Forum: Offtopic Bedini Generator


von ma W. (d3xt3r)


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Da ich seit gestern den entschluss gefasst habe mir eine 
pflanzenbeleuchtung zu basteln und dabei bereits über die 
energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff 
"Bedini Generator"

also beschloss ich ein wenig mehr darüber zu erfahren, aber bis auf ein 
paar youtube videos und belanglose diskussionen über die nutzung von 
freier energie konnte ich nicht brauchbares finden.

mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen. auf einer seite wird 
geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch 
andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr 
enerige generiert als er aufnimmt.

es gibt einige bauanleitungen im internet die es erlauben einen eignen 
generator nachzubauen aber auch bedini selbst hat ein buch geschrieben 
das sich mit diesem thema befasst.

hat vielleicht jemand hier lust sich hier mit erfahrungen und vielleicht 
tipps auszutauschen?

von spontan (Gast)


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Ist das Perpetuum mobile endlich erfunden?

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Perpetuum_mobile

von genervt (Gast)


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Dex Mor schrieb:
> mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.

Kein Problem.

Du musst mir nur noch ein paar Millionen Franken auf mein Schweizer 
Bankkonto überweisen, damit ich meine Forschungen zu diesem Generator 
vollenden kann.

Danach bekommst du deiner Erklärung.

von UR-Schmitt (Gast)


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Dex Mor schrieb:
> mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.

Das Prinzip heisst "mache Energie aus nichts". Funktioniert leider nicht 
so gut wie "Mache Geld aus nichts", das können viele dank so 
leichtgläubiger Menschen wie du einer zu sein scheinst.

von Helmut L. (helmi1)


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spontan schrieb:
> Ist das Perpetuum mobile endlich erfunden?

Dann muss du aufpassen das die Oelindustrie dir kein Killerkommando 
schickt :=)
Denen schwimmen dann die Felle weg.

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Bullshit, wie alles was auch nur entfernt mir 'freier Energie' 
umschrieben wird, siehe:
http://psiram.com/ge/index.php/John_Bedini

von Düsendieb (Gast)


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Falls Du Probleme mit Geldüberweisungen in die Schweiz hast, kannst Du 
auch ein paar Millionen Euro auf mein deutsches Bankonto überweisen.

Dann verrate ich dir auch wie der Motor funktioniert.

Versprochen.
ganz ehrlich
großes Indianer Ehrenwort

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Dex Mor schrieb:
> mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.

Es wird die Theorie der Raum-Zeit-Verschiebungsmatrizen nach 
H.C.A.Nettesheim verwendet. Näheres hier:
http://www.kronos-projekt.de/

von Jürgen (Gast)


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... bedini selbst hat ein buch geschrieben ...

Den Duden nehme ich an.

von Ralph B. (rberres)


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Joe G. schrieb:
> Es wird die Theorie der Raum-Zeit-Verschiebungsmatrizen nach
>
> H.C.A.Nettesheim verwendet. Näheres hier:
>
> http://www.kronos-projekt.de/

Es gibt schon viel Leid auf der Welt

von genervt (Gast)


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Dex Mor schrieb:
> pflanzenbeleuchtung

Natürlich! Jetzt wird mir klar, wie man auf die "freie Energie" kommt.

von UR-Schmitt (Gast)


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Dex Mor schrieb:
> Da ich seit gestern den entschluss gefasst habe mir eine
> pflanzenbeleuchtung zu basteln und dabei bereits über die
> energieversorgung nachgedacht habe,

Ich würde vorschlagen, neben die Planze Solarzellen zu legen mit denen 
du dann die Planzenlampe versorgst. Du musst nur zum "Einschalten" mal 
kurz mit der Taschenlampe auf die Solarzellen leuchten.
Alternativ könnte man mit Cu und Zink Platten und der Pflanzenerde ein 
paar galvanische Zellen bauen, die dir den Strom erzeugen.

:-)

von ma W. (d3xt3r)


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man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in 
einem forum für ingenieure nicht?

1. ist das kein perpetuum mobile, das hat bedini selbst nie behauptet 
und es ist zu köstlich wie sich der verstand der meisten direkt in den 
"schwachsinn-modus" schaltet sobald er den begriff "freie-energie" hört. 
freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar 
ist, das heisst aber nicht, dass es nicht vielleicht irgendwann möglich 
ist ein teil davon zu nutzen.

2. gibt es genug berichte darüber, dass sowohl bedini als auch andere 
wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte 
beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind.

3. heisst sein buch "bedinis free energy"


ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle 
hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren 
etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild 
passt

also immer noch kein interesse zusammen hier im forum ein paar infos 
etc. zu sammeln? ich meine es wär ja sinnvoller als das was hier in den 
meisten threats produziert wird

von tipper (Gast)


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von Ingenieur (Gast)


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Komisch das man als Ingenieur einfach an den Herrn Gibbs denkt, wenn man 
"freie Energie" hört...

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Dex Mor schrieb:
> man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in
> einem forum für ingenieure nicht?

Ich glaube du tust den Ingenieuren hier unrecht. Ingenieure sind meist 
nicht voreingenommen, sondern vertrauen den derzeit bekannten 
physikalischen Gesetzen. Zudem diskutieren sie gerne über neue 
vielversprechende Ansätze.
Damit darfst du dich jetzt in Spiel bringen. Diskutiere auf sachlich 
fachlichen Niveau mit uns über die „freie Energie“. Lasse mal einfach 
die Polemik weg und nenne uns ein Beispiel für die freie Energie. 
Berechne an diesem selbst gewählten Beispiel die Energie. Du bist dran, 
wir warten…

von Jürgen (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Komisch das man als Ingenieur einfach an den Herrn Gibbs denkt, wenn man
> "freie Energie" hört...

Komisch - ich denke dabei an Scharlatane und Betrüger.

von Udo S. (urschmitt)


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Dex Mor schrieb:
> freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar
> ist,...

Dann sag uns doch mal ein konkretes Beispiel.

Dex Mor schrieb:
> ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile

Das hat nichts mit Glauben zu tun, sonst solltest du im Pfarrerforum 
diskutieren, hier geht es um Wissen.

von Karl H. (kbuchegg)


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Dex Mor schrieb:

> 2. gibt es genug berichte darüber,

Papier ist geduldig.
Und Youtube ist es auch.

> dass sowohl bedini als auch andere
> wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte
> beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind.

kleine Korrektur: sogenannte 'Wissenschaftler'. NIcht jeder der sich 
Wissenschaftler nennt, ist auch einer.

Aber abgesehen davon: Welches Institut hat denn schon mal so einen Motor 
untersucht und die Ergebnisse bestätigt? Muss es doch geben, wenn solche 
Generatoren bereits in Betrieb sind.

Tatsächlich hat aber noch nie irgendwer so einen Generator/Motor über 
einen längeren Zeitraum laufen gesehen. Und wenn überhaupt, dann hat man 
da ein windiges Voltmeter mal drann gehalten um Wissenschaftlichkeit mit 
einem Messgerät vorzutäuschen. Häng eine Glühbirne drann und das Ding 
bricht ein.

> ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle
> hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren
> etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild
> passt

Es ist ganz einfach:
widerspricht es den Hauptsätzen der Thermodynamik oder tut es das nicht? 
Wenn ja, dann ist es ein Fake. Da muss man nicht lange nachforschen um 
rauszufinden, wo die zusätzliche Batterie versteckt wurde.

und nein: irgendwelche windigen 'Energiequellen', von denen ansonsten 
noch nie irgend jemand irgendetwas gehört hat, und die man auch sonst 
nicht kennt, werden nicht akzeptiert.

von ma W. (d3xt3r)


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@Joe G.
nein ich tue ihnen nicht unrecht, ich bin selbst ingenieur in aubsildung 
aber  eine andere reaktion als die, die ich von den ersten 3-4 "gästen" 
bekommen habe kann man wohl erwarten.

ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon 
überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich 
selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir 
gemeinsam sammeln können.


Laut bedini handelt es sich bei dem generator um ein offenes system wie 
z.B solaranlagen und windräder. wenn man diesen generator wie ein 
geschlossenes system behandelt und darauf die gesetze der thermodynamik 
anwendet geht die energiebilanz nicht auf.

das ist ja der punkt. anscheinend funktionieren deverse nachbauten der 
generatoren aber keiner kann es so richtig erklären warum das so ist.


was sagt ihr dazu?

von ma W. (d3xt3r)


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hier mal ein interessanter artikel aus dem nexus-magazin

http://www.nexus-magazin.de/index

keine ahnung inwiefern dieses magazin als eine verlässliche quelle 
gehandhabt werden kann

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Dex Mor schrieb:
> ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon
> überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich
> selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir
> gemeinsam sammeln können.

Oh, dann bist du hier falsch. Ingenieure diskutieren meist über Dinge 
von denen sie Ahnung haben. Eine Diskussion über Dinge von denen man 
keine Ahnung hat ist Esoterik.

von Karl H. (kbuchegg)


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Dex Mor schrieb:

> ich will hier auch keine diskussion starten in der ich euch davon
> überzeuge dass freie energie nutzbar ist oder ähnliches, davon habe ich
> selbst keine ahnung, deswegen hab ich ja den threat eröffnet damit wir
> gemeinsam sammeln können.

Da brauchst du nicht viel sammeln.
Zur Zeit gibt es kein ernst zu nehmendes Experiment, aus welchem sich 
der Schluss ergibt, dass es da eine Energiequelle gibt, von der die 
Menschheit nichts wüsste.

Um 1900 war das noch anders. Da gab es Kristalle, die im Dunkeln 
leuchten und keine wusste, wo die dazu notwendige Energie herkommt. Als 
Ursache erkannte man dann irgendwann den Zerfall von Atomkernen und 
damit die Radioaktivität. Seit dieser Zeit stimmt in allen 
physikalischen Versuchen weltweit die Energiebilanz: Was an Energie 
zugeführt wird, kommt auch wieder raus (in der einen oder anderen Form). 
Da gibt es keine Fehlbeträge mehr, die größer als die Messtoleranz sind.

> das ist ja der punkt. anscheinend funktionieren deverse nachbauten der
> generatoren

sagen wir mal so:
Du hast ein paar Youtube Videos davon gesehen.
Was du nicht gesehen hast, ist die geschickt eingebaute zusätzliche 
Batterie

> aber keiner kann es so richtig erklären warum das so ist.

Ist ganz einfach: weil sie gefaked sind.

von Karl H. (kbuchegg)


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Dex Mor schrieb:

> keine ahnung inwiefern dieses magazin als eine verlässliche quelle
> gehandhabt werden kann


Wenn du die Bild Zeitung als seriöse Quelle politischer 
Berichterstattung ansiehst, dann kannst du auch Nexus als seriöses 
naturwissenschaftliches Magazin ansehen.

von Da D. (dieter)


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Dex Mor schrieb:
> nein ich tue ihnen nicht unrecht, ich bin selbst ingenieur in aubsildung

Wenn DU durch das Studium durch kommst, dann ist das deutsche 
Hochschulwesen echt nichts mehr wert. Wenn selbst angehende Ingenieure 
nicht mehr zwischen Realität und esoterischer Fiktion unterscheiden 
können, wer soll es denn dann noch können? ;(

von Sascha W. (arno_nyhm)


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http://psiram.com/ge/index.php/NEXUS_Magazin

Haha, es wird ja immer besser mit Dir 'Dex Mor'.
Zitat von psiram.com: 'Nexus bedient die üblichen Klischees: Freie 
Energie, Aids ist eine Lüge[2], Impfen ist gefährlich[3], MMS2[4][5][6], 
UFOs, Chemtrails und vieles mehr'
Und so etwas schleppst Du hier als vermeintliche Bestätigung für Deine 
geliebtes Freie-Energie-Projekt an, was ja soo anders ist (und 
funktioniert) als all die 1000 anderen Scharlatanerieprodukte, sowie ja 
in wirklichkeit gar nichts mit einem Perpetuum-Mobile zu tun hat, da man 
es ja als offenes System sehen muss...
Ich hoffe nicht wirklich, dass Du ein Ing. bist - sonst sollte/müsste 
man Dir umgehend das Diplom wegen bewiesener Dummheit wieder abnehmen 
und dafür 'dein Schild' aushändigen.

von Icke ®. (49636b65)


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Helmut Lenzen schrieb:

> Dann muss du aufpassen das die Oelindustrie dir kein Killerkommando
> schickt :=)

Vorher rückt das Einsatzkommando der Zollfahndung an und beschlagnahmt 
die Setzlinge. Oder noch schlimmer, die Konkurrenz aus Vietnam bzw. 
Osteuropa kommt mit Knüppeln... =8P

von Timo W. (timo_w93)


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Ich lachte köstlich!

Pflanz doch deine "Pflanzen" einfach draußen an, da gibt es ganz viel 
"freie Energie" in Form von "Licht"!

Nein mal ganz ehrlich allein wenn man sich schon Bauanleitungen von 
Bedini-Generatoren anschaut, sieht man das das Leute gemacht haben die 
keine Ahnung von der Materie haben. z.B. sind dort so Anweisungen 
drinnen wie:

"Löten sie die Diode mit dem Minuspol an den Transistor", und später 
"Löten sie den Transistor an den Motor".

Ob damit die Basis der Kollektor oder der Emitter gemeint ist (ist ein 
NPN-Bipolartransistor laut "Einkaufsliste") wird z.B. nicht weiter 
genannt, als würde es keine Rolle spielen. Auch der "Minuspol" einer 
Diode ist gut ;).

Die Leute die auf YT ein Multimeter an ihren "Bedini-Generator" halten, 
messen meist nur die Ampere oder die Volt und sehen halt eine höhere 
Zahl auf dem Display. Von Leistung haben die wohl noch nie etwas gehört. 
Auch bringen die Impulsströme die aus so "Generatoren" kommen so 
Multimeter auch gern mal dazu irgend einen Mist anzuzeigen, da sie nur 
die Spitze anzeigen oder irgend einen beliebigen Zwischenwert den sie 
eben gerade durch Zufall gesampled haben.

Kurz und Knapp: Bedini ist Jemand der halt Geld macht in dem er 
esoterischen Quatsch verkauft.. Er hat auch so tolle Erfindungen wie 
Entmagnetisierer für CDs/DVDs die dadurch "klareren Ton" haben sollen. 
Macht besonders viel Sinn bei einem optisch abgetasteten Medium das noch 
dazu digitale Daten enthält.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Das stimmt nicht ganz. Nach dem Bedini Prinzip hat der Motor einen 
besseren Wirkungsgrad, ich habe das mal nachgebaut und hier 
dokumentiert:
Beitrag "Re: Freie Energie"

Der Nachbau hatte keinerlei Optimierungen, wie z.B. die induzierte 
Spannung rückeinspeisen.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> (...) ich habe das mal nachgebaut und hier dokumentiert: (...)

Dokumentiert ist auch ein weiter Begriff.

Zu einem seriösen Experiment gehört ein detailliert beschriebener 
Versuchsaufbau, eine Versuchsdurchführung, eine wertfreie Auswertung UND 
eine Fehlerbetrachtung mit Fehlerrechnung. Messwerte wie bei dir Strom, 
Spannung, Drehzahl und Leistung werden mit einem Mittelwert und einer 
Standardabweichung angegeben. Erst dann darf eine Bewertung des 
Experimentes erfolgen. Alles andere ist Bastelkram und beweist gar 
nichts!

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Sorry, wenn diese einfache Dokumentation Dir nicht passt, dann mache es 
doch selbst. Ausreden zählen nicht! Dumm rumreden kann auch jeder, also 
nehme mal einen alten PC Lüfter auseinander und messe/dokumentiere 
selbst, so dass es Deinen Anforderungen gerecht wird.
Ich habe auch selbst sehen wollen was es mit dem "Bedini" auf sich hat 
und habe das, dank dem super einfachen Nachbau-Anleitungen innerhalb 
weniger Stunden hin bekommen.
Hast Du überhaupt gelesen, was ich dazu geschrieben habe oder nur die 
Bilder angeschaut???
Auch in den Threads danach waren sich die User einig, dass sich ein 
PC-Lüfter optimieren lässt.

von Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Sorry, wenn diese einfache Dokumentation Dir nicht passt, dann mache es
> doch selbst. Ausreden zählen nicht!

Hallo Markus,
fühle dich doch bitte nicht persönlich angegriffen! Ob mir persönlich 
eine Dokumentation passt, oder ob ich sie selber machen könnte, steht 
doch überhaupt nicht zur Diskussion. Es ging mir einzig um den Wert 
(d)einer Dokumentation. Erfüllt sie nicht gewisse Standards ist sie 
wertlos und sollte nicht den Anschein von „Wissenschaftlichkeit“ 
erwecken. Als Basteldokumentation kann sie durchaus trotzdem wertvoll 
sein.

von Oliver M. (eisenfaust)


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Also wenn man als halbwegs technisch versierter Mensch, nicht Ingenieur, 
wie ich sowas wie diesen Bedini Generator sieht und nicht gehässig ist, 
dann fragt man sich nur, was machen die da? Die müssen ja in ihrem 
Weltbild und mit geringerem Abstraktionsvermögen irgendwas erkennen, was 
für sie den Anschein erweckt es kämen über 100% der aufgewendeten 
Energie wieder heraus. 80% mehr, munkelten die Spatzen von den Bäumen?
Da müßte ja schon nen Magnetsturm durchs Zimmer fliegen, oder die 
Motorwicklung auf der Schuhmann Resonanz Frequenz abgestimmt sein :)
Da ist so viel kostenlose Power drin das die Lager zerbersten und die 
Achse des Bedini Mobiles in der Wand steckt.
Spaß bei Seite. Ich finde die Anstrengungen solcher Leute toll, weil man 
mit seiner fachlichen Kompetenz vielleicht garnicht die Motivation 
aufbauen kann, jenseits des Bekannten zu forschen. Ich bin sicher dort 
existiert noch das ein oder andere Phänomen, wo die heutigen 
Gesetzmäßigkeiten uns einfach depressiv machen, weiter daran zu 
forschen. Das Problem an alternativen Seiten, ohne fachlichen 
Hintergrund, ist immer das sie sich problemlos weit aus dem Fenster 
lehnen und Leute übertölpeln. Ich denke das in der Realität auch nicht 
immer alles so stimmt und 100% positiv von offizieller Seite her gedacht 
ist, aber wenn man gleich alle Logik über Board wirft, hat man sich mit 
nem Türenknall aus jeder sinnvollen Diskussion verabschiedet.
Warscheinlich ist eine gewisse Überheblichkeit auf der fachlich 
kompetenten Seite notwendig, um den Laien mal aufzuzeigen, das sie bei 
ihrer anarchistischen Denkweise, über die Naturgesetze, keinen 
Blumentopf gewinnen können. Als Nächstes macht man sich eckige Räder 
aufs Fahrrad, weil der kurze Ruck-Impuls die Pedalkraft bei Weitem 
übersteigt. Verletzungsgefahr!

von Purzel H. (hacky)


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Wie immer geht es bei solchen Themen um implizite Separatoren. Wie 
trenne ichdie Narren von ihrem Geld, und gebe ihnen auch noch das 
Gefuehl genau das Richtige zu machen...
:-)

von Timm T. (Gast)


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Markus Müller schrieb:
> Nach dem Bedini Prinzip hat der Motor einen
> besseren Wirkungsgrad, ich habe das mal nachgebaut und hier
> dokumentiert:

Vielleicht sind normale Lüftermotoren inkl. Elektronik nicht auf 
Wirkungsgrad optimiert, arbeiten dafür stabiler über einen weiteren 
Spannungsbereich (ein 12V-Motor läuft meist schon bei 5-6V an) und 
erzeugen weniger Störungen auch ohne großen Ladeelko.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hallo,

ohne alles gelesen zu haben:
Der Hintergrund zum Bedini-Motor/Generator ist ein ganz anderer als eine 
unbekannte Energieform zu nutzen. Dieses Teil soll nur sowas wie ein 
Funkeninduktor sein. Er soll große Energieimpulse in kurzer Zeit 
abgeben. Bis dahin wird noch keine Energie "erzeugt".

Der eigentliche Zweck ist es damit eine Kernfusion Impulsweise zu 
zünden. In einem speziell konstruierten Reaktor soll ein Zündimpuls 
geringer Energie lokal eine sehr hohe elektrische Feldstärke und wenige 
geladene Teilchen, wie in einem Teilchenbeschleuniger, auf sehr hohe 
Geschwindigkeit beschleunigen. Das soll dann eine kleine Kettenreaktion 
erzeugen, wobei Wasserstoffkerne zu Heliumkernen fusionieren.

Der Reaktor erzeugt aber erst mal keine elektrische Energie, sondern 
Wärme.

Technologisch ist sowas natürlich extrem aufwendig. Die Elektroden 
müssen eine bestimmte Form haben und aus einem bestimmten Material sein. 
Sie dürfen sich nicht gleich zersetzen, werden aber trotz aller 
Bemühungen sehr schnell verschleißen. Die Form muss hohe Feldstärken bei 
geringen parasitären Kriechströmen, Kapazitäten, Induktivitäten 
gewährleisten und trotz Verschleiß die Parameter möglichst weniger 
verändern.

Das ist so ein Experiment, wo man richtig viel Geld aufwenden muss um 
diesen Reaktor zu bauen und am Ende hat man keine 100 W Leistung, 
sondern nur ein paar Kernteilchen, die man mit einem empfindlichen 
Detektor nachweisen kann. Wenn man Glück hat, funktioniert das auch ein 
paar Sekunden lang, bevor der Reaktor unbrauchbar ist und man ihn 
entsorgen kann.

von Erwin M. (nobodyy)


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UR-Schmitt schrieb:
> Dex Mor schrieb:
>> mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.
>
> Das Prinzip heisst "mache Energie aus nichts". Funktioniert leider nicht
> so gut wie "Mache Geld aus nichts", das können viele dank so
> leichtgläubiger Menschen wie du einer zu sein scheinst.

Im Prinzip geht das schon, denn es gibt die Theorie das das Universum in 
einem instabilen Zustand ist, der zerfallen kan und dabei Energie 
freisetzt. Allerdings würde der Zerfall mit Lichtgeschwindigkeit 
erfolgen und das Universum zerstören.
Also im Prinzip geht es, aber bisher nur in der Theorie und weil das mit 
Lichtgeschwindigkeit erfolgt würde das niemand bemerken, weil es ihn 
sofort zerstört.
Also "Don't try this at home".

von Timo W. (timo_w93)


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Ach du sch*** jetzt gehts los :D
vonwegen zerfallenden Universen und Kernfusion.
Es war ein Fehler diesen Thread wieder auszugraben.


Auch: Ein Zustand kann Zerfallen? Ein Zustand ist nunmal ein 
sprachliches Konstrukt das lediglich eine Menge an Parametern 
zusammenfasst die definiert sind. Wie soll sowas "zerfallen"? Evtl. in 
dem es sich in einen anderen Zustand ändert?

Ein Zerfall ist in der Regel ein Übergang von Zustand A zu einem anderen 
Zustand B in Zeit x (zerfallrate / sekunden). Die Lichtgeschwindigkeit 
ist durch Strecke pro Zeit definiert (meter / sekunde). Du vergleichst 
hier also Äpfel mit Birnen. Oder hast du 5 Meter Bier getrunken?

von Paul B. (paul_baumann)


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Timo schrub:
>Oder hast du 5 Meter Bier getrunken?

Er ist evtl. Teilnehmer an der 4x4 Liter-Staffel und DDR-Meister im 
einarmigen Reißen.
;-)

MfG Paul

von Michael K. (Gast)


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von Michael H. (dicker721)


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Hallo,

die Menschheit verdummt und verblödet zunemend das bemerke ich in 
vielerlei hinsicht, und wenn jemand ernsthaft an etwas interesiert ist 
was gegen die allgemeine LOBY verstöst und nur ernsthaft nach etwas mehr 
Informationen sucht so kommen gleich mal nur dumme Antworten von 
irgendwelchen Leuten!

Die Verblödung ist in vielen Bereichen zu finden oder zu bemerken, egal 
ob es um Energie geht oder un TV Übertragung, oder um Wäsche waschen, 
oder um zusätze in Lebensmitteln oder sonst etwas was ich nun nicht 
aufgefürt hatte.....

In der letzten Zeit wird dieses Niveaulose gelaber, und das gleich mal 
übertreiben wenn egal wer es sein sollte irgend etwas ersthaftes 
anspricht und Diskutieren möchte oder auch mehr Hintergrundwissen sucht, 
oder auch wenn jemand versucht eine vorhandene Vorrichtung egal welcher 
Art und weise zu verändern oder versucht zu verbessern weil man eine 
Idee hat aber ein kleiner Schubs in die Richtige Richtung fehlt in 
irgend ein Forum schreibt, dann kommt meistens nur DUmmes oder gar 
blödes gerede zurück, und die eigentliche Sache um die es geht, die 
gerät nun völlig in den Hintergrund, oder es heist gar "Ganz einfach 
Kauf dir doch >> XY << damit geht das" aber das der User eine Idee zur 
verbesserung eines Systems hat und etwas Hilfe Nötig hat, das ist ja 
völlig Irrelevant!!!

Mich Kotzt auch maßlos an das es zwar Moderatoren in Foren gibt, diese 
aber bei so, sogar komischerweise als erstes kommmende völlig sinnlose 
Antworten einfach stehen lassen und nichts dagegen tun das nun Beleidigt 
wird, damit die Sache auch noch ins völlig Lächerliche gezogen wird, das 
ist nicht Richtig.

So nun ein Paar Beispiele für die Verdummung die einem Tagtäglich auch 
ohne Internet und Foren auflauern.


1. TV Übertragungen, jedes Flachbildsystem hat einen eingebauten 
sogenannten Overdrive oder wie auch immer genanntes System zur 
verschlimmbesserung des Bildes!

Nun fällt mir zunemend auf das das Gamma immer weiter nach oben 
geschraubt wird, das ergebniss ist das selbe wie bei einer Übersteuerten 
Tonaufnahme, das Signal ist nun hin, da das ganze hinterher auch durch 
abregeln nicht mehr korigiert werden kann, das Bild / Ton Signal ist nun 
hin!

Und das geschieht bei immer mehr Sendeanstalten, von der Technick 
scheint keiner mehr trotz voranschreitendem Fortschritt keiner etwas zu 
wissen warum was wie Funktioniert und was man nie machen sollte!!!

2. Das Waschmittel, nun habe ich eine Waschmittelallergie, dank zu viel 
Duftstoff und Zeolithen in den Waschmitteln, das muss man aber erst 
herausfinden was die Neurodermitis ähnlichen Syntome verursacht, und 
dann ist die Wut gegen die Hersteller enorm!!!


3. Die Waschmaschine, das ist ein sehr hübsches Gerät.
Die Hersteller werben gerne mit dem Fingerhut voll Wasser den die 
Maschine auf das gesammte Waschprogramm verbraucht, Ergebniss zusammen 
mit Punkt 2. ist eine zuname von Allergien!
Aber die Leute regen sich ja anscheinend auf das die Maschinen zu viel 
Wasser verbrauchen, aber das mehr Wasser und weniger Chemie vieleicht 
besser für Geldbeutel Gesundheit, wie auch die Umwelt wären ist ja 
irrelevant!!!

4. Der umganston in Foren wie auch hier Deutlich zu bemerken, diesen 
finde ich gar nicht gut, und muss mir nun das Maul verbrennen weil ich 
das ganze nicht mehr abkann!

5. Einer der größten Erfinder den es je gegeben hat wurde auch schon 
ausgenommen belogen, betrogen und kaum einer der Menschen die das Licht 
anschalten und sich an Radio TV oder gar Internet oder 
Funkferngesteuerten Modellen erfreuen wissen nicht das es ohne diesen 
Genie niemals so etwas gegeben hätte da ja alles mit Gleichstrom 
betrieben werden würde, und jeder ein Kraftwerk in Sicht und Hörweite 
hätte.
Tja so ist es nunmal auf dieser Welt, mit ihren Lieben Hilfsbereiten und 
vorallem aber Tolleranten und angeblich Intelligenten Lebewesen!


Und bevor nun einer das Maul aufreist, und sich weiter auf diese Art und 
weise Dummes von sich gibt, der sollte sich mal anschaun wie Intelligent 
seine Eigenen Beiträge sind die er ja, so heist es jedenfalls ja "zur 
verbesserung und Hilfe anderer" dafür ist normal ein Forum da, damit man 
Hilfesuchenden Hilft und nicht, genau diesen Menschen in den Rücken 
fällt, und derartig Dumme Antworten gibt die egal was es ist, und nicht 
nur in diesem >> Thread << sondern überall ist das so!!!

Die hoffnung das sich was an egal was verbessert die habe ich ja schon 
aufgegeben, aber ich Wünsche mir nur noch das sich mal etwas, gerade 
z.B. am Umgangston und der Qualität der Antworten verbessert.

In diesem Sinne hoffe ich das einige mal über alles nachdenken was hier 
und auch anderswo, ständig so passiert.

LG
Michael

PS: Rechtschreibfehler dürfen behalten werden!

von Uhu U. (uhu)


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Michael Haussmann schrieb:
> die Menschheit verdummt und verblödet zunemend das bemerke ich in
> vielerlei hinsicht, und wenn jemand ernsthaft an etwas interesiert ist
> was gegen die allgemeine LOBY verstöst und nur ernsthaft nach etwas mehr
> Informationen sucht so kommen gleich mal nur dumme Antworten von
> irgendwelchen Leuten!

Ich will dir deine Verblödungstheorien gerne glauben - wenn die ersten 
10 voll funktionsfähigen Bedini Generatoren sich in der Praxis bewährt 
haben.

Bis dahin empfehle ich dir Zurückhaltung mit solch tiefschürfenden 
Diagnosen - am Ende könnte sich erweisen, daß deine Aussagen nur für 
eine winzige Minderheit gelten, der du zu allem Überfluß auch selbst 
angehörst...

von Karl H. (kbuchegg)


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Schreib doch ganz einfach:
Du musst glauben - und wenn du nicht glaubst dann bist du nicht offen 
für neues. Und im übrigen seid ihr Techniker mit eurem dämlichen 
Energieerhaltungssatz einfach nur blöd.

Das spart dir einen Haufen Tipperei und wir brauchen nicht lange lesen.


> Nun fällt mir zunemend auf das das Gamma immer weiter nach
> oben geschraubt wird, das ergebniss ist das selbe wie bei
> einer Übersteuerten Tonaufnahme, das Signal ist nun hin, da das
> ganze hinterher auch durch abregeln nicht mehr korigiert werden kann,
> das Bild / Ton Signal ist nun hin!

Kleiner Tip. Fernseher haben einen Kontrastregler. Der muss nicht am 
rechten Anschlag stehen! Wenn nichts mehr geht, dann wirst du dich wohl 
mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass dein TV-Gerät einen Defekt hat 
oder einfach schon zu alt ist so dass die verwendeten Bauteile ihre 
Werte nicht mehr halten. Die Sendeanstalten haben damit genau gar nichts 
zu tun.


> 2. Das Waschmittel, nun habe ich eine Waschmittelallergie, dank zu
> viel Duftstoff und Zeolithen in den Waschmitteln, das muss man aber
> erst herausfinden was die Neurodermitis ähnlichen Syntome verursacht,
> und dann ist die Wut gegen die Hersteller enorm!!!

Das Angebot an Waschmitteln ist ja wohl riesig (auch wenn letzten Endes 
alles mehr oder weniger bei Beyer in Leverkusen produziert wird) und die 
guten alten Seifenflocken gibt es ja auch immer noch. Was können da die 
Hersteller dafür, dass du eine Allergie entwickelst? Sorry. Aber du bist 
nicht der Nabel der Welt (und ich auch nicht).

> Einer der größten Erfinder den es je gegeben hat wurde auch
> schon ausgenommen belogen, betrogen und kaum einer der Menschen
> die das Licht anschalten und sich an Radio TV oder gar Internet
> oder Funkferngesteuerten Modellen erfreuen wissen nicht das es
> ohne diesen Genie niemals so etwas gegeben hätte

Doch, hätte es. Tesla war nicht der einzige, der mit Wechselstrom 
arbeitete. Und Funk: Tesla baute auf den Arbeiten Heinrich Hertz auf. 
Und dann gab es ja schliesslich auch noch Marconi, Braun und andere. 
Also tu bitte nicht so, als ob Tesla im Alleingang die Welt 
revolutioniert hätte. Er war eine schillernde Persönlichkeit und ohne 
Zweifel ein verdammt heller Kopf (in jungen Jahren - mit dem Alter wurde 
er schrullig). Aber wenn er nicht gewesen wäre, dann wären es eben 
andere gewesen.

von Weingut P. (weinbauer)


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von Paul B. (paul_baumann)


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Manch Einer ist schon bedient, wenn er "Bedini" liest. Das wird daran
liegen, daß noch Keiner gesagt hat: "Hier ist ein funktionierendes
Gerät, ich wohne hier und dort, wer Interesse hat, sich das in Natura
anzugucken, kann zu mir kommen."

Allerdings weiß ich auch nicht, was der Weinbauer an Kleinwindanlagen
auszusetzen hat. Mein Gartennachbar hat so einen Flettner-Rotor auf
dem Schuppendach und unten dran einen kleinen Generator, mit dem er
einen Auto-Akku lädt und in der Bude ein paar 12 Volt_Lampusse betreibt.

Das verstößt vielleicht gegen irgendwelche Baunormen, aber nicht gegen
die Physik.
;-)

MfG Paul

von Bernd B. (bernd_b)


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Hallo,

also erstmal find ich es traurig, wieviel Polemik hier im Thread zu 
sehen ist. Wer sich mit freier Energie befasst, der ist in der Regel 
Bastler. Da mag die Begriffsbildung laienhaft sein, und teilweise werden 
Fachbegriffe aus der Physik auch in anderen Bedeutngen verwendet. 
Dennoch ist das ja kein Grund, irgendwen lächerlich zu machen.

Mich jedenfalls beeindruckt es, mit welcher Ausdauer da an teilweise 
kompliziertesten Aufbauten gebastelt wird. Da werden extra 
Metallbauteile an der Drehbank hergestellt, es wird mit CNC-Fräsen 
gearbeitet etc, während andere für ihre Freizeitgestaltung keine anderen 
Ideen als Computerspielen oder Shopping haben.

Allein dieses Engagement verdient meiner Ansicht nach schon Respekt.


@ ma Win (d3xt3r)

Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die 
Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen 
wird.

Im Prinzip funnktioniert das Ganze so:

Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem 
Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad 
beginnt sich zu drehen.
Just in dem Moment, wenn der Magnet genau über dem Spulenkern steht, 
wird ein Strom aus einem Versorgungs-Akku durch die Spule geschickt, 
wodurch in der Spule ein Magnetfeld entsteht, das aber so gepolt ist 
dass es den Rotormagneten abstößt, so dass sich das Rad weiterdreht. 
Direkt danach wird der Spulenstrom dann wieder ausgeschaltet, wobei die 
Energie aus dem zusammenbrechenden Magnetfeld (also die ½LI², die "Back 
EMF") in einen weiteren Akku (Speicherakku) geleitet wird.

Die ganze Beschaltung drumherum (Spulen, Transistor, Dioden usw) dient 
lediglich dazu, das Ein- und Ausschalten des Spulenstroms zum exakt 
richtigen Zeitpunkt geschehen zu lassen (koordiniert mit der Bewegung 
der Magnete), sowie dazu, die Energie aus den Pulsspulen in den anderen 
Speicherakku zu leiten.

Na ja, und weil die mechanischen Teile der Maschinen wirklich sehr 
leichtgängig sind, macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig 
laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei 
Energie verbraucht würde. Insbesondere natürlich dann, wenn so hohe 
Drehzahlen erreicht werden, dass der Spulenstrom abgeschaltet wird ehe 
die Pulsspulen ihre magnet Sättigung erreichen.

von Timm T. (Gast)


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Bernd Bruckert schrieb:
> Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem
> Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad
> beginnt sich zu drehen.

Da es dazu keinen Strom braucht, wird das Rad schon so stehen, dass das 
Magnetfeld minimiert wird. Das Rad hat keinen Grund, sich dann plötzlich 
zu drehen.

Es muss also irgendwie angeschubst werden.

Bernd Bruckert schrieb:
> Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die
> Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen
> wird.

Beim DC-Motor verringert die Back-EMF einfach die Leistungsaufnahme, 
auch da wird also nur die Energie aufgenommen, die für die Bewegung und 
die Reibungs- bzw. Magnetisierungsverluste benötigt wird.

Der Grund für die Leistungssteigerung ist einfach, dass die einfachen 
Lüftermotoren auf Preis und nicht auf Effizienz optimiert sind. Das 
lohnt sich bei den kleinen Leistungen schlichtweg nicht.

von Falk B. (falk)


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@ Bernd Bruckert (bernd_b)

>sehen ist. Wer sich mit freier Energie befasst, der ist in der Regel
>Bastler. Da mag die Begriffsbildung laienhaft sein, und teilweise werden
>Fachbegriffe aus der Physik auch in anderen Bedeutngen verwendet.

Wohl wahr.

>Dennoch ist das ja kein Grund, irgendwen lächerlich zu machen.

Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt).

>Mich jedenfalls beeindruckt es, mit welcher Ausdauer da an teilweise
>kompliziertesten Aufbauten gebastelt wird. Da werden extra
>Metallbauteile an der Drehbank hergestellt, es wird mit CNC-Fräsen
>gearbeitet etc,

Beeindruckt mich nicht.

>Allein dieses Engagement verdient meiner Ansicht nach schon Respekt.

Nö, denn es blinder Aktionismus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionismus

Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass er sich erstmal die 
Grundlagen erarbeiten muss, ehe er bestehnde Dinge verbessern kann. Das 
gilt sei Menschengedenken. Denn jeder Wissenschaftler/Ingnieur ohne 
Scheuklappen und Dogmen im Kopf weiß, das das aktuelle Wissen um den 
Aufbau der Welt/Physik zwar wissenschaftlich soweit gesichert ist, aber 
nicht der Stein der Weisen. Seit je her wurden Theorien verbessert und 
erweitert. Verworfen wurden gesicherte Theorien in den letzten 100 
Jahren eientlich nicht.

Und genau hier scheitern die Freie Energie Jünger. Sie meinen mit 
esotherischem Halbwissen dem Rest der Welt zeigen zu können/wollen, dass 
sie geniale Freidenken sind. Haha. Sie sind frei von Wissen. Wissen, 
dass seit langem gesichert existiert und JEDERZEIT nachgewiesen werden 
kann.
Im Gegensatz zu den Experimenten der Leute.

>Im Prinzip funnktioniert das Ganze so:

Du beschreibst einen normalen Gleichstrommotor mit Kommutator. Nur dass 
der keine Energie aus dem Nichts erzeugt. Er wandelt elektrische in 
mechanische Energie, als Generator auch anders herum. Aber immer mit 
einem Wirkungsgrad kleine als 1. Love it or hate it.

Da geht es schon los. Die Leue können nicht mal Spannung von Leistung 
unterscheiden. Nur weil ein Trafo die Spannung um Faktor X 
hochtransformiert, hat er noch lange keinen Wirkungsgrad >1. P = I * U
Bei pulsförmigen Leistung steigen die Jungss schon gar nicht durch, 
glauben aber fest ihren "Messwerten" auf Billigmultimetern. Jaja, Tesla 
läßt grüßen (der hatte Ahnung von Fach, der Asynchronmotor ist nicht vom 
Himmel gefallen)

von Paul B. (paul_baumann)


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Falk zitterte, äh zitierte:
>Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt)

Nimm Dir doch nicht so ein zynisches Ar***loch zum Vorbild.
:-(


Bernd schrub:
>....macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig
>laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei
>Energie verbraucht würde.

Er schrieb, daß es den Eindruck mache, nicht daß er überzeugt ist, daß
das bis zum Erbrechen funktionieren würde. Ich fasse das jedenfalls so
auf, daß er sich im Klaren darüber ist.

>...der Asynchronmotor ist nicht vom Himmel gefallen)

na, 3 Kreuze! Dann hätte sicherlich dessen Welle einen Schlag.
Helme auf bei der Arbeit!
;-)

MfG Paul

von Bernd F. (metallfunk)


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Paul Baumann schrieb:

>>...der Asynchronmotor ist nicht vom Himmel gefallen)
>
> na, 3 Kreuze! Dann hätte sicherlich dessen Welle einen Schlag.
> Helme auf bei der Arbeit!
> ;-)
>
> MfG Paul

Genau. :)
Grüße Bernd

von Bernd F. (metallfunk)


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Das ist doch ganz einfach.

Einer baut endlich eine Maschine, die mehr Energie abgibt, als sie 
aufnimmt.

Hier gibt es eine Menge Leute, die Zugriff auf feinste Messgeräte haben 
!


Wenn es dann wirklich soweit ist, kriegt der Erbauer den Nobelpreis.

( Falk, Paul und ich rutschen auf den Knien bis nach Lourdes!)


Grüße Bernd

von Bernd B. (bernd_b)


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Timm Thaler schrieb:
> Bernd Bruckert schrieb:
>> Du hast ein Rad mit Magneten dran und einen Spulenkern. Nun wird der dem
>> Spulenkern nächstgelegene Magnet zu dem Spulenkern hingezogen - das Rad
>> beginnt sich zu drehen.
>
> Da es dazu keinen Strom braucht, wird das Rad schon so stehen, dass das
> Magnetfeld minimiert wird. Das Rad hat keinen Grund, sich dann plötzlich
> zu drehen.
>
> Es muss also irgendwie angeschubst werden.

Man dreht das Rad halt entsprechend hin, soweit aus der Ruhelage heraus 
dass die Anziehung zwischen Magnet und Spulenkern noch so stark ist, 
dass das Rad sich zurückdreht. Bzw man versetzt den Rotor des 
Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend.


Timm Thaler schrieb:
> Bernd Bruckert schrieb:
>> Der Bedini-Motor ist ein Pulsmotor, wobei - das ist das Besondere - die
>> Energie der "Back EMF" beim Abschalten der Pulsspulen zurückgewonnen
>> wird.
>
> Beim DC-Motor verringert die Back-EMF einfach die Leistungsaufnahme,
> auch da wird also nur die Energie aufgenommen, die für die Bewegung und
> die Reibungs- bzw. Magnetisierungsverluste benötigt wird.

nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die 
Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf, 
wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von 
Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung 
stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der 
Back-EMF verbraten werden.

Na whatever - eigentlich ging es ja eh nur darum, dass ma Win / d3xt3r 
gern "das Prinzip hinter dem Bedini-Generator" wissen. Und das hab ich 
ihm, soweit ich dazu in der Lage war, erläutert. Anders übrigens als so 
manche anderen her, von denen außer Herabwürdigungen und Kränkungen 
(selbstveständlich indirekt geäußert, wir sind ja zivilisiert) nicht 
sonderlich viel Inhaltliches kam.

Übrigens befasste sich auch Newton mit Astrologie und Esoterik, und 
ebenso förderten die Alchemisten bei ihren Versuchen ne Menge 
brauchbares zutage. Und das Mindeste was man beim Beschäftigen mit 
Freier Energie trainiert ist, genau hinzusehen, analytisch zu Denken, 
Fragen zu stellen und Buchwissen im Rahmen dieser Denkprozesse 
anzuwenden. Also genau die Kompetenzen, an denen es lt Pisa-Studien so 
sehr hapert.

SO WHAT.


--

Falk Brunner schrieb:
> Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt).

Wer Witze auf Kosten Schwächerer (hier: offensichtlich Unwissender) 
Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er 
es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und 
Wichtigkeit zu verschaffen? Vielleicht deshalb, weil er sonst nicht so 
viele Quellen dafür in seinem Leben hat?


> Du beschreibst einen normalen Gleichstrommotor mit Kommutator.
Pulsmotoren sind mitnichten "normale Gleichstrommotoren". Was hattest Du 
gleich noch geschrieben zum Thema Einarbeiten in die Grundlagen und 
Halbwissen? ;)


> Nur dass
> der keine Energie aus dem Nichts erzeugt. Er wandelt elektrische in
> mechanische Energie, als Generator auch anders herum.

Der Bedini-Motor wandelt elektrische Energie in mechanische um, und 
gewinnt dann einen Teil der elektrischen Energie zurück.... also im 
Prinzip ist es ein umständlich gebauter Spannungswandler mit Rad dran. 
Nicht mehr und nicht weniger.


--


Paul Baumann schrieb:
> Bernd schrub:
>>....macht das Ganze halt den Eindruck, es könnte ewig
>>laufen bzw hier würde mechanische Arbeit verrichtet ohne dass dabei
>>Energie verbraucht würde.
>
> Er schrieb, daß es den Eindruck mache, nicht daß er überzeugt ist, daß
> das bis zum Erbrechen funktionieren würde. Ich fasse das jedenfalls so
> auf, daß er sich im Klaren darüber ist.

Natürlich kann der Bedinimotor nicht mehr mechanische Arbeit verrichten 
als an elektrischer Energie reingegeben wurde. Das ist schon deshalb 
klar, weil sämtliche Felder konservativ sind.


P.S: ist das eigentlich Zufall dass Du so heißt wie der 
Testatika-Konstrukteur? ;)

von Paul B. (paul_baumann)


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Bernd Funk schrob:
> Falk, Paul und ich rutschen auf den Knien bis nach Lourdes!)

Ich nicht mit -der Orthopäde tritt mich sonst in's Kreuz.
>>:-)


Bernd Bruckert schrabte:
>P.S: ist das eigentlich Zufall dass Du so heißt wie der
>Testatika-Konstrukteur? ;)

Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich.
(Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der
war mir bis eben unbekannt.)

MfG Paul

von Falk B. (falk)


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@ Bernd Bruckert (bernd_b)

>Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend.

Sind Verbrennungsmotoren auch nicht ;-)

>nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die
>Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf,
>wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von
>Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung
>stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der
>Back-EMF verbraten werden.

Nö. Da solltest du nochmal nachlesen.

>Übrigens befasste sich auch Newton mit Astrologie und Esoterik,

Wirklich? Nachweis?

>ebenso förderten die Alchemisten bei ihren Versuchen ne Menge
>brauchbares zutage.

Portelan und So? Naja.

> Und das Mindeste was man beim Beschäftigen mit
>Freier Energie trainiert ist, genau hinzusehen, analytisch zu Denken,
>Fragen zu stellen und Buchwissen im Rahmen dieser Denkprozesse
>anzuwenden.

Wenn man diese Fähigkeiten hat, lässt man es mit der feien Enegie 
meistens bleiben.

> Also genau die Kompetenzen, an denen es lt Pisa-Studien so
>sehr hapert.

Aha, Freie Enegie fördert die PISA-Kompetenz.

>SO WHAT.

Genau.

>> Jede Randgruppe hat das Recht, verarscht zu werden (Harald Schmidt).

>Wer Witze auf Kosten Schwächerer (hier: offensichtlich Unwissender)

Na wenigstens siehst du es ein.

>Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er
>es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und
>Wichtigkeit zu verschaffen?

Müssen wir nicht verschaffen, haben wir schon. Grundkurs Physik mit 
deutlich besser als 4+ abgeschlossen. ;-)

>Der Bedini-Motor wandelt elektrische Energie in mechanische um, und
>gewinnt dann einen Teil der elektrischen Energie zurück.... also im
>Prinzip ist es ein umständlich gebauter Spannungswandler mit Rad dran.
>Nicht mehr und nicht weniger.

Und was ist der Clou am Bedinimotor? Was kann der besser, anders, als 
bestehende Konzepte?

von Bernd B. (bernd_b)


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Falk Brunner schrieb:
>>Bedinimotors in Drehung. Diese Motoren sind nicht selbststartend.
>
> Sind Verbrennungsmotoren auch nicht ;-)

um Verbrennungsmotoren ging es ja auch nicht, sondern um Deine obige 
Bemerkung ("Da es dazu keinen Strom braucht [...]").


>>nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die
>>Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf,
>>wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von
>>Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung
>>stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der
>>Back-EMF verbraten werden.
>
> Nö. Da solltest du nochmal nachlesen.

Okay, dann erkläre es mir bitte jemand richtig.


>>Leute macht oder darüber lachen kann, sollte sich mal fragen, warum er
>>es eigentlich so dringend nötig hat, sich ein Gefühl der Größe und
>>Wichtigkeit zu verschaffen?
>
> Müssen wir nicht verschaffen, haben wir schon. Grundkurs Physik mit
> deutlich besser als 4+ abgeschlossen. ;-)

wozu dann die ganzen verletzenden Andeutungen in Richtung ma Win?



> Und was ist der Clou am Bedinimotor? Was kann der besser, anders, als
> bestehende Konzepte?

Wieso sollte er irgendwas besser/ anders können?


> Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich.
> (Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der
> war mir bis eben unbekannt.)

und? wie gefällt Dir das Teil? :)

von Timm T. (Gast)


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Bernd Bruckert schrieb:
> nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die
> Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf,
> wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von
> Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung
> stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der
> Back-EMF verbraten werden.

Da wird nix verbraten. Die 63W sind die Abgabeleistung des Motors, 
Drehzahl mal Drehmoment. Die 21W sind die internen Verluste durch 
Ummagnetisierung, interne Reibung und vor allem den ohmschen Widerstand 
der Wicklung.

Grenzwertbetrachtung:

Motor im Leerlauf: nur interne Verluste, EMF ist fast anliegende 
Spannung, hohe Drehzahl, aber kein Drehmoment => keine Abgabeleistung. 
Allerdings nimmt der dann auch keine 7A auf.

Motor unter Nennlast: EMF entsprechend Nenndrehzahl, interne Verluste 
entsprechend ohmschen Widerstand und bißchen Reibungsverluste, 
Stromaufnahme entsprechend Nenndrehmoment => höchste Abgabeleistung, 
optimaler Wirkungsgrad.

Motor blockiert: EMF Null, interne Verluste nur ohmsche Verluste an der 
Wicklung, Verlustleistung entspricht Blockierstrom x Betriebsspannung, 
Blockierstom ist Betriebsspannung / Wicklungswiderstand. Höchstes 
Drehmoment, aber keine Drehzahl => keine Abgabeleistung.

Da wird keine Back-EMF "opponiert", die EMF ergibt sich einfach aus der 
Drehzahl (Generatorwirkung), die Drehzahl stellt sich entsprechend der 
anliegenden Spannung und dem abgenommenen Drehmoment ein.

Sehr schön wird das bei Faulhaber erklärt. Da die Faulhaber-Motoren 
eisenlose Wicklungen haben, fallen Ummagnetisierung und 
Wirbelstromverluste weg, die Kennlinien der Motoren sind sehr linear. 
Aber das ist eine ganz andere Klasse als die billigen Lüftermotoren.

Nochmal: Wenn der Bedini einen besseren Wirkungsgrad erzielt, dann nur, 
weil die normalen Lüftermotoren billigst aufgebaut sind und einen 
relativ schlechten Wirkungsgrad haben. Wenn ich aber 100W einer CPU 
wegblasen will, dann ist es ziemlich egal, ober der Lüfter nun 5W oder 
4.5W aufnimmt, wenn der Hersteller dafür einen Transistor sparen kann.

von Timo W. (timo_w93)


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Berichtigt mich wenn ich falsch liege, aber ist der hier beschriebene 
"Bedini-Motor" nicht einfach ein Brushless-DC Motor und die Schaltung 
außenrum ein unausgegorener Controller, welcher mit der Energie die beim 
Freilauf der Spulen übertragen wird in eine andere Batterie laden soll?

Alternativ könnte man dann aber auch den Magnetrotor weglassen und nur 
Spulen nehmen. Nennt sich dann auch Schaltnetzteil denk.

Ich glaub man könnte diesen Leuten auch ne simple Ladungspumpe in die 
Hand drücken, sie würden vorne ne 9V Blockbatterie dranhängen, hinten 
irgendwie knappe 18V messen und denken sie hätten die Energie verdoppelt 
:)

von Bernd B. (bernd_b)


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Timm Thaler schrieb:
> Bernd Bruckert schrieb:
>> nehmen wir an, ich lege 12 V an meinen DC-Motor, es fließen 7 A und die
>> Back-EMF im Inneren beträgt 9 V. Dann nimmt das Ding also 84 W auf,
>> wobei aber nur (12 – 9) V * 7 A = 21 W davon zum Aufbau von
>> Magnetfeldern somit zum Verrichten mechanischer Arbeit zur Verfügung
>> stehen, während die restlichen 9 V * 7 A = 63 W zum Opponieren der
>> Back-EMF verbraten werden.
>
> Da wird nix verbraten. Die 63W sind die Abgabeleistung des Motors,
> Drehzahl mal Drehmoment. Die 21W sind die internen Verluste durch
> Ummagnetisierung, interne Reibung und vor allem den ohmschen Widerstand
> der Wicklung.
>
> Grenzwertbetrachtung:
>
> Motor im Leerlauf: nur interne Verluste, EMF ist fast anliegende
> Spannung, hohe Drehzahl, aber kein Drehmoment => keine Abgabeleistung.
> Allerdings nimmt der dann auch keine 7A auf.

ja nee das Beispiel war unter Belastung gedacht.

Aber.... hm. Also die Magnetfelder der Rotorspulen werden doch vom Strom 
gemacht. Und dieser Strom wird doch von der Spannung durch den 
Spulendraht getrieben. Und diese "treibende" Spannung, das ist doch die 
außen anliegende Spannung minus Back-EMF.

Oder nicht?

> Sehr schön wird das bei Faulhaber erklärt. Da die Faulhaber-Motoren
> eisenlose Wicklungen haben, fallen Ummagnetisierung und
> Wirbelstromverluste weg, die Kennlinien der Motoren sind sehr linear.

Gibts dazu irgend n pdf oder so? Du kennst die Fachbegriffe auf dem 
Gebiet besser als ich, daher fehlen mir die Suchbegriffe um die 
entsprechenden Dokumente per Google zu finden


> Nochmal: Wenn der Bedini einen besseren Wirkungsgrad erzielt, dann nur,
> weil die normalen Lüftermotoren billigst aufgebaut sind und einen
> relativ schlechten Wirkungsgrad haben. Wenn ich aber 100W einer CPU
> wegblasen will, dann ist es ziemlich egal, ober der Lüfter nun 5W oder
> 4.5W aufnimmt, wenn der Hersteller dafür einen Transistor sparen kann.

Glaub nicht, dass der Bedini nen besonderen Wirkungsgrad hat. Allerdings 
versteh ich auch nicht, wie das Thema jetzt darauf kommt?


Timo Witte schrieb:
> Berichtigt mich wenn ich falsch liege, aber ist der hier beschriebene
> "Bedini-Motor" nicht einfach ein Brushless-DC Motor und die Schaltung
> außenrum ein unausgegorener Controller, welcher mit der Energie die beim
> Freilauf der Spulen übertragen wird in eine andere Batterie laden soll?

ich glaub nicht ganz, der Bedini ist n Pulsmotor, d.h. der gibt immer 
nur nen kurzen Strompuls durch die Spulen wenn der Rotormagnet da gerade 
vorbeikommt. Halt so ein bisschen wie beim Zünden des 
Luft-Treibstoff-Gemischs im Verbrennungsmotor. Beim Brushless sind 
soweit ich weiß die Spulen die ganze Zeit eingeschaltet bis der 
betreffende Rotorteil weitergewandert ist.

Außerdem wird das Prinzip der Abstoßung verwendet, nicht der Anziehung.


> Alternativ könnte man dann aber auch den Magnetrotor weglassen und nur
> Spulen nehmen. Nennt sich dann auch Schaltnetzteil denk.
>
> Ich glaub man könnte diesen Leuten auch ne simple Ladungspumpe in die
> Hand drücken, sie würden vorne ne 9V Blockbatterie dranhängen, hinten
> irgendwie knappe 18V messen und denken sie hätten die Energie verdoppelt
> :)

Jepp, sowas hatte ich ja auch oben beschrieben. Nur halt in Worten, von 
denen ich meinte dass ma Win sie besser versteht. Bringt ja nichts, 
jemanden der offenbar unwissend ist, mit Fachvokabeln zuzudonnern.... 
okay für's eigene Ego mags vielleicht was bringen, man lässt den anderen 
spüren "sieh her wie groß ich bin und verstehe wie klein du bist"..... 
aber begeistern wird man denjenigen sicher nicht auf diesem Wege.

Übrigens von genau solchen Denkprozessen wie Du sie da gerade vollzogen 
hast schrieb ich oben. Auch wenn der eine oder andere das albern findet 
- die Geschmäcker sind halt verschieden. Man muss eben akzeptieren, dass 
die einen ihren Geist bevorzugt durch Beschäftigung mit Schachproblemen 
schärfen, die anderen durch Befassen mit Fragen von Recht, Ethik und 
Politik, die dritten wenden sich der Theologie und Philosophie zu und 
die vierten eben der freien Energie. Fragen stellen, Probleme 
durchdenken etc, also "Anti-PISA-Training" sozusagen, das kann man auf 
allen diesen Spielfeldern machen, und es ist faszinierend mit was für 
scheinbarem "Blödsinn" sich insbesondere auch berühmte Wissenschaftler 
nebenher so alles beschäftigt haben.

Deswegen versteh ich auch nicht, weswegen mancher deshalb ins 
Überheblich-Verletzende abdriften muss oder glaubt, bewerten zu müssen 
was für einen anderen loht und was nicht.

von Uhu U. (uhu)


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Bernd Bruckert schrieb:
>> Nein, es ist Zufall, daß der Testatika-Konstrukteur so heißt wie ich.
>> (Ich mußte erst mal nach dem Begriff "Testatika" suchen lassen, der
>> war mir bis eben unbekannt.)
>
> und? wie gefällt Dir das Teil? :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Testatika#Kontroversen

Irgendwie scheint ihn der Bedini-Motor nicht ganz befriedigt zu haben...

von Bernd B. (bernd_b)


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> Irgendwie scheint ihn der Bedini-Motor nicht ganz befriedigt zu haben...

joa is ne unangenehme Geschichte.

Wie findst Du denn nun die Maschine? :)

von Uhu U. (uhu)


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Bernd Bruckert schrieb:
> Wie findst Du denn nun die Maschine? :)

Albern. Das sind doch nur schlecht verbrämte Versuche, sich an ein 
Perpetuum Mobile von hinten anzuschleichen, in der Hoffnung, sich nicht 
sofort lächerlich zu machen.

von Timo W. (timo_w93)


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Gibt es eigentlich "DEN" Bedini-Motor? Also ein Design? Weil das was ich 
bisher gesehen habe was sich "Bedini-Motor" schimpft, geht von 
Schaltnetzteilen über Windrädern zu Magneten an CPU Lüftern welche an 
Spulen vorbeigezogen werden und dort LEDs zum leuchten bringen..
Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es 
gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht 
funktionieren kann.. Auf einfache und verständliche Weise mit Analogien 
u.s.w.

Aus dem ganzen könnte man dann ein Video machen und es auf YouTube 
hochladen.
Ich glaube das wenn man auch nur wenigen Leuten dadurch einen Stupfer in 
die richtige Richtung geben kann, lohnt sich das schon. Evtl. 
beschäftigen sich diese Leute dann mit etwas Anderem und vergeuden ihre 
Zeit nicht weiter irgendwelchen Idioten im Netz hinterherzulaufen die 
eigentlich genau wissen was sie da machen, aber halt Bauernfängerei 
betreiben. (Bedini z.B.)

von Bernd B. (bernd_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Bernd Bruckert schrieb:
>> Wie findst Du denn nun die Maschine? :)
>
> Albern. Das sind doch nur schlecht verbrämte Versuche, sich an ein
> Perpetuum Mobile von hinten anzuschleichen, in der Hoffnung, sich nicht
> sofort lächerlich zu machen.

hm okay.

Ich finds geil :D Zum Beispiel das hier:

In diesem Video http://www.youtube.com/watch?v=vOWPJEq42l4 ist bei 1:53 
sieht man, dass beim fortnehmen der Glühlampe eine ziemlich lange 
Funkenstrecke zu sehen is...

kannst Du Dir nen Reim darauf machen warum das so ist bzw wie es dazu 
kommt?

von Bernd B. (bernd_b)


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Timo Witte schrieb:
> Gibt es eigentlich "DEN" Bedini-Motor? Also ein Design? Weil das was ich
> bisher gesehen habe was sich "Bedini-Motor" schimpft, geht von
> Schaltnetzteilen über Windrädern zu Magneten an CPU Lüftern welche an
> Spulen vorbeigezogen werden und dort LEDs zum leuchten bringen..

Das sind Nachbauten. Wie in der Skizze zu sehen

http://2.bp.blogspot.com/-YEenR2MzQ7M/Ua0RlbA9CkI/AAAAAAAACB4/gkDAdTcTxUA/s640/Bedini+monopole+motor.jpg

braucht man halt ein Rad.... und bevor man sich da selbst mühevoll was 
herstellt, greift man zu fertigen Rädern wie CPU-Lüftern etc.

Die LEDs werden wohl nur drangebaut, um sich selbst zu bestätigen wie 
viel Energie da hinten rauskommt^^ Sind halt fast ausschließlich 
Bastler. Auch Glimmlampen sind da beliebt :P


> Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es
> gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht
> funktionieren kann.. Auf einfache und verständliche Weise mit Analogien
> u.s.w.
> Aus dem ganzen könnte man dann ein Video machen und es auf YouTube
> hochladen.

die Frage ist: was willst Du denn da genau zeigen, das "nicht 
funktionieren kann"? Also das Ding ist halt n Impulsmotor, und der läuft 
auch.

Ansonsten gehen die Behauptungen halt in die Richtung, dass die Maschine 
ein "Self Runner" sei, also sich selbst mit Energie versorge und dabei 
nützliche Arbeit verrichte.

Sein ursprünglicher Motor sei mit einer 12-Volt-Batterie unaufhörlich 
gelaufen, wobei die Batterie sich nicht entladen habe, wie eigentlich zu 
erwarten gewesen wäre . Der Grund dafür sei ein Schaltkreis, der die 
Raumenergie/ das Skalarfeld/ Nullpunktsenergie/ Vakuumfeldenergie 
anzapfe und diese Energie in nutzbare elektrische Ladung umgewandele.

De Facto heißt das wohl, dass der Prototyp nur über 1 Akku verfügte, an 
dem eine Schaltung aus Spulen und Transistor dranhing, die, nachdem dem 
Rotormagnet ein "magnetischer Schubs" gegeben wurde, die beim Abschalten 
des Spulenstroms entstehende Rückinduktion in den Akku zurückleitete. 
Dadurch wird der Eindruck entstanden sein, der Akku entlade sich nicht.


> Ich glaube das wenn man auch nur wenigen Leuten dadurch einen Stupfer in
> die richtige Richtung geben kann, lohnt sich das schon. Evtl.
> beschäftigen sich diese Leute dann mit etwas Anderem und vergeuden ihre
> Zeit nicht weiter irgendwelchen Idioten im Netz hinterherzulaufen die
> eigentlich genau wissen was sie da machen, aber halt Bauernfängerei
> betreiben. (Bedini z.B.)

gute Idee.... die Frage ist nur wie. Belehrend aufzutregen nach dem 
Motto "hey Leute ihr hat ja alle keine Ahnung ich zeig euch jetzt mal 
wie dumm ihr seid und wie tatsächliche physikalische Faktenlage ist", 
das wird wohl nicht funktionieren.....

Andererseits wäre das ein ziemlich großes Unterfangen. Es gibt ja nicht 
nur den Bedini-Motor, sondern auch noch die Magnetmotoren, das MEG, HHO, 
Testatika-Replikationen, Bessler-Rad usw usf an denen getüftelt und 
probiert wird :D

Da hättest Du also ne Menge "Aufklärungsarbeit" vor Dir ;)

von Bernd B. (bernd_b)


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P.S.

Hier sieht man die Bedini-Schaltung nochmal übersichtlicher

http://peswiki.com/index.php/Directory:Bedini_SG:Schematic

von Dave C. (dave_chappelle)


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Timo Witte schrieb:
> Ich fände es halt mal interessant genau so ein Design zu sehen wie es
> gedacht war und dann an diesem Design zu zeigen wieso genau das nicht
> funktionieren kann..

Vergiss es :)

Also nehmen wir an, du baust das Ding nach.
Du baust das Ganze auf, belastest den "Generator" ein wenig, machst eine 
schöne Messung, dokumentierst sauber und veröffentlichst das.

Weisst du was dann passieren wird?

Genau wie wir (mit Logik) das Prinzip dieses "Generators" kaputtmachen, 
werden diese Esoterik-Heinis mit (mit Esoterik-Müll) deine Messung 
schlecht machen!

- Deine Last ist mit negativer Energie geladen
- Deine Negative Aura beeinflusst die Messung
- Unter deinem Haus war mal ein Indianerfriedhof und die saugen die 
Energie aus deinem "Generator"
- "Wenn du nicht daran glaubst funktioniert es auch nicht"

Und selbstverständlich Anschuldigungen bezüglich gefälschter Messung, 
Multimeter manipuliert o.ä.

Ich würd's mir sparen, die Esoteriker gehören wohl eher nicht so zu der 
Fraktion die auf Logik gut klarkommen, die sind lieber "Freigeister".
Und was könnte "freier" sein als sich von jeglichem Kentnissstand und 
jedweder Vernunft oder Logik freizu"denken".

Gruss

von M. B. (kosstamojan)


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Hallo erst Mal.
...Da der Mensch ja ein vernunftbegabtes Wesen ist, lasst uns doch ein 
kleines, vereinfachtes Gedankenexperiment wagen: "Wat ise ne 
Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal jaaanz dumm!" =)

Folgender Versuchsaufbau:
Wir haben eine Energiequelle, welche eine Gleichspannung von konstant 
10V liefert. An unsere Energiequelle ist ein Gleichstrommotor als 
Verbraucher, welcher mechanisch einen Generator antreibt, angeschlossen. 
An den Generator ist ein Gleichrichter und ein Kondensator zur 
Spannungsglättung angeschlossen. Am Kondensator wird eine Spannung von 
10V gemessen. Im Motorstromkreis wird ein Strom von 1A gemessen. Im 
"Eingangsstromkreis" wird somit eine Leistung (P) von P=U*I, also 10V * 
1A = 10VA (nicht Watt, da kein reiner Wirkverbraucher, wie z.B. ein 
Heizdraht!) umgesetzt.

Frage:
Wie groß ist die am "Ausgangsstromkreis" zur Verfügung gestellte 
Leistung, wenn ein Verbraucher angeschlossen wir?

Antwort:
Keine Ahnung, aber die Ausgangsleistung (Pab) ist IMMER geringer als die 
Eingangsleistung (Pzu) !

Frage:
Warum?

Antwort:
Alles, was sich bewegt, erzeugt aufgrund von Reibung Wärme (sogar Eis, 
jaja).
Strom ist zielgerichtete Bewegung von Ladungsträgern (Elektronen).
Strom erzeugt somit Wärme [die Elektronen "reiben", kollidieren 
aneinander/miteinander im Leiter und "verlieren" somit an Energie (naja, 
nicht verlieren, sie wandeln nur die Energie um, in Wärme eben). Dieses 
Phänomen nennt man elektrischer Widerstand, R ]. Wenn Strom fließt, 
erzeugt dieser ein Magnetfeld. Die im Magnetfeld gebundene Energie steht 
im ersten Moment ebenfalls nicht "nutzbar" zur Verfügung.
Wenn der Motor sich dreht, erzeugt er in seinen Lagerstellen Wärme 
(Reibung aufgrund der Bewegung). Um eine Masse, so gering sie auch sein 
mag, in Bewegung zu versetzten, wird eine größere Menge an Energie 
benötigt, als diese am Laufen zu halten (Wer Fahrrad fährt kennt das, 
auf ebener Strecke kostet das Anfahren mehr Kraft als das Weiterfahren). 
Dies gilt auch für den Generator. Die "Energieverluste" der Bauteile am 
Ausgang (Gleichrichter, Kondensator oder sonstiges) lassen wir mal außer 
Acht.

Ein System (egal welches) hat IMMER einen Wirkungsgrad (Eta) der 
GERINGER ist als 1 !

Frage:
Ähhh, Wirkungsgrad, was ist denn das jetzt??

Antwort:
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen nutzbarer Leistung 
(Pab) und zugeführter Leistung (Pzu). Ein Merkvers hierzu: "Prima, ab 
und zu geht's gut!"

Fazit:
Wird einem System eine Leistung zugeführt, so ist die daraus 
resultierende Leistung immer geringer!
Dies gilt nicht nur für die Elektrik, sondern auch für die Mechanik: Was 
Du an Kraft gewinnst, verlierst Du an Weg/Zeit!

Ein Voreiliger mag nun den Schluss ziehen:
Moment, es gibt doch Supraleiter, die haben keinen elektrischen 
Widerstand und somit keinen Leistungsverlust, also geht es doch: 
Wirkungsgrad größer als 1! Problem gelöst!

NEIN, denn es muss immer das Gesamtsystem betrachtet werden: Woher kommt 
denn die Energie für die Kühlung des Supraleiters? Eben und schon haben 
wir wieder einen Wirkungsgrad kleiner als 1 !

Die einzige Art von "Nutzung freier Energie" (frei im Sinne von 
kostenlos) wäre die Nutzung von Sonnen-, Wind-, oder Wasserkraft, da 
hier die "Eingangsenergie" (also die Energie, welche zum Betreiben des 
Systems benötigt wird) nicht vom Menschen selber aufgewendet werden 
muss. Jedoch hat der "Energiekonverter" (die Wärmekraftmaschine, der 
Generator, die Leitungen) in sich einen Wirkungsgrad kleiner als 1 
(siehe Gründe oben).

Also immer schön brain.exe benutzen (die gibt's hier: 
http://brain.yubb.de/ ), gell ;-)


P.S.: Also das mit "Energie aus dem Nichts gibt's nicht, es gibt auch 
kein Geld aus dem Nichts gibt!" stimmt so nicht, denn Geld aus dem 
Nichts machen die Banken jeden Tag, nennt sich Giralgeldschöpfung 
http://de.wikipedia.org/wiki/Giralgeldsch%C3%B6pfung ;-)

von Vn N. (wefwef_s)


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Marcel B. schrieb:
> (nicht Watt, da kein reiner Wirkverbraucher, wie z.B. ein
> Heizdraht!)

Blindleistung bei Gleichspannung? Erzähl doch mal...

Marcel B. schrieb:
> Ein Voreiliger mag nun den Schluss ziehen:
> Moment, es gibt doch Supraleiter, die haben keinen elektrischen
> Widerstand und somit keinen Leistungsverlust, also geht es doch:
> Wirkungsgrad größer als 1! Problem gelöst!

Selbst dann wäre der Wirkungsgrad maximal 1 und nicht größer 1.

von M. B. (kosstamojan)


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Da ein E-Motor Spulen besitzt, bei denen auch noch ständig der Strom 
abgeschaltet und getauscht wird (immer beim Polwenden => Bürstenfeuer), 
wäre es nicht ganz korrekt von Watt zu sprechen, es sei denn, man meint 
die mechanische Nutzleistung.

Neeenee, da doch im Supraleiter die "freie Energie" hinzu kommt :-) 
[Drum steht da ja auch "Ein Voreiliger..:"]

von M. B. (kosstamojan)


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Und bei BLDC Motoren (Bürstenlose Gleichstrommotoren) hat man eh eine 
Wechselspannung, bei Strittmotoren rechteckig, bei synchronmotoren eine 
sinusförmige
http://www.servotechnik.de/fachwissen/motoren/f_beitr_00_309.htm

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Marcel B. schrieb:
> Da ein E-Motor Spulen besitzt, bei denen auch noch ständig der Strom
> abgeschaltet und getauscht wird (immer beim Polwenden => Bürstenfeuer),
> wäre es nicht ganz korrekt von Watt zu sprechen, es sei denn, man meint
> die mechanische Nutzleistung.

ist das irgendwie eine spezielle Elektriker-Konvention?
Gibt es da mal eine Quelle mit Autorität?

Spannung mal Strom ergibt eine Leistung und die Einheit der Leistung ist 
Watt. Ich habe noch nie gehört, dass es im Sinne von ein bisschen 
schwanger eine solche Konvention gäbe.

Dass du vielleicht nicht die richtige Spannung und den richtigen Strom 
genommen hast, dürfte die Einheiten herzlich wenig interessieren.

vlg
 Timm

von M. B. (kosstamojan)


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Also:

Spannung (U) mal Strom (I) ist gleich Leistung (P) in VA und zwar immer.
Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne, 
Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n) 
jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies 
jedoch nicht mehr der Fall.
Rate mal, was ein Motor für ein Verbraucher ist. Na?

Wer den Hinweis mit den BLDC (Bürstenlose Gleichstrommotoren) gelesen 
hat, hat erfahren, dass die Spulenpaare mit einer (sinusförmigen) 
Wechselspannung betrieben werden. Und was wissen wir über Spulen in 
einem Wechselstromkreis? Na?

Da es ja um "Energie/Leistung aus dem Nichts" geht, sollte schon das 
Gesamtsystem betrachtet werden, sonst stimmt ja der 
Energieerhaltungssatz nicht mehr ( Evor = Enach ). Alles, was ich vorne 
rein gebe kommt hinten wieder raus, nur nicht unbedingt in der selben 
Form, soll heißen:

Man gibt eine Menge "X" an Energie rein und Hinten kommt eine Menge "Y" 
an nutzbarer Energie und eine Menge "Y" nicht nutzbarer Energie "Z" 
wieder heraus.

Wenn man nur den reinen Wirkanteil betrachte, hat man eine 
"Ungleichung", dann ist Y + Z NICHT X.
Wenn man dann in besagtem "Ungleichsystem" eine Leistungsgradsteigerung 
durchführt (z.B. durch Induktions-Energierückführung) so scheint es, als 
ob man auf einmal "Freie Energie" gewonnen hätte.

Um zu zeigen, dass dem aber NICHT so ist, muss man IMMER das 
Gesamtsystem betrachten.

P.S.: Einheiten sind wichtig, stell Dir mal vor, Du gibst ein Haus mit, 
sagen wir mal 100 Quadratmetern Grundfläche in Auftrag und gebaut wird 
ein Haus mit 100 Quadratzoll. Wär echt blöd, oder?

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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M. B. schrieb:
> Also:
>
> Spannung (U) mal Strom (I) ist gleich Leistung (P) in VA und zwar immer.

und VA ist Watt und zwar immer.

Quelle: http://www.bipm.org/utils/common/pdf/si_brochure_8_en.pdf

Zum Beispiel Seite 118.

Dort wirst du sehen, dass zum Beispiel das Hertz eine Fußnote trägt, die 
empfiehlt
die Einheit nur für periodische Ereignisse zu verwenden.

Du wirst auch sehen, dass das Watt keine Fußnote trägt.

Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung 
sind Leistung.

> Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne,
> Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n)
> jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies
> jedoch nicht mehr der Fall.

Dafür bitte eine Quelle. Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich das
für einen Fricklermythos und damit für einen klassischen Fall für
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_common_misconceptions

> P.S.: Einheiten sind wichtig,

Eben deswegen stört mich ja das ganze Sammelsurium aus halbgaren
Mythen, das sich in diesem Bereich angesammelt hat.

> stell Dir mal vor, Du gibst ein Haus mit, sagen wir mal
> 100 Quadratmetern Grundfläche in Auftrag und gebaut wird
> ein Haus mit 100 Quadratzoll. Wär echt blöd, oder?

Stell dir mal vor, du hättest ein inhaltlich passendes Beispiel gewählt!

Was du hier behauptest ist, um mal im Bereich der irrsinnigen und Andere
für doof erklärenden Beispiele zu bleiben, dass ein Raum mit 
Kantenlängen von
5 m x 2 m  nur dann 10 m^2 hat, wenn keine Dachschräge da ist,
ansonsten müsste es 10 m*m heissen.

Aber wie gesagt, du brauchst da gar nicht groß rumphilosophieren, eine
einfache gute Quelle reicht völlig aus.

Vlg
 Timm

von Guido B. (guido-b)


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Timm Reinisch schrieb:
> und VA ist Watt und zwar immer.

Ja, aber die Amikonventionen setzen sich hierzulande halt
immer stärker durch. Daher die Widersprüche.

von Bernd B. (bernd_b)


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M. B. schrieb:

> Da es ja um "Energie/Leistung aus dem Nichts" geht

Nirgendwo ging es hier um "Energie aus dem Nichts".

Es ging um den Wunsch des Threadstarters d3xt3r, das Prinzip des 
Bedini-Motors zu verstehen.

Das war alles. Wirklich.

von Bernd B. (bernd_b)


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Timm Reinisch schrieb:
> Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung
> sind Leistung.
>
>> Ist der Verbraucher ein Reiner Wirkverbraucher (Glühbirne,
>> Heizdraht,...) so spricht man ind er Regel von Watt (W). Sobald man(n)
>> jedoch induktive oder kapazitive Verbraucher im Stromkreis hat, ist dies
>> jedoch nicht mehr der Fall.
>
> Dafür bitte eine Quelle.

Ich bin nicht sicher, aber eventuell meinte er sowas hier:

http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Unterschied_zwischen_VA_(Voltampere)_und_Watt

sowie

http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere

?

von M. B. (kosstamojan)


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@bernb_b
Der Thread Ersteller schrieb folgendes:

ma Win schrieb:
> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.
> auf einer seite wird
> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch
> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr
> enerige generiert als er aufnimmt.

=> Es wird behauptet (im Internet), dass am Ende beim Bedini mehr raus 
kommt als vorher rein ging.

@guido-b
VA hat nix mit Amikonventionen zu tun, sondern ist nur die Mathematisch 
korrekte Darstellung.

Timm Reinisch schrieb:
> Auch Scheinleistung, Wirkleistung und hirnrissig berechnete Leistung
> sind Leistung.
Die Scheinleistung, auch Anschlusswert oder Anschlussleistung, 
kennzeichnet die einem elektrischen Verbraucher zugeführte oder 
zuzuführende elektrische Leistung; diese stimmt nicht notwendig mit der 
vom Verbraucher in Form thermischer, mechanischer oder anderer Energie 
weitergegebenen Leistung überein.
Statt der Einheit der Leistung Watt (Einheitenzeichen W) wird für 
Scheinleistung die Einheit Voltampere (Einheitenzeichen VA) verwendet, 
für die Blindleistung die Einheit Var (Einheitenzeichen var). 
(Wikipedia)

Die Wirkleistung P ist die elektrische Leistung, die für die Umwandlung 
in andere Leistungen (z. B. mechanische, thermische oder chemische) 
verfügbar ist. Sie ist abzugrenzen von der Blindleistung, die für diese 
Umwandlung nicht verwendbar ist. (Wikipedia)

Du darfst aber gerne auch mal im elektroniker Tabellenbuch nachschlagen.

Man höre und Staune, Leistung ist eben doch nicht gleich Leistung. Watt 
ist die Leistung, die in Arbeit (Bewegung, Wärme, Licht,...) umgesetzt 
werden kann. VA ist die Gesamtleistung.

Dies ist vor allem in Wechselstromkreisen relevant. Wir haben zwar einen 
Gleichstromkreis, ABER einen induktiven Verbraucher, der ständig ein und 
Aus (Polwendung) und umgepolt (oder beim BLDC gleich eine 
synchron-/asynchronmaschine).

Bau Dir die Schaltung doch mal nach und miss mit einem Oszilloskop das 
ganze nach (Strom und Spannung), dann siehst Du, dass DU keine reine 
Gleichspannung mehr hast. Wenn Du aber nur ein normales Multimeter 
nimmst, wirst Du nix gescheites messen können.

Bei einem induktiven Verbraucher und das ist ein Motor nun mal (es sei 
den es ist ein Diesel ich Schelm)

Und wenn Du jetzt sagst:"Aber Auf einem Motor Steht die Leistung immer 
in Watt" - Das ist die Abgabeleistung, nicht die Aufnahmeleistung.

Noch ein Beispiel aus dem Tabellenbuch (Westermann 2002)
Auf Seite 88 ist eine Übersicht von Motoren.
Schauen wir uns doch mal unter "Kleinstmotoren" den "Universalmotor" an. 
Dies ist ein Reihenschlussmotor (das erklär ich jetzt nicht auch noch, 
da musst Du selber nachschauen) für Gleich und Wechselspannung (Den 
dürfte jeder kennen, der ist üblicherweise in Küchenmaschinen, 
Akkuschraubern, etc.). Diesen gibt üblicherweise in den 
Leistungsbereichen 10W bis 500W. Er hat einen Wirkungsgrad von ca. 50% 
(0,5). Bei einem 100W Motor ergibt das also eine Anschlussleistung von 
ca. 200VA. Warum? Ließ Dir meine Post noch einmal durch, dann weißt Du 
es =).

von Guido B. (guido-b)


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M. B. schrieb:
> @guido-b
> VA hat nix mit Amikonventionen zu tun, sondern ist nur die Mathematisch
> korrekte Darstellung.

In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal
in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR.
Über die Messgeräte und deren Anzeige hat sich das umgangssprachlich
aucvh hier verbreitet.

von Purzel H. (hacky)


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Hat den nun mittlerweile einer so einen Geld-von-den-Dummen Separierer 
gebaut? Man muesst eben mal so ein Projekt sehen.

von M. B. (kosstamojan)


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Guido B. schrieb:
> In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal
> in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR.
> Über die Messgeräte und deren Anzeige hat sich das umgangssprachlich
> aucvh hier verbreitet.

Nochmal, die Einheit VA hat nichts mit Amerika zu tun! Die Watt Angabe 
ist die Abgabeleistung! Also dass, was hinten raus kommt, nicht das, was 
Vorne rein geht! Auch beim Kühlschrank!
Ebensowenig die Einheit Var (welche übrigens aus dem französischen 
Volt-Ampère-réactif kommt und wurde Anfang der 1930er Jahre von dem 
Rumänen Constantin Budeanu vorgeschlagen und von der International 
Electrotechnical Commission (IEC) festgelegt.)
Das Watt ist die allgemeine Maßeinheit für die physikalische Größe 
Leistung. Als besondere Einheiten werden Voltampere für elektrische 
Scheinleistung und Var für elektrische Blindleistung verwendet (DIN 
1301, DIN 1304, DIN 40110).
(Wikipedia)

Nach der deutschen Einheitenverordnung und nach DIN 1301 Teil 1 kann als 
besondere Einheit für die elektrische Blindleistung das Var verwendet 
werden, für die Scheinleistung das VA; das Watt wird dann nur für die 
Wirkleistung verwendet. (Wikipedia)

Die Scheinleistung, auch Anschlusswert oder Anschlussleistung, 
kennzeichnet die einem elektrischen Verbraucher zugeführte oder 
zuzuführende elektrische Leistung; diese stimmt nicht notwendig mit der 
vom Verbraucher in Form thermischer, mechanischer oder anderer Energie 
weitergegebenen Leistung überein. Die Scheinleistung S ergibt sich aus 
den Effektivwerten von elektrischer Stromstärke I und elektrischer 
Spannung U und setzt sich zusammen aus der tatsächlich umgesetzten 
Wirkleistung P und einer zusätzlichen Blindleistung Qtot. (Wikipedia)

Bei verschwindender Blindleistung, wie beispielsweise bei 
Gleichspannung, ist die Scheinleistung gleich dem Betrag der 
Wirkleistung, sonst größer.
(wir haben aber keine reine Gleichspannung mehr, da wir ja einen 
induktiven Verbraucher haben. Hätten wir nur eine Batterie, einen 
Widerstand und eine LED wäre es anders, aber so)

Statt der Einheit der Leistung Watt (Einheitenzeichen W) wird für 
Scheinleistung die Einheit Voltampere (Einheitenzeichen VA) verwendet, 
für die Blindleistung die Einheit Var (Einheitenzeichen var).


F A Z I T :

Es hat NICHTS aber auch GARNICHTS mit den Amis zu tun! (Die machen 
zwar auch viel Scheiß, aber man kann sie auch nicht für alles 
verantwortlich machen)

Hier mal noch ein Strom-/Spannungsdiagramm einer Spule im 
Gleichstromkreis beim Ein-/Ausschalten (Und ich denke wenigstens da sind 
wir uns einig: Bei einem Motor werden die Spulen immer wieder ein und 
aus geschaltet bzw. umgepolt):
http://de.wikipedia.org/wiki/Spule_%28Elektrotechnik%29#Zu-_und_Abschaltvorg.C3.A4nge_bei_Gleichspannung

von Helmut L. (helmi1)


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M. B. schrieb:
> Bau Dir die Schaltung doch mal nach und miss mit einem Oszilloskop das
> ganze nach (Strom und Spannung), dann siehst Du, dass DU keine reine
> Gleichspannung mehr hast.

Die Spannung sollte schon "gleich" sein, ansonsten hast du ein besch.. 
Netz. Bitte nicht Strom mit Spannung verwechseln. Bei DC Netzen spricht 
man nicht von Schein oder Blindleistung sondern nur von Wirkleistung.

Guido B. schrieb:
> In D. ist die gestzliche Einheit für die Leistung das Watt. Schau mal
> in deinen Kühlschrank. Die Amis unterscheiden zwischen W, VA und VAR.

Wir sprechen hier auch von VA und Var. Das hat nix mit den Amis zu tun.
Das ist hier auch durch ein Gesetz geregelt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere

von Guido B. (guido-b)


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Nochmal zum mitmeißeln: In D. muss die Anschlussleistung eines
Verbrauchers in Watt angegeben werden. Wird Blindleistung erzeugt,
zusätzlich der Leistungsfaktor. Dass auf Typenschildern von
Kühlschränken, Leuchtmitteln, Fernsehern usf. die abgegebene
Leistung angegeben wird, ist lächerlich.


Helmut Lenzen schrieb:
> Wir sprechen hier auch von VA und Var. Das hat nix mit den Amis zu tun.
> Das ist hier auch durch ein Gesetz geregelt.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere

Da steht nichts von Gesetzen.

von Helmut L. (helmi1)


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Guido B. schrieb:
> Da steht nichts von Gesetzen.


Dann must du ein anders Wikipedia haben:

Dort steht:

Das Voltampere mit dem Einheitenzeichen VA ist eine gesetzliche 
Maßeinheit
                                                    ^^^^^^^^^^^

Wie kann es sonst eine gesetzliche Maßeinheit sein wenn es dazu kein 
Gesetzt gibt.

von M. B. (kosstamojan)


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Helmut Lenzen schrieb:
> Die Spannung sollte schon "gleich" sein, ansonsten hast du ein besch..
> Netz. Bitte nicht Strom mit Spannung verwechseln. Bei DC Netzen spricht
> man nicht von Schein oder Blindleistung sondern nur von Wirkleistung.

Misst man "nur" mit einem handelsüblichen Multimeter - Ja. Mit einem 
Oszi wird man die Spannungsspitzen, welche aufgrund des induktiven 
Verbrauchers entstehen sehen. Die Spannungsquelle muss ja kein Netzeil 
sein, sondern kann auch eine Batterie, ein Akkus sein. Klar, bei einem 
guten Netzteil wird einiges aufgrund des Kondensators am Ausgang heraus 
gefiltert. Ebenfalls hat man in der Regel Schutzbeschaltungen am Motor 
bzw. der Steuerelektronik, z.B. eine Freilaufdiode, oder eine RC 
Kombination. Doch dieser Strom (in der Freilaufdiode) und damit die 
Leistung (auch wenn diese nicht sehr groß sein mag) wird nicht zum 
"Arbeiten" verwendet, kann nicht am Ausgang genutzt werden.

Bei einem reinen *Gleichspannungskreis* mit reinen 
Wirkverbrauchern ist die Scheinleistung (S) in VA gleich der 
Wirkleistung (P) in W, da es keine Blindleistung (Q) in var gibt.
Doch sobald Induktivitäten ins Spiel kommen, welche ein/aus geschaltet 
bzw. umgepolt werden, ergibt sich eine Phasenverschiebung und ein 
Wechselspannungsanteil in der Gleichspannung ist die Folge 
(Mischspannung).

Hier mal eine Definition der drei Spannungsarten:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1008151.htm

Das mag alles etwas zu theoretisch und pingelig klingen, doch wie 
gesagt, da es ja um die Frage ging, wie/ob ein Bedini-Generator 
funktioniert und ob er 80% mehr Energie erzeugen kann, als man 
reinsteckt...

von M. B. (kosstamojan)


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Guido B. schrieb:
> Dass auf Typenschildern von Kühlschränken, Leuchtmitteln, Fernsehern usf.
> die abgegebene Leistung angegeben wird, ist lächerlich.

Auszug aus einem PDF von Neil Rasmussen (Fa Schneoder Electric)
http://www.apcmedia.com/salestools/SADE-5TNQYF/SADE-5TNQYF_R1_DE.pdf

Die Leistungsaufnahme von Rechnern wird in Watt oder Voltampere (VA) 
ausgedrückt. Dabei bezeichnet der in Watt ausgedrückt Wert den Strom, 
der tatsächlich von einem Gerät verbraucht wird. Voltampere dagegen 
ist die Einheit der elektrischen Scheinleistung, deren
Wert sich aus der an einem Gerät anliegenden Spannung multipliziert mit 
dem Wert des von dem Gerät verbrauchten Stroms ergibt. Die Angaben in 
Watt und VA erfolgen für einen bestimmten Zweck. Die Angabe in Watt 
bestimmt
die tatsächliche Strommenge, die vom Energieversorgungsunternehmen 
bezogen
wird, und die Wärme, die das Gerät erzeugt. Der VA-Wert wird zur 
Bemessung von Kabeln und Leistungsschaltern verwendet. Für bestimmte 
elektrische Lasten wie Glühlampen sind die VA- und Watt-Zahlen gleich. 
Bei
IT-Geräten können sich die Watt- und VA-Werte hingegen deutlich 
unterscheiden, wobei die
VA-Zahl jeweils mindestens gleich oder größer ist als die Watt-Zahl. Das 
Verhältnis von Watt-und VA-Wert wird als „Leistungsfaktor“ bezeichnet
und entweder als Zahl (z. B. 0,7) oder als Prozentwert (z. B. 70%) 
ausgedrückt.


Ein Fernseher kann ja in dem Sinne auch keine Leistung abgeben (Die 
Qualität der Programme hängt ja vom Sender ab =) ).

Hier noch was aus Wikipedia zur Leistungskennzeichnung auf Geräten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_%28Physik%29#Leistungsangaben

Dies betrifft jedoch nur fertige Geräte für den Endverbraucher.
Haben wir z.B. einen Kühlschrank mit 200W, so ist die Anschlussleistung 
(also die Belastung der Leitungen) höher.

von M. B. (kosstamojan)


Angehängte Dateien:

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Guido B. schrieb:
> Da steht nichts von Gesetzen.

gleich in der ersten Zeile (siehe Screenshot)

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo,

Bernd Bruckert schrieb:
> Timm Reinisch schrieb:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Voltampere

in dem Wikipedia-Artikel sind akzeptable Quellen
angegeben. Mit diesem Artikel bin ich auf ein
Dokument der ptb Braunschweig gestoßen.

Es ist demnach tatsächlich erlaubt und üblich die
Unterscheidung wie angegeben vorzunehmen.

Ich entschuldige mich hiermit für
die Fricklerkonvention.

Wobei ich schon vermuten möchte, dass das irgendwie
ein Ingenieurding ist, denn ich habe noch mal in
alten Unterlagen gewälzt und in der Experimentalphysik-
Vorlesung und auch in den Klausuren haben wir immer
nur Watt verwendet.

So ist das also. Kommt mir vor wie aus dem vorletzten
Jahrhundert, ist aber so.

Vlg
 Timm

von M. B. (kosstamojan)


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Bezüglich des Typenschildproblems:

Hier mal das genormte Typenschild eines E-Motor:
http://www.eletekk.de/index.php/motoren/61-leistungsschild-typenschild-motor

Interessant ist hier die Ziffer 9 - Nennleistung.

Was ist die Nennleistung?
Bemühen wir wieder einmal Wikipedia: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Nennleistung

hier lenken wir unsere Augen auf folgende Stelle:

> Die Nennleistungsangabe gibt üblicherweise die abgegebene Leistung an:
>    Unter anderem bei Motoren, Getrieben, Kraftwerken, Transformatoren,
> Generatoren (auch KFZ-Lichtmaschine und Fahrraddynamo) und Wechselrichtern
> wird die abgegebene elektrische oder mechanische Leistung als
> Nennleistung angegeben.

von Paul B. (paul_baumann)


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Timm schrob:
>...und in der Experimentalphysik-
>Vorlesung und auch in den Klausuren haben wir immer
>nur Watt verwendet.

Das wird das Problem sein.
Der von Dir weiter oben gescholtetene Elektriker hat das in der
Berufsschule richtig beigebracht bekommen...

MfG Paul

von Helmut L. (helmi1)


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M. B. schrieb:
> Guido B. schrieb:
>> Da steht nichts von Gesetzen.
>
> gleich in der ersten Zeile (siehe Screenshot)

Und hier gleich der Link zum Gesetz:

http://www.gesetze-im-internet.de/einhv/__1.html

von Bernd B. (bernd_b)


Lesenswert?

M. B. schrieb:
> @bernb_b
> Der Thread Ersteller schrieb folgendes:
>
> ma Win schrieb:
>> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.
>> auf einer seite wird
>> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch
>> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80% mehr
>> enerige generiert als er aufnimmt.
>
> => Es wird behauptet (im Internet), dass am Ende beim Bedini mehr raus
> kommt als vorher rein ging.

Genau

Es ging ihm darum das Prinzip des Bedini-Motors zu verstehen.

Unabhängig davon ("auf der anderen Seite wird geschrieben, ...") wollte 
er was zu den Behauptungen zum Thema "hält sich selbst am laufen" etc 
wissen.

Niemand hier hat was von "Energie aus dem Nichts" gesagt. Es ging um 
FRAGEN und BITTEN UM ERKLÄRUNG zu im Internet gefundenen Behauptungen.

Gerade das Thema "freie Energie" ist geeignet, Physik- und Elektrowissen 
mal praktisch anzuwenden, indem man sich Aufbauten zur "Freien Energie" 
anschaut und durchdenkt.


Ansonsten für Deine Watt-Voltampere-Fragen nimm doch einfache 
Schaltungen aus R und L und/ oder C und zeichne doch dazu 
Zeigerdiagramme "Leistung im Wechselstromkreis" mit Blindleistung, 
Scheinleistung und Wirkleistung. Dabei lernst Du tausendmal mehr als 
durch alle theoretischen Erklärungen hier.

Oder mach nen neuen Thread dazu auf. Jedenfalls find ichs schade, dass 
Du diesen Thread hier mit themenfremden Sachen vollspammst.

von M. B. (kosstamojan)


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@bernd_b

Schade, dass Du Dir den Text des Erstellers bzw. meine Antwort darauf 
nicht richtig durchgelesen zu haben scheinst.

> Der Thread Ersteller ma Win schrieb:
>> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.
>> auf einer seite wird
>> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch
>> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80%  *mehr*
>> enerige generiert als er aufnimmt.

Soll heißen, es wird Energie aus dem Nichts "gewonnen".

Das der Bedini-Motor/Generator sich selbst am Laufen hält & eine 
Batterie lädt bzw. 80% mehr Energie generieren als er aufnimmt, habe ich 
doch in meinem ersten Post ( 
Beitrag "Bedini Generator hin, Freie Energie her." ) sachlich 
widerlegt, in dem ich Ihm (dem Threadersteller) in einem einfachen, 
gedanklichen Experiment aufgezeigt habe, warum es überhaupt nicht gehen 
kann. Nun kennt er die Grundlagen und kann selbst 
feststellen/nachvollziehen, dass der Bedini-Motor/Generator so, wie 
beschrieben, blödsinn ist (wie jede "Freie Energie Maschine") Es ist 
halt eine "mechanische Impulsladeschaltung". Durch hohe impulsartige 
Ströme soll dabei der häufigen Sulfatierung alter 
Bleisäure-Akkumulatoren entgegen gewirkt werden. Heutzutage gibt es 
dafür bessere Lade-IC's ( 
http://www.conrad.de/ce/de/product/140570/Ein-Chip-Schnellladecontroller-fuer-alle-gaengigen-Akkutypen-NXP-TEA-1102N3-Gehaeuseart-DIP-20-Ausfuehrung-Lade-IC 
)

Auf seiner Webseite[ http://www.johnbedini.net/ ] verbreitet Bedini 
Bauanleitungen zu Vorrichtungen, die im Sinne eines Perpetuum Mobile 
unerschöpflich Energie "aus dem Nichts" zur Verfügung stellen sollen. 
Auch dazu meldete Bedini Patente an. Erteilte Patente sind jedoch kein 
Hinweis dafür, dass das unterstellte Prinzip auch funktionstüchtig im 
Sinne der Erfindung ist.


Aber ICH hatte doch gar keine Watt-Voltampere-Fragen, ich habs doch 
erklärt und richtig gestellt, nicht danach gefragt!
Leistung ist eben nicht (immer) gleich Leistung. Wenn man das nicht 
versteht, oder es einem einfach egal ist, denkt man sehr schnell 
"Mensch, Bedini hat recht, das funktioniert".
Ich kenne den Unterschied zwischen Schein- Blind- und Wirkleistung, 
ebenso weiß ich, wie sich ein Kondensator und eine Spule im 
Wechsel-/Gleichstromkreis verhalten. Aber andere hier scheinen dies 
nicht zu wissen. Ich habe es nur versucht zu erklären.

von Bernd B. (bernd_b)


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M. B. schrieb:
> @bernd_b
>
> Schade, dass Du Dir den Text des Erstellers bzw. meine Antwort darauf
> nicht richtig durchgelesen zu haben scheinst.
>
>> Der Thread Ersteller ma Win schrieb:
>>> ...mir ist wichtig das prinzip dahinter zu verstehen.
>>> auf einer seite wird
>>> geschrieben, dass der generator sich selbst am laufen hält und dazu noch
>>> andere batterien lädt. auf der ner anderen seite steht dass er 80%  *mehr*
>>> enerige generiert als er aufnimmt.
>
> Soll heißen, es wird Energie aus dem Nichts "gewonnen".

nein das soll heißen:

"Ich, ma Win, habe das Ziel mir eine Pflanzenbeleuchtung zu basteln. 
Dazu brauch ich natürlich nen Energiequelle.

Nun habe ich da was von einem "Bedini-Motor" gehört bzw gelesen. Weiß 
einer von euch mehr zu diesem Teil oder hat vllt sogar schon so ein Ding 
gebaut?

Unabhängig davon habe ich noch was gelesen, dass das Teil sich selbst am 
laufen halten und dazu noch andere Batterien laden solle. Woanders 
steht, er würde 80% mehr Energie generieren als er aufnähme.

Was meint ihr dazu"


=> das sind also 2 separate Fragen, und dementsprechen 2 separate 
Antworten.

Es sind nur FRAGEN, nichts weiter.


> Nun kennt er die Grundlagen und kann selbst
> feststellen/nachvollziehen, dass der Bedini-Motor/Generator so, wie
> beschrieben, blödsinn ist (wie jede "Freie Energie Maschine")

Aaaaaah ja. Und woher weißt Du das so genau? Man hat bislang keine 
Maschine konstruiert. Das ist alles.

Ein Beweis (im strikten Sinne), dass Freie-Energie-Maschinen "Blödsinn" 
sind, steht bislang noch aus. Dazu müsste man nämlich beweisen, dass 
grundsätzlich Energie nötig ist, um nicht-konservative Kraftfelder zu 
erzeugen. Viel Spaß dabei :)


> Auf seiner Webseite[ http://www.johnbedini.net/ ] verbreitet Bedini
> Bauanleitungen zu Vorrichtungen, die im Sinne eines Perpetuum Mobile
> unerschöpflich Energie "aus dem Nichts" zur Verfügung stellen sollen.

Das mag sein, Bedini ist aber nicht der Thread-Ersteller. Bedini 
BEHAUPTET. Der Thread-Ersteller FRAGT. Big difference.

von Gockel H. (gockel_h)


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Ich denke mir zu diesem Thema folgendes:

1) Ursprünglich war der Bedini Motor eine Maschine/BlackBox welche 
angeblich dauernd lief ohne ersichtliche Stromversorgung

2) Im Internet geistern verschiedene Umbauanleitungen für Lüftermotoren 
rum welche dort mehr Akkus laden als sie mit Eingangsenergie versorgt 
werden

3) Im Internet geistern Bauanleitungen für LED-Pflanzenlichtlampen mit 
Bedini-Motor-Antrieb herum (worauf der Themenstarter sich bezogen hat)


Hintergrund soll eine Energierückgewinnung aus dem EMF-Impuls beim 
Zusammenbruch des Magnetfeldes der Spule (beim Wegbewegen des Mageten) 
sein.

zu 1)

Dazu betrachte ich mal das Ganze halbwegs Mathematisch nach 
Hochschulphysik:

a) die Induktionsspannung bei Zusammenbruch des Magnetfeldes wird 
berechnet:
U= delta Magnetischer Fluß / delta Zeit.
Der Magnetische Fluß lässt sich aus der Magnetfeldstärke an der Spule 
anliegend (Abhängig vom Anstand Magnet, der Form des Magneten und der 
Stärke des Magneten etc.) berechnen
Delta Zeit kann aus der Drehgeschwindigkeit des Motors; Umfang etc 
errechnet werden.
b) eine mögliche Abzugebene Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt hängt 
dann vom (Ohmschen) Innenwiderstand der Spule ab. Der ist aber bei 
üblichen Spulen immer vorhanden. P=(U*U)/R
Die abgegebene Gesammtleistung muß dann über die Zeit intergriert werden 
(da die mag.Flußänderung ja immer mehr abnimmt je weiter der Magnet 
wegbewegt wird)
Die Rechnung dazu schaut ziemlich arg wild aus; ist aber Laienhaft 
ausgedrückt die Fläche unter dem Spike dem man beim Oszilloskop beim 
EMV-Impuls sehen würde.

Aus meinen Physik-Studium in ehemals grauer Vorzeit kenne ich diese 
Rechnungen und die ergeben einfach keine sehr große Fläche, jedenfalls 
niemals mehr als die (mechanische) Eingangsleistung (Fläche) die vorher 
in so einem Motor (in das Magnetfeld) gepumpt wurde.
Nur die Form der Flächen ist sozusagen sehr sehr unterschiedlich.
Hält man normale Elektroniker-Messgeräte (Multimeter etc.) da ran zeigen 
die Unterschiedliches Verhalten. Da beim EMV-Puls die Spannung sehr hoch 
ist, aber der Strom nur ganz winzig macht sich selbst der 
Innenwiderstand eines modernen Multimeters im MegaOhmBereich schon stark 
Messverfälschend bemerkbar, daß aber nur am Rande erwähnt.

Das war nun der mathematisch/physikaliche Teil dazu
Ansonsten kann man sich die genauen Formeln gerne beim Induktionsgesetz 
nachsehen und selber mal rumrechnen...(sofern man mit Integralen, 
Skalarprodukten , Differentialgleichungen und ähnlich Wildes umgehen 
kann) ;-)


Zu 2)

Da kann durchaus sehr viel Reales dran sein.
Der Bedini-Motor liefert letztlich kurze "scharfe" Impulsspitzen.
Das wird dann zum Laden von Akkus verwendet die danach angeblich mehr 
Energie liefern als mit normalen Ladegerät geladen.
Teilweise soll es auch möglich sein mit 1 Akku 2 gleichartige voll zu 
laden
-> Das wäre dann tatsächlich ein Perpetuum Mobile

Aber ich denke daß mit der höheren Kapazität eines Akkus nach dem Laden 
mit einem Bedini-Motor tatsächlich etwas Wahres daran ist:

a) Hocheffiziente Schnell-Ladegeräte verwenden oft den "Delta Peak" oder 
ähnliche Impulsladeferfahren, oft mit Rückstrom/Reflexladen verbunden.
Damit bekommt man innerhalb küzester Zeit einen Akku randvoll mit höhren 
Kapazität danach als mit reinem Gleichstomladen wie in billigen 
LadegeräteSchrott.

b) Bei bereits ansulfatiert Akkus kann man (teilweise) die Elektroden 
durch Überspannungsimpulse wieder entsulfatieren.
(Zu Großvaters Zeiten eine alte Autobatterie mit Schweissgerät paar mal 
angetippt o-ä.)
Entsprechende Geräte welche alte Akkus "wiederbeleben" arbeiten mit 
"übertriebenen" Rückladeimpulsen etc.


zu 3)

Ich kann mit dazu folgende Hintergründe sehr gut vorstellen, ohne daß 
ich das hier "beweisen" möchte

a) LED's dürfen nicht überlastet werden. Üblicherweise werden diese mit 
Gleichstrom betrieben und dazu muß dann der Strom auf z.b. 20 mA 
begrenzt werden.
Dabei sind aber nicht die 20mA entscheidend, sondern die thermisch 
umgeetzte Energie. D.h. eine LED kann durchaus mehr Strom verkraften, 
aber dann nur ganz kurze Zeit (z.b. über Impulssteuerungen)
Daher kann eine LED auch mit höheren Spannungsimpulsen betrieben werden, 
solange die Verlustleistung nicht höher wird als die entsprechende 
Gleichstromnennleistung
d.H. z.B. eine rote LED kann durchaus direkt mit 12V ohne Vorwiderstand 
mit 12V Impulsen betrieben werden, solange die Pulsdauer sehr klein 
bleibt

b)Der Bedini-Motor liefert Impulse.
Auf den Videos ist nicht zu sehen:
- Ob die LED's dauerhaft leuchten
- Ob die LED's mit voller Leuchtkraft leuchten
Nachdem der Motor sich mit irgendwas um 1000-2000 oder so dreht werden 
also die LED's mit z.B. 2Khz Impulsen getrieben.
Da die Impulslänge nach den Oszilloskopbildern nur immer kurze Pulse 
sind ist hier der Effekt daß die LEDs jeweils kurz sehr hell aufblitzen 
und durch die Trägheit des Auges der Anschein des Dauerleuchtens 
entsteht.
In hochwerigen batteriebetriebenen Schaltungen werden LEDs zu 
Alarmierungszwecken gerne genauso betrieben um "deutlich" ins Auge zu 
stechen bei gleichzeitig niedrigster Stromaufnahme: Impulse im 
micro-AmpereBereich bei höherer Spannung mit dem Resulat daß sie 
scheinbar sehr hell leuchten

persönliches Fazit:
Mir scheint der "Bedini-Motor" bei LED-Beleuchtung nichts anderes zu 
machen als ein Schaltregler der Impulsströme im micro-Amperebereich bei 
hohen Spannungen erzeugt, welche die LED's zwar im kHz Bereich sehr hell 
"blitzen" lassen, aufgrund der Augenträgheit als helles Dauerlicht auch 
wahrgenommen werden, aber den Energieerhaltungssatz nicht unbedingt 
verletzen und als Pflanzenlicht nicht sonderlich viel bringen werden, da 
die Pflanze nicht auf Augenträgheit reagiert, sondern das Licht 
kontinuierlich bräuchte, da sie ja LichtLeistung umsetzen muß und nicht 
die (subjektive) LichtHelligkeit.
Der Bedini-Motor ist hier nichts anderes als ein Pulsgenerator im 
kHz-Bereich und die vermeintlichen Leuchteffekte an den LEDs sind kurze 
Pulse (Lichtblitze)die Hell erscheinen.

Der Beweis dafür würde sich sehr schnell erbringen wenn vor die LEDs 
einen Gleichrichter (mit Schottkydioden) und Pulsfesten 
Entstörkondensatoren danach (Keramik/Folie) setzen würde. Dann würde 
meiner Ansicht nach die LED's nur noch schwach glimmen -> der 
Gleichstrom-Wirkleistung entsprechend.

von Ernst O. (ernstj)


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Wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, dann müsste es sehr, sehr viel 
davon geben. Unvorstellbar viel. Mich wundert, dass keiner der kleinen 
Bendinis Angst davor hat, was passieren könnte, wenn er Erfolg hätte...

von Erwin M. (nobodyy)


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ernst oellers schrieb:
> Wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, dann müsste es sehr, sehr viel
> davon geben. Unvorstellbar viel. Mich wundert, dass keiner der kleinen
> Bendinis Angst davor hat, was passieren könnte, wenn er Erfolg hätte...

Es ist genau anders herum: Bekanntlich gilt ja E=m*c², was bedeutet das 
wenn es "freie Energie" tatsächlich gäbe, müsste die Masse der Maschine 
entsprechend der abgegebenen Energie schrumpfen, so wie z. B. die Masse 
der Sonne durch Abstrahlung schrumpft.
Das bedeutet umgekehrt das jede "freie Energie"-Maschine ohne 
Schrumpfungsprozess, z. B. Kernfusion oder Mischen von Materie und 
Antimaterie, nicht funktionieren kann, nur Fake ist.
Da die bisher genannten "freie Energie"-Maschinen keinen 
Schrumpfungsprozess haben sind es nur Fakes.

von Gockel H. (gockel_h)


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Ich denke hier geht es um den Einsatz eines "Bedini-Motors" für 
Pflanzenbeleuchtung und wie das möglicherweise "funktioniert ! ??

Nicht um das Thema "freie Energie" generell !


Die "Wirkungsweise" des Bedini-Motors bzw. die in den Videos zu sehenden 
"Effekte" bei Einsatz als LED-Beleuchtung habe ich oben unter Punkt 3) 
beschrieben.

Und dabei ist kein einziges Mal auf irgendwelche "freien Energien" oder 
OU-Geräte bezug genommen, sondern habe versucht die Effekte auf Basis 
das was jeder versierte Bastler (eigentlich) über LED's und 
Pulsansteuerung wissen sollte/könnte zu erklären. Auf rein technischer 
Basis, ohne Spekulation.

Ausserdem habe ich versucht aufzueigen wo der Irrtum bei der 
Energiebilanz des Bedini-Motors steckt:
In der Annahme daß der EMV-Impuls höhere Energie liefert als zum Aufbau 
des Magnetfelds vorher benötigt wurde; mit Bezug auf den Formeln welche 
Maxwell bereits 1864 veröffentlicht hatte, also hinreichend in der 
Physik anerkannt.


In den anderen beiden Punkten habe ich versucht aufzuzeigen warum der 
Bedini-Motor eben keine "freie  Energie" erzeugt und das was 
mittlerweile im Internet herumgeistert 3 grundsätzlich verschiedene 
Dinge sind:

1) Vermeintliche Rückgewinnung der EMV, die aber tatsächlich nur maximal 
der vorab eingesteckten Energie ist !

2) Vermeintlich höhere Kapazität bei Akkus, welche aber genausogut mit 
höherwertigen Ladegeräten beobachtet werden kann

3) vermeintlich helleres Leuchten von Leuchtdioden als bei reinem 
Gleichstrombetrieb.

Das hat alles aber auch rein gar nichts mit "freier Energie" zu tun, 
sondern ist (mein) Versuch einer rationalen und logischen Erklärung der 
beobachteten "Phänomene"

Sollte etwas in meinen Ausführungen nicht stimmen bin ich gerne für 
konstruktive Kritik bereit.

von Timm T. (Gast)


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Gockel H. schrieb:
> Dabei sind aber nicht die 20mA entscheidend, sondern die thermisch
> umgeetzte Energie. D.h. eine LED kann durchaus mehr Strom verkraften,
> aber dann nur ganz kurze Zeit (z.b. über Impulssteuerungen)

Aber nur bis zum vom Hersteller im Datenblatt angegebenen Spitzenstrom.

> Daher kann eine LED auch mit höheren Spannungsimpulsen betrieben werden,
> solange die Verlustleistung nicht höher wird als die entsprechende
> Gleichstromnennleistung

Nein, die Verlustleistung ist nicht entscheidend. Bei zu hohem auch nur 
kurzzeitigem Strom wird die Halbleiterstruktur zerstört und die 
Lichtausbeute nimmt rapide ab. Bei viel zu hohem Strom glüht es auch mal 
die Bonddrähte weg, bevor der Chip auch nur thermisch reagiert.

> d.H. z.B. eine rote LED kann durchaus direkt mit 12V ohne Vorwiderstand
> mit 12V Impulsen betrieben werden, solange die Pulsdauer sehr klein
> bleibt

Ja, aber nur einmal. Rote LED können zwar teilweise sehr hohe 
datenblattkonforme Pulsströme ab, aber nicht beliebig hohe. Dabei sind 
rote LED recht gemütlich, blaue oder weisse gehen schon bei wenig 
höheren Pulsströmen schnell kaputt.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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ich hab jetzt nicht den ganzen Thread duchgelesen, aber wäre es nicht 
"am einfachsten", sich aus dem Baumarkt für 5 EUR eine herkömmliche 
Gartenfackel mit Solarzelle zu besorgen?

Die nutzt auch "freie Sonnenenergie", und leuchtet auch schön im dunkeln 
....

von Helmut L. (helmi1)


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Das waere einfach zu einfach....

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazugeben: Wenn es tatsächlich 
jemandem gelänge, ein Perpetuum Mobile zu bauen, das also - nach 
vielleicht einem einmaligen Anstoß - dank einer völlig verlustfreien 
Lagerung ewig laufen würde, könnte man es eigentlich nicht nutzen, da 
eine Energieentnahme nicht möglich ist, ohne daß es langsamer und 
irgendwann zum Stillstand kommen würde.

von Christian R. (supachris)


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Du bist eben auch so ein "gleichgeschalteter", der "neue Ansätze" nicht 
akzeptiert. Da kommt doch noch die "freie Energie" dazu, die kannst du 
dann abnehmen. ;) Man muss lediglich dran glauben, dann wird alles gut.

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Die "Freie Energie" heißt so, weil sie frei und nicht gefangen ist, also 
nicht zu fassen.

von Bernhard W. (barns)


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Hallo alle zusammen,

Nachdem ich das hier GANZ durchgelesen habe, kann ich als Physiker nicht 
anders ....


1) Bitte bitte bitte. Leistung ist Leistung, das ist ja das Schöne.... 
Und die SI Einheit ist Watt. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik)

2) Freie Energie: http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie Wer es 
versteht darf es behalten...

3)Georg Danzer - Die Freiheit: "http://youtu.be/Cp9DmuT5mUQ";

LG
barns

von Holm T. (Gast)


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Bernhard Wedl schrieb:
> Hallo alle zusammen,
>
> Nachdem ich das hier GANZ durchgelesen habe, kann ich als Physiker nicht
> anders ....

Danke fürs wecken dieses blödsinnigen Zombies.
Falls Dir das wieder mal passiert, drucke Dir bitte den Thread aus und 
schreibe eine Antwort dazu mit Word. Diese kannst Du dann auch 
ausdrucken, an den anderen Stapel heften und zusammen in die Papiertonne 
tragen.
Es gibt wirklich keinen Grund hier die Diskussion neu zu entfachen, 
oder?

Gruß,

Holm

von Paul B. (paul_baumann)


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Holm Tiffe schrieb:
> Es gibt wirklich keinen Grund hier die Diskussion neu zu entfachen,
> oder?

Du bist wohl bedient vom Bedi(e)ni-Generator?
;-)

MfG Paul

von Timo W. (timo_w93)


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Der Thread ist mir trozdem immer wieder einen Lacher wert :)
b.t.w. Bedini ist ja jetzt seit ein paar Jahren mit einer neuen Masche 
unterwegs.

Irgend ein ominöses Gemisch was mehr Wärme erzeugen soll wie man 
reinsteckt und bla. Natürlich kompletter Blödsinn, aber es reicht um ein 
paar Leute davon zu überzeugen ihm Geld zu geben. Und darum geht es dem 
guten Mann ja schließlich.

von Bernhard W. (barns)


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Hallo Holm,

Sorry... Wusste nicht, dass man in diesem Forum nach einem Post gleich 
verspottet und gemaßregelt wird. Das WAR früher mal ein freundliches 
Forum. Hier wurde einem geholfen.
Früher war alles besser.....

http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette

LG
Barns

von Karl H. (kbuchegg)


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Bernhard Wedl schrieb:

> 1) Bitte bitte bitte. Leistung ist Leistung, das ist ja das Schöne....
> Und die SI Einheit ist Watt.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik)

Ach verwirr doch nicht die Nachwuchs-Esos mit Fachausdrücken.
Jetzt versucht man denen ganz behutsam den Satz von der Erhaltung der 
Energie beizubringen und du kommst plötzlich mit Leistung daher. Soviel 
Information auf einmal schaffen die nicht!

Ne. Im Ernst.
Es gibt Dinge die sollte man besser ruhen lassen. Selbst wenn an manchen 
Stellen technisch naturwissenschaftliche Patzer drinnen sind.

von Timm T. (Gast)


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Bernhard Wedl schrieb:
> Wusste nicht, dass man in diesem Forum nach einem Post gleich
> verspottet und gemaßregelt wird.

Sorry, aber die Seite warnt extra in Rot, wenn man eine Leiche ausgräbt. 
Das tut man einfach nicht. Nicht in so einem Fall.

Gehört auch irgendwie zur Netiquette...

von Klaus L. (klaus_l)


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Warum erwähnt niemand die Quantenmechanik?
 Die klassische Physik ist seit deren Existenz nicht mehr die einzige 
Erklärung auf alles.

von X. H. (shadow0815)


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Weil man zu Quanten-Döns höhere Mathe können muss. Und das können die 
ESOS noch viel weniger als die nicht-ESOS.

von Sinus T. (micha_micha)


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X. H. schrieb:
> ...
Und um das zu schreiben, hast du die Leiche wieder ausgebuddelt????????

Beitrag #5318439 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5318459 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5735162 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas (andi100)


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Hallo zusammen,

es freut mich, dass hier jemand ernsthaft über den Bedini Motor 
diskutieren wollte. Ist zwar alles schon recht lang her, doch ich 
befasse mich auch schon über 10 Jahre mit diesem Teil... Und nein, ich 
habe es nicht geschafft, mehr als 100% beim Pulsladen eines Bleiakkus zu 
bekommen. Trotzdem, es könnte möglich sein, trotz Energieerhaltungssatz, 
der mit Sicherheit gilt. Es gibt trotzdem freie Energie, als da wären 
Wind und Sonne, vielleicht noch mehr in den Tiefen der Kernphysik...

Das, was ich gebaut habe, waren stets Solid State- Pulser, da mir die 
Sinnhaftigkeit des Rades nicht klar wurde. Die Steuerung alleine kann 
moderne Elektronik besser. Apropos Kernphysik: Im Netz geistern Beiträge 
von Tom Bearden (US- Militär, Kernphysiker) herum, die auch auf den 
Bedini Motor eingehen. Er sagt, das Unversum ist voller Energie, wir 
wissen bloss nicht, wie man sie anzapft...

Leider finde ich diesen konkreten Beitrag von Tom Bearden nicht mehr, 
sinngemäss sagt er dies: Der zu ladende Akku wird einem scharfen 
Spannungspuls in Laderichtung ausgesetzt. Die Ionen des Akkus sind viel 
schwerer als die Elektronen der Zuleitung, sie bewegen sich also nicht 
sofort los, wenn der Spannungspuls kommt. Stattdessen erhöht sich die 
Spannung an den Klemmen für etliche Nanosekunden. Dann setzt ein 
heftiger Stromfluss ein und die Klemmenspannung fällt sogar unter die 
Leerlaufspannung des zu ladenden Akkus. Die auslösende Spannung ist dann 
zusammengebrochen, der Strom fliesst noch etwas länger. Bearden sagt, 
die Akku- Ionen hätten ihr eigenes "Motorboot". In diesem Effekt soll 
die Energie durch die angestossenen Ionen aus dem "Vacuum" entnommen 
werden. Die Trägheit der Ionen wäre die "klassische" Erklärung hierzu, 
Bearden meint halt, sie hätten zusätzlich noch ihr Motorboot, 
angetrieben durch Energie aus dem Vacuum, Nullpunktenergie oder freie 
Energie.


Ich kann das oben genannte, bis auf "das eigene Motorboot" bestätigen, 
Ein Oszilloskop über den Batterieklemmen zeigt es. Ich entlade einen 5uF 
Kondensator mit ca. 120V, gesteuert durch einen Mosfet, sehr schnell 
(ca. 10ns Schaltzeit) in den Akku. Die Spannung an den Klemmen geht 
schnell auf ca. 30V, steigt dann um wenige Volt weiter, um dann nach 
einer üblichen Kondensator- Entladekurve bei etwa 10V zu landen. Die 
Leerlaufspannung ist ca. 12,5V. Das ganze dauert ca. 7micro Sekunden. 
Dann gibt es einen Spike an den Akkuklemmen auf gut 20V der sich dann 
schnell oszillierend auf die Leerlaufspannung absenkt. Der Strom, ist 
sehr heftig für die Dauer von insgesamt ca. 10 micro Sekunden. Der 
Kondensator geht dabei nicht nur von ca. 120V auf die Leerlaufspannung 
von 12,5V, sondern je Höhe der Ausgangsspannung weit in den negativen 
Bereich, ca. -70V. Interessant ist, dass der Spike an den Akkuklemmen 
zum gleichen Zeitpunkt auftritt, wie das Absinken der 
kondensatorspannung auf ca. -70 V. Wichtig: Die Kondensatorspannung ist 
beim Spike des Akkus auf gut 20V in Entladerichtung des Akkus positiv, 
in Laderichtung negativ.
Es ist ganz klar, hier sind auch induktive Effekte in den Zuleitungen 
massgeblich beteiligt. Es stünden noch Strommessungen mit niederohmigen 
Messwiderständen an, um die Sache genau zu analysieren...

Jedoch, von Overunity ist ein solches Gerät weit entfernt, irgendwann 
steht man mit leeren Akkus da. Es ist trotzdem faszinerend, da es sehr 
lange betrieben werden kann, bevor beide Batterien unter 12V gehen.

Also, wenn an der Sache wirklich was dran ist, ist das Rad mit den 
Magneten  wichtig, ich denke, es dient zur Speicherung von Energie in 
mechanischer Form. Eine Anfrage an den Meister "himself" - John Bedini, 
als er noch lebte, ergab eine freundliche Antwort seiner Mitarbeiter, 
dass die Frage nach der Theorie hinter dem Gerät, an ihn weitergeleitet 
wurde. Eine Antwort kam nie. Bedini ist ein kauziger Typ gewesen, der 
Detailfragen in seinen Videos immer ähnlich beantwortete: Bau das Gerät 
so wie ich es beschreibe und wenn es funktioniert, dann erst modifiziere 
es und experimentiere damit.

Das ist nicht sehr befriedigend, einige Posts reden auch von 
Zeitverschwendung. Ich sträube mich auch, das Rad zu bauen, wenn es 
keine Theorie dazu gibt. Die Pulsladung der Akkus alleine, ist keine 
Erkärung für angeblich mögliche Overunity. Das Rad mit den Magneten 
könnte als Schwungrad durch den Ladepuls "angestubst" werden und dadurch 
schneller (mehr Energie) werden. Diese Energie steht dan beim nächsten 
Durchlauf eines Magneten über der Spule zur Verfügung. Dies ist aber 
meine unbestätigte Vermutung. Bedini selbst hat es leider nicht 
bestätigt, da ich auch danach fragte. Wenn ich mal viel Zeit habe, baue 
ich vielleicht mal so ein Rad... viel eleganter als das Rad wäre z.B. 
eine Solid- State Lösung mit einem LC- Schwinkreis als Energiespeicher.

Ach ja, ich baue auch gerne nützliche Dinge ohne Overunity- Bezug, ganz 
klassische Elektronik, das macht Spass, wenn es einen Nutzen hat.

Ich hoffe, dass mein Beitrag die Interessierten erreicht. Denn der 
Energieerhaltungssatz schliesst das Vorhandensein von sog. freier 
Energie, meiner Meinung nach, nicht aus. Die Sonne scheint ja auch schon 
Ewigkeiten und schickt ihre Energie "nutzlos" ins Weltall.

von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas schrieb:
> Denn der Energieerhaltungssatz schliesst das Vorhandensein von
> sog. freier Energie, meiner Meinung nach, nicht aus.

Bereitet Dir so etwas keine Schmerzen?

von Andreas (andi100)


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sollte es Schmerzen bereiten?

Der Energieerhaltungssatz sagt doch lediglich, dass Energie nicht 
verloren geht, sondern stets in eine andere Form verwandelt wird. Laut 
Einstein besitzt sogar Masse ein Energie- Äquivalent.

In diesem Zusammenhang eine interessante philosophische Frage: War die 
im Univerum vorhandene Masse und/ oder Energie schon immer da oder wurde 
sie aus dem nichts geschöpft?

Ich weiss schon, klassisch ausgebildete Fachleute sind darauf gepolt, 
"there is no free lunch" Das stimmt aber nur, wenn es nicht doch 
unentdeckte Energieformen gibt. Übrigens: ich mag die esotherisch 
angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen.

von Jack V. (jackv)


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Andreas schrieb:
> Der Energieerhaltungssatz sagt doch lediglich, dass Energie nicht
> verloren geht, sondern stets in eine andere Form verwandelt wird.

Letztlich wird alles zu Wärme, und aus Wärme alleine lässt sich sehr 
schlecht Strom gewinnen. Man benötigt eigentlich immer eine 
Temperaturdifferenz, sodass man irgendwann in einem geschlossenen System 
nur noch gleichmäßige Wärme hat, mit der man nix anfangen kann.

Und die Sache, dass Materie in Energie umgewandelt werden kann, stimmt 
durchaus. Jedes Kernkraftwerk basiert auf dem Prinzip, und die Sonne 
auch. Ist nur nix für den heimischen Bastelkeller.

von Andreas (andi100)


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Tut mir leid, dass ich die Leiche des Threads wieder ausgegraben habe,
aber ich habe mich eigentlich schon viel zu lang mit Bedini beschäftigt, 
er war ein kauziger Vogel, allerdings m.M nach nicht zwingend ein 
Spinner, deshalb musste ich auch meinen Senf dazu geben. Dachte, jemand 
weiss vielleicht, wozu das Rad ist... und wenn es nur dafür ist, 
Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ein Haufen Transistoren, Dioden, 
Kondensatoren und Spulen beeindruckt kaum.

von Udo S. (urschmitt)


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Andreas schrieb:
> Übrigens: ich mag die esotherisch
> angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen.

Tja, in den 13 Jahren seit der Thread gestartet wurde hat keiner eine 
rationale Begründung gebracht. Du schon gar nicht. Warum holst du diese 
alte Leiche also aus dem Keller.
Und dazu neu angemeldet.
Weil du ein Troll bist den man sperren sollte.

: Bearbeitet durch User
von Andreas (andi100)


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Oh mann,

Sorry für die Belästigung.

von Nick (b620ys)


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Andreas schrieb:
> Dachte, jemand weiss vielleicht, wozu das Rad ist...

Vermutlich dachte er, dass er es neu erfunden hat.

von Uwe (neuexxer)


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> Und die Sache, dass Materie in Energie umgewandelt werden kann,
> stimmt durchaus. Jedes Kernkraftwerk basiert auf dem Prinzip, und
> die Sonne auch.
> Ist nur nix für den heimischen Bastelkeller.

qed.

Nimm z. B. diesen John Bedini und wandle von ihm
-um ihm nicht weiter zu schaden, nur ein paar Haare oder Exkremente 
usw.-,
in Energie um => für E-Autos, grünen Wasserstoff etc.

Schon in seinen paar Schweisstropfen und Augentränen
steckt (der Lichtgeschwindigkeit und Einstein sei's gedankt!)
JEDE Menge drin:

W = mc²

SCNR

Beitrag #8036018 wurde vom Autor gelöscht.
von Harald K. (kirnbichler)


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Andreas schrieb:
> Übrigens: ich mag die esotherisch
> angehauchten Phantasten auch nicht, ich liebe rationale Begründungen.

Ich glaube Dir kein Wort.

Übrigens: Esoterisch schreibt man mit nur einem "h".

von Alexander (alecxs)


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Andreas schrieb:
> Dachte, jemand weiss vielleicht, wozu das Rad ist...

Es gibt so einige Overunity Generatoren auf YouTube. Sollte an der Sache 
was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit den 
Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird. Gravitation 
breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus 
sondern unendlich schnell.

: Bearbeitet durch User
von Andreas (andi100)


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Ich seh schon: Das ist das falsche Forum für sowas.

von Andreas (andi100)


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Alexander schrieb:

> Es gibt so einige Overunity Generatoren auf YouTube. Sollte an der Sache
> was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit den
> Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird. Gravitation
> breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus
> sondern unendlich schnell.

Das Rad müsste ja mit der Schwerkrat in Interaktion stehen. Das glaube 
ich eher nicht, denn dann bräuchte man ja den Pulser nicht, denn das Rad 
könnte wie ein normaler Generator einfach Strom erzeugen. Die Sache mit 
der Gravitation ist allerdings auch sehr spannend, da gibt es viele 
interessante Versuche, aber auch hier fehlt eine schlüssige Theorie und 
das Thema wird durch Hohn und Spott zerrissen. Viele Fakes tragen 
sicherlich auch hierzu bei.

von H. H. (hhinz)


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Alexander schrieb:
> Gravitation
> breitet sich meines Wissens nach nicht mit Lichtgeschwindigkeit aus
> sondern unendlich schnell.

Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert.

von Mani W. (e-doc)


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Andreas schrieb:
> Ich seh schon: Das ist das falsche Forum für sowas.

Für freie Energie auf jeden Fall!

von Alexander (alecxs)


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H. H. schrieb:
> Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert.

Gravitation wirkt nicht instantan?

von Ralf X. (ralf0815)


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Alexander schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Dein "Wissen" hast du dir wohl selbst zusammenphantasiert.
>
> Gravitation wirkt nicht instantan?

Mal hier nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitationswelle

Falls Bedenken, die Quellen lesen oder versuchen, bessere zu finden.

von Alexander (alecxs)


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Achso dann lag Newton falsch.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Das Rad müsste ja mit der Schwerkrat in Interaktion stehen.
> Das glaube ich eher nicht [..]
Na dann lass Dir doch mal ein 500kg schweres Schwungrad auf den Fuß 
fallen. Danach glaubst Du es.

von Alexander (alecxs)


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Man kann grundsätzlich erstmal festhalten, dass wenn wir von Overunity 
reden kein geschlossenes System betrachtet wird. Der 
Energieerhaltungssatz schließt bisher unbekannte/unentdeckte 
Energiequellen nicht kategorisch aus. Die Energie muss irgendwo 
herkommen, das sehen auch Esoteriker so.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Naja darauf basieren ja alle diese kranken Ideen (und heute 
Youtube-Videos), daß man irgendwelche "Energiequellen" (wie die 
Raumkrümmung) anzapfen möchte und die Menschen ja einfach nur zu dumm 
sind, die vorgestellten Maschinen zu benutzen - oder alternativ, daß 
deren Nutzung konspirativ unterdrückt wird, evtl. sogar verboten sei, 
weil uns die pöhsen Energiekonzerne und Staatsmächte weiter von teuren 
fossilen Brennstoffen abhängig halten wollen.

Man sollte sich eher mit sowas wie "free-to-me"-Energie beschäftigen. Da 
kann man wirklich was erreichen und da werden einem z.B. bei der 
Solarenergie auch wirklich seitens der Energiekonzerne große Steine in 
den Weg geworfen, um die Nutzung zu erschweren.

Oder man kann z.B. auch das elektrische Wechselfeld anzapfen, was große 
Hochspannungsleitungen erzeugen. Da lassen sich durchaus brauchbare 
Energiemengen gewinnen (es ist kein Problem, einen 
Hochspannungskondensator damit auf viele tausend Volt aufzuladen und das 
ist dann auch echt gefährlich), allerdings gemessen am eigenen Verbrauch 
nur verschwindend geringe. Die Energiekonzerne, die solche Leitungen 
betreiben, dürften das ein wenig argwöhnisch sehen, aber angesichts der 
geringen Leistung und daß die Verluste durch das elektrische Wechselfeld 
sowieso vorhanden sind, egal ob da jemand noch 'ne LED oder 
Leuchtstofflampe mit glimmen lässt, wird sie das nicht weiter 
interessieren. Es ist nur schlechte Presse wenn jemand mit sowas 
herumspielt und sich dabei (z.B. mit dem aufgeladenen 
Hochspannungskondensator) für den Darwin-Award qualifiziert.

: Bearbeitet durch User
von Bernhard W. (barns)


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Andreas, sprichst du von der Helmholtz-Energie oder von der 
Gibbs-Energie, wenn du von Freier-Energie sprichst? Oder kostenloser 
Energie wie Sonne, Wind und Regen?

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Andreas schrieb:
> Es gibt trotzdem freie Energie, als da wären
> Wind und Sonne

das ganze installiert sich natürlich auch zum Nulltarif

von Andreas (andi100)


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Bernhard W. schrieb:
> Andreas, sprichst du von der Helmholtz-Energie oder von der
> Gibbs-Energie, wenn du von Freier-Energie sprichst? Oder kostenloser
> Energie wie Sonne, Wind und Regen?

Das ist genau das Problem, bekannte, freie Energie ist Sonne, Wind, 
Wasserkraft. Darüber hinaus kenne ich keine Nachweise von "freier 
Energie". Es gibt allerdings Leute, wie Tom Bearden, Nicola Tesla oder 
auch Herr Prof. Turtur, die von Raumenergie, Nullpunkt- oder Vacuum- 
Energie sprechen. Früher sprach man auch von Äther, dieser Begriff ist 
weitgehend verschwunden. Er wurde / wird als das Medium im leeren Raum 
angesehen, welches z.B. Radiowellen- Übertragung ermöglicht. Nun ich 
behaupte nicht, dass da was dran ist oder auch nicht, ich interessiere 
mich nur für die Arbeiten der Leute, die sich damit beschäftigen. Auch 
wenn es häufig verschwendete Zeit ist, da oftmals Behauptungen ohne 
seriöse Begrüdung aufgestellt werden. Bedini reiht sich da auch ein. 
Ursprünglich hatte er sich mit Audio- Technik beschäftigt.

von Tom A. (toma)


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Eine Energiequelle muss man nicht lange suchen, rund 70% von allem was 
im Universum existiert ist Energie (dunkle Energie). Das Problem ist 
dabei, dass keiner so recht weiß was das wirklich ist und wie man sie in 
eine brauchbare Form wandeln kann.

Das macht es schwierig einen Konverter zu bauen, aber grundsätzlich 
ausschließen würde ich die Möglichkeit nicht.

Tom

von H. H. (hhinz)


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May the Schwartz be with you!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Das ist genau das Problem, bekannte,
> freie Energie ist Sonne, Wind, Wasserkraft.
Das ist aus meiner Sicht keine "freie Energie", sondern das sind alles 
reale Energieformen, die in begrenzter Menge zur Verfügung stehen. Auch 
wenn uns der Energievorrat der Sonne unerschöpflich vorkommt weil das 
unbegreiflich große Dimensionen sind, er ist es nicht. Pro Sekunde(!) 
werden im Kern der Sonne etwa 6 Milliarden Tonnen Wasserstoff 
umgewandelt, pro Sekunde gehen der Sonne durch die Kernfusion und 
Sonnenwind etwa 4 Millionen Tonnen Masse verloren. Dadurch hat die Sonne 
eine begrenzte Lebensdauer von etwa 10 Milliarden Jahren, von denen etwa 
die Hälfte bereits vergangen ist.

Sowas wie Solarenergie, Wind, Wasserkraft, menschengemachte 
elektromagnetische Felder ist für mich "free-to-me"-Energie, aber keine 
freie Energie, denn sie hat irgendwann und irgendwo mal irgendwas 
gekostet.

"Freie Energie" verstehe ich als pseudo-wissenschaftliche Energie, die 
einfach so überall in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen soll und 
daher im Gegensatz mit allgemein anerkannten physikalischen Gesetzen 
steht. Sowas wie eine Energie, die keine Energiequelle benötigt. Und ich 
halte mein Leben für zu kurz und zu wertvoll, um meine Zeit mit so einem 
Blödsinn zu verschwenden. Sicherlich kann niemand absolut sicher 
ausschließen, daß es sowas nicht doch irgendwo gibt - aber die 
Wahrscheinlichkeit dafür erscheint mir verschwindend gering.

von Alexander (alecxs)


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Ich würde das Schwungrad dran bauen. Exakt an die Anleitung halten. 
Darüber nachdenken und irgendwas weglassen weil man es nicht versteht 
versaut es.

von Marcel V. (mavin)


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Man muss die beiden Energieformen unterteilen, in freie Energie 
(Raum-Quanten-Generator) und in regenerative Energie (Wasser, Wind und 
Sonne)!

: Bearbeitet durch User
von Johnny B. (johnnyb)


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Marcel V. schrieb:
> Man muss die beiden Energieformen unterteilen, in freie Energie
> (Raum-Quanten-Generator) und in regenerative Energie (Wasser, Wind und
> Sonne)!

Sowas wie regenerative Energie gibts genausowenig wie freie Energie, 
denn auch die Sonne brennt einestages aus. Aber der Grünenpropagandismus 
hat schon überall Fuss gefasst.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


Angehängte Dateien:

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Man kann die Schaltung vom Hooper-Mondstein-Experiment sogar zu Hause 
selbst nachbauen, um die freie Energie, ohne großartigen Nutzeffekt, 
zumindest schon mal sichtbar zu machen!

von Marcel V. (mavin)


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Johnny B. schrieb:
> denn auch die Sonne brennt einestages aus.

Dass beide Energieformen bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter 
zur Verfügung stehen werden, davon war nie die Rede!

In 10 hoch 10 hoch 76 Jahren ist das Weltall asymptotisch bis auf fast 
-273°C abgekühlt. Ab diesem Zeitpunkt wird es keine Energieform mehr 
geben!

von Uwe (neuexxer)


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> ...ist das Weltall asymptotisch bis auf fast -273°C abgekühlt...

Nein, das Weltall ist dann wenigstens ein kleines bisschen wärmer...

Abwarten!     SCNR

von Johnny B. (johnnyb)


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Uwe schrieb:
>> ...ist das Weltall asymptotisch bis auf fast -273°C abgekühlt...
>
> Nein, das Weltall ist dann wenigstens ein kleines bisschen wärmer...

Genau und mittels einer Wärmepumpe lässt sich die Restwärme dann sicher 
noch nutzen. :->

von Udo S. (urschmitt)


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Johnny B. schrieb:
> Sowas wie regenerative Energie gibts genausowenig wie freie Energie,
> denn auch die Sonne brennt einestages aus.

Im Vergleich zu Öl, Gas, Kohle und Uran durchaus fast unendlich.

Johnny B. schrieb:
> Grünenpropagandismus

Propaganda macht die Öl, Gas und Kernenergie Lobby. Die 
Klimawissenschaft weist nur auf für dich unbequeme Entwicklungen hin, 
vor denen du lieber den Kopf in den Sand steckst.

von Andreas (andi100)


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Alexander schrieb:
> Ich würde das Schwungrad dran bauen. Exakt an die Anleitung halten.
> Darüber nachdenken und irgendwas weglassen weil man es nicht versteht
> versaut es.

Um es wirklich zu analysieren, müsste man es tatsächlich bauen, sonst 
ist es inkonsequent. Danke für Deine kontruktiven Beiträge.
Tatsache ist jedenfalls, dass man den Ausschalt- Puls einer Spule 
wirklich zum Akku- laden verwenden kann und es einen positiven Effekt 
auf die Akkus hat. Lädt man einen alten Akku, der kaum noch Ladung 
speichern kann, bemerkt man eine Verbesserung der Kapazität. Dies war 
dann mit einem konventionellen Ladegerät, welches auch die Ampere- 
Stunden anzeigt, belegbar. Overunity ist da wieder eine ganz andere 
Nummer, fast wie eine Religion.

Der gute, alte Bedini hat sogar eine Firma hinterlassen, die verkaufen 
Pulslader, aber auch Bedini- Räder. Natürlich haben sie sich in erster 
Linie der Akku- Regenerierung verschrieben, vermutlich um nicht als 
Spinner zerrissen zu werden. Man suche nach Renaissance- charge, um 
keine direkte Werbung zu machen. Nein, ich krieg keine Provision dafür.

von Udo S. (urschmitt)


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Alexander schrieb:
> Man kann grundsätzlich erstmal festhalten, dass wenn wir von Overunity
> reden kein geschlossenes System betrachtet wird. Der
> Energieerhaltungssatz schließt bisher unbekannte/unentdeckte
> Energiequellen nicht kategorisch aus. Die Energie muss irgendwo
> herkommen, das sehen auch Esoteriker so.

Du bist da was großem auf der Spur.
Arbeite dich mal hier ein:
https://www.astrophys-neunhof.de/mtlg/sd08011.pdf

von Thomas B. (thombde)


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Werden jetzt hier alle bekloppt?
Oder sind Aluhüte ansteckend?

von Harald K. (kirnbichler)


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Einer reicht; der, der den Thread exhumiert hat.

von Mani W. (e-doc)


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Udo S. schrieb:
> Die
> Klimawissenschaft weist nur auf für dich unbequeme Entwicklungen hin,
> vor denen du lieber den Kopf in den Sand steckst.

Die haben schon in den 70er Jahren vor dem gewarnt, wo wir heute
mitten drin sind...

Andreas schrieb:
> Um es wirklich zu analysieren, müsste man es tatsächlich bauen, sonst
> ist es inkonsequent. Danke für Deine kontruktiven Beiträge.
> Tatsache ist jedenfalls, dass man den Ausschalt- Puls einer Spule
> wirklich zum Akku- laden verwenden kann und es einen positiven Effekt
> auf die Akkus hat.

Super, Du bist der freien Energie auf der Spur!

Andreas schrieb:
> Der gute, alte Bedini hat sogar eine Firma hinterlassen, die verkaufen
> Pulslader, aber auch Bedini- Räder.

Toll!

von Andreas (andi100)


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Schon gut, jeder wie er will, eine konstruktive Diskussion sieht anders 
aus. Vielleicht möchte ja ein Admin den Thread schliessen, dann kommen 
nicht solche Trolle wie ich und graben solche alten Spinner- Threads 
wieder aus.
Ich wünsche allen hier noch sehr fruchtbare Diskussionen.

von Oliver S. (oliverso)


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Andreas schrieb:
> Schon gut, jeder wie er will, eine konstruktive Diskussion sieht
> anders aus.

Es gibt Dinge, über die kann man nicht konstruktiv diskutieren. Wer über 
die Farbe des eigenen Aluhuts diskutieren will, braucht sich nicht zu 
wundern, wenns keinen ernsthaft interessiert.

Die Patentämter haben das formalisiert: Anmeldungen zum Thema Petpetuum 
Mobile werden nicht angenommen. Ende der Diskussion.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Oliver S. schrieb:
> Die Patentämter haben das formalisiert:

Lies noch mal ganz genau was ein Perpetuum mobile ist.

von Oliver S. (oliverso)


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Lass es. Jeder Versuch, solch esoterischen Unsinn ernsthaft diskutieren 
zu wollen, kann dich nur enttäuschen.

Oliver

von Bernhard W. (barns)


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Hallo Andreas,
damit deine Idee aus der Ecke der 'Glaubensfragen' rauskommt und für 
Ingenieure greifbar wird, braucht es Fakten statt Debatten:
Falsifizierbarkeit: Ohne einen exakten Schaltplan und Messprotokolle 
kann niemand deine Ergebnisse oder von anderen prüfen oder nachbauen.
Dein Projekt: Erstelle eine detaillierte Systembeschreibung (z. B. in 
einem Wiki). Nur so ermöglichst du ein echtes Peer-Review und findest 
Mitstreiter, die auf Augenhöhe mitarbeiten.
Logik vs. Polemik: Präzision ist kein Feind der Vision, sondern das 
Werkzeug, das uns Kühlschrank und Herd beschafft hat.
Willst du hier eine philosophische Debatte führen oder willst du, dass 
dein System am Ende wirklich funktioniert und genutzt werden kann?

: Bearbeitet durch User
von Frank D. (Firma: LAPD) (frank_s634)


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ma W. schrieb:
> energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff
> "Bedini Generator"

Ist das sowas wie ein Deppenmagnet?

von Bernhard W. (barns)


Angehängte Dateien:

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Monstein behauptet , dass die klassische Maxwell-Gleichung
 nur den Wert Null liefern dürfte (da das messbare
-Feld null ist). Er ignoriert dabei aber den Term der Lorentzkraft (v x 
B), der die Bewegung der Ladungsträger im Leiter beschreibt.
Wenn man beide Terme (Transformator-Induktion + Bewegungs-Induktion) 
korrekt addiert, kommt genau das raus, was man misst. Da wird nichts 
„verdoppelt“, was nicht physikalisch herleitbar wäre – es wird nur 
falsch referenziert.

Siehe Referenz als Anhang

Beitrag #8036701 wurde vom Autor gelöscht.
von Bernhard W. (barns)


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Frank D. schrieb:
> ma W. schrieb:
>> energieversorgung nachgedacht habe, kam ich durch zufall auf den Begriff
>> "Bedini Generator"
>
> Ist das sowas wie ein Deppenmagnet?

Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt, 
wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu 
adressieren. Es ist kein Grund, boshaft zu werden und seine gute 
Kinderstube zu vergessen. Leider gibt es Menschen, die mit gutem Willen 
gepaart mit Unwissenheit Geld verdienen – hier sollten wir aufklären, 
statt der Polarisierung Brennstoff zu liefern.

von Andreas (andi100)


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Hallo Bernhard,

danke für Deinen fundierten Beitrag. Du hast natürlich Recht. Der alte 
Bedini Thread fiel mir nur auf, da ich das Thema sehr interessant fand. 
Es wäre halt hilfreich, zu wissen wozu das Rad wirklich da sein soll, 
bevor man ein Projekt startet. Im 21. Jahrhundert braucht man halt kein 
Rad für die Steuerung eines Pulsladers, ein 555 Baustein tut das 
gleiche. Ich hatte Pulslader gebaut, da ich es "strange" fand, dass 
einer 100V- Pulse in eine Autobatterie schickt und die Batterie nicht 
etwa zerstört wird, sondern sogar ihre Kapazität vergrössert. Das mit 
der Overunity kommt noch als "Schmankerl" oben drauf, ich habe auch 
Zweifel und behaupte nicht, dass es geht. Um das wirklich ernsthaft zu 
diskutieren, muss man es, wie von Dir beschrieben, analysieren.
Das Problem der Diskussion: Schon alleine das Ziel, Overunity erforschen 
zu wollen ist heikel. Man trifft auf grosse Voreingenommenheit, wegen 
dem Grundsatz " there is no free Lunch". Scheitert man, spotten alle, 
man verschwendet Zeit und Geld. Ist es wirklich erfolgreich, sollte man 
vorsichtig sein es zu veröffentlichen. Der Grund, warum wir noch alle 
Stromzähler im Keller haben ist, entweder stimmt der Satz mit dem Lunch 
oder erfolgreiche Projekte werden unterdrückt - vorsicht Aluhut...

Diese Reaktionen sind schade, aber auch verständlich, es gibt viel zu 
viel Mist im Internet.  Die Schlussfolgerung: nur Bauen und  analysieren 
schafft Klarheit. Vielleicht war ich auch zu naiv, zu glauben da weiss 
jemand wirklich, warum Bedini das Schwungrad brauchte. Eine solche 
Diskussion war nicht meine Absicht.

von Oliver S. (oliverso)


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Bernhard W. schrieb:
> Falsifizierbarkeit: Ohne einen exakten Schaltplan und Messprotokolle
> kann niemand deine Ergebnisse oder von anderen prüfen oder nachbauen.

Nein. Für Unsinn dieser Art mit dem Ziel Overunity gilt die 
Beweislastumkehr: es müsste schon eine voll funktionsfähige Anlage 
geben, an der dann geprüft würde, wo und wie die denn die bisher 
anerkannten Erkenntnisse der Physik überwindet. Man beachte den 
Konjunktiv.

Alles andere sind esoterische Fantastereien. Daran gibt es nichts zu 
prüfen.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Andreas (andi100)


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Oliver S. schrieb:

> Alles andere sind esoterische Fantastereien. Daran gibt es nichts zu
> prüfen.

Das ist Schubladen- Denken meiner Meinung nach.
Ich muss heute noch an einen Besuch beim Elektronik- Händler in den 
frühen 80ern denken. In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED 
kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so 
etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte 
stattdessen kleine Glühlampen kaufen.
Nun, irgendwann später gab es dann neben grün, rot, gelb auch blaue LEDs 
und somit auch weiss. Mit dem Mindset des Händlers wären nie blaue LEDs 
entwickelt worden.

von Johnny B. (johnnyb)


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Andreas schrieb:
> wollte ich eine weisse LED
> kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so
> etwas gibt es nicht.

Genaugenommen gibt es auch heute noch keine weissen LEDs. Zwar kommt 
Licht raus, welches weiss erscheint, aber in Wahrheit produziert der 
Chip selber blaues Licht und eine fluoreszierende Schicht zaubert dann 
daraus noch ein paar mehr Spektrallinien, welche dann eben das weiss 
anmutende Licht erzeugen. Wirklich weiss ist es allerdings nicht, wenn 
man sich das Spektrum ansieht und daher sind weisse LEDs auch für viele 
Technische Anwendungen ungeeignet, welche wirklich weisses Licht 
erfordern.

von Andreas (andi100)


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Hallo Jonny,

das weiss ich schon, wollte nur kein Fass aufmachen. Vermutlich hätte er 
beim Verlangen einer blauen LED das Gleiche gesagt...

von Gunnar F. (gufi36)


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Andreas schrieb:
> In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED
> kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so
> etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte
> stattdessen kleine Glühlampen kaufen.

1991 erklärte mir mein dummer Chef (Verkäufertyp) dass man irgendwann 
den ganzen Sendekram für 2,4GHz mal alles auf einen Chip integrieren 
würde. Ich kluger, frisch ausgebildeter Diplom-Ingenieur erklärte ihm 
ganz genau, warum das nicht ginge: Dafür braucht es verteilte 
Bauelemente und so was kann man nicht integrieren.
Tja, dumm gelaufen Herr Dipl.-Ing: Er hatte Recht, heute kaufst du für 
3,50 einen Bluetooth-Kopfhörer und da ist der Kram on Chip!

von Udo S. (urschmitt)


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Oliver S. schrieb:
> es müsste schon eine voll funktionsfähige Anlage
> geben, an der dann geprüft würde, wo und wie die denn die bisher
> anerkannten Erkenntnisse der Physik überwindet. Man beachte den
> Konjunktiv.

Eine nachbaubare funktionsfähige Anlage

von Andreas (andi100)


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Hallo Gunnar,

ja, das einmal eingesaugte, komplexe Wissen, schmeisst keiner so gerne 
über den Haufen. Bei der Telekom (Post) glaubte man Ende der Achziger 
auch, dass nie alle drahtlos telefonieren können (Bandbreite als 
Begründung). Niemand ahnte, was da kommt. Deshalb sollte man die 
Overunity Forscher auch nicht alle in eine Schublade stecken... 
Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven.

von Oliver S. (oliverso)


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Andreas schrieb:
> Ich muss heute noch an einen Besuch beim Elektronik- Händler in den
> frühen 80ern denken. In meiner Naivität wollte ich eine weisse LED
> kaufen. Der Händler lächelte mich als Bub milde an und erklärte, so
> etwas gibt es nicht. Das sei unmöglich herzustellen, ich könnte
> stattdessen kleine Glühlampen kaufen.

Wer den Unterschied zwischen esoterischem Unsinn und technologischen 
Grenzen nicht versteht, soll halt weiter an Overunity basteln. Die 
Notwendigkeit ernsthafter Diskussion darüber begründet das aber nicht.

Oliver

von Udo S. (urschmitt)


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Andreas schrieb:
> ja, das einmal eingesaugte, komplexe Wissen, schmeisst keiner so gerne
> über den Haufen. Bei der Telekom (Post) glaubte man Ende der Achziger
> auch, dass nie alle drahtlos telefonieren können (Bandbreite als
> Begründung). Niemand ahnte, was da kommt.

Das eine ist die Weiterentwicklung existierender Technologie (Funk) 
innerhalb bestehender physikalischer Gesetzmäßigkeiten (Maxwellsche 
Gleichungen)

Das Andere ist die grundlegende Verletzung physikalischer 
Grundprinzipien (Energieerhaltung). Das dann verschleiert weil man 
angeblich irgendeine magische Energieform entdeckt habe, die bisher 
unentdeckt wäre.

Zeigt einen nachbau/nachprüfbaren Versuch/Aufbau. Einen!

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Andreas schrieb:
> Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven.

Und wo würdest Du Dich da einordnen?

von Εrnst B. (ernst)


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Andreas schrieb:
> Deshalb sollte man die
> Overunity Forscher auch nicht alle in eine Schublade stecken

Es gibt grob vier Schubladen:

1) Diejenigen die es geschafft haben. Die haben erst kleine, dann große 
Kraftwerke gebaut, versorgen jetzt die ganze Welt mit freier Energie, 
sitzen in ihrer Champagner-gefüllten Massiv-Gold Badewanne und schauen 
zu wie ihr Kontostand sekündlich um Millionen steigt.

2) Diejenigen, die (1) erreichen wollen: Die bauen irgendwelche obskuren 
Bauanleitungen aus YT-Videos nach und geben viel Geld für Bausätze, 
Bücher und Anleitungen aus.

3) Diejenigen, die denen aus Schublade (2) das Geld aus der Tasche 
ziehen wollen: Die produzieren genau die Verschwörungstheorien, 
YT-Videos, heiße Luft, Bausätze etc, die sich gerade gut verkaufen.

4) Diejenigen, die ein minimales Grundverständnis von Physik haben und 
bei all der Schwurbelei nur den Kopf schütteln können. Die überlegen, ob 
"Schublade 2" noch zu retten ist, oder ob die Gehirne bereits so 
kaputtgeschwurbelt wurden, dass ein Hard-Reset mit Rücksetzen auf 
Werkseinstellung notwendig wäre...

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Εrnst B. schrieb:
> Es gibt grob vier Schubladen:
> ...

ROFL

Wie viele sind in der ersten Schublade?

von Alexander (alecxs)


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Das Forum ist unterste Schublade.

von Udo S. (urschmitt)


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Alexander schrieb:
> Das Forum ist unterste Schublade.

Wenn die vierte die unterste ist, hast du zum Großteil recht.
Hast du dich bzgl. der Nullpunktsenergie mal schlau gemacht?

von Rbx (rcx)


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Wollt ihr nicht lieber einen Thermomix hacken?

von Harald K. (kirnbichler)


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Bernhard W. schrieb:
> Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt,
> wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu
> adressieren.

Schwachsinn ist Schwachsinn. Die Welt wird durch die Beschäftigung mit 
Schwachsinn nicht gerettet.

von Bernhard W. (barns)


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ma W. schrieb:
> man man ihr seid ja alle recht voreingenommen, wieso wundert mich das in
> einem forum für ingenieure nicht?

Ihre passiv-aggressive Formulierung lässt vermuten, dass Sie selbst 
nicht frei von einem Bias sind. In der Grundlagenforschung ist rigorose 
Skepsis kein Hindernis, sondern eine Schutzfunktion. Würden Sie 
Medikamente einnehmen, die ohne transparente, reproduzierbare Tests an 
Menschen erprobt wurden?

> 1. ist das kein perpetuum mobile, das hat bedini selbst nie behauptet
> und es ist zu köstlich wie sich der verstand der meisten direkt in den
> "schwachsinn-modus" schaltet sobald er den begriff "freie-energie" hört.
> freie energie ist energie die aus heutigem erkenntnisstand nicht nutzbar
> ist, das heisst aber nicht, dass es nicht vielleicht irgendwann möglich
> ist ein teil davon zu nutzen.

Begrifflichkeit: Hier liegt ein fundamentales Missverständnis vor. In 
der Physik ist ‚Freie Energie‘ (Helmholtz-Energie F) exakt der Teil der 
inneren Energie U, der laut Thermodynamik für Arbeit nutzbar ist (U = F 
+ TS). Es ist kein mystischer Speicher, sondern eine präzise 
mathematische Größe. TS die Gebundene Energie ist der Teil der Inneren 
Energie der nicht nutzbar ist.

> 2. gibt es genug berichte darüber, dass sowohl bedini als auch andere
> wissenschaftler einen solchen generator/motor aufgebaut und effekte
> beobachten konnten die so nicht eklärbar waren bzw immer noch sind.

Könnten Sie 1–2 Quellen nennen, die lückenlos nachvollziehbar sind? Es 
wäre für die Diskussion hier wertvoller, über konkrete Versuchsaufbauten 
zu sprechen als über bloße Behauptungen.

> 3. heisst sein buch "bedinis free energy"
>
>
> ich glaube ja genauso wenig wir ihr an ein perpetuum mobile wir alle
> hier, aber ihr könnt euch doch nicht alle einfach so dagegen wehren
> etwas neues zu entdecken auch wenn es bis jetzt nicht in euer weltbild
> passt

Die Physik ist keineswegs starr. Die ‚Wikipedia: Liste ungelöster 
Probleme der Physik‘ ist lang und die meisten Ingenieure lieben die 
Herausforderung des Unbekannten. Aber man braucht eine gemeinsame 
Sprache und Methodik – und die ist nun mal die Mathematik und die 
systematische Reproduzierbarkeit.

> also immer noch kein interesse zusammen hier im forum ein paar infos
> etc. zu sammeln? ich meine es wär ja sinnvoller als das was hier in den
> meisten threats produziert wird

Dass sich bis jetzt alle dieser Apparate am Ende als Messfehler oder 
bewusster Scam entpuppen, ist kein Vorurteil, sondern statistische 
Realität.

Für den Austausch über schwer nachvollziehbare Theorien sind Plattformen 
die man bei google mit ‚overunity‘ findet sicherlich der passendere Ort, 
als ein Mikrocontroller und Elektronik Forum. Die meisten sind jedoch 
kostenpflichtig, aber dafür ist die Energie danach gratis. ;)

: Bearbeitet durch User
von Bernhard W. (barns)


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Harald K. schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Ich finde es prinzipiell positiv, dass sich jemand damit beschäftigt,
>> wie man die Welt retten kann, und den Mut aufbringt, das öffentlich zu
>> adressieren.
>
> Schwachsinn ist Schwachsinn. Die Welt wird durch die Beschäftigung mit
> Schwachsinn nicht gerettet.

Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald 
K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen.

Kontinentaldrift (Plattentektonik) – Alfred Wegener (1912)
Keimtheorie der Krankheiten – Ignaz Semmelweis & Louis Pasteur (19. Jh.)
Helicobacter pylori als Ursache von Magengeschwüren – Barry Marshall 
(1980er)
Flugzeuge/Raumfahrt – Robert Goddard & Brüder Wright
Die Relativitätstheorie (Einstein)
...

Jedoch liegt der unterschied darin, dass es einer seriösen Überprüfung 
standhielt. Nicht wie etwa die die auf die andere Liste kommen...

Der Piltdown-Mensch (Der „Missing Link“) (1912)
Elizabeth Holmes & Theranos (2015)
Andrew Wakefield & die Autismus-Lüge (1998)
Bedini-Motor (Bedini SSG)
...

von Soul E. (soul_eye)


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In einer Zeit, wo immer mehr Arbeitsplätze wegfallen oder ins Ausland 
verlagert werden, sind wir froh über jeden, der mit neuen Produkten oder 
Dienstleistungen neue Geschäftsfelder erschließt. Schublade 2) liefert 
offensichtlich ein Marktpotential, das von Schublade 3) effektiv 
erschlossen wird.

von Hans W. (hanswieland)


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Ich kenne zwei Menschen, die in diesem Umfeld tätig waren. Der eine 
wollte mit "freier Energie" aus der Luft Batterien laden. Der andere 
wollte einen Verbrennungsmotor zum Teil mit Wasser betanken, um 
Kraftstoff zu sparen. Beide haben viele tausend Euro in ihre Versuche 
gesteckt. Zuerst waren sie ganz nett und nur ein bisschen Schu-schu, 
aber das wurde im Laufe der Jahre immer Schlimmer, bis hin zu 
Verfolgungswahn, Missachtung der staatlichen Gewalten und Anstiftung zu 
gefährlichen Aktionen.

Es ist besser, sich nicht anstecken zu lassen.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Hans W. schrieb:
> Der andere
> wollte einen Verbrennungsmotor zum Teil mit Wasser betanken, um
> Kraftstoff zu sparen.

Das funktioniert sogar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wassereinspritzung

von Hans W. (hanswieland)


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Ralf X. schrieb:
> Das funktioniert sogar.

Ja aber nicht praktikabel. Daran hat er sich aufgerieben.

von Harald K. (kirnbichler)


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Bernhard W. schrieb:
> Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald
> K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen.

Du meinst, mir zu widersprechen, tust es aber gar nicht.

Was soll das?

von Andreas (andi100)


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Ralf X. schrieb:
> Andreas schrieb:
>> Zugegeben die Ganzen "Halbwissen- Forscher" nerven.
>
> Und wo würdest Du Dich da einordnen?

Ja, da gehöre ich natürlich auch dazu. Dass ich aber mit einem etwas 
langen Posting zum Bedini- Motor solche Emotionen auslöse, hätte ich 
nicht gedacht.
Meine Absicht war aber keineswegs zu nerven. Vor der Arbeit von Bedini 
habe ich Respekt, nervtötend daran ist, dass er den physikalischen 
Nutzen der Komponenten nicht wirklich erklärt. Hoax hin oder her, da hat 
jeder seine eigene Meinung.

Klar, wenn man Overunity kategorisch ausschliesst, ist das ganze 
lächerlich.

Sorry, das hier ist definitiv das falsche Forum für solche Themen. Mein 
Fehler, dies nicht gleich erkannt zu haben. Selbstverständlich 
respektiere ich das und werde hier nichts mehr zum Thema posten.

von Thomas B. (thombde)


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So,.... heute ist erstmal Bergfest.
Morgen ist der kleine Freitag, und am WE sieht die Welt schon ganz 
anders aus.
Also, ist doch alles gut.

von Bernhard W. (barns)


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Harald K. schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Da muss ich wiedersprechen. Ihr postualt ist falsifizierbar Herr Harald
>> K. Da gibt es genügend Beispiele, die ihre Aussage wiederlegen.
>
> Du meinst, mir zu widersprechen, tust es aber gar nicht.
>
> Was soll das?

Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich, 
insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was 
Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft 
nicht zum Verständnis der Sache. Menschen implizit als schwachsinnig zu 
titulieren, finde ich unverschämt und sehr unhöflich.

Wertschätzung und Hilfestellung zum kritischen und wissenschaftlichen 
Denken sind langfristig für die Gesellschaft nützlicher, umso mehr, da 
diese Diskussion auch Teil von AI-Trainingsdaten sein wird. Daher ist 
fundiertes und wertschätzendes Miteinander noch wichtiger. (Auch wenn es 
sehr nach einer trolligen Werbeaktion riecht.)

Was ich sagen wollte: Als 'richtiger' Physiker, also mit Uni-Abschluss, 
weiß ich aus eigener Erfahrung, dass gewisse Dinge nur durch Experimente 
gefunden bzw. überprüft werden können und viele Effekte noch ihrer 
Beschreibung harren. Für Laien und sogar Gelehrte ist es vorab schwer 
abzuschätzen und oft überraschend. Wie Feynman schon sagte: 'experiment 
is the ultimate test of a theory'.

Anekdote: Ich war Mitglied eines 'Christian Doppler Labors' zum Thema 
'Organische Halbleiter im Bereich Elektrolumineszenz' (kein Bio-Zeug, 
sondern Halbleiter aus der organischen Chemie) und habe per Zufall im 
Jahr 2010 einen durchaus produktionsrelevanten Effekt gefunden, der uns 
zuerst nur als Zufall bzw. einmalige Sache vorkam. Daher wurden von uns 
weitere Analysen als Zeitverschwendung (also als nicht zielführend) 
eingestuft. Aber das Interesse daran, ob der Effekt reproduzierbar ist, 
war größer, und siehe da, er war es. Und wir haben heute OLED-Displays, 
die damit produziert werden.

Vieles hat sich aber auch als nicht zielführend erwiesen, und das war 
eigentlich das Wichtigste, das ich im Studium der Materie und der 
experimentellen Grundlagenforschung gelernt habe: Eine Hypothese wieder 
'loslassen' zu können, wenn sie widerlegt ist, auch wenn es noch so 
schön wäre, wenn sie wahr würde, denn sonst landet man in einer 
klassischen Neurose oder sogar Psychose, wie oben beschrieben.

von Mani W. (e-doc)


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Andreas schrieb:
> Ich hatte Pulslader gebaut, da ich es "strange" fand, dass
> einer 100V- Pulse in eine Autobatterie schickt und die Batterie nicht
> etwa zerstört wird, sondern sogar ihre Kapazität vergrössert.

Und da fängt es an...

von Udo S. (urschmitt)


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Bernhard W. schrieb:
> Wie Feynman schon sagte: 'experiment
> is the ultimate test of a theory'.

Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und 
es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment.
Die Pseudo-Theorien verletzten fundamantale Grundsätze der Physik und 
lesen sich, als hätte jemand einfach einen Haufen Begriffe aus der 
Physik genommen und damit Bullshit Bingo gespielt.

Das nervt einfach nur.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Udo S. schrieb:
> Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und
> es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment.

Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt?

von Udo S. (urschmitt)


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Alexander schrieb:
> Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt?

Keinen, ich muss auch nicht auf den Tisch schei..en um zu wissen dass es 
stinkt.

von Harald K. (kirnbichler)


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Bernhard W. schrieb:
> Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich,
> insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was
> Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft
> nicht zum Verständnis der Sache.

Warum siezt Du mich eigentlich? In den meisten deutschsprachgen 
Internetforen (wie z.B. diesem hier) wird das als latent-aggressiv und 
feindselig wahrgenommen.

Es gibt Ausnahmen, aber dieses Forum hier ist keine davon.

Und ich bleibe dabei: "overunity", "freie Energie" etc. pp. sind 
Schwachsinn, mit dem man sich nicht beschäftigen muss.

Die Arroganz, auf früher mal abgelehnte wissenschaftliche Erkenntnisse 
zu verweisen, ignoriert sämtliche wissenschaftlichen Fortschritte der 
letzten 150 Jahre.

Und dieser ganze Quatsch hier ist ausreichend oft widerlegt worden - 
anders, als "damals", wo Erkenntnisse nicht widerlegt, sondern nur als 
nicht dem Weltbild entsprechend abgelehnt wurden.

Es ist von daher geistige Onanie, sich mit dem Kram überhaupt zu 
beschäftigen, eben Weil. der. Kram. schon. widerlegt. wurde.

von Alexander (alecxs)


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Alexander schrieb:
> Sollte an der Sache was dran sein, dann wäre meine "Erklärung" dass mit
> den Schwungradkonstruktionen die Gravitation angezapft wird.

Der Kommentar von Kurt Gminder unter dem Artikel spricht von 
Massenträgheit (der kurze Text)

https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/bedini-technologie-der-zukunft#comment3038

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Alexander schrieb:
> Gravitation angezapft

Wie zapft man konservative Kräfte an?

von H. H. (hhinz)


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Wolfgang R. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Gravitation angezapft
>
> Wie zapft man konservative Kräfte an?

Oktoberfest.

von Rbx (rcx)


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Bernhard W. schrieb:
> Für Laien und sogar Gelehrte ist es vorab schwer
> abzuschätzen

Naja, mit etwas Übung kann man schon weit kommen. Wissenschaft selber 
kann oft auch sehr schematisch sein, also an bestimmten Ideen 
festkleben, so sind dann gewisse Experimente über 100 Jahren recht 
ähnlich. Alter Wein in neuen Schläuchen gewissermaßen. Früher gab es 
auch viel Diskussionen über kalte Fusion - oder in den Sagenbüchern auch 
Leute, welche andere Leute mit Geldverdoppelungsmaschinen betrügen.
Ich hatte gestern sogar die KI gefragt, wie man Mafia-Spiele gewinnen 
kann - wenn man die Mafia-Leute schon erkannt hat - nur: wie kann man 
die Kommunikation verbessern? Das ist nämlich bei Mafia-Spielen nicht so 
einfach. Immerhin hatte mir die KI 5 gute Anhaltspunkte mit meinen 
eigenen Hintergrund-KnowHow erstellt.
Außerdem hatte ich die KI auch mal gelobt, denn wenn man gut in 
Wahrscheinlichkeitsrechnung ist, ist man generell gut dabei ;) Aber 
nicht so wie am Ende die Schachcompis, die einen nicht mehr gewinnen 
lassen.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Alexander schrieb:
> Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt?

Alex, zeig doch mal deine(n) "Bedini(s)". Welchen Wirkungsgrad erreichst 
du damit?

von Marcel V. (mavin)


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Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4 
Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100% 
nutzen können!

Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation.

Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation).

Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man 
könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was 
rauskitzeln.

Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss 
auch noch elektrisch leitfähig ist.

Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd 
100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man 
sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile!

von Udo S. (urschmitt)


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Marcel V. schrieb:
> Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd
> 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen

Eine Kraft ist keine Energie. Erst wenn die Kraft über einen Weg wirkt, 
wird Arbeit (= Energie) verrichtet.
Wäre es anders würde dein Hintern zu glühen anfangen, nur weil du auf 
einem Sessel sitzt. Denn auch da wirkt deine Gewichtskraft permanent.

Und wenn du irgendwelche Energie "aus dem Schwungrad herausziehst", dann 
verliert es mindestens genau diese Energie, die es in Form vom 
Lageenergie oder Schwungenergie gespeichert hat.

Das ist ganz einfach und nennt sich Energieerhaltung.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Marcel V. schrieb:
> Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4
> Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100%
> nutzen können!

Was für ein Schwachsinn.

von Bernhard W. (barns)


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Alexander schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Genau das ist doch der Knackpunkt. Es fehlt eine schlüssige Theorie, und
>> es gibt kein einziges nachprüfbares Experiment.
>
> Wieviele Bedinis hast Du denn schon auf dem Tisch gehabt?

Hallo Alexander, nach 10 Jahren Beschäftigung mit dem Thema hast du 
sicher schon eigene Apparaturen aufgebaut, um die Bedini-Maschine 
wirklich zu verstehen und zu beweisen, warum der Wirkungsgrad 
physikalisch > 1 sein soll.

Um das zu verifizieren, hast du sicher ein ausreichend schnelles und 
auflösendes Oszilloskop verwendet (mind. 1 GS/s) und kein herkömmliches 
Multimeter, um die extrem kurzen Spannungsspitzen aus dem Back-EMF 
(Lenz'sche Regel) zeitlich überhaupt aufzulösen und nicht zu übersehen.

Hast du dabei die Ladungsmenge exakt vermessen, die in die Apparatur 
hineinfließt und die auf der Ladeseite wieder hinausfließt? Was war das 
exakte Verhältnis der beiden Werte (Qout / Qin)?

Ich schätze du warsz leider enttäscht da es < 1 war richtig?

von Bernhard W. (barns)


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Marcel V. schrieb:
> Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4
> Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100%
> nutzen können!
>
> Die erste Kraft ist die Schwungmasse bei Rotation.
>
> Die zweite Kraft ist die Gewichtskraft des Schwungrades (Gravitation).
>
> Die dritte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad magnetisch ist. Man
> könnte da bei spezieller Formgebung mit Permanentmagneten noch was
> rauskitzeln.
>
> Und die vierte Kraft ist, dass das Eisenschwungrad zu allem Überfluss
> auch noch elektrisch leitfähig ist.
>
> Wenn es der Menschheit jetzt gelänge, alle vier Kräfte mit nur annähernd
> 100%igem Wirkungsgrad aus dem Schwungrad herauszuziehen, dann hätte man
> sogar mehr als nur ein einfaches Perpetuum Mobile!

Du übersiehst, dass der Wirkungsgrad das Verhältnis von Output/Input 
ist, und der Faktor wird < 1 sein.

1. Du muss das Rad mal zum drehen bekommen.
2. Du musst dsa Rad wo hinheben.
3. Das ist nicht verständlich was du hier meinst. Meinst du 
ferromagnetisch, als Material eigenschat, oder ist das Eisenrad 
magentisiert und ein Permanentmagent?
4. Was meinst du damit? Es entstehen Wirbelströme und es wird warm?

Es scheint, dass du die physikalischen Prinzipien nicht richtig 
verstanden hast. Versuche doch mal, das was du schreibst in google searc 
im AI modus einzugeben. Nicht deine LLM die dir immer recht gibt. Was 
kommt da raus?

von Oliver S. (oliverso)


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Alexander schrieb:
> Der Kommentar von Kurt Gminder unter dem Artikel spricht von
> Massenträgheit (der kurze Text)
> 
https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/bedini-technologie-der-zukunft#comment3038

Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel 
ironisch gemeint hier verlinkt hast. Denn wenn nicht, ist wirklich jede 
weitere Diskussion hinfällig.

Oliver

von Gunnar F. (gufi36)


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Hey Leute, hallo Bernhard,
bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere!
Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt, 
so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe.
Aber:
Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl 
gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie 
oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich 
gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen!
Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die 
Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin 
montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese 
dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine 
Maschine?
Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen 
wurde?

von Alexander (alecxs)


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Oliver S. schrieb:
> Ich hoffe ja ganz stark, dass du dieses sinnentleerte Geschwafel
> ironisch gemeint hier verlinkt hast.

Nein. Habe das bei einer KI gefragt:

Alexander schrieb:
> Kann man Spannungsspitzen erzeugen mit Impulsen die so kurz sind dass
> die Massenträgheit dafür sorgt dass das Schwungrad nicht gebremst wird
> (Reibung vernachlässigt)?

Die Antwort war ja

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Alexander schrieb:
> Die Antwort war ja

Die Antwort ist falsch. Typisch KI halt.

von Alexander (alecxs)


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Kannst Du die KI bitte davon überzeugen?

von Oliver S. (oliverso)


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Warum?

Die wichtigste Aufgabe der NI bei der Anwendung von KI ist es, in den 
KI-Aussagen den Unsinn zu erkennen. Klappt das nicht, ist das ein 
Problem der zum Einsatz gebrachten NI, nicht der KI.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Gunnar F. schrieb:
> Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die
> Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin
> montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese
> dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse

Kapillarkraft ist eigentlich keine Energiequelle! Der Docht kann 
Flüssigkeit durch Kapillarkraft nach oben transportieren, aber diese 
Flüssigkeit läuft normalerweise nicht von alleine wieder nach unten, um 
Energie zu erzeugen, ohne dass Reibung oder Oberflächenspannung die 
Bewegung stoppen.

Dass es bei dir trotzdem funktioniert, ist schon ein kleines Wunder und 
wenn dieses Flügelrädchen nur mit einem Tropfen pro Stunde angetrieben 
würde und sich nur einmal um 360° drehen würde, dann wäre es trotzdem 
lustig anzusehen! Diese Konstruktion würde übrigens tatsächlich bis zum 
St Nimmerleinstag weiterlaufen.

von Bernhard W. (barns)


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Harald K. schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Ich empfand Ihren Kommentar als sehr maßregelnd und unhöflich,
>> insbesondere das wuchtige 'Nein'. Ich glaube, Sie zwar zu verstehen, was
>> Sie meinen, und bin teilweise Ihrer Meinung, aber eine Tautologie hilft
>> nicht zum Verständnis der Sache.
>
> Warum siezt Du mich eigentlich? In den meisten deutschsprachgen
> Internetforen (wie z.B. diesem hier) wird das als latent-aggressiv und
> feindselig wahrgenommen.
>
> Es gibt Ausnahmen, aber dieses Forum hier ist keine davon.

Dass Sie mein ‚Sie‘ als aggressiv empfinden, bedaure ich; für mich ist 
es eine Form der Wertschätzung, die ich auch in einem digitalen Raum 
eigentlich beibehalten möchte. Gibt es eine Forenregel diesbezüglich?
Zusätzlich wundert es mich, dass Sie sich an aggressivem Verhalten 
stoßen. Ihre Reaktionen und Kommentare waren offen aggressiv. Stört Sie 
also das Latente daran oder Aggression an sich?

> Und ich bleibe dabei: "overunity", "freie Energie" etc. pp. sind
> Schwachsinn, mit dem man sich nicht beschäftigen muss.

Das recht auf ihre Meinung haben Sie, und das mache ich ihnen auch nicht 
streitig. Wie kommen sie darauf, dass Sie sich damit beschäftigen 
müssten?

Wenn ich von 'Freier Energie' spreche, beziehe ich mich auf das 
physikalische Fundament der Thermodynamik (das Helmholtz-Potential). Es 
ist wichtig, hier präzise zu bleiben: Nur weil ein Begriff in 
esoterischen Kreisen missbraucht wird, verliert er in der Physik nicht 
seine Gültigkeit.

"Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht, 
meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht. 
Jedoch steht es meiner Meiung nach jedem frei zu experimentieren. Es ist 
ein geeigneter Aufbau um Physik und Chemie zu erklären und zu verstehen.

> Die Arroganz, auf früher mal abgelehnte wissenschaftliche Erkenntnisse
> zu verweisen, ignoriert sämtliche wissenschaftlichen Fortschritte der
> letzten 150 Jahre.

Der Satz ist eher eine emotionale Replik als ein logisches Argument. Er 
klingt zwar ‚hochtrabend‘, ist aber inhaltlich schief konstruiert.

1. Sie werfen mir vor, Fortschritte zu ignorieren, weil ich auf 
abgelehnte Erkenntnisse verweise. Wenn eine Erkenntnis früher abgelehnt 
wurde, heute aber (durch den Fortschritt) als richtig gilt, dann ist der 
Verweis darauf ja gerade ein Beleg der Akzeptanz für eben diesen 
Fortschritt – nicht dessen Ignoranz. Sie haben meine zweite Liste 
ignoriert, die zuerst hochgelobte und akzeptierte Theorien enthält, die 
sich dann als ‚Schwachsinn‘ entpuppt haben.

2. Als ‚Argument‘ taugt er nichts, weil er nur eine moralische Abwertung 
(‚Arroganz‘) enthält, aber keinen sachlich verwertbaren Inhalt hat.

> Und dieser ganze Quatsch hier ist ausreichend oft widerlegt worden -
> anders, als "damals", wo Erkenntnisse nicht widerlegt, sondern nur als
> nicht dem Weltbild entsprechend abgelehnt wurden.

Leider nein. Bitte referenzieren Sie eine dokumentierte Widerlegung, 
denn mir war es nicht möglich, eine solche als Referenz zu finden. Hier 
wird von der Fachwelt eine ähnliche Strategie verfolgt wie bei anderen 
‚wilden‘ Theorien: Solange keine Messungen seriös, transparent und 
reproduzierbar – also glaubhaft – präsentiert werden, die zeigen, dass 
die Gesetze der Thermodynamik widerlegt sind, wird es einfach ignoriert. 
Und das ist auch gut so, denke ich.

> Es ist von daher geistige Onanie, sich mit dem Kram überhaupt zu
> beschäftigen, eben Weil. der. Kram. schon. widerlegt. wurde.

Das könnte man auch als Aufklärung oder Edukation sehen. Zu 
falsifizierende Hypothesen und die Beschäftigung damit sind eine 
tägliche und real wichtige Arbeit in Entwicklung und Forschung. Das 
wissen Sie, oder?

Fazit: Ich bin völlig bei Ihnen, dass es physikalisch sehr, sehr, sehr 
wahrscheinlich ist, dass es kein Perpetuum mobile geben kann. Jedoch 
bedenke man, dass bisher noch nicht geklärt ist, woher alles kam. Falls 
es einmal etwas nicht gab und nun doch, dann entstand Energie aus dem 
Nichts. Meiner Meinung nach ist es aber wahrscheinlicher, dass es alles 
schon immer gab und nichts verschwindet – das wäre dann der allgültige, 
fundamentale Energieerhaltungssatz, der sich mit unseren Beobachtungen 
sehr gut deckt.

Zumindest sind wir zwei uns einig, dass der Bedini-Generator nicht so 
funktioniert, wie behauptet wird, und er mit an Sicherheit grenzender 
Wahrscheinlichkeit keinen Wirkungsfaktor
 hat.

Wo wir uns aber unterscheiden, ist bei der Höflichkeit und 
Wertschätzung. Es ist meiner Auffassung nach nichts Verwerfliches daran, 
sich mit etwas seiner Wahl zu beschäftigen. Oder sehen Sie sich in der 
Lage und in Ihrer Verantwortung, jedem Einzelnen vorzuschreiben, womit 
er/sie/es sich beschäftigen sollte und womit nicht?

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wolfgang R. schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> Ein großes schweres Schwungrad aus Eisen beinhaltet schon insgesamt 4
>> Kräfte, die wir bis zum heutigen Tag nicht alle gleichzeitig zu 100%
>> nutzen können!
>
> Was für ein Schwachsinn.

Beste Voraussetzungen als Minister (der Grünen) anzufangen

von Udo S. (urschmitt)


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Gunnar F. schrieb:
> Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die
> Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin
> montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese
> dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine
> Maschine?

Was meinst du mit Öl steigt um die Brennfläche runter?

Kapillareffekt ist erst mal, dass die Moleküle der Flüssigkeit durch die 
Oberfläche des Kapillarrohrs angezogen werden und deshalb ihre eigene 
Schwerkraft überwinden, bis die Gewichtskraft der Wassersäule der 
Anziehungskraft der Oberfläche entspricht.
Das funktioniert aber nur, wenn die Flüssigkeit kohäsiv ist, die 
Flüssigkeitsteilchen sich also sich auch gegenseitig anziehen.
Wenn sich die Flüssigkeit jetzt wieder von dieser Oberfläche entfernen 
soll, muss zusätzlich Energie aufgewendet werden um diese Anziehung zu 
überwinden.
Sprich, verdunstet Flüssigkeit im Docht, wird die notwendige 
Verdunstungsenergie etwas größer sein, als bei Verdunstung von einer 
Flüssigkeitsoberfläche, denn die Molküle müssen nicht nur die 
Anziehungskraft untereinander überwinden, sondern zusätzlich die 
Anziehungskraft zur Kapillaroberfläche.

Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem 
Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich 
das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit 
heraustropfen, denn die Gewichtskraft der Flüssigkeitssäule zum offenen 
Ende ist kleiner als die Kapillarkraft, sonst hätte die Flüssigkeit am 
langen Ende nicht so hoch steigen können.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Bernhard W. schrieb:
> "Overunity" sehe ich sehr kritisch

Na immerhin.

Bernhard W. schrieb:
> es steckt aus meiner Sicht,
> meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht.

nicht meist - immer!

Das Internet ich brechend voll von Leuten, die auf schlecht gemachten 
YouTube Filmchen ihre abstrusen konstruktionen zeigen und jedes Mal 
darauf hinweisen, dass nur noch ein klein wenig Optimierung fehle, bis 
es wirklich funktioniert. Es ist langweilig und zuweilen auch 
erbärmlich.

Wie kann es sein, dass Millionen von Experimentatoren bislang völlig 
erfolglos bei der Konstruktion eines Overunity-Generators waren? Könnte 
es en schlichten physikalischen Gesetzmäßigkeiten liegen?

von Marcel V. (mavin)


Angehängte Dateien:

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Udo S. schrieb:
> Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem
> Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich
> das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit
> heraustropfen

Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem 
Öllämpchen eine Öllache vorfand!

Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten 
kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man 
nahe an der realen Bauform des Öllämpchens.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Marcel V. schrieb:
> Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem
> Öllämpchen eine Öllache vorfand!

Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde 
das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen 
wollen. Ein Teil des Öls wird aber aufgrund thermischer Energie im 
Bereich des Dochtes verdunsten und ggf. auf dem Kragen kondensieren, 
wenn man lang genug wartet, bildet sich dort ein Tropfen, der nicht mehr 
an die Kapillarkräfte gebunden ist. Die Energie kommt dann also aus der 
Umgebungstemperatur.

von Johnny B. (johnnyb)


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Wolfgang R. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Gravitation angezapft
>
> Wie zapft man konservative Kräfte an?

In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma.

von Bernhard W. (barns)


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Gunnar F. schrieb:
> Hey Leute, hallo Bernhard,
> bitte verzeiht, wenn ich diese Diskussionsrunde kapere!
> Ich bin Elektrotechniker und glaube, dass es kein Perpetuum Mobile gibt,
> so fest dass ich noch nicht einmal jemals einen Testaufbau gemacht habe.
> Aber:
> Ich hatte mal ein Öllämpchen aus Griechenland. Ein Behälter mit Öl
> gefüllt, ein Docht darin, ich glaube jeder hier kennt die Dinger. Wie
> oft hatte ich morgens neben dem Ding eine Öllache. Und DAS würde ich
> gerne mal von einem kompetenten Physiker erklären lassen!
> Durch die Kapilllarwirkung steigt das Öl im Docht auf, um die
> Brennfläche herum wieder runter. Wenn ich jetz ein Flügelrädchen da hin
> montiere, das durch die fallenden Tropfen angetrieben wird, und diese
> dann in ihren Behälter zurück tropfen lasse, was ist das dann für eine
> Maschine?
> Nutze ich da Energie, die der Umgebung durch Verdunstungskälte entzogen
> wurde?

Soweit ich mich erinnere – es ist schon eine kleine Weile her –, hat der 
Kapillareffekt im Allgemeinen nichts mit Wärmeenergie oder der 
Brownschen Molekularbewegung zu tun. Er ist vielmehr das Ergebnis 
unterschiedlicher Anziehungskräfte zwischen verschiedenen Stoffen: 
Öl-Öl, Öl-Luft, Öl-Dochtlampen, Öl-Keramik usw. Das ist die 
elektromagnetische Wechselwirkung zwischen den Molekülen, wie zum 
Beispiel die Van-der-Waals-Kraft. Wie genau hier Adhäsion und Kohäsion 
zusammenspielen, würde wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Details kann 
eine KI wie die auf Google Search basierende Technologie anschaulicher 
erklären.

Interessanter sind die Details Ihres Settings. Könnten Sie den Aufbau 
bitte genauer beschreiben? Es gäbe nämlich mehrere Erklärungen, warum 
dort Öl neben der Lampe lag:

Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass 
Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten, 
dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist. 
Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage.

Undichtigkeit: Die Lampen sind oft nicht glasiert. Durch den 
wärmebedingten Viskositätsverlust diffundiert das Öl eventuell durch das 
Material.

Siphon-Effekt: Reicht das äußere Dochtende unter den Flüssigkeitsspiegel 
im Inneren? Falls ja, wirkt der Docht wie ein Heber. Ansonsten würde ein 
Tropfen allein durch die Kohäsion am Dochtende hängen bleiben und nicht 
ohne äußere Kraft abfallen.

Benetzung: Liegt der Docht irgendwo am Lampenkörper an? Da Öl eine 
geringe Oberflächenspannung hat, „kriecht“ es durch Adhäsion über 
Flächen. An einer Krümmung oder Kante könnte es sich dann sammeln und 
nach unten fließen.

von Alexander (alecxs)


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Bernhard W. schrieb:
> "Overunity" sehe ich sehr kritisch, und es steckt aus meiner Sicht,
> meist ein Scam der gutgläubigen Menschen das Geld aus den Taschen zieht.

Wie soll man sonst mit freier Energie reich werden?

Wolfgang R. schrieb:
> Alexander schrieb:
>> Gravitation angezapft
>
> Wie zapft man konservative Kräfte an?

Hast Du bei Star Trek TNG nicht aufgepasst?

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Wolfgang R. schrieb:
> Ist jetzt nur so eine Vermutung von mir, aber aus eigener Kraft würde
> das Öl im Docht nicht die Heimeligkeit der Kapillarwirkung verlassen
> wollen.

Genau. Falls die Öllampe gebrannt hat könnte man es erkären, dass 
einfach das Öl im Docht beim verdampfen gekocht und Spritzer gebildet 
hat.
Die Energie käme also aus der Verbrennung, die das Öl zum verdampfen 
bringt.

Aber dass es kalt vom Docht ablaufen sollte, kann eigentlich nur 
passieren wenn das Dochtende außen tiefer liegen würde als der Ölpegel 
in der Lampe.
Bzw. der Docht liegt an der Keramikwandung. Das Keramik ist auch eine 
adhäsive Oberfläche, an der das Öl ablaufen kann.

In den letzten beiden Fällen kommt die Energie dafür aus der danach 
geringeren potentiellen (Lage)Energie des Öls neben der Lampe.

von Bernhard W. (barns)


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Marcel V. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Wenn du ein Kapillarrohr in form eines Spazierstocks mit gebogenenem
>> Griff hast und das lange Ende in die Flüssigkeit stellst, so dass sich
>> das Rohr bis oben vollsaugt, wird am Griff-Ende keine Flüssigkeit
>> heraustropfen
>
> Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem
> Öllämpchen eine Öllache vorfand!

Die Frage ist nicht ob, sondern warum? Da gibt es viele Möglichkeiten.

> Statt eines gebogenen Griffendes, sollte man besser einen geneigten
> kegelförmigen Blechkragen mit Abtropfnase einsetzen, somit bleibt man
> nahe an der realen Bauform des Öllämpchens.

Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon, 
was Sie beobachtet haben. Ohne Flamme, im kalten Betrieb, ohne 
Verbrennung, was ja einem Energieverbrauch entspräche.

von Gunnar F. (gufi36)


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Marcel V. schrieb:
> Fakt ist jedoch, dass Gunnar trotzdem jeden Morgen neben seinem
> Öllämpchen eine Öllache vorfand!

Danke Marcel, Du hast das sehr zutreffend skizziert!
Klar, könnte es auch einfach eine Kapillarwirkung an der keramisch 
(glasierten) Oberfläche der Lampe geben. Kann ich mir gut vorstellen, 
denn ein Ölfleck auf einem Medium neigt ja dazu, sich maximal 
auszudehnen.

Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne 
sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter 
bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es 
still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit 
aufgenommen.

Wir können ja mal ein Crowdfunding starten: Öllämpchen-Kraftwerk mit 1W 
Experimentalleistung! Bräuchte man höchstens 10.000 Stück dafür....

Bernhard W. schrieb:
> Die wichtigste Frage: Haben Sie die Tropfen jemals fallen sehen? Dass
> Sie die Lache erst am nächsten Morgen bemerkt haben, lässt vermuten,
> dass das „Abtropfen aus dem Docht“ lediglich eine Hypothese ist.
> Richtig? Falls ja, kämen andere Ursachen infrage.

Nein, das habe ich nicht. Und es ist ja nicht tatsächlich herunter 
getropft, sondern hat sich sicherlich auf der Oberfläche kriechend 
bewegt.

von Marcel V. (mavin)


Angehängte Dateien:

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Johnny B. schrieb:
> In der Parapsychologie verwendet man dazu unter anderem Ektoplasma.

Wobei das Ektoplasma als Brücke dient, durch die Geister aus 
Körperöffnungen wie Mund oder Ohren austreten und die Form einer 
geheimnisvoll aussehenden, klebrigen Substanz annehmen können. Diese 
Substanz soll angeblich die Gestalt eines Gesichts annehmen können, um 
mit den Anrufern zu sprechen.

Die schwarze klebrige ektoplasmische Substanz besteht in Wirklichkeit 
überwiegend aus irdischen Kohlenstoffverbindungen, die von den Geistern, 
wie von Geisterhand zum Leben erweckt werden können!

Das hört sich zunächst einmal unheimlich gespenstisch an, ist aber alles 
physikalisch und auf chemischer Basis erklärbar.

👻

von Udo S. (urschmitt)


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Gunnar F. schrieb:
> Aber das Dumme am Ende des Tages ist halt, dass sich das Öl ohne
> sichtbare Energiezuwendung von außen einmal hoch- und dann wieder runter
> bewegt hat. Dabei ist ja sogar Beschleunigung im Spiel: Erst lag es
> still im Tank, dann war es woanders, hat also eine Geschwindigkeit
> aufgenommen.

Und dabei hat es Lageenergie verloren, da die Öllache tiefer liegt als 
der Ölstand im Inneren.
Hatte ich doch oben geschrieben. Ist also erklärbar und verletzt nicht 
den Energieerhaltungssatz.

von Marcel V. (mavin)


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Udo S. schrieb:
> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren.

Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch 
ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad 
auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos 
aber problemlos machbar!

von Bernhard W. (barns)


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Marcel V. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren.
>
> Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch
> ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad
> auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos
> aber problemlos machbar!

Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon,
was Sie beobachtet haben.

von H. H. (hhinz)


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Bernhard W. schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> Udo S. schrieb:
>>> da die Öllache tiefer liegt als der Ölstand im Inneren.
>>
>> Soweit muss man es gar nicht erst kommen lassen. Der Öltropfen kann auch
>> ganz bequem wieder dem Ölbad zugeführt werden, oder sogar vom Flügelrad
>> auf eine 1 mm höhere Plattform abgelegt werden. Das wäre zwar sinnlos
>> aber problemlos machbar!
>
> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon,
> was Sie beobachtet haben.

Bei dem Ölpreis?

von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon,
>> was Sie beobachtet haben.
>
> Bei dem Ölpreis?

Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen.

von Marcel V. (mavin)


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Bernhard W. schrieb:
> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon,
> was Sie beobachtet haben.

Ich werde versuchen die Leute bei uns in der Ausbildungswerkstatt davon 
zu begeistern. Und wenn man im ersten Anlauf das Flügelrad vorläufig 
weglässt und einfach nur den Tropfen in eine höher gelegene Schale 
ablegt. Das wäre schon ein voller Erfolg!

Sie können übrigens versuchen, den Versuch parallel mit mir zusammen 
durchzuführen und anschließend können Sie hier auf diesem Kanal das 
Ergebnis preisgeben! Ihre unabhängigen praktischen Erfahrungswerte sind 
dann bestimmt auch ganz informativ und mit meinen vergleichbar.

von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Bernhard W. schrieb:
>>> Bitte führen Sie den Versuch durch, und berichten Sie uns hier davon,
>>> was Sie beobachtet haben.
>>
>> Bei dem Ölpreis?
>
> Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen.

Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab?

von Ralf X. (ralf0815)


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H. H. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> H. H. schrieb:
>>> Bei dem Ölpreis?
>>
>> Beim nächsten Ölwechsel das Altöl nehmen.
>
> Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab?

Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe?
Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und 
Bratpfannen Altöl an.
Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven..
Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines 
Opfer bringen können.

von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
>> Wo lasse ich beim E-Motor das Öl ab?
>
> Hat Dein E-Auto wenigstens ein Getriebe?

Riemen.


> Ansonsten fällt bei vielen Leuten selbst bei Heissluftfritteusen und

Gibts hier nicht.


> Bratpfannen Altöl an.

Altfett.


> Oft nutzen manche auch nicht jeden Öltropfen aus Konserven..

Sowas gibts hier nicht.


> Ausserdem sollte man zugunsten der Wissenschaft (?) auch mal ein kleines
> Opfer bringen können.

Beim Ministerium eine Förderung beantragen...

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