Der Betreff sagt es schon: gesucht ist ein Multimeter, das v. a. eine
gute Auflösung im untere µA-Bereich (0 - 10 µA) hat. Eine Genauigkeit
in diesem Bereich von +/- 50 nA wäre schön.
Das Budget beträgt 200 Euro. Gibt es dafür bereits ein gutes Multimeter?
Selbstbau eines kleinen Messverstärkers? Mit nem BiFET-OP ist das keine
Hexerei. Ok, ein paar Sachen gibts schon zu beachten, aber nichts
unüberwindliches.
Kevin K. schrieb:> Ist zwar deutlich über deinem Budget, aber eher als Beispiel zu> verstehen. Evtl findest du ein preiswertes 195.
Habe mir schon fast gedacht, dass es für 200 Euro nicht geht.
H.joachim Seifert schrieb:> Selbstbau eines kleinen Messverstärkers? Mit nem BiFET-OP ist das keine> Hexerei. Ok, ein paar Sachen gibts schon zu beachten, aber nichts> unüberwindliches.
Hast du einen Schaltplan für mich? Geht ein Lochrasteraufbau?
Rudi schrieb:>> Selbstbau eines kleinen Messverstärkers? Mit nem BiFET-OP ist das keine>> Hexerei. Ok, ein paar Sachen gibts schon zu beachten, aber nichts>> unüberwindliches.>> Hast du einen Schaltplan für mich?
Wenn Dich der Spannungsabfall von 200mV nicht stört, kann man mit
dem Allerwelts - 710x durchaus einen Vollausschlag von 20 oder sogar
2µA realisieren. Viele Multimeter sind sogar von sich aus im
200mV - Bereich hochohmig genug dafür. Man muss dafür nur einen
passenden Shunt parallel schalten und diesen neuen Bereich auch
neu kalibrieren.
> Geht ein Lochrasteraufbau?
Bei solch kleinen Strömen spielt natürlich der Aufbau schon
eine grosse Rolle. Die empfindlichen Eingänge würde ich im
Zweifelsfall frei (in uft) verdrahten.
Gruss
Harald
Rudi schrieb:> Hui schrieb:>>> Schau mal beim Australier vorbei.>> http://www.eevblog.com/projects/ucurrent/>> Guter Tipp. Der Shop meldet leider: Sold Out
Brauchst Du denn wirklich die niedrige Verlustspannung von
kleiner 200mV seiner Schaltung?
Fragt sich
Harald
Bei +/-10uA und niedriger Dropoutspannung würde ich einen halbwegs guten
OPV als Transimpedanzverstärker schalten, Dropoutspannung = Null. Wenn
man dann 1V als Nennspannung ansetzt, reichen selbst lausige 1mV
Offsetspannung für eine passable Messung, und jedes Multimeter kann dort
problemlos 1mV auflösen, was 10nA entspricht. Einen 0,1% Widerstand mit
100k gibt es überall. Kostet alles zusammen keine 5 Euro. Und
Lochrasteraufbau ist bei Strömen im zweistelligen nA Bereich kein
Problem, wenn es mal unter 1nA geht muss man dann mal langsam über
Luftisolation und Teflon Lötstützpunkte nachdenken. Aber Die Platine
muss schon sauber sein, Flußmittelreste sind ein NO-GO!
Wie oben vorgeschlagen, habe ich einen Widerstand (100 KOhm, 1 %)
genommen und den 200 mV Bereich des Multimeters verwendet.
Erwartet habe ich einen Strom von 0,3 µA. Gemessen habe ich 30,4 mV -
dies entspricht einen Strom von 0,304 µA.
Falk Brunner schrieb:> Bei +/-10uA und niedriger Dropoutspannung würde ich einen halbwegs guten> OPV als Transimpedanzverstärker schalten, Dropoutspannung = Null.
Welchen Typen kannst du mir empfehlen?
Falk Brunner schrieb:> @ Rudi (Gast)>>>Welchen Typen kannst du mir empfehlen?>> Puhhh, gute Frage. So sehr kenn ich mich da nicht aus, spontan fällt mir> der TL052 ein, aber da gibt es Dutzende, die auch OK sind. Sollte halt> ein FET-Typ sein, die haben Eingangsströme im pA Bereich.>> http://www.mikrocontroller.net/articles/Standardba...
Danke für deine Antwort. Den TL072 habe ich da. Der liegt ebenfalls im
pA-Bereich bei Offset & Bias.
Ja, gibt es. Nur nicht digital.
Kauf dir ein MV40 vom ehm. VE Kombinat Präcitronic aus Dresden.
Mit diesem DC-Milli-Pico-Meter hast du einen Meßbereich von
1pA ... 300µA
Grundunsicherheit: +-1,5 % v.E.
Zusatzunsicherheit Bereich pA: +- 1,5 % v.E. +- 0,3 pA
Temp.Einfluss: 0.15 %/°C
Offsetstrom: auf NULL einstellbar
Drift: 2*10^-14 /°C
Spannungsabfall: 500µV
Überlastbarkeit: 30 mA, 50V
Das Teil hat zudem einen analogen Ausgang.
Was besseres wirst du wahrhscheinlich in deinem angesetzten Preissegment
nicht finden...
Gruss,
Ludwig
Ludwig K. schrieb:> ...Multimeter f. Ströme im 1stelligen µA-Bereich...> Ja, gibt es. Nur nicht digital.
Da solltest Du besser schreiben: "Nicht nur digital".
Es gibt genügend Picoamperemeter zu kaufen.
Ausserdem kann man die meisten, auch billigen, Digital-Multimeter
einfach um einen entsprechenden Meßbereich erweitern.
Gruss
Harald
PS: Aber der TO schreibt ja nicht genau, was er überhaupt messen
will und liebt anscheinend möglichst komplizierte Lösungen...
Harald Wilhelms (wilhelms) schrieb:
>Da solltest Du besser schreiben: "Nicht nur digital".>Es gibt genügend Picoamperemeter zu kaufen.>Ausserdem kann man die meisten, auch billigen, Digital-Multimeter>einfach um einen entsprechenden Meßbereich erweitern.
Eben. Nimm den 200mV-Bereich, und ergänze den Eingangs-R des MM durch
Parallelschaltung eines entsprechenden R, so daß sich ein bestimmter
Gesamt-R ergibt.
10M -> 20nA Meßbereich bei 200mV Spannungsabfall
1M -> 200nA
100k -> 2µA
...
..
.
Harald Wilhelms schrieb:> PS: Aber der TO schreibt ja nicht genau, was er überhaupt messen> will und liebt anscheinend möglichst komplizierte Lösungen...
Kannst du nicht einmal den Inhalt einfachster Beiträge lesen und
verstehen? Noch einmal für dich ganz allein: Ich will nicht, dass du
lügst. Du verbreitest - nach deiner aktuellen Einlassung wohl
vorsätzlich - Unwahrheiten. Unterlass das einfach.
:-)
Rudi Rallala schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> PS: Aber der TO schreibt ja nicht genau, was er überhaupt messen>> will und liebt anscheinend möglichst komplizierte Lösungen...>> Kannst du nicht einmal den Inhalt einfachster Beiträge lesen und> verstehen? Noch einmal für dich ganz allein: Ich will nicht, dass du> lügst. Du verbreitest - nach deiner aktuellen Einlassung wohl> vorsätzlich - Unwahrheiten. Unterlass das einfach.
Nun, wenn Du so etwas schreibst, hast Du wohl kein Interesse dran,
noch seriöse Antworten zu bekommen. Bitte unterlasse in Zukunft
solche Unterstellungen, sonst kannst Du Dich bald auf Post vom
Gericht (Vorladung) freuen. (Üble Nachrede)
Harald
@Harald
Lies mal hier und einen Beitrag darüber. Dann wird die hoffentlich klar,
was das :-) bedeuten sollte, und dass der echte Rudi keine Fragen
duldet, die sein Problem lösen könnten:
Beitrag "Re: Transimpedanzverstärker zum Messen kleiner Ströme?"
Ich dachte, du würdest den anderen Fred von Rudi auch kennen.