstörkondensatoren danach (Keramik/Folie) setzen würde. Dann würde meiner Ansicht nach die LED's nur noch schwach glimmen -> der Gleichstrom-Wirkleistung entsprechend.
Wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, dann müsste es sehr, sehr viel davon geben. Unvorstellbar viel. Mich wundert, dass keiner der kleinen Bendinis Angst davor hat, was passieren könnte, wenn er Erfolg hätte...
ernst oellers schrieb: > Wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, dann müsste es sehr, sehr viel > davon geben. Unvorstellbar viel. Mich wundert, dass keiner der kleinen > Bendinis Angst davor hat, was passieren könnte, wenn er Erfolg hätte... Es ist genau anders herum: Bekanntlich gilt ja E=m*c², was bedeutet das wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, müsste die Masse der Maschine entsprechend der abgegebenen Energie schrumpfen, so wie z. B. die Masse der Sonne durch Abstrahlung schrumpft. Das bedeutet umgekehrt das jede "freie Energie"-Maschine ohne Schrumpfungsprozess, z. B. Kernfusion oder Mischen von Materie und Antimaterie, nicht funktionieren kann, nur Fake ist. Da die bisher genannten "freie Energie"-Maschinen keinen Schrumpfungsprozess haben sind es nur Fakes.
Ich denke hier geht es um den Einsatz eines "Bedini-Motors" für Pflanzenbeleuchtung und wie das möglicherweise "funktioniert ! ?? Nicht um das Thema "freie Energie" generell ! Die "Wirkungsweise" des Bedini-Motors bzw. die in den Videos zu sehenden "Effekte" bei Einsatz als LED-Beleuchtung habe ich oben unter Punkt 3) beschrieben. Und dabei ist kein einziges Mal auf irgendwelche "freien Energien" oder OU-Geräte bezug genommen, sondern habe versucht die Effekte auf Basis das was jeder versierte Bastler (eigentlich) über LED's und Pulsansteuerung wissen sollte/könnte zu erklären. Auf rein technischer Basis, ohne Spekulation. Ausserdem habe ich versucht aufzueigen wo der Irrtum bei der Energiebilanz des Bedini-Motors steckt: In der Annahme daß der EMV-Impuls höhere Energie liefert als zum Aufbau des Magnetfelds vorher benötigt wurde; mit Bezug auf den Formeln welche Maxwell bereits 1864 veröffentlicht hatte, also hinreichend in der Physik anerkannt. In den anderen beiden Punkten habe ich versucht aufzuzeigen warum der Bedini-Motor eben keine "freie Energie" erzeugt und das was mittlerweile im Internet herumgeistert 3 grundsätzlich verschiedene Dinge sind: 1) Vermeintliche Rückgewinnung der EMV, die aber tatsächlich nur maximal der vorab eingesteckten Energie ist ! 2) Vermeintlich höhere Kapazität bei Akkus, welche aber genausogut mit höherwertigen Ladegeräten beobachtet werden kann 3) vermeintlich helleres Leuchten von Leuchtdioden als bei reinem Gleichstrombetrieb. Das hat alles aber auch rein gar nichts mit "freier Energie" zu tun, sondern ist (mein) Versuch einer rationalen und logischen Erklärung der beobachteten "Phänomene" Sollte etwas in meinen Ausführungen nicht stimmen bin ich gerne für konstruktive Kritik bereit.
Gockel H. schrieb: > Dabei sind aber nicht die 20mA entscheidend, sondern die thermisch > umgeetzte Energie. D.h. eine LED kann durchaus mehr Strom verkraften, > aber dann nur ganz kurze Zeit (z.b. über Impulssteuerungen) Aber nur bis zum vom Hersteller im Datenblatt angegebenen Spitzenstrom. > Daher kann eine LED auch mit höheren Spannungsimpulsen betrieben werden, > solange die Verlustleistung nicht höher wird als die entsprechende > Gleichstromnennleistung Nein, die Verlustleistung ist nicht entscheidend. Bei zu hohem auch nur kurzzeitigem Strom wird die Halbleiterstruktur zerstört und die Lichtausbeute nimmt rapide ab. Bei viel zu hohem Strom glüht es auch mal die Bonddrähte weg, bevor der Chip auch nur thermisch reagiert. > d.H. z.B. eine rote LED kann durchaus direkt mit 12V ohne Vorwiderstand > mit 12V Impulsen betrieben werden, solange die Pulsdauer sehr klein > bleibt Ja, aber nur einmal. Rote LED können zwar teilweise sehr hohe datenblattkonforme Pulsströme ab, aber nicht beliebig hohe. Dabei sind rote LED recht gemütlich, blaue oder weisse gehen schon bei wenig höheren Pulsströmen schnell kaputt.
ich hab jetzt nicht den ganzen Thread duchgelesen, aber wäre es nicht "am einfachsten", sich aus dem Baumarkt für 5 EUR eine herkömmliche Gartenfackel mit Solarzelle zu besorgen? Die nutzt auch "freie Sonnenenergie", und leuchtet auch schön im dunkeln ....
Jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazugeben: Wenn es tatsächlich jemandem gelänge, ein Perpetuum Mobile zu bauen, das also - nach vielleicht einem einmaligen Anstoß - dank einer völlig verlustfreien Lagerung ewig laufen würde, könnte man es eigentlich nicht nutzen, da eine Energieentnahme nicht möglich ist, ohne daß es langsamer und irgendwann zum Stillstand kommen würde.
Du bist eben auch so ein "gleichgeschalteter", der "neue Ansätze" nicht akzeptiert. Da kommt doch noch die "freie Energie" dazu, die kannst du dann abnehmen. ;) Man muss lediglich dran glauben, dann wird alles gut.
Die "Freie Energie" heißt so, weil sie frei und nicht gefangen ist, also nicht zu fassen.
Hallo alle zusammen, Nachdem ich das hier GANZ durchgelesen habe, kann ich als Physiker nicht anders .... 1) Bitte bitte bitte. Leistung ist Leistung, das ist ja das Schöne.... Und die SI Einheit ist Watt. http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik) 2) Freie Energie: http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie Wer es versteht darf es behalten... 3)Georg Danzer - Die Freiheit: "http://youtu.be/Cp9DmuT5mUQ" LG barns
Bernhard Wedl schrieb: > Hallo alle zusammen, > > Nachdem ich das hier GANZ durchgelesen habe, kann ich als Physiker nicht > anders .... Danke fürs wecken dieses blödsinnigen Zombies. Falls Dir das wieder mal passiert, drucke Dir bitte den Thread aus und schreibe eine Antwort dazu mit Word. Diese kannst Du dann auch ausdrucken, an den anderen Stapel heften und zusammen in die Papiertonne tragen. Es gibt wirklich keinen Grund hier die Diskussion neu zu entfachen, oder? Gruß, Holm
Holm Tiffe schrieb: > Es gibt wirklich keinen Grund hier die Diskussion neu zu entfachen, > oder? Du bist wohl bedient vom Bedi(e)ni-Generator? ;-) MfG Paul
Der Thread ist mir trozdem immer wieder einen Lacher wert :) b.t.w. Bedini ist ja jetzt seit ein paar Jahren mit einer neuen Masche unterwegs. Irgend ein ominöses Gemisch was mehr Wärme erzeugen soll wie man reinsteckt und bla. Natürlich kompletter Blödsinn, aber es reicht um ein paar Leute davon zu überzeugen ihm Geld zu geben. Und darum geht es dem guten Mann ja schließlich.
Hallo Holm, Sorry... Wusste nicht, dass man in diesem Forum nach einem Post gleich verspottet und gemaßregelt wird. Das WAR früher mal ein freundliches Forum. Hier wurde einem geholfen. Früher war alles besser..... http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette LG Barns
Bernhard Wedl schrieb: > 1) Bitte bitte bitte. Leistung ist Leistung, das ist ja das Schöne.... > Und die SI Einheit ist Watt. > http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik) Ach verwirr doch nicht die Nachwuchs-Esos mit Fachausdrücken. Jetzt versucht man denen ganz behutsam den Satz von der Erhaltung der Energie beizubringen und du kommst plötzlich mit Leistung daher. Soviel Information auf einmal schaffen die nicht! Ne. Im Ernst. Es gibt Dinge die sollte man besser ruhen lassen. Selbst wenn an manchen Stellen technisch naturwissenschaftliche Patzer drinnen sind.
Bernhard Wedl schrieb: > Wusste nicht, dass man in diesem Forum nach einem Post gleich > verspottet und gemaßregelt wird. Sorry, aber die Seite warnt extra in Rot, wenn man eine Leiche ausgräbt. Das tut man einfach nicht. Nicht in so einem Fall. Gehört auch irgendwie zur Netiquette...
Warum erwähnt niemand die Quantenmechanik? Die klassische Physik ist seit deren Existenz nicht mehr die einzige Erklärung auf alles.
Weil man zu Quanten-Döns höhere Mathe können muss. Und das können die ESOS noch viel weniger als die nicht-ESOS.
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Hallo zusammen, es freut mich, dass hier jemand ernsthaft über den Bedini Motor diskutieren wollte. Ist zwar alles schon recht lang her, doch ich befasse mich auch schon über 10 Jahre mit diesem Teil... Und nein, ich habe es nicht geschafft, mehr als 100% beim Pulsladen eines Bleiakkus zu bekommen. Trotzdem, es könnte möglich sein, trotz Energieerhaltungssatz, der mit Sicherheit gilt. Es gibt trotzdem freie Energie, als da wären Wind und Sonne, vielleicht noch mehr in den Tiefen der Kernphysik... Das, was ich gebaut habe, waren stets Solid State- Pulser, da mir die Sinnhaftigkeit des Rades nicht klar wurde. Die Steuerung alleine kann moderne Elektronik besser. Apropos Kernphysik: Im Netz geistern Beiträge von Tom Bearden (US- Militär, Kernphysiker) herum, die auch auf den Bedini Motor eingehen. Er sagt, das Unversum ist voller Energie, wir wissen bloss nicht, wie man sie anzapft... Leider finde ich diesen konkreten Beitrag von Tom Bearden nicht mehr, sinngemäss sagt er dies: Der zu ladende Akku wird einem scharfen Spannungspuls in Laderichtung ausgesetzt. Die Ionen des Akkus sind viel schwerer als die Elektronen der Zuleitung, sie bewegen sich also nicht sofort los, wenn der Spannungspuls kommt. Stattdessen erhöht sich die Spannung an den Klemmen für etliche Nanosekunden. Dann setzt ein heftiger Stromfluss ein und die Klemmenspannung fällt sogar unter die Leerlaufspannung des zu ladenden Akkus. Die auslösende Spannung ist dann zusammengebrochen, der Strom fliesst noch etwas länger. Bearden sagt, die Akku- Ionen hätten ihr eigenes "Motorboot". In diesem Effekt soll die Energie durch die angestossenen Ionen aus dem "Vacuum" entnommen werden. Die Trägheit der Ionen wäre die "klassische" Erklärung hierzu, Bearden meint halt, sie hätten zusätzlich noch ihr Motorboot, angetrieben durch Energie aus dem Vacuum, Nullpunktenergie oder freie Energie. Ich kann das oben genannte, bis auf "das eigene Motorboot" bestätigen, Ein Oszilloskop über den Batterieklemmen zeigt es. Ich entlade einen 5uF Kondensator mit ca. 120V, gesteuert durch einen Mosfet, sehr schnell (ca. 10ns Schaltzeit) in den Akku. Die Spannung an den Klemmen geht schnell auf ca. 30V, steigt dann um wenige Volt weiter, um dann nach einer üblichen Kondensator- Entladekurve bei etwa 10V zu landen. Die Leerlaufspannung ist ca. 12,5V. Das ganze dauert ca. 7micro Sekunden. Dann gibt es einen Spike an den Akkuklemmen auf gut 20V der sich dann schnell oszillierend auf die Leerlaufspannung absenkt. Der Strom, ist sehr heftig für die Dauer von insgesamt ca. 10 micro Sekunden. Der Kondensator geht dabei nicht nur von ca. 120V auf die Leerlaufspannung von 12,5V, sondern je Höhe der Ausgangsspannung weit in den negativen Bereich, ca. -70V. Interessant ist, dass der Spike an den Akkuklemmen zum gleichen Zeitpunkt auftritt, wie das Absinken der kondensatorspannung auf ca. -70 V. Wichtig: Die Kondensatorspannung ist beim Spike des Akkus auf gut 20V in Entladerichtung des Akkus positiv, in Laderichtung negativ. Es ist ganz klar, hier sind auch induktive Effekte in den Zuleitungen massgeblich beteiligt. Es stünden noch Strommessungen mit niederohmigen Messwiderständen an, um die Sache genau zu analysieren... Jedoch, von Overunity ist ein solches Gerät weit entfernt, irgendwann steht man mit leeren Akkus da. Es ist trotzdem faszinerend, da es sehr lange betrieben werden kann, bevor beide Batterien unter 12V gehen. Also, wenn an der Sache wirklich was dran ist, ist das Rad mit den Magneten wichtig, ich denke, es dient zur Speicherung von Energie in mechanischer Form. Eine Anfrage an den Meister "himself" - John Bedini, als er noch lebte, ergab eine freundliche Antwort seiner Mitarbeiter, dass die Frage nach der Theorie hinter dem Gerät, an ihn weitergeleitet wurde. Eine Antwort kam nie. Bedini ist ein kauziger Typ gewesen, der Detailfragen in seinen Videos immer ähnlich beantwortete: Bau das Gerät so wie ich es beschreibe und wenn es funktioniert, dann erst modifiziere es und experimentiere damit. Das ist nicht sehr befriedigend, einige Posts reden auch von Zeitverschwendung. Ich sträube mich auch, das Rad zu bauen, wenn es keine Theorie dazu gibt. Die Pulsladung der Akkus alleine, ist keine Erkärung für angeblich mögliche Overunity. Das Rad mit den Magneten könnte als Schwungrad durch den Ladepuls "angestubst" werden und dadurch schneller (mehr Energie) werden. Diese Energie steht dan beim nächsten Durchlauf eines Magneten über der Spule zur Verfügung. Dies ist aber meine unbestätigte Vermutung. Bedini selbst hat es leider nicht bestätigt, da ich auch danach fragte. Wenn ich mal viel Zeit habe, baue ich vielleicht mal so ein Rad... viel eleganter als das Rad wäre z.B. eine Solid- State Lösung mit einem LC- Schwinkreis als Energiespeicher. Ach ja, ich baue auch gerne nützliche Dinge ohne Overunity- Bezug, ganz klassische Elektronik, das macht Spass, wenn es einen Nutzen hat. Ich hoffe, dass mein Beitrag die Interessierten erreicht. Denn der Energieerhaltungssatz schliesst das Vorhandensein von sog. freier Energie, meiner Meinung nach, nicht aus. Die Sonne scheint ja auch schon Ewigkeiten und schickt ihre Energie "nutzlos" ins Weltall.
Andreas schrieb: > Denn der Energieerhaltungssatz schliesst das Vorhandensein von > sog. freier Energie, meiner Meinung nach, nicht aus. Bereitet Dir so etwas keine Schmerzen?
sollte es Schmerzen bereiten? Der Energieerhaltungssatz sagt doch lediglich, dass Energie nicht verloren geht, sondern stets in eine andere Form verwandelt wird. Laut Einstein besitzt sogar Masse ein Energie- Äquivalent. In diesem Zusammenhang eine interessante philosophische Frage: War die im Univerum vorhandene Masse und/ oder Energie schon immer da oder wurde sie aus dem nichts geschöpft? Ich weiss schon, klassisch ausgebildete Fachleute sind darauf gepolt, "there is no free lunch" Das stimmt aber nur, wenn es nicht doch unentdeckte Energieformen gibt. Übrigens: ich mag die esotherisch angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen.
Andreas schrieb: > Der Energieerhaltungssatz sagt doch lediglich, dass Energie nicht > verloren geht, sondern stets in eine andere Form verwandelt wird. Letztlich wird alles zu Wärme, und aus Wärme alleine lässt sich sehr schlecht Strom gewinnen. Man benötigt eigentlich immer eine Temperaturdifferenz, sodass man irgendwann in einem geschlossenen System nur noch gleichmäßige Wärme hat, mit der man nix anfangen kann. Und die Sache, dass Materie in Energie umgewandelt werden kann, stimmt durchaus. Jedes Kernkraftwerk basiert auf dem Prinzip, und die Sonne auch. Ist nur nix für den heimischen Bastelkeller.
Tut mir leid, dass ich die Leiche des Threads wieder ausgegraben habe, aber ich habe mich eigentlich schon viel zu lang mit Bedini beschäftigt, er war ein kauziger Vogel, allerdings m.M nach nicht zwingend ein Spinner, deshalb musste ich auch meinen Senf dazu geben. Dachte, jemand weiss vielleicht, wozu das Rad ist... und wenn es nur dafür ist, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ein Haufen Transistoren, Dioden, Kondensatoren und Spulen beeindruckt kaum.
Andreas schrieb: > Übrigens: ich mag die esotherisch > angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen. Tja, in den 13 Jahren seit der Thread gestartet wurde hat keiner eine rationale Begründung gebracht. Du schon gar nicht. Warum holst du diese alte Leiche also aus dem Keller. Und dazu neu angemeldet. Weil du ein Troll bist den man sperren sollte.
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Andreas schrieb: > Dachte, jemand weiss vielleicht, wozu das Rad ist... Vermutlich dachte er, dass er es neu erfunden hat.
> Und die Sache, dass Materie in Energie umgewandelt werden kann, > stimmt durchaus. Jedes Kernkraftwerk basiert auf dem Prinzip, und > die Sonne auch. > Ist nur nix für den heimischen Bastelkeller. qed. Nimm z. B. diesen John Bedini und wandle von ihm -um ihm nicht weiter zu schaden, nur ein paar Haare oder Exkremente usw.-, in Energie um => für E-Autos, grünen Wasserstoff etc. Schon in seinen paar Schweisstropfen und Augentränen steckt (der Lichtgeschwindigkeit und Einstein sei's gedankt!) JEDE Menge drin: W = mc² SCNR
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Andreas schrieb: > Übrigens: ich mag die esotherisch > angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen. Ich glaube Dir kein Wort. Übrigens: Esoterisch schreibt man mit nur einem "h".
Andreas schrieb: > Dachte, jemand weiss vielleicht, wozu das Rad ist... Es gibt so einige Overunity Generatoren auf YouTube. Sollte an der Sache was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit den Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird. Gravitation breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus sondern unendlich schnell.
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Alexander schrieb: > Es gibt so einige Overunity Generatoren auf YouTube. Sollte an der Sache > was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit den > Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird. Gravitation > breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus > sondern unendlich schnell. Das Rad müsste ja mit der Schwerkrat in Interaktion stehen. Das glaube ich eher nicht, denn dann bräuchte man ja den Pulser nicht, denn das Rad könnte wie ein normaler Generator einfach Strom erzeugen. Die Sache mit der Gravitation ist allerdings auch sehr spannend, da gibt es viele interessante Versuche, aber auch hier fehlt eine schlüssige Theorie und das Thema wird durch Hohn und Spott zerrissen. Viele Fakes tragen sicherlich auch hierzu bei.
Alexander schrieb: > Gravitation > breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus > sondern unendlich schnell. Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert.
Andreas schrieb: > Ich seh schon: Das ist das falsche Forum für sowas. Für freie Energie auf jeden Fall!
H. H. schrieb: > Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert. Gravitation wirkt nicht instantan?
Alexander schrieb: > H. H. schrieb: >> Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert. > > Gravitation wirkt nicht instantan? Mal hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationswelle Falls Bedenken, die Quellen lesen oder versuchen, bessere zu finden.
> Das Rad müsste ja mit der Schwerkrat in Interaktion stehen. > Das glaube ich eher nicht [..] Na dann lass Dir doch mal ein 500kg schweres Schwungrad auf den Fuß fallen. Danach glaubst Du es.
Man kann grundsätzlich erstmal festhalten, dass wenn wir von Overunity reden kein geschlossenes System betrachtet wird. Der Energieerhaltungssatz schließt bisher unbekannte/unentdeckte Energiequellen nicht kategorisch aus. Die Energie muss irgendwo herkommen, das sehen auch Esoteriker so.
Naja darauf basieren ja alle diese kranken Ideen (und heute Youtube-Videos), daß man irgendwelche "Energiequellen" (wie die Raumkrümmung) anzapfen möchte und die Menschen ja einfach nur zu dumm sind, die vorgestellten Maschinen zu benutzen - oder alternativ, daß deren Nutzung konspirativ unterdrückt wird, evtl. sogar verboten sei, weil uns die pöhsen Energiekonzerne und Staatsmächte weiter von teuren fossilen Brennstoffen abhängig halten wollen. Man sollte sich eher mit sowas wie "free-to-me"-Energie beschäftigen. Da kann man wirklich was erreichen und da werden einem z.B. bei der Solarenergie auch wirklich seitens der Energiekonzerne große Steine in den Weg geworfen, um die Nutzung zu erschweren. Oder man kann z.B. auch das elektrische Wechselfeld anzapfen, was große Hochspannungsleitungen erzeugen. Da lassen sich durchaus brauchbare Energiemengen gewinnen (es ist kein Problem, einen Hochspannungskondensator damit auf viele tausend Volt aufzuladen und das ist dann auch echt gefährlich), allerdings gemessen am eigenen Verbrauch nur verschwindend geringe. Die Energiekonzerne, die solche Leitungen betreiben, dürften das ein wenig argwöhnisch sehen, aber angesichts der geringen Leistung und daß die Verluste durch das elektrische Wechselfeld sowieso vorhanden sind, egal ob da jemand noch 'ne LED oder Leuchtstofflampe mit glimmen lässt, wird sie das nicht weiter interessieren. Es ist nur schlechte Presse wenn jemand mit sowas herumspielt und sich dabei (z.B. mit dem aufgeladenen Hochspannungskondensator) für den Darwin-Award qualifiziert.
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Andreas, sprichst du von der Helmholtz-Energie oder von der Gibbs-Energie, wenn du von Freier-Energie sprichst? Oder kostenloser Energie wie Sonne, Wind und Regen?
Andreas schrieb: > Es gibt trotzdem freie Energie, als da wären > Wind und Sonne das ganze installiert sich natürlich auch zum Nulltarif
Bernhard W. schrieb: > Andreas, sprichst du von der Helmholtz-Energie oder von der > Gibbs-Energie, wenn du von Freier-Energie sprichst? Oder kostenloser > Energie wie Sonne, Wind und Regen? Das ist genau das Problem, bekannte, freie Energie ist Sonne, Wind, Wasserkraft. Darüber hinaus kenne ich keine Nachweise von "freier Energie". Es gibt allerdings Leute, wie Tom Bearden, Nicola Tesla oder auch Herr Prof. Turtur, die von Raumenergie, Nullpunkt- oder Vacuum- Energie sprechen. Früher sprach man auch von Äther, dieser Begriff ist weitgehend verschwunden. Er wurde / wird als das Medium im leeren Raum angesehen, welches z.B. Radiowellen- Übertragung ermöglicht. Nun ich behaupte nicht, dass da was dran ist oder auch nicht, ich interessiere mich nur für die Arbeiten der Leute, die sich damit beschäftigen. Auch wenn es häufig verschwendete Zeit ist, da oftmals Behauptungen ohne seriöse Begrüdung aufgestellt werden. Bedini reiht sich da auch ein. Ursprünglich hatte er sich mit Audio- Technik beschäftigt.
Eine Energiequelle muss man nicht lange suchen, rund 70% von allem was im Universum existiert ist Energie (dunkle Energie). Das Problem ist dabei, dass keiner so recht weiß was das wirklich ist und wie man sie in eine brauchbare Form wandeln kann. Das macht es schwierig einen Konverter zu bauen, aber grundsätzlich ausschließen würde ich die Möglichkeit nicht. Tom
> Das ist genau das Problem, bekannte, > freie Energie ist Sonne, Wind, Wasserkraft. Das ist aus meiner Sicht keine "freie Energie", sondern das sind alles reale Energieformen, die in begrenzter Menge zur Verfügung stehen. Auch wenn uns der Energievorrat der Sonne unerschöpflich vorkommt weil das unbegreiflich große Dimensionen sind, er ist es nicht. Pro Sekunde(!) werden im Kern der Sonne etwa 6 Milliarden Tonnen Wasserstoff umgewandelt, pro Sekunde gehen der Sonne durch die Kernfusion und Sonnenwind etwa 4 Millionen Tonnen Masse verloren. Dadurch hat die Sonne eine begrenzte Lebensdauer von etwa 10 Milliarden Jahren, von denen etwa die Hälfte bereits vergangen ist. Sowas wie Solarenergie, Wind, Wasserkraft, menschengemachte elektromagnetische Felder ist für mich "free-to-me"-Energie, aber keine freie Energie, denn sie hat irgendwann und irgendwo mal irgendwas gekostet. "Freie Energie" verstehe ich als pseudo-wissenschaftliche Energie, die einfach so überall in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen soll und daher im Gegensatz mit allgemein anerkannten physikalischen Gesetzen steht. Sowas wie eine Energie, die keine Energiequelle benötigt. Und ich halte mein Leben für zu kurz und zu wertvoll, um meine Zeit mit so einem Blödsinn zu verschwenden. Sicherlich kann niemand absolut sicher ausschließen, daß es sowas nicht doch irgendwo gibt - aber die Wahrscheinlichkeit dafür erscheint mir verschwindend gering.
Ich würde das Schwungrad dran bauen. Exakt an die Anleitung halten. Darüber nachdenken und irgendwas weglassen weil man es nicht versteht versaut es.
Man muss die beiden Energieformen unterteilen, in freie Energie (Raum-Quanten-Generator) und in regenerative Energie (Wasser, Wind und Sonne)!
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Marcel V. schrieb: > Man muss die beiden Energieformen unterteilen, in freie Energie > (Raum-Quanten-Generator) und in regenerative Energie (Wasser, Wind und > Sonne)! Sowas wie regenerative Energie gibts genausowenig wie freie Energie, denn auch die Sonne brennt einestages aus. Aber der Grünenpropagandismus hat schon überall Fuss gefasst.
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Man kann die Schaltung vom Hooper-Mondstein-Experiment sogar zu Hause selbst nachbauen, um die freie Energie, ohne großartigen Nutzeffekt, zumindest schon mal sichtbar zu machen!
Johnny B. schrieb: > denn auch die Sonne brennt einestages aus. Dass beide Energieformen bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter zur Verfügung stehen werden, davon war nie die Rede! In 10 hoch 10 hoch 76 Jahren ist das Weltall asymptotisch bis auf fast -273°C abgekühlt. Ab diesem Zeitpunkt wird es keine Energieform mehr geben!
> ...ist das Weltall asymptotisch bis auf fast -273°C abgekühlt...
Nein, das Weltall ist dann wenigstens ein kleines bisschen wärmer...
Abwarten! SCNR
Uwe schrieb: >> ...ist das Weltall asymptotisch bis auf fast -273°C abgekühlt... > > Nein, das Weltall ist dann wenigstens ein kleines bisschen wärmer... Genau und mittels einer Wärmepumpe lässt sich die Restwärme dann sicher noch nutzen. :->
Johnny B. schrieb: > Sowas wie regenerative Energie gibts genausowenig wie freie Energie, > denn auch die Sonne brennt einestages aus. Im Vergleich zu Öl, Gas, Kohle und Uran durchaus fast unendlich. Johnny B. schrieb: > Grünenpropagandismus Propaganda macht die Öl, Gas und Kernenergie Lobby. Die Klimawissenschaft weist nur auf für dich unbequeme Entwicklungen hin, vor denen du lieber den Kopf in den Sand steckst.
Alexander schrieb: > Ich würde das Schwungrad dran bauen. Exakt an die Anleitung halten. > Darüber nachdenken und irgendwas weglassen weil man es nicht versteht > versaut es. Um es wirklich zu analysieren, müsste man es tatsächlich bauen, sonst ist es inkonsequent. Danke für Deine kontruktiven Beiträge. Tatsache ist jedenfalls, dass man den Ausschalt- Puls einer Spule wirklich zum Akku- laden verwenden kann und es einen positiven Effekt auf die Akkus hat. Lädt man einen alten Akku, der kaum noch Ladung speichern kann, bemerkt man eine Verbesserung der Kapazität. Dies war dann mit einem konventionellen Ladegerät, welches auch die Ampere- Stunden anzeigt, belegbar. Overunity ist da wieder eine ganz andere Nummer, fast wie eine Religion. Der gute, alte Bedini hat sogar eine Firma hinterlassen, die verkaufen Pulslader, aber auch Bedini- Räder. Natürlich haben sie sich in erster Linie der Akku- Regenerierung verschrieben, vermutlich um nicht als Spinner zerrissen zu werden. Man suche nach Renaissance- charge, um keine direkte Werbung zu machen. Nein, ich krieg keine Provision dafür.
Alexander schrieb: > Man kann grundsätzlich erstmal festhalten, dass wenn wir von Overunity > reden kein geschlossenes System betrachtet wird. Der > Energieerhaltungssatz schließt bisher unbekannte/unentdeckte > Energiequellen nicht kategorisch aus. Die Energie muss irgendwo > herkommen, das sehen auch Esoteriker so. Du bist da was großem auf der Spur. Arbeite dich mal hier ein: https://www.astrophys-neunhof.de/mtlg/sd08011.pdf
Udo S. schrieb: > Die > Klimawissenschaft weist nur auf für dich unbequeme Entwicklungen hin, > vor denen du lieber den Kopf in den Sand steckst. Die haben schon in den 70er Jahren vor dem gewarnt, wo wir heute mitten drin sind... Andreas schrieb: > Um es wirklich zu analysieren, müsste man es tatsächlich bauen, sonst > ist es inkonsequent. Danke für Deine kontruktiven Beiträge. > Tatsache ist jedenfalls, dass man den Ausschalt- Puls einer Spule > wirklich zum Akku- laden verwenden kann und es einen positiven Effekt > auf die Akkus hat. Super, Du bist der freien Energie auf der Spur! Andreas schrieb: > Der gute, alte Bedini hat sogar eine Firma hinterlassen, die verkaufen > Pulslader, aber auch Bedini- Räder. Toll!
Schon gut, jeder wie er will, eine konstruktive Diskussion sieht anders aus. Vielleicht möchte ja ein Admin den Thread schliessen, dann kommen nicht solche Trolle wie ich und graben solche alten Spinner- Threads wieder aus. Ich wünsche allen hier noch sehr fruchtbare Diskussionen.
Andreas schrieb: > Schon gut, jeder wie er will, eine konstruktive Diskussion sieht > anders aus. Es gibt Dinge, über die kann man nicht konstruktiv diskutieren. Wer über die Farbe des eigenen Aluhuts diskutieren will, braucht sich nicht zu wundern, wenns keinen ernsthaft interessiert. Die Patentämter haben das formalisiert: Anmeldungen zum Thema Petpetuum Mobile werden nicht angenommen. Ende der Diskussion. Oliver
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Oliver S. schrieb: > Die Patentämter haben das formalisiert: Lies noch mal ganz genau was ein Perpetuum mobile ist.
Lass es. Jeder Versuch, solch esoterischen Unsinn ernsthaft diskutieren zu wollen, kann dich nur enttäuschen. Oliver
Hallo Andreas, damit deine Idee aus der Ecke der 'Glaubensfragen' rauskommt und für Ingenieure greifbar wird, braucht es Fakten statt Debatten: Falsifizierbarkeit: Ohne einen exakten Schaltplan und Messprotokolle kann niemand deine Ergebnisse oder von anderen prüfen oder nachbauen. Dein Projekt: Erstelle eine detaillierte Systembeschreibung (z. B. in einem Wiki). Nur so ermöglichst du ein echtes Peer-Review und findest Mitstreiter, die auf Augenhöhe mitarbeiten. Logik vs. Polemik: Präzision ist kein Feind der Vision, sondern das Werkzeug, das uns Kühlschrank und Herd beschafft hat. Willst du hier eine philosophische Debatte führen oder willst du, dass dein System am Ende wirklich funktioniert und genutzt werden kann?
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ma W. schrieb: > energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff > "Bedini Generator" Ist das sowas wie ein Deppenmagnet?
Monstein behauptet , dass die klassische Maxwell-Gleichung nur den Wert Null liefern dürfte (da das messbare -Feld null ist). Er ignoriert dabei aber den Term der Lorentzkraft (v x B), der die Bewegung der Ladungsträger im Leiter beschreibt. Wenn man beide Terme (Transformator-Induktion + Bewegungs-Induktion) korrekt addiert, kommt genau das raus, was man misst. Da wird nichts „verdoppelt“, was nicht physikalisch herleitbar wäre – es wird nur falsch referenziert. Siehe Referenz als Anhang
Beitrag #8036701 wurde vom Autor gelöscht.
Frank D. schrieb: > ma W. schrieb: >> energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff >> "Bedini Generator" > > Ist das sowas wie ein Deppenmagnet? Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt, wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu adressieren. Es ist kein Grund, boshaft zu werden und seine gute Kinderstube zu vergessen. Leider gibt es Menschen, die mit gutem Willen gepaart mit Unwissenheit Geld verdienen – hier sollten wir aufklären, statt der Polarisierung Brennstoff zu liefern.
Hallo Bernhard, danke für Deinen fundierten Beitrag. Du hast natürlich Recht. Der alte Bedini Thread fiel mir nur auf, da ich das Thema sehr interessant fand. Es wäre halt hilfreich, zu wissen wozu das Rad wirklich da sein soll, bevor man ein Projekt startet. Im 21. Jahrhundert braucht man halt kein Rad für die Steuerung eines Pulsladers, ein 555 Baustein tut das gleiche. Ich hatte Pulslader gebaut, da ich es "strange" fand, dass einer 100V- Pulse in eine Autobatterie schickt und die Batterie nicht etwa zerstört wird, sondern sogar ihre Kapazität vergrössert. Das mit der Overunity kommt noch als "Schmankerl" oben drauf, ich habe auch Zweifel und behaupte nicht, dass es geht. Um das wirklich ernsthaft zu diskutieren, muss man es, wie von Dir beschrieben, analysieren. Das Problem der Diskussion: Schon alleine das Ziel, Overunity erforschen zu wollen ist heikel. Man trifft auf grosse Voreingenommenheit, wegen dem Grundsatz " there is no free Lunch". Scheitert man, spotten alle, man verschwendet Zeit und Geld. Ist es wirklich erfolgreich, sollte man vorsichtig sein es zu veröffentlichen. Der Grund, warum wir noch alle Stromzähler im Keller haben ist, entweder stimmt der Satz mit dem Lunch oder erfolgreiche Projekte werden unterdrückt - vorsicht Aluhut... Diese Reaktionen sind schade, aber auch verständlich, es gibt viel zu viel Mist im Internet. Die Schlussfolgerung: nur Bauen und analysieren schafft Klarheit. Vielleicht war ich auch zu naiv, zu glauben da weiss jemand wirklich, warum Bedini das Schwungrad brauchte. Eine solche Diskussion war nicht meine Absicht.
Bernhard W. schrieb: > Falsifizierbarkeit: Ohne einen exakten Schaltplan und Messprotokolle > kann niemand deine Ergebnisse oder von anderen prüfen oder nachbauen. Nein. Für Unsinn dieser Art mit dem Ziel Overunity gilt die Beweislastumkehr: es müsste schon eine voll funktionsfähige Anlage geben, an der dann geprüft würde, wo und wie die denn die bisher anerkannten Erkenntnisse der Physik überwindet. Man beachte den Konjunktiv. Alles andere sind esoterische Fantastereien. Daran gibt es nichts zu prüfen. Oliver
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Oliver S. schrieb: > Alles andere sind esoterische Fantastereien. Daran gibt es nichts zu > prüfen. Das ist Schubladen- Denken meiner Meinung nach. Ich muss heute noch an einen Besuch beim Elektronik- Händler in den frühen 80ern denken. In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte stattdessen kleine Glühlampen kaufen. Nun, irgendwann später gab es dann neben grün, rot, gelb auch blaue LEDs und somit auch weiss. Mit dem Mindset des Händlers wären nie blaue LEDs entwickelt worden.
Andreas schrieb: > wollte ich eine weisse LED > kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so > etwas gibt es nicht. Genaugenommen gibt es auch heute noch keine weissen LEDs. Zwar kommt Licht raus, welches weiss erscheint, aber in Wahrheit produziert der Chip selber blaues Licht und eine fluoreszierende Schicht zaubert dann daraus noch ein paar mehr Spektrallinien, welche dann eben das weiss anmutende Licht erzeugen. Wirklich weiss ist es allerdings nicht, wenn man sich das Spektrum ansieht und daher sind weisse LEDs auch für viele Technische Anwendungen ungeeignet, welche wirklich weisses Licht erfordern.
Hallo Jonny, das weiss ich schon, wollte nur kein Fass aufmachen. Vermutlich hätte er beim Verlangen einer blauen LED das Gleiche gesagt...
Andreas schrieb: > In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED > kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so > etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte > stattdessen kleine Glühlampen kaufen. 1991 erklärte mir mein dummer Chef (Verkäufertyp) dass man irgendwann den ganzen Sendekram für 2,4GHz mal alles auf einen Chip integrieren würde. Ich kluger, frisch ausgebildeter Diplom-Ingenieur erklärte ihm ganz genau, warum das nicht ginge: Dafür braucht es verteilte Bauelemente und so was kann man nicht integrieren. Tja, dumm gelaufen Herr Dipl.-Ing: Er hatte Recht, heute kaufst du für 3,50 einen Bluetooth-Kopfhörer und da ist der Kram on Chip!
Oliver S. schrieb: > es müsste schon eine voll funktionsfähige Anlage > geben, an der dann geprüft würde, wo und wie die denn die bisher > anerkannten Erkenntnisse der Physik überwindet. Man beachte den > Konjunktiv. Eine nachbaubare funktionsfähige Anlage
Hallo Gunnar, ja, das einmal eingesaugte, komplexe Wissen, schmeisst keiner so gerne über den Haufen. Bei der Telekom (Post) glaubte man Ende der Achziger auch, dass nie alle drahtlos telefonieren können (Bandbreite als Begründung). Niemand ahnte, was da kommt. Deshalb sollte man die Overunity Forscher auch nicht alle in eine Schublade stecken... Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven.
Andreas schrieb: > Ich muss heute noch an einen Besuch beim Elektronik- Händler in den > frühen 80ern denken. In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED > kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so > etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte > stattdessen kleine Glühlampen kaufen. Wer den Unterschied zwischen esoterischem Unsinn und technologischen Grenzen nicht versteht, soll halt weiter an Overunity basteln. Die Notwendigkeit ernsthafter Diskussion darüber begründet das aber nicht. Oliver
Andreas schrieb: > ja, das einmal eingesaugte, komplexe Wissen, schmeisst keiner so gerne > über den Haufen. Bei der Telekom (Post) glaubte man Ende der Achziger > auch, dass nie alle drahtlos telefonieren können (Bandbreite als > Begründung). Niemand ahnte, was da kommt. Das eine ist die Weiterentwicklung existierender Technologie (Funk) innerhalb bestehender physikalischer Gesetzmäßigkeiten (Maxwellsche Gleichungen) Das Andere ist die grundlegende Verletzung physikalischer Grundprinzipien (Energieerhaltung). Das dann verschleiert weil man angeblich irgendeine magische Energieform entdeckt habe, die bisher unentdeckt wäre. Zeigt einen nachbau/nachprüfbaren Versuch/Aufbau. Einen!
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Andreas schrieb: > Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven. Und wo würdest Du Dich da einordnen?
Andreas schrieb: > Deshalb sollte man die > Overunity Forscher auch nicht alle in eine Schublade stecken Es gibt grob vier Schubladen: 1) Diejenigen die es geschafft haben. Die haben erst kleine, dann große Kraftwerke gebaut, versorgen jetzt die ganze Welt mit freier Energie, sitzen in ihrer Champagner-gefüllten Massiv-Gold Badewanne und schauen zu wie ihr Kontostand sekündlich um Millionen steigt. 2) Diejenigen, die (1) erreichen wollen: Die bauen irgendwelche obskuren Bauanleitungen aus YT-Videos nach und geben viel Geld für Bausätze, Bücher und Anleitungen aus. 3) Diejenigen, die denen aus Schublade (2) das Geld aus der Tasche ziehen wollen: Die produzieren genau die Verschwörungstheorien, YT-Videos, heiße Luft, Bausätze etc, die sich gerade gut verkaufen. 4) Diejenigen, die ein minimales Grundverständnis von Physik haben und bei all der Schwurbelei nur den Kopf schütteln können. Die überlegen, ob "Schublade 2" noch zu retten ist, oder ob die Gehirne bereits so kaputtgeschwurbelt wurden, dass ein Hard-Reset mit Rücksetzen auf Werkseinstellung notwendig wäre...
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Εrnst B. schrieb: > Es gibt grob vier Schubladen: > ... ROFL Wie viele sind in der ersten Schublade?
Alexander schrieb: > Das Forum ist unterste Schublade. Wenn die vierte die unterste ist, hast du zum Großteil recht. Hast du dich bzgl. der Nullpunktsenergie mal schlau gemacht?
Bernhard W. schrieb: > Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt, > wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu > adressieren. Schwachsinn ist Schwachsinn. Die Welt wird durch die Beschäftigung mit Schwachsinn nicht gerettet.
ma W. schrieb: > man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in > einem forum für ingenieure nicht? Ihre passiv-aggressive Formulierung lässt vermuten, dass Sie selbst nicht frei von einem Bias sind. In der Grundlagenforschung ist rigorose Skepsis kein Hindernis, sondern eine Schutzfunktion. Würden Sie Medikamente einnehmen, die ohne transparente, reproduzierbare Tests an Menschen erprobt wurden? > 1. ist das kein perpetuum mobile, das hat bedini selbst nie behauptet > und es ist zu köstlich wie sich der verstand der meisten direkt in den > "schwachsinn-modus" schaltet sobald er den begriff "freie-energie" hört. > freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar > ist, das heisst aber nicht, dass es nicht vielleicht irgendwann möglich > ist ein teil davon zu nutzen. Begrifflichkeit: Hier liegt ein fundamentales Missverständnis vor. In der Physik ist ‚Freie Energie‘ (Helmholtz-Energie F) exakt der Teil der inneren Energie U, der laut Thermodynamik für Arbeit nutzbar ist (U = F + TS). Es ist kein mystischer Speicher, sondern eine präzise mathematische Größe. TS die Gebundene Energie ist der Teil der Inneren Energie der nicht nutzbar ist. > 2. gibt es genug berichte darüber, dass sowohl bedini als auch andere > wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte > beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind. Könnten Sie 1–2 Quellen nennen, die lückenlos nachvollziehbar sind? Es wäre für die Diskussion hier wertvoller, über konkrete Versuchsaufbauten zu sprechen als über bloße Behauptungen. > 3. heisst sein buch "bedinis free energy" > > > ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle > hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren > etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild > passt Die Physik ist keineswegs starr. Die ‚Wikipedia: Liste ungelöster Probleme der Physik‘ ist lang und die meisten Ingenieure lieben die Herausforderung des Unbekannten. Aber man braucht eine gemeinsame Sprache und Methodik – und die ist nun mal die Mathematik und die systematische Reproduzierbarkeit. > also immer noch kein interesse zusammen hier im forum ein paar infos > etc. zu sammeln? ich meine es wär ja sinnvoller als das was hier in den > meisten threats produziert wird Dass sich bis jetzt alle dieser Apparate am Ende als Messfehler oder bewusster Scam entpuppen, ist kein Vorurteil, sondern statistische Realität. Für den Austausch über schwer nachvollziehbare Theorien sind Plattformen die man bei google mit ‚overunity‘ findet sicherlich der passendere Ort, als ein Mikrocontroller und Elektronik Forum. Die meisten sind jedoch kostenpflichtig, aber dafür ist die Energie danach gratis. ;)
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Harald K. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt, >> wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu >> adressieren. > > Schwachsinn ist Schwachsinn. Die Welt wird durch die Beschäftigung mit > Schwachsinn nicht gerettet. Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen. Kontinentaldrift (Plattentektonik) – Alfred Wegener (1912) Keimtheorie der Krankheiten – Ignaz Semmelweis & Louis Pasteur (19. Jh.) Helicobacter pylori als Ursache von Magengeschwüren – Barry Marshall (1980er) Flugzeuge/Raumfahrt – Robert Goddard & Brüder Wright Die Relativitätstheorie (Einstein) ... Jedoch liegt der unterschied darin, dass es einer seriösen Überprüfung standhielt. Nicht wie etwa die die auf die andere Liste kommen... Der Piltdown-Mensch (Der „Missing Link“) (1912) Elizabeth Holmes & Theranos (2015) Andrew Wakefield & die Autismus-Lüge (1998) Bedini-Motor (Bedini SSG) ...
In einer Zeit, wo immer mehr Arbeitsplätze wegfallen oder ins Ausland verlagert werden, sind wir froh über jeden, der mit neuen Produkten oder Dienstleistungen neue Geschäftsfelder erschließt. Schublade 2) liefert offensichtlich ein Marktpotential, das von Schublade 3) effektiv erschlossen wird.
Ich kenne zwei Menschen, die in diesem Umfeld tätig waren. Der eine wollte mit "freier Energie" aus der Luft Batterien laden. Der andere wollte einen Verbrennungsmotor zum Teil mit Wasser betanken, um Kraftstoff zu sparen. Beide haben viele tausend Euro in ihre Versuche gesteckt. Zuerst waren sie ganz nett und nur ein bisschen Schu-schu, aber das wurde im Laufe der Jahre immer Schlimmer, bis hin zu Verfolgungswahn, Missachtung der staatlichen Gewalten und Anstiftung zu gefährlichen Aktionen. Es ist besser, sich nicht anstecken zu lassen.
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Hans W. schrieb: > Der andere > wollte einen Verbrennungsmotor zum Teil mit Wasser betanken, um > Kraftstoff zu sparen. Das funktioniert sogar. https://de.wikipedia.org/wiki/Wassereinspritzung
Ralf X. schrieb: > Das funktioniert sogar. Ja aber nicht praktikabel. Daran hat er sich aufgerieben.
Bernhard W. schrieb: > Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald > K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen. Du meinst, mir zu widersprechen, tust es aber gar nicht. Was soll das?
Ralf X. schrieb: > Andreas schrieb: >> Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven. > > Und wo würdest Du Dich da einordnen? Ja, da gehöre ich natürlich auch dazu. Dass ich aber mit einem etwas langen Posting zum Bedini- Motor solche Emotionen auslöse, hätte ich nicht gedacht. Meine Absicht war aber keineswegs zu nerven. Vor der Arbeit von Bedini habe ich Respekt, nervtötend daran ist, dass er den physikalischen Nutzen der Komponenten nicht wirklich erklärt. Hoax hin oder her, da hat jeder seine eigene Meinung. Klar, wenn man Overunity kategorisch ausschliesst, ist das ganze lächerlich. Sorry, das hier ist definitiv das falsche Forum für solche Themen. Mein Fehler, dies nicht gleich erkannt zu haben. Selbstverständlich respektiere ich das und werde hier nichts mehr zum Thema posten.
So,.... heute ist erstmal Bergfest. Morgen ist der kleine Freitag, und am WE sieht die Welt schon ganz anders aus. Also, ist doch alles gut.
Harald K. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald >> K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen. > > Du meinst, mir zu widersprechen, tust es aber gar nicht. > > Was soll das? Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich, insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft nicht zum Verständnis der Sache. Menschen implizit als schwachsinnig zu titulieren, finde ich unverschämt und sehr unhöflich. Wertschätzung und Hilfestellung zum kritischen und wissenschaftlichen Denken sind langfristig für die Gesellschaft nützlicher, umso mehr, da diese Diskussion auch Teil von AI-Trainingsdaten sein wird. Daher ist fundiertes und wertschätzendes Miteinander noch wichtiger. (Auch wenn es sehr nach einer trolligen Werbeaktion riecht.) Was ich sagen wollte: Als 'richtiger' Physiker, also mit Uni-Abschluss, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass gewisse Dinge nur durch Experimente gefunden bzw. überprüft werden können und viele Effekte noch ihrer Beschreibung harren. Für Laien und sogar Gelehrte ist es vorab schwer abzuschätzen und oft überraschend. Wie Feynman schon sagte: 'experiment is the ultimate test of a theory'. Anekdote: Ich war Mitglied eines 'Christian Doppler Labors' zum Thema 'Organische Halbleiter im Bereich Elektrolumineszenz' (kein Bio-Zeug, sondern Halbleiter aus der organischen Chemie) und habe per Zufall im Jahr 2010 einen durchaus produktionsrelevanten Effekt gefunden, der uns zuerst nur als Zufall bzw. einmalige Sache vorkam. Daher wurden von uns weitere Analysen als Zeitverschwendung (also als nicht zielführend) eingestuft. Aber das Interesse daran, ob der Effekt reproduzierbar ist, war größer, und siehe da, er war es. Und wir haben heute OLED-Displays, die damit produziert werden. Vieles hat sich aber auch als nicht zielführend erwiesen, und das war eigentlich das Wichtigste, das ich im Studium der Materie und der experimentellen Grundlagenforschung gelernt habe: Eine Hypothese wieder 'loslassen' zu können, wenn sie widerlegt ist, auch wenn es noch so schön wäre, wenn sie wahr würde, denn sonst landet man in einer klassischen Neurose oder sogar Psychose, wie oben beschrieben.
Andreas schrieb: > Ich hatte Pulslader gebaut, da ich es "strange" fand, dass > einer 100V- Pulse in eine Autobatterie schickt und die Batterie nicht > etwa zerstört wird, sondern sogar ihre Kapazität vergrössert. Und da fängt es an...
Bernhard W. schrieb: > Wie Feynman schon sagte: 'experiment > is the ultimate test of a theory'. Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment. Die Pseudo-Theorien verletzten fundamantale Grundsätze der Physik und lesen sich, als hätte jemand einfach einen Haufen Begriffe aus der Physik genommen und damit Bullshit Bingo gespielt. Das nervt einfach nur.
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Udo S. schrieb: > Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und > es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment. Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt?
Alexander schrieb: > Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt? Keinen, ich muss auch nicht auf den Tisch schei..en um zu wissen dass es stinkt.
Bernhard W. schrieb: > Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich, > insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was > Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft > nicht zum Verständnis der Sache. Warum siezt Du mich eigentlich? In den meisten deutschsprachgen Internetforen (wie z.B. diesem hier) wird das als latent-aggressiv und feindselig wahrgenommen. Es gibt Ausnahmen, aber dieses Forum hier ist keine davon. Und ich bleibe dabei: "overunity", "freie Energie" etc. pp. sind Schwachsinn, mit dem man sich nicht beschäftigen muss. Die Arroganz, auf früher mal abgelehnte wissenschaftliche Erkenntnisse zu verweisen, ignoriert sämtliche wissenschaftlichen Fortschritte der letzten 150 Jahre. Und dieser ganze Quatsch hier ist ausreichend oft widerlegt worden - anders, als "damals", wo Erkenntnisse nicht widerlegt, sondern nur als nicht dem Weltbild entsprechend abgelehnt wurden. Es ist von daher geistige Onanie, sich mit dem Kram überhaupt zu beschäftigen, eben Weil. der. Kram. schon. widerlegt. wurde.
Alexander schrieb: > Sollte an der Sache was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit > den Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird. Der Kommentar von Kurt Gminder unter dem Artikel spricht von Massenträgheit (der kurze Text) https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/bedini-technologie-der-zukunft#comment3038
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Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? Oktoberfest.
Bernhard W. schrieb: > Für Laien und sogar Gelehrte ist es vorab schwer > abzuschätzen Naja, mit etwas Übung kann man schon weit kommen. Wissenschaft selber kann oft auch sehr schematisch sein, also an bestimmten Ideen festkleben, so sind dann gewisse Experimente über 100 Jahren recht ähnlich. Alter Wein in neuen Schläuchen gewissermaßen. Früher gab es auch viel Diskussionen über kalte Fusion - oder in den Sagenbüchern auch Leute, welche andere Leute mit Geldverdoppelungsmaschinen betrügen. Ich hatte gestern sogar die KI gefragt, wie man Mafia-Spiele gewinnen kann - wenn man die Mafia-Leute schon erkannt hat - nur: wie kann man die Kommunikation verbessern? Das ist nämlich bei Mafia-Spielen nicht so einfach. Immerhin hatte mir die KI 5 gute Anhaltspunkte mit meinen eigenen Hintergrund-KnowHow erstellt. Außerdem hatte ich die KI auch mal gelobt, denn wenn man gut in Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, ist man generell gut dabei ;) Aber nicht so wie am Ende die Schachcompis, die einen nicht mehr gewinnen lassen.
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Alexander schrieb: > Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt? Alex, zeig doch mal deine(n) "Bedini(s)". Welchen Wirkungsgrad erreichst du damit?
Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% nutzen können! Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation. Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation). Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was rauskitzeln. Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss auch noch elektrisch leitfähig ist. Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile!
Marcel V. schrieb: > Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd > 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen Eine Kraft ist keine Energie. Erst wenn die Kraft über einen Weg wirkt, wird Arbeit (= Energie) verrichtet. Wäre es anders würde dein Hintern zu glühen anfangen, nur weil du auf einem Sessel sitzt. Denn auch da wirkt deine Gewichtskraft permanent. Und wenn du irgendwelche Energie "aus dem Schwungrad herausziehst", dann verliert es mindestens genau diese Energie, die es in Form vom Lageenergie oder Schwungenergie gespeichert hat. Das ist ganz einfach und nennt sich Energieerhaltung.
Marcel V. schrieb: > Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 > Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% > nutzen können! Was für ein Schwachsinn.
Alexander schrieb: > Udo S. schrieb: >> Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und >> es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment. > > Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt? Hallo Alexander, nach 10 Jahren Beschäftigung mit dem Thema hast du sicher schon eigene Apparaturen aufgebaut, um die Bedini-Maschine wirklich zu verstehen und zu beweisen, warum der Wirkungsgrad physikalisch > 1 sein soll. Um das zu verifizieren, hast du sicher ein ausreichend schnelles und auflösendes Oszilloskop verwendet (mind. 1 GS/s) und kein herkömmliches Multimeter, um die extrem kurzen Spannungsspitzen aus dem Back-EMF (Lenz'sche Regel) zeitlich überhaupt aufzulösen und nicht zu übersehen. Hast du dabei die Ladungsmenge exakt vermessen, die in die Apparatur hineinfließt und die auf der Ladeseite wieder hinausfließt? Was war das exakte Verhältnis der beiden Werte (Qout / Qin)? Ich schätze du warsz leider enttäscht da es < 1 war richtig?
Marcel V. schrieb: > Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 > Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% > nutzen können! > > Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation. > > Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation). > > Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man > könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was > rauskitzeln. > > Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss > auch noch elektrisch leitfähig ist. > > Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd > 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man > sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile! Du übersiehst, dass der Wirkungsgrad das Verhältnis von Output/Input ist, und der Faktor wird < 1 sein. 1. Du muss das Rad mal zum drehen bekommen. 2. Du musst dsa Rad wo hinheben. 3. Das ist nicht verständlich was du hier meinst. Meinst du ferromagnetisch, als Material eigenschat, oder ist das Eisenrad magentisiert und ein Permanentmagent? 4. Was meinst du damit? Es entstehen Wirbelströme und es wird warm? Es scheint, dass du die physikalischen Prinzipien nicht richtig verstanden hast. Versuche doch mal, das was du schreibst in google searc im AI modus einzugeben. Nicht deine LLM die dir immer recht gibt. Was kommt da raus?
Alexander schrieb: > Der Kommentar von Kurt Gminder unter dem Artikel spricht von > Massenträgheit (der kurze Text) > https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/bedini-technologie-der-zukunft#comment3038 Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel ironisch gemeint hier verlinkt hast. Denn wenn nicht, ist wirklich jede weitere Diskussion hinfällig. Oliver
Hey Leute, hallo Bernhard, bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere! Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt, so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe. Aber: Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen! Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine Maschine? Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen wurde?
Oliver S. schrieb: > Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel > ironisch gemeint hier verlinkt hast. Nein. Habe das bei einer KI gefragt: Alexander schrieb: > Kann man Spannungsspitzen erzeugen mit Impulsen die so kurz sind dass > die Massenträgheit dafür sorgt dass das Schwungrad nicht gebremst wird > (Reibung vernachlässigt)? Die Antwort war ja
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Warum? Die wichtigste Aufgabe der NI bei der Anwendung von KI ist es, in den KI-Aussagen den Unsinn zu erkennen. Klappt das nicht, ist das ein Problem der zum Einsatz gebrachten NI, nicht der KI. Oliver
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Gunnar F. schrieb: > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse Kapillarkraft ist eigentlich keine Energiequelle! Der Docht kann Flüssigkeit durch Kapillarkraft nach oben transportieren, aber diese Flüssigkeit läuft normalerweise nicht von alleine wieder nach unten, um Energie zu erzeugen, ohne dass Reibung oder Oberflächenspannung die Bewegung stoppen. Dass es bei dir trotzdem funktioniert, ist schon ein kleines Wunder und wenn dieses Flügelrädchen nur mit einem Tropfen pro Stunde angetrieben würde und sich nur einmal um 360° drehen würde, dann wäre es trotzdem lustig anzusehen! Diese Konstruktion würde übrigens tatsächlich bis zum St Nimmerleinstag weiterlaufen.
Harald K. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich, >> insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was >> Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft >> nicht zum Verständnis der Sache. > > Warum siezt Du mich eigentlich? In den meisten deutschsprachgen > Internetforen (wie z.B. diesem hier) wird das als latent-aggressiv und > feindselig wahrgenommen. > > Es gibt Ausnahmen, aber dieses Forum hier ist keine davon. Dass Sie mein ‚Sie‘ als aggressiv empfinden, bedaure ich; für mich ist es eine Form der Wertschätzung, die ich auch in einem digitalen Raum eigentlich beibehalten möchte. Gibt es eine Forenregel diesbezüglich? Zusätzlich wundert es mich, dass Sie sich an aggressivem Verhalten stoßen. Ihre Reaktionen und Kommentare waren offen aggressiv. Stört Sie also das Latente daran oder Aggression an sich? > Und ich bleibe dabei: "overunity", "freie Energie" etc. pp. sind > Schwachsinn, mit dem man sich nicht beschäftigen muss. Das recht auf ihre Meinung haben Sie, und das mache ich ihnen auch nicht streitig. Wie kommen sie darauf, dass Sie sich damit beschäftigen müssten? Wenn ich von 'Freier Energie' spreche, beziehe ich mich auf das physikalische Fundament der Thermodynamik (das Helmholtz-Potential). Es ist wichtig, hier präzise zu bleiben: Nur weil ein Begriff in esoterischen Kreisen missbraucht wird, verliert er in der Physik nicht seine Gültigkeit. "Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht, meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. Jedoch steht es meiner Meiung nach jedem frei zu experimentieren. Es ist ein geeigneter Aufbau um Physik und Chemie zu erklären und zu verstehen. > Die Arroganz, auf früher mal abgelehnte wissenschaftliche Erkenntnisse > zu verweisen, ignoriert sämtliche wissenschaftlichen Fortschritte der > letzten 150 Jahre. Der Satz ist eher eine emotionale Replik als ein logisches Argument. Er klingt zwar ‚hochtrabend‘, ist aber inhaltlich schief konstruiert. 1. Sie werfen mir vor, Fortschritte zu ignorieren, weil ich auf abgelehnte Erkenntnisse verweise. Wenn eine Erkenntnis früher abgelehnt wurde, heute aber (durch den Fortschritt) als richtig gilt, dann ist der Verweis darauf ja gerade ein Beleg der Akzeptanz für eben diesen Fortschritt – nicht dessen Ignoranz. Sie haben meine zweite Liste ignoriert, die zuerst hochgelobte und akzeptierte Theorien enthält, die sich dann als ‚Schwachsinn‘ entpuppt haben. 2. Als ‚Argument‘ taugt er nichts, weil er nur eine moralische Abwertung (‚Arroganz‘) enthält, aber keinen sachlich verwertbaren Inhalt hat. > Und dieser ganze Quatsch hier ist ausreichend oft widerlegt worden - > anders, als "damals", wo Erkenntnisse nicht widerlegt, sondern nur als > nicht dem Weltbild entsprechend abgelehnt wurden. Leider nein. Bitte referenzieren Sie eine dokumentierte Widerlegung, denn mir war es nicht möglich, eine solche als Referenz zu finden. Hier wird von der Fachwelt eine ähnliche Strategie verfolgt wie bei anderen ‚wilden‘ Theorien: Solange keine Messungen seriös, transparent und reproduzierbar – also glaubhaft – präsentiert werden, die zeigen, dass die Gesetze der Thermodynamik widerlegt sind, wird es einfach ignoriert. Und das ist auch gut so, denke ich. > Es ist von daher geistige Onanie, sich mit dem Kram überhaupt zu > beschäftigen, eben Weil. der. Kram. schon. widerlegt. wurde. Das könnte man auch als Aufklärung oder Edukation sehen. Zu falsifizierende Hypothesen und die Beschäftigung damit sind eine tägliche und real wichtige Arbeit in Entwicklung und Forschung. Das wissen Sie, oder? Fazit: Ich bin völlig bei Ihnen, dass es physikalisch sehr, sehr, sehr wahrscheinlich ist, dass es kein Perpetuum mobile geben kann. Jedoch bedenke man, dass bisher noch nicht geklärt ist, woher alles kam. Falls es einmal etwas nicht gab und nun doch, dann entstand Energie aus dem Nichts. Meiner Meinung nach ist es aber wahrscheinlicher, dass es alles schon immer gab und nichts verschwindet – das wäre dann der allgültige, fundamentale Energieerhaltungssatz, der sich mit unseren Beobachtungen sehr gut deckt. Zumindest sind wir zwei uns einig, dass der Bedini-Generator nicht so funktioniert, wie behauptet wird, und er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Wirkungsfaktor hat. Wo wir uns aber unterscheiden, ist bei der Höflichkeit und Wertschätzung. Es ist meiner Auffassung nach nichts Verwerfliches daran, sich mit etwas seiner Wahl zu beschäftigen. Oder sehen Sie sich in der Lage und in Ihrer Verantwortung, jedem Einzelnen vorzuschreiben, womit er/sie/es sich beschäftigen sollte und womit nicht?
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Wolfgang R. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 >> Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% >> nutzen können! > > Was für ein Schwachsinn. Beste Voraussetzungen als Minister (der Grünen) anzufangen
Gunnar F. schrieb: > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine > Maschine? Was meinst du mit Öl steigt um die Brennfläche runter? Kapillareffekt ist erst mal, dass die Moleküle der Flüssigkeit durch die Oberfläche des Kapillarrohrs angezogen werden und deshalb ihre eigene Schwerkraft überwinden, bis die Gewichtskraft der Wassersäule der Anziehungskraft der Oberfläche entspricht. Das funktioniert aber nur, wenn die Flüssigkeit kohäsiv ist, die Flüssigkeitsteilchen sich also sich auch gegenseitig anziehen. Wenn sich die Flüssigkeit jetzt wieder von dieser Oberfläche entfernen soll, muss zusätzlich Energie aufgewendet werden um diese Anziehung zu überwinden. Sprich, verdunstet Flüssigkeit im Docht, wird die notwendige Verdunstungsenergie etwas größer sein, als bei Verdunstung von einer Flüssigkeitsoberfläche, denn die Molküle müssen nicht nur die Anziehungskraft untereinander überwinden, sondern zusätzlich die Anziehungskraft zur Kapillaroberfläche. Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit heraustropfen, denn die Gewichtskraft der Flüssigkeitssäule zum offenen Ende ist kleiner als die Kapillarkraft, sonst hätte die Flüssigkeit am langen Ende nicht so hoch steigen können.
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Bernhard W. schrieb: > "Overunity" sehe ich sehr kritisch Na immerhin. Bernhard W. schrieb: > es steckt aus meiner Sicht, > meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. nicht meist - immer! Das Internet ich brechend voll von Leuten, die auf schlecht gemachten YouTube Filmchen ihre abstrusen konstruktionen zeigen und jedes Mal darauf hinweisen, dass nur noch ein klein wenig Optimierung fehle, bis es wirklich funktioniert. Es ist langweilig und zuweilen auch erbärmlich. Wie kann es sein, dass Millionen von Experimentatoren bislang völlig erfolglos bei der Konstruktion eines Overunity-Generators waren? Könnte es en schlichten physikalischen Gesetzmäßigkeiten liegen?
Udo S. schrieb: > Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem > Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich > das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit > heraustropfen Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem Öllämpchen eine Öllache vorfand! Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man nahe an der realen Bauform des Öllämpchens.
Marcel V. schrieb: > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen wollen. Ein Teil des Öls wird aber aufgrund thermischer Energie im Bereich des Dochtes verdunsten und ggf. auf dem Kragen kondensieren, wenn man lang genug wartet, bildet sich dort ein Tropfen, der nicht mehr an die Kapillarkräfte gebunden ist. Die Energie kommt dann also aus der Umgebungstemperatur.
Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma.
Gunnar F. schrieb: > Hey Leute, hallo Bernhard, > bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere! > Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt, > so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe. > Aber: > Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl > gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie > oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich > gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen! > Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die > Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin > montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese > dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine > Maschine? > Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen > wurde? Soweit ich mich erinnere – es ist schon eine kleine Weile her –, hat der Kapillareffekt im Allgemeinen nichts mit Wärmeenergie oder der Brownschen Molekularbewegung zu tun. Er ist vielmehr das Ergebnis unterschiedlicher Anziehungskräfte zwischen verschiedenen Stoffen: Öl-Öl, Öl-Luft, Öl-Dochtlampen, Öl-Keramik usw. Das ist die elektromagnetische Wechselwirkung zwischen den Molekülen, wie zum Beispiel die Van-der-Waals-Kraft. Wie genau hier Adhäsion und Kohäsion zusammenspielen, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Details kann eine KI wie die auf Google Search basierende Technologie anschaulicher erklären. Interessanter sind die Details Ihres Settings. Könnten Sie den Aufbau bitte genauer beschreiben? Es gäbe nämlich mehrere Erklärungen, warum dort Öl neben der Lampe lag: Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten, dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist. Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage. Undichtigkeit: Die Lampen sind oft nicht glasiert. Durch den wärmebedingten Viskositätsverlust diffundiert das Öl eventuell durch das Material. Siphon-Effekt: Reicht das äußere Dochtende unter den Flüssigkeitsspiegel im Inneren? Falls ja, wirkt der Docht wie ein Heber. Ansonsten würde ein Tropfen allein durch die Kohäsion am Dochtende hängen bleiben und nicht ohne äußere Kraft abfallen. Benetzung: Liegt der Docht irgendwo am Lampenkörper an? Da Öl eine geringe Oberflächenspannung hat, „kriecht“ es durch Adhäsion über Flächen. An einer Krümmung oder Kante könnte es sich dann sammeln und nach unten fließen.
Bernhard W. schrieb: > "Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht, > meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. Wie soll man sonst mit freier Energie reich werden? Wolfgang R. schrieb: > Alexander schrieb: >> Gravitation angezapft > > Wie zapft man konservative Kräfte an? Hast Du bei Star Trek TNG nicht aufgepasst?
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Wolfgang R. schrieb: > Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde > das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen > wollen. Genau. Falls die Öllampe gebrannt hat könnte man es erkären, dass einfach das Öl im Docht beim verdampfen gekocht und Spritzer gebildet hat. Die Energie käme also aus der Verbrennung, die das Öl zum verdampfen bringt. Aber dass es kalt vom Docht ablaufen sollte, kann eigentlich nur passieren wenn das Dochtende außen tiefer liegen würde als der Ölpegel in der Lampe. Bzw. der Docht liegt an der Keramikwandung. Das Keramik ist auch eine adhäsive Oberfläche, an der das Öl ablaufen kann. In den letzten beiden Fällen kommt die Energie dafür aus der danach geringeren potentiellen (Lage)Energie des Öls neben der Lampe.
Marcel V. schrieb: > Udo S. schrieb: >> Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem >> Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich >> das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit >> heraustropfen > > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Die Frage ist nicht ob, sondern warum? Da gibt es viele Möglichkeiten. > Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten > kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man > nahe an der realen Bauform des Öllämpchens. Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, was Sie beobachtet haben. Ohne Flamme, im kalten Betrieb, ohne Verbrennung, was ja einem Energieverbrauch entspräche.
Marcel V. schrieb: > Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem > Öllämpchen eine Öllache vorfand! Danke Marcel, Du hast das sehr zutreffend skizziert! Klar, könnte es auch einfach eine Kapillarwirkung an der keramisch (glasierten) Oberfläche der Lampe geben. Kann ich mir gut vorstellen, denn ein Ölfleck auf einem Medium neigt ja dazu, sich maximal auszudehnen. Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit aufgenommen. Wir können ja mal ein Crowdfunding starten: Öllämpchen-Kraftwerk mit 1W Experimentalleistung! Bräuchte man höchstens 10.000 Stück dafür.... Bernhard W. schrieb: > Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass > Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten, > dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist. > Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage. Nein, das habe ich nicht. Und es ist ja nicht tatsächlich herunter getropft, sondern hat sich sicherlich auf der Oberfläche kriechend bewegt.
Johnny B. schrieb: > In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma. Wobei das Ektoplasma als Brücke dient, durch die Geister aus Körperöffnungen wie Mund oder Ohren austreten und die Form einer geheimnisvoll aussehenden, klebrigen Substanz annehmen können. Diese Substanz soll angeblich die Gestalt eines Gesichts annehmen können, um mit den Anrufern zu sprechen. Die schwarze klebrige ektoplasmische Substanz besteht in Wirklichkeit überwiegend aus irdischen Kohlenstoffverbindungen, die von den Geistern, wie von Geisterhand zum Leben erweckt werden können! Das hört sich zunächst einmal unheimlich gespenstisch an, ist aber alles physikalisch und auf chemischer Basis erklärbar. 👻
Gunnar F. schrieb: > Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne > sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter > bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es > still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit > aufgenommen. Und dabei hat es Lageenergie verloren, da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. Hatte ich doch oben geschrieben. Ist also erklärbar und verletzt nicht den Energieerhaltungssatz.
Udo S. schrieb: > da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos aber problemlos machbar!
Marcel V. schrieb: > Udo S. schrieb: >> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. > > Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch > ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad > auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos > aber problemlos machbar! Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, was Sie beobachtet haben.
Bernhard W. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Udo S. schrieb: >>> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren. >> >> Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch >> ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad >> auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos >> aber problemlos machbar! > > Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, > was Sie beobachtet haben. Bei dem Ölpreis?
H. H. schrieb: > Bernhard W. schrieb: >> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, >> was Sie beobachtet haben. > > Bei dem Ölpreis? Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen.
Bernhard W. schrieb: > Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, > was Sie beobachtet haben. Ich werde versuchen die Leute bei uns in der Ausbildungswerkstatt davon zu begeistern. Und wenn man im ersten Anlauf das Flügelrad vorläufig weglässt und einfach nur den Tropfen in eine höher gelegene Schale ablegt. Das wäre schon ein voller Erfolg! Sie können übrigens versuchen, den Versuch parallel mit mir zusammen durchzuführen und anschließend können Sie hier auf diesem Kanal das Ergebnis preisgeben! Ihre unabhängigen praktischen Erfahrungswerte sind dann bestimmt auch ganz informativ und mit meinen vergleichbar.
Ralf X. schrieb: > H. H. schrieb: >> Bernhard W. schrieb: >>> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, >>> was Sie beobachtet haben. >> >> Bei dem Ölpreis? > > Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen. Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab?
H. H. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> H. H. schrieb: >>> Bei dem Ölpreis? >> >> Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen. > > Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab? Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe? Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und Bratpfannen Altöl an. Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven.. Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines Opfer bringen können.
Ralf X. schrieb: >> Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab? > > Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe? Riemen. > Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und Gibts hier nicht. > Bratpfannen Altöl an. Altfett. > Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven.. Sowas gibts hier nicht. > Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines > Opfer bringen können. Beim Ministerium eine Förderung beantragen...
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